Bietermatrix_MUSS-Anforderungen_Cloud-PBX_Kreis-RE_V3_2.xlsx

Cloud-Telefonsystem für die Kreisverwaltung Recklinghausen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 28.09.2026, 12:48 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.vergabe.metropoleruhr.de

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Ausfüllhinweise

BIETERMATRIX – MUSS-ANFORDERUNGEN Cloud-PBX / Microsoft Teams – Kreisverwaltung RecklinghausenUnnamed: 1
ZweckDiese Vorlage ist von allen Bietern vollständig auszufüllen. Sie dient der einheitlichen Prüfung und Vergleichbarkeit der angebotenen Lösungen.
AntwortstatusFür jede MUSS-Anforderung ist einer der vorgegebenen Werte auszuwählen: Erfüllt, Nicht erfüllt oder Nicht anwendbar.
ErfülltDie Anforderung wird vollständig, ohne Einschränkung und im angebotenen Leistungsumfang erfüllt.
NachweisEs ist jeweils eine konkrete Fundstelle anzugeben, zum Beispiel Dokumentname, Kapitel, Seite, Herstellerdokumentation oder PoC-Nachweis.
LizenzierungAlle für die Erfüllung erforderlichen Herstellerlizenzen und Module sind verbindlich einer der drei ausgeschriebenen Vergleichskategorien zuzuordnen.
AbweichungenTechnische Voraussetzungen, Zusatzkomponenten, Einschränkungen und Abweichungen sind im vorgesehenen Hinweisfeld vollständig darzustellen.
Unveränderte VorgabenDie Spalten ID, Bereich und MUSS-Anforderung dürfen nicht verändert oder gekürzt werden.
Angaben zum Bieter
Unternehmen
Angebotene Lösung
Ansprechpartner
Datum
Versionsstand der Vorlage

MUSS-Matrix

Lfd. Nr.IDBereichMUSS-AnforderungAntwortstatusErläuterung der UmsetzungLizenzzuordnungNachweis / konkrete FundstelleHinweise / Abweichungen / Voraussetzungen
1ARC-01ArchitekturDas produktive Hauptsystem muss als vollständig betreute SaaS-Lösung in einer Public-Cloud-Umgebung betrieben werden. Private-Cloud-, reine Hosting-, On-Premises- oder Hybridmodelle als Hauptsystem sind nicht zugelassen.
2ARC-02ArchitekturDer produktive TK-Kern einschließlich Benutzerverwaltung, Rufnummernplan, Routing, Gruppen, Warteschlangen, Contact Center, Vermittlung und Reporting muss Bestandteil der Public-Cloud-Plattform sein.
3ARC-03C5Die produktive Hosting-Umgebung der Kommunikationsplattform muss in einer nach BSI C5 Typ 2 geprüften Cloud-Umgebung betrieben werden.
4ARC-04DatenstandortProduktiv-, Verbindungs-, Konfigurations- und Kommunikationsdaten müssen grundsätzlich in Rechenzentren innerhalb der EU/des EWR verarbeitet und gespeichert werden.
5ARC-05HochverfügbarkeitDie Plattform muss redundant ausgelegt sein und Ausfälle einzelner Infrastrukturkomponenten ohne vollständigen Dienstausfall verkraften. Architektur, RTO/RPO und Wiederanlaufprozesse sind zu dokumentieren.
6ARC-06AdministrationDie ausgeschriebene Cloud-PBX muss als eigenständige Cloud-Lösung betrieben werden und über dokumentierte Schnittstellen bzw. Export-/Importmöglichkeiten verfügen, um eine spätere, separat zu beschaffende Notfalllösung technisch anbinden zu können, ohne dass diese Bestandteil oder Voraussetzung dieser Ausschreibung ist.
7ARC-7CarrierIm Cloudbetrieb müssen unterschiedliche oder mehrere SIP-Provider bzw. SIP-Trunks konfigurierbar sein.
