26-18863 Neubau Schöpfwerke Stuhr - Bericht.pdf

Bodenkundliche Baubegleitung für den Hochwasserschutz am Klosterbach und an der Varreler Bäke

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Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Beratende Ingenieure

Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH STANDORT TOSTEDT Bericht Nr. 26 - 18863 Elsterbogen 18 21255 Tostedt +49 4182 28770 Projekt: Hochwasserschutzmaßnahme tostedt@dr-beusse.de am Klosterbach ab der Varreler Bäke in der Gemeinde Stuhr STANDORT HAMBURG Wilkensweg 6

STANDORT BREMEN Opitzstraße 17 Auftraggeber: IDN Ingenieur-Dienst-Nord GmbH 28755 Bremen Marie-Curie-Str. 13 +49 421 89813724 bremen@dr-beusse.de 28876 Oyten

GESCHÄFTSFÜHRENDER GESELLSCHAFTER Dipl.-Geol. Jens Schmitz AG Tostedt | HRB 4060 Finanzamt Buchholz i.d.N. USt-Id. Nr. DE 180 892 056

Auftrag: Geotechnischer Bericht BANKVERBINDUNG Kreissparkasse Stade DE87 2415 1116 0000 4204 22 NOLADE21STK

MITGLIEDSCHAFTEN DGGT BWK erteilt am: 31. Januar 2026 DWA VSVI IK Niedersachsen

INGENIEURGRUPPE PTM Arnsberg Bautzen Bremen Danzig vom: 27. April 2026 Dortmund Hamburg Jena Riga Stade Tostedt

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Vorangegangene Berichte:

10 - 12501 Neubau eines Hochwasser- Baugrunduntersuchung, -beurteilung schutzdeiches an dem Kloster- und geotechnischer Bericht nach bach / der Varreler Bäke in der DIN 4 020 unter Berücksichtigung des Gemeinde Stuhr Merkblatts DWA-M 507 sowie Nachweis des Deichkörpers

10 - 12501.2 Neubau eines Hochwasser- Erdstatische Nachweis der Dichtwand schutzdeiches an dem Kloster- bach / der Varreler Bäke in der Gemeinde Stuhr

14 - 13744 Hochwasserschutzplanungen Ergänzende Baugrunduntersuchung, - am Klosterbach / Varreler beurteilung und Gründungsberatung für Bäke in der Gemeinde Stuhr die geänderte Planung und unter Berücksichtigung der neuen Normen

14 - 13744.2 Hochwasserschutzplanungen Ergänzende geotechnische Berech- am Klosterbach / Varreler nungen Bäke in der Gemeinde Stuhr

23 - 17779 Hochwasserschutzmaßnah- Ergänzende Standsicherheitsberech- men am Klosterbach und der nungen aufgrund der Anpassung an die Varreler Bäke in der Gemeinde geänderte Planung - 1. Revision Stuhr

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I Inhaltsverzeichnis

Seite II Tabellenverzeichnis 4 III Anlagenverzeichnis 5 IV Anhang 5 1 Auftrag und Vorgang 6 2 Bearbeitungsunterlagen 8 3 Örtliche Situation und Bauwerk 12 4 Baugrund 13 4.1 Erkundung 13 4.2 Aufbau 14 4.3 Wasser 17 4.4 Tragfähigkeit 18 4.5 Laborversuche 19 4.5.1 Wassergehaltsbestimmung nach DIN EN ISO 17 892 - 1 19 4.5.2 Bestimmung der Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17 892 - 4 20 4.5.3 Glühverlust nach DIN 18 128 21 5 Chemismus 22 5.1 Probenentnahme und Probenbildung Boden 22 5.2 Untersuchungsergebnisse BBodSchV (Vorsorgewerte) 23 5.3 Untersuchungsergebnisse Ersatzbaustoffverordnung (EBV) 24 5.4 Hinweise 25 5.4.1 Bewertung der Ergebnisse nach der Ersatzbaustoffverordnung 25 5.4.2 Allgemeines 25 5.5 Chemische Beschaffenheit Grundwasser 26 5.5.1 Felduntersuchungen 26 5.5.2 Stahl- und Betonaggressivität 26 6 Homogenbereiche, Bodenklassifikationen und -kennwerte 28 6.1 Vorbemerkungen 28 6.2 Homogenbereiche nach DIN 18 300 30 6.3 Charakteristische Bodenkennwerte 34 6.4 Verdichtbarkeit der erkundeten Böden 36

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7 Baugrund- und Gründungsbeurteilung 37 7.1 Eingangsdaten 37 7.2 Ermittlung der Bettungsmoduln 39 8 Empfehlungen zur Bauausführung 44 8.1 Erd- und Gründungsarbeiten 44 8.2 Baugrubensicherung 47 8.3 Bauzeitliche Wasserhaltungsmaßnahmen und Bauwerksabdichtung 49 8.4 Allgemein 51 9 Zusammenfassung 52

II Tabellenverzeichnis Seite Tabelle 4-1: Vereinfachter Baugrundaufbau 16 Tabelle 4-2: Ergebnisse der Wassergehaltsbestimmung nach DIN EN ISO 17 892 - 1 19 Tabelle 4-3: Ergebnisse der Siebanalysen nach DIN EN ISO 17 892 - 4 20 Tabelle 4-4: Ergebnisse der Bestimmung des Glühverlusts nach DIN 18 128 21 Tabelle 5-1: Zusammensetzung der charakterisierenden Proben 22 Tabelle 5-2: Analyseergebnisse der Bodenproben nach BBodschV 23 Tabelle 5-3: Analyseergebnisse der Materialproben nach EBV 24 Tabelle 5-4: Ergebnisse der Bestimmung des Glühverlusts nach DIN 18 128 27 Tabelle 6-1: Homogenbereiche für Erdarbeiten: DIN 18 300 (Schöpfwerk A1r-SW1) 30 Tabelle 6-2: Homogenbereiche für Erdarbeiten: DIN 18 300 (Schöpfwerk Varreler Graft) 31 Tabelle 6-3: Bodenkennwerte (charakteristische Werte) 34 Tabelle 6-4: Bodenmechanische Ansätze für eine Pfahlgründung 35 Tabelle 6-5: Bautechnische Klassen zur Verdichtbarbarkeit 36 Tabelle 7-1: Errechnete Bettungsmoduln für die Sohlplatten (Schöpfwerk A1r-SW1) 41 Tabelle 7-2: Errechnete Bettungsmoduln für die Sohlplatten (Schöpfwerk Varreler Graft) 42

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III Anlagenverzeichnis

1 2 Blatt Übersichtslagepläne aus 2011 und aus 2014 2 3 Blatt Lagepläne 3 8 Blatt Säulendiagramme der abgeteuften Kleinbohrungen (BS) und Rammdia- gramme (DPH) 4 1 Blatt Bestimmung des Wassergehaltes nach DIN EN ISO 17 892 - 1 5 1 Blatt Bestimmung der Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17 892 - 4 6 1 Blatt Ermittlung des Glühverlustes nach DIN 18 128 7 3 Blatt Grundbruch- und Setzungsberechnungen für Schöpfwerk A1I-SW2, Bereich Auslauf (BS-P) 8 2 Blatt Grundbruch- und Setzungsberechnungen für Schöpfwerk A1I-SW2, Bereich Vorflut (BS-P) 9 3 Blatt Grundbruch- und Setzungsberechnungen für Schöpfwerk A1I-SW2, Bereich Einlauf / Pumpe (BS-P) 10 3 Blatt Grundbruch- und Setzungsberechnungen für Schöpfwerk Varreler Graft, Bereich Auslauf (BS-P) 11 2 Blatt Grundbruch- und Setzungsberechnungen für Schöpfwerk Varreler Graft, Bereich Vorflut (BS-P) 12 3 Blatt Grundbruch- und Setzungsberechnungen für Schöpfwerk Varreler Graft, Bereich Einlauf / Pumpe (BS-P)

IV Anhang

1 5 Blatt Prüfbericht-Nr.: 2026P508845 / 1 vom 09. April 2026, Unterlagen der GBA, Gesellschaft für Bioanalytik mbH aus Pinneberg, Material: Humoser Oberboden 2 6 Blatt Prüfbericht-Nr.: 2026P508252 / 1 vom 02. April 2026, Unterlagen der GBA, Gesellschaft für Bioanalytik mbH aus Pinneberg, Material: Sand 3 5 Blatt Prüfbericht-Nr.: 2026P508983 / 1 vom 10. April 2026, Unterlagen der GBA, Gesellschaft für Bioanalytik mbH aus Pinneberg, Material: Wasser

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1 Auftrag und Vorgang

Im Zuge von Hochwasserschutzmaßnahmen plant der Ochtumverband aus 27243 Harpstedt an den Flussläufen des „Klosterbach“ und der „Varreler Bäke“ in der Gemeinde Stuhr den Neubau einer Deichtrasse, die Errichtung von Hochwasser- schutzwänden sowie den Neubau von Entlastungs- und Überführungsbauwerken innerhalb der Deichtrassen.

Die Planungen der Hochwasserschutzmaßnahmen werden durch die IDN, Ingenieur- Dienst-Nord GmbH aus 28876 Oyten (im Folgenden als „IDN GmbH“ bezeichnet) durchgeführt.

Im Jahr 2011 wurden bereits umfangreiche Baugrunderkundungen durch das aufstel- lende Büro im Bereich der damals festgelegten Deichtrasse ausgeführt. In diesem Zusammenhang ist die Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH aus 21255 Tostedt mit einer Baugrunduntersuchung, -beurteilung und der Erstellung eines geotechnischen Berichts nach DIN 4 020 unter Berücksichtigung des Merk- blatts DWA-M 507 sowie mit den rechnerischen Nachweisen des geplanten Deich- körpers beauftragt worden. Der dazugehörige Bericht ist der IDN GmbH am 30. Juni 2011 unter der Berichtsnummer 10 - 12501 übergeben worden.

Im Rahmen einer Umplanung des Deichkörpers im Hinblick auf eine Innendichtung wurde das aufstellende Büro ergänzend mit den erdstatischen Nachweisen für eine Dichtwand beauftragt. Der Bericht wurde dem Auftraggeber unter der Berichtsnum- mer 10 - 12501.2 am 08. Mai 2013 übergeben. Diese Variante kommt allerdings auf- grund der geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse vor Ort sowie aus wirt- schaftlichen Gründen nicht zum Tragen.

Aufgrund einer Überplanung der gesamten Deichtrasse, sowie infolge der Nor- menänderungen im Zuge des Eurocodes 7: „Entwurf, Bemessung und Berechnung in der Geotechnik“ wurde die Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH am 10. Juni 2014 durch die IDN GmbH mit einer ergänzenden Baugrunduntersuchung und -beurteilung sowie einer Gründungsberatung beauftragt. Mit dem Gutachten 14 - 13744 wurden die ergänzenden Feld- und Laboruntersuchungen sowie die geohydraulischen und erdstatischen Berechnungen für die Deichquerschnittsvarian- ten sowie die Hochwasserschutzwände übergeben.

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Am 13. Januar 2015 wurde die Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH mit der Durchführung von ergänzenden geotechnischen Untersuchungen, insbeson- dere die Ermittlung der anfallenden Wassermengen auf der Grundlage einer instati- onären Berechnung, beauftragt. Die Ergebnisse wurden im Bericht 14 - 13744.2 vom 04. März 2015 zusammenfassend dargestellt.

Im Zuge der Planfeststellung erfolgten Änderungen in der Deichtrasse. Am südlichen Ende des 3. Abschnitts, im Bereich des vorhandenen Sees nahe der BAB A1, sollen die geplanten Dämme näher an das Gewässer versetzt werden. Die hierzu durchge- führten Standsicherheitsberechnungen sind im Bericht 23 - 17779 vom 15. März 2023 dokumentiert.

Die aktuelle Projektentwicklung umfasst den Neubau von zwei Schöpfwerken, meh- reren Durchlässen und Entnahmeschächten sowie einer Hochwasserschutzwand in Form von Spundwänden.

Mit der Durchführung von Baugrunduntersuchungen und -beurteilungen sowie der Erstellung eines Geotechnischen Berichts an den Standorten der Schöpfwerke wurde die Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH, Elsterbogen 18, 21255 Tostedt, am 31. Januar 2026 durch das planende Büro, die Ingenieur-Dienst- Nord GmbH, beauftragt.

Im vorliegenden Bericht wird der erkundete Baugrund ingenieurgeologisch beschrie- ben und bodenmechanisch bewertet. Darüber hinaus werden Aussagen zu den Grundwasserverhältnissen getroffen sowie Angaben zur chemischen Beschaffenheit der anstehenden Materialien gemacht.

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2 Bearbeitungsunterlagen

Zur Bearbeitung standen uns u.a. folgende Unterlagen zur Verfügung:

a) Bericht 10 - 12501 „Baugrunduntersuchung, -beurteilung und geotechnischer Bericht nach DIN 4 020 unter Berücksichtigung des Merkblatts DWA-M 507 sowie Nachweis des Deichkörpers“ vom 30. Juni 2011, Unterlage des aufstellenden Büros

a) Bericht 10 - 12501.2 „Erdstatische Nachweis der Dichtwand“ vom 08. Mai 2013, Unterlage des aufstellenden Büros

b) Bericht 14 - 13744 „Ergänzende Baugrunduntersuchung, -beurteilung und Grün- dungsberatung für die geänderte Planung und unter Berücksichtigung der neuen Normen“ vom 08. Oktober 2014, Unterlage des aufstellenden Büros

c) Bericht 14 - 13744.2 „Ergänzende geotechnische Berechnungen“ vom 04. März 2015, Unterlage des aufstellenden Büros

d) Bericht 23 - 17779 „Ergänzende Standsicherheitsberechnungen aufgrund der An- passung an die geänderte Planung“ vom 15. März 2023, Unterlage des aufstel- lenden Büros

e) Übersichtslageplan - Geplante Maßnahmen, Arbeitskarte vom 18. Februar 2026, Maßstab im Original 1 : 2.000, aus 02/26, Leistungsphase: Genehmigungspla- nung, erstellt und digital zur Verfügung gestellt durch die IDN Ingenieur-Dienst- Nord GmbH, 28876 Oyten

f) Übersichtslageplan - Geplante Maßnahmen mit Bäumen, Arbeitskarte vom 18. Februar 2026, Maßstab im Original 1 : 2.000, aus 02/26, Leistungsphase: Ge- nehmigungsplanung, erstellt und digital zur Verfügung gestellt durch die IDN In- genieur-Dienst-Nord GmbH, 28876 Oyten

g) Moordeicher Wasserzug Schöpfwerk Variante 3, Vorabzug vom 13. Januar 2026, Maßstab im Original 1 : 50, aus 11/25, Leistungsphase: Vorplanung, erstellt und digital zur Verfügung gestellt durch die IDN Ingenieur-Dienst-Nord GmbH, 28876 Oyten

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h) Nördliches Schöpfwerk A1r-SW1: Geologische Karte mit Eisrandlagen, Maßstab 1 : 50.000, eingesehen auf dem NIBIS®-Kartenserver des Landesamtes für Berg- bau, Energie und Geologie (LBEG) am 17. April 2026 (URL: https://nibis.lbeg.de/cardomap3/?permalink=1NlUt3zF)

i) Südliches Schöpfwerk A1I-SW2 Varreler Graft: Geologische Karte mit Eisrandla- gen, Maßstab 1 : 50.000, eingesehen auf dem NIBIS®-Kartenserver des Landes- amtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) am 17. April 2026 (URL: https://nibis.lbeg.de/cardomap3/?permalink=1XQdU7q5)

j) Nördliches Schöpfwerk A1r-SW1: Hydrogeologische Karte, Maßstab 1 : 200.000, eingesehen auf dem NIBIS®-Kartenserver des Landesamtes für Bergbau, Ener- gie und Geologie (LBEG) am 17. April 2026 (URL: https://nibis.lbeg.de/cardo- map3/?permalink=1An5KXXT)

k) Südliches Schöpfwerk A1I-SW2: Hydrogeologische Karte, Maßstab 1 : 200.000, eingesehen auf dem NIBIS®-Kartenserver des Landesamtes für Bergbau, Ener- gie und Geologie (LBEG) am 17. April 2026 (URL: https://nibis.lbeg.de/cardo- map3/?permalink=C17C9dp)

l) Schichtenverzeichnisse der abgeteuften Kleinbohrungen sowie Laborprotokolle, Unterlagen des aufstellenden Büros

m) DWA-A 138-1 Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser – Teil 1: Pla- nung, Bau, Betrieb, Hrsg. DWA e.V., Hennef 2024

n) LÄNDERARBEITSGEMEINSCHAFT ABFALL, 2004: Anforderungen an die stoff- liche Verwertung von mineralischen Reststoffen/Abfällen - Technische Regeln

o) LÄNDERARBEITSGEMEINSCHAFT ABFALL, 2004: Anforderungen an die stoff- liche Verwertung von mineralischen Abfällen. Teil II: Technische Regeln für die Verwertung - 1.2 Bodenmaterial (TR-Boden)

p) Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) vom 12. Juli 1999 (BGBI. I S. 1554), die zuletzt durch Artikel 126 der Verordnung vom 19. Juni 2020 (BGBI. I S. 1328) geändert worden ist

q) Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung - DepV) vom 27. April 2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 9. Juli 2021 (BGBl. I S. 2598) geändert worden ist

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r) Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustof- fen in technische Bauwerke (Ersatzbaustoffverordnung - ErsatzbaustoffV) vom 09. Juli .2023 (BGBI. I S. 2598 (Nr. 43))

s) Ergänzende Hinweise zur Einstufung von Bodenmaterial, Baggergut und Bau- schutt nach der Gefährlichkeit im Sinne der Abfallverzeichnis - Verordnung: Nach der Ersatzbaustoffverordnung untersuchte Materialien vom 28. November 2022, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Handreichung Qualifizierte Entsorgung von mineralischen Abfällen im Straßen- bau, Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Septem- ber 2019

t) EA-Pfähle (2012): Empfehlungen des Arbeitskreises „Pfähle“, 2. Auflage 2012, Hrsg. DGGT e.V.

u) EAU (2020): Empfehlungen des Arbeitsausschusses „Ufereinfassungen“, Häfen und Wasserstraßen, 12. Auflage 2020, Hrsg. Arbeitsausschuss „Ufereinfassun- gen“ (DGGT e.V., HTG e.V.)

v) EAB Empfehlungen des Arbeitskreises „Baugruben“ 6. Auflage 2021, Hrsg. DGGT e. V.

w) Grundbau-Taschenbuch Teil 1: Geotechnische Grundlagen, 8. Auflage 2017, Hrsg. Karl Josef Witt

x) Grundbau-Taschenbuch Teil 2: Geotechnische Verfahren, 8. Ausgabe 2018, Hrsg. Karl Josef Witt

y) Grundbau-Taschenbuch Teil 3, Gründungen und geotechnische Bauwerke, 8. Auflage 2018, Hrsg. Witt, K.-J.

z) Handbuch Eurocode 7 - Geotechnische Bemessung, Band 1: Allgemeine Regeln, 1. Auflage 2011, Hrsg. DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

aa) Empfehlungen des Arbeitskreises "Baugruben" (EAB), 5., vollständig überarbei- tete Auflage - September 2012

bb) Merkblatt BWK-M8: Ermittlung des Bemessungsgrundwasserstandes für Bau- werksabdichtungen, Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) e.V., September 2009

cc) Floss, R.: Handbuch ZTV E-StB - Kommentar und Leitlinien mit Kompendium Erd- und Felsbau

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dd) DIN-Normen DIN 1 054 Baugrund - Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau DIN 1 055 Einwirkung auf Tragwerke - Teil 2 Bodenkenngrößen DIN 4 017 Baugrund - Berechnung des Grundbruchwiderstands von Flachgründungen DIN 4 018 Baugrund - Berechnung der Sohldruckverteilung unter Flächengründungen DIN 4 019 Baugrund - Setzungsberechnung bei lotrechter, mittiger Belastung DIN 4 020 Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke - Ergänzende Regelungen zu DIN EN 1 997 DIN 4 030 Beurteilung betonangreifender Wässer, Böden und Gase - Teil 1: Grundlagen und Grenzwerte DIN 4 124 Baugruben und Gräben - Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten DIN 18 128 Baugrund - Untersuchung von Bodenproben

  • Bestimmung des Glühverlustes DIN 18 196 Erd- und Grundbau - Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke DIN 18 300 VOB - Teil C: ATV - Erdarbeiten DIN 18 304 VOB - Teil C: ATV - Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten DIN 18 533 Abdichtung von erdberührten Bauteilen DIN EN 1 997 Eurocode 7 - Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik DIN EN ISO 14 688 Geotechnische Erkundung und Untersuchung Benennung, Beschreibung und Klassifizierung von Böden DIN EN ISO 17 892 Geotechnische Erkundung und Untersuchung

  • Laborversuche an Bodenproben DIN EN ISO 22 475 Geotechnische Erkundung und Untersuchung

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3 Örtliche Situation und Bauwerk

Gemäß den Bearbeitungsunterlagen e) und f) erstreckt sich das Untersuchungs- gebiet von der Ortschaft „Groß Mackenstedt“ bis zum Bremer Stadtteil „Huchting“. Der „Klosterbach“ fließt hier von Süden nach Norden. Ab der Ortschaft „Tölkenbrück“ wird der Flußlauf „Varreler Bäke“ genannt. Im Bereich der Planungen verläuft die „Varreler Bäke“ bzw. der „Klosterbach“ gemäß der Bearbeitungsunterlage b) im Bereich der Kilometrierungen km 4+075,00 bis km 10+478,00.

