Anlage_P5_Projektplanungsuebersicht_DEU_CHN_27-01.pdf

Dienstleistungen für die vierte Phase des Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 20.10.2026, 08:32 (Europe/Berlin)

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PROJEKT- UND LEISTUNGSBESCHREIBUNG

DEUTSCH-CHINESISCHES AGRARZENTRUM

PHASE IV

PROJEKT NUMMER: CHN 27-01

STAND: 16.10.2026

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Anlage 1 zur PuL (Projekt- und Leistungsbeschreibung): Projektplanungsübersicht (PPÜ) zum Projekt „Deutsch-Chinesisches Agrarzentrum (DCZ) 4. Phase“

Projektzeitraum: Phase 4, 1/2027 - 12/2029 (3 Jahre, mit der Option der Verlängerung um bis zu 2 Jahre)

Erstellt am: 16.02.2026, überarbeitet am 16.10.2026

Projekt Nummer: CHN 27-01

Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
Entwicklungsziel: Die Entwicklung einer wirtschaftlich tragfähi- gen, umwelt- und klimafreundlichen Land-, und Ernährungswirtschaft in China und Deutschland sowie das Verständnis über die dafür erforderlichen Strukturen und zwischen- staatlichen Vereinbarungen sind gestärkt.
Projektziel: Der plattformbasierte Dialog ermöglicht den kontinuierlichen Austausch Vertretender aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und hat den regelbasierten Handel sowie das gegen- seitige Wissen über und das Verständnis für innovative technologische und regulatorische Ansätze für eine nachhaltige und ressourcen- schonende Land- und Ernährungswirtschaft und ländliche Räume gestärkt.• Der Austausch zwischen deutschen und chinesi- schen Fachverbänden und Unternehmen ist durch Initiativen des vom DCZ etablierten Praxisdialogs zur Handels- und Wirtschaftskooperation gestärkt. • Durch aktive Identifizierung, Vermittlung und Unter- stützung hat das DCZ mind. zwei Partnerschaften von Behörden oder Verbänden im Bereich der Schwerpunktthemen des DCZ mit aufgebaut. • Das DCZ organisiert jährlich die DCAW mit Elemen- ten und Fachveranstaltungen zu wirtschafts- und handelspolitischen Themen, agrarpolitischen Aus- tauschformaten, Wissenschaftsdialog und Möglich- keiten wirtschaftlicher Vernetzung. • Mind. 3 Empfehlungen (Briefs) aus erfolgreichen Demonstrationen und Versuchen in Zusammenar- beit mit innovativen Unternehmen aus E4, wurden den relevanten fachlichen Stellen in den Ministerien und Forschungseinrichtungen mit Handlungsemp- fehlungen über die DCZ-Struktur vorgestellt.• Feedbackbögen, Kurzbefra- gungen oder Evaluierungen der Teilnehmenden. • Belegte Fachaustausche zwischen deutschen und chinesischen Behörden, MoUs etc. • Projektdokumente, wie Er- gebnisberichte oder Policy Briefs • Protokolle der Steuerungs- gruppensitzungen• Deutsche und chinesische Ak- teurInnen zeigen weiterhin Inte- resse an einem fachlichen Aus- tausch im Agrar- und Ernäh- rungssektor. • Politische und administrative Rahmenbedingungen ermögli- chen die Durchführung bilatera- ler Austauschformate in Prä- senz oder digital.

