[Seite 1]
Wasserverband Eifel-Rur
Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik
Kennzeichnungssystem
Das im Folgenden beschriebene Kennzeichnungssystem ist auf allen Abwassertechnischen Anlagen des WVER und für alle Gewerke durchgängig anzuwenden. Grundsätzlich ist jedes Betriebsmittel nach dem hier beschriebenen Kennzeichnungssystem zu benennen und dauerhaft zu kennzeichnen. Mit durchgängig ist gemeint, dass das dem jeweiligen Betriebsmittel vergebene Kennzeichen in sämtlichen technischen Unterlagen (R&I Schema, Pflichtenheft, Prüfprotokolle, etc.), der Kennzeichnung vor Ort (Beschilderung der Anlage) bis hin zum Prozessleitsystem verwendet wird.
Abweichungen von diesen Vorgaben sind nur in Ausnahmefällen möglich und bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Auftraggebers bzw. der WVER-Projektleitung.
1 Gliederung 2
Inhalt
2 Anlagenkennzeichen 2 2.1 Aufbau 2 2.2 Zählweise 2 2.3 Anlagenkennzeichen für Anlagenteile mit elektrotechnischem Bezug 3 2.4 Anlagenkennzeichen für rein mechanische Anlagenteile 3
3 Ortskennzeichen 3
4 Betriebsmittelkennzeichen 4 4.1 Allgemeine Festlegungen 4 4.2 Besondere Festlegungen Betriebsmittelkennzeichen 4 4.2.1 Betriebsmittel außerhalb des Schaltschranks (Vor-Ort) 4 4.2.2 Klemmleisten 4
5 Beschilderung 4 5.1 Schaltschränke innerhalb 4 5.2 Schaltschränke außerhalb 5 5.3 Bedienelemente in der Schaltschranktür 5 5.4 Aggregate 5 5.5 Vor-Ort Steuerstellen 5 5.6 Beleuchtung und Steckdosen 5 5.7 Rohrleitungen 5 5.8 Flexible Leitungen, Schläuche und Kabel 5 5.9 Becken und Bauwerke 6 5.10 Gasregelstrecken 6
6 Kürzel Anlage / Verfahren / Oberanlage 6
7 Kürzel Aggregat / Messung / Unteranlage 7
8 Kürzel Fördermedium 9
Stand: 13.02.2026 Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik Seite 1 von 9 Kennzeichnungssystem
[Seite 2]
Wasserverband Eifel-Rur
1 Gliederung
Grundlage für das Kennzeichnungssystem des WVER ist die DIN 81346:2009 Es besteht aus den folgenden Gliederungsebenen (hier am Beispiel der Sandfangpumpe1):
=SF_.P_1 Anlage (Symbol =) Sandfangpumpe 1
+ZL_.E_3 +VO Ort (Symbol +) Zulaufschaltraum, Vor-Ort Schaltschrankfeld 3
-Q1 -S101 -Q2 -M101 Betriebsmittel (Symbol -) Motorschutz- Taster Pumpe Netzschütz Pumpenmotor schalter EIN
Die vollständige Bezeichnung, beispielsweise des Netzschützes lautet =SF_.P_1+ZL_.E_3-Q2. Diese Bezeichnung ist auf jeder Kläranlage / jedem Sonderbauwerk nur einmalig zu verwenden.
2 Anlagenkennzeichen
2.1 Aufbau Die Kürzel der Anlagenteile, Aggregate, etc. sind in den Listen ab Seite 5 festgelegt.
Es wird unterschieden zwischen Anlagenteilen mit elektrotechnischem Bezug und rein mechanischen Anlagenteilen. Folgende Namensteile wurden für das Anlagenkennzeichen festgelegt:
=XX_.X__XX
Anlage/Verfahren/Oberanlage Fördermedium Aggregat/Messung/Unteranlage immer 3 Zeichen: immer 2 Zeichen: 2 Buchstaben und Unterstrich, immer 3 Zeichen: 2 Buchstaben, wird bei rein wenn mehr als ein gleiches 1 Buchstabe und 2 Unterstriche oder mechanischen Komponenten AnEllaemgeen/Vt veorrfhaahnrdeenn /iOst,b weirrda _n lage 2 Buchstaben und Unterstrich, verwendet. durch eine Zählnummer ersetzt. wenn mehr als ein gleiches Element vorhanden ist, wird _ durch eine Zählnummer ersetzt.
