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BB03 Anhang LB.4 Standards im Busverkehr der Verbundlandkreise im VVS.pdf

Busverkehr auf den Linien 636 und 637 im Landkreis Böblingen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.10.2026, 15:18 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport.de

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Standards im Busverkehr der

Verbundlandkreise im VVS

In Zusammenarbeit mit der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH

Version 2.2 Fassung vom 19.02.2025

I

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Vorbemerkung: Die in diesem Dokument beschriebenen „Standards“ gelten einheit- lich für alle Busverkehre im Gebiet der Verbundlandkreise im VVS. Sie finden An- wendung sowohl auf eigenwirtschaftliche Verkehre als auch auf Verkehre mit öffentli- chem Dienstleistungsauftrag („ÖDLA“).

Sofern im Einzelfall eine Regelung speziell auf Verkehre mit ÖDLA gilt, ist der Zusatz „bei ÖDLA“ vorgeschaltet. Für eigenwirtschaftliche Verkehre werden die „Standards“ jeweils über das sog. ergänzende Dokument zur Vorabbekanntmachung vorgege- ben. Dieses kann linienbündelspezifische Vorgaben enthalten. Für Verkehre mit ÖDLA verweist die Leistungsbeschreibung auf die „Standards“; die Leistungsbe- schreibung kann ebenfalls linienbündelspezifische Vorgaben enthalten. Linienbündel- spezifische Vorgaben in der Leistungsbeschreibung und dem ergänzenden Doku- ment gehen den Standards in diesem Dokument vor.

An manchen Stellen wird in den vorliegenden „Standards“ darauf hingewiesen, dass das ergänzende Dokument oder die Leistungsbeschreibungen Konkretisierungen enthält.

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INHALTSVERZEICHNIS

  1. VERBUNDORGANISATION, BETEILIGUNG UND FINANZIERUNG 6

  2. BETRIEB, FAHRPLAN UND MELDEWESEN 7

2.1 Betriebspflicht 7 2.1.1 Regelbetrieb 7 2.1.2 Störungsmanagement 8 2.1.3 Zeitumstellung 9

2.2 Melde- und Abstimmungspflichten 9

2.3 Ermittlung und Weitergabe von Echtzeitdaten 9

2.4 Anschluss-Sicherung und Wartezeitvorschrift 10

2.5 Ereignismanagementsystem (EMS) 10

2.6 Haltestellen 11 2.6.1 Zuständigkeit 11 2.6.2 Informationen am Haltestellenschild 12 2.6.2.1 Einheitliche Gestaltung 12 2.6.2.2 Zusammenfassen mehrerer Linien auf einem Steckschild 13 2.6.2.3 Zielangabe bei „besonderen Linien“ 13 2.6.2.4 Zielangabe bei Ringlinien 13 2.6.2.5 Steckschilder an ZOB 14 2.6.2.6 DFI Light Anzeiger 14 2.6.3 Aushanginformation 14 2.6.3.1 Fahrplan, Umgebungsplan und Tarifblatt 14 2.6.3.2 Chronologische Abfahrtsfahrpläne 14 2.6.4 Verschmutzungen und Abnutzungserscheinungen und weitere Mängel 15 2.6.5 Nicht mehr bediente Haltestellen 15 2.6.6 Übergabe von Haltestelleninfrastruktur bei Betreiberwechsel 16

2.7 Fahrplanänderungen an Tagen mit vorgezogenem Unterrichtsende 16

2.8 Bedarfsverkehre 16

2.9 Betriebsleitung 17

2.10 Fahrtausfall, Verfrühung und Nichtbedienung 17

2.11 Nachbesserung zu enger Umläufe 18

  1. FAHRZEUGE 19

3.1 Abstimmung der Fahrzeugbeschaffung 19

3.2 Mindestanforderungen 19

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3.3 Werbung und Kommunikationsmittel 19

3.4 Antrieb und Umweltstandards 20

3.5 Beeinflussung von Lichtsignalanlagen 20

3.6 Vorhaltung von Fahrzeugreserven 20

3.7 Relikte früherer Einsatzgebiete 20

3.8 Fahrzeugdesign 21

3.9 Videoüberwachung 21

  1. ANFORDERUNGEN AN DAS FAHR- UND VERKAUFSPERSONAL 22

  2. KUNDENSERVICE, MARKETING UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT 24

5.1 Kontaktmöglichkeiten und Fundsachen 24

5.2 Kundenbüro 24

5.3 Umgang mit Anregungen und Beschwerden 24

5.4 Allgemeines Marketing und Öffentlichkeitsarbeit 25

5.5 Platzierung von VVS-Hinweisen, Kommunikations- und Werbemitteln 25

5.6 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 25

5.7 Unterstützung des Aufgabenträgers und des VVS bei der Bewerbung von veränderten Verkehrsangeboten 26

  1. TARIF UND VERTRIEB 27

6.1 Anwendung des Verbundtarifs 27

6.2 BW-Tarif 28

6.3 Fahrscheine 28

6.4 Verkauf in den Fahrzeugen (Sortiment) 28

6.5 Verkauf in den Fahrzeugen (Technik) 28

6.6 eTicketing 29

6.7 Verkauf an den Haltestellen 29

  1. VERBUNDEINNAHMEN UND EINNAHMENSICHERUNG 30

7.1 Einnahmenmeldung und Einnahmenabrechnung 30

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7.2 Verkehrserhebungen 30

7.3 Automatisches Fahrgastzählsystem (AFZS) 30

7.4 Fahrscheinkontrollen 31

ANLAGEN ZU DEN STANDARDS 32

V

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1. Verbundorganisation, Beteiligung und Finanzierung

Angaben zur Verbundorganisation sowie zur Beteiligung der Verkehrsunternehmen (nachfolgend VU genannt) an der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (nach- folgend VVS genannt) und zur Finanzierung können der Anlage St5 „Verbundorgani- sation, Beteiligung und Finanzierung“ entnommen werden.

Das VU schließt mit dem VVS die Vereinbarung zu den Leistungs- und Vergütungs- beziehungen ab (Anlage St11).

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V 2.2

2. Betrieb, Fahrplan und Meldewesen

2.1 Betriebspflicht

2.1.1 Regelbetrieb

Das VU hat für einen geordneten und vertragsgemäßen Betriebsablauf zu sorgen. Die Vorhaltung eines Notfall- und Störungsmanagements mit der kurzfristigen Bereit- stellung von Ersatzfahrzeugen innerhalb von max. 60 Minuten nach Auftreten des störenden Ereignisses muss durch das VU erfolgen.

Die Fahrpläne inklusive der anzusetzenden Fahrzeitprofile sowie die Gefäßgrößen bzw. die Anzahl der einzusetzenden Fahrzeuge sind der Leistungsbeschreibung be- ziehungsweise der Vorabbekanntmachung zu entnehmen.

Die im Ergänzenden Dokument bzw. in der Leistungsbeschreibung geforderten Ka- pazitäten sind durch einen entsprechenden Fahrzeugeinsatz anzubieten. Als anre- chenbare Kapazität werden dabei jedoch aus Komfortgründen maximal anerkannt:

• bei Standardbussen ab 11,0 m bis 13,25 m Länge 75 Fahrgastplätze, • bei Standardbussen ab 13,25 m Länge 100 Fahrgastplätze, • bei Gelenkbussen 125 Fahrgastplätze, • bei Buszügen (Standardbus mit Personenanhänger) 150 Fahrgastplätze, • bei Midibussen ab 9,0 m Länge (Midibusse) 60 Fahrgastplätze,

auch wenn die tatsächlich zugelassenen Sitz- und Stehplatzzahlen der betreffenden Fahrzeuge höher sind. Ist also ein Gelenkbus gefordert (entspricht einer maximal an- rechenbaren Kapazität von 125 Fahrgastplätzen), dann können auf dieser Fahrt auch alternativ ein Standardbus ab 11,0 m bis 13,25 m Länge und ein Midibus ab 9,0 m Länge eingesetzt werden (entspricht 75 + 60 = 135 Fahrgastplätzen). Überschreitun- gen der geforderten Kapazität sind möglich, sofern nicht ausdrücklich untersagt und die Straßenverhältnisse dies zulassen. Unterschreitungen der geforderten Kapazität sind dagegen nur in zwei Ausnahmen möglich.

a) Unterschreitung der geforderten Kapazität auf einem Teilabschnitt der Fahrt

Lediglich bei einer Aufteilung der geforderten Kapazität auf mehrere Fahr- zeuge (z.B. Einsatz von zwei Standardbussen statt einem Gelenkbus) ist ein Unterschreiten der geforderten Kapazität auf einem Teilabschnitt der Fahrt (zweiter Bus setzt erst im Fahrtverlauf ein) zulässig. Bei ÖDLA: Das Unter- schreiten der geforderten Kapazität nach dem vorstehenden Satz setzt eine vorherige schriftliche Genehmigung des Aufgabenträgers voraus.

b) Unterschreitung der geforderten Kapazität außerhalb der verkehrsstarken Zeiten

Das VU kann Mo-Fr an Werktagen 8:30 bis 12:00 Uhr und nach 19:00 Uhr, so- wie Samstag, Sonn- und Feiertag die geforderten Kapazitäten auf eigenes Ri- siko unterschreiten. Sollte eine Fahrgastnachfrage auftreten, die aus Sicht des

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V 2.2

Aufgabenträgers mit den bereitgestellten Kapazitäten nicht mit einem ange- messenen Fahrgastkomfort zu bewältigen ist, so ist das VU verpflichtet auf ei- gene Kosten dauerhaft ein weiteres oder größeres Fahrzeug einzusetzen. Sollte das VU von dieser Regel (Unterschreitung der geforderten Kapazität) Gebrauch machen, ist im Falle des Einsatzes eines Fahrzeuges, das kleiner als ein Midibus ab 9,0 Metern Länge (60 Fahrgastplätze) ist, der Fahrzeugein- satz in den gedruckten und elektronischen Fahrplanmedien mit dem Hinweis „Kleinbus-Einsatz; Einschränkungen für Gruppen“ zu kennzeichnen. Darüber hinaus ist anzumerken, dass auch beim Gebrauch dieser Regelung die Fahr- zeugstandards gem. Anlage St1 bis Anlage St4 in der vorgegebenen Fahr- zeugkategorie für den stattdessen eingesetzten Fahrzeugtyp vollständig anzu- wenden sind.

Sollten zur Gewährung einer ausreichenden Fahrplanstabilität überschlagene Wen- den notwendig sein, ist das der Leistungsbeschreibung bzw. dem Ergänzenden Do- kument zu entnehmen.

Das VU ist verpflichtet, den Fahrplan bei Baustellen, Streckensperrungen, Umleitun- gen und Fahrzeitänderungen zuführender/abbringender Linien stets aktuell zu halten. Die erforderlichen Änderungen sind mit dem Aufgabenträger unverzüglich abzustim- men und dem VVS für die Fahrplanauskunft zur Verfügung zu stellen. Zudem ist so- weit erforderlich das Ereignismanagement-System (EMS) des VVS zu beliefern: Siehe Standards Anlage St8.

2.1.2 Störungsmanagement

Kommt es durch eine unerwartete Störung (z.B. Verkehrsstörungen, Personalaus- fall, Fahrzeugdefekt) zu einem Fahrtausfall, Fahrtabbruch oder zu einer Verspätung von über 10 Minuten und sind dadurch Folgefahrten trotz Pufferzeiten gefährdet oder verspätet (über 10 Minuten oder Anschlussverlust), muss das Verkehrsunter-nehmen spätestens 60 Minuten nach Auftreten der Störung Ersatzfahrzeuge bzw. Ersatzper- sonal einsetzen, um den regulären Betrieb wiederherzustellen.

Dauert eine unerwartete Störung voraussichtlich länger als 2 Stunden, so hat das VU ein Notbetriebsprogramm umzusetzen, welches z.B. durch vorzeitiges Wenden, Ein- satz vorhandener Fahrzeugreserve, Auslassen einzelner Haltestellen etc. möglichst große Teile des Betriebsprogramms aufrechterhält, insbesondere auch die An- schlüsse vom/zum SPNV.

Bei „Absehbaren Betriebsstörungen“ hat das VU die Fahrgäste im Voraus und wäh- rend der Dauer der Betriebsstörung über die Art und Ursache der Störung, ihre vo- raussichtliche Dauer und Auswirkungen sowie insbesondere über alternative Bedie- nungen zu informieren (Aushang Sonderfahrplan, Ansage im Fahrzeug, geänderter Linienweg, alternative Bedienungen, EMS-Meldung). Hierbei ist folgendes zu beach- ten:

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V 2.2

• Fahrplanaushänge, die auf die störungsbedingten Beeinträchtigungen sowie die Dauer der Beeinträchtigung hinweisen, sind sowohl an den betroffenen (z.B. nicht angefahrenen oder verlegten Haltestellen) als auch an den zentra- len Verknüpfungspunkten der Linie (v.a. mit Umstieg zum SPNV) anzubringen und spätestens eine Woche nach Ende der Störung wieder zu entfernen • Die EMS-Meldung ist obligatorisch und muss direkt nach Ende der Störung wieder entfernt werden. • Während der absehbaren Störung (sofern diese den Fahrplan betrifft) wird in die Fahrplansoftware des VVS ein Baustellen- bzw. Umleitungsfahrplan mit entsprechender Gültigkeit eingestellt werden.

Die entsprechenden Informationen zu allen Betriebsstörungen sind dabei so bald wie möglich und spätestens 30 Minuten nach Ereigniseintritt vom VU direkt in das vom VVS zur Verfügung gestellte Ereignismanagementsystem einzugeben. Näheres siehe Ziff. 2.5 und Anlage St8.

Im Fall von Betriebseinstellungen (z. B. Streik), von welchen nicht alle Fahrten eines Linienbündels betroffen sind, ist dem Aufgabenträger und dem VVS unverzüglich nach Bekanntwerden des Sachverhalts für die Beauskunftung eine fahrtenscharfe Auflistung der dennoch verkehrenden Fahrten vorzulegen.

2.1.3 Zeitumstellung

Die Zeitumstellung wirkt sich auf die Abfahrtszeiten der Fahrpläne der Buslinien mit Fahrten nach 2 Uhr nachts (v.a. Nachtbus-Linien) nicht aus. Es wird dieselbe Anzahl an Abfahrten wie in allen anderen Nächten von Samstag auf Sonntag angeboten. In den Nächten mit Umstellung von Winter- auf Sommerzeit gilt demnach noch der Fahrplan der Winterzeit, in den Nächten mit Umstellung von Sommer- auf Winterzeit noch der Fahrplan der Sommerzeit.

2.2 Melde- und Abstimmungspflichten

Für die Erstellung aller gedruckten Fahrplanmedien ist der VVS zuständig. Bei Ände- rungen des Fahrplans muss das VU seiner Meldepflicht gegenüber dem VVS und dem Aufgabenträger nachkommen. Dabei sind die Vorgaben gemäß der Anlage St6 „Fahrplan“ einzuhalten.

2.3 Ermittlung und Weitergabe von Echtzeitdaten

Die Echtzeitdaten werden vor allem zur Kundeninformation herangezogen. Sie kön- nen ebenfalls zur Auswertung von betrieblichen Informationen genutzt werden, um zum Beispiel die Einhaltung von Qualitätsstandards zu prüfen und die Qualität der Leistungserbringung zu verbessern. In diesem Zusammenhang haben der Aufgaben- träger und der VVS jederzeit Zugriff auf die Echtzeitdaten. Das VU ist zur kostenlo- sen Bereitstellung von Echtzeitdaten über die definierten Schnittstellen gemäß VDV- Schriften 453 und 454 verpflichtet. Dazu bestehen zwei Möglichkeiten:

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V 2.2

A) Die Teilnahme am mandantenfähigen rechnergestützten Betriebsleitsystem des VVS (nachfolgend RBL genannt) und die dazugehörige Bereitstellung betriebli- cher Daten (z.B. Umläufe) durch das VU.

B) Die Lieferung von Echtzeitinformationen aus einem eigenen Intermodal Trans- port Control System (nachfolgend ITCS genannt) des Unternehmens. Die Ver- antwortung über die Richtigkeit der Daten im ITCS liegt beim VU.

Dabei hat das VU die technischen Voraussetzungen für die Ermittlung von Echtzeit- daten in den Fahrzeugen in Absprache mit dem VVS sicher zu stellen. Weitere De- tails und Regelungen finden sich in der Anlage St7 „Echtzeitdaten“.

2.4 Anschluss-Sicherung und Wartezeitvorschrift

Verbindlich anzuwendende Wartezeitregelungen sind der Leistungsbeschreibung und dem ergänzenden Dokument zu entnehmen. Für die Anschluss-Sicherung sind die technischen Möglichkeiten des RBL-Systems zu verwenden.

Sollten sich die Fahrpläne während der Genehmigungsdauer so stark verändern, dass die bisherigen Wartezeitregelungen nicht mehr anwendbar sind bzw. der Fahr- zeugumlauf nicht mehr gewährleistet werden kann, können die Wartezeitregelungen in Abstimmung zwischen VU und Aufgabenträger auf die neuen fahrplantechnischen Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Aufgabenträger oder der VVS wird in derartig gelagerten Fällen einen Vorschlag erarbeiten.

Der Aufgabenträger und der VVS streben ein System an, bei dem die Anschluss-Si- cherung auf weniger stark frequentierten Anschlüssen auf Vormeldung des Fahrgas- tes ermöglicht wird. Das VU verpflichtet sich, eine Anschluss-Sicherung auf Voran- meldung umzusetzen, sobald dafür die technischen Möglichkeiten geschaffen sind.

2.5 Ereignismanagementsystem (EMS)

Das VU hat sich am Betrieb eines Ereignismanagementsystems (EMS) zu beteiligen. Dazu steht das Eingabeportal EMS des VVS zur Verfügung. Das VU gibt über dieses Programm Meldungen über Betriebsstörungen und Fahrplanänderungen ein.

Die Bereitstellung der Informationen zu geplanten Fahrplanänderungen einschließ- lich Baustellen mit Auswirkungen auf den Betrieb sowie Verstärkungen bei Großver- anstaltungen und allen Betriebsstörungen im EMS des VVS muss während der ge- samten Betriebszeit durch das VU erfolgen.

Weitere Details und Regelungen finden sich in der Anlage St8 „Ereignismanage- mentsystem (EMS)“.

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V 2.2

2.6 Haltestellen

Für den Unterhalt von Haltestellen ist nach § 40 PBefG und § 32 Abs. 2 BOKraft das Verkehrsunternehmen verantwortlich. Das Verkehrsunternehmen ist in diesem Zu- sammenhang für eine aktuelle und ordnungsgemäße Fahrgastinformation an den Haltestellen zuständig. Dies betrifft zum einen die Informationen am Haltestellen- schild und zum anderen Informationen in den Fahrplankästen.

Fahrplanänderungen durch einen neuen Fahrplan sind spätestens zu den jährlichen und unterjährigen Fahrplanwechseln mit aktuellen Aushängen zu kommunizieren. Ein Wechsel der Aushänge darf frühestens zwei Werktage vor dem Fahrplanwechsel er- folgen. Änderungen, die nur vorübergehend bis maximal vier Wochen wirken, sind durch eine verständliche und nachvollziehbare Zusatzinformation auf den Aushang kenntlich gemacht werden. Dies gilt insbesondere für vorübergehend nicht bediente Haltestellen mit Angabe eines Lageplans zur ersatzweise bedienten Haltestelle.

Für Fahrplankästen und Haltestellenschilder sind ausschließlich die in Anlage St9 dargestellten Varianten des Standards zu wählen. Ausnahmen sind nur dann mög- lich, wenn die Kommune vor Ort ein eigenes Konzept für ihr Haltestellenmobiliar hat und das Verkehrsunternehmen dementsprechend die von der Kommune zur Verfü- gung gestellte Infrastruktur nutzen muss.

2.6.1 Zuständigkeit

Der Haltestellenmast mit Fundament wird durch die Kommune bzw. den Baulastträ- ger zur Verfügung gestellt. Die weiteren baulichen Elemente der Haltestellen, d.h. Wartehäuschen, DFI Light Anzeiger sowie der Stromanschluss für Beleuchtung wer- den, sofern von der Kommune gewünscht, durch die Kommune bzw. den Straßen- baulastträger finanziert und zur Verfügung gestellt. Die Haltestellenmast-Elemente, d.h. das Haltestellenschild mit Steckschildern und der Fahrplankasten sind vom Ver- kehrsunternehmen zu beschaffen.

Das gemäß ergänzendem Dokument/Leistungsbeschreibung zuständige Verkehrsun- ternehmen ist verpflichtet, die Haltestelle so auszustatten, dass auch die Steckschil- der aller Linien angebracht werden können, die zu einem anderen Bündel zählen und von einem anderen VU betrieben werden. Das gemäß ergänzendem Dokument/Leis- tungsbeschreibung zuständige Verkehrsunternehmen ist für die Ausstattung der Hal- testelle insgesamt verantwortlich. Ein eigenwirtschaftlich tätiges Verkehrsunterneh- men, das die Haltestelle mitbenutzt, hat dem gemäß ergänzendem Dokument/Leis- tungsbeschreibung zuständigen Verkehrsunternehmen die Mehrkosten für die Aus- stattung der Haltestelle zu erstatten. Analoge Haltestellenschildinformationen an Hal- testellen mit DFI Light Anzeigern werden vom VVS zur Verfügung gestellt.

Das Verkehrsunternehmen ist dafür verantwortlich, die Haltestellenmast-Elemente aktuell zu halten. Zuständig für eine aktuelle Fahrgastinformation ist immer das Ver- kehrsunternehmen, das gem. ergänzendem Dokument/Leistungsbeschreibung für die Haltestelle verantwortlich ist.

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V 2.2

Die Aushanginformationen in den Fahrplankästen inklusive Aufklebetableaus werden vom VVS zur Verfügung gestellt. Lediglich an Haltestellen, die von der SSB betreut werden, stellt die SSB Aushanginfrastruktur und Aushanginformation zur Verfügung. Bei Linien, die von einem anderen Unternehmen betrieben werden, beschränkt sich die Verantwortlichkeit darauf, die vom VVS zur Verfügung gestellten Informationen unverzüglich einzulegen und bei Verlust zu ersetzen.

In dem ergänzenden Dokument bzw. der Leistungsbeschreibung (Liste der formellen Haltestellenzuständigkeit) ist geregelt, welche Haltestellen welchem Linienbündel zu- geteilt sind. Sollten während der Genehmigungsdauer neue Haltestellen errichtet werden, fallen diese in die Zuständigkeit des Unternehmens, welches die an der neuen Haltestelle verkehrende(n) Linie(n) betreibt. Sollten an der neuen Haltestelle Linien mehrerer Linienbündel verkehren, ist das Unternehmen zuständig, welches pro Woche die meisten Haltestellenabfahrten an der neuen Haltestelle aufweist.

Verkehrsunternehmen können im Innenverhältnis vereinbaren, dass für die operative Betreuung einzelner Haltestellen die Haltestellenzuständigkeit abweichend von der in ergänzendem Dokument/Leistungsbeschreibung definierten geregelt werden soll. Hierfür müssen die betroffenen Verkehrsunternehmen lediglich eine formlose Mel- dung an den Aufgabenträger und den VVS machen. Die Abteilung Fahrgastinforma- tion wird dies in der Haltestellenzuständigkeitsliste als separaten Eintrag vermerken und die Aushänge fortan an das Verkehrsunternehmen versenden, das die jeweilige Haltestelle operativ aktualisiert. An Haltestellen mit verkehrenden SSB-Linien sowie gleichzeitig Linien anderer Verkehrsunternehmen außerhalb des Stadtgebiets Stutt- gart ist die SSB standardmäßig zuständig. Auch hier kann jedoch in der Praxis die Zuständigkeit bilateral geregelt werden. Das übertragende Verkehrsunternehmen bleibt im Außenverhältnis verantwortlich für die Erfüllung der Standards (§ 278 BGB).

2.6.2 Informationen am Haltestellenschild

2.6.2.1 Einheitliche Gestaltung

Die Liniensteckschilder mit Liniennummer und Linienziel sind an jeweils einem Halte- stellensteig für alle Linien einzeln in einer identischen Schriftgröße und Schriftart aus- zuführen. Endziel und Zwischenziele sind für die Linien an der Haltestelle identisch zu bezeichnen und haben sich wenn möglich mit den Zieltextnamen in der elektroni- schen Fahrplanauskunft zu decken. Beispiel: Enden beide Linien am ZOB der Stadt Leonberg, so darf das Endziel auf dem Steckschild nicht bei einer Linie lediglich als „ZOB“ und bei der zweiten Linie als „Leonberg ZOB“ angegeben werden. In diesem Fall muss in beiden Fällen die identische Lösung gewählt werden.

Ebenso dürfen auf den Liniensteckschilder nur Zwischenziele genannt werden, die von dem jeweiligen Steig aus angesteuert werden. Zwischenziele, welche die Her- kunft des Busses angeben aber kein vom jeweiligen Steig erreichbares Zwischenziel, sind nicht zulässig.

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V 2.2

Steckschilder für Linienziel und Liniennummer sind für alle am Steig verkehrenden Linien vorzusehen. In zwei Fällen gilt allerdings eine Ausnahme:

• Schulbuslinien bzw. „A-Linien“, deren VVS-interne Liniennummern aus einer dreistelligen Ziffer und einem anschließenden „A“ bestehen, können zwar, müssen aber nicht als Liniensteckschild vorgesehen werden. Ebenso kann bei A-Linien auf Aushangfahrpläne verzichtet werden. • Linien, die an einem Steig weniger als 15 Abfahrten in einer Woche außer- halb der Ferien haben, können zwar, müssen aber nicht als Liniensteckschild vorgesehen werden.

Das Anbringen von Logos der Verkehrsunternehmen auf den Steckschildern ist nicht zulässig.

2.6.2.2 Zusammenfassen mehrerer Linien auf einem Steckschild

Prinzipiell ist für jede Linie an einem Haltestellensteig ein Steckschild vorzusehen. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn zwei oder drei Linien einen weitestgehend identischen Linienverlauf haben. In solchen Fällen kann auch für zwei oder drei Li- nien ein gemeinsames Steckschild verwendet werden, bei dem zwei oder drei Linien- nummern auf dem Steckschild stehen und ein Ziel angegeben wird, dass für jede der drei Linien eine Orientierung bietet. Dies ist auch möglich, wenn eine der betroffenen Linien über das Ziel der anderen Linie(n) hinaus weiterfährt. Dies kann in folgendem Beispiel verdeutlicht werden:

Linie 243 fährt von Schorndorf über Urbach nach Plüderhausen

Linie 248 fährt ebenfalls von Schorndorf über Urbach nach Plüderhausen

Linie 249 fährt von Schorndorf nach Urbach

Es kann für alle drei Linien nun ein Steckschild in Schorndorf vorgesehen werden. Als Linienbezeichnung tauchen die Linien 245/248/249 auf und als Ziel Urbach – Plü- derhausen. In solchen Fällen dürfen die Liniennummern abweichend in kleinerer Schriftgröße verwendet werden.

2.6.2.3 Zielangabe bei „besonderen Linien“

Es ist immer das Ziel der Linie auf dem Liniensteckschild anzugeben. Alternative In- halte wie „Nachtbus“ oder „Rad- und Wanderbus“ sind nicht zulässig.

2.6.2.4 Zielangabe bei Ringlinien

Bei Ringlinien sind Start- und Endpunkt identisch. Daher ist ein fiktiver Endpunkt an- zugeben. Dieser kann direkt bei der Abteilung Fahrgastinformation des VVS abge- fragt werden.

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V 2.2

2.6.2.5 Steckschilder an ZOB

Steckschilder für die Tarifzone und Haltestellennamen sind an allen Haltestellenstei- gen vorzusehen. Eine Ausnahme besteht lediglich an Zentralen Omnibusbahnhöfen (ZOB), wenn dort an einer gut einsehbaren Stelle der Haltestellenname und die Ta- rifzone einzusehen ist. An ZOB ist allerdings an jedem Steig die jeweilige Steigbe- zeichnung (z.B. Steig 12 oder Steig B) vorzusehen.

2.6.2.6 DFI Light Anzeiger

An zentralen oder höher frequentierten Haltestellen sind teilweise dynamische Fahr- gastinformationsanzeiger im Haltestellenschild angebracht (DFI Light Anzeiger). Die Anzeiger sind in der Zuständigkeit der Kommunen. Diese sorgen für Betrieb und Wartung sowie gemeinsam mit dem Aufgabenträger und dem VVS für eine einheitli- che Information. Es entfällt für die Verkehrsunternehmen die Bereitstellung von H- Schild und Einzelsteckschildern. Eine Ausnahme besteht in der Zuständigkeit für die Linienaufkleber. Jeder Anzeiger enthält neben den digitalen Displays eine statische Auflistung der verkehrenden Linien. Der VVS stellt diese Informationen und die zuge- hörigen Aufkleber bereit. Das Verkehrsunternehmen ist zuständig für die Finanzie- rung und das Anbringen der Aufkleber am Anzeiger. Die Aushanginformation bleibt unverändert beim Verkehrsunternehmen. Die Anzeiger sind in der Haltestellenzu- ständigkeit verzeichnet.

2.6.3 Aushanginformation

2.6.3.1 Fahrplan, Umgebungsplan und Tarifblatt

Die Aushänge (Fahrplan, Umgebungsplan und Tarifblatt) sowie Aufklebetableaus werden vom VVS steigscharf zur Verfügung gestellt und sind an jedem Haltestellen- steig in den Fahrplankästen anzubringen. Eine Montageanleitung beschreibt die An- bring-Reihenfolge. Sollte der Platz nicht ausreichen, ist ein weiterer oder ein größerer Fahrplankasten vorzusehen. Ausnahmen bestehen lediglich bei Zentralen Omnibus- bahnhöfen (ZOB). An ZOB genügt es, wenn ein Umgebungsplan und ein Tarifblatt an einem gut einsehbaren zentralen Ort ausgehängt sind. Sie müssen nicht an jedem Steig ausgehängt werden. An SSB-Haltestellen mit Linien weiterer Verkehrsunter- nehmen informiert der Aufgabenträger und der VVS proaktiv die SSB, wenn es Fahr- planänderungen bei den Fremdlinien gibt. Das VU trägt die Kosten, sofern durch Än- derungen der Linie(n) ein weiterer/größerer Fahrplankasten benötigt wird.

2.6.3.2 Chronologische Abfahrtsfahrpläne

Bei chronologischen Abfahrtsplänen werden alle Abfahrten am jeweiligen Steig nach Uhrzeit und Verkehrstag sortiert wiedergegeben, was an Steigen mit vielen Linien im Gegensatz zu einzelnen linienspezifischen Aushängen Platz sparen kann. Chronolo- gische Aushänge kommen nur in folgenden Fällen als Ersatz für linienspezifische Aushänge zum Einsatz:

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V 2.2

• Haltestellensteige, von denen aus alle Linien mit einer identischen Haltestel- lenfolge ein identisches Ziel ansteuern

Hierbei handelt es sich i.d.R. um Haltestellen kurz vor einem ZOB, bei denen alle Linien an diesem ZOB enden und keine Linie über den ZOB hinaus wei- terfährt. Wenn einzelne Fahrten an Schultagen eine abweichende Haltestel- lenfolge haben oder ein abweichendes Ziel ansteuern, wird dies ebenso als unproblematisch für die Verwendung eines chronologischen Aushangs an Stelle von linienbündelspezifischen Aushängen gesehen.

• Haltestellen an Schulen oder Schulzentren, die ausschließlich oder nahezu ausschließlich im Schülerverkehr bedient werden

Hier kann ersatzweise ein chronologischer Aushang verwendet werden. Die- ser muss dann aber zwingend auch alle Fahrten von A-Linien (Schulbuslinien) beinhalten.

2.6.4 Verschmutzungen und Abnutzungserscheinungen und weitere Mängel

Verschmutzungen und deutlich sichtbare Abnutzungserscheinungen sind durch ge- eignete Maßnahmen zu beheben. Beschädigte oder verschmutzte Elemente sind in- nerhalb von sieben Tagen auszutauschen. Das VU hat sicherzustellen, dass eine fortlaufende Kontrolle der Haltestelleninformationen erfolgt. Keinesfalls toleriert wird, wenn durch Verschmutzungen oder Abnutzungserscheinungen Informationsinhalte nicht lesbar sind. Für folgende weitere Mängel gelten folgende Fristen für die Man- gelbeseitigung:

• Schäden, die die Sicherheit von Fahrgästen beeinträchtigen → sofort • Fehlender Haltestellenmast mit Haltestellenschild: provisorisch → 1 Woche • endgültig → 4 Wochen

2.6.5 Nicht mehr bediente Haltestellen

Sollten Haltestellen dauerhaft nicht mehr regulär angefahren werden, sind an diesen Haltestellen ab dem Zeitpunkt der Nicht-Bedienung, mindestens folgende Änderun- gen vorzunehmen:

• Entfernung aller Fahrplanaushänge aus den Fahrplankästen • Entfernung aller Steckschilder mit Liniennummern und Linienzielen

Mit diesen Maßnahmen soll verhindert werden, dass Fahrgäste nach einer Fahr- planänderung irrtümlicherweise an nicht mehr bedienten Haltestellen auf den Bus warten.

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V 2.2

2.6.6 Übergabe von Haltestelleninfrastruktur bei Betreiberwechsel

Wechselt für eine Haltestelle infolge von Betreiberwechsel die Haltestellenzuständig- keit, so hat das bisher verantwortliche VU sämtliche vorhandenen Elemente der Hal- testelleninfrastruktur, so in seinem Eigentum, an das neu verantwortliche VU zum Zeitwert zu übertragen.

2.7 Fahrplanänderungen an Tagen mit vorgezogenem Unterrichtsende

An den letzten Tagen vor den Sommer- und Weihnachtsferien können die Schulen das Unterrichtsende vorziehen. Das VU passt an diesen Tagen kostenneutral die ka- pazitativ erforderlichen Verstärkerfahrten an die geänderten Gegebenheiten an. Das bedeutet, dass Fahrten an Schultagen, die vorrangig dem Schülerbedarf dienen, an diesem Tag vorgezogen werden, sodass für die Schülerinnen und Schüler trotz des vorgezogenem Unterrichtsendes ausreichend Kapazitäten und Verbindungen sicher- gestellt werden. In diesem Zusammenhang ist auch die landesrechtliche Rechts- grundlage nach § 2 Abs. 5 der Ferienverordnung des Landes Baden-Württemberg zu beachten. Dort heißt es: „Am letzten Unterrichtstag vor den Sommerferien endet der Unterricht nach der vierten Unterrichtsstunde. Am letzten Unterrichtstag vor den Weihnachtsferien kann der Schulleiter den Unterricht nach der vierten Unterrichts- stunde beenden; dies soll er in der Regel nur tun, wenn dies nach einer Weihnachts- feier oder sonstigen besonderen schulischen Veranstaltungen aus pädagogischen Gründen angezeigt ist.“

Sollte das VU entsprechende Anpassungen vornehmen, werden die Fahrgäste über eine EMS-Meldung informiert. Ebenso werden die vorgezogenen Fahrten an dem je- weiligen Tag für die Beauskunftung in der Elektronischen Fahrplanauskunft gesperrt.

2.8 Bedarfsverkehre

Sofern Bedarfsverkehre (Ruftaxi- oder On-Demand-Verkehre) Gegenstand des im er- gänzenden Dokument bzw. in der Leistungsbeschreibung geforderten Fahrplanange- botes sind, so sind die entsprechenden Regelungen zum Anmelderfordernis gemäß ergänzendem Dokument/Leistungsbeschreibung hinsichtlich Anmeldefristen, Erreich- barkeiten und Anmeldewegen einzuhalten.

Fahrzeuge für Bedarfsverkehre verfügen über folgende Mindestausstattung

• Es dürfen nur Fahrzeuge zum Einsatz kommen, die den gesetzlichen Vor- schriften für die jeweilige Verkehrsart entsprechen. • Das eingesetzte Fahrzeug ist für Fahrgäste klar sichtbar und eindeutig mit dem Schriftzug „VVS“ zu kennzeichnen. Den Schriftzug „VVS“ erhält das VU vom VVS. • Ein ggf. vorhandenes Taxischild ist abzudecken. • Die Mitnahme von Rollstühlen und Kinderwagen ist zu gewährleisten.

Allen Fahrgästen sind Sitzplätze anzubieten.

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V 2.2

Bedarfsverkehre sind in die Auskunfts- und Buchungssysteme des VVS (unter ande- rem die App VVS mobil) zu integrieren.

2.9 Betriebsleitung

Das VU bestellt einen Betriebsleiter nach BOKraft. Hierauf kann verzichtet werden, wenn das VU eine verantwortliche Person benennt, die vergleichbar qualifiziert ist. Bei ÖDLA: Der Aufgabenträger hat den Verzicht in diesem Fall zuvor schriftlich zu genehmigen. Der reguläre Arbeitsplatz des Betriebsleiters oder der vergleichbaren Person (im Weiteren: der Verantwortliche) darf nicht mehr als 25,0 km Luftlinie vom Linienbündel entfernt sein. (Bezug: nächstgelegene Haltestelle im Linienbündel). (Bezug: nächstgelegene Haltestelle im Linienbündel. Bei Abwesenheit des Verant- wortlichen (Krankheit, Urlaub o. ä.) ist vom VU eine Vertretung zu benennen, welche die oben definierten Anforderungen erfüllt.

Das VU verpflichtet sich dafür zu sorgen, dass während der Betriebszeiten zu jeder Zeit ein Kontakt per Funk oder Mobiltelefon mit den eingesetzten Fahrern (ein- schließlich Subunternehmen) aufgenommen werden kann. Der Verantwortliche ist für weitere VUs und für den Aufgabenträger während der gesamten Betriebszeit verfüg- bar und erreichbar. Die Ansprechperson ist befugt, alle notwendigen Entscheidungen im Zusammenhang mit der dispositiven Betriebsdurchführung selbständig zu treffen. Im Falle von Betriebsstörungen sorgt der Verantwortliche dafür, dass unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zur Weiterbeförderung betroffener Fahrgäste und zur schnellstmöglichen Wiederherstellung des fahrplanmäßigen Betriebes ergriffen wer- den.

2.10 Fahrtausfall, Verfrühung und Nichtbedienung

Ein Fahrtausfall ist eine geplante oder ungeplante Nichtdurchführung einer im aktuel- len Fahrplan vorgesehenen Fahrt.

Weiter gilt ab einer halben Stunde Verspätung die Fahrt als ausgefallen bzw. ab dem nächsten fahrplanmäßig folgenden Fahrzeug, wenn dieser mit unter einer halben Stunde Abstand verkehrt.

Verfrühte Abfahrten sind nicht zulässig und sollten unter allen Umständen vermieden werden. Abfahrten, die mehr als zwei Minuten vor dem Fahrplan erfolgen, gelten als Fahrtausfall und werden entsprechend geahndet. Dies gilt auch für das Auslassen (Nichtbedienung) einer im aktuellen Fahrplan vorgesehenen Haltestelle.

Der Vorwurf der Schuldhaftigkeit kann bei ÖDLA Verkehren durch das erfolgte Stö- rungsmanagement (siehe Ziff. 2.1.2) und monatliche Meldungen an den Aufgaben- träger entkräftet werden. Entschuldbare Umstände sind unvorhersehbare Verkehrs- störungen, Unwetter, Bombendrohungen, Streik, Suizid, Fahrgastverschulden und sonstige Eingriffe Dritter.

