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LOS 7 LV Sensoriklabor.pdf

Einrichtung eines Sensoriklabors mit Vorbereitungs- und Aromabereich sowie Produktentwicklung

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 05.10.2026, 12:13 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabemarktplatz.brandenburg.de

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Inhaltsverzeichnis

01 LV Prüfraum für sensorische Analysen

Nr. Bezeichnung Seite

Deckblatt des Leistungsverzeichnisses

01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 3

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN 3

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN 17

01.01 Bereich Sensoriklabor 22

01.02 Bereich Mobile Ausstattung 32

01.03 Bereich Serviceleistungen 36

Zusammenfassung der Gliederungspunkte 41

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Leistungsverzeichnis

01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 2

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Leistungsverzeichnis

01 LV Prüfraum für sensorische Analysen

01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

  1. ALLGEMEINES 1.0 Abkürzungen

Verwendete Abkürzungen im Leistungsverzeichnis:

AD Außendurchmesser AFU Ausführungsunterlage AG Auftraggeber (HNEE) AN Auftragnehmer ANr. Artikelnummer AW Abwasser B Breite BL Bauleitung BxTxH Breite x Tiefe x Höhe CEE Cekon-Stecksystem CDF Compact Density Fibreboard (Plattenwerkstoff) Drm Durchmesser DL Druckluft DLT Drucklufttechnik EAN European Article Number ED Einschaltdauer EG Erdgeschoss EMV Elektromagnetische Verträglichkeit EP Einheitspreis GLT Gebäudeleittechnik GMP Good Manufacturing Practice GS geprüfte Sicherheit H Höhe HA Hausanschluss HNEE Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde HPL High Pressure Laminate Verbundwerkstoff Papier-Holz IB Ingenieurbüro ID Innendurchmesser L Länge LAN Netzwerk LB lichte Breite LDPE Polyethylen niedriger Dichte LH lichte Höhe LV Leistungsverzeichnis max. maximaler Wert MDF mitteldichte Holzfaserplatte min. minimaler Wert mind. Mindestwert MFB Mitte bezogen auf Fertigfußboden OFL Oberfläche OG Obergeschoss OKFB Oberkante bezogen auf Fertigfußboden PSA Persönliche Schutzausrüstung Psch. pauschal RAL normierte Farbe RCD Residual Current Divice (Fehlerstromschutzschalter)

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Leistungsverzeichnis

01 LV Prüfraum für sensorische Analysen

01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

RL Richtlinie Schuko Schutzkontakt-Stecksystem Stk Stück SWL Safe Working Load (PSA gegen Absturz) T Tiefe TWK Trinkwasser, kalt TWK Trinkwasser, warm UKFB Unterkante bezogen auf Fertigfußboden um Mikrometer VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik WHG Wasserhaushaltsgesetz ZP Zeichnungspositionsnummer (interne Nummer)

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Leistungsverzeichnis

01 LV Prüfraum für sensorische Analysen

01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

1.1 BAU-/OBJEKTBESCHREIBUNG Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) in Brandenburg, ca. 50 km nordöstlich von Berlin, ist national wie international Impulsgeberin für nachhaltige Entwicklung. Seit mehr als 190 Jahren ist der Standort Eberswalde der nachhaltigen Lehre und Forschung verpflichtet: Die HNEE wurde 1830 als Höhere Forstlehranstalt gegründet. Seit der Wiederaufnahme des Studienbetriebs 1992 am traditionellen Forst- und Holzforschungsstandort vor den Toren Berlins setzt die Hochschule auf Zukunftsbranchen und Schlüsselbereiche wie Naturschutz, Waldwirtschaft, Ökolandbau, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Wirtschaft, Holzbau und nachhaltiges Tourismusmanagement.

Die moderne Campushochschule mit ihren drei Hochschulstandorten liegt inmitten einer ausgedehnten Naturlandschaft und gilt mit ihrem einzigartigen Studienangebot, ihrem Selbstverständnis und ihrer Anspruchshaltung in Bezug auf das Kernthema nachhaltige Entwicklung als Vorreiterin. Klare Mission der HNEE ist es, die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft voranzutreiben und ihre Studierenden mit den Schlüsselkompetenzen zur Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung auszustatten.

Mit hohem Bezug zur Praxis, viel Gestaltungsspielraum und den besten Berufschancen stehen diverse Bachelorstudiengänge, duale Bachelorstudiengänge und Masterstudiengänge in den Fachbereichen Wald und Umwelt und Holzingenieurwesen auf dem Waldcampus und in den Departments und Schools Landschaftsnutzung und Naturschutz sowie Nachhaltige Wirtschaft am architektonisch vielfältigen und begrünten Stadtcampus zur Auswahl. Der Forstbotanische Garten, einer der ältesten Gärten Europas, ist als zentrale Einheit an die HNEE angegliedert und wird u. a. im Rahmen der Lehre und Forschung genutzt.

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung ist im Rahmen ihres Umweltmanagements nach EMAS validiert. Es besteht daher ein besonderes Interesse an der Beschaffung umweltfreundlicher und energieeffizienter Produkte, die sich von der Produktion (z.B. Verwendung recycelter Materialien), energieeffizienter Nutzung, bis hin zur Möglichkeit der umweltgerechten Entsorgung

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen

01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

erstrecken. Die Kennzeichnung der Produkte, z.B. durch Umweltzeichen ist daher wünschenswert.

Auch bei der Beschaffung von Dienstleistungen liegt ein besonderes Augenmerk auf die umweltgerechte Ausführung, z.B. die bevorzugte Verwendung recycelter Materialien oder nachwachsender Rohstolle, die Möglichkeit einer energiesparenden Nutzung, die Vermeidung von Emissionen und Abfällen.

Für den neuen Bachelorstudiengang „Ernährungs- und Agrarkultur nachhaltig gestalten“ der HNEE soll eine Versuchsküche zur Produktentwicklung, ein Prüflabor mit Vorbereitungsbereich zur sensorischen Beurteilung von Nahrungsmitteln sowie ein Aromenvorbereitungsbereich errichtet werden.

Die Maßnahme wird im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes 01 auf dem Stadtcampus der HNEE umgesetzt. Folgende Räume sind betroffen:

  • 01.003 Produktentwicklung (Laborküche)
  • 01.004 Aromenarbeitsplatz
  • 01.008 Sensoriklabor mit Vorbereitungsbereich
  • 01.012 Probenanlieferung

Das vorliegende Leistungsverzeichnis bezieht sich nur auf Leistungen, die im Raum 01.008 zu erbringen sind.

Das zukünftige Labor im Raum 01.008 besteht aus separat zugänglichen Teilen:

  • einerm Vorbereitungsbereich (kleine Laborküche) entlang der Außenwand und Querwände, wo Speisen/Nahrungsmittel für die Verkostung vorbereitet werden;
  • einem Sensoriklabor als innenliegenden, fensterlosen Probandenraum, wo Speisen/Nahrungsmittel unter definierten Bedingungen verkostet werden.

Im Vorbereitungsbereich kommen Edelstahl-Küchenmöbel und Küchengeräte in Gewerbequalität zum Einsatz. Diese Küche ist Teil der Küchentechnischen Anlage, die separat ausgeschrieben wird.

Im Probandenraum werden sieben Sensorikkabinen angeordnet, die aus Holzwerkstoff-Elementen bestehen und den Probandenraum raumhoch von der Laborküche abtrennen. Eine der Sensorikkabinen wird barrierefrei ausgeführt. Die Sensorikkabinen werden von der Laborküche aus beschickt und sind mit allen erforderlichen Medienanschlüssen ausgestattet. Die Arbeitsflächen der Sensorikkabinen sowie die Unter- und Hochschränke sind Teil der labortechnischen

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01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

Anlage.

Die Probanden dürfen die Laborküche nicht betreten. Aus diesem Grund hat der Probandenraum einen gesonderten Zugang vom Flur aus.

Das Labor wird mit Computer- und Multimediatechnik ausgestattet. Weiterhin werden zusätzliche nutzerspezifische Ausstattungen beschafft.

Innerhalb der Baumaßnahme werden die für die Baumaßnahme vorgesehenen Räume bautechnisch ertüchtig, z.B. Trockenlegung der Räume, Sanierung der Wasserschäden, Umbau und Ergänzung der technischen Gebäudeausrüstungen o.ä.

ALLGEMEINE ANGABEN ZUR BAUSTELLE

Adresse und Zufahrt:

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Haus 01 auf dem Stadtcampus Schicklerstraße 5 16225 Eberswalde

Zufahrt für Anlieferungen über das Campusgelände (Innenhof) nach vorheriger Anmeldung

Das Haus 01 ist während der Baumaßnahme in Nutzung. Herkömmliche Baustelleneinrichtungen, wie Sanitärcontainer, Baustrom oder Bauwasseranschlüsse, sind nicht vorhanden. Es sind die entsprechenden Anschlüsse oder Einrichtungen im Gebäude zu verwenden.

Lagerflächen sind nur im sehr begrenzen Umfang in der Liegenschaft vorhanden. Sofern Lagerflächen benötigt werden, sind diese eine Woche vor Aufnahme der Arbeiten auf der Baustelle mit der örtlichen Bauüberwachung und mit den anderen auf der Baustelle tätigen Auftragnehmern abzustimmen. Vom Nutzer kann max. eine Fläche für die Baustelleneinrichtung dem AN im Innenhof bereitgestellt werden. Art und Umfang der Baustelleneinrichtung einschließlich Vorhaltung und Beräumung ist vom AN entsprechend der organisatorischen und technologischen Anforderungen zu realisieren und in die Leistungspositionen einzukalkulieren. Die im Gebäude vorhandenen Toiletten sind für die Auftragnehmer benutzbar.

Materialanlieferung:

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01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

Die Anlieferung von Material hat fracht- u. verpackungsfrei bis zur Verwendungsstelle zu erfolgen. Hilfskräfte zum Entladen der Teile werden nicht zur Verfügung gestellt. Alle Lieferungen, auch kleinsten Umfangs, sind vom Auftragnehmer auf der Baustelle in Empfang zu nehmen; an den Auftraggeber gesandte Lieferungen werden auf Kosten des Auftragnehmers an den Absender zurückgeschickt.

