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Elektroplanung für den Neubau der Hardtwaldschule

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 07.10.2026, 04:36 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport.de

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Neubau Hardtwaldschule in Linkenheim-Hochstetten

Information zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV Fachplanung Elektrotechnik, Anlagengruppen 4-6, 8

Stand: 05.10.2026

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Inhalt

  1. Kurzbeschreibung Projekt
  2. Allgemeine Verfahrensbedingungen

2.1 Auftraggeber 2.2 Koordination, Verfahrensbetreuung 2.3 Kommunikation 2.4 Termine 2.5 Teilnahmefrist 2.6 Teilnahme- / Angebotsfrist 2.7 Form- und Fristgerechte Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote

  1. Teilnahmewettbewerb – Stufe 1

3.1 Prüfung der Teilnahmeanträge 3.2 Eignung – Ausschlusskriterien 3.3 Eignung – Auswahlkriterien

  1. Angebot und Verhandlungsgespräch – Stufe 2

4.1 Zuschlagskriterien – Qualitätskriterien

4.1.1 Projektteam und Projekterfahrung 4.1.2 Projektspezifische Herangehensweise und Risikoanalyse 4.1.3 Arbeitsweise, Qualitätssicherung, Kosten‑ & Terminmanagement 4.1.4 Projektstart und Umsetzungsfähigkeit 4.1.5 Bewertung: Qualitätskriterien

4.2 Zuschlagskriterium – Preis

4.2.1 Honorarangebot 4.2.2 Bewertung Preiskriterium

4.3 Zusammenfassung Zuschlagskriterien Qualität und Preis

  1. Zuschlagsentscheidung und Beauftragung
  2. Anlagen

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  1. Kurzbeschreibung Projekt Eine bislang ungenutzte Freifläche im Siedlungsgebiet der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten, neben dem Schulzentrum, soll als Erweiterungs- oder Ersatzstandort für das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum Hardtwaldschule herangezogen werden. Die Fläche wurde bereits im integrierten Gemeindeentwicklungskonzept aus dem Jahr 2018 als potenzielle Erweiterungsfläche für Bildungs- und Betreuungsangebote herausgearbeitet.

Sie bietet neben einer Vollverlegung der Hardtwaldschule ebenfalls Platz für eine Kindertagesstätte. Als verbindendes Element ist zwischen den beiden Bildungseinrichtungen ein Bürgerpark geplant. Die Etablierung eines Parks bildet einen Naherholungspunkt für die Nutzerinnen und Nutzer sowie die Nachbarschaft und hat einen positiven Effekt auf das Lokalklima. Die geplanten Nutzungen runden damit zum einen aufgrund der Nachbarschaft zum Schulzentrum Linkenheim-Hochstetten den Schulstandort ab und bilden zum anderen den Lückenschluss der Potenzialfläche im Innenbereich der Gemeinde. Somit wird ebenfalls dem bundesweiten Ziel eines schonenden Umgangs mit Grund und Boden, dem Ziel der Innen- vor Außenentwicklung sowie dem Leitbild der Gemeinde der kurzen Wege aufgrund der zentralen Lage nachgegangen.

Da der ausgewählte Bereich für die Schulerweiterung in einem bislang ungeplanten Außenbereich im Innenbereich liegt und das geplante Vorhaben sich nicht nach § 35 BauGB realisieren lässt, ist die Erstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Nach § 1 Abs. 3 BauGB sind Bauleitpläne aufzustellen, sobald und soweit es für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist. Das städtebauliche Erfordernis ergibt sich in diesem Falle aus der Notwendigkeit eines neuen Standortes für die Hardtwaldschule sowie der Erweiterung des Kindertagesstätten Angebotes in Linkenheim- Hochstetten, um eine angemessene Sicherung der Daseinsvorsorge in der Gemeinde sowie für den näheren Umkreis zu ermöglichen.

Die Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt im Verfahren nach § 13a BauGB als „Bebauungsplan der Innenentwicklung“.

Ziel und Zweck des Bebauungsplanes „Virchowstraße Ost“ ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung des Schulstandortes sowie der Kindertagesstätte zu schaffen und somit das Angebot an Bildungs- und Betreuungsangeboten in Linkenheim-Hochstetten entsprechend zu erweitern.

Auf dem Areal ist die Errichtung einer gemeinsamen Energiezentrale vorgesehen. Die hierfür erforderlichen Abstimmungen mit der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten laufen derzeit. Im Falle einer Realisierung werden die entsprechenden Leistungen gesondert ausgeschrieben. Dadurch kann sich der Umfang einzelner Teilleistungen im Leistungsbild der Elektrotechnik reduzieren.

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  1. Allgemeine Verfahrensbedingungen Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV Das Verhandlungsverfahren gliedert sich in zwei Stufen:

  2. Stufe: Teilnahmewettbewerb In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Bewerber ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und Erbringen u. a. die vom Auslober geforderten Eigenerklärungen, Nachweise und Referenzen. Nach Prüfung und Auswertung der eingereichten Unterlagen wählt der Auslober drei geeignete Bewerber aus, die zur Stufe 2 des Verfahrens, der Angebotsphase eingeladen werden.

  3. Stufe: Angebotsphase/Verhandlungsgespräche In der Angebotsphase fordert der AG eine beschränkte Anzahl der Bieter gem. der Eignungskriterien der 1. Stufe zur Abgabe eines Angebots auf. Im Verhandlungsgespräch stellen die Bieter ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise und Erfahrung mit vergleichbaren Projekten. Die Sprache, in der die Gespräche geführt werden und in der der Auftrag ausgeführt werden muss, ist Deutsch.

2.1 Auftraggeber Landratsamt Karlsruhe Kriegsstraße 100 76133 Karlsruhe

2.2 Koordination, Verfahrensbetreuung THOST Projektmanagement GmbH Standort Karlsruhe

2.3 Kommunikation Die Kommunikation erfolgt grundsätzlich schriftlich über die Vergabeplattform

2.4 Termine Beim nachfolgenden Zeitplan handelt es sich um die zum Zeitpunkt der Bekanntmachung beabsichtigten Termine. Die Termine können sich im Verfahrensverlauf ändern. Die aktuellen Termine und Fristen sind auf der Vergabeplattform einsehbar.

Bekanntmachung im EU-Amtsblatt 05.10.2026

Bewerbungsschluss Teilnahmewettbewerb 06.11.2026

Angebotsaufforderung/Absageschreiben KW 47 / 2026

Abgabeschluss Erstangebote KW 51 / 2026

Verhandlungsgespräche KW 52 / 2026

Vertragsschluss und Leistungsbeginn Januar 2027

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2.5 Teilnahmefrist Der Teilnahmeantrag ist online über die Vergabeplattform einzureichen. Die Abgabe erfolgt elektronisch in Textform nach § 126b BGB, eine eigenhändige Unterschrift ist nicht erforderlich.

Abgabetermin: 06.11.2026 bis 10:00 Uhr (Ausschlussfrist)

2.6 Teilnahme- / Angebotsfrist Die Teilnahme- bzw. Angebotsfrist ist auf der Vergabeplattform jederzeit einsehbar. Die Fristen sind immer mit Datum und Uhrzeit angegeben.

Bei Fragen und Unklarheiten bzgl. der Bedienung der Plattform wenden Sie sich bitte an die Service Hotline der Vergabeplattform oder stellen Ihre Frage per Bieterkommunikation.

2.7 Form- und Fristgerechte Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote Für den Teilnahmeantrag werden folgende Formulare zur Verfügung gestellt, die vom Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ausgefüllt und ggf. unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind: Formular 1: Teilnahmeantrag (erforderlich) Formular 2: Eigenerklärung Russland Sanktionspaket (erforderlich) Formular 3: Verpflichtungserklärung Mindestentgelt (erforderlich) Formular 4: Bewerbergemeinschaftserklärung (bei Bedarf) Formular 5: Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe und Verzeichnis Eignungsleihe (bei Bedarf)

Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich verschlüsselt über die Vergabeplattform hochzuladen, eine Abgabe per Mail oder über die Funktion der „Bieterkommunikation“ ist nicht zulässig.

