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BIM-Planung für den Ausbau der Rankbachbahn auf einen 15-Minuten-Takt

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 03.11.2026, 11:47 (Europe/Berlin)

Herkunft: bieterportal.noncd.db.de

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BIM-Projektabwicklungsplan (BAP) Projekt S60/S66 - Ausbau der Rankbachbahn

für BIM-Projekte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg

DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg
V.IIG 12
BIM-Projektabwicklungsplan

IN DER BIETERPHASE SIND FOLGENDE KAPITEL VOM BIETER ZU BEFÜLLEN:

Kapitel 2 Rollen im Projekt (Organigramm/Rollentabelle) Kapitel 3.2 Modellgestützte Qualitätssicherung Kapitel 4.1 BIM-Software

Kapitel 6.2 Lieferbare Leistung (in Form der Modelllieferliste)

VersionÄnderung durchBeschreibungDatum
1.0I.NGXBIMFinaler Entwurf zur Abstimmung23.10.2018
1.1I.NGXBIMÜberarbeitung mit Input aus BAC und nach Abstimmung mit I.NP22.05.2019
2.0I.NGXBIMÜberarbeitung nach Abstimmung mit HLI, Erstveröffentlichung im Prozessportal31.05.2019
3.0I.NGM 1 (B)Überarbeitung mit Input aus BAC Recall und TP3 und TP409.06.2020
4.0I.NIG 13Überarbeitung mit Input aus BIM-Musterprojekt; Redaktionelle Änderungen15.03.2021
5.0I.NIG 13Überarbeitung mit Input von SP zur mdQS; Integration Anlage 20; Input BAC, Redaktionelle Änderungen10.12.2021
5.1I.NIG 12Integration Fachmodell Umwelt und Baugrund; Überarbeitung Dateinamenskonvention, Einbindung SOM 2.1, Integration BIM-Ziele der DB Netz AG, Redaktionelle Änderungen17.02.2023
6.0I.NIG 12Grundsätzliche Überarbeitung und Erweiterung für Lph. 5,8, Einbindung Modelllieferliste; Redaktionelle Änderungen21.12.2023
6.1I.IIG.12Ergänzung mit detaillierteren Ausfüllhinweisen und Möglichkeit ergänzt, einen inhaltlich reduzierten Fach-BAP zu erstellen.20.05.2024
6.2I.IIG.12Redaktionelle Anpassung, Konsolidierung mit Referenzdokument AIA02.08.2024
6.3I.IIG.12Redaktionelle Anpassung, Konsolidierung mit Referenzdokument AIA30.07.2025
6.4V.IIG.12Redaktionelle Anpassung, Konsolidierung mit Referenzdokument AIA14.01.2026
RevisionÄnderung durchBeschreibungDatum
01Bearbeitung BAP zum Angebot
02Erste Überarbeitung AG
03

Ergänzungen, Änderungsvorschläge sowie Anmerkungen bitte per Mail an:

NameOEE-MAIL
Christoph PalmV.IIG.12Christoph.palm@deutschebahn.com

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 4

1.1 Ziel des BIM-Projektabwicklungsplan (BAP) 4

1.2 Allgemeine Angaben zum Projekt 4

1.3 BIM-Ziele des Projekts 4

1.4 BIM-Anwendungsfälle (AWF) der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg 5

2 Organisation im Projekt 6

2.1 Besprechungswesen 7

2.2 Rollen und Verantwortlichkeiten 7

3 Prozesse 7

3.1 Daten- und Informationsmanagement 10

3.2 modellgestützte Qualitätssicherung 10

3.3 Fachmodell erstellen 10

3.4 Koordinationsmodell erstellen 10

3.5 Kollisionsprüfung durchführen 10

3.6 Modellbasierte Projektbesprechung (VDR und mb Baubesprechung) 10

3.7 Freigabe durch den AG 11

4 Softwareeinsatz 12

4.1 BIM-Software 12

4.2 Einsatz einer CDE / Projektkommunikationsplattform 12

4.3 Datenaustauschformate 12

4.4 Nomenklatur 12

5 Anforderungen an Struktur, Daten und Modelle 13

5.1 Anforderungen an Modelle 13

5.2 Modellstruktur und Attribuierung 13

6 Datenübergabe und lieferbare Leistungen 14

6.1 Datenübergabe durch den AG 14

6.2 Lieferbare Leistungen durch den AN 14

Abkürzungsverzeichnis 15

Einleitung

Ziel des BIM-Projektabwicklungsplan (BAP)

Im BIM-Projektabwicklungsplan (BAP) beschreibt der AN, wie er die Anforderungen aus den AIA im Projekt umsetzt. Der BAP dokumentiert die Festlegungen zur gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen allen Projektbeteiligten. Der BAP ist ein „lebendes“ Dokument, welches kontinuierlich während der Projektlaufzeit fortgeschrieben wird.

Der BAP ist im Zuge der Angebotsabgabe erstmalig vom Bieter zu befüllen. Die zu befüllenden Kapitel für die Angebotswertung finden sich auf der Titelseite des BAP.

Allgemeine Angaben zum Projekt

Projekt:S60/S66 – Ausbau der Rankbachbahn
ProjektnummerG.016269453 Teilprojekte Personenbahnhöfe: G.011607323.01 Sindelfingen QSS Neubau Bahnsteig G.011607323.02 Maichingen Neubau Bahnsteig
Auftraggeber:Ersteller:DB InfraGO AG, GB Fahrweg, Presselstraße 17, 70191 Stuttgart Im Verbund mit Besteller: DB InfraGO AG, GB Personenbahnhöfe, Regionalbereich Südwest, Bahnhofsmanagement Stuttgart
Projekt- leiter:Projektleitung Fahrweg: Felix Dannhauer Bauherrenvertretung PB: Jil-Matine Pütz
Projekt- beschreibung:Ausbau der Rankbachbahn zur Verdichtung des S-Bahn-Angebots der Linien S60/S66 zwischen Böblingen und Renningen. Das Projekt umfasst insbesondere den Umbau von Gleis 61 im Bf Sindelfingen zum elektrifizierten Hauptgleis 312 mit zusätzlichem Außenbahnsteig, die Errichtung eines neuen Abstellgleises 313 als Ersatz, den Neubau eines zusätzlichen Außenbahnsteigs in Maichingen an Gleis 2 sowie die Herstellung einer neuen elektrifizierten Überleitverbindung Maichingen Süd. Ziel ist die Ermöglichung eines 15-Minuten-Takts auf der Relation Böblingen – Renningen. Darüber hinaus ist für die durch die Maßnahme entfallende Lager- und Baustelleneinrichtungsfläche im Bahnhof Sindelfingen eine geeignete Ersatzfläche einschließlich erforderlicher Erschließungs- und Infrastrukturmaßnahmen zu untersuchen und zu planen.
Leistungsumfang des AN:Planungsleistungen für das Verbundprojekt Fahrweg und Personenbahnhöfe in den Gewerken Verkehrsanlagen, Oberbau, LST, TK, OLA, 50 Hz, Tiefbau, KIB-Schnittstellen sowie zugehörige Zusammenhangsmaßnahmen. Für Sindelfingen sind insbesondere die für Bahnsteiganlagen und deren Zuwegungen u. a. der Neubau eines Außenbahnsteigs an Betriebsgleis 312 mit 145 m Bahnsteigbaulänge, SO 96, barrierefreier Erschließung, zwei dreifeldrigen WSH, 29 m Bahnsteigdach, Beleuchtung, Medientrennung, Fahrgastinformation, WLS und Bahnsteigausstattung zu planen. Für Maichingen sind u. a. der Neubau eines zusätzlichen Außenbahnsteigs an Gleis 2 mit 145 m Bahnsteigbaulänge, SO 96, barrierefreier Erschließung, drei drei-feldrigen WSH, Beleuchtung, Medientrennung, Fahrgastinformation, WLS und Bahnsteigausstattung zu planen.
Leistungsphasen des AN:Leistungsphasen 1 bis 2; Leistungsphase 3+4 und 6+7 dann optional

BIM-Ziele des Projekts

Die BIM-Implementierung ist ein unverzichtbarer Baustein der Digitalisierungsstrategie der DB. BIM liefert einen wesentlichen Beitrag, um die aktuellen und künftigen Herausforderungen im Bereich der Infrastruktur zu bewältigen. Gemäß der vom Vorstandsressort Infrastruktur veröffentlichten Strategie wird mit BIM das übergeordnete Ziel verfolgt

„Infrastruktur besser planen, bauen und betreiben – bessere Infrastruktur planen, bauen und betreiben!“

Durch die Umsetzung der Strategie und flächendeckende Implementierung von BIM ergeben sich allgemeine und anwendungsfallspezifische Vorteile. Letztere finden sich in den Beschreibungen der Anwendungsfälle und sind daher in diesem Kapitel nicht separat ausgewiesen.