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V 2.2

2.11 Nachbesserung zu enger Umläufe

Das Verkehrsunternehmen stellt sicher, dass die Fahrpläne pünktlich und zuverlässig eingehalten werden können. Es ist zur Nachbesserung bei der Umlaufplanung ver- pflichtet, wenn Verspätungen auf zu eng geplanten umlaufbedingten Leerfahrten be- ruhen. Umlaufbedingte Leerfahrten sind Leerfahrten, bei denen Busse zwischen der Ankunft einer Fahrt an deren Zielhaltestelle zur Abfahrt der folgenden Fahrt an deren Starthaltestelle fahren müssen. Umlaufbedingte Leerfahrten sind so zu planen, dass – von einer pünktlichen Ankunft der vorhergehenden Fahrplanfahrt an ihrer Zielhalte- stelle ausgehend – die Folgefahrt an deren Starthaltestelle unter Berücksichtigung des tageszeitspezifischen Verkehrsaufkommens gewährleistet werden kann. Sollte sich bei regelmäßigen Verspätungen herausstellen, dass das VU für eine umlaufbe- dingte Leerfahrt nach diesen Kriterien zu wenig Zeit einkalkuliert hat, ist das VU ver- pflichtet, auf eigene Kosten Wagenumläufe so umzubilden, dass die Zeit für die je- weilige Leerfahrt unter Berücksichtigung der tageszeitabhängigen Verkehrsbelastung gewährleistet werden kann. Im Streitfall ist die für die betreffende Leerfahrt zur Verfü- gung stehende Zeit (Zeitspanne zwischen fahrplanmäßiger Ankunft der vorigen Fahrt an der Zielhaltestelle und Abfahrt der folgenden Fahrt an der Starthaltestelle) mittels gängiger Navigationsanwendungen unter Berücksichtigung der Tageszeit zu ermit- teln. Wenn gängige Navigationsanwendungen die Fahrten in der jeweiligen Tages- zeit in der vom VU vorgesehenen Zeitspanne abbilden, muss das VU die Umläufe nicht auf eigene Kosten umbilden.

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V 2.2

3. Fahrzeuge

Die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge werden in die zwei Kategorien A und B ge- mäß Anlage St1 bis Anlage St3 unterteilt.

Verpflichtend ist, dass der Regelverkehr mit den Fahrzeugen der Kategorie A durch- geführt wird.

Für Verstärkerfahrten und als Ersatz bei Ausfall sind auch Busse der Kategorie B zu- lässig, allerdings müssen Fahrten, die ersatzweise mit einer abweichenden Fahr- zeugkategorie bestückt werden, in der folgenden Monatsmeldung aufgeführt werden. Die Fahrplanfahrten, für die der Einsatz eines Fahrzeuges der Kategorie B ausreicht, sind im Fahrplan gesondert gekennzeichnet. Siehe hierzu auch die Regelungen in der Leistungsbeschreibung und im ergänzenden Dokument.

Dabei muss das VU die Anlage St4 „Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen und Handhabungsvorgaben für Fahrzeuge“ beschriebenen Anforderungen je Quali- tätskategorie erfüllen.

3.1 Abstimmung der Fahrzeugbeschaffung

Vor der Bestellung bzw. Beschaffung kann bei Bedarf der Aufgabenträger oder der VVS einbezogen werden. Dadurch kann ggf. verhindert werden, dass Fahrzeuge (unabhängig davon, ob neu oder gebraucht) beschafft werden, die nicht den Anforde- rungen (v.a. Anlage St1 bis Anlage St4) entsprechen.

3.2 Mindestanforderungen

Die Mindestanforderungen an die einzusetzenden Fahrzeuge ergeben sich aus An- lage St1 bis Anlage St4.

3.3 Werbung und Kommunikationsmittel

Außenwerbung ist für Fahrzeuge der Kategorie A gem. Anlage St1 ausschließlich im Bereich des Fahrzeughecks inklusive des Heckfensters zulässig. Das Heckfenster darf dabei vollständig mit Lochfolie beklebt werden. Abgesehen vom Heckfenster, sind alle anderen Fensterflächen sowohl von einer Beklebung als auch von Plakaten freizuhalten.

Werbung darf nicht gegen Gesetze, behördliche Vorschriften oder die guten Sitten verstoßen und nicht den Interessen des Aufgabenträgers oder des VVS widerspre- chen.

Fahrgastinformationen, Bekanntmachungen, Informationskampagnen der Aufgaben- träger sowie kommunale Logos und Slogans gelten nicht als Werbung, sondern als Kommunikationsmittel (siehe auch Ziff. 5.5).

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V 2.2

Der Aufgabenträger kann das VU jederzeit anweisen, Kommunikationsmittel anzu- bringen, zu ändern oder zu entfernen. Die nachvollziehbaren Kosten für Material, An- bringung und Entfernung der Kommunikationsmittel werden vom Aufgabenträger er- stattet. Alle geeigneten Flächen (außer der Heckfläche) sind dem Aufgabenträger un- entgeltlich zur Verfügung zu stellen. Eine Flächenmiete wird nicht entrichtet.

Das VU ist berechtigt selbständig und unentgeltlich zusätzliche relevante Fahrgastin- formationen (z.B. baustellenbedingte Fahrplanänderungen) anzubringen und zu pfle- gen.

3.4 Antrieb und Umweltstandards

Neu zu beschaffende Linienbusse haben die geltenden Vorschriften einzuhalten. Wenn es verpflichtende Vorgaben zum Einsatz von Bussen mit höheren Umweltstan- dards gibt, ist dies der Leistungsbeschreibung und dem ergänzenden Dokument zu entnehmen.

3.5 Beeinflussung von Lichtsignalanlagen

Im Bereich der Linienwege können die vorhandenen Lichtsignalanlagen (LSA) ggf. durch Fahrzeuge des ÖPNV beeinflusst werden. Zur Erhöhung der Fahrplanstabilität ist eine Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten zur LSA-Bevorrechtigung verpflich- tend. Die technische Ausgestaltung der LSA im Verkehrsgebiet sowie die damit ver- bundenen technischen Anforderungen an die Busse, ist der Leistungsbeschreibung und dem ergänzenden Dokument zu entnehmen. Sollten im Verkehrsgebiet während der Genehmigungsdauer zusätzliche LSA für eine Beeinflussung durch Linienbusse adaptiert werden, ist der Unternehmer verpflichtet, die technischen Voraussetzung für die Nutzung der LSA-Beeinflussung in seinen Bussen zu schaffen.

3.6 Vorhaltung von Fahrzeugreserven

Das VU hält selbst oder über vertraglich gebundene Dritte eine Fahrzeugreserve von mindestens 10% der gemäß Vorgabe im Musterfahrplan geforderten Maximalkapazi- tät vor. Diese Einsatzreserve kann auch Werkstattaufenthalten von Fahrzeugen ent- nommen werden, sofern die Fahrzeuge verkehrstüchtig sind und keine sicherheitsge- fährdenden Mängel aufweisen.

3.7 Relikte früherer Einsatzgebiete

Auf und in den eingesetzten Bussen dürfen keine Relikte früherer Einsatzgebiete sichtbar sein. Hierunter sind beispielsweise Logos von Verkehrsverbünden, VU oder Gebietskörperschaften, in denen die Busse früher im Einsatz waren oder ortsfremde Liniennetz- oder Tarifzonenpläne zu verstehen.

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V 2.2

3.8 Fahrzeugdesign

Die Fahrzeuge der Kategorie A müssen einheitlich im gemeinsamen Design der Auf- gabenträger und des VVS gestaltet werden. Die Gestaltung umfasst auch die Platzie- rung der Logos vom VVS und aller Aufgabenträger. Die Bestimmungen in Anlage St15 „Fahrzeugdesign für Busse der Kategorie A“ sind verbindlich und haben Vor- rang vor den Regelungen in Anlage St9. Die Übertragung des Fahrzeugdesigns auf konkrete Fahrzeugmodelle hat entsprechend dem Grundmuster des Designs zu er- folgen. Bei ÖDLA: Der Aufgabenträger hat vor der Umsetzung die konkrete Ausge- staltung schriftlich zu genehmigen.

3.9 Videoüberwachung

Alle Neufahrzeuge gemäß Anlage St2 sind mit einem digitalen Videoüberwachungs- system auszustatten, das möglichst den gesamten Tür- und Innenraum erfasst. Das VU ist für den Betrieb der Videoüberwachung verantwortlich. Die Videoüberwachung darf ausschließlich zur Gewährleistung der Sicherheit der Fahrgäste und des Fahr- personals sowie zum Schutz des Eigentums des VU eingesetzt werden.

Die Videoüberwachung muss den Bestimmungen des Landesdatenschutzgesetzes (LDSG) Baden-Württemberg entsprechen. Insbesondere sind die Vorgaben für die Überwachung öffentlich zugänglicher Bereiche gemäß § 20a LDSG und § 4 BDSG zu berücksichtigen. Fahrgäste müssen durch deutlich sichtbare Schilder auf die Vi- deoüberwachung und deren Zweck hingewiesen werden. Der Zugriff auf die aufge- zeichneten Daten muss streng geregelt und auf autorisierte Personen beschränkt sein. Es sind Maßnahmen zu ergreifen, um unbefugten Zugriff wirksam zu verhin- dern.

Aufgezeichnete Daten dürfen nur für einen begrenzten Zeitraum gespeichert werden, der zur Erreichung des Überwachungszwecks erforderlich ist. Diese Daten müssen anschließend gelöscht werden, sofern sie nicht zur Aufklärung von Vorfällen benötigt werden. Das aufgezeichnete Datenmaterial muss eine ausreichende Bildqualität lie- fern, um Personen und Ereignisse selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen (z.B. ab- gedunkelte Innenraumbeleuchtung) klar zu erkennen. Der Speicherplatz muss so di- mensioniert sein, dass das anfallende Datenmaterial in ausreichender Bildqualität für mindestens 72 Stunden sicher gespeichert werden kann. Die Systeme sind regelmä- ßig zu warten und auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen.

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V 2.2

4. Anforderungen an das Fahr- und Verkaufspersonal

Das Fahrpersonal hat entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen für das Führen eines Kraftomnibusses geeignet und im Besitz der erforderlichen Genehmigungen zu sein.

Das eingesetzte Fahrpersonal muss sich beim Einsatz im Fahrdienst auszeichnen durch:

• höfliches, kundenfreundliches, serviceorientiertes und respektvolles Auftreten, auch in Konflikt- und Stresssituationen, • sichere deutsche Sprachkenntnisse (mindestens Niveaustufe B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen), • lokale Netz- und Streckenkenntnisse, • die Kenntnis über die Linienverläufe (Namen und Reihenfolge der zu bedie- nenden Haltestellen), • die Kenntnis und Anwendung der Gemeinsamen Beförderungsbedingungen, Tarifbestimmungen und Fahrpreise des VVS in ihrer jeweils gültigen Fassung, • die Kenntnis über tarifliche Übergangsgebiete des VVS, • aktuelle Kenntnisse in Erster Hilfe und • die Kenntnis betrieblicher Besonderheiten (u.a. Veranstaltungsverkehre, Stö- rungsmanagement, Notfallpläne). • Kein Rauchen im Fahrzeug (weder bei Fahrgastfahrten noch bei Leerfahrten oder während Pausenzeiten) • Einhaltung des Fahrplans, insbesondere kein zu frühes Abfahren an Haltestel- len • Beachtung des Telefon- und Smartphone-Verbotes

Ein gepflegtes und seriöses Erscheinungsbild des Fahrpersonals wird vorausgesetzt. Die Bekleidung des eingesetzten Fahrpersonals muss sauber und den Anstandsre- geln entsprechend angemessen sein. Grundsätzlich untersagt ist das Tragen von Sport-, Trainings- oder Arbeitshosen oder kurzen Hosen. Die Schultern sind bedeckt zu halten.

Das VU gewährleistet, dass das eingesetzte Personal mit Kundenkontakt die ge- nannten Anforderungen erfüllt und sich entsprechend verhält.

Das VU hat seine Mitarbeiter im Vertrieb (auch Fahr- und ggf. eigenes Kontrollperso- nal) in Bezug auf den VVS-Tarif und vertriebliche Regelungen zu schulen und unver- züglich über Neuerungen beim Verbundtarif, beim Vertrieb oder bei der Kontrolle von Verbundfahrscheinen zu informieren. Alle ÖPNV-spezifischen Kenntnisse sind durch Schulungen auf dem jeweils aktuellen Stand zu halten.

Die Schulung des Fahrpersonals ist Aufgabe des VU. Auf die Verpflichtungen aus der EU-Richtlinie 2003/59/EG wird hingewiesen.

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V 2.2

Jeder eingesetzte Fahrer hat an mindestens zwei Tagesschulungen pro Jahr teilzu- nehmen. Dabei ist ein Tag den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen des Lini- enverkehrs zu widmen (z.B. BOKraft; Betriebs- und Verkehrssicherheit) und ein wei- terer Tag dem Bereich Orts-, Verkehrs- und Tarifkenntnis, Verhaltenstraining, Kun- denorientierung, Stressbewältigung und Umgang mit mobilitätseingeschränkten Per- sonen.

Das Fahrpersonal führt während seines dienstlichen Einsatzes den VVS-Gemein- schaftstarif in der jeweils aktuellen Fassung mit und kann eine Fahrplan- und Fahr- preisauskunft erteilen.

Im Falle der Belästigung der Fahrgäste untereinander oder der vorsätzlichen Beschä- digung der Businnenausstattung durch einen Fahrgast, hat das Fahrpersonal ent- sprechende Maßnahmen (z.B. Information der Zentrale, Aufforderung zum Verlassen des Fahrzeugs), möglichst unter Weiterführung des Fahrbetriebes, einzuleiten. Nach Bedarf ist in Konfliktfällen die Polizei zu verständigen.

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V 2.2

5. Kundenservice, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

5.1 Kontaktmöglichkeiten und Fundsachen

Das VU ist für seine Fahrgäste montags bis freitags mindestens in der Zeit von 8.00 bis 19.00 Uhr telefonisch erreichbar. An allen Abfahrtshaltestellen ist die maßgebli- che Telefonnummer zu kommunizieren. Fundsachen sind entsprechend der gesetzli- chen Vorschriften zu verwahren und können im Kundenbüro (Ziff. 5.2) abgeholt wer- den. Das VU veröffentlicht zudem eine E-Mail- und Postadresse, über die Fahrgäste sich schriftlich an das Unternehmen wenden können.

5.2 Kundenbüro

Das VU hat an einem Standort im Bedienungsgebiet des Linienbündels ein Kunden- büro zu betreiben. Dies kann auch die personenbediente Verkaufsstelle sein (s. er- gänzendes Dokument/Leistungsbeschreibung).

Die Öffnungszeiten sind mindestens an Werktagen Mo-Fr 8-17 Uhr, wobei einmal wöchentlich die Öffnungszeiten bis 18 Uhr zu verlängern sind. Hier können Fundsa- chen abgeholt (Ziff. 5.1), persönliche Auskünfte eingeholt, Anregungen und Be- schwerden abgegeben und Bedarfsfahrten bestellt werden. Das Kundenbüro über- nimmt auch folgende Aufgaben im Bereich Tarif und Vertrieb:

• Fahrplan- und Tarifauskünfte zum VVS-Tarif, zu Tarifen der Nachbarver- bünde, sofern diese im jeweiligen Linienbündel gelten, zum bwtarif • Verkauf von VVS-Fahrscheinen mit Geltungsdauer von 6 Monaten oder weni- ger. Hierbei ist sicherzustellen, dass polygo-Karten mit Zeit-Tickets beschrie- ben werden können. Dies kann über das Agentursystem des VVS erfolgen. • Fahrgelderstattungen • Annahme von EBE-Zahlungen und Sicherstellung des Informationsflusses zum Unternehmen, das ein EBE ausgestellt hat • Annahme und Weiterleitung von Abo-Anträgen

5.3 Umgang mit Anregungen und Beschwerden

Das VU ist für die Behandlung von Anfragen, Anregungen und Beschwerden zustän- dig. Telefonische Anfragen, Anregungen und Beschwerden sind unverzüglich zu be- arbeiten. Schriftlich eingegangene Anliegen sollen innerhalb von einer Woche final beantwortet werden. Soweit absehbar ist, dass dies in der vorgegebenen Zeit nicht möglich sein wird, erhält der Kunde eine Zwischennachricht, in der mitgeteilt wird, bis wann die Antwort erfolgen wird. Eine Bearbeitungszeit von mehr als zwei Wochen darf nicht überschritten werden. Wurde das Anliegen zur Beantwortung vom VVS an das VU gesandt, ist zeitgleich mit dem Versand der Antwort an den Kunden eine Ant- wortkopie an den VVS (E-Mail: kundenservice@vvs.de) zu senden.

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V 2.2

5.4 Allgemeines Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Das VU ist verpflichtet, mit dem Aufgabenträger und dem VVS im Bereich Öffentlich- keitsarbeit und Marketing eng zusammenzuarbeiten und sich abzustimmen. Zu die- sem Zweck ist es auch verpflichtet, sich an der Gremienarbeit zu beteiligen. Die Grundzüge des Marketings werden im Marketingausschuss des VVS beschlossen. Eine Umsetzung erfolgt im Arbeitskreis Marketing. Eine Übersicht zur Gremienstruk- tur kann beim VVS abgerufen werden.

Das VU ist verpflichtet, den Aufgabenträger und den VVS bei der Durchführung von Marketing-Maßnahmen zu unterstützen. Eigene Marketing-Maßnahmen des VU sind mit dem Aufgabenträger und dem VVS abzustimmen und werden in den Marketing- plan des Aufgabenträgers oder des VVS aufgenommen. Bei größeren Marketing- Maßnahmen werden diese bis Ende Oktober eines jeden Jahres für das Folgejahr er- arbeitet und mit dem VVS und dem Aufgabenträger abgestimmt. Wesentliche Verän- derungen des Verkehrsangebots werden vom VU und dem VVS bzw. Aufgabenträ- ger gemeinsam beworben. Unterjährige / kurzfristige Maßnahmen sind frühzeitig mit dem Aufgabenträger und dem VVS abzustimmen.

5.5 Platzierung von VVS-Hinweisen, Kommunikations- und Werbemit-

teln

Das VU stellt sicher, dass die vom VVS bzw. Aufgabenträger zur Verfügung gestell- ten Kommunikations- und Werbemitteln für die Kunden deutlich sicht- und lesbar an Haltestellen, in den Fahrzeugen (auch über die Bildschirme), in den Kundenzen- tren/Verkaufsstellen und über digitale Kanäle (z.B. Website, App, Social Media) plat- ziert werden. Dabei ist ein attraktives Erscheinungsbild während der gesamten Dauer der Platzierung sicherzustellen.

In allen Print-Medien und Kampagnen des VUs wird das VVS-Logo mit dem Zusatz „Partner im Verbund“ platziert.

Die Fahrzeuge müssen einheitlich im gemeinsamen Design der Aufgabenträger und des VVS gestaltet werden. Die Gestaltung umfasst auch die Platzierung der Logos des VVS und aller Aufgabenträger. Auf die Anlage St15 „Fahrzeugdesign“ wird ver- wiesen.

Die Kundenzentren und Verkaufsstellen der VU müssen mit dem VVS-Logo gekenn- zeichnet werden.

5.6 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das VU unterstützt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Aufgabenträgers und des VVS und teilt Neuerungen und mögliche Änderungen im Fahrplan rechtzeitig mit, damit sie ggf. auf der Homepage und/oder im Kundenmagazin veröffentlich werden können. Über Pressemitteilungen der VU wird der Aufgabenträger und der VVS

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V 2.2

rechtzeitig vor der Veröffentlichung informiert. Pressemitteilungen, die sowohl VU als auch den Verbund betreffen, sind vor Veröffentlichung rechtzeitig abzustimmen.

5.7 Unterstützung des Aufgabenträgers und des VVS bei der Bewer-

bung von veränderten Verkehrsangeboten

Die Neuordnung von Verkehrsangeboten ist Anlass, den öffentlichen Nahverkehr wieder verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Der Umfang der werblichen und redaktionellen Aktivitäten ist dabei von der Bedeutung der Maß- nahme für das Verbundnetz abhängig. Die Arbeitsteilung zwischen VU, Aufgabenträ- ger und VVS wird deshalb in jedem Einzelfall neu abgestimmt.

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V 2.2

6. Tarif und Vertrieb

6.1 Anwendung des Verbundtarifs

Das VU verpflichtet sich für Fahrten innerhalb des VVS ausschließlich den VVS-Tarif (Gemeinsame Beförderungsbedingungen, Tarifbestimmungen und Fahrpreise) in sei- ner jeweils gültigen Fassung anzuwenden. Dieser kann unter www.vvs.de abgerufen werden. Sofern weitere Tarife Anwendung finden, ist dies im ergänzenden Dokument bzw. in der Leistungsbeschreibung bestimmt.

Den Vertrieb einschließlich der Kontrolle der Tickets hat das VU im Rahmen der vor- liegenden Standards eigenverantwortlich sicherzustellen. Das ergänzende Dokument und die Leistungsbeschreibung können weitergehende Anforderungen enthalten. Die Kosten des Vertriebes und der Kontrolle sind allein durch das VU zu tragen. Dies gilt ausdrücklich auch für Kosten, die durch das Einspielen von Tarif- und Relationsdaten oder deren Änderung entstehen.

Den Aufbau und das Format der Tarif- und Relationsdaten sowie der für die Fahr- scheinkontrolle erforderlichen Daten legt der VVS für den VVS-Tarif fest. Die Sys- teme müssen auch in der Lage sein, Produkt- und Kontrollmodule zu verarbeiten. Das VU hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Systeme die durch den VVS zu lie- fernden Daten verarbeiten können. Soweit das ergänzende Dokument bzw. die Leis- tungsbeschreibung die Anwendung weiterer Tarife vorgeben, gelten die vorstehen- den Sätze auch hierfür.

Das VU stellt den Vertrieb des Fahrscheinsortiments des VVS-Tarifs und ggf. der weiteren zur Anwendung kommenden Tarife über folgende Vertriebswege sicher:

• Fahrscheindrucker in den Bussen • Personenbediente Verkaufsstellen entsprechend der Regelung in ergänzen- dem Dokument/Leistungsbeschreibung “Personenbediente Verkaufsstellen“. Beim Wegfall einer Verkaufsstelle ist für einen entsprechenden Ersatz zu sor- gen. • Abo-Center

Das VU verpflichtet sich, für die von ihm angefahrenen Schulen den Vertrieb des D-Ticket JugendBW sicherzustellen. Das VU verpflichtet sich im Weiteren dazu, auch den Vertrieb des Ausbildungs-Abos sicherzustellen. Zur Wahrnehmung dieser Aufga- ben im Abonnementvertrieb kann das VU auch mit anderen VU kooperieren oder sich eines Vertriebsdienstleisters bedienen.

Das VU ist bereit, sich im Arbeitskreis Tarif und Verkauf des VVS aktiv einzubringen mit dem Ziel der kundenfreundlichen Fortentwicklung des Verbundtarifes, von Ver- bundkooperationen bis hin zur Verbundintegration sowie bei der Entwicklung weiterer vorgegebener Tarife.

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V 2.2

Das VU hat die Erstattung von Fahrpreisen entsprechend den jeweiligen Festlegun- gen der Tarifverantwortlichen selbst vorzunehmen. Ein Anspruch auf Kostenerstat- tung besteht nicht.

Das VU erteilt dem VVS die Vollmacht zur Einholung der erforderlichen Tarifanträge bei den zuständigen Genehmigungsbehörden im Namen des VU. Soweit das ergän- zende Dokument bzw. die Leistungsbeschreibung die Anwendung weiterer Tarife vorgeben, erteilt das VU auch den dort genannten verantwortlichen Institutionen Voll- macht.

Das VU erteilt dem VVS die Vollmacht, das VU bei der VDV-ETS zu vertreten.

6.2 BW-Tarif

Das VU ist verpflichtet, bei verbundgrenzüberschreitenden Verkehren den Baden- Württemberg-Tarif (BW-Tarif) anzuwenden. Die Regelungen in Ziff. 6.1 für weitere Tarife neben dem VVS-Tarif gelten umfänglich.

6.3 Fahrscheine

Es sind nur Fahrscheine auszugeben, die den Anforderungen des VVS entsprechen. Näheres hierzu regelt die Anlage St10 “Fahrscheine“. Der VVS hat das Recht, Ände- rungen an den dort vorgenommenen Festlegungen vorzunehmen. Das VU hat die Änderungen auch während der Laufzeit der Liniengenehmigung umzusetzen.

6.4 Verkauf in den Fahrzeugen (Sortiment)

Über die Fahrscheindrucker sind alle relevanten Verbundfahrscheine sowie die des bwtarifes mit Gültigkeit von einem Monat oder kürzer zu vertreiben. Es ist die system- bedingte Möglichkeit vorzusehen, Fahrscheine mit einer Frist von bis zu 30 Tagen vor einem Tarifwechsel parallel zum jeweils aktuell gültigen Tarif im Vorverkauf anzu- bieten. Die Möglichkeit VVS-Tickets auch als eTickets über die Fahrscheindrucker ausgeben zu können, ist vorzusehen.

Im ergänzenden Dokument bzw. in der Leistungsbeschreibung kann ggf. vorgegeben werden, dass im jeweiligen Linienbündel kein Verkauf von Zeitfahrausweisen mit Gül- tigkeit ab einer Woche bzw. 7 Tage und eTickets im Fahrzeug erfolgt.

6.5 Verkauf in den Fahrzeugen (Technik)

Die Mindestanforderungen an die Fahrzeuge hinsichtlich des Vertriebs im Fahrzeug- gemäß Anlage St4 „Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen und Handha- bungsvorgaben für Fahrzeuge“ sind zu beachten. In Bezug auf die Kontrollmöglich- keit und das Schreiben von elektronischen Tickets sind sämtliche Vorgaben der VDV-Kernapplikation in der im VVS eingesetzten Version einzuhalten. Der Barcode- leser für HandyTickets muss nicht nur VDV-BarcodeTickets lesen und sicher prüfen

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V 2.2

können, sondern auch UIC-BarcodeTickets. Der Busdrucker muss kontaktlose Be- zahlung über RFID-Technik ermöglichen.

Beim Ausfall der Funktionsfähigkeit eines Fahrscheindruckers hat der Busfahrer Not- fahrscheine auszugeben. Defekte Drucker und Entwerter sind unverzüglich, spätes- tens vor dem nächsten Einsatztag auszutauschen bzw. in Gang zu setzen.

In jedem Bus ist ein Entwerter in der Nähe der vorderen Einstiegstür vorzusehen. Die Entwerter sind so auszugestalten, dass sie die in den Anlagen spezifizierten Fahr- scheinpapiere verarbeiten können. Die notwendigen Geräte sind durch das VU zu beschaffen.

6.6 eTicketing

Das VU ist zur Teilnahme am eTicketing im VVS verpflichtet. Dazu muss durch das VU bei der VDV eTicket Service GmbH & Co. KG (VDV-ETS) ein entsprechender Teilnahmevertrag abgeschlossen werden.

Damit verbunden ist die Umsetzung der Spezifikationen nach dem interoperablen Standard der VDV-Kernapplikation (KA) in der jeweils beim VVS zum Einsatz kom- menden KA-Version. Gemäß dem Rollenmodell der VDV-ETS ist vom VU die Rolle des Kundenvertragspartners (KVP) bzw. Dienstleisters (DL) einzunehmen. Der VVS nimmt gemäß des Rollenmodells der VDV-ETS die Rolle des Produktverantwortli- chen (PV) ein.

Das VU ist weiter dazu verpflichtet, entsprechende KVP- bzw. DL-Systeme zu be- schaffen und sich an das PV-System des VVS anzuschließen sowie zentral im PV- System bereitgestellte Sperr- und Aktionslisten anzuwenden. Die Beschaffung der er- forderlichen KVP-Systeme kann auch in der Weise erfolgen, dass sich das VU an das mandantenfähige KVPS für die regionalen VU anschließt.

Das KVPS für die regionalen VU wird durch den VVS betreut. Der VVS stellt die Grundfunktionalitäten des KVPS zu Verfügung. Die unternehmensbezogenen Aufga- benstellungen im Zusammenhang mit dem KVPS (z. B. Datenübermittlung zwischen dem KVPS und den DL-Systemen oder Datentransfer aus dem KVPS in die Monats- meldung zu den erzielten Einnahmen) obliegt dem VU.

6.7 Verkauf an den Haltestellen

Haltestellen des Schienenverkehrs sind grundsätzlich mit Fahrscheinautomaten aus- gestattet, wenn in den Fahrzeugen kein Fahrscheinverkauf stattfindet. Zur Stabilisie- rung der Betriebsabläufe im Busverkehr wird empfohlen, Bushaltestellen mit einem Aufkommen von mehr als 200 Gelegenheitskunden an Normalwerktagen ebenfalls mit Fahrscheinautomaten auszustatten.

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V 2.2

7. Verbundeinnahmen und Einnahmensicherung

7.1 Einnahmenmeldung und Einnahmenabrechnung

Für die Einnahmenmeldungen und Einnahmenabrechnungen gelten die Vorgaben der Allgemeinen Vorschrift des Verband Region Stuttgart über die Finanzierung ge- meinwirtschaftlicher Verpflichtungen in der Verbundstufe II des Verkehrs- und Tarif- verbunds Stuttgart (Stand: 01.01.2023) sowie der Anlage St12 „Einnahmenmeldung und -abrechnung.“

7.2 Verkehrserhebungen

Verkehrserhebungen des VVS an Haltestellen und in den Fahrzeugen werden von den VU sowie deren Auftragsunternehmen geduldet und unterstützt. Dies gilt auch für Linienabschnitte außerhalb des Verbundgebiets, die zur validen Erfassung des ein- und ausbrechenden Verkehrs in die Erhebungen einbezogen werden müssen. Bei der Erhebungsplanung unterstützt das VU den VVS bei Bedarf durch Offenle- gung betrieblicher Daten und Besonderheiten. Dies gilt auch für Fahrzeugumläufe.

Das Erhebungspersonal des VVS bzw. eines vom VVS beauftragten Dienstleisters mit gültigem Zählerausweis wird unentgeltlich in den Bussen und Bahnen der VU auf den das VVS-Gebiet berührenden Linienverkehren, ggf. auch über die Verbund- grenze hinweg, befördert.

Aufgrund der Notwendigkeit einer kontinuierlichen Nachfrageerhebung für Zwecke der Einnahmenaufteilung setzt der Aufgabenträger und der VVS netzweit den Ein- satz von automatischen Fahrgastzählsystemen (AFZS) voraus. Das VU hat sich am Betrieb eines solchen Systems zu beteiligen. Bezüglich des Ausstattungsgrads des Fahrzeugparks, der technischen Systemanforderungen und der Datenbereitstellung sind die Vorgaben der Allgemeinen Vorschrift des Verbands Region Stuttgart (VRS) über die Finanzierung gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen in der Verbundstufe II des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart zu beachten. Hinsichtlich der Bezuschus- sung der Fahrzeugausrüstungen und des laufenden Betriebs der Systeme, wird auf die entsprechende Förderrichtlinie des VRS verwiesen (Anlage St14).

7.3 Automatisches Fahrgastzählsystem (AFZS)

Der Aufgabenträger, der Verband Region Stuttgart (VRS) und der Verkehrs- und Ta- rifverbund Stuttgart (VVS) halten es auch im Interesse der VU für notwendig, zur Ver- besserung der Aktualität der für die Einnahmenaufteilung benötigten Verkehrsleistun- gen Zähldaten aus Automatischen Fahrgastzählsystemen (AFZS) zu gewinnen. Hierzu sind die Fahrzeuge der VU je nach Größe des eingesetzten Fahrzeugparks teilweise oder vollständig mit Zählgeräten auszustatten. Die gewonnenen Daten müs- sen über eine Schnittstelle dem Aufgabenträger, dem VRS und dem VVS zur Verfü- gung gestellt werden. Die Allgemeine Vorschrift des Verbands Region Stuttgart ent-

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V 2.2

hält aus diesem Grund entsprechende Vorgaben, die sich weitgehend auf die aktu- elle Fassung der VDV-Schrift 457 stützen. Der Mindest-Ausstattungsgrad des Fahr- zeugparks mit Zählfahrzeugen richtet sich nach der Größe des Fahrzeugparks und dem Fahrplanvolumen. Je ausgestattetem Fahrzeugmodell ist eine Testierung der Zählgüte vorzulegen. Beim Fahrzeugeinsatz sind die Vorgaben des VVS zur Erhe- bungsplanung einzuhalten, das Monitoring der Erhebungsfahrten durch den VVS ist anzuerkennen.

Flankierend zu den Anforderungen der Allgemeinen Vorschrift hat der VRS eine För- derrichtlinie verabschiedet, über die der Einbau und der Betrieb von AFZS bezu- schusst werden kann (Anlage St14). Je notwendigem Zählfahrzeug erfolgt dies über einen jährlichen Pauschalbetrag.

Die Daten aus Automatischen Fahrgastzählsystemen sollen mittelfristig für eine Ver- besserung der Fahrgastinformation genutzt und dadurch Besetzungsgrade an die Fahrgäste kommuniziert werden. Vor diesem Hintergrund ist das VU verpflichtet, alle Fahrzeuge der Kategorie A unabhängig von einer Förderung generell mit Zählsyste- men auszustatten. Die kontinuierliche Übertragung aktueller Besetzungsdaten paral- lel zu den Positionsmeldungen für die Echtzeit-Information nach den Spezifikationen des VVS ist vorzusehen.

7.4 Fahrscheinkontrollen

Die Einnahmensicherung obliegt dem VU. Das VU hat die dazu vorgegebenen Prüf- quoten einzuhalten. Die genauen Vorgaben zur Einnahmensicherung sind der Anlage St13 „Einnahmensicherung“ zu entnehmen. Der Kontrollgrad ist der Ziffer 3 der Anlage St13 zu entnehmen.

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V 2.2

Anlagen zu den Standards

Anlage St1 Anforderungen an Fahrzeuge der Kategorie A

Anlage St2 Anforderungen zum Fahrzeugalter in der Kategorie A

Anlage St3 Anforderungen an Fahrzeuge der Kategorie B

Anlage St4 Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen und

Handhabungsvorgaben für Fahrzeuge

Anlage St5 Verbundorganisation, Beteiligung und Finanzierung

Anlage St6 Fahrplan

Anlage St7 Echtzeitdaten

Anlage St8 Ereignismanagementsystem

Anlage St9 Normen Fahrgastinformation (FGI) – Richtlinien Haltestellen-

und Fahrzeugausstattung

Anlage St10 Fahrscheine

Anlage St11 Vereinbarung zu den Leistungs- und

Vergütungsbeziehungen mit VVS

Anlage St12 Einnahmenmeldung und -abrechnung

Anlage St13 Einnahmensicherung

Anlage St14 Förderrichtlinie Automatische Fahrgastzählsysteme

Anlage St15 Fahrzeugdesign

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Anlage St1 V 2.2

Anforderungen an Fahrzeuge der Kategorie A

Technische Merkmale
Fahrzeugtyp PlatzangebotNK – Niederflur-Kleinbus kürzer als9Meter: Mindestens 10 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich NM – Niederflur-Kleinbus (Midibus) ab 9 Meter: Mindestens 22 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich NS – Niederflur-Standardbus ab 11 Meter: Mindestens 36 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich NSL – Niederflur-Standardbus ab 13,25Meter: Mindestens 45 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich NG – Niederflur-Gelenkbus ab 17,5 Meter: Mindestens 50 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich NSP – Niederflur-Standardbus mit Personenanhänger: Standardbus mit Personenanhänger mindestens 60 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich LK – Low-Entry-Kleinbus kürzer als 9 Meter: Mindestens 10 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich LM – Low-Entry-Kleinbus (Midibus) ab 9 Meter: Mindestens 25 Sitz- plätze und 6

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Anlage St1 V 2.2

Personen pro m² im Stehbereich LS – Low-Entry-Standardbus ab 11 Meter: Mindestens 38 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich LSL – Low-Entry-Standardbus ab 13,25 Meter: Mindestens 45 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich LG –Low-Entry-Gelenkbus ab 17,5 Meter: Mindestens 50Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich LSP – Low-Entry-Standardbus mit Personenanhänger: Standardbus mit Personenanhänger mindestens 60 Sitz- plätze und 6 Perso- nen pro m² im Steh- bereich Der Fahrersitzplatz wird als Sitzplatz nicht mitgezählt. Klappsitze werden als Sitzplätzemitgezählt, sofern diese im Fahrzeugschein eingetragen sind. Alle Fahrzeuge müssen der Klasse 1 der Vorschrift ECE-R-107in ihrer aktu- ell geltenden Fassung entsprechen.
Motor und AntriebDie Fahrzeuge müssen mit einer angemessenenMotorleistung entsprechend den topographischen und betrieblichen Gegebenheiten sowie der Fahrplan- vorgaben ausgestattet sein. Der Einsatz alternativer Antriebe ist zulässig.
SchadstoffausstoßDie Fahrzeuge müssen mindestens den zum Kaufzeitpunkt gültigen Abgas- normen entsprechen.

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Anlage St1 V 2.2

Türen(jeweils mindestens)Die Mindeststandards der Vorschrift ECE-R-107 in ihrer aktuell geltenden Fassung sind einzuhalten. Kleinbus (NK): 1 Tür Standard-/Midibus (NM/NS/NSL): 2 Doppeltürenmiteiner lichten Durch- gangsbreite der hinteren Tür vonmindes- tens 1.200mm Gelenkbus (NG): 3 Doppeltüren mit einer lichten Durch- gangsbreite der mittleren und hinteren Tür vonmindestens 1.200 mm Personenanhänger: 1 Doppeltüre
Ein- und AusstiegEs ist eine Rampe oder ein Hublift für mobilitätseingeschränkte Personen an der doppelt breitenTür,mit direktem Zugang zur Sondernutzungsfläche vor- zuhalten. Diese/r ist an den Haltestellen auf Anforderung durch mobilitätsein- geschränkte Personen einzusetzen. Ausgenommen hiervon sind Personen- anhänger. Alle Fahrzeuge sind an der Einstiegsseite mit einer Absenkanlage (Kneeling) entsprechend den aktuellen VDV-Richtlinien 230 bzw. 231 auszustatten. Ausnahmen bei Kleinbussen sind in begründeten Fällen zulässig.
Fahrgastkomfort
KlimatisierungEs ist für eine ausreichend dimensionierte thermostatgesteuerte Klimaan- lage, welche nach den Temperatur- und Regelungsvorgaben der VDV-Richt- linie 236/1 am Fahrerplatz und im Fahrgastraumeinegleichmäßige Tempe- raturverteilung gewährleistet, zu sorgen. Die Klimaanlage muss regelmäßig gewartet werden. Für den Fall einer Störung der Klimaanlage sind ausreichende Belüftungs- möglichkeiten im Fahrgastraum und am Platz des Fahrzeugführersvorzuse- hen.

