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Chemische Analyse von Aerosol-Filterproben aus der Neumayer-Station III

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 28.09.2026, 18:11 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport-elvis.de

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Öffentliche Ausschreibung Externe chemische Analyse von Aerosol-Filterproben aus dem Spurenstoffobservatorium an der Neumayer-Station III in der Antarktis

Vergabe-Nr. 35/34030591

Leitfaden zur Ausschreibung

Externe chemische Analyse von

Aerosol-Filterproben aus dem

Spurenstoffobservatorium an der Neumayer-

Station III in der Antarktis

Leitfaden zur

Öffentlichen Ausschreibung

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Öffentliche Ausschreibung Externe chemische Analyse von Aerosol-Filterproben aus dem Spurenstoffobservatorium an der Neumayer-Station III in der Antarktis

Vergabe-Nr. 35/34030591

Leitfaden zur Ausschreibung

Inhalt

  1. Vorbemerkung zur Angebotsabgabe _____________________________________ 3

  2. Auftraggeberin/Vergabestelle ___________________________________________ 4

  3. Umfang der ausgeschriebenen Leistung __________________________________ 4

3.1. Grundlagen für die Beauftragung ____________________________________ 4

  1. Art und Ablauf des Verfahrens __________________________________________ 4

4.1. Fristen und Termine ______________________________________________ 5 4.1.1 Angebotsfrist: ______________________________________________________ 5 4.1.2 Zuschlags- und Bindefrist: ____________________________________________ 5 4.1.3 Vertragstermine/Leistungszeitraum _____________________________________ 5

4.2. Bieterkommunikation ______________________________________________ 5

4.3. Form des Angebots _______________________________________________ 6

4.4. Eignungsprüfung _________________________________________________ 6 4.4.1 Nachweise zur Eignungsprüfung _______________________________________ 6 4.4.2 Fortlaufende Eignungsprüfung _________________________________________ 8

4.5. Zuschlagskriterien ________________________________________________ 8

  1. Anlagenverzeichnis ___________________________________________________ 8

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Leitfaden zur Ausschreibung

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihr Interesse an der Teilnahme an oben genanntem Vergabeverfahren. Hiermit möchten wir Sie zur Abgabe eines Angebots auffordern. Bitte beachten Sie dazu den hier aufgestellten Leitfaden zur Öffentlichen Ausschreibung.

1. Vorbemerkung zur Angebotsabgabe

Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (nachfolgend „Alfred-Wegener-Institut“ oder „AWI“), Am Handelshafen 12, 27570 Bremerhaven, beabsichtigt im Rahmen einer Öffentlichen Ausschreibung nach UVgO die folgende Leistung zu vergeben:

„Externe chemische Analyse von Aerosol-Filterproben aus dem Spurenstoffobservatorium an der Neumayer-Station III in der Antarktis.”

Das Alfred-Wegener-Institut ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts der Freien Hansestadt Bremen. Die Finanzierung der Stiftung erfolgt durch den Bund sowie die Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Schleswig–Holstein und Brandenburg.

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Polar- und Meeresforschung durch eigene Forschungsarbeiten und durch Koordination sowie technische und logistische Unterstützung der Polar- und Meeresforschung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Stiftung soll die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Institutionen und Arbeitsgruppen des In- und Auslandes pflegen.

Das Alfred-Wegener-Institut unterstützt die Bundesregierung nach deren Richtlinien und Weisungen bei der Wahrnehmung der Rechte und Pflichten, die ihr aus den von der Bundesrepublik Deutschland (im folgenden "Bund" genannt) geschlossenen völkerrechtlichen Vereinbarungen und bei der Durchführung von Bundesgesetzen in Bezug auf die Polargebiete erwachsen.

Das Alfred-Wegener-Institut unterstützt die Bundesregierung bei der Durchführung nationaler und internationaler Aufgaben auf dem Gebiet der Meeresüberwachung und des marinen Umweltschutzes, sowohl in polaren und nichtpolaren Gebieten.

Inhalt dieses Leitfadens ist die Beschreibung des Auftragsgegenstandes einerseits und der Ablauf des weiteren Vergabeverfahrens andererseits.

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2. Auftraggeberin/Vergabestelle

Auftraggeberin der Leistung ist das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Am Handelshafen 12, 27570 Bremerhaven.

Bestehen aus Sicht des Bieters hinsichtlich des Auftragsgegenstandes und/oder des Vergabeverfahrens Nachfragen, Bedenken oder Anregungen, so sind diese über die Vergabeplattform „subreport ELViS“ zu äußern.

Auskünfte erteilt das Alfred-Wegener-Institut nur aufgrund über die Vergabeplattform „subreport ELViS“ versandter Anfragen. Nur die Beachtung des zwingenden Schriftformerfordernisses gewährleistet ein transparentes Vergabeverfahren.

Zur Gewährleistung eines diskriminierungsfreien Wettbewerbes sind Fragen und Auskünfte seitens der Bieter bis spätestens bis zur unter Punkt 4.2 Bieterkommunikation genannten Frist zu stellen. In begründeten Ausnahmefällen kann eine Auskunftserteilung darüber hinaus bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe erfolgen.

