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A 42-2026 LV KI-Multiplikatoren Forschungsprojekt EvoKS final.pdf

Dienstleistungen von KI-Multiplikatoren für fünf Bundesländer

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 30.09.2026, 23:51 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.meinauftrag.rib.de

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Leistungsverzeichnis

zu

Offenes Verfahren A 42-2026

(gem. VgV)

hier:

Beauftragung von KI-Multiplikatoren im Rahmen des

BMFTR-geförderten Forschungsprojekts EvoKS

(Evolved KI-Services).

Die Ausschreibung ist in Lose aufgeteilt:

Los 1: Ein KI-Multiplikator für Bundesland Niedersachsen

Los 2: Ein KI-Multiplikator für Bundesland Bremen

Los 3: Ein KI-Multiplikator für Bundesland Schleswig-Holstein

Los 4: Ein KI-Multiplikator für Bundesland Hessen

Los 5: Ein KI-Multiplikator für Bundesland Berlin

Projektbeschreibung, Zielsetzung, Auftrag und Projektpartner:

Projektskizze-/Beschreibung Evolved KI Service (EvoKS) Das BMFTR-geförderte Forschungsprojekt EvoKS (Evolved KI-Services) erweitert das KI- Servicezentrum KISSKI mit Schwerpunkt auf den Sektoren Energie und Medizin zu einer hochskalierbaren Infrastruktur für regulatorisch konforme KI-Anwendungen mit breiter Anwendbarkeit. Ziel ist die Entwicklung generischer, übertragbarer KI-Workflow-Blueprints, die KMU und Start-ups den Einstieg in die KI-Nutzung massiv erleichtern. Hierfür etabliert EvoKS ein Netzwerk aus KI- Multiplikatoren und verbindet Technologie und Endanwender durch dezentrale ’KI-Brücken’. Ergänzend ermöglicht eine ’PoC-Werkstatt’ die schnelle Realisierung niederschwelliger Prototypen, deren Erkenntnisse direkt in die Blueprint-Entwicklung einfließen. Auf Basis der industriellen Nachfrage werden hierfür maßgeschneiderte Bausteine entwickelt und bereitgestellt. Durch die Einbindung in den KISZ-Verbund, die Nutzung von Open-Source-Prinzipien sowie eine klare Verwertungsstrategie sichert EvoKS die technologische Spitzenposition und schafft ein nachhaltiges, wettbewerbsfähiges Ökosystem für den deutschen Mittelstand. Projektdauer (in Monaten): 38

Ziele des geplanten Vorhabens Die zentrale Forschungsfrage von EvoKS ist: Wie lassen sich KI-Workflow-Blueprints für KMU und Startups konzipieren, um den KI-Einsatz in der Industrie effektiv zu fördern? Der Fokus liegt auf Infrastrukturen und Anwendungen mit hohen regulatorischen Anforderungen mit Anwendungsgebieten bspw. im Bereich Medizin und Energie. Zur Umsetzung der Forschungsfrage definiert EvoKS vier übergeordnete Handlungsfelder, um die gegebenen Zielsetzungen zu erreichen.

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  1. KI-Brücken ermöglichen die Dissemination von KI-Potentialen in die Breite und identifizieren Muster zur Eignung für Blaupausen mit Hilfe von Experten im Standort als auch vor Ort bei Partnern (wir sprechen hierbei von KI-Multiplikatoren),

  2. Aufbau einer PoC-Werkstatt zur Erstellung übertragbarer PoC-Projekte, welche Ideen niederschwellig in Prototypen umsetzt und hieraus Blaupausen für die breite Anwendbarkeit extrahiert.

  3. Kontinuierliche Erforschung von industrierelevanten Diensten - diese Dienste werden als Bausteine vielfältig und Blaupausen-übergreifend eingesetzt, um die Industrie bei der Erfüllung ihrer Anforderungen bestmöglich zu unterstützen.

  4. Verwertung der Projektergebnisse, welche neben der Veröffentlichung der Blaupausen eine langfristige Nachnutzung über EvoKS hinaus garantiert. Dabei steht die Dissemination über die Multiplikatoren, die KISZ, dem Dachverband und weitere Mitglieder des entstehenden deutschlandweiten KI-Ökosystems im Vordergrund.

Durch die Lösung der Forschungsfrage und der daraus folgenden Bereitstellung von Blueprints sowie der Kombination aus breitflächiger Zugänglichkeit, schnellen, niederschwelligen PoC-Prozessen und einer strukturierten Weiterentwicklung schafft EvoKS ein nachhaltiges, skalierbares Angebot für KI- Anwendungen. Die enge Verzahnung mit dem übergeordneten KI-Servicezentren-Verbund, die Nutzung von KI-Brücken und die Einführung eines standardisierten PoC-Fast-Tracks eliminieren das Risiko einer Fehlanpassung an Markt- und Regulierungsentwicklungen und stärken langfristig die Position von KISSKI als führender Anbieter sicherer und regulierungskonformer KI-Dienste in Deutschland.

Auftrag: Der Auftraggeber beauftragt den Bieter mit der Übernahme der Funktion eines KI-Multiplikators im Rahmen des BMFTR-geförderten Forschungsprojekts EvoKS (Evolved KI-Services). EvoKS erweitert das KI-Servicezentrum KISSKI mit Schwerpunkt auf den Sektoren Energie und Medizin zu einer hochskalierbaren Infrastruktur für regulatorisch konforme KI-Anwendungen mit breiter Anwendbarkeit. Ziel ist die Entwicklung generischer, übertragbarer KI-Workflow-Blueprints, die KMU und Start-ups den Einstieg in die KI-Nutzung massiv erleichtern. Hierfür etabliert EvoKS ein Netzwerk aus KI- Multiplikatoren und verbindet Technologie und Endanwender durch dezentrale ’KI-Brücken’. Ergänzend ermöglicht eine ’PoC-Werkstatt’ die schnelle Realisierung niederschwelliger Prototypen, deren Erkenntnisse direkt in die Blueprint-Entwicklung einfließen. Auf Basis der industriellen Nachfrage werden hierfür maßgeschneiderte Bausteine entwickelt und bereitgestellt.

Der Auftrag dient der flächendeckenden Unterstützung von KMU bei der Realisierung von KI- Vorhaben durch: ▪ Niedrigschwellige Erstberatung, Bedarfsanalyse und Workshop-Begleitung ▪ Aktive Vernetzung und Community-Pflege im (über-)regionalen Kontext ▪ Vermittlung, Projektbegleitung und Dokumentation von Proof-of-Concept (PoC)-Vorhaben bis zum PoC-Blueprint ▪ Aufbau einer transparenten Transferkette zwischen KI-Servicezentren (KISZ; KISSKI, WestAI, HessianAISC, AISC.HPI) und KMU, die eine neutrale, vollständige Beratung und bedarfsgerechte Weitervermittlung sicherstellt.

Projektpartner Uni Göttingen und GWDG KISSKI Konsortium: Universität Göttingen (UGOE) ist Koordinator im KISSKI Konsortium. Ein Forschungsschwerpunkt der Universität sind die Lebenswissenschaften, welche etwa durch das Campus-Institut für Dynamik biologischer Netzwerke (CIDBN) und am Bernstein Center for Computational Neuroscience vertreten werden. Weiterhin sind auch die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und das an der Universität angesiedelte Campus-Institut für Data Science (CIDAS) als Partner in KISSKI vertreten. Die UMG ist eine der größten universitätsmedizinischen Einrichtungen in Deutschland und vereint

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Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Das Institut für Medizinische Informatik ist maßgeblich an bundesweiten Forschungsdateninfrastrukturen beteiligt, z.B. Medizininformatikinitiative, Netzwerk Universitätsmedizin und NFDI4Health. Es entwickelt eigene KI-Modelle und datengetriebene Analyseverfahren auf Basis von Routine- und Studiendaten mit dem Ziel des Transfers in die Versorgung und evaluiert regulatorischen Rahmenbedingungen und dem Zusammenspiel der verschiedenen rechtlichen Vorgaben, wie Rechtsgrundlagen zum Training von KI-Modellen mit Behandlungsdaten, KI-Verordnung und Medizinproduktegesetz. Das CIDAS koordiniert an der UGOE die Aktivitäten verschiedener Fachbereiche mit Bezug zu Data Science. Die UGOE hat das Projekt KISSKI-KMUS beantragt, das KMU und Start-Ups zusätzliche Hardwareressourcen und spezielle zugeschnittene Dienste zur Verfügung stellt, um deren spezielle Bedürfnisse zu erfüllen, die KISSKI allein nicht abdeckt. Die UGOE übernimmt die lokale Koordination von EvoKS, managt und überwacht die KI-Multiplikatoren und erforscht gemeinsam mit den Partnern die Blueprinterstellung im Kontext der kritischen Infrastrukturen.

Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG) ist eine gemeinnützige GmbH und das Rechen- und Datenzentrum der Universität Göttingen (UGOE), der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sowie der Max-Planck-Gesellschaft. Sie betreibt das nationale Hochleistungsrechenzentrum NHR-Nord@Göttingen, das HPC-System ’Caro’ für den DLR und das KI-Servicezentrum KISSKI. Kernaufgabe der GWDG ist die verlässliche Bereitstellung von zertifizierten IT-Services, wie etwa kollaborativen Werkzeugen, Daten-Speicherung und -Archivierung, Cloud-Diensten und Server-Hosting, Software-Services für Datenanalyse und insbesondere High Performance Computing (HPC). Mit der GWDG Academy bietet die GWDG ein strukturiertes Trainingsprogramm für eine Vielzahl an wissenschaftsrelevanten IT-Themen an. Zudem betreibt die eigene Forschung, z. B. zu künstlicher Intelligenz, Datenmanagement und Quantencomputing. Im Rahmen des Projekts ist die GWDG für die Bereitstellung der Infrastruktur und der Entwicklung von industrierelevanten Komponenten für die Blaupausen zuständig.

Zeitplan Rahmenprojekt EvoKS: Projektbeginn des EvoKS-Projektes ist, vorbehaltlich der Bewilligung mit Zuwendungsbescheid, der 1.11.2026 für eine Dauer von 38 Monaten bis zum 31.12.2029. Das Arbeitspaket „Servicebrücken“ startet zeitlich versetzt zum 01.01.2027 bis zum 30.06.29. Dieser Zeitplan wird durch folgende Meilensteine konkretisiert: 01/27 Einstellung und erste Schulung aller KI-Multiplikatoren abgeschlossen; Kick-Off der PoC-Werkstatt. Die PoC-Werkstatt wird halbjährlich jeweils im August und Februar zwischenevaluiert.

Folgende Eignungskriterien (Muss-Kriterien) sind zu erbringen / nachzuweisen:

▪ Fachlich o Eigenerklärung zu Erfahrung in der Wirtschaftsförderung, insbesondere in Bezug auf Beratung zu KI-Anwendungen, Technologietransfer, Eventorganisation und Community-Management o Nachweis (Eigenerklärung) von Eventorganisation und Community-Management o Eigenerklärung zu Reporting-Erfahrungen o Nachweis von datenschutzkonformer Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß DSGVO

▪ Mindestens 2 abgeschlossene Referenzprojekte im Bereich von Wirtschaftsförderung, Technologietransfer oder Beratung zu KI-Anwendungen innerhalb der letzten 3 Jahre.

▪ Organisatorisch & Rechtlich o Rechtlich selbstständige Organisation o Benennung einer festen Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis

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▪ Transparente Abrechnungs- und Reportingstrukturen o Fähigkeit und Erfahrung zur/bei KPI-gestützten Leistungsdokumentation

▪ Netzwerk & Reichweite o Nachweis (Eigenerklärung) etablierter Kontakte zu KMU, Verbänden, Forschungseinrichtungen und weiteren relevanten Akteuren in der Zielregion/-branche o Nachweis (Eigenerklärung) bestehender Strukturen für Vernetzung und Community- Building o Nachweis (Eigenerklärung) der Fähigkeit, branchenübergreifende Synergien (Zulieferer, Vertriebspartner, Anwender) zu nutzen

▪ Haftpflichtversicherung: Nachweis einer, dem Auftragsvolumen der jeweiligen Lose angepassten, Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung.

▪ Erklärung zu RUS-Sanktionen (s. Formular)

▪ Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (s. Formular)

▪ Erklärung zu NTVergG (wenn national) (s. Formular)

Der Auftraggeber behält sich vor, zu abgegebenen Eigenerklärungen Nachweise zu fordern.