8LIC-01VollfunktionslizenzDie personengebundene Vollfunktionslizenz muss sämtliche im Lastenheft geforderten Benutzer- und Kommunikationsfunktionen enthalten. Hierzu gehören insbesondere Telefonie, Desktop-Softphone, mobile App, One-Number, Präsenz, Microsoft-Teams-Integration, bidirektionaler Statusabgleich, Microsoft-365-/Entra-ID-Integration, Voicemail, Rufgruppen, Warteschlangen, zeit- und skillbasiertes Routing, Agenten-, Contact-Center-, Supervisor-, Vermittlungsplatz-, Reporting-, Wallboard-, Aufzeichnungs- sowie Standard-API- und Integrationsfunktionen, soweit diese dem Benutzer zugeordnet oder im Lastenheft gefordert sind.
9LIC-02Device-LizenzDie Geräte-/Device-Lizenz ist ausschließlich für nicht personengebundene IP-/SIP-Telefone, analoge Teilnehmer, Faxgeräte, Türsprechstellen, Aufzugnotrufgeräte und sonstige technische Nebenstellen vorgesehen. Sie muss alle für den bestimmungsgemäßen Betrieb des Endgeräts erforderlichen System- und Anschlussrechte enthalten.
10LIC-03Mobile-Only-LizenzDie Mobile-Only-Lizenz ist eine eigenständige, funktional reduzierte Lizenz für Benutzer, die ausschließlich eine native Smartphone-App als Nebenstelle nutzen. Sie muss mindestens ein- und ausgehende Geschäftstelefonie, dienstliche Rufnummer, Kontakte, Anruflisten, grundlegende Weiterleitung und Statusfunktionen über WLAN und Mobilfunkdaten unterstützen. Sie ist keine Zusatzlizenz zur Vollfunktionslizenz.
11LIC-04Integriertes ApplikationsmodellDie geforderten Funktionen müssen als funktional integrierte Gesamtlösung bereitgestellt werden. Nicht zulässig ist, dass die Auftraggeberin mehrere voneinander unabhängige Applikationssysteme mit eigener Benutzer-, Rechte-, Administrations-, Support- oder Betriebslogik verwalten muss. Technische Komponenten oder Module im Hintergrund sind zulässig, wenn sie vollständig integriert, einheitlich administriert und durch einen gemeinsamen Support- und Betriebsprozess abgedeckt sind und keine zusätzlichen Lizenzpositionen verursachen.
12LIC-05Teams-UnabhängigkeitDie Nutzung der ausgeschriebenen Cloud-PBX-Funktionen innerhalb von Microsoft Teams muss ohne eine zusätzlich für diese PBX-Integration erforderliche Microsoft-Teams-Phone-Lizenz je Benutzer möglich sein. Die Telefonie muss unabhängig vom Microsoft-Teams-Telefondienst betrieben werden und bei Ausfall oder Nichtverfügbarkeit von Microsoft Teams weiterhin über native Clients, Mobile App und geeignete Endgeräte nutzbar bleiben.
13LIC-06Skalierung und AbrechnungDie drei Lizenzkategorien müssen eindeutig bepreist, monatlich nachvollziehbar abgerechnet und bedarfsgerecht aktivierbar bzw. deaktivierbar sein. Der Bieter hat im Angebot eine vollständige Zuordnung aller intern benötigten Herstellerbestandteile zu den drei Vergleichskategorien vorzulegen und zu bestätigen, dass während der Vertragslaufzeit keine weiteren Pflichtlizenzen entstehen.
14LIC-07NachweisDer Bieter muss mit dem Angebot eine abschließende Funktions- und Lizenzmatrix vorlegen. Nicht aufgeführte spätere Pflichtlizenzen oder Add-ons gelten als im angebotenen Preis enthalten.
15IDM-01Entra IDAnbindung an Microsoft Entra ID zur Synchronisation von Benutzern, Namen, E-Mail-Adressen, Rufnummern, Organisationseinheiten.
16IDM-02ProvisionierungAutomatisierte Anlage, Aktualisierung, Deaktivierung und Löschung von Benutzern anhand definierter Entra-ID-Gruppen und Regeln.
17IDM-03SSOSingle Sign-on mit Microsoft Entra ID für Web-, Desktop-, Teams- und Administrationszugänge; MFA muss für privilegierte Rollen unterstützt werden.
18IDM-04AdressbücherSynchronisation und gemeinsame Suche in Entra-ID-/Microsoft-365-Kontakten, zentralen Unternehmensadressbüchern und optional persönlichen Kontakten.