Angebote, Nachfragen, Bedenken, Rügen, Anregungen erfolgen in deutscher Sprache. Die Planung und Umsetzung der Maßnahme in Abstimmung mit der Auftraggeberin, sowie sämtliche damit einhergehende Korrespondenz und Kommunikation erfolgen ebenfalls in deutscher Sprache.

3. Umfang der ausgeschriebenen Leistung

Externe chemische Analyse von Aerosol-Filterproben aus dem Spurenstoffobservatorium an der Neumayer-Station III in der Antarktis.

3.1. Grundlagen für die Beauftragung

Art und Umfang der Lieferleistung werden bestimmt durch:

 Anlage 1 –Preisblatt  Anlage 2 – Leistungsbeschreibung

4. Art und Ablauf des Verfahrens

Bei der vorliegenden Leistung handelt es sich um eine Dienstleistung im Anwendungsbereich der UVgO. Dieser Auftrag wird gemäß § 8 Abs. 2 und § 9 UVgO im Wege einer Öffentlichen Ausschreibung vergeben.

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4.1. Fristen und Termine

4.1.1 Angebotsfrist:

Das formgerechte Angebot (siehe unter Ziffer 4.3) ist einzureichen bis spätestens zum 23.10.2026, 09:00 Uhr Bis zum Ablauf der oben genannten Angebotsfrist können Angebote geändert, berichtigt oder zurückgezogen werden. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote können nicht berücksichtigt werden.

4.1.2 Zuschlags- und Bindefrist:

Mit Ablauf der Angebotsfrist zur Abgabe des Angebotes beginnt die Zuschlags- und Bindefrist. Die Bieter sind vorbehaltlich weiterer Vorgaben an ihr Angebot gebunden bis 11.12.2026 Das Angebot kann während der Zuschlags- bzw. Bindefrist nicht zurückgezogen werden.

4.1.3 Vertragstermine/Leistungszeitraum

Vertragslaufzeit 48 Monate, beginnend mit dem 01.01.2027 !

4.2. Bieterkommunikation

Bieter haben die Möglichkeit, zu dem Vergabeverfahren und den einzelnen Modalitäten Rückfragen über die Vergabeplattform „subreport ELViS“ zu stellen.

Bitte beachten Sie, dass nur rechtzeitig bis spätestens zum 12.10.2026 gestellte Fragen beantwortet werden (vgl. unter Ziffer 2).

Die den Bietern in Textform übermittelten Antworten werden Gegenstand der Vergabeunterlagen und sind im Rahmen der Angebotserstellung von den Bietern zu beachten. Mündliche Auskünfte und Erklärungen haben keine Rechtsverbindlichkeit. Wir empfehlen allen Bietern sich freiwillig auf der Vergabeplattform zu registrieren. Damit werden sie über Änderungen an den Vergabeunterlagen und Antworten zu eventuell auftretenden Bieterfragen informiert. Alle nicht registrierten Bieter müssen sich auf der Vergabeplattform über Änderungen selbstständig informieren. Diese Obliegenheit besteht bis zum Ablauf der Angebotsfrist.

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Mit Abgabe des Angebots erklärt der Bieter, dass er alle etwaigen Änderungen, die über die Vergabeplattform „subreport ELViS“ eingestellt wurden, zur Kenntnis genommen und das Angebot auf Grundlage des letzten Standes einreicht.

4.3. Form des Angebots

Die Bieter werden hiermit aufgefordert, ein Angebot abzugeben, das alle geforderten Leistungen und Bestandteile beinhaltet.

Mit der Abgabe des Angebotes sind von den Bietern folgende Unterlagen einzureichen:  Preisblatt (Anlage 1)  Angebotsformular (Anlage A1),  die Eigenerklärungen gemäß 4.4,  sowie die zur Prüfung der Eignung notwendigen Nachweise (vgl. 4.4.1)

Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform „Subreport“ durchgeführt. Dies bedeutet, dass Angebote nur elektronisch hierüber abgegeben werden können. Eine anderweitige Abgabe der Teilnahmeanträge (z.B. schriftlich, per Fax oder E-Mail) ist nicht zulässig und führt zum zwingenden Ausschluss des Angebotes.

Nebenangebote sind nicht zugelassen.

4.4. Eignungsprüfung

Bitte beachten Sie: Der Zuschlag kann nur an fachkundige, leistungsfähige sowie gesetzestreue und zuverlässige Unternehmen erfolgen. Die Vergabestelle behält sich vor die Eignung der im Vergabeverfahren berücksichtigten Bieter stetig zu überprüfen.

4.4.1 Nachweise zur Eignungsprüfung

Zum Nachweis seiner Eignung muss der Bieter die nachfolgend genannten Nachweise und Eigenerklärungen mit dem Angebot einreichen.