Zurzeit verläuft entlang des Flusslaufs noch eine anthropogene Verwallung, die auf- grund des Aufbaus sowie den Anforderungen an den Hochwasserschutz nicht mehr ausreicht und daher durch den neuen Deichkörper überbaut oder vollständig rückge- baut werden muss.

Die überplante Hochwasserschutztrasse erstreckt sich entsprechend der Bearbeitungsunterlage b) über vier Abschnitte, die von Baukilometer km 0+000,00 (Norden) bis km 6+384,29 (Süden) verlaufen.

Eine Übersicht des gesamtheitlichen Planungsgebiets ist dem Übersichtslageplan aus der Anlage 1.1 und der 1. Planungsabschnitt der Anlage 1.2 zu entnehmen. Der in diesem Bericht betrachtete Planungsbereich ist in Anlage 2.1 dargestellt.

An der nördlichen Flusskonfluenz der Varreler Bäke mit dem Moordeicher Wasserzug sowie am südlichen Zusammenfluss von Klosterbach und Varreler Graft ist die Errichtung eines Schöpfwerkes vorgesehen.

Die genaue Lage der geplanten Baumaßnahmen ist in den Bearbeitungsunterlagen e) und f) sowie der Anlage 2.2 und der Anlage 2.3 zu entnehmen.

Anhand der vorliegenden Unterlagen wird davon ausgegangen, dass die beiden Schöpfwerke in baugleicher Ausführung errichtet werden. Die Grundfläche beträgt entsprechend dem dargestellten Grundriss in der Bearbeitungsunterlage g) nähe- rungsweise a / b = 17,00 m / 8,50 m. Weitere Bauwerksdaten wie Abmessungen oder Bau-, Last- und Fundamentplänen standen dem aufstellenden Büro nicht zur Verfügung.

Anhand der vorliegenden Daten über das geplante Bauwerk sowie der Kenntnisse über den örtlichen Baugrund wurde das Bauvorhaben für die Planung der Untersu- chungen gemäß der DIN EN 1 997-1 (bzw. DIN 4 020) in die Geotechnische Katego- rie GK 3 eingestuft.

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4 Baugrund

4.1 Erkundung

Die Erkundungsarbeiten wurden unter Einhaltung der Meldefrist der Aufschlussarbei- ten, entsprechend dem Geologiedatengesetz - GeolDG, durch das aufstellende Büro am 11. und 12. März 2026 durchgeführt.

Die Geländetopografie an beiden Standorten ist jeweils als weitgehend eben zu beschreiben. Zwischen den Ansatzpunkten der ausgeführten Feldarbeiten wurde am nördlichen Schöpfwerk eine Höhendifferenz von etwa 0,12 m und am südlichen Schöpfwerk Varreler Graft von rund 0,75 m festgestellt. Entlang der Trasse steigt das Gelände in südlicher Richtung mit einer insgesamt gemessenen Höhendifferenz von ungefähr 1,70 m an.

Insgesamt wurden im Untersuchungsgebiet elf Kleinbohrungen (BS) gemäß DIN EN ISO 22 475 (NW 80 mm) ausgeführt. Drei der Bohrungen wurden südlich der Untersuchungsfläche parallel zur „Varreler Landstraße“ niedergebracht (Bohrungen BS 11 bis BS 13). Diese werden im vorliegenden Bericht nicht berücksichtigt, da sie im Zusammenhang mit einer separaten, im Rahmen von Hochwasserschutzmaßnah- men geplanten Baumaßnahme durchgeführt wurden.

Bei den verbleibenden acht Bohrungen konnte die projektierte Endtiefe von 10,00 m nicht erreicht werden. Ab Tiefen zwischen 6,10 m und 8,30 m unter der Geländeober- kante war kein weiterer Bohrfortschritt zu verzeichnen.

Zusätzlich zu den Kleinbohrungen sind an vier Untersuchungspunkten schwere Rammsondierungen (DPH) nach DIN EN ISO 22 476-2 bis in eine Tiefe von 10,00 m unter der Geländeoberkante ausgeführt worden. Die Schlagzahlen (N₁₀) bzw. der Eindringwiderstand aus den Rammsondierungen dienen zur näherungsweisen Bestimmung der relativen Lagerungsdichte und der daraus abgeleiteten bodenme- chanischen Kennwerte.

Die Ansatzpunkte der Kleinbohrungen (BS) und der schweren Rammsondierungen (DPH) sind auf dem Lageplan in der Anlage 2 dargestellt. Die Lage und die Ansatz- höhen der Untersuchungspunkte wurden mittels GNSS (HPES) mit einer Genauigkeit von ±2 cm (Lage) bzw. ±3 cm (Höhe) eingemessen.

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4.2 Aufbau

Das in den Bohrungen gewonnene Bohrgut wurde durch den betreuenden Ingenieur- geologen angesprochen und beschrieben. Die Bodenschichten sind in Form von Säulendiagrammen aufgetragen und dem Gutachten als Anlage 3 beigefügt.

Wurde an einem Bohrpunkt zusätzlich eine Rammsondierung durchgeführt, so ist das entsprechende Diagramm neben dem Bohrprofil dargestellt. An den Bohrpunkten, an denen keine Ergebnisse von Rammsondierungen vorliegen, sind die Lagerungsdich- ten durch Interpolation und / oder nach der Geschwindigkeit des Bohrfortschrittes abgeschätzt worden.

Einen Anhalt über den oberen geologischen Horizont gibt die Geologische Karte (Bearbeitungsunterlagen h) und i)). Demnach stehen im Untersuchungsgebiet holozäne Sande an. Am südlichen Schöpfwerk grenzen im westlichen Bereich weich- zeitliche Sandablagerungen an die zu untersuchende Fläche.

Vergleichbare Baugrundverhältnisse wurden im Liegenden von Oberboden in einer weitestgehend homogenen Baugrundschichtung erkundet.

Nachfolgend wird der Baugrund auf Grundlage der aktuell ausgeführten Baugrund- aufschlüsse zusammenfassend beschrieben und durch die Bestandsaufschlüsse aus dem Jahr Juni 2011 (Bearbeitungsunterlage a)) sowie aus dem Jahr 2014 (Bearbei- tungsunterlage b)) ergänzt.

Details der Aufschlüsse aus dem Jahr 2026 sind den Säulen- und Rammdiagrammen in der Anlage 3 zu entnehmen.

Den Beginn der Schichtenfolge bildet Oberboden (Mutterboden) in lockerer Lage- rung. Die Schichtmächtigkeit beträgt zwischen 0,40 m und 1,30 m. Bodenmecha- nisch ist der Oberboden als Sand mit schwach schluffigen bis schluffigen und schwach humosen bis humosen Beimengungen zu bewerten.

Ausweislich der Bestandsbohrungen BS 275 bis BS 277 wird der Oberboden lokal von anthropogenen Auffüllungen mit Mächtigkeiten bis zu 1,40 m unterlagert. Die Auffüllungen sind bodenmechanisch als Sande mit humosen sowie schluffigen Bei- mengungen anzusprechen, die vereinzelt auch Anteile von Bauschuttresten führen.

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Des Weiteren sind oberflächennah Schichten aus organogenen Böden (Mudde), als Schluff mit sandigen, tonigen und organischen Anteilen, im plastischen Konsistenz- bereich (weich, weich bis steif) erkundet worden. Am Ansatzpunkt BS 4 (Schöpfwerk A1r-SW1) wurde Mudde in einer Tiefe zwischen 3,90 m und 4,30 m unter der Gelän- deoberkante erbohrt.

Am Schöpfwerk Varreler Graft werden die oberen Sande von einer 0,30 m mächtigen Schicht aus einem Auensediment unterbrochen. Die Schicht ist als Sand bis Schluff mit schwach tonigen schwach organischen Anteilen im Nebengemenge zu bewerten.

Bis zur Endteufe der Bohrungen sind Sande in unterschiedlichen Korngrößenabstu- fungen erbohrt worden. Sie sind überwiegend als Mittelsande zu beschreiben. Gemäß der Rammsondierungen sowie anhand der Einschätzung des Bohrfortschritts sind die Sande überwiegend als mitteldicht gelagert einzustufen; mit zunehmender Tiefe weisen sie auch eine dichte Lagerung auf.

In der nachfolgenden Tabelle wird ein vereinfachter Baugrundaufbau angegeben, der die erkundeten Schichten im Hinblick auf die Lage und die Tiefe zusammenfasst. Der vereinfachte Baugrundaufbau ist nicht als allgemeingültige Schichtung über das ganze Erkundungsgebiet zu verstehen.

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SchichtunterkanteErkundet in BohrungBezeichnungLagerungsdichte /
[m NHN]Konsistenz
Schöpfwerk A1r-SW1 (BS 1 bis BS 4, BS 275 bis BS 277)
3,14 bis 3,49BS 1 bis BS 4 und BS 275 bis BS 277Oberbodenlocker
2,57BS 276anthropogene Auffüllungenlocker
-0,60 bis 2,84BS 4, BS 275 und BS 277Muddeweich bis steif, halbfest
-4,28 bis -0,44BS 1 bis BS 4 und BS 275 bis BS 277Sandelocker, mitteldicht, dicht
Schöpfwerk Varreler Graft (BS 5 bis BS 8, BS 245, BS 246, BS 248 bis BS 252, BS 278)
3,57 bis 5,07BS 5 bis BS 8, BS 245, BS 246, BS 248 bis BS 252 und BS 278Oberbodenlocker
3,76 bis 4,70BS 248 bis BS 252 und BS 276anthropogene Auffüllungenlocker
3,40 bis 3,85BS 248 und BS 278Muddeweich, weich bis steif
2,64BS 8Auensediment (Sand - Schluff)mitteldicht
-3,66 bis 2,69BS 5 bis BS 8, BS 245, BS 246, BS 248 bis BS 252 und BS 278Sandelocker, mitteldicht, dicht

Tabelle 4-1: Vereinfachter Baugrundaufbau

Hinweis:

Baugrundaufschlüsse basieren auch bei Einhaltung der nach den gültigen Vorschrif- ten vorgegebenen Rasterabstände zwangsläufig auf punktuellen Aufschlüssen, sodass Abweichungen von den vorstehend beschriebenen Verhältnissen zwischen den Ansatzpunkten nicht völlig ausgeschlossen werden können.

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4.3 Wasser

Die Grundwasseroberfläche liegt gemäß den Bearbeitungsunterlagen j) und k) groß- räumig betrachtet auf Höhenkoten zwischen 1,00 m NHN und 5,00 m NHN.

Nach den Bohrarbeiten wurden die Bohrlöcher kurzfristig mit Peilrohren versehen und es konnte in allen Bohrlöchern ein Wasserstand mittels Lichtlot gemessen wer- den. Dieser lag zum Zeitpunkt der Erkundung zwischen 0,80 m und 1,60 m unter der Geländeoberkante. Dies entspricht Höhenkoten zwischen 2,67 m NHN und 3,63 m NHN.

Im Vergleich der vorliegenden Höhenkoten mit der Hydrogeologischen Karte liegen die Grundwassergleichen im Bereich der gemessenen Wasserstände. Dementspre- chend wurde das obere Grundwasserstockwerk angebohrt.

Aufgrund der geringen Wasserdurchlässigkeit der organogenen und bindigen Böden (Mudde, Schluff) kann sich infolge starker Niederschläge bzw. saisonal ein oberflä- chennaher Stauwasserhorizont bis zur Geländeoberkante in diesen Bereichen aus- bilden.

Die Bohrungen aus den Jahren 2011 und 2014 weisen gemessene Wasserstände auf Höhekoten zwischen 2,47 m NHN und 3,45 m NHN auf und zeigen damit vergleichbare Grundwasserverhältnisse.

In den erdstatischen Berechnungen wird unter Berücksichtigung der Bearbeitungs- unterlage g) ein Bemessungswasserstand auf einer Höhenkote von 4,77 m NHN (HQ100) angesetzt.

Hinweis:

Bei dem gemessenen Grundwasser handelt es sich allerdings um noch nicht beru- higte Wasserstände, die jahreszeitlich und witterungsbedingt sowie infolge von Wasserstandschwankungen der „Varreler Bäke“ bzw. des „Klosterbachs“ auch höher oder niedriger ausfallen können.

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Ein Bemessungswasserstand bzw. der höchste zu erwartende Grundwasserstand kann rechtssicher nur anhand der Auswertung von weiterführenden Daten, wie mehr- jährigen Grundwasserganglinien, angegeben werden. Da derartige Daten nicht vor- liegen und deren Erhebung nicht Bestandteil der beauftragten Leistungen gewesen ist, basieren die angegebenen Wasserstände auf einer fachtechnischen Abschät- zung unter Berücksichtigung der örtlichen Situation sowie der gemessenen Werte.

Der Bemessungswasserstand beziehungsweise der höchste zu erwartende Grund- wasserstand (zeHGW) ist im Hinblick auf die Bauwerksabdichtung nach den gelten- den Regelwerken auf Höhe der Geländeoberkante festzulegen.

4.4 Tragfähigkeit

Nachfolgend werden die Tragfähigkeitseigenschaften der anstehenden Baugrund- schichtungen im Hinblick auf die geplante Baumaßnahme bewertet. Diese Angaben basieren auf Erfahrungswerte, die sich aufgrund von Erkenntnissen aus Baumaßnah- men mit vergleichbarer Beschaffenheit ergeben.

Der Oberboden (Mutterboden) ist aufgrund seiner bodenmechanischen Zusammen- setzung und der Lagerungsdichte nicht zum Abtrag von Lasten geeignet.

Den anthropogenen Auffüllungen sind aufgrund der Fremdbestandteile wie Bau- schutt und organischen Beimengungen keine bis mäßige Tragfähigkeitseigenschaf- ten zuzuweisen. Den sandigen Auffüllungen ohne wesentliche Fremdbestandteile können bessere Tragfähigkeiten zugeschrieben werden.

Bei den Muddeschichten handelt es sich um organogene Böden mit hoher Verform- barkeit und geringer Tragfähigkeit. Diese sind unter Lasteinwirkung als setzungsemp- findlich zu bewerten und für eine Gründung nicht geeignet.

Die Tragfähigkeitseigenschaften der Sandablagerungen sind proportional zu der Lagerungsdichte sowie zu der Größe des Feinkornanteils zu bewerten. In dichter bis mitteldichter Lagerungsdichte sind die Sande als gut bis sehr gut tragfähig zu bewer- ten. Locker gelagerte Sande weisen eine mäßige Bodensteifigkeit auf.

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Hinweis:

Die organischen, bindigen Böden (hier: Mudde, Schluff) neigen unter Wassereinwir- kung und / oder dynamischer Belastung zum Aufweichen und Ausfließen. Sodann muss mit einer Verschlechterung der beschriebenen Tragfähigkeitseigenschaften ge- rechnet werden.

4.5 Laborversuche

An ausgewählten Proben sind bodenmechanische Laborversuche durchgeführt worden. Diese und alle weiteren Proben sowie die dazugehörige Entnahmetiefe sind höhengerecht neben den Säulendiagrammen in der Anlage 3 angetragen.

4.5.1 Wassergehaltsbestimmung nach DIN EN ISO 17 892 - 1

Die Bestimmung des Wassergehalts wurde nach DIN EN ISO 17 892, Teil 1 mittels Ofentrocknung an vier gestörten Proben (P007 bis P 010), jeweils einer Probe aus den Sanden der Bohrungen BS 1 und BS 8, einer Probe aus der tieferliegenden Mudde der Bohrung BS 8 und einer Probe aus dem Auensediment der Bohrung BS 8, durchgeführt.

Die Bestimmung des bodenspezifischen Wassergehalts ist für die Durchführung wei- terer bodenmechanischer Laborversuche und die bodenmechanische Klassifizierung notwendig. Die Ergebnisse der Wassergehaltsbestimmungen liegen diesem Bericht als Anlage 4 bei und sind nachfolgend tabellarisch dargestellt:

Prüfungsnummer /Entnahmestelle / -tiefeBodenartWassergehalt [%]
Probe[m u. GOK]
P 007 / 1.2BS 1 / 0,40 - 3,40Mittelsand18,2
P 008 / 4.3BS 4 / 3,90 - 4,30Mudde183,1
P 009 / 8.2BS 8 / 0,60 - 1,30Feinsand - Mittelsand12,1
P 010 / 8.4BS 8 / 1,70 - 3,00Sand - Schluff42,0

Tabelle 4-2: Ergebnisse der Wassergehaltsbestimmung nach DIN EN ISO 17 892 - 1

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4.5.2 Bestimmung der Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17 892 - 4

Die aus Sieb- und Sedimentationsanalysen gewonnenen Körnungslinien geben Auf- schluss über die genaue Benennung und Klassifizierung der Böden. Des Weiteren dienen sie als Grundlage für Beurteilungs- und Anwendungskriterien der erkundeten Böden.

An drei Proben (P 011 bis P 013), davon jeweils eine Probe aus den Sanden der Bohrungen BS 1 und BS 8 sowie eine Probe aus dem Auensediment (Sand - Schluff) der Bohrung BS 8, wurde die Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17 982 Teil 4 bestimmt. Die Untersuchung der Probe P 013 erfolgte mittels kombinierter Sieb- und Schlämmanalyse. Die sandigen Proben P 011 und P 012 wurden hingegen im Rah- men von Nasssiebungen untersucht.

Die Ergebnisse der Laborversuche sind in der nachfolgenden Tabelle 4-3 zusam- mengefasst. Die detaillierten Ergebnisse sind diesem Gutachten zusammen mit der Darstellung der Korngrößenverteilungslinien auf der Anlage 5 beigefügt.

Prüfungs-Tiefe [m u. GOK]Anteil FraktionenBodengruppe DIN 18 196kf - Werte
nummer /[%]nach Beyer
ProbeTUSG[m/s]
P 011 / 1.20,40 - 3,404,695,30,2SE1,2 ∙ 10-4
P 012 / 8.20,60 - 1,308,491,40,2SU4,6 ∙ 10-5
P 013 / 8.41,70 -2,008,439,951,60,1ST5,9 ∙ 10-7 *)
BS 252 (2014)0,20 - 1,003,994,71,3SE1,3 ∙ 10-4

*) Eine Ermittlung nach Beyer waren hier aufgrund des hohen Feinkornanteils nicht möglich. Dementsprechend wurde der kf - Wert mit dem Verfahren nach Mallet/Paquant bestimmt. Tabelle 4-3: Ergebnisse der Siebanalysen nach DIN EN ISO 17 892 - 4

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4.5.3 Glühverlust nach DIN 18 128

Zur Ermittlung der organischen Anteile wurde an einer Probe aus der Mudde der Bohrung BS 2 (P 015) und einer Probe aus dem Sediment der Bohrung BS 8 (P 016) die Bestimmung des Glühverlustes nach DIN 18 128 durchgeführt.

Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 4-4 zusammengefasst. Das Ver- suchsprotokoll liegt diesem Bericht als Anlage 6 bei.

Prüfungsnummer /EntnahmetiefeBodenartGlühverlust Vgl [%]Beurteilung
Probe(geologisch)DIN EN ISO 14 688
P 015 / 4.33,90 - 4,30Mudde39,1stark organisch
P 016 / 8.41,70 - 2,00Sand - Schluff2,4schwach organisch

Tabelle 4-4: Ergebnisse der Bestimmung des Glühverlusts nach DIN 18 128

Das Material der Probe P 4.3 weist einen organischen Anteil von > 20 % der Tro- ckenmasse auf. In Anlehnung an die DIN EN ISO 14 688 ist die Mudde als stark organisch einzustufen.

Die Probe P 8.4 aus dem Feinsand bis Schluff der Bohrung BS 8 ist mit einem orga- nischen Anteil von 2,4 % der Trockenmasse als schwach organisch zu bewerten.

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5 Chemismus

5.1 Probenentnahme und Probenbildung Boden

Für eine orientierende Untersuchung hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung des Baugrunds wurden Einzelproben im Zuge der Erkundungsarbeiten direkt aus dem Bohrgestänge entnommen.

Die Proben wurden in das bodenmechanische Labor des aufstellenden Büros trans- portiert und dort zu vier charakterisierenden Mischproben zusammengeführt. Die Probenzusammensetzung ist in der Tabelle 5-1 beschrieben. Die Tiefenlage der zu- sammengefügten Einzelproben ist an den Bohrprofilen in der Anlage 2 angetragen.

MischprobeEntnahme-EinzelprobeEntnahmetiefeBodenartUntersuchung
stelleP[GOK](geologisch)gemäß
P 001BS 1 bis BS 41.1, 2.1, 3.1 und 4.10,00 - 0,40OberbodenBBodSchV, Anl. 1, Tab. 1 und Tab. 2,
P 002BS 5 bis BS 85.1, 6.1, 7.1 und 8.10,00 - 1,30Oberboden
P 003BS 1 bis BS 41.2, 2.2, 3.2 und 4.20,40 - 3,90obere SandeEBV, Anl. 1, Tab. 3, Sp. 6
P 004BS 5 bis BS 85.2, 6.2, 7.2 und 8.20,60 - 3,70obere Sande

Tabelle 5-1: Zusammensetzung der charakterisierenden Proben

Zur Bestimmung der chemischen Belastung sind die Proben an das chemische Labor der GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH, Pinneberg, übergeben worden. Die GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH ist unter der Registrierungsnummer D-PL-14170-01-00 akkreditiert.

