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Elektrotechnische Ausstattung und Photovoltaikanlage für ein Magazin im Klärwerk Hannover-Herrenhausen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.11.2026, 06:27 (Europe/Berlin)

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CAE Richtlinie

Richtlinie der Stadtentwässerung Hannover

zur Erstellung von Schaltkreisdokumenten

mit dem CAE System Eplan Electric P8

Sorststraße 16, 30165 Hannover OE 68.14

Version 1.0

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1 Inhalt

2 Versionshinweise ............................................................................................................ 3 3 Verwendung & Gültigkeit ................................................................................................. 3 3.1 Informationspflicht ......................................................................................................... 3 3.2 Verantwortung ............................................................................................................... 3 4 Kontaktdaten / Ansprechpartner ...................................................................................... 4 4.1 Stadtentwässerung Hannover ....................................................................................... 4 4.2 Eplan ............................................................................................................................. 4 5 Lesehinweise ................................................................................................................... 5 6 Einleitung ......................................................................................................................... 5 7 Glossar ............................................................................................................................ 6 7.1 Begriffsdefinitionen Eplan .............................................................................................. 6 7.2 Begriffsdefinitionen Stadtentwässerung Hannover ........................................................ 6 8 Projekterstellung .............................................................................................................. 8 8.1 Projektname .................................................................................................................. 8 8.2 Vorlage / Basisprojekt ................................................................................................... 8 9 Projektstruktur ................................................................................................................. 9 9.1 Seitenstruktur ................................................................................................................ 9 9.2 Dokumentenartenklassifizierung .................................................................................. 10 9.3 Betriebsmittelstruktur ................................................................................................... 11 9.4 Einbauort ..................................................................................................................... 12 9.4.1 Schaltschränke ......................................................................................................... 12 9.4.2 Außerhalb ................................................................................................................. 12 9.5 Anlage / Funktion ........................................................................................................ 12 10 Projektbearbeitung ........................................................................................................ 13 10.1 Projektkopfdaten ......................................................................................................... 13 10.2 Normblatt .................................................................................................................... 13 10.3 Kennbuchstaben der Betriebsmittel ............................................................................. 13 10.4 Artikeldatenbank ......................................................................................................... 14 10.5 Zusatzangaben an Betriebsmitteln .............................................................................. 14 10.5.1 Eingestellter Wert im Graviertext ............................................................................ 14 10.5.2 Artikelnummer an der Hauptfunktion....................................................................... 15 10.6 Bauteile in Ex-Bereichen ............................................................................................. 15 10.7 Kontaktschema Steuerschalter .................................................................................... 16 10.8 Einpolige Darstellung .................................................................................................. 16 10.9 SPS ............................................................................................................................. 16 10.9.1 Buskonfiguration ..................................................................................................... 16 10.9.2 Darstellungen ......................................................................................................... 17 10.10 Strukturkästen ............................................................................................................. 18 10.11 Grafiken / Bilder .......................................................................................................... 18 10.12 Verbindungsabzweigungen ......................................................................................... 19 10.13 Verdrahtungsfarben in Schaltschränken ...................................................................... 20 10.14 Verbindungslinien ........................................................................................................ 21 10.15 Wörterbuch.................................................................................................................. 21

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11 Projektabschluss .......................................................... 21 11.1 Projekt Auswerten ....................................................................................................... 21 11.2 PDF erzeugen ............................................................................................................. 22 11.3 Datenträger Beschriftung ............................................................................................. 22

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2 Versionshinweise

NameÄnderungInhaltDatumBearbeiter
1.0ErstversionInitiale Erstellung2016-05Bastian Kossowski EPLAN Software & Service
1.1

3 Verwendung & Gültigkeit

Diese CAE Richtlinie ist bindend für alle Lieferanten, die für die Stadtentwässerung Hannover elektro- technischen Dokumentationen erstellen und verändern.

Basis und Gültigkeit dieser Standardisierung ist die EPLAN Softwareplattform Electric P8 ab der Ver- sion 2.4. Die Verwendung von EPLAN 5.70 oder P8 unterhalb von 2.4 ist nicht zulässig.