19IDM-05KalenderAnbindung an Microsoft-365-/Exchange-Kalender zur Anzeige von Termin-, Abwesenheits- und Verfügbarkeitsinformationen unter Beachtung des Berechtigungskonzepts.
20IDM-06RollenDie Lösung muss ein Rollen- und Rechtekonzept mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen bereitstellen.
21IDM-07APIAlternativ oder ergänzend müssen standardisierte Provisionierungs- und Verzeichnis-APIs zur Verfügung stehen.
22MST-01Teams-AppBereitstellung einer innerhalb des Microsoft-Teams-Clients installierbaren App, über die die Cloud-PBX-Funktionen ohne Medienbruch nutzbar sind.
23MST-02TelefonieDie Lösung muss eine Integration mit Microsoft Teams bereitstellen, über die innerhalb der vom Bieter bereitgestellten Teams-App die Gesprächssteuerungsfunktionen Anrufen, Auflegen, Halten, Rückfrage, Makeln, Weiterleiten, Konferenz und DTMF für PSTN-Verbindungen der Cloud-PBX genutzt werden können. Hierfür darf die Nutzung des Microsoft-Teams-Telefondienstes nicht zwingend erforderlich sein.
24MST-03UnabhängigkeitDie Telefonie darf technisch nicht vom Microsoft-Teams-Telefoniedienst abhängig sein. Bei Ausfall oder Nichtverfügbarkeit von Teams muss die Telefonie über native Clients, Mobile App und SIP-Endgeräte fortgeführt werden können.Microsoft Teams dient hierbei als zusätzlicher Benutzerzugang zur Cloud-PBX und nicht als technisch erforderlicher Telefonie-Core der ausgeschriebenen Lösung.
25MST-04Presence SyncBidirektionale Präsenz- und Besetztstatus-Synchronisation zwischen Microsoft Teams und der Cloud-PBX. Teams-Meeting/-Anruf muss den PBX-Status beeinflussen; PBX-Telefonate müssen in Teams als beschäftigt/im Gespräch erkennbar sein.
26MST-05StatusregelnEs muss konfigurierbar sein, welche Plattform den führenden Präsenzstatus eines Mitarbeiters bereitstellt. Die Synchronisation des Besetztstatus mit Microsoft Teams muss bidirektional erfolgen; Kalendereinträge müssen den Präsenzstatus beeinflussen können. Routingrelevante Präsenz- und Besetztzustände müssen von der Lösung unterstützt werden.
27MST-06FunktionenKontakte, Anruflisten, Voicemail, Präsenz, Wahlfeld, und Rufumleitungen müssen innerhalb der Teams-App verfügbar sein.
28MST-07LizenzenDie Microsoft-Teams-Integration muss so bereitgestellt werden, dass für die Nutzung der Cloud-PBX-Funktionen innerhalb der Teams-App keine zusätzliche Microsoft-Teams-Phone-Lizenz je Benutzer zwingende technische Voraussetzung ist. Etwaige für den Betrieb der angebotenen Lösung erforderliche Dritt- oder Herstellerlizenzen sind vom Bieter vollständig offenzulegen und im angebotenen Lizenzmodell zu berücksichtigen.
29MST-08NachweisDie Integration muss in einem Praxistest mit echten Benutzerkonten der Auftraggeberin nachgewiesen werden.
30CLI-01DesktopNative, zentral aktualisierbare Clients für Windows und macOS müssen bereitgestellt werden.
31CLI-02MobileNative Apps für iOS und Android mit vollständiger Nebenstellenfunktion, Push-Signalisierung, Präsenz, Kontakten, Anruflisten und Voicemail.
32CLI-03One NumberEin One-Number-Konzept muss mehrere Geräte eines Benutzers unter einer geschäftlichen Identität zusammenführen.
33CLI-04GerätewechselEin laufendes Gespräch muss zwischen den dem Benutzer zugeordneten Endgeräten übergeben oder übernommen werden können.
34CLI-05TwinningMehrere Endgeräte müssen parallel oder regelbasiert klingeln können. Endgeräte müssen durch den Benutzer im Client bzw. in der App aktivierbar/deaktivierbar sein.
35CLI-06GSM-FallbackDie Mobile App muss neben Datenverbindungen auch GSM-basierte Verfahren wie Callback oder Call-Through unterstützen, damit Geschäftstelefonie bei unzureichender Datenverbindung nutzbar bleibt.
36CLI-07SIP-GeräteHerstellerunabhängige SIP-Endgeräte und IP-Telefone müssen zentral provisioniert und verwaltet werden können.
37CLI-08Analoge GeräteAnaloge Teilnehmer müssen über marktübliche SIP-/IP-Analog-Gateways eingebunden werden können. Die Lizenzierung erfolgt je Port/Nebenstelle über die Device-Lizenz.
38CLI-09BarrierefreiheitZentrale Telefoniefunktionen müssen per Tastatur, Hotkey und ohne ausschließliche Mausbedienung nutzbar sein.
39TEL-01BasisEin- und ausgehende Telefonie, Halten, Makeln, Rückfrage, Weiterleitung mit/ohne Rückfrage, Konferenz, Parken, Heranholen, Rückruf, Anklopfen und Rufumleitungen.
40TEL-02GruppenRufgruppen, Sammelanschlüsse, parallele und sequenzielle Rufverteilung, Gruppenan-/abmeldung sowie konfigurierbare Mindestbesetzung.
41TEL-03ZeitsteuerungBeliebig viele Zeitprofile, Öffnungszeiten, Feiertagskalender, Sondertage, Bereitschafts- und Eskalationszeiten.
42TEL-04IVRMehrstufige Auto-Attendant-/IVR-Strukturen mit DTMF, Ansagen, Text-to-Speech und Routing auf Benutzer, Gruppen, Queues, externe Ziele und Web-/API-Prozesse.
43TEL-05RoutingZeit-, skill-, prioritäts-, standort-, rufnummern-, status- und anruferabhängiges Routing mit frei konfigurierbaren mehrstufigen Fallback- und Eskalationspfaden.
44TEL-06VoicemailVoicemail je Benutzer, Gruppe und Queue mit Audiodatei, optionaler Transkription und E-Mail-Zustellung.
45TEL-07Chef/SekretariatChef-/Sekretariatsfunktionen mit Filterung, Vertretung, Statusanzeige und Übernahme
46TEL-08RufnummernUnterstützung des Rufnummernplans 02361/53-0000 bis -9999 sowie bestehender zwei-, drei- und vierstelliger Durchwahlen und standortbezogener Rufnummern.
47TEL-09CLIPFlexible ausgehende Rufnummernanzeige je Benutzer, Gruppe, Standort oder Callflow; CLIP/CLIR und korrekte Diversion-/History-Informationen.
48TEL-10NotrufStandortbezogenes Notrufrouting für 110/112 mit dokumentierter Pflege der Notrufstandorte und Testverfahren.
49SIP-01CarrierDie Plattform muss carrierunabhängig sein und SIP-Trunks unterschiedlicher Provider parallel unterstützen.
50SIP-02CompanyFlexTelekom CompanyFlex muss direkt oder über eine vom Bieter vollständig verantwortete, hochverfügbare Standardintegration unterstützt werden.
51SIP-03Mehrere TrunksMehrere SIP-Trunks müssen gleichzeitig je Mandant, Standort, Rufnummernbereich oder Fallback-Szenario nutzbar sein.
52SIP-04FailoverBei Störungen müssen alternative Trunks, Provider oder Routen nach definierten Regeln manuell oder automatisiert aktivierbar sein.
53SIP-05StandardsUnterstützung von SIP/TLS, SRTP, G.711, Opus, RFC 2833/4733, E.164, CLIP/CLIR sowie relevanten Diversion-/History-Headern.
54SIP-06FirewallDer Bieter liefert eine vollständige und laufend gepflegte Firewall-, DNS-, Port-, FQDN- und Medienpfad-Dokumentation. Änderungen sind rechtzeitig anzukündigen.
55SIP-07NetzwerkDie Lösung muss so funktionieren, dass Telefonie- und Sprachdaten direkt über die Internetverbindung übertragen werden können, ohne den gesamten Datenverkehr durch das zentrale Verwaltungsnetz zu leiten. Die dafür erforderlichen Internetadressen, Servernamen und Netzwerkfreigaben müssen vollständig dokumentiert werden, damit sie zentral über FortiClient EMS eingerichtet und verwaltet werden können.