2.2 Zählweise Ist eine Anlage innerhalb der Gesamtanlage nur 1 mal vorhanden, wird keine Zählernummer eingesetzt, sondern der Unterstrich beibehalten. Hat eine Kläranlage z.B. im Sandfang nur eine Pumpe lautet das AKZ =SF_.P__ Ist eine Anlage innerhalb der Gesamtanlage mehrmals vorhanden, wird ein Unterstrich durch eine Zählernummer ersetzt. So würde z.B. die Sandfangpumpe 1 =SF_.P_1 und die Sandfangpumpe 2 =SF_.P_2 benannt. Dabei ist darauf zu achten, dass bei Zählernummern größer 9 die Anzahl von 3 Zeichen nicht überschritten wird. Konstellationen wie z.B. =FB_.S_10 sind nicht zulässig. Das AKZ muss in diesem Fall richtigerweise =FB_.S10 heißen.
Stand: 13.02.2026 Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik Seite 2 von 9 Kennzeichnungssystem
[Seite 3]
Wasserverband Eifel-Rur
2.3 Anlagenkennzeichen für Anlagenteile mit elektrotechnischem Bezug Das Anlagenkennzeichen besteht grundsätzlich aus acht Zeichen: 1 Einem = (Gleicheitszeichen) als normgerechtes Symbol, dass es sich um ein Anlagenkennzeichen handelt, 2-4 einem dreistelligen Kürzel für Anlage/Verfahren/Oberanlage, 5 einem . (Punkt) als Trennzeichen und 6-8 einem dreistelligen Kürzel für Aggregat/Messung/Unteranlage.
Hier ein Beispiel für einen E-Schieber am Nacheindicker: =NE_.S_4
| Zeichen 1 | Zeichen 2-4 | Zeichen 5 | Zeichen 6-8 |
|---|---|---|---|
| = | NE_ | . | S_4 |
| (immer) | Nacheindicker | (immer) | Schieber 4 |
(immer) Nacheindicker (immer) Schieber 4
2.4 Anlagenkennzeichen für rein mechanische Anlagenteile Das Anlagenkennzeichen besteht grundsätzlich aus zehn Zeichen: 1 Einem = (Gleicheitszeichen) als normgerechtes Symbol, dass es sich um ein Anlagenkennzeichen handelt, 2-4 einem dreistelligen Kürzel für Anlage/Verfahren/Oberanlage, 5 einem . (Punkt) als Trennzeichen und 6-8 einem dreistelligen Kürzel für Aggregat/Messung/Unteranlage 9-10 einem zweistelligen Kürzel für das Medium.
Hier ein Beispiel für einen Handschieber an der Filterkammer 6: =F_6.S_2SP
| Zeichen 1 | Zeichen 2-4 | Zeichen 5 | Zeichen 6-8 | Zeichen 9-10 |
|---|---|---|---|---|
| = | F_6 | . | S_2 | SP |
| (immer) | Filterkammer 6 | (immer) | Schieber 2 | Spülwasser |
(immer) Filterkammer 6 (immer) Schieber 2 Spülwasser
3 Ortskennzeichen
Sind, wie meistens auf Kläranlage, mehrere Schaltanlagen vorhanden, soll bei Ortskennzeichen die jeweilige Schaltanlage und das Schaltschrankfeld angegeben werden. Wird die Schaltanlage angegeben, soll das Ortskennzeichen mit acht Zeichen aufgebaut werden: 1 Einem + (Pluszeichen) als normgerechtes Symbol, dass es sich um ein Ortskennzeichen handelt, 2-4 einem dreistelligen Kürzel für die Örtlichkeit der Schaltanlage, 5 einem . (Punkt) als Trennzeichen und 6-8 einem dreistelligen Kürzel des Schaltschrankfeldes. z.B.: +SE_.E13 (Schaltanlage Schlammentwässerung, Schaltschrankfeld 13)
Ist nur eine Schaltanlage vorhanden, wie sehr häufig bei Sonderbauwerken, reicht als Ortskennzeichen die Angabe des Schaltschrankfeldes. Wird die Schaltanlage nicht angegeben, soll das Ortskennzeichen mit vier Zeichen aufgebaut werden: 1 Einem + (Pluszeichen) als normgerechtes Symbol, dass es sich um ein Ortskennzeichen handelt, 2-4 einem dreistelligen Kürzel des Schaltschrankfeldes. z.B.: +E_1 (Schaltschrankfeld 1)
Einbauorte außerhalb des Schaltschrankes werden in der Regel nicht näher beschrieben, sondern mit dem Ortskennzeichen +VO (für Vor-Ort) versehen. Sollte es sinnvoll sein, können diese Einbauorte allerdings noch näher beschrieben werden.
Stand: 13.02.2026 Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik Seite 3 von 9 Kennzeichnungssystem
[Seite 4]
Wasserverband Eifel-Rur
4 Betriebsmittelkennzeichen
4.1 Allgemeine Festlegungen Für Betriebsmittel gilt die DIN EN 81346-2:2009, sowie die Festlegungen in ZTV-E-Technik_ Anlage 03a_Richtlinien Sonderbauwerke und ZTV-E-Technik_Anlage 03b_Richtlinien-KA. Hier soll ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die DIN EN 81346-2 in der Fassung von 2009 angewendet werden soll, auch wenn es aktuellere Versionen dieser DIN gibt. Für die Betriebsmittelkennzeichnung soll nur der Kennbuchstabe der Hauptklasse (A1) verwendet werden. Weitere Kennbuchstaben für Unterklassen (A2) oder Unter-Unterklassen (A3) kommen nicht zum Einsatz, es sei denn, es gibt in ZTV-E-Technik_Anlage 03a_Richtlinie Sonderbauwerke oder ZTV-E-Technik_Anlage 03b_Richtlinien KA spezielle Festlegungen für einzelne Betriebsmittel.
4.2 Besondere Festlegungen Betriebsmittelkennzeichen
4.2.1 Betriebsmittel außerhalb des Schaltschranks (Vor-Ort) Betriebsmittel, die außerhalb des Schaltschranks (also Vor-Ort) verbaut sind, erhalten eine Zählnummer >= 100
(Vor-Ort-Steuerstelle) Schalter EIN, AUS, FERN - S101 .. Meldeleuchten z.B. BETRIEB - P101 ..
Elektromotore - M101 .. Endschalter - S111 .. Initiatoren - B111 .. Not-Aus-Taster - S101NO ..
4.2.2 Klemmleisten Klemmleisten sollen gemäß folgenden Vorgaben nummeriert werden.
Klemmleiste Hauptstrom (230/400V) - X1 .. Klemmleiste 230 V AC Steuerspannung - X3 .. Klemmleiste 24 V DC - X5 ..
5 Beschilderung
Jedes Betriebsmittel ist dauerhaft und in der jeweiligen Umgebung beständig, zu beschriften.
Die Beschilderung ist so anzubringen, dass sie dem Aggregat zuordenbar und während des Betriebes lesbar ist. Es macht beispielsweise keinen Sinn, die Beschilderung bei Tauchpumpen unter der Wasseroberfläche anzubringen.
Für die meisten Anwendungen haben sich gravierte, weiße Schilder aus Resopal mit schwarzer Schrift bzw. bei mechanischer Beanspruchung gravierte Schilder aus Aluminium mit schwarzer Schrift bewährt.