Angaben zur Ausführung

Baulärm: Auf der Baustelle dürfen nur schallgedämmte Baumaschinen eingesetzt werden. Aufgrund des in Nutzung befindlichen Gebäudes sind lärmintensive Arbeiten über die Bauleitung mit dem Nutzer abzustimmen.

Stemmarbeiten: Bei der Ausführung von Stemmarbeiten sind ausschließlich Werkzeuge mit Absaugung zu verwenden.

Lage von Leitungen, Kabeln und dgl.: Der Auftragnehmer hat sich vor Ausführung der Arbeiten über die Lage von Leitungen, Kabeln, Dränen, Kanälen und dgl. beim Auftraggeber und bei den für die Ver- und Entsorgungsanlagen zuständigen Trägern zu unterrichten.

In die Leistungspositionen sind folgende Kosten einzukalkulieren: sämtliche Arbeitsgerüste (auch über 2,00 m), Schutzgerüste, Maschinen, Geräte, Werkzeuge, Lehren, Transportmittel, Arbeitsvorrichtungen, Dienst- und Nebenleistungen zur Erreichung der geforderten Qualität, Baureinigung und Bauschuttentsorgung während und nach Beendigung der Arbeiten und erkennbare Erschwernisse bei der Maßnahmendurchführung.

Durchführung der Leistung: Die für die Leistungserbringung erforderlichen Arbeiten dürfen von Montag bis Freitag in der Zeit von 07:00 - 16:00 Uhr durchgeführt werden und sind vorab rechtzeitig bei einem / einer der Ansprechpartner*in bzw. beim bevollmächtigten Planer anzumelden. Abweichungen können bei Bedarf gesondert vereinbart werden. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner werden nach Zuschlagserteilung bekanntgegeben. An Wochenenden, wie auch an Feiertagen, ist das Arbeiten im Haus 01 nicht gestattet. Ausnahmen sind jedoch aufgrund des definierten Zeitrahmens nach vorheriger Absprache möglich. Die Zutrittsberechtigungen zu dem Gebäude müssen zunächst im Büro der Abteilung Liegenschafts- und Umweltmanagement erteilt werden. Dazu werden für die Zeiträume der Planungs- als auch der Bauphase Zugangschips / Schlüssel personalisiert vergeben,

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01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

welche nach der beendeten Leistungsausführung zurückgegeben werden müssen.

1.2 Geltungsbereich

Diese Unterlage beschreibt die Lieferung und Montage von sieben Sensorikkabinen. Des Weiteren sind nutzerspezifische Ausstattungen zu liefern. Nach Lieferung und Montage der Ausstattungen ist der Nutzer einzuweisen. Die Edelstahlküchenmöbel und Geräte der Laborküche werden über ein separates Los durch das Küchengewerk geliefert und montiert.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sämtliche Leistungen, die zum Betrieb des Sensoriklabors und der zum Leistungsumfang gehörenden Möbel und Geräte mit den geforderten Parametern zu erbringen. Die Kosten hierfür sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Diese Leistungsbeschreibung skizziert die grundlegenden Funktionen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei Differenzen ist das Gespräch mit dem AG zu suchen.

1.3 Lieferanschrift

siehe oben

1.4 Verkehrsverhältnisse für die Anlieferung

Die Zufahrt von der Schicklerstraße über den Innenhof bis zum Gebäude 1 ist ebenerdig und befestigt. Über den Haupteingangstür gelangt man ins Gebäude. Der Zugang zum Baubereich im Erdgeschoss erfolgt über ein großzügigen Flur.

Der längste Transportweg im Gebäude (ohne Aufzugsnutzung) beträgt ca.100 m.

Sofern durch den Auftragnehmer andere Transportwege für die Einbringung der Lieferung in das Gebäude gewählt werden, z.B. über Fenster ist dies rechtzeitig mit dem Auftraggeber abzustimmen.

Transportfahrzeuge sind auf dem Gelände einzuweisen. Gefährdungen und Störungen jeglicher Art sind vom AN möglichst zu vermeiden. Nach Entladung der Fahrzeuge müssen diese unmittelbar das Gelände verlassen.

Weitere Angaben sind unter Punkt 5.5 - Bau zu finden.

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ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

1.5 Transportwege

Materialtransporte mit kraftbetriebenen Fahrzeugen sind innerhalb des Gebäudes nicht möglich. Der Einsatz von Hubwagen, Sack-, Treppenkarren oder ähnliches Transportgeräten ist in Abstimmung mit dem AG und unter Beachtung des notwendigen Schutzes des Objektes (wie z.B. Böden, Wänden etc.) möglich.

1.6 Freizuhaltende Flächen

Insbesondere die Flucht- und Rettungswege im Gebäude und auf dem Campusgelände sind ständig freizuhalten. Kurzzeitiges Abstellen der Einrichtungen im Rahmen der unmittelbaren Arbeiten ist möglich.

Parken von Fahrzeugen auf dem Campusgelände ist nur eingeschränkt und in Absprache mit dem AG möglich. Räume im Gebäudeinnern können für Baustelleneinrichtung oder Lagerflächen nicht zur Verfügung gestellt werden.

1.7 Vorgaben für die Abfallentsorgung

Die geltenden gesetzlichen Regelungen sind einzuhalten. Sämtliche Abfälle (Materialien/ Verpackungen o.ä.) sind unmittelbar nach deren Anfallen aus dem Gebäude und von den Freiflächen zu entfernen und im Verantwortungsbereich des AN zu entsorgen. Jedwede Zwischenlagerung und Anhäufung von Abfällen auf dem Gelände oder innerhalb des Gebäudes sind aus Gründen der Unfallverhütung und der Sauberkeit sowie des Brandschutzes untersagt. Grundsätzlich sind für alle Leistungspositionen, in denen Abfälle entstehen können, Kosten für deren Entsorgung einzukalkulieren, auch wenn dies nicht gesondert erwähnt wird. Insbesondere gilt für die HNEE zusätzlich für unvermeidbare Abfälle, diese umweltgerecht entsprechend der Betriebsordnung für Fremdfirmen vom 29.05.2018 (insbesondere Punkt 2 - Umweltschutz) zu entsorgen. Das dazugehörige Dokument: "61_Betriebsordnung-Fremdfirmen_HNEE__29.05.2018.pdf" ist Bestandteil der Anlage zum LV.

1.8 Sonstiges

  • Zu Beginn der Leistungserbringung vor Ort sind die auszustattenden Räume grundgereinigt.
  • Das Gebäude und die Räume sind sicher verschließbar.

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ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

  1. GESETZE, VERORDNUNGEN, TECHNISCHE REGELN

Die wesentlichen Forderungen für das sichere Errichten und Betreiben der Werkstätten bzw. Laborräumen sind insbesondere den folgenden Dokumentationen zu entnehmen:

  • einschlägige Vorschriften und allgemein anerkannte Regeln der Technik
  • Bestimmungen über den Einsatz GS-geprüfter Ausrüstungen und Ausstattungen
  • Gewerbeordnung
  • Landesbauordnung
  • Arbeitsstättenverordnung mit Arbeitsstättenrichtlinie
  • Betriebssicherheitsverordnung
  • Unfallverhütungsvorschriften
  • Richtlinien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
  • Sicherheitsregeln und Merkblätter
  • Europäische Normen
  • EN-/DIN-Normen
  • VDE-Bestimmungen
  • VDI-Richtlinien
  • VDMA-Einheitsblätter

Auf weitere mitgeltende Normen wird ausdrücklich verwiesen.

  1. UNTERLAGENERSTELLUNG

Für die zu erbringenden Leistungen ist eine Werkplanung zu erstellen. Des Weiteren muss für im Leistungsverzeichnis speziell aufgeführte Bereiche eine Bestanddokumentation entsprechend der tatsächlichen Ausführung nach Fertigstellung der Leistung erstellt werden.

  1. TERMINPLANUNG

Spätestens 2 Wochen nach Auftragsvergabe hat der Auftragnehmer dem Auftraggeber einen detaillierten Projektzeitenplan vorzulegen. Dieser ist zu untergliedern in:

  • Technische Bearbeitung, Erstellung der Werksplanung
  • Prüfung, Genehmigung der Werkplanung
  • Bestellung und werkseitige Vorbereitung
  • Lieferung und Montage beim Auftraggeber
  • Inbetriebsetzung Maschinen und Geräte
  • Test-/Probebetrieb
  • Einweisung

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ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

  • Fertigstellung der Bestandsdokumentation

Die Ist-Termine sind regelmäßig den Soll-Terminen gegenüberzustellen. Überschreitungen von Soll-Terminen sind dem AG umgehend anzuzeigen und zu begründen. Es sind Maßnahmen aufzuzeigen, wie ein möglicherweise eingetretener Verzug wieder aufgeholt werden kann.

  1. KONSTRUKTION UND GESTALTUNG 5.1 Vollständigkeit, Funktionalität, Gebrauchstauglichkeit

Der Auftragnehmer hat seine Lieferungen und Leistungen in der Vollständigkeit zu erbringen, dass der gewollte Zweck, die Funktion und die gestellten Aufgaben gemäß dieser Ausschreibung in vollem Umfang erfüllt werden. Die Lieferungen müssen dauerhaft gebrauchstauglich sein.

5.2 Haltbarkeit, Lebensdauer

Bei der Auslegung bzw. Auswahl der Produkte ist eine dem Stand der Technik entsprechende größtmögliche Haltbarkeit und Lebensdauer sicherzustellen.

5.3 Wirtschaftlichkeit

Die Komponenten, Baugruppen und Teile sind so zu gestalten, auszuwählen und herzustellen, dass ein wirtschaftlicher, kostengünstiger Betrieb und Unterhalt erreicht wird.

5.4 Transport

Das Vertragen der ausgeschriebenen Positionen an den Bestimmungsort ist in den Einheitspreis einzukalkulieren. Transportgeräte oder Personal werden vom AG nicht gestellt.

An sämtlichen Geräten, Maschinen, Anlagen oder Anlagenkomponenten, deren Gewicht 30 kg überschreitet, sind in ausreichender Stückzahl Anhängeösen, Hubwagen- bzw. Staplertransportmöglichkeiten anzuordnen und ausreichend Platz zum Anschlagen vorzusehen.

Zur Vermeidung von Schäden an den bauseitig fertiggestellten Fußböden und Wänden sind vom AN Schutzmaßnahmen bei Transport der Ausstattungen vorzusehen.

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01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

5.5 Bautechnische Schnittstellen und Leistungsabgrenzungen

Elektrotechnik: Kabinen:

  • 7x 230V, 16A Zuleitung für die Kabinensteckdosen
  • 1x 230V, 16A Zuleitung für die Kabinenbeleuchtung
  • 1x 230V, 16A Zuleitung für die Kabinensteuerung
  • Steuerkabel 230V für Wechselschalter und Kontrollleuchte der Raumlichtzuschaltung im Probandenraum
  • jeweils freie Kabelenden mit einer Länge von ca. 3 m ab Decke im Bereich der Trennwände

GLT:

  • nicht vorgesehen

Netzwerk:

  • bauseitige Netzwerkdosen gemäß Positionsbe- schreibung
  • Einbau Netzwerkdose in Hohlwanddose und Ausmessen des Netzwerkes erfolgt durch das Elektrogewerk
  • Nutzung der Installationsebene der Kabinen und oberhalb der Hängeschränke des Vorbereitungsbereiches für den Kabelzug der Netzwerkkabel durch das Elektrogewerk

Raumluft:

  • 300 m3/h Zu-/Abluft

Prozessabluft:

  • nur für Einrichtungen des Gewerks Küchentechnik (Los Küchentechnische Anlagen)
  • für Laborausstattung nicht vorhanden

Druckluft:

  • nicht vorgesehen

Wasser:

  • Für die Sensorikkabinen sind keine Wasseranschlüsse vorgesehen.
  • Es kommen Spucknäpfe zum Einsatz, die keinen Wasseranschluss benötigen.
  • Auf der Probandenseite gibt es ein CNS-Handwaschbecken. Weitere Wasch- und Ausgussbecken gibt es auf der Vorbereitungsseite (Bestandteil der Laborküchen)

Bau:

  • Fußboden Raum 01.008:
  • Industriefußboden
  • Nutzlast: mind. 5 kN
  • lichte Raumhöhe; ca. 2.500 mm bis 2.825 mm; im Aufstellbereich der Sensorikkabinen: 2.825 mm sowie drei Unterzüge, ca. 2.500 mm, Breite der

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ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

Unterzüge ca. 400 mm

  • Einbringöffnungen/Türen: (LBxLH)
  • Durchgangsmaß Tür zum Raum: ca. 1,050 x 2.200 mm Flurtüren sind größer
  • Abhangrasterdecke im Probandenraum (wird nach Aufstellung der Sensorikkabinen nachträglich bauseits realisiert)

Spezielle technische Anschlussbedingungen oder abweichende bautechnische Anforderungen sind dem AG nach Auftragserteilung schriftlich mitzuteilen, damit die entsprechenden Leistungen vom AG rechtzeitig erbracht werden können. Weiterhin ist eine Detailabstimmung mit den ausführenden Gewerken hinsichtlich der baulichen Schnittstellen durchzuführen. Diese Leistungen sind in den Einheitspreisen zu berücksichtigen.

5.6 Maßaufnahmen

Zur Sicherstellung der Passgenauigkeit der einzubauenden Teile sind vom Auftragnehmer vor Ort Maßaufnahmen durchzuführen. Die gemessenen Maße sind mit den Soll-Maßen in den vorhandenen Bestandsplänen zu vergleichen. Bei Abweichungen sind zusammen mit dem Auftraggeber gemeinsame Festlegungen zu treffen. Die Aufwendungen für die Maßaufnahme sind in den Einheitspreisen mit zu berücksichtigen.

5.7 Wartungsverträge

Der Abschluss eines Wartungsvertrages ist nicht vorgesehen.

  1. FERTIGTEILE UND SERIENPRODUKTE

Die zum Einsatz kommenden Fertigteile und Serienprodukte müssen für die am Einbau- und Verwendungsort vorhandenen Bedingungen geeignet sein. Sämtliche für die Herstellung verwendeten Materialien müssen neu, ohne Defekte und von bester Qualität sein. Sie müssen den ausgeschriebenen Anforderungen entsprechen.

  1. INBETRIEBSETZUNG, PROBEBETRIEB, SCHULUNG 7.1 Inbetriebsetzung

Für die Sensorikkabinen ist eine Erstinbetriebnahme und ein Probebetrieb durchzuführen. Das betrifft in erster Linie die elektrotechnische Anlage der Kabinen.

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ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

7.2 Schulung des Bedienpersonals

Nach erfolgter Montage und Inbetriebnahme ist eine Einweisung und Schulung der Fachkräfte des AG zu realisieren.

  1. ABNAHME

Voraussetzungen für eine förmliche Abnahme sind neben dem Antrag des Auftragnehmers:

  • Abschluss des Test-/Probebetriebes
  • erfolgreiche aktenkundige Einweisung des Bedienpersonals des Auftraggebers. Das Bedienpersonal muss mit der Bedienung der Kabinen vertraut sein.
  • Freigabe der Betriebs- und Wartungsanweisung
  • Freigabe der vollständigen Bestandsunterlagen.
  1. SONSTIGES 9.1 Koordinierungsleistungsbeiträge des Auftragnehmers

Um eine exakte Abstimmung zwischen systemzugehörigen, funktionell voneinander abhängigen Teilen aus dem Auftragsumfang unterschiedlicher Auftragnehmer zu erzielen, verpflichtet sich der Auftragnehmer, alle Teile als Muster, falls es bei Geräten/ Einrichtungen im Einzelfall genügt als Attrappen, Leergehäuse, Einbausätze sowie Zeichnungen und sonstigen Angaben kostenfrei termingerecht zur Verfügung zu stellen.

9.2 Zusatzunterlagen

Auf Anforderung der ausschreibenden Stelle sind zum Angebot innerhalb von 6 Kalendertagen kostenfrei folgende Unterlagen nachzureichen:

  • Hersteller- und Typ- oder Artikelnummerangaben der angebotenen Positionen
  • Technische Datenblätter oder Kurzbeschreibungen der angebotenen Positionen

9.3 Bemusterung

Auf Anforderung der ausschreibenden Stelle sind nach Auftragserteilung folgende Bauteile zu einem mit dem Auftraggeber abgestimmten Termin kostenfrei zu bemustern:

  • Farbmuster zu den Materialien der ausgeschriebenen Möbel
  • 1x Arbeitsplattenmuster einschließlich Sicherheits- kanten: Mindestplattengröße:(BxTxH):300x300x12 mm
  • 1x Muster Plattenmaterial einschließlich Sicherheits-

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ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN

kanten: Mindestplattengröße: (BxTXH) 300x300x16 mm

  • 1x Wandhalterung für den zum Einsatz kommenden DELL-Tablet-PC
  • Muster der Türgriffe

9.4 Farbgebung

Im Leistungsverzeichnis wurden Farben für bestimmte Ausstattungen und Bauteile vorgegeben. Der Farbauswahl liegt das mit dem AG abgestimmte Farbkonzept des Architekten zugrunde. Abweichungen von den vorgegebenen Farben bedürfen der Genehmigung des AG. Die Farbvorgaben sind in der Kalkulation der Einheitspreise zu berücksichtigen.

9.5 Untergliederung der Leistung

Die Leistung wird komplett durch den Auftraggeber und Nutzung von Fördermitteln finanziert.

9.6 Beratungen

Unmittelbar nach Auftragserteilung erfolgt eine Anlaufberatung mit dem Bauherrn, dem Nutzer, dem Planer und dem Auftragnehmer zur organisatorischen, terminlichen und bautechnischen Präzisierung der Baumaßnahme.

Während der Baumaßnahme führt der Auftraggeber regelmäßig Baustellenbesprechungen durch. Der Auftragnehmer hat bei Notwendigkeit nach Aufforderung des Auftraggebers einen bevollmächtigten Vertreter zu den Beratungen zu entsenden.

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01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

a) Allgemeines: Sämtliche Bauelemente des Sensoriklabors müssen den näher spezifizierten Anforderungen im Labor genügen. Die Einrichtungen sind komplett zu liefern und betriebsbereit am Aufstellungsort zu montieren. Für die Laborausstattungen ist eine Prüfung vor Inbetriebnahme (PvI) gemäß Betriebssicherheitsverordnung (Betr.SichV) durchzuführen und anschließend ist die Laborausstattung in Betrieb zu nehmen. Zur Montage notwendige Kleinmaterialien, wie Dicht- und Verbindungsmaterialien, sind vom Auftragnehmer beizustellen und müssen nicht explizit im Leistungsverzeichnis aufgeführt sein. Die Sensorikkabinen sind je nach Angabe im Leistungstext der Position in Reihe oder über Eck im Sensoriklabor statisch selbst stehend aufzustellen und an Boden, Wand und Decke ohne notwendige Befestigungspunkte lichtdicht anzuschließen. Dadurch entstehen der sog. Vorbereitungsraum für die Vorbereitung und Anreichung der Proben und der Prüfraum mit den Testplätzen für die Probanden. Die Sensorikkabinen müssen, ohne dass der Raum oder die Kabinen Schaden nehmen, ab- und wiederaufgebaut werden können. Im Prüfraum wird bauseitig ein leichter Überdruck erzeugt. Parallel wird die Luft im Vorbereitungsraum bauseitig mit leichtem Unterdruck mit den Gerüchen der Probenvorbereitung abgesaugt. Daher sind die Sensorikkabinen im Sockelbereich mit Lüftungsquerschnitten zu versehen.

Für die Laborausstattungen gelten nachfolgende Festlegungen, sofern diese nicht an der jeweiligen Position im Leistungsverzeichnis abweichend spezifiziert wurden,

b) Normen und Richtlinien (ergänzende Angaben zu Punkt 2 der Allgemeinen Technischen Bedingungen)

Das Sensoriklabor hat insbesondere die DIN EN ISO 8589 "Sensorische Analyse - Allgemeiner Leitfaden für die Gestaltung von Prüfräumen" zu erfüllen.

  1. ARBEITSFLÄCHEN

Die Arbeitsplatten sind je nach Positionsbeschreibung auszuführen. Abweichungen der Maße der Arbeitsplatten sind nicht zulässig! Sofern bei den LV-Positionen Toleranzangaben angegeben sind, können Arbeitsplatten in den Toleranzgrenzen angeboten werden.

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ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

a) Variante Mineralwerkstoff

  • Dicke: mind. 12 mm, max. 15 mm
  • acrylgebundener Mineralwerkstoff
  • Oberfläche: glatt, porenfreie, 3D thermisch verformbar, leicht zu reinigen, hygienisch und mit optisch nahtloser Verarbeitung
  • robust wie Stein
  • bearbeitbar, aus mind. 12 mm CDF-Plattenmaterial
  • Platten sind mit Unterbau dauerelastisch zu montieren damit aufgrund des Ausdehnungsverhaltens von Mineralwerkstoffen sich keine Risse bilden
  • Aneinandergrenzende Arbeitsflächen sind als fugenlose Arbeitsplattenanlage auszuführen. Montagestöße innerhalb einer Arbeitsplattenanlage sind zu verkleben und anschließend zu verschleifen. Die Kanten sind mit einer 2 mm Fase zu versehen. Die Kantenflächen sind bis zur Körnung P240 zu schleifen

b) Variante Schichtpressstoff (HPL) / Vollkern

  • beschichtet nach DIN EN 438
  • Gesamtdicke: mind. 12 mm, max. 16 mm
  • für Einsatz in Lebensmittellaboren geeignet
  • Platte hygienisch, pflegeleicht und feuchtebeständig
  • Oberfläche abrieb-, stoß- und kratzfest, alterungsbeständig; Oberfläche zusätzlich beständig gegen eine Vielzahl von haushaltsüblichen Chemikalien, weitestgehend hitzeunempfindlich, leicht zu reinigen
  • Kantenausführung schwarz mit 2 mm Doppelfase
  • Plattenbreite fugenlos anpassbar bis mind. 3600 mm
  • Plattentiefe fugenlos anpassbar bis mind. 1600 mm
  • sofern eine Unterkonstruktion gefordert ist, ist diese aus mind. 16 mm Plattenwerkstoff herzustellen
  1. PLATTENWERKSTOFFE
  • gilt für Möbelteile wie Sichtschutzwände, Korpusse, Trennwände, Revisionen, Blenden, Türen, Durchreichen, Unterbauten, Schürzen, Böden o.ä.
  • Gesamtdicke: mind. 16 mm, max. 19 mm, je nach Positionsbeschreibung
  • Platte aus hochverdichteter Dreischicht- Feinspanplatte nach DIN EN 312, Emissionsklasse E1; mit beidseitig strukturierter Melaminharz- beschichtung; Oberfläche abrieb-, stoß- und kratzfest, alterungsbeständig nach DIN EN 14322; Verleimung mind. P4
  • gerundet; schlagfeste Polyurethan- oder ABS-Sicherheitskante, mind. 2,0 mm, hitze- und feuchtigkeitsresistent; nahtlos angegossen oder angeklebt, umlaufend, Ecken und Kanten mit

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01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

Sicherheitsrundungen; Übergang zwischen Dekorfläche und Anleimer ausgeführt als sogenannte Nullfuge; Anleimer lichtgrau mit Miniperloberfläche

  1. SPEIBECKEN
  • nicht vorgesehen
  • stattdessen kommen Spucknäpfe zum Einsatz
  1. GRIFFE

a) für Möbeltüren und Schubkästen

  • geschlossener Bügelgriff
  • aus gebürstetem Edelstahl
  • Stärke: 10 mm
  • Bohrabstand: 160 mm

b) für Möbelschiebetüren:

  • Griffmuschel
  • eingelassen in Tür, eckig
  • außen nicht sichtbar befestigt
  • matt verchromt

c) für Probendurchreiche

  • einseitige Anordnung von Griffen, nur auf der Seite der Vorbereitungsseite (Laborküche)
  • keine sichtbaren Befestigungspunkte auf der Gegenseite
  1. SCHALTERPROGRAMM
  • Programm: Gira System 55
  • reinweiß glänzend
  • Unterputzinstallation
  • Abdeckrahmen mit integriertem Beschriftungs- feld und Acrylglasabdeckung
  • Beschriftung nach Kundenvorgaben
  • Einsatz von parallel angeordneten, gleichgroßer Mehrfachrahmen je nach gewählter Ausstattung; Leerfelder sind mit Blindabdeckungen zu versehen;
  • vorinstallierte Anlieferung
  1. UNTERSCHRANK

a) Allgemeines

  • sämtliche Schnittkanten der Platten sind feuchtfest auszuführen

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen

01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

a) Korpus

  • Rechteckkorpus aus mind. 19 mm Plattenwerkstoff
  • Abdeck- und Bodenplatte mind. 19 mm stark
  • sichtbare Kanten geschlossen mit 2 mm Kantenband
  • Seiten mit Rasterbohrungen im Abstand von 32 mm
  • Seiten und Böden mit Konstruktionsbohrungen verdübelt und verleimt

b) Rückwand

  • Sichtrückwand Rückwand aus mind. 8 mm Plattenwerkstoff
  • ohne Sichtrückwand Rückwand als Holz-Hartplatte nach DIN EN 622-2, mind. 8 mm stark oder Ausführung wie Sichtrückwand
  • im Korpus eingenutet, verleimt und verstiftet
  • standardmäßig sind Schränke ohne Sichtrückwand auszuführen; sofern eine Sichtrückwand benötigt wird, steht dies als Forderung an der jeweiligen LV-Position.

c) Fachböden

  • aus mind. 19 mm / max. 25 mm Plattenwerkstoff
  • Abmessung bei Schränken ohne Mittelwand: Breite entsprechend des Abstandes zwischen linker und rechter Innenwand des Korpuses / Tiefe entsprechend des Abstandes zwischen Innenrückwand und Vorderkante des Korpuses minus max. 30 mm / bei Schiebetürenschränke bis max. 75 mm
  • Abmessung bei Schränken mit Mittelwand: Breite entsprechend des Abstandes zwischen linker bzw. rechter Innenwand und Mittelwand des Korpuses / Tiefe entsprechend des Abstandes zwischen Innenrückwand und Vorderkante des Korpuses minus max. 30 mm / bei Schiebetürenschränke bis max. 75 mm
  • verstellbar über 32 mm Rasterbohrungen in den Seitenwänden
  • Traglast mind. bis zu 40 kg, Abweichungen sind an der jeweiligen LV-Position definiert

d) Tür

  • aus mind. 19 mm / max. 25 mm Plattenwerkstoff
  • Türbeschläge in schwerer Metallausführung, innenliegende Scharniere mit innenliegenden Rollen und einen Öffnungswinkel von mind. 110° mit Federzuhaltung und mit selbständiger, gedämpfter Schließung bei einem Öffnungswinkel von 10°
  • Schlagleiste bei zweiflügeligen Türfronten, jeweils an der linken Tür, Kunststoffprofil mit Fixkante und weicher Dichtlippe für leisen Türanschlag, Farbe lichtgrau oder weiß
  • mit Griff

e) Schubkastenfronten

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen

01 Titel Ausstattung Sensoriklabor

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

  • aus mind. 19 mm / max. 25 mm Plattenmaterial
  • fest verbunden mit Schubkasten

f) Schubkästen

  • Vollauszüge mit Stahlzargen
  • Vollauszüge mit puristische Formensprache und quaderförmigem Nutzraum
  • max. 9,5 mm Höhenverlust unter dem Boden
  • 70 kg Tragkraft
  • geringer Öffnungswiderstand und sanft schließend
  • Absenkwerte der Schubkästen max. 4 mm
  • Boden und Rücken aus 16 mm Plattenwerkstoff
  • Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausziehen
  • 100% recyclebar

g) Sockel

  • allseitig bekanntete Sockelblende, revisionierbar
  • Sockelhöhe 100 mm
  • Eckverbindung
  • Sockel angepasst an die Frontlänge
  • Sockel in reinigungs- und wasserbeständiger Ausführung
  • Profildichtlippe zum Fußboden / Silikonfuge ist nicht zugelassen
  • Sockelaußenecken in einer gerundeten und stoß- sicheren Ausführung
  • bei Einsatz einer Lastverteilerplatte unter Schränken o.ä. muss der Sockel die Platte mit verdecken

h) Lastverteilplatten

  • nicht vorgesehen

i) Schließsystem

  • kommt nicht zum Einsatz
  1. FARBEGEBUNG
  • Seitens des AG wird die Farbgebung der Fronten, Korpusse, Wandtafeln, Arbeitsplatten etc. nach Auftragserteilung anhand der Standardfarbpaletten des Bieters festgelegt, sofern in den Positionen keine Festlegungen getroffen wurden.
  • Folgende Farben müssen mindestens möglich sein: weiß, lichtgrau, anthrazit
  1. DESIGN:
  • Das Design des Möbels in einem Raum ist aufein- ander abzustimmen. Ausgenommen davon ist das Edelstahlmöbel der Laborküche (Los Küchentechnische Anlagen)

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.01 Bereich Sensoriklabor Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

01.01 Bereich Sensoriklabor

Hinweise zum Sensoriklabor Bei den Sensorikkabinen handelt es sich um Sonderlabormöbel, welches unter Berücksichtung der baulichen Gegebenheiten am vorgesehenen Aufstellort individuell für den AG herzustellen ist.