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
Übergeordnete Ergebnisse und Prinzipien des DCZ: Das DCZ ist die zentrale bilaterale Dialog- plattform für den politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch im Agrar- sektor. Es fungiert als Sekretariat bilateraler Arbeitsgruppen, organisiert Dialoge, verbin- det Stakeholder für innovative agrarfachli- che Lösungen, zeigt Wirtschaftspotenziale auf und stellt die systematische Verzah- nung der Dialogformate sicher. Der Austausch ist reziprok und transaktio- nal angelegt. Er fördert gegenseitiges Lernen und trägt dazu bei, dass beide Seiten von Er- kenntnissen, Innovationen und Impulsen pro- fitieren Agrarwirtschafts-, Agrarpolitik- und Wissen- schaftsdialoge werden durch praxisorientier- ten Umsetzungs- und Demonstrationsaktivitä- ten ergänzt und Synergien zwischen den Er- gebnissen 1-4 aktiv genutzt. Das DCZ gene- riert, dokumentiert und konsolidiert Ergeb- nisse und bereitet diese zielgruppenspezi- fisch für politische Entscheidungsprozesse, fachliche Berichterstattung und Öffentlich- keitsarbeit auf. Die Finanzierung ist paritä- tisch. DCZ heißt Innovation.Hier nicht Indikatoren, sondern eine Checklist (zum Abgleichen zum Beispiel während der PSG-Sitzungen) • Nachweislich reziproker und transaktionaler Wis- sens- und Erfahrungsaustausch zu politischen An- sätzen, Forschungsfragen und Praxisbeispielen nachhaltiger Land- und Ernährungswirtschaft • Eine aus der Vorphase existente Datenbank mit Akt- euren aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft wird kritisch neubewertet, hinsichtlich der neuen Partner des DCZ aktualisiert, gepflegt und aktiv für Einladun- gen, Vernetzung und fachliche Abstimmungen ge- nutzt. • Teilnehmende an DCZ-Formaten bestätigen, dass das DCZ innovative Themen aufgreift und neuartige Formate nutzt • Regelmäßige interne Austausch- und Koordina- tionsformate (z. B. Jour Fixe) finden statt und dienen der Abstimmung der Aktivitäten unter den vier Er- gebnissen • Relevante Ergebnisse werden gemeinsam unter dem Dach des DCZ veröffentlicht (einheitliches Branding) • Die DCZ-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und ein WeChat-Kanal ist etabliert, beide enthalten aktu- elle Informationen zu Zielen, Aktivitäten, Veranstal- tungen und Ergebnissen des DCZ • Neue Inhalte (z. B. Berichte, Ankündigungen, Doku- mentationen) werden zeitnah nach relevanten Akti- vitäten veröffentlicht. • Ein DCZ-Update (Newsletter oder Ähnliches) er- scheint mindestens 1-mal pro Quartal und informiert• Jährliche Berichterstattung in PSG • Datenbank • Feedback der Teilnehmen- den • Sitzungsprotokolle • DCZ-Webseite • DCZ-Updates (Newsletter oder Ähnliches) • Protokolle der Steuerungs- gruppensitzungen• Datenschutzregelungen in China und Deutschland erlau- ben die Sammlung, Verarbei- tung und Verwendung von Da- ten von Institutionen und Perso- nen.

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
Das DCZ stellt die systematische Verzah- nung der Dialogformate sicher, indem Ag- rarwirtschafts-, Agrarpolitik- und Wissen- schaftsdialog mit praxisorientierten Umset- zungs- und Demonstrationsaktivitäten koordi- niert werden und Synergien zwischen den vier Ergebnissen aktiv genutzt werden. Das DCZ ermöglicht die Erprobung und Bewertung nachhaltiger Produktionsan- sätze unter Praxisbedingungen, indem De- monstrations- und Modellbetriebe als Umset- zungs- und Lernräume für politische, wissen- schaftliche und wirtschaftliche Fragestellun- gen genutzt werden. Das DCZ generiert, dokumentiert und kon- solidiert evidenzbasierte Ergebnisse, die aus Dialogformaten, wissenschaftlicher Zu- sammenarbeit und praktischer Umsetzung hervorgehen, und bereitet diese zielgruppen- spezifisch für politische Entscheidungspro- zesse, fachliche Berichterstattung und Öffent- lichkeitsarbeit auf. Parität der Finanzierung Das DCZ trägt zur Verstetigung der bilate- ralen Kooperation bei, indem es belastbare Netzwerke, transparente Kommunikations- und Austauschformate sowie übertragbare und skalierbare Lösungsansätze für nachhal- tige Agrar- und Ernährungssysteme entwickeltüber aktuelle Aktivitäten, politische Entwicklungen und fachliche Ergebnisse der bilateralen Koopera- tion. Der Verteiler umfasst relevante Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Deutschland und China. • Ein kohärentes Monitoring- und Evaluierungssystem (M&E) zur Erfassung der Zielerreichung aller Ergeb- nisse liegt vor und wird angewendet. • Die Gesamtheit der Aktivitäten des DCZ sowie die Personalbereitstellung erfolgt auf paritätischer Fi- nanzierungsbasis (50/50). • Das Projekt folgt einem inspirierenden, nachfrage- orientierten und informierenden sowie evidenzba- sierten Ansatz; Ergebnisse und Empfehlungen des DCZ werden durch eigene oder beauftragte Analy- sen, Versuche, Erhebungen und Umfragen fundiert hergeleitet.• M&E Berichte

