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Brandschutzfachplanung für Erweiterung, Umbau und Sanierung eines Bildungszentrums

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 08.10.2026, 10:41 (Europe/Berlin)

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Deutschland: Dienstleistungen von Architektur­, Konstruktions­ und Ingenieurbüros und Prüfstellen Bildungszentrum der Steuerverwaltung BIZ, Erweiterung und Umbau ­ Fachplanung Brandschutz

Auftrags­ oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung

1 Beschaffer

1.1 Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Land Schleswig­Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig­Holstein AöR Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2 Verfahren

2.1 Verfahren Titel: Bildungszentrum der Steuerverwaltung BIZ, Erweiterung und Umbau ­ Fachplanung Brandschutz Beschreibung: Fachplanung Brandschutz Kennung des Verfahrens: f5fbd6e9­a29d­47a7­95a0­c5b0a4a4f0dd Interne Kennung: FG 2884 26D00711 Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/ Verhandlungsverfahren Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur­, Konstruktions­ und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2.1.2 Erfüllungsort Stadt: Malente Postleitzahl: 23714 Land, Gliederung (NUTS): Ostholstein (DEF08) Land: Deutschland

2.1.4 Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: Fragen zum Verfahren sind schriftlich über die E­Vergabeplattform oder per E­Mail an E­Vergabe­Fbdl@gmsh.de zu stellen. Der Fragen­ und Antwortenkatalog wird unter https:// www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121016588 veröffentlicht. _________________________________________________________________________________________ Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist in Textform mithilfe elektronischer Mittel über die E­Vergabeplattform www.meinauftrag.rib.de einzureichen. Hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Auf der E­Vergabeplattform befindet sich zur jeweiligen Vergabenummer für den Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen ein einziger Platzhalter. Über diesen ist der Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen entweder als eine Gesamtdatei im PDF­Format oder als ZIP­Datei mit Ordnerstruktur hochzuladen. Bewerbergemeinschaften haben für ihre Bewerbung den Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einschließlich seiner Anlagen hochzuladen. Diesem sind die Teilnahmeanträge aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Anlagen beizufügen. Entsprechendes gilt im Fall der Eignungsleihe für die anderen Unternehmen.

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_________________________________________________________________________________________ Die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind für alle Leistungsbilder vorzulegen, die Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung sind.. Soweit in dieser Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen auf Formblätter verwiesen wird, sind diese zu verwenden. Geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen, sofern diese im Formblatt Teilnahmeantrag II­1 nicht bereits enthalten sind. Zu jeder Anlage ist die Anlagennummer einzutragen. Am Ende des Teilnahmeantrags sind die Anlagen in der Reihenfolge aufzuführen, in der sie auf den vorherigen Seiten angegeben wurden.


Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss seine Eignung für den Leistungsteil nachweisen, den es übernehmen soll. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt II­2 Erklärung der Bewerbergemeinschaft). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.


Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt II­1 Teilnahmeantrag und die dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstigen Unterlagen ­ sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst auch gefordert sind ­ gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen. Unabhängig von der Rechtsnatur der Verbindungen zu den anderen Unternehmen muss der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag die vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten der anderen Unternehmen sowie die vorgesehenen anderen Unternehmen benennen (Formblatt II­3 Verzeichnis der Leistungen/ Kapazitäten anderer Unternehmen). Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. mit dem Formblatt II­4 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen), vorzulegen. Für den Fall, dass der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Erklärung vorzulegen, wonach der Bewerber gemeinsam mit anderen Unternehmen in dem Umfang haftet, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden. Im Hinblick auf die Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit, insbesondere die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen), kann der Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn das andere Unternehmen die Leistung erbringt, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 S. 3 VgV)“.


Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des Formblatts II­1 Teilnahmeantrag und der dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im Rahmen der Eignung nur die Eignung des Bewerbers. Der Bewerber hat jedoch als Anlage zum Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben, welche Teile des Auftrags an andere Unternehmen vergeben werden sollen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die Namen der Unterauftragnehmer zu benennen und der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. mit dem Formblatt II­4 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen), vorzulegen.


Gem. § 50 Abs. 3 VgV müssen Bewerber oder Bieter u.a. dann keine Eignungsnachweise beibringen, soweit die den Zuschlag erteilende Stelle bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder Bieter in einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens anzugeben, in dem sie diese Nachweise eingereicht haben. Ohne Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseits nicht nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bewerbern oder

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Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bewerber oder Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.


Ausländische Bewerber können an Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vgv ­

2.1.6 Ausschlussgründe Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung Korruption: Betrug: Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zahlungsunfähigkeit:

5 Los

5.1 Los: LOT­0000 Titel: Bildungszentrum der Steuerverwaltung BIZ, Erweiterung und Umbau ­ Fachplanung Brandschutz Beschreibung: Gegenstand des Auftrags sind die brandschutzfachplanerischen Leistungen für die Erweiterung, den Umbau und die Sanierung des Bildungszentrums der Steuerverwaltung Schleswig­Holstein (BIZ Malente), Rövkampallee 2–4, 23714 Bad Malente­Krummsee. Die Maßnahme umfasst neben dem Neubau eines Verwaltungs­ und Lehrgebäudes, auch die umfassende Sanierung und den Umbau bestehender Gebäude sowie die Anbindung neuer Gebäudeteile an den Bestand. Der Neubau Verwaltung und Lehre ist brandschutzfachplanerisch über die relevanten Planungs­ und Ausführungsphasen zu begleiten. Bestandteil der Beauftragung ist ebenfalls die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes für den Neubau. Auch für die Bestandsgebäude sowie die Umbau­, Sanierungs­ und Anschlussbereiche sind die erforderlichen brandschutzfachplanerischen Leistungen innerhalb der Leistungsphasen zu erbringen. Hierzu ist ein neues, auf die geplanten baulichen Veränderungen abgestimmtes

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Brandschutzkonzept zu erstellen. Dies gilt insbesondere für die brandschutztechnischen Schnittstellen zwischen Bestand und Neubau. Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme erfolgt in mehreren zeitlich versetzten Bauabschnitten, siehe Organisationsplanung, und während des laufenden Betriebs des BIZ Malente. Die Brandschutzfachplanung hat daher neben dem geplanten Endzustand auch die erforderlichen brandschutztechnischen Anforderungen der jeweiligen Bau­ und Zwischenzustände zu berücksichtigen. Die Beauftragung umfasst insbesondere die Erstellung der Brandschutzkonzepte, die brandschutztechnische Beratung und Abstimmung mit der Objektplanung und den weiteren Fachplanungen, die Begleitung der Genehmigungs­ und Ausführungsplanung sowie die brandschutzfachplanerische Begleitung der einzelnen Bauabschnitte bis zur Umsetzung und fachliche Stellungnahmen zu Einzelsachverhalten. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungen auf dem Campus ist eine übergreifende und gebäudeübergreifende Betrachtung des Brandschutzes erforderlich. Im BIZ Malente sind unter anderem die Nutzungen Verwaltung, Lehre, Unterkunft, Küche, Mensa, Lounge sowie Sport­ und Freizeitbereiche vorhanden bzw. vorgesehen. Für einzelne Nutzungsbereiche sind dabei unterschiedliche öffentlich­rechtliche und nutzungsspezifische Anforderungen zu berücksichtigen. Interne Kennung: FG 2884 26D00711

5.1.1 Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur­, Konstruktions­ und Ingenieurbüros und Prüfstellen

5.1.2 Erfüllungsort Stadt: Malente Postleitzahl: 23714 Land, Gliederung (NUTS): Ostholstein (DEF08) Land: Deutschland Zusätzliche Informationen:

5.1.3 Geschätzte Dauer Datum des Beginns: 18/12/2026 Enddatum der Laufzeit: 30/06/2034

5.1.5 Wert Geschätzter Wert ohne MwSt.: 239 272,5 Euro

5.1.6 Allgemeine Informationen Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten. Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU­Mitteln finanziert Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#


Über die in Abschnitt 5.1.9 genannten Erklärungen und Nachweise zu den Eignungskriterien hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen: 1.) Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1­4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen. 2.) Erklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 mittels Formblatt „Eigenerklärung zu Aufträgen und Konzessionen oberhalb der EU­Schwellenwerte"


Hinweis für eine eventuelle Auswahlentscheidung nach § 51 Abs. 1 VgV: Sofern die Zahl der geeigneten Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert und damit zur zweiten Phase des Verfahrens

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eingeladen werden, gemäß den Angaben in Abschnitt 5.1.9 begrenzt ist, erfolgt die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, mithilfe der „Arbeitshilfe Teilnahmewettbewerb Auswahlmatrix“ anhand der darin genannten Kriterien und über die darin beschriebene Wertungsmethode.


Stufenbeauftragung


Bindefrist 3 Monate

5.1.7 Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9 Eignungskriterien Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise). Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) für Leistungen, die dem hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand entsprechen, soweit dieser vom Gesamtumsatz abweicht. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen an andere Unternehmen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Hinweise zur Bewerbung mit Unterauftragnehmern: siehe Abschnitt 2.1.4 dieser Bekanntmachung und „Hinweise für Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihe und Unteraufträge“ im Teilnahmeantrag (Formblatt II­1). Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mindestens in Höhe von 1.500.000,00 Euro für Personenschäden sowie 500.000,00 Euro für sonstige Schäden oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderte Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist der Nachweis der ausreichenden Haftpflichtversicherung vor Erteilung des Auftrags nachzureichen. Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren (jahresweise). Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Eintragung in das Handelsregister Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis über die Eintragung im Handelsregister oder in einem vergleichbaren Register (z.B. Partnerschaftsregister), soweit für den Bewerber erforderlich. Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis über die Eintragung im Berufsregister (z.B. Architektenliste, Liste der Beratenden Ingenieure), soweit für den Bewerber erforderlich. Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Beschreibung des Auswahlkriteriums: Geeignete Referenzen (mind. 3): Nachweis über die in den letzten 10 Jahren (Erbringungszeitraum) erbrachten wesentlichen Dienstleistungen unter Verwendung des Formblatts II­1­1 (Referenzen), das für jede Referenz gesondert und jeweils vollständig auszufüllen

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ist. Der Erbringungszeitraum wird zurück gerechnet vom Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge (Abschnitt 5.1.12). Als „erbracht“ gelten Dienstleistungen, bei denen die die Leistungen der Ausführungsplanung (analog der LPH 5 HOAI) im Erbringungszeitraum abgeschlossen und die Leistungen der Bauüberwachung (analog der LPH 8 HOAI) im selben Zeitraum mindestens begonnen wurde.


Hinweise für eine etwaige Auswahlentscheidung


  1. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreicht, hat er im Formblatt Teilnahmeantrag II­1 die Reihenfolge anzugeben, in der die Referenzen im Zuge einer etwaig erforderlichen Auswahlentscheidung (§ 51 Abs. 1 VgV) berücksichtigt werden sollen.

  1. Im Zuge der Auswahlentscheidung werden u.a. die im Formblatt II­1­1 Formblatt Referenzen gemachten Angaben zur Referenz mit dem ausgeschriebenen Objekt und den zu vergebenden Leistungen verglichen und bewertet (siehe „Arbeitshilfe Teilnahmewettbewerb Auswahlmatrix“), und zwar von 3 Referenzen (Reihenfolge nach Maßgabe der vorstehenden Ziffer 1). Bewerber müssen bspw. damit rechnen, dass eine Referenz nicht die volle, sondern eine darunterliegende Punktzahl erhält, wenn die Referenzleistung zwar gem. den o.g. Anforderungen „erbracht“ (Leistungen der Ausführungsplanung analog LPH 5 HOAI abgeschlossen und Leistungen der Bauüberwachung analog LPH 8 HOAI mindestens begonnen), insgesamt jedoch noch nicht beendet ist, bspw., weil die die Leistungen der Bauüberwachung analog LPH 8 HOAI gerade erst begonnen wurde. Entsprechendes gilt bspw. für die Fälle, dass der Auftragswert der Referenzleistung weniger als 75 % des geschätzten Auftragswerts der zu vergebenden Dienstleistung beträgt, dass das Referenzobjekt in Bezug auf seine Planungsanforderungen (z.B. sicherheitsrelevante Aspekte) hinter den Planungsanforderungen des ausgeschriebenen Objekts zurückbleibt oder dass die ausgeführte Referenzleistung einen geringeren Leistungsumfang aufweist als die zu vergebende Dienstleistung (z.B. in Bezug auf die erbrachten Leistungsstufen bzw. LPH). Die vorstehenden Wertungshinweise sind nicht abschließend und können im Einzelfall je Referenz mit entsprechenden Folgen für die zu erreichenden Punkte auch in Kombination angewendet werden. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Relevante Bildungs­ und Berufsqualifikationen Beschreibung des Auswahlkriteriums: Studien und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Bewerbers. Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5 Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben

5.1.10 Zuschlagskriterien Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Qualität Beschreibung: Die Qualitätskriterien sowie die Bewertungsmethodik werden im Formblatt „II­6­2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben. Kategorie des Gewicht­Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 70 Kriterium: Art: Preis Bezeichnung: Preis