Hieraus abgeleitet werden im Projekt die nachfolgenden konkreten BIM-Ziele verfolgt:

Allgemeine BIM-Ziele im Projekt

  • OPEN BIM: Im Projekt ist ein offenes BIM-Konzept (open BIM) umzusetzen.
  • KERNELEMENTE: Im BIM-Projekt werden folgende Kernelemente angewendet:
    1. Erstellung von BIM-Modellen (3D) in den angegebenen Fachgewerken im jeweiligen LOIN durch den AN Planung.
    2. Orientierung des Leistungssolls durch den AN am AIA (Auftraggeber-Informations-Anforderungen) des AG
    3. Abstimmung und Dokumentation von Vorgehensweise und Lösungsfindungen zu den Anforderungen im BAP (BIM-Projekt-Abwicklungsplan) durch die BIM-Gesamtkoordination bzw. die im BAP angegebenen Rollen je Kapitel.
    4. Exklusive Nutzung einer vom AG bereitgestellten CDE (Common Data Environment - Arbeits- und Informationsplattform) für den Austausch von Projektdaten, die für Besprechungen, Prüfungen oder Freigaben genutzt werden.
    5. Modellbasierte Führung und Dokumentation in den Projektbesprechungen durch die BIM-Gesamtkoordination nach vorheriger Abstimmung mit dem BIM-Management.
  • VERKNÜPFUNG 4D und 5D: Planungsvarianten und Bauzustände werden mit einer Darstellung von Termin- und Kostenauswirkungen visualisiert. Dabei ist aber nur die Detaillierung des jeweiligen Anwendungsfalls modellspezifisch darzustellen.

Eine Beschreibung der weiteren BIM-Ziele je Anwendungsfall findet sich in den Steckbriefen der Anwendungsfälle, die in Kapitel 6 BIM-Anwendungsfälle / Einzelbeschreibung enthalten sind. Sie bilden die Grundlage für die Ausgestaltung durch den Auftragnehmer bei der Durchführung der Anwendungsfälle in der BIM-Abwicklung.

BIM-Anwendungsfälle (AWF) der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg

Folgende Anwendungsfälle sind durch den AN im vorliegenden Ausschreibungspaket zu bearbeiten. Dabei ist die jeweilige Ausprägung und Zielsetzung gemäß Beschreibung in Kapitel 6 BIM-Anwendungsfälle / Einzelbeschreibung im AIA zu beachten und in diesem Dokument projektspezifisch durch den Auftragnehmer auszugestalten. Die zusätzliche Kennzeichnung mit (T) weist einen Testfall gemäß Kapitel 7 des AIA aus, welche die Durchführbarkeit offenlegen sollen.

Nr.AnwendungsfallLeistungsphase gem. HOAIBetrieb
123456789
AwF 010Bestandsaufnahme
AwF 020Bestandsmodellierung
AwF 030 (T)BIM-Modell
AwF 040Variantenvergleiche
AwF 050Visualisierung
AwF 060 (T)Koordination der Fachgewerke
AwF 061Modellbasierte Planungsbesprechung
AwF 062modellbasierte Baubesprechung
AwF 063Modellbasierte Signalsichtprüfung
AwF 070Erstellung von Plänen
AwF 080Freigabe- und Genehmigungsprozesse
AwF 090Kostenplanung
AwF 100Leistungsverzeichnisse
AwF 110Ausschreibung und Vergabe
AwF 120Termin- und Bauphasenplanung
AwF 130Baulogistikplanung
AwF 140Baufortschrittskontrolle
AwF 150Bauabrechnung
AwF 160Mängelmanagement
AwF 170As-built Modell
AwF 180Digitale Bau- und Inbetriebnahmeakte
AwF 190Betreiben, Instandhaltung -setzung
Umsetzung im Auftrag enthalten. Ausprägung gemäß Beschreibung AwFIm Zuge der folgenden Leistungsphasen vorgesehen, aber nicht Teil des AuftragsNicht vorgesehenen AwF im Projekt