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Anlage St2 V 2.2

Anforderungen zum Fahrzeugalter in der Kategorie A

Zur Bemessung des Fahrzeugalters und der Ausstattungskriterien werden die Fahr- zeuge der Kategorie A in die beiden Unterkategorien A1 und A2 aufgeteilt. Fahr- zeuge der Kategorie A1 sind Fahrzeuge, die bereits zur Inbetriebnahme des Bündels gemeldet und eingesetzt werden. Fahrzeuge A2 sind Fahrzeuge, die erst nach der Inbetriebnahme des Bündels im Bündel gemeldet und eingesetzt werden.

Für das Fahrzeughöchstalter gelten folgende Regelungen:

A1A2
Höchstalter zum Zeitpunkt der Aufnahme des Fahr- zeugs ins Bündel4 Jahre2 Jahre
Höchstalter insgesamt (darf zu keinem Zeitpunkt überschritten werden)9 Jahre (Ausnahme: Neufahrzeug* – kein Höchstalter)9 Jahre (Ausnahme: Neufahrzeug* – kein Höchstalter)
DurchschnittsalterKein DurchschnittsalterKein Durchschnittsalter

*Als Neufahrzeug gelten nur Fahrzeuge, die nicht vor dem Tag der Zuschlagsertei- lung beschafft und erstmalig eine dauerhafte Straßenzulassung erhalten haben. Sie dürfen auch bis zur Betriebsaufnahme nicht zur Fahrgastbeförderung eingesetzt wer- den.

Im Rahmen der Monatsmeldung muss die Fahrzeugflotte stets komplett gemeldet sein. Hierbei ist zu jedem A-Fahrzeug anzugeben, ob es sich um ein A1- oder A2- Fahrzeug handelt und ob es sich um ein Neufahrzeug handelt.

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Anlage St3 V 2.2

Anforderungen an Fahrzeuge der Kategorie B

Fahrzeugalter
Maximales Höchstalter eines jeden eingesetzten Fahrzeuges zum Zeitpunkt des Einsatzes(Bezugsgröße: Erstzulassung)16,0 Jahre
Technische Merkmale
FahrzeugtypKleinbus (K) bis ca. 11Meter Standardbus (S) bis ca. 15 Meter Gelenkbus (G) bis ca. 19Meter Wichtig: Auch Busse der Fahrzeugkategorie B müssen als Niederflur- oder Low-Entry-Bus ausgeführt sein. Der Einsatz von Hochflur-Fahrzeugen ist auch in der Kategorie Buntersagt.
Motor und AntriebAngemessene Motorleistung (gem. § 35 StVZO) entsprechend den topogra- phischen und betrieblichen Gegebenheiten sowie der Fahrplanvorgaben.
SchadstoffausstoßDie Fahrzeuge müssen die jeweils aktuellen Voraussetzungen erfüllen, um in ausgewiesene Umweltzonen ein- und ausfahren zu können.
TürenKleinbus (K): 1 Tür Standardbus (S/SL): 2 Türen Gelenkbus (G): 3 Türen

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Anlage St4 V 2.2

Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen und

Handhabungsvorgaben für Fahrzeuge

Nr.Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen und Handhabungsvorgaben für FahrzeugeKategorienPerso-
nenan-
A1A2Bhänger
Technische Merkmale
1Fahrzeuge mit Wegfahrsperre (Türsicherung).XX
2Haltewunschtasten innen.XXXX
3Haltewunschtasten innen im Ausstiegsbereich taktil markiert.XXX
4Die Farbgestaltung der Haltewunschtasten muss kontrastreich ausgeführt sein, damit diese für sehbehinderte Fahrgäste er- kennbar sind.XXX
5Bordmikrofon am Fahrerarbeitsplatz und Lautsprecheranlage im Innenraum für Ansagen an die Fahrgäste.XXXX
6Rufeinrichtungen (Tasten) für mobilitätseingeschränkte Perso- nen außen an/bei der Tür in der Fahrzeugmitte sowie im Fahr- zeuginneren im Bereich der Sondernutzungsfläche.XX
7Der Türbereich ist bei geöffneten Türen zusätzlich auszuleuch- ten (z. B. Spots oder Trittstufenleuchten).XXX
8Kommunikationsmöglichkeit zwischen dem Fahrzeugführer und der Betriebsleitstelle des Betreibers (Betriebsfunk oder gleichwertige Alternative).XXX
9Vorhaltung von drahtlosem Internetempfang (WLAN) im Fahr- zeug (Spezifikationen siehe Fußnote 1).XX
102USB-Ladebuchsen an allen Zweier- und Vierer-Sitzgruppen.XX
11Niederflur- oder Low-Entry-FahrzeugXXXX
122Zur bedarfsweisen Erleichterung des Ein- und Ausstiegs ist eine elektrische Rampe oder eine mindestens gleichwertige Ersatzlösung vorhanden, die regelmäßig gewartet werden muss. Dies gilt auch für Verstärkerfahrzeuge.XX
13Zur bedarfsweisen Erleichterung des Ein- und Ausstiegs ist eine manuelle Rampe oder eine mindestens gleichwertige Er- satzlösung vorhanden, die regelmäßig gewartet werden muss. Dies gilt auch für Ersatz- und Verstärkerfahrzeuge.X
14Die Busse verfügen über Kneeling und setzen dieses bei Be- darf, etwa wenn mobilitätseingeschränkte Fahrgäste ein- und aussteigen wollen, ein.XX

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Anlage St4 V 2.2

Nr.Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen undKategorienPerso-
nenan-
Handhabungsvorgaben für FahrzeugeA1A2Bhänger
15Die Busse verfügen über ein Antiblockier-System (ABS) und eine Anti-Schlupf-Regelung (ASR).XXX
16Die Busse sind mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet.XX
173Ausstattung eines effektiven Videoüberwachungssystem zur Erhöhung der Sicherheit innerhalb des Fahrzeugs.XXX
Fahrzeuginnenausstattung und Fahrgastkomfort
1Senkrechte Haltestangen und/oder waagrechte Haltestangen und Haltegriffe An Fahrgastsitzen ohne Haltestangen sind gangseitig auf bei- den Seiten des Ganges Haltegriffe vorzuhalten, die von im Gang stehenden Fahrgästen gut erreicht werden können.XXXX
22Senkrechte Haltestangen im Ausstiegsbereich taktil markiert.XXX
3Fensterschutzstange oberhalb der Fensterbrüstung im Bereich des Stehperrons.XXX
4Fahrgastsitze mit Polster- und Stoffbezügen sind im Fahrzeug einheitlich zu halten.XXX
5Gestaltung der Sitze, Haltestangen, Wände und Böden kon- trastierend zueinander, so dass sich auch sehbehinderte Fahr- gäste gut orientieren können. Die Vorgaben für das einheitliche Fahrzeugdesign müssen da- bei bei der Innenausstattung berücksichtigt werden. 2XXX
6Ausgewiesene und gekennzeichnete flexible Sondernutzungs- fläche (Stehperron) im Bereich der Tür in der Fahrzeugmitte für Rollstühle, Kinderwagen o. ä.XX
7Heizung im Fahrgastraum und am Platz des Fahrzeugführers.XXXX
8Ausreichende Belüftungsmöglichkeiten im Fahrgastraum und am Platz des Fahrzeugführers.XXXX
92Je Bus sind mindestens sechs Sitzplätze vorzuhalten, die nicht auf Podesten angeordnet sind.XX
102Alle Sitze sind in Fahrtrichtung anzuordnen, es sei denn, diese bilden eine Sitzgruppe mit gegenüberliegenden Sitzen.XX
11Die Beleuchtungssituation im Innenraum der Fahrzeuge soll je- derzeit auf allen Plätzen das Lesen ermöglichen. Die Sicht des Fahrers darf jedoch durch die Innenbeleuchtung nicht beein- trächtigt werden.XXXX

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Anlage St4 V 2.2

Nr.Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen undKategorienPerso-
nenan-
Handhabungsvorgaben für FahrzeugeA1A2Bhänger
12Eine Beschallung der Fahrgäste erfolgt ausschließlich im Rah- men der Fahrgastinformation. Ausnahmen sind in Abstimmung mit dem Aufgabenträger im Nachtverkehr möglich.XXXX
13Gerätestörungen in den Fahrzeugen werden möglichst kurz- fristig, spätestens jedoch vor dem nächsten Einsatztag beho- ben. Hierfür wird eine Reserve- oder Ersatzteilhaltung in geeig- netem Umfang vorgesehen.XXXX
14Beschädigungen werden innerhalb von 10 Werktagen repa- riert; eventuelle Unfallgefahren sind sofort zu beseitigen. Farb- schmierereien sollen schnellstmöglich, spätestens innerhalb ei- ner Woche entfernt werden.XXXX
15Fahrerschutztür mit Trennscheiben aus Sicherheits- oder Kunststoffglas als fester Bestandteil des Fahrzeugs.XXX
Umweltstandards
1In Abhängigkeit von den gesetzlichen Vorschriften und vom Zeitpunkt der Erstzulassung des Fahrzeugs müssen die jeweils gültigen EURO-Normen erfüllt werden.XXX
2Motorraumkapselung zur Dämpfung der Fahrgeräusche Für Fahrzeuge, bei denen bauartbedingt eine Motorraumkap- selung nicht möglich ist, wird zur Fahrgeräuschdämmung eine Begrenzung der Dezibel Zahl auf 80 dB (A) festgelegt (DIN ISO 362).XX
Fahrgastinformation am Fahrzeug
1Linienbeschilderung außen (frei programmierbar und alphanu- merisch als LED- oder elektronische Vollmatrixanzeige, bei Dunkelheit beleuchtet): • Fahrzeugfront: Liniennummer, Fahrtziel • Einstiegsseite: Liniennummer, Fahrtziel, Zwischenziele • Fahrzeugheck: Liniennummer.XXX
22Am Fahrzeugheck zusätzlich Anzeige des Fahrtziels.XX
3Linienbeschilderung außen (Liniennummer, Fahrtziel) nach BOkraft.X

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Anlage St4 V 2.2

Nr.Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen undKategorienPerso-
nenan-
Handhabungsvorgaben für FahrzeugeA1A2Bhänger
4Die Linienbeschilderung ist in ihrer Farbigkeit kontrastreich und entsprechend groß zu gestalten.XXXX
5Die Festlegung der Beschriftungsinhalte hinsichtlich Linien- nummer und Fahrtziel sind in den VVS-Normen Fahrgastinfor- mation festgelegt.XXX
6An den mittleren und hinteren Einstiegstüren sind jeweils Auf- kleber „Einstieg nur vorne“ anzubringen. Diese sind über den VVS zu beziehen.XXX
7Das Schulbus-Symbol darf bei im Fahrplan veröffentlichten Fahrten nicht angezeigt werden.XXXX
8Die Fahrzeuge sind einheitlich mit dem gemeinsamen Design der Aufgabenträger und des VVS zu versehen.XXX
9Die Fahrzeuge sollen nicht mit Logos, Banderolen oder ähnli- chem Design anderer Verkehrsverbünde ausgestattet sein.XXXX
Fahrgastinformation im Fahrzeug
1Rechtzeitige akustische Haltestellenansage (elektronisch, z. B. über digitales Ansagegerät) Bei Störung der Ansagegeräte Haltestellenausruf über Mikro- fon durch den Fahrzeugführer.XXX
2Optische Haltestellenanzeige. Mindestens Anzeige der nächs- ten Haltestelle.XX
3Haltewunschtasten in Kombination mit einer optischen An- zeige.XXX
4Zwei nebeneinander angeordnete Multifunktionsanzeiger (TFT- Bildschirme) auf denen der Fahrtverlauf, die nächste Aus- stiegshaltestelle, einschließlich der nächsten vier Haltestellen sowie die Anschlusssituation an Knotenpunkten angezeigt wird. Das Bildschirmlayout muss der Anlage St. 9 „Normen Fahrgastinformation“ entsprechen. Die Multifunktionsanzeige ist im vorderen Bereich des Fahr- zeuges, möglichst mittig im Dachquerkanal und für die Fahr- gäste gut einsehbar zu installieren. In Kleinbussen ist abweichend ein Monitor ausreichend. In Ge- lenkbussen ist zusätzlich zu den beiden im vorderen Fahrzeug- teil ein weiterer Monitor im Nachläufer vorzusehen.XX

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Anlage St4 V 2.2

Nr.Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen undKategorienPerso-
nenan-
Handhabungsvorgaben für FahrzeugeA1A2Bhänger
Die Nutzung der Multifunktionsanzeiger zu anderen Zwecken (z. B. Werbeeinblendungen) ist grundsätzlich nicht gestattet. In Abstimmung mit dem Aufgabenträger können andere Inhalte freigegeben werden. Einer der beiden Monitore ist generell für die Angabe der nächsten vier Haltestellen und der zweite Monitor für aktuelle Hinweise der Fahrgastinformation (v.a. Umleitungen, Fahr- planänderungen) sowie die Angabe der Anschluss-verbindun- gen an der Folgehaltestelle zu verwenden.
5Ein Hinweis auf das Mitführen einer gültigen Fahrkarte ein- schließlich der Information über das erhöhte Beförderungsent- gelt (EBE) ist anzubringen. Diese sind über den VVS zu bezie- hen.XXX
63Hinweise auf das Vorhandensein einer Videoüberwachung zur Erhöhung der Sicherheit sind anzubringen. Diese sind über den VVS zu beziehen.XXX
Vertrieb im Fahrzeug
1Ausstattung der Linienbusse mit den im VVS aktuell notwendi- gen Verkaufs- und Kontrollgeräten (personalbediente Fahr- scheindrucker, Fahrkartenentwerter, Barcode-Lesegeräte, E- Ticket-Lesegeräte). Die aktuell notwendigen Geräte sind durch das VU zu beschaf- fen.XXXX
2Behebung von Gerätestörungen an den aktuell notwendigen Verkaufs- und Kontrollgeräten vor dem nächsten Einsatztag durch das VU. Eine entsprechende Reserve- und Ersatzteilhaltung ist durch das VU vorzunehmen.XXXX
Wartung und Sauberkeit der Fahrzeuge
1Die Fahrzeuge sind zum Betriebsbeginn im verkehrs- und be- triebssicheren sowie ordnungsgemäßen, sauberen und ge- pflegten Zustand zu halten. Das Fahrzeug hat gut gelüftet und die Sitze trocken zu sein.XXXX
2Die nach der StVZO vorgeschriebenen Untersuchungen der Fahrzeuge sind fristgerecht durchzuführen.XXXX

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Anlage St4 V 2.2

Nr.Ausstattungskriterien, Mindestanforderungen undKategorienPerso-
nenan-
Handhabungsvorgaben für FahrzeugeA1A2Bhänger
Auf Verlangen des Aufgabenträgers sind die Prüfbücher nach § 29 StVZO Anlage VIII zur Einsicht vorzulegen.
3Die Anzeigen zur Tür-Automatik, Zielanzeige, Funkanlage, Lautsprecheranlage, Haltewunschtaste, „Wagen hält / Stopp“ und die Multifunktionsanzeige müssen zu Betriebsbeginn funk- tionstüchtig und einsatzbereit sein. Bei einem Defekt hat ein zügiger Austausch des Gerätes oder des Fahrzeugs – spätestens vor dem nächsten Einsatztag – durch das VU zu erfolgen.XXXX
4Klebrige oder abfärbende Rückstände und entfernbare Schmierereien des Vortags sind spätestens bis Betriebsbeginn des Folgetages zu entfernen.XXXX
5Starke Verunreinigungen im Fahrzeug und Quellen unange- nehmer Gerüche sind unverzüglich – soweit möglich – bereits durch den Fahrzeugführer zu beseitigen.XXXX
6Grobverschmutzungen wie z. B. herumliegende Getränkedo- sen oder Zeitungen hat der Fahrzeugführer bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit unverzüglich zu beseitigen.XXXX
7Die Fahrzeuge müssen zu Betriebsbeginn innen und außen schadensfrei sein. Etwaige Unfallschäden an Karosserie und Lack sind innerhalb von 10 Werktagen zu beseitigen. Beschädigungen, die eventuelle Unfallgefahren darstellen kön- nen, sind sofort zu beseitigen.XXXX
8Fahrzeuge mit aufgeschlitzten Sitzen oder Beschädigungen von Wand und Deckenverkleidungen dürfen maximal noch zwei Tage nach Erkennen des Schadens eingesetzt werden.XXXX
9Aushänge und Anbringungen des Aufgabenträgers und/oder des VVS müssen unbeschädigt sein. Bei Beschädigungen oder Beschmierungen der Aushänge und Anbringungen sind diese unverzüglich zu erneuern.XXXX
10Zur Wahrnehmung einer gepflegten Öffentlichkeitsdarstellung dürfen die Fahrzeuge keine übermäßigen Gebrauchsspuren und Verschleißerscheinungen aufweisenXXXX

1 Die Fahrzeuge sind mit allen technischen Vorrichtungen auszustatten, die die Nut- zung von drahtlosem Internet (WLAN) für mobile Geräte wie Smartphones, Tablets oder Notebooks ermöglicht. Diese Nutzung ist für den Fahrgast kostenlos, verschlüs- selt und passwortgeschützt anzubieten. Die Möglichkeit der Nutzung des WLAN-Zu- gangs ist zu kommunizieren. Die Auswahl eines Internetserviceproviders und

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Anlage St4 V 2.2

Mobilfunkanbieters einschließlich Bereitstellung notwendiger Soft- und Hardware (Router, SD-Karte u.ä.) obliegt dem VU. Zur Vermeidung einer Systemüberlastung und erhöhter Mobilfunkkosten des Auftragnehmers ist dieser berechtigt, das Daten- volumen pro Tag und Nutzer-Endgerät auf 30 MB zu beschränken. Der Auftragneh- mer bzw. dessen Vertragspartner erfasst diesbezügliche Nutzungsdaten (insb. Da- tenvolumen) in anonymisierter Form und stellt diese dem Landkreis unentgeltlich zur Verfügung. Im Interesse eines attraktiven Angebots für den Fahrgast stellt der Auf- tragnehmer eine Downloadgeschwindigkeit von mindestens 1,8 Mbit pro Sekunde und Nutzer-Endgerät sicher, soweit dies nicht unausweichlich durch die Mobilfunkab- deckung eingeschränkt ist.

Die WLAN-Nutzung ist so zu gestalten, dass der Fahrgast nach Einwahl in das WLAN-Netzwerk zunächst auf einen Startbildschirm gelangt, der klar ersichtlich den Namen des VU enthält.

2 Diese Kriterien müssen bei ÖDLA Verkehren bis zum Ablauf der ersten 48 Vertrags- monate nur bei Neufahrzeugen gem. Anlage St2 gegeben sein. Die Umsetzung der Vorgaben muss jedoch spätestens mit Ablauf der ersten 48 Vertragsmonate bei allen Fahrzeugen erfüllt sein.

3 Diese Kriterien müssen nur bei Neufahrzeugen gem. Anlage 2 gegeben sein.

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Anlage St5 V 2.2

Verbundorganisation, Beteiligung und Finanzierung

  1. Einführung

Hauptaufgabe von Verkehrsverbünden ist es, für Kunden des Öffentlichen Personen- nahverkehrs (ÖPNV) den Zugang zu den Beförderungsangeboten so einfach wie möglich zu gestalten. Neben der Entwicklung und Pflege eines über alle Nahver- kehrsmittel durchgängigen Tarifs dienen auch gut abgestimmte Fahrpläne, eine stan- dardisierte, ansprechende und verlässliche Fahrgastinformation sowie ein unterneh- mensübergreifendes Marketing dieser Zielsetzung.

  1. Verbundorganisation

Verbundstruktur und Verbundaufgaben

Der VVS ist als so genannter Mischverbund gestaltet. Gesellschafter sind damit so- wohl die im Verbundgebiet vertretenen Betreiber von Linienverkehren nach §§ 42, 43 PBefG und AEG („Verbundpartner“) als auch die Aufgaben- und Finanzierungsträger der öffentlichen Hand. Die Gesellschaftsanteile sind im Gesellschaftsvertrag geregelt. Gegenüber den Akteuren des ÖPNV handelt die VVS GmbH als neutrale Instanz. Dies gilt auch im Innenverhältnis zu den Verbundgesellschaftern. Grundlage der Ar- beit der VVS GmbH ist der Gesellschaftsvertrag. Er regelt die Rechte und Pflichten sowie die Aufgabengebiete der Gesellschaft und kann beim VVS angefordert wer- den.

Die Tätigkeit der VVS GmbH wird durch einen Aufsichtsrat gesteuert, der aus je 14 Vertretern der Verkehrsunternehmen und der öffentlichen Hand gebildet wird. Ent- scheidungen bezüglich der Organisation der GmbH werden in der Gesellschafterver- sammlung getroffen, wo die Stimmgewichte den Gesellschaftsanteilen entsprechen.

  1. Beteiligung

Vertretung der Interessen der regionalen Busunternehmen

Die Verkehrsunternehmen der Verbundstufe II werden in der Verbundgesellschaft über die „Gesellschaft bürgerlichen Rechts der Busunternehmen im VVS“ (GbR) ver- treten. Die GbR wiederum hält 5% der Gesellschaftsanteile an der VVS GmbH und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder in den Gremien und Arbeitsgruppen des VVS. Der aktuell gültige GbR-Gesellschaftsvertrag kann beim VVS angefordert werden. Jedes Verkehrsunternehmen der Verbundstufe II, das im VVS-Gebiet Verkehrsleis- tungen erbringt und Ansprüche auf Einnahmen aus der Allgemeinen Vorschrift er- hebt, soll Mitglied der GbR werden.

Gremienstruktur des VVS

Aufsichtsgremien der VVS GmbH sind der Aufsichtsrat und die Gesellschafterver- sammlung, die üblicherweise viermal pro Jahr tagen. Der Aufsichtsrat hat darüber hinaus Ausschüsse bestellt (Tarifausschuss, Marketingausschuss,

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Anlage St5 V 2.2

Technikausschuss), die i.d.R. mindestens zweimal im Jahr tagen. Arbeitskreise ar- beiten den Ausschüssen jeweils zu. Eine Übersicht zur Gremienstruktur und Beset- zung kann beim VVS angefordert werden. Weiterhin führt der VVS Projekte (z.B. Weiterentwicklung Fahrgastinformation, Weiterentwicklung eTicketing) durch.

  1. Finanzierung

Finanzierung der VVS GmbH

Die VVS GmbH erhält eine Leistungsvergütung von den Unternehmergesellschaftern sowie ergänzend Zuschüsse von den Aufgabenträgern zur Finanzierung ihrer sat- zungsmäßigen Aufgaben. Entsprechend der Gesellschaftsanteile tragen dabei die Verkehrsunternehmen und die öffentliche Hand jeweils etwa die Hälfte des entspre- chenden Aufwands. Die Höhe der Leistungsvergütung und der Zuschüsse ergibt sich aus vertraglichen Vereinbarungen. Weitere Erträge erhält die VVS GmbH aus Pro- jektfördermitteln. Für jedes Verkehrsunternehmen, das Ansprüche auf Fahrgeldein- nahmen aus der Allgemeinen Vorschrift erhebt, soll mit der VVS GmbH eine Vergü- tungsvereinbarung gemäß einem in der Gesellschafterversammlung beschlossenen Mustervertrag abgeschlossen werden. Dieser kann beim VVS angefordert werden. Wird eine solche Vereinbarung nicht geschlossen, greift Ziffer 6 der Anlage 1 zur All- gemeine Vorschrift über die Finanzierung gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen in der Verbundstufe II des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (Stand: 07.10.2020).

Es ist davon auszugehen, dass die Leistungsvergütung höchstenfalls 1,36% der ge- mäß Allgemeiner Vorschrift zustehenden reinen Bruttofahrgeldeinnahmen sowie ent- sprechend den Mechanismen der allgemeinen Vorschrift verteilten sonstigen Finan- zierungsbeiträgen (z.B. Finanzierungsbeiträge für die TZR) beträgt. Die Gesellschaf- ter haben die Möglichkeit, die VVS GmbH mit weiteren Tätigkeiten zu beauftragen, die nicht durch den Gesellschaftsvertrag abgedeckt sind. Die VVS GmbH erstellt hierüber auf Wunsch ein Angebot und rechnet ihre Leistungen entsprechend geson- dert ab.

Stand: 07.10.2020

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Anlage St6 V 2.2

Fahrplan

Vorwort: Die Anlage St6 regelt unter anderem Meldepflichten des VU. Alle hier for- mulierten Meldepflichten betreffen sowohl Meldungen an den Aufgabenträger als auch an den VVS.

Das Verkehrsunternehmen hat das Fahrplanangebot mit dem Aufgabenträger und dem VVS abzustimmen und anschließend genehmigen zu lassen. Die Art der Über- mittlung von Fahrplandaten erfolgt nach den Bestimmungen der Anlagen Echtzeit und Fahrplan. Der VVS ist für die Erstellung aller gedruckten Fahrplanmedien zu- ständig. Die Verkehrsunternehmen können Linienfahrpläne (Minifahrpläne) über den VVS beziehen. Die Verkehrsunternehmen beteiligen sich zu 50% an den Kosten für Linienfahrpläne (Minifahrpläne). Um die Information der Fahrgäste über Änderungen sicher zu stellen, sind folgende Aufgaben und Fristen zu beachten:

  1. Jahresfahrplan

Neben den Fahrplandaten, die der VVS für die Fahrgastinformation, das Monitoring der Betriebsleistungen sowie die Planung von Verkehrserhebungen nutzt, werden auch Geografie-Daten (Fahrtrouten, Lage von Haltestellen) benötigt. Damit die Ände- rungen zum Fahrplanwechsel zeitgerecht umgesetzt und über gedruckte und elektro- nische Ausgabemedien kommuniziert werden können, müssen die genehmigten Jah- resfahrpläne rechtzeitig beim VVS vorliegen. Die Übermittlung der Fahrplandaten er- folgt in elektronischer Form, entweder über geeignete Schnittstellen wie VDV 452 bzw. IVU.pool oder als Datenpflege im DIVA Mandantensystem des VVS.

Die genauen Fristen werden jährlich in einem Terminkalender durch den VVS be- kanntgegeben:

 Fahrplankonferenz beim VVS zur Vorstellung der Änderungen: ca. 5 Monate vor Fahrplanwechsel.  Bestellung der Minifahrpläne beim VVS: ca. 3 Monate vor Fahrplanwechsel.  Vorlage der Fahrplanänderungen: spätestens 8 Wochen vor dem Fahrplan- wechsel beim VVS.  Veröffentlichung der neuen Fahrpläne in der elektronischen Fahrplanauskunft (EFA) des VVS: 6 Wochen vor Fahrplanwechsel.  Auslieferung der Fahrplandrucksachen: 1 bis 2 Wochen vor Fahrplanwechsel.  Verfassen von Meldungen über die wesentlichen Fahrplanänderungen im Er- eignismanagementsystem des VVS: 4 Wochen vor Fahrplanwechsel. Dabei sind die Gründe für Fahrplanänderungen aufzuführen.

Verstärkerleistungen, die regelmäßig durchgeführt werden, sind dem Aufgabenträger und dem VVS vorab zu melden. Dispositive Verstärkerleistungen sind spätestens eine Woche nach deren Durchführung zu melden. Diese Angaben sind für die Ver- kehrserhebungen und Statistik notwendig.

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Anlage St6 V 2.2

  1. Unterjährige Fahrplanänderungen

Dabei handelt es sich um dauerhafte Fahrplanänderungen, die unabhängig von den Terminen des Fahrplanwechsels eingeführt werden. Auch diese Fahrplandaten müs- sen rechtzeitig beim Aufgabenträger und beim VVS vorliegen:

 Vorlage der Fahrplanänderungen mindestens 2 Wochen vor Beginn der Ände- rungen.  Bei größeren unterjährigen Fahrplanänderungen, z.B. im Rahmen unterjähri- ger Betriebsaufnahmen, sind die Fahrplanänderungen mindestens 8 Wochen vor Beginn der Änderungen vorzulegen.  Verfassen von Meldungen über die Fahrplanänderungen im Ereignismanage- mentsystem des VVS bis 2 Wochen vor Beginn der Änderungen.

  1. Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten

Bei Bauarbeiten kommt es zu vorübergehenden, geplanten Fahrplanänderungen wie Umleitungen, Entfall von Haltestellen oder der Verlegung von Haltestellen.

 Baustellenbedingte Fahrplanänderung, die Fahrzeitänderungen sowie geogra- phische Änderungen von Haltestellen zur Folge haben, sind grundsätzlich zu melden  Bei Einarbeitung in die elektronische Fahrplanauskunft: Vorlage der Änderun- gen am Linienweg, der Haltestellen und der Fahrzeiten so früh wie möglich, mindestens 2 Wochen vor Beginn der Bauarbeiten, damit die Fahrplanände- rungen auch in weiteren, externen Auskunftssystemen berücksichtigt werden können.  Meldungen im Ereignismanagementsystem des VVS müssen so früh wie mög- lich bis 10 Tage vor dem Beginn der Bauarbeiten erfasst werden, damit sich die Fahrgäste auf die Fahrplanänderungen einstellen können.

  1. Fahrplanänderungen bei Sonderverkehren

Vorlage der Sonderverkehre ca. 2 Wochen vor der Großveranstaltung entsprechend Punkt 3.

Verfassen von Meldungen über die Sonderverkehre im Ereignismanagementsystem des VVS ca. 10 Tage vor der Großveranstaltung entsprechend Punkt 3.

  1. Störungen im Betriebsablauf

Wenn aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse (Unwetter, Verkehrsunfälle usw.) Stö- rungen auftreten, die den Betriebsablauf mehr als 30 Minuten negativ beeinflussen, müssen diese über das Ereignismanagement (EMS) kommuniziert werden. Das Ver- fassen von Meldungen über Störungen wird in der Anlage EMS geregelt.

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Anlage St6 V 2.2

  1. Darstellung Verstärkerleistungen bzw. Fahrten zur Erfüllung der Kapazitäts- vorgaben gem. Ziffer A.2.5 der Leistungsbeschreibung“

Alle Fahrten, auch die Fahrten, die zur Erfüllung der Kapazitätsvorgaben gem. Ziffer 2.1.1 der Standards erforderlich sind, sowie alle weiteren regelmäßig stattfindenden Verstärkerfahrten sind der Abteilung Fahrgastinformation des VVS zu melden bzw. in den VVS-Fahrplanbestand zu integrieren. Auch Fahrten, die von Start- bis Zielhalte- stelle zeitgleich und über einen identischen Linienweg einer weiteren Fahrt verlaufen, müssen im VVS-Fahrplanbestand eingepflegt und übernommen werden, da sonst die VVS-Betriebsleistungsstatistik keine aussagekräftigen Daten liefern kann und für die Erhebungsplanung des VVS keine solide Grundlage besteht.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann von einer Veröffentlichung der Fahrten in den gedruckten und elektronischen Fahrplanmedien des VVS verzichtet werden:

 Die Fahrt weist dieselbe Start- oder Zielhaltestelle wie eine weitere veröffent- lichte Fahrt auf  Die Fahrt weist exakt denselben Fahrweg (angefahrene Haltestellen sowie de- ren Reihenfolge sind identisch) wie eine weitere veröffentlichte Fahrt auf  Die Fahrt verläuft exakt zeitgleich oder in einem sehr geringen zeitlichen Ver- satz (maximal fünf Minuten) zu einer weiteren veröffentlichten Fahrt

Für die Nicht-Veröffentlichung einer Fahrt in den gedruckten und elektronischen Fahrplanmedien des VVS müssen alle drei Voraussetzungen erfüllt sein.

Wichtig: Auch wenn derartige Fahrten nicht veröffentlicht werden müssen, besteht dennoch die Verpflichtung, diese Fahrten in den VVS-Fahrplanbestand einzupflegen und aktuell zu halten. Lediglich der Verwendungszweck der Fahrt kann so angepasst werden, dass von einer Veröffentlichung abgesehen wird.

  1. Keine Überlappung von Fahrwegen in Hin- und Rückrichtung bzw. auf ver- schiedene Linien

Stellenweise werden im VVS-Gebiet Fahrplankonzepte umgesetzt, bei denen Linien keine klare Endhaltestelle anfahren, sondern in großen Schleifenfahrten über meh- rere Haltestellen enden. In der Vergangenheit wurden derartige Fahrpläne häufig in der Form erfasst, dass eine mehrere Haltestellen umfassende Fahrtstrecke sowohl in dem Fahrplan in Hin- als auch in dem Fahrplan in Rückrichtung erfasst wurden. Dies hat zur Folge, dass die entsprechenden Fahrtabschnitte doppelt in der VVS-Betriebs- leistungsstatistik ausgewiesen werden. Aus diesem Grund dürfen Fahrtabschnitte nur in jeweils einer Fahrtrichtung erfasst werden. Sollte es aus Gründen der Fahrgastin- formation geboten sein, einen Streckenabschnitt in beiden Fahrtrichtungen darzustel- len, ist gemeinsam mit der Abteilung Fahrgastinformation des VVS eine Lösung zu finden, die sich nicht verfälschend auf die Betriebsleistungsstatistik auswirkt (z.B. An- schlussleisten, Verkehrshinweise „fährt weiter als…“).

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Anlage St6 V 2.2

Gleichermaßen verhält es sich bei Fahrplankonzepten, bei denen ein Fahrzeug wäh- rend der Fahrt auf eine andere Linie wechselt. Hierbei ist ebenso darauf zu achten, dass jeder Fahrtabschnitt nur unter jeweils einer Liniennummer erfasst wird und keine Betriebsleistungen doppelt erfasst werden. Auch in solchen Fällen ist gemein- sam mit der Abteilung Fahrgastinformation des VVS eine Lösung zu finden, die sich nicht verfälschend auf die Betriebsleistungen auswirkt (z.B. Anschlussleisten, Ver- kehrshinweise „fährt weiter als…“).

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Anlage St7 V 2.2

Echtzeitdaten

Alle elektronischen Fahrgastinformationssysteme des VVS (Auskunft, DFI, Fahrzeug- monitore, Live-Karte) nutzen von den Fahrzeugen übermittelte Echtzeitdaten. Dazu ist eine durchgehende Verfügbarkeit mit hoher Qualität erforderlich. Grundlage für die Qualitätseinstufung ist die Echtzeitquote, die sich auf die monatliche Verfügbarkeit von Echtzeitinformationen pro Linie und Verkehrsunternehmen bezieht. Die Quote, die verpflichtend einzuhalten ist, liegt bei 90% % Flächendeckung. Der VVS stellt die Quoten regelmäßig bereit. Eingehende Echtzeitdaten werden vom VVS in einer Da- tenbank erfasst, gespeichert und u.a. zur Qualitätsanalyse ausgewertet. Ein Zugriff der Verkehrsunternehmen auf die Datenbank ist möglich.

Optional: Verkehrsstörungen sind im ITCS zu disponieren und über die Echtzeit- schnittstellen zu übermitteln.

Teilnahme und Integration eines Verkehrsunternehmens in das Rechnerge- stützte Betriebsleitsystem des VVS:

  1. Systembeschreibung

Für die Einbindung in das System sind folgende technische Anforderungen zu erfül- len:

Fahrzeug

 Ausrüstung mit RBL-tauglichem Bordgerät  GPS-Empfang  Internetzugang über GPRS/GSM mittels fester IP über ein vom VVS bereitge- stelltes mobiles VPN-Netzwerk (Vodafone, Telekom)  Kompatibilität der Bordrechnersoftware zum RBL (IVU.fleet) per Luftschnitt- stelle Leitstelle

PC-Arbeitsplatz mit fester IP zur Installation des Disponentenarbeitsplatzes VPN-Tunnel zum VVS

Datenpflege

 Für den Betrieb des RBL ist die Erfassung der Fahrplan- und Umlaufdaten im zentralen, mandantenfähigen Hintergrundsystem des RBL erforderlich. Ein Ex- port der Umlaufdaten aus dem Fahr- und Dienstplanprogramm des VVS DIVA 4 ist möglich. Auch aus anderen Fahr- und Dienstplanprogrammen kann über die Exportschnittstellen VDV452 oder trans 402 die Versorgung des Hinter- grundsystems mit Fahrplan- und Umlaufdaten erfolgen. Alternativ können die erforderlichen Daten durch das Verkehrsunternehmen selbst im Hintergrund- system des RBL bearbeitet werden.

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Anlage St7 V 2.2

 Die Nomenklatur von Linien und Haltestellen sowie von Haltepositionen (Mas- ten) ist vom VVS zu übernehmen. Als Fahrtnummern ist der im DIVA-System des VVS verwendete Fahrtenschlüssel zu nutzen, insbesondere wenn die Li- nie im Mischbetrieb mit einem Subunternehmen mit separater Datenversor- gung betrieben wird.  Die Vermessung der GPS-Koordinaten der Betriebspunkte (Haltestellen, Be- triebshöfe etc.) und der Entfernungen zwischen den Betriebspunkten sowie die Übertragung in das RBL-Hintergrundsystem hat durch das Verkehrsunter- nehmen zu erfolgen. Die Messdaten sind dem VVS zu überlassen.  Die im RBL-Betrieb eingesetzten Fahrzeuge und Fahrer sind im jeweiligen Mandanten des Hintergrundsystems durch das Verkehrsunternehmen selbst- ständig zu versorgen.  Für die Einbindung der in den Bordrechnern eingesetzten SIM-Karten in das vom VVS bereitgestellte mobile VPN-Netzwerk, sind dem VVS die zugehöri- gen Telefonnummern mitzuteilen.

Datenüberlassung durch das Verkehrsunternehmen

 Die zu übermittelnden Echtzeitdaten umfassen die aktuellen Istdaten (Dienste VDV 453 ANS, VDV 453 VIS und VDV 454 AUS). Diese werden im Abover- fahren laufend geliefert, sofern das Bordgerät in Betrieb ist.  Echtzeitinformationen des Verkehrsunternehmens werden vom VVS zur Fahr- gastinformation in den Auskunftsmedien des VVS und weiterer Anbieter, so- wie für die Datenversorgung von Dynamischen Fahrgastinformationsanlagen im Bereich von Bahnhöfen und an Verknüpfungspunkten genutzt.

  1. Betrieb eines unternehmenseigenen ITCS und Anbindung an die regionale Datendrehscheibe des VVS:

Anforderungen an die Dateninhalte der Schnittstellen VDV 453 und VDV 454

Kommunikation allgemein

 Kommunikation zwischen dem ITCS des Verkehrsunternehmen und Daten- drehscheibe des VVS zum Datenaustausch über VPN-Tunnel  Lieferung von Echtzeitinformationen nach VDV 453 ANS (verpflichtend) und VIS und DFI (optional), Version 2.5 oder aktueller  Lieferung von Echtzeitinformationen nach VDV 454 AUS, Version 2.1 oder ak- tueller  Die Lieferung von Echtzeitinformationen gemäß VDV 453 und VDV 454 Ver- sion 3.0 oder neuer ist wegen der fehlenden Abwärtskompatibilität direkt mit dem VVS abzustimmen.

