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Vergabeunterlagen für die Vergabe von Leistungen im
Anwendungsbereich der Richtlinie 2014/24/EU, die
dem vierten Teil des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen unterliegen
Auftraggeber:
Universitätsklinikum Heidelberg
Geschäftsbereich Konzerneinkauf und Logistikmanagement
Berliner Straße 10
69120 Heidelberg
AktZ.: Ausschreibung HZ-2026-13
Leistungen für Brandschutz Leistungsphase 8 für das Bauvorhaben Neubau Herzzentrum und Informatics for Life am Universitätsklinikums Heidelberg
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Geschäftsbereich Konzerneinkauf und Logistikmanagement Berliner Straße 10 69120 Heidelberg
Anschreiben an Bewerber/Bieter
Anschreiben an Bewerber/Bieter mit Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags in dem
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb über die Leistungen für Brandschutz
Leistungsphase 8 für das Bauvorhaben Neubau Herzzentrum und Informatics for Life am
Universitätsklinikum Heidelberg, mit folgenden Anlagen:
-
Anlage 1 - Teilnahmeantrag
-
Anlage 2 - Projektbeschreibung
-
Anlage 3 - Vertrag
-
Anlage 4 - AVB
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Anlage 5 - Leistungsbild
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Anlage 6 - Wertungsmatrix Eignungskriterien
-
Anlage 7 - Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt
-
Anlage 8 - Eigenerklärung bzgl. Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir beziehen uns auf die beigefügten Vergabeunterlagen und teilen Ihnen mit, dass der o. g. Auftrag
im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb vergeben werden soll.
Zu Beginn möchten wir mitteilen, dass aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf die gleichzeitige
Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet wird. Sämtliche in diesen
Vergabeunterlagen verwendete Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für alle Geschlechter
(w/m/d).
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Wir geben hiermit Gelegenheit zur Abgabe eines Teilnahmeantrags unter Beachtung der o. g.
Anlagen 1 bis 8 und teilen hierzu folgendes mit:
- Die Bezeichnung des Auftraggebers lautet wie folgt:
Universitätsklinikum Heidelberg AöR
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
- Die Bezeichnung der Vergabestelle lautet wie folgt:
Universitätsklinikum Heidelberg AöR
Geschäftsbereich Konzerneinkauf und Logistikmanagement
Berliner Straße 10
69120 Heidelberg
-
Art der Vergabe: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. § 17 Abs. 1 VgV.
-
Für die Vergabe des in der öffentlichen Bekanntmachung beschriebenen Auftrags findet die
Vergabeverordnung (VgV) Anwendung, soweit in den Vergabeunterlagen nicht zulässige
abweichende Festsetzungen getroffen sind.
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss sämtlicher internationaler
Übereinkommen, insbesondere des UN-Kaufrechtsabkommens. Für die Vertragsunterlagen, den
Schriftverkehr, die Abwicklung des Vertrags und sämtliche Verhandlungen gilt die
Originalsprache Deutsch.
- Leistung:
Leistungen für Brandschutz Leistungsphase 8 für das Bauvorhaben Neubau Herzzentrum und
Informatics for Life am Universitätsklinikums Heidelberg
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- Form, Frist1 und Adressat der Teilnahmeanträge:
Der Teilnahmeantrag ist auf dem Vergabeportal „Vergabeportal-BW“ elektronisch einzureichen.
Bitte beachten Sie, dass der Auftraggeber keine Abgabe von Teilnahmeanträgen auf dem
Postweg zulässt. Etwaige postalisch eingereichte Teilnahmeanträge werden von dem
Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Der Teilnahmeantrag ist bis spätestens 22.10.2026, 11:00 Uhr, auf dem o. g. Vergabeportal
einzustellen. Gemäß § 53 VgV ist der Teilnahmeantrag in Textform nach § 126b BGB einzureichen.
Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist nicht notwendig. Verspätet
eingegangene Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden und scheiden aus dem
Teilnahmewettbewerb und somit aus dem Vergabeverfahren aus.
Da der Auftraggeber gemäß § 20 Abs. 3 Ziffer 1 VgV alle von Unternehmen angeforderten
zusätzlichen Informationen spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Abgabe von
Teilnahmeanträgen zur Verfügung zu stellen hat, wird festgelegt, dass Bewerberfragen bis
spätestens 13.10.2026 über das o. g. Vergabeportal gestellt werden dürfen, sodass eine
fristgerechte Bearbeitung und Beantwortung durch den Auftraggeber gewährleistet werden kann.
