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3.3.2_EB T.016093391 GEoS Prittitz Gl.1 6306.pdf

Erneuerung schadhafter Bahnschwellen auf rund 115 Streckenkilometern

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 26.09.2026, 17:47 (Europe/Berlin)

Herkunft: bieterportal.noncd.db.de

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Erläuterungsbericht zum Bauvorhaben Gleiserneuerung ohne Schiene Bf Prittitz, Gleis 1 (T.016093391) Str. 6306, km 9,278 – 10,376

  1. Lage im Netz Das Bauvorhaben befindet sich im Bundesland Sachsen-Anhalt im Netz Erfurt. Der Bauabschnitt der Gleiserneuerung ohne Schiene (GEoS) befindet sich zwischen km 9,278 und km 10,376 des Richtungsgleises der Strecke 6306. Der Baubereich ist nicht mit einer Oberleitungsanlage überspannt. Es handelt sich um eine Maßnahme im Bahnhofsbereich. Im geplanten Baubereich sind ein Bahnübergang sowie ein Reisendenübergang vorhanden.

  2. Entwurfselemente Geschwindigkeit v = 90km/h zg Gleisabstand ≥ 4,50 m Streckenklasse CM4 - 21t/ 8,0 t/m Streckenstandard R 120 81 – 120 Mischverkehr Gleisbelastung ≤10000 Lt/d

  3. Bauzeit und Baudurchführung Die Bauzeit des Bauvorhabens ist für zweites Quartal 2027 (09.04.–19.04.) vorgesehen. Die Sicherung stellt der AG. Der Qualitätsstopfgang ist ca. 3 Monate nach Bauende durchzuführen.

Als Umbautechnologie ist eine Gleiserneuerung ohne Schiene mit Großmaschinentechnik sowie einer Bettungsreinigung vorgesehen. Alle Ausrüstungsgegenstände sind nach dem Gleisumbau wieder fachgerecht einzubauen. Baustelleneinrichtungsflächen sind vom AN-Bau anzugeben und beim jeweiligen Eigentümer anzumieten. Wenn sich die Baustelleneinrichtungsflächen im Bereich von DB InfraGO Flächen befinden, sind BK16-Flächen beim ALV anzumelden. BK09-Flächen sind bei DB-Immobilien anzumelden. Logistikgleise werden im Rahmen von Abstimmungen im weiteren Planungsverlauf festgelegt.

  1. Istzustand der Altanlage 9,238 9,278 40 Weiche 1 9,278 9,323 45 W-49-B70 2,4-1667 9,323 9,360 W-49-B90-1667 9,360 9,491 131 W-49-B70 2,4-1667 9,382 9,387 Überweg 9,491 10,376 885 W-49-B70 2,4-1667 10,376 10,430 54 Weiche 11

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Der Umbauabschnitt an Gleis 1 beginnt bei km 9,278 und endet km 10,376. Die vorhandenen Schienen werden aus dem Gleis ausgebaut und für die Wiederverwendung seitlich gelagert. Die Schwellen sind gerissen, die Rippenplatten beginnen sich einzudrücken. Die Bettung ist verschmutzt. Ein Baugrundgutachten für den Umbaubereich wurde nicht erstellt. Untergrundprobleme sind nicht bekannt.

  1. Geplanter Zustand der Neuanlage bis 9,238 Weiche 1 9,273 9,278 5 Weichensw.Holz 9,278 9,323 45 W14K-49E5-B70 2,4-1667 9,323 9,360 W14K-49E5-B90-1667 9,360 10,361 1001 W14K-49E5-B70 2,4-1667 10,361 10,376 15 W14K-49E5-B90-1667 10,376 10,382 6 Weichensw.Beton. ab 10,382 Weiche 11

Das Gleis 1 ist von km 9,278 bis km 10,376 auf 1061 m umzubauen. Das Gleis wird im genannten Abschnitt gemäß Ril 820.2010 A06 „Bauarten des Oberbaus“, gültig seit Oktober 2021, umgebaut. Für den Einbau ist neues Material (Schwelle, Schotter) zu verwenden. Es werden neue Schwellen eingebaut. Das vorhandene Gleise wird mit B70 Unterschwellung erneuert. Der Transport der Neuschwellen erfolgt auf Bahnwagen des AN von einem Lieferanten des AG zur Einbaustelle. Die Bettung wird gereinigt, in den Bahnsteigbereichen wird die Bettung vollständig erneuert (technologiebedingt).

km 9,278 - 9,323 vBE; km 9,360 - 9,491 vBE; km 9,491 - 10,376 BR

Der erforderliche Schotter besteht aus der Körnung 31,5 bis 63 mm und der Qualität gemäß DBS 918061. Die Mindestbettungsdicke beträgt gemäß Ril 820.2010 30 cm unter der Schwelle im Bereich der nicht überhöhten Schiene. Die Breite des Vorkopfschotters beträgt 40 cm. Die vorhandenen Schwellen sind fachgerecht zu entsorgen. Der Transport der Altschwellen erfolgt auf Bahnwagen des AN zu einem Entsorger des AG. Die vorhandenen Randwege sind wiederherzustellen. Dafür ist der Randweg entsprechend des Bestandsniveaus zu errichten.

Im Zuge der Gleiserneuerung ist die bestehende Bahnübergangsanlage bei km 9,3 fachgerecht auszubauen. Beim RÜ km 9,4 erfolgt die Erneuerung des Belags unter Verwendung neuer Materialien. Hierbei erfolgt die Erneuerung der Bahnübergangsbeläge unter Einsatz des Systems STRAIL oder eines ähnlichen Systems (Rand- und Mittelplatten). Für die anschließenden Gleisbereiche sind Anpassungsstopfungen entsprechend der Vorgaben der Trassierung vorzusehen. LST-Leistungen sind im LV beschrieben.


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