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B 27 Schoemberg-Balingen_LB_Faunistische_Leistungen.docx

Erfassung von Fauna, Flora und Biotoptypen für die B 27-Umgehung Schömberg

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 02.10.2026, 13:28 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabe.landbw.de

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B 27 Dotternhausen – Balingen, B 27 OU Schömberg

Floristische und Faunistische Erfassungen und Bewertung

(Voruntersuchung/Variantenvergleich)

Inhaltsverzeichnis

A. Beschreibung der Planungsaufgabe****3

1. Allgemeines & Auftragsgegenstand 3

2. Beschreibung des Bauvorhabens B 27 OU Schömberg und B 27 Dotternhausen-Balingen 4

3. Randbedingungen und Zwangspunkte, Leistungen des Auftraggebers 5

4. Anforderungen an die zu übergebenden Daten und Dokumente 5

B. Beschreibung der Grundleistungen für TUR I & II 6

C. Beschreibung der Leistungen für TUR I – Dotternhausen-Balingen 7

Geländearbeiten 7

Dokumentation 13

D. Beschreibung der Leistungen für TUR II – OU Schömberg 15

Geländearbeiten 15

Dokumentation 22

E: Honorarsumme 23

A. Beschreibung der Planungsaufgabe

  1. Allgemeines & Auftragsgegenstand

Das Regierungspräsidium Tübingen plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland die Projekte B 27 Ortsumgehung Schömberg und B 27 Dotternhausen – Balingen. Die Maßnahmen sind Bestandteil des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP 2030) und dort im Vordringlichen Bedarf enthalten. Die im Rahmen dieses Auftrags zu erbringenden Leistungen beziehen sich auf beide genannten Maßnahmen. Mit den Planungen wurde Ende 2024 begonnen.

In einem ersten Schritt wurde eine gesamtheitliche Planungsraumanalyse zur Festlegung des benötigten Kartierbedarfs erstellt. Diese bildet die Grundlage für die hier ausgeschriebenen und durchzuführenden Kartierungen. Der Gesamtuntersuchungsraum umfasst rund 2.600 ha und ist dabei in die Teiluntersuchungsräume (TUR) I (Dotternhausen-Balingen) und TUR II (OU Schömberg) unterteilt (Abb.1). Die Kartierungen sind gesamtheitlich für beide Teilräume durchzuführen.

Abbildung 1: Darstellung des Untersuchungsraumes mit seinen beiden Teiluntersuchungsräumen (TUR) der jeweiligen Maßnahmen und diskutierter Varianten.

Die Untersuchungen wurden entsprechend so konzipiert, um auf der Ebene der Vorplanung die entscheidungserheblichen Sachverhalte zu ermitteln. Deren Ergebnisse und Bewertung dienen den weiteren umweltplanerischen Beiträgen wie der Umweltverträglichkeitsstudie gemäß UVPG, den Natura 2000-Prüfungen und dem Artenschutzbeitrag auf der Ebene der Vorplanung als Grundlage.

Das Gutachten „Leistungsbeschreibungen für faunistische Untersuchungen im Zusammenhang mit landschaftsplanerischen Fachbeiträgen und Artenschutzbeitrag“, Schlussbericht 2014 (FE 02.332/2011/LRB; Hrsg. BMVI) ist als Wissensdokument Grundlage für Faunistische Leistungen. Der Begriff „Methodenblätter“ bezieht sich auf die Methodenblätter in diesem Gutachten.

Abweichend hiervon sind weitere Methoden für spezifische Erfassungen vorgesehen. Insbesondere wird für die Erfassung von schwer nachweisbaren Vogelarten optional, als Ersatz für zusätzliche Begehungen, die Möglichkeit der Erfassung mittels Audiogeräten zur Wahl gestellt (s. LB 2.02 unter Avifauna).

Über den Herbst und Winter 2026 erfolgt ein schriftliches Scoping-Verfahren in welchen u.a. das angedachte Untersuchungsprogramm Gegenstand der Diskussion sein wird. Im Bericht zur Planungsraumanalyse wird an entsprechenden Stellen auf das Scoping-Verfahren hingewiesen. Es ist daher grundsätzlich nicht ausgeschlossen, dass sich bis zum Frühjahr 2027 hierdurch noch geringfügige Anpassungen am Untersuchungsprogramm ergeben können. Sollte sich hieraus ein Mehraufwand ergeben, wird dieser im Rahmen eines Nachtrages vertraglich vereinbart.

Die zu vergebenden Leistungen umfassen zwei getrennte Kartierberichte für die jeweiligen Teiluntersuchungsräume. Dies soll sicherstellen, dass eine separate Weiterplanung der Projekte ermöglicht wird. Dies ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Maßnahme der OU Schömberg deutlich weniger Spielraum und Diskussionen hinsichtlich möglicher Varianten erwarten lässt. Im Bericht soll umfassend auf die umwelt- und naturschutzrechtlichen Konsequenzen, die sich aus den Ergebnissen der Erfassungen ergeben, eingegangen werden. Anhand der Ausführungen, Darstellung und Angaben zu Vorkommen, Lebensstätten, nötigen Kompensationserfordernissen, voraussichtlich nötigen artenschutzrechtlichen Ausnahmen, Beeinträchtigungen von Natura2000-Gebieten und Weiteren soll es den nachfolgenden Landschaftsplanerischen Beiträgen möglich sein, die nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Mögliche durchgehende Varianten mit einer Umfahrung von Dotternhausen sind im Bericht zum TUR I einzugliedern.