Der Teilnahmeantrag / das Angebot muss zum Zeitpunkt der Teilnahme- /Angebotsfrist vollständig eingereicht/hochgeladen sein. Der Bewerber/Bieter hat eigenverantwortlich dafür Sorge zu tragen, den Upload Vorgang rechtzeitig zu beginnen und abzuschließen. Bitte beachten Sie dabei, dass bei größeren Datenmengen oder schlechter Internetverbindung der Upload Vorgang ggf. mehrere Minuten dauern kann. Wir möchten Sie bitten in diesem Zusammenhang darauf zu achten, dass Teilnahmeanträge / Alagen (Referenzen, etc.) sowie Präsentationen eine Dateigröße von 25 MB möglichst nicht überschreiten.

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge/Angebote sind vergaberechtlich zwingend vom weiteren Verfahren auszuschließen.

Für die Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt.

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  1. Teilnahmewettbewerb – Stufe 1

3.1 Prüfung der Teilnahmeanträge Zunächst werden die Teilnahmeanträge formal auf frist- und formgerechten Eingang sowie auf Vollständigkeit geprüft. Ob fehlende Angaben/Unterlagen nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober Unterlagen oder Angaben nachfordert.

Ferner wird geprüft, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestanforderungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag abgegebenen Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu fordern.

3.2 Eignung – Ausschlusskriterien Bewerber, die zur Auswahl zugelassen werden wollen, müssen folgende Eignungskriterien ausnahmslos erfüllen.

Bewerber belegen dies mit den vom Auslober vorgegebenen Eigenerklärungen und Nachweisen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/Nachweis nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen.

Die Ausschlusskriterien sind:

Zwingende und fakultative Ausschlussgründe Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG)

Russland-Sanktionen gem. 5. EU-Sanktionspaket nach Verordnung (EU) 2022/576 v. 08.04.2022 Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (Formular 2)

Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (Formular 3)

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

▪ Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer ▪ Nachweis zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder „Staatlich geprüfter Techniker und / oder Meister oder vergleichbar“ im Bereich der Elektrotechnik für mindestens eine im Unternehmen des Bewerbers tätige, für die Leistungserbringung verfügbare Person. Als Nachweis ist die aktuelle Eintragungsbestätigung der zuständigen Ingenieurkammer oder ein entsprechendes Abschlusszeugnis vorzulegen.

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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 3 000 000 EUR für Personenschäden, min. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

▪ Vergleichbare Referenz Technische Ausrüstung Elektro: Nachweis über eine innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossene Referenz im Bereich der Technischen Ausrüstung Elektro (Abschluss der Leistung nach 01.01.2016 bis zum Datum der Teilnahmefrist) für den Neubau eines Gebäudes mit einem öffentlichen Auftraggeber i. S. d. § 99 GWB. ▪ Vergleichbare Referenz BIM: Nachweis über eine innerhalb der letzten 5 Jahre erbrachte BIM- Leistung, wobei die LPH 6 abgeschlossen sein muss (Abschluss der LPH 6 nach 01.01.2021 bis Datum Teilnahmefrist). BIM-Leistungen müssen vom Auftraggeber beauftragt worden sein und es muss in einer Kollaborationsplattform (CDE) mit BCF-Issue Management mit dem Projekt-/Planungsteam zusammengearbeitet worden sein (kein internes BIM). ▪ Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen: Eigenerklärung über Personal, das als Projektleiter über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Technischen Ausrüstung Elektro verfügt und Erfahrung als BIM-Fachkoordinator im Bereich der Technischen Ausrüstung hat. Mit Angebotsabgabe ist ein Projektleiter zu benennen, der diese Kriterien erfüllt.

Bewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer und Eignungsleihe

▪ ggf. Eigenerklärung zur Bewerbergemeinschaft ▪ ggf. Eigenerklärung zur Eignungsleihe

Von allen Bewerbern, Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sowie Unternehmen, von dem eine Eignung „geliehen“ wird, sind die Formulare 2+3 abzugeben.