Eine reibungslose Weiterbearbeitung von Projekten, ist nur durch Verwendung ab der freigegebenen EPLAN-Version sichergestellt. Zugelieferte Projekte in einer nicht freigegebenen EPLAN Version führen zur Rücksendung des Pro- jekts zum Lieferanten.

Der SEH verwendet zur Instandhaltung und Instandsetzung sämtlicher elektrotechnischer Daten und Informationen das Dokumentationssystem EPLAN Electric P8 von EPLAN Software & Service GmbH.

Hinweis! Ältere EPLAN Versionen 5.xx sind kompatibel zur aktuellen Version von EPLAN 5.70. Aller- dings ist eine reibungslose Weiterbearbeitung der fertigen Projekte bei der SEH nur durch Verwen- dung von EPLAN Electric P8 sichergestellt. Bei der Projekteingangskontrolle der SEH würde ein mit einer falschen EPLAN Version erstelltes Projekt zur Rücksendung des Projekts zum Auftragnehmer führen.

3.1 Informationspflicht

Jeder Lieferant hat eine Informationspflicht, wenn technische Details nicht ausreichend dokumentiert sind bzw. im Widerspruch zu andern Vorschriften stehen. Eine entsprechende Abstimmung hat mit dem Projektverantwortlichen des Auftraggebers zu erfolgen.

3.2 Verantwortung

Die Verantwortung für die CAE Richtlinie liegt bei der SEH Sorststraße 16, 30165 Hannover.

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4 Kontaktdaten / Ansprechpartner

4.1 Stadtentwässerung Hannover

KontaktFrau Maren Lobisch
AbteilungOE 68.14
PositionSachgebietsleitung
EmailMaren.Lobisch@Hannover-Stadt.de
Telefon+49 (0511) 168 – 47338
Fax+49 (0511) 168 - 49984
KontaktHerr Frank Dzienus
AbteilungOE 68.14
PositionTechnischer Sachbearbeiter
EmailFrank.Dzienus@Hannover-Stadt.de
Telefon+49 (0511) 168 - 47451
Fax+49 (0511) 168 - 49984
KontaktHerr Michael Thoms
AbteilungOE 68.14
PositionTechnischer Sachbearbeiter
EmailMichael.Thoms@Hannover-Stadt.de
Telefon+49 (0511) 168 - 47453
Fax+49 (0511) 168 - 49984

4.2 Eplan

KontaktHerr Bastian Kossowski
AbteilungProfessional Services - Consulting
PositionProduktingenieur
Emailkossowski.b@eplan.de
Telefon+49 511 90289-14
Fax+49 511 612467

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5 Lesehinweise

Bevor Sie mit der Lektüre beginnen, beachten Sie bitte folgende Symbole und Schreibweisen, die in diesem Dokument verwendet werden:

Achtung: Texte, denen diese Grafik voransteht, sind Warnhinweise; Sie sollten diese Hinweise unbe- dingt lesen, bevor Sie die Bearbeitung fortsetzen!

Hinweis: Texte, die durch diese Grafik eingeleitet werden, enthalten zusätzliche Hinweise

 Elemente der Benutzeroberfläche in Eplan sind wie folgt aufgeführt und dadurch sofort im Text zu finden. Hilfe ► Inhalt Die im Menüpfad aufgeführten Menüs und Optionen müssen in der angegebenen Reihen- folge ausgewählt werden, um eine bestimmte Programmfunktion aufzufinden. Über den oben aufgeführten Menüpfad rufen Sie z.B. das Hilfesystem von EPLAN auf.

6 Einleitung

Dieses Dokument beschreibt die Form und den Inhalt der Erstellung von elektrotechnischen Doku- menten. Das Dokument ist bindend für die für alle Zulieferer der SEH.

Das Ziel der Standardisierung ist es die innerhalb der Wartung und Instandhaltung notwendigen Ar- beiten zu optimieren und die Betreibsicherheit zu gewährleisten. Des Weiteren wird durch die Verein- heitlichung eine effiziente Projektabwicklung sichergestellt und Inbetriebnahme- und Stillstandzeiten reduziert.