Tabelle 1: BIM-AwF der DB InfraGO AG, GB Fahrweg

Organisation im Projekt – VOM BIETER ZU BEFÜLLEN

In diesem Kapitel werden die BIM-spezifischen Rollen bzgl. ihrer Tätigkeiten und Verantwortung beschrieben. Auf Basis des Organigramms der Projektorgnisation benennen AG und AN folgende Ansprechpartner in den jeweiligen Rollen:

RolleNameEmailTelefon/MobilFirma/Abteilung
ProjektleiterM.MustermannM.Mustermann@deutschebahn.com069 xxx 0152 xxxDB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg I.NG-x
BIM Manager
BIM Gesamtkoordinator
BIM Koordinator KIB
BIM-Koordinator BÜW

Tabelle 1: Ansprechpartner

Bei Änderungen informieren sich AG und AN unverzüglich.

Besprechungswesen

Für das Projekt werden folgende Besprechungstermine unter Nutzung moderner Kommunikationsmedien vereinbart.

BezeichnungLph.FrequenzBeteiligteOrt
Projektauftaktworkshop inkl. BIMBeginn LphEinmaligAlle BIM-Rollen und verantwortl. FachplanerKarlsruhe
Vorstellung & Finalisierung BAP4 Wochen nach BeauftragungNach Bedarf aber min. 1x pro Lph.BIM-Management, BIM-Beratung, BIM-GesamtkoordinationTeams
Durchführung der Testfälle gem. Kap. 78 Wochen nach BeauftragungEinmaligProjektleitung, Bauherrenvertretung, BIM-Management, BIM-Beratung, BIM-GesamtkoordinationTeams
Modellbasierte Planungsbesprechung (VDR)AlleAlle 3 WochenProjektleitung BIM-Management BIM-Gesamtkoordination Fachplaner bei BedarfTeams

Tabelle 2: Besprechungen

Rollen und Verantwortlichkeiten

BIM-Management (AG)

Das BIM-Management steuert übergeordnet das Daten- und Informationsmanagement für den AG.

Es ist für die Umsetzung der entwickelten Strategie (BIM-Ziele) und der Anforderungen an die BIM-Projektabwicklung verantwortlich und dient als Ansprechstelle auf AG-Seite für den BIM-Prozess.

Es prüft kontinuierlich, ob der AN die AIA umsetzt und die Zielvorgaben des Projekts einhält.

Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des BIM-Managements sind nachfolgend skizziert:

  • Vorgabe der AIA
  • Prüfung und fachliche Freigabe des BAP
  • Freigabe der Lieferobjekte des AN in Bezug auf Konformität mit AIA und BAP
  • Vorgaben von Anforderungen an die gemeinsame Datenumgebung (Common Data Environment kurz CDE)
  • Bereitstellung und Administration der CDE
  • Verwaltung der Umgebungen „veröffentlicht“ und „archiviert“ auf der CDE
  • Vorgabe der Austauschformate für die eingesetzten Software-Produkte, sofern nicht bereits in den AIA festgelegt
  • Vorgaben der Anforderungen an Datensicherheit, Datenkonsistenz und Datenverteilung
  • Ansprechpartner für projektspezifische BIM-Themen beim AG
  • Vorbereitung und Durchführung des BIM-Kick-Offs

Das BIM-Management trägt keine Verantwortung für die fachliche Richtigkeit (z. B. Tragwerksplanung, Einhaltung von Gleisabständen) der Planungen des AN.

BIM-Beratung (AG)

Der BIM-Berater schafft durch die konsequente Umsetzung der Anforderungen aus dem AIA gemeinsam mit dem BIM-Management die Grundlagen für die Nutzung von BIM im Planungs- und Bauprojekt. Ziel ist die nutzbringende Anwendung von BIM durch die Einbeziehung der Standards beider Geschäftsbereiche und eine projektspezifische Ausprägung der Anwendungsfälle. Sie führt projektspezifische Weiterbildungen durch und unterstützt den AG bei der Einrichtung von BIM-Anwendungen. Im Sinne der praktischen Unterstützung des bauherrenseitigen BIM-Managements führt die BIM-Beratung stellvertretend stichprobenartige Qualitätsprüfungen der Lieferobjekte durch. Zudem spricht sie Empfehlungen für die Umsetzungsart und -tiefe der Anwendungsfälle aus.

2.2.2 BIM-Gesamtkoordination (AN)

Im vorliegenden Projekt ist aufgrund der Einbeziehung diverser Fachgewerke eine BIM-Gesamtkoordination durch das leitende Gewerk der Verkehrsanlagen/Ingenieurbauplanung vorgesehen. Die BIM-Gesamtkoordination koordiniert die Fachplaner/Baubeteiligten. Die Koordinierung erfolgt durch die Zusammenführung aller geometrischen Daten in sogenannte Koordinationsmodelle, die darauffolgende Kollisions- und Attributprüfung, die Durchsprache der Konflikte in modellgestützten Projektbesprechungen und die Nachverfolgung der Abarbeitung der Konflikte über eine modellgestützte Kommunikation. Sofern die AIA für mehrere AN gelten, ist projektspezifisch zu kennzeichnen, welche Rolle durch welchen AN ausgefüllt werden soll.

Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der BIM-Gesamtkoordination sind nachfolgend skizziert:

  • Erstellung des projektspezifischen BIM-Abwicklungsplans (BAP) in Abstimmung mit dem AG und den anderen relevanten Projektbeteiligten
  • Erstellen und Fortschreiben der Modellstruktur mit dem BIM-Management und den BIM-Fachkoordinationen
  • Koordination / Integration der Fach- und Teilmodelle in ein Koordinationsmodell
  • Durchführung der Kollisions- und Attributprüfung inklusive Dokumentation
  • Zusammenführung der Attribut-Prüfsätze zu einem gesamthaften Prüfsatz mit Gewerkeaufteilung für die vorgesehene Koordinationssoftware
  • Organisation, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der modellgestützten Planungsbesprechungen
  • Durchführung der modellgestützten Kommunikation
  • Termingerechte Datenübergabe der Lieferobjekte (Data Drops)
  • Verwaltung der Umgebung „in Bearbeitung“ und „geteilt“ auf der CDE
  • Qualitätssicherung der zu übergebenden Daten in Bezug auf Konformität mit AIA und BAP vor Übergabe in die Umgebungen „veröffentlicht“ auf der CDE
  • Erste Ansprechstelle des BIM-Managements beim AN für projektspezifische BIM-Themen

BIM-Koordination (AN)

Der AN trägt die Verantwortung für die Qualität der Daten eines Fachgebietes. Die BIM-Koordination ist für die Sicherstellung der Qualität der produzierten Daten und für die Koordination der digitalen Modelldaten eines Fach-/Teilmodells verantwortlich.

Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der BIM-Koordination sind nachfolgend skizziert:

  • Mitwirkung bei der Entwicklung des projektspezifischen BIM-Abwicklungsplans (BAP) in Abstimmung mit der BIM-Gesamtkoordination
  • Termingerechte Datenübergabe (Data Drops)
  • Teilnahme an den modellgestützten Planungs-/Baubesprechungen
  • Abarbeitung der Konflikte aus der modellgestützten Kommunikation
  • Verwaltung der Umgebung „in Bearbeitung“ auf der CDE
  • Qualitätssicherung der zu übergebenden Daten in Bezug auf Konformität mit AIA und BAP vor Übergabe in die Umgebungen „geteilt“ auf der CDE
  • Erste Ansprechstelle der BIM-Gesamtkoordination sowie Koordination der BIM-Modellierung des Fachgebietes
  • Abarbeitung der Konflikte aus der modellgestützten Kommunikation

BIM-Modellierung (AN)

Die BIM-Modellierung erstellt Fach- und Teilmodelle und generiert vertraglich geschuldete Projektdokumentationen.

Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der BIM-Modellierung sind nachfolgend skizziert:

  • Modellerstellung des jeweiligen Fachmodells
  • Termingerechte Datenübergabe (Data Drops)
  • Optionale Teilnahme an den modellgestützten Planungsbesprechungen

Prozesse

In diesem Dokument wird der Begriff „Prozesse“ synonym für Arbeitsabläufe verwendet.