Der Großteil der Erfassungen erfolgt im Jahr 2027. Darüber hinaus erfolgt eine Rastvogelerfassung über den Winter bis ins Frühjahr 2028 hinein. Die Berichte sind Mitte 2028 fertig zu stellen.

  1. Beschreibung des Bauvorhabens B 27 OU Schömberg und B 27 Dotternhausen-Balingen
    1. Die B 27 zwischen Schömberg und Balingen besteht aus den beiden Teilprojekten B 27, Dotternhausen (K 7132) - Balingen/Süd (OU Endingen) und B 27, OU Schömberg. Diese werden durch den B 27-Abschnitt innerorts durch Dotternhausen getrennt. Der Bund hat im August 2006 einer beantragten Linie im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens zugestimmt und diese bestimmt (Abb. 2).

Abb. 2: Darstellung der beiden Projekte B 27 OU Schömberg und B 27 Dotternhausen-Balingen (OU Endingen) mit der im Raumordnungsverfahren 2006 bestimmten Linie Variante 6.

Die Auftaktveranstaltung für den Planungsbeginn der beiden Maßnahmen fand im Dezember 2024 statt. Die B 27 stellt eine wichtige Verkehrsachse zwischen dem Raum Stuttgart und dem Zollernalb-Kreis dar. Von Balingen aus stellt die B 27 die Hauptverkehrsachse Richtung Süden nach Rottweil dar. Die Ortsdurchfahrt Schömberg ist durch das hohe Verkehrsaufkommen mit einem hohem Schwerlastverkehrsanteil stark belastet. Bei Letzterem ist mittelfristig mit einer Zunahme des Verkehrs aufgrund des Ausbaus der Industriegebiets Nord in Schömberg zu rechnen. Durch eine Ortsumfahrung soll die Gemeinde Schömberg vom hohen Verkehrsaufkommen entlastet werden und der Verkehrsfluss verbessert werden. Ähnliches gilt für den Streckenabschnitt zwischen Dotternhausen und Balingen, wo die Gemeinde Endingen (Württ.) umfahren und somit entlastet werden soll. Insgesamt soll die B 27 als wichtige Verkehrsachse im Raum gestärkt werden und die Reisezeiten verkürzt werden.

    1. Mögliche Varianten im Planungsraum beinhalten sowohl durchgängige Neubauvarianten von Balingen bis Schömberg mit ebenfalls einer Umfahrung von Dotternhausen sowie diverse Neu- und Ausbauvarianten, welche auf der bestehenden B 27-Achse durch Dotternhausen verlaufen und durch diese in zwei Abschnitte getrennt werden (siehe Anlage). Beide Maßnahmen sollen mit der Methode des Building Information Modelling (BIM) umgesetzt werden. Auch für die umweltfachlichen Unterlagen ist eine Überführung in BIM vorgesehen. Zum aktuellen Stand ist die genaue Durchführung bzw. konkret benötigte Leistungen im Rahmen der Erfassungen auf Ebene der Vorplanung nicht abschließend definiert. Sollten seitens des bezuschlagten Unternehmens weitere Leistungen hierfür notwendig werden, werden diese im Rahmen eines Nachtrages vereinbart.
  1. Randbedingungen und Zwangspunkte, Leistungen des Auftraggebers
  • Berücksichtigung der im Vorfeld durchgeführten Faunistischen Planungsraumanalyse
  • Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die erforderlichen Abstimmungs- und Arbeitsgespräche.
  • Die Untersuchungsgebiete einzelner Arten/Artengruppen sind anhand verfügbarer Daten und einer Ortsbesichtigung grob eingegrenzt worden (s. Anlagen) und sind im Zuge der Erstbegehungen abschließend zu definieren.
  • Shape-Dateien zu den abgesteckten Untersuchungsgebieten, Beibeobachtungen, Altdaten und sonstigen Umweltdaten aus der PRA sind den Unterlagen dieser Vergabe beigelegt.
  • Kenntnisnahme bzw. Berücksichtigung der Äußerungen aus dem folgenden schriftlichen Scoping-Verfahren.
  • Abstimmung mit Dritten (z.B. Naturschutzbehörden, Forst)
  • Auf den iterativen Planungsprozess zw. AG, Straßenbaulastträger, Auftragnehmern und Dritten wird hingewiesen.
  • Fachliche Begleitung des AN über diesen Auftrag hinaus, vorbehaltlich einer gesonderten Vergabe.
  • Für den Datenaustausch wird die Austauschplattform Dalux genutzt. Ein Zugang wird seitens des AG nach Zuschlag zur Verfügung gestellt. Besondere Anforderungen an den AN werden hierfür nicht vorausgesetzt.
  • Der AG stellt nach Zuschlag ein Auftragsschreiben aus, welches die vereinbarten Kartierungsarbeiten bestätigt und bei Bedarf für Fahrerlaubnisse und Betretungsgenehmigungen vorgezeigt werden kann.
  • Das gegebenenfalls nötige Transformieren von raumbezogenen Daten in ein anderes Koordinatensystem ist Bestandteil der ausgeschriebenen Leistungen.
  1. Anforderungen an die zu übergebenden Daten und Dokumente
    1. Die Planunterlagen, Beschreibungen, Berechnungen und erhobenen Daten sind dem Auftraggeber in digitaler Form (Planunterlagen im dxf/dwg - Format sowie im pdf-Format; Beschreibungen und Berechnungen als Word- bzw. Excel-Datei im docx- bzw. xlsx-Format; Präsentationen als PowerPoint-Datei im pptx-Format, GIS-Daten in shp- oder gpkg-Format) und

[ ] zusätzlich in analoger Form als kopierfähiger Farbausdruck (     )

zu übergeben.

    1. Digitale Bestands- und Objektdaten sind im OKSTRA-, IFC- bzw. SHAPE/GPKG-Format zu übergeben.
    2. Der Auftragnehmer hat die von ihm zu übergebenden Unterlagen im nötigen Umfang zu bearbeiten, u. a. normengerecht farbig und mit Planzeichen und Legende anzulegen sowie DIN-gerecht zu falten. Das Schriftfeld des Auftraggebers ist zu übernehmen.
    3. Der Auftragnehmer hat die von ihm angefertigten Unterlagen als „Verfasser" zu unterzeichnen.

B. Beschreibung der Grundleistungen für TUR I & II

TitelLeistungstextM e n g eEinheitEP in €GP in €
1.Vorbereitende Tätigkeiten
1.01Erstellen eines Begehungs- und Einsatzplans der einzelnen faunistischen Expertenh
Dieser soll dem AG zu Beginn der Erfassungen vorgelegt werden.
1.02Mitwirken bei der Einholung erforderlicher Genehmigungenh
Genehmigungen wie Betretungserlaubnis, ggf. artenschutzrechtliche Ausnahmen, etc.
1.03Mitwirken bei der Information betroffener Dritterh
Information der betroffenen Eigentümer, Kommunen, Forstverwaltungen, Jägergemeinschaft usw.
1.04Vorbereiten der Kartiergrundlagen und Materialienh
Erstellen der Geländekarten, ggf. Aufstellen und Kalibrieren erforderlicher Geräte (z. B., Einrichten von GPS-Mapper), Bestellen von Telemetriesendern, Netzfangmaterial, Hydrophone mit Aufnahmeeinheit, Tierfallen, usw.
Summe aus 1€

