Bewerbungsbogen (Eignungsanforderungen)
Zum Nachweis der technischen und beruflichen sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Eignung) sind die unten genannten Erklärungen abzugeben. Der Nachweis erfolgt grundsätzlich in Form einer Eigenerklärung. Darüberhinausgehend einzureichende Nachweise werden gesondert aufgeführt.
Für den Fall der Eignungsleihe bzw. der Beteiligung als Bietergemeinschaft (vgl. Bewerbungsbedingungen, Anhang C der Aufforderung zur Abgabe von Teilnahmeanträgen) hat der Bieter bzw. der Vertreter der Bietergemeinschaft die geforderten Angaben für alle Beteiligten gemeinsam abzugeben. Dabei ist stets kenntlich zu machen, welche Eignungsanforderung von welchem Unternehmen erfüllt wird (ggf. auch in zusätzlich einzureichenden Nachweisen).
Tabellen sind nach Bedarf zu duplizieren (copy-and-paste) und das betreffende Unternehmen ist in der hierfür vorgesehenen Rubrik "Bieter/Bietergemeinschaftsmitglied/Drittunternehmen" eindeutig zu benennen.
Die Angaben müssen insgesamt schlüssig und nachvollziehbar erkennen lassen, dass der Bieter / die Bietergemeinschaft zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung in der Lage ist.
I. Angaben zum Bieter/zur Bietergemeinschaft
| Vollständige Bezeichnung des Bieters/ Bietergemeinschaftsmitglieds* (ggf. Name der Bietergemeinschaft): | |
| Gründungsjahr: | |
| Angaben zum Hauptsitz und ggf. zu weiteren Standorten/Niederlassungen: | |
| Angaben zum Firmenprofil (Leistungsportfolio/Tätigkeits-schwerpunkte bzw. Spezialisierung): | * Leistungsportfolio: * Tätigkeitsschwerpunkt(e) / Spezialisierung: |
* Die Vorlage ist im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft selbständig zu vervielfältigen.
II. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Umsätze des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
Eigenerklärung über die Gesamtumsätze und über die Umsätze bezogen auf vergleichbare Leistungen (hier: Bereitstellung und Betrieb einer Schwangerschafts-App) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
| Name des Bieters/ des Bietergemeinschaftsmitglieds *: | |||
| Geschäftsjahr: | Gesamt-Umsatz in EUR netto | Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Bereitstellung und Betrieb einer Schwangerschafts-App) in EUR netto | |
| 202x | |||
| 202x | |||
| 202x |
III. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
1. Darstellung der Personalentwicklung in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des laufenden Geschäftsjahres
Bei der Darstellung der Personalstruktur sind Vollzeitmitarbeitende anzugeben (die Anzahl von Teilzeitmitarbeitenden und freien Mitarbeitenden ist gesondert auszuweisen). Unter „Vollzeitmitarbeitende“ versteht die TK Mitarbeitende mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 35 Stunden.
| Kalenderjahr | Anzahl Mitarbeitende (Teilzeitmitarbeiter und freie Mitarbeiter bitte gesondert ausweisen) |
| 2023 | in Vollzeit: in Teilzeit: freie Mitarbeitende: |
| 2024 | in Vollzeit: in Teilzeit: freie Mitarbeitende: |
| 2025 | in Vollzeit: in Teilzeit: freie Mitarbeitende: |
| Aktuell / laufend (2026) | in Vollzeit: in Teilzeit: freie Mitarbeitende: |
2. Mitarbeiterprofile (20 %)
Darstellung von (ggf. anonymen) Mitarbeiterprofilen von einsetzbaren Mitarbeitern für die folgenden Bereiche (jeweils mit Darstellung der Berufsbildungsabschlüsse, der Berufserfahrung, Fortbildungen und zusätzliche Qualifikationen):
- Projektleitung
- Softwareentwicklung
- Backend
- Frontend
In den Mitarbeiterprofilen sind schlüssige und nachvollziehbare Angaben zu den Qualifikationen und berufspraktischen Erfahrungen zu machen, aus denen hervorgeht, dass Mitarbeiter eingesetzt werden, die für eine ordnungsgemäße Erbringung der zu vergebenden Leistungen erforderlich sind. Positiv bewertet die TK insbesondere, wenn Erfahrungen in der Konzeption, Entwicklung und dem Betrieb digitaler Anwendungen zur Begleitung von Schwangeren und Familien in der sensiblen Phase von Schwangerschaft, Geburt und früher Elternschaft nachgewiesen werden.
Die Darstellung kann durch geeignete Nachweise ergänzt werden.
Es sind pro Bereich (1. Projektleitung ;2.a. Softwareentwicklung Backend; 2.b. Softwareentwicklung Frontend) maximal jeweils zwei (ggf. anonyme) Mitarbeitendenprofile einzureichen.
Die TK zieht die eingereichten Mitarbeiterprofile zur Prüfung und Wertung der Eignung, insbesondere auch zur Auswahl, der im weiteren Vergabeverfahren beteiligten, Bieter heran (siehe unten unter Ziff. IV dieser Anlage).
3. Standort der Datenverarbeitung
Der Bieter/die Bietergemeinschaft muss die Daten auf Servern (inkl. Sicherungsservern) innerhalb der EU, der Schweiz oder in einem Staat mit entsprechendem Angemessenheitsbeschluss speichern können (Mindestanforderung).
Wir erklären, dass wir die Daten auf Servern (inkl. Sicherungsservern) innerhalb der EU, der Schweiz oder in einem Staat mit entsprechendem Angemessenheitsbeschluss speichern:
☐ Ja ☐ Nein
Standort:
(bitte den Standort eintragen)
4. Referenzen (80 %)
Der Bewerber/Bieter hat in Form von Eigenerklärungen mindestens eine (1) Referenz über in den letzten drei Jahren (vor Ablauf der Angebotsfrist) ausgeführte Leistungen, die mit dem Inhalt der ausgeschriebenen Leistungen nach Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad vergleichbar sind, einzureichen.
Die TK zieht die Referenzen zur Prüfung und Wertung der Eignung, insbesondere auch zur Auswahl der im weiteren Vergabeverfahren beteiligten Bieter heran.
Die Angaben zu den Referenzen sind in dem unten enthaltenen Formblatt einzutragen. Für weitere Referenzen ist das Formblatt eigenständig zu vervielfältigen. Ansprechpartner mit Kontaktdaten sind zunächst nicht zwingend einzureichen, müssen aber auf Nachfrage der TK zur Verfügung gestellt werden.
Die TK behält sich vor, zu den angegebenen Referenzen eigene Nachforschungen anzustellen und /oder Informationen mittels Kontaktierung des Auftraggebers der jeweiligen Referenz einzuholen. Stellt die TK fest, dass die gemachten Angaben falsch sind oder der Bieter eine Anforderung bei der Ausführung des betreffenden früheren Auftrags erheblich und/oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat oder der Referenzgeber eine negative Bewertung abgegeben hat, behält sich die TK vor, die betreffende Referenz von der Wertung auszunehmen.
a. Mindestanforderungen an die Wertbarkeit jeder einzelnen Referenz
Jede einzelne eingereichte Referenz muss jeweils die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
- Die Darstellung/Beschreibung der Leistung muss nachvollziehbar, aussagekräftig und detailliert sein.
- Die Referenz muss nach Art und Umfang mit der vorliegenden Ausschreibung vergleichbar sein. Vergleichbar ist die Referenz dann, wenn sie der ausgeschriebenen Leistung soweit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters/der Bietergemeinschaft für die ausgeschriebene Leistung ermöglicht.
- Name/Firma des Auftraggebers
- Zeitraum der Leistungserbringung: Maßgeblicher Zeitraum = 3 Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist (Beauftragung/Erbringung der jeweiligen Leistung ab 09/2023). Die Vertragsdauer muss zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags mindestens 2 Jahre betragen.
b. Mindestanforderungen, die durch alle Referenzen erfüllt sein müssen
Folgende Mindestanforderung muss durch die Gesamtheit der maximal gewerteten Referenzen (maximal drei [3] Referenzen werden von der TK gewertet) erfüllt sein:
- Konzeption, Entwicklung und Betrieb einer am Markt verfügbaren digitalen Anwendung zur Begleitung von Schwangeren und Familien in der sensiblen Phase von Schwangerschaft, Geburt und früher Elternschaft in deutscher Sprache (Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad)
- Erfahrungen im Umgang mit einer gesetzlichen deutschen Krankenkasse (GKV-Spitzenverband, siehe: https://www.gkv-spitzenverband.de/service/krankenkassenliste/krankenkassen.jsp).
Die TK zieht die Referenzen zur Prüfung und Wertung der Eignung, insbesondere - falls erforderlich - zur Auswahl der im weiteren Vergabeverfahren beteiligten Bieter heran.
