Ausfüllhinweise
| BIETERMATRIX – MUSS-ANFORDERUNGEN Cloud-PBX / Microsoft Teams – Kreisverwaltung Recklinghausen | Unnamed: 1 |
|---|---|
| Zweck | Diese Vorlage ist von allen Bietern vollständig auszufüllen. Sie dient der einheitlichen Prüfung und Vergleichbarkeit der angebotenen Lösungen. |
| Antwortstatus | Für jede MUSS-Anforderung ist einer der vorgegebenen Werte auszuwählen: Erfüllt, Nicht erfüllt oder Nicht anwendbar. |
| Erfüllt | Die Anforderung wird vollständig, ohne Einschränkung und im angebotenen Leistungsumfang erfüllt. |
| Nachweis | Es ist jeweils eine konkrete Fundstelle anzugeben, zum Beispiel Dokumentname, Kapitel, Seite, Herstellerdokumentation oder PoC-Nachweis. |
| Lizenzierung | Alle für die Erfüllung erforderlichen Herstellerlizenzen und Module sind verbindlich einer der drei ausgeschriebenen Vergleichskategorien zuzuordnen. |
| Abweichungen | Technische Voraussetzungen, Zusatzkomponenten, Einschränkungen und Abweichungen sind im vorgesehenen Hinweisfeld vollständig darzustellen. |
| Unveränderte Vorgaben | Die Spalten ID, Bereich und MUSS-Anforderung dürfen nicht verändert oder gekürzt werden. |
| Angaben zum Bieter | |
| Unternehmen | |
| Angebotene Lösung | |
| Ansprechpartner | |
| Datum | |
| Versionsstand der Vorlage |
MUSS-Matrix
| Lfd. Nr. | ID | Bereich | MUSS-Anforderung | Antwortstatus | Erläuterung der Umsetzung | Lizenzzuordnung | Nachweis / konkrete Fundstelle | Hinweise / Abweichungen / Voraussetzungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ARC-01 | Architektur | Das produktive Hauptsystem muss als vollständig betreute SaaS-Lösung in einer Public-Cloud-Umgebung betrieben werden. Private-Cloud-, reine Hosting-, On-Premises- oder Hybridmodelle als Hauptsystem sind nicht zugelassen. | |||||
| 2 | ARC-02 | Architektur | Der produktive TK-Kern einschließlich Benutzerverwaltung, Rufnummernplan, Routing, Gruppen, Warteschlangen, Contact Center, Vermittlung und Reporting muss Bestandteil der Public-Cloud-Plattform sein. | |||||
| 3 | ARC-03 | C5 | Die produktive Hosting-Umgebung der Kommunikationsplattform muss in einer nach BSI C5 Typ 2 geprüften Cloud-Umgebung betrieben werden. | |||||
| 4 | ARC-04 | Datenstandort | Produktiv-, Verbindungs-, Konfigurations- und Kommunikationsdaten müssen grundsätzlich in Rechenzentren innerhalb der EU/des EWR verarbeitet und gespeichert werden. | |||||
| 5 | ARC-05 | Hochverfügbarkeit | Die Plattform muss redundant ausgelegt sein und Ausfälle einzelner Infrastrukturkomponenten ohne vollständigen Dienstausfall verkraften. Architektur, RTO/RPO und Wiederanlaufprozesse sind zu dokumentieren. | |||||
| 6 | ARC-06 | Administration | Die ausgeschriebene Cloud-PBX muss als eigenständige Cloud-Lösung betrieben werden und über dokumentierte Schnittstellen bzw. Export-/Importmöglichkeiten verfügen, um eine spätere, separat zu beschaffende Notfalllösung technisch anbinden zu können, ohne dass diese Bestandteil oder Voraussetzung dieser Ausschreibung ist. | |||||
| 7 | ARC-7 | Carrier | Im Cloudbetrieb müssen unterschiedliche oder mehrere SIP-Provider bzw. SIP-Trunks konfigurierbar sein. | |||||