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Anlage St7 V 2.2

 Der VVS leitet Echtzeitdaten an die zentrale Datendrehscheibe der NVBW so- wie DB RIS weiter, sofern dies nicht vom Unternehmen in Eigenregie unter- nommen wird  Vorschauzeit einer Fahrt: 60 min  Hysterese: 30s

Datenfelder im Speziellen

 Die Struktur muss verwendet werden. Dort sind die Daten der ursprünglich geplanten Fahrten ohne dispositive Maßnahmen einzutragen. Bei der ersten Meldung einer Fahrt im Rahmen der Vorschauzeit muss das At- tribut true gesetzt sein. Hinweis: Abweichungen im Fahrtverlauf zu den im Auskunftssystem hinter- legten Daten führen zu Haltausfällen im Auskunftssystem. Daher ist Anlage St6, Ziffer 7. (Keine Überlappung von Fahrwegen in Hin- und Rückrichtung bzw. auf verschiedene Linien) besonders zu beachten.  muss eindeutig einer Linie im VVS zugewiesen werden können. Die Zusammenfassung mehrerer Linien unter einer ist nicht zuläs- sig. Die Liniennomenklatur ist mit dem VVS abzustimmen.  muss eindeutig einer Richtung zugewiesen sein, z.B. mit den Werten 0/1 oder H/R oder HIN/RÜCK oder A/B. Im Feld darf kein weiterer Text enthalten sein. Die Richtungsnomenklatur ist mit dem VVS abzustimmen. Zusätzlich darf ein mit der Beschreibung des Fahrtziels bzw. ein mit der Beschreibung des Fahrtbe- ginns mitgeliefert werden.  muss pro Linie, Richtung und Verkehrstag eindeutig sein. Nach Möglichkeit ist der im DIVA des VVS verwendete Fahrtenschlüssel zu nutzen, insbesondere wenn die Linie im Mischbetrieb mit einem Subunterneh- men mit separater Datenversorgung betrieben wird. Werden vom Verkehrsun- ternehmen selbst gewählte Fahrtnummern als verwendet, sind diese dem VVS im Rahmen der Solldatenerfassung vorab mitzuteilen.  Es ist die GlobalID der konkreten Halteposition (Haltestellenmast) zu verwenden.  Für alle Haltestellen, an denen sowohl Zu- als auch Ausstieg möglich ist, sind sowohl die Attribute als auch zu liefern.  Bus

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Anlage St7 V 2.2

  1. Kosten

Teilnahme am zentralen RBL des VVS

 Kosten für die geforderte Fahrzeugausstattung trägt jedes Verkehrsunterneh- men selbst  Der VVS übernimmt die Wartungskosten der zentralen RBL-Komponenten (Hintergrundsystem)  Für die Einbindung in das mandantenfähige RBL ist eine sog. Mandantenli- zenz erforderlich. Deren Kosten sind vom Verkehrsunternehmen zu überneh- men. Ebenso sind die Kosten für Leitstellenarbeitsplätze und für Projektarbei- ten des Systemherstellers sowie die späteren Wartungskosten für die erwor- benen Lizenzen durch das Verkehrsunternehmen zu tragen.  Kosten, die in Zusammenhang mit der Datenpflege im RBL-System entstehen, sind vom Verkehrsunternehmen zu übernehmen.  Aufwände zur Einrichtung des VPN-Tunnels trägt jede Seite (VU und VVS) selbst.  Die Einbindung von Mobilfunk-SIM-Karten erfolgt in ein sicheres Netzwerk vom VVS kostenfrei. Die laufenden Mobilfunkkosten (Daten und Sprache) sind vom Verkehrsunternehmen zu tragen.

Betrieb eines eigenen ITCS durch das Verkehrsunternehmen

 Kosten für die Einrichtung und Wartung des ITCS trägt das Verkehrsunterneh- men.  Aufwände zur Einrichtung des VPN-Tunnels trägt jede Seite (VU und VVS) selbst.  Aufwände, die zur Herstellung der o.g. Anforderungen erbracht werden müs- sen, trägt das Verkehrsunternehmen.  Lizenzkosten sowie spätere Wartungskosten der VDV 453/ VDV 454-Schnitt- stelle trägt jede Seite selbst.  Kosten für die Einrichtung des Abos in der Datendrehscheibe trägt jede Seite selbst.

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Anlage St8 V 2.2

Ereignismanagementsystem (EMS)

  1. Umgang mit Störungen in der Fahrgastinformation des VVS

Die Entwicklung eines abgestimmten Fahrplans ist eine der Hauptaufgaben von Ver- kehrsverbünden. Ebenso die Aufgabe den Fahrplan den Fahrgästen bereitzustellen. Neben statischen Auskunftsmedien, z.B. für die Haltestelle ermöglicht der VVS auch eine Elektronische Fahrplanauskunft (EFA). Die EFA kann in diversen Medien von den Fahrgästen verwendet werden z.B. im VVS Internetauftritt oder in der App VVS Mobil. Die Elektronische Fahrplanauskunft wird ergänzt durch:

 Meldungen zu Störungen im Betriebsablauf  Meldungen zu kurzfristigen Änderungen im Fahrweg (z.B. wegen Bauarbeiten) oder länger andauernde Betriebsstörungen  Meldungen zu Fahrplanänderungen aufgrund von Sonderverkehren

Diese Meldungen werden dem Fahrgast ergänzend zur Fahrplanauskunft bereitge- stellt bzw. können von diesem in verschiedener Form angefordert werden. Die Mel- dungen werden dem Fahrgast nicht nur als Ergänzung zur Fahrplanauskunft, son- dern auch separat (z.B. als Benachrichtigungsservice per E-Mail oder App Push) be- reitgestellt. Insbesondere eine unmittelbare Benachrichtigung durch Meldungen zu Störungen im Betriebsablauf hat sich als Mehrwert für den Fahrgast herausgestellt.

Zur Eingabe der Meldungen wird vom VVS das Ereignismanagementsystem (EMS) bereitgestellt. Das EMS ist so ausgelegt, dass die Unternehmen im Verbund nach ei- ner Schulung durch den VVS sich diesem System anschließen können.

  1. Systemvoraussetzungen

 Gerät mit Internetzugang und Webbrowser in aktueller Version

Das EMS ist ein Eingabeportal und ist plattformübergreifend einsetzbar Kurzfristige Änderungen im Fahrweg oder Fahrplan (z.B. wegen Bauarbeiten) oder länger andau- ernde Betriebsstörungen müssen unverzüglich dem VVS mitgeteilt und so früh wie möglich selbstständig in das EMS eingegeben werden. Unvorhersehbare Störungen im Betriebsablauf müssen unverzüglich dem VVS mitgeteilt werden und montags bis freitags zwischen 06:00 Uhr und 20:00 Uhr selbstständig in das EMS eingegeben werden. Das EMS wird mandantenfähig dem jeweiligen Verkehrsunternehmen bereit- gestellt, so dass lediglich die Eingabe für den eigenen Zuständigkeitsbereich (in Be- zug auf Verkehrslinien) möglich ist.

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Anlage St9 Normen Fahrgastinformation (FGI) V 2.2

© VVS Ausgabe 21.05.2021

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INHALTSVERZEICHNIS NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

05.2021 1 VORWORT .........................................................................................................3

2 RECHTLICHE ASPEKTE DER FAHRGASTINFORMATION ...............................4 2.1 Haltestellen (StVO) Zeichen 224 ......................................................................5 2.1.1 Einsatzbereiche und Anwendung ...............................................................6

3 HALTESTELLENINFRASTRUKTUR/ -EINRICHTUNG ......................................7 3.1 Informationselemente ......................................................................................8 3.2 Haltestellenbenennung ...............................................................................9–10

4 HALTESTELLEN- /AUSHANGINFORMATION ................................................11 4.1 Haltestellenausrüstung Bahn .........................................................................12 4.1.1 Haltestellenkennzeichnung Stadtbahn .....................................................13 4.2 Haltestellenausrüstung Bus Haltestellenmast ..............................................14 Haltestellenkennzeichnung Bus Stadtgebiet (IT) ........................................15–16 Haltestellenkennzeichnung Bus Region (ST) ......................................17–18 Haltestellenkennzeichnung Bus Region (FIS) .....................................19–20 Haltestellenkennzeichnung Bus Region mit DFI-Light (IT) .....................21 Haltestellenkennzeichnung Bus Region mit DFI-Light (ST) ...................22 Haltestellenkennzeichnung Schulbus ......................................................23 Haltestellenkennzeichnung Schienenersatzverkehr (SVE) .....................24 Haltestellenkennzeichnung Ruftaxi ..........................................................25 Haltestellenkennzeichnung Expressbus...................................................26 4.2.1 Aushangkasten/Aushangvitrine ZOB ...............................................27– 290 4.2.2 Aushangmedien .........................................................................................30 4.2.2.1 Aushangfahrplan ....................................................................................31 – 34 4.3 DFI-Anzeiger ..............................................................................................35 – 36

5 WEGELEITSYSTEME .......................................................................................37

6 FAHRZEUGE ....................................................................................................38 6.1 Anzeige außen ................................................................................................39 6.2 Anzeige und Ausstattung innen ....................................................................40 6.3 Platzierung von VVS-Hinweisen und VVS-Werbemitteln ............................41 6.3.1 Verbundzugehörigkeit ........................................................................42 – 43

7 IMPRESSUM ....................................................................................................44 7.1 Aktualisierung, Fortschreibung, Neuerung ...................................................45

2

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

1 In dieser Dokumentation wurden Auszüge aus den „Normen 05.2021 Fahrgastinformation (FGI)“ zu Richtlinien zusammengefasst, um Verkehrsunternehmen, Kommunen und Landkreise sowie alle relevanten Planungsinstitutionen bei der Ausstattung von Hal- testellen und Fahrzeugen im VVS mit detaillierten Vorgaben bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

Die Ziele bei der Haltestellenausstattung im VVS sind ein hoher Qualitätsstandard mit aktueller, überall verfügbarer, Fahrgastin- formation und einheitlich angewandtem Konzept.

Um diesen hohen Standard zu erhalten, muss die Zuständigkeit und Finanzierung geregelt werden.

Weiterhin sind in diesen Richtlinien die Grundanforderungen zur Fahrzeugaustattung an und in Bussen bezüglich der Fahrgastin- formation und den Marketingmaßnahmen definiert.

3 trowroV 1 VORWORT

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Grundlagen 2 • geltende Vorschriften der Straßen-Verkehrs-Ordnung (StVO) Rechtlich geregelt sind die Informationspflichten zur Kennzeich- 05.2021 • Personenbeförderungsgesetz (PBefG) nung von Haltestellen und Fahrzeugen. • Empfehlungen des Verbands Deutscher Verkehrsunterneh- men (VDV) An der Haltestelle sind die Verkehrszeichen von (S, U, Bus) an- • Busverkehr: Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrtun- zubringen. ternehmen im Personenverkehr (BOKraft) • Straßenbahnverkehr: Verordnung über den Bau und Betrieb An Bushaltestellen sind dies: der Straßenbahnen (BOStrab) • das Verkehrszeichen 224 • die Tarifzonenangabe im VVS • die Liniennummer • das Fahrtziel

Ebenso müssen die Fahrzeuge im VVS mit bestimmten Informa- tionselementen gekennzeichnet sein.

4 noitamrofnitsagrhaF red etkepsA ehcilthceR 2 RECHTLICHE ASPEKTE DER FAHRGASTINFORMATION

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Rechtliches (§ 20 StVO) Sicherheit für Fahrgäste Vorfahrtsrecht 2.1 In Deutschland ist eine Haltestelle eine mit dem Verkehrszeichen Eine mit dem StVO-Zeichen 224 gekennzeichnete Haltestelle • Omnibussen des Linienverkehrs und Schulbussen ist das Ab- 05.2021 224 der Straßenverkehrsordnung (StVO) markierte Einrichtung kennzeichnet im öffentlichen Verkehrsraum einen rechtlich ver- fahren von gekennzeichneten Haltestellen zu ermöglichen. im Straßenverkehrsnetz. bindlichen Schutzbereich für Fahrgäste. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten. • An Omnibussen des Linienverkehrs, an Straßenbahnen und • Sein Vorfahrtsrecht darf ein abfahrender Busfahrer an einer Hal- an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen (Zei- testelle nicht erzwingen. Er hat sich vielmehr ausreichend da- chen 224) halten, darf auch im Gegenverkehr nur vorsichtig von zu überzeugen, dass andere Fahrzeugführer sein Blinklicht vorbeigefahren werden. erkennen und auch darauf reagieren (AG Erfurt 28 C 2263/00). • Wenn Fahrgäste ein- oder aussteigen, darf rechts nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vor- Parkverbot beigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen Verkehrstechnisch handelt es sich um einen Verknüpfungspunkt ausgeschlossen ist. Sie dürfen auch nicht behindert werden. zwischen ÖPNV und Fußverkehr. Jeweils 15 Meter vor und hin- Wenn nötig, muss wer ein Fahrzeug führt, warten. ter dem Verkehrszeichen besteht Parkverbot. • Omnibusse des Linienverkehrs und gekennzeichnete Schulbus- se, die sich einer Haltestelle (Zeichen 224) nähern und Warn- Eingeschränktes Halteverbot blinklicht eingeschaltet haben, dürfen nicht überholt werden. Das Halten im Haltestellenbereich (Haltestellenbucht) ist für an- • An Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichne- dere Verkehrsteilnehmer wie Omnibusse nur für drei Minuten ten Schulbussen, die an Haltestellen (Zeichen 224) halten zulässig, jedoch darf das Fahrzeug nicht verlassen werden. Das und Warnblinklicht eingeschaltet haben, darf nur mit Schritt- Be- oder Entladen ist daher nur bei Einhaltung dieser beiden Be- geschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeige- dingungen möglich. fahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen aus- geschlossen ist. Die Schrittgeschwindigkeit gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn. Die Fahrgäste dür- fen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss wer ein Fahrzeug führt, warten. • Es muß mit Personen, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen, auf den Gehwegen, den Seitenstreifen oder einer Hal- testelleninsel sowie am Rand der Fahrbahn gerechnet werden.

5 noitamrofnitsagrhaF red etkepsA ehcilthceR • Haltestellen (StVO) Zeichen 224

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

DESIGN 2.1.1 „ StVO 05.2021

Allgemeine Informationen Haltestelle Das Verkehrszeichen 224 der Straßenverkehrsordnung ist ein Gelber Außenring und Innenfläche: Basiselement für die Haltestellenbeschilderung der Bushalte- HKS 54 100% stellen im VVS. CMYK 100 / 0 / 80 / 10 Das Zeichen kennzeichnet eine Haltestelle des Linienverkehrs RGB 239 / 213 / 34 und Haltestellen für Schulbusse. RAL 1023 Verkehrsgelb

Einsatzbereiche und Anwendung Grüner Ring und H: Ortsfest im öffentlichem Straßenraum und in ZOBs: HKS 4 100% • An Haltestellenschildern für Busse in städtischen Gebieten CMYK 100 / 0 / 80 / 10 • An Haltestellenschildern für Busse in der Region RGB 40 / 149 / 96 • An Haltestellenschildern für Busse an Schulbushaltestellen RAL 6024 Verkehrsgrün

Verknüpfungshinweis in Elektronischen Medien (Internet<www.vvs.de>): • Elektronische Fahrplanauskunft (EFA) • Fahrplanauskunft mit der VVS-App

Windhalmweg Wette Schulbus 70 H üb o e ff r e P ld li eningen Garbe – Degerloch Tarifzone 4 werktags U732 Degerloch 554Bönnigheim 7-9h 11-13h über Plieningen Garbe – Steckfeld 74 Degerloch 568Freudental N8 S ü c b h e l r o P s l s i p en la in tz gen Garbe – Asemwald N57B Fr ö e n u n d i e g n h t e a im l – über Birkach – Degerloch

Haltestellenschild Haltestellenschild Haltestellenschild Verknüpfungshinweis Verknüpfungshinweis Stadtgebiet Region Schulbus EFA „Elektronische Fahrplanauskunft“ VVS-App „VVS Mobil“

6 noitamrofnitsagrhaF red etkepsA ehcilthceR • Haltestellen (StVO) Zeichen 224 • Einsatzbereiche und Anwendung

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„ Was muss getan werden NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ Wer muss was tun Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung Neue Haltestellen Die Einrichtung neuer Haltestellen bzw. Änderung bestehen- Grundlagen Barrierefreiheit 3 der Haltestellen- und Linienbezeichnungen geschieht in Abstim- • geltende Vorschriften der Straßen-Verkehrs-Ordnung (StVO) Grundlagen 05.2021 mung zwischen den Aufgabenträgern, den Verkehrsunterneh- • Personenbeförderungsgesetz (PBefG) • Vollständige Barrierefreiheit bis 2022 nach Personenbeförde- men und dem VVS. • Empfehlungen des Verbands Deutscher Verkehrsunterneh- rungsgesetz (PBefG), §8, Satz 3 men (VDV) • Im Nahverkehrsplan können begründete Ausnahmen fest- Planung gemäß Nahverkehrsplan gelegt werden • Liniengenehmigung Bauliche Elemente • Festlegung des Haltestellenstandorts Die Zuständigkeit und finanzielle Verantwortung entfallen auf die Maßnahmen • Beteiligung der Behörden,Verkehrsschau Kommunen bzw. Straßenbaulastträger • Berücksichtigung der Manövrierfläche für Rollstühle und Kin- • Festlegung des Haltestellennamens gemäß derwagen „VVS-Normen Fahrgastinformation“ Haltestellenmast • Hochbord 18cm spezielle Formsteine des Bordsteins (z.B. • Fundamentgründung mit Bodenplatte zum Verschrauben oder Kassler Bord) Erdanker zur Aufnahme des Haltestellenmastes • Bordsteinabsenkung und gesicherte Überwege im Haltestel- • Anschlüsse für dynamische Fahrgastinformation lenbereich • Haltestellen-Mast Stadtgebiet: • taktile Leitinformation (Bodenindikatoren) Stahlrohrmast, quadratisch 80mm/80mm, die Mast-Höhe errechnet sich aus der Menge der Einschubelemente und optional der minimalen Durchgangshöhe = 2300mm • DFI-Sprachausgabe (Haltestellenschild wird seitlich am Mast montiert) • Haltestellen-Mast Region: VVS-Empfehlungen barrierefreie Bushaltestellen Stahlrohrmast, rund Ø 60mm, Masthöhe = 2300mm • https://www.vvs.de/download/VVS-Empfehlungen%20barri- (Haltestellenschilder-Rahmen wird mit Spezial-Halterung auf erefreie%20Bushaltestellen.pdf den Mast aufgesetzt)

Wartehäuschen (Wetterschutz) • Ausreichende Breite der Warteflächen gemäß Empfehlungen für Anlagen des öffentlichen Personennahverkehrs - (EAÖ) Ausgabe 2003 • Sitzmöglichkeiten • Stromanschluss für Beleuchtung

Beispielhafte Haltestellenanlage mit vollständiger Barrierefreiheit

7 gnuthcirnie- /rutkurtsarfninelletsetlaH 3 HALTESTELLENINFRASTRUKTUR / -EINRICHTUNG

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

AUSSTATTUNG MIT INFORMATIONSELEMENTEN 3.1 05.2021 Haltestellenschild mit den Steckelementen • „H“-Zeichen 224 nach StVO • Haltestellenname • VVS-Logo mit Tarifzone • Liniennummer und Linienverlaufsbeschreibung mit End- und Zwischenzielen.

Haltestellenschild mit den Steckelementen und DFI-Light • optionales Solarmodul zur Stromversorgung Wette Rommelshausen • „H“-Zeichen 224 nach StVO • Haltestellenname Tarifzone 4 TTaarriiffzzoonnee 32 • VVS-Logo mit Tarifzone 554 Bönnigheim 210, 211, NBAUCSHT 708, 712 • • V D e F r I k -L e i h g r h s t m -M it o te d l u si l g net, bedienende Liniennummer 568 Freudental 1 8 8 :0 4 9 Sindelf. Eichholz 18:21 • optional TTS-Taster (Vorlesefunktion für sehbehinderte N57 B Fr ö e n u n d i e g n h t e a im l – 712 Sindelf. Viehweide 18:22 Fahrgäste) 708 Sindelf. Eichholz 18:51 712 Sindelf. Viehweide 18:52 Fahrg a8s4t in V f a o ih r in m ge a n t Z i O o B n 18:55 Aushangkasten In V K V In • • • • • • • f e e o o f 4 6 T A S T o r r m o k k a a r - - p t u r m e e a e e b r m t m s i d r r i h h fi l o h - - e a u t r r M M n a n a a p t s s n f t i n a u l u . o o o o e i a - l g o n : r n d d 4 n u m - n t W a F e u u e n e s u a a r l d l l r e - m e : : s n h t M i r E E m T s e r o b e p a c o i i h n u n n d e r l h d m ä i n s s n m f i n u n e v a a g t e i l e e t t n t i t n z z t D o Z r D V b d D u f f IN ü ü e u I e s I N r r N r n r t k A ä d 1 3 6 A a A 4 n - - e u S 2 4 4 4 d r f t - s B B i u M g s g u u k t o t s s e e t d l l l g i i i l n n u e t a i i : l n r e e t n n D G I m N b A H 4 F V U N VV Z eV o e 123456 r ARSd n 8 Sk n e t ic e u V e a - AevR 11111111112222 c a F n S v K z f sh n l h a 456789 0 l s h ea e- b n : e uS == 01234567890123 p 3 r 3 h H A t g A s r1 a 7 sr u r l nebb 5 3i u t e v a gs - h o e 9ii n l c 0a ss i 0 ,l n t b m 1 u b e B c tg :; e SM e: Le u h H 555 221222 o 22 1202252 ne r n 9 e W 6 2u i : n uh S s L s j 8 d n o1 B l M n a rn z. h 222 22022222 z 0272222 T t 4 r a i 0 T r e s E i S ben 4 S T e en &h 1 e e ö e H a t q. a o a c t i a f 2 ld Z S l i e FVVV V S r ruG e s h c a l ü b r n 0 e = a r 6 l 0 i 222 2 e V d n e h g ee11t i n 111 555 5 i r H i T f l 1 k 3 tw4t f l z & d l n n l o g t g (a F ab v si t äG fi1 s 1 1 gi M e 6 e 333 580 n n e Ih n a e 0 e d h c D n t T i B e n yr s 3 g:) P o r h l r2 a = r : , r ,,,,, , g m r a gt e k t B9 ö r 0 T 0 b r 26222 8 e h e 0 e b: d i a a n e e g 1f - eb el S b H ae n u r n e 7 1 l a i 0 000 000 f - t s D n n l ; l i n n s 1 e i n u g t t g v i s s e o o 3i c n n c 552 1 54222 5355552 B a eu d L b 1 en e B l 7 rm g 2 B - g g d i s k3 z 1 nM(üS GFAQ T e B S n L 22220222 2722222 n P s k 9 e e e k U ö F 9 g e t 0 a T b h i a r r t R u e a b r nd M u - eb 4 ü h 1 u h r WWVW VV S S n f eg e ( h o e i e Z- - a i d l 4 n 1 22 c e E H r r T l t 11 1 e e C n i r n i l r 6 55 th s r z t9 c ; na t w e a l h n VVFV ) o 6 u r g o b rO e n 7 i i W n b g 11 1 l nt m / i6 3u d n g s a P 66 6 s e k i 1 t 0 e i s 1 n n e a g t r 0 n w n n M g nr t G B F , e a T g b a r b a a s c s a u e D a w e o 7 g € BB G t c S FM B i r r ß b b K a b G u s h 6 l r r n h a e g w r u h m l ii f f e i f 0 5535552 3 5 u c t o t i o u es k a ( z / e e t 0 r p , I . 1 c r ( u g t u Z b 11 t t 111 sr h T v B 1 u tM h g a h d t c s o 1 2272222 7 2 7t M e p U a ig O H 5 r t v i 1 nl h i g 2 5 s 50 999 6 t g h i n K 7 k B g n c s hH e e a Bd r WW V F l A . t 3 e s h ) ( P - f ,, h a ,, ,,, a . b 1 2 g r b h k g V 11 a r n d a 0074 777 5 e Bu f e r e f l e g b t - in 2 e VV S O e a V e e T t F e n i a r D W 000 0 000 ö e 11 e d RT i g ma e n s . r u e 66 S at m d n 9 h s b N == ey t a 2 r e r e o 9 F c r 6 ) u ö s : g t l n / 1 l i a bb t 7 g S n 0 i h e ü e m - f r e ( e n ii 4 d 6 e i ss e e i f N o 1 l z r t o g l n 6l . n l FF ns i b e d t r A n 5 2 b e: ) 3 K M oo i b t u a r z s e n A K rr n a t - nn i s a u B e 2 2 ß f S r r u u ) ss g r c m C rS nc bb a rc v g e h r V e u aa az h S ti cr 1 h W p B V cu cc ) s n l 6 2 hk hh h w Ec u e t n o t S t o n W r W h e a KAg l e s r fy W s GIN + eee t a 9 n ila r a n r o o n nt a s E i 4 r 9 c i e i c a f m r W d d b l n g c u ld 9 i S r t t r S e P k i eS i i n i . e t t n h 6 w - g n s r b b l e i- 3 t 7 t l u e g l n r i n B 6 t r ( D o a d o n 1 a g l . 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VVS-Telefonservice: 0711 19449 www.vvs.de

Haltestellenmast mit Haltestellenschild und Aushangkasten Haltestellenmast mit Haltestellenschild und DFI-Light-Modul mit optionalem TTS-Taster für Vorlesefunktion (Text to Speech)

8 gnuthcirnie- /rutkurtsarfninelletsetlaH • Informationselemente

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RICHTLINIE NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Haltestellen sind mit eindeutigen und leicht verständlichen Hal- • Es sollen möglichst Straßen- und Gewannnamen verwen- Mit Umbenennungen von Haltestellennamen sollte sehr behut- 3.4 testellennamen zu versehen. det werden. sam umgegangen werden, da sie eine Reihe von Folgemaßnah- 05.2021 • Bei langen Straßenzügen ist die naheliegende nächste Quer- men auslösen und zudem auch sehr kostenintensiv sein können. Für die einheitliche Benennung von Haltestellen innerhalb des straße zu verwenden um eine genauere Lokalisierung der Hal- Bestehende Haltestellennamen sollten daher nur in Abstimmung VVS sind Regeln zu beachten. Haltestellennamen sollten mög- testellenlage zu erzielen. mit dem VVS geändert werden, wenn dies unbedingt erforder- lichst kurz und einprägsam sein. Doppelnamen sollten vermie- • Der Haltestellenname soll unverwechselbar mit anderen Hal- lich ist und dem Fahrgast eine weitaus bessere Information und den werden. Zudem ist darauf zu achten, dass in allen Informa- testellennamen sein und einen geografischen Bezug zur Ört- Orientierung bietet. tionsmedien sowie vor Ort an der Haltestelle selbst identische lichkeit aufweisen. Haltestellenbezeichnungen verwendet werden. • Nicht zu verwenden sind Namen von privaten Einrichtun- gen, Namen von Firmen und Gaststätten. Darüber hinaus wird die Benennung in landesweiten, bundeswei- In besonderen Einzelfällen kann bei Vorliegen bestimmter ten und europaweiten Richtlinien und Empfehlungen geregelt. Kriterien eine werbliche Namensergänzung in Abstimmung Ein bundesweites Haltestellenkataster befindet sich im Aufbau. mit dem Aufgabenträger und dem VVS erfolgen: „ es handelt sich um Firmen/Einrichtungen von großer re- gionaler/überregionaler Bedeutung oder von hohem Be- kanntheitsgrad, „ der Antragsteller befindet sich mit seinem Unternehmens- sitz in unmittelbarer Nähe einer Haltestelle, „ es handelt sich um Firmen/Einrichtungen mit starkem Pu- blikumsverkehr, „ durch die Namensergänzung ergibt sich eine Verbesserung der Fahrgastinformation (Orientierung), „ die Laufzeit der privatrechtlichen Verträge ist abgestimmt mit der Laufzeit der Linienbündelkonzession. • Öffentliche Einrichtungen können bei der Namensvergabe eine Hilfe sein. Diese sind dann vor Ort an der Haltestelle mit einem Klammerzusatz zu versehen. Die Wiedergabe in den übrigen Informationsmedien (EFA und Printmedien) ist nicht vorgesehen. • Der Name der Haltestelle ist an Bushaltestellen mindestens einmal, an Bahnhaltestellen in Abhängigkeit von der Halte- stellenlänge mehrmals anzubringen. • Bei Bushaltestellen ist der Haltestellenname auf dem Halte- stellenschild mit dem „Verkehrszeichen 224“ zu kombinieren. • Bei Bus- und Stadtbahnhaltestellen im Straßenniveau bietet sich zusätzlich das Anbringen des Haltestellennamen an den Dachkonstruktionen der Wartehäuschen an.

9 gnuthcirnie- /rutkurtsarfninelletsetlaH • Haltestellenbenennung

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Regeln für die Pflege der Haltestellennamen in Haltestellen- 3.4 datei und Verkehrslinienplan 05.2021

• Bei allen Haltestellen außerhalb des Zentralortes (z. B. Stutt- • Verschiedene Haltestellennamen für ein und dieselbe Hal- • Bus- und Straßenbahnhaltestellen an Bahnhöfen erhalten gart) steht in der Haltestellendatei der Ortsname vor dem Hal- testelle und angrenzende Straßennamen als Haltestellenbe- ausschließlich den Zusatz Bf - ohne Punkt - hinter dem Bahn- testellennamen. Bei Teilorten steht statt des Namens der poli- zeichnung werden durch einen Schrägstrich verbunden. hofsnamen. tischen Gemeinde nur die entsprechende Teilortsbezeichnung, Beispiel: Waiblingen Alter Postplatz/Landratsamt Beispiel: Asperg Bf ausgenommen im Verkehrslinienplan und bei S-Bahn-Statio- Schwab-/Rotebühlstraße nen. Dies gilt in der Regel auch dann, wenn der Teilortsname selbst Haltestellenname ist. • Es soll einheitlich nur eine einzige Abkürzung des Ortsnamens Beispiel: Leonberg ZOB • Ein Bindestrich steht nur bei Haltestellennamen, bei denen verwendet werden. Ramtel Gewog-Hochhaus zwei Ortsbezeichnungen zu einem Doppelnamen zusammen- Beispiel: Ludw. Kreisberufsschule Nellingen Hindenburgstr. gesetzt werden, bei entsprechenden Straßennamen, Platzna- nicht auch: Lbg. Heilbronner Straße Zollberg; Hardt men oder Eigennamen als Haltestellenbezeichnung, sowie als nicht: Leinfelden-Echterdingen Echterdingen Hirschstraße Ersatz für ein weggelassenes „…straße“. Beispiel: Stetten-Beinstein • Abkürzungen von häufig vorkommenden Bezeichnungen sol- Karl-Kloß-Straße len einheitlich - mit abschließendem Punkt - gewählt werden. • Bei Haltestellen innerhalb des Zentralortes erhält der Halte- Hans-Rehn-Stift Beispiel: Straße = Str. stellenname nur dann den Stadtbezirk bzw. Stadtteil als Zu- Schwab-/Bebelstraße Platz = Pl. satz, wenn die gleiche Bezeichnung mehrfach auftritt und Firma = Fa. somit eine Unterscheidung erforderlich ist. Der Stadtbezirk Gymnasium = Gym. steht analog zum Verfahren bei Haltestellen außerhalb des • Ansonsten steht zwischen den einzelnen Teilen einer Halte- Zentralortes vor dem Haltestellennamen, ausgenommen stellenbezeichnung immer nur jeweils ein Leerzeichen, auch bei Eigennamen wie „Kraftwerk Münster“. Dies gilt auch für bei Ortsteilen als Haltestellenname in Verbindung mit der po- • Es soll nur abgekürzt werden, wenn vom Platz her erforder- den Verkehrslinienplan. litischen Gemeinde. lich; dabei soll eher der Ortsname abgekürzt werden als der Beispiel: Botnang Freibad Beispiel: Böblingen Rauher Kapf Haltestellennamen. Möhringen Freibad Burgstall Auf den Rüdern Beispiel: Bonl. Freizeitzentrum nicht: Freibad Möhringen Affalterbach Wolfsölden nicht: Bonlanden Freizeitz.

• Namenszusätze, die Orientierungshinweise darstellen, sind • Die Bezeichnung „Abzweig“ steht immer hinter dem betref- • Um Platz zu sparen, werden einstellige Klammerzusätze von in Klammern hinter den Haltestellennamen zu setzen (mit fenden Ortsnamen und wird mit Abzw. - mit Punkt - abge- abgekürzten Ortsnamen grundsätzlich ohne Leerzeichen hin- Leerzeichen dazwischen), es sei denn, es handelt sich um kürzt, auch wenn weitere Bezeichnungen folgen, beim Na- tereinandergeschrieben. Eigennamen. men ohne Ort wird sie ausgeschrieben. Beispiel: Neuh.(F) Peronnas-Platz Beispiel: Berliner Platz (Hohe Straße) Beispiel: Nellmersbach Abzw. Berliner Platz (Liederhalle) Markgröningen Abzw. Bahnhof

10 gnuthcirnie- /rutkurtsarfninelletsetlaH • Haltestellenbenennung

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Die Haltestellen sind das Bindeglied zwischen dem öffentlichen 4 (Verkehrs-) Raum und den ÖPNV-Verkehrsmitteln. Oberirdische 05.2021 Haltestellen sind dazu zum einen ein wichtiger Imagefaktor für den ÖPNV, indem sie den VVS im öffentlichen Raum „präsen- tieren“. Zum anderen übernehmen Haltestellen auch eine städ- tebauliche Funktion. Dieser Stellenwert sollte sich auch in der Informationsqualität widerspiegeln.

Bereits bei der Planung einer Haltestelle ist die Anordnung und Gestaltung der Fahrgastinformation zu berücksichtigen. Voraus- setzung hierfür ist die rechtzeitige Koordination zwischen den planenden, bauenden und betriebsführenden Stellen.

Alle Informationen sind so anzuordnen, dass sie für den Fahr- gast dort, wo der Informationsbedarf besteht, abrufbar und zu- dem leicht auffindbar sind.

Natürlich gibt es je nach Bedeutung einer Haltestelle (einfache Bushaltestelle oder Verknüpfungspunkt) unterschiedliche Anfor- derungen an die Informationsausstattung.

Informationen über das Angebot des VVS sind: • Netzplaninformation • Fahrplaninformation • Tarifinformation Diese sind an Bahnhaltestellen in der Regel anders dargestellt als an Bushaltestellen. Während die Informationen an Bushal- testellen in der Regel in einer kompakten standardisierten Aus- hangvitrine zusammengefasst sind, werden an Bahnhaltestellen die umfangreicheren Informationen in mehreren großen Informa- tionsvitrinen gezeigt.

Informationen in und an Haltestellen, die sich nicht auf die Nut- zung des ÖPNV-Systems beziehen, müssen eindeutig von der Fahrgastinformation des VVS getrennt sein.

11 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH 4 HALTESTELLENINFORMATION

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Die Schienenhaltestellen im VVS sind mit den entsprechenden Netzdarstellungen (Schematische- und Geografische Lini- 4.1 Verkehrsmittel-Piktogrammen der S-Bahn bzw. der Stadtbahn ennetzpläne) 05.2021 gekennzeichnet. Netzplandarstellungen sind ein grundlegendes Informationsme- dium für den Fahrgast. Liniennetzpläne geben einen sehr guten Oberirdische Stadtbahn-Haltestellen sind mit einem „Haltestel- Überblick über das gesamte Verkehrsangebot im VVS und stel- lenschild“ gekennzeichnet, auf dem folgende Informationen an- len ein sehr gutes Informationsmedium dar für die: geordnet sind: • Planung einer Fahrt • „U“-Zeichen Stadtbahn • Zur Orientierung im Netz • Haltestellename • Für die Darstellung der Verknüpfungen von Verkehrssyste- • Tarifbezeichnung im VVS men und deren Haltestellen • Liniennummer auf linienfarbigem Feld mit Linienverlaufsbe- schreibung und Endziel Haltestellenkarten Die Haltestellenkarte soll in etwa den von der Haltestelle zu Fuß Für weitere Informationen an den Schienenhaltestellen im VVS erreichbaren Bereich darstellen. benötigt der Fahrgast gezielte Hilfe: Bei dieser Darstellungsform liegt die Priorität weniger bei der • Wie erreiche ich mein Fahrtziel? geografischen Genauigkeit sondern bei einer übersichtlichen, • Welche Tarifinformationen benötige ich? ÖPNV-relevanten Darstellung der Zugangsmöglichkeiten und • Wo finde ich Aushangfahrpläne und Hinweise bei Störungen der Umsteigesituation zu den verschiedenen Verkehrsmitteln. und Unregelmäßigkeiten? Tarifinformationen Folgende statischen Informationen, welche daher an den Statio- Die Tarifinformation an S-Bahn- und Stadtbahnhaltestellen ist als nen zum Einsatz kommen, beantworten diese Fragen: Ergänzung zu den überall vorhandenen Fahrausweisautomaten • Aushangfahrpläne zu sehen und in der kompakten Aushanginformation „Ein Ta- • Netzdarstellungen rif für Stuttgart und die Region“ in den Informationsvitrinen zu- • Haltestellenkarten sammengefasst. • Tarifinformationen • Aushänge bei Betriebsabweichungen Aushänge bei Betriebsabweichungen Standardisierte Informationen bei Abweichungen vom Regel- Die Aushanginformationen werden dem Fahrgast in Informati- betrieb. onsvitrinen zusammengefasst vermittelt. Standorte sind hierfür im Zugangsbereich, möglichst in Verbindungen mit den Fahraus- weisautomaten und auf dem Bahnsteig.

12 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bahn

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DESIGN • Haltestellenausrüstung Bahn • Haltestellenkennzeichnung Stadtbahn NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS, SSB • Haltestellenausrüstung Bahn • (System IT) Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.1.1

Allgemeine Informationen Die Haltesstellenkennzeichnung an unter- und oberirdischer Stadtbahnhaltestellen erfolgt durch das Zeichen „U“ und durch den entsprechenden Haltestellennamen. Dieses Haltestellenschild ist auf einem Haltestellenmast oder auf einer Wartehalle angebracht und weist eine Stadtbahnhal- testelle aus.

Zentrales Erkennungsmerkmal für die Zugehörigkeit zum VVS- Gemeinschaftstarif ist das Tarifzonenschild, eine abgewandel- te Form des „Orangenen Balkens“. Die Position des VVS-Logos erfolgt links, zentriert über den Liniennummern.

Informationselemente Weitere Informationen auf dem „Haltestellenschild“ sind wie folgt angeordnet (von oben nach unten): • Verkehrsmittel-Piktogramm Stadtbahn 520mm x 700mm • Haltestellenname ohne Ortsname (ZOB und Bf optional mit davorgestelltem Ortsnamen) • optional Position/Bussteig • Tarifzonenschild VVS-Logo h=68mm, Weißraum 140mm x 80mm mit Ta- rifzonenbezeichnung weiße Schrift auf orangenem Grund (VVS-Hausfarbe HKS 7) • Liniennummer und Linienverlaufsbeschreibung mit Endziel

Ausführung Modularer Aufbau (siebbedruckte Aluminium-Steckschilder 700mm x 89mm) mit Aluminiumrahmen

Typografie Haltestellenname: • Agfa Rotis Semi Sans 75, 210pt Tarifzonenkennzeichnung: • Agfa Rotis Semi Sans 65, 100pt Stadtbahn-Liniennummer: • Agfa Rotis Semi Sans 55, 224pt End- und Zwischenziele: • Agfa Rotis Semi Sans 65, 100pt mm025

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41 4.1.1 05.2021

Verkehrsmittelpiktogramm Stadtbahn mit Wortmarke

Haltestellenname

Tarifzonenschild • VVS-Logo • Bezeichnung der Tarifzone

Benennung der abfahrenden Linien • Liniennummer • Linienverlaufsbeschreibung mit End- und Zwischenzielen noitamrofnignahsuA/ -nelletsetl

Mineralbäder
U 1Fellbach über Wilhelmspl. – Augsburger Pl.
U 2Obere Ziegelei über Wilhelmsplatz
U14Mühlhausen über Wilhelma – Münster
U11NeckarPark (Stadion)

140 520mm 40 700mm

13 laH

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Allgemeine Informationen Die Haltestellenausrüstung an Bushaltestellen im VVS ist ein- heitlich festgelegt.