c. Formblatt: Referenz (bzw. Referenzen)
| Referenz Nr. | |
| Name des Auftragnehmers: (Bieter / Mitglied der Bietergemeinschaft / Drittunternehmen) | |
| Name des Auftraggebers: (Referenzgeber) | |
| Ansprechpartner: (Angabe zunächst freiwillig) | Name: __________________________________ Telefon: __________________________________ E-Mail: __________________________________ |
| Zeitraum der Leistungserbringung: (Die Vertragsdauer muss zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags mindestens 2 Jahre betragen). | (Maßgeblicher Zeitraum: 3 Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist) von ____.____.________ bis ____.____.________ |
| Beschreibung der Leistung: Bitte beschreiben Sie die Leistung der Schwangerschafts-App nachvollziehbar, aussagekräftig und detailliert, sodass die TK eine Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung feststellen kann. (vgl. dazu Anlage A „Leistungsbeschreibung“). | |
| Mindestvoraussetzungen: | Anforderung 1: Konzeption, Entwicklung und Betrieb einer am Markt verfügbaren digitalen Anwendung zur Begleitung von Schwangeren und Familien in der sensiblen Phase von Schwangerschaft, Geburt und früher Elternschaft in deutscher Sprache [ ] ja [ ] nein Anforderung 2: Erfahrungen im Umgang mit einer gesetzlichen deutschen Krankenkasse (GKV-Spitzenverband) [ ] ja [ ] nein |
* Das Formblatt ist für weitere Referenzen eigenständig zu vervielfältigen.
IV. Wertung der Teilnahmeanträge
Von der TK werden maximal drei (3) Referenzen bewertet. Werden mehr als drei (3) Referenzen eingereicht, werden die vom Bieter zuerst genannten Referenzen (= also jeweils die Referenzen mit den niedrigsten Nr.) bewertet.
Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden gar nicht gewertet.
Es ist aber mindestens 1 Referenz einzureichen, die mit dem Inhalt der ausgeschriebenen Leistungen nach Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad vergleichbar sind. Vergleichbar ist die Referenzleistung dann, wenn sie der ausgeschriebenen Leistung soweit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters/der Bietergemeinschaft für die ausgeschriebene Leistung ermöglicht.
Die TK fordert mindestens drei (3) Bieter zur Angebotsabgabe auf. Sollten weniger als drei (3) Bieter geeignet sein, dann kann die TK auch weniger als drei (3) Bieter zur Angebotsabgabe auffordern.
Die Prüfung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der VgV und des GWB und vollzieht sich in einem 3-stufigen Verfahren:
1.) Stufe
Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Die TK behält sich vor, fehlende Angaben und Unterlagen nach § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Dies gilt auch für mögliche Aufklärungen entsprechend § 15 Abs. 5 S. 1 VgV mit dem Ziel, von den Bietern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise anzufordern.
Eine Nachforderung mit dem Ziel, Referenzen, die nicht den Mindestkriterien entsprechen, durch wertbare Referenzen zu ersetzen, findet nicht statt. Auch eine Nachforderung der freiwillig einzureichenden Referenzbescheinigungen zur Kundenzufriedenheit (Anlage E4) findet nicht statt;
Die Möglichkeiten zur Nachforderung und Aufklärung begründen indes keine Verantwortung der TK für die Vollständigkeit des Teilnahmeantrags. Jeder Bieter bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrags allein verantwortlich.
2.) Stufe
Es wird geprüft, ob der Bieter/die Bietergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen bezüglich der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestkriterien erfüllt. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderungen, die sich aus dieser Anlage E1 ergeben, bleibt der Teilnahmeantrag des Bieters unberücksichtigt.
3.) Stufe
Überschreitet die Anzahl geeigneter Bieter/Bietergemeinschaften die Anzahl der Bieter/Bietergemeinschaften, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bieterkreis zu reduzieren.
Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zu den Mitarbeiterprofilen und zu den Referenzen.
Es werden diejenigen Bieter/Bietergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die anhand der eingereichten Ausführungen/Erklärungen zu den Mitarbeiterprofilen und zu den Referenzen nachweisen können, im Vergleich zu ihren Mitbewerbern über eine noch größere Leistungsfähigkeit und Erfahrung mit der Durchführung von Leistungen zu haben, die mit den zu vergebenden Leistungen nach Art und Umfang möglichst vergleichbar sind.
a. Die TK wird die eingereichten Referenzen jeweils mit Punkten von 1 - 5 bewerten.
Der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem nachgewiesenen höchsten Grad an Kompetenz und Erfahrung anhand der eingereichten Referenzen erhält die maximale Punktzahl von 80 Punkten, die Übrigen jeweils anteilig weniger Punkte.
b. Die TK wird die Angaben zu den Mitarbeiterprofilen (personelle Ausstattung) mit Punkten von 1 - 5 bewerten. Der Bieter/die Bietergemeinschaft, der/die anhand der Mitarbeiterprofile (sowie deren Qualifikation) den nachgewiesenen höchsten Grad an Erfahrung mit der Durchführung von Leistungen hat, die mit den zu vergebenden Leistungen nach Art und Umfang möglichst vergleichbar sind, erhält die maximale Punktzahl von 20 Punkten, die Übrigen jeweils anteilig weniger Punkte.
Es werden mindestens die drei (3) Bieter/Bietergemeinschaften mit den höchsten Punktzahlen zur Angebotsabgabe ausgefordert.