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
und fördert und den persönlichen Austausch ermöglicht
Ergebnis 1: Praxisdialog: Handels- und Wirtschaftskooperation Der Austausch zu regulatorischen Fragen mit einem Schwerpunkt auf Produktions- und Handelsstandards und durch Aufzeigen von Unterschieden und Möglichkeiten der Harmo- nisierung ist durch den Praxisdialog gestärkt.• Eine AG Handels- und Wirtschaftsdialog (AG HWD), bestehend aus deutschen und chinesischen Vertre- tern aus Politik, Wirtschaft und Fachverbänden, ist etabliert, wird durch das DCZ koordiniert, trifft sich bis zu vier Mal pro Jahr und diskutiert Themen, die für die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit im Ag- rarsektor (inkl. Handel) relevant sind. • Eine Akteurslandkarte wurde erstellt und umfasst alle wichtigen deutschen und chinesischen Fachver- bände im Agrar- und Ernährungsbereich. • Durch analytische Studien, Experteninputs und Se- minare werden Fachthemen bearbeitet und in die Ergebnisse der Arbeitsgruppen eingespeist. • Ein jährlicher Agrarwirtschaftstag wird im Rahmen der DCAW durchgeführt. • Mindestens ein übergreifendes wirtschafts- oder handelspolitisches Thema wird pro Jahr durch den Praxisdialog HWK längerfristig bearbeitet, ein- schließlich der Erstellung eines Policy Briefs oder Positionspapiers und der Durchführung von mindes- tens einem Stakeholder-Workshop.• Protokolle der Treffen der AG. • Veranstaltungsprogramme und Dokumentationen • Programm und Dokumenta- tion der DCAW • Dokumentation der Erfah- rungen des Förderkonzepts • Berichte• Vertreter deutscher und chine- sischer Unternehmen bringen sich proaktiv in der AG und bei fachlichen Aktivitäten ein. • Durch politische Entscheidun- gen wird die wirtschaftliche Ko- operation beider Länder unter- stützt.
Ergebnis 2: Politikdialog: Nachhaltige und effiziente Landwirtschafts- und Ernäh- rungspolitik• Eine bilaterale Arbeitsgruppe Politischer Dialog (AG PD) zu gemeinsam identifizierten Schwerpunktthe- men ist bis spätestens Ende des ersten Projektjah- res eingerichtet und die Mitglieder wurden mit BMLEH und MARA abgestimmt.• Protokolle von Treffen der AG PD. • Bericht des DCZ zum Ar- beitsprogramm; Veröffentli- chungen wie Studien und• Auf politischer Ebene werden gemeinsam prioritäre Themen festgelegt.