5.1 Schaltschränke innerhalb In Schaltschränken sollen die für diese Anwendung von vielen Herstellern vorgesehenen Kunststoffschildchen verwendet werden. Die Betriebsmittel, die auf einer Hutschiene montiert werden, werden doppelt beschriftet, einmal auf der Montageplatte und einmal auf dem Betriebsmittel selbst. Auf dem Schild soll in zwei Zeilen oben das Anlagenkennzeichen und unten das Betriebsmittelkennzeichen stehen. =FB1.S_9 -Q1
Stand: 13.02.2026 Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik Seite 4 von 9 Kennzeichnungssystem
[Seite 5]
Wasserverband Eifel-Rur
5.2 Schaltschränke außerhalb Schaltschränke werden auf der Außenseite der Schaltschranktür am oberen Rand mit der Feldnummer beschriftet. Die Größe ist hier so zu wählen, dass die Schrift gut lesbar ist. +SE_.E_3
5.3 Bedienelemente in der Schaltschranktür Bedienelemente in der Schaltschranktür sind für das jeweilige Aggregat sinnvoll zu gruppieren und von außen mit dem Anlagenkennzeichen und Klartext zu beschriften. =F_2.S_5 Filter 2 Spülschieber
Die Bedienelemente in der Schaltschranktür werden außen mit ihrer Funktion (EIN, AUS, HAND, FERN, etc.) beschriftet. Hierzu soll das Beschilderungssystem des Schalterherstellers verwendet werden. Auf der Innenseite der Schaltschranktüren soll die gleiche Beschriftung verwendet werden, die auch innerhalb von Schaltschränken gilt.
5.4 Aggregate Aggregate, wie z.B. der Motor einer Pumpe sind mit dem Anlagenkennzeichen, dem Betriebsmittelkennzeichen und dem Klartext zu beschriften. Das Schild soll mindestens 60mm hoch und 120mm breit sein. =FB_.P_1 -M101 Beschickungspumpe 1
5.5 Vor-Ort Steuerstellen Gehäuse von Vor-Ort Steuerstellen sind von außen mit dem Anlagenkennzeichen und Klartext zu beschriften. Die Schildgröße soll dem Gehäuse angepasst sein. =F_2.S_5 Filter 2 Spülschieber
Die Bedienelemente der Vor-Ort Steuerstelle werden außen mit ihrer Funktion (EIN, AUS, HAND, FERN, etc.) beschriftet. Hierzu soll das Beschilderungssystem des Schalterherstellers verwendet werden. Innerhalb des Gehäuses soll die gleiche Beschriftung verwendet werden, die auch innerhalb von Schaltschränken gilt.
5.6 Beleuchtung und Steckdosen Jeder Schalter und jede Steckdose bzw. Steckdosenkombination wird mit dem Anlagenkennzeichen und der zugehörigen Sicherung beschriftet. Hierfür können Etiketten oder selbstklebendes Beschriftungsband verwendet werden, wenn es dauerhaft und beständig ist.
5.7 Rohrleitungen Rohrleitungen werden nach Merkblatt DWA-M 275 gekennzeichnet, mit einem Fließrichtungspfeil und nach DIN 2403:2014-06 „Kennzeichnung von Rohrleitungen nach dem Durchflussstoff“. Für die Kennzeichnung von Heizwasserleitungen ist die DIN 2404 „Kennfarben von Heizungsrohrleitungen“ maßgeblich.
5.8 Flexible Leitungen, Schläuche und Kabel Flexible Leitungen, Schläuche (z.B. Pneumatikschläuche) und Kabel werden mit dem Anlagenkennzeichen und dem Betriebsmittelkennzeichen beschriftet. =FB1.S23 -W1
Stand: 13.02.2026 Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik Seite 5 von 9 Kennzeichnungssystem
[Seite 6]
Wasserverband Eifel-Rur
Kabel und Leitungen, die über Klemmkästen geführt werden wie gerade beschrieben und zusätzlich durch einen Punkt und einen Nummernzusatz gekennzeichnet, z.B.: Schaltschrank -> -W1.1 -> Klemmkasten -> -W1.2 -> Motor
5.9 Becken und Bauwerke Becken und Bauwerke sollen mit einem ausreichen großen Schild gekennzeichnet werden, auf dem die Oberanlage und der Klartext vermerkt sind. =NK1 Nachklärbecken 1