Daten- und Informationsmanagement

RolleNameAufgabeVerantwortungsbereich
BIM-Manager

Die Aufgaben und Verantwortungen bei der Administration und Nutzung der gemeinsamen Datenumgebung (Common Data Environment kurz CDE) teilen sich wie folgt auf:

Tabelle 3: Verantwortlichkeiten CDE

modellgestützte Qualitätssicherung – VOM BIETER ZU BEFÜLLEN

Abbildung 1: Erstellung und Qualitätssicherung Modelle durch den AN und AG bis zum Ende der Lph.

Fachmodell erstellen

Koordinationsmodell erstellen

Kollisionsprüfung durchführen

Modellbasierte Projektbesprechung (VDR und mb Baubesprechung)

Für das Projekt werden folgende modellbasierten Projektbesprechungen unter Nutzung moderner Kommunikationsmedien vereinbart.

BezeichnungLph.FrequenzBeteiligteOrt
VDR 1
VDR 2
mb Baubesprechung 1
mb Baubesprechung 2

Tabelle 3: Besprechungen

Freigabe durch den AG

Vor dem Übergang in den Status „veröffentlicht“ erfolgt die Freigabe der Lieferobjekte durch den AG. Der AG lässt sich hierfür die Dokumentation der Qualitätssicherung des AN vorlegen und prüft die Lieferobjekte stichprobenartig.

Softwareeinsatz

In diesem Kapitel werden die einzusetzenden Softwareanwendungen für das Projekt und die Interaktionen untereinander beschrieben. Die Angaben spiegeln den aktuellen Erkenntnisstand wider und werden im Projektverlauf ergänzt und ggf. angepasst.

Die im Projekt eingesetzte Software ist in der nachfolgenden Tabelle zu benennen.

ZweckSoftwareDatenformatVersion
Visualisierung

Tabelle 5: Übersicht der eingesetzten Software

Für Vermessungsleistungen sind zusätzlich Informationen zu den Vermessungsinstrumentarien hier zu hinterlegen.

ZweckHardwareStandardabweichungSpezifika
Laserscan (Entwurfsvermessung)

BIM-Software – VOM BIETER ZU BEFÜLLEN

Einsatz einer CDE / Projektkommunikationsplattform

Benutzerrollen in CDE der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich FahrwegName (Nutzer)BerechtigungsstufeGewerkUnternehmen
BIM-Gesamtkoordinator

Tabelle 6: Übersicht Benutzerrollen in der CDE

Datenaustauschformate

Nomenklatur

Anforderungen an Struktur, Daten und Modelle

Anforderungen an Modelle

Modellstruktur und Attribuierung

Datenübergabe und lieferbare Leistungen

Datenübergabe durch den AG

Der AG übergibt zu Beginn des Projekts dem AN die folgenden Daten als Grundlage für die Leistungserbringung.

Nr.BeschreibungÜbergabeobjektErstelldatumDatenformatLieferantDatenquelleLieferdatum
…
…
…
…

Tabelle 7: Datenübergabe durch den AG

Lieferbare Leistungen durch den AN – VOM BIETER ZU BEFÜLLEN

Der Bieter stellt eine Übersicht der anvisierten Modelle für Bestand und Vorplanung in der beigefügten Modelllieferliste dar. Dies soll gewährleisten:

A) Das der Bieter sich mit der Struktur des Projektes vertraut gemacht hat

B) Das der Bieter sich mit den Vorgaben zu Modellbenennung, -ablage und -struktur beschäftigt hat.

Abkürzungsverzeichnis

AbkürzungBegriffggf. deutsche Übersetzung
AGAuftraggeber
AIAAuftraggeber-Informations-Anforderungen
ANAuftragnehmer
BAPBIM-Abwicklungsplan
BIMBuilding Information Modelling
CADComputer-aided DesignComputer unterstütztes Entwerfen
CDECommon Data Environmentgemeinsame Datenumgebung
DBDeutsche Bahn
GISGeographisches Informationssystem
mbmodellbasiert
VR IVorstandsressort Infrastruktur
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