| 8 | LIC-01 | Vollfunktionslizenz | Die personengebundene Vollfunktionslizenz muss sämtliche im Lastenheft geforderten Benutzer- und Kommunikationsfunktionen enthalten. Hierzu gehören insbesondere Telefonie, Desktop-Softphone, mobile App, One-Number, Präsenz, Microsoft-Teams-Integration, bidirektionaler Statusabgleich, Microsoft-365-/Entra-ID-Integration, Voicemail, Rufgruppen, Warteschlangen, zeit- und skillbasiertes Routing, Agenten-, Contact-Center-, Supervisor-, Vermittlungsplatz-, Reporting-, Wallboard-, Aufzeichnungs- sowie Standard-API- und Integrationsfunktionen, soweit diese dem Benutzer zugeordnet oder im Lastenheft gefordert sind. | |||||
| 9 | LIC-02 | Device-Lizenz | Die Geräte-/Device-Lizenz ist ausschließlich für nicht personengebundene IP-/SIP-Telefone, analoge Teilnehmer, Faxgeräte, Türsprechstellen, Aufzugnotrufgeräte und sonstige technische Nebenstellen vorgesehen. Sie muss alle für den bestimmungsgemäßen Betrieb des Endgeräts erforderlichen System- und Anschlussrechte enthalten. | |||||
| 10 | LIC-03 | Mobile-Only-Lizenz | Die Mobile-Only-Lizenz ist eine eigenständige, funktional reduzierte Lizenz für Benutzer, die ausschließlich eine native Smartphone-App als Nebenstelle nutzen. Sie muss mindestens ein- und ausgehende Geschäftstelefonie, dienstliche Rufnummer, Kontakte, Anruflisten, grundlegende Weiterleitung und Statusfunktionen über WLAN und Mobilfunkdaten unterstützen. Sie ist keine Zusatzlizenz zur Vollfunktionslizenz. | |||||
| 11 | LIC-04 | Integriertes Applikationsmodell | Die geforderten Funktionen müssen als funktional integrierte Gesamtlösung bereitgestellt werden. Nicht zulässig ist, dass die Auftraggeberin mehrere voneinander unabhängige Applikationssysteme mit eigener Benutzer-, Rechte-, Administrations-, Support- oder Betriebslogik verwalten muss. Technische Komponenten oder Module im Hintergrund sind zulässig, wenn sie vollständig integriert, einheitlich administriert und durch einen gemeinsamen Support- und Betriebsprozess abgedeckt sind und keine zusätzlichen Lizenzpositionen verursachen. | |||||
| 12 | LIC-05 | Teams-Unabhängigkeit | Die Nutzung der ausgeschriebenen Cloud-PBX-Funktionen innerhalb von Microsoft Teams muss ohne eine zusätzlich für diese PBX-Integration erforderliche Microsoft-Teams-Phone-Lizenz je Benutzer möglich sein. Die Telefonie muss unabhängig vom Microsoft-Teams-Telefondienst betrieben werden und bei Ausfall oder Nichtverfügbarkeit von Microsoft Teams weiterhin über native Clients, Mobile App und geeignete Endgeräte nutzbar bleiben. | |||||
| 13 | LIC-06 | Skalierung und Abrechnung | Die drei Lizenzkategorien müssen eindeutig bepreist, monatlich nachvollziehbar abgerechnet und bedarfsgerecht aktivierbar bzw. deaktivierbar sein. Der Bieter hat im Angebot eine vollständige Zuordnung aller intern benötigten Herstellerbestandteile zu den drei Vergleichskategorien vorzulegen und zu bestätigen, dass während der Vertragslaufzeit keine weiteren Pflichtlizenzen entstehen. | |||||
| 14 | LIC-07 | Nachweis | Der Bieter muss mit dem Angebot eine abschließende Funktions- und Lizenzmatrix vorlegen. Nicht aufgeführte spätere Pflichtlizenzen oder Add-ons gelten als im angebotenen Preis enthalten. | |||||
| 15 | IDM-01 | Entra ID | Anbindung an Microsoft Entra ID zur Synchronisation von Benutzern, Namen, E-Mail-Adressen, Rufnummern, Organisationseinheiten. | |||||