Budget:

Für diese Beschaffungsmaßnahme sind folgende Haushaltsmittel beantragt: Los 1: KI-Multiplikator für Bundesland Niedersachsen von max. 335.000,00 € brutto Los 2: KI-Multiplikator für Bundesland Bremen von max. 270.000,00 € brutto Los 3: KI-Multiplikator für Bundesland Schleswig-Holstein von max. 410.000,00 € brutto Los 4: KI-Multiplikator für Bundesland Hessen von max. 430.000,00 € brutto Los 5: KI-Multiplikator für Bundesland Berlin von max. 245.000,00 € brutto Angebote, die diese Schwelle überschreiten, müssen vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.

Diese Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt der Bewilligung der o.g. Haushaltsmittel.

Bietergemeinschaften/Nachunternehmer:

Bietergemeinschaften oder Beauftragung von Unterauftragsnehmern sind nicht zulässig.

Bewertung/Gewichtung:

Losvergabe: Der Zuschlag erfolgt je Los.

Die Gewichtung der Angebote erfolgt nach: Preis 10% - Qualität 90% (s. Bewertungsmatrix) Nachfolgend werden Ihnen die Qualitäts-Muss-Kriterien (eine Nichterfüllung führt zum Ausschluss des Angebots) benannt.

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Die geforderten Kann-Kriterien werden qualitativ bewertet.

Hier wird die Qualität mit Bewertungspunkten abgebildet: 0 oder 10 Punkte, wobei 0 P = nicht erfüllt und 10 P = erfüllt bedeutet 0 bis 10 Punkte, wobei 0 P = nicht erfüllt und 10 P = Bestwert bedeutet (dann prozentual absteigend)

Folgende Mindest-Qualitätskriterien (Muss-Kriterien) sind den Angebotsunterlagen zwingend beizufügen: (Eine Nichterfüllung/Nichtbestätigung, ein Nichtnachweis führt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren)

Kurzkonzept ▪ Ein schriftliches Kurzkonzept (max. 2 Seiten) zur Erfüllung des Ziels der regionalen Unterstützung von KMU bei der Realisierung von KI-Vorhaben mit Bezug auf diese Leistungskriterien ist zu erstellen / den Angebotsunterlagen beizufügen. Die Qualität des Konzeptes wird in den Kann-Kriterien bewertet.

Datenschutz ▪ Entwurfsvorlage eines Auftragsverarbeitungsvertrages (AVV) nach Art. 28 DSGVO

Folgende Mindest-Qualitätskriterien (Muss-Kriterien) sind nach der Zuschlagserteilung zu erbringen und im Angebotskonzept zwingend zu bestätigen/nachzuweisen: (Eine Nichterfüllung/Nichtbestätigung, ein Nichtnachweis führt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren)

Der KI-Multiplikator erfüllt mindestens folgende losübergreifende Aufgaben:

▪ Aktive Vernetzung und Community-Pflege im regionalen Kontext: o Aufbau und Pflege eines regionalen Netzwerkes aus KMU und KI-Akteuren (inkl. Innovationszentren, Verbände) durch aktive Teilnahme an Messen, Branchenveranstaltungen, regionalen Events und digitalen Plattformen o Aufbau neuer Kooperationsinitiativen mit externen Partnern (z.B. gemeinsame Veranstaltungen, Ko-Workshops) o Organisation und Durchführung von mindestens 5 Informationsveranstaltungen, Workshops, regionalen KI-Events, Webinaren oder Hackathons mit Fokus auf KI- Transfer und PoC-Entwicklung o Systematische Dokumentation und Analyse der Netzwerkaktivitäten (Teilnehmerzahlen, Feedback, Kooperationspotenziale) in den quartalsweisen KPI- Berichten o Förderung des Wissenstransfers durch regelmäßige Kommunikation (Newsletter, Plattformen, Social Media) und die Nutzung von EvoKS-Content o Sicherstellung, dass die Netzwerkaktivitäten auf die Förderziele des Projektes ausgerichtet sind und die Transparenz der Kooperationen gewährleistet ist o KPIs: ▪ Mindestens 5 Veranstaltungen pro Jahr

▪ Sicherstellung einer regelmäßigen, persönlichen Betreuung der KMU vor Ort im jeweiligen Zielbundesland:

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o Physische Interaktionen (z. B. in Präsenz im Unternehmen, bei regionalen Veranstaltungen oder in einem Innovationszentrum) mit KMU mindestens einmal pro Kalendermonat o Dokumentation der Betreuungssitzungen im CRM o Verwendung flexibler Betreuungsformen (z.B. Einzelberatung, Workshop, Besuch im Unternehmen, Teilnahme an regionalen KI-Events), abgestimmt auf die lokale Netzwerkstruktur und Infrastruktur o Eine rein virtuelle Betreuung der KMU aus einem anderen Bundesland oder dem Ausland ist nicht zulässig

▪ Vermittlung, Projektbegleitung und Dokumentation von PoC-Vorhaben bis zum PoC-Blueprint: o Entgegennahme und Sichtung von KI-Anfragen von KMU aus dem regionalen Netzwerk innerhalb von 2 Werktagen; Erstberatung und Bewertung der Machbarkeit o Durchführung einer praxisorientierten Bedarfsanalyse (z.B. in Form eines Workshops) zur Klärung der Anforderungen und zur Auswahl des geeigneten KISZ-Partners o Systematische Weiterleitung von KMU mit qualifizierten PoC-Kandidaten an die passenden KISZ (KISSKI/EvoKS, WestAI, HessianAISC, AISC.HPI) mit vollständigem Beratungs- und Bedarfsdokument o Begleitung der KMU über den gesamten Transferprozess (Vorbereitung, Projektstart, Zwischenevaluierung, Abschluss) o Dokumentation aller Schritte im zentralen CRM inkl. Workshop-Protokolle, Bedarfsklärungsdokumente und Feedback o Erstellung eines PoC-Blueprints (inkl. Zielsetzung, Methodik, Ergebnisse, Skalierbarkeit, Risiken) nach Abschluss des PoC-Projekts o Sicherstellung, dass alle PoC-Vorhaben nach den EvoKS-Standardprozessen abgewickelt werden o KPIs: ▪ Mindestens 20 durchgeführte (Erst-)Beratungen pro Jahr ▪ Mindestens 5 KMU pro Jahr, die an EvoKS/KISSKI oder ein anderes KISZ weitergeleitet werden ▪ Dokumentation aller Anfragen und Prozessschritte gemäß der EvoKS- Standardprozesse im CRM

▪ Aufbau einer transparenten Transferkette zwischen KISZ und KMU o Sicherstellung einer neutralen, umfassenden und bedarfsorientierten Beratung aller PoC-Kandidaten, unabhängig von der Nähe zu einem bestimmten KISZ o Verwendung standardisierter Beratungs- und Vermittlungsprozesse (z. B. EvoKS- Checklisten, CRM-Templates, Buchungsformulare) o Dokumentierte Entscheidungsgrundlage für jede Weiterleitung (z.B. KISZ-Portfolio, Expertise, Projekttyp) o Regelmäßige Abstimmung mit EvoKS und den anderen KI-Multiplikatoren zur Sicherstellung der Prozesskonsistenz und Transparenz; Kenntnisse der Serviceportfolios der KISZ o Berichterstattung über die Transferkette (z.B. Anzahl der Vermittlungen, KISZ- Zuordnung, Feedback der KISZ) o KPIs: ▪ Alle Weiterleitungen basieren auf dokumentierten Entscheidungsgrundlagen ▪ Bericht der Transferkette im Rahmen der quartalsweisen KPI-Berichte

Commitment & Prozessakzeptanz ▪ Schriftliche Verpflichtung zur Übernahme der Aufgaben und KPIs ▪ Schriftliche Verpflichtung zur Einhaltung der EvoKS-Prozesse, CRM-Dokumentation und KPI- Berichterstattung

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▪ Commitment auf den durch das Rahmenprojekt EvoKS gesteckten Zeitplan, insbesondere der Aufnahme der KI-Multiplikatorentätigkeit zum 01.01.2027 für 2,5 Jahre und der halbjährlichen Zwischenevaluationen ▪ Regelmäßige Teilnahme an Koordinationstreffen (inkl. Präsenztermine in Göttingen)

Personell ▪ Bereitstellung von mindestens 0.75 FTE (oder äquivalentem Zeitvolumen) für die Multiplikator- Tätigkeit