C. Beschreibung der Leistungen für TUR I – Dotternhausen-Balingen

TitelLeistungstextM e n g eEinheitEP in €GP in €
2.Geländearbeiten
2.01Begründete logistische Tätigkeiten wie Ortswechsel oder Orientierungh
Hier ist im vorliegenden Fall zusätzlich die Detailfestlegung/-abgrenzung von Probeflächen und Probestellen einzukalkulieren, soweit dies nicht ohne relevanten Zusatzaufwand im Rahmen der jeweils ersten artengruppenbezogenen Geländetermine zu erledigen ist.
2.02Durchführen der Erhebungen
Basis bilden auch die Erläuterungen der Planungsraumanalyse
Avifauna
[x]Revierkartierung Brutvögel gemäß Methodenblatt V1 (teils modifiziert):
Acker, Grünland: 6 Tagbegehungen à       min/ha auf 912 hah
Acker, Grünland: 4 Nachtbegehungen à       min/ha auf 912 hah
Wald, Streuobst: 7 Tagbegehungen à       min/ha auf 307 hah
Wald, Streuobst: 4 Nachtbegehungen à       min/ha auf 307 hah
Erfassung Uhu: 3 Dämmerungsbegehungen à       min/ha auf 307 ha [abhängig von der Bieterqualifikation kann diese Position stattdessen durch den Einsatz automatischer Erfassungsgeräte abgedeckt werden (s. folgend, es ist nur für eine der beiden Optionen ein Preis anzugeben)]
h
Alternativ zur Begehung: Erfassung Uhu mittels passivakustischen Aufnahmegeräten: 15 Erfassungsgeräte in 2 Phasen zu je 7 Tagen
h
Gewässer: 6 Tagbegehungen à       min für alle Gewässer im TUR I (abgeleitet aus spezifischer Gebietssituation)h
Gewässer: 5 Nachtbegehungen à       min für alle Gewässer im TUR I (abgeleitet aus spezifischer Gebietssituation)h
[x]Horstkartierung Brutvögel gemäß Methodenblatt V2:
1 Ersterfassung à       min/ha auf 119 hah
2 Kontrollen à       min/ha auf 119 hah
[x]Rastvogelkartierung gemäß Methodenblatt V5 (teils modifiziert):
3 flächendeckende Übersichtskontrollen à       h für den gesamten Teiluntersuchungsraum
h
[x]Fixpunktbeobachtung von Großvögeln:
5 Begehungen à 120 min/Beobachtungspunkt an 5 Punkten
h
Säugetiere
Haselmaus
[x]Erfassung mit Niströhren orientiert an Methodenblatt S 4 (modifiziert)
Ausbringung von 10 Tubes à       h/Probefläche auf 10 Probeflächen
h
5 Kontrollen à       h/Probeflächeh
Fledermäuse
[x]Schwärmkontrollen
4 Probestellen à 2 h/Standort mit 2 Personen an 2 Terminenh
[x]Transektkartierung Fledermäuse gemäß Methodenblatt FM1 (teilweise modifiziert):
4 Begehungen an 6 Standorten (ca. 16 km Transektstrecke) à       hh
[x]Horchboxenuntersuchung Fledermäuse orientiert an Methodenblatt FM2:
Einsatz von 9 Horchboxen über 4 Phasen à 5-7 Tage
Auf- und Abbau       min/Horchbox und Aufnahmephase für 9 Boxen
h
[x]Netzfang Fledermäuse gemäß Methodenblatt FM3:
4 Netzfangstandorte à       h/Person mit 2 Personen an 2 Terminen (Netze i. d. R. 3-5 m Höhe, Länge Standortabhängig
h
[x]Telemetrie Fledermäuse gemäß Methodenblatt FM4:
Quartiertelemetrie von 5 Individuen à       hh
Amphibien
[x]Erfassung von Laichgewässern gemäß Methodenblatt A1:
Übersichtsbegehung zur Ermittlung geeigneter v. a. temporärer Laichgewässer für Gelbbauchunke und Kreuzkröte auf insgesamt 613 ha (Prüfräume)
h
3 Begehungen à       h der zuvor verorteten temporären Gewässer und weiterer Potenzialflächen
h
[x]Ausbringung von 6 Wasserfallen (Molche) orientiert an Methodenblatt A3 in 1 Gewässer(n):an einem Termin
Ausbringen der Fallenh
Einholung (Folgetag), Kontrolle der Fallen und Bestimmung
h
[x]Verhören von rufenden Laubfröschen
11 Fixpunkten an jeweils 2 Terminen mit mind.10 min/Termin/Fixpunkt.h
Reptilien
[x]Einbringen künstlicher Verstecke und deren wiederholte Kontrolle orientiert an Methodenblatt R1 (modifiziert) für Schlingnatter
Ausbringung und Einholen von 50 künstlichen Verstecken (10 Gruppen á 5)
h
6 Begehungen an 10 kV-Gruppen (s. o.) à       h/kV-Gruppeh
Tagfalter und Widderchen
[x]Standardisierte Transektkartierungen zur Hauptflugzeit und/oder Suche nach Präimaginalstadien orientiert an Methodenblatt F15:
Probeflächenkartierung: 5 Begehungen auf jeweils 10 Probeflächen à 0,5-1 ha mit       h/Probefläche
h
Xylobionte Käfer
[x]Strukturkartierung für totholz- und mulmbewohnende Käferarten der FFH-Richtlinie gemäß Methodenblatt XK1:
1 Begehung auf 312 ha mit       min/ha und Markierung/Verortung der Bäume mit entsprechenden Strukturen
h
[x]Brutbaumuntersuchung Juchtenkäfer/Eremit gemäß Methodenblatt XK7:
1 Kontrolle von 15 Brutbäumen mit       h/Brutbaum/Person (2 Personen)
h
Laufkäfer
[x]Bodenfallen- und Handfang - Laufkäfer gemäß Methodenblatt LK1:
Bodenfallen mit 5 Fangperioden: Auf 8 Probeflächen Ausbringen von jeweils 6 Fallen       h/Probefläche und 2 Bearbeitern
h
Einholen der Fallen auf 8 Probeflächen mit       h/Probefläche (je Fangperiode) und 5 Fangperioden, zusätzlich ein neuer Aufstelltermin bei jahreszeitlicher Unterbrechung (Summe 6 Termine)
h
Handfang: 3 Begehungen auf jeweils 8 Probeflächen à       h/Probefläche
h
Schnecken und Muscheln
[x]Absuchen des Gewässergrundes nach Großmuscheln (hier: Unio crassus) in Anlehnung an Methodenblatt SM4:
Großer Wirkraum, durchwatbares Gewässer <5 m Breite: 1 Übersichtsbegehung mit vorwiegend visueller Suche zur Prüfung auf Vorkommen, Abgrenzung der Verbreitung und Festlegung der Transekte auf 40 Probestrecken mit jeweils 150 m Fließgewässerstrecke à       h / Probestrecke
h