Die Analyseergebnisse zu den Parametern der Bundes-Bodenschutzverordnung (BBodSchV) sind als Anhang 1 beigefügt (Prüfbericht-Nr. 2026P508845 / 1 vom 09. April 2026).

Die Ergebnisse der chemischen Untersuchungen gemäß der Ersatzbaustoffverord- nung (EBV) sind als Anhang 2 beigefügt (Prüfbericht-Nr. 2026P508252 / 1 vom 02. April 2026).

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5.2 Untersuchungsergebnisse BBodSchV (Vorsorgewerte)

Zur Bewertung der möglichen Verwendung der organogenen Materialien im Rahmen des § 6-8 der BBodSchV (Auf- und Einbringen von Materialien auf oder in den Boden) sind die Vorsorgewerte der BBodSchV für organische und anorganische her- angezogen worden.

Gemäß der BBodSchV besteht die Besorgnis einer schädlichen Bodenveränderung, wenn die Vorsorgewerte nach Anlage 1, Tabelle 1 und Tabelle 2 der BBodSchV über- schritten werden oder eine erhebliche Anreicherung von Schadstoffen erfolgt, die aufgrund ihrer krebserzeugenden, erbgutverändernden, fortpflanzungsgefährdenden und toxischen Eigenschaften zu bodenschädlichen Veränderungen führen können. Für die weitere Verwendung des Materials gelten über die generellen Anforderungen des § 6 der BBodSchV die Anforderungen des § 7 und § 8, wonach bspw. bei land- wirtschaftlicher oder gartenbaulicher Folgenutzung die entstandenen durchwurzelba- ren Bodenschichten höchstens Schadstoffgehalte aufweisen sollen, die 70 % der jeweiligen Vorsorgewerte nicht überschreiten.

Gemäß der Anlage 1, Tabelle 1 und Tabelle 2, der BBodSchV müssen die Vorsorge- werte für anorganische und organische Stoffe in Abhängigkeit der Bodenart, des pH - Werts und des TOC - Gehaltes betrachtet werden. In der nachfolgenden Tabelle 5-2 sind die Analyseergebnisse der Probe P 001, bezogen auf einen TOC- Gehalt von ≤ 4,0 M.-%, einen pH-Wert von < 6,0 sowie der Bodenart „Sand“ darge- stellt.

Probe-Nr.:Material / Zuordnung BodenartMaßgebende Parameter100 % Vorsorge- werte70 % Vorsorge- werte
P 001humoser Oberboden-eingehalteneingehalten
P 002humoser OberbodenZink, PAK(16), B(a)Peingehaltennicht eingehalten

Tabelle 5-2: Analyseergebnisse der Bodenproben nach BBodschV

Der untersuchte Oberboden der Probe P 001 hält die 70 % Vorsorgewerte und die 100 % Vorsorgewerte gemäß Anlage 1, Tabelle 1 und Tabelle 2 der BBodSchV ein ist zur Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht oder zur Einbringung in eine durchwurzelbare Bodenschicht, auch im Hinblick auf eine landwirtschaftli- che oder gartenbauliche Folgenutzung geeignet.

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Die Probe P 002 hält die Vorsorgewerte gemäß Anlage 1 Tabellen 1 und 2 BBodSchV ein. Die 70 %-Schwelle wird jedoch in den Parametern Zink, PAK , PCB über- (16) (7) schritten. Grundsätzlich ist das Material für die Herstellung einer durchwurzelba- ren Bodenschicht oder zur Einbringung in eine durchwurzelbare Bodenschicht geeignet. Im Hinblick auf eine sensible landwirtschaftliche oder gartenbauliche Fol- genutzung ist das Material nur eingeschränkt bzw. einzelfallbezogen als geeignet zu bewerten.

5.3 Untersuchungsergebnisse Ersatzbaustoffverordnung (EBV)

Sofern mineralische Baustoffe im Zuge von Baumaßnahmen anfallen, sind sie einer geeigneten Verwertung / Entsorgung zuzuführen. Die Möglichkeiten der Nutzung ori- entieren sich entsprechend des Einsatzzweckes des Baustoffs an der Ersatzbau- stoffverordnung für den Einbau innerhalb von technischen Bauwerken, der Bundes- Bodenschutz- und Altlastenverordnung für den Einbau außerhalb von technischen Bauwerken, sowie der Deponieverordnung für die Entsorgung bzw. die Ablagerung in Deponien.

Entsprechend der chemischen Untersuchungsergebnisse hat eine Klasseneinteilung im Sinne der Ersatzbaustoffverordnung unter eventueller Zugrundelegung weiterer bodenmechanischer Laborversuche zu erfolgen. Die Einstufung ist der nachfolgen- den Tabelle zu entnehmen, wobei die jeweiligen maßgebenden Parameter in eine höhere Materialklasse genannt sind. Für Bodenmaterialien (BM) bzw. Bodenmateri- alien mit Fremdbestandteilen (BM-F) ergeben sich entsprechend der Anlage 2 der Ersatzbaustoffverordnung zulässige Einbaumöglichkeiten.

Probe-Nr.:MaterialMaßgebende(r) ParameterMaterialklasse
FeststoffEluat
P 003Sande[-](pH-Wert)(1)BM-0
P 004Sande[-](pH-Wert)(1), PAK15BM-F1

(1) „Stoffspezifischer Orientierungswert.“ (kein Schadstoffgrenzwert) Tabelle 5-3: Analyseergebnisse der Materialproben nach EBV

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Die untersuchten Sande aus der Mischprobe P 003 weisen keine chemischen Auffäl- ligkeiten auf. Die Böden sind entsprechend den Ergebnissen der chemischen Analy- sen in die Materialklasse BM-0 im Sinne der Ersatzbaustoffverordnung einzustufen.

Im Eluat der Probe P 004 ist gemäß der Ersatzbaustoffverordnung ein leicht erhöhter PAK -Gehalt festgestellt worden, so dass das Bodenmaterial der Materialklasse 15 BM-F1 zugewiesen wird.

5.4 Hinweise

5.4.1 Bewertung der Ergebnisse nach der Ersatzbaustoffverordnung

Gemäß der Fußnote 3 zu Tabelle 3 der Ersatzbaustoffverordnung sind die Eluatwerte nur maßgeblich, wenn für den betreffenden Stoff der jeweilige Feststoffwert über- schritten wird. Eine Besonderheit gibt es bei der Berücksichtigung von Eluatwerten für BM-0* und BG-0*. Eine Überschreitung der Eluatwerte für BM-0* bzw. BG-0* ist dann nicht relevant für die Klassifizierung, wenn die jeweiligen Feststoffwerte für BM-0 bzw. BG-0 eingehalten sind (vgl. Fußnote 3 zu Anlage 1 Tabelle 3). Der jewei- lige Eluatwert für BM-F0* bzw. BG-F0* ist jedoch einzuhalten.

Die Materialwerte im Eluat für BM-F1, BM-F2 und BM-F3 der Spalten 7 bis 10 in Anlage 1 gelten unabhängig davon, ob die Feststoffwerte für BM-0 eingehalten sind oder nicht. Gleiches gilt für die in Anlage 1 Tabelle 4 genannten Eluatwerte.

Die Eluatwerte der Parameter Quecksilber und Thallium gelten für die Materialklasse BM-0*/BG-0*. Für die Einteilung in die Materialklassen BM-F0*, BM-F1, BM-F2 und BM-F3 ist ausschließlich der Feststoffwert maßgeblich. (vgl. Fußnote 12 zu Anl. 1, Tab. 3 der ErsatzbaustoffV).

5.4.2 Allgemeines

Gemäß der BBodschV, § 6, Absatz 3, gilt: „Eine schädliche Bodenveränderung im Sinne des Absatzes 2 ist aufgrund von Schadstoffgehalten nicht zu besorgen, wenn Bodenmaterial oder Baggergut am Herkunftsort oder in dessen räumlichem Umfeld unter vergleichbaren Bodenverhältnissen sowie geologischen und hydrogeologi- schen Bedingungen umgelagert wird und das Vorliegen einer Altlast oder sonstigen schädlichen Bodenveränderung aufgrund von Schadstoffgehalten auszuschließen ist.“

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Sofern das Material deponiert oder anderweitig wiederverwendet werden soll, ist da- rauf hinzuweisen, dass die hier vorliegenden Prüfberichte bei den Annahmestellen in der Regel weniger als sechs bis zwölf Monate gültig sind. Wird die Baumaßnahme nach dem Ablauf dieser Zeit ausgeführt, fallen unter Umständen erneute chemische Untersuchungen des Aushubmaterials an. Allerdings kann die Beurteilung des Che- mismus für ausschreibungstechnische Zwecke verwendet werden.

5.5 Chemische Beschaffenheit Grundwasser

5.5.1 Felduntersuchungen

Im Zuge der Felduntersuchungen wurden die Bohrungen BS 4 und BS 5 zu einer temporären Grundwassermessstellen ausgebaut und aus einer Tiefe von etwa 2,50 m unter Gelände die Wasserproben P 005 und P 006 entnommen. Vorberei- tend ist das Wasser bestmöglich klar gepumpt worden. Die Proben wurde in geeig- nete Flaschensets der Untersuchungsstelle abgefüllt.

Die Probengefäße wurden anschließend gekühlt zur weiteren chemischen Analyse an das Labor der GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH geliefert. Die GBA ist unter der Nummer D-PL-14170-01-00 akkreditiert.

Die Ergebnisse wurden dem aufstellenden Büro als Prüfbericht mit der Nummer 2026P508983 / 1 vom 10. April 2026 in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Der Prüfbericht liegt dem Bericht als Anhang 3 bei.

5.5.2 Stahl- und Betonaggressivität

Die Wasserproben wurde im Hinblick auf die Beton- und Stahlaggressivität unter- sucht. Die Einteilung in eine Expositionsklasse erfolgt nach DIN 4 030, Teil 1. Die untersuchten Wasserproben werden als schwach betonangreifend bewertet (XA 1).

Die Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeiten wurde anhand der DIN 50 929, Teil 3, ausgeführt.

Die Stahlaggressivität für Bauteile wird anhand des vorliegenden Prüfberichts wie folgt abgeschätzt:

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Prüfungsnummer /W0- bzw. W1 - WerteStahlaggressivität
Bohrung
Unterwasser-Wasser- /Mulden-Flächenkorrosion
bereichLuftgrenzeLochkorrosion
P 005 / BS 4-3,00-2,00geringsehr gering
P 006 / BS 5-5,00-4,00mittelsehr gering

Tabelle 5-4: Ergebnisse der Bestimmung des Glühverlusts nach DIN 18 128

Hinweis:

Die Grundwasseranalytik basiert auf einer punktuellen Entnahme. Schwankungen im Chemismus können nicht ausgeschlossen werden.

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6 Homogenbereiche, Bodenklassifikationen und -kennwerte

6.1 Vorbemerkungen

Die Homogenbereiche sollen alle Kennwerte enthalten, die für das „Lösen, Laden, Fördern, Einbauen und Verdichten“ (sowie im Hinblick auf die Entsorgung) relevant sind. Die jeweils zu berücksichtigende ATV macht Vorgaben, welche Eigenschaften und Kennwerte dabei festgestellt und angegeben werden müssen. Hierzu ist die Kenntnis des geplanten Bauvorhabens, des erforderlichen Maschineneinsatzes so- wie einer angedachten Wiederverwendung des Bodens für die Angabe der Homo- genbereiche i. d. R. vorab erforderlich. Diese Angaben standen uns zum Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht vollständig zur Verfügung.

Die Eigenschaften und Kennwerte müssen in Bandbreiten angegeben werden, die sich aus den Ergebnissen der Laborversuche sowie den Erfahrungswerten des beratenden Ingenieurs / des aufstellenden Büros ergeben. Genaue Angaben können nur für beauftragte Versuche gemacht werden. Angaben die ausschließlich auf Erfahrungswerten beruhen, können nur für vorplanerische Zwecke herangezogen werden. Sofern genauere Angaben gefordert werden, muss eine Abstimmung mit der Unterzeichnerin und ggf. Nachuntersuchungen und bodenmechanische Laborversu- che erfolgen.

Gemäß der DIN 18 300 erfolgt keine Einstufung von Oberboden in Homogenberei- che. Für den ausschreibungstechnischen Umgang wird auf die DIN 18 320, die DIN 18 915 sowie die Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) verwiesen.

In der nachfolgenden Tabelle 6-1 werden Homogenbereiche angegeben. Dabei wer- den die erkundeten Bodenschichten betrachtet, die im Zuge von Erdarbeiten im Sinne der DIN 18 300 angeschnitten werden. Anhand der vorliegenden Unterlagen sowie vergleichbaren Bauvorhaben werden die anstehenden Böden bis zur Tiefe von maximal 3,00 m, ausgehend von der Geländeoberkante, bewertet.

Die angegebenen Kennwerte und Eigenschaften beruhen auf den Ergebnissen von Laborversuchen (siehe Abschnitt 4.5), auf Erfahrungswerten aus Versuchsergebnis- sen von vergleichbaren Böden sowie auf der Bodenansprache nach DIN EN ISO 14 688. Liegen keine ausreichenden Informationen vor, erfolgt keine Angabe (k. A.) Die zugrunde gelegten Normen sind dem Abschnitt 2 dieses Berichts zu entnehmen.

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Anhand der erkundeten Baugrundverhältnisse in Wechselwirkung mit dem geplanten Bauwerk erfolgt die Einstufung in die geotechnische Kategorien GK 3.

Es wird darauf hingewiesen, dass Auszüge der aufgeführten Homogenbereiche für ausschreibungstechnische Zwecke nur in Verbindung mit dem Vortext anzugeben sind.

Hinweis:

Die Angaben in der nachstehenden Tabelle werden durch die Erkenntnisse aus den vorangegangenen Untersuchungen bzw. Berichten (Bearbeitungsunterlagen a) bis c)) ergänzt.

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6.2 Homogenbereiche nach DIN 18 300

ParameterEinheitE-1E-2E-3
Ortsübliche Bezeichnung[-]AnthropogeneMudde(2014) (3)Sande
Auffüllungen(2014) (2), (3)
(Sand)*)
Korngrößen- verteilung(1)%≤ 0,06 mm1 - 1560 - 9025 - 55
> 0,06 - 2,0 mm80 - 9910 - 2040 - 70
> 2,0 - 63 mm0 - 50 - 12 - 10
Anteil Steine(1), (4) (>63 mm - 200 mm)%< 10< 10< 10
Anteil Blöcke(1),(4) (>200 mm - 630 mm; >630 mm)%< 5< 5< 5
Dichte(1)g/cm³1,60 - 2,201,20 - 1,601,60 - 2,00
Wassergehalt wn (1)%2 - 2050 - 8010 - 20 tlw. wasser- gesättigt
Konsistenz(5)[-][-]weich bis steif, steif[-]
Konsistenzzahl IC (1), (5)%[-]0,50 - 1,00[-]
Lagerungsdichte[-]locker[-]locker, mitteldicht
Bezogene Lagerungsdichte ID (1)%15 - 35[-]15 - 65
Organischer Anteil(1)%< 6> 10< 2
Bodengruppe[-][SE], [SU]F, OUSE, SU
Frostempfindlich- keitsklasse(6)[-]F1, F2F3F1, F2
Materialklasse gemäß EBV(7)[-]k. A.k. A.BM-0

Tabelle 6-1: Homogenbereiche für Erdarbeiten: DIN 18 300 (Schöpfwerk A1r-SW1)

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ParameterEinheitE-1E-2
Ortsübliche Bezeichnung[-]AnthropogeneMudde(2014) (3)
Auffüllungen(2014) (2), (3)
(Sand)
Korngrößen- verteilung(1)%≤ 0,06 mm1 - 1560 - 90
> 0,06 - 2,0 mm80 - 9910 - 20
> 2,0 - 63 mm0 - 50 - 1
Anteil Steine(1), (4) (>63 mm - 200 mm)%< 10< 10
Anteil Blöcke(1),(4) (>200 mm - 630 mm; >630 mm)%< 5< 5
Dichte(1)g/cm³1,60 - 2,201,20 - 1,60
Wassergehalt wn (1)%2 - 2050 - 80
Konsistenz(5)[-][-]weich bis steif, steif
Konsistenzzahl IC (1), (5)%[-]0,50 - 1,00
Lagerungsdichte[-]locker[-]
Bezogene Lagerungsdichte ID (1)%15 - 35[-]
Organischer Anteil(1)%< 6> 10
Bodengruppe[-][SE], [SU]F, OU
Frostempfindlich- keitsklasse(6)[-]F1, F2F3
Materialklasse gemäß EBV(7)[-]k. A.k. A.

Tabelle 6-2: Homogenbereiche für Erdarbeiten: DIN 18 300 (Schöpfwerk Varreler Graft)

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ParameterEinheitE-3E-4
Ortsübliche Bezeichnung[-]SandeSand - Schluff
Korngrößen- verteilung(1)%≤ 0,06 mm25 - 5540 - 50
> 0,06 - 2,0 mm40 - 7040 - 60
> 2,0 - 63 mm2 - 100 - 1
Anteil Steine(1), (4) (>63 mm - 200 mm)%< 10< 10
Anteil Blöcke(1),(4) (>200 mm - 630 mm; >630 mm)%< 5< 5
Dichte(1)g/cm³1,60 - 2,001,90 - 2,20
Wassergehalt wn (1)%10 - 20 tlw. wassergesättigt20 - 50 wassergesättigt
Konsistenz(5)[-][-][-]
Konsistenzzahl IC (1), (5)%[-][-]
Lagerungsdichte[-]locker, mitteldichtlocker
Bezogene Lagerungsdichte ID (1)%15 - 6515 - 35
Organischer Anteil(1)%< 2> 10
Bodengruppe[-]SE, SUST
Frostempfindlich- keitsklasse(6)[-]F1, F2F3
Materialklasse gemäß EBV(7)[-]BM-F1k. A.

Tabelle 6-2: Homogenbereiche für Erdarbeiten: DIN 18 300 (Schöpfwerk Varreler Graft) (Fortsetzung)

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Fußnote zu Tabelle 6-1 und 6-2:

(1) Abweichungen von +/- 10 % von den dargestellten Wertebereichen sind möglich. (2) In den anthropogenen Auffüllungen muss mit dem Vorhandensein von Fremd- bestandteilen gerechnet werden. (3) Anhand der Daten aus den vorangegangenen Berichten, insbesondere Bearbei- tungsunterlage b) (4) Anhand des teleskopierten Sondierverfahrens mit einer maximalen Nennweite von 80 mm ist es nicht möglich, die Massenanteile von Steinen und Blöcken ent- sprechend DIN EN ISO 14699-1 durch Sortieren, Sieben und Wiegen mit Bezug auf eine Aushubmasse zu bestimmen. Daher können die o.g. Massenanteile nur eine Schätzung darstellen, die unter Berücksichtigung der Genese der Ablage- rungen, Geländebefunden, der Beschaffenheit des Bohrgutes sowie anhand von Erfahrung erfolgt. (5) Die feinkörnigen und bindigen Böden neigen unter Wassereinwirkung und / oder dynamischer Belastung zum Aufweichen und Ausfließen. Sodann kommt es zu einer Veränderung der Konsistenz, die dem angegebenen Wertebereich nicht mehr entspricht. (6) Im Bereich 6,0 < c U < 15,0 können Böden mit einem Kornanteil < 0,063 mm von ≥ 5,0 M-% nach Bild 2 der ZTV E-StB in die Frostempfindlichkeitsklasse F1 eingestuft werden. (7) Es sind die Hinweise in Abschnitt 5 zu berücksichtigen.

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6.3 Charakteristische Bodenkennwerte

Auf der Basis vorliegender Versuchsergebnisse von vergleichbaren Bodenarten sowie der Ergebnisse aus den durchgeführten Laborversuchen sind für erdstatische Berechnungen und Planungen die Werte der nachfolgenden Tabelle anzusetzen.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass es sich um charakteristische Kennwerte handelt und dass insbesondere die Steifigkeiten von Böden abhängig vom Spannungszu- stand des Bodens sind. Genauere Angaben können nur über weiterführende Labor- versuche getroffen werden:

BodenschichtBodengruppek‘k‘kc‘kEs
DIN 18 196[kN/m³][kN/m³][ ° ][kN/m²][MN/m² ]
Oberboden locker[OH][-][-][-][-][-]
anthropogene Auffüllungen (Sand) locker[SE], [SU]17,09,027,5020,0
Mudde*) weich, weich - steif halbfestF, (OU, OH)16,0 16,56,0 6,519,5 21,02,0 2,51,5 2,5
Sand - Schluff*) mitteldichtST18,09,027,5025,0
Sande locker nachverdichtet mitteldicht dichtSE, SU18,0 18,0 18,0 19,09,0 10,0 10,0 11,030,0 31,5 32,5 34,00 0 030,0 40,0 60,0 80,0

*) Unter Lasteinwirkung und / oder dynamischer Belastung kommt es zu einem Aufweichen und / oder Ausfließen. Sodann muss mit einer Verschlechterung der hier angegebenen Werte gerechnet werden. Tabelle 6-3: Bodenkennwerte (charakteristische Werte)

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Darüber hinaus können in Anlehnung an die Bearbeitungsunterlagen t) und v) in Kor- relation mit den ausgeführten direkten Aufschlüssen und der Bodenansprache des Ingenieurgeologen die Parameter gemäß der Tabelle 6-4 für die Vorbemessung eines Baugrubenverbaus angegeben werden.

Für nichtbindige Böden wird der Spitzenwiderstand anhand empirischer Korrelatio- nen abgeschätzt und zur Ermittlung des passiven Erddrucks im Einbindebereich des Verbaus herangezogen.

In bindigen Schichten wird aus den Eindringwiderständen ergänzend die undrainierte Scherfestigkeit bzw. Kohäsion (cᵤ) abgeleitet. Die so gewonnenen Parameter bilden die Grundlage für die Spundwandbemessung und werden konservativ bewertet.

BodenschichtLagerungsdichte / KonsistenzSpitzendruck qc [MN/m²]Undränierte
Scherfestigkeit cu,k
[kN/m²]
anthropogene Auffüllungen (Sand)locker1 - 3[-]
Muddeweich weich - steif halbfest[-]15 - 25 30 - 50 60 - 90
Sand - Schluffmitteldicht3 - 6[-]
Sandelocker mitteldicht dicht1 - 4 5 - 10 11 - 15[-]

Tabelle 6-4: Bodenmechanische Ansätze für eine Pfahlgründung

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6.4 Verdichtbarkeit der erkundeten Böden

Die Klassifizierung anfallenden Bodenaushubs hinsichtlich der bodenmechanischen Eignung wird hier nach den Hinweisen und Vorgaben der Bearbeitungsunterlagen cc) sowie aufgrund von Ergebnissen aus Bauvorhaben mit vergleichbaren Bodenar- ten beurteilt.

Anhand der Verdichtbarkeitsklasse können das Arbeitsgerät, die empfohlene Anzahl an Übergängen sowie die Schütthöhe festgelegt werden. Grundsätzlich müssen diese Festlegungen allerdings auf den lokal anstehenden Baugrund sowie die spätere bautechnische Eignung abgestimmt werden.

Nachfolgend werden die im Rahmen der Baugrunduntersuchung angetroffenen Böden hinsichtlich ihrer Verdichtbarkeit sowie der zugehörigen bodenmechanischen und frosttechnischen Eigenschaften bewertet.

Bodenschicht (anstehend)BodengruppeFrostempfindlich- keitsklasseVerdichtbarkeits- klasseVerdichtungs-
nachgrad(1), (2)
DIN 18 196DPr [%]
Oberboden, locker[OH]F2Keine ausreichende Verdichtbarkeit im technischen Sinne
anthropogene Auffüllung (Sand)[SE], [SU]F1, F2V198 - 100
MuddeF, (OU, OH)nicht bzw. nur sehr eingeschränkt verdichtbar
Sand - SchluffSTF2V198 - 100
SandeSE, SUF1, F2V198 - 100

(1) Die Anforderung an die Proctordichte kann entsprechend dem geplanten Bauwerk oder dem angedachten Einsatz variieren. (2) Die Anforderungen gelten nur, sofern die Eignung dieser Böden und Einbaubedingungen gesondert unter- sucht und im Einvernehmen mit dem Auftraggeber festgelegt wurden. Tabelle 6-5: Bautechnische Klassen zur Verdichtbarbarkeit

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7 Baugrund- und Gründungsbeurteilung

7.1 Eingangsdaten

Aufgrund der erkundeten Baugrundschichtungen und unter Berücksichtigung der nachfolgend getroffenen Aussagen und Annahmen sowie der Hinweise in Abschnitt 8 ist eine Flachgründung der Schöpfwerke möglich.

Zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung standen uns keine Last- und Fundament- pläne oder weiterführende Bauwerkinformationen außer den in Abschnitt 2 erwähn- ten zur Verfügung. Dementsprechend sind die folgenden Angaben bauseits zu prü- fen.

Aus den Schnittdarstellungen ist ersichtlich, dass der Lastabtrag über die Sohlplatten erfolgt. Die Stärken der Sohlplatten der einzelnen Bauteile liegen zwischen 0,20 m und 0,50 m.

Anhand der vorliegenden Informationen (insbesondere Bearbeitungsunterlage g)) sind den Berechnungen folgende Gründungskoten zu Grunde gelegt worden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass für das Schöpfwerk „Varreler Graft“ keine weiterführen- den Unterlagen vorlagen. Dementsprechend wird auf Grundlage der Höhenangaben entlang der Trasse von einer Geländeoberkante von +1,70 m ausgegangen.

Schöpfwerk A1r-SW1:

OK Gelände = 5,40 m NHN, OK Sohlplatte = 3,14 m NHN, Auslauf UK Sohlplatte = 2,84 m NHN, Auslauf OK Sohlplatte = 1,97 m NHN, Vorflut UK Sohlplatte = 1,72 m NHN, Vorflut OK Sohlplatte = 1,79 m NHN, Pumpe UK Sohlplatte = 1,29 m NHN. Pumpe

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Schöpfwerk Varreler Graft:

OK Gelände = 7,10 m NHN, OK Sohlplatte = 4,84 m NHN, Auslauf UK Sohlplatte = 4,54 m NHN, Auslauf OK Sohlplatte = 3,67 m NHN, Vorflut UK Sohlplatte = 3,42 m NHN, Vorflut OK Sohlplatte = 3,49 m NHN, Einlauf UK Sohlplatte = 2,99 m NHN. Einlauf

Die Gründungsebene befindet sich entsprechend der in Anlage 3 dargestellten, erkundeten Baugrundschichtungen im Bereich von Sanden. Diese Böden können aufgrund der bodenmechanischen Eigenschaften im Baugrund verbleiben. Sie sind hierfür gegebenenfalls auf eine mindestens mitteldichte Lagerung nachzuverdichten.

In den nachfolgenden Berechnungen wird für Geländemodellierungsarbeiten sowie für Arbeitsraumverfüllungen ein schluffarmer, verdichtungsfähiger und steinfreier Füllsand mit folgenden Bodenkennwerten betrachtet, welcher auf eine mindestens mitteldichte Lagerung verdichtet wird:

  • Wichte  = 18,0 kN/m³ k
  • Wichte unter Auftrieb ’ = 10,0 kN/m³ k
  • Reibungswinkel ’ = 32,5 ° k
  • Steifemodul E = 40,0 MN/m² s,k

Für den Aufbau des Baugrundmodells und für die Berechnungen wurde das Programm GGU - FOOTING, Version 10.16 (Hrsg. Prof. Buß) verwendet. Das Programm ermöglicht den Nachweis von Fundamenten entsprechend der aktuellen DIN 4 017 und DIN 4 019, unter Berücksichtigung des Teilsicherheitskonzeptes nach DIN 1 054: 2010 bzw. dem EC 7.

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7.2 Ermittlung der Bettungsmoduln

Die nachfolgende Angabe des Bettungsmoduls berücksichtigt eine EDV-gestützte Berechnung anhand der ungünstigsten Baugrundschichtung in Anlehnung an die DIN 4 018 nach dem Bettungsmodulverfahren. Dabei wird berücksichtigt, dass der Sohldruck (hier: σ ) verhältnisgleich zu der dazugehörigen Einsenkung (Setzungen) E,k des Fundaments ist. Ferner wird bei der Berechnung des Bettungsmoduls angenom- men, dass die erkundeten Baugrundschichten unterhalb der angesetzten Funda- mentplatte nahezu waagerecht verlaufen.

Es wird von einem Lastabtrag über die Sohlplatte ausgegangen. Die Berechnung erfolgten anhand der Baugrundschichtung aus der Bohrung BS 4 (Schöpfwerk A1r-SW1) und der Bohrung BS 8 (Schöpfwerk Varreler Graft) unter dem Ansatz der Teilsicherheitsbeiwerte für die Ständige Bemessungssituation BS-P.

Zudem wurde eine Vergleichsberechnung anhand der günstigeren Baugrundschich- tung der Bohrung BS 1 für das nördliche und der Bohrung BS 5 für das südliche Schöpfwerk durchgeführt (ohne Anlage), um Setzungsdifferenzen aufzuzeigen.

Rechnerisch wird jeweils ein idealisiertes Streifenfundament betrachtet, welches bei- spielsweise den durch tragende Wände belasteten Bereich der Sohlplatte simuliert. Die mitwirkende Plattenbreite errechnet sich über die Dicke der Sohlplatte und einer aufgehenden Wandstärke unter Berücksichtigung eines Lastausbreitungswinkels von 45°.

Die mitwirkende Plattenbreite errechnet sich über die Dicke der Sohlplatte (d = 20,0 cm (Vorflut), 30 cm (Auslauf) und 50 cm (Pumpe) und einer aufgehenden s Wandstärke unter Berücksichtigung eines Lastausbreitungswinkels von 45°. Im Randbereich ergibt sich ohne Sohlplattenüberstand somit eine Plattenbreite von rund b = 0,40 m (Annahme Wand d = 17,5 cm). Für tragende Innenwände ergeben sich f unter diesem Ansatz Plattenbreiten von b = 0,70 m bzw. von b = 0,50 m f f (Annahme Wand: d = 30,0 cm bzw. d= 11,5 cm).

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Die Ermittlung des Bettungsmoduls erfolgt unter Berücksichtigung der Annahme, dass die Pressungen in den Randbereichen höher sind als in den Feldbereichen. So wurde zum einen idealisierte Plattenstreifen berücksichtigt, welche beispielsweise den Bereich unter tragenden Wänden betrachten soll.

Zum anderen wurde für den Nachweis der Feldbereiche ein Plattenausschnitt für die jeweiligen Bauwerksbereiche als „Einzelfundament“ für den Neubau angesetzt.

Als günstig wirkende Auflast wurde eine Flächenlast von 5,00 kN/m² (Vorflut, d = s 20 cm), 7,50 kN/m² (Auslauf, d = 30 cm) und 12,50 kN/m² (Pumpe, d = 50 cm) für s s die Berechnung der idealisierten Streifenfundamente angesetzt. Die Auflast berück- sichtigt die monolithische Verbindung der Sohlplatte zwischen den Rand- und Feld- bereichen und simuliert die Wirkung der Sohlplatte gegen Grundbruch. Sie errechnet sich unter Berücksichtigung der jeweiligen Plattenstärke und einer Wichte von Stahl- beton mit  = 25,0 kN/m³. rc,k

Die angesetzten Abmessungen und Belastungen für weitere Fundamentbreiten sowie die daraus resultierenden Bettungsmoduln sind in den nachfolgenden Tabellen 7-1 und 7-2 angegeben.

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BohrungBereich /Abmessungen a ∙ b [m]Einwirkung(1) σE,kSetzungen s [cm]Bettungsmodul κs [MN/m³]
Gründungskote
[m NHN]
Auslauf A1r-SW1
BS 4Plattenstreifen / 2,84ideal. Streifenfundament525 kN/m²≤ 2,029
5,00 ∙ 0,75
ideal. Streifenfundament525 kN/m²≤ 2,028
5,70 ∙ 0,75
ideal. Streifenfundament525 kN/m²≤ 2,522
5,00 ∙ 1,05
Sohlplatte /„Einzelfundament“175 kN/m²≤ 2,09
2,845,70 ∙ 5,00
Vorflut A1r-SW1
BS 4Plattenstreifen /ideal. Streifenfundament350 kN/m²≤ 2,017
1,7217,00 ∙ 0,75
Sohlplatte /„Einzelfundament“140 kN/m²≤ 2,07
1,7217,00 ∙ 2,90
Einlauf / Pumpe A1r-SW1
BS 4Plattenstreifen / 1,29ideal. Streifenfundament350 kN/m²≤ 2,017
8,50 ∙ 0,75
ideal. Streifenfundament350 kN/m²≤ 3,013
8,50 ∙ 1,05
ideal. Streifenfundament350 kN/m²≤ 2,018
6,15 ∙ 0,75
Sohlplatte /„Einzelfundament“175 kN/m²≤ 3,06
1,298,50 ∙ 6,15

(3) Die Sohlpressung wurde zur Minimierung von Setzungen auf das angegebene Maß begrenzt. Tabelle 7-1: Errechnete Bettungsmoduln für die Sohlplatten (Schöpfwerk A1r-SW1)

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BohrungBereich /Abmessungen a ∙ b [m]Einwirkung(1) σE,kSetzungen s [cm]Bettungsmodul κs [MN/m³]
Gründungskote
[m NHN]
Auslauf Varreler Graft
BS 8Plattenstreifen / 4,54ideal. Streifenfundament420 kN/m²≤ 1,532
5,00 ∙ 0,75
ideal. Streifenfundament420 kN/m²≤ 1,531
5,70 ∙ 0,75
ideal. Streifenfundament420 kN/m²≤ 2,026
5,00 ∙ 1,05
Sohlplatte /„Einzelfundament“175 kN/m²≤ 1,513
4,545,70 ∙ 5,00
Vorflut Varreler Graft
BS 8Plattenstreifen /ideal. Streifenfundament350 kN/m²≤ 1,531
3,4217,00 ∙ 0,75
Sohlplatte /„Einzelfundament“140 kN/m²≤ 1,015
3,4217,00 ∙ 2,90
Einlauf / Pumpe Varreler Graft
BS 8Plattenstreifen / 2,99ideal. Streifenfundament350 kN/m²≤ 1,034
8,50 ∙ 0,75
ideal. Streifenfundament350 kN/m²≤ 1,529
8,50 ∙ 1,05
ideal. Streifenfundament350 kN/m²≤ 1,036
6,15 ∙ 0,75
Sohlplatte /„Einzelfundament“175 kN/m²≤ 1,513
2,998,50 ∙ 6,15

(1) Zur Vermeidung eines rechnerischen Grundbruchs wurde die Sohlpressung auf den angegebenen Wert be- grenzt. Tabelle 7-2: Errechnete Bettungsmoduln für die Sohlplatten (Schöpfwerk Varreler Graft)

Hinweis:

Bei der Berechnung des Bettungsmoduls handelt es sich um Näherungswerte, die auf der sicheren Seite liegend berechnet und angegeben wurden. Für die Berech- nung muss neben den Abmessungen der zu betrachtenden Fundamentierung die Einwirkung (hier: σ bzw. σ ) unter dem Ansatz der Baugrundschichtung vorgege- E,k R,d ben werden.

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Im Hinblick auf die Ermittlung der Bettungsmoduln ist auf Grundlage der vorliegenden Baugrundaufschlüsse sowie der durchgeführten geotechnischen Berechnungen und unter Beachtung der angesetzten Bemessungsannahmen davon auszugehen, dass bei den zugrunde gelegten Modellrandbedingungen keine bauwerksrelevanten, unzuträglichen Schiefstellungen zu erwarten sind.

Diese Aussage gilt ausschließlich unter der Voraussetzung der angesetzten ideali- sierten Gründungs- und Lastannahmen im Rahmen einer Vorbemessung.

Voraussetzung ist ferner, dass die infolge der Belastung auftretenden Verformungen sowie die maximal zu erwartende Setzungsdifferenz von Δs max = 2,0 cm durch die Gründungskonstruktion schadlos aufgenommen werden können.

Eine weitergehende Optimierung der anzusetzenden Sohlwiderstände bzw. Bet- tungsmoduln ist erst unter Zugrundelegung detaillierter und belastbarer Lastangaben sowie einer objektbezogenen Gründungs- und Setzungsberechnung möglich.

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8 Empfehlungen zur Bauausführung

Auf Basis der durchgeführten Bodenuntersuchungen und der vorliegenden Planungs- unterlagen ergeben sich für die geplante Bebauung folgende orientierenden Maß- nahmen:

8.1 Erd- und Gründungsarbeiten

  • Der Oberboden ist im Bereich der gesamten Bebauung unter Berücksichtigung einer Lastausbreitung von 45° vollständig abzuschieben,

  • sofern der Oberboden für nichtbautechnische Zwecke auf dem Grundstück wie- derverwendet werden soll (z. B. Andeckarbeiten), ist auf eine möglichst erosions- geschützte Lagerung zu achten (unter 45° aufhalden, Böschungsbereiche glatt- ziehen oder begrünen, Dammkrone mit Neigung ausbilden),

  • abzufahrender Oberboden muss im Hinblick auf den Chemismus gemäß den Vor- gaben der BBodSchV untersucht werden,

  • zu entsorgende Böden unterhalb des Oberbodens sind vorab im Hinblick auf den Chemismus hinsichtlich der Vorgaben der Ersatzbaustoffverordnung oder der Bundes - Bodenschutz- und Altlastenverordnung zu untersuchen. Es sind die Hin- weise in Abschnitt 5 zu berücksichtigen,

  • bei den Arbeiten (z. B. Auskoffern der Böden) im Bereich der anthropogenen Auf- füllungen muss infolge der heterogenen Zusammensetzung auch mit Fremdan- teilen gerechnet werden,

  • Fremdbestanteile (z.B. Holz, Bauschutt) und humose Bereiche sind unterhalb der Bauwerke bzw. innerhalb des Lastausbreitungsbereichs vollständig auszukoffern und durch ein geeignetes Bodenersatzmaterial zu ersetzen,

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  • die anstehenden, bindigen und feinkörnigen sowie organischen Böden können durch Wassereindringung sowie dynamische Belastung aufweichen und den Boden als Gründungsträger ungeeignet machen. Daher ist das Befahren der Gründungssohle mit bereiften Geräten dringend zu untersagen und die Grün- dungssohle vor Feuchtigkeit zu schützen. Hierzu eignet sich ein rückschreitender Aushub mit direktem Einbau der angesetzten Lastausbreitungsschicht aus einem schluffarmen, verdichtungsfähigen Bodenersatzmaterial. Dieses ist unter Abstim- mung des Verdichtungsgeräts auf den gemischtkörnigen Untergrund (bspw. ge- mäß ZTV-E StB) lagenweise auf eine mindestens mitteldichte Lagerung verdich- tet einzubauen,

  • infolge von Erdarbeiten aufgelockerte grobkörnige Böden sind auf eine mittel- dichte Lagerung nachzuverdichten. Dies ist im Rahmen einer Abnahme der Aus- hubsohle durch das aufstellende Büro zu kontrollieren,

  • stark aufgeweichte Böden in der Aushubebene sind durch ein geeignetes Bodenersatzmaterial mindestens mitteldichten Boden auszutauschen,

  • für die Geländemodellierung, den Bodenaustausch und für die Arbeitsraumverfül- lung können grobkörnige und steinfreie sowie verdichtungsfähiger Boden der Bodengruppe SE mit einem Schluffanteil von < 5% (Lieferkörnung) verwendet werden,

  • Bodenersatz- oder Austauschmaterial ist in Lagen von ≤ 0,30 m einzubauen und lagenweise auf eine mindestens mitteldichte Lagerung (D ≥ 98 % bis 100 %) zu Pr verdichten,

  • die Aushub- und Gründungssohlen sind eben herzustellen. Unterschiedlich tiefe Bereiche sind unter max. 45° abzuböschen,

  • Bauarbeiten im Uferbereich sind so auszuführen, dass keine Ufererosion oder Böschungsinstabilität des Gewässers entsteht.

  • es ist ein Nachweis der hydraulischen Sicherheit gegen Grundbruch, Auftrieb und hydraulischen Sohlbruch zu führen,

  • nach DIN 1 054 ist eine Gründungstiefe von mindestens  0,80 m sicherzustellen. Alternativ sind z. B. Frostschürzen oder ein frostsicherer Unterbau zur Gewähr- leistung der Frostsicherheit zu verwenden,

  • infolge von Erdarbeiten aufgelockerte grobkörnige Böden sind auf eine mittel- dichte Lagerung nachzuverdichten,

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  • eine mitteldichte Lagerung ist näherungsweise erreicht, wenn eine Proctordichte von D ≥ 98 % nachgewiesen werden kann, Pr

  • für die Verdichtungsprüfung empfiehlt sich die Entnahme von ungestörten Zylin- derproben oder mittels dem Ballonverfahren (Densitometer) nach DIN 18 125 zur Überprüfung der labormäßig ermittelten Proctordichte nach DIN 18 127,

  • bei direkten Verdichtungskontrollen kann eine Auswertung der Ergebnisse versuchsbedingt nicht vor Ort erfolgen. Die zeitliche Verzögerung in der Ver- suchsdurchführung ist mit dem Prüflabor abzustimmen und in den Bauablauf mit aufzunehmen,

  • während der Verdichtungsarbeiten von nichtbindigen Böden ist eine Selbstkon- trolle der Baufirma durch regelmäßige, dynamische Plattendruckversuche nach TP BF-StB, Teil B 8.3 mit dem leichten Fallgewicht zu empfehlen. Dabei kann ein dynamischer Verformungsmodul von E ≥ 25 MPa als Anhaltswert für eine aus- vd reichende Verdichtung herangezogen werden,

  • ein Nachweis der ordnungsgemäßen Verdichtung von Verfüllungen ab 0,70 m Einbaudicke kann über leichte Rammsondierungen nach DIN EN ISO 22 476 DPL-10 erfolgen. Unterhalb von 30 cm (Störzone) müssen bei mitteldichter Lage- rung Schlagzahlen nachgewiesen werden. Da es sich um ein indirektes Prüfver- fahren handelt, ist eine Kalibrierung durch Dichtebestimmungen und Proctorver- suche erforderlich,

  • die Überwachung und Qualitätssicherung des Erdbaus hat nach den Vorgaben gültiger Regelwerke zu erfolgen und ist laufend stichprobenartig im Umfang der Eigenüberwachungsprüfungen zu gewährleisten,

  • unterhalb sämtlicher Gründungselemente (Sohlplatte) ist eine Sauberkeitsschicht aus Magerbeton in einer Stärke von d ≥ 5 cm einzubauen, um die Betondeckung zu erhöhen und um Zwangsspannungen abzubauen (z. B. infolge von Hydratati- onswärme),

  • bei der Verwendung von Noppenbahnen oder dem Betonieren direkt gegen das Erdreich muss die Betondeckung mindestens um das Unebenheitsmaß erhöht werden,

  • die Erdarbeiten sind durch das aufstellende Büro zu begleiten und die Aushub- und Gründungssohlen sind nach DIN 4 020 abzunehmen.

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8.2 Baugrubensicherung

  • Generell gelten für die Baugrubensicherung die Vorgaben der DIN 4 124 sowie die „Bausteine" der BG Bau. Demnach können Baugruben unter Beachtung der DIN 4 124 bis in eine Tiefe von 1,25 m senkrecht hergestellt werden. Tiefer rei- chende Baugruben sind gegenüber der Geländeoberkante unter 45° abzu- böschen. Bei den anstehenden Sanden, d.h. grobkörnigen Böden, darf ein maxi- maler Böschungswinkel von β = 45° nicht überschritten werden. Sand

  • am Böschungskopf und ist ein lastfreier Schutzstreifen und am Böschungsfuß ein Arbeitsraum von mindestens 0,60 m zu berücksichtigen.

  • die Böschungsbereiche müssen gegen Witterungseinflüsse gesichert werden (abdecken mit Baufolie, Spritzbeton usw.),

  • wirken besondere Lasten (Baukrane etc.) auf die Böschungsoberkante, muss ein Böschungsbruchnachweis geführt werden,

  • sofern ein Abböschen unter den genannten Bedingungen nicht möglich ist, so ist gesondert ein Verbau herzustellen. Der Verbau ist rechnerisch nachzuweisen,

  • aufgrund der gemessenen Wasserspiegellage sowie der angrenzenden Fließge- wässer ist mit einem erheblichen Wasserandrang in die Baugrube zu rechnen. Für die Baugrubensicherung ist daher ein wasserdichter Verbau vorzusehen. Die Sicherung der Baugrube kann beispielsweise mittels Spundwandverbau ausge- führt werden,

  • die Spundwände können nach jetzigem Kenntnisstand mittels Ramm- oder Vib- rationsverfahren eingebracht werden,

  • aufgrund der dichten Lagerungsdichte der tieferliegenden Sande kann ein Vor- bohren zum Einbringen der Spundwände erforderlich sein,

  • es ist zu beachten, dass sich für nicht ausgesteifte Bereiche ein größeres Spund- wandprofil und eine größere Profillänge ergibt,

  • bei unterschiedlichen Absetztiefen der Profile ist eine Abtreppung von vertikal : horizontal = 1 : 2 einzuhalten,

  • die erzielten Einbindetiefen der Spundwandprofile sind im Zuge der Herstellung zu protokollieren,

  • bei den vorhandenen bindigen Böden ist mit einer adhäsiven Verschleppung in die tieferliegenden Sande zu rechnen,

  • Seite 47 - zum Bericht 26 - 18863 vom 27. April 2026 an die IDN GmbH, 28876 Oyten

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  • Schloßsprengungen sind zu vermeiden. Das kann ggf. gemäß der EAU (8.1.13 – E 105) mit Signalgebern präventiv unterstützt werden,

  • hinsichtlich des Korrosionsschutzes sind die Angaben der DIN EN 1993-5 zu be- achten und seitens des Spundwandherstellers zu prüfen,

  • erforderliche Hinterfüllungen der Spundwand haben mit einem geeigneten Mate- rial, bspw. einem Boden der Bodengruppe SE, unter Beachtung eines langenwei- sen Einbaus (Mächtigkeiten ≤ 0,30 m) zu erfolgen. Dabei ist sicherzustellen, dass es nicht zu einem „Aufhängen“ des Bodens an der Spundwand kommt,

  • der Einbau von Bodenersatzmaterial sollte im Zuge einer Eigenüberwachung mit- tels kontrollierter Dichtebestimmungen erfolgen,

  • es ist ein mindestens 0,60 m breiter, lastfreier Streifen vor dem Verbau auf der aktiven Erdruckseite auszuweisen,

  • es muss eine Absturzsicherung für Personen angebracht werden, wenn die Absturzhöhe mehr als 2,00 m beträgt,

  • der Verbau ist nach Bedarf und nach besonderen Einwirkungen, zum Beispiel Frost, starken Regenfällen, Erschütterungen etc. zu überprüfen,

  • die Spezialtiefbauarbeiten sind nach den Vorgaben der gültigen Regelwerke durch den Sachverständigen für Geotechnik zu betreuen.

  • Seite 48 - zum Bericht 26 - 18863 vom 27. April 2026 an die IDN GmbH, 28876 Oyten

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8.3 Bauzeitliche Wasserhaltungsmaßnahmen und Bauwerksabdichtung

  • Zur Reduzierung des Wasserandrangs bzw. des hydraulischen Kurzschlusses mit dem Fließgewässer (Varreler Bäke, Klosterbach) sollten Spundwände zwischen der Baugrube und dem Gewässer eingebracht werden. Die Spundbohlen dienen nur als horizontale Abdichtung (keine besondere Abdichtung der Schlösser) und müssen keine besonderen Widerstandsmomente aufweisen, sofern sie nicht aus Baugrubenverbau genutzt werden.

  • Bei der Herstellung der Baugrube ist mit dem Andrang von angeschnittenem Grundwasser zu rechnen, es werden Wasserhaltungsmaßnahmen erforderlich. Hier empfehlen wir die Ausführung einer geschlossenen Wasserhaltung (Mehr- brunnen-Vakuum-Anlage über Steckfilter oder Kompaktbrunnen) zum Absenken des Wasserstandes in der Baugrube. Die Wasserhaltungsmaßnahmen sind auf das Baugrubenkonzept abzustimmen,

  • die Brunnenanlage muss gegen Beschädigungen gesichert und die Pumpen mit einer redundanten Stromversorgung ausfallsicher betrieben werden, um einen hydraulischen Grundbruch zu vermeiden,

  • das Baugrubenkonzept und die Baugrubenstatik müssen sicherstellen, dass es nicht zu einem hydraulischen Grundbruch durch die Wasserdruckdifferenz inner- halb und außerhalb des Verbaus kommen kann,

  • es empfiehlt sich, die bauzeitliche Wasserhaltung über Grundwassermesspegel zu kontrollieren und zu dokumentieren,

  • Fundamentbaugruben sind vor einem starken Zufluss von Niederschlagswasser zu schützen bzw. zeitnah zu schließen, da sich die Tragfähigkeitseigenschaften der gemischt- und feinkörnigen Böden unter Wassereinfluss stark verschlechtern,

  • Niederschlagswasser muss von ungeschützten Bauflächen ständig abgeleitet werden,

  • anfallendes Tagwasser in der Baugrube kann mit einer offenen Wasserhaltung abgepumpt werden. Auf der Baugrubensohle sind entlang der Baugrubenränder kiesummantelte Dränagen zu verlegen, um anfallendes Tage- und Schichtenwas- ser abzuführen. Die Dränagen sind mit einem Gefälle zu einem Pumpensumpf zu führen, der gegen ein Versanden zu schützen ist,

  • Seite 49 - zum Bericht 26 - 18863 vom 27. April 2026 an die IDN GmbH, 28876 Oyten

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  • im Zuge der Wasserhaltung kommt es zu einem erhöhten Absenkradius. Sofern Bauwerke im Beeinflussungsbereich der Wasserhaltung liegen, ist es ratsam, (auch im Vorwege) eine Beweissicherung an Gebäuden innerhalb des Radius der Grundwasserabsenkung durchzuführen.

  • im Bereich von sensitivem Bewuchs wird eine Reinfiltration bzw. eine Bewässe- rung während der Grundwasserabsenkung empfohlen,

  • grundsätzlich zu beachten ist, dass das Einleiten von Wasser in Oberflächenge- wässer oder in das öffentliche Kanalnetz genehmigungspflichtig und bei der zu- ständigen Behörde rechtzeitig vor dem Beginn der Maßnahme zu beantragen ist. Nach Vorgabe der Behörde muss das abzuleitende Wasser ggfs. auf seine che- mische Beschaffenheit hin untersucht werden,

  • das geförderte Baugrubenwasser ist bei Bedarf zu reinigen (Sedimentation/Filtra- tion) vor Einleitung in ein Gewässer,

  • aufgrund der Lage an einem Fließgewässer sind Maßnahmen zum Gewässer- schutz vorzusehen,

  • Einträge von Feinmaterial, Beton oder wassergefährdenden Stoffen in das Gewässer sind zu vermeiden,

  • es ist ein Notfall- und Maßnahmenkonzept für den Fall einer Gewässerverunrei- nigung vorzuhalten,

  • die anzusetzenden Wassereinwirkungsklassen (W) auf die Abdichtung ergeben sich gemäß der DIN 18 533, Teil 1,

  • aufgrund der Lage am Fließgewässer, der gemessenen Wasserstände sowie des zu erwartenden temporären Aufstaus im Arbeitsraum sind die erdberührten Bau- teile gemäß den Vorgaben der DIN 18 533, Klasse W2.1-E sowie der VOB ATV Teil C, DIN 18 336 gegen drückendes Wasser abzudichten und zu schützen.

  • Seite 50 - zum Bericht 26 - 18863 vom 27. April 2026 an die IDN GmbH, 28876 Oyten

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8.4 Allgemein

  • Anforderungen an die Baustoffe, Baustoffgemische, den Einbau / die Bauausfüh- rung, die erstellte Schichtung sowie die Eignungsprüfung, Eigenüberwachung und Kontrollprüfung ergeben sich aus den einschlägigen Regelwerken und sind zwin- gend zu beachten,

  • die Verdichtung einzubauender Böden sollte laufend stichprobenartig entspre- chend den Vorgaben gültiger Regelwerke überprüft werden,

  • abweichende Bauweisen usw. sollten mit dem aufstellenden Gutachter abge- stimmt werden,

  • es ist zu beachten, dass die Mächtigkeiten und Höhenverläufe der lokal erkunde- ten Bodenschichtungen variieren kann. Im Zuge der Gutachtenerstellung kann lediglich die Baugrundsituation an den gewählten Ansatzpunkten betrachtet werden.

  • Seite 51 - zum Bericht 26 - 18863 vom 27. April 2026 an die IDN GmbH, 28876 Oyten

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9 Zusammenfassung

Der Ochtumverband 27243 Harpstedt beabsichtigt die Anpassung der Hochwasser- schutzmaßnahmen an den Flussläufen des „Klosterbach“ und der „Varreler Bäke“ in der Gemeinde Stuhr.

In den Jahren 2011 und 2014 sind im Bereich der zu erneuernden Deichstrecke umfängliche geotechnische Untersuchungen und erdstatische Berechnungen durch die Ingenieurgesellschaft Dr. -Ing. Michael Beuße mbH für die geplanten Deichbau- werke durchgeführt worden.

Die Planungen der Hochwasserschutzmaßnahmen werden durch die IDN, Ingenieur- Dienst-Nord GmbH aus 28876 Oyten durchgeführt.

Die aktuelle Projektentwicklung umfasst den Neubau von zwei Schöpfwerken, mehreren Durchlässen und Entnahmeschächten sowie einer Hochwasserschutz- wand in Form von Spundwänden. Für den Neubau der Schöpfwerke erhielt die Inge- nieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH, Elsterbogen 18 aus Tostedt, am 28. August 2025 durch die Ingenieur-Dienst-Nord GmbH, den Auftrag für die Durch- führung von Baugrunduntersuchungen, einer Baugrundbeurteilung sowie der Erstel- lung eines Geotechnischen Berichtes.

Die Aufschlussarbeiten wurden am 11. und 12. März 2026 ausgeführt. Insgesamt sind acht direkte Aufschlüsse, jeweils vier an dem jeweiligen Standort des Schöpf- werkes, als Kleinbohrungen (BS) nach DIN EN ISO 22 475 (NW 80 mm) bis zu einer Endtiefe von maximal 8,30 m durch das aufstellende Büro abgeteuft worden.

Zusätzlich zu den Kleinbohrungen sind an vier Untersuchungspunkten schwere Rammsondierungen (DPH) nach DIN EN ISO 22 476-2 bis in eine Tiefe von 10,00 m unter der Geländeoberkante ausgeführt worden.

Der geologische Untergrund besteht unterhalb von Oberboden und anthropogenen Auffüllungen aus Sandablagerungen und holozänen Schichten aus organogenen und schluffigen Böden. Der Erkundungsbereich weist eine weitestgehend homogene Baugrundschichtung auf.

  • Seite 52 - zum Bericht 26 - 18863 vom 27. April 2026 an die IDN GmbH, 28876 Oyten

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Zur orientierenden chemischen Beurteilung potenzieller Aushubböden wurden Ein- zelproben entnommen und als charakterisierende Mischproben hinsichtlich der chemischen Belastung an die GBA mbH, Pinneberg zwecks Untersuchungen auf die Parameter der Bundes-Bodenschutzverordnung und der Ersatzbaustoffverordnung übergeben.

Das untersuchte Oberbodenmaterial ist grundsätzlich für die Herstellung einer durch- wurzelbaren Bodenschicht oder zur Einbringung eine durchwurzelbare Bodenschicht geeinte.

Die Analyse der Proben aus den anstehenden Böden entsprechend den Parametern der Ersatzbaustoffverordnung ergab für die oberen Sande die Materialklasse BM-F0 nördlichen Schöpfwerk und die Materialklasse BM-F1 für das Schöpfwerk Varreler Gaft. Die natürlichen Sande mit Lehmlagen sind der Materialklasse BM-F1 zuzuwei- sen.

In allen Bohrlöchern konnte ein Wasserstand in einer mittleren Tiefe von rund 1,30 m unter Geländeoberkante gemessen werden. Anhand der Hydrogeologischen Karte ist davon auszugehen, dass es sich um Grundwasser handelt.

Das Wasser wurde hinsichtlich der Stahl- und Betonaggressivität untersucht. Ent- sprechend der Analyseergebnisse ist das Wasser als schwach betonangreifend zu bewerten und dementsprechend in die Expositionsklasse XA1 einzustufen. Die Stahl- aggressivität gegenüber Mulden- und Lochkorrosion ist als gering (nördliches Schöpfwerk) bis mittel (Schöpfwerk Varreler Graft) einzustufen, während die Flä- chenkorrosion gemäß den Untersuchungsergebnissen an beiden Standorten als sehr gering zu bewerten ist.

Die bodenmechanische Überprüfung der Böden erfolgte neben der Ansprache im Feld anhand von Laborversuchen. Auf der Grundlage der durchgeführten Laborver- suche und vorliegenden Kenndaten sind die Homogenbereiche für Erdarbeiten fest- gelegt sowie charakteristische Bodenkennwerte abgeleitet worden. Sofern genauere Angaben gefordert werden, muss eine Abstimmung mit der Unterzeichnerin und gegebenenfalls Nachuntersuchungen und Laborversuche erfolgen.

  • Seite 53 - zum Bericht 26 - 18863 vom 27. April 2026 an die IDN GmbH, 28876 Oyten

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Anhand von vorliegenden Informationen sowie Annahmen hinsichtlich Belastung und Gründungstiefen wurde für die Schöpfwerke ein Lastabtrag über die Sohlplatte berücksichtigt und Bettungsmoduln errechnet.

Auf Grundlage der vorliegenden Baugrundinformationen sowie Annahmen hinsicht- lich der maßgebenden Einwirkungen und vorgesehenen Gründungstiefen wurde für die Schöpfwerke ein Lastabtrag über die Sohlplatten angesetzt. Auf dieser Basis wur- den unter Berücksichtigung der maßgebenden Bodenkennwerte entsprechende Bet- tungsmodule ermittelt.

Orientierende Maßnahmen zur Bauausführung wurden angegeben. Die Erdarbeiten sowie die Gründungssituation müssen nach den Vorgaben der DIN 4 020 durch den Gutachter abgenommen werden.

Sämtliche im Gutachten genannten Höhenkoten sind bauseits zu prüfen. Bei erheb- lichen Abweichungen gegenüber den hier genannten Höhenbezügen ist das aufstel- lende Büro umgehend zu benachrichtigen.

Um nicht das Risiko von unkontrollierten Setzungen entstehen zu lassen, sind die Gründungsarbeiten sorgfältig nach Anweisung des Gutachters durchzuführen.

Entsprechend den vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Baugrund und Bau- werk ist das Gutachten nur in seiner Gesamtheit verbindlich. Änderungen in den Bearbeitungsunterlagen und vom Gutachten abweichende Bauausführungen bedür- fen deshalb stets der Überprüfung und der Zustimmung des Gutachters.

Die vorangegangenen Berichte 10 - 12501, 10 - 12501.2, 14 - 13744 und 14 - 13744.2 und die darin enthaltenen Hinweise haben weiterhin Bestand und wer- den lediglich um die Angaben aus diesem Bericht ergänzt.

Baugrundaufschlüsse basieren auch bei Einhaltung der nach den gültigen Vorschrif- ten vorgegebenen Rasterabstände zwangsläufig auf punktuellen Aufschlüssen, so dass eine exakte Aussage über den Baugrund nur für den jeweiligen Untersuchungs- punkt möglich ist. Da Abweichungen von den vorstehend beschriebenen Verhältnis- sen zwischen den Ansatzpunkten nicht völlig ausgeschlossen werden können, basie- ren hier getroffene Bewertungen zwangsläufig auf Wahrscheinlichkeitsaussagen.

Wird im Zuge der Auskofferungsarbeiten ein anderer als im Gutachten dargestellter Aufbau des Untergrunds angetroffen, ist unser Büro unverzüglich zu benachrichtigen und durch den Gutachter eine Bestandsaufnahme vor Ort durchzuführen.

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Die Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH behält sich daher eine Über- prüfung der Gründungssituation im Zuge einer förmlichen Abnahme der Aushub- und Gründungssohlen (nach DIN 4 020 gefordert), gegebenenfalls auch ergänzende Ausführungshinweise vor.

Das Baugrundgutachten gilt für das in Abschnitt 3 angegebene Objekt im Zusam- menhang mit den Projektdaten. Eine Übertragung der Untersuchungsergebnisse auf andere Projekte ist ohne Zustimmung der Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH nicht zulässig.

Für Rückfragen im Zusammenhang mit unseren Untersuchungen und der Erstellung dieses Gutachten stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH

Dipl.-Geol. Jens Schmitz Melanie Grünewald, M. Sc.

Verteiler:

  • IDN GmbH, Oyten, Frau Schnaudt 1- fach digital im pdf-Format

  • Seite 55 - zum Bericht 26 - 18863 vom 27. April 2026 an die IDN GmbH, 28876 Oyten

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Neubau eilll:t8 Siall:t8 mit Sch~erk

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~ Cl .... Ingenieurgesellschaft Dr.-lng. Michael Beuße mbHAuftrag gebar: IDN GmbH
Projekt: Hochwasserschutzdeiche Klosterbach, StuhrBearbeiter: MBAnlage: 1
ze1cnner: lmSDatum: 13.01.2011
Elsterbogen 18 21255 Tostedt Tel.: 04182 • 28 77 0 Fax.:04182 ·28 77 28 www.dr-beusse.deMaßstab: 1 : 10.000

I Übersichtslageplan Projekt 10-12ED1 Verzeichnis: U:_2010_Proj.\10-12E011CAD

[Seite 58]

BS 276 BS 277 69 BS 275 BS 2 BS 1 / DPH 1 BS 3 BS 4 / DPH 4 68 BS 272 BS 273 BS 274 66 64 BS 270 BS 063 27 BS 271 63 62 BS 265 5 BS 266 BS 268 BS 267 BS 269 BS 062 / DPH 0626 26 BS 065 25 BS 061 52 BS 258 BS 259 BS 260 BS 261 55 BS 262 BS 060 58 BS 263 BS 264 57 4 BS 059 / DPL 059 22 47 13 BS 253 BS 064 BS 254 48 BS 255 BS 256 BS 058 23 BS 257 BS 8 45 46 BS 7 / DPH 7 BS 248 BS 249 BS 25 B 0 S 25 B 1 S 252 21 BS 057 BS 247 BS 5 / DPH 5BS 278 BS 245 BK 002 / DPH 005 BS 246 37 19 36 BS 040 BS 12 / DPH 12 BS 279 18 BS 038 15 17 BS 035 BS 244 14 BS 037 35 BS 243 33 BS 039 30 BS 036 16 1 BS 240 BS 034 / DP B H S 0 2 3 4 4 1 / DPL 034 31 BS 237 2 BS 238 BS 8 239 BS 13 / DPH 13 BS 236 BS 204 BS 203
Legende BS - Kleinbohrung nach DIN EN ISO 22 475 (NW 80 mm) DPH -Schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22 476Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 28 77 0 21255 Tostedt tostedt@dr-beusse.de www.dr-beusse.deProjekt: Hochwasserschutzmaßnahme am Klosterbach an der Varreler Bäke, Gemeinde StuhrAnlage: 2.1
Projekt-Nr: 26 - 18863
Auftraggeber: IDN GmbHMaßstab: 1 : 5.500
Datum: 27.04.2026
Lageplan

[Seite 59]

BS 276 70 BS 277 71

69 BS 275

BS 1 / DPH 1

BS 2

BS 3

BS 4 / DPH 4

NameEastingNorthingElevation
BS 4 / DPH 4480670.6585877181.1373.695
BS 1 / DPH 1480665.0255877198.6473.570
BS 3480676.5685877187.0503.652
BS 2480659.1325877193.2873.623

Legende 0 10 20 30 m BS - Kleinbohrung nach DIN EN ISO 22 475 (NW 80 mm) DPH - Schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22 476

Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 2877 0 21255 Tostedt www.dr-beusse.de tostedt@dr-beusse.deProjekt: Hochwasserschutzmaßnahme am Klosterbach an der Varreler Bäke, Gemeinde StuhrAnlage: 2.2
Projekt: 26 - 18863
Auftraggeber: IDN GmbHMaßstab: 1 : 750
Datum: 27.04.2026
Lageplan Schöpfwerk A1l-SW2

[Seite 60]

BS 8 45 BS 250

BS 7 / DPH 7 BS 6 43 BS 251 BS 248 40 41 42 BS 252 BS 5 / DPH 5 BS 249

BS 245 BS 11 38 BS 278 39 3 20 BK 002 / DPH 005 37

NameEastingNorthingElevation
BS 5 / DPH 5479892.4895876493.2924.474
BS 6479882.7795876504.6885.229
BS 8479875.5815876516.7964.637
BS 7 / DPH 7479872.1805876505.1174.952

Legende 0 10 20 30 m BS - Kleinbohrung nach DIN EN ISO 22 475 (NW 80 mm) DPH - Schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22 476

Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 2877 0 21255 Tostedt www.dr-beusse.de tostedt@dr-beusse.deProjekt: Hochwasserschutzmaßnahme am Klosterbach an der Varreler Bäke, Gemeinde StuhrAnlage: 2.3
Projekt: 26 - 18863
Auftraggeber: IDN GmbHMaßstab: 1 : 750
Datum: 27.04.2026
Lageplan Schöpfwerk Vareller Graft

[Seite 61]

DPH 1

BS 1

3,57 m NHN 3,57 m NHN m NHN m NHN 4.00 Schlagzahlen je 10 cm 4.00 P 1.1 (0,00 - 0,40 m u. GOK) Mu Mutterboden 0.0 (3.57) 0 5 10 15 20 25 30 Tie 0 f . e 1 0 [m] N 1 1 0 TTiiee 3 ff . ee 5 0 [[mm]] NN 11 6 00 TTiiee 6 ff . ee 9 0 [[mm]] NN 1 11 1 00 Sand, schwach schluffig - schluffig, OH 0.20 1 3.60 7 7.00 10 3.00 schwach humos - humos, schwarzbraun 0.30 1 3.70 8 7.10 10 3.00 0.90 (2.67) GW = 0.90 0.40 2 3.80 8 7.20 11 0.40 (3.17) 1.0 (2.57) 0.50 3 3.90 9 7.30 10 0.60 4 4.00 8 7.40 11 2.00 0.70 5 4.10 8 7.50 11 2.00 Mittelsand 0.80 8 4.20 9 7.60 10 P 1.2 (0,40 - 3,40 m u. GOK) feinsandig - stark feinsandig, schwach SE 2.0 (1.57) 0.90 8 4.30 9 7.70 11 1.00 7 4.40 8 7.80 10 grobsandig, beige 1.10 7 4.50 9 7.90 11 1.00 1.00 1.20 6 4.60 9 8.00 16 1.30 7 4.70 10 8.10 22 3.0 (0.57) 1.40 6 4.80 10 8.20 26 3.40 (0.17) 1.50 6 4.90 11 8.30 28 0.00 1.60 6 5.00 10 8.40 23 0.00 1.70 7 5.10 8 8.50 18 4.0 (-0.43) 1.80 6 5.20 9 8.60 15 1.90 7 5.30 9 8.70 14 -1.00 2.00 6 5.40 8 8.80 12 -1.00 2.10 6 5.50 9 8.90 11 Mittelsand 5.0 (-1.43) 2.20 6 5.60 9 9.00 10 feinsandig, schwach grobsandig - grobsandig, SE 2.30 6 5.70 10 9.10 11 -2.00 beige 2.40 5 5.80 10 9.20 11 -2.00 2.50 6 5.90 11 9.30 12 2.60 5 6.00 10 9.40 10 6.0 (-2.43) 2.70 5 6.10 9 9.50 11 2.80 6 6.20 10 9.60 12 -3.00 2.90 5 6.30 10 9.70 13 -3.00 3.00 6 6.40 9 9.80 12 7.0 (-3.43) 3.10 5 6.50 9 9.90 11 7.30 (-3.73) 3.20 6 6.60 10 10.00 12 -4.00 kein Bohrfortschritt 3.30 5 6.70 11 -4.00 3.40 6 6.80 9 8.0 (-4.43)

-5.00 -5.00

9.0 (-5.43)

-6.00 -6.00

10.0 (-6.43)

-7.00 -7.00

BS - Kleinbohrung nach DIN EN ISO 22 475 - NW 80 mm DPH - Schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22 476

Projekt : Anlage : 0,90 m u. GOK Hochwasserschutzmaßnahme 3.1 W nach Bohrende 12.03.2026 am Klosterbach an der Bericht : Ingenieurgesellschaft V arreler Bäke, Gemeinde Stuhr 26 - 18863 Legende DPH Legende Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Auftraggeber : Maßstab (L/H) : sehr locker locker Mu Mutterboden - / 1 : 75 Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 28770 locker IDN GmbH mitteldicht 21255 Tostedt tostedt@dr-beusse.de Datum : Mittelsand mitteldicht www.dr-beusse.de 27.04.2026 dicht dicht

sehr dicht Säulen- und Rammdiagramm BS / DPH 1

[Seite 62]

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DPH 4

BS 4

3,70 m NHN 3,70 m NHN m NHN m NHN Schlagzahlen je 10 cm 4.00 4.00 P 4.1 (0,00 - 0,40 m u. GOK) Mu Mutterboden 0.0 (3.70) 0 5 10 15 20 25 30 Tie 0 f . e 1 0 [m] N 1 1 0 TTiiee 3 ff . ee 5 0 [[mm]] NN 11 6 00 TTiiee 6 ff . ee 9 0 [[mm]] NN 11 8 00 Sand, schwach schluffig - schluffig, OH 0.20 1 3.60 4 7.00 9 3.00 schwach humos - humos, schwarzbraun 0.30 1 3.70 2 7.10 9 3.00 1.00 (2.70) 0.40 (3.30) GW = 1.00 0.40 2 3.80 2 7.20 8 1.0 (2.70) 0.50 3 3.90 2 7.30 9 0.60 3 4.00 2 7.40 9 0.70 4 4.10 4 7.50 9 2.00 0.80 4 4.20 5 7.60 10 2.00 P 4.2 (0,40 - 3,90 m u. GOK) Mittelsand 2.0 (1.70) 0.90 5 4.30 6 7.70 10 1.00 5 4.40 6 7.80 9 feinsandig, schwach grobsandig, lagenweise SE 1.10 5 4.50 7 7.90 8 1.00 (grobsandig, schwach kiesig), beige 1.20 6 4.60 8 8.00 8 1.00 1.30 6 4.70 7 8.10 8 3.0 (0.70) 1.40 7 4.80 7 8.20 9 1.50 6 4.90 7 8.30 8 1.60 7 5.00 8 8.40 9 0.00 0.00 3.90 (-0.20) 1.70 6 5.10 7 8.50 9 P 4.3 (3,90 - 4,30 m u. GOK) Mudde 4.0 (-0.30) 1.80 6 5.20 7 8.60 8 Schluff, sandig, schwach tonig, stark OU 1.90 7 5.30 8 8.70 7 organisch, dunkelbraun 2.00 6 5.40 8 8.80 8 -1.00 4.30 (-0.60) 2.10 6 5.50 8 8.90 9 -1.00 5.0 (-1.30) 2.20 7 5.60 7 9.00 9 P 4.4 (4,30 - 6,40 m u. GOK) Mittelsand 2.30 7 5.70 8 9.10 10 feinsandig, schwach grobsandig - grobsandig, SE 2.40 6 5.80 8 9.20 9 -2.00 2.50 5 5.90 8 9.30 11 -2.00 beige 2.60 5 6.00 8 9.40 12 6.0 (-2.30) 2.70 6 6.10 7 9.50 11 6.40 (-2.70) 2.80 6 6.20 8 9.60 11 -3.00 kein Bohrfortschritt 2.90 7 6.30 7 9.70 10 -3.00 3.00 8 6.40 8 9.80 12 7.0 (-3.30) 3.10 7 6.50 7 9.90 11 3.20 6 6.60 7 10.00 11 3.30 6 6.70 7 -4.00 -4.00 3.40 5 6.80 8 8.0 (-4.30)

-5.00 -5.00 9.0 (-5.30)

-6.00 -6.00 10.0 (-6.30)

-7.00 -7.00

BS - Kleinbohrung nach DIN EN ISO 22 475 - NW 80 mm DPH - Schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22 476

Projekt : Anlage : 1,00 m u. GOK Hochwasserschutzmaßnahme 3.4 W nach Bohrende 12.03.2026 am Klosterbach an der Bericht : Ingenieurgesellschaft V arreler Bäke, Gemeinde Stuhr 26 - 18863 Legende DPH Legende Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Auftraggeber : Maßstab (L/H) : sehr locker halbfest Mudde - / 1 : 75 Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 28770 locker IDN GmbH locker 21255 Tostedt tostedt@dr-beusse.de Datum : Mutterboden mitteldicht Mu www.dr-beusse.de 27.04.2026 mitteldicht dicht Mittelsand

sehr dicht Säulen- und Rammdiagramm BS / DPH 4

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DPH 5

BS 5

4,47 m NHN m NHN 4,47 m NHN m NHN 5.00 Schlagzahlen je 10 cm 5.00 Mutterboden 0.0 (4.47) 0 5 10 15 20 25 30 Tie 0 f . e 1 0 [m] N 1 0 0 TTiiee 3 ff . ee 5 0 [[mm]] NN 11 6 00 TTiiee 6 ff . ee 9 0 [[mm]] NN 1 11 4 00 4.00 P 5.1 (0,00 - 0,90 m u. GOK) Mu Sand, schwach schluffig, schwach humos OH 0.20 1 3.60 5 7.00 16 4.00

  • humos, schwarzbraun 0.30 0 3.70 5 7.10 14 0.40 0 3.80 5 7.20 13 0.90 (3.57) P 5.2 (0,90 - 1,60 m u. GOK) Feinsand - Mittelsand 1.0 (3.47) 0.50 1 3.90 5 7.30 13 0.60 0 4.00 5 7.40 12 3.00 1.50 (2.97) schwach grobsandig, z.T. schwach schluffig, SE GW = 1.50 0.70 1 4.10 5 7.50 10 3.00 beigebraun 0.80 1 4.20 6 7.60 10 1.60 (2.87) 2.0 (2.47) 0.90 1 4.30 7 7.70 10 1.00 0 4.40 10 7.80 10 2.00 1.10 1 4.50 11 7.90 11 2.00 1.20 0 4.60 12 8.00 10 P 5.3 (1,60 - 4,70 m u. GOK) Mittelsand 1.30 1 4.70 14 8.10 11 3.0 (1.47) feinsandig, schwach grobsandig, z.T. 1.40 1 4.80 16 8.20 13 SE 1.00 grobsandig, schwach kiesig, vereinzelt 1.50 2 4.90 16 8.30 12 1.00 Holzreste, dunkelbraun 1.60 2 5.00 18 8.40 13 1.70 3 5.10 19 8.50 17 4.0 (0.47) 1.80 3 5.20 21 8.60 19 1.90 3 5.30 18 8.70 23 0.00 4.70 (-0.23) 2.00 4 5.40 20 8.80 25 0.00 2.10 3 5.50 18 8.90 27 5.0 (-0.53) 2.20 4 5.60 17 9.00 24 2.30 3 5.70 17 9.10 25 -1.00 2.40 4 5.80 19 9.20 22 -1.00 Mittelsand 2.50 3 5.90 18 9.30 19 2.60 4 6.00 19 9.40 23 feinsandig, schwach grobsandig, lagenweise SE 6.0 (-1.53) 2.70 4 6.10 21 9.50 22 -2.00 (grobsandig, schwach kiesig), beige 2.80 4 6.20 24 9.60 24 -2.00 2.90 4 6.30 23 9.70 21 3.00 4 6.40 22 9.80 23 7.0 (-2.53) 3.10 5 6.50 20 9.90 24 3.20 5 6.60 19 10.00 23 -3.00 7.60 (-3.13) 3.30 5 6.70 18 -3.00 kein Bohrfortschritt 3.40 5 6.80 17 8.0 (-3.53)

-4.00 -4.00

9.0 (-4.53)

-5.00 -5.00

10.0 (-5.53)

-6.00 -6.00

BS - Kleinbohrung nach DIN EN ISO 22 475 - NW 80 mm DPH - Schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22 476

Projekt : Anlage : 1,50 m u. GOK Hochwasserschutzmaßnahme 3.5 W nach Bohrende 11.03.2026 am Klosterbach an der Bericht : Ingenieurgesellschaft V arreler Bäke, Gemeinde Stuhr 26 - 18863 Legende DPH Legende Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Auftraggeber : Maßstab (L/H) : sehr locker locker Mu Mutterboden - / 1 : 75 Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 28770 locker IDN GmbH mitteldicht 21255 Tostedt tostedt@dr-beusse.de Datum : Mittelsand mitteldicht www.dr-beusse.de 27.04.2026 dicht dicht Feinsand

sehr dicht Säulen- und Rammdiagramm BS / DPH 5

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DPH 7

BS 7

4,95 m NHN 4,95 m NHN m NHN Schlagzahlen je 10 cm m NHN 5.00 Mutterboden 0.0 (4.95) 0 5 10 15 20 25 30 Tie 0 f . e 1 0 [m] N 1 1 0 TTiiee 3 ff . ee 5 0 [[mm]] NN 11 7 00 TTiiee 6 ff . ee 9 0 [[mm]] NN 2 11 1 00 5.00 P 7.1 (0,00 - 0,80 m u. GOK) Mu Sand, schwach schluffig, schwach humos OH 0.20 1 3.60 6 7.00 18

  • humos, schwarzbraun 0.30 2 3.70 7 7.10 15 0.40 2 3.80 7 7.20 13 4.00 0.80 (4.15) 4.00 P 7.2 (0,80 - 1,70 m u. GOK) Feinsand - Mittelsand 1.0 (3.95) 0.50 3 3.90 7 7.30 11 1.40 (3.55) GW = 1.40 0.60 4 4.00 7 7.40 10 schwach grobsandig, z.T. schwach schluffig, SE 0.70 3 4.10 7 7.50 11 beigebraun 0.80 4 4.20 7 7.60 10 3.00 1.70 (3.25) 2.0 (2.95) 0.90 4 4.30 7 7.70 11 3.00 1.00 4 4.40 6 7.80 10 1.10 4 4.50 6 7.90 11 1.20 3 4.60 8 8.00 12 2.00 P 7.3 (1,70 - 7,70 m u. GOK) 1.30 4 4.70 8 8.10 10 2.00 3.0 (1.95) 1.40 5 4.80 9 8.20 11 1.50 6 4.90 10 8.30 12 1.60 7 5.00 9 8.40 11 1.70 6 5.10 10 8.50 12 1.00 1.00 4.0 (0.95) 1.80 7 5.20 11 8.60 10 Mittelsand 1.90 7 5.30 12 8.70 11 2.00 6 5.40 11 8.80 10 feinsandig, schwach grobsandig, lagenweise SE 2.10 5 5.50 13 8.90 10 0.00 (Feinsand), z.T. grobsandig, schwach 5.0 (-0.05) 2.20 6 5.60 14 9.00 9 0.00 kiesig, beige 2.30 7 5.70 15 9.10 10 2.40 5 5.80 14 9.20 11 2.50 7 5.90 15 9.30 12 -1.00 2.60 7 6.00 14 9.40 12 -1.00 6.0 (-1.05) 2.70 8 6.10 15 9.50 11 2.80 7 6.20 16 9.60 10 2.90 6 6.30 18 9.70 9 3.00 7 6.40 17 9.80 10 -2.00 -2.00 7.0 (-2.05) 3.10 6 6.50 16 9.90 9 3.20 6 6.60 17 10.00 10 7.70 (-2.75) 3.30 6 6.70 19 3.40 7 6.80 20 -3.00 kein Bohrfortschritt -3.00 8.0 (-3.05)

-4.00 -4.00 9.0 (-4.05)

-5.00 -5.00 10.0 (-5.05)

-6.00 -6.00

BS - Kleinbohrung nach DIN EN ISO 22 475 - NW 80 mm DPH - Schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22 476

Projekt : Anlage : 1,40 m u. GOK Hochwasserschutzmaßnahme 3.7 W nach Bohrende 11.03.2026 am Klosterbach an der Bericht : Ingenieurgesellschaft V arreler Bäke, Gemeinde Stuhr 26 - 18863 Legende DPH Legende Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Auftraggeber : Maßstab (L/H) : sehr locker locker Mu Mutterboden - / 1 : 75 Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 28770 locker IDN GmbH mitteldicht 21255 Tostedt tostedt@dr-beusse.de Datum : Mittelsand mitteldicht www.dr-beusse.de 27.04.2026 dicht dicht Feinsand

sehr dicht Säulen- und Rammdiagramm BS / DPH 7

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Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Projekt: 26 - 18863 Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 28 77 0 Anlage: 4 21255 Tostedt tostedt@dr-beusse.de
Wassergehalt nach DIN EN ISO 17892-1 IDN GmbH Hochwasserschutz, Klosterbach an der Varreler Bäke, Stuhr Bearbeiter: Grünewald Datum: 27.04.2026Prüfungsnummer: 26-18863 007-010 Entnahmestelle: BS 1, BS 4 und BS 8 Prüfschicht: Baugrund Bodenart: s.u. Probe entnommen am: 11. und 12.03.2026 Probe entnommen durch: Ruprecht
Probenbezeichnung: P 007 / P 1.2 P 008 / P 4.3 P 009 / P 8.2 P 010 / P 8.4 Bohrung und Entnahmetiefe BS 1 / BS 4 / BS 8 / BS 8 / [m u. GOK]: 0,40 - 3,40 3,90 - 4,30 0,60 - 1,30 1,70 - 3,00 Feinsand- Bodenart: Mittelsand Torf Sand-Schluff Mittelsand Feuchte Probe 617.20 414.40 354.70 585.40 + Behälter [g]: Trockene Probe 556.40 290.10 340.40 478.30 + Behälter [g]: Behälter [g]: 221.70 222.20 222.30 223.10 Porenwasser [g]: 60.80 124.30 14.30 107.10 Trockene Probe [g]: 334.70 67.90 118.10 255.20 Wassergehalt [%] 18.17 183.06 12.11 41.97
Probenbezeichnung:P 007 / P 1.2P 008 / P 4.3P 009 / P 8.2P 010 / P 8.4
Bohrung und Entnahmetiefe [m u. GOK]:BS 1 / 0,40 - 3,40BS 4 / 3,90 - 4,30BS 8 / 0,60 - 1,30BS 8 / 1,70 - 3,00
Bodenart:MittelsandTorfFeinsand- MittelsandSand-Schluff
Feuchte Probe + Behälter [g]:617.20414.40354.70585.40
Trockene Probe + Behälter [g]:556.40290.10340.40478.30
Behälter [g]:221.70222.20222.30223.10
Porenwasser [g]:60.80124.3014.30107.10
Trockene Probe [g]:334.7067.90118.10255.20
Wassergehalt [%]18.17183.0612.1141.97

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Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 28 77 0 21255 Tostedt tostedt@dr-beusse.de Bearbeiter: Grünewald Datum: 27.04.2026Körnungslinie IDN GmbH Hochwasserschutz, Klosterbach an der Varreler Bäke, StuhrPrüfungsnummer: 26-18863 011-014 Entnahmestelle: Ansatzpunkte BS 1, BS 4 und BS 8 Entnahme am / durch: 11. und 12.03.2026 / Ruprecht Arbeitsweise: Siebanalyse nach DIN EN ISO 17 892
Schlämmkorn Siebkorn Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Feinstes Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- 100 3 12 90 80 egnemtmaseG 70 red 60 % ni d 50 < renröK 40 red elietnanessaM 30 20 10 3 2 1 0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100 Korndurchmesser d in mm
Bezeichnung:P 011 / P 1.2P 012 / P 8.2P 013 / P 8.4Bemerkungen:5 Anlage: 26 Projekt: - 18863
Entnahmetiefe:0,40 - 3,40 m u. GOK0,60 - 1,30 m u. GOK1,70 - 2,00 m u. GOK
Material:SandSandSand-S_chluff
Bodenart:SS, u'S, u, t'
T/U/S/G [%]:- /4.6/95.3/0.2- /8.4/91.4/0.28.4/39.9/51.6/0.1
U/Cc:2.2/1.13.0/1.235.3/3.6
Bodengruppe:SESUST
Frostklasse:F1F1F3
k-Wert (Beyer): Signatur:1.2 * 10-44.6 * 10-5-
SchlämmkornSiebkorn
FeinstesSchluffkorn Fein- Mittel- Grob-Sandkorn Fein- Mittel- Grob-Kieskorn Fein- Mittel- Grob- 3 12Steine
32 1