Ferner wird ein effektives Zusammenspiel aller am Konstruktionsprozess beteiligten Abteilungen und Bereiche ermöglicht. Unternehmen, die mit ihren Lieferanten oder Kunden in enger Projektverflech- tung stehen, garantieren durch die Standardisierung eine ganzheitliche Abwicklung, die eine Erhö- hung der Produktivität und Qualität in der Konstruktion mit sich bringt. Die ergriffenen Maßnahmen dienen zu einer Vereinheitlichung der Ressourcen, des Layouts der Do- kumentationen und Arbeitsweisen. Die in diesem CAE – Handbuch definierten Regelwerke gelten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter für die Erstellung von CAE – Dokumentationen mit den genannten Systemen, die somit bindend sind.

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7 Glossar

7.1 Begriffsdefinitionen Eplan

Folgende Tabelle gibt Aufschluss über die Bedeutung einzelner Begriffe der EPLAN Softwareplatt- form innerhalb dieses Dokumentes.

BegriffBeschreibung
StammdatenZu den Stammdaten gehören z.B. Symbolbibliotheken, Normblätter, Formulare, Makros, Projektvorlagen, Artikeldaten, das Wörterbuch für Übersetzungen oder die EPLAN-Rechtedatenbank. In EPLAN wird zwischen Projektstammdaten und Systemstammdaten unterschieden.
SystemstammdatenProjektübergreifende Stammdaten, die in einem zentralen Stammda- tenpool abgelegt werden. Diese lassen sich über die Stammdatenbe- arbeitung verändern.
ProjektstammdatenDie im Projekt verwendeten und eingelagerten Stammdaten.
BasisprojekteBasisprojekte sind Vorlagen für neue Projekte. Sie können Projektein- stellungen, Projektdaten, Seiten und Stammdaten enthalten. Ba- sisprojekte haben die Dateinamenerweiterung „ZW9“. Beim Erstellen eines Projekts auf Grundlage eines Basisprojekts wer- den sowohl alle Projektein-stellungen, Projektdaten und Seiten als auch alle eingelagerten und ursprünglich referenzierten Stammdaten aus dem Basisprojekt in das neue Projekt übernommen.
BMKBetriebsmittelkennzeichen
ProjektdokumentationEPLAN-Projekt (Gesamtheit aller Schaltkreisdokumente und Auswer- tungen)
SchaltkreisdokumenteGewerkeneutrale Beschreibung nach IEC61355 für interaktive (logische) Seiten der Anlagendokumentation (z.B. Elektroschaltplan, Pneumatik- / Hydraulikplan…)

7.2 Begriffsdefinitionen Stadtentwässerung Hannover

Folgende Tabelle gibt Aufschluss über die Bedeutung einzelner Begriffe der SEH innerhalb dieses Dokumentes.

BegriffBeschreibung
AGAuftraggeber
AKSAnlagenkennzeichnungssystem
AKZAnlagenkennzeichen
ANAuftragnehmer

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BegriffBeschreibung
GwKlärwerk Hannover-Gümmerwald
HhKlärwerk Hannover-Herrenhausen
IBIngenieurbüro
OEOrganisationseinheit
SEHStadtentwässerung Hannover

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8 Projekterstellung

Projekte werden grundsätzlich über den letzten Ausgabestand des versionsbezogenen Basisprojek- tes erzeugt.

Projekt ► Neu…

Die Projektneuerstellung durch Kopie eines Bestandsprojektes ist grundsätzlich zu vermeiden.

Auch die Attribute Erstellungsdatum setzen und Ersteller setzen aktiv und korrekt gefüllt sein.

8.1 Projektname

Die Namenskonvention für den Projektnamen ist eine 9 stellige AKS-Bezeichnung gefolgt von Klar- textbezeichnungen und unterstrichen (z.B. „123456789_NSUV_Rechen_Sandfang“), diese ist in je- dem Fall mit dem AG abzustimmen!

8.2 Vorlage / Basisprojekt

Das bei der Projekterstellung zu verwendenden Basisprojekt wird ausschließlich durch die SEH organisiert und gepflegt.