Transektkartierung zur vertieften Prüfung inkl. Bestimmung der Populationsdichte auf 160 Transekten (4 Transekte pro Probestrecke) von je 2 m Länge à       h/Transekt
h
Heuschrecken
[x]Habitat- bzw. probeflächenbezogene Kartierung des Artenspektrums gemäß Methodenblatt H1 und Übersichtserfassung Wanstschrecke
3 Begehungen auf jeweils 10 Probeflächen à 0,5-1 ha mit       h/Probefläche
h
Übersichtserfassung der Wanstschrecke 2 Begehungen auf jeweils 35 ha mit       min./ha
h
Dicke Trespe
[x]Übersichtserfassung auf Getreideäckern und Ackerrändern
1 Begehung auf 57 ha mit       h/ha
h
Biotope/Vegetation/Flora
[x]Flächendeckende Biotopkartierung (1:5.000; Siedlungsbereich/Infrastruktur nicht differenziert) inklusive Erfassung der nicht gesetzlich geschützten Biotope unter Berücksichtigung der LUBW Offenlandbiotopkartierung, sowie Beierfassung planungsrelevanter Pflanzenarten. Ansprache der FFH-Lebensraumtypen hinsichtlich ihres Erhaltungszustandes, sowie Hinweise auf entwickungsfähige Biotoptypen. Durchführung gekoppelt mit Habitatstrukturerfassung in alten Waldbeständen (bzgl. Vögeln/Fledermäusen) nach Methodenblatt V 4 in Albrecht et al. (2014).
1 Begehung à       min/ha auf 1.223 hah
[x]Einstufung des Biotopwertes nach dem Feinmodul der ÖKVO 2010h
2.03Auswertung und Nachbestimmung
entsprechend dem Gutachten
Avifauna
[x]Revierkartierung Brutvögel gemäß Methodenblatt V1:
Ermittlung theoretischer Reviermittelpunkte und Bestimmung Brutstatus gem. Südbeck et al. (2025) aller vorkommenden Arten
h
Optional: Auswertung passivakustischer Erfassungsgeräteh
Säugetiere
[x]Analyse von Fledermausrufaufnahmen gemäß Methodenblättern FM1, FM2:
6 Probestrecken (4 Termine) à       h/Probestreckeh
9 Horchboxen (4 Aufnahmephasen) à       h/Horchboxh
Xylobionte Käfer
[x]Auswertung der Proben im Labor - Juchtenkäfer/Eremit gemäß Methodenblatt XK7:
15 Brutbäume à       h/Brutbaumh
Laufkäfer
[x]Sortierung und Artdetermination gemäß Methodenblatt LK1:
Sortierung der Falleninhalte: 8 Fallenstandorte à       h Standort/Leerung (5 Leerungen)
h
Artdetermination: 8 Fallenstandorte à       h/Standort/Leerung (5 Leerungen)
h
Artdetermination Handfänge: 8 Probeflächen à       h/Probefläche
h
Biotope/Flora/Vegetation
[x]Bearbeitung der Kartierergebnisse / Prüfung und ggf. Anpassung von Abgrenzungen/Zuordnung:
Basisauswertung/-prüfung à       min/ha auf 1.223 hah
Summe aus 2€
3.Dokumentation
3.01Beschreiben der Vorgehensweise, ggf. mit Methodenkritik für jede untersuchte Tiergruppeh
Darstellung der zu untersuchten Erhebungsorte (Flächen, Transsekte, Beobachtungspunkte, Probeflächen, etc.) mit Angabe von Datum und Dauer der Begehungstermine. Weichen die tatsächlich erhobenen Einheiten von den ausgeschriebenen Einheiten ab, ist dies begründend darzustellen.
3.02Darstellen und Analysieren / Bewerten der erhobenen Daten entsprechend den Angaben in den jeweiligen Methodenblätternh
Darstellen der im Gelände erhobenen Grundlagendaten in fortlaufender Reihenfolge nach Ort und Anzahl (Rohdaten) und deren Analyse und Bewertung entsprechend der Dokumentation in den jeweiligen Methodenblättern.
3.03Hinweise auf Basis der Ergebnisse für den jeweiligen landschaftsplanerischen/umweltfachlichen Fachbeitrag.h
* Achtung: Die hier abgegebene Kalkulation beinhaltet ausschließlich die Ebene Voruntersuchung/Variantenvergleich mit Hinweisen; der eigentliche Artenschutzfachbeitrag ist nicht Gegenstand des Angebots. Zum FFH-Gebietsschutz könne ebenfalls Hinweise je nach Datenlage gegeben werden, die Grundlagen für eine FFH-VP oder jene selbst sind jedoch ebenfalls nicht Gegenstand des Angebots (s. Hinweise Planungsraumanalyse) * Für den späteren Artenschutzbeitrag spezifische Hervorhebung solcher Konfliktschwerpunkte, die möglicherweise * – ohne Vorgriff auf eine detaillierte arten- oder gebietsschutzrechtliche Bewertung (die zu einem späteren Zeitpunkt separat erstellt werden wird) – nicht mit funktionserhaltenden Maßnahmen gelöst werden könnten und daher einer Ausnahmeentscheidung bedürfen. * • Liefern von Hinweisen auf ggf. aufwändigere bauliche Maßnahmen, die sich in Bezug auf mögliche Varianten zur Konfliktlösung anbieten könnten. * • Beurteilung des Erhaltungszustands von Arten, die ggf. einer artenschutzrechtlichen Ausnahme bedürfen, bzw. der Möglichkeiten für eine Kohärenzsicherung
3.04Zusammenfassendes Darstellen der Ergebnisse in Text und Karteh
Erstellen der vorläufigen Fassung der Dokumentation in Text (inkl. Liste) und Karte.
3.05Mitwirken bei der Abstimmung mit der für Naturschutz und Landespflege zuständigen Behördeh
3.06Abstimmen der vorläufigen Fassung mit dem Auftraggeberh
3.07Darstellen der Dokumentation in der mit dem Auftraggeber abgestimmten Fassung in Text und Kartenh
Einarbeiten der Änderungen gem. dem Ergebnis der Abstimmung mit der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörde. Einarbeiten von Prüfanmerkungen des Auftraggebers in die vorläufige Fassung. Abschlussbesprechung und Übergabe der endgültigen Fassung der Dokumentation in der vertraglich vereinbarten Form. Neben einer eigenständigen kartographischen Darstellung zu Bestand und Bewertung wird die Übergabe des vollständigen GIS-Datensatzes/Projektes (im UTM-Koordinatensystem) inklusive einer entsprechenden, ausreichenden Dokumentation an den Auftraggeber erwartet.
Summe aus 3€
Summe aus 2 - 3€