Folgende Qualitätskriterien (Kann-Kriterien) sind möglichst zu erbringen / nachzuweisen:

Hier wird die Qualität mit Bewertungspunkten abgebildet – siehe Bewertungsmatrix: 0 oder 10 Punkte, wobei 0 P = nicht erfüllt und 10 P = erfüllt bedeutet 0 bis 10 Punkte, wobei 0 P = nicht erfüllt und 10 P = Bestwert bedeutet (dann prozentual absteigend)

Es wird zu jedem Kann-Kriterium eine Stellungnahme (auch bei Nichterfüllung) erwartet.

▪ Marketing/Akquise von PoC-Projekten (0 oder 10 Punkte)

▪ Die Mitarbeit an Drittmittelforschung ist erwünscht (0 oder 10 Punkte)

▪ Durchführung vertiefender Schulungsformate, Workshops oder KI-Trainings (0 oder 10 Punkte)

▪ Vernetzung in einer zu den KRITIS zählenden Branchen in Deutschland, wie bspw. der Ener- giewirtschaft oder dem Gesundheitswesen, sowie eine nachweisbare und aktive Verbindung mit einer Forschungseinrichtung, die den jeweiligen Branchenbezug und KI verbindet. Alterna- tiv kann ein gleichwertiger Forschungspartner nachgewiesen werden. (0 bis 10 Punkte=Bestwert)

▪ Unterstützung bei der technischen/organisatorischen Umsetzung von PoC-Projekten (0 bis 10 Punkte=Bestwert)

▪ Unterstützung bei der Erstellung von Blueprints (0 bis 10 Punkte=Bestwert)

▪ Vernetzung in die Breite der deutschen IT-Anwenderlandschaft auf Ebene des obersten Ma- nagements (0 bis 10 Punkte=Bestwert)

▪ Vernetzung in die Landes- und/oder Bundespolitik auf Ebene einschlägiger Ministerien, Aus- schüssen etc. (0 bis 10 Punkte=Bestwert)

▪ Schriftliches Kurzkonzept (max. 2 Seiten) zur Erfüllung des Ziels der regionalen Unterstützung von KMU bei der Realisierung von KI-Vorhaben mit Bezug auf diese Leistungskriterien. Die Qualität des Konzeptes (Abbildung/Spiegelung der Anforderungen des LV) wird in den Kann-Kriterien bewertet. (0 bis 10 Punkte=Bestwert)

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Zeitrahmen / Fristen:

▪ Angebotsfrist: 29.10.2026 (10:00 Uhr) ▪ Vorinfo zum gepl. Zuschlag: 06.11.2026 ▪ Bindefrist/Zuschlag: 17.11.2026

Zeitplan Rahmenprojekt EvoKS: Projektbeginn des EvoKS-Projektes ist, vorbehaltlich der Bewilligung mit Zuwendungsbescheid, der 1.11.2026 für eine Dauer von 38 Monaten bis zum 31.12.2029. Das Arbeitspaket „Servicebrücken“ startet zeitlich versetzt zum 1.01.2027 bis zum 30.06.29. Dieser Zeitplan wird durch folgende Meilensteine konkretisiert: 01/27 Einstellung und erste Schulung aller KI-Multiplikatoren abgeschlossen; Kick-Off der PoC-Werkstatt. Die PoC-Werkstatt wird halbjährlich jeweils im August und Februar zwischenevaluiert.

Die Umsetzbarkeit des Projektzeitplanes ist verbindlich im Angebotskonzept zu bestätigen.

Einzureichende Angebote müssen folgende Informationen enthalten:

▪ Eine umfassende Konzeptdarstellung gem. der Anforderungen des LV ▪ Die Erstellung eines individuellen Angebots. ▪ Angebotsschreiben 633 ▪ Angebotsdokument_Vergabeportal (Excel) ▪ Nachweis/Bestätigung aller Eignungskriterien des LV ▪ Nachweis/Bestätigung aller MUSS-Kriterien des LV ▪ Nachweis/Bestätigung möglichst aller KANN-Kriterien des LV

Bieterfragen: Bieterfragen können bis zum 23.10.2026 (10:00 Uhr) ausschließlich über das Vergabeportal gestellt werden.

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