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Die zur Verwendung freigegebenen Symbolbibliotheken, Norm- blätter, Formulare sind in dieses Ausgangsprojekt eingelagert und dürfen nicht verändert werden. Sollten neue Symbolbibliotheken oder Formulare hinzukommen sind diese im Projekt einzula- gern.

Die bei der SEH definierte Namenskonvention vom Basisprojekte lässt Rückschlüsse über die zum Einsatz freigegebene EPLAN-Version zu (P8 ab Version 2.4). Durch die Verwendung des Basisprojektes der SEH ist eine reibungslose Integration in das Datenmanagement der SEH so- wie eine Weiterverarbeitung durch seine Mitarbeiter sicherstellt.

Das Basisprojekt (SEH_Basisprojekt_2.4_V1.0.zw9) Erstellung elektrotechnischer Dokumentati- onen wird nach Projektbeauftragung durch die SEH als *.zw9 Datei bereitgestellt.

Namenskonvention für Basisprojekte (ZW9):
_

9 Projektstruktur

9.1 Seitenstruktur

Um die notwendigen Strukturierungsformen der SEH gerecht zu werden, wurden im Basisprojekt die zu verwendenden Strukturen nach Einbauort, Anlage und Dokumentenart, zwingend vordefiniert.

Die im Projekt zu verwendenden Anlagenkennzeichen und Einbauorte sind durch die
SEH festgelegt. (Siehe 8.4 & 8.5)

Projekt ► Eigenschaften ► Struktur

Optionen ► Einstellungen ►Projekte ► ► Darstellung ►Projektstruktur (Sei- ten)

Beim Anlegen der Seiten, ist darauf zu achten, dass nur numerisch fortlaufende Seitenzahlenvergeben werden. Das Arbeiten mit Unterseiten ist zu vermeiden.

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Dokumente die sich auf das gesamte Projekt beziehen bekommen keine Anlagen- oder Einbauort Bezeichnung und sind somit als erstes Aufzuführen.

Seite ► Navigators

9.2 Dokumentenartenklassifizierung

Der Anwendungsbereich der Norm DIN EN 61355 „Klassifikation und Kennzeichnung von Doku- menten für Anlagen, Systeme und Einrichtungen“ ist für die gesamte technische Dokumentation im Lebenszyklus technischer Produkte, einschließlich der nichttechnischen Dokumente aus dem En- gineering Prozess vorgesehen.

Grundsätzlich sieht die Norm ein Dokumentenartenkennzeichen vor, welches sich aus drei Kenn- buchstaben zusammensetzt. Innerhalb der SEH wurden Strukturbezeichnungen in enger Anlehnung an o.g. Norm definiert.

KennbuchstabeZuordnung
A1Technischer Bereich
A2Hauptklassen
A3Unterklassen

Zentrales Ziel der Standardisierung ist die Transparenz von Anlagen-dokumentationen für alle Pro- jektbeteiligten sowie das schnelle (einheitliche) Auffinden benötigter Informationen.

Dabei kommt den automatisch Auswertungen innerhalb eines EPLAN-Projektes eine besondere Be- deutung zu. Diese sollen weitegehend ohne manuelle Anpassungen des Projektbearbeiters erzeugt werden können.

Dienstprogramme ► Auswertungen ► Erzeugen…

Alle zu einem Projekt zugehörigen Seiten müssen eine entsprechende Kennzeich-
nung nach DIN EN 61355 aufweisen.

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Da diese Kennzeichnung nicht vom EPLAN Seitentyp, sondern von den auf der Seite dargestellten Inhalten abhängig ist, muss diese Kennzeichnung speziell bei interaktiven Seiten ggf. manuell defi- niert werden. Soweit möglich, wurde das Kennzeichen für generische Seiten (EPLAN Auswertungs- seiten) schon in der Auswertungsvorlage des Basisprojektes oder in der Strukturkennzeichnungsver- waltung definiert.

Projektdaten ► Strukturkennzeichen-Verwaltung…

StrukturkennzeichenBeschreibung
&AAATitel- / Deckblatt (global)
&AABInhaltsverzeichnis
&ADBStrukturbeschreibung
&ALUGesamtanlagenübersicht
&EFZEinpolig Einspeisungen und Leistungsabgängen
&EFANetzwerk-/ Bus Topologie
&EAATitel- / Deckblatt (Elektrotechnik)
&EFSSchaltungsunterlagen (Elektrotechnik)
&EMZKlemmenleistenübersicht
&EPCArtikelsummenstückliste
&EMAKlemmenplan
&EPBArtikelstückliste
Grundsätzlich soll die Auswahl der Dokumentenartenklassen aus dem im Basisprojekt
vorhandenen Dokumentenarten in der Strukturkennzeichen - Verwaltung erfolgen.
Bei fehlenden Kennzeichen oder Unklarheit über die korrekte Kennzeichnung nach
DIN EN 61355 sind diese durch die Fachabteilung des Auftraggebers festzulegen.

Alle Dokumentenarten des EPLAN-Projektes sind entsprechend der Vorgabe des Basisprojektes nach IEC 61355 zu strukturieren.

9.3 Betriebsmittelstruktur

Betriebsmittel werden grundsätzlich nach Anlage- und Einbauortskennzeichen identifiziert. Im Be- triebsmittel Navigator steht die Anlage / Funktion vor dem Einbauort.

Projektdaten ► Betriebsmittel ►Navigator

Optionen ► Einstellungen ►Projekte ► ► Darstellung ►Projektstruktur (Navi- gatoren)

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9.4 Einbauort

9.4.1 Schaltschränke

Die Bezeichnungen und Beschreibungen der Einbauorte für Schaltschränke sind in der Strukturkenn- zeichnungs-Verwaltung eingetragen. Schaltschränke werden mit F01 bezeichnet und mit Feld 1 be- schreiben. Diese Syntax ist in der Strukturkennzeichnungs-Verwaltung hochzuzählen und einzutra- gen.

Projektdaten ► Strukturkennzeichen-Verwaltung…

9.4.2 Außerhalb

Einbauorte außerhalb des Schaltschrankes werde je nach Anlagengröße Übersichtlich zur schnelle- ren Orientierung Aufgeschlüsselt. Bei einer größeren Anlage ist die Aussage vor Ort nicht ausrei- chend.

9.5 Anlage / Funktion

Bei der Vergabe der Bezeichnungen und -beschreibungen der Anlagen muss die Tabelle der Verfah- renstechnik verwendet werden. Diese sind beim AG eigenständig anzufordern. Diese sind in der Strukturkennzeichnungs-Verwaltung einzutragen.

Weitere nicht vorhandene Bezeichnungen müssen mit Hilfe der AKS Tabelle ermittelt und anschlie- ßen mit dem AG oder dessen Vertreter SEH abgestimmt werden.

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10 Projektbearbeitung

10.1 Projektkopfdaten

Die zwingend auszufüllenden Projektinformationen in den Projekteigenschaften sind im Basisprojekt festgelegt und beschrieben.

Projekt ► Eigenschaften ► Eigenschaften

10.2 Normblatt

Das bei der Projekterstellung zu Verwendete Standard Normblatt ist über das Basisprojekt der SEH teilweise reguliert.

Eine Bearbeitung des Normblattes ist zwingend durchzuführen, da in der unteren rechten Ecke freie Felder für Ihr Firmen Logo und weitere Informationen vorgesehen wurden.

Hierfür muss das Normblatt zur Bearbeitung in Ihre Stammdaten geladen werden.

Dienstprogramme ► Stammdaten ► Aktuelles Projekt abgleichen…

Dienstprogramme ► Stammdaten ► Normblatt ► Kopieren…

Bitte erstellen Sie eine Kopie und tragen Sie in den bestehenden Namen des neuen Normblattes zu- sätzlich Ihre Firma mit ein. Das neue Normblatt ist in den Projekteinstellungen einzustellen.

Optionen ► Einstellungen ►Projekte ► ► Verwaltung ►Seiten

10.3 Kennbuchstaben der Betriebsmittel

Die Betriebsmittel werden nach Kennbuchstabe und Zähler (Bsp.: -Q1) nummeriert.

