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Sapera Studios und Moduldrei im Auftrag der Stadt Dortmund Stand: 29.09.2025
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Wer heute präsentiert:
Stadt Dortmund
Dr. Theresa Eckermann, Leiterin Umweltamt
Sapera Studios
Lukas Franke, Katrin Kolossa, Strategieberatung & Strategieberatung & politische Kampagnenarchitektur Kommunikation
MODULDREI
Charlotte Stefan Lennardt, Schulze Tenkhoff Strategieberatung Strategieberatung 2
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Agenda
1.
Einleitung
2.
Recherche & Analyse
3.
Resultate & Strategie
4.
Botschaften & Inhalte
5.
Vorschläge zur Kampagnenarchitektur
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Kapitel 1
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Warum wir handeln müssen
Dortmund hat sich das Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden – 10 Die Herausforderung: Jahre früher als die Bundespolitik. Viele Menschen sind verunsichert, haben Fragen Die Wärmewende ist dafür ein zu Kosten, Technologien, entscheidender Baustein: Sie betrifft Förderungen. Haushalte, Wirtschaft und Stadtgesellschaft direkt.
Unsere Aufgabe:
Ein tragfähiges, langfristiges Kommunikationskonzept, das Orientierung gibt, Dialog schafft und Vertrauen aufbaut.
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Unser Auftrag
Die Ausgangslage
● Dortmund hat die Grundlagen geschaffen, um die KWP (Kommunale Wärmeplanung) umzusetzen und als kommunale Erfolgsgeschichte zu gestalten. ● 2022 wurde der Energienutzungsplan (ENP) als wesentlicher Teil des kommunalen Handlungsprogramms Klima-Luft 2030 initiiert. ● Ziel ist, bereits im Jahr 2035 Klimaneutralität zu erreichen - 10 Jahre vor dem von der Bundespolitik gesetzten Datum
Das Ergebnis
● Am Ende soll ein adaptives und über einen längeren Zeitraum tragfähiges Konzept stehen, das die kommunikativen Herausforderungen in ihren verschiedenen Dimensionen detailliert beschreibt. ● Detailkonzepte für einzelne Maßnahmen sollen auf der Grundlage dieses Konzeptes einzeln ausgearbeitet werden.
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Der bisherige Prozess
Phase 1: Phase 2: Phase 3: Abschluss
Erster Workshop/ 14 Interviews mit Zweiter Workshop Öffentliche Auftakt im März: Fachakteur*innen aus am 12. Juni: Präsentation der Politik, Verwaltung, Kommunikationsstrategie Ausarbeitung und Präsentation der Wirtschaft, Handwerk und mit Maßnahmen Klärung der Bedarfe, Ergebnisse aus den Gesellschaft am 29. September Abstimmung Interviews, Präsentation strategischer Ansätze, der erarbeiteten Diskussion möglicher Strategie und möglicher Maßnahmen, Beginn der Maßnahmen, konzeptionellen Arbeit gemeinsame Konsolidierung 7
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Kapitel 2
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Dortmund und die Wärmewende (Phase 1)
Dortmund hat Erfahrung mit Transformation
● Als moderne, diverse Großstadt spiegeln sich alle maßgeblichen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen in Dortmund wider.
● Soziale Härten sind überdurchschnittlich hoch: 77 Prozent wohnen zur Miete, 40 Prozent der Haushalte sind sozioökonomisch benachteiligt.
● Trotz tiefgreifendem Wandel bleibt die Identität von Nähe und Nachbarschaftlichkeit, geprägt von der Tradition als Arbeiterstadt.
● Das Wärmeplanungsgesetz (WPG) verpflichtet Kommunen zur Beteiligung.
● Die Öffentlichkeit soll auch einbezogen werden.
● Dennoch ist die KWP eine große Herausforderung, die viel Zeit in Anspruch nehmen wird.
