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Erläuterungsbericht zur Entwurfsplanung Anlage 1
T.016089726 GEoS Glauchau Gl. 6802 Strecke 6258
Erläuterungsbericht
- Lage im Netz
Das Bauvorhaben befindet sich im Bundesland Sachsen im Netz Zwickau. Der Bauabschnitt der Gleiserneuerung ohne Schiene (GEoS) befindet sind zwischen km 112,616 – km 111,248 des Richtungsgleises der Strecke 6258. Der umzubauende Abschnitt befindet sich im Bahnhofsbereich Glauchau. Der Baubereich ist mit einer Oberleitungsanlage überspannt.
- Entwurfselemente
Geschwindigkeit v = 160 km/h zg Gleisabstand ≥ 4,50 m Streckenklasse D4 - 22,5t/8,0 t/m Streckenstandard F M160 Gleisbelastung >10.000 bis 19.999 Lt/d
- Bauzeit und Baudurchführung
Die Bauzeit des Bauvorhabens ist für 26.03.2027 bis 09.04.2027 geplant. Die Arbeiten sollen im 2-Schicht-System durchgeführt werden. In der Zeit ist eine eingleisige Sperrung (ESP) geplant. Für den Bauzeitraum des Gleises ist eine ESP mit fester Absperrung (FA) vorgesehen. Für die genauen Sperrzustände ist die beigelegte Skizze zur Anmeldung zwingend zu beachten.
Die Durchführung des Bauvorhabens erfolgt mittels Großmaschinentechnik, eine Bettungsreinigung ist vorgesehen. In Bereichen, die dies nicht zulassen, wird ein konventioneller Umbau mit einer vollständigen Bettungserneuerung vorgesehen. Die
Projektrealisierung Oberbau, V.IW-SO-P 32 05/2026
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Oberleitung ist während der Sperrpause komplett ausgeschaltet. Alle Ausrüstungsgegenstände sind nach dem Gleisumbau wieder fachgerecht einzubauen.
Das Projekt erfolgt in derselben Sperrpause mit dem Projekt T.016088678 GE Mosel – Glauchau-Schönbörnchen km 119,296 – km 115,962. Außerdem erfolgt ein IH- Schwellenwechsel in Mosel Gl.7002.
Während des gesamten Umbauzeitraums sind die Weichenheizungsanlagen von 24 Weichen aufgrund der demontierten Verteilerstation nicht in Betrieb. Sollte es witterungsbedingt benötigt werden, sind Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebes zu treffen und benötigtes Material bereitzustellen. Im Zeitraum vom 30.03. bis voraussichtlich 05.04. ist durch die LST bei jeder Rangierfahrt die Grundstellung der Achszähler herzustellen.
- Istzustand der Altanlage
Aktuelle Oberbauform: Bis km 111,248 ABW 54-500-1:14 Km 111,248 – 111,263 W-54-B90-1667 Km 111,263 – 111,531 W-54-B70-1667 Km 111,531 – 111,546 W-54-B90-1667 Km 111,546 – 111,683 KS-54-B93-1667 Km 111,589 – 111,647 EÜ Lungwitzbach-Viadukt Km 111,666 EÜ Mühlgraben Km 111,683 – 111,698 W-54-B90-1667 Km 111,698 – 111,834 W-54-B70-1667 Km 111,834 – 111,849 W-54-B90-1667 Km 111,853 – 111,881 W68W15 54-190-1:9 Km 111,883 – 111,898 W-54-B90-1667 Km 111,898 – 112,660 W-54-B70-1667 (Bahnsteig km 111,970 – 112,189) Km 112,164 EÜ Posttunnel Ab km 112,64 W68W32 (54-500-1:14)
Die vorhandenen Schwellen weisen Rissbildungen (Treib-, Dübel- und Verbundrissen) auf. Rissentwicklung verläuft unstetig. Der Schadanteil der Schwellen beträgt 50%. Der Schadanteil der Schienen beträgt 30%. Die Befestigungsteile weisen noch vorhanden Kraftschluss auf.
- Geplanter Zustand der Neuanlage
Zukünftige Oberbauform: Km 111,248 – 111,535 W14K-54E4-B70-1667
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Km 111,535 – 111,550 W14K-54E4-B90-1667 Km 111,550 – 111,687 W14K-54E4-B93-1667 mit je 9 Sw am Anfang und Ende Einlauf Km 111,687 – 111,702 W14K-54E4-B90-1667 Km 111,702 – 111,838 W14K-54E4-B70-1667 verkürzt Km 111,838 – 111,904 W14K-54E4-B90-1667 (kein Umbau) Km 111,904 – 112,616 W14K-54E4-B70-1667
Es ist eine Wiederherstellung der Randwege vorgesehen. LST und OLA-Leistungen sind im LV beschrieben. Für die anschließenden Gleis- und Weichenbereiche sind Anpassungsstopfungen entsprechend der Vorgaben der Trassierung vorzusehen. Das Gleis wird entsprechend Regelprofil für Bahnhofsgleise und der Ril 820.2010 wiederhergestellt. Die Fang- und Führungsvorrichtung ist im Bereich der EÜs während der Bauphase auszubauen und im Anschluss wieder einzubauen. Beim Anpassungsstopfgang ist zu beachten, dass im Bereich der EÜs voraussichtlich nicht maschinell gestopft werden kann. Dieser Abschnitt ist händisch zu stopfen und ausschließlich zu richten (nicht zu heben). Es sind ein Belastungsstopfgang sowie Schienenschleifen vorzusehen. Die Mindestschotterdicke unter Schwellenunterkante beträgt 25 cm, die erforderliche Vorkopfschotterbreite 40 cm.
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