5.10 Gasregelstrecken Das hier beschriebene Bezeichnungsschema ist auch für Gasregelstrecken anzuwenden.
6 Kürzel Anlage / Verfahren / Oberanlage
| Kürzel | Klartext (Anlage / Verfahren / Oberanlage) | Bemerkung | ||
|---|---|---|---|---|
| A_ | Allgemein | |||
| AA | Außenanlage | |||
| AL | Ablauf | |||
| AS | Analysestation | |||
| B_ | Biologie | |||
| BA | Biologie - Anaerob | |||
| BD | Biologie - Denitrifikation | |||
| BF | Biofilter | Abluftbehandlung | ||
| BG | Betriebsgebäude | |||
| BH | BHKW | BH war Vormals das Kürzel für Biologie-Hochlast | ||
| BN | Biologie - Nitrifikation | |||
| BP | Biologie - P | |||
| EZ | E-Zentrale | |||
| F_ | Filter | |||
| FA | Fäka - Annahme | |||
| FB | Faulbehälter | |||
| FH | FHM-Station | |||
| FL | Flotation | |||
| FP | Filter-Pumpwerk | |||
| FS | Fällung | |||
| G_ | Gas | |||
| GB | Gasbehälter | |||
| GF | Geröllfang | |||
| GR | Gasreinigung | |||
| GS | Gebläsestation | |||
| NE | Nacheindicker | |||
| NK | Nachklärung | |||
| NP | Nachklär-Pumpwerk | |||
| OG | Ozongenerator | |||
| OR | Ozonreaktor | |||
| OV | Restozonvernichter | |||
| PB | Prozesswasser - Becken | |||
| PU | Pufferbecken | |||
| PW | Pumpwerk | |||
| R_ | Reserve | |||
| RB | Regenbecken | |||
| RE | Rechenanlage | |||
| RF | Retensionsbodenfilter | |||
| RK | Regenklärbecken | |||
| RP | Rücklaufschlammpumpwerk | |||
| RR | Regenrückhaltebecken |
RR
Stand: 13.02.2026 Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik Seite 6 von 9 Kennzeichnungssystem
[Seite 7]
Wasserverband Eifel-Rur
| RU | Regenüberlaufbecken | |||
|---|---|---|---|---|
| S_ | Sonderbauwerk | |||
| SB | Schlammbehandlung | |||
| SC | Schacht | |||
| SE | Schlammentwässerung | |||
| SF | Sandfang | |||
| SI | Silo | |||
| SK | Staukanal | |||
| ST | Schlammtrocknung | |||
| SV | Schlammverbrennung | |||
| US | Überschussschlammbehandlung | |||
| VB | Vorbelüftung | |||
| VE | Voreindicker | |||
| VK | Vorklärung | |||
| VT | Verteilerbauwerk | Quelltopf, etc. | ||
| W_ | Wehr | |||
| WS | Wetterstation | |||
| WT | Werkstatt | |||
| ZK | Zwischenklärung | |||
| ZL | Zulauf | |||
| ZP | Zulauf-Pumpwerk |
ZP
7 Kürzel Aggregat / Messung / Unteranlage
| Kürzel | Klartext (Aggregat / Messung / Unteranlage) | Bemerkung |
|---|---|---|
| A_ | Allgemein | |
| BE | Behälter | |
| BM | Brandmeldeanlage | |
| BR | Brenner | |
| CV | Containerverschiebung | |
| DR | Drossel | |
| E_ | E-Feld | |
| EA | Alarmanlage | |
| EB | Beleuchtung | Lampen, Steckdosen, u.U. Gebäudetechnik |
| ED | Videoanlage | |
| EE | Mittelspannungsfeld | |
| EF | Rufanlage | |
| EG | Gaswarnanlage | |
| EH | EVU Hausanschluss | |
| EK | Blindstromkompensation | |
| EL | Leistung | |
| EM | Meßstation | |
| EN | Netzersatz | Notstrom |
| EP | PLS | |
| ER | Rangierverteiler | |
| ES | SPS / Datenfernübertragung | |
| ET | Telefon | |
| EU | USV | |
| EV | E-Verteilung | |
| EW | Störmeldewahlgerät | |
| EZ | elektronische Zugangskontrolle | elektronisches Schließsystem |
| F_ | Förderer | |
| GB | Gebläse | |
| GP | Gaseinpressung | |
| HZ | Heizung | |
| K_ | Klappe | |
| KL | Klassierer | |
| KN | Kran | Kran, Hebezeug |
KN