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Der wirtschaftliche und politische Kontext (Phase 1)
Transformation ist die Herausforderung unserer Epoche
● Sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft hält an, trotz mehrfacher gegenläufiger Entwicklungen.
● Märkte für grüne Technologien wachsen dynamisch, auch wenn es vereinzelt gegenläufige politische Entwicklungen gibt.
● In der Gesellschaft grundsätzlich Zustimmung zu Transformation, wenn eigene Lebenswirklichkeit betroffen ist, schlägt diese aber oft in Skepsis um.
● Technische und regulatorische Umstellungen bringen häufig Unsicherheiten und finanzielle Härten mit sich.
● Eine sensible kommunikative Vermittlung der Veränderungen ist entscheidend für die gesellschaftliche Akzeptanz.
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Wärmewende und Gesellschaft (Phase 1)
Eine Typologie des Umweltbundesamtes (UBA) gliedert die Gesellschaft mit Blick auf die Wärmewende in vier Gruppen:
Die Motivierten: Engagierte Unterstützer*innen, die tief ins Thema einsteigen und nach Fakten suchen. Ihre Begeisterung muss zuweilen gebremst werden.
Die Gestressten: Personen, die eine neue Heizung brauchen und unsicher sind, welche Lösung die beste ist. Sie benötigen kompetente Information und Orientierung.
Die Skeptischen: Menschen, die abwarten und nicht gedrängt werden wollen. Sie lassen sich mit guten Argumenten und im persönlichen Kontakt überzeugen.
Die Gegner*innen: Menschen, die oft auf zweifelhafte Quellen setzen. Demgegenüber sollten wissenschaftlich fundierte Argumente statt Ideologie betont werden.
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Zielgruppen
Wer angesprochen wird:
Öffentlichkeit:
● Bürger*innen der Dortmunder Stadtgesellschaft ● Fokus auf zugängliche und bedürftige Gruppen, nicht auf Gegner
Fachakteur*innen:
● Städtische Akteur*innen (Fachämter, Wirtschaftsförderung, Klimabeirat) ● Institutionelle Partner (Wohnungswirtschaft, Energieversorger, Handwerk, IHK zu Dortmund) ● Sonstige Träger öffentlicher Belange (TÖB), deren Arbeit durch die KWP beeinflusst wird
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14 Interviews mit wichtigen Akteur*innen (Phase 2)
Methodik
Verbindung aus strukturierten sozialwissenschaftlichen Interviews und qualitativen Expertengesprächen: Um einerseits Vergleichbarkeit herzustellen und andererseits individuell auf die unterschiedlichen Perspektiven unserer Gesprächspartner*innen eingehen zu können, gab es einen Interviewleitfaden als Grundlage, von dem jeweils individuell abgewichen wurde.
Die Fragen gliederten sich in:
● Allgemeine Einordnung des Themas ● Kommunalpolitische und gesellschaftliche Aspekte ● Gesetzliche und planerische Aspekte ● Wirtschafts- und Standortpolitik
Weitere Eckpunkte:
● Die Interviews fanden statt zwischen dem 5. und 21. Mai ● Dauer jeweils ca. 45 Minuten ● Alle Interviews wurden als Videocall geführt und aufgezeichnet
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Um welche Themen ging es? (Phase 2)
Welche Themen angesprochen wurden:
● Kooperation und Koordination: Übereinstimmend wurde betont, wie wichtig sektorübergreifende Zusammenarbeit sei – und wie gut dies in Dortmund realisiert werde.
● Klarheit und Verlässlichkeit: Oft angesprochen wurde die Kommunikation rund um das GEG und dessen Vermittlung in die Öffentlichkeit, die in Dortmund besser gemacht werden sollte.
● Pragmatismus und Lösungsorientierung: Häufig wurde genannt, das Ideologie und Dogmatismus nicht weiterhelfen und auch beim Thema Wärmewende mehrere Wege zum Ziel führen können.
