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Anlage 02_1279_VgV_ELT_Kurzinformation_Bad Waldsee.pdf

Elektrotechnische Fachplanung für einen Verbindungsbau zwischen Verwaltungsgebäuden in Bad Waldsee

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 02.10.2026, 21:36 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport.de

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Kurzinformation

Verbindungsbau Ravensburger Straße 1 und 3

Bad Waldsee

VgV Verfahren

Fachplanung TGA | ELT

Stand: 28.09.2026

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VgV-Verfahren Fachplanung TGA/ ELT Verbindungsbau Ravensburger Straße 1 und 3 | Bad Waldsee


  1. Art des Verfahrens:

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

  1. Auftraggeberin des Verfahrens ist die Große Kreisstadt Bad Waldsee vertreten durch:

Herrn Oberbürgermeister Matthias Henne Hauptstraße 12 88339 Bad Waldsee

Kontaktstelle: Stadt Bad Waldsee, Herr Peter Angerhofer und Simone Bohsung, kohler grohe architekten, Verfahrensbetreuer

Datenschutzbeauftragte/r der Stadt Bad Waldsee: Herr Peter Angerhofer

  1. Kurze Beschreibung der Aufgabe:

Die Große Kreisstadt Bad Waldsee beabsichtigt die Errichtung eines mehrgeschossigen Verbindungs- baus zwischen den Verwaltungsgebäuden Ravensburger Straße 1 und Ravensburger Straße 3 in unmit- telbarer Nachbarschaft zum Historischen Rathaus. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines zentralen und klar erkennbaren Eingangsbereichs, die Verbesserung der Orientierung für Bürgerinnen und Bürger sowie die barrierefreie Erschließung aller Nutzungsebenen der beiden Verwaltungsgebäude. Darüber hinaus ist eine räumliche Optimierung der Bestandsflächen vorgesehen, die durch Umorganisationen sowie geringfügige bauliche Maßnahmen erreicht werden soll.

Der Verbindungsbau soll einen Aufzug zur Verbindung der sechs vorhandenen Geschossebenen, ein zusätzliches Treppenhaus als Rettungsweg, öffentliche barrierefreie Sanitäranlagen im Erdgeschoss sowie zusätzliche Büroflächen in den Obergeschossen aufnehmen. Darüber hinaus sind Vorschläge für eine verbesserte Anbindung des Gebäudes Ravensburger Straße 1 an das Historische Rathaus (Haupt- straße 29) zu entwickeln. Dabei soll die Organisation aller Büroeinheiten im Haus überprüft und ggf. angepasst werden. Der Verbindungsbau befindet sich in einer Baulücke und schließt an 3 Seiten an Bestandsgebäude an.

Aktuell wird für den Verbindungsbau ein VgV-Verfahren mit Planung durchgeführt. Das Ergebnis dieser Planung wird Mitte Dezember 2026 vorliegen und kann dann zur Verfügung gestellt werden.

Die Planung hat die besondere städtebauliche und denkmalpflegerische Situation in der historischen Altstadt von Bad Waldsee zu berücksichtigen. Das Historische Rathaus (Hauptstraße 29) sowie das Gebäude Ravensburger Straße 5 sind Kulturdenkmäler. Der Neubau soll sich sensibel in das historische Stadtbild einfügen, auf eine materialgerechte und wirtschaftliche Planung soll geachtet werden. Die Freianlagen sind nicht Teil der aktuellen Planung.

Die geplante Dachsanierung des Gebäudes Ravensburger Straße 1 soll optional in die Gesamtbetrach- tung einbezogen werden, wurde in den genannten Kosten noch nicht berücksichtigt. Die Maßnahme

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befindet sich innerhalb eines städtebaulichen Sanierungsgebiets und soll unter Inanspruchnahme von Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg umgesetzt werden. Die geschätzten Gesamtkosten für den Verbindungsbau belaufen sich auf ca. 1,45 Mio. € brutto, der KG 300, 400 und 700. Für die Kostengruppe 300 und 400 wird von ca. 1,2 Mio.€ brutto ausgegangen. Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden; die Fertigstellung ist bis Mitte 2028 vorgesehen.

Die Fachplanungsleistungen TGA/HLS sind Gegenstand einer separaten Ausschreibung. Die Bestandsunterlagen werden in der 2. Phase zur Verfügung gestellt.

Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am Montag, 25.01.2027 statt.

  1. Termine

Absendung der Auftragsbekanntmachung an das EU-Amtsblatt: 28.09.2026 Frist für Rückfragen zum Teilnahmeantrag: 19.10.2026 (10 Tage vor Bewerbungsschluss)

Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge (Ausschlussfrist): 29.10.2026, 12:00 Uhr

Bieterauswahl 17.11.2026, 15:00 Uhr

Angebotsaufforderung: 25.11.2026 Submission Erstangebot: 13.01.2027 Verhandlungsgespräche: 25.01.2027

Frist für den Eingang der endgültigen Angebote: 10.02.2027 Frühester Zeitpunkt Vertragsschluss: 25.02.2027 Bindefrist endgültiges Angebot: 10.05.2027

Leistungsbeginn: unmittelbar nach Vertragsschluss

  1. Beschreibung der Beschaffungen Fachplanung TGA/ELT:

Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4-5, optional 6 (ELT), LPH 1-8+9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen.

