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Projektbeschreibung
Beschaffung von 12 Beatmungsgeräten für die interdisziplinäre operative In- tensivstation
Als freigemeinnütziges Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Akademisches Lehr- krankenhaus der Justus-Liebig-Universität Gießen verfügt das St. Vincenz-Krankenhaus Lim- burg über insgesamt 17 Fachabteilungen mit über 500 Betten. Die Klinik ist zudem ein Onko- logischer Schwerpunkt mit zertifiziertem Brustzentrum, gynäkoonkologischem Krebszentrum, Gefäßzentrum, Cardiac Arrest Centre (CAC) und verfügt über eine Stroke Unit (Schlagan- fallakutstation). Damit ist das Haus ein unverzichtbarer Eckpfeiler der medizinischen Versor- gung in der Region Mittelhessen.
Zusammen mit den Standorten Diez (St. Vincenz-Krankenhaus Diez und MVZ) und Hadamar (MVZ), unserer Akademie für Gesundheitsfachberufe und unserem Logistikzentrum MediLog arbeiten rund 1.850 Mitarbeiter für den St. Vincenz Gesundheits-Verbund. Der St. Vincenz Ge- sundheits-Verbund nimmt als größter Arbeitgeber eine bedeutende Position als Wirtschafts- faktor der Region ein und bietet ein breitgefächertes medizinisches Spektrum mit einem in- terdisziplinären Behandlungsansatz. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der medizinisch- technischen Infrastruktur bildet dabei eine wesentliche Säule der strategischen Ausrichtung.
Im Rahmen der fortlaufenden Modernisierung der Medizintechnik und zur Sicherstellung ei- ner leistungsfähigen, ausfallsicheren und patientensicheren Intensivversorgung ist die Be- schaffung neuer Beatmungsgeräte vorgesehen. Die Maßnahme dient der strukturierten Er- neuerung der bestehenden Geräteflotte auf der interdisziplinären operativen Intensivstation (IDI).
Vor dem Hintergrund steigender medizinischer Anforderungen, zunehