Anlage_05-10_St2271_Statik.pdf

Brücken- und Straßenbauarbeiten an der B 286 bei Schwebheim

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 21.09.2026, 11:51 (Europe/Berlin)

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Teil I: Vorbemerkungen

  1. Baumaßnahme

Bei der Brücke St 2271 über die B 286 bei Schwebheim soll eine Sanierung durchgeführt werden.

  1. Auftrag / Aufgabenstellung

Das Ingenieurbüro HATWIEGER Beraten + Planen, Üchtelhausen, wurde vom Staatlichen Bauamt Schweinfurt, mit dem Kleinauftrag vom 26.07.2011 schriftlich mit der statischen und konstruktiven Bearbeitung beauftragt.

Aufgabenstellung sind die statische und konstruktive Betrachtung des Kragarmes und der Kappenkonstruktion mit einer Schutzeinrichtung nach RPS 2009 in Verbindung mit dem DIN-Fachbericht 101.

  1. Annahmen / Festlegungen / Feststellungen

  2. Technische Vorschriften

Es gelten alle einschlägigen Vorschriften. Insbesondere:

  • DIN 1055 Lastannahmen
  • DIN 1045 Betonbau
  • DIN 18800 Stahlbau
  • DIN Fachbericht 101, Ausgabe 2003
  • DIN Fachbericht 101, Ausgabe 2009
  • RPS 2003 Richtlinie für passive Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme, Ausgabe 2003
  • RPS 2009 Richtlinie für passive Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme, Ausgabe 2009

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  1. Gutachten / Zulassungen

  2. Literatur

Beton-Kalender 2004, Teil 1, Seite 112+113 : 2.3.7.4 Fahrzeuge auf Fuss- und Radwegen, Bergmeister/Wörner, Ernst&Sohn Verlag

Straßenbrücken in Massivbauweise nach DIN-Fachbericht, Seite 50+51 : 3.2.3.3.1 : Fahrzeuge auf Geh- und Radwegen von Straßenbrücken, 3.Auflage 2005, Bauer/Müller/Blase, Bauwerk Verlag

Einstufung von Schutzeinrichtungen in Klassen gemäß DIN-Fachbericht 101 Ausgabe 2009, 4.7.3.3 Anpralllasten auf Schutzeinrichtungen , Seite 1-5, Stand 02/2011, bast

Einsatzempfehlungen Fahrzeug-Rückhaltesysteme , Seite 1-7, Stand 11/2009, bast

Allgemeines Rundschreiben Straßenbau Nr. 28/2010 : Leit- und Schutzeinrichtungen

Einsatzfreigabeliste für Fahrzeug-Rückhaltesysteme in Deutschland, Teil 6, Seite 51-53, Stand 11.07..2011, bast

Kurzbericht : Einsatz von Fahrzeugrückhaltesystemen mit hohem Aufhaltevermögen auf Brücken, Seite 1-6, 2004, RWTH Aachen, Sedlacek/Kammel/Geßler

  1. Programme

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Teil II: Grundlagen

Instandsetzungsentwurf vom 26.11.2009 Staatliches Bauamt Schweinfurt

Standsicherheitsnachweis Kappen vom 16.01.2009 Hatwieger Beraten+Planen

Teil III: Statische Betrachtungen

Für die Kappe mit der Schutzeinrichtung werden folgende statischen Betrachtungen durchgeführt :

  1. Bestand

  2. Geplante Instandsetzung 2003

  3. Erforderliche Instandsetzung nach RPS 2009

  4. Geplante Instandsetzung 2011

  5. Verstärkungsmaßnahmen für die "Geplante Instandsetzung 2011"

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  1. Bestand

siehe hierzu Anlage 1 :

Die Kappe ist 1.75 m breit.

Die Querneigung in OK Kappe beträgt 2.000 %.

Die Kappe hat einen 20 cm hohen Bordstein.

Es ist eine einfache Schutzplanke und ein Füllstabgeländer aufgebracht.

Das Schutzsystem ist "nicht starr".

Die Kappe ist freiaufliegend und über eine Schubschwelle horizontal gehalten.

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  1. Erforderliche Instandsetzung nach RPS 2009

siehe hierzu Anlage 23 :

Die Kappe ist 1.75 m breit.

Die Querneigung in OK Kappe beträgt 4.000 %.

Die Kappe hat einen 20 cm hohen Schrammbord.

Es ist eine Betongleitwand und ein Füllstabgeländer aufgebracht.

Das Schutzsystem ist "starr". Es müssen keine Achslasten hinter der Gleitwand angesetzt werden.

Die Kappe ist freiaufliegend und über Telleranker horizontal gehalten.

Die Betongleitwand ist monolithische mit der Kappe verbunden.

Die Betongleitwand und die Kappe werden in Leichtbeton ausgeführt.

Es sind keine Verstärkungen am Kragarm erforderlich.

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  1. Geplante Instandsetzung 2009

siehe hierzu Anlage 3 :

Die Kappe ist 1.75 m breit.

Die Querneigung in OK Kappe beträgt 4.000 %.

Die Kappe hat einen 8.5 cm hohen Schrammbord.

Es ist eine einfache Schutzplanke und ein Füllstabgeländer aufgebracht.

Das Schutzsystem ist "nicht starr". Es müssen Achslasten hinter der Schutzplanke angesetzt werden.

Die Kappe ist freiaufliegend und über Telleranker horizontal gehalten.

Schutzplanke nach RPS 2009 : Aufhaltestufe : H1 Wirkungsbereich : W5* <= 1.70 m Anprallstufe A Klasse A = 100 kN Systembreite = 1.43 m

  • = unter Mitwirkung des Geländers Die Systembreite und der Wirkungsbereich sind größer als der vorhanden Platz auf der Kappe.

Die Schutzplanke erfüllt die Aufhaltestufe nur unter Mitwirkung des Geländers.

Aufgrund der Achslasten hinter der Schutzplanke sind Verstärkungen am Kragarm erforderlich.

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  1. Geplante Instandsetzung 2011

siehe hierzu Anlage 4 :

Die Kappe ist 1.75 m breit.

Die Querneigung in OK Kappe beträgt 4.000 %.

Die Kappe hat einen 20 cm hohen Schrammbord.

Es ist eine Betongleitwand und ein Füllstabgeländer aufgebracht.

Das Schutzsystem ist "starr". Es müssen keine Achslasten hinter der Gleitwand angesetzt werden.

Die Kappe ist freiaufliegend und über Telleranker horizontal gehalten.

Die Betongleitwand ist monolithische mit der Kappe verbunden.

Die Betongleitwand und die Kappe werden in Leichtbeton ausgeführt.

Betongleitwand nach RPS 2009 : Aufhaltestufe : H2 Wirkungsbereich : W2 <= 0.80 m Anprallstufe B Klasse B = 200 kN Systembreite = 0.54 m

Für die Systembreite und den Wirkungsbereich ist der vorhanden Platz auf der Kappe ausreichend.

Aufgrund der erhöhten Horizontallasten sind Verstärkungen am Kragarm erforderlich.

D:\P11-42\3Berechnungen\Brückenbau\Statik.doc

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