Zentrales Informationselement an Bushaltestellen im öffentli- chem Straßenraum ist der Haltestellenmast mit dem Haltestel- lenschild und dem Aushangkasten.

Windhalmweg

Haltestellenschild-Varianten 70 Hoffeld Aus wirtschaftlichen- und Aufstellungsgründen gibt es 2 Varian- Wette über Plieningen Garbe – Degerloch ten, die sich in Größe und Ausstattung unterscheiden: Tarifzone 4 U732 D üb eg er e r P lo li c e h ningen Garbe – Steckfeld 554Bönnigheim 74 Degerloch • • V V a a r r i i a a n n t t e e 1 2 „ „ H H a a l l t t e e s s t t e e l l l l e e n n s s c c h h i i l l d d S R t e a g d i t o g n e “ biet Stuttgart“ N 56 5 8 7 F B F r r ö e e n u u n d d i e e g n n h t t e a a im l l – N8 ü S ü c b b h e e l r r o P B s l s i i r p e k n la a in t c z h g e – n D G e a g rb er e l – o A ch semwald Haltestellenschild Unterkante

Abweichend findet an Schulbushaltestellen eine stark reduzier- te Variante Anwendung.

Aushangkasten Im mittleren Bereich an Haltestellenmasten der Bushaltestellen Fahrgastinformation im VVS befindet sich standardmäßig der Aushangkasten für die F ahrgastinformationen.

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VVS-Telefonservice: 0711 19449 www.vvs.de

Region Stadtgebiet

Haltestellenmast mit Haltestellenschild und Aushangkasten mm0001 Vitrinenunterkante mm0032 ehöhsgnaghcruD elaminim NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

4.2 05.2021

14 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus Haltestellenmast

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DESIGN • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Bus Stadtgebiet NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS, SSB • Haltestellenausrüstung Bus • (System IT) Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.2.1

Allgemeine Informationen Die Haltestellenkennzeichnung erfolgt beim Bus durch das Hal- testellenschild (H) und den entsprechenden Haltestellennamen. Dieses Haltestellenschild ist auf einem Haltestellenmast oder an einer Wartehalle angebracht und weist eine Bushaltestelle aus.

Zentrales Erkennungsmerkmal für die Zugehörigkeit zum VVS-Ge- meinschaftstarif ist das Tarifzonenschild mit VVS-Logo, eine ab- gewandelte Form des „Orangenen Balkens“. Die Positionierung des VVS-Logos erfolgt links, zentriert über den Liniennummern.

Informationselemente Weitere Informationen auf dem „Haltestellenschild“ sind wie folgt angeordnet (von oben nach unten): • „H“-Zeichen 224 nach StVO (d = 450mm) • Haltestellenname ohne Ortsname (ZOB und Bf optional mit davorgestelltem Ortsnamen) • optional Position/Bussteig • Tarifzonenschild VVS-Logo h=43mm, Weißraum 61,5mm x 61,5mm mit Ta- rifzonenbezeichnung weiße Schrift auf orangenem Grund (VVS-Hausfarbe HKS 7) • Liniennummer (kein Logo des Verkehrsunternehmens, dies wird auf den AHFs entsprechend größer dargestellt) und Lini- enverlaufsbeschreibung mit Endziel • Bei Nachtbussen: Ebenso Liniennummer und Linienver- laufsbeschreibung mit Endziel, jedoch weiße Schrift auf blauem Grund (Systemfarbe Nachtbus HKS 41, RAL 5002)

Ausführung Modularer Aufbau (siebbedruckte Aluminium-Steckschilder 700mm x 89mm) mit Aluminiumrahmen

Typografie Haltestellenname (Position/Bussteig): • Agfa Rotis Semi Sans 75, 210pt; (optional Helvetica) Tarifzonenkennzeichnung: • Agfa Rotis Semi Sans 65, 100pt; (optional Helvetica)

Busliniennummer: mm025

08

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08 41

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Verkehrsmittelpiktogramm StVO-Zeichen 224

Haltestellenname • optional zusätzliches Steckschild für Position/Busteig

Tarifzonenschild • VVS-Logo • Bezeichnung der Tarifzone

Benennung der abfahrenden Linien • Liniennummer rechtsbündig un- tereinander angeordnet • Linienverlaufsbeschreibung mit End- und Zwischenzielen noitamrofnignahsuA/ -nellets

Windhalmweg 70
70Hoffeld über Plieningen Garbe – Degerloch
U732Degerloch über Plieningen Garbe – Steckfeld
74Degerloch über Plieningen Garbe – Asemwald
N8Schlossplatz über Birkach – Degerloch

Busliniennummer: • Agfa Rotis Semi Sans 45, 224pt; (optional Helvetica) 180 520mm End- und Zwischenziele: 10 700mm 20 • Agfa Rotis Semi Sans 65,100pt; (optional Helvetica) Zeilenabstand 100pt 15 setlaH

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DESIGN NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Steckschild „H“-Zeichen 224 nach StVO Steckschild Tarifzone Ausführung: Ausführung: Ausführung Standard: 05.2021 • Abmessung: 700mm x 520mm (BxH) • Abmessung: 700mm x 89mm (BxH) • Abmessung: 700mm x 89mm (BxH) • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß • Beschriftung einseitig (paarig für Vorder- und Rückseite), 2-far- • Beschriftung einseitig (paarig für Vorder- und Rückseite), 2-far- • Beschriftung einseitig (paarig für Vorder- und Rückseite), ein- big, Folienaufkleber, d=450 mm Folienronde RAL 1023 gelb big (RAL 2008 hellrotorange + schwarz) Schrift weiß invers farbig schwarz mit Zeichen RAL 6024 grün • Druck mittels Schneidplotter auf Hochleistungsplottfolie Ora- • Siebdruck schwarz, optional Hochleistungsplottfolie (Beschrif- • Druck mittels Schneidplotter auf Hochleistungsplottfolie Ora- cal Serie 751, oder alternative Folie mit mindestens gleich- tung mit Schneidplotter) cal Serie 751, oder alternative Folie mit mindestens gleich- wertigen Eigenschaften (Nachweis mit Hersteller-Datenblatt) Ausführung Nachtbus: wertigen Eigenschaften (Nachweis mit Hersteller-Datenblatt) Ausrichtung: • Beschriftung beidseitig, (HKS 41 Blau) Schrift weiß invers Ausrichtung: • VVS-Logo h=43mm, Weißraum 61,5mm x 61,5mm, horizon- • Druck mittels Schneidplotter auf Hochleistungsplottfolie Ora- • horizontal und vertikal zentriert tal zentriert, Achse 70mm von links cal Serie 751, oder alternative Folie mit mindestens gleich- • Bezeichnung der Tarifzone Einzug 180mm von links, einzeilig wertigen Eigenschaften (Nachweis mit Hersteller-Datenblatt) Steckschild Haltestellenname (+ Position/Bussteig) • bei mehreren Tarifzonen werden die Tarifzonenzahlen mit Ausrichtung Regeln für die Haltestellenbenennung: siehe unter 3.4 (Zahl Leerzeichen Schrägstrich Leerzeichen Zahl) aufgezählt • Liniennummer horizontal zentriert, axial untereinander ange- Ist neben der Haltestellenbezeichnung eine Positions- oder Typografie ordnet Achse 65mm von links Bussteigbezeichnung erforderlich, erfolgt dies nach Möglich- Im Stadtgebiet Stuttgart wird die SSB-Hausschrift Agfa Rotis, im • End- und Zwischenziele ein- oder zweizeilig Einzug 135mm keit auf einem zusätzlichem Steckschild. Regionalen Bereich Helvetica verwendet. von links, horizontal zentriert (Versalhöhe), einzeilige Linien- Ausführung: • Agfa Rotis Semi Sans 65, 100pt wege mittig zwischen 2 Zeilen • Abmessung: 700mm x 89mm (BxH) • Helvetica 65, 100pt LW 90% Typografie Liniennummer • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß Im Stadtgebiet Stuttgart wird die SSB-Hausschrift Agfa Rotis, im • Beschriftung einseitig (paarig für Vorder- und Rückseite), ein- Steckschild Liniennummer/Linienweg Regionalen Bereich Helvetica verwendet. farbig schwarz Regeln für die Linienwege: • Agfa Rotis Semi Sans 45, 224pt • Siebdruck schwarz, optional Hochleistungsplottfolie (Beschrif- • Endziele: • Helvetica 65, 224pt LW 75% tung mit Schneidplotter) „ Innerorts: Nur Haltestellennamen (ohne Ort) Typografie End- und Zwischenziele: Ausrichtung: „ Außerorts: Nur Gemeinde oder Teilort (ohne Haltestellen- • Agfa Rotis Semi Sans 65,100pt max. 31 Zeichen • horizontal zentriert, einzeilig (Versalhöhe) namen – Ausnahme fahrgastrelevante Ziele (z.B. Leonberg • Helvetica 65, 100pt LW 90%, 1-zeilig max. 31 Zeichen • vertikal zentriert Krankenhaus oder Weilimdorf Bf) • 2-zeilig, Zeilenabstand 100pt, max. 2 x 31 Zeichen Typografie Haltestellenname: • Zwischenziele: Der Schriftschnitt wird entsprechend der erforderlichen Zeichen- „ Nur Gemeinde oder Teilort (ohne Haltestellennamen) anzahl angepasst. Im Stadtgebiet Stuttgart wird die SSB-Haus- • Linienwege mit weiteren Zielen: schrift Agfa Rotis, im Regionalen Bereich Helvetica verwendet. „ In Klammer mit Bindestrich ohne Leerzeichen z.B. (-Stadt- • Agfa Rotis Semi Sans 75, 210pt, LW 100% max. 20 Zeichen kirche) • Agfa Rotis Semi Sans 75, 210pt, LW 90%, max. 23 Zeichen • Layout: • Agfa Rotis Semi Sans 75, 210pt, LW 90%, max. 25 Zeichen „ Endziele, Zwischenziele nicht im Wort trennen (ohne Zei- • Helvetica 65, 210pt LW 90%, max. 20 Zeichen lenumbruch), gegebenenfalls gebräuchliche Abkürzun- • Helvetica 65, 210pt LW 90%, max. 23 Zeichen gen benutzen • Helvetica 65, 210pt LW 90%, max. 25 Zeichen „ geschützte Leerzeichen (Namenszusätze zusammen las- Typografie Position/Bussteig: sen), bei Zielen Bindestrich nach Zeilenumbruch • Agfa Rotis Semi Sans 75, 140pt, LW 100% „ Keine Ortszusätze verwenden z.B. Eislingen (F) • Helvetica 65, 140pt LW 100%

16 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Bus Region und ZOB • Haltestellenausrüstung Bus • (System IT) Layout-/Beschriftungsregeln

4.2.1

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DESIGN • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Bus Region NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS • Haltestellenausrüstung Bus • (System ST) Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.2.1

Allgemeine Informationen Die Haltestellenkennzeichnung erfolgt beim Bus durch das Hal- testellenschild (H) und den entsprechenden Haltestellenamen. Dieses Haltestellenschild ist auf einem Haltestellenmast oder an einer Wartehalle angebracht und weist eine Bushaltestelle aus.

Zentrales Erkennungsmerkmal für die Zugehörigkeit zum VVS-Ge- meinschaftstarif ist das Tarifzonenschild mit VVS-Logo, eine ab- gewandelte Form des „Orangenen Balkens“. Die Positionierung des VVS-Logos erfolgt links, zentriert über den Liniennummern.

Informationselemente Verkehrsmittelpiktogramm Weitere Informationen auf dem „Haltestellenschild“ sind wie StVO-Zeichen 224 folgt angeordnet (von oben nach unten): • „H“-Zeichen 224 nach StVO (d = 350mm) • Haltestellenname ohne Ortsname (ZOB und Bf optional mit davorgestelltem Ortsnamen) • optional Position/Bussteig • Tarifzonenschild VVS-Logo h=31mm, Weißraum 45mm x 45mm mit Tarifzo- nenbezeichnung weiße Schrift auf orangenem Grund (VVS- Hausfarbe HKS 7) • Liniennummer (kein Logo des Verkehrsunternehmens, die- ses wird auf den AHFs entsprechend größer dargestellt) und Linienverlaufsbeschreibung mit Endziel • Bei Nachtbussen: Ebenso Liniennummer und Linienver- Tarifzonenschild laufsbeschreibung mit Endziel, jedoch weiße Schrift auf • VVS-Logo blauem Grund (Systemfarbe Nachtbus HKS 41, RAL 5002) • Bezeichnung der Tarifzone

Ausführung Modularer Aufbau Benennung der abfahrenden Linien • Aluminium-Steckschilder • Liniennummer axial untereinander • Aluminium-Profilrahmen angeordnet • Linienverlaufsbeschreibung mit • für Mast-Kopfmontage mittig oder an Armausleger seitlich End- und Zwischenzielen versetzt 52

mm004

06

06

06

06

06

52 4.2.1 05.2021

Haltestellenname • optional zusätzliches Steckschild für Position/Busteig noitamrofnignahsuA/ -nellets

67,5 Wette
67,5Wette
Tarifzone 4
554 568 N57554Bönnigheim
568Freudental
N57Bönnigheim – Freudental

85 315mm

25 400mm 25

17 setlaH

[Seite 73]

DESIGN NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Steckschild „H“-Zeichen 224 nach StVO Steckschild Tarifzone Steckschild Liniennummer/Linienweg Ausführung: Ausführung: Regeln für die Linienwege: 05.2021 • Abmessung: 450mm x 400mm (BxH) • Abmessung: 450mm x 60mm (BxH) • Endziele: • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß „ Innerorts: Nur Haltestellennamen (ohne Ort) • Beschriftung beidseitig, 2-farbig, Folienaufkleber, d=350 mm • Beschriftung beidseitig, 2-farbig (RAL 2008 hellrotorange + „ Außerorts: Nur Gemeinde oder Teilort (ohne Haltestellen- Folienronde RAL 1023 gelb mit Zeichen RAL 6024 grün schwarz) Schrift weiß invers namen – Ausnahme fahrgastrelevante Ziele (z.B. Leonberg • Druck mittels Schneidplotter auf Hochleistungsplottfolie Ora- • Druck mittels Schneidplotter auf Hochleistungsplottfolie Ora- Krankenhaus oder Weilimdorf Bf) cal Serie 751, oder alternative Folie mit mindestens gleich- cal Serie 751, oder alternative Folie mit mindestens gleich- • Zwischenziele: wertigen Eigenschaften (Nachweis mit Hersteller-Datenblatt) wertigen Eigenschaften (Nachweis mit Hersteller-Datenblatt) „ Nur Gemeinde oder Teilort (ohne Haltestellennamen) Ausrichtung: Ausrichtung: • Linienwege mit weiteren Zielen: • horizontal und vertikal zentriert • VVS-Logo h=31mm, Weißraum 45mm x 45mm, horizontal „ In Klammer mit Bindestrich ohne Leerzeichen z.B. (-Stadt- zentriert, Achse 67,5mm von links kirche) Steckschild Haltestellenname (+ Position/Bussteig) • Bezeichnung der Tarifzone Einzug 110mm von links, einzeilig • Layout: Regeln für die Haltestellenbenennung: siehe unter 3.4 • bei mehreren Tarifzonen werden die Tarifzonenzahlen mit „ Endziele, Zwischenziele nicht im Wort trennen (ohne Zei- Ist neben der Haltestellenbezeichnung eine Positions- oder (Zahl Leerzeichen Schrägstrich Leerzeichen Zahl) aufgezählt lenumbruch), gegebenenfalls gebräuchliche Abkürzun- Bussteigbezeichnung erforderlich, erfolgt dies nach Möglich- Typografie gen benutzen keit auf einem zusätzlichem Steckschild. • Helvetica 65, 70pt LW 100% „ geschützte Leerzeichen (Namenszusätze zusammen las- Ausführung: sen), bei Zielen Bindestrich nach Zeilenumbruch • Abmessung: 450mm x 60mm (BxH) „ Keine Ortszusätze verwenden z.B. Eislingen (F) • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß Ausführung Standard: • Beschriftung beidseitig, einfarbig schwarz • Abmessung: 450mm x 60mm (BxH) • Siebdruck schwarz, optional Hochleistungsplottfolie (Beschrif- • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß tung mit Schneidplotter) • Beschriftung beidseitig, einfarbig schwarz Ausrichtung: • Siebdruck schwarz, optional Hochleistungsplottfolie (Beschrif- • horizontal zentriert, einzeilig (Versalhöhe) tung mit Schneidplotter) • vertikal zentriert Ausführung Nachtbus: Typografie Haltestellenname: • Beschriftung beidseitig, (HKS 41 Blau) Schrift weiß invers Der Schriftschnitt wird entsprechend der erforderlichen Zeichen- • Druck mittels Schneidplotter auf Hochleistungsplottfolie Ora- anzahl angepasst cal Serie 751, oder alternative Folie mit mindestens gleich- • Helvetica 65, 160pt LW 100%, maximal 13 Zeichen wertigen Eigenschaften (Nachweis mit Hersteller-Datenblatt) • Helvetica 65, 160pt LW 90%, maximal 15 Zeichen Ausrichtung • Helvetica 65, 160pt LW 80%, maximal 17 Zeichen • Liniennummer horizontal zentriert, axial untereinander ange- • Helvetica 65, 160pt LW 70%, maximal 19 Zeichen ordnet Achse 64mm von links • Helvetica 65, 120pt LW 100%, maximal 18 Zeichen • End- und Zwischenziele ein- oder zweizeilig Einzug 110mm • Helvetica 65, 120pt LW 90%, maximal 20 Zeichen von links, horizontal zentriert (Versalhöhe), einzeilige Linien- • Helvetica 65, 120pt LW 80%, maximal 23 Zeichen wege mittig zwischen 2 Zeilen • Helvetica 65, 120pt LW 70%, maximal 25 Zeichen Typografie Liniennummer Typografie (Pos, Steig) im zusätzlichem Steckschild • Helvetica 65,140pt LW 75% • Helvetica 65, 120pt LW dem Hst.-Namen angleichen, Typografie End- und Zwischenziele: • Helvetica 65, 70pt LW 100%, einzeilig maximal 22 Zeichen • zweizeilig Zeilenabstand 70pt maximal 2 x 22 Zeichen

18 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Bus Region • Haltestellenausrüstung Bus • (System ST) Layout-/Beschriftungsregeln

4.2.1

[Seite 74]

DESIGN „ VVS

Allgemeine Informationen Die Haltestellenkennzeichnung erfolgt beim Bus durch das Hal- testellenschild (H) und den entsprechenden Haltestellenamen. Dieses Haltestellenschild ist auf einem Haltestellenmast oder an einer Wartehalle angebracht und weist eine Bushaltestelle aus. Mastkopf Rund (FIS 2/3) Zentrales Erkennungsmerkmal für die Zugehörigkeit zum VVS- Eckig (FIS 7/8) Gemeinschaftstarif ist das Tarifzonenschild mit VVS-Logo, eine abgewandelte Form des „Orangenen Balkens“. Die Positionierung des VVS-Logos erfolgt links, zentriert über den Liniennummern.

Informationselemente Verkehrsmittelpiktogramm Weitere Informationen auf dem „Haltestellenschild“ sind wie StVO-Zeichen 224 folgt angeordnet (von oben nach unten): • „H“-Zeichen 224 nach StVO (d = 350mm) • Haltestellenname ohne Ortsname (ZOB und Bf optional mit davorgestelltem Ortsnamen) • optional Position/Bussteig • Tarifzonenschild VVS-Logo h=48mm, Weißraum 65mm x 65mm mit

VVaaiihhiinnggeenn((EE))

Tarifzonenbezeichnung weiße Schrift auf orangenem Grund (VVS-Hausfarbe HKS 7) • Liniennummer (kein Logo des Verkehrsunternehmens,

BBff BBuusssstteeiigg 11AA

dieses wird auf den AHFs entsprechend größer dargestellt) und Linienverlaufsbeschreibung mit Endziel • Bei Nachtbussen: Ebenso Liniennummer und Linienver- Tarifzonenschild laufsbeschreibung mit Endziel, jedoch weiße Schrift auf • VVS-Logo TTaarriiffzzoonnee 44 // 55 blauem Grund (Systemfarbe Nachtbus HKS 41, RAL 5002) • Bezeichnung der Tarifzone

Ausführung Modularer Aufbau, pulverlackierte Aluminiumschilder 2,5mm x 557788 KKlleeiinnggllaattttbbaacchh -- 470mm x 100mm, beidseitig an den schmalen Seiten 2-fach ab- Benennung der abfahrenden Linien gekantet zur Klemmbefestigung zwischen Rohrrahmen und U- • Liniennummer axial untereinander SSeerrsshheeiimm angeordnet Halteprofil • Linienverlaufsbeschreibung mit Mast Stahlrohrrahmen ø 51mm, lichter Abstand zwischen den Zwischen- und Endziel 557799 KKlleeiinnggllaattttbbaacchh -- Rohren=453mm

EEnnssiinnggeenn

770077 IIlllliinnggeenn -- MMüühhllhhssnn..--

MMüühhllaacckkeerr

557788 n G n G aacc rr hh .. SSaacchhsseennhh.. BBff ccaa.. FFaahhrrzzee

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mm 095

001

001

001 NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

4.2.1 05.2021

Haltestellenname • optional zusätzlich Position/Busteig zentriert angeordnet

65

135mm 335mm

ø 51 470mm ø 51 556mm

19 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Bus Region und ZOB • Haltestellenausrüstung Bus • (System FIS)

[Seite 75]

DESIGN NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Steckschild „H“-Zeichen 224 nach StVO Steckschild Tarifzone Steckschild Liniennummer/Linienweg Ausführung: Ausführung: Regeln für die Linienwege: 05.2021 • Abmessung FIS 2: 470mm x 590mm (BxH) • Abmessung: 470mm x 100mm (BxH) • Endziele: • Abmessung FIS 7: 470mm x 470mm (BxH) • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß „ Innerorts: Nur Haltestellennamen (ohne Ort) • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß • Beschriftung einseitig (paarig für Vorder- und Rückseite), 2-far- „ Außerorts: Nur Gemeinde oder Teilort (ohne Haltestellen- • Beschriftung einseitig (paarig für Vorder- und Rückseite), 2-far- big (RAL 2008 hellrotorange + schwarz) Schrift weiß invers namen – Ausnahme fahrgastrelevante Ziele (z.B. Leonberg big, Folienaufkleber, d=350 mm Folienronde RAL 1023 gelb • Druck mittels Schneidplotter auf Hochleistungsplottfolie Ora- Krankenhaus oder Weilimdorf Bf) mit Zeichen RAL 6024 grün cal Serie 751, oder alternative Folie mit mindestens gleich- • Zwischenziele: • Druck mittels Schneidplotter auf Hochleistungsplottfolie Ora- wertigen Eigenschaften (Nachweis mit Hersteller-Datenblatt) „ Nur Gemeinde oder Teilort (ohne Haltestellennamen) cal Serie 751, oder alternative Folie mit mindestens gleich- Ausrichtung: • Linienwege mit weiteren Zielen: wertigen Eigenschaften (Nachweis mit Hersteller-Datenblatt) • VVS-Logo h=48mm, Weißraum 65mm x 65mm, horizontal „ In Klammer mit Bindestrich ohne Leerzeichen z.B. (-Stadt- Ausrichtung: zentriert, Achse 65mm von links kirche) • horizontal und vertikal zentriert • Bezeichnung der Tarifzone Einzug 135mm von links, einzeilig • Layout: • bei mehreren Tarifzonen werden die Tarifzonenzahlen mit „ Endziele, Zwischenziele nicht im Wort trennen (ohne Zei- Steckschild Haltestellenname (+ Position/Bussteig) (Zahl Leerzeichen Schrägstrich Leerzeichen Zahl) aufgezählt lenumbruch), gegebenenfalls gebräuchliche Abkürzun- Regeln für die Haltestellenbenennung: siehe unter 3.4 Typografie gen benutzen Ist neben der Haltestellenbezeichnung eine Positions- oder • Helvetica 65, 100pt LW 100% „ geschützte Leerzeichen (Namenszusätze zusammen las- Bussteigbezeichnung erforderlich, erfolgt dies nach Möglich- sen), bei Zielen Bindestrich nach Zeilenumbruch keit auf einem zusätzlichem Steckschild. „ Keine Ortszusätze verwenden z.B. Eislingen (F) Ausführung: Ausführung Standard: • Abmessung: 470mm x 100mm (BxH) • Abmessung: 470mm x 100mm (BxH) • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß • Beidseitig pulverbeschichtet RAL 9016 Verkehrsweiß • Beschriftung einseitig (paarig für Vorder- und Rückseite), ein- • Beschriftung einseitig (paarig für Vorder- und Rückseite), ein- farbig schwarz farbig schwarz • Siebdruck schwarz, optional Hochleistungsplottfolie (Beschrif- • Siebdruck schwarz, optional Hochleistungsplottfolie (Beschrif- tung mit Schneidplotter) tung mit Schneidplotter) Ausrichtung: Ausführung Nachtbus: • horizontal zentriert, einzeilig (Versalhöhe) • Beschriftung beidseitig, (HKS 41 Blau) Schrift weiß invers • vertikal zentriert • Druck mittels Schneidplotter auf Hochleistungsplottfolie Ora- Typografie Haltestellenname: cal Serie 751, oder alternative Folie mit mindestens gleich- Der Schriftschnitt wird entsprechend der erforderlichen Zeichen- wertigen Eigenschaften (Nachweis mit Hersteller-Datenblatt) anzahl angepasst Ausrichtung • Helvetica 65, 180pt LW 100%, maximal 12 Zeichen • Liniennummer horizontal zentriert, axial untereinander ange- • Helvetica 65, 180pt LW 90%, maximal 14 Zeichen ordnet Achse 65mm von links • Helvetica 65, 180pt LW 80%, maximal 16 Zeichen • End- und Zwischenziele ein- oder zweizeilig Einzug 135mm • Helvetica 65, 180pt LW 70%, maximal 18 Zeichen von links, horizontal zentriert (Versalhöhe), einzeilige Linien- • Helvetica 65, 140pt LW 90%, maximal 20 Zeichen wege mittig zwischen 2 Zeilen • Helvetica 65, 140pt LW 80%, maximal 22 Zeichen Typografie Liniennummer • Helvetica 65, 140pt LW 70%, maximal 24 Zeichen • Helvetica 65,180pt LW 75% Typografie Position/Bussteig: Typografie End- und Zwischenziele: • Helvetica 65, 140pt LW 100% • Helvetica 65, 100pt LW 90%, 1-zeilig max. 19-20 Zeichen • Helvetica 65, 100pt LW 80%, 1-zeilig max. 22 Zeichen • 2-zeilig, Zeilenabst. 100pt, LW 80/90% max. 2 x 22 Zeichen 20 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Bus Region und ZOB • Haltestellenausrüstung Bus • (System FIS) Layout-/Beschriftungsregeln

4.2.1

[Seite 76]

DESIGN • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Bus Stadt/Region mit DFI-Light NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS • Haltestellenausrüstung Bus • (System IT) Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.2.1

Allgemeine Informationen Die Haltestellenkennzeichnung erfolgt beim Bus durch das Hal- 05.2021 testellenschild (H) und den entsprechendem Haltestellenamen. Dieses Haltestellenschild ist auf einem Haltestellenmast oder an einer Wartehalle angebracht und weist eine Bushaltestelle aus.

Zentrales Erkennungsmerkmal für die Zugehörigkeit zum VVS-Ge- meinschaftstarif ist das Tarifzonenschild mit VVS-Logo, eine ab- gewandelte Form des „Orangenen Balkens“. Die Positionierung Verkehrsmittelpiktogramm des VVS-Logos erfolgt links, zentriert über den Liniennummern. StVO-Zeichen 224

An mittelstark frequentierte Haltestellen kann das Haltestellen- schild optional mit einem ein- oder doppelseitigem DFI-Light-Mo- dul (271mm x 203mm) ausgestattet werden.

Informationselemente Weitere Informationen auf dem „Haltestellenschild“ sind wie folgt angeordnet (von oben nach unten): • „H“-Zeichen 224 nach StVO (d = 450mm) Haltestellenname • Haltestellenname ohne Ortsname • Hz Mittig zentriert (ZOB und Bf optional mit davorgestelltem Ortsnamen) • optional Position/Bussteig Tarifzonenschild • Tarifzonenschild • VVS-Logo, Tarifzone VVS-Logo h=43mm, Weißraum 61,5mm x 61,5mm mit Ta- rifzonenbezeichnung weiße Schrift auf orangenem Grund Benennung der abfahrenden Linien • Verkehrsmittelsignet, alle bedie- (VVS-Hausfarbe HKS 7) nenden Liniennummer, • Bus-Signet h=45mm, + Liniennummer (ein-/zweizeilig) optional (in Reihenfolge): optional (in Reihenfolge): Nachtbus- Ruftaxi- und SEV-Signet Nachtbus- Ruftaxi- und SEV-Signet 45mm x 45mm • DFI-Modul 13,3“ Anzeige mit Echtzeit- und Störungsinformationen Ein- oder doppelseitige Anzeige DFI-Modul • Anzeige: Uhrzeit, Liniennummer, Richtungstext, Echtzeituhr, Echt- Ausführung zeitabfahrtszeit Beschriftung erfolgt mit Hochleistungsplottfolie im Schneid- • beim einseitigem und doppelsei- plottverfahren. teigem DFI-Modul werden Vorder- und Rückseite mit allen Steck- schildern gleich ausgestattet. Typografie Haltestellenname (Position/Bussteig): • Agfa Rotis Semi Sans 75, 210pt; (optional Helvetica)

Tarifzonenkennzeichnung: noitamrofnignahsuA/ -nelletset 4.2.1 73

mm025

08

08

08

552

43 41

41

41

41

41

41

41 3911 0721

Hallenbad 70 70
Tarifzone 2
NACHT 210, 211, 708, 712 BUS

Tarifzonenkennzeichnung: • Agfa Rotis Semi Sans 65, 100pt; (optional Helvetica) Busliniennummer: • Agfa Rotis Semi Sans 65, 100pt; (optional Helvetica) 21 tlaH 180 530mm 10 700mm 20

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DESIGN • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Bus Region mit DFI-Light NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS • Haltestellenausrüstung Bus • (System ST) Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.2.1

Allgemeine Informationen Die Haltestellenkennzeichnung erfolgt beim Bus durch das Hal- testellenschild (H) und den entsprechendem Haltestellenamen. Dieses Haltestellenschild ist auf einem Haltestellenmast oder an einer Wartehalle angebracht und weist eine Bushaltestelle aus.

Zentrales Erkennungsmerkmal für die Zugehörigkeit zum VVS-Ge- meinschaftstarif ist das Tarifzonenschild mit VVS-Logo, eine ab- gewandelte Form des „Orangenen Balkens“. Die Positionierung Verkehrsmittelpiktogramm des VVS-Logos erfolgt links, zentriert über den Liniennummern. StVO-Zeichen 224

An mittelstark frequentierte Haltestellen kann das Haltestellen- schild optional mit einem ein- oder doppelseitigem DFI-Light-Mo- dul (271mm x 203mm) ausgestattet werden.

Informationselemente Weitere Informationen auf dem „Haltestellenschild“ sind wie folgt angeordnet (von oben nach unten): • „H“-Zeichen 224 nach StVO (d = 340mm) • Haltestellenname ohne Ortsname (ZOB und Bf optional mit davorgestelltem Ortsnamen) • optional Position/Bussteig • Tarifzonenschild Tarifzonenschild VVS-Logo h=31mm, Weißraum 45mm x 45mm mit Tarifzo- • VVS-Logo, Tarifzone nenbezeichnung weiße Schrift auf orangenem Grund (VVS- Benennung der abfahrenden Linien Hausfarbe HKS 7) • Verkehrsmittelsignet, alle bedie- • Bus-Signet h=45mm, + Liniennummer (ein-/zweizeilig) nenden Liniennummer, optional (in Reihenfolge): Nachtbus- Ruftaxi- und SEV-Signet optional (in Reihenfolge): 45mm x 45mm Nachtbus- Ruftaxi- und SEV-Signet • bei einseitigem DFI-Modul: • DFI-Modul 13,3“ Anzeige mit Echtzeit- und Störungsinformationen Rückseite wie Linien- /Zielbeschrif- Ein- oder doppelseitige Anzeige tung ST-Standart-Hst.-Schild

Ausführung DFI-Modul Beschriftung erfolgt mit Hochleistungsplottfolie im Schneid- • Anzeige: Uhrzeit, Liniennummer, plottverfahren. Richtungstext, Echtzeituhr, Echt- zeitabfahrtszeit Typografie Haltestellenname (Position/Bussteig): • Helvetica, 160pt 52

mm004

06

06

06

422

52 458 4.2.1 05.2021

Haltestellenname • Hz Mittig zentriert

noitamrofnignahsuA/ -nelletse

85 315mm
85 315mm
Ro 67,5mmelshausen 67,5
TTaarriiffzzoonnee 32
210, 211, N B A U C S HT 708, 712
18:09 84 18:21 Sindelf. Eichholz 712 18:22 Sindelf. Viehweide 708 18:51 Sindelf. Eichholz 712 18:52 Sindelf. Viehweide 84 18:55 Vaihingen ZOB18:09 84 18:21 Sindelf. Eichholz 712 18:22 Sindelf. Viehweide 708 18:51 Sindelf. Eichholz 712 18:52 Sindelf. Viehweide 84 18:55 Vaihingen ZOB

Tarifzonenkennzeichnung: • Helvetica, 70pt 25 420mm 25 Busliniennummer: 470mm • Helvetica, 70pt 22 etlaH

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DESIGN „ VVS, SSB

Allgemeine Informationen Dieses Zeichen (Zeichen 224 nach StVO) unter Einbeziehung des Zusatzschildes „Schulbus“ (Zeichen 861 nach StVO) weist auf eine Schulbushaltestelle und deren tageszeitliche begrenz- ter Benutzung hin. Zeichen 224 nach StVO Gelber Aussenring Ausführung und Innenfläche: Siebbedruckte Aluminium-Schilder mit rückseitigen Laschen zur HKS 54 100% Befestigung an runden Masten. CMYK 0 / 20 / 100 / 0 RGB 239 / 213 / 34 Typografie RAL 1023 verkehrsgelb Zusatzschild: • DIN 1451 Mittelschrift 420pt + 220pt Grüner Ring und H HKS 4 100% CMYK 100 / 0 / 80 / 10 RGB 40 / 149 / 96 RAL 6024 verkehrsgrün

=40 r

Schulbus

werktags

7-9h 11-13h

51 51

mm054 mm057

mm524 NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

4.2.1 05.2021

750mm

23 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Schulbus

[Seite 79]

DESIGN • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS, VDV-Empfehlung, Konzernrichtlinien DB Schienenersatzverkehr (SEV) Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen Nach den örtlichen Voraussetzungen sind verschiedene Lösungen zur Kennzeichnung der SEV-Abfahrtsposition abzuwägen. 4.2.1 Die Kennzeichnung von Ersatzhaltestellen bei Abweichungen 05.2021 vom Regelbetrieb im Regionalbahnverkehr, S-Bahnverkehr und SEV-Steckschildeinschub SEV-Aufkleber Stadtbahnverkehr erfolgt mit dem SEV-Logo und ist Bestandteil Bus für Regionalbahn/Stadtbahn: Für die Steckschildeinschü- Sind alle Steckschild-Einschübe vom regulärem Linienverkehr der SEV-Wegeleitung. be in der Proportion optimierte Varianten. vorbelegt, wird aus wirtschaftlicher Erwägung das SEV-Lo- Die Positionen für die SEV-Ersatzhaltestellen werden mit den Ver- go links unten auf das H-Schild-Element (StVO Zeichen 224) kehrsunternehmen und den Kommunen abgestimmt. Region 78x60mm aufgeklebt. Stadtgebiet 140x80mm SEV-Piktogramme des VVS Region 78x78mm für: Zug, Stadtbahn, Zahnradbahn, Seilbahn

Im Geschäftsbereich der DB Dieses Piktogramm wird bundesweit an den Stationen der DB in der Wegweisung und in allen Medien verwendet. Grundlage hier- für sind die Konzern richt linien und der Rahmenvertrag der DB.

Korntal

90 Weilimdorf – Giebel 612 Münchingen (– Heimerdingen)

Schienenersatzverkehr noitamrofnignahsuA/ -nell

Plieningen
10 65 Obertürkheim (–Uhlbach) über Heumaden
U79 Flughafen/Messe über Echterdingen
Vaihingen über Möhringen
Korntal
90 Weilimdorf – Giebel 612 Münchingen (– Heimerdingen)90 Weilimdorf – Giebel Münchingen

SEV-Logo SEV-Logo im Hst-Schild auf freiem Steckschildeinschub auf dem H-Schild-Element

24 letsetlaH

[Seite 80]

DESIGN • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Ruftaxi NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.2.1

Allgemeine Informationen 4.2.1 Für die Steckschildeinschübe der Haltestellenschilder in der Pro- 05.2021 portion optimierte Varianten für die Region.

Region 78x60mm

Winnenden
Winnenden
Leutenbach, Heidenhof Weiler zum Stein Hertmannsweiler, Berglen Birkmannsweiler, Breuningsweiler, Buoch ReichenbachLeutenbach, Heidenhof
Weiler zum Stein Hertmannsweiler, Berglen
Birkmannsweiler, Breuningsweiler, Buoch Reichenbach
Endersbach
Endersbach
206 Schnait Strümpfelbach, Schnait, Beutelsbach, Großheppach
206 Schnait
Strümpfelbach, Schnait, Beutelsbach, Großheppach

Ruftaxi Haltestellenschild Haltestellenschild Abfahrt „Ruftaxi“ an seperatem Steig Abfahrt „Ruftaxi“ an einem Steig gemeinsam mit regu- lärem Linienverkehr

25 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH

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DESIGN • Haltestellenausrüstung Bus • Haltestellenkennzeichnung Expressbus NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.2.1

Allgemeine Informationen 4.2.1 Zum Fahrplanwechsel 2016/2017 wird das neue Schnellbus-An- 05.2021 gebot „Relex“ eingeführt.

X10

Steckschildeinschub Zur Unterscheidung vom regulären Busverkehr werden auf den Steckschildeinschübe die Liniennummern im Design abwei- chend dargestellt:

X20

X60

Schillerhöhe Bosch
Schillerhöhe Bosch
92 Universität – Stuttgart 98 Gerlingen – Ditzingen Universität – X60 Flughafen/Messe Gerlingen – Leonberg – N62 Rutesheim – Weissach92 Universität – Stuttgart
98 Gerlingen – Ditzingen
X60Universität – Flughafen/Messe
Gerlingen – Leonberg – N62 Rutesheim – Weissach

X60

Haltestellenschild Region Steckschildeinschub für Expressbus Liniennummer Region 78x60mm Stadtgebiet 140x80mm

Grundfläche: CMYK 90 / 0 / 0 / 0 RGB 0/ 167 / 231

26 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH

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DESIGN NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS, SSB Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.2.2 Im mittleren Bereich an Haltestellenmasten der Bushaltestellen 05.2021 im VVS befindet sich standardmäßig der Aushangkasten für die Fahrgastinformation Fahrgastinformation Fahrgastinformationen. Die Größe der Aushangkästen an der Bushaltestelle richtet sich E n c „ B • • • • h 4 a i a n e c e s F S T o s h r i a a p i t a “ s m a r h t d e t i d i u f z r o e l p g t e n b n r p l a m d e a a l A n a n r l „ e z n n e W e 6 n a z ic n e a u t e h e r h s r V “ b s l D V u c A d I S h n e N u - n g r G s i A h t v e t 4 a e b n r i k e g e t k h ä e r s i e n te n g n d e . e fü n h r B te u , s l m in o ie d n u . l a E r s ti g g a ib u t f g e e in b h a e u i t t e li- , AevR 11111111112222 a F vfla 456789 0 lse a e- b : == 01234567890123 p 3 3 h Agr1 r ne bb 3i t gso e 9 ii 0a ss 0 n b1b B :; SM e: uH 555 221 22 2 o 22 1202252 n 9 2 u : uh sj8o1 l a rnz . h 222 220 22 222 0272222 40 r S be n& h 1e a q. a c t2 Z F V V S VV ruG cr 0= 0 i 2 2 22 dhe e11t 5 5 55 k tw4 t & l g (a F äG s1 Mn Iha0D n yr g : ) r2= ma t B 90 : b a n 1 f - e 1 a D; s n v 3 i 552 54 222 5355552 B eu 1 rm - g k 3 n M ( ü S GF AQ B 222 20 222 2722222 9 e F 0 a b h a R a b M u - ü 1 h r W VWW S S VV f h o e Z - -a 1 22 c e H r l 1 11 C n n l 6 55 t h r z ; t e h V FVV o u r o b r O n 7 i W b 1 11 n t i 6 d g 6 66 s e 1 0 s n e a 0 n n M B b a r a c a u a t c r b a b u h r h a r h ff 5535 552 3 5 c o a ( 0 I 1 r ( g th B h h d o 2272 222 7 2 M U5 r t g B h Hr V WW F A . s ) - f a 1 2 r 11 a a 5 f l g t in 2 S VV e t F W e 11 d RT g e . r 66 9 h == ey 2 r ee 9 r ö :n l bb g S 0 e r e ii 4 d i ss e fo 1 t o n FF i b r A n 5 2 3 oo t u a z s rr t nn s a u e 2 2 ß ) ss m rS bb v g e V aa ti 1 B V cu cc ) 6 hh et o S t W KA g r + t 9 il a nt a 4 9 e f r d g 9 t eS . - rt 7 gr D a 1 a 5 ßr 9B tee 1 2 n B 9a6 FS h4n == 3 c 0000000011111111222 - nn - a 1234567801344569020 0 uu . rr F aa a nn h 5555555222225555 5 5 sS r cc z h 2222222222222222 2 2 h e u B S BBBBBBBBSSOOOOOSS S ul i lf t V V u aaaaaaaatt uu u t a ppppp r a rr 2 2 e i l cccccccc ll l c üüppppp g 5 5 n z zz z ie kkkkkkkk k mm e eeeee b bb b n nnnnnnnn M n n nnnnn a .a a pp aaaaaaaa ( T a wwwww cc c i M ff n a nnnnnnnne. n hh h eeeee S g u gggggggg ) lK g e b iiiii (( ( t lllllS n e M aeeeee M M SRBACIBG a a m Z 5 2 5 c n trrrrr c c iO e a h a )) ) h e O h h POMRE h r VV t r m i W a BM M gK 2 2 2 l h ll i Bi 21 o id s o le r l r u n e l f a / l 56 a a t e i s ti o e s W i n e sr W W e l o c u sr r n == r t r r s m e sr 1 1 k k h p t f sp a w a e nn L e n t t e h R V V l i l p p iu t l a r t e d a n h c 1 1 sn s t i r l l 6 6 h t a e n i h S a a u g o c t bl z 1 r t e g o h t t t r f t . e .1 z z e u r 0 r g r u . r .5 r n n 0 gl e . e 5 d c b. i k bsi s3 .31. 33 444 22222 344444 22 3 01. 35 789 46789 602347 12 8 01.4WW199 5 2 55 2 5 5 5 5 S M MMM FFF SMMMM MMMMF SS == ooo o u uu fa u uuu uuuu uuuu 2 2 22 2 2 2 2 2 ä o rrr r b l ll r rrr rrrr rrrr h z zz nnn n w r rrr rrrr rrrr r b bb h hhh hhhh hhhh sss s te n . aa bbb b ü a aa. a..a aaaa i ( c b cc aaa M a r rrE rBHr rrrr h n e d dd d d dddd hh ccc c e r oö r ) t tt t t tttt i hhh h n c d (( F r B - G SB H K ÄAHE d MM s h o e KMA W e / a c tf a rl - a a r y- m l r a )) z s n i l F s S h r a i m r u n t a W s s t t c d MH e bcb e e r c s dl b e h t n k h d a e e a u h n h e h a u e S r m t g a w s c c c- m u p b a n a r r t , L e h s h r g i h r i i m l a u l b e h n m a l a i u e e a s e W u i c s t d a g tß m d t c r e m z h ea m r h t w e r h e ld l - b s de S u ü i n t t sr g c üe l f t h e a e r h - r hr ae S l a u e l g S g ß t l e r e t n e . r. 3 © HA H M S 6 R B i 0 u c a a N c ü h 3 s a u l l h A 3 h t r e 6 g E d V f e W l 6 f l - a 0 4 a T s s W c s 4 c – E t t t 3 bt 5 a R r h r e z a h 3 Q g a S S 7 e a 5 n l 6 t b / ß 0 l w ßL P e g h i e i t2 m 4 E e r c e p T a E e e - t o u z 3 w 0 S ie n s B r V i en 3 h s m f d 8 tr t g a r 1 r e ß r e s 6 a a A e 5 g b 4t w a t ß 7 G s c m r i e r e 3 a s k e / n r e M 3 - 9 n ß o l d g t 6 S a a e 0 H a n e e b p 8 - n & 4 r . t b t i - g G r 5 l t 3L E . r e 4 u 3 6 ö i ü b d r n 0 e 6 W e L E c tz s Sa w r 3 G 3 k ie - n h s i e e S 6 l td n e V a r b h S V b r e r S t 4 r a g e r a r V e V r d t c a S s s V 3 ß t l sr a ß h o m a H 6 m t l ß e e k r ö e V 7 s t a ö s h n V ß l t 4 od r t 4 e c S 5 a a eh 5 S 4 - s A ß l r 5 V e c i H l l s h e i c r S e A n u p o h l F a r r 4 w e r S 3 i L e k n c e d h 3 5 r a h i A d c a e t 4 r e n e h 6 r S l r s t t S u d s g s e a t n r t t 3 w a t r 4 n f ß r a r e s ß i h t a a r ß a3 s t 3 F S34 e ß g s i ß e e ch 8 t t c e e 6 e s e e i t 3 h s r 1 a 85 m ß 3 a 33 s l 4 e 6 F l –t f e 6 ä t 563 e 05 s 3 r t 3 9 a t G i 06 e r 38 m d J K 6 – a r S 3 r u –6 8 l ö 4 s S t a tr g a 7 9 s ß G 63 e 3 e s s t 03 4 n r e B 6 e Z t d a 7 w 8 r h 3O S r a a e ß 0 a b B g 5 u ß R e h e s 3 3 e r n E E 6 s 3 B rh 3 r t 8 b 3 SE r b 3 a s a o Ktu 6 9 S a S 3 G s t ae W c ß d e 3 6 0 p f rr A 7 1 t i t ll t 0 o o s a k -e e e ert u – 2 n r l 6 e 0 0 - . d t f tn 5 r t F p 3 r o d r t b r l r 0 . 3 S e m a e e a 6 f 4 s e i m e t 8 c n r J 4 ßr R R – h r a a 5 5 H g u s ße 3 l 3 h a e t 3 e 3 4 g 6 r n . e 7 B 97 s n 0 b a t 0 r S a O t . e h L g c S O h i s n t n b t B h i e E e e H g o d n r a M e R u a f a l s e a . t - e a n t r E c l s r s d 2 y . K d c t t e 5 - k h S h a M i F urr K .- e l B 0 r p r 3 l i l t . e E o - z s n - E m r - 6 r n v M E e e t u . a u S n 0 u e G r u n 3 n a t S e u z r a – l e - l H a n r 6 e W c m d m lge 3 S . h n t i V 3 a e h n e m p i H e 6 l a i l e F l o g n r r t e l m 3 e g l e r e 2 e d e e a r t i n le r h s n 6 i s n c : - r h a t T K s 3 -S i t r 4 r a 7 l t h i a t e l m a a r e u 6 aa 6 ß s m l ß s u - l 3 l Z 0 e B e 5 e e s s e r B - A a 0 l 6 W t l üc 3 M 3 r e e B 7kr 6 s g a g 0 n r . 6 I – - e p a r - m 3 B ß 3 V r 6 6 n 7 ü S 3 h o 2 a 0 e J g e s B t r 3 6 3 3 r c I a e a n 6 . c 8 w n 3 i 8 0 7 5 3 f r G e k h d f a h 3 3 e – 5 6 8 g y B 9 u l 3 e n Zl t K 0 m 3 e A e u 0 6 s ü G 9 e m i s 6 S s o nl t c 6– n s r l r r 3 n g t h a b K e i V a 8 4 c 3 r V e 3 s s l e M S b g s a e S k a s g h 8 V r e a a i u V 8 3 u e i b S t e r ß s 3r B 5 a n i ü r tt ü A e m i c c 7 n t b e e l s a n 1 U h felde l s h e s C 6 ä mh e 0 ß r e 3 d l e S l – t a u t t e b n r S r 7 9 S r a R s D d illeni a u R s d straße ß r a 3 s c s e 0 e l S a t a t a h r c ß er t a 8 r t . 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Alternative Montage • am / im Fahrgastunterstand • an benachbarten Bauwerken

27 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Aushangkasten

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DESIGN NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS, SSB Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

4.2.2 05.2021 Fahrgastinformation Fahrgastinformation Aev 11111111112222 a vflals 456789 0 e-: b p3 01234567890123 4 Ar1ne4gs50a42b: B ;e: H n 4 1 5 2: j8o1. a h40 4 4 n&1eq.2 c rG0= 4 e11w4 k & äs1Ih1D n M r:5=10: a 53 o ; n 3 n 1-4 g nB ü EBK GF AQ 5 t 4 a bR a b - r a ui 2 üh f r - b Z -a H c e r r C c l g t h ; a s te g h r o 7 r O h in 6 t t d g s e 0 e b 0 e - n n c t B t a e a a aa t F c b r b u el h k l f g fo n ( r 0 I ( 2 t h B e o M( U7 r n g M w h H i r . s ) a 0 t r a ) w f g a t a in 1 e e d g w . r g h ey 2ö : n n . 0r v 2 e1 v n C 4 g s zu . ) m d e V Z ort 4 11 a O g 4 44 . 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Aev 11111111112222 a F(cid:29)(cid:30) vflals 456789 e- a : b p3 01234567890123 4 A == h r1ne4 r gs bb 5 t 0a e 5 ii 2b ss : B ; n e: H 1202222215223202 n EW 5 2 : o j8o1 r . a h4 h e 5222222202227272 0 b n&1 n is eq. l 2 c e et r WWWW W (cid:31) (cid:30)W(cid:30) (cid:30)W (cid:30)W WSW G0= e 5 r e11 1112 22 2 2 1 1 Zt w4 k & zt S ei äs1 u e Ih1 n D n m r l : M a 5= O 20 n : S a 1 gr 0 tt o a ; es n 552 552 555 3 b 3 min 1 e n - i 222 222 222 7 4 g t F nB ( ü EW GF AQ 5 tve K 5 r t a e b F WFWW R i a b - r e 1 ü a r h f e 1 11 - i b k Z -a d H c e r r C l e t h ; i h u g s te c h l h r o 7 o r O i e n 6 t r t d f h g e 0 e s er 0 e n n n t - b r B r t a v . a z b a t e c 3 5 5 F b o i g u eu s h r ff o 7 2 2 n n ( m B g r 0 Ith B u o e W SW (cid:30) s U r 1 r g ( g 1 3 w S h H M W r i s 5 s S a r W 2 a t t t w t . f a g 2 ) t in e a 1 e l e l d g a w B i r 2 ( h ey g n M ö : . n f . 2 5 ) r ) v 2 l e M 0 v n 2 l C u 1 s z r W r 3u . b ) 1 ( m d rü b e M c Vi k so e r t0a 55555555 2222222 ) (cid:31)FS g9. 22222222 2222222 . == = 0 nn b M 2 uu isrr . 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Aev 2 2 2 2 a (cid:31) vflals 0 1 2 3 4 5 e N - b : p3 0 1 2 3 Ar4 = ne0gs30a b 02b B :;e: i H n s 5 1 1 1 2: a j 3 8o1 .h4 K 0 2 2 2 2 n c &1eq. l 2 rG e k (cid:31) V 0=e1 9 1 0 i w4 1 n & n äs1Ih a 1D a r:5= s 20 n : p 23 g a ; 3 c 4 Z - h 3 nB üBKK G AQ 0 O - b S R 1 a buil ü f - a re -a H o c e C rc l B h ; i t g c o h n r n r 7 h i td 6 e g s n 0 a k e b n ( 0 t e s B a e v a a n b n p u r o l ff s a o l h g a I n th ( o o t c n r M ( g g 1 f h H M ra g ) 5 a w f ) in 2 . e d 1 r Z w ey C 2 :n V O . w ) 2 N 9 0 . 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VVS-Telefonservice: 0711 19449 www.vvs.de VVS-Telefonservice: 0711 19449 www.vvs.de

Aushangkasten 6-er-Modul Aushangkasten 6-er-Modul Bestückung für 3 Buslinien Bestückung für 4 Buslinien

28 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Aushangkasten

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DESIGN „ VVS, SSB

Allgemeine Informationen An „Zentralen Omnibusbahnhöfen“ (ZOB) kommen ergänzend zu den Aushangkästen an den Bussteigen Aushangvitrinen zum Einsatz.

Basiselemente (Bestückungsbeispiel) • Chronologischer Aushangfahrplan DIN A1 BUS AbfahrtenHerrenberg Kalkofenstraße Kalkofenstr. • Haltestellenkarte DIN A2 Montag - Freitag Samstag Sonn-/Feiertag Zu-/ Abfahrt E • D J e z u e i i i n n e m n T e s a a A a E o r c t u i d i h f z n s e b D s h G r e a I a r N m t r ö n z e ß g e A i k v c e h o 2 i h r t d m e r e i r n m e s e e Z V n n O it w . r B in e o e rd d n e e i n r n d d a e n e s n z V e G e n r r k t ö r n ß a ü e le p n r f u D P n o I g N s s it p A i u o 0 n n o k a d te u e s f r g k D e ö I s N n t n e A e llt n 1 . 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B t o . , a / b u f 9 r i i s s . f 0 s a 6 te b ., ig 1 321 31 31313333 21 223 23 1 3 2122 3 23 21 3 23 221 3 D A Bahnhofstr F C aße H H S 0 0 2 2 111111 11111 444444 55555 ...... ..... 001134 00011 339939 33999 777777 77777 877777 87777 035434 03454 HHKNHH HHNKN u u ee aea eea a p p rr grs rrg g rr r rr l p p o o o ee e ee a i i l l l nn n nn c n n d d d bb bh bb g g Z Z Z .. . .. e e 1 - O O O ZZ Z ZZ n n N5 OO O OO B B B - - a . BB B BB S S g 1 1 - 0 o 4 5 u uA BB B BB 0l . . l ll d z z aa a aa 4 3 te hh h hh 1 1 a a Z n nn n nn . . O s hh h hh E Et B oo o oo e . . ff f ff ig ss s ss - - 1 tt t tt 5 W W rr r rr R aa a aa .3 a i i ßß ß ßß l l d 0 dt ee e ee h b b a 11e 1 11 eu 44r 4 55 r g gs .. . .. 01 4 01 B B1 72 2 72 6 f f . 1 11 4 58 . . 4 4 4 4 323221 32232 +7RV +7SS +7RSV +7ED 5 1 0 5 4 4 4 4 B tt te t o o ä ua u t 3 0 1 3 9 9 9 9 r e b t u N td te k 6 8 7 9 t t n e b 7 7 7 7 e gt gb 5 3 8 2 V w b r l 0 0 1 0 h e a aü t e -e e C H S D 5 3 1 5 r r rh B Rr s t t r r 1 2 6 t a ee l eg k 1 k o - su G e l rr c e e 1 9 9 9 t sw t u 2 r i rm k t h s Se 6 4 4 2 c ag n H e e+ rh n 2 8 4 8 t ßb a d s r n e n - b 6 1 9 8 a H re 3 bS p r T t e - - - ß G e r f 2 0 0 t 1 a e ( r r r e t V g 0 m o 2 ar r n i i n V 9 1 ße f b b v n 2 be e S H e e r )r 1 g b N5 u a n g d oldtal GmbH

Aushangvitrine A0 ksoiK Parkhaus R 34 12 R 101 102 Information BUS Stadtmitte HHHeeerrrrrreeennnbbbeeerrrggg * nicht mehr im VVS-Gebiet R73 Tübin ( g A e m n mertalbahn) * K 7 a 7 l 5 kofen 7 s 7 t 3 r , a 77 ß 4 e 774 B U S Kalkofenstraße 3 2 1 Linie Ziel Bussteig BUS 7 7 7 7 3 4 H H e a r s r l e a n ch b e – r g U n Z t O e B rj e B tt a in h g n e h n o f – s t M ra ö ß t e zi ngen – 2 Nagold*– Altensteig* 1 774 Jettingen – Nagold*– Altensteig* 2 775 Kuppingen – Wildberg* 3 R BahnhofInformation B E R7 Bondorf – Horb* R74 Bondorf – Freudenstadt* NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

4.2.2 05.2021

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vvs vvs Fbahorxreand - S 1 VKaiirhcihnhgeeinm – ( ST)tu R t 7 tg /7 a 4 rt S H t b u f t t – gart Hbf ZOB Bahnhofstraße B U S ZOB Bahnhofstraße Linie Ziel BussteigLinie Ziel Bussteig 773 Deckenpfronn – Calw* E 783 Mönchberg F 774 Haslach – Sindelfingen (Ruftaxi) D 790 Öschelbronn – Bondorf A 774 Jettingen – Mötzingen (Ruftaxi) D 791 Herrenberg – Ammerbuch – Entringen* Walther-Knoll-Straße 7 7 7 8 9 0 V S o ch g w els a a rz n w g a – l d H s e ie rr d e lu n n b g er – g H Z o O ld B e B rg a r h a n b h e o n f s – t raße D 7 9 4 ( H – e T r ü re b n in b g e e rg n * – ) G ültstein –Tailfingen C C Herrenberg ZOB Bahnhofstraße DN70 Bondorf – Mötzingen – Jettingen – 781 IBM – Daimlerstraße – Herrenb. ZOB Bahnhofstr. D Nagold ZOB* C 782 Ehbühl – (Waldfriedhof) – Seniorenzentrum – N80 Herrenberg – Tübingen* C © Dezember 2013 vvs Herrenberg ZOB Bahnhofstraße B Tarifzonen und weitere Hinweise vvs Geltungsbereich 77 6Le6h HW n D 6 e i e n ei c m g il k e sd e 7 n h M e n e J r p ö i e S f m t r tz t o t a iin n n d g n g t 5 ee Mh n G n e R W a r B i 5 a e ml 6 o e m f n A e n i n s s i n d d s i- 7 n a o l a i g u r n c M M f RS e V g Hh N G Rü n e a a e a E o ud ä u n g i n i b c h HOS H c t u f n s H e e h r i p äoc h 4 f t i n i ns e r d a e n i fhh i g d e n n h G g l FW o d i g DD es d eS m H i l e g e r e r t ä n b e en e aa n a 4 e a f r e e 6 in L e r g e n n m h n h rg u r r t n r ( e ( r M e r m ba r s m E a e r E e d g o i n e a N h s ) s r n ) n s i a b n 7 s n n lc e l h g o k a i a r b h E g c b h i r r o e e cc m e e d h e e h e n i n hh r m H i G n u n i r n m g n g i z iA H ü l GW n g EP GG d l l ö g e t n l Hu tr oeea s SF d f B e i n zl z e i H lr t r ml v a o n w n f ö d e h l e m p e . u c r g s n f a i u e H R f l n r r l h m e e a n u b d d e i a o s h n c t s i O i e i i W m g E z l e nn b i e k S z 3 b n n h rn gg a g n 3 t D e i e lt g e e n hi ee d e a G i g r i e l i l d e n t n r r l m e h n z Z i i l 7 e B i e m i i r me 6 M n i n l l ö x m W f i i g g m i i n b S a MW n n S m e e a g l c r g g K c i n n l k ö e a n e h S e e h BBS h i g G n n l g r r S RS ö n M o n G e d w L crü A s c r c e i c n ac u l i ö h ö h e o c s h i m s iü h n h b uh t d c e e n an b l h h p u n s d ö hö u e h b i i ta e l e e d bm c n b a t enn c r g e u l e i r e r h g h e g GP raa m h a r g u n i IW e a r d i a i K R r u n c n U n c g g ü n u i ( s a 2 o g h Ö n n d h N e r n nc s p h u e e B e g ui s i d T a B ) l f v r n r n 6 n e si t a e gl W m e i e s d t F n e e m s 0 r t r r i O d e r i n t i r s f B G g . 5 m BH e i s e o s s b g i 8 h i g t e t oe s M l t r r e K h ä S BI 4 d b e ef k t m tr K 3r S e r o t n e a d i ö e r b D B . a m 8 E m i r e c a e e h g n m . i B e nf A c u h n b / n r k l r D 8 t t i - op h i n w V g o 8 t r a n h HV g B W KB e ü t u l e i a p e l g o o na a h n e a i n r o c n i f r s e e f L S g at M b r e g s h l h r k z s l l e i n S e t n l s i e k ie e l a e a m a i n ö i N( i t l u ga n r w m n n P u n rc r m h gK RS l MF m t g e . a a b f s m o h r t ea d r a uo e m e u L i e n i e e e r s ö n nn o n l dp ü l u w n s l d t r n d t i h hg g r e oh h b rg c d F e f i e r a e n li l a rh e w i fe e 7 n BP i H n tß n t d - m e u s n a l i e g e e a p g 6 e h K - l r e s l t s r S a i l a S z l s n 5 s i E W 5 b u l t n t F H i e e t 4 S i c u W zs g f e e e 3 5 a e s HW ) t ö h t r M h i r D u a b l g a n l t a d e5 d e e e d e e la SF e id e i 5 e r gi r t g a r m r n c n f m 4 n b d F p i g r s K e r s e b h s l b a r i i l t a i i I F o r Z n en a r e t e t n u c n le r o n t r u d g p o t l i - c h g e e n m b z i n e h f l e cg a h e i f w e n n o b n e h e e A t r r h fz e e n n s g l o r t h s w h e M P g R f t e a C P NLLP HG F SH a h n l B MF . 2 i - ( u öö e u h l HFN i r M au s e m r o N l B i l Wh o B a t s ww u a i e n a i a d e e B o rt i r e d e . ä p u m ) e g - e ö g v t n d r i d e n s h ee c a e e r t K h u G l s s n s o n n 1 h i e b r s 0 o k N t e nn k l n l n ä l r e a s a r h d c s a l e p a a a t t na h tt P n g s i u e r t t t r h a d h o f o g t h c c a er t . e h i eb le t s c e M e l o e f n rr w i n h h d c H n d e 0 b e a e ne e P n k p b i r l g h t m k a p e i e r n a l a f a r a RFW S 3/ m a e r d o - r ü l i i r l e r W t ut a h n n M t b l f t t k c e a h s M r S e h o t i g a 4 n R e k l l n c zi c n bl n d n e c n ü 9 e se g g i h h z a v a e n W h e e h e l h l l i nu d a 5 i r h l a l M H n n 9 h l i a k e g o e H t i l o g a t h u A l ü n P H A F S E d b e M G f O h e B u e r n r b o i S t o l r o ä u m 9 c e n a t r s e l b e s e d p u f d m i r d o 6 m h n u e t l i e e i r m f p r e l n o l e ß t h e n g e a n s r r a e r a h r r a s b e n t n d f n l e e t n SWL o L i k b 9 e e m w O i i a n e t o c u m n n n Sh t a s n h d e p h w c O R N f a n t t d a R e i e f l ( 2 h e f l o a bl a g M e h i u e r l d e i l d h c e r e u b n d a s r e m ) ( r h r h n e - K e e u N n a e N B s t a 0 e r r ni s W f h c ) r g e n u e e e rS Z B r B s c o k a - c s u m il t o a a i h ed e fr i 4 e k t g nm N n . d t b p g r 3 n N e e g e e e f m W C n r l ( e e N( A u r l i e F Ma e e n f g 4 c n o s e ) ef u Nr i n OS g f k 0 l t e - c l ( f t a a n e d c a ü e M s rk H l d s n h r r c D f c t NL a f t n e t t ) e U m e h i i a - a e r e b n n r d H 4 pdn l i t n b i E u l e g d l e t d aet o M l f 3 k a r g i e r e e i l e B rs 5 n h b e n f g c O e r n k a i n - S g F e s u n g n t e h 0 N L n B b K u ü e t n e r c d e g r e e e 1 b e e ö g r l a r h o n e u l 4 S k t r W a l n r s b M c t w r l t n t h s t m t e c z ü f a e k r a A c a e) a e n . h r e c 5 n e l h i ik s Rh i t l r E h b m b k r t 3 t h p a D o i s s l a h a n Z i e a 6 um b s n e c e l N U g B Oe i 0 c s l a g m i h i m i S e A z l n m ü h e a bn c 2 l e G i n t t r n c e l eg s h n e e t 4 P r t E a k l r b e i o t s r n l e n nt u a n e o ß - e g s a d O W c n c B b ( 6 n s 4 e n 4 e h N s h b K e l e n i 7 g r i i i Kh e n t o )n n u n s S t G e r n l r W BSS g g l bt g e H b K i 0 u b 3 e S p A e r 1 n e e a tt e e i o e a l ö a l ee pn n p 4 i g n n z cs S n i c i i f n l ntt a- d i b h e n b d h e tt t e h g s RGH c e ee r a i n i a r n g n w n ü t e e h n nn o c ee c e b e g g m n m -e h h B a rb h i e l e e O B B n a b W r r l 7 W K s p A e s r ( d n 4 n bd p e a e a g M f S o r l r ee w e s l p i g l r c h t W m n o t R g t il ) r r e l m k sb e l e 5 Fh s n . e ne 0 G b K e n e s 2 a i r t t a n n a a Ö i l e r i e t r w i a G n c e B c r uc e n u s o t r i d c c h r h r l n e s b g u k n n ß i 3 ( u l N h h e n ee i i a o N s e n l n h n N g n e e i n - c c r )g . b e b D T e u r - l h h e S e a a i . a B n f e c m c n i c f A 5 c c . e t k e T W h L h h t h ( u u l ( MF . n i N o i i Tn c e n o r i ( r n ) )g e 5 u F h n n s r 1 W N t ) e n n r t w b d 6 e eE r o n s e e o h r a Ebw nb t b U ib r r a ( z 2 l l rr we g f a d e e T a i r ke r P n r 3 c ) b H r i d a c ec s l l gJ h a e ü t l h n o h b 6 d N ee c r d - c t a ns s a he h c i - b r n d h O h U H 1 e g o SM a w B a h rHe W r N n u tu f if Be no i L e n O s eab ne l i i g e M z s dn le h 6 R n d e E F m n s eer m u a n h an s i ln 7 a n d a n i s d u b n b B U d g b e u n e r r 2 g e e n e o f sa r e n e r s n VSR7TTÄ e d n nc n 3 g n b W n K G n a h b 0 ( ea eto n e u T a ö e Nl B u e r 1 i lr r ) i t d p r n g B f 7 s i e e i g S1 u ud BD Ee hS te k l 7 p g e h f A i e f t f d i e e i . L b e s r . e i s 8 .t öt g n i o l r n 1 - s o n n t e u a i h g t rL h u ü m1 b d b E a r g n . e a S e a ü d c d a 2 r i o n e hr l e sn T e r ( t h n c s u i t i 0t T t l t 0 nr g n l i 7 e T h s u B l i b B ) n G - d s c1 s t 7 c G t e f g Sg i G u f t e a t h : L gc 4 s k 1 ü t ea n r i e m n n h n g k p n e 2 l a e a 1J l a A si g hW n t d e n a t rm B v n c ß d h a e l e b i ä S s f 1 , e 8 e t h g f r n i o d e ü d n i e m e m TH l c t9 e o E z B u k ßB r n d O n u k - r a h 4 b e f e s 1 f . f t 1 B e ( r a n d r es 4 s l e i u V2 Ke i s i te r t B n l 9 f h c 1 . o V i g a i v fb f K n h d s a V 2 ö m B l S e e u i g e be e l s 0 V r c t G l r u ) d n sb e e h k t 1 b e B S B © s e e n n 4 e i r i u n G s P T as - e e n r , l G n i B e i r h ut i n ö c 9 L es r f g d d n e n n k i G p u .i e e i m s h e g en F e p dd b s 1 i t ö s sW ü w i e s e t s l V bn i f u e r n i s re a in e sg g V f g c F t u e e S d s i e h s B S n am . c c i S n b f l h n B h-D u h G wf P V Eb V Fw J U F (u VB F DzM M M M E N Za B A u f r g o 6 ä L s a g a i l i a w e n r e z i ee e t e G e a r n r e l h e e nn u r a s i o s f e w h a e r ö e – h r gu r me r B f t r r m m c s l t e e p r n n n g ts e öb b e n 1 r k r s l ( a p F f n r . h d i o a. i h i n t z o i n d p n e u l g g ü e e n 7 h t t ur e s a e f u l i t b t e t . B g e l z t a a e l t d 5 sn d k . n i e g e b e h B e e m g i t h n l i l g n e w i b n n n r l a u T u d u J n n ö 0 t r t n e e r e n R Tr e o . s r d u r i B t e e i ä p s r a s i s f s n, i n rn t z l s e i f i f w T e t c f s 0 u e . n B w t r is c c l p t u r s ö h i f u e a a h u g s i i l m t e a k H s a a B 0 c k h n n l i u e m g i ll n r n d h g i i ü e c n g gv a dV F D g e V i h e g G a l E s g e a d n n e s i r s v c g h e h l l r e t o t ü E r i e l t i e t u a e e V e s ) e f s i i t f l s - e s t p ö th r ot b s e d m l s T t e n c t e n s e ö r M e u s e a i n n r t e r r s r t s S p l , m c e n e i r n S T h e e m ä s a u J n z a n a r s / h e F l r s t h n V M ö p z lu t n d k d 9 - i a n i r i e e o a e c p n mn a e d h e h M a c s ö c t u T T i i u e lU i r r t - V ue t s e h e d l r m f n h l h ä rn äl k t i e g U g t r e T ta l i b a ih b( t n t a nc r d i i e w S e n t -n . l e f r r e s t g r n e ü lt em p u r a m x e i K e h h b t t n m s u d i Z i r B z g t n l k A B E TA G F AB ed e s t n c - o e i l e v e v a e c b A g d r s i ö i n ) m e w r r T tg d f i g a n r c i e h e k a e r i i e u a f e d n e i s n h g o n o h r i e e t - e r n , e c e r g n i g s r a ü k v h n b a e n v a u s i o U b V i r i e g r s e h e h i a ee n e . h i r n m r m e k s n n l t g r t s e e r z s i a z r i a hs s m d f o t n s n g a d se n e n n r t n r m c i t m l e F m u e V e i t e T E b w l e s i ) T t m c ä T o h d i a f r r p o t n e h h m 2 t e e e a f j n i n e t h a n i g c l B s t b e i u h r a e e a e S n a d f a e A V il m d i er - w c g n n e s d r c i i r nn z w h t b e , d k ö g e m t / n n r s a Ü n d w g e e W c l u v 4 g r h a a u e r e n e k n - , a i u i G i c s e e a r i e F c v i e h k mn r f l d r i o n 0 W e s b B ge G Z n r l S r u I e d e f c b t h n a e tf z n t d rr a e t h b d t l o i t w nr o r n b e e r i , e r g n 3 o a e u t h u r s ü n h t . n - i . V e n a n e e r t u k 0 n i g L n e e e e i E e l i t n T c t l h m n B n r u t d n e e d e 0 n r g s s e i i r s n ö ce S s h u v t k V d N 0 a i ps n u i h t G u u b g u i g b ö e ( s s e t r a n l l n n e e . l e ä F c n kr o a g b n A n o r e 1 i J i a S e ü t p n e t e r z M o V e r n f e i n h ei n u b e u En k e E r a n d n e g B e i s n e m n n d s n dg e J n a u r n n e b e g n gn A w t - 3 e i i e i H n f n e e r h b u g a t V e n e e e z e n k i e T a es z h r G ü B F k n r e e e t r e t Mz n t i - B m b r n a s d r O e w u e u s z r i e b d . e e h i r n , n e , s s ö h i i b Z a r r r n T u d a e w g e h V o V e c u w F gu r a e n s . n g si v s e r , n c e , a u t d G v s n i r üu h u h V s s a n z b k e l i F h n k ad t c m z . 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29 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Aushangvitrine ZOB

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Schwabstraße (Pos 4)

ab Verkehrs- und Tarifverbund StuttHgaalrtet sGtemlleb HS c(hVwVaSb)s traße facebook.com/VVS twitter.com/VVS Scharnhauser Park Kreuzbrunnen VVS-Service Telefon: 0711 19449A u/s wgawbwe .2v0v1s4.de youtube.com/VVS 125 m2972 (SSB) 250 m 375 m 500 m

Montag - Freitag Samstag Sonn-/Feiertag

Call-A-Bike Stadtmobil VVSVVS VVS-Verkaufsstelle S1 42 Linien an dieser Haltestelle 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 2 a 4 5 6 7 8 9 4 5 6 7 8 9 0 b 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 S 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 c 5 8 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 4 3 3 3 4 h 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 w 4 2 1 1 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 4 4 M 5 8 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 4 3 3 5 3 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 7 7 9 3 3 a o b n s 3 2 2 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 4 n W ü L G F A t t 8 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 a m a r a b e ü 4 2 1 1 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 4 4 h a i c e r g 2 l p t t e 4 h 5 3 3 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 r ß i z e n . 5 3 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 7 7 9 3 3 g 1 - 3 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 7 4 i e n 2 g a . a s F e c a b ( h b r r 4 4 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 P t 0 c 1 e P a 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 9 U 5 o b . l i 3 2 2 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 4 a h 1 . t 1 s r 4 t a g z a 2 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 U e 8 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 g . 4 h h 2 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 r ö h ) 0 r e e i 1 n n g 3 n z e u s m 5 3 3 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 c h h V rä o 3 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 n 3 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 7 4 o rt k a 3 3 3 4 7 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 4 3 3 3 te g r . f B e 3 2 2 3 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 4 4 t ( r 3 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 7 7 9 3 3 i 4 4 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 e S b 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 9 4 4 4 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 4 c S 4 4 7 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 a h m 5 5 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 l 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 7 4 s e ta i 9 9 2 2 2 2 2 2 2 2 2 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 f g 2 2 2 2 2 2 2 2 2 9 e) 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 3 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 3 3 3 3 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 3 3 3 3 3 3 4 7 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 4 3 3 S 3 3 3 3 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 4 4 o 3 3 3 0 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 7 3 3 n c 0 0 0 0 0 a 1 2 2 3 5 n 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 . 3 2 2 3 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 4 4 F - 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S ß n t o K e s n c e s e e c e h l u A r h i t d n l c l s e h t r r k s u a t M n L t a r r a . e a l r u e z r e o z ß d ß o u er t e W s s l l s n e i l c n e i c t h s r r . t h u s r s H n m c a n s t h e e r n s a b r a e f s t t r KS g s r t s ß r G ac t a e a i hu g y e ß ß e uf m m e l e n e. . U N Z o e 1 2 3 4 5 6 A R S d n 8 n e t i c e u c n K z s h n h n u S H t A s a 7 u l 5 u e a h n l c , l t m e t g e L e h r e W 6 i n S L s n B M n z t r a i T e s E i 4 e e n e ö H t o i a f l d S i e r e s a l ü b n a 6 l e V n e g n 1 1 1 i r H i T l 1 3 l z d n n l g t a b s i t fi 1 1 g i e 6 e 3 3 3 5 8 0 n e e d h c t T i B e n s 3 P o r h l a r , , , , , , , g r g t e k ö r T 0 r 2 6 2 2 2 8 e h e e d i a e e g e b e l S b H a e n r n l i 0 0 0 0 0 0 0 f t s n n l l i n e i u g t t g i s s e o o c n n c a L b e n e B l 7 g 2 B g d i s z T e n L n P s k e e k U ö g e t i r u e r n d e b h n e g e ( i e i d l n E r T e e i r i r s c n a w a l n ) 6 e i n g l m 3 u n s P k i t e i 1 n g t n g n r G F , a T g b a s s e D e o H 7 € B B S F M B i r ß b K G s 6 l r n e g u l i i f e i 0 u t t i o u e s k z / e e t r p , c u u Z 1 a 1 t t 1 1 1 s r T 1 u t M g a t c s 1 7 t e p a i g O i 1 n l h i 2 5 s 5 0 9 9 9 6 t g h i n K 7 k g n c e e a B d t 3 l e h P , , h a , , , , , b g b h k g r t n 0 0 7 7 7 7 4 e B u e r e f e b - e O a e e T e n i a r D 0 0 0 0 0 0 0 ö e i m a n s u a t m d n s N b t a r o F c 6 u s s g t l / 1 i t 7 n i h ü e m - f ( e n 6 e e i N l z r g l n t 6 l . l n s d e t b e ) : K M e i b r e n A K n a - i B S r r u u g r c C l n c a r c h r e u a l z h S c r h W p s n e l 2 h k h E w c u n t n W r h e a l e s W G I N e e e n n r a n r o n s E i r c i i a m W d b l n c l d i S r t r S P k i i i n i e n t n h 6 w g n s b l e i - 3 t l e l n i n B 6 t r ( o d n g l . S n n l T 2 2 4 5 6 8 7 a g i e B a E u z c ( o F g n e i u H ) ü n h c h n , , , , , , , 2 a h u f r r e n g 5 9 2 3 5 6 7 ü l d n u h s i h f e d t i m i n b r i e 4 n e e l n s r 0 0 0 0 0 0 0 g i b s e n i 0 t 1 e n l m n s g u fi ) e n i n . F n n T z u e n n m L z 6 1 a u t u n g n N i e a P h e n n d e 5 d r e r r a i d b 9 n r e e t e N c , e r i G n i n U S Z l s e G h a f 6 e O t m c H R T e t h a z ö r b h B v 7 i a i s d n u p s u o e : l t . t i u t s e l n b r p e R € i . c s k i n g 7 n a g s i 6 i R e e K c n h t e g m 7 k n h e e h n g i n 4 e . r 0 l ö t n 1 1 2 3 3 4 e l 2 s : e u K e e n u g n d z K 8 , , , , , , n 3 n , n n e l ü 5 3 4 6 2 7 2 i 1 e g f d c i t 6 g S ü n i 0 0 0 0 0 0 0 h n – D e r i 2 U n e 1 n a b 4 d m g i Z g e s e i s ü l e z fi r t l l u i t s n e e i h g g 3 g i e m e , b H i n k m i a s K . e , l G u z i t L n A u v u V A f u 1 u M T E ü e u r o a i e z s a 2 r n n n n v n i b l m V E s h d t n b i n g F e s d t t s d e e i b M r r r ä a z e S l n e t e w e . e l r o 1 u e p c e h e n r d i 1 2 2 3 c r 2 r s 1 n o 7 h n A n r n H l r g a d M e s k u t d T 6 1 T e 9 5 4 9 2 s 0 n . e b u g e c 3 m a t S r d s F i , / , , , , , i n y i e , a e n 4 o c t h 0 c 5 9 6 2 6 s u c a n u 1 m t e 1 i n b t k i k e h h e w n r s b 0 0 0 0 0 0 0 A e d e 0 c r n e n H n r e r d e e r b t a i y m k i A e b A a e u f t t t M n l 7 r s d t a r r l i n o e e 6 P i t p u c g e b f t i u p e h t - ü 6 c o t , h e r t e p n m e ü s r : e h w r T . s r n s p t K 1 i i d b e u e n s u t a u r n F K e n l e n i e l s e r t a g e z n d z c i a c e h t n . . s i h u u r i G t t z t u k € g r , o f e a e n U m K e t c g e h t m r 1 l 1 1 k i r 1 i m l n e e s e ! e 4 5 4 5 9 t 7 2 , T t P b ö d 4 e n n , , , , , , , - r g 0 i 9 3 8 9 9 I i u D 1 e 0 g . 6 l n c i r i a 0 0 0 0 0 0 0 e c – s b 1 n i h k f m € 4 i o s e l e z s r t u - DIVA Es werden Niederflurbusse eingesetzt 0 13 13 H Au a s lt g e a s b te e ll e 2 0 S 1 c 4 hwabstraße 13125 m 250 m 375 m 500 m V V e V r S ke -S h e rs rv - i u c n e d T T e a le ri f f o v n e : r b 0 u 7 n 11 d 1 S 9 t 4 u 4 tt 9 g / a r w t w G w m . b v H vs ( . V de VS) f y a o c u e t b u o b o e k .c .c o o m m / / V V V V S S twitter.com/VVS S 29 c 7 h 2 a r ( n S h S a B u ) ser Park Kreuzbrunnen Call-A-Bike Stadtmobil VVSVVS VVS-Verkaufsstelle S142 Linien an dieser Haltestelle E Aevvflal s e-: p3 A s r0 ne0 gs40a 4 1b :;e : Hw n0: j4o 1.h 41n &1e eq.2 r G0= e11 w4 r& ä s1I h d 6D r:4=30: e 38; 3 n 0-44 -1 N -H; 60 i 5 e 2 der S T f e S l l B e u fon r se b rvi u ce s +4 s 9 7 e 11 7 e 885 in -33 g 33 esetzt © NAVTEQ/PTV AG/Map&Guide Haltestellennummer: 6052 DIVA4-APP - MapServer (4.3.1.0 (HEAD)) - 15.04.14 16:09.20 Aushangfahrplan Bus Stadtplanausschnitt Tarifblatt mit Kennzeichnung des Haltestellensteigs mit Kennzeichnung des Haltestellenbereichs mit Kurzstreckeninformation und Verkaufsstellen und QR-Code für Abfahrten auf dem Smartphone Alle Angaben ohne Gewähr SSB e vv fa s - : p 3 r 0 e 0 s 4 0 4 1 : ; : H 0 :j 4 1 . 4 1 & 1 q .2 r 0 = 1 1 4 & s 1 I 6 D :4 = 3 0 :38; 30-44-1-H; 6052 Telefonservice +49 711 7885-3333 nelletsetlahsuB gnutsürsuanelletsetlaH • noitamrofninelletsetlaH NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

4.2.3 05.2021

30 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.2.3.1 Statische Fahrpläne sind Printmedien, die überwiegend als Aus- 05.2021 hangfahrpläne in Haltestellenvitrinen sowie im Fahrplanbuch zum Einsatz kommen.