| 16 | IDM-02 | Provisionierung | Automatisierte Anlage, Aktualisierung, Deaktivierung und Löschung von Benutzern anhand definierter Entra-ID-Gruppen und Regeln. | |||||
| 17 | IDM-03 | SSO | Single Sign-on mit Microsoft Entra ID für Web-, Desktop-, Teams- und Administrationszugänge; MFA muss für privilegierte Rollen unterstützt werden. | |||||
| 18 | IDM-04 | Adressbücher | Synchronisation und gemeinsame Suche in Entra-ID-/Microsoft-365-Kontakten, zentralen Unternehmensadressbüchern und optional persönlichen Kontakten. | |||||
| 19 | IDM-05 | Kalender | Anbindung an Microsoft-365-/Exchange-Kalender zur Anzeige von Termin-, Abwesenheits- und Verfügbarkeitsinformationen unter Beachtung des Berechtigungskonzepts. | |||||
| 20 | IDM-06 | Rollen | Die Lösung muss ein Rollen- und Rechtekonzept mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen bereitstellen. | |||||
| 21 | IDM-07 | API | Alternativ oder ergänzend müssen standardisierte Provisionierungs- und Verzeichnis-APIs zur Verfügung stehen. | |||||
| 22 | MST-01 | Teams-App | Bereitstellung einer innerhalb des Microsoft-Teams-Clients installierbaren App, über die die Cloud-PBX-Funktionen ohne Medienbruch nutzbar sind. | |||||
| 23 | MST-02 | Telefonie | Die Lösung muss eine Integration mit Microsoft Teams bereitstellen, über die innerhalb der vom Bieter bereitgestellten Teams-App die Gesprächssteuerungsfunktionen Anrufen, Auflegen, Halten, Rückfrage, Makeln, Weiterleiten, Konferenz und DTMF für PSTN-Verbindungen der Cloud-PBX genutzt werden können. Hierfür darf die Nutzung des Microsoft-Teams-Telefondienstes nicht zwingend erforderlich sein. | |||||
| 24 | MST-03 | Unabhängigkeit | Die Telefonie darf technisch nicht vom Microsoft-Teams-Telefoniedienst abhängig sein. Bei Ausfall oder Nichtverfügbarkeit von Teams muss die Telefonie über native Clients, Mobile App und SIP-Endgeräte fortgeführt werden können.Microsoft Teams dient hierbei als zusätzlicher Benutzerzugang zur Cloud-PBX und nicht als technisch erforderlicher Telefonie-Core der ausgeschriebenen Lösung. | |||||
| 25 | MST-04 | Presence Sync | Bidirektionale Präsenz- und Besetztstatus-Synchronisation zwischen Microsoft Teams und der Cloud-PBX. Teams-Meeting/-Anruf muss den PBX-Status beeinflussen; PBX-Telefonate müssen in Teams als beschäftigt/im Gespräch erkennbar sein. | |||||
| 26 | MST-05 | Statusregeln | Es muss konfigurierbar sein, welche Plattform den führenden Präsenzstatus eines Mitarbeiters bereitstellt. Die Synchronisation des Besetztstatus mit Microsoft Teams muss bidirektional erfolgen; Kalendereinträge müssen den Präsenzstatus beeinflussen können. Routingrelevante Präsenz- und Besetztzustände müssen von der Lösung unterstützt werden. | |||||
| 27 | MST-06 | Funktionen | Kontakte, Anruflisten, Voicemail, Präsenz, Wahlfeld, und Rufumleitungen müssen innerhalb der Teams-App verfügbar sein. | |||||
| 28 | MST-07 | Lizenzen | Die Microsoft-Teams-Integration muss so bereitgestellt werden, dass für die Nutzung der Cloud-PBX-Funktionen innerhalb der Teams-App keine zusätzliche Microsoft-Teams-Phone-Lizenz je Benutzer zwingende technische Voraussetzung ist. Etwaige für den Betrieb der angebotenen Lösung erforderliche Dritt- oder Herstellerlizenzen sind vom Bieter vollständig offenzulegen und im angebotenen Lizenzmodell zu berücksichtigen. | |||||