56SIP-08QualitätMonitoring und Auswertung von Latenz, Jitter, Paketverlust, MOS und Gesprächsabbrüchen; Export und mandanten-/standortbezogene Analyse.
57CC-01ACDIntegrierte ACD mit beliebig konfigurierbaren Queues, Prioritäten, Ansagen, Wartemusik, Position/Wartezeit und Überlaufregeln.
58CC-02AgentenAgenten müssen sich je Queue an-/abmelden können; Mindestanzahl aktiver Agenten und nicht ausbuchbare Pflichtagenten müssen definierbar sein.
59CC-03RoutingSkill-, zeit-, prioritäts-, status-, caller- und lastabhängiges Routing sowie Longest Idle, Round Robin und Last Agent Call/Match Caller.
60CC-04FallbackMehrstufige Fallback-/Eskalationspfade mit anderen Queues, Vermittlung, externen Zielen, Voicemail, Bereitschaft und Rückruf.
61CC-05CallbackAutomatischer Rückruf unter Beibehaltung der Warteschlangenposition
62CC-06NacharbeitKonfigurierbare Nachbearbeitungszeiten
63CC-07SupervisorSupervisor-Funktionen mit Live-Überwachung, Agenten-/Queue-Status, Coaching/Whisper und – soweit datenschutzrechtlich freigegeben – Mithören/Eingreifen.
64CC-08WallboardEchtzeit-Wallboards im Softphone und webbasiert, frei konfigurierbar und auf Großbildschirmen darstellbar.
65CC-09ReportingHistorische Berichte mindestens zu Anrufvolumen, beantwortet/verpasst, ASA, AHT, SLA, Abbruchquote, Wartezeiten, Peak-Zeiten, Agenten- und Queue-Leistung.
66CC-10BerichteManueller Export mindestens in CSV/XLSX/PDF sowie automatisierter zeitgesteuerter Versand von Berichten per E-Mail.
67OP-01IntegrationDer Vermittlungsplatz muss Bestandteil derselben Plattform und der Vollfunktionslizenz sein.
68OP-02OberflächeGrafische Echtzeitoberfläche mit Präsenz-, Kalender-, Telefon- und Gruppenstatus sowie frei konfigurierbaren Favoriten und Abteilungsansichten.
69OP-03BedienungAnnehmen, Halten, Rückfrage, Makeln, blind/angekündigt vermitteln, Parken, Konferenz und Rückrufnotiz.
70OP-04TastaturSchnelle Bedienung per Tastatur, Hotkeys und frei belegbaren Funktionstasten
71OP-05QueuesAnzeige wartender Anrufe, längster Wartezeit und Queue-Status
72OP-06InformationenAnzeige von Kontaktdaten, Organisationseinheit, Funktion, Vertretung, Abwesenheit und individuellen Hinweisen gemäß Berechtigung.
73API-01RESTDokumentierte, versionierte REST-API für Benutzer, Kontakte, Rufnummern, Routing, Kommunikationsdaten, Reporting und Administration.
74API-02EventsWebhooks/Trigger und Echtzeitereignisse, z. B. über WebSocket oder gleichwertige Technik, für Anruf-, Präsenz- und Statusereignisse.
75API-03Call ControlAPI-basierte Anrufsteuerung mindestens für Anruf starten
76API-04ContactsAPI für Kontaktmanagement und Abgleich externer Fachverfahren/Adressquellen.
77API-05Communication LogProgrammierbarer Zugriff auf Kommunikationsprotokolle unter Beachtung von Rollen, Aufbewahrung und Datenschutz.
78API-06BotsAnbindung von Bots, KI-Agenten, Fachanwendungen und digitalen Prozessen über standardisierte Schnittstellen ohne Änderung des Plattformkerns.
79API-07KI-OptionKI-Funktionen müssen mandanten-, bereichs- und benutzerbezogen aktivierbar/deaktivierbar sein. Datenverarbeitung, Modellanbieter, Speicherorte und Löschkonzept sind transparent darzustellen.
80REC-01RecordingGesprächsaufzeichnung muss je Benutzer, Gruppe, Queue oder Rufnummer aktivierbar sein und standardmäßig deaktiviert betrieben werden können.