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
Im Politikdialog tauschen sich Vertretende der Ministerien und Fachleute zu regulatorischen Fragen mit einem Schwerpunkt auf Produkti- ons- und Handelsstandards aus. Dabei wer- den gemeinsame Ansätze zur Weiterentwick- lung nachhaltiger Rahmenbedingungen iden- tifiziert und Impulse für eine vertiefte bilaterale Zusammenarbeit gesetzt. Das DCZ fungiert als Sekretariat der bilateralen agrarpolitischen Arbeitsgruppe und unterstützt die strukturierte Vorbereitung, Durchführung und Nachberei- tung des politischen Fachaustauschs.• Die AG PD kann auf Wunsch der Partner jederzeit einberufen werden. Sie tagt mindestens einmal jähr- lich im Anschluss an die Projektsteuerungsgruppen- sitzung des DCZ und bezieht relevante Fachreferate des BMLEH ein. Sie wird dabei vom DCZ als Sekre- tariat begleitet, verfügt über klar benannte An- sprechpersonen auf deutscher und chinesischer Seite und erstellt zu jeder Sitzung ein abgestimmtes Protokoll mit vereinbarten Folgeschritten. • Pro Jahr wird mindestens ein gemeinsam priorisier- tes agrarpolitisches Schwerpunktthema (bspw. ver- gleichbare Produktionsstandards für Lebensmittel und Lebensmittelsicherheit, (politischer) Dialog über den Handel mit tierischen Erzeugnissen, Marktöff- nungsfragen) vom DCZ vorbereitet und in der AG PD bearbeitet, zu dem mindestens ein bilaterales Austauschformat (Workshop, Fachdialog oder Dele- gationsgespräch) durchgeführt wird. • Eine Studienreise pro Jahr wird unter Beteiligung von Fachkräften von Ministerium und Behörden zu einem agrarpolitischen Fachthema (jährlich alternie- rend nach China und Deutschland) durchgeführt. • Die Ergebnisse der AG PD werden in geeigneter Form (z. B. Policy Brief, Ergebnisbericht, Veranstal- tungsdokumentation oder Webseitenbeitrag) öffent- lich zugänglich gemacht. • Für jedes ad hoc aufgegriffene agrarpolitische Thema wird innerhalb von maximal 3 Monaten ein Kurzbericht (max. 3 Seiten) erstellt, ergänzt durch eine strukturierte Materialsammlung (z. B. Präsenta- tionen, Hintergrundpapiere, relevante Studien), diePolicy Briefs; Fachveran- staltungen. • Berichte (auch interne)• Die Ministerien stellen Fach- leute aus der Ministerialbüro- kratie oder nachgelagerten Be- hörden für die AG zur Verfü- gung.

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
projektintern dokumentiert und den beteiligten Akt- euren zur Verfügung gestellt wird. •
Ergebnis 3: Wissenschafts- und Innovati- onsdialog Das DCZ begleitet den Wissenschaftsdialog und unterstützt die Abstimmung zwischen Mi- nisterien und Forschungseinrichtungen sowie die Aufbereitung gemeinsamer Ergebnisse.• Erarbeitung und Abstimmung eines Konzepts zur zukünftigen Arbeit des Wissenschafts- und Innovati- onsdialogs bis Projektmonat 9 • Ein jährliches Schwerpunktthema mit Bezug zu Wis- senschaft (bspw. Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung oder Novel Food) ist abgestimmt. • 3 Living-Lab-Veranstaltungen mit Akteuren aus den 3 anderen Ergebnisbereichen wurden durchgeführt und auf der DCAW vorgestellt. • Im Rahmen je einer Studienreise nach Deutschland und China in der Projektlaufzeit werden den Betei- ligten zentrale Innovationen im Bereich Agrar- und Ernährungsforschung vorgeführt. • In einem wissenschaftlich-wirtschaftlichen Forum zur DCAW wird Akteuren aus der Wirtschaft jährlich mindestens ein forschungsrelevantes Thema prä- sentiert • Zu ad hoc identifizierten Themen werden Kurzbe- richte und Materialsammlungen erstellt.• Protokolle und Ergebnisse der Treffen der AG WI. • Bericht des DCZ zum Ar- beitsprogramm; Veröffentli- chungen von gemeinsamen Papers; durchgeführte Kon- ferenzen. • Berichte, auch interne• Relevante deutsche und chinesi- sche wissenschaftliche Einrich- tungen sind bereit und in der Lage, sich am bilateralen Wis- senschaftsdialog zu beteiligen.
• Die beteiligten Ministerien unter-
stützen den fachlichen Aus-
tausch und stellen die notwen-
dige politische und institutionelle
Rückendeckung für die Arbeit si-
cher
• Prioritäre wissenschaftliche The-
men können einvernehmlich fest-
gelegt werden.
• Der wissenschaftliche Austausch
ist nicht durch rechtliche, instituti-
onelle oder politische Restriktio-
nen (z. B. Datenzugang, Publika-
tionsregeln, Reisebeschränkun-
gen) wesentlich eingeschränkt.
• Die Ergebnisse des Wissen-
schaftsdialogs können in geeig-
neter Form veröffentlicht und ver-
breitet werden, ohne Einschrän-
kungen durch Vertraulichkeits-
oder Genehmigungsvorgaben.