Der Kennbuchstabe der Betriebsmittel wird nach der DIN EN 81364-2 bezeichnet. In der DIN EN 81346-2 werden die Kennbuchstaben der Hauptklassen für Zweck und Aufgabe von Objekten festge- legt.

Optionen ► Einstellungen ►Projekte ► ► Betriebsmittel ►Nummerierung (Online)

Außerdem wurden die Kennbuchstaben für Unterklassen aus der zurückgezogenen DIN 6779-2 über- nommen. Im Gegensatz zur DIN 40719-2 von 1978 beschreiben die Kennbuchstaben die Funktion statt die Art der Bauteile.

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Die Kennbuchstaben - Unterklassen werden nicht verwendet.

Optionen ► Einstellungen ►Projekte ► ► Betriebsmittel ►Nummerierung (Offline)

Die Kennbuchstaben der Betriebsmittel werden nach DIN EN 81346-2:2010-05, Tabelle 1 nach dem vorgesehenen Zweck bzw. der Aufgabe des Objektes ermittelt. Es wird nur die Hauptklasse verwendet. Die Unterklasse wird nicht genutzt.

10.4 Artikeldatenbank

Eine vorgeschriebene zu verwendete Artikeldatenbank existiert nicht.

10.5 Zusatzangaben an Betriebsmitteln

Grundsätzlich sind erweiterte Betriebsmittelangaben (Artikelinformationen, Beschreibungen, Bemer- kungen…) nicht als grafische Freitexte zu realisieren, sondern vorzugsweise über vorhandene Eigen- schaften an den Funktionen (Artikel- & Artikelreferenzdaten, Zusatzfelder o.ä.).

10.5.1 Eingestellter Wert im Graviertext

Die an den Betriebsmitteln (z.B. Motorschutzschalter) eingestellten Werte, sind in den Eigenschaften des Bauteils im Feld Graviertext einzutragen.

Diese Eingestellten Werte sind in dem Stromlaufplan Grafisch zur Anzeige zu bringen.

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Auf grafische Freitexte zu detaillierteren Beschreibung von Betriebsmitteln und Funkti-
onen sollte soweit möglich verzichtet werden, da diese im Bedarfsfall nicht in Auswer-
tungen zur Anzeige gebracht werden können.

10.5.2 Artikelnummer an der Hauptfunktion

Um eine Lieferanten unabhängige Bestellung ausführen zu können ist es zwingend Notwendig die Artikelnummer an jeder Hauptfunktion mitzuführen. In der Auswertungen wird die Bestellnummer des Bauteils herangezogen.

10.6 Bauteile in Ex-Bereichen

Geräte und Schutzsysteme in bestimmungsgemäßer Verwendung in explosionsgefährdeten Berei- chen müssen im Stromlaufplan kenntlich gemacht werden.

Hierbei soll ein Zeichen ähnlich des ATEX Logos verwendet werden. Zusätzlich müssen die Bauteile innerhalb eines Strukturkastens grafisch platziert sein. Der zu verwendete Einbauort kann frei defi- niert werden.

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10.7 Kontaktschema Steuerschalter

Der Kontaktschemaplan von Steuerschalters ist grafisch mit zu zeichnen. Eine eindeutige Identifizie- rung der Schaltstellung wir somit gewährleistet.

Auch nicht verwendete Kontakte sind auf der Schaltplanseite mit darzustellen.

10.8 Einpolige Darstellung

Eine Einpolige Darstellung der Anlage ist zu erstellen. Mit darzustellen sind die Sammelschienen Systeme mit ihren Einspeisungen und Leistungsabgängen.

Ziel ist es die Darstellungs als Anlagenübersicht im Schaltraum aufzuhängen.

Beispiel Grafik einfügen

10.9 SPS

10.9.1 Buskonfiguration

Alle Bauteile die an der Buskonfiguration teilnehmen sind in der Bustopologie Grafisch darzustellen. Dieser Aufbau erfolgt auf einer Einpoligen Schaltplanseite (Dokumentenart &EFA). Die Kabeldefiniti- onslinien sind auch mit darzustellen. Eingestellte Werte oder Schalter (z.B. Dip Schalter) sind im Stromlaufplan aufzuführen.

