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A1-12 BAS Raumkonzept Okt.24.pdf

Brandschutzleistungen für die Erweiterung und Gesamtsanierung einer Schule

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 07.10.2026, 10:52 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.had.de

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Konzept für eine

zukunftsfähige

Bernhard-Adelung-Schule

Als Teil des Campus der Schulen am Bürgerpark

Stand Oktober 2024

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Inhalt

  1. Grundlegende Gedanken zur Zukunft der Bernhard-Adelung-Schule ..………… 1

  2. Notwendige räumliche Bedingungen für eine zukunftsfähige Schule …….……. 2

  3. Nutzungsanforderungen verschiedener Bereiche …………………..…………..………. 3

  4. Stand der Arbeit der Entwicklungsgruppe und Ausblick ………………….………….. 4

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  1. Grundlegende Gedanken zur Zukunft der Bernhard-Adelung-Schule

In einem Gebäude von 1957 Schule von heute zu machen, ist kaum möglich und für alle Beteiligten unbefriedigend und kräftezehrend. Diese Erfahrung machen Schülerinnen und Schüler, sowie die Lehrkräfte und anderen Mitarbeiter der Bernhard-Adelung-Schule Tag für Tag. Veränderte Kindheit, vielfältige kulturelle Hintergründe und eine hohe Heterogenität hinsichtlich der Lern- und Leistungsfähigkeit, kennzeichnen die Heranwachsenden, die heute unsere Schule besuchen.

Die Anforderungen, die wir daraus ableiten lauten: • Fokus auf Beziehung, als ein Gegengewicht zu immer weiter ausufernder Individualisierung. • Fokus auf Gemeinschaft, als Gegengewicht zum zunehmenden Auseinanderdriften unserer Gesellschaft und zur Vermittlung demokratischer Werte. • Fokus auf Lernen „mit Kopf Herz und Hand“ in einer zunehmend digitalisierten Welt, die unmittelbare sinnliche Schaffenserlebnisse immer mehr an den Rand drängt. • Fokus auf Vernetzung, als Gegengewicht zur um sich greifenden Partikularisierung und Abdriften in die eigene „Bubble“.

Daraus leiten wir folgende Schwerpunkte ab: • Unterteilen der Schulgemeinde in kleine Untereinheiten: eigene Bereiche für die einzelnen Jahrgänge, als überschaubare Lerngelegenheit für Beziehung, Gemeinschaft, Verantwortungsübernahe und Zugehörigkeit. • Einführung eines echten gebundenen sinnvoll rhythmisierten Ganztages, an einem Ort der die Bezeichnung „Lebensort Schule“ auch verdient, weil man sich dort wirklich wohlfühlen kann. Insbesondere als Ausgleich sozialer Benachteiligung, von der unser Schülerklientel in hohem Maße betroffen ist. • Ermöglichen einer Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Talentförderung durch die Lerngelegenheiten, die der Schwerpunkt Arbeitslehre mit der Werkstattarbeit bereithält. Unterstützung durch Handwerker, die als Profis mit den Schülern in den Werkstätten arbeiten. • Projektförmige Lernsettings, die Schülerinteressen berücksichtigen, das Arbeiten in der Gruppe und die Planungsfähigkeit schulen und ein Gegengewicht zum rein kognitiven Lernen darstellen. Aus den vorgenannten beiden Punkten entsteht, ganz nebenbei, die Berufsorientierung. • Ausreichende räumliche Möglichkeiten für Bewegung zur Gesundheitsförderung und zum Spannungsabbau. • Kooperationen mit Vereinen, um die Benachteiligung unserer Schülerschaft durch schulinterne Angebote auszugleichen und die vom Mitgliederrückgang betroffenen Vereine zu unterstützen. • Umsetzung des Campus-Gedankens durch Vernetzung mit den angrenzenden Schulen. Nutzung einer gemeinsamen Mensa und Aula mit der Christian-Morgenstern-Schule. Mehr Kooperation, um den Übergang von 4 nach 5 zu erleichtern. Lehreraustausch mit der Bertolt-Brecht-Schule, um zur Oberstufe hinzuführen.

Da der Denkmalschutz starke Einschränkungen bei der Gestaltung der Räume mit sich bringt, gehen wir davon aus, dass die BAS in Zukunft 3-zügig gedacht werden muss.

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  1. Notwendige räumliche Bedingungen für eine veränderte Schule (Aufsicht)

Jahrgangscluster: Je Aufgang ein Jahrgang Neubau AL-Gebäude mit Keller und Vergrößerung der Grundfläche

Neubau Mensa mit Cafeteria und Terrasse Alte Mensa wird zur Aula Zusätzliche Turnhalle Beides gemeinsame Nutzung zu sammen Nutzung mit Grundschule mit der Grundschule

Schulgarten neu anlegen grünes Klassenzimmer auf beiden Höfen Dachgarten auf AL - Gebäude, b egrünte Je ein Ballsportfeld mit Fassaden am Neubau Spieleausleihe