Stand: 13.02.2026 Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik Seite 7 von 9 Kennzeichnungssystem
[Seite 8]
Wasserverband Eifel-Rur
KP Kammerfilterpresse
| KR | Krählwerk | |
|---|---|---|
| KS | Kondensatschleuse | |
| LR | Luftreinigung | |
| LS | Lichtschranke | z.B. zur Schaumerfassung im Faulbehälter |
| MP | Membranfilterpresse | |
| MV | Magnetventil | |
| MZ | Mazzerator | |
| OB | Oberflächenbelüfter | |
| P_ | Pumpe | |
| PK | Portalkran | |
| PN | Probenehmer | |
| PV | Photovoltaikanlage | |
| R_ | Reserve | |
| RE | Rechen | |
| RM | Räumer | |
| RP | Rechengutpresse | |
| RT | Rüttler | |
| RW | Rührwerk | |
| S_ | Schieber | |
| SA | Schwenkantrieb | |
| SB | Siebbandpresse | |
| SF | Schaumfalle | im Faulbehälter |
| SN | Schnecke | Schneckenförderer, keine Schneckenpumpe |
| SS | Schraubenschaufler | |
| TA | Trübwasserabzug | |
| TF | Transformator | |
| TO | Tor | Rolltor, Schwingtor, Zufahrtstor |
| VA | Verdampfer | |
| VD | Verdichter | Kompressor, Drucklufterzeugung |
| VE | Ventilator | Lüfter |
| VI | Ventilinsel | Pneumatikverteiler, Hydraulikverteiler |
| VW | Vorentwässerung | |
| W_ | Wehr | |
| WA | Wascheinrichtung | |
| WJ | Wirbeljet | |
| WT | Wärmetauscher | |
| ZE | Zentrifuge | |
| AM | Allgemeine Messung | |
| BS | BSB Messung | |
| CS | CSB Messung | |
| D_ | Druckmessung | |
| DD | Differenzdrehzahlmessung | |
| DM | Drehmomentmessung | |
| DZ | Drehzahlmessung | |
| GM | Gasmessung | |
| H_ | Höhenstandsmessung | alle Messverfahren, z.B. Schwimmer, Radar, Druck, Ultraschall |
| LF | Leitfähigkeitsmessung | |
| NH | Ammoniummessung | |
| NO | Nitratmessung | |
| O_ | Sauerstoffmessung | |
| PH | pH-Wert Messung | |
| PO | Phosphormessung | |
| Q_ | Mengenmessung | |
| QA | Abschlagmengenmessung | |
| QW | Weiterleitungsmengenmessung | |
| RX | Redoxpotentialmessung | |
| SM | Schwingungsmessung | |
| SP | Schlammspiegelmessung |
SP
Stand: 13.02.2026 Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik Seite 8 von 9 Kennzeichnungssystem
[Seite 9]
Wasserverband Eifel-Rur
T_ Temperaturmessung
| TR | Trübungsmessung | |
|---|---|---|
| TS | TS-Gehalt Messung | |
| TX | Toxizitätsmessung | |
| UV | UV-Sonde |
8 Kürzel Fördermedium
| Kürzel | Klartext (Fördermedium) | Bemerkung |
|---|---|---|
| AL | Abluft | |
| DI | Diesel | |
| FE | Fett | |
| FG | Faulgas | |
| FL | Fällmittel | |
| FM | Flockmittel | |
| LU | Luft | |
| O2 | Sauerstoff | |
| O3 | Ozon | |
| OE | Motoröl | |
| PG | Propangas | |
| SA | Sand | |
| SG | Stadtgas | |
| AS | Anaerobschlamm | |
| ES | entwässerter Schlamm | |
| FS | Faulschlamm | |
| MS | Mischschlamm | |
| PS | Primärschlamm | |
| RO | Rohschlamm | |
| RS | Rücklaufschlamm | |
| RZ | Rezirkulationsschlamm | |
| SS | Schwimmschlamm | |
| US | Überschussschlamm | |
| BW | Betriebswasser | |
| CW | Wasser aus Chemietoilette | Fäka-Annahme |
| KW | Kellerwasser | |
| PW | Prozesswasser | |
| RA | Rohabwasser | |
| RW | Reinwasser | |
| SA | Spülabwasser | |
| SP | Spülwasser | |
| SW | Schlammwasser | |
| TR | Trübwasser | |
| TW | Trinkwasser | |
| ZW | Zentratwasser |
Stand: 13.02.2026 Anlage 04 zu den ZTV Elektrotechnik Seite 9 von 9 Kennzeichnungssystem