● Bereitschaft zur Unterstützung: Die überwiegende Mehrheit der Gesprächspartner*innen steht grundsätzlich hinter dem Ziel der Wärmewende und der Dekarbonisierung und geht überdies davon aus, dies sei in der Gesamtgesellschaft ähnlich.
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Um welche Themen ging es? (Phase 2)
Welche Themen welchen Gruppen wichtig waren:
● Verwaltung: Koordination und strategische Einbindung aller Akteure, gute Dialogstruktur, aber große Kommunikations- und Umsetzungs-Herausforderung.
● Wirtschaft: Chancen und Rahmenbedingungen – wichtig sind verlässliche Regeln und faire Wettbewerbsbedingungen.
● Handwerk: Als Brücke zu den Bürger*innen – braucht klare Vorgaben, Praxistauglichkeit und Unterstützung.
● Zivilgesellschaft: Akzeptanz hängt an sozialer Verträglichkeit und verständlicher Kommunikation.
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Die Ausgangslage ist komplex (Phase 3)
Eine Mehrheitsunterstützung ist möglich
Eine relative Mehrheit in der Gesellschaft steht prinzipiell hinter dem Ziel, die Wärmeversorgung zu dekarbonisieren. Weniger Verständnis finden jedoch Ansätze, die als ideologisch verengt wahrgenommen werden, und keine flexiblen und individuellen Lösungen erlauben.
Dortmund ist auf einem guten Weg
Mit der bereits vor einigen Jahren initiierten Energienutzungsplanung (ENP) ist Dortmund bis heute gut aufgestellt, um den Prozess der KWP erfolgreich zu meistern. Vor allem hinsichtlich der Zusammenarbeit der relevanten Akteur*innen scheint überdies ein Klima der Kooperation und Kollegialität zu herrschen.
Integrität, Klarheit und Pragmatismus
Der weitere Prozess sollte von Lösungsorientierung, dem Schulterschluss aller Akteur*innen und einem sensiblen Umgang mit individuellen Fragestellungen und Problemlagen geprägt sein, wenn er von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert und mitgetragen werden soll.
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Grundsätzliche Herausforderungen (Phase 3)
„Not in my backyard"
Zwar werden die Dringlichkeit der Klimakrise und die Notwendigkeit der Dekarbonisierung weitgehend anerkannt. Wenn es jedoch das eigene Leben und insbesondere das eigene Portemonnaie betrifft, sinkt die Akzeptanz von Maßnahmen rapide.
Komplexität braucht Kompetenz
Zudem sind „one-size-fits-all“-Lösungen kaum möglich. Die Transformation des Wärmesektors ist eine sektoren- und ressortübergreifende Querschnittsaufgabe, die in viele Bereiche der Verwaltung und der Wirtschaft hineinwirkt und auf zahlreiche unterschiedliche Herausforderungen treffen wird.
Konzentration auf das Wesentliche
Die begleitende Kommunikationsstrategie kann nicht jedem Einzelfall gerecht werden. Sie muss vielmehr einerseits auf die Akzeptanz in der Gesamtbevölkerung wirken und andererseits einzelne Gruppen gezielt mit ihren Bedürfnissen adressieren.
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Kapitel 3
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Drei zentrale strategische Ableitungen
Regulatorische Finanzielle Pragmatismus Verlässlichkeit Sicherheit und Kooperation
Planbarkeit und klare, verständliche Gesamtwirtschaftlich betrachtet ist die Starre Regeln und ideologische Rahmenbedingungen sind für alle Wärmewende mit großen Investitionen Verhärtungen helfen letztlich niemand. Eine Beteiligten unerlässlich. Vom ausführenden verbunden, zahlt sich aber langfristig aus. Generationenaufgabe wie die und beratenden Handwerk über Energie- Für Wohneigentümerinnen ohne Wärmewende erfordert Vertrauen und und Wohnungswirtschaft bis zu privaten ausreichende Rücklagen und ggf. auch für gemeinschaftlichen Zusammenhalt und Wohneigentümerinnen müssen sich Mieterinnen mit geringen Einkommen einen flexiblen, am gemeinsamen Ziel Akteurinnen darauf verlassen können, dass können sich jedoch große Belastungen orientierten Umgang mit den sich Anforderungen und Zielsetzungen Bestand ergeben. Hier sollten alle Möglichkeiten zu ergebenden Herausforderungen. haben. gemeinschaftlicher Unterstützung ausgeschöpft werden, um gesellschaftlichen Unmut zu vermeiden.
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Unsere Hauptadressaten
Fokus der Ansprache:
Die Motivierten: Engagierte Die Gestressten: Die Skeptischen: Die Gegnerinnen: Unterstützerinnen, die tief Personen, die eine neue Menschen, die abwarten Menschen, die oft auf ins Thema einsteigen und Heizung brauchen und und nicht gedrängt zweifelhafte Quellen nach Fakten suchen. Ihre unsicher sind, welche werden wollen. Sie setzen. Demgegenüber Begeisterung muss Lösung die beste ist. Sie lassen sich mit guten sollten wissenschaftlich zuweilen gebremst benötigen kompetente Argumenten und im fundierte Argumente statt werden. Information und persönlichen Kontakt Ideologie betont werden. Orientierung. überzeugen.
„Gestresste“ und „Skeptische“ bilden die große Mehrheit der Gesellschaft, die Grundhaltungen schließen überdies auch Mieter*innen ein. Die Bedenken und Einwände beider Gruppen sollten aufgegriffen und möglichst in eine positive Haltung übersetzt werden 20
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Drei Handlungsebenen für die Kommunikation
Für Fachakteur*innen
Ein Netzwerk Wärmewende Dortmund, das alle relevanten Professionals zum Dialog einlädt. Im Besonderen geht es um das Handwerk (Sanitär, Heizung, Klima und Schornsteinfeger), Eigentümerverbände, Mieter- und Sozialverbände, städtische und private Wohnungswirtschaft sowie Energieversorger, die alle überdies auch als Wärmenutzende betroffen sind. Das Netzwerk soll eine agile, offene Struktur haben, die den unkomplizierten Austausch mit anderen Netzwerken (etwa WiFö) erleichtert.
Ziel: Dialog untereinander fördern und zugleich eine möglichst gemeinsame/abgestimmte Kommunikation nach außen gegenüber den jeweiligen Adressatinnen (Mieter, Kundinnen etc.).
Für die allgemeine Öffentlichkeit
Eine Akzeptanz-Kampagne, die mehrere breitenwirksame Maßnahmen umfasst, um die Notwendigkeit und den Prozess der Wärmewende zu erklären und zugleich die mittel- und langfristigen Vorteile herauszustellen.
Für potenziell Bedürftige
Ein (aufsuchendes) Beratungs- und Unterstützungsangebot, das ihnen Wege aufzeigt, Förderungen zu beantragen, Härtefallregelungen in Anspruch zu nehmen oder andere konkrete Hilfsangebote zu nutzen 21
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Adressaten & Ziele
Fachakteur*innen Alle, die professionell mit der konkreten Umsetzung und ihren fachlich-technischen Details zu tun haben – vom Handwerk bis zur Energie- und Wohnungswirtschaft.
● Sie brauchen neben fachlich kompetenter Unterstützung vor allem den Austausch und Dialog mit anderen Professionals, die ebenfalls mit der Wärmewende beschäftigt sind. ● Alle profitieren von einem gemeinsamen und abgestimmten Auftreten – nach innen wie nach außen.
Allgemeine Öffentlichkeit Die heterogene Stadtgesellschaft einer modernen Großstadt in ihrer gesamten Diversität. Wir konzentrieren uns auf die Mitte der Gesellschaft, die „Gestressten“ und die „Skeptischen“.
● Sollten optimistisch und aktivierend angesprochen und allgemein über den Prozess informiert werden. Sie sollen nicht bekehrt werden, wir wollen vielmehr Akzeptanz schaffen.
Potenziell Bedürftige Alle, denen durch die Wärmewende Kostensteigerungen drohen, die sie nur schwer selbst tragen können.
● Sie brauchen keine Beschwichtigungen sondern konkrete Hilfsangebote und/oder regulatorisch flexible Lösungen.
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Kapitel 4
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Unser Thema: die Wärmewende in Dortmund
Investitionskosten
BVB
Veränderung
Desinformation Postfossil
Ruhrpott
Energiewende Green Tech
Infrastruktur Kohle & Stahl
Nachhaltigkeit Westfalen
Zukunft Fernwärme Wärme
GEG Zukunft CO Bier kollegial SPD
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Klimawandel Wärmewende Dortmund
Wärmepumpe
Wärmeplanungsgesetz
Nachbarschaft Technologie
Heizung
Fachkräftemangel
Beteiligung
bodenständig
sozial-ökologische Transformation
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Kernbotschaften
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Dortmund packt die Wärmewende an –mit Pragmatismus und Gemeinschaftsgeist. Wandel gehört zur Dortmunder Identität, vom Stahl und Kohle bis zu Innovation und Forschung. Die Wärmewende ist der nächste Schritt.
-
Klarheit und Verlässlichkeit sind entscheidend. Bürger*innen, Handwerk und Wirtschaft brauchen Orientierung, Planbarkeit und verständliche Informationen.
-
Die Wärmewende wird zum Gemeinschaftswerk. Stadt, Handwerk, Energiewirtschaft, Wohnungswirtschaft und Zivilgesellschaft ziehen an einem Strang. Kooperation macht die Umsetzung möglich.
-
Niemand wird allein gelassen. Bedürftige Gruppen erhalten gezielte Unterstützung – etwa durch aufsuchende Information, Förderlotsen und leicht verständliche Informationen.
-
Frühzeitiger Dialog schafft Vertrauen. Die Wärmewende wird in Dortmund nicht verordnet, sondern gemeinsam besprochen: in Quartieren, an Infoständen, online und in persönlichen Beratungen.
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Leitnarrativ
Wandel entsteht hier:
Wärmewende mit Machermentalität.
Dortmund war schon immer eine Stadt, die anpackt. Ihre Geschichte als Arbeiterstadt hat eine Haltung geprägt: bodenständig, nachbarschaftlich, klar. Wandel gehört hier mit dazu – nicht als Bedrohung, sondern als Teil der Identität. So hat sich Dortmund nach dem Stahl- und Kohlezeitalter zu einer Stadt entwickelt, die heute für Forschung, Technologie und Innovation steht.
Die Wärmewende knüpft hier nahtlos an. Sie ist der nächste Schritt, der Dortmund unabhängiger und zukunftsfit machen kann.
Dieser Ansatz spricht den Pragmatismus, Gemeinschaftsgeist und den Lokalstolz der Stadt und ihrer Menschen an. So wird die Wärmewende zum Projekt: "von hier, von uns" und sorgt für mehr Identifizierung.
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Claim
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Kapitel 5
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Räume und Ebenen in der Kommunikation
Die drei kommunikativen Handlungsebenen
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Netzwerk Wärmewende: Bietet Fachakteur*innen eine Plattform für Austausch. Neben regelmäßigen Treffen empfiehlt sich ein professioneller monatlicher Newsletter, der Beiträge aus dem Netzwerk mit relevanten Nachrichten verbindet.