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
Ergebnis 4: Wirtschafts- und Wissensnetz- werk: Nachhaltige und ressourcenscho- nende Landwirtschaftssysteme Die Erprobung und Weiterentwicklung innova- tiver, wirtschaftlich tragfähiger, nachhaltiger und umwelt- und klimafreundlicher Produkti- onsverfahren im Ackerbau und der Tierpro- duktion sind auf ausgewählten Betrieben in China gemeinsam mit deutschen und chinesi- schen Partnern gestärkt und in einem Wis- sensnetzwerk diskutiert und verbreitet.• In den ersten 6 Monaten werden 9 Ackerbau- und Tierhaltungsbetriebe in 3 Provinzen (3 Betriebe je Provinz) gemeinsam für Versuche und Demonstrati- onen identifiziert und unter Beteiligung von Wirt- schaftspartnern schriftliche Vereinbarungen zur Durchführung von Versuchen inkl. individueller Bei- träge getroffen (Die tatsächlich genaue Anzahl muss mit den Wirtschaftspartnern diskutiert werden). • Eine Analyse und Bewertung der nachhaltigen pflanzlichen und tierischen Produktion liegt von den ausgewählten Demobetrieben vor (z.B. unter An- wendung der von MARA entwickelten Kriterien zur Anerkennung von Öko-Farmen und/oder des FAO TAPE-Tools). • Evaluierungsergebnisse der Demobetriebe dienen als Grundlage zu der Anwendung nachhaltiger und ressourcenschonender Produktionsverfahren und der Auswahl und Entwicklung innovativer Demonst- rationsprojekte. • Unter Beteiligung deutscher Wirtschaftspartner wer- den mindestens 1-2 Demonstrationsversuche pro Jahr auf den ausgewählten Demobetrieben in den 3 Provinzen zur Anwendung von Innovationen zur Steigerung der Produktivität bei gleichzeitiger Redu- zierung der Umweltbelastung und des Einsatzes chemischer Betriebsmittel durchgeführt. • Mind. 5 der identifizierten Demonstrationsbetriebe setzen zusätzliche nachhaltige und ressourcen- schonende Maßnahmen ein, die die Verwendung synthetischer Betriebsmittel (Dünger, Pestizide) zu mindestens 30% reduzieren.• Dokumentation des Aus- wahlprozesses innovativer Demonstrationsprojekte und deren Durchführung • Dokumentation der Befra- gungen. • Dokumentation des Aus- wahlprozesses innovativer Demonstrationsprojekte und deren Durchführung • Jahresberichte • Jährliche Auswertung von Dokumenten und Berichten der Demobetriebe hinsicht- lich der Anwendung nach- haltiger Maßnahmen.• Ackerbau- und Tierhaltungsbe- triebe (Demobetriebe) in mind. drei Provinzen sind bereit und in der Lage, sich an dem Pro- jekt zu beteiligen • Die Kommunikation und Zu- sammenarbeit zwischen Demo- betrieben und den deutschen Wirtschaftspartnern gestalten sich flüssig und transparent. • Die ausgewählten Demobe- triebe erklären ihre Bereitschaft zur Teilnahme an Befragungen, Datenerhebungen und Evaluie- rungen im Rahmen des Pro- jekts. • Zwischen den Demobetrieben, den beteiligten Wirtschaftspart- nern und dem Projekt wird eine vertragliche Vereinbarung ge- schlossen, in der Beiträge, Rol- len, Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der betei- ligten Parteien klar geregelt sind. Die Vereinbarungen stel- len eine verbindliche Grundlage für die Umsetzung der De- monstrationsmaßnahmen so- wie für den Austausch und die Nutzung der gewonnenen Er- gebnisse dar.