| 29 | MST-08 | Nachweis | Die Integration muss in einem Praxistest mit echten Benutzerkonten der Auftraggeberin nachgewiesen werden. | |||||
| 30 | CLI-01 | Desktop | Native, zentral aktualisierbare Clients für Windows und macOS müssen bereitgestellt werden. | |||||
| 31 | CLI-02 | Mobile | Native Apps für iOS und Android mit vollständiger Nebenstellenfunktion, Push-Signalisierung, Präsenz, Kontakten, Anruflisten und Voicemail. | |||||
| 32 | CLI-03 | One Number | Ein One-Number-Konzept muss mehrere Geräte eines Benutzers unter einer geschäftlichen Identität zusammenführen. | |||||
| 33 | CLI-04 | Gerätewechsel | Ein laufendes Gespräch muss zwischen den dem Benutzer zugeordneten Endgeräten übergeben oder übernommen werden können. | |||||
| 34 | CLI-05 | Twinning | Mehrere Endgeräte müssen parallel oder regelbasiert klingeln können. Endgeräte müssen durch den Benutzer im Client bzw. in der App aktivierbar/deaktivierbar sein. | |||||
| 35 | CLI-06 | GSM-Fallback | Die Mobile App muss neben Datenverbindungen auch GSM-basierte Verfahren wie Callback oder Call-Through unterstützen, damit Geschäftstelefonie bei unzureichender Datenverbindung nutzbar bleibt. | |||||
| 36 | CLI-07 | SIP-Geräte | Herstellerunabhängige SIP-Endgeräte und IP-Telefone müssen zentral provisioniert und verwaltet werden können. | |||||
| 37 | CLI-08 | Analoge Geräte | Analoge Teilnehmer müssen über marktübliche SIP-/IP-Analog-Gateways eingebunden werden können. Die Lizenzierung erfolgt je Port/Nebenstelle über die Device-Lizenz. | |||||
| 38 | CLI-09 | Barrierefreiheit | Zentrale Telefoniefunktionen müssen per Tastatur, Hotkey und ohne ausschließliche Mausbedienung nutzbar sein. | |||||
| 39 | TEL-01 | Basis | Ein- und ausgehende Telefonie, Halten, Makeln, Rückfrage, Weiterleitung mit/ohne Rückfrage, Konferenz, Parken, Heranholen, Rückruf, Anklopfen und Rufumleitungen. | |||||
| 40 | TEL-02 | Gruppen | Rufgruppen, Sammelanschlüsse, parallele und sequenzielle Rufverteilung, Gruppenan-/abmeldung sowie konfigurierbare Mindestbesetzung. | |||||
| 41 | TEL-03 | Zeitsteuerung | Beliebig viele Zeitprofile, Öffnungszeiten, Feiertagskalender, Sondertage, Bereitschafts- und Eskalationszeiten. | |||||
| 42 | TEL-04 | IVR | Mehrstufige Auto-Attendant-/IVR-Strukturen mit DTMF, Ansagen, Text-to-Speech und Routing auf Benutzer, Gruppen, Queues, externe Ziele und Web-/API-Prozesse. | |||||
| 43 | TEL-05 | Routing | Zeit-, skill-, prioritäts-, standort-, rufnummern-, status- und anruferabhängiges Routing mit frei konfigurierbaren mehrstufigen Fallback- und Eskalationspfaden. | |||||
| 44 | TEL-06 | Voicemail | Voicemail je Benutzer, Gruppe und Queue mit Audiodatei, optionaler Transkription und E-Mail-Zustellung. | |||||
| 45 | TEL-07 | Chef/Sekretariat | Chef-/Sekretariatsfunktionen mit Filterung, Vertretung, Statusanzeige und Übernahme | |||||
| 46 | TEL-08 | Rufnummern | Unterstützung des Rufnummernplans 02361/53-0000 bis -9999 sowie bestehender zwei-, drei- und vierstelliger Durchwahlen und standortbezogener Rufnummern. | |||||
| 47 | TEL-09 | CLIP | Flexible ausgehende Rufnummernanzeige je Benutzer, Gruppe, Standort oder Callflow; CLIP/CLIR und korrekte Diversion-/History-Informationen. | |||||