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Akzeptanz-Kampagne: Richtet sich an die skeptisch bis verhalten positiv eingestellte gesellschaftliche Mitte, Mix aus OOH-Maßnahmen, digitalen Kanälen und klassischer Medienarbeit
-
Aufsuchende Beratung/Unterstützungsangebote: In bestimmten Gebieten wird eine solche Beratung angeboten, mit Kooperationspartnern, KfW432 (finanzielle Mittel)
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Im Dialog zur Wärmewende
Die Wärmewende in Dortmund ist mehr als ein technisches Projekt –sie ist ein Gemeinschaftswerk.
Unser Ziel: Die Stadtgesellschaft in den Dialog bringen.
Wir hören zu, geben Orientierung und machen Mut.
So schaffen wirVertrauen, Akzeptanz und Beteiligung – die Grundlage, damit Dortmund die Wärmewende erfolgreich gestaltet.
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Architektur mit Dialog im Zentrum
Alle Kommunikationsmaßnahmen greifen ineinander:
● Im Zentrum: Dialogformate – von Awareness Stadtteilgesprächen über Beratungsangebote bis hin zur aufsuchenden Information. Einladung
● Digitale Verlängerung: Website als Info- Zentrum mit zielgruppengerechten Informationen und interaktiven Tools. Dialog
● Verstärkerkanäle: Social Media, Print, OOH und Presse schaffen Aufmerksamkeit und Information & führen die Menschen in den Dialog. Orientierung
Handlung
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Leitmaßnahmen und flankierende Maßnahmen
Verstärkende Maßnahmen
Printprodukte mit QR-Codes
Ergänzende Ergänzende Maßnahmen Maßnahmen
Kernmaßnahmen Individuelle Formate & Stadtteil-Dialoge Beratung Netzwerk OOH & Fachakteur*innen Mobile PR 1:1-Beratung Beratung Themen-Website & Förder- „Heißwagen“ lotsen
Social Media Storytelling
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Leitmaßnahmen und flankierende Maßnahmen
Kernmaßnahmen
● Stadtteil-Dialoge → Nähe schaffen, Sorgen aufnehmen, Vertrauen aufbauen ● Netzwerk Fachakteur*innen → gemeinsame Stimme, Koordination, Multiplikation ● Themen-Website → Info-Zentrum mit zielgruppengerechten Infos & Tools
Verstärkende Maßnahmen
● Social Media Storytelling → greifbare Geschichten, Reichweite & Dialogverlängerung ● Printprodukte mit QR-Codes → kompakte Infos, Multiplikatoren-Set (Handwerk, Sozialpartner, Wohnungswirtschaft) ● OOH & PR → Sichtbarkeit im Stadtraum, Aufmerksamkeit für Dialog
Ergänzende Maßnahmen
● Mobile Beratung „Heißwagen“ → Präsenz im Alltag (Wochenmärkte, Supermärkte, Wohnstraßen) ● Individuelle Formate & Beratung → Vereine, Kirchen, Quartiere, Online-Sprechstunden ● 1:1-Beratung & Förderlotsen → in Kooperation mit Sozialpartnern (Caritas, AWO, Mieterbund, Jobcenter etc.)
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Zielgruppenspezifische Maßnahmen
Zielgruppen nach Personen: Zielgruppen nach Mindset:
allgemeine Öffentlichkeit die Motivierten
die Gestressten
Fachakteur*innen
die Skeptischen
potenziell Bedürftige die Gegner*innen
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Stadtteil-Dialoge
● Orte: Schulen, Bürgerzentren, Turnhallen.
● Formate: Kombination aus Input-Vortrag, interaktiven Umfragen, moderierter Diskussion und Infomarkt.
● Partnerinnen: Verbraucherzentrale, Energieversorger, Banken, Handwerk, Wohnungswirtschaft, Stadtteil-Akteurinnen.
Nutzen: Sorgen werden ernst genommen, Falschinformationen korrigiert, Perspektiven sichtbar gemacht. So wird die Wärmewende vom abstrakten Plan zum greifbaren Thema im Quartier.