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
• Betriebliche und überbetriebliche Trainingskurse (mind. zwei Kurse je Provinz und Jahr) zu innovati- ven, nachhaltigen und ressourcenschonenden Maß- nahmen wurden durchgeführt. • Mind. 3 Demonstrationsveranstaltungen (Feldtage auf Demobetrieben) über innovative Maßnahmen (Demonstrationsversuche) in den jeweiligen Projekt- provinzen (3 Veranstaltungen je Provinz=9 insge- samt) sind durchgeführt. • Ein Multi-Stakeholder-Wissensnetzwerk wird vom DCZ etabliert und koordiniert und trifft sich mind. 6- mal pro Jahr virtuell oder in Präsenz zur (Weiter)- Entwicklung, Prüfung und Bewertung innovativer nachhaltiger und ressourcenschonender Maßnah- men. • Sechs Austauschveranstaltungen (2 Veranstaltun- gen pro Jahr) sind durch das Netzwerk organisiert und durchgeführt (DCAW, Fachseminare, Vernet- zungs- und Fachveranstaltungen). • Eine Fachinformationsfahrt über nachhaltige Land- wirtschaft in Deutschland für Delegierte aus den Projektprovinzen Chinas und eine Fachinforma- tionsfahrt in China für Delegierte aus den deutschen Bundesländern wurde in der Projektlaufzeit organi- siert. • Ein Workshop je Projektprovinz zur Vorstellung der Ergebnisse aus den Demonstrationsversuchen und Schlussfolgerungen für die landwirtschaftliche Pra- xis auf Provinzebene ist im Rahmen des Netzwerks durchgeführt.• Trainingsprogramme, Be- richte und Teilnehmerlisten • Programme und Berichte der Demonstrations-veran- staltungen und Teilnehmer- listen • Programme, Protokolle, und Teilnehmerlisten • Programme, Berichte und Teilnehmerlisten • Programm, Teilnehmerlis- ten und Evaluierungen der Fachinformationsfahrt • Programm, Bericht und Teil- nehmerlisten• Chinesische Partnerinstitutio- nen verfügen über Budgets für die Co-Finanzierung der Befra- gungen, Workshops, und Bera- tungs- bzw. Demonstrations- vorhaben. • Fachkräfte der chinesischen Partnerinstitutionen (MARA, FECC, REAA, CAAS, andere) sowie andere Stakeholder aus der Wissenschaft, Geberge- meinschaft und Privatwirtschaft beteiligen sich ausreichend an dem Netzwerk und bringen ei- gene Vorstellungen und Erfah- rungen aktiv ein.