Übersichtspläne zum Sensoriklabor und zu den baulichen Gegebenheiten, die Maschinen- und Geräteliste sowie die Betriebsordnung der HNEE für die Abfallentsorgung liegen dem Leistungsverzeichnis als Anlage bei:

HNEE-S_2_K_LV-_00_01.---_a_260702-Anforderung Bau.pdf

HNEE-S_2_K_LV-_00_01.---_a_260702-Einrichtungsplan.pdf

HNEE-S_2_K_LV-_00_01.---_a_260702-Installationsplan Elektro.pdf

HNEE-S_2_K_LV-_00_01.---_a_260702-Installationsplan Sanitär.pdf

HNEE - Maschinen- + Geräteliste LV - 260702a.pdf

61_Betriebsordnung-Fremdfirmen_HNEE__29.05.2018.pdf

01.01.10 Sensorikkabine Standard [ZP 4.1] Ausführung gemäß den Allgemeinen Technischen Bedingungen Labormöbel

  • Kabine in Endlosbauweise in Richtung der Rasterbreite im Raum platzierbar; Kabinen in Reihenaufstellung; statisch frei stehend und lichtdicht an Boden, Wand und Decke angepasst; Anpassbereich umlaufend +/-15 mm.

  • Kabinenrasterbreite: 1.000 mm

  • Kabinengesamthöhe: angepasst an die Deckenhöhe; von 2.825 mm +/- 50 mm

  • Gesamttiefe der Sensorikkabine: 1.500 mm

  • Sichtschutzwände zwischen den Kabinen

  • Trennung des Vorbereitungs- und Probandenraums durch eine Doppelwandung;

  • Verarbeitung von Plattenwerkstoff 16 und 19 mm stark

  • Anschluss der Kabine an die bauseitigen Elektroanschlüsse, die interne Verkabelung und Logikverschaltung gehören zum Leistungsumfang; Pro Kabine steht eine bauseitige Zuleitung 230V, 16 A zur Verfügung. Einspeisung der Zuleitung von oben in

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 22

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.01 Bereich Sensoriklabor Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

die Kabine

  • kein Einsatz von fest installierten Speibecken
  • Kabinenbeleuchtung auf der Vorbereitungs- und Probandenseite; Sie dient in erster Linie dazu, dass verschiedenen Proben auf der Verkostungsfläche so maskiert werden, dass die Probenfarbe nicht mehr erkannt wird

AUSFÜHRUNG VORBEREITUNGSSEITE (Laborküche)

Unterschrank:

  • mit Schubkasten und darunterliegendem Möbeldrehtürenpaar;
  • Unterschrank (BxTxH) Rasterbreite x 400 x 950 - Sockel - Arbeitsplattenstärke; bodenständig
  • Schubkasten mit Vollauszug (H) 180 mm, Traglast mind. 40 kg
  • Türen mit Griff Variante a (Edelstahlgriff) mit gedämpften Scharnier Tür aus mind. 19 mm Plattenmaterial
  • höhenverstellbarer Fachboden auf Bodenträgerstiften; Traglast mind. 60 kg; Plattenstärke 25 mm
  • revisionierbarer Sockelblende; Höhe 100 mm mit Bodendichtlippe und Lüftungsquerschnitt
  • Der Lüftungsquerschnitt ist entsprechend des Luftaustauschs zwischen Probanden- und Vorbereeitungsraum zu bemessen. Im Probantenraum wird durch die RLT-Anlage Luft mit einem Überdruck gegenüber dem Vorbereitungsraum eingebracht und dort abgesaugt. Dadurch soll verhindert werden, dass Gerüche aus dem Vorbereitungs- in den Probandenraum eingebracht werden, die die Testergebnisse der Verkostungen beeinträchtigen können.
  • Unterschrank mit 8 mm Rückwand aus Plattenwerkstoff oder ohne Rückwand, wobei die Wandtafel der Kabinentrennwand die Rückwand bildet

Arbeitsplatte:

  • Arbeitsplattenhöhe im Vorbereitungs- und Probandenraum: 950 mm OKFB

  • Tiefe der Arbeitsfläche auf Seite des Vorbereitungs- raums (Laborküche): 310 mm

  • Tiefe der Arbeitsfläche auf Seite des Probandenraums: mind. 550 mm, max. 575 mm

  • zu den Nachbarkabinen und zum Prüfraum nahezu fugenfrei durchlaufende Arbeitsfläche der Variante b (HPL/Vollkern); zum Prüfraum fugenfrei, Fuge max. zwischen jeder 2. Kabine

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 23

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.01 Bereich Sensoriklabor Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

  • notwendige Stöße als Haarfugenstöße
  • Arbeitsplatte: Material: HPL/Vollkern; Farbe weiß; Kanten schwarz; mind. 13 mm stark sowie mit mind. 16 mm starker Unterkonstruktion; Unterkonstruktion aus Plattenwerkstoff;
  • Arbeitsplatte weiß, Kanten schwarz

Trennwand:

  • zweischaliger, statisch freistehende Trennwand bis auf eine Höhe von mind. 2450 mm oder bis an die Raumdecke
  • Trennwandstärke 117 - 200 mm
  • flächenbündige, revisionierbare Wandtafeln mit Haarfugenstößen
  • vertikal und horizontal in der Trennwandstärke verlaufender Installationsschächte für elektrische Leitungen und zur Aufnahme von Schalterprogrammen neben der Durchreiche
  • lichte Tiefe der Installationsebene: mind. 85 mm

Durchreiche:

  • in der Kabinenbreite außermittig angeordnet
  • lichte Durchreichenbreite: mind. 400 mm
  • lichte Durchreichenhöhe: mind. 350 mm
  • Durchreiche oberhalb der Arbeitsfläche zentral in der Trennwand geführt und diese so durchdringend, dass kein Licht durch die geschlossene Durchreiche scheint
  • an der Unterkante der Durchreiche eingenutetes Dichtprofil für zusätzliche Lichtdichtheit im geschlossenen Zustand
  • Durchreichenschiebetür auf Vorbereitungsseite mit Griffe der Variante c
  • Die Durchreichenschiebetür ist mit einem hochwertigen Beschlag vertikal öffnend so zu führen, dass sie in jeder Öffnungsposition durch ein Ausgleichsgewicht ausbalanciert ist und mit geringem Kraftaufwand betätigt werden kann.
  • Durchreiche ist mit nicht sichtbarer Dämpfer am Öffnungsendpunkt
  • zu Wartungszwecken muss der Durchreichenmechanismus in der kompletten Höhe zugänglich gemacht werden können.

Kommunikationseinheit:

  • Anordnung eines Tastschalters und einer roten, halbkugelförmigen Statusleuchte mit Beschriftung jeweils auf der Vorbereitungs- und Probandenseite neben der Durchreiche

  • Proband kann per Tastschalter die nächste Probe anfordern

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 24

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.01 Bereich Sensoriklabor Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

  • beide Statusleuchten leuchten gleichzeitig
  • wenn die Probe von der Vorbereitung durchgereicht wurde, quittiert das Personal per Tastvorgang und die beiden Leuchten gehen aus
  • Beschriftung auf Probantenseite (Prüfperson): "Nächste Probe"
  • Beschriftung auf Vorbereitungsseite: "Probe angereicht"
  • individuelle Beschriftungen nach Vorgaben des AG, sofern vom AN gewünscht
  • je 1x Einbau-Schukosteckdose für Kleingeräte 230 V, 16 A sowie USB-A und USB-C; mit Beschriftung - auf Vorbereitungs- und Probandenseite
  • Anschluss und Verschaltung der elektrischen Komponenten

Statuseinheit:

  • Anordnung einer grünen halbkugelförmigen Statusleuchte mit Beschriftung an der Vorbereitungsseite neben der Durchreiche
  • Anordnung des Präsenzmelders auf der Probandenseite, der signalisiert, dass sich eine Person am Prüfplatz befindet und dann die grüne Statusleuchte zuschaltet
  • Anschluss und Verschaltung der elektrischen Komponenten

Oberschrank:

  • Abmessung (BxTxH) Kabinenbreite x 290 x 800 mm;
  • zweitüriger Oberschrank oberhalb der Durchreiche an der Trennwand montiert
  • mit zwei höhenverstellbaren Fachböden auf Bodenträgerstiften, Traglast 60 kg pro Fachboden
  • sanft schließende Türen, welche an einem Türenüberstand an der Unterkante grifffrei zu Öffnen sind
  • Korpus/Türen aus 19 mm Plattenmaterial
  • Abstand zwischen Arbeitsplatte und Oberschrank: 650 mm
  • LED-Beleuchtung unterhalb des Oberschrankes, die Licht nach unten gleichmäßig und blendfrei auf die gesamte Arbeitsplatte wirft (Details siehe "AUSFÜHRUNG VORBEREITUNGSSEITE" - LED-Beleuchtung)

Kabinennummerierung:

  • Anordnung, Zifferngröße, Schriftart und Farbe nach Vorgaben des AGs

  • Sofern nach Auftragserteilung nicht anders vereinbart

  • Foliennummern schwarz

  • Ziffer 50 mm hoch

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 25

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.01 Bereich Sensoriklabor Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

  • Schriftart Opensans
  • Anordnung oberhalb der Statuseinheit
  • Zählrichtung von rechts nach links (identische Nummerierung auf Vorbereitungs- und Probandenseite)

LED-Beleuchtung:

  • Lichtvoute an den Unterseite der Oberschränke auf der Vorbereitungs- und Probantenseit, die nach unten standardisiertes und kontrollierbares Licht gleichmäßig und blendfrei auf die gesamte Verkostungs- bzw. Arbeitsfläche wirft
  • LED-Beleuchtung Weißlicht mit Farbwiedergabeindes von mind. CRI 97 (nahezu Sonnenlicht); Farbtemperatur von 2.700 K (Warmweiß) - 6.500 K (Kaltweiß) +/- 10% misch-, dimmbar (0 - 100%) und über die Steuereinheit speicherbar, Helligkeit: mind. 3.100 lm/m +/-10 % (kombiniert warm und kalt)
  • zusätzlich muss Rot-, Grün-, Blaulicht (RGB) misch-, dimm- und speicherbar sein, um eine individuelle Maskierung der Proben zu ermöglichen
  • weiterhin LED-Schwarzlicht (UVA-A); Nanometerbereich 365 nm; wenig sichtbares Eigenlicht, gut sichtbarer Fluoreszenzeffekt
  • einschließlich des erforderlichen Netz- und Steuergeräte
  • Simultanbeleuchtung - identische Beleuchtungssituationauf in den Kabinen auf der Probadenseite und auf der Vorbereitungsseite der Kabinen
  • Die Programmierung jeder Leuchte ist im Einheitspreis zu berücksichtigen.
  • Aluminiumprofile für LED-Strips mit klarer Abdeckung, die die Farbwerte nicht verfälscht

AUSFÜHRUNG PROBANDENSEITE (Sensoriklabor)

Sichtschutzwand:

  • Sichtschutzwand links und rechts; Oberkante bei 2.000 mm
  • Sichtschutzwandtiefe auf Probantenseite über die gesamte Kabinentiefe; ab Verkostungsfläche (hinter Arbeitsplatte): 500 mm
  • Stellfüße zum Ausgleich von Bodenunebenheiten, verchromt
  • Sichtschutzwand endet je nach eingestellter Höhe des Stellfußes ca. 25 mm über dem Fertigfußboden

Revisionstafel:

  • vor dem Unterschrank der Vorbereitung,

  • werkzeuglos aushängbar

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 26

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.01 Bereich Sensoriklabor Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

  • mit Lüftungsquerschnitt
  • Kabeldurchlass für Tastatur und Maus
  • nicht sichtbar verlaufende Installationsebene für bauseitige Elektro- und Netzwerkinstallationen mit Anbindung zu den benachbarten Kabinen
  • zu den Nachbarkabinen und zum Vorbereitungsraum fugenfrei durchlaufende Arbeitsfläche Variante b (HPL/Vollkern) laut der technischen Bedingungen Labormöbel.

Trennwand:

  • siehe "AUSFÜHRUNG VORBEREITUNGSSEITE"

Arbeitsplatte:

  • siehe "AUSFÜHRUNG VORBEREITUNGSSEITE"
  • Kanten der Arbeitsplatte versiegelt an den Sichtschutzwänden und an der Kabinentrennwand

Technikoberschrank:

  • oberhalb der Durchreiche;
  • kabinenbreit
  • mit zwei nicht sichtbar verriegelbaren Revisionstüren
  • dahinter Stauraum für optionalen Client- bzw Mini-PC
  • horizontal verlaufende Elektroinstallationstrasse mit Anbindung zu den benachbarten Kabinen
  • LED-Beleuchtung an der Unterseite des Technikschrankes, die Licht nach unten gleichmäßig und blendfrei auf die gesamte Verkostungsfläche wirft (Details siehe "AUSFÜHRUNG VORBEREITUNGSSEITE" - LED-Beleuchtung)
  • 2x Einbau-Schukosteckdose für Kleingeräte 230 V, 16 A mit Beschriftung
  • Einbau Hohlwanddose (tief) mit beschriftbaren Rahmen für bauseitigen Einbau einer Netzwerkdose
  • zwei Kabeldurchführungen für die Kabelführung vom Monitorhalter in den Oberschrank
  • gut passiv durchlüfteter Stauraum für den optionalen Betrieb eines Client- oder Mini-PCs im Oberschrank

Kommunikationseinheit:

  • siehe "AUSFÜHRUNG VORBEREITUNGSSEITE"

Tastaturauszug:

  • (BxT 600x300 mm

  • Auszugstiefe mind. 190 mm

  • Arretierung im eingeschobenen und ausgezogenen Zustand

  • montiert unter dem Arbeitsplattenunterbau

  • Griffmulde an der Unterseite der Tastaturablage

  • Kabelmanagement an der Hinterkante

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 27

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.01 Bereich Sensoriklabor Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Wandhalterung;

  • zur Befestigung eines vom Nutzer bereitgestellten Tablet-PCs
  • Klemmaufnahme für DELL Latitude 7350 Detachabel o.ä.
  • Gelenkarmausführung, neigbar oder als Halter mit flexiblen Schwanenhals
  • Anordnung zwischen Arbeitsplatte und Technikoberschrank
  • 1x Einbau-Schukosteckdose mit USB-A- und USB-C-Anschluss 230 V, 16 A mit Beschriftung neben der Wandhalterung

Kabinennummerierung:

  • Anordnung, Zifferngröße, Schriftart und Farbe nach Vorgaben des AGs
  • Sofern nach Auftragserteilung nicht anders vereinbart
  • Ausführung äquivalent der Vorbereitungsseite
  • beidseitig an den Trennwänden der Kabine sichtbar im hinteren oberen Bereich angeordnet
  • Zählrichtung von links nach rechts (identische Nummerierung auf Vorbereitungs- und Probandenseite)

LED-Beleuchtung:

  • siehe "AUSFÜHRUNG VORBEREITUNGSSEITE"

5Stk EP.......................... GP ............................

01.01.20 Sensorikkabine für Rollstuhlfahrer [ZP 4.2] Wie Position 01.01.10 jedoch:

  • Kabinenbreite 1.200 statt 1.000 mm
  • Tischabsenkung auf Probanden- und Vorbereitungsseite von 950 auf 770 mm; Tisch mit Rollstuhl unterfahrbar
  • Montagehöhe der Hängeschränke identisch mit denen der Standard-Sensorikkabine
  • Kommunikations- und Statuseinheit auf der Vorbereitungsseite in gleicher Höhe wie bei den Standard-Sensorikkabine
  • Unterschrank auf der Vorbereitungsseite ohne Schubkasten und Tiefe 10 mm geringer als beim Unterschrank der Standardkabine
  • Kanten der Arbeitsplatte versiegelt an den Unterschränke der benachbarten Kabinen und an der Kabinentrennwand

1Stk EP.......................... GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 28

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.01 Bereich Sensoriklabor Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

01.01.30 Sensorikkabine mit Lichtsteuerung [ZP 4.3] Wie Position 01.01.10 jedoch:

mit zusätzlichen Ausstattungen:

  • Anordnung eines Wechselschalter und einer gelben, halbkugelförmigen Statusleuchte mit Beschriftung auf der Vorbereitungsseite neben den beiden Status- und Kommunikationseinheiten zum Schalten und zur Statusanzeige der Raumbeleuchtung im Probantenraum; Steuerleitungen bauseits von der Decke in die Kabine eingespeist
  • programmierbarer und beschriftbarer 6fach-Funktaster mit Status-LED für die Auswahl der gewünschten Lichtszene (z.B. zur Maskierung der Proben) auf der Vorbereitungsseite neben den beiden Status- und Kommunikationseinheiten; für das Ein- und Ausschalten, Dimmen, Farbwechsel der LED- Beleuchtungen o.ä.
  • Grundprogrammierung des Funktasters: linke Reihe: Weißlicht 2.700 K, 4.000 K, 6.500 K rechte Reihe: Rot-, Grün-, Schwarzlicht
  • individuelle Programmierungen durch den AG müssen möglich sein durch eine kostenlose App für iOS und Android - abhängig vom Funktaster und dem eingesetzten Lichtsteuersystem, z.B. Casambi; die App muss auch zur Steuerung der Beleuchtung eingesetzt werden können
  • Steuerschalter für eine getrennte Zuschaltung der Lichtszenen im Probandenraum
  • Netzteile und Steuereinheit für die LED-Beleuchtung der jeweiligen Kabinen; je nach konstruktiver Gestaltung können die Netzteile und Steuergeräte in Sensorikkabine mit Lichtsteuerung als auch auf die einzelnen Kabinen verteilt werden; die Lichtsteuerung erhält eine eigene Zuleitung, die von oben in die Kabine eingespeist wird und von dort aus vom AN in die einzelnen Kabinen verteilt werden muss
  • Aufbau eines Mesh-Netzwerkes der Steuergeräte und des Funktasters zur Ansteuerung der in den Kabinen integrierten LED-Beleuchtungen per Bluetooth o.ä.
  • Anschluss und Verschaltung der elektrischen Komponenten
  • Programmierung des Funktasters und der Steuergeräte für die LED-Beleuchtung

1Stk EP.......................... GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 29

[Seite 30]

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.01 Bereich Sensoriklabor Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

01.01.40 Kabinenabschlusswand [ZP 4.4] Ausführung gemäß den Allgemeinen Technischen Bedingungen Labormöbel

  • seitliche Abschlusswand als Prüfraumabschluss am Ende der Kabinenreihe zwischen Stirnwand der Kabinen und der flurseitigen Raumwand
  • doppelschaliger Aufbau passend zur Kabinentrennwand
  • Verwendung von Plattenmaterial mind. 16 mm stark
  • statisch freistehend und lichtdicht an Boden, Wand und Decke angepasst; Anpassbereich umlaufend +/-15 mm.
  • Wandhöhe: 2.825 mm
  • Wandbreite: max. 2.415 mm
  • Wandstärke: mind. 100 mm, max. 120 mm
  • Bohrungen Drm. 68 mm in Abstand von 200 mm von der Flurwand auf der Vorbereitungsseite für den Einbau von bauseitigen Elektrokomponenten:
  • Reinigungssteckdose auf 300 mm MFB
  • Lichtschalter auf 1.050 mm MFB
  • Raumbedienmodul auf 150 mm MFB
  • Feuchtigkeitsfühler auf 170 mm MFB
  • Bohrung für die Leitungseinführung in die Abschlusswand im oberen Bereich der Wand in Abstimmung mit dem Elektrogewerk

1Stk EP.......................... GP ............................

01.01.50 Wandanschluss Ausführung gemäß den Allgemeinen Technischen Bedingungen Labormöbel

  • Anschluss der neben der Raumwand stehenden Sensorikkabine an die Kontur dieser Wand
  • Verwendung von Plattenmaterial mind. 16 mm stark
  • Breite angepasst an die baulichen Gegebenheiten, max. Breite 100 mm
  • Höhe: 2.850 mm
  • lichtdicht an Boden, Wand und Decke angepasst; Anpassbereich umlaufend +/-15 mm.