| 48 | TEL-10 | Notruf | Standortbezogenes Notrufrouting für 110/112 mit dokumentierter Pflege der Notrufstandorte und Testverfahren. | |||||
| 49 | SIP-01 | Carrier | Die Plattform muss carrierunabhängig sein und SIP-Trunks unterschiedlicher Provider parallel unterstützen. | |||||
| 50 | SIP-02 | CompanyFlex | Telekom CompanyFlex muss direkt oder über eine vom Bieter vollständig verantwortete, hochverfügbare Standardintegration unterstützt werden. | |||||
| 51 | SIP-03 | Mehrere Trunks | Mehrere SIP-Trunks müssen gleichzeitig je Mandant, Standort, Rufnummernbereich oder Fallback-Szenario nutzbar sein. | |||||
| 52 | SIP-04 | Failover | Bei Störungen müssen alternative Trunks, Provider oder Routen nach definierten Regeln manuell oder automatisiert aktivierbar sein. | |||||
| 53 | SIP-05 | Standards | Unterstützung von SIP/TLS, SRTP, G.711, Opus, RFC 2833/4733, E.164, CLIP/CLIR sowie relevanten Diversion-/History-Headern. | |||||
| 54 | SIP-06 | Firewall | Der Bieter liefert eine vollständige und laufend gepflegte Firewall-, DNS-, Port-, FQDN- und Medienpfad-Dokumentation. Änderungen sind rechtzeitig anzukündigen. | |||||
| 55 | SIP-07 | Netzwerk | Die Lösung muss so funktionieren, dass Telefonie- und Sprachdaten direkt über die Internetverbindung übertragen werden können, ohne den gesamten Datenverkehr durch das zentrale Verwaltungsnetz zu leiten. Die dafür erforderlichen Internetadressen, Servernamen und Netzwerkfreigaben müssen vollständig dokumentiert werden, damit sie zentral über FortiClient EMS eingerichtet und verwaltet werden können. | |||||
| 56 | SIP-08 | Qualität | Monitoring und Auswertung von Latenz, Jitter, Paketverlust, MOS und Gesprächsabbrüchen; Export und mandanten-/standortbezogene Analyse. | |||||
| 57 | CC-01 | ACD | Integrierte ACD mit beliebig konfigurierbaren Queues, Prioritäten, Ansagen, Wartemusik, Position/Wartezeit und Überlaufregeln. | |||||
| 58 | CC-02 | Agenten | Agenten müssen sich je Queue an-/abmelden können; Mindestanzahl aktiver Agenten und nicht ausbuchbare Pflichtagenten müssen definierbar sein. | |||||
| 59 | CC-03 | Routing | Skill-, zeit-, prioritäts-, status-, caller- und lastabhängiges Routing sowie Longest Idle, Round Robin und Last Agent Call/Match Caller. | |||||
| 60 | CC-04 | Fallback | Mehrstufige Fallback-/Eskalationspfade mit anderen Queues, Vermittlung, externen Zielen, Voicemail, Bereitschaft und Rückruf. | |||||
| 61 | CC-05 | Callback | Automatischer Rückruf unter Beibehaltung der Warteschlangenposition | |||||
| 62 | CC-06 | Nacharbeit | Konfigurierbare Nachbearbeitungszeiten | |||||
| 63 | CC-07 | Supervisor | Supervisor-Funktionen mit Live-Überwachung, Agenten-/Queue-Status, Coaching/Whisper und – soweit datenschutzrechtlich freigegeben – Mithören/Eingreifen. | |||||
| 64 | CC-08 | Wallboard | Echtzeit-Wallboards im Softphone und webbasiert, frei konfigurierbar und auf Großbildschirmen darstellbar. | |||||
| 65 | CC-09 | Reporting | Historische Berichte mindestens zu Anrufvolumen, beantwortet/verpasst, ASA, AHT, SLA, Abbruchquote, Wartezeiten, Peak-Zeiten, Agenten- und Queue-Leistung. | |||||
| 66 | CC-10 | Berichte | Manueller Export mindestens in CSV/XLSX/PDF sowie automatisierter zeitgesteuerter Versand von Berichten per E-Mail. | |||||