Bei den Aushangfahrplänen muss die Lesbarkeit der oberen Zei- len für Kleinwüchsige ebenso gegeben sein wie die Lesbarkeit der unteren Zeilen für große Menschen.

Haltestellenbezogene Aushangfahrpläne gliedern sich in: Linienbezogene Fahrpläne • Aushangfahrpläne an S-Bahn,- Stadtbahn,- und Bushaltestellen • Fahrplanbuchseiten

Chronologische Fahrpläne • Aushangfahrpläne, richtungsbezogener Gesamtverkehr an S-Bahnhaltestellen • Aushangfahrpläne ZOB • Abfahrtspläne Regionalzüge und S-Bahnen an Bahnhöfen • Ankunftspläne Regionalzüge und S-Bahnen an Bahnhöfen

Darüber hinaus gibt es neben den haltestellenbezogenen Fahr- plänen noch individuell erstellte Fahrpläne. Diese können im Internet unter der Rubrik „Fahrplanauskunft“ als Verbindungsauskunft abgerufen werden oder sind in den VVS- Kundenzentren erhältlich: • Fahrtempfehlung • Persönliche Fahrpläne

31 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Aushangmedien • Aushangfahrplan

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DESIGN NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Ausführung, Druck Inhalt • Kennzeichnung und Name der Ausgangshaltestelle 4.2.3.1 • DIN A4 Farblaserdruck, laminiert. • Der Aushangfahrplan muss leicht lesbar sein und folgende • QR-Code Angabe für Handyabruf 05.2021 Informationen enthalten: Verkehrsmittellogo und Liniennum- • Gültigkeitshinweis von/bis Typografie mer in der jeweiligen Systemfarbe • Abfahrtszeiten und Spalten für die unterschiedlichen Betriebs- Die Schriftgröße der Abfahrtszeiten steht in Abhängkeit der Takt- • Grafische Linienverlaufsauflistung mit Angabe der Fahrzeit tage (Montag-Freitag, Samstag, Sonn-/Feiertag) dichte, sollte jedoch um eine Lesbarkeit auch bei schlechten in Minuten • Eventuelle Fußnoten Lichtverhältnissen zu gewährleisten,10pt nicht unterschreiten. • Fahrtziel (Angabe muss mit der am Fahrzeug übereinstim- • Haltestellenzuständiges Verkehrsunternehmen men)mit Zwischenzielen • Name/Logo/Serviceanschrift des Verkehrsunternehmens S1 nach ca. Fahrzeit in Minuten U14 nach ca. Fahrzeit in Minuten nach ca. Fahrzeit in Minuten Bad Cannstatt Rohr Neckargröningen Remseck Heslach Vogelrain 44 Westbahnhof (Schleife) Killesberg S2 0 0 2 3 S F S e c ta u h d e w t r m a se b it e t s e traße über 0 0 0 0 2 3 R B B Fr e e o ie r r t l l e d i i n n b r e e i ü c r r h h P P s lp b l l a a l a t t a z z u t z ( ( H Li o e h d e e r S h t a r l a le ß ) e) über 0 0 1 2 S S Le c e i h y p f w z fe i a g r b s e t r s r a t P r ß l a a e ß tz e 05 Hauptbahnhof (tief) 05 Hauptbf (A.-Klett-Pl.) 02 Herweghstraße 09 Bad Cannstatt Hauptbf (A.-Klett-Pl.) 07 Staatsgalerie Leipziger Platz 03 Kleiststraße S3 W Mü il h h l e h l a m u a sen 0 0 1 8 9 1 N S M t e e ö c t c z k k s a a t r r c t a o h ß r e 05 Westbahnhof (Schleife) 12 Mineralbäder 15 Wilhelma 17 Rosensteinbrücke 18 Mühlsteg 2 2 0 1 K M r ü a n ft s w te e r r k V M ia ü d n u s k t t er Gültig ab 15.12.2013 22 Münster Rathaus Fahrten nach 0 Uhr gehören zum Vortag. 23 Freibergstraße Am 24.12. ab ca. 14 Uhr eingeschränkter Betrieb G Fa ü hr l t t e i n g n a a c b h 0 1 U 5 h .1 r g 2 e . h 2 ö 0 re 1 n 3 zum Vortag. G Fa ü hr l t t e i n g n a a c b h 0 1 U 5 h .1 r g 2 e . h 2 ö 0 re 1 n 3 zum Vortag. 2 2 2 2 4 5 6 7 E W M H l o a b a f x e g e - s r n E a tr y i a n th ß ä - e c S k e e e r ab Schwabstraße (Gleis 2) 2 3 9 0 A M u ü w h i l e h s a e u n sen ab Schwabstraße (Pos 4) 32 Aldingen Hornbach Montag - Freitag Samstag Sonn-/Feiertag 33 Aldingen Mühle Montag - Freitag Samstag Sonn-/Feiertag 34 Aldingen Brückenstraße 4 ab Rotebühlplatz 37 Neckargröningen Remseck 4 5 10 15 20 30 35 40 45 50 55 10 20 30 40 50 30 50 Montag - Freitag Samstag Sonn-/Feiertag 5 15 45 33 33 6 7 0 0 0 0 0 0 5 5 1 1 0 0 1 1 5 5 2 2 0 0 2 2 5 5 3 3 0 0 3 3 5 5 4 4 0 0 4 4 5 5 5 5 0 0 5 5 5 5 0 0 0 0 1 1 0 0 2 2 0 0 3 3 0 0 4 4 0 0 5 5 0 0 1 1 0 0 2 2 0 0 3 3 0 0 5 4 0 0 50 4 51 38 53 38 53 6 08 23 38 53 03 33 03 33 8 00 05 10 20 25 30 35 40 50 00 10 20 30 40 50 10 20 30 40 50 5 06 21 36 51 23 53 23 53 7 09 19 29 39 49 59 03 29 44 59 03 33 9 00 05 10 20 30 35 40 50 00 05 10 20 30 35 40 50 00 10 20 30 40 50 6 06 21 31 41 51 23 53 23 53 8 09 19 29 39 49 59 14 29 44 59 03 33 10 00 10 20 30 40 50 00 05 10 20 30 35 40 50 00 10 20 30 40 50 7 01 11 21 31 41 51 06 21 36 51 23 51 9 12 22 32 42 52 17 32 47 03 30 45 11 00 10 20 30 35 40 50 00 05 10 20 30 35 40 50 00 10 20 30 40 50 8 01 11 16■21 31 41 51 06 21 36 51 06 21 36 51 10 02 12 22 32 42 52 02 12 22 32 42 52 00 15 30 45 12 00 05 10 20 30 35 40 50 00 05 10 20 30 35 40 50 00 10 20 30 40 50 9 01 11 21 31 41 51 06 21 36 51 06 21 36 51 11 02 12 22 32 42 52 02 12 22 32 42 52 00 15 30 45 13 00 05 10 20 30 35 40 50 00 05 10 20 30 35 40 50 00 10 20 30 40 50 10 01 11 21 31 41 51 06 21 31 41 51 06 21 31 41 51 12 02 12 22 32 42 52 02 12 22 32 42 52 00 15 30 45 1 1 4 5 0 0 0 0 0 0 5 5 1 1 0 0 2 2 0 0 3 3 0 0 3 3 5 5 4 4 0 0 5 4 0 5 50 55 0 0 0 0 0 0 5 5 1 1 0 0 2 2 0 0 3 3 0 0 3 4 5 0 4 5 0 0 50 0 0 0 0 1 1 0 0 2 2 0 0 3 3 0 0 4 4 0 0 5 5 0 0 11 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 13 02 12 22 32 42 52 02 12 22 32 42 52 00 15 30 45 16 00 05 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 12 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 14 02 12 22 32 42 52 02 12 22 32 42 52 00 15 30 45 17 00 05 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 13 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 15 02 12 22 32 42 52 02 12 22 32 42 52 00 15 30 45 18 00 05 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 14 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 16 02 12 22 32 42 52 02 12 22 32 42 52 00 15 30 45 19 00 05 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 15 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 17 02 12 22 32 42 52 02 12 22 32 42 52 00 15 30 45 20 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 16 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 21 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 17 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 18 02 12 22 32 42 52 02 12 22 32 42 52 00 15 30 45 22 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 18 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 01 11 21 31 41 51 19 02 17 32 47 02 17 32 47 00 15 30 45 23 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 40 50 19 01 11 22 36 51 01 11 22 36 51 06 21 36 51 20 02 17 32 44 59 02 17 32 44 59 00 15 30 42 57 0 00 10 20 30 40V6650 00 10 20 30 40 50 00 10 20 30 50 20 06 21 36 51 06 21 36 51 06 21 36 51 21 14 29 43 14 29 43 12 27 43 1 00V6610V66 00 10 21 06 21 36 51 06 21 36 51 06 21 36 51 22 13 43 13 43 13 43 2 10V6620V6630V66 10 20 30 3 10V6620V6630V66 10 20 30 22 06 21 36 51 06 21 36 51 06 21 36 51 23 13 43 13 43 13 43 4 10V6620V6630V66 10 20 30 23 06 21 36 51 06 21 36 51 06 21 36 51 0 13 13 13 V66=nur Nacht Freitag/Samstag, auch 17./18.04., 30.04./1.05., 28./29.05., 18./19.06. und 2./3.10.14 0 06 21 36 06 21 36 06 21 36 Es werden Niederflurbusse eingesetzt ■=bis Mühlhausen Aevvflal s e-: p1 Ar0 ne0 gs00a 11b :;e : R n0: j4o 1.h 41n &1e q.2 r G0= e11 w4& ä s1I h6D r:4=20:23; 10-123-m-1-R; 6052 D Te B lefonservice +49 711 2092-7087 Aevvflal s e-: p2 Ar0 ne0 gs10a 41b :;e : R n0: j4o 1.h 41n &1e q.2 r G0= e11 w4& ä s1I h6D r:4=60:56; 20-14-1-R; 6056 S Te S l B efonservice +49 711 7885-3333 Aevvflal s e-: p3 Ar0 ne0 gs40a 41b :;e : H n0: j4o 1.h 41n &1e q.2 r G0= e11 w4& ä s1I h6D r:4=30:38; 30-44-1-H; 6052 S Te S l B efonservice +49 711 7885-3333

S-Bahn-Aushangfahrplan Stadtbahn-Aushangfahrplan Bus-Aushangfahrplan

32 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Aushangmedien • Aushangfahrplan

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DESIGN • Haltestellenausrüstung Bus • Aushangmedien • Aushangfahrplan NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

4.2.3.1 05.2021

nach ca. Fahrzeit in Minuten N5 Freiberg Schlossplatz RT 263 nach ca. Fahrzeit in Minuten nach ca. Fahrzeit in Minuten Schlossplatz 0 0 2 3 S Tu ta n a n t e s l g O al s e t r p ie ortal Welzheim Busbahnhof 04 S W c e h lz o h r e n i d m o r S f t e B i f nbruck X60 Flughafen/Messe 04 Wunnensteinstraße 06 Welzheim Eselshalden Leonberg Bf 06 Tal-/Ostendstraße 07 Welzheim Bausche ü T b al e -/ r Ostendstraße 0 0 1 1 7 9 1 3 T S N E a c l e w l h c - e / l k a L r a t c a s r h n P tr t d a h a h r o ß k a f e u (S ss ta tr d a i ß on e ) 0 1 1 9 0 5 B B W r r e e e l i i z t t e e h n n e f f i ü . m r R s B e t i u S n s c h b h o a u ld h lh - n M a h u a o s i f er-Platz ü U b n e iv r ersität 1 1 0 8 G Un e i r v li e n r g s e it n ä t S ( c S h c i h lle le r i h fe ö ) he S B c a h d l a C c a h n t n h s o t f att Wilhelmsplatz 1 1 5 7 B K a u d rs a C a a l nnstatt Wilhelmsplatz 34 Flughafen/Messe Obere Ziegelei 1 2 8 0 G O n b e e s re e n Z e ie r g S e t l r e a i ße Neugereut 21 Muckensturm Mühlhausen 21 Hauptfriedhof 2 2 2 3 3 4 Z S M u t a e c r i k a n e b h r u a b s l e d t r r e g a n ß fe e ld G Am ü 2 lt 4 i . g u n a d b 31 1 .1 3 2 . . 1 ke 2 in .2 B 0 e 1 tri 5 eb G Fa ü h lt r ig te v n o n m a c 1 h 3 . 0 1 2 U . h 2 r 0 g 1 e 5 h b ö is re 1 n 2 z .1 u 2 m .2 V 0 o 1 r 6 tag. 25 Neugereut Fahrten nach 0 Uhr gehören zum Vortag. 25 Schneideräckerstraße 27 Alpseeweg 28 Nixenweg 28 Max-Eyth-See 2 3 9 0 H Au o w fe i n esen ab Schorndorf Bf (Bstg 5) ab Leonberg Bf (Bstg1)

33 3 01 2 AM M uü ü wh h il l eh h sa a eu u ns s e e n n Schloss a Sonn-/Feiertag ab Leonberg Bf (Bstg1) Samstag Sonn-/Feiertag 3 3 3 4 A S a te ls in tr b a u ß tt e straße 4 4 3 3 5 6 F F o re re ib ll e e r n g weg 5 5 07 52 52 3 3 7 8 S H u im tt m ne e r l s s t l r e a it ß e e r 6 6 07 52 52 Gültig ab 17.05.2016 39 Tapachstraße 7 7 07 52 52 A D m a a 2 n 4 . Z u w n is d c 3 h 1 e . n 1 h 2 a . l V te e s r t k e e ll h e r n w o i f e t d s u a r m ch st g a e g f s ahren wird, sind die Zeitangaben als Richtwerte zu 4 4 0 1 R Im il k R e a -R is e e a r lschule 8 8 07 52 52 verstehen. 4 4 3 4 B Y u itz rg h h a o k l - z R h a o b f in-Straße 9 9 07 52 52 4 4 8 9 L N ö o w rd e b n a to h r nhof 10 07 52 52 ab Schlossplatz (Pos 4) 5 5 1 9 R Sc o h s l e o n s s s t p e l i a n t s z traße 11 07 52 52 Nacht auf Samstag, Sonn-/Feiertag 12 07 52 52 13 07 52 52 14 07 52 52 15 07 52 52 16 07 52 52 17 07 52 52 18 07 52 52 19 07 52 52 20 07 52 52 21 07 52 52 22 07 52 52 0 15R27 23 07 Es werden Niederflurbusse eingesetzt ■=bis Yitzhak-Rabin-Straße R Es werden Busse in Überlandausstattung eingesetzt noitamrofnignahsuA/

Nacht auf Freitag
120
30
40■
20
30
40■
Montag - Freitag
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
0
1
2 3
15R27
7=Ruftaxi: Anm. 60 Min. vor Abf. Tel. 0711 89225599
37
37
37
37

Es werden Niederflurbusse eingesetzt ■=bis Yitzhak-Rabin-Straße R27=Ruftaxi: Anm. 60 Min. vor Abf. Tel. 0711 89225599 Es werden Busse in Überlandausstattung eingesetzt

Aevvflal s e-: p3 Ar3 ne0 gs00a 51b :;e : H n1: j4o 1.h 60n &9e q.2 r G0= e11 w6& ä s1I h2D r:4=90:24; 33-5-2-H; 6022 S Te S l B efonservice +49 711 7885-3333 Aevvflal s e-: p5 Ar0 ne2 gs60a 31b :;e : H n0: j2o 1.h 60n &6e q.2 r G0= e11 w6& ä s1I h5D r:3=00:49; 50-263-1-H; 7703 Aevvflal s e-: d3 Ab1 n22 g;0 a 21b :6e :H.n0: j4o 1.h 22n &0e q1 r2G = e11 w5&:ä s4I h4D r:2=50; 31-202-2-H; 5951 S Te ch le li f e o n n z s . e .. rvice +...

Nachtbus-Aushangfahrplan Ruftaxi-Aushangfahrplan Expressbus-Aushangfahrplan

33 -nelletsetlaH

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DESIGN NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI „ VVS Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Allgemeine Informationen 4.2.3.1 Ergänzend zu dynamischen Abfahrtsanzeigern und den Aushang- BUS Abfahrten Herrenberg ZOB Bahnhofstraße 05.2021 fahrplänen an den Busteigen werden an „Zentralen Omnibus- bahnhöfen“ Aushangfahrpläne ausgehängt, in denen alle Bus- Montag - Freitag Samstag Sonn-/Feiertag A I B l d D a T D d a n E • • • • • e n b u y e i i i e i u e n c c h n e f c p r i r h h s i a D P K K n h a a s n h f d o S u f n t t A h e a l o e ü a I l ü o e e n g c N t V l r u n p b r n u t t g t h t n h t r e z i n f t f u e n e s K e t r A a a r r e z b n r o t A h n i n z i r u l e l fi i e f r 0 e e l e e n ß e a d u s - t s n i r e c D i g l r n n e n i e c n s s q e c g h e a A r n g h i c n h w u , B Z h ö g u r i , n , h f l c a o e b e ß i e n c a V e D ü t z a r h n n r e i a c u h h e e e t , c a l n r g o r e i l h r n h i r h D u a i d t m f p m e l k n „ t g e s o a l u c e I e l n b Z N a i h n e g d s k f e r g n ü s u ü e n r d . h i e h A e s t p p A n r n r r r L a r m c b f l u s d s t 1 g e ä g i u h L r f c e c e n r b u a e a n i h N h o k i n i g e e l s t h n t g o e ß t i i i e a s n b n g r e v g s c n e t m o e s ) e p n e s h f m r o O o i r M u , z r m e d h ( l u e n i s A m g n g n ä e s i d k o e t e e V u l h n s n e t t l e n t g s l V n a e s i n t d r b d f e l d e i n S c t ü s i u s e b A s a e h s h j t s a r e e e u e I e L r g b n b n d u n s h n e e a f h o n . g t o s s s h ä z c g a i b e r t n n n u h m e n a i S h g n l A g r l g u ö a u i t k g s b w t e m f b e s h i e e h o w h i i i a t n n e ä n G e e ä l d n “ d t e a i d r h e g e n . ö n d i r s k r e e ß l l i e e e t o n e e L L i i n b e s t , l e e t l e t d e g h s s m e r e e a b b e n i r i l g a n a n t t , T 1 e r e r e Z k k a d 0 n b n e e k e e p : e t t i i i r t t t - 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34 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • Haltestellenausrüstung Bus • Aushangmedien • Aushangfahrplan

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Dynamische Fahrgastinformations-Anzeiger (DFI) unterrichten 4.3 Fahrgäste im öffentlichen Personenverkehr über die aktuellen 05.2021 Abfahrtszeiten der Haltestelle. Dafür werden die Soll-Fahrpläne mit fortlaufend dynamisch festgestellten Fahrplanabweichungen ergänzt. Der DFI-Anzeiger stellt somit eine Erweiterung der her- kömmlichen (statischen) Fahrgastinformation dar.

Bei Abweichungen vom Regelbetrieb bei Bus und Bahn sind die Fahrgäste auf aktuelle und weiterführende Informationen ange- wiesen. Hinweise auf planbare und kurzfristige Unterbrechun- gen oder Umleitungen, Ausfall von Fahrten oder Verspätungen werden über eine zentrale Plattform mit einem Höchstmaß an Aktualität bereitgestellt.

Da sich Fahrgäste oftmals an „ihrer“ geplanten Fahrt orientie- ren, hat sich der VVS entschlossen, die dem Fahrgast bekann- te Sollzeit beizubehalten und die tatsächliche Abfahrts- bzw. An- kunftszeit daneben einzublenden. Dieser Grundsatz wird in allen Medien des VVS angewandt und auch auf die DFI übertragen. Bei Countdown-Anzeigen entfällt der Bezug zur geplanten Fahrt, daher wird auf diese verzichtet.

35 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • DFI-Anzeiger

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Layout-Vorgaben LED-Anzeiger 4.3 Bei echtzeitüberwachten Fahrten wird vor der Abfahrts- bzw. An- Die Zeichenanzahl und Schrifthöhe ist durch die Anzahl der Pi- 05.2021 kunftszeit ein Uhrensymbol angezeigt. Die beschriebene Darstel- xel bestimmt. Soll die Schrift größer werden, so wird diese auch lungsform bedingt, dass Fahrtgäste die aktuelle Uhrzeit wissen. breiter und die Größe der Matrixfläche ist entsprechend anzu- Daher befindet sich in direkter Nähe jedes Anzeigers eine Uhr. passen. Für die Uhr kann ein zusätzliches kleines LED-Modul in Auf Wunsch kann diese in analoger oder digitaler Form in die den Rahmen eingelassen werden, sodass diese in digitaler Form Fläche des Anzeigers integriert werden, wobei beim Einsatz ei- dargestellt wird. Die Überschrift und der Hinweis zur Echtzeitin- ner analogen Uhr die Fläche des Anzeigers größer wird. Die Uhr formation werden auf das Gehäuse aufgeklebt, sodass die vor- sollte über einen geeigneten Zeitserver synchronisiert werden. handene Matrixfläche vollumfänglich für die Fahrgastinformati- on genutzt werden kann. LED-, LCD- und TFT-Anzeiger Der VVS hat ein Layout entwickelt, welches einheitlich bei Neu- installationen umgesetzt werden soll. Je nach Örtlichkeit sind kleine Anpassungen möglich, z.B. kann auf die Anzeige der Ab- LCD-Anzeiger fahrtssteige verzichtet werden. Grundsätzlich sind die Layouts von LED- und LCD-Anzeiger iden- Auf Laufschrift wird nach Möglichkeit verzichtet, da die Infor- tisch. Aufgrund der technisch möglichen höheren Auflösung, ist mationsvermittlung sehr lang dauert und unter Umständen so- das Schriftbild filigraner und die Breite der einzelnen Zeichen etwas gar vorzeitig abbrechen kann. Zudem wird Laufschrift von Men- schmaler, sodass auch mehr Zeichen dargestellt werden können. schen mit Sehbeeinträchtigungen oftmals nur verschwommen

  • und somit nicht lesbar - wahrgenommen.

Je nach Standort und Informationsbedürfnis können Abfahrts- zeiten oder Ankunftszeiten dargestellt werden. Auch eine Tren- nung nach verschiedenen Verkehrsmitteln ist möglich. Soll so eine Anzeige realisiert werden, ist immer auf die Übersichtlich- TFT-Anzeiger keit zu achten, sodass auch bei komplexeren Systemen der Fahr- Aufgrund der sehr hohen Auflösung sind die Gestaltungsmög- gast schnell und umfassend informiert wird. lichkeiten weitaus vielfältiger als bei LED- oder LCD-Anzeigern. Die tatsächliche Abfahrtszeit wird in oranger Schrift dargestellt Eine Anzeige von Sondertexten, z.B. bei Verkehrsstörungen oder und für das Verkehrsmittel wird das jeweilige farbige Signet ver- Fahrplanänderungen ist in allen Layouts möglich. Dabei wird die wendet. An großen Haltestellen mit vielen Abfahrten in unter- Anzeige der Abfahrten für ca. 20-30 Sekunden ausgeblendet und schiedlichste Richtungen ist die Anzeige eines Zwischenziels durch den Störungstext ersetzt. sinnvoll. Dies kann mit TFT-Anzeigen realisiert werden. Das Via- Die Darstellung kommerzieller Texte ist grundsätzlich nicht vor- Ziel wird dabei zur besseren Unterscheidung mit dem eigentli- gesehen, da die Anzeiger allein der Fahrgastinformation dienen chen Fahrtziel in etwas kleinerer Schrift dargestellt. Auf die Via- sollen. Im Folgenden werden die anzeigerspezifischen Beson- Anzeige kann verzichtet werden, sofern diese nicht erforderlich derheiten des Layouts erläutert. ist. Wie auch bei den LED- und LCD-Anzeigern werden Über- schrift und der Hinweis zur Echtzeitinformation auf das Gehäu- se aufgebracht. Auf Wunsch kann im oberen Bereich des Anzei- gers der Haltestellennamen in weißer Schrift auf orangem Grund und das VVS-Logo auf das Gehäuse befestigt werden. Aktuelles Datum und Uhrzeit sind Bestandteil des Monitors und werden in digitaler Form dargestellt.

36 noitamrofnignahsuA/ -nelletsetlaH • DFI-Anzeiger

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Wegeleitsysteme spielen im ÖPNV eine besondere Rolle. Ins- Ebenfalls ist an den Zugängen von unterirdischen Haltestellen 5 besondere in komplexen Fahrtsituationen wie beispielsweise zu mit weitläufigen Fussgängerbereichen (am Treppensturz) ein 05.2021 und in großen Haltestellen. Vor allem bei mehreren Ebenen brau- schematischer „Zugangsplan“anzubringen. Er muss den Weg chen die Fahrgäste eine sichere und schnelle Orientierung be- vom Eingang (Standort) zum gewünschten Verkehrsmittel am züglich der Ausgänge und der Umsteigemöglichkeiten. Außer- entsprechenden Bahnsteig erkennen lassen. dem werden Hinweise auf nahe gelegene Straßen und relevante Die Hinweise werden am besten durch Symbole, ergänzt durch Points of Interest (POI) benötigt. Linienkennzeichen und Fahrtrichtung angegeben. Sie sind durch Richtungspfeile so zu vervollständigen, dass sie den Fahrgast auf Um aber überhaupt die entsprechende Haltestelle im Straßenraum dem günstigsten Weg zu seinem Ziel führen. zu finden, erleichtern „Fernhinweise“ und „Wegweiser im öffent- lichen Straßenraum“ das Auffinden der gesuchten Haltestelle. Innerhalb der Haltestelle sind die Fahrgäste auf ihren Wegen durch ein verständliches Leitsystem zu informieren. Es ist auf Der Fernhinweis und der Wegweiser geben dem Fahrgast bei ein geschlossenes Leit- und Orientierungssystem unter Einbe- unübersichtlich gelegenen Haltestellen aus größerer Entfernung ziehung barrierefreier Zugänge, z.B. über Aufzüge, zu achten. den günstigsten Weg an. Wegweiser dazu sollen dem Fahrgast auf besonderen Schildern, z.B. unter Straßennamensschildern, ergänzend behilflich sein.

Am Haltestellenzugang selber stehen „Informationssäulen“. Auf dieser Informationssäule ist das Symbol des jeweiligen Schnell- bahnsystems (S oder U bzw. S und U) und der Haltestellenna- me angebracht.

Je nach Bedarf und Anordnung sind weiter vorhanden: • eine Uhr • das Symbol für Fussgängerunter- oder –überführung (Zei- chen 355 StVO) • Hinweise zu anderen Verkehrsmitteln • gegebenenfalls ein Umgebungsplan

37 emetsystielegeW 5 WEGELEITSYSTEME

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Qualitätskriterien der Fahrzeugausstattung 6 Der Verkehrsverbund verbindet und integriert das Angebot aller 05.2021 Verkehrsunternehmen im Verbundraum. Wichtigstes Element um dieses integrierte Angebot gegenüber dem Kunden darzustellen ist ein einheitliches Erscheinungsbild, das sich auf ein einheit- liches Tarif- und Ticket-Angebot und auf eine einheitliche Fahr- gastinformation erstreckt. Gleichzeitig steht der Verbund gegenüber den Kunden für eine einheitliche übergreifende Qualität der angebotenen Verkehrs- leistungen und ist damit als Qualitätsmarke wichtiger Werbebot- schafter auch für die Verkehrsunternehmen.

Für die Qualität der Fahrgastinformation ist neben der Ausstat- tung der Haltestellen auch die Fahrzeugausstattung von großer Relevanz. Der VVS hat die wesentlichen Qualitätskriterien der Fahrzeugausstattung zur Fahrgastinformation definiert.

38 eguezrhaF 6 FAHRZEUGE

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Fahrtziel und Liniennummer 6.1 Damit wartende Fahrgäste ankommende Fahrzeuge schnell iden- 05.2021 tifizieren können, wird die Liniennummer vorn, hinten und an der rechten Fahrzeugseite beschildert. Zusätzlich wird das Fahrtziel statisch (ohne Wechsel), der Linienverlauf mit Zwischenzie- len nur im Ausnahmefall, wo es für die Fahrgastinformation Sinn macht vorne und an der rechten Fahrzeugseite angezeigt.

Bei Ruf- oder Linientaxis reicht die Anzeige der Liniennummer in einer Größe von mindestens 10 Zentimeter an der Vorderseite aus.

Technik Fahrtzielanzeiger vorne Frei programmierbar und alphanumerisch als LED- oder elektro- Liniennummer, Linienverlauf, Fahrtziel nische Vollmatrixanzeige, bei Dunkelheit beleuchtet. Ansteue- rung über den Bordrechner.

Layout Die Schrift ist in ihrer Farbigkeit kontrastreich und entsprechend groß zu gestalten. (wird noch genauer definiert)

Beschriftungsinhalt Die Liniennummer und das Fahrtziel müssen mit den Fahrplan- angaben übereinstimmen. Der Linienverlauf mit Zwischenzie- le wird über Lauftextanzeige nach Vorgabe des VVS angegeben.

Fahrtzielanzeiger hinten Liniennummer

Fahrtzielanzeiger seitlich, rechts Liniennummer, Linienverlauf, Fahrtziel

39 eguezrhaF • Anzeige außen

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Ankündigung der Haltestellen Multifunktionsanzeiger (MFA) Montage 6.2 Haltestellen werden rechtzeitig vor dem Halt optisch und akus- Auf Multifunktionsanzeiger (TFT-Bildschirm) wird der Fahrtverlauf, Die Multifunktionsanzeige ist im vorderen Bereich des Fahrzeu- 05.2021 tisch angekündigt. Zur besseren Verständlichkeit werden für die die nächsten Ausstiegshaltestelle, einschließlich der nächsten ges, möglichst mittig im Dachquerkanal, für die Fahrgäste gut akustische Ankündigung der Haltestellen automatische Ansagen zwei Haltestellen sowie die Anschlusssituation an Knotenpunk- einsehbar, zu installieren. In einem Solofahrzeug ist mindestens verwendet. Die optische Anzeige besteht mindestens aus dem ten angezeigt. Darüber hinaus werden die Monitore für weiter- eine Anzeige enthalten, die ausschließlich der Fahrgastinforma- Namen der nächsten Haltestelle. gehende Informationen genutzt: tion dient. In Gelenkbussen werden 2 Anzeigen, davon eine im Bei Störung der Ansagegeräte erfolgt der Haltestellenausruf über • Darstellung von Fahrplandaten Bereich des Nachläufers, benötigt. Mikrofon durch den Fahrzeugführer. • Darstellung von Anschlusshinweisen • Darstellung von Echtzeit-Anschlussinformationen Technische Anforderungen, Datenversorgung und Layout Fahrgast-Haltewunsch • Haltewunschanzeige Die Layoutvorgaben des VVS sind zu berücksichtigen. Die MFA Im Fahrgastraum sind an Haltestangen funktionsfähige, gut er- sind über den Bordrechner im Fahrzeug anzusteuern und über reichbare Haltewunschtasten anzubringen (von jeder 2. Sitzrei- Nutzungsbestimmungen die VDV Schnittstelle 301 anzubinden. he aus erreichbar). Die Farbgestaltung der Haltewunschtasten Der Aufgabenträger kann vorgeben, dass weitere Informations- Das Grundlayout soll an einer zentralen Stelle erstellt bzw. ver- muss kontrastreich ausgeführt sein, damit diese für sehbehinder- angebote über die Bildschirme wiederzugeben sind oder kann ändert werden können und dann softwaregestützt an alle Moni- te Fahrgäste erkennbar sind. Eine optische, im gesamten Fahr- die Wiedergabe dieser freigeben. tore (über die Master-Monitore) verteilt werden können. Weite- gastraum einsehbare Anzeige informiert die Fahrgäste darüber, Die Nutzung der Multifunktionsanzeige zu anderen Zwecken re Informationen zu technischen Anforderungen und zum Layout dass der Bus an der folgenden Haltestelle anhält. (z. B. Werbeeinblendungen) ist grundsätzlich nicht gestattet. können bei Bedarf beim VVS angefordert werden.

Ausweisung bestimmter Funktionsbereiche Über die vorranginge Nutzung bestimmter Bereiche des Fahr- zeuginnenraums informieren Piktogramme. Sitzplätze in direk- ter Nähe zum Fahrer und im Bereich der Türen werden als Sitz- plätze für Schwerbehinderte ausgewiesen. Sondernutzungsflächen werden als Stellplätze für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder gekennzeichnet.

Multifunktionsanzeiger (MFA) Grundlayout, zweigeteilte Darstellung mit weitergehenden Anschlußinformationen

40 eguezrhaF • Anzeige und Ausstattung innen

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VVS-Werbemittel Fahrzeug-Außenwerbung VVS-Hinweise 6.3 Den Fahrgästen wird auf den Fahrzeugen die Zugehörigkeit zum Die Werbung darf nicht gegen Gesetze, behördliche Vorschrif- Die hintere bzw. bei Gelenkbusse die mittlere und hintere Tür er- 05.2021 VVS signalisiert. Dies wird in der Minimallösung durch Aufkleber ten und die guten Sitten verstoßen, oder den Interessen des hält (jeweils) den Aufkleber „Einstieg nur vorne“. (vvs.de und VVS-Logo) auf beiden Seiten oben im vorderen Be- VVS zuwiederlaufen. Ein Hinweis über das erhöhte Beförderungsentgelt ist anzubrin- reich und auf der Front des Fahrzeugs (VVS Logo) gewährleistet. gen. Beide Aufkleber sind über den VVS zu beziehen. Die Aufkleber sind beim VVS oder einem vom VVS beauftragten Werbeflächen dürfen die freie Sicht des Fahrers nicht beeinträch- Dienstleister auf Kosten des Verkehrsunternehmens abzurufen tigen. Dementsprechend sind die Scheiben der Türen und die und an den Fahrzeugen anzubringen. Front frei von Werbung zu halten.

Aushänge und Anbringungen des Aufgabenträgers und/oder des Der Umfang wie auch die Positionierung der Beschriftung der VVS müssen unbeschädigt sein. Bei Beschädigungen oder Be- seitlichen Scheiben ist so zu wählen, dass der übliche Sichtbe- schmierung der Aushänge und Anbringungen sind diese unver- reich der Fahrgäste im Wesentlichen frei bleibt. Die Überkle- züglich zu erneuern. bung der Fenster muss mit zugelassener Lochfolie unter 25 % der Fensterfläche liegen. Die genaue Positionierung ist auf das einzelne Fahrzeug anzupassen. Außenwerbung ist so zu gestal- ten, dass die Erkennbarkeit der Zugänge sowie die Bedienele- mente (Türöffner) auch für sehbehinderte Personen gewähr- leistet sind. Für Außenwerbung auf dem Heckfenster bestehen keine Einschränkungen.