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
• Zehn Erfolgsgeschichten der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet innovativer nach- haltiger und ressourcenschonender pflanzlicher und tierischer Produktionsverfahren sind in 5 Kommuni- kationsprodukten (Publikation, Workshop, Updates, z.B. Newsletter oder Ähnliches, Social Media /WeChat, Zeitungsartikel) für eine breite Öffentlich- keit verfügbar.• Publikationen, Newsletter, social Media, Zeitungsarti- kel
Aktivitäten: Ergebnisübergreifend: • Erarbeitung eines Operationsplans für jedes Kalenderjahr am Jahresanfang. • Organisation einer jährlichen Projektsteuerungsgruppensitzung zur Begutachtung des Projektfortschritts. • Aufbau und Pflege einer Akteurslandkarte und einer Datenbank mit relevanten Akteuren in China und Deutschland • Aufbau von internen Austausch- und Koordinationsformaten, wie z.B. vierteljährliche Jour Fixes, gemeinsame Aktivitätenkalender, damit die Akteure der vier Ergebnisse informiert sind und Synergien entwickeln können. • Aufbau- bzw. Pflege der externen Kommunikationskanäle, wie z.B. Veröffentlichungen, Webseiten, Newsletter oder Social Media. • Entwicklung eines Konzepts zum wirkungsorientierten Monitoring. • Regelmäßige Abstimmungsgespräche mit Vertreter und Vertreterinnen des deutschen und chinesischen Projektteams. zu Ergebnis 1: • Relevante Akteure aus der Wirtschaft identifizieren (inkl. Start-ups); Erstellung einer Akteurslandkarte und Pflege einer Datenbank. • Einrichtung und Operationalisierung einer Arbeitsgruppe, bzw. eines Funktionsnetzwerks zum Handels- und Wirtschaftsdialog (Arbeitsfähigkeit in Monat 6) • Organisation und Moderation von geeigneten Austauschformaten/Sitzungen für die AG Mitglieder, wie z.B. Workshops und mindestens vier Treffen (auch virtuell) pro Jahr. • Unterstützung der AG bei der Identifizierung und Umsetzung eines jährlichen Schwerpunktthemas (ggf. mehrere Themen). • Unterstützung bei Erstellung einer Jahresplanung mit Milestones, Outputs und Verantwortlichkeiten. • Identifizierung und Benennung von Fachinstitutionen zur Bearbeitung der Themen. • Unterstützung der fachlichen Arbeit der AG durch Analysen, Studien, Experteninputs und Seminaren zu den Schwerpunktthemen • Unterstützung der AG bei der Erstellung und Verabschiedung von Produkten, wie fachliche Berichte, Policy Briefs und Social Media Beiträge (mit politischen Handlungs- empfehlungen) zu den Schwerpunktthemen. • Unterstützung der Organisation von Exkursionen, Erkundungsreisen und gegenseitigen Besuchen im Rahmen der AG nach Bedarf.