Signatur:

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Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beuße mbH Projekt: 26 - 18863 Elsterbogen 18 Tel.: 04182 - 28 77 0 Anlage: 6 21255 Tostedt tostedt@dr-beusse.de
Glühverlust nach DIN 18 128 IDN GmbH Hochwasserschutz, Klosterbach an der Varreler Bäke, Stuhr Bearbeiter: Grünewald Datum: 27.04.2026Prüfungsnummer: 26-18863 015-016 Entnahmestelle: BS 4 und BS 8 Prüfschicht: s.u. Bodenart: s.u. Probe entnommen am : 11. und 12.03.2026 Probe entnommen durch : Ruprecht
Probenbezeichnung: P 015-1 P 015-2 P 015-3 Bohrung und Entnahmetiefe BS 4 / 3,90 - 4,30 BS 4 / 3,90 - 4,30 BS 4 / 3,90 - 4,30 [m u. GOK]: Bodenart: Torf Torf Torf Ungeglühte Probe + Behälter [g] 47.24 45.67 46.32 Geglühte Probe + Behälter [g] 41.54 39.59 40.64 Behälter [g] 32.86 30.39 31.34 Massenverlust [g] 5.70 6.08 5.68 Trockenmasse vor Glühen [g] 14.38 15.28 14.98 Glühverlust [-] 39.64 39.79 37.92 Mittelwert [-] 39.12 Probenbezeichnung: P 016-1 P 016-2 P 016-3 Bohrung und Entnahmetiefe BS 8 / 1,70 - 2,00 BS 8 / 1,70 - 2,00 BS 8 / 1,70 - 2,00 [m u. GOK]: Bodenart: Sand - Schluff Sand - Schluff Sand - Schluff Ungeglühte Probe + Behälter [g] 73.21 68.07 62.19 Geglühte Probe + Behälter [g] 72.19 67.29 61.46 Behälter [g] 31.68 34.54 31.17 Massenverlust [g] 1.02 0.78 0.73 Trockenmasse vor Glühen [g] 41.53 33.53 31.02 Glühverlust [-] 2.46 2.33 2.35 Mittelwert [-] 2.38
Probenbezeichnung:P 015-1P 015-2P 015-3
Bohrung und Entnahmetiefe [m u. GOK]:BS 4 / 3,90 - 4,30BS 4 / 3,90 - 4,30BS 4 / 3,90 - 4,30
Bodenart:TorfTorfTorf
Ungeglühte Probe + Behälter [g]47.2445.6746.32
Geglühte Probe + Behälter [g]41.5439.5940.64
Behälter [g]32.8630.3931.34
Massenverlust [g]5.706.085.68
Trockenmasse vor Glühen [g]14.3815.2814.98
Glühverlust [-]39.6439.7937.92
Mittelwert [-]39.12
Probenbezeichnung:P 016-1P 016-2P 016-3
Bohrung und Entnahmetiefe [m u. GOK]:BS 8 / 1,70 - 2,00BS 8 / 1,70 - 2,00BS 8 / 1,70 - 2,00
Bodenart:Sand - SchluffSand - SchluffSand - Schluff
Ungeglühte Probe + Behälter [g]73.2168.0762.19
Geglühte Probe + Behälter [g]72.1967.2961.46
Behälter [g]31.6834.5431.17
Massenverlust [g]1.020.780.73
Trockenmasse vor Glühen [g]41.5333.5331.02
Glühverlust [-]2.462.332.35
Mittelwert [-]2.38

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INGENIEURGRUPPE PTM

Anhang 1 zum Bericht 26 - 18863

Prüfbericht-Nr.: 2026P508845 / 1 vom 09. April 2026

Unterlagen der GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH

(Material: Humoser Oberboden)

[Seite 89]

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Flensburger Strae 15 25421 Pinneberg

Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beue mbH Beratende Ingenieure Herr Dipl.-Geol. Schmitz Elsterbogen 18

21255 Tostedt

Prfbericht-Nr.: 2026P508845 / 1

AuftraggeberIngenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beue mbH Beratende Ingenieure
Eingangsdatumsiehe Tabelle
Projekt26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr
MaterialHumoser Oberboden
Auftrag26-18863
VerpackungPE-Eimer
Probenmengeje Probe ca. 2-3 kg
unsere Auftragsnummer26504762
Probenahmedurch den Auftraggeber
ProbentransportGBA
Analysenbeginn / -ende20.03.2026 - 09.04.2026
ProbenaufbewahrungWenn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben 3 Monate, bzgl. EBV
und BBodSchV 2021 abweichend 6 Monate und Wasserproben bis 2 Wochen
nach Prfberichtserstellung aufbewahrt.
Bemerkungkeine

Pinneberg, 09.04.2026

Dieser Prfbericht wurde automatisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gltig.

i. A. G. Blinde Projektbearbeitung

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Seite 1 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P508845 / 1

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Sitz der Gesellschaft: Geschftsfhrer: Flensburger Str. 15, 25421 Pinneberg Hamburg Ralf Murzen, Telefon +49 (0)4101 7946-0 Handelsregister: Ole Borchert, Fax +49 (0)4101 7946-26 Hamburg HRB 42774 Alexander Kleinke, E-Mail pinneberg@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 118 554 138 Dr. Dominik Obeloer www.gba-group.com St.-Nr. 47/723/00196

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Prfbericht-Nr.: 2026P508845 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

bar ngw. = nachgewiesen

unsere Auftragsnummer2650476226504762
Probe-Nummer001002
MaterialHumoserHumoser
OberbodenOberboden
ProbenbezeichnungP 001 (MP Oberboden BS 1-4)P 001 (MPP 002 (MP Oberboden BS 5-8)P 002 (MP
OberbodenOberboden
Probeneingang20.03.202620.03.2026
AnalysenergebnisseEinheit
Probenvorbereitung
Anteil FremdmaterialMasse-%0,000,00
Siebfraktion > 2 mmMasse-%1,21,0
Siebfraktion < 2 mmMasse-%98,899,0
TrockenrckstandMasse-%87,892,7
pH-Wert Boden (CaCl2-Susp.)5,65,9
Temperatur bei pH-MessungC21,921,0
Aufschluss mit Knigswasser
Arsenmg/kg TM1,31,1
Bleimg/kg TM1117
Cadmiummg/kg TM0,130,20
Chrom ges.mg/kg TM6,15,3
Kupfermg/kg TM4,98,8
Nickelmg/kg TM1,72,7
Quecksilbermg/kg TM<0,050<0,050
Thalliummg/kg TM<0,10<0,10
Zinkmg/kg TM2258
Summe PAK (16)mg/kg TMn.n.2,445
Naphthalinmg/kg TM<0,050<0,050
Acenaphthylenmg/kg TM<0,050<0,050
Acenaphthenmg/kg TM<0,050<0,050
Fluorenmg/kg TM<0,050<0,050
Phenanthrenmg/kg TM<0,0500,078
Anthracenmg/kg TM<0,050<0,050
Fluoranthenmg/kg TM<0,0500,33
Pyrenmg/kg TM<0,0500,30
Benz(a)anthracenmg/kg TM<0,0500,20
Chrysenmg/kg TM<0,0500,26
Benzo(b)fluoranthenmg/kg TM<0,0500,31
Benzo(k)fluoranthenmg/kg TM<0,0500,29
Benzo(a)pyrenmg/kg TM<0,0500,23
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg TM<0,0500,22
Dibenz(a,h)anthracenmg/kg TM<0,0500,057
Benzo(g,h,i)perylenmg/kg TM<0,0500,17
Summe PCB (7)mg/kg TMn.n.0,0039
PCB 28mg/kg TM<0,0030<0,0030
PCB 52mg/kg TM<0,0030<0,0030
PCB 101mg/kg TM<0,0030<0,0030
PCB 118mg/kg TM<0,0030<0,0030
PCB 153mg/kg TM<0,00300,003

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
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Prfbericht-Nr.: 2026P508845 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

unsere Auftragsnummer2650476226504762
Probe-Nummer001002
MaterialHumoserHumoser
OberbodenOberboden
ProbenbezeichnungP 001 (MP Oberboden <B0S,0 10-340)P 001 (MPP 002 (MP Oberboden <B0S,0 50-380)P 002 (MP
OberbodenOberboden
PCB 118mg/kg TM<B0S,0 10-340)<B0S,0 50-380)
PCB 153mg/kg TM<0,0030<0,0030
PCB 138mg/kg TM<0,00300,0039
PCB 180mg/kg TM<0,0030<0,0030
TOCMasse-% TM1,93,1

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
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Prfbericht-Nr.: 2026P508845 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

Angewandte Verfahren

ParameterBGEinheitMUMethode
%
ProbenvorbereitungDIN 19747: 2009-07
Anteil FremdmaterialMasse-%DIN 19747: 2009-07
Siebfraktion > 2 mm0,10Masse-%DIN 19747: 2009-07
Siebfraktion < 2 mm0,10Masse-%DIN 19747: 2009-07
Trockenrckstand0,40Masse-%2DIN EN 14346: 2007-03
pH-Wert Boden (CaCl2-Susp.)DIN EN 15933: 2012-11
Temperatur bei pH-MessungCDIN 38404-4: 1976-12
Aufschluss mit KnigswasserDIN EN 13657: 2003-01
Arsen1,0mg/kg TM15DIN EN 16171: 2017-01
Blei1,0mg/kg TM15DIN EN 16171: 2017-01
Cadmium0,10mg/kg TM15DIN EN 16171: 2017-01
Chrom ges.1,0mg/kg TM27DIN EN 16171: 2017-01
Kupfer1,0mg/kg TM30DIN EN 16171: 2017-01
Nickel1,0mg/kg TM25DIN EN 16171: 2017-01
Quecksilber0,050mg/kg TM17DIN EN 16171: 2017-01
Thallium0,10mg/kg TM16DIN EN 16171: 2017-01
Zink1,0mg/kg TM20DIN EN 16171: 2017-01
Summe PAK (16)mg/kg TM25berechnet
Naphthalin0,050mg/kg TM25DIN ISO 18287: 2006-05
Acenaphthylen0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Acenaphthen0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Fluoren0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Phenanthren0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Anthracen0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Fluoranthen0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Pyren0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Benz(a)anthracen0,050mg/kg TM24DIN ISO 18287: 2006-05
Chrysen0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(b)fluoranthen0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(k)fluoranthen0,050mg/kg TM23DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(a)pyren0,050mg/kg TM17DIN ISO 18287: 2006-05
Indeno(1,2,3-cd)pyren0,050mg/kg TM41DIN ISO 18287: 2006-05
Dibenz(a,h)anthracen0,050mg/kg TM28DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(g,h,i)perylen0,050mg/kg TM26DIN ISO 18287: 2006-05
Summe PCB (7)mg/kg TM19berechnet
PCB 280,0030mg/kg TMDIN ISO 10382: 2003-05
PCB 520,0030mg/kg TMDIN ISO 10382: 2003-05
DIN ISO 10382: 2003-05

PCB 101 0,0030 mg/kg TM 25

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
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Prfbericht-Nr.: 2026P508845 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

ParameterBGEinheitMUMethode
PCB 520,0030mg/kg TM%DIN ISO 10382: 2003-05
PPrCoBb e1n0v1orbereitung0,0030mg/kg TM25D DIINN 1IS97O4 710: 328020:9 2-0007 3-05
PCB 1180,0030mg/kg TM25DIN ISO 10382: 2003-05
PCB 1530,0030mg/kg TMDIN ISO 10382: 2003-05
PCB 1380,0030mg/kg TM25DIN ISO 10382: 2003-05
PCB 1800,0030mg/kg TMDIN ISO 10382: 2003-05
TOC0,050Masse-% TM15DIN EN 15936: 2022-09

Die Messunsicherheit (MU) wurde berechnet nach DIN ISO 11352 als erweiterte, kombinierte Unsicherheit mit k=2 (95 %), Probenahme nicht inbegriffen.

Die mit gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren des ausfhrenden Untersuchungslabors. Die Bestimmungsgrenzen (BG) knnen matrixbedingt variieren.

Untersuchungslabor: GBA Pinneberg (D-PL-14170-01)

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
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INGENIEURGRUPPE PTM

Anhang 2 zum Bericht 26 - 18863

Prüfbericht-Nr.: 2026P508252 / 1 vom 02. April 2026

Unterlagen der GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH

(Material: Sand)

[Seite 95]

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Flensburger Strae 15 25421 Pinneberg

Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beue mbH Beratende Ingenieure Herr Dipl.-Geol. Schmitz Elsterbogen 18

21255 Tostedt

Prfbericht-Nr.: 2026P508252 / 1

AuftraggeberIngenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beue mbH Beratende Ingenieure
Eingangsdatumsiehe Tabelle
Projekt26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr
MaterialSand
Auftrag26-18863
VerpackungPE-Eimer
Probenmengeje Probe ca. 2-3 kg
unsere Auftragsnummer26504762
Probenahmedurch den Auftraggeber
ProbentransportGBA
Prfbeginn / -ende20.03.2026 - 02.04.2026
ProbenaufbewahrungWenn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben 3 Monate, bzgl. EBV und
BBodSchV 2021 abweichend 6 Monate und Wasserproben bis 2 Wochen nach
Prfberichtserstellung aufbewahrt.
Bemerkungkeine

Pinneberg, 02.04.2026

Dieser Prfbericht wurde automatisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gltig.

i. A. G. Blinde

Projektbearbeitung

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
Seite 1 von 6 zu Prfbericht-Nr.: 2026P508252 / 1

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Sitz der Gesellschaft: Geschftsfhrer: Flensburger Str. 15, 25421 Pinneberg Hamburg Ralf Murzen, Telefon +49 (0)4101 7946-0 Handelsregister: Ole Borchert, Fax +49 (0)4101 7946-26 Hamburg HRB 42774 Alexander Kleinke, E-Mail pinneberg@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 118 554 138 Dr. Dominik Obeloer www.gba-group.com St.-Nr. 47/723/00196

[Seite 96]

Prfbericht-Nr.: 2026P508252 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

Materialwerte gem EBV Anlage 1 Tab. 3/4

nen

unsere Auftragsnummer2650476226504762
Probe-Nr.003004
MaterialSandSand
ProbenbezeichnungP 003 (MP Oberer Sand BS 1-4)P 004 (MP Oberer Sand BS 5-8)
Probeneingang20.03.202620.03.2026
Zuordnung gemSandSand
BodenartSandSand
Probenvorbereitung++
mineral. FremdbestandteileVol-%<= 10<= 10
Anteil FremdmaterialMasse-%0,000,00
Siebfraktion > 2 mmMasse-%<0,10,8
Siebfraktion < 2 mmMasse-%100,099,2
TrockenrckstandMasse-%91,691,0
Aufschluss mit Knigswasser------
Arsenmg/kg TM<1,0 BM-0<1,0 BM-0
Bleimg/kg TM2,0 BM-04,5 BM-0
Cadmiummg/kg TM<0,10 BM-0<0,10 BM-0
Chrom ges.mg/kg TM3,4 BM-03,3 BM-0
Kupfermg/kg TM1,4 BM-01,7 BM-0
Nickelmg/kg TM2,7 BM-01,8 BM-0
Quecksilbermg/kg TM<0,050 BM-0<0,050 BM-0
Thalliummg/kg TM<0,10 BM-0<0,10 BM-0
Zinkmg/kg TM6,2 BM-015 BM-0
TOCMasse-% TM0,10 BM-00,33 BM-0
mobiler Anteil bis C22mg/kg TM<50 BM-0*<50 BM-0*
Kohlenwasserstoffe (C10-C40)mg/kg TM<100 BM-0*<100 BM-0*
Summe PAK (16)mg/kg TMn.n.n.n.
Summe PAK (16) (EBV)mg/kg TMn.n. BM-0n.n. BM-0
Naphthalinmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Acenaphthylenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Acenaphthenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Fluorenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Phenanthrenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Anthracenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Fluoranthenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Pyrenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Benz(a)anthracenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Chrysenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Benzo(b)fluoranthenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Benzo(k)fluoranthenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Benzo(a)pyrenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Dibenz(a,h)anthracenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Benzo(g,h,i)perylenmg/kg TM<0,050 (n.n.)<0,050 (n.n.)
Summe PCB (7)mg/kg TMn.n.n.n.
Summe PCB (7) (EBV)mg/kg TMn.n. BM-0n.n. BM-0
PCB 28mg/kg TM<0,0030 (n.n.)<0,0030 (n.n.)
PCB 52mg/kg TM<0,0030 (n.n.)<0,0030 (n.n.)
PCB 101mg/kg TM<0,0030 (n.n.)<0,0030 (n.n.)
PCB 118mg/kg TM<0,0030 (n.n.)<0,0030 (n.n.)
PCB 153 Materialwerte in Klammern gelten nur in besonderen Fllen. Zur amg/kg TM bschlieenden Ein

Materialwerte in Klammern gelten nur in besonderen Fllen. Zur abschlieenden Einstufung sind die Regelungen der EBV zu beachten. Die angegebenen Einstufungen sind keine Konformittsbewertung, sondern Informationen, die zur Untersttzung der Auswertung durch den Auftraggeber dienen. Die abschlieende rechtsverbindliche Einstufung ist durch den Auftraggeber vorzunehmen und liegt allein in seinem Verantwortungsbereich.

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
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Prfbericht-Nr.: 2026P508252 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

nen

unsere Auftragsnummer2650476226504762
Probe-Nr.003004
MaterialSandSand
ProbenbezeichnungP 003 (MP ObererP 004 (MP Oberer
PCB 118mg/kg TM<0,0S0a3n0d B(Sn. 1n-.4))<0,0S0a3n0d B(Sn. 5n-.8))
PCB 153mg/kg TM<0,0030 (n.n.)<0,0030 (n.n.)
PCB 138mg/kg TM<0,0030 (n.n.)<0,0030 (n.n.)
PCB 180mg/kg TM<0,0030 (n.n.)<0,0030 (n.n.)
EOXmg/kg TM<0,30 BM-0<0,30 BM-0
Eluat 2:1------
Trbung (quantitativ) - organisches EluatFNU160170
pH-Wert6,9 (BM-F0*)6,6 (BM-F0*)
Temp. bei pH-/Leitf.-Messung im 2:1 EluatC18,718,5
LeitfhigkeitS/cm67 (BM-0*)24 (BM-0*)
Sulfatmg/L15 BM-01,0 BM-0
Arseng/L2,4 (BM-0*)0,83 (BM-0*)
Bleig/L4,8 (BM-0*)4,9 (BM-0*)
Cadmiumg/L0,70 (BM-0*)<0,30 (BM-0*)
Chrom ges.g/L1,5 (BM-0*)1,9 (BM-0*)
Kupferg/L9,0 (BM-0*)8,4 (BM-0*)
Nickelg/L6,8 (BM-0*)2,8 (BM-0*)
Quecksilberg/L<0,030 (BM-0*)<0,030 (BM-0*)
Thalliumg/L<0,050 (BM-0*)<0,050 (BM-0*)
Zinkg/L<10 (BM-0*)74 (BM-0*)
Summe PAK (15) ohne Naphthaling/L0,1410,286
Summe PAK (15) ohne Naphthalin (EBV)g/L0,1965 (BM-0*)0,3065 BM-F1
Acenaphthyleng/L<0,008 (n.n.)<0,008 (n.n.)
Acenaphtheng/L<0,095<0,025
Fluoreng/L0,0100,011
Phenanthreng/L0,0420,068
Anthraceng/L0,0150,021
Fluorantheng/L0,0400,090
Pyreng/L0,0340,079
Benz(a)anthraceng/L<0,008 (ngw.)0,008
Chryseng/L<0,008 (ngw.)0,009
Benzo(b)fluorantheng/L<0,008 (n.n.)<0,008 (ngw.)
Benzo(k)fluorantheng/L<0,008 (n.n.)<0,008 (ngw.)
Benzo(a)pyreng/L<0,008 (n.n.)<0,008 (n.n.)
Indeno(1,2,3-cd)pyreng/L<0,008 (n.n.)<0,008 (n.n.)
Dibenz(a,h)anthraceng/L<0,008 (n.n.)<0,008 (n.n.)
Benzo(g,h,i)peryleng/L<0,008 (n.n.)<0,008 (n.n.)
Summe Naphthalin, Methylnaphthalineg/L0,034<0,03
Summe Naphthalin, Methylnaphthaline (EBV)g/L0,0965 (BM-0*)0,015 (BM-0*)
Naphthaling/L<0,10 (ngw.)<0,10 (n.n.)
1-Methylnaphthaling/L<0,025<0,010
2-Methylnaphthaling/L0,0340,010
Summe PCB (7)g/Ln.n.n.n.
Summe PCB (7) (EBV)g/Ln.n. (BM-0*)0,0009 (BM-0*)
PCB 28g/L<0,00090 (n.n.)<0,00090 (n.n.)
PCB 52g/L<0,00090 (n.n.)<0,00090 (n.n.)
PCB 101g/L<0,00090 (n.n.)<0,00090 (n.n.)
PCB 118g/L<0,00090 (n.n.)<0,00090 (n.n.)
PCB 153g/L<0,00090 (n.n.)<0,00090
PCB 138g/L<0,00090 (n.n.)<0,00090

Materialwerte in Klammern gelten nur in besonderen Fllen. Zur abschlieenden Einstufung sind die Regelungen der EBV zu beachten. Die angegebenen Einstufungen sind keine Konformittsbewertung, sondern Informationen, die zur Untersttzung der Auswertung durch den Auftraggeber dienen. Die abschlieende rechtsverbindliche Einstufung ist durch den Auftraggeber vorzunehmen und liegt allein in seinem Verantwortungsbereich.