Folgende Anlagengruppen sind vorgesehen: ALG 4 Starkstromanlagen ALG 5 Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen ALG 6 Förderanlagen (Personenaufzug) optional.

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5.a Berufsstand Ingenieur/-in Fachplanung TGA/ ELEKTRO:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforde- rungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbe- zeichnung Ingenieur/-in der Fachplanung TGA (ELT) zu führen. Bei juristischen Personen sind die fach- lichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Perso- nen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberech- tigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeits- gemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Vergleichbare Qualifikationen sind ebenfalls zugelassen; der Nachweis der Gleichwertigkeit ist der Be- werbung beizufügen.

5.b Teilnahmewettbewerb Fachplanung TGA/ELEKTRO:

Geplante Anzahl der Bewerber: 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden maximal 3 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften. Gibt es nur 3 oder weniger Bewerber/ Bewerbergemeinschaften ohne Ausschlussgründe und mit ei- nem formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag wer- den nur diese zugelassen. Sollten die Voraussetzungen bei mehr als 3 vorliegen, werden die 3 zugelassen, die bei den folgen- den Kriterien die höchste Punktzahl erzielen:

Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (insgesamt 20%)

Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur 100 Punkte. Es soll eine Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/ der Bewerbergemein- schaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren und eine Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter in den letzten drei Jahren abgegeben werden. Ab 2 Mitarbeitenden und >100.000€ Jahresumsatz im Mittel wird die volle Punktzahl erreicht.

Technische Leistungsfähigkeit

Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. Es können 2 Referenzen gewertet werden. Referenz A ist zwingend erforderlich, Referenz B ist optional.

In jeder Referenzkategorie kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden. Mehrfachnennungen sind nicht möglich. Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein. Darstellung der Referenzen jeweils auf einem Projektblatt im pdf-Format (max. 2 Seiten DIN A4): Aus- sagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonder- heiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.

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Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte: insgesamt mit 80%, d.h. max. jeweils 200 Punkte je Referenz (40%) Insgesamt können 500 Punkte erreicht werden. Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Krite- rium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wich- tung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Ein- zelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer ob- jektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden. (siehe auch angehängte Matrizen)

Beschreibung der Referenzen für Fachplanung TGA/ Elektro

Referenz A – zwingend: Thema Neubau/ Umbau/Erweiterung eines mehrgeschossigen Gebäudes, ein Neubau als Erweiterung des Bestands wird höher bewertet.

Für Referenz A gelten folgende Mindestanforderungen:

  • Nachweis eines realisierten Projekts Thema Neubau/ Umbau/Erweiterung eines mehrgeschossi- gen Gebäudes
  • Kosten der KG 300-400 brutto mind. 600.000 €
  • Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde
  • Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2-3, 5-8) und Anlagengruppen (mind. 4+5)

Für Referenz A gelten folgende Wertungskriterien:

Insgesamt 5 Punkte BGF: ≥ 300m² 3 Pkt., > 200 m² < 300 m² 2 Pkt., ≤ 200 m² 0 Punkte Neubau als Erweiterung 2 Punkte Neubau, Umbau 1 Punkt.

Referenz B - optional: Thema: vergleichbares, realisiertes Projekt, ein öffentlicher Auftraggeber/-in wird höher bewertet

Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung:

  • Nachweis eines vergleichbaren realisierten Projekts
  • Kosten der KG 300-400 brutto mind. 600.000 €
  • Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde
  • Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2-3, 5-8) und Anlagengruppen (mind. 4+5)

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Für Referenz B gelten folgende Wertungskriterien

Insgesamt 5 Punkte BGF: >300m² 3 Pkt., >200-300m² 2 Pkt. Öffentlicher Auftraggeber 2 Pkt.

Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.

  1. Zuschlagkriterien:

Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 4 in Phase 2) näher erläutert wird: Projektleitung und Projektteam / Gewichtung: 15 % Referenzen und Vorgehensweise Projektleitung / Gewichtung: 25 % Projektmanagement / Gewichtung: 25 % Darstellung der Kompetenz im Verhandlungsgespräch / Gewichtung: 15 % Honorarangebot / Gewichtung: 20 %.

Es können insgesamt max. 1000 Punkte erzielt werden. Es ist beabsichtigt, den Bieter/ die Bieter- gemeinschaft mit den Planungsleistungen zu beauftragen, der/die die höchste Gesamtwertungs- punktzahl erzielt.

  1. Anlagen Teilnahmewettbewerb

Folgende Anlagen liegen der Bekanntmachung bei:

  • 01 Teilnahmeantrag (excel)
  • 02 Kurzinformation mit Lageplan

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  1. Ausschnitt Lageplan

Umgriff Planung der Gebäude „Ravensburger Straße 1 und 3“ sowie Anschluss an Rathaus in der Hauptstraße 29

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Alle Unterlagen dieser Ausschreibung