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BEWERTUNGSMATRIX
Versorgung mit Labordiagnostik (Laboroutsourcing) inkl. Pathologie
Kreiskrankenhaus Freiberg gGmbH
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VERGABEVERFAHREN VERSORGUNG MIT LABORDIAGNOSTIK (LABOROUTSOURCING) INKL. PATHOLOGIE | KREISKRANKENHAUS FREIBERG GGMBH
Bewertungsmatrix
Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren nach der VgV. Verhandlungen finden nicht statt. Für die Ermittlung der Punkte werden ausschließlich wertungsfähige Angebote herangezogen. Wertungsfähig ist ein Angebot, das fristgerecht eingereicht wurde, das den formalen und zwingenden inhaltlichen Anforderungen vollständig entspricht und bei dessen Bieter die Eignung vorliegt und keine Ausschlussgründe bestehen.
Im folgenden Abschnitt wird das Bewertungsmodell für die Zuschlagserteilung erklärt.
| Kriterien | Punkte | Gewichtung | ||
|---|---|---|---|---|
| Kosten | 5.000 | 50% | ||
| A - Angebotssumme | 5.000 | 50% | ||
| Qualität – Güte der vorgelegten Konzepte | 5.000 | 50% | ||
| C - Geräte- und Workflowkonzept | 1.500 | 15% | ||
| D - EDV und Logistikkonzept | 1.500 | 15% | ||
| E - Servicekonzept | 1.000 | 10% | ||
| F - Migrationskonzept | 1.000 | 10% | ||
| Gesamtpunkte | 10.000 | 100% |
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Kosten
5.000 Punkte
A - Angebotssumme
5.000 Punkte
Das Angebot des Bieters mit den niedrigsten Gesamtkosten erhält die maximale Punktzahl. Angebote, deren Gesamtkosten die niedrigsten Gesamtkosten um 100 % oder mehr übersteigen, erhalten 0 Punkte. Negative Punktzahlen werden nicht gegeben. Angebote, deren Gesamtkosten innerhalb der vorgenannten Spanne liegen, werden linear gemäß folgender Formel bewertet:
Variablen:
GK : niedrigste Gesamtkosten min GK: ausgewiesene Gesamtkosten PKT : maximale Punktzahl max
Punktwertberechnung:
PKT ‧ (2,0 ‧ GK – GK) / (1,0 ‧ GK ) max min min
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Konzepte / Qualität
5.000 Punkte
Zur Bewertung herangezogen werden ausschließlich die Inhalte der mit dem Angebot eingereichten Konzepte und der geforderten Angebotsunterlagen gemäß dem Dokument „KKF-LAB26 - 1 - Anforderungen an das Angebot“. Nicht eingereichte, nachgereichte oder lediglich mündlich in Aussicht gestellte Inhalte werden nicht bewertet. Anforderungen und Zielvorstellungen, die in den eingereichten Unterlagen nicht dargestellt sind, gelten als nicht erfüllt.
Die Bewertung der Konzepte durch den Auftraggeber erfolgt auf Basis der unten aufgeführten konzeptspezifischen Kriterien. Die bei den einzelnen Konzepten aufgeführten Zielvorstellungen sind Unterkriterien des jeweiligen Konzeptkriteriums. Sie sind entsprechend den nachfolgend ausgewiesenen maximalen Punktzahlen gewichtet. Die einzelnen Zielvorstellungen werden jeweils mit einer ganzen Note von 1 bis 5 bewertet, wobei die Note 1 die beste und die Note 5 die schlechteste Bewertung darstellt. Weitere Einzelheiten zur Notendefinition ergeben sich aus der untenstehenden Tabelle. Die Berechnung der Bewertungspunkte erfolgt für jede Zielvorstellung gesondert in Relation zur vergebenen Note mittels folgender linearer Gleichung.
| Punktwertberechnung | ||
|---|---|---|
| (-0,25 ‧ Note + 1,25) ‧ Max. Punktzahl der Zielvorstellung |
| Beispielrechnung | ||
|---|---|---|
| Maximale Punktzahl der Zielvorstellung: 100 | ||
| Ermittelte Note: 3 | ||
| Punktwertberechnung | ||
| (-0,25 ‧ 3 + 1,25) ‧ 100 = 50 |
Für jede Zielvorstellung wird die Punktzahl aus der vergebenen Note und der maximalen Punktzahl der Zielvorstellung berechnet. Die Gesamtpunktzahl eines Konzepts ergibt sich aus der Summe der Punktzahlen aller Zielvorstellungen dieses Konzepts. Hierbei können sich auch Punktzahlen mit Nachkommastellen ergeben.