Bewerberfragen, die nach dieser Frist beim Auftraggeber eingehen, werden nicht mehr
beantwortet. Ebenso verhält es sich im gesamten Verfahrenszeitraum mit Bewerberfragen, die
auf anderem Wege (Telefon, E-Mail, etc.) beim Auftraggeber eingehen.
Zusammenfassend ergeben sich daraus folgende Fristen:
| Bezeichnung | Ablauf | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datum | Uhrzeit | |||||||
| Einreichung von Bewerberfragen bis | 13.10.2026 | |||||||
| Beantwortung aller (fristgerecht eingegangenen) Bewerberfragen bis | 16.10.2026 | |||||||
| Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen | 22.10.2026 | 11:00 |
1 Sämtliche in den Vergabeunterlagen angegebenen Uhrzeiten beziehen sich auf die MEZ bzw. MESZ. HZ-2026-13 Seite 4
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Für weitergehende Fragen bezüglich Registrierung sowie Einreichung, Änderung oder Rücknahme
von Teilnahmeanträgen wenden Sie sich bitte an das Vergabeportal-BW bzw. das Deutsche
Vergabeportal DTVP (https://www.dtvp.de/kontakt).
Sämtliche Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern erfolgt über den gesamten
Verfahrenszeitraum ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Wenngleich die
Vergabeunterlagen gem. § 41 VgV unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt
abgerufen werden können, wird eine Registrierung des Bewerbers/Bieters auf dem o. g.
Vergabeportal ausdrücklich empfohlen. Eine ausbleibende Registrierung und/oder eine
fehlende Kenntnisnahme von durch den Auftraggeber auf dem Portal bereitgestellten
Dokumenten, Nachrichten o.ä. gehen zu Lasten des jeweiligen Bewerbers/Bieters.
- Der von dem Bewerber/Bieter elektronisch einzureichende Teilnahmeantrag hat die folgenden,
vollständig ausgefüllten Unterlagen zu enthalten:
a) Teilnahmeantrag (Anlage 1).
b) Die Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt (Anlage 8).
c) Die Eigenerklärung bzgl. Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 (Anlage 7).
d) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden,
(Mindestkriterium 1, s. Anlage 2) – in freier Form
Von der Einreichung zusätzlicher, hier nicht ausdrücklich genannter Unterlagen, bitten wir zu
unserer Entlastung abzusehen.
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- Teilnahmewettbewerb
Im Rahmen des vorliegenden Teilnahmewettbewerbs können interessierte Unternehmen ihr
Interesse an einer Verfahrensbeteiligung bei dem Auftraggeber bekunden. Auf Basis der
eingereichten Teilnahmeanträge wird die Eignung der einzelnen Bewerber geprüft. Grundlage für
die Eignungsprüfung sind die in der EU-Auftragsbekanntmachung und in diesen
Vergabeunterlagen genannten Bedingungen.
Die Eignungskriterien sowie die Erläuterung der geforderten Inhalte, die maximal erreichbare
Punktzahl und das Schema der Punkteverteilung je Eignungskriterium sind im Dokument
„Wertungsmatrix Eignungskriterien“ (Anlage 6 zum Anschreiben) aufgeführt.
Die geeigneten Bewerber (mindestens drei) werden eine Aufforderung zur Einreichung eines
Angebots erhalten.
Die Bewerber, die auf Grundlage der veröffentlichten Eignungskriterien und der Bewertung der
Teilnahmeanträge nicht als geeignet bewertet werden konnten bzw. nicht zu einer
Angebotseinreichung aufgefordert werden, werden nach Durchführung der Eignungsprüfung
zeitnah hierüber informiert.
Die Begrenzung der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt anhand der
im Dokument „Wertungsmatrix Eignungskriterien“ (Anlage 2 zum Anschreiben) dargestellten
Punkteverteilung.
Der Auftraggeber wird mind. drei Bewerber, die aufgrund ihrer Eignungsnachweise nach
Auswertung der Eignungskriterien die höchste Gesamtpunktzahl (Summe aus erreichten
Punkten in Bewertungskriterium A und Bewertungskriterium B) erreicht und gleichzeitig die
Vorgaben der Mindestkriterien erfüllt haben, zu einer Angebotsabgabe auffordern.
Der Auftraggeber behält sich im Rahmen seines Ermessens vor, auch mehr als drei Bewerber zu
einer Angebotseinreichung aufzufordern. Ein Anspruch eines Bewerbers auf dieses Vorgehen
besteht nicht.