Der Auslober macht keine Vorgaben bzgl. der Rechtsform. Sollte eine Bewerbergemeinschaft angestrebt werden, ist eine plausible Aufgabenteilung, die gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie die Angabe eines bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen (Formular 4).

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3.3 Eignung – Auswahlkriterien Kann ein Bewerber eines der Auswahlkriterien nicht oder teilweise nicht erfüllen führt dies nicht zum Ausschluss vom Verfahren, fließt jedoch mit „0 Punkten“ in die Bewertung ein.

Die Eignungskriterien zur Begrenzung der Anzahl der Bewerber sind:

▪ Eigenerklärung zum Jahresumsatz der letzten 3 Jahre. Es wird der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre bewertet, die genaue Bepunktung ist dem Teilnahmeantrag zu entnehmen ▪ Vergleichbare Referenzen. Es werden folgende Kriterien bewertet, die genaue Bepunktung ist dem Teilnahmeantrag zu entnehmen: ­ Öffentlicher Auftraggeber ­ Projekt- / Planungsinhalte ­ Kosten der KG 400 ­ Leistungsphasen nach HOAI ­ Abschluss der Leistung

Es werden max. 2 Referenzen gewertet. Werden mehr als 2 Referenzen abgegeben, werden nur die zwei Referenzen mit der höchsten Punktzahl in der Gesamtbewertung berücksichtigt. Bei den zu bewertenden Referenzen muss es sich um unternehmensbezogene Referenzprojekte handeln. Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen: ­ Vergleichbare Referenz Technische Ausrüstung Elektro (Ausschlusskriterium): Eine innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossene Referenz im Bereich der Technischen Ausrüstung Elektro (Abschluss der Leistung nach 01.01.2016 bis zum Datum der Teilnahmefrist) für den Neubau eines Gebäudes mit einem öffentlichen Auftraggeber i. S. d. § 99 GWB. ­ Vergleichbare Referenz BIM (Ausschlusskriterium): Eine innerhalb der letzten 5 Jahre erbrachte BIM-Leistung, wobei die LPH 6 abgeschlossen sein muss (Abschluss der LPH 6 nach 01.01.2021 bis Datum Teilnahmefrist). BIM-Leistungen müssen vom Auftraggeber beauftragt worden sein und es muss in einer Kollaborationsplattform (CDE) mit BCF-Issue Management mit dem Projekt-/Planungsteam zusammengearbeitet worden sein (kein internes BIM).

Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des Bewerbers erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Bewerbern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bewerbergemeinschaft.

Die Angaben sind über den beigefügten Teilnahmeantrag (Formular 1) zu erbringen. Die drei bis fünf Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los.

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  1. Angebot und Verhandlungsgespräch – Stufe 2 Die Verhandlungsgespräche mit den ausgewählten Bietern finden in den Räumlichkeiten des Auslobers statt. Weitere Details zum Verhandlungsgespräch erhalten Sie mit separater Einladung in der 2. Stufe des Verfahrens.

Die Teilnehmer werden jeweils 30 Minuten Zeit für eine Präsentation haben. Anschließend stehen 30 Minuten für Rückfragen und die Vertragsverhandlung zur Verfügung. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 3 Personen beschränkt, die Teilnahme des vorgesehenen Projektleiters ist erforderlich.

Die Bewertung der Zuschlagskriterien erfolgt, bis auf das Honorarangebot, im Rahmen der Bietergespräche. Der Auslober muss anhand der mit dem Erstangebot eingereichten Unterlagen in der Lage sein, die aufgeführten Zuschlagskriterien auch ohne Verhandlungsgespräche zu bewerten. Der Auslober behält sich vor, auf Verhandlungen zu verzichten und auf Grundlage des Erstangebotes den Auftrag zu vergeben. Die Unterlagen des Erstangebotes umfassen:

▪ Honorarformular ▪ Ausführungen zu den Qualitätskriterien (z.B. anhand einer Präsentationsunterlage) ▪ Anmerkungen und offene Fragen zum Projekt / Leistungsinhalt / Vertrag

4.1 Zuschlagskriterien – Qualitätskriterien Die Zuschlagskriterien bewerten nicht die Leistungsfähigkeit des Unternehmens (diese wurde in der Eignungsprüfung festgestellt), sondern ausschließlich des projektspezifischen Ansatzes des vorgesehenen Projektteams, insbesondere des Projektleiters. Allgemeine oder unternehmensbezogene Darstellungen führen zu einer niedrigen Bewertung. Gefordert sind konkrete, projektbezogene Aussagen, untermauert durch nachvollziehbare Beispiele und Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität.