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Beschreibung: Die Bewertungsmethodik wird im Formblatt „II­6­2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben. Kategorie des Gewicht­Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 30

5.1.11 Auftragsunterlagen Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/11/2026 10:00 +01:00 Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/ platformId/7/tenderId/121016588 Ad­hoc­Kommunikationskanal: Name: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121016588 URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121016588

5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe Bedingungen für die Einreichung: Elektronische Einreichung: Erforderlich Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/ tenderId/121016588 Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch Elektronischer Katalog: Nicht zulässig Varianten: Nicht zulässig Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 09/11/2026 10:00 +01:00 Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Unvollständige Teilnahmeanträge und Angebote werden grundsätzlich vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bieter aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (Nachforderung). Auf eine derartige Nachforderung dürfen die Bieter nicht vertrauen. Auftragsbedingungen: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: 1.) Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz vom 02.03.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 Gesetz vom 15.08.1974. Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig Aufträge werden elektronisch erteilt: ja Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15 Techniken Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung Schlichtungsstelle: Gebäudemanagement Schleswig­Holstein AöR Nachprüfungsstelle Org.­Z. 812 Überprüfungsstelle: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig­Holstein Informationen über die Überprüfungsfristen: Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff.

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GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:


  1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

  1. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

  1. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

  1. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,

  1. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags­ oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 GWB vorliegt.

"Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU. Nach Ablauf der vorgenannten Fristen ist ein Antrag nach § 160 GWB, mit welchem die Feststellung der Unwirksamkeit des öffentlichen Auftrags begehrt wird, unstatthaft. Im Übrigen kann ein Vertrag als nicht von Anfang an unwirksam erachtet werden, wenn nach Prüfung aller maßgeblichen Gesichtspunkte zwingende Gründe des Allgemeininteresses dies ausnahmsweise rechtfertigen.“ " Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Gebäudemanagement Schleswig­ Holstein AöR

8 Organisationen

8.1 ORG­0001 Offizielle Bezeichnung: Land Schleswig­Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig­Holstein AöR Registrierungsnummer: t:04315990 Postanschrift: Küterstraße 30 Stadt: Kiel Postleitzahl: 24103 Land, Gliederung (NUTS): Kiel, Kreisfreie Stadt (DEF02) Land: Deutschland E­Mail: E­Vergabe­Fbdl@gmsh.de Telefon: +494315992300 Fax: +494315991520 Internetadresse: http://www.gmsh.de Profil des Erwerbers: https://www.gmsh.de Rollen dieser Organisation: Beschaffer

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8.1 ORG­0003 Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig­Holstein Registrierungsnummer: t:04319884640 Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94 Stadt: Kiel Postleitzahl: 24105 Land, Gliederung (NUTS): Kiel, Kreisfreie Stadt (DEF02) Land: Deutschland E­Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de Telefon: +49 431­988­4542 Fax: +49 431­988­4702 Rollen dieser Organisation: Überprüfungsstelle

8.1 ORG­0005 Offizielle Bezeichnung: Gebäudemanagement Schleswig­Holstein AöR Nachprüfungsstelle Org.­Z. 812 Registrierungsnummer: t:043159900 Postanschrift: Küterstraße 30 Stadt: Kiel Postleitzahl: 24103 Land, Gliederung (NUTS): Kiel, Kreisfreie Stadt (DEF02) Land: Deutschland E­Mail: E­Vergabe­Fbdl@gmsh.de Telefon: +49 431­599­1112 Fax: +49 431­599­1119 Rollen dieser Organisation: Schlichtungsstelle

8.1 ORG­0006 Offizielle Bezeichnung: Gebäudemanagement Schleswig­Holstein AöR Registrierungsnummer: t:04315992300 Postanschrift: Küterstraße 30 Stadt: Kiel Postleitzahl: 24103 Land, Gliederung (NUTS): Kiel, Kreisfreie Stadt (DEF02) Land: Deutschland E­Mail: E­Vergabe­Fbdl@gmsh.de Telefon: +49 431­599­2300 Fax: +49 431­599­1510 Internetadresse: http://www.gmsh.de Rollen dieser Organisation: Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 2cfb01c6­c8b2­4426­82fb­44a9455260ae ­ 02 Formulartyp: Wettbewerb Art der Bekanntmachung: Auftrags­ oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung

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Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/10/2026 14:38 +02:00 Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch

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