81REC-02HinweiseHinweisansagen, Einwilligungs-/Opt-in-Prozesse und manuelles Starten/Stoppen müssen unterstützt werden.
82REC-03SpeicherungAufzeichnungen sind verschlüsselt.
83REC-04RetentionAufbewahrungsfristen müssen je Datenart und Organisationseinheit konfigurierbar sein; automatische Löschung nach Fristablauf.
84REC-05VoicemailVoicemails müssen als Audiodatei sowie optional als Transkript bereitgestellt und per E-Mail versendet werden können.
85REC-06LöschungSelektive Anonymisierung/Löschung von Kommunikationsdaten nach Benutzer, Kontakt, Zeitraum oder Vorgang sowie dokumentierter Gesamt-Löschprozess.
86SEC-01DSGVODSGVO-konformer Betrieb; Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags einschließlich TOM (Technische und organisatorische Maßnahmen), Unterauftragnehmern und Verarbeitungsorten.
87SEC-02C5Die produktive Hosting-Umgebung der Kommunikationsplattform muss in einer nach BSI C5 Typ 2 geprüften Cloud-Umgebung betrieben werden. Der entsprechende Nachweis ist auf Anforderung in geeigneter, vertraglich zulässiger Form zu erbringen.
88SEC-03RBACDie Lösung muss ein Rollen- und Rechtekonzept mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen für Benutzer und administrative Funktionen bereitstellen.
89SEC-04AuditRevisionsfähige Audit-Logs für Anmeldungen, Adminänderungen, Rechte, Routing, Trunks, Aufzeichnungen, Exporte und Löschungen; Export über Datei oder API.
90SEC-05MFAMFA für administrative und privilegierte Zugänge; SSO über Entra ID.
91SEC-06VerschlüsselungTLS für Signalisierung und Schnittstellen, SRTP oder gleichwertige Verschlüsselung für Medien, Verschlüsselung gespeicherter schutzbedürftiger Daten.
92SEC-07IncidentDer Anbieter muss schriftlich festlegen, wie bei einem Sicherheitsvorfall vorgegangen wird. Dazu gehören klare Ansprechpartner und Meldewege, Regeln zur Weitergabe an verantwortliche Stellen, die Möglichkeit einer fristgerechten DSGVO-Meldung sowie ein abschließender Bericht über Ursache, Auswirkungen und getroffene Maßnahmen.
93SEC-08DatenexportWenn der Vertrag endet, muss der Anbieter alle Daten und Einstellungen der Telefonanlage vollständig an die Kreisverwaltung übergeben. Anschließend muss er schriftlich bestätigen, dass alle beim Anbieter verbliebenen Daten und Sicherungskopien ordnungsgemäß gelöscht wurden.
94ADM-01EinheitlichkeitBenutzer, die drei Lizenzkategorien, Geräte, Routing, Gruppen, Queues, Contact Center, Vermittlung, Reports und Trunks müssen über eine einheitliche oder nahtlos integrierte Administrationslösung verwaltet werden. Eine zusätzliche unabhängige Administrationsplattform mit separater Benutzer-, Rollen- oder Konfigurationspflege ist nicht zulässig.
95ADM-02MandantenMindestens 40 Mandanten bzw. logisch getrennte Organisations-/Standortbereiche müssen abbildbar sein; zentrale und delegierte Administration.
96ADM-03MassenänderungImport, Export und Massenänderung von Benutzern, Rufnummern, Geräten, Gruppen und Berechtigungen über CSV oder XLSX oder API.
97ADM-04VorlagenKonfigurationsvorlagen für Benutzer, Standorte, Endgeräte, Rollen und Callflows.
98ADM-05HistorieÄnderungshistorie mit Benutzer, Zeitstempel, Alt-/Neuwert und Rückverfolgbarkeit.
99ADM-06BackupRegelmäßige Backups von Konfiguration und relevanten Daten; dokumentiertes Restore-Verfahren und Wiederherstellungstests.
100ADM-07MonitoringDie Lösung muss ein zentrales Monitoring der Plattformdienste sowie der mandantenbezogenen SIP-Trunk-Registrierungen unterstützen. Die Gesprächsqualität muss erfasst werden können.