1Stk EP.......................... GP ............................

Übertrag: ................................

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[Seite 31]

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Übertrag: ................................

01.01.60 Deckenblende Vorbereitungsseite Ausführung gemäß den Allgemeinen Technischen Bedingungen Labormöbel

  • oberhalb der Oberschränke
  • Anschluss der 7 Sensorikkabinen über die gesamten Breite an die Kontur der Decke unter Berücksichtigung von 3 Unterzügen (Aussparung für die Unterzüge (BxH) ca. 400x340 mm)
  • Front der Deckenblende auf gleicher Höhe wie die Schranktüren der Oberschränke auf der Vorbereitungsseite
  • Verwendung von Plattenmaterial mind. 16 mm stark
  • lichtdicht an Wand, Decke und Oberschränke angepasst; Anpassbereich umlaufend +/-15 mm

1Stk EP.......................... GP ............................

01.01.70 Wandgarderobe [ZP 4.5]

  • rechteckige Blende aus thermisch gehärtetem Aluminium mind. 40 mm, max. 50 mm hoch;
  • Länge 1.000 mm
  • Blende mit zur Wand abgewinkelten Endelementen
  • mit Wandabstandhalter und Befestigungsmaterial; Wandabstand der Blende mind. 115 mm, max. 125 mm
  • mit 5 Stück 3-fach-Haken (2 Kleider- und einem Huthaken) aus gesintertem Stahl; Hakenachsmaß 200 mm; Kleiderhakenöffnung zur Wand zugewand; Haken auf der Blendenrückseite montiert.

FARBGEBUNG:

  • Blende Alu natureloxiert
  • Haken: schwarz

MONTAGE: an Massivwand im Probandenraum nach Vorgaben des Auftraggebers

1Stk EP.......................... GP ............................

Summe Bereich 01.01 Sensoriklabor, Netto: ...............................

01.02 Bereich Mobile Ausstattung

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 31

[Seite 32]

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.02 Bereich Mobile Ausstattung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

01.02.10 Laborstuhl, hoch [ZP 4.6]

  • Rückenlehne mit 3D-Flexfunktion
  • Flexfunktion an Sitzvorderkante
  • Alu-Fußkreuz mit 5 Sitz-Stopp-Rollen, weich (fixiert bei Belastung, rollbar bei Entlastung
  • Sitzträger für Sitz und Rückenlehne aus Kunststoff mit Beschriftungsclip am Sitzlehnengriff
  • Sitzhöhenverstellung mittels Gasfeder
  • mit Fußring, höhenverstellbar
  • Kunstlederpolster für Sitz und Rückenlehne mit antibakterieller Wirkung, pflegeleicht, abwaschbar, pflegemittel- und desinfektionsmittelbeständig, PVC-, Phthalatfrei, blut- und urinbeständig, Brandschutz nach DIN EN 1021-1/2; OEKO-TEX-Standard-100-konform; mind. 500.000 Scheuertouren
  • Hygienic-Design für einfache Reinigung und Desinfektion; fugenarm und formschlüssig
  • zertifiziert schadstofffrei
  • zertifiziert für den speziellen Laboreinsatz; einsetzbar in Biotechnischen Laboren (S1, S2, S3 der Biostoffverordnung)
  • einsetzbar in Reinräumen der Klasse 3 ISO 14644-1
  • GMP-konform
  • GS-Zertifikat für geprüfte Sicherheit

TECHNISCHE ANFORDERUNGEN:

  • Sitzhöhenverstellung: mind. 560 - 810 mm
  • Sitzbreite: mind. 450, max. 480 mm
  • Sitztiefe: mind. 420, max. 450 mm
  • Rückenlehnenhöhe: mind. 420, max. 450 mm
  • Fußkreuz-Drm.: mind. 630, max. 650 mm

FARBGEBUNG:

  • Sitzschale: weiß oder grau
  • Polster: schwarz oder grau
  • Fußkreuz/Gasfeder: poliert
  • Fußring: schwarz und/oder poliert

ANGEBOTENER TYP UND HERSTELLER:

'.....................................................' (vom Bieter anzugeben)

6Stk EP.......................... GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 32

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Leistungsverzeichnis

01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.02 Bereich Mobile Ausstattung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

01.02.20 Laborstuhl, niedrig [ZP 4.7] Wie Position 01.02.10 jedoch:

  • Höhenverstellung zwischen 450 - 650 mm
  • ohne Fußring

1Stk EP.......................... GP ............................

01.02.30 Degustationsbehälter auch Spucknapf, Speischale, Spittoon oder Cuspidor genannt mit der Funktion, dass Probanden bei einer Verkostung von Proben die Möglichkeiten haben, diese nicht herunterzuschlucken sondern diese auszuspucken

  • standsicherer, freistehender, zylindrischer Tischbehälter
  • Ausführung aus rostfreiem Edelstahl
  • hochglanzpolierte oder mattgebürstete Oberfläche
  • hygienegerecht verarbeitet
  • geruchsneutral
  • lebensmittelecht
  • chemisch inert
  • säurebeständig (gegen z.B. weineigene Säuren)
  • reinigungsfreundlich
  • spülmaschinengeeignet
  • Behälter blickdicht (Sichtschutz)
  • Trichteraufsatz mit Spritzschutz und guter Flüssigkeitsableitung in das Innere des Behälters

TECHNISCHE ANFORDERUNGEN

  • aus Edelstahl 18/10 (Werkstoff 1.4301 / AISI 304),
  • Volumen: mind. 1,0 l; max. 1,5 l
  • Durchmesser: mind. 100 mm, max. 150 mm
  • Höhe: mind. 100 mm, max. 150 mm
  • Gewicht: max. 0,8 kg

ANGEBOTENER TYP UND HERSTELLER:

'.....................................................' (vom Bieter anzugeben)

14Stk EP.......................... GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 33

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.02 Bereich Mobile Ausstattung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

01.02.40 Datenlogger für Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit

  • zur automatischen und sicheren Temperatur- und Luftfeuchteüberwachung
  • Geräte für Tischaufstellung und Wandmontage
  • LCD-Anzeige der aktuellen Temperatur und der Luftfeuchtigkeit
  • integrierte Funkuhr; Anzeige von Uhrzeit und Datum; DCF-Synchronisation wählbare Zeitformatanzeige 12 oder 24 Stunden; Zeitzonenfunktion (+/- 12 Stunden)
  • Abrufbare Maximal- und Minimalwerte mit Zeitpunkt- anzeige
  • Abrufbare Taupunktanzeige
  • Temperaturanzeige in °C und °F, wählbar
  • LCD-Kontrast einstellbar
  • Batteriestandsanzeige
  • integrierter Datenspeicher, abrufbar über das Gerät und über PC; Anzeige der noch nicht abgelesenen Datensätze als Wert- oder %-Angabe
  • erweiterbar um externe Funksender für Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit Kanalanzeige
  • Textdisplay für Klartextanzeige, z.B. Seriennummer oder individuelle Sendernamenvergabe
  • mind. manuelle Anlernfunktion für externe Sender
  • Statusanzeige bei Verlust der Sendersignale
  • individuelle Alarmgrenzen für alle Kanäle mit wahlweise optischen oder akustischen Alarm und Erzeugung von "Alarm"-Datensätzen bei Alarm
  • Funktionstasten für Parametrierung des Gerätes
  • Batteriebetrieb über handelsübliche Batterien

TECHNISCHE ANFORDERUNGEN

  • Speicher: Ringspeicher für mind. 10.000 Messwerte

  • Temperaturmessbereich: mind. 0 ° bis +50 °C

  • Temperaturauflösung: mind. 0,1 °C

  • Temperaturgenauigkeit: mind. +/- 1 °C

  • Luftfeuchtigkeitsmessbereich: mind. 1 % - 99 %

  • Luftfeuchtigkeitsauslösung: mind. 1 %

  • Luftfeuchtigkeitsgenauigkeit: mind. +- 5 % rH und mind. 3% von 35 - 75 rH)

  • Messtakt:

  • Raumtemperatur: mind. aller 15 s

  • Raumluftfeuchtigkeit: mind. aller 15 s

  • Außensender (Funkintervall): mind. aller 10 s

  • Speicherintervall: mind. 1, 5, 10, 15, 30 min, 1, 2, 3, 6 h

  • Reichweite:

  • Funkaußensensor: mind. 100 m (im freien Feld)

  • USB-Funktransceiver: mind. 10 m (in freien Feld)

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.02 Bereich Mobile Ausstattung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

  • Datenspeicher: mind. 50.000 Datensätze
  • Anzahl der Außensender: mind. 4
  • Übertragungsfrequenz: 868 MHz
  • Schaltausgang für Alarmausgabe an externe Hardware; Schaltspannung: mind. bis 24 V, Schaltstrom: mind. 400 mA Abmessung: BxTxH max. 100x30x150 mm
  • Gewicht: max. 200 g
  • Schutzklasse: mind. IP20
  • Gehäusefarbe: weiß oder lichtgrau
  • USB-Schnittstelle

ZUBEHÖR (gehört zum Lieferumfang): 1x Batteriesatz 1x USB Funktransceiver 1x Software zum System, geeignet für Microsoft Windows 11 (Parametrieren, Übertragen, Auswerten)

ANGEBOTENER TYP UND HERSTELLER:

'.....................................................' (vom Bieter anzugeben)

1Stk EP.......................... GP ............................