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Für die Benotung der einzelnen Zielvorstellungen gelten folgende Notendefinitionen:
| Note | Definition des Erfüllungsgrads | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 (sehr gut) | Die Ausführungen erfüllen die Zielvorstellung vollständig. Sie sind durchgängig schlüssig, konkret und überzeugend und lassen eine sehr gute Qualität der Leistungserbringung erwarten. Im unmittelbaren Bietervergleich lassen die jeweiligen Ausführungen die beste Umsetzung der Aufgabe erwarten. | ||||
| 2 (gut) | Die Ausführungen erfüllen die Zielvorstellung überwiegend. Sie sind überwiegend schlüssig und konkret, weisen nur geringfügige Einschränkungen auf und lassen eine gute Qualität der Leistungserbringung erwarten. | ||||
| 3 (befriedigend) | Die Ausführungen erfüllen die Zielvorstellung im Wesentlichen. Sie weisen erkennbare Schwächen oder Lücken auf, lassen aber insgesamt noch eine zufriedenstellende Qualität der Leistungserbringung erwarten. | ||||
| 4 (ausreichend) | Die Ausführungen erfüllen die Zielvorstellung nur teilweise. Sie weisen deutliche Schwächen oder Lücken auf und lassen nur eine gerade noch ausreichende Qualität der Leistungserbringung erwarten. | ||||
| 5 (mangelhaft) | Die Ausführungen erfüllen die Zielvorstellung nicht oder nur unzureichend, sind unschlüssig oder fehlen. Eine ordnungsgemäße Leistungserbringung ist nicht zu erwarten. |
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C – Geräte- und Workflowkonzept
1.500 Punkte Zielvorstellung Max. Punktzahl
Leistungsmerkmale Geräte Nachweisbare hohe Ausfallsicherheit der Analysesysteme 200 Hoher realistischer Analysendurchsatz, bezogen auf das Leistungsaufkommen 300 des Labors
Workflow Optimale Raumnutzung und Anordnung der Arbeitsplätze (Hoher Grad der 400 Arbeitsplatzkonsolidierung) Optimale Back-Up-Lösung bei Ausfall von Analysesystemen 400 Optimales Back-Up-Konzept bei Ausfall des LIS oder der Middleware 100 Bedarfsgerechtes Konzept zur Vorhaltung und Versorgung mit Blutprodukten 100
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D – EDV und Logistikkonzept
1.500 Punkte Zielvorstellung Max. Punktzahl
EDV Qualitativ hochwertige eingesetzte Technologien für die telepathologische 100 Befundung und die automatisierte Bildübertragung. Optimales Konzept für eine gegenseitige Stammdatenpflege 75 Optimales Konzept für elektronische Nachforderungen 100 Optimales Konzept zur Datensicherheit und Einhaltung datenschutzrechtlicher 125 Bestimmungen Service zur elektronischen Einsicht des Bearbeitungsstatus einer Probe 75 Übertragung von strukturierten Befunden (insb. Mikrobiologie) 100 Kurze Turnaround-Zeiten bei gleichzeitig realistischer und nachvollziehbarer 150 Darstellung Effiziente EDV-Infrastruktur. 100 Optimales Konzept zur elektronischen Auftrags- und Befundübermittlung inkl. 175 geeignetes Backup-Konzept. Das aktuelle OE-System "LABUNIQ" wird weiterverwendet. Fallzusammenführung und Fallart-Wechsel sind synchron für LIS und KIS 50 möglich.
Logistik Geringe Transportwege / Transportdauer der Proben zum Facharztlabor 75 Lange Archivierungszeiten für Laborproben 125 Optimaler Workflow und geringer manueller Aufwand im Rahmen der 125 Präanalytik Vorrangige Bearbeitung von Eilproben 125
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E – Servicekonzept
1.000 Punkte Zielvorstellung Max. Punktzahl
Serviceleistungen Möglichst breites Weiterbildungsangebot sowie ein hoher Anteil an im 350 Angebotspreis bereits enthaltenen Weiterbildungsleistungen Möglichst umfassendes Beratungsangebot sowie ein hoher Anteil an im 250 Angebotspreis bereits enthaltenen Beratungsleistungen Maximale Erreichbarkeit der Ansprechpartner bei Fragen zur Analytik 150 Optimale Arbeitszeiten der einzelnen Laborbereiche für eine möglichst 250 kontinuierliche Probenbearbeitung
F – Migrationskonzept
1.000 Punkte Zielvorstellung Max. Punktzahl
Migration Geringstmöglicher technischer Aufwand im Rahmen der Migration 200 Optimal aufeinander abgestimmte Maßnahmen, um die Belastung des 350 Personals gering zu halten und die Aufrechterhaltung des Routinebetriebes im Labor ohne massive Einschränkungen zu gewährleisten.
Schulungen Optimale Konzeption der angebotenen Schulungsart sowie des 450 Schulungsumfangs
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