D. Beschreibung der Leistungen für TUR II – OU Schömberg

TitelLeistungstextM e n g eEinheitEP in €GP in €
4.Geländearbeiten
4.01Begründete logistische Tätigkeiten wie Ortswechsel oder Orientierungh
Hier ist im vorliegenden Fall zusätzlich die Detailfestlegung/-abgrenzung von Probeflächen und Probestellen einzukalkulieren, soweit dies nicht ohne relevanten Zusatzaufwand im Rahmen der jeweils ersten artengruppenbezogenen Geländetermine zu erledigen ist.
4.02Durchführen der Erhebungen
Basis bilden auch die Erläuterungen der Planungsraumanalyse
Avifauna
[x]Revierkartierung Brutvögel gemäß Methodenblatt V1 (teils modifiziert):
Acker, Grünland: 6 Tagbegehungen à       min/ha auf 465 hah
Acker, Grünland: 4 Nachtbegehungen à      min/ha auf 465 hah
Wald, Streuobst: 7 Tagbegehungen à       min/ha auf 259 hah
Wald, Streuobst: 4 Nachtbegehungen à       min/ha auf 259 hah
Erfassung Uhu: 3 Dämmerungsbegehungen à       min/ha auf 259 ha [abhängig von der Bieterqualifikation kann diese Position stattdessen durch den Einsatz automatischer Erfassungsgeräte abgedeckt werden (s. folgend, es ist nur für eine der beiden Optionen ein Preis anzugeben)]
h
Alternativ zur Begehung: Erfassung Uhu mittels passivakustischen Aufnahmegeräten: 5 Erfassungsgeräte in 2 Phasen zu je 7 Tagen
h
Gewässer: 6 Tagbegehungen à       min für alle Gewässer im TUR (abgeleitet aus spezifischer Gebietssituation)h
Gewässer: 5 Nachtbegehungen à       min für alle Gewässer im TUR (abgeleitet aus spezifischer Gebietssituation)h
[x]Horstkartierung Brutvögel gemäß Methodenblatt V2:
1 Ersterfassung à       min/ha auf 157 hah
2 Kontrollen à       min/ha auf 157 hah
[x]Rastvogelkartierung gemäß Methodenblatt V5 (teils modifiziert):
Übersichtskontrollen für Raubwürger und Kornweihe: 3 flächendeckende Übersichtskontrollen à       h für den gesamten Teiluntersuchungsraum
h
Rast-/Gastvogelerfassungen an Stehgewässern: 9 Durchgänge à       h insgesamth
[x]Fixpunktbeobachtung von Großvögeln:
5 Begehungen à 120 min/Beobachtungspunkt an 5 Punkten
h
Säugetiere
Haselmaus
[x]Erfassung mit Niströhren (Haselmaus) orientiert an Methodenblatt S 4 (modifiziert)
Ausbringung von 10 Tubes à       h/Probefläche auf 4 Probeflächen
h
5 Kontrollen à       h/Probeflächeh
Fledermäuse
[x]Schwärmkontrollen
1 Probestelle à       h/Standort mit 2 Personen an 2 Terminenh
[x]Transektkartierung Fledermäuse gemäß Methodenblatt FM1 (teilweise modifiziert):
4 Begehungen an 3 Standorten (insg. rund 8 km Transektstrecke) à       h
h
[x]Horchboxenuntersuchung Fledermäuse orientiert an Methodenblatt FM2:
Einsatz von 3 Horchboxen über 4 Phasen à 5-7 Tage
Auf- und Abbau       min/Horchbox und Aufnahmephase für 3 Boxen
h
[x]Netzfang Fledermäuse gemäß Methodenblatt FM3:
3 Netzfangstandorte (Summe) à       h/Person mit 2 Personen an 2 Terminen (Netze i. d. R. 3-5 m Höhe, Länge Standortabhängig
h
[x]Telemetrie Fledermäuse gemäß Methodenblatt FM4:
Quartiertelemetrie von 3 Individuen à       h
h
Amphibien
[x]Erfassung von Laichgewässern gemäß Methodenblatt A1:
Übersichtsbegehung zur Ermittlung geeigneter v. a. temporärer Laichgewässer für Gelbbauchunke und Kreuzkröte auf insgesamt 353 ha (Prüfräume)
h
3 Begehungen à       h der zuvor verorteten temporären Gewässer und weiterer Potenzialflächen
h
[x]Ausbringung von 24 Wasserfallen (Molche) orientiert an Methodenblatt A3 in 4 Gewässer(n):an einem Termin
Ausbringen der Fallenh
Einholung (Folgetag), Kontrolle der Fallen und Bestimmung
h
[x]Verhören von rufenden Laubfröschen (Fixpunkte)
Bearbeitung von 7 Fixpunkten an jeweils 2 Terminen mit mind.10 min/Termin/Fixpunkt.
h
Reptilien
[x]Einbringen künstlicher Verstecke und deren wiederholte Kontrolle orientiert an Methodenblatt R1 (modifiziert) für Schlingnatter
Ausbringung und Einholen von 50 künstlichen Verstecken (10 Gruppen á 5)h
6 Begehungen an 10 kV-Gruppen (s. u.) à      h/kV-Gruppe
h
Tagfalter und Widderchen
[x]Standardisierte Transektkartierungen zur Hauptflugzeit und/oder Suche nach Präimaginalstadien orientiert an Methodenblatt F15:
Probeflächenkartierung: 5 Begehungen auf jeweils 5 Probeflächen à 0,5-1 ha mit       h/Probeflächeh
Xylobionte Käfer
[x]Strukturkartierung für totholz- und mulmbewohnende Käferarten der FFH-Richtlinie gemäß Methodenblatt XK1:
1 Begehung auf 101 ha mit       min/ha und Markierung/Verortung der Bäume mit entsprechenden Strukturen
h
[x]Brutbaumuntersuchung Juchtenkäfer/Eremit gemäß Methodenblatt XK7:
1 Kontrolle von 25 Brutbäumen mit       h/Brutbaum/Person (2 Personen)
h
Laufkäfer
[x]Bodenfallen- und Handfang - Laufkäfer gemäß Methodenblatt LK1:
Bodenfallen mit 5 Fangperioden: Auf 6 Probeflächen Ausbringen von jeweils 6 Fallen mit       h/Probefläche und 2 Bearbeitern
h
Einholen der Fallen auf 6 Probeflächen mit       h/Probefläche (je Fangperiode) und 5 Fangperioden, zusätzlich ein neuer Aufstelltermin bei jahreszeitlicher Unterbrechung (Summe 6 Termine)
h
Handfang: 3 Begehungen auf jeweils 6 Probeflächen à       h/Probefläche
h
Libellen
[x]Sichtbeobachtung, Kescherfang und Exuviensuche bzgl. des Gesamtartenspektrums orientiert an Methodenblatt L1:
Erfassung auf 1 Abschnitt à 200 m Uferlänge. 6 Begehungen à       h/100 m
h
Schnecken und Muscheln
[x]Absuchen des Gewässergrundes nach Großmuscheln (hier: Unio crassus) in Anlehnung an Methodenblatt SM4:
Großer Wirkraum, durchwatbares Gewässer <5 m Breite: 1 Übersichtsbegehung mit vorwiegend visueller Suche zur Prüfung auf Vorkommen, Abgrenzung der Verbreitung und Festlegung der Transekte auf 12 Probestrecken mit jeweils 150 m Fließgewässerstrecke à       h / Probestrecke
h
1 Transektkartierung zur vertieften Prüfung inkl. Bestimmung der Populationsdichte auf 48 Transekten (4 Transekte pro Probestrecke) von je 2 m Länge à       h/Transekt
h
Heuschrecken
[x]Habitat- bzw. probeflächenbezogene Kartierung des Artenspektrums gemäß Methodenblatt H1 und Übersichtserfassung Wanstschrecke
3 Begehungen auf jeweils 7 Probeflächen à 0,5-1 ha mit       h/Probefläche
h
Übersichtserfassung der Wanstschrecke: 2 Begehungen auf jeweils 10 ha mit       min/ha
h
Dicke Trespe
[x]Übersichtserfassung auf Getreideäckern und Ackerrändern
1 Begehung auf 18 ha mit       h/ha
h
[x]---Biotope/Vegetation/Flora Flächendeckende Biotopkartierung (1:5.000; Siedlungsbereich/Infrastruktur nicht differenziert) inklusive Erfassung der nicht gesetzlich geschützten Biotope unter Berücksichtigung der LUBW Offenlandbiotopkartierung, sowie Beierfassung planungsrelevanter Pflanzenarten. Ansprache der FFH-Lebensraumtypen hinsichtlich ihres Erhaltungszustandes, sowie Hinweise auf entwicklungsfähige Biotoptypen. Durchführung gekoppelt mit Habitatstrukturerfassung in alten Waldbeständen (bzgl. Vögeln/Fledermäusen) nach Methodenblatt V 4 in Albrecht et al. (2014).
1 Begehung à       min/ha auf 746 hah
[x]Einstufung des Biotopwertes nach dem Feinmodul der ÖKVO 2010h
4.03Auswertung und Nachbestimmung
entsprechend dem Gutachten
Avifauna
[x]Revierkartierung Brutvögel gemäß Methodenblatt V1:
Ermittlung theoretischer Reviermittelpunkte und Bestimmung Brutstatus gem. Südbeck et al. (2025) aller vorkommenden Arten
h
Optional: Auswertung passivakustischer Erfassungsgeräteh
Säugetiere
[x]Analyse von Fledermausrufaufnahmen gemäß Methodenblättern FM1, FM2:
3 Probestrecken (4 Termine) à       h/Probestreckeh
3 Horchboxen (4 Aufnahmephasen) à       h/Horchboxh
Xylobionte Käfer