01.02.50 Außensensor für Temperatur- und Luftfeuchte

  • für vorgenannten Datenlogger
  • LCD-Anzeige für Temperatur- und Luftfeuche (gleichzeitig oder alternativ im Wechsel)
  • Temperaturmessbereich: mind. -40 ° bis +60 °C
  • Temperaturauflösung: mind. 0,1 °C
  • Temperaturgenauigkeit: mind. +/- 1 °C
  • Luftfeuchtigkeitsmessbereich: mind. 1 % 99 %
  • Luftfeuchtigkeitsauflösung: mind. 1 %
  • Luftfeuchtigkeitsgenauigkeit: mind. +- 5 % rH
  • Sendeintervall: mind. aller 10 s
  • Sendefrequenz: 868 MHz
  • Sendebereich: mind. 100 m (im Freien)
  • Batteriebetrieb über handelsübliche Batterien
  • Abmessung: BxTxH max. 50x25x180 mm
  • Gewicht: max. 100 g
  • Schutzklasse: mind. IP44
  • Gehäusefarbe: weiß oder lichtgrau

ZUBEHÖR (gehört zum Lieferumfang):

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.02 Bereich Mobile Ausstattung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

1x Halterung für Wandmontage und zum Stellen 1x Batteriesatz

1Stk EP.......................... GP ............................

Summe Bereich 01.02 Mobile Ausstattung, Netto: ...............................

01.03 Bereich Serviceleistungen

01.03.10 Werk- und Montageplanung Vom Auftragnehmer ist für die Labormöbelausstattungen eine Werk-/Montageplanung zu erstellen.

Unmittelbar nach Auftragsvergabe werden dem AN vom AG Ausführungsunterlagen, bestehend aus Grundriss- und ggf. Schnittdarstellungen zur Verfügung gestellt. Die genaue Bemessung bzw. Dimensionierung des Labormöbels auf die betrieblichen und konstruktiven Erfordernisse nach dem neusten Stand der Technik und anerkannten Regeln erfolgt durch den AN. Systembedingt notwendige Anpassungen der beschriebenen Ausstattungen sind zu berücksichtigen. Innerhalb der Werk-/Montageplanung sind insbesondere die Einbaubedingungen für die Ausstattung zu prüfen und die Konstruktion der Sensorikkabinen entsprechend anzupassen sowie darzustellen.

Die Prüfung und Freigabe der Werk-/Montagepläne erfolgt durch den AG bzw. dessen Bevollmächtigten. Technische und organisatorische Abstimmungen mit dem Baugewerken sind vom AN vorzunehmen. Aus sämtlichen Plänen muss der Bezug zu anderen sowie bestehenden Gewerken ersichtlich sein. Die Schnittstellen zu anderen Gewerken sind massstäblich darzustellen. Die vorgebenen Layerstrukturen, die in den Ausführungsplänen enthalten sind, dürfen nicht verändert werden, da diese Layerstrukturen in den Bestandsplänen wieder vorhanden sein müssen. Die Layerstruktur wird vom Fachplaner vorgegeben und ist beizubehalten. In den Zeichnungen muss der Bezug zu den Positionen des Leistungsverzeichnisses hergestellt werden. Für die Positionen des Leistungsverzeichnisses ist in der CAD-Zeichnung ein separater Layer zur verwenden.

Ein detaillierter Montage- und Installationsablaufplan

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.03 Bereich Serviceleistungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

ist zu erstellen und zur Genehmigung einzureichen.

GESTALTUNG DER UNTERLAGEN:

Die zu erstellenden Zeichnungen sind auf CAD zu erstellen. Als Dateiformate sind DWG oder DXF zu verwenden. Als Zeichnungsformat ist max. A0 zulässig. Die Zeichnungen müssen mit den vorgegebenen Schriftfeldern des AG versehen werden. Des Weiteren wird das Zeichnungsnummernsystem vom AG vorgegeben. Änderungen in Zeichnungen und anderen Unterlagen sind durch Fortschreibung von Änderungsindizes zu dokumentieren. Alle Unterlagen sind in Form und Ausführung nach DIN anzufertigen. Insbesondere sind nur DIN-Symbole und DIN-A-Formate für Zeichnungen und Unterlagen zu verwenden.

Texte, Listen und sonstige Unterlagen des AN sind im Microsoft-Word- bzw. Mircrosoft-Excel-Format zu erstellen und in der elektronischen Unterlage mit zu übergeben. Darüber hinaus sind die Dateien als PDF-Datei mit zu liefern. Für Datenblätter, Betriebsanweisungen und sonstige Unterlagen von zugekauften Komponenten ist es ausreichend, wenn die PDF-Dateien des Herstellers mit übergeben werden.

VORLAGE UND PRÜFUNG DER UNTERLAGEN

Die Unterlagen sind raumbezogen als Paket einzureichen. Für den Raum ist mindestens ein Möblierungsplan einzureichen. Mit der jeweiligen Montage-/Installationsleistung darf erst begonnen werden, wenn die Unterlagen vom AG zur Ausführung freigegeben sind. Die Freigabe berührt nicht die Haftung und Verantwortung des Auftragnehmers für seinen Liefer- und Leistungsumfang sowie dessen Verpflichtung zur Einhaltung der technischen und gesetzlichen Vorschriften.

Die vom Auftragnehmer zu erstellenden Unterlagen sind dem Auftraggeber in digitaler Ausführung zu übergeben. Die Mindestbestandteile sind:

  • Montage-/Möblierungszeichnungen; in den Zeichnungen muss die Zuordnung der Ausstattungen zum LV ersichtlich sein

  • Datenblätter oder Beschreibungen zu den angebotenen Ausstattungen

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.03 Bereich Serviceleistungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

  • Betriebs- und Wartungsanweisung
  • Zulassungen/Prüfzeugnisse
  • eventuelle Berechnungen
  • Stromlauf- und Klemmenpläne für vom AN zu errichtenden Elektroanlagen (z.B. Unterverteilungen)
  • Zusammenstellung der baulichen Anforderungen/ Änderungen
  • sonstige erforderliche Unterlagen
  • Einreichung der kompletten Unterlagen in digitaler Form - Zustellung der Unterlagen als Emailanlage an den AG bzw. per Cloud (Details werden im Auftragsfall den AN mitgeteilt)

Folgende Gliederung ist vorzunehmen: 01 Inhaltsverzeichnis - Planregister 02 Auftrag 03 Betriebsanweisungen 04 Wartungsanweisungen 05 Datenblätter 06 Berechnungen 07 Zeichnungen - Pläne 08 bauliche Anforderungen - Änderungen 09 Nachweise - Zulassungen - Prüfzeugnisse 10 Montage- und Installationsablaufplan 11 Schriftverkehr - sonstige Unterlagen

Die Gliederung ist in der digitalen Ausführung der Unterlage in einer entsprechenden Verzeichnisstruktur abzubilden.

1Psch GP ............................

01.03.20 Bestandsdokumentation Die Werk-/Montageplanungsunterlage ist entsprechend der tatsächlichen Ausführung zu überarbeiten und zu ergänzen.

Die Anforderung an die Gestaltung und den Umfang der Unterlagen entspricht den Anforderungen der Werk-/Montageplanung mit folgenden Änderungen und Ergänzungen:

  • Wartungsanleitungen, sofern diese nicht Bestandteil der Geräte-/Maschinendokumentation sind

  • Prüfzeugnisse

  • Errichterprotokoll der elektrischen Anlage (Prüfprotokoll nach DIN VDE 0100-600 und VDE 0105-100), sofern relevant

  • Hersteller-/CE-Konformitätserklärung

  • Nachweise für den Probebetrieb der elektrischen

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.03 Bereich Serviceleistungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Anlagen und der Kühlgeräte

  • Nachweis für durchgeführte Einweisungen/Schulungen
  • Liste der Ansprechpartner mit Kontaktdaten für die Zeit der Gewährleistung
  • Abnahmeprotokoll
  • Lieferscheine, Aufmaß
  • Betriebsanweisungen der eigenständigen Geräte, die in der Werkplanung ausgeklammert wurden.

Die Gliederung der Unterlagen ist um die folgenden Punkte zu erweitern: 12 Nachweise - Erklärungen 13 Lieferscheine - Aufmaß 14 Ansprechpartner

Die Unterlagen sind dem Auftraggeber in 1-facher Ausführung raumbezogen in beschrifteten A4-Ordnern mit Inhaltsverzeichnis zu übergeben.

Weiterhin sind analog der Werk- und Montageplanung die Unterlagen digital zu übergeben.

1Psch GP ............................

01.03.30 Einweisung und Grundschulung zu mind. folgenden Themengebieten:

  • Bedienung und Funktion des Labormöbels einschließlich der integierten Technik und der mobilen Ausstattungen
  • Besonderheiten der Ausstattungen
  • Einzuhaltende Vorschriften für den Betrieb der Laborausstattungen
  • Wartung, Pflege und Instandhaltung

Nach abgeschlossener Lieferung, Montage, Aufstellung und Inbetriebnahme der Ausstattungen ist in Abstimmung mit dem AG eine Schulung und Einweisung des Personals des AGs mit folgenden Zielen durchzuführen:

  • Das Personal muss die Labortechnik im Wesentlichen bedienen können und über die Sicherheitsvorschriften beim Umgang vertraut sein.
  • Das Betriebspersonal muss in der Lage sein, alle Wartungs-, Pflege- und Instandhaltungsarbeiten selbständig durchzuführen.

Schulungsteilnehmer: bis zu 5 Personen

Schulungsdauer:

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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01 LV Prüfraum für sensorische Analysen 01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 01.03 Bereich Serviceleistungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

mind. 1 Stunden

Schulungsort: direkt an der gelieferten Labortechnik beim AG

1Psch GP ............................

Summe Bereich 01.03 Serviceleistungen, Netto: ...............................

Summe Titel 01 Ausstattung Sensoriklabor, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 40

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LV-Zusammenfassung

01 LV Prüfraum für sensorische Analysen

Nr. Bezeichnung Seite Gesamt in EUR

01 Titel Ausstattung Sensoriklabor 3 ..............................

01.01 Bereich Sensoriklabor 22 ..............................

01.02 Bereich Mobile Ausstattung 32 ..............................

01.03 Bereich Serviceleistungen 36 ..............................

Summe LV 01 Prüfraum für sensorische Analysen

Angebotssumme, Netto: EUR ..................................

Stempel zzgl. MwSt. (19,0 %): EUR ..................................

.................................................................... Angebotssumme, Brutto: EUR .................................. A nbieter - Unterschrift

Alle Einzelbeträge Netto in EUR 11.08.2026 - Seite 41

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung