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KKF-LAB26 - 1 - Leistungsbeschreibung.xlsx

Betrieb des Krankenhauslabors mit Labordiagnostik, Blutdepot und Pathologie

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 08.10.2026, 00:47 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.dtvp.de

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Leistungsbeschreibung

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Leistungsbeschreibung
Versorgung mit Labordiagnostik (Laboroutsourcing) inkl. PathologieKreiskrankenhaus Freiberg gGmbH
Information zur Ausfüllung des Dokuments
Bitte füllen Sie alle Blau hinterlegten Felder in den Abfragetabellen aus.
Alle aufgeführten Leistungen stellen eine Anforderung dar und müssen mit "Ja" beantwortet werden. Andernfalls führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren. Sämtliche Angaben dieser Leistungsbeschreibung sind Mindestanforderungen. Sie stellen das Mindestmaß der zu erbringenden Leistung dar und haben Vorrang vor abweichenden Angaben in den Konzepten des Bieters.
Einleitung
Das Kreiskrankenhaus Freiberg verfügt über 335 Betten, 112 Ärztinnen und Ärzte sowie 357 Pflegekräfte und zählt damit zu den wichtigsten Gesundheitseinrichtungen in Mittelsachsen. Jährlich werden rund 13.700 stationäre und über 25.000 ambulante Patientinnen und Patienten versorgt. Als Teil der Vereinigten Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen steht das Haus für eine umfassende, qualitativ hochwertige und wohnortnahe medizinische Betreuung. Im Mittelpunkt der Arbeit steht stets die Persönlichkeit des Patienten, der mit Würde, Respekt und hoher Fachkompetenz behandelt wird. Durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und kontinuierliche Weiterentwicklung wird die Gesundheitsversorgung der Region langfristig gestärkt.
Kennzahlen
1 Leistungsstatistik
Detaillierte Informationen hinsichtlich des Leistungsumfangs nach Art und Anzahl entnehmen Sie bitte der Datei KKF-LAB26 - A - Leistungen und Kosten.xlsx.
2 EDV
Laborinformationssystem: Glims (Eigentum externer Dienstleister)
Krankenhausinformationssystem: ish-med/Cerner
Order-Entry-System: LABUNIQ
POCT-Middleware: POCcelerator™
Hygiene: HyBASE
3 Räumliche Situation
Zur Erstellung des zukünftigen Laborkonzeptes ist die aktuellen Raumsituationen in der Datei KKF-LAB26 - C - Anlage - Raumplan.pdf dargestellt.
Leistungsbeschreibung
Umfang allgemein
Der Leistungsumfang umfasst den Betrieb des Vor-Ort-Labors inkl. Organisation des Blutdepots (Transfusionsmedizin) im Kreiskrankenhaus Freiberg (Outsourcing). Gegenstand ist die Sicherstellung der Notfall- und Routineanalytik im Rahmen einer Gerätestellung und Versorgung mit Diagnostika durch einen externen Dienstleister über eine Vertragslaufzeit von 48 Monaten mit dreimaliger Verlängerungsoption um jeweils 12 Monate. Darüber hinaus sind die ärztlichen Laborleistungen (Facharztlabor) aus den Kapiteln M III und IV der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), die nicht im Vor-Ort-Labor erbracht werden, zeitgerecht und qualitätsgesichert im Fremdversand zu erbringen. Zusätzlich sind Pathologieversandleistungen sowie die Einrichtung und der Betrieb eines Schnellschnittlabors vor Ort zu gewährleisten.
Vertragslaufzeit
Laufzeit in Monaten:48
Verlängerungsoptionen:Option auf dreimalige Verlängerung um jeweils 12 Monate
Produktivbetrieb:voraussichtlich 01.02.2027
A Leistungen und Kosten
Ref. Nr.BereichLeistung / AbfrageArtAntwortformatAntwort
A.1VergütungDie jährlichen Kosten werden neben den Fixkosten auf Basis der jährlichen GOÄ-Punktsumme bzw. Analysenmenge vergütet. Die in KKF-LAB26 - A - Leistungen und Kosten aufgeführten Leistungsmengen können nicht verbindlich zugesichert werden. Der Bieter hat in der Datei KKF-LAB26 - A - Leistungen und Kosten die Möglichkeit die Labor-Leistungen unterschiedlichen Abrechnungsbereichen zuzuordnen. Für jeden dieser erstellten Abrechnungsbereichen legt der Bieter Vergütungsart (GOÄ-Satz oder Preis/Befund) und die entsprechende Vergütungskondition fest. Der Bieter akzeptiert die Vergütungsregeln Die in KKF-LAB26 - A - Leistungen und Kosten vorgegebene Zuordnung der Parameter zu Vor-Ort-Laborleistungen (VOL) und Fremdversandleistungen (FL) ist verbindlich. Eine abweichende Zuordnung durch den Bieter ist nicht zulässig.AnforderungJa / Nein
A.2AbrechnungDie Rechnungsstellung erfolgt monatlich nach Abrechnung der tatsächlichen Leistungen basierend auf GOÄ-Faktoren.AnforderungJa / Nein
A.3GrundleistungDer Auftragnehmer übernimmt die labormedizinische, immunhämatologische, mikrobiologische, pathologische, histologische, zytologische und humangenetische Versorgung für alle stationären und ambulanten Fälle einschließlich Bereitstellung sämtlicher Geräte und Materialien.AnforderungJa / Nein
A.4Labor-BetriebDer Auftragnehmer führt den Betrieb des Labors auf eigene Kosten und eigenes Risiko unter Einhaltung aller einschlägigen Gesetze, Richtlinien und DIN-Normen (RiliBÄK).AnforderungJa / Nein
A.5Labor-LeitungDer Auftragnehmer gewährleistet die fachliche Leitung des Labors durch einen Facharzt für Laboratoriumsmedizin oder vergleichbaren qualifizierten Mitarbeiter.AnforderungJa / Nein
A.6Interne AnalytikDer Auftragnehmer stellt interne Laborleistungen (Hämatologie, Gerinnung, Immunhämatologie, Klinische Chemie, Urinanalysen, Schnellteste) 24/7 im Labor am Standort Freiberg zur Verfügung.AnforderungJa / Nein
A.7Externe AnalytikDer Auftragnehmer übernimmt alle extern zu vergebenden Leistungen gemäß Leistungsverzeichnis mit regelmäßigen AbholfahrtenAnforderungJa / Nein
A.8BlutdepotDer Auftragnehmer übernimmt die Sicherstellung der immunhämatologischen und prätransfusioneller Diagnostik Diagnostik (Blutgruppe / Kreuzprobe / AKS) inkl. Blutkonservenausgabe vollständig auch außerhalb der Kernarbeitszeit (16:00-07:00). Der Auftragnehmer stellt Personal für den Betrieb des Blutdepots, welches die Arbeiten nach den Standardarbeitsanweisungen des Auftraggebers ausführt. Bei gesetzes- und richtlinienkonformen Betriebsfragen ist der Blutdepot-Leiter des Auftraggebers dem AN-Personal weisungsberechtigt.AnforderungJa / Nein
A.9QualitätsmanagementDer Auftragnehmer stellt externes und internes Qualitätsmanagement sicher (RiliBÄK) und dokumentiert alle Leistungen nach gesetzlichen Bestimmungen.AnforderungJa / Nein
A.10Qualitätsmanagement POCTDer Auftragnehmer gewährleistet die fachliche Anleitung, Aufsicht und Überwachung der Qualitätssicherung an den angebundenen POCT-Geräten (PocCelerator) gemäß RiliBÄK (insbesondere Teil B 1 interne Qualitätskontrollbewertung Punkt 2.1.2  bis  2.1.7). Im Einzelnen umfasst dies folgende Leistungen: • Festlegung des Umfangs der erforderlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Herstellervorgaben und der RiliBÄK. • Bewertung der Ergebnisse der internen Kontrollprobenmessungen anhand der Fehlergrenzen gemäß RiliBÄK bzw. anhand laborinterner Fehlergrenzen oder Herstellerangaben. Bei Grenzwertverletzungen: Kommentierung, gegebenenfalls Sperrung des betreffenden Ergebnisses und Veranlassung einer erneuten QK-Messung. • Berechnung und Bewertung des quadratischen Mittelwerts der Messabweichung nach Abschluss jeder Kontrollperiode bei den angebundenen Geräten. • Ermittlung laborinterner Fehlergrenzen für Messgrößen, die nicht in den RiliBÄK-Tabellen aufgeführt sind. • Bereitstellung von Dokumentationsgrundlagen (Dokumentationsbögen) für Qualitätskontrollen, die nicht elektronisch ausgewertet werden. • RiliBÄK-konforme Dokumentation und Archivierung der elektronischen QK-Daten im PocCelerator des Klinikums sowie Bereitstellung dieser Daten auf Anforderung der zuständigen Prüfstelle. • Schulung der Mitarbeiter des Klinikums hinsichtlich der festgelegten Qualitätssicherungsmaßnahmen bei Bedarf. • Stellung eines POCT-Koordinators als fachlicher Ansprechpartner für das Klinikum. • Mitwirkung in einer gemeinsamen multidisziplinären POCT-Kommission zur Planung, Entwicklung und Qualitätssicherung der POCT-Verfahren. Das Klinikum trägt die Hauptverantwortung für die Durchführung der Qualitätssicherung und die ordnungsgemäße Nutzung der POCT-Geräte gemäß RiliBÄK Eine Übersicht der an den POCcelerator angebundenen POCT-Geräte ist der Anlage "KKF-LAB26 - A - Anlage - POCT Geräte" zu entnehmen. Diese Übersicht dient als Kalkulationsgrundlage.AnforderungJa / Nein
A.11HygieneDer Auftragnehmer gewährleistet die Sicherstellung und Einhaltung der hygienischen Anforderungen und der umweltschutzrechtlichen BestimmungenAnforderungJa / Nein
A.12LiquidationDas Liquidationsrecht für Wahlleistungen liegt beim Auftragnehmer. Der PKV-Anteil beträgt ca. (Fallbasis): 3%.AnforderungJa / Nein
B Personal
Ref. Nr.BereichLeistung / AbfrageArtAntwortformatAntwort
B.1PersonalDer Auftragnehmer hat für die Erbringung der vertragsgegenständlichen Leistungen eigenes, qualifiziertes Personal in ausreichender Anzahl bereitzustellen und einzusetzen.AnforderungJa / Nein
B.2PersonalDas eingesetzte Personal muss über die für die Leistungserbringung erforderlichen fachlichen Qualifikationen, Zulassungen und Berechtigungen verfügen. Der Nachweis der Qualifikationen ist auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.AnforderungJa / Nein
B.3PersonalDienstpläne und Qualifikationsnachweise des eingesetzten Personals sind dem Auftraggeber auf Anforderung jederzeit unverzüglich und kostenfrei in prüffähiger Form zur Verfügung zu stellen, soweit diese für Prüfungen und Audits durch den Medizinischen Dienst (MD), die Krankenkassen oder andere Aufsichts und Prüfbehörden benötigt werden. Die Pflicht gilt auch für zurückliegende Zeiträume im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und besteht über das Vertragsende hinaus fort.AnforderungJa / Nein
B.4Personalbedarf LaborDer Auftragnehmer gewährleistet eine ausreichende Personalausstattung für den 24/7-Betrieb des Vor-Ort-Labors sowie für alle weiteren vertraglich vereinbarten Leistungen (Labor, Mikrobiologie, Pathologie, Transfusionsmedizin).AnforderungJa / Nein
B.5Fachliche QualifikationDer Auftragnehmer stellt die fachliche Leitung durch einen Facharzt für Laboratoriumsmedizin oder vergleichbar qualifizierten Mitarbeiter sicher. Alle Mitarbeiter müssen entsprechend den gesetzlichen Anforderungen qualifiziert sein.AnforderungJa / Nein
B.6PersonalkostenMit der vertraglich vereinbarten Vergütung sind alle Personalkosten des Auftragnehmers vollständig abgegolten. Eine separate Erstattung von Personalkosten durch den Auftraggeber erfolgt nicht.AnforderungJa / Nein
C Geräte und Workflow
Ref. Nr.BereichLeistung / AbfrageArtAntwortformatAntwort
C.1Räumlichkeiten und MieteDer Auftragnehmer mietet vom Auftraggeber die erforderlichen Betriebs- und Verwaltungsräume sowie Verkehrsflächen im Haus 6, Ebene 1 für den Laborbetrieb. Die Mietkonditionen sind: • Nettokaltmiete: 11,00 €/qm • Betriebskostenpauschale: 4,00 €/qm • Wartungspauschale: 0,35 €/qm • Das Mietverhältnis endet automatisch bei Beendigung des Laborvertrages. Der Auftragnehmer trägt die Kosten für nutzungsübliche Instandhaltung, Reinigung und Versicherung der Räumlichkeiten.AnforderungJa / Nein
C.2Laborgeräte - Verantwortung und BetriebDer Auftragnehmer ist rechtlich und wirtschaftlich Betreiber aller im Vor-Ort-Labor genutzten Geräte (einschließlich Laborinformationssystem LIS). Ihm obliegt die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Geräte unter Berücksichtigung möglicher gerätebedingter Ausfallzeiten. Der Auftragnehmer ist alleiniger Anwender im Sinne der gerätesicherheitstechnischen Vorschriften.AnforderungJa / Nein
C.3Gerätekonzept und -beschaffungDer Auftragnehmer erstellt in Eigenverantwortung ein Gerätekonzept und eine optimierte Ablauforganisation für das Labor. Er stellt alle für den Betrieb notwendigen Geräte und Einrichtungen auf eigene Kosten zur Verfügung und betreibt diese nach dem jeweiligen Stand der Technik unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.AnforderungJa / Nein
C.4Schnellschnittlabor Pathologie - AusstattungDer Auftragnehmer stellt für das Schnellschnittlabor der Pathologie alle erforderlichen Resourcen vor Ort zur Verfügung. Dies umfasst auch alle erforderlichen Reagenzien und Verbrauchsmaterialien.AnforderungJa / Nein
C.5MedienversorgungDie grundlegende Versorgung mit Medien wie Strom, Wasser, Abwasser, Heizung und Lüftung ist in den Miet- und Betriebskosten enthalten. Sollten für den Betrieb von Laborgeräten spezielle Medien erforderlich sein – wie beispielsweise Reinstwasser, Druckluft oder erweiterte Klimatechnik –, die nicht vorhanden oder nicht in ausreichender Qualität verfügbar sind, hat der Auftragnehmer diese eigenverantwortlich und auf eigene Kosten zu beschaffen und zu installieren.AnforderungJa / Nein
C.6AbfallentsorgungDer Auftraggeber trägt die Kosten für die Entsorgung von Rest- und Krankenhausabfall, Papier und Leichtstoffe über zentrale Entsorgungsbehälter. Sonder- und gefährliche Abfälle werden als Umlage über die Betriebskosten abgerechnet. Spezielle Laborabfälle sind gesondert zu entsorgen und vom Auftragnehmer zu tragen.AnforderungJa / Nein
C.7USV und NotstromversorgungDer Auftragnehmer sichert zu, dass alle kritischen Analyse-Geräte mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) abgesichert sind, um Datenverlust und Geräteausfälle zu vermeiden.AnforderungJa / Nein
C.8Arbeitsschutz und EmissionenDie Wärmelast und Lärmemission aller eingesetzten Systeme müssen den Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes und den einschlägigen Normen entsprechen.AnforderungJa / Nein
C.9Geräteaktualisierung und technische EntwicklungDer Auftragnehmer verpflichtet sich, den Gerätebestand (einschließlich Labor-EDV) bei neu entwickelten medizinischen und technischen Verfahren anzupassen, soweit dies für die Erbringung der Labordiagnostischen Leistungen medizinisch vernünftig und wirtschaftlich zumutbar ist.AnforderungJa / Nein
C.10Qualitätsmanagament (Vor-Ort-Labor)Der Auftragnehmer garantiert, dass durch geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen (Kontrollen, Wartungen) unter Einhaltung der Vorgaben des Medizinproduktegesetzes die durchgeführten Laboruntersuchungen stets dem aktuellen Qualitätsstandard gemäß gültigen Richtlinien (RiliBÄK, DIN EN ISO 15189) entsprechen.AnforderungJa / Nein
C.11TATLabor vor Ort Der Auftragnehmer gewährleistet, dass für mindestens 90 % aller Proben die folgenden Bearbeitungszeiten für das Vor-Ort-Labor eingehalten werden: • Routineparameter: 60 Minuten • Notfallparameter gemäß A - Anlage - Notfallparameter: 40 Minuten Blutdepot Der Auftragnehmer garantiert folgendes: • Blutkonserven der Blutgruppe 0-negativ werden im Notfall innerhalb von 5 Minuten bereitgestellt. • Blutkonserven im Routinebetrieb werden innerhalb von 40 min bereitgestellt Pathologie Der Auftragnehmer verpflichtet sich zu folgenden Bearbeitungszeiten für mindestens 90% aller Proben: • Schnellschnittuntersuchungen werden an mindestens zwei Wochentagen angeboten und innerhalb von 30 Minuten abgeschlossen. • Biopsien bei Interventionen sind innerhalb von maximal 48 Stunden zu befunden. • OP-Präparate sind innerhalb von maximal 5 Werktagen zu befunden.AnforderungJa / Nein
C.12AusfallsicherheitBei Ausfall des LIS können die Labor-Geräte auch im Offline-Betrieb weiterhin bedient werden.AnforderungJa / Nein
C.13Automatisierung / RobotikDer Einsatz von Automatisierungs- bzw. Robotiklösungen im Vor-Ort-Labor ist zulässig. Im Angebot ist eindeutig auszuweisen, ob eine solche Lösung im Angebotspreis enthalten ist. Ist sie nicht im Angebotspreis enthalten, sind die hierfür anfallenden Kosten gesondert als optionale Kosten anzugeben.AnforderungJa / Nein
D EDV und Logistik
Ref. Nr.BereichLeistung / AbfrageArtAntwortformatAntwort
D.1EDV AnbindungDer AN stellt auf eigene Kosten ein leistungsfähiges Labor-EDV-System (LIS) bereit und betreibt dieses. Es wird eine bidirektionale EDV-Anbindung zwischen LIS und KIS sichergestellt mit folgenden HL7-Schnittstellen: ADT (Patienten-Stammdaten und Aufenthaltsdaten), ORM (Anforderung einer Untersuchung), ORU (Befundübermittlung). MDM (PDF-Dateien) DFT (Leistungsdaten) BAR ORR (optional) Der AN gewährleistet die störungsfreie Bereitstellung und fehlerfreie Verarbeitbarkeit der HL7-Nachrichten gemäß der vereinbarten Schnittstellenspezifikation.AnforderungJa / Nein
D.2EDV Order-Entry-SystemDas Klinikum setzt derzeit das Order-Entry-System „LABUNIQ" für beleglose Anforderungen ein. Der AN soll die Weiternutzung dieses Systems ermöglichen. Sofern dies nicht möglich ist, stellt der AN auf eigene Kosten ein alternatives Order-Entry-System bereit und betreibt dieses. Das System muss Labor-, Mikrobiologie-, Pathologie- und Immunhämatologie-Anforderungen unterstützen. Regelwerke für das Anforderungsmanagement können hinterlegt werden. Anpassungen erfolgen bei Bedarf in Abstimmung mit der Laborkommission. Die Anforderungen der Pathologie sind ebenfalls über das Order-Entry-System LABUNIQ abzuwickeln. Ein separates Order-Entry-System für die Pathologie ist nicht vorgesehen.AnforderungJa / Nein
D.3EDV GeräteanbindungAlle Vor-Ort-Laborgeräte werden über Online-Anschluss mit der Labor-EDV vernetzt zur Vermeidung manueller Eingaben. Die Kommunikation und Datenintegrität wird durch Testdaten überprüft.AnforderungJa / Nein
D.4Transfusionsmedizin EDVFür die Transfusionsmedizin erfolgt die elektronische Dokumentation der Ausgabe von Blut- und Blutprodukten an die Anwender gemäß Richtlinie 4.13.2. Bei Vertragsende werden die elektronischen Chargendokumentationen an den AG übergeben.AnforderungJa / Nein
D.5ICD-KodierungDer AN sichert und übermittelt elektronisch kodierrelevante Daten gemäß ICD in der geltenden Fassung.AnforderungJa / Nein
D.6EDV AnbindungDer Auftraggeber trägt die Kosten für die Bereitstellung und den Unterhalt von Befund- oder Barcode-Druckern auf den Stationen.AnforderungJa / Nein
D.7Elektronische Auftrags- und BefundübermittlungDie Auftrags- und Befundübermittlung erfolgt vollständig elektronischAnforderungJa / Nein
D.8Backup EDVIm Falle eines Ausfalls des EDV-Systems ist ein geeignetes Back-Up-Konzept z.B. in Form von Belegen sichergestelltAnforderungJa / Nein
D.9LeistungsdatenübermittlungIm Rahmen der Kostenträgerrechnung erfolgt die Übermittlung patientenorientierter Leistungsdaten aller durchgeführten Untersuchungen unter Angabe von Fallnummern, GOÄ-Ziffern, Untersuchungsdatum und anfordernder Station. Der AN übermittelt monatlich elektronisch Controllingdaten (GOÄ-Punkte je Fall und Fachrichtung, Benchmarkwerte).AnforderungJa / Nein
D.10Freitext-AnforderungenDie Option der elektronischen Anforderung über einen Freitext ist möglichAnforderungJa / Nein
D.11Kritische BefundePathologische Befunde sowie Untersuchungsergebnisse, die Konsequenzen für das therapeutische und pflegerische Vorgehen haben (einschließlich Meldungen an das Gesundheitsamt bei Nachweis von Erregern nach §7 und 23 IfSG) werden primär elektronisch und unverzüglich übermittelt. Zusätzlich erfolgt eine telefonische Benachrichtigung der anfordernden Station.AnforderungJa / Nein
D.12Definition kritischer BefundeDer AN erstellt in Abstimmung mit dem AG eine schriftliche Liste kritischer Befundwerte und -konstellationen, die eine umgehende Meldung erfordern.AnforderungJa / Nein
D.13Laborärztliche KommentierungDie Befundübermittlung komplexer Untersuchungen beinhaltet laborärztliche Kommentierungen und Empfehlungen durch entsprechend qualifizierte Fachärzte.AnforderungJa / Nein
D.14Hygiene-/Keim-StatistikenDer AN stellt hygienerelevante Daten über eine Live-Schnittstelle (Hybase-kompatibel) zur Verfügung. Die Datenübertragung erfolgt automatisiert, sodass das Klinikum eigenständig tagesaktuelle Auswertungen sowie die nach §23 IfSG erforderlichen Statistiken (Erregerentwicklung, MRE-Statistiken, Resistenzmuster) fachabteilungsbezogen erstellen kann.AnforderungJa / Nein
D.15DatenschutzDer AN gewährleistet die Einhaltung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes. Personenbezogene Daten werden nur im Rahmen der Vertragserfüllung verarbeitet. Die ärztliche Schweigepflicht gemäß §203 StGB wird streng eingehalten.AnforderungJa / Nein
D.16Probenentnahme- und VersandmaterialDer Auftragnehmer stellt dem Klinikum kostenneutral alle notwendigen Entnahme- und Versand-Materialien  zur Verfügung. Dies umfasst: • Labormedizin: Serum-, EDTA-, Citrat- und Urinmonovetten • Mikrobiologie: Abstrichbestecke, Uricult, Stuhl-, Urin- und Liquorröhrchen • Pathologie: Fixationsmittel, Einbettmaterialien, spezielle Transportbehälter für histologische und zytologische Proben • Versandlogistik: Verpackungsmaterialien für sicheren Transport (Versandtüten, Umverpackungen, Behälter für gefrorene Proben) unter Beachtung präanalytischer und gesetzlicher VorgabenAnforderungJa / Nein
D.17TransportfahrtenDer Auftragnehmer übernimmt kostenneutral folgende regelmäßige Probenabholungen Fachlabor: Mo - Fr: 2 Fahrten / Tag Sa, So und Feiertage:1 Fahrt / Tag Pathologie: Mo - Fr: 1 Fahrt / Tag Die Fahrtzeiten, insbesondere die der letzten Tour des Tages, sind so abzustimmen, dass im Bedarfsfall eilige Proben noch gemessen bzw. bakteriologische Proben noch taggleich angelegt werden können.AnforderungJa / Nein
D.18Transportfahrten - SonderfahrtenEs können zwei zusätzliche Sonderfahrten/Notfalltransporte pro Monat kostenneutral in Anspruch genommen werden. Bei weiteren Sonder-/Notfalltransporten werden die tatsächlich angefallenen Kosten je Transport in Rechnung gestelltAnforderungJa / Nein
D.19TransportbedingungenDie Verpackung und der Transport der Proben erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen bzw. medizinisch erforderlichen Qualitätsvorgaben. Die Sicherstellung der Nutzung von geeigneten Transportboxen inklusive Verpackungsmaterial sowie der Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen (z.B. UN3373/P650) ist durch den Auftragnehmer gewährleistetAnforderungJa / Nein
D.20TransportbedingungenDas/die Beförderungsunternehmen sind nach §1a Ziffer 5 und 6 in Verbindung mit §6 der Gefahrgutbeauftragtenverordnung durch zu wiederholende und zu dokumentierende Schulungen mit den zutreffenden Gefahrgutvorschriften und dem sachgerechten Umgang mit Materialien und Verpackung vertraut zu machenAnforderungJa / Nein
D.21NachforderungenBei elektronischen Nachforderungen ist sicherzustellen, dass die Zeitstempel korrekt verarbeitet werden. Die Nachforderungszeit beginnt erst mit dem Eingang der Probe im Labor.AnforderungJa / Nein
E Service
Ref. Nr.BereichLeistung / AbfrageArtAntwortformatAntwort
E.1GeräteserviceDer Auftragnehmer ist für die Betriebsbereitschaft der Analyse-Geräte verantwortlich. Um diese Betriebsbereitschaft kontinuierlich sicherzustellen, veranlasst er regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen gemäß den gesetzlichen Vorschriften.AnforderungJa / Nein
E.2KommissionssitzungenDer Auftragnehmer gewährleistet die kostenneutrale Teilnahme an folgenden Kommissionssitzungen: • Laborkommissionssitzungen, 1x pro Quartal • Hygienekommissionssitzungen, 2x pro Jahr • Transfusionskommissionssitzungen, 1x pro Jahr • Chefarztrunde, 1x pro MonatAnforderungJa / Nein
E.3Ärztliche PräsenzEine regelmäßige feste ärztliche Vor-Ort-Präsenz wird nicht vorausgesetzt. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass qualifiziertes ärztliches Personal für fachliche Rückfragen und Unterstützungsleistungen erreichbar ist und bei Bedarf vor Ort zur Verfügung steht.AnforderungJa / Nein
E.4Pathologie-KonsiliardienstDer Auftragnehmer gewährleistet die Teilnahme der Pathologen am telemedizinischen Tumorboard (max. 1 x pro Woche) und stellt fachliche Beratung für pathologische Fragestellungen zur Verfügung.AnforderungJa / Nein
E.5Service-TransfusionsmedizinDer Auftragnehmer gewährleistet folgendes: • Unterstützung des Transfusionsverantwortlichen • Unterstützung des Qualitätsbeauftragten Hämotherapie • Unterstützung bei Anpassungen des Qualitätsmanagementhandbuchs • Beratungsleistungen in immunhämatologischer Diagnostik während der KernarbeitszeitAnforderungJa / Nein
E.6LeistungsoptimierungDer Auftragnehmer bemüht sich aktiv um medizinisch und wirtschaftlich rationelle Optimierung der Laboranforderungen durch: • Regelmäßiges Leistungsmengenreporting auf Fachabteilungsebene • Überprüfung vorhandener Laboranforderungsmuster • Information der Ärzteschaft über medizinische und wirtschaftliche Auswirkungen bestimmter ParameterAnforderungJa / Nein
F Migration und Schulung
Ref. Nr.BereichLeistung / AbfrageArtAntwortformatAntwort
F.1SchulungDer Auftragnehmer sorgt für die Ersteinweisung und weiterführende Schulungen des Stationspersonals des AG für das elektronische Order-Entry-System zur beleglosen Laboranforderung. Die Schulungen erfolgen in deutscher Sprache und sind inhaltlich an die verschiedenen Nutzergruppen (Ärzte, Pflegekräfte) angepasst.AnforderungJa / Nein
F.2SchulungFür alle beim Auftraggeber durchzuführenden Schulungsmaßnahmen für das Stationspersonal werden die anfallenden Kosten vollständig vom Auftragnehmer übernommen.AnforderungJa / Nein
F.3InbetriebnahmeDie Kosten des Transports der Analyse-Geräte zum Gerätestandort liegen in der Verantwortung des Auftragnehmers.AnforderungJa / Nein
F.4ProduktivbetriebDer störungsfreie Produktivbetrieb der Labordienstleistungen erfolgt spätestens zum 01.02.2027. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass sämtliche für den Betrieb notwendigen Vorkehrungen (IT-Anbindung, Schulungen, Geräteinstallation, Validation, Logistik) rechtzeitig vor diesem Zeitpunkt abgeschlossen sind.AnforderungJa / Nein
Anerkennung der Unterlagen
Leistung / AbfrageArtAntwortformatAntwort
Für sämtliche Dokumente, die der Auftragnehmer den Geräten, dem Angebot oder den Konzepten beilegt, erkennt der Auftragnehmer an, dass sämtliche dort beschriebene Funktionen und Kennzahlen verbindlich zugesicherte Eigenschaften darstellen.AnforderungJa / Nein
Alle Unterlagen dieser Ausschreibung