101MIG-01KonzeptDer Bieter erstellt ein detailliertes Migrations-, Rollout-, Cutover- und Fallback-Konzept für Zentrale, Fachbereiche, Liegenschaften und Berufskollegs.
102MIG-02BestandÜbernahme und Qualitätssicherung von Benutzer-, Rufnummern-, Nebenstellen-, Geräte-, Gruppen-, Weiterleitungs- und Routingdaten.
103MIG-03ParallelbetriebEin zeitlich begrenzter Parallelbetrieb mit einer bestehenden TK-Umgebung muss unterstützt werden. Die Anbindung an einen Session Border Controller (SBC) muss möglich sein.
104MIG-04PilotPilot-/Testmandant und produktionsnahe Testgruppe vor dem flächendeckenden Rollout.
105MIG-05WorkshopsKommunikations- und Routingworkshops je Fachbereich zur Optimierung von Erreichbarkeit, Gruppen, Warteschlangen, Vertretungen und optionalen Bots.
106MIG-06DokumentationVollständige Dokumentation der Lösung in deutscher Sprache.
107MIG-07SchulungRollenbezogene Schulungen für Administratoren, Vermittlung, Supervisoren, Service Desk, Multiplikatoren und Endbenutzer.
108MIG-08StabilisierungBegleitung der Produktivsetzung und definierte Hypercare-/Stabilisierungsphase.
109SLA-01VerfügbarkeitVerbindliche monatliche Verfügbarkeit der SaaS-Plattform von mindestens 99,9 %, ausgenommen vorab angekündigte Wartungsfenster. Höhere Werte können angeboten werden.
110SLA-02SupportDeutschsprachiger Support für Auftraggeberin und beauftragten Betriebspartner; klarer Herstellereskalationsweg innerhalb der EU.
111SLA-0324/7Annahme kritischer Störungen rund um die Uhr; definierte Reaktions-, Eskalations- und Wiederherstellungszeiten nach Priorität.
112SLA-04P1Bei vollständigem oder weitgehendem Ausfall: Reaktion spätestens 30 Minuten, fortlaufende Statusinformationen und technische Eskalation.
113SLA-05WartungGeplante Wartungen sind mit angemessenem Vorlauf anzukündigen; Notfallwartungen unverzüglich.
114SLA-06LifecycleVerbindliche Information über Abkündigungen, Funktionsänderungen und Breaking Changes mit ausreichender Übergangsfrist.
115NAC-01MatrixVollständig ausgefüllte Anforderungsmatrix mit Status erfüllt/nicht erfüllt, Erläuterung, Lizenzzuordnung und konkretem Dokumentationsnachweis.
116NAC-02ArchitekturDer Anbieter muss einen verständlichen technischen Plan liefern, aus dem hervorgeht, wie alle Bestandteile der Telefonanlage zusammenarbeiten und welchen Weg Benutzer-, Telefonie- und Statusdaten nehmen.
117NAC-03C5Die produktive Hosting-Umgebung der Kommunikationsplattform muss in einer nach BSI C5 Typ 2 geprüften Cloud-Umgebung betrieben werden. Der entsprechende Nachweis ist auf Anforderung in geeigneter, vertraglich zulässiger Form zu erbringen, soweit dessen Weitergabe vertraglich zulässig ist.
118NAC-04LizenzenVerbindliche Zuordnung sämtlicher intern benötigter Herstellerlizenzen, Module und Nutzungsrechte zu den drei ausgeschriebenen Vergleichskategorien sowie Bestätigung, dass keine zusätzlichen Pflichtlizenzen oder separat zu administrierenden Applikationen erforderlich sind.
119NAC-05PoCPraktischer PoC der kritischen Funktionen in einer vom Auftraggeber bereitgestellten Testumgebung.
120NAC-06AbnahmeAbnahme anhand dokumentierter Testfälle; Fehlerklassen, Nachbesserungsfristen und Wiederholungstests werden im Projekt festgelegt.

Lizenz-Mapping

Lfd. Nr.Herstellerinterne Lizenz / ModulFunktion / ZweckZuordnung zur VergleichskategorieAbrechnungseinheitIm angebotenen Preis enthaltenErforderliche Zusatzkomponente / VoraussetzungHinweise
1
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Alle Unterlagen dieser Ausschreibung