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
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Prfbericht-Nr.: 2026P508252 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

unsere Auftragsnummer2650476226504762
Probe-Nr.003004
MaterialSandSand
ProbenbezeichnungP 003 (MP ObererP 004 (MP Oberer
PCB 153g/L<0,00S0a9n0d B(Sn. 1n-.4))<0,00S0a9n0dBS 5-8)
PCB 138g/L<0,00090 (n.n.)<0,00090
PCB 180g/L<0,00090 (n.n.)<0,00090 (n.n.)

Materialwerte in Klammern gelten nur in besonderen Fllen. Zur abschlieenden Einstufung sind die Regelungen der EBV zu beachten. Die angegebenen Einstufungen sind keine Konformittsbewertung, sondern Informationen, die zur Untersttzung der Auswertung durch den Auftraggeber dienen. Die abschlieende rechtsverbindliche Einstufung ist durch den Auftraggeber vorzunehmen und liegt allein in seinem Verantwortungsbereich.

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
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Prfbericht-Nr.: 2026P508252 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr Angewandte Verfahren

wiesen

ParameterBGEinheitMethode
Bodenart-
ProbenvorbereitungDIN 19747: 2009-07
mineral. FremdbestandteileVol-%DIN 19747: 2009-07
Anteil FremdmaterialMasse-%DIN 19747: 2009-07
Siebfraktion > 2 mm0,10Masse-%DIN 19747: 2009-07
Siebfraktion < 2 mm0,10Masse-%DIN 19747: 2009-07
Trockenrckstand0,40Masse-%DIN EN 14346: 2007-03
Aufschluss mit KnigswasserDIN EN 13657: 2003-01
Arsen1,0mg/kg TMDIN EN 16171: 2017-01
Blei1,0mg/kg TMDIN EN 16171: 2017-01
Cadmium0,10mg/kg TMDIN EN 16171: 2017-01
Chrom ges.1,0mg/kg TMDIN EN 16171: 2017-01
Kupfer1,0mg/kg TMDIN EN 16171: 2017-01
Nickel1,0mg/kg TMDIN EN 16171: 2017-01
Quecksilber0,050mg/kg TMDIN EN 16171: 2017-01
Thallium0,10mg/kg TMDIN EN 16171: 2017-01
Zink1,0mg/kg TMDIN EN 16171: 2017-01
TOC0,050Masse-% TMDIN EN 15936: 2022-09
mobiler Anteil bis C2250mg/kg TMDIN EN 14039: 2005-01 i.V.m. LAGA KW/04: 2019-09
Kohlenwasserstoffe (C10-C40)100mg/kg TMDIN EN 14039: 2005-01 i.V.m. LAGA KW/04: 2019-09
Summe PAK (16)mg/kg TMberechnet
Summe PAK (16) (EBV)mg/kg TMberechnet
Naphthalin0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Acenaphthylen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Acenaphthen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Fluoren0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Phenanthren0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Anthracen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Fluoranthen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Pyren0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Benz(a)anthracen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Chrysen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(b)fluoranthen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(k)fluoranthen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(a)pyren0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Indeno(1,2,3-cd)pyren0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Dibenz(a,h)anthracen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(g,h,i)perylen0,050mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05
Summe PCB (7)mg/kg TMberechnet
Summe PCB (7) (EBV)mg/kg TMberechnet
PCB 280,0030mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03
PCB 520,0030mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03
PCB 1010,0030mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03
PCB 1180,0030mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03
PCB 1530,0030mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03
PCB 1380,0030mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03
PCB 1800,0030mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03
EOX0,30mg/kg TMDIN 38414-17: 2017-01
Eluat 2:1DIN 19529: 2023-07
Trbung (quantitativ) - organisches Eluat0,10FNUDIN EN ISO 7027-1: 2016-11
pH-WertDIN EN ISO 10523: 2012-04
Temp. bei pH-/Leitf.-Messung im 2:1 EluatCDIN 38404-4: 1976-12
LeitfhigkeitS/cmDIN EN 27888: 1993-11, Korr. auf 25C mittels Temp.komp.
Sulfat0,50mg/LDIN EN ISO 10304-1: 2009-07
Arsen0,50g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Blei1,0g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Cadmium0,30g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Chrom gg/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12

ChBroGm = gBeess.timmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a1., 0= nicht auswegr/tLbar n.b. D= InNic EhNt b IeSsOtim 17m2b9a4r- 2 n: 2.n0. 2=4 n-1i2ch t nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
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Prfbericht-Nr.: 2026P508252 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

PPaarraammeetteerrBGEinheitMethode
Cadmium0,30g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Cadmium0,30g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
CBohdroemna grtes.1,0g/L-D IN EN ISO 17294-2: 2024-12
Kupfer1,0g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Nickel1,0g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Quecksilber0,030g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Thallium0,050g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Zink10g/LDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Summe PAK (15) ohne Naphthaling/Lberechnet
Summe PAK (15) ohne Naphthalin (EBV)g/Lberechnet
Acenaphthylen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Acenaphthen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Fluoren0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Phenanthren0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Anthracen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Fluoranthen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Pyren0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Benz(a)anthracen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Chrysen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Benzo(b)fluoranthen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Benzo(k)fluoranthen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Benzo(a)pyren0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Indeno(1,2,3-cd)pyren0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Dibenz(a,h)anthracen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Benzo(g,h,i)perylen0,0075g/LDIN 38407-39: 2011-09
Summe Naphthalin, Methylnaphthaline0,030g/Lberechnet
Summe Naphthalin, Methylnaphthaline (EBV)g/Lberechnet
Naphthalin0,10g/LDIN 38407-39: 2011-09
1-Methylnaphthalin0,010g/LDIN 38407-39: 2011-09
2-Methylnaphthalin0,010g/LDIN 38407-39: 2011-09
Summe PCB (7)g/Lberechnet
Summe PCB (7) (EBV)g/Lberechnet
PCB 280,00090g/LDIN 38407-37: 2013-11
PCB 520,00090g/LDIN 38407-37: 2013-11
PCB 1010,00090g/LDIN 38407-37: 2013-11
PCB 1180,00090g/LDIN 38407-37: 2013-11
PCB 1530,00090g/LDIN 38407-37: 2013-11
PCB 1380,00090g/LDIN 38407-37: 2013-11
PCB 1800,00090g/LDIN 38407-37: 2013-11

Die mit gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren des ausfhrenden Untersuchungslabors. Die Bestimmungsgrenzen (BG) knnen matrixbedingt variieren.

Untersuchungslabor: GBA Pinneberg (D-PL-14170-01)

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 #55 V1 E, 564, 11.03.2026
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INGENIEURGRUPPE PTM

Anhang 3 zum Bericht 26 - 18863

Prüfbericht-Nr.: 2026P508983 / 1 vom 10. April 2026

Unterlagen der GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH

(Material: Wasser)

[Seite 102]

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Flensburger Strae 15 25421 Pinneberg

Ingenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beue mbH Beratende Ingenieure Herr Dipl.-Geol. Schmitz Elsterbogen 18

21255 Tostedt

Prfbericht-Nr.: 2026P508983 / 1

AuftraggeberIngenieurgesellschaft Dr.-Ing. Michael Beue mbH Beratende Ingenieure
Eingangsdatumsiehe Tabelle
Projekt26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr
MaterialWasser
Auftrag26-18863
VerpackungGlas- und PE-Flaschen
Probenmengeje Probe ca. 4 l
unsere Auftragsnummer26504762
Probenahmedurch den Auftraggeber
ProbentransportGBA
Analysenbeginn / -ende20.03.2026 - 10.04.2026
ProbenaufbewahrungWenn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben 3 Monate, bzgl. EBV und
BBodSchV 2021 abweichend 6 Monate und Wasserproben bis 2 Wochen nach
Prfberichtserstellung aufbewahrt.
Bemerkungkeine

Pinneberg, 10.04.2026

Dieser Prfbericht wurde automatisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gltig.

i. A. L. Repenning Projektbearbeitung

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 5 V1 E, 514, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 5 V1 E, 514, 02.02.2026
Seite 1 von 3 zu Prfbericht-Nr.: 2026P508983 / 1

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Sitz der Gesellschaft: Geschftsfhrer: Flensburger Str. 15, 25421 Pinneberg Hamburg Ralf Murzen, Telefon +49 (0)4101 7946-0 Handelsregister: Ole Borchert, Fax +49 (0)4101 7946-26 Hamburg HRB 42774 Alexander Kleinke, E-Mail pinneberg@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 118 554 138 Dr. Dominik Obeloer www.gba-group.com St.-Nr. 47/723/00196

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Prfbericht-Nr.: 2026P508983 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

unsere Auftragsnummer2650476226504762
Probe-Nummer005006
MaterialWasserWasser
ProbenbezeichnungP M W005 (WPer )P 006 ( WP Varreler Graft)
oordeich
asserzug
Probeneingang20.03.202620.03.2026
AnalysenergebnisseEinheit
pH-Wert6,86,7
Temp. bei pH-/Leitf.-MessungC23,523,5
Absetzbare Stoffe (0,5 h)mL/L<0,10<0,10
Abfiltrierbare Stoffemg/L2712
Kohlendioxid, kalklsendmg/L3838
Magnesiummg/L125,8
Sulfatmg/L8739
Ammoniummg/L0,230,062
Ammonium-Nmg/L0,180,048
Eisen (II)mg/L0,380,51
Eisen, ges.mg/L0,935,3
Kohlenwasserstoffe (C10-C40)mg/L<0,10<0,10
CSBmg/L123131
AOXmg/L0,100,10
Arsenmg/L0,00230,0044
Cadmiummg/L<0,00030<0,00030
Chrom ges.mg/L<0,00100,0069
Bleimg/L0,00280,014
Nickelmg/L0,00730,011
Zinkmg/L0,120,092
Kupfermg/L0,0160,026
Quecksilbermg/L<0,00020<0,00020
TOCmg/L3944
Beton- und Stahlaggressivittsiehe Anlagesiehe Anlage
Geruchunaufflligunauffllig
Permanganat-Verbrauchmg KMnO4/L140140
GesamthrtedH126,0
HrtehydrogencarbonatdH3,52,5
NichtcarbonathrtedH8,43,5
Calciummg/L6533
Chloridmg/L2124
Surekapazitt bis pH 4,3mmol/L1,230,892

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 5 V1 E, 514, 02.02.2026
Seite 2 von 3 zu Prfbericht-Nr.: 2026P508983 / 1

[Seite 104]

Prfbericht-Nr.: 2026P508983 / 1 26-18863 / Errichtung von zwei Schpfwerken, Stuhr

Angewandte Verfahren

ParameterBGEinheitMUMethode
%
pH-Wert1DIN EN ISO 10523: 2012-04
pH-WeDIN EN ISO 10523: 2012-04
Temp. bei pH-/Leitf.-MessungCDIN 38404-4: 1976-12
Temp. bei pH-/Leitf.-MessungDIN 38404-4: 1976-12
Absetzbare Stoffe (0,5 h)0,10mL/LDIN 38409-9: 1980-07
Absetzbare Stoffe (0,5 h)DIN 38409-9: 1980-07
Abfiltrierbare Stoffe2,0mg/L8DIN 38409-H2-2/3: 1987-03
Abfiltrierbare StoffeDIN 38409-H2-2/3: 1987-03
Kohlendioxid, kalklsend5,0mg/L10DIN 4030-2: 2008-06
Kohlendioxid, kalklsendDIN 4030-2: 2008-06
Magnesium0,10mg/L15DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
MagnesiumDIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
Sulfat0,50mg/L15DIN EN ISO 10304-1: 2009-07
DIN EN ISO 10304-1: 2009-07
Ammonium0,025mg/L12DIN EN ISO 11732: 2005-05
AmmoniumDIN EN ISO 11732: 2005-05
Ammonium-N0,025mg/L12DIN EN ISO 11732: 2005-05
Ammonium-NDIN EN ISO 11732: 2005-05
Eisen (II)0,25mg/L5DIN 38406-1: 1983-05
Eisen (IDIN 38406-1: 1983-05
Eisen, ges.0,010mg/L15DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
Eisen, ges.DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
Kohlenwasserstoffe (C10-C40)0,10mg/L28DIN EN ISO 9377-2 (H53): 2001-07
Kohlenwasserstoffe (C10-C40)DIN EN ISO 9377-2 (H53): 2001-07
CSB15mg/L24DIN ISO 15705 (H45): 2003-01
CSBDIN ISO 15705 (H45): 2003-01
AOX0,010mg/L25DIN EN ISO 9562 (H14), Sulenverfahren: 2005-02
AOX
Arsen0,00050mg/L9DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Cadmium0,00030mg/L15DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
CadmiuDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Chrom ges.0,0010mg/L10DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Chrom ges.DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Blei0,0010mg/L9DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
BleiDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Nickel0,0010mg/L8DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Zink0,0050mg/L9DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
ZinkDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Kupfer0,0010mg/L9DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
KupferDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
Quecksilber0,00020mg/L22DIN EN ISO 17294-2: 2024-12
QuecksilbeDIN EN ISO 17294-2: 2024-12
TOC1,0mg/L16DIN EN 1484: 2019-04
TOCDIN EN 1484: 2019-04
Beton- und Stahlaggressivitt
GeruchDIN EN 1622 Anhang C: 2006-10
Permanganat-Verbrauch2,0mg KMnO4/L13DIN EN ISO 8467: 1995-05
Permanganat-VerbrauchDIN EN ISO 8467: 1995-05
Gesamthrte0,010dH15DIN 38409-6: 1986-01
GesamthrteDIN 38409-6: 1986-01
HrtehydrogencarbonatdH6DIN 38409-7: 2005-12/DEV D8: 1971
HrtehydrogencarbonatDIN 38409-7: 2005-12/DEV D8: 1971
NichtcarbonathrtedHberechnet
Nichtcarbonathrteberechnet
Calcium0,020mg/L15DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
CalciumDIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
Chlorid0,60mg/L10DIN EN ISO 10304-1: 2009-07
ChloridDIN EN ISO 10304-1: 2009-07
Surekapazitt bis pH 4,30,050mmol/L8DIN 38409-7: 2005-12
Surekapazitt bis pH 4,3DIN 38409-7: 2005-12

Die Messunsicherheit (MU) wurde berechnet nach DIN ISO 11352 als erweiterte, kombinierte Unsicherheit mit k=2 (95 %), Probenahme nicht inbegriffen.

Die mit gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren des ausfhrenden Untersuchungslabors. Die Bestimmungsgrenzen (BG) knnen matrixbedingt variieren.

Untersuchungslabor: GBA Pinneberg (D-PL-14170-01) GBA Gelsenkirchen (D-PL-14170-01)

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 5 V1 E, 514, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 5 V1 E, 514, 02.02.2026
Seite 3 von 3 zu Prfbericht-Nr.: 2026P508983 / 1

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Anlage zu Prfbericht 2026P508983

Probe-Nr.: 26504762 / 006

Probenbezeichnung: P 006 ( WP Varreler Graft)

Tabelle 1: Expositionsklassen fr Betonkorrosion durch chemischen Angriff durch Grundwasser nach DIN 4030 Teil 1 (07/2024), Tabelle 4

Messwert EinheitExpositionsklasse
XA1XA2XA3
chemischchemischchemisch
schwachmigstark
angreifendangreifendangreifend
angreifendangreifendangreifend
pH-Wert Kohlendioxid, kalklsend Ammonium Magnesium Sulfat Chlorid Gesamthrte Hrtehydrogencarbonat Permanganat-Verbrauch6,7 38 0,062 5,8 39 24 6,0 2,5 140mg/L mg/L mg/L mg/L mg/L dH dH mg KMnO4/L6,5 - 5,5 15 - 40 15 - 30 300 - 1000 200 - 600 --- --- --- ---< 5,5 - 4,5 > 40 - 100 > 30 - 60 >1000-3000 > 600 - 3000 --- --- --- ---< 4,5 - 4,0 > 100 > 60 -100 > 3000 > 3000 - 6000 --- --- --- ---
> 600 - 3000
> 600 - 3000

Die Klasse wird durch den ungnstigsten Wert fr jedes einzelne chemische Merkmal bestimmt. Wenn zwei oder mehrere angreifende Merkmale zu derselben Klasse fhren, muss die nchsthhere Expositionsklasse festgelegt werden, sofern nicht in einer speziellen Studie fr diesen Fall nachgewiesen wird, dass dies nicht erforderlich ist.

Kurzbeurteilung: Das Wasser ist in die Expositionsklasse XA1 einzustufen.

Die Einstufung in Expositionsklassen erfolgt nach DIN 4030 Teil 1, whrend die Analytik der einzelnen Parameter im Labor entsprechend der im Prfbericht genannten Methoden erfolgte.

Die angegebenen Einstufungen sind eine Serviceleistung und dienen zur Untersttzung der Auswertung durch den Auftraggeber. Die abschlieende rechtsverbindliche Einstufung ist durch den Auftraggeber vorzunehmen und liegt allein in seinem Verantwortungsbereich.

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen

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Anlage zu Prfbericht 2026P508983

Probe-Nr.: 26504762 / 006

Probenbezeichnung: P 006 ( WP Varreler Graft)

Tabelle 1:Beurteilung von Wssern gem. DIN 50929 Teil 3
Merkmal und Dimension / Einheitunlegierter Stahl verzinkter StahlBewertungs- ziffer
Nr.
1Wasserart - flieende Gewsser - stehende Gewsser - Kste von Binnenseen - anaerob. Moor, MeeresksteN1M1 -2 1 -3 -5N1 -1
0
-1
-3
-5
Lage des Objektes - Unterwasserbereich - Wasser / Luft-Bereich - SpritzwasserbereichN2M2 0 -6 -2N2 0
0
1
0,
c (Cl-) + 2c (SO4-) / mol/m < 1 > 1 bis 5 > 5 bis 25 > 25 bis 100 > 100 bis 300 > 300N3M3 0 0 -1 -2 -3 -41,5N3 -2
0
-2
-4
-6
-7
-8
Surekapazitt bis pH 4,3 mol/m < 1 1 bis 2 > 2 bis 4 > 4 bis 6 > 6N4M4 -1 1 1 0 -10,89N4 1
1
2
3
4
5
c (Ca+) / mol/m < 0,5 0,5 bis 2 > 2 bis 8 > 8N5M5 0 2 3 40,82N5 0
-1
0
1
2
pH-Wert < 5,5 5,5 bis 6,5 > 6,5 bis 7,0 > 7,0 bis 7,5 > 7,5N6M6 -6 -4 -1 1 16,7N6 -1
-3
-2
-1
0
1
Wasserart
- flieende Gewsser
- stehende Gewsser
- Kste von Binnenseen
- anaerob. Moor, Meereskste
Lage des Objektes
- Unterwasserbereich
- Wasser / Luft-Bereich
- Spritzwasserbereich
c (Cl-) + 2c (SO4-) / mol/m
< 1
> 1 bis 5
> 5 bis 25
> 25 bis 100
> 100 bis 300
> 300
< 1
1 bis 2
> 2 bis 4
> 4 bis 6
> 6
c (Ca+) / mol/m
< 0,5
0,5 bis 2
> 2 bis 8
> 8
pH-Wert
< 5,5
5,5 bis 6,5
> 6,5 bis 7,0
> 7,0 bis 7,5
> 7,5

Bewertungszahlsumme Unterwasserbereich: W0 = N1 + N3 + N4 + N5 + N6 + N3/N4 = -5,00 Bewertungszahlsumme Wasser/Luft-Grenze: W1 = W0 - N1 + N2 x N3 = -4,00

Abschtzung der Korrosionswahrscheinlichkeiten von unligierten und niedriglegierten Sthlen:

W0- bzw.eMulden- undFlchen-
W1 - WertLochkorrosionkorrosion
>= 0sehr geringsehr gering
-1 bis -4geringsehr gering
<-4 bis -8mittelgering
<-8hochmittel

<-8 hoch mittel

Die Einstufung erfolgt nach DIN 50929 Teil 3, whrend die Analytik der einzelnen Parameter im Labor entsprechend der im Prfbericht genannten Methoden erfolgte.

Die angegebenen Einstufungen sind eine Serviceleistung und dienen zur Untersttzung der Auswertung durch den Auftraggeber. Die abschlieende rechtsverbindliche Einstufung ist durch den Auftraggeber vorzunehmen und liegt allein in seinem Verantwortungsbereich.

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