[x]Auswertung der Proben im Labor - Juchtenkäfer/Eremit gemäß Methodenblatt XK7:
25 Brutbäume à       h/Brutbaumh
Laufkäfer
[x]Sortierung und Artdetermination gemäß Methodenblatt LK1:
Sortierung der Falleninhalte: 6 Fallenstandorte à       h Standort/Leerung (5 Leerungen)
h
Artdetermination: 6 Fallenstandorte à       h/Standort/Leerung (5 Leerungen)
h
Artdetermination Handfänge: 6 Probeflächen à       h/Probefläche
h
Biotope/Flora/Vegetation
[x]Bearbeitung der Kartierergebnisse / Prüfung und ggf. Anpassung von Abgrenzungen/Zuordnung:
Basisauswertung/-prüfung à       min/ha auf 746 hah
Summe aus 4€
5.Dokumentation
5.01Beschreiben der Vorgehensweise, ggf. mit Methodenkritik für jede untersuchte Tiergruppeh
Darstellung der zu untersuchten Erhebungsorte (Flächen, Transsekte, Beobachtungspunkte, Probeflächen, etc.) mit Angabe von Datum und Dauer der Begehungstermine. Weichen die tatsächlich erhobenen Einheiten von den ausgeschriebenen Einheiten ab, ist dies begründend darzustellen.
5.02Darstellen und Analysieren / Bewerten der erhobenen Daten entsprechend den Angaben in den jeweiligen Methodenblätternh
Darstellen der im Gelände erhobenen Grundlagendaten in fortlaufender Reihenfolge nach Ort und Anzahl (Rohdaten) und deren Analyse und Bewertung entsprechend der Dokumentation in den jeweiligen Methodenblättern.
5.03Hinweise auf Basis der Ergebnisse für den jeweiligen landschaftsplanerischen/umweltfachlichen Fachbeitrag.h
* Achtung: Die hier abgegebene Kalkulation beinhaltet ausschließlich die Ebene Voruntersuchung/Variantenvergleich mit Hinweisen; der eigentliche Artenschutzfachbeitrag ist nicht Gegenstand des Angebots. Zum FFH-Gebietsschutz könne ebenfalls Hinweise je nach Datenlage gegeben werden, die Grundlagen für eine FFH-VP oder jene selbst sind jedoch ebenfalls nicht Gegenstand des Angebots (s. Hinweise Planungsraumanalyse) * Für den späteren Artenschutzbeitrag spezifische Hervorhebung solcher Konfliktschwerpunkte, die möglicherweise * – ohne Vorgriff auf eine detaillierte arten- oder gebietsschutzrechtliche Bewertung (die zu einem späteren Zeitpunkt separat erstellt werden wird) – nicht mit funktionserhaltenden Maßnahmen gelöst werden könnten und daher einer Ausnahmeentscheidung bedürfen. * • Liefern von Hinweisen auf ggf. aufwändigere bauliche Maßnahmen, die sich in Bezug auf mögliche Varianten zur Konfliktlösung anbieten könnten. * • Beurteilung des Erhaltungszustands von Arten, die ggf. einer artenschutzrechtlichen Ausnahme bedürfen, bzw. der Möglichkeiten für eine Kohärenzsicherung
5.04Zusammenfassendes Darstellen der Ergebnisse in Text und Karteh
Erstellen der vorläufigen Fassung der Dokumentation in Text (inkl. Liste) und Karte.
5.05Mitwirken bei der Abstimmung mit der für Naturschutz und Landespflege zuständigen Behördeh
5.06Abstimmen der vorläufigen Fassung mit dem Auftraggeberh
5.07Darstellen der Dokumentation in der mit dem Auftraggeber abgestimmten Fassung in Text und Kartenh
Einarbeiten der Änderungen gem. dem Ergebnis der Abstimmung mit der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörde. Einarbeiten von Prüfanmerkungen des Auftraggebers in die vorläufige Fassung. Abschlussbesprechung und Übergabe der endgültigen Fassung der Dokumentation in der vertraglich vereinbarten Form. Neben einer eigenständigen kartographischen Darstellung zu Bestand und Bewertung wird die Übergabe des vollständigen GIS-Datensatzes/Projektes (im UTM-Koordinatensystem) inklusive einer entsprechenden, ausreichenden Dokumentation an den Auftraggeber erwartet.
Summe aus 5€
Summe aus 4 - 5€

E: Honorarsumme

Summe aus B€
Summe aus C€
Summe aus D€
Summe aus B - D€
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