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
• Vorstellung der Ergebnisse für eine interessierte Fachöffentlichkeit, insbesondere Organisation eines jährlichen Agrarwirtschaftstages, im Rahmen der DCAW. • Vernetzung mit den Aktivitäten der anderen Ergebnisse. • Einspeisung der Ergebnisse in den politischen Dialog zu Ergebnis 2: • Einrichtung und Operationalisierung der Arbeitsgruppe zum Politischen Dialog (AG PD). Erstellung einer vorläufigen Aufgaben- und Funktionsbeschreibung. • Ansprache potentieller Mitglieder in der AG aus dem MARA und dem BMLEH sowie zugehörige Bereiche (nur in enger Absprache und nach Zustimmung des BMLEH) • Konzipierung, Organisation und Operationalisierung einer Arbeitsgruppe. • Organisation und Moderation der AG-Arbeitssitzungen, mindestens einmal pro Jahr, nach Möglichkeit physisch. • Unterstützung bei der Themenidentifizierung und Priorisierung eines wechselnden jährlichen Schwerpunktthemas sowie von adhoc-Themen. • Unterstützung bei Erstellung einer Jahresplanung mit Milestones, Outputs und Verantwortlichkeiten. • Unterstützung und Ausarbeitung von analytischen Produkten durch fachliche Beratung. • Unterstützung der AG bei der Organisation von Fachinformationsfahrten und gegenseitigen Besuchen. • Unterstützung der AG bei der Erstellung von Produkten, wie fachliche Berichte, Policy Briefs und Social-Media-Beiträge. • Unterstützung der Vorstellung der Arbeitsergebnisse auf Veranstaltungen, insbesondere auf der jährlichen DCAW. • Vernetzung mit den Aktivitäten der anderen Ergebnisse sowie Aufnahme/Einspeisung der Ergebnisse der anderen AGs in die AG PD. • zu Ergebnis 3: • Erarbeitung eines Konzepts über die Intensität und Arbeitsweise des Wissenschafts- und Innovationsdialogs basierend auf den bilateralen Präferenzen von MARA, BMLEH und Wissenschaftsinstitutionen (innerhalb der ersten 9 Monate). • Erstellung einer Jahresplanung. Vernetzung mit den Aktivitäten der anderen Ergebnisse. • Unterstützung mindestens einer Fachinformationsfahrt nach Deutschland und nach China. • Unterstützung bei der Erstellung von Produkten, wie fachliche Berichte, Policy Briefs und Social-Media-Beiträge. • Unterstützung bei der Vorstellung der Arbeitsergebnisse auf Veranstaltungen, insbesondere auf der jährlichen DCAW. zu Ergebnis 4: • Auswahl von Projektprovinzen (3 Provinzen und 9 Demonstrationsbetriebe; 3 Demonstrationsbetriebe je Provinz) innerhalb der ersten 6 Monaten. • Identifizierung von Potenzialen zur Verbesserung der ökologischen und nachhaltigen Standards der Demonstrationsbetriebe und der Umsetzung von nachhaltigen agraröko- logischen Produktionsverfahren unter Verwendung des FAO-TAPE-Tools. • Organisation und Durchführung von Workshops zur Vorbereitung der TAPE-Tool-Befragung der Demonstrationsbetriebe sowie die abschließende Analyse und gemeinsame Bewertung mit allen Partnern (REEA, CAAS, CAU usw.).

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Zusammenfassende BeschreibungObjektiv nachvollziehbare IndikatorenQuellen der NachprüfbarkeitAnnahmen
• Entwicklung und Organisation von Demonstrationsversuchen und Abschluss vertraglicher Implementierungsvereinbarungen in denen die Beiträge, Rollen, Verantwortlich- keiten, Rechte und Pflichten der Partner definiert und festgehalten sind. • Etablierung eines Wissensnetzwerkes unter der Leitung des DCZ mit regelmäßigen Austauschformaten und Informationen zu den Demonstrationsversuchen. • Auswertung, Dokumentation der gewonnenen Erkenntnisse und Verbreitung der Ergebnisse aus den Demonstrationsversuchen (Seminare, Workshops, Feldtage auf den Demonstrationsbetrieben, Berichte etc.). • Organisation von Fachinformationsfahrten für Delegierte aus den Projektprovinzen (Ministerien, Landwirtschaftsabteilungen, Universitäten) nach Deutschland sowie von deutschen Partnern nach China. In Deutschland Besuche von Ökobetrieben (Bioland, Demeter) und Kennenlernen der Umsetzung von Öko-Modellregionen und der Ver- marktung landwirtschaftlicher Produkte gemäß den EU-Standards und -Vorschriften (z. B. Biofach-Messe Nürnberg). In China Besuch der Demonstrationsbetriebe/ Besich- tigung von Demonstrationsversuchen, Öko-Farmen, innovativen chinesischen Firmen im Agrarsektor sowie der DCAW. Die aufgeführten Ergebnisse und die Bearbeitung der zugeordneten Indikatoren ist für Bieter verbindlich. Aktivitäten können im Rahmen der Angebotsgestaltung ergänzt und/oder konkretisiert werden.

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