| 67 | OP-01 | Integration | Der Vermittlungsplatz muss Bestandteil derselben Plattform und der Vollfunktionslizenz sein. | |||||
| 68 | OP-02 | Oberfläche | Grafische Echtzeitoberfläche mit Präsenz-, Kalender-, Telefon- und Gruppenstatus sowie frei konfigurierbaren Favoriten und Abteilungsansichten. | |||||
| 69 | OP-03 | Bedienung | Annehmen, Halten, Rückfrage, Makeln, blind/angekündigt vermitteln, Parken, Konferenz und Rückrufnotiz. | |||||
| 70 | OP-04 | Tastatur | Schnelle Bedienung per Tastatur, Hotkeys und frei belegbaren Funktionstasten | |||||
| 71 | OP-05 | Queues | Anzeige wartender Anrufe, längster Wartezeit und Queue-Status | |||||
| 72 | OP-06 | Informationen | Anzeige von Kontaktdaten, Organisationseinheit, Funktion, Vertretung, Abwesenheit und individuellen Hinweisen gemäß Berechtigung. | |||||
| 73 | API-01 | REST | Dokumentierte, versionierte REST-API für Benutzer, Kontakte, Rufnummern, Routing, Kommunikationsdaten, Reporting und Administration. | |||||
| 74 | API-02 | Events | Webhooks/Trigger und Echtzeitereignisse, z. B. über WebSocket oder gleichwertige Technik, für Anruf-, Präsenz- und Statusereignisse. | |||||
| 75 | API-03 | Call Control | API-basierte Anrufsteuerung mindestens für Anruf starten | |||||
| 76 | API-04 | Contacts | API für Kontaktmanagement und Abgleich externer Fachverfahren/Adressquellen. | |||||
| 77 | API-05 | Communication Log | Programmierbarer Zugriff auf Kommunikationsprotokolle unter Beachtung von Rollen, Aufbewahrung und Datenschutz. | |||||
| 78 | API-06 | Bots | Anbindung von Bots, KI-Agenten, Fachanwendungen und digitalen Prozessen über standardisierte Schnittstellen ohne Änderung des Plattformkerns. | |||||
| 79 | API-07 | KI-Option | KI-Funktionen müssen mandanten-, bereichs- und benutzerbezogen aktivierbar/deaktivierbar sein. Datenverarbeitung, Modellanbieter, Speicherorte und Löschkonzept sind transparent darzustellen. | |||||
| 80 | REC-01 | Recording | Gesprächsaufzeichnung muss je Benutzer, Gruppe, Queue oder Rufnummer aktivierbar sein und standardmäßig deaktiviert betrieben werden können. | |||||
| 81 | REC-02 | Hinweise | Hinweisansagen, Einwilligungs-/Opt-in-Prozesse und manuelles Starten/Stoppen müssen unterstützt werden. | |||||
| 82 | REC-03 | Speicherung | Aufzeichnungen sind verschlüsselt. | |||||
| 83 | REC-04 | Retention | Aufbewahrungsfristen müssen je Datenart und Organisationseinheit konfigurierbar sein; automatische Löschung nach Fristablauf. | |||||
| 84 | REC-05 | Voicemail | Voicemails müssen als Audiodatei sowie optional als Transkript bereitgestellt und per E-Mail versendet werden können. | |||||
| 85 | REC-06 | Löschung | Selektive Anonymisierung/Löschung von Kommunikationsdaten nach Benutzer, Kontakt, Zeitraum oder Vorgang sowie dokumentierter Gesamt-Löschprozess. | |||||
| 86 | SEC-01 | DSGVO | DSGVO-konformer Betrieb; Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags einschließlich TOM (Technische und organisatorische Maßnahmen), Unterauftragnehmern und Verarbeitungsorten. | |||||
| 87 | SEC-02 | C5 | Die produktive Hosting-Umgebung der Kommunikationsplattform muss in einer nach BSI C5 Typ 2 geprüften Cloud-Umgebung betrieben werden. Der entsprechende Nachweis ist auf Anforderung in geeigneter, vertraglich zulässiger Form zu erbringen. | |||||