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  1. Bereits erarbeitete Nutzungsanforderungen verschiedener Bereiche
Jahrgangscluster
• Außenliegende Treppenhäuser • Klassenräume • Differenzierungsräume • Gemeinsamer Marktplatz, Multifunktionsbereich / Lernlandschaft (auch Pausenaufenthalt) • Teamräume mit Lehrerarbeitsplätzen • Dezentrale Toiletten • Gute Dämmung gegen Überhitzung (Klimawandel)
Neue Mensa
• Neubau zwischen den Jahrgangsclustern • Durchqueren zwischen den Höfen möglich • Speiseraum mit kleineren Untereinheiten • Cafeteria • Außenterrasse • Begrünte Fassade • Zugang von der Grundschule zur gemeinsamen Nutzung
Arbeitslehregebäude
• Neubau mit vergrößerter Grundfläche • Bodentiefe Fenster für viel Licht (Kunst!) • Unterkellern • Begrünte Fassade • In jedem Bereich dezentrale Toiletten
Erdgeschoss
➔ Bereich Arbeitslehre
Werkstätten: • Lackiererei, Metallraum, Elektro • Holzwerkstatt, Lehrküche, Textilwerkstatt mit Nähmaschinen • Makerspace
➔ Bereich Kunst
• 2 gleich große Kunsträume • großer Materialstützpunkt dazwischen • Töpferatelier für Kleingruppen
➔ Bereich Musik
• Musikraum mit kleiner Bühne • Akustikdämmung • Instrumentenraum • Probenräume im Keller • Studio für Schulradio
➔ Erstes und zweites Obergeschoss
• Cluster für Jahrgang 9 und 10 • Klassenräume • Differenzierungsräume • Gemeinsamer Marktplatz, Multifunktionsbereich / Lernlandschaft (auch Pausenaufenthalt) • Teamräume mit Lehrerarbeitsplätzen
➔ Dachgarten
Bepflanzter Dachgarten mit Sitzgelegenheiten
Turnhalle/ Fachbereich Sport
• Weitere Turnhalle zur gemeinsamen Nutzung mit der Grundschule • Zwei Ballsportfelder (Käfig) jeweils an den Stirnseiten der Jahrgangscluster • weitere Sportmöglichkeiten im Außenbereich/Hof (Klettergerüst, Boulderwand, Trampolin) • Je eine Tischtennisplatte
Verwaltungsgebäude
Gute Dämmung gegen Überhitzung
(Klimawandel)
➔ Erdgeschoss
• Einladendes Foyer • Vergrößerte Fläche für Care Room • Büro für Ganztag • UBUS-Kraft • SV Raum • Personalrat • Förderschullehrer
➔ Erstes Obergeschoss
• Sekretariat
• Büros Schulleitung
• Erweitertes Lehrerzimmer
• Ein Besprechungsraum (weitere in den
Jahrgangsclustern)
• Lehrer Toilette
➔ Zweites und drittes Obergeschoss
• pro Fach 2 Räume (Physik/Bio/Chemie)
• jeweils angeschlossenen
Vorbereitungsraum
• Versorgungsleitungen von der Decke
• Versorgungsabzug

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Altes Mensagebäude
• Alte Mensa um Küchenbereich vergrößern und als Aula nutzen • Gemeinsame Nutzung mit Grundschule • Büros der Schulsozialarbeit und des SKA • Bibliothek • Meditationsraum, Snouzle-Raum • Raum Beratungslehrkraft
Schulhof
• Sitzgelegenheiten (überdacht) • Amphitheater, grünes Klassenzimmer • Begrünung, Bäume, Beschattung • Tischtennisplatten • Basketballkörbe • Bodenschach • Beton-Tischkicker • Zwei Ballsportplätze • Spieleausleihe • Fahrradstellplätze für Schüler • Schulgarten neugestalten mit Gewächshaus
Digitalität
• Schnelles Wlan in allen Räumen • Beamer mit Projektionsfläche oder Smartboards in allen Lehrräumen (auch Werkstätten) • Voll kompatible Endgeräte für SuS zum selbstständigen Lernen • Voll digitalisierte Arbeitsplätze für Lehrkräfte • Dezentrale Drucker und Kopiermöglichkeiten in den Jahrgangsbereichen • FUNKTIONSFÄHIGE und adressatengerechte Lernplattform für selbstständiges Lernen • Cloudlösung mit E-Mail-Adressen für Schüler • Einführen des Fachs „Digitale Welt“
Allgemein
• Fahrradstellplätze auf für Lehrer • Gebäude miteinander verbinden AL/Verwaltung/Mensa

AL/Verwaltung/Mensa

  1. Stand der Arbeit der Entwicklungsgruppe und Ausblick

Die Gruppe arbeitet derzeit daran, einen ersten Schritt hin zu einer veränderten Rhythmisierung zu entwickeln, die im neuen Schuljahr eingeführt werden soll.

Die Entwicklung eines umfassenden Konzeptes zu individualisierten Lernzeiten, an die die Kinder aufeinander aufbauend schrittweise herangeführt werden sollen, ist ein nächster wichtiger Schritt zu einer ver änderten Schul- und Lernkultur.

Diese konzeptionelle Arbeit muss direkt verzahnt mit den räumlichen Anforderungen in den Jahrgangsclustern gedacht werden. Hier stellt die spezielle Struktur des Gebäudes, in ihrer durch den De nkmalschutz unveränderbar vertikalen Ausrichtung, eine große Herausforderung dar.

Obwohl sich die Gruppe wöchentlich und auch in den Sommerferien getroffen hat, war es nicht möglich dieses Handlungsfeld so genau zu durchdenken, dass ein abstimmungsfähiger Vorschlag in die Gremien geb racht werden konnte.

Die s wird die Aufgabe der nächsten Zeit sein.

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