Zielgruppen: Skeptische & Gestresste Bürgerinnen, Multiplikatoren (Handwerk, Verbraucherzentrale), Hausbesitzerinnen Wärmenetzgebiete und Hausbesitzer*innen Einzelversorgungsgebiete
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Aufsuchende Information
● Präsenz auf Wochenmärkten, vor Supermärkten oder direkt in Wohnstraßen.
● Spontane Gespräche am Stand oder an der Haustür.
● Verteilung von Infoflyern, Broschüren und QR-Codes zur Landingpage.
Nutzen: Erste Fragen werden sofort beantwortet, komplexe Anliegen weitergeleitet. So erreichen wir auch Menschen, die sonst nie den Weg in eine Veranstaltung oder ins Rathaus finden.
Zielgruppen: Bedürftige Haushalte, Gestresste (unsichere Eigentümerinnen, Mieterinnen, Hausbesitzerinnen Wärmenetzgebiete und Hausbesitzerinnen Einzelversorgungsgebiete . 36
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Individuelle Formate & Beratung
Die Wärmewende betrifft jede Gruppe anders –deshalb setzen wir auf differenzierte Formate:
Vereine, Kirchengemeinden Haus & Grund, Mieterverein, Digitale Beratung: Online- 1:1-Angebote: und Quartiersmanagement: Innungen: Sprechstunden alle zwei Wochen, Persönliche Beratung bei sensiblen Abende mit Fokus auf Gemeinschaft Fachgespräche in kleinen Gruppen – zeitlich flexibel. Themen wie Kosten oder und Solidarität. praxisnah, lösungsorientiert. Fördermöglichkeiten (Förderlotsen und Antragshelferinnen), Kooperation mit Ehrenamtlichen, Verbraucherzentrale und Sozialpartnern (Caritas, AWO, Tafel, Mieterbund, Jobcenter etc. als Multiplikatoren). Botschaft: Jeder findet das passende Gesprächsangebot.
Zielgruppen: Zielgruppen: Zielgruppen: Zielgruppen: Skeptische Bürgerinnen, Nachbarschaften Fachakteurinnen, Gestresste Eigentümerinnen, Motivierte & Skeptische, Hausbesitzerinnen Bedürftige, Gestresste, Hausbesitzerinnen Hausbesitzerinnen Wärmenetzgebiete und Wärmenetzgebiete und Hausbesitzerinnen Wärmenetzgebiete und Hausbesitzerinnen Hausbesitzer*innen Einzelversorgungsgebiete Einzelversorgungsgebiete Einzelversorgungsgebiete
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Netzwerkarbeit
Die relevanten (Fach-)Akteure müssen regelmäßig an einen Tisch.
Es gibt bereits bestehende Netzwerkstrukturen, die sinnvollerweise weiter verfolgt werden sollen:
● Klimabeirat: durch die Zusammensetzung der Teilnehmenden und die Bestandsdauer liegt hier der Kommunikationsschwerpunkt
● Wärmenetzwerk der Wirtschaftsförderung: Multiplikator für Akzeptanzkommunikation mit ggf. anderem Zielgruppenschwerpunkt
Zielgruppen: Fachakteur*innen (Handwerk, Energie-& Wohnungswirtschaft, Verwaltung). 38
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Themen-Website als Info-Zentrum
Die Website bündelt alle Inhalte, Fragen und Antworten:
● Einstieg nach Zielgruppen: Eigentümerinnen, Fachakteurinnen, Mieterinnen, Bürgerinnen.
● Tools: Wärmewende-Navigator, Förderkompass, Eventkalender.
● Content: Erfolgsgeschichten, Faktenchecks, Interviews mit Expert*innen.
● Feedback: Mini-Umfragen, Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen. So wird die Website zum Informations- und Beteiligungskompass für die Stadtgesellschaft.
