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3.3.2_EB T.016093847 GEoS Burg.pdf

Erneuerung schadhafter Bahnschwellen auf rund 115 Streckenkilometern

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 26.09.2026, 17:47 (Europe/Berlin)

Herkunft: bieterportal.noncd.db.de

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Erläuterungsbericht zum Bauvorhaben

Gleiserneuerung ohne Schiene

Bf Burg Gleis 2607

(T.016093847)

Str. 6110, km 117,002 – 117,939

  1. Lage im Netz

Das Bauvorhaben befindet sich im Bundesland Sachsen-Anhalt im Netz Magdeburg. Der Bauabschnitt der Gleiserneuerung ohne Schiene (GEoS) befindet sich zwischen km 117,002 und km 117,939 des Bahnhofsgleis der Strecke 6110. Der Baubereich ist nicht mit einer Oberleitungsanlage überspannt. Es handelt sich um eine Maßnahme im Bahnhofsbereich. Im geplanten Baubereich ist ein Bahnübergang vorhanden.

  1. Entwurfselemente

Geschwindigkeit v = 40 km/h zg Gleisabstand ≥ 4,50 m Streckenklasse D4 - 22,5t/8,0 t/m Streckenstandard M160 121 – 160 Mischverkehr Gleisbelastung > 10000 - 19999 Lt/d

  1. Bauzeit und Baudurchführung

Die Bauzeit des Bauvorhabens ist im Zeitraum von 16.09.2027 bis 27.09.2027 vorgesehen. Die Sicherung stellt der AG. Der Qualitätsstopfgang ist ca. 3 Monate nach Bauende durchzuführen.

Als Umbautechnologie ist eine Gleiserneuerung ohne Schiene in Einzelstoffen in konventioneller Bauweise sowie einer Bettungserneuerung vorgesehen. Alle Ausrüstungsgegenstände sind nach dem Gleisumbau wieder fachgerecht einzubauen. Baustelleneinrichtungsflächen sind vom AN-Bau anzugeben und beim jeweiligen Eigentümer anzumieten. Wenn sich die Baustelleneinrichtungsflächen im Bereich von DB InfraGO Flächen befinden, sind BK16-Flächen beim ALV anzumelden. BK09-Flächen sind bei DB-Immobilien anzumelden. Logistikgleise werden im Rahmen von Abstimmungen im weiteren Planungsverlauf festgelegt.

  1. Istzustand der Altanlage

Gleis 2607 116,951 - 117,002 Weiche 2610 117,002 - 117,178 176 W-54-B70 2,4-1667


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117,178 - 117,221 Weiche 13 117,221 - 117,255 Weiche 14 117,255 - 117,643 388 W-54-B70 2,4-1667 117,643 117,713 Weiche 32 117,713 117,898 185 W-54-B70 2,4-1667 117,898 117,939 Weiche 2636 Die vorhandenen Schienen werden aus dem Gleis ausgebaut und für die Wiederverwendung seitlich gelagert. Die Schwellen sind gerissen, die Rippenplatten beginnen sich einzudrücken. Der Schadanteil der Schwellen beträgt 50 %.

Die Bettung ist verschmutzt.

Ein Baugrundgutachten für den Umbaubereich wurde nicht erstellt. Untergrundprobleme sind nicht bekannt.

  1. Geplanter Zustand der Neuanlage

Gleis 2607 116,951 - 117,002 Weiche 2610 117,002 - 117,017 15 W14K-54E4-B90-1667 117,017 - 117,163 146 W14K-54E4-B70 2,4-1667 117,163 - 117,178 15 W14K-54E4-B90-1667 117,178 - 117,221 Weiche 13 117,221 - 117,255 Weiche 14 117,255 - 117,270 15 W14K-54E4-B90-1667 117,270 - 117,628 358 W14K-54E4-B70 2,4-1667 117,628 - 117,643 15 W14K-54E4-B90-1667 117,643 117,713 Weiche 32 117,713 - 117,728 15 W14K-54E4-B90-1667 117,728 117,883 155 W14K-54E4-B70 2,4-1667 117,883 - 117,898 15 W14K-54E4-B90-1667 117,898 117,939 Weiche 2636 Das Gleis 2607 ist von km 117,002 bis km 117,898 auf 749 m umzubauen

Das Gleis wird im genannten Abschnitt gemäß Ril 820.2010 A06 „Bauarten des Oberbaus“, gültig seit Oktober 2021, umgebaut. Für den Einbau ist neues Material (Schwelle, Schotter) zu verwenden. Es werden neue Schwellen eingebaut. Das vorhandene Gleise wird mit B70 W-2,4 Unterschwellung erneuert.

In den Anschlussbereichen der Weichen sind die B90-Schwellen im Rahmen der vorliegenden Maßnahme einzubauen.

Der Transport der Neuschwellen erfolgt auf Bahnwagen des AN von einem Lieferanten des AG zur Einbaustelle.

Die Bettung wird vollständig erneuert. Der erforderliche Schotter besteht aus der Körnung 31,5 bis 63 mm und der Qualität gemäß DBS 918061. Die Mindestbettungsdicke beträgt gemäß Ril 820.2010 30 cm unter der Schwelle im Bereich der nicht überhöhten Schiene. Die Breite des Vorkopfschotters beträgt 40 cm. Die vorhandenen Schwellen sind fachgerecht zu entsorgen. Der Transport der Altschwellen erfolgt auf Bahnwagen des AN zu einem Entsorger des AG. Die


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vorhandenen Randwege sind wiederherzustellen. Dafür ist der Randweg entsprechend des Bestandsniveaus zu errichten. Im Zuge der Gleiserneuerung ist die bestehende Bahnübergangsanlage fachgerecht auszubauen.

Im Zuge der Stopfarbeiten ist die bestehende Bahnübergangsanlage fachgerecht auszubauen.

Im Baubereich sind folgende Bauwerke vorhanden: 117,295 - EÜ Marienweg 117,811 - EÜ Personentunnel 117,896 - SÜ Niegripper Chaussee

Für die anschließenden Gleisbereiche sind Anpassungsstopfungen entsprechend der Vorgaben der Trassierung vorzusehen. LST-Leistungen sind im LV beschrieben.


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