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10.9.2 Darstellungen

Verbaute SPS Komponenten mit ihren Anschlüssen sind im Stromlaufplan wie folgt darzustellen. Die Grafische Darstellung in den folgenden 4 Bildern ist optisch anpassbar.

Der Rack Aufbau der einzelnen Baugruppenträgen.

Die Ein – und Ausgangskarten in einer Übersichtsdarstellung

Der Allpolig verdrahtete E & A Anschluss und der Netzwerk -/ Busanschluss

Detailliertere und weitere Informationen sind der Programmierrichtlinie zu entnehmen.

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10.10 Strukturkästen

Alles, was innerhalb eines Strukturkastens liegt, wird einem anderen Kennzeichnungsblock zugeord- net als dem, der in den Seiteneigenschaften angegeben ist. Die Schaltzeichen stehen dann in der gleichen Beziehung zu dem Strukturkasten wie sonst zur Seite.

Diese Information soll mit einer Aussparung in der oberen linken Ecke dargestellt werden.

Optionen ► Einstellungen ►Projekte ► ► Grafische Bearbeitung ►Allgemein

In den Eigenschaften des Strukturkastens ist die Einstellung der Eigenschaftsanordnung in der An- zeige auf Links oben, innen, 0° zu stellen.

10.11 Grafiken / Bilder

Die Verwendung von Grafiken in Form von Bilddateien innerhalb eines Projektes ist zulässig. Voraus- setzung hierfür ist, dass sämtliche Bilddateien in das Projekt kopiert werden.

Dabei muss beim Einfügen von Grafikdateien über das Menü Einfügen ► Grafik ► Bilddatei… die Datei mit den folgenden Einstellungen in das Projekt eingelagert werden:

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10.12 Verbindungsabzweigungen

Verbindungsabzweigungen mit Verdrahtungsrelevanz (T-Stücke, Kreuzungen…) sind grundsätzlich zielorientiert darzustellen. Es ist dabei auf den korrekten Verlauf der Verdrahtung sowohl bei der Do- kumentationserstellung, als auch bei der Fertigung zu achten.

Optionen ► Einstellungen ►Projekte ► ► Grafische Bearbeitung ►Allgemein

Zielorientiert dargestellte Verbindungen müssen zwingend entsprechend der Doku-
mentation an der Anlage verdrahtet/installiert vorzufinden sein.
Abweichungen gelten als grober Mangel der Anlage. Insbesondere ist bei Klemmen
mit mehreren Anschlüssen und Etagen auf die eindeutige Bezeichnung und Verdrah-
tung zu achten.

Ausnahme: Darstellungen von internen Beschaltungen von Betriebsmitteln bzw. Verbindungen die keinen Einfluss auf eine evtl. durchzuführende Verbindungsnummerierung und/oder Auswertungen von Verbindungs- listen haben, dürfen als Punkt dargestellt werden. Zusätzlich müssen interne Verbindungen über Ver- bindungsdefinitionspunkte bzw. in den Logikeinstellungen der verbundenen Funktionen definiert wer- den.

In vielen Fällen ist der Verzicht bzw. die rein grafische Darstellung von
Innenbeschaltungen von Geräten der zeitsparendste Weg.
Projekte sind dadurch auch einfach meldungsfrei zu halten.

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10.13 Verdrahtungsfarben in Schaltschränken

Alle Kabelkanäle sowie Kabel und Leitung sind PVC-frei, d.h. halogenfrei auszuführen. Ausnahmen siehe Tabelle.

Leiter / Bezeichnung Farbe Abkürzung Querschnitt Bemerkungen

Schutzleiter Grün / Gelb GNYE >= 1,5 mm² Kennzeichnung ausschließl. für Schutzleiter!