| 88 | SEC-03 | RBAC | Die Lösung muss ein Rollen- und Rechtekonzept mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen für Benutzer und administrative Funktionen bereitstellen. | |||||
| 89 | SEC-04 | Audit | Revisionsfähige Audit-Logs für Anmeldungen, Adminänderungen, Rechte, Routing, Trunks, Aufzeichnungen, Exporte und Löschungen; Export über Datei oder API. | |||||
| 90 | SEC-05 | MFA | MFA für administrative und privilegierte Zugänge; SSO über Entra ID. | |||||
| 91 | SEC-06 | Verschlüsselung | TLS für Signalisierung und Schnittstellen, SRTP oder gleichwertige Verschlüsselung für Medien, Verschlüsselung gespeicherter schutzbedürftiger Daten. | |||||
| 92 | SEC-07 | Incident | Der Anbieter muss schriftlich festlegen, wie bei einem Sicherheitsvorfall vorgegangen wird. Dazu gehören klare Ansprechpartner und Meldewege, Regeln zur Weitergabe an verantwortliche Stellen, die Möglichkeit einer fristgerechten DSGVO-Meldung sowie ein abschließender Bericht über Ursache, Auswirkungen und getroffene Maßnahmen. | |||||
| 93 | SEC-08 | Datenexport | Wenn der Vertrag endet, muss der Anbieter alle Daten und Einstellungen der Telefonanlage vollständig an die Kreisverwaltung übergeben. Anschließend muss er schriftlich bestätigen, dass alle beim Anbieter verbliebenen Daten und Sicherungskopien ordnungsgemäß gelöscht wurden. | |||||
| 94 | ADM-01 | Einheitlichkeit | Benutzer, die drei Lizenzkategorien, Geräte, Routing, Gruppen, Queues, Contact Center, Vermittlung, Reports und Trunks müssen über eine einheitliche oder nahtlos integrierte Administrationslösung verwaltet werden. Eine zusätzliche unabhängige Administrationsplattform mit separater Benutzer-, Rollen- oder Konfigurationspflege ist nicht zulässig. | |||||
| 95 | ADM-02 | Mandanten | Mindestens 40 Mandanten bzw. logisch getrennte Organisations-/Standortbereiche müssen abbildbar sein; zentrale und delegierte Administration. | |||||
| 96 | ADM-03 | Massenänderung | Import, Export und Massenänderung von Benutzern, Rufnummern, Geräten, Gruppen und Berechtigungen über CSV oder XLSX oder API. | |||||
| 97 | ADM-04 | Vorlagen | Konfigurationsvorlagen für Benutzer, Standorte, Endgeräte, Rollen und Callflows. | |||||
| 98 | ADM-05 | Historie | Änderungshistorie mit Benutzer, Zeitstempel, Alt-/Neuwert und Rückverfolgbarkeit. | |||||
| 99 | ADM-06 | Backup | Regelmäßige Backups von Konfiguration und relevanten Daten; dokumentiertes Restore-Verfahren und Wiederherstellungstests. | |||||
| 100 | ADM-07 | Monitoring | Die Lösung muss ein zentrales Monitoring der Plattformdienste sowie der mandantenbezogenen SIP-Trunk-Registrierungen unterstützen. Die Gesprächsqualität muss erfasst werden können. | |||||
| 101 | MIG-01 | Konzept | Der Bieter erstellt ein detailliertes Migrations-, Rollout-, Cutover- und Fallback-Konzept für Zentrale, Fachbereiche, Liegenschaften und Berufskollegs. | |||||
| 102 | MIG-02 | Bestand | Übernahme und Qualitätssicherung von Benutzer-, Rufnummern-, Nebenstellen-, Geräte-, Gruppen-, Weiterleitungs- und Routingdaten. | |||||
| 103 | MIG-03 | Parallelbetrieb | Ein zeitlich begrenzter Parallelbetrieb mit einer bestehenden TK-Umgebung muss unterstützt werden. Die Anbindung an einen Session Border Controller (SBC) muss möglich sein. | |||||
| 104 | MIG-04 | Pilot | Pilot-/Testmandant und produktionsnahe Testgruppe vor dem flächendeckenden Rollout. | |||||
| 105 | MIG-05 | Workshops | Kommunikations- und Routingworkshops je Fachbereich zur Optimierung von Erreichbarkeit, Gruppen, Warteschlangen, Vertretungen und optionalen Bots. | |||||
| 106 | MIG-06 | Dokumentation | Vollständige Dokumentation der Lösung in deutscher Sprache. | |||||
| 107 | MIG-07 | Schulung | Rollenbezogene Schulungen für Administratoren, Vermittlung, Supervisoren, Service Desk, Multiplikatoren und Endbenutzer. | |||||
| 108 | MIG-08 | Stabilisierung | Begleitung der Produktivsetzung und definierte Hypercare-/Stabilisierungsphase. | |||||
| 109 | SLA-01 | Verfügbarkeit | Verbindliche monatliche Verfügbarkeit der SaaS-Plattform von mindestens 99,9 %, ausgenommen vorab angekündigte Wartungsfenster. Höhere Werte können angeboten werden. | |||||
| 110 | SLA-02 | Support | Deutschsprachiger Support für Auftraggeberin und beauftragten Betriebspartner; klarer Herstellereskalationsweg innerhalb der EU. | |||||
| 111 | SLA-03 | 24/7 | Annahme kritischer Störungen rund um die Uhr; definierte Reaktions-, Eskalations- und Wiederherstellungszeiten nach Priorität. | |||||
| 112 | SLA-04 | P1 | Bei vollständigem oder weitgehendem Ausfall: Reaktion spätestens 30 Minuten, fortlaufende Statusinformationen und technische Eskalation. | |||||
| 113 | SLA-05 | Wartung | Geplante Wartungen sind mit angemessenem Vorlauf anzukündigen; Notfallwartungen unverzüglich. | |||||
| 114 | SLA-06 | Lifecycle | Verbindliche Information über Abkündigungen, Funktionsänderungen und Breaking Changes mit ausreichender Übergangsfrist. | |||||
| 115 | NAC-01 | Matrix | Vollständig ausgefüllte Anforderungsmatrix mit Status erfüllt/nicht erfüllt, Erläuterung, Lizenzzuordnung und konkretem Dokumentationsnachweis. | |||||
| 116 | NAC-02 | Architektur | Der Anbieter muss einen verständlichen technischen Plan liefern, aus dem hervorgeht, wie alle Bestandteile der Telefonanlage zusammenarbeiten und welchen Weg Benutzer-, Telefonie- und Statusdaten nehmen. | |||||
| 117 | NAC-03 | C5 | Die produktive Hosting-Umgebung der Kommunikationsplattform muss in einer nach BSI C5 Typ 2 geprüften Cloud-Umgebung betrieben werden. Der entsprechende Nachweis ist auf Anforderung in geeigneter, vertraglich zulässiger Form zu erbringen, soweit dessen Weitergabe vertraglich zulässig ist. | |||||
| 118 | NAC-04 | Lizenzen | Verbindliche Zuordnung sämtlicher intern benötigter Herstellerlizenzen, Module und Nutzungsrechte zu den drei ausgeschriebenen Vergleichskategorien sowie Bestätigung, dass keine zusätzlichen Pflichtlizenzen oder separat zu administrierenden Applikationen erforderlich sind. | |||||
| 119 | NAC-05 | PoC | Praktischer PoC der kritischen Funktionen in einer vom Auftraggeber bereitgestellten Testumgebung. | |||||
| 120 | NAC-06 | Abnahme | Abnahme anhand dokumentierter Testfälle; Fehlerklassen, Nachbesserungsfristen und Wiederholungstests werden im Projekt festgelegt. |
Lizenz-Mapping
| Lfd. Nr. | Herstellerinterne Lizenz / Modul | Funktion / Zweck | Zuordnung zur Vergleichskategorie | Abrechnungseinheit | Im angebotenen Preis enthalten | Erforderliche Zusatzkomponente / Voraussetzung | Hinweise |
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