4.1.1 Projektteam und Projekterfahrung

BewertungskriteriumPunkteGewichtungMax. Punkte
Projektleiter – projektspezifische Erfahrung & Herangehensweise: Darstellung eines vergleichbaren Referenzprojekts des Projektleiters (Herausforderungen, Entscheidungen, Lessons Learned) und Übertragung der Erfahrungen auf das konkrete Vergabeprojekt.1 - 51260
Projektteam – Zusammenarbeit & Erfahrung anhand eines Referenzprojekts: Beschreibung, wie das vorgesehene Team in einem vergleichbaren Projekt zusammengearbeitet hat (Kommunikation, Rollen, Qualitätssicherung, Problemlösungen).1 - 51050
Verfügbarkeit und Präsenz im Projekt: Konkreter Präsenz- und Kommunikationsplan für das Projekt unter Darstellung der Einbindung und Verfügbarkeit des Projektleiters sowie der maßgeblichen Projektmitarbeiter (Organigramm, Entscheidungswege, Eskalation).1 - 5630
Summe „Projektteam und Projekterfahrung“140

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4.1.2 Projektspezifische Herangehensweise

BewertungskriteriumPunkteGewichtungMax. Punkte
Elektrotechnikkonzept und Variantenentwicklung: Darstellung der projektspezifischen Herangehensweise zur Entwicklung eines wirtschaftlichen, energieeffizienten und zukunftsfähigen ELT-Anlagenkonzepts sowie zur Entwicklung und Bewertung technischer Varianten in den LPH 1–3 unter Berücksichtigung der Nutzungsanforderungen und fachübergreifenden Schnittstellen.1 - 51260
Darstellung der BIM-Erfahrung anhand eines vergleichbaren Projekts sowie der daraus gewonnenen Erkenntnisse zu Chancen, Risiken und Lessons Learned. Erläuterung, wie diese Erfahrungen auf das ausgeschriebene Projekt übertragen und die BIM- Methodik zur Unterstützung der elektrotechnischen Planung, der fachübergreifenden Koordination und der Qualitätssicherung eingesetzt werden.1 - 51050
Summe „Projektspezifische Herangehensweise“110

4.1.3 Arbeitsweise, Qualitätssicherung, Kosten‑ & Terminmanagement

BewertungskriteriumPunkteGewichtungMax. Punkte
Wirtschaftlichkeit und Kostenbeitrag: Darstellung anhand eines Referenzprojekts, wie durch technische Optimierungen und Variantenuntersuchungen zur Einhaltung bzw. Optimierung der Investitions- und Betriebskosten elektrotechnischer Anlagen beigetragen wurde.1 - 5735
Terminrisiken der Elektroplanung: Darstellung des Vorgehens zur frühzeitigen Erkennung und Steuerung terminrelevanter Risiken und Schnittstellen der elektrotechnischen Planung sowie zur termingerechten Bereitstellung erforderlicher Berechnungen, Planunterlagen und Freigaben.1 - 5630
Umgang mit Planungsstörungen und Änderungen: Darstellung, wie Planungsänderungen, fehlende Grundlagen und Schnittstellenkonflikte frühzeitig erkannt, dokumentiert und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Elektrotechnik, Termine und Kosten behandelt werden. Darzustellen ist insbesondere, wie erforderliche Entscheidungen herbeigeführt, Zuständigkeiten geklärt und Auswirkungen von Änderungen transparent gegenüber dem Auftraggeber und den weiteren Planungsbeteiligten kommuniziert werden.1 - 5735
Summe „Arbeitsweise, Qualitätssicherung, Kosten‑ & Terminmanagement“100