Hauptstromkreise X1.ff

AC / DC Schwarz BK >= 1,5 mm²

Neutralleiter (RCD) Hellblau LBU >= 1,5 mm²

Messstromkreise X2.ff

Analogwerte (4 - 20mA) Weiß WH >= 1 mm² geschirmt, Weiß WH >= 1 mm² beidseitig angeschlossen

Eigensichere Strom- Blau LBU >= 1 mm² 5cm-Fadenmaß kreise

Wandlerstromkreise Sekundär s1 (k - Kreis) Schwarz BK >= 2,5 mm² mit Wandlerkurzschlussklemmen Sekundär s2 (l - Kreis) Schwarz BK >= 2,5 mm² ausgerüstet Spannungswandler Schwarz BK >= 1,5 mm²

Steuerstromkreise X3.ff

AC (Leiter) Rot RD >= 1 mm² AC (Neutralleiter) Rot / Weiß RD / WH >= 1 mm² nicht halogenfrei

DC (Leiter) Dunkelblau DBU >= 1 mm² DC (Neutralleiter) Dunkelblau/Weiß DBU / WH >= 1 mm² nicht halogenfrei

MeldestromkreiseX4.ff
(Achtung: Fremd-span-
nung möglich!)

Potentialfreie Kontakte Orange OR >= 1 mm²

Die Verdrahtung erfolgt flexibel, entsprechend der Zielverdrahtung; bzw. von oben nach unten bzw. von links nach rechts gemäß den Stromlaufplänen.

Die Verdrahtung liegt in der Verantwortung des Projekteurs. Vom Standard abweichende Quer- schnitte sind mit Verbindungsdefinitionspunkten zu versehen. Der neue Querschnitt muss zur An- zeige gebracht werden.

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Alle Farbkennzeichnungen von Verbindungen erfolgen nach IEC60757 in Großbuchstaben inkl. englischen Farbkurzkennzeichen.

Optionen ► Einstellungen ►Projekte ► ► Verbindungen ►Verbindungsfar- ben

10.14 Verbindungslinien

Eine grafische Unterscheidung von verschiedenen Verbindungspotentialen z.B. über den Linientyp ist nicht zwingend vorgeschrieben.

Die grundsätzliche Farbgebung und Linientypen von Autoconnectinglinien wird über die Ebenen Ein- stellungen des Basisprojektes vorgegeben.

10.15 Wörterbuch

Alle Anlagendokumentationen sind ausschließlich in der Sprache Deutsch zu erstellen. Diese Einstel- lung ist Bestandteil vom Basisprojekt und darf nicht verändert werden.

Optionen ► Einstellungen ►Projekte ► ► Übersetzung ►Allgemein

Eine Vorgabe der zu verwendeten Sprachdatenbank durch die SEH existiert nicht.

11 Projektabschluss

Die Information welche von Ihnen Ausgebende und weitergeben Dokumente vorhanden sein müssen entnehmen entsprechenden Ausschreibung / Leistungsverzeichnis.

Siehe Ausschreibungsunterlagen

11.1 Projekt Auswerten

Die Definition der durchzuführenden Auswertungsläufe mit den eingestellten Formularen im Basispro- jekt, ist die Mindestanforderung für die Auswertung.

Dienstprogramme ► Auswertungen ► Projekt auswerten

Dabei werden alle erforderlichen Auswertungen / Reports entsprechend der Basisprojektdefinition und unter Verwendung der festgelegten Formulare erzeugt.

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11.2 PDF erzeugen

Nach Abschluss des Projektes muss ein PDF im PDF/A Format unter Verwendung der erweiterten Sprungfunktionen erstellt werden. Diese PDF Ausgabe muss zwingend über das Eplan System aus- gegeben werden.

Seite ► Exportieren ► PDF…

11.3 Datenträger Beschriftung

Datenträgerbeschriftungen Werden EPLAN-Projekte auf Datenträgen gesichert, so ist es zwingend erforderlich die folgenden In- formationen auf dem Datenträger kenntlich zu machen:

 Auftragsnummer (= EPLAN Eigenschaft Projektnummer)

 Projektbeschreibung (= EPLAN Eigenschaft Projektbeschreibung)

 Datum (=EPLAN Eigenschaft Projektende)  Verwendete EPLAN-Version und Buildnummer

 Ersteller: Vollständiger Name

 Ersteller: Straße

 Ersteller: PLZ (Wohnort)  Ersteller: Wohnort

 Ersteller: Telefon

 Ersteller: E-Mail

 Ersteller: Projekt Nr.

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