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- Angebotsphase
Die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber/Bieter werden, ggf. unter Überlassung
weiterer oder modifizierter Unterlagen, zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
Auf Grundlage dieser ersten Angebote ist im Anschluss eine Verhandlungsphase mit den
Bewerbern/Bietern vorgesehen, die ein erstes Angebot eingereicht haben. Diese
Bewerber/Bieter werden nach Abschluss der Verhandlungsphase daraufhin zur Abgabe eines
finalen Angebots aufgefordert.
Der Auftraggeber behält es sich jedoch gem. § 17 Abs. 11 VgV explizit vor, den Auftrag auf
Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
Sofern von der Möglichkeit, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, kein
Gebrauch gemacht wird, verhandelt der Auftraggeber gem. § 17 Abs. 12 VgV mit den Bewerbern/
Bietern über die von ihnen eingereichten Erstangebote. Der Auftraggeber beabsichtigt in diesem
Falle, mit den drei Bewerbern/Bietern, die die wirtschaftlichsten Angebote eingereicht haben, in
Verhandlungen einzutreten, behält sich jedoch vor, diese Zahl zu erhöhen oder zu verringern und
somit auch mit weiteren bzw. weniger Bewerbern/Bietern zu verhandeln. In diesem Falle wird der
oder werden die Bewerber/ Bieter, der bzw. die das/die nächstwirtschaftlichste(n) Angebot(e)
eingereicht hat bzw. haben, zu der Verhandlungsphase hinzugezogen. Ein Anspruch auf dieses
Vorgehen des Auftraggebers besteht von Bewerber-/Bieterseite nicht.
- Nachrückverfahren in der Angebotsphase
Bewerber, die im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb durch den Auftraggeber zur Abgabe
eines Angebotes aufgefordert werden und sich entschließen, kein Angebot abzugeben, werden
gebeten, die Vergabestelle hierüber bis spätestens eine Woche nach Erhalt der mit der
Aufforderung zur Angebotsabgabe erhaltenen Vergabeunterlagen zu informieren, sodass diese
in der Lage ist, ggf. einen anderen Bewerber an der Angebotsphase zu beteiligen.
- Bestehen beim Bewerber/Bieter über den Inhalt einzelner oder mehrerer Bestimmungen in
diesen Vergabeunterlagen Unklarheiten, hat er vom Auftraggeber Aufklärung zu verlangen.
Rückfragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über das o. g. Vergabeportal zu
stellen. Eine Einreichung von Rückfragen auf anderem Wege (z. B. via Telefon oder E-Mail) ist
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nicht zugelassen. Die Beantwortung der Bewerber-/Bieterrückfragen erfolgt ebenfalls nur über
das o. g. Vergabeportal.
- Es gelten ausschließlich die Vertragsbedingungen des Auftraggebers. Geschäfts-, Liefer-,
Zahlungs- oder sonstige Bedingungen des Auftragnehmers werden nicht Bestandteil des
Vertrags. Dies gilt auch für den Fall, dass der Auftraggeber in Kenntnis der Bedingungen des
Auftragnehmers dessen Leistung vorbehaltlos annimmt.
- Teilnahmeanträge, die nicht die in den Vergabeunterlagen geforderten Voraussetzungen
erfüllen, werden ausgeschlossen. Der Ausschluss eines Teilnahmeantrags erfolgt insbesondere
in den in § 57 VgV genannten Fällen.
- Verschwiegenheit
Alle im Zusammenhang mit dieser Ausschreibung erlangten Informationen sind vom Bieter
vertraulich zu behandeln. Als vertraulich gelten insbesondere alle Pläne und alle weiteren das
Projekt betreffende Unterlagen, die der Bieter über die Vergabeplattform erhält. Die vertraulichen
Informationen dürfen ausschließlich für die Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikums
Heidelberg im Zuge des Vergabeverfahrens sowie des ggf. erteilten Auftrags verwendet werden.
Bewerber, die ihre Bewerbungsunterlagen im Verlauf des Verfahrens ganz oder teilweise
publizieren oder Dritten ohne Einverständnis der Vergabestelle aushändigen, können vom
Verfahren ausgeschlossen werden.
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Für die Erstellung des Teilnahmeantrags wird keine Vergütung gewährt.
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Mit der Abgabe eines Teilnahmeantrags erklärt sich der Bieter mit allen Bestandteilen dieser
Vergabeunterlagen einverstanden.
Mit freundlichen Grüßen
Universitätsklinikum Heidelberg
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