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4.1.4 Projektstart und Umsetzungsfähigkeit

BewertungskriteriumPunkteGewichtungMax. Punkte
Projektstartkonzept (erste 100 Tage): Konkrete Schritte, Meetings, Meilensteine, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozesse.1 - 5525
Projektspezifischer Umgang mit offenen Punkten/Rückfragen im Bietergespräch: Wie geht der Bieter mit noch offenen oder konfliktträchtigen Themen im Rahmen der Bietergespräche um.1 - 5525
Summe „Projektstart und Umsetzungsfähigkeit“50

4.1.5 Bewertung: Qualitätskriterien Je allgemeiner die Ausführungen, desto geringer fällt die Bewertung aus. Ausschlaggebend für eine sehr gute Bewertung sind ein klarer Bezug zur ausgeschriebenen Aufgabe sowie nachvollziehbare Beispiele aus tatsächlich bearbeiteten Referenzprojekten vergleichbarer Komplexität Sehr gut erfüllt = 5 Punkte Gut erfüllt = 4 Punkte Befriedigend erfüllt = 3 Punkte Ausreichend erfüllt = 2 Punkte Mangelhaft erfüllt = 1 Punkt

4.2 Zuschlagskriterium – Preis Das Angebot erfolgt auf Grundlage des Vertrags. Zur Wertung der Angebote wird dem Bieter ein Honorarformular zur Verfügung gestellt, welches zwingend zur Angebotsabgabe zu nutzen und ausgefüllt einzureichen ist. Zur Vergleichbarkeit der Angebote werden im Honorarformular vorläufige anrechenbare Kosten vorgegeben, diese sind nicht Vertragsbestandteil und werden erst im laufenden Projekt gem. Vertrag final festgelegt.

Offene Fragen, insbesondere zum Leistungsinhalt und zum Vertrag, sind möglichst vor Abagbe der Erstangebote per Bieterkommunikation an den Auslober zu stellen. Spätestens mit Abgabe der Erstangebote sind Anmerkungen und offene Fragen zur Klärung im Verhandlungsgespräch an den Auslober zu kommunizieren.

4.2.1 Honorarangebot

BewertungskriteriumPunkteGewichtungMax. Punkte
Angebotssumme brutto gem. Honorarformular1 - 520100

4.2.2 Bewertung Preiskriterium Bezüglich des Kriteriums „Honorarangebot“ erhält das günstigste Angebot 5 von 5 möglichen Punkten. Ein fiktives Angebot, mit dem 1,5-fachen Wert des günstigsten Angebots ist, erhält 1 Punkt, dazwischen wird linear interpoliert.

Bitte nutzen Sie zur Abgabe des Angebots das Honorarformular. Dieses wird Ihnen im Zuge der Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebots zur Verfügung gestellt.

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4.3 Zusammenfassung Zuschlagskriterien Qualität und Preis

Zusammenfassung ZuschlagskriterienMaximal erreichbare Punktzahl
Projektteam und Projekterfahrung“140
„Projektspezifische Herangehensweise“110
Arbeitsweise, Qualitätssicherung, Kosten‑ & Terminmanagement100
Projektstart und Umsetzungsfähigkeit50
Angebotssumme brutto gem. Honorarformular100
Gesamtsumme500
  1. Zuschlagsentscheidung und Beauftragung Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches gem. der Zuschlagskriterien den höchsten Punktwert erreicht und damit das beste Preis-Leistungsverhältnis darstellt.

Die Beauftragung erfolgt gem. dem Vertrag und der verbindlich eingereichten Unterlagen aus dem Vergabeverfahren. Die Beauftragung erfolgt stufenweise gem. Vertrag für die Leistungsphasen 1-3 (Leistungsstufe 1), 4-8 (Leistungsstufe 2) vorbehaltlich der planerischen und finanziellen Entscheidungen der öffentlichen Gremien.

  1. Anlagen ▪ Teilnahmeantrag ▪ Projektgrundlagen ▪ Vertragsentwurf ▪ BIM-Unterlagen

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