Zielgruppen: Alle (mit spezifischen Einstiegen für Eigentümerinnen, Fachakteurinnen, Mieterinnen, Bürgerinnen). 39
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Social Media Storytelling
Social Media übersetzt den Dialog in wiederkehrende, greifbare Geschichten:
● Formate: kurze Erklärclips, „Mythos vs. Realität“-Posts, Quartier-Porträts, Interviews.
● Kanäle:
Instagram & Facebook: LinkedIn & Xing: YouTube & TikTok:
Zielgruppe:breite Öffentlichkeit (Gestresste & Skeptische) Zielgruppe: Fachakteur*innen Zielgruppe: Jüngere Öffentlichkeit, Gestresste - kurze, leicht verständliche Clips
● Wirkung: Fragen aus Veranstaltungen werden online weiterdiskutiert, Antworten verstärkt. So schaffen wir Nähe und Wiederholung – entscheidend, um Akzeptanz aufzubauen.
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Printprodukte mit QR-Codes
Printmaterialien sind vor allem für Eigentümer*innen wichtig:
● Flyer: kompakte Übersicht mit Ansprechpartnern und QR-Codes.
● Broschüren: detaillierte Infos und Testimonials aus Dortmund.
● Leitfäden: Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Investitionen.
● Multiplikatoren-Set: Materialien für Handwerkskammer, Innungen, Wohnungswirtschaft. Aber auch für Sozialarbeiterinnen und ehrenamtliche Unterstützerinnen. Print erklärt das komplexe Thema und führt die Menschen gezielt ins digitale Dialogzentrum.
Zielgruppen: Hausbesitzerinnen Wärmenetzgebiete und Hausbesitzerinnen Einzelversorgungsgebiete, 41 Multiplikatoren (Handwerkskammer, Wohnungswirtschaft, Sozialarbeiter*innen).
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OOH & PR
„Aufmerksamkeit für den Dialog schaffen“
● OOH: Plakate und Streetart an zentralen Orten schaffen Sichtbarkeit.
● Kreative Ansätze: Gestaltung von Stromkästen, Aktionen mit Dortmunder Künstler*innen.
● PR: Ruhr Nachrichten, Radio 91.2, WDR, Die Nordstadtblogger berichten regelmäßig.
● Ziel: Reichweite aufbauen, Dialogeinladungen verstärken, Vertrauen schaffen.
● gemeinsame (Absender-)Darstellung: Bündelung finanzieller Kräfte und Reichweitensteigerung durch Multiplikatoreneffekt sowie Botschaftsbekräftigung
Zielgruppen: Breite Öffentlichkeit, insbesondere Skeptische. 42
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Strategische Logik
„Vom ersten Impuls bis zur Handlung“
Awareness OOH, Social Media, Presse.
Einladung QR-Codes, Social Posts, Printflyer.
Dialog Stadtteilveranstaltungen, Heißwagen, Online-Sprechstunden.
Information & Website, Broschüren, Leitfäden. Orientierung
Teilnahme an Beratungen, Handlung Investitionsentscheidungen, Umstellung der Wärmeversorgung. 43
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Die nächsten Schritte
Heute: Jahreswechsel Juni alle zwei
2025/2026: 2026: Jahre
Vorstellung der Kommunikations- Ratsbeschluss Ratsbeschluss Aktualisierung strategie für die ENP KWP ENP/KWP KWP Dortmund
Beginn Rollout der Maßnahmen
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Key learnings
„Wärmewende in Dortmund –im Gespräch mit der Stadtgesellschaft“
● Dialog ist keine Nebensache, sondern der Schlüssel zur Wärmewende.
● Unsere Kommunikationsarchitektur schafft Gesprächsräume – offline, online, aufsuchend.
● Jede Maßnahme zahlt darauf ein, Vertrauen aufzubauen und Beteiligung zu ermöglichen.
● So entsteht eine gemeinsame Bewegung, die Dortmund zur Wärmewende führt.
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