 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

  • Eigenerklärung zur Berufs- bzw. Handelsregistereintragung oder ein entsprechender Registerauszug

 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Nachweis über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personen und Sachschäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen
  • Erklärung über den Gesamtumsatz und zum Umsatz, welcher mit vergleichbaren Aufträgen generiert wurde, aus den letzten vier abgeschlossenen Geschäftsjahren Hinweis: Zu diesem Eignungskriterium wird kein Mindestumsatz gefordert. Die

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Vergabestelle wird aber anhand der mitgeteilten Umsätze im Bereich vergleichbarer Aufträge eine Eignungsprognose dahingehend aufstellen, ob der Bieter über einen zur Auftragsdurchführung erforderlichen Geschäftsbetrieb verfügt.

 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

  • Unternehmensdarstellung (wesentliche Geschäftsfelder und Leistungsspektrum sowie Struktur und Organisationsform des Unternehmens; max. 2 Seiten)
  • Im Rahmen dieser Ausschreibung muss der Auftragnehmer eine wesentliche, innerhalb der letzten drei Jahre vom Unternehmen erbrachten Leistung, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist oder gar höheren Spezifikationen, erfolgreich nachweisen. Diese Referenz muss eine vergleichbare oder höhere Spezifikation haben als die in dieser Beschreibung geforderte Leistung. (Anlage A7)
  • Erklärung zur beabsichtigten Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (einzureichen nur im Falle sofern dies vorgesehen ist; Anlagen A5 und A6)

 Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

  • Eigenerklärung in Anlehnung an §§ 123, 124 GWB (Anlage A3)
  • Eigenerklärung MiLoG (Anlage A4)

Zu den genannten Eignungskriterien legt der Bieter mit seinem Angebot umfassende Informationen vor, die eine sichere Einschätzung zulassen.

Vor einer Bezuschlagung wird die Auftraggeberin prüfen, ob zurzeit eine Eintragung in der Liste der Auftragssperren nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVerG) vorliegt, die eine Beauftragung an den Bietenden ausschließen würde.

Der Nachweis der Eignung kann mittels der Eintragung in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis ULV, PQ-VOL einer Auftragsberatungsstelle oder einer anderen anerkannten Stelle geführt werden. Aus dem Register müssen sich dazu die geforderten Erklärungen/Nachweise ergeben.

Die Auftraggeberin behält sich vor, den Bieter, der voraussichtlich den Zuschlag erhalten soll, aufzufordern, amtliche Registerauszüge, Unbedenklichkeitsbescheinigungen oder ähnliches zu einem bestimmten Zeitpunkt vor Zuschlagserteilung vorzulegen.

Fehlende Nachweise oder Erklärungen können zum Ausschluss führen.

Die Nachweise können als Kopie vorgelegt werden und dürfen zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein bzw. müssen im Zeitpunkt der Abgabe des Angebots noch gültig sein.

Bei Bietergemeinschaften sind für sämtliche Mitglieder die vorgenannten Unterlagen und Erklärungen vorzulegen.

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Ausländische Bieter haben vergleichbare Nachweise der Herkunftsländer beizufügen.

Die Nachweise und Erklärungen sollen in beglaubigter Übersetzung vorgelegt werden.

Für den Fall, dass Unbedenklichkeitsbescheinigungen von den Behörden generell nicht ausgestellt werden, ist eine entsprechende Erklärung der Behörde dem Angebot beizufügen. Der Bieter hat dann durch andere geeignete Unterlagen die Eignung nachzuweisen.

Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird die Auftraggeberin für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem beim Bundeskartellamt geführten Wettbewerbsregister gemäß § 6 WRegG anfordern.

4.4.2 Fortlaufende Eignungsprüfung

Um der Vergabestelle die Prüfung des Fortbestands der Bietereignung zu ermöglichen, sind die Bieter verpflichtet, die Vergabestelle über alle Umstände, die eine erneute Beurteilung der Eignung des Bieters (Bieter, Mitglieder einer Bietergemeinschaft oder verantwortliche Nachunternehmer) begründen können, zu informieren. Hierzu zählen auch beabsichtigte Umwandlungen nach dem UmwG.

4.5. Zuschlagskriterien

Zur Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots wird der eingetragene Preis gemäß Anlage 1 Preisblatt zu 100% zugrunde gelegt. Es werden keine weiteren Kriterien berücksichtigt. Von allen geeigneten Bietern erhält derjenige mit dem niedrigsten Preisangebot den Zuschlag.

Bei Angebotsgleichheit entscheidet das Los.

5. Anlagenverzeichnis

Anlage 1 - Preisblatt o Anlage 2 - Leistungsbeschreibung o Anlage A1 - Angebotsformular o Anlage A2 - Bewerbungs- und Vergabebedingungen o Anlage A3 - Eigenerklärung in Anlehnung an §§ 123, 124 GWB o Anlage A4 - Eigenerklärung MiLoG o Anlage A5 - Bietergemeinschaft o Anlage A6 - Verzeichnis der Nachunternehmerleistung (VHB 233) o Anlage A7 - Beschreibung der Referenzprojekte o Anlage A8 - Datenschutz im Vergabeverfahren o

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