41 eguezrhaF • Platzierung von VVS-Hinweisen und VVS-Werbemitteln

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NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Verbundzugehörigkeit Den Fahrgästen wird auf den Fahrzeugen die Zugehörigkeit zum 05.2021 VVS signalisiert. Die Vorgaben eines einheitlichen Corporate De- sign sollen den Wiedererkennungswert für die Fahrgäste erhö- hen. Dabei kommt das bekannte VVS-Design zum Einsatz, das als bestehende Marke bereits im Bewusstsein der Fahrgäste verankert ist. VVS-Logo VVS-Logo invers

Neben der VVS-Marke soll auch die Rolle der Aufgabenträger und Finanzierer des Busverkehrs in den Fokus der Fahrgäste rü- cken. Aus diesem Grund müssen die Logos des/der Aufgaben- träger auf den Fahrzeugen dargestellt werden.

Corporate Design Das Corporate Design setzt sich konkret aus folgenden VVS-De- Beispiel mit Logos der Aufgabenträger signelementen zusammen: • VVS-Logovv • Logos der Aufgabenträger Alle Fahrzeuge der im VVS kooperierenden Verkehrsunterneh- men einschließlich der von ihnen beauftragten Subunterneh- men sind einheitlich mit den Aufklebern zu kennzeichnen. Die Druckvorlagen für die Aufkleber sind beim VVS unter Angabe der Fahrzeugspezifischen Maße für die vorgesehenen Flächen Beispiel mit Logos der Aufgabenträger - invers erhältlich. Die Herstellung wird von den Verkehrsunternehmen bei einem Druckdienstleister auf eigene Kosten beauftragt und an den Fahrzeugen angebracht.

Für eine umweltfreundliche Mobilität

Claim

Ich bin ein Hybridbus

Für eine umweltfreundliche Mobilität

Claim optional für Hybridbusse

42 eguezrhaF • Platzierung von VVS-Hinweisen und VVS-Werbemitteln • Verbundzugehörigkeit

6.3.1

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• Platzierung von VVS-Hinweisen und VVS-Werbemitteln • Verbundzugehörigkeit NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Minimallösung 6.3.1 VVS-Logo: 05.2021 Auf beiden Seiten im vorderen B an der Front links unter Windsc

Logos des/der Aufgabenträge Auf beiden Seiten im hinteren B

Optionale Lösung - invers Harmonisierte Variante für Fahr

VVS-Logo invers: Auf beiden Seiten im vorderen B an der Front links unter Windsc

Logos des/der Aufgabenträge Auf beiden Seiten im hinteren B

43 eguezrhaF

Für eine umweltfreundliche Mobilität
VU-LogoFür eine umweltfreundliche Mobilität VU-Logo
Für eine umweltfreundliche Mobilität
VU-LogoFür eine umweltfreundliche Mobilität VU-Logo

43

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• IMPRESSUM NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

HERAUSGEBER: 7 05.2021 Verkehrs-und Tarifverbund Stuttgart GmbH Rotebühlstraße 121 70 178 Stuttgart www.vvs.de

Sitz der Gesellschaft: Stuttgart Amtsgericht Stuttgart HRB 7357 Geschäftsführer: Thomas Hachenberger, Horst Stammler Vorsitzender des Aufsichtsrates: Oberbürgermeister Fritz Kuhn

Ansprechpartner: Dietmar Tatzel Abteilung Fahrgastinformation Telefon 0711 6606-2123, Fax 0711 6606-2100 tatzel@vvs.de

© VVS Ausgabe 21.05.2021 44 musserpmI • IMPRESSUM

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• Aktualisierung, Fortschreibung, Neuerung NORMEN FAHRGASTINFORMATION FGI Richtlinien Haltestelle- /Fahrzeugausstattung

Aktualisierung: Fortschreibung: Neuerung: 7.1 05.2021 03.2016 09.2016 03.2016 3.4 Haltestellenbenennung 4.2.3.1 Aushangfahrplan 7.1 Neues Kapitel: Aktualisierung, Fortschreibung, Neuerung • Gesonderte Regelung für werbliche Namensergänzungen. • Nachbus 09.2016 • Entnahme des Kapitels 3.4.1 „Werbliche Namensergänzun- • Ruftaxi 4.2.1 Haltestellenkennzeichnung Expressbus gen im Bereich der SSB (Stadtgebiet Stuttgart). • Expressbus 05.2019 07.2017 4.2.1 Haltestellenkennzeichnung 3.2 Zuständigkeit (bei Betreiberwechsel) • Bus Region mit DFI-Light (ST) • Übertragung von Zuständigkeiten. 4.3.1 DFI-Anzeiger, DFI-Light • Informationsmedien. 06.2021 05.2019 4.2.1 Haltestellenkennzeichnung (im gesamten Dokument) neues VVS-CI , Tarifzonenreform • Bus Region mit DFI-Light (IT) 3.2 Zuständigkeit bei Ausstattung mit DFI-Light • Genaue Layout-Vorgaben für alle Steckschilder • Steckschilder • Aushangmedien • Busaußenbeschriftung 08.2019 6.3.1 Platzierung von VVS-Hinweisen und VVS-Werbemitteln • Busaußenbeschriftung optionale Lösung invers 06.2021 3.2 Kapitel Zuständigkeit entnommen, wird nun in der Anlage 9 der Standarts definiert 6.1 Anzeige Außen • Fahrtziel statisch (ohne Wechsel)

© VVS Ausgabe 21.05.2021 45 gnureueN ,gnubierhcstroF ,gnureisilautkA

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Anlage St10 V 2.2

Fahrscheine

Neben dem Verkauf über die Fahrscheindrucker besteht grundsätzlich die Anforde- rung auch einen ausreichenden Vertrieb über personenbediente Verkaufsstellen si- cherzustellen. Näheres hierzu ist der Liste „personenbediente Verkaufsstellen“ zu entnehmen. Elektronische Fahrausweise sind entsprechend dem durch den VVS vor- gegebenen TLV EFS (gilt auch für BarcodeTickets) auszugeben. Bezüglich der Pa- pierfahrausweise erfolgt eine Sammelbestellung durch den VVS und Weiterberech- nung an die Verkehrsunternehmen. Soweit Verkehrsunternehmen nicht am Sammel- bestellverfahren des VVS teilnehmen möchten, ist dies möglich, sofern die Anforde- rungen gemäß der Anlage Fahrausweise erfüllt werden. Die Verantwortlichkeit für die ordnungsgemäße Aufbewahrung der Fahrausweise und Wertmarken liegt beim Ver- kehrsunternehmen. Über den Verlust sowie über gefälschte oder unrechtmäßig er- worbene Fahrausweise und Wertmarken hat es den VVS unverzüglich zu informie- ren. Das Verkehrsunternehmen haftet für Verlust der Fahrausweise und Wertmarken. Spätestens 2 Monate nach Tarifänderung muss das Verkehrsunternehmen nicht ver- kaufte Wertmarken und den Fahrausweisbestand an den VVS zurück liefern sofern sich Struktur oder Preis der Tickets infolge der Tarifmaßnahme geändert haben. Der VVS ist berechtigt dem Verkehrsunternehmen den vollen Fahrausweiswert der nicht zurück gelieferten Fahrausweise in Rechnung zu stellen.

Das Verkehrsunternehmen hat geeignete Maßnahmen zu ergreifen um die miss- bräuchliche Verwendung des Fahrausweispapieres auszuschließen. Diese Maßnah- men sind zu dokumentieren. Auf Verlangen legt das Verkehrsunternehmen gegen- über dem VVS und/oder dem Aufgabenträger die getroffenen Maßnahmen dar und gewährt Einsicht in die Dokumentationen.

  1. Spezifikation Rollenpapier mobile und stationäre Ticketautomaten sowie Fahrscheindrucker Papiereigenschaften:

Sicherheits-Thermo-Rollenpapier mit folgenden Merkmalen:

  • Papierstärke min. 110 g/qm für Papier Fahrscheinautomaten bzw. 100g/qm für Pa- pier Busdrucker

  • Keine Laminierung o.ä.

  • Thermosensitiv ab 105° C

  • Keine selbständigen Reaktionen unter 80° C

  • Lagerfähigkeit bei 30° C und

  • 60 % Luftfeuchtigkeit mindestens 5 Jahre

  • Hitzebeständigkeit der Farbaufdrucke bis 180° C

  • Papierrückseite ohne Thermoschicht

  • Die Farbe muss so beschaffen sein, dass sie vom Thermodruckwerk überschrieben werden kann, ohne dass sie abblättert oder der Druckkopf verschmutzt wird.

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Anlage St10 V 2.2

  • Papierbreite bei zu entwertenden Tickets (4er-Ticket, KombiTickets): 59,5 mrn +/- 0,3 mm. Bei 4er-Tickets mit Entwertungsfeldern ggf. Längsdruck erforderlich. Höhe Entwertungsfeld 10 mm mit 19 mm Abstand vom Blattrand (Vorschubfeld)

  • Rückseite: Hinweis auf Geltung VVS-Gemeinschaftstarif oder bei überregionalen VU zumindest den jeweils geltenden Verbundtarif

Sicherheitsmerkmale:

  • Hologrammstreifen links

  • Fluoreszierende Kopierschutzfarbe

  • Grafische Sicherheitsmerkmale (Guillochen o.ä.)

  • Planchetten im Papier als Schutz vor chemischen Manipulationen

  • Fortlaufende Nummerierung zumindest der Rolle auf Rückseite

  • Für Druckerpapier: Unterdruck mit VVS-Logo in orange (HKS 7), flächendeckend (ausgenommen unter der Randbeschriftung) in fortlaufender Schattenschrift "VVS STUTTGART" und VVS-Signet

  • Für Druckerpapier: Abweichendes Papierlayout ohne VVS-Logo nach Absprache, sofern gleichwertiger Sicherheitsstandard gegeben.

  • Für Druckerpapier: Am rechten Rand mit 2mm Abstand Schriftzug "VVS STUTT- GART" abwechselnd in fluoreszierender Kopierschutzfarbe und Sonderfarbe braun oder beidseits, sofern links kein Hologrammstreifen.

  • Für Druckerpapier: Am rechten Rand zwischen Untergrund und Randbeschriftung) Mikrozeile mit fortlaufender Schrift „VVS STUTTGART“

  1. Ticketdruck:
  • Druckfarbe schwarz

  • Positivdruck

  • Grafikfähigkeit des Druckwerks

  • Aufdruck des VVS-Logos oben links und des VU-Signets oben rechts auf dem Ti- cket

  • Layoutbeispiele siehe Anlage

  • Tickets des Bartarifs werden grundsätzlich entwertet (zum sofortigen Fahrtantritt mit Tagesdatum und Uhrzeit) ausgegeben (Ausnahme: 4er-Ticket mit Entwertungsfel- dern) - Mindestangaben der Tickets (Reihenfolge von oben nach unten):

  • Ticketbezeichnung

  • Tarifcode und Name der Starthaltestelle

  • Ggf. Tarifcode und Name Zielhaltestelle

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Anlage St10 V 2.2

  • Tarifart (Erw./Kind/Kurzstrecke), Anzahl der Zonen bzw. Netz, Preis mit €-Zeichen

  • Datum, Uhrzeit, Lfd. Ticket-ID

  • Ticketsortiment und die jeweiligen Ticketlayouts (s.u.) sind vorab mit dem VVS ab- zustimmen

  1. Grundsätze zur Layoutgestaltung der VVS-Tickets aus elektronischen Fahr- scheindruckern:

Signet VVS Signet Betriebsführer

Bezeichnung des Tickets (z.B. EinzelTicket)

Start-Tarifzone (3-stellig) und Start-Haltestelle

Erw. o. Kind o. Kurzstrecke1) Anzahl der Zonen o. Netz2) Preis (€-Zeichen hinten)

Verkaufsdatum Uhrzeit Linien-Nummer

Unternehmer-/Drucker-Nummer ggf. Modul-Nummer lfd. Ticket-Nummer

Muster EinzelTicket:

VU

EinzelTicket

010 Stuttgart Hbf 1) leer bei TagesTickets, Text „Kurzstrecke“ am Zeilenanfang beginnend

Kind 2 Zo. 1,20 €

  1. Zonenanzahl bzw. Netz

24.07.2006 11:00 701

55 12345 1234 1234

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Anlage St10 V 2.2

Muster KurzstreckenTicket:

s

EinzelTicket

010 Stuttgart Hbf

Kurzstrecke 1,00 €

24.07.2006 11:00 701

55 12345 1234 1234

Muster EinzelTagesTicket:

s

EinzelTagesTicket

010 Stuttgart Hbf

Netz 11,00 €

24.07.2006 11:00 701

55 12345 1234 1234

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Anlage St10 V 2.2

Layoutmuster bei VVS-Tickets aus Ticketdrucker und FAA

Automaten SSB Automaten DB

Layoutmuster bwTarif aus Automaten

Automaten DB Automaten WEG

Aztec-Barcode optional

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Anlage St10 V 2.2

Layout bei festaufliegenden Blockfahrscheinen und Tickets mit Entwertungs- feld:

Weitere Beispiele können der Fahrausweismustersammlung entnommen werden.

  1. Blockfahrscheine

Sofern erforderlich werden für den personenbedienten Verkauf Papierfahrscheine als festaufliegende Fahrscheinblocks (z.B. Notfahrscheine) als Sammelbestellung durch den VVS beschafft und mit einer Weiterberechnung der Kosten den Verkehrsunter- nehmen zur Verfügung gestellt. Hierbei wird eine notwendige Reservehaltung beim VVS berücksichtigt. Eine Fahrausweismustersammlung wird bei Bedarf dem Ver- kehrsunternehmen durch den VVS zur Verfügung gestellt.

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Anlage St11 V 2.2

Anlage St11

Vereinbarung zu den Leistungs- und Vergütungsbeziehungen

mit VVS

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Anlage St11 V 2.2

Vereinbarung zu den Leistungs- und Vergütungsbeziehungen

(Vergütungsvereinbarung)

Für die Busverkehrein den Linienbündeln XXund XX

zwischen der

Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (VVS)

  • nachstehend VVS GmbH genannt -

und der

XX Busverkehr GmbH

  • nachstehend reg. VU genannt -

Präambel

Die VVS GmbH koordiniert und integriert die Angebote des öffentlichen Personennahver- kehrs im Verbundgebiet des VVS. Sie übernimmt dabei für die Verkehrsunternehmen Tätig- keiten insbesondere auf dem Gebiet der konzeptionellen Planung, der Abstimmung des be- trieblichen Leistungsangebots und der Vermarktung. Sie sichert zudem die tarifliche Integra- tion des Verkehrs durch einen Gemeinschaftstarif, erfasst die im Rahmen des Verbundver- kehrs erzielten Einnahmen und teilt diese zwischen den Verkehrsunternehmen auf. Aufgrund der Konstruktion des VVS als Mischverbund wird der Aufwand der VVS GmbH von Aufga- benträgern und Verkehrsunternehmen gemeinschaftlich getragen. Mit den Aufgabenträgern ist dies über Zuschussvereinbarungen, mit den Verkehrsunternehmen über Vergütungsver- einbarungen geregelt.

In der Gesellschafterversammlung vom 7. Oktober 2014 wurde die Geschäftsführung der VVS GmbHbeauftragt, mit den regionalen Verkehrsunternehmen im Zuge der wettbewerbli- chen Vergabeverfahren eine neue Vergütungsvereinbarung abzuschließen. Zudem wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, deren Aufgabe es war, eine Lösung für eine gleichwertige Vergütungsvereinbarung vorzuschlagen.

Für den Übergangszeitraum bis zum Abschluss der ersten Vergabeverfahrensrunde zum Jahresende 2019 wurde grundsätzlich so verfahren, dass die neuen Betreiber von Linien die den Altbetreibern für diese Linien zuzurechnende Leistungsvergütung übernehmen. Die Zu- rechnung der Leistungsvergütung der Altbetreiber auf die einzelnen Linien erfolgt auf Basis von Sollkostenanteilen, zudem wurden die Leistungsvergütungssätze mit jährlich 1,5% fort- geschrieben.

Für den Zeitraum nach Abschluss der Vergabeverfahren, d.h. ab dem 1. Januar 2020, ist auch für die regionalen VU eine Vergütungsvereinbarung auf Basis der zugeteilten Fahrgeld- erlöse und Ausgleichsmittel abzuschließen. Die Standards im Busverkehr der Verbundland-

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Anlage St11 V 2.2

kreise, die Teil der jeweiligen Vergabeunterlagen waren, sehen denAbschluss einer Vergü- tungsvereinbarung mit der VVS GmbH vor und begrenzen die Vergütungshöhe auf 1,38% der gemäß der Allgemeinen Vorschrift des Verbands Region Stuttgart (VRS) zustehenden Bruttofahrgeldeinnahmen (Anlage 5, S. 2f.). In der Allgemeinen Vorschrift des Verbands Re- gion Stuttgart werden die berechtigten Verkehrsunternehmen in Anlage 1, Punkt 6 aufgefor- dert, eine vertragliche Grundlage mit dem VVS über eine anteilige Kostenübernahme zu schließen. Zur Umsetzung dieser Vorgaben wird die folgende Vergütungsvereinbarung ge- schlossen:

§ 1 Leistungen der VVS GmbH

  1. Die VVS GmbH übernimmt als Dienstleister für die Verkehrsunternehmen die in seinem Gesellschaftsvertrag (§ 8-12) festgelegten Aufgaben und Pflichten. Diese liegen als An- lage dem Vertrag bei.

  2. Zur Erfüllung der Vergütungsvereinbarung werden die partnerschaftliche gegenseitige In- formation, die intensive Kommunikation und der regelmäßige Erfahrungsaustausch zwi- schen demreg. VU und der VVS GmbH als Basis der Zusammenarbeit verbindlich fest- gelegt. Dasreg. VUunterstützt die VVS GmbH bei der Erfüllung der Aufgaben, insbeson- dere indem es dafür notwendige Informationen bereitstellt.

§ 2 Vergütung an die VVS GmbH

  1. Reg. VU bedient den Verkehr in den Linienbündeln XX und XX. Reg. VU zahlt der VVS GmbH für die in § 1 aufgeführten Leistungen eine jährliche Leistungsvergütung.
  2. Die Bemessungsgrundlage der Leistungsvergütung ergibt sich aus a. den gemäß Abrechnung der Allgemeinen Vorschrift des VRS (AV) ermittelten Bruttofahrgeldeinnahmen b. zuzüglich der Ausgleichsmittel für die im am 1. April 2019 in Kraft getretene VVS Tarifreform c. und ggf. weiterer Ausgleichsmittel von Dritter Seite für Tarifzuschüsse jeweils im Vorjahr.

Sofern nicht auf die Abrechnung der AV zurückgegriffen kann, z.B. weil ein Linienbündel nicht das vollständige vorherige Jahr bedient wurde, wird stattdessen auf das Ergebnis vom VVS durchgeführter Simulationsrechnungen zur Ermittlung der für die Berechnung der Leistungsvergütungzugrunde liegenden Bruttofahrgeldeinnahmen und Ausgleichs- mittelals Bemessungsgrundlage zurückgegriffen.

  1. Von der in 2. definierten Bemessungsgrundlage beträgt der Satz für die Leistungsvergü- tung in 2020 1,32%, in 2021 1,33%, in 2022 1,34%, in 2023 1,35% und ab 2024 1,36%.
  2. Die Leistungsvergütung ist mehrwertsteuerpflichtig.

§ 3 Abrechnung durch die VVS GmbH

  1. Die Abrechnung bzw. Rechnungsstellung durch die VVS GmbH erfolgt jährlich zeit- nah nach Abrechnung der Allgemeinen Vorschrift des VRS, die aktuell zum 31. Okto- ber stattfindet.

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Anlage St11 V 2.2

  1. Sofern die Leistungsvergütung des reg. VUim Vorjahr über 50.000 € betrug, kann der VVS frühestens zum 1. Mai eines Jahres eine Abschlagszahlung über die Hälfte der im Vorjahr berechneten Leistungsvergütung anfordern.

§ 4 Laufzeit der Vereinbarung

Diese Vereinbarung gilt bis auf Weiteres. Eine vorzeitige Kündigung ist nur bei Wegfall der Geschäftsgrundlage möglich.

§ 5 Schlussbestimmungen

  1. Nebenabreden zu dieser Vereinbarung bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen der Vereinbarung- einschließlich dieser Klausel - sind schriftlich zu vereinbaren.

  2. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, bleibt die Vereinbarung im Übrigen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestim- mungen tritt die Bestimmung, die dem wirtschaftlich Gewollten in rechtlich zulässiger Weise am nächsten kommt.


Ort Datum Ort Datum

Für die Verkehrs- und Tarifverbund Für die XX Busverkehr GmbH

Stuttgart GmbH (VVS)


VVS Geschäftsführung N.N.


VVSGeschäftsführung N.N.

(Firmenstempel)

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Anlage St12 V 2.2

Einnahmenmeldung und -abrechnung

Die Einnahmenansprüche der regionalen Busunternehmen speisen sich aus dem Einnahmenanteil des Verband Region Stuttgart (VRS). Sie errechnen sich gemäß den Regelungen der Allgemeinen Vorschrift des VRS.

Monatliche Einnahmenmeldung

Jedes Verkehrsunternehmen meldet dem VVS monatlich seine vollständigen erziel- ten VVS Tarifeinnahmen. Die Erfassung der Fahrgeldeinnahmen erfolgt für jeden Ta- rif gesondert. Hierfür werden die Ticketschlüssel des VVS verwendet. Die Meldung muss spätestens am 20. Tag des jeweiligen Folgemonats beim VVS eingegangen sein. Sollte eine Meldung über den exakten Einnahmenbetrag nicht möglich sein, stellt der VVS eine Einnahmenschätzung in die Monatsabrechnung ein. Sobald der korrekte Betrag nachgemeldet wurde, wird die Schätzung aus der Einnahmenmel- dung abgesetzt und durch den korrekten Betrag ersetzt. Unbrauchbare Tickets, die in der elektronischen Monatsmeldung nicht abgesetzt werden konnten (z.B. verstem- pelte Tickets, per EFD ausgegebene fehlerhafte Tickets, Druckfehler, etc.), werden dem VVS im Original zugesandt. Die Absetzung erfolgt nach Prüfung durch den VVS in der darauffolgenden Monatsabrechnung.

Das Verkehrsunternehmen stellt sicher, dass während der Melde- und Abrechnungs- phase ein kompetenter Mitarbeiter für Rückfragen des VVS zur Verfügung steht. Die EFD einschließlich der notwendigen Hintergrundsysteme sind so auszugestalten, dass eine vollständige und durchnummerierte Schichtzählung erfolgt. Diese ist mani- pulationssicher zu gestalten. Die Schichten sind gemeinsam mit der Einnahmenmel- dung in einem Dokument monatlich an den VVS zu melden. Werden in einer Schicht ausschließlich VVS-fremde Tarife verkauft, hat in Bezug auf den VVS-Tarif eine Null- meldung zu erfolgen. Ergeben sich innerhalb einer Meldung Implausibilitäten, so un- terstützt das Verkehrsunternehmen den VVS aktiv bei der Fehlersuche. Der VVS hat das Recht, vor Ort Einsicht in die Systeme zu nehmen. Das Verkehrsunternehmen bewahrt die entsprechenden Daten mindestens 10 Jahre auf.

Das Unternehmen haftet für sämtliche Zahlungsausfälle (für verloren gegangene oder gestohlene Tickets, für Zahlungsausfälle, die sich bei Aboverträgen ergeben, etc.). Das Verkehrsunternehmen meldet daher an den VVS auch die Einnahmen, die aufgrund von Zahlungsausfällen nicht realisiert werden konnten. Es wird in Bezug auf die Einnahmenzuscheidung so gestellt, als habe es dennoch diese Einnahmen er- zielt.

Das Verkehrsunternehmen legt dem VVS bis zum 30.06. des jeweiligen Folgejahres ein Wirtschaftsprüfertestat über die jährlich erzielten VVS-Tarifeinnahmen vor. Sofern der Einnahmenanspruch des Verkehrsunternehmens aus VVS-Tarifeinnahmen einen Betrag in Höhe von 50.000 Euro pro Jahr nicht übersteigt, genügt zum Nachweis der erzielten Einnahmen auch eine Bestätigung durch einen Steuerberater. Die Kosten für die Erstellung des Einnahmennachweises trägt das Verkehrsunternehmen.

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Formate für Einnahmenmeldung

Die Meldung erfolgt auf elektronischem Weg. Die Meldeformate (Excel-Datei, For- mate von Elektronischen Fahrscheindruckern (EFD)) werden vom VVS vorgegeben. Vorlagen zur Einnahmenmeldung und Hinweise zur Füllung von Datenfeldern kön- nen jeweils auf dem aktuellen Stand als elektronische Dateien (im Excel-Format) beim VVS angefordert werden.

Einnahmen, die vom Verkehrsunternehmen über Elektronische Fahrscheindrucker (EFD) realisiert wurden, werden dem VVS im sogenannten „Abrechnungsformat 5“ zur Verfügung gestellt. Dessen Spezifikationen bzw. Datensatztypen werden weiter unten dargestellt. Werden während der Laufzeit der Konzession bzw. des Verkehrs- vertrags neue EFD angeschafft, so ist das dann jeweils aktuelle Format des VVS an- zuwenden.

Monatliche Vorauszahlung und Kassenausgleich

Details zur monatlichen Vorauszahlung und zum Kassenausgleich sind in der Allge- meinen Vorschrift geregelt.

Jahresabrechnung

Details zur Abrechnung des Jahresanspruchs sind in der Allgemeinen Vorschrift ge- regelt.

Aufteilung auf die Verträge

Hat das Unternehmen neben der AV-VRS für Teile seiner Leistung (Linienbündel, bündelfreie Linien etc.) noch weitere Brutto- oder Netto-Verträge abgeschlossen, ist eine Aufteilung seiner gemeldeten Einnahmen auf diese Verträge erforderlich. Bei grenzüberschreitenden Bündelverträgen ist eine Meldung der im Nachbarverbund oder im ein- und ausbrechenden Verkehr erzielten Nicht-VVS-Einnahmen zwecks Verrechnung mit den Brutto-Ansprüchen erforderlich.

Jahresabrechnung

Details zur Abrechnung des Jahresanspruchs sind in der Allgemeinen Vorschrift ge- regelt.

Übersicht: Formate für die Einnahmenmeldung

 Verkaufsnachweis für den personenbedienten Verkauf  Verkaufsnachweis Ticket für den Notverkauf

Excel-Format für die Meldung der Daten aus den Verkaufssystemen

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Anlage St13 V 2.2

Einnahmensicherung

  1. Kontrollierter Vordereinstieg

Die Fahrgäste müssen grundsätzlich an der vorderen Tür einsteigen. Das Fahrperso- nal hat die Fahrausweise im Rahmen einer Sichtprüfung (Papierfahrscheine) zu prü- fen. Bei elektronischen Fahrscheinen (Barcodetickets mit UIC- oder VDV-Barcode sowie polygoCards erfolgt die Fahrausweisprüfung über ein elektronisches Kontroll- gerät.

  1. Fahrausweisprüfungen

Zur Sicherung der Fahrgeldeinnahmen hat das Verkehrsunternehmen regelmäßig und auf eigene Kosten Fahrausweisprüfungen mit speziell hierzu geschultem Prüf- personal vorzunehmen. Diese Fahrausweisprüfungen erfolgen zusätzlich zum kon- trollierten Vordereinstieg.

  1. Kontrollgrad

Durch den Einsatz von Fahrausweisprüfern sind mindestens 1 % der vom Verkehrs- unternehmen beförderten Fahrgäste (Prüfquote) zu prüfen. Im Laufe eines Quartals hat das Verkehrsunternehmen die Fahrausweisprüfungen gleichmäßig über alle Li- nien und über alle Betriebszeiten und Wochentage zu verteilen. Die gemäß Punkt 5 durchgeführten Fahrausweisprüfungen können auf den Kontrollgrad nicht angerech- net werden.

  1. Einsatz mobiler Kontrollgeräte

Die Prüfungen erfolgen mittels mobiler Kontrollgeräte. Diese sind an ein zentrales Hintergrundsystem des VVS bzw. an ein Hintergrundsystem eines vom VVS beauf- tragten Dritten anzubinden.

  1. Fahrausweisprüfungen Dritter

Zusätzlich können auch der Aufgabenträger, der Verband Region Stuttgart oder der VVS Fahrausweisprüfungen selbst durchführen bzw. Dritte mit der Durchführung von Fahrausweisprüfungen beauftragen. Das Verkehrsunternehmen gewährt hierzu un- eingeschränkten Zutritt zu seinen Fahrzeugen und unterstützt das eingesetzte Prüf- personal bei dessen Arbeit.

  1. Erhöhtes Beförderungsentgelt

Fahrgäste, die ohne bzw. ohne gültigen Fahrausweis angetroffen werden, sind zur Zahlung eines „erhöhten Beförderungsentgeltes“ (EBE) aufzufordern. Die Höhe des

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Anlage St13 V 2.2

EBE richtet sich nach den jeweils gültigen Gemeinsamen Beförderungsbedingungen des VVS. Dem Fahrgast ist eine Zahlungsaufforderung/Quittung auszuhändigen. Die Zahlungsaufforderung bzw. Quittung über die Zahlung des erhöhten Beförderungsent- geltes gilt zur Weiterfahrt (ohne Rund- und Rückfahrten) als EinzelTicket (Preisstufe

    • siehe 4.1.1 der Tarifbestimmungen - innerhalb der Zone, in der der Fahrgast beanstandet wurde. Darüber hinaus gilt die Zahlungsaufforderung bzw. Quittung auch in dem während der Fahrscheinprüfung genutzten Fahrzeug bis zum erstmaligen Aus- stieg als Fahrausweis, nicht aber für weitere Umstiege.
  1. Einnahmen aus EBE

Die durch Fahrausweisprüfungen des Verkehrsunternehmens erzielten Einnahmen aus dem EBE verbleiben beim Verkehrsunternehmen. Zahlungen des nicht ermäßig- ten Erhöhten Beförderungsentgeltes sind nur bei dem Unternehmen möglich, das die Prüfung durchgeführt hat (möglichst unbar). Die Kontaktdaten und die Bankverbin- dung ist daher auf dem EBE-Beleg anzugeben.

Kann ein Fahrgast bei der Fahrausweisprüfung kein gültiges Ticket vorweisen, hat er nach den Beförderungsbedingungen die Möglichkeit, sein zum Prüfzeitpunkt gültiges persönliches Zeitticket nachträglich vorzulegen. In diesem Fall hat der Fahrgast das ermäßigte Erhöhte Beförderungsentgelt entsprechend den VVS-Beförderungsbedin- gungen zu zahlen (zur Zeit 7 Euro). Den Nachweis kann der Fahrgast an allen be- triebseigenen Verkaufsstellen und bei den Verwaltungen aller Verkehrsunternehmen erbringen.

Die Einnahmen aus dem ermäßigten erhöhten Beförderungsentgelt verbleiben in die- sem Fall als Aufwandsentschädigung bei dem Unternehmen, bei dem der Fahrgast den Nachweis erbracht hat.Der Zahlungseingang ist mittels Meldeliste tagesaktuell an das prüfende Verkehrsunternehmen zu melden. Dieses ist verpflichtet, den Zahlungs- eingang zu vermerken, sodass dem Fahrgast nach Fristablauf zur Zahlung keine Mah- nung gesandt wird.

  1. Verfolgung der EBE-Fälle

Das Verkehrsunternehmen hat das erhöhte Beförderungsentgelt zu erheben und, so- weit es nicht aussichtslos erscheint, erforderlichenfalls auch gerichtlich geltend zu machen.

  1. Bearbeitung von Einsprüchen

Die Bearbeitung der EBE-Fälle ist kundenorientiert durchzuführen. Bei Fällen, in de- nen sich beanstandete Fahrgäste ungerecht behandelt fühlen, sind deren Einsprüche zu überprüfen. Der Sachverhalt ist gegebenenfalls unter Hinzuziehung der beteiligten Prüfer zu klären. Soweit sich im Rahmen der eingehenderen Sachverhaltsprüfung begründete Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Beschwerdeführer unabsichtlich ohne gültiges Ticket unterwegs war, ist im Sinne des Kunden in der Weise zu ent- scheiden, dass ein EBE nicht oder nicht in voller Höhe erhoben wird. Die Erhebung

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Anlage St13 V 2.2

des sogenannten ermäßigten EBE, in Fällen, in denen das Ticket vergessen wurde, bleibt hiervon unberührt. Unberechtigte Einsprüche sind abzuweisen.

  1. Dokumentation und Statistik

Die durchgeführten Fahrausweisprüfungen und die erfassten EBE-Fälle sind zu do- kumentieren. Dabei sind mindestens zu erfassen:

 die jeweilige Fahrt (Datum, Zeit, Linie, Richtung)  der/die Name/n des Prüfers/der Prüfer  die Anzahl der geprüften Personen  die Anzahl der beanstandeten Personen sowie deren Namen  der Grund der Beanstandung mit Unterscheidung zwischen „echten“ EBE-Fäl- len und solchen, bei denen nachträglich ein gültiges Zeitticket vorgelegt wer- den kann  Anzahl der eingetriebenen EBE und deren jeweiliger Wert sowie Anzahl der nicht eingetriebenen EBE und deren jeweiliger Wert

Die entsprechende Statistik ist monatsweise zu führen und an den VVS in elektroni- scher Form und in Bezug auf die eingesetzten Prüfer sowie die beanstandeten Per- sonen anonymisiert bis zum 15. des jeweiligen Folgemonats zu übermitteln. Die Prü- fergebnisse sind einmal jährlich durch einen Wirtschaftsprüfer zu testieren. Das Tes- tat muss bis zum 15. Juni eines jeden Jahres für das jeweilige Vorjahr erbracht wer- den. Die Pflicht zur Einreichung eines entsprechenden Wirtschaftsprüfertestates reicht bei einem Bertreiberwechsel auf das Folgejahr des Betreiberwechsels hinaus. Der VVS wird die Aufgabenträger über die durchgeführten Fahrausweisprüfungen und die erfassten EBE-Fälle informieren.

  1. Fahrscheinrollennachverfolgung

Das Verkehrsunternehmen hat eine vollständige Fahrscheinrollennachverfolgung si- cherzustellen, zu dokumentieren und auf Anforderung dem VVS und/oder dem Auf- gabenträger Einsicht in die Dokumentationen zu gewähren.

  1. Stornierung von Fahrscheinverkäufen

Die Busdrucker und die Hintergrundsysteme sind so auszugestalten, dass Fahr- scheinstornierungen lückenlos erfasst werden. Die Stornierung von Fahrscheinver- käufen muss spätestes 5 Minuten nach erfolgter, falscher Verkaufseingabe abge- schlossen sein. Die Systeme sind so auszugestalten, dass danach keine Stornierung mehr erfolgen kann. Soweit bei einzelnen Fahrern Anhaltspunkte dafür bestehen, dass Fahrgelder unterschlagen werden, wird das Verkehrsunternehmen geeignete Maßnahmen zur Aufklärung des Sachverhaltes ergreifen.

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Förderrichtlinie für die Bezuschussung von automatischen Fahrgastzähl- systemen in den Busverkehren der Verbundstufe II des Verkehrs- und Tarifver- bunds Stuttgart (VVS)

§1 Anwendungsbereich

§2 Gegenstand

§3Förderfähige Technik

§4Art und Höheder Förderung

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§5Antragstellung

§6 Gewährung und Auszahlung des Förderbetrags

§7Erlöschen des Zuschussanspruchs

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§ 8 Instandhaltung

§9 Datenauswertung

§10 Sonstige Zuschüsse für AFZS

§11 Schlussbestimmungen

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Fahrzeugdesign im VVS

Lackierung, Folierung und Beklebung

Grundfarbe weiß, VVS-Sonderfarbe Orange Orange (Farbwerte)

PANTONE Pantone 021 C RGB 252.102.33 Grundsätzliche Gestaltung am Beispiel eines Citaro HEX #fc6621 RAL 2008 Hellrotorange HKS HKS 7 Front Heck CMYK 0.70.90.0

Weiß (Farbwerte)

CMYK 0.0.0.0 e RGB 255.255.255

h

c

ä

fl

e

b

r

e

W

Seitenansicht

Für eine umwelt- freundliche Mobilität.

Ansichtsalternative bei schwarzen Seitenelementen

Für eine umwelt- freundliche Mobilität.

Slogan-Fläche

↓

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Fläche für Unternehmer-Logo

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Anlage St15 Fahrzeugdesign V 2.2

Grundsätzliche Gestaltung am Beispiel eines Citaro

Seitenansicht, 3 Türen

Für eine umwelt- freundliche Mobilität.

Seitenansicht, links

Für eine umweltfreundliche Mobilität. Unternehmer- Logo

Seitenansicht

Für eine umwelt- freundliche Mobilität.

2

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Anlage St15 Fahrzeugdesign V 2.2

Grundsätzliche Gestaltung am Beispiel eines Setra

SSeeiitteennaannssiicchhtteenn

Für eine umwelt- freundliche Mobilität.

Für eine umweltfreundliche Mobilität.

Unterneh- mer-Logo

3

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Anlage St15 Fahrzeugdesign V 2.2

Grundsätzliche Gestaltung am Beispiel eines MAN Lions City

SSeeiitteennaannssiicchhtteenn

Für eine umwelt- freundliche Mobilität.

Für eine umweltfreundliche Mobilität. Unterneh- mer-Logo

Für eine umweltfreundliche Mobilität.

4

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Anlage St15 Fahrzeugdesign V 2.2

Fahrzeugdesign im VVS

Innenausstattung der Fahrzeuge der Kategorie A

Haltestangen in kontrastreicher Farbe (herstellerabhängig) Orange (Farbwerte)

PANTONE Pantone 021 C RGB 252.102.33 Sitzbezüge in grauem oder blauem Grundton, auch kombinierbar HEX #fc6621 RAL 2008 Hellrotorange mit orangen Elementen je nach Portfolio und Angebot der Hersteller. HKS HKS 7 CMYK 0.70.90.0

Grau (Farbwerte)

CMYK 0.0.0.30 RGB 198.198.198 Beispiel Sitzbezug

5

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Fahrzeugdesign im VVS

Slogan-Fläche

Zum Fahrzeugdesign gehört die Slogan-Fläche unterhalb der Fenster auf beiden Außenseiten des Fahrzeugs.

Fall der Aufgabenträger keine speziellen Vorgaben zum Slogan oder zur Nutzung dieser Fläche macht, ist folgender Slogan zu verwenden:

→ Für eine umweltfreundliche Mobilität.

Für E-Busse: → Ich fahre klimafreundlich mit Strom.

Für Wasserstoff-Busse: → Ich fahre klimafreundlich mit Wasserstoff.

Falls das Verkehrsunternehmen einen eigenen neutralen Slogan vorschlägt, kann dieser Vorschlag im Vorfeld beim Aufgabenträger eingereicht und nach erfolgreicher Abstimmung umgesetzt werden.

→ Ich fahre mit Erdgas.

Für eine umwelt- freundliche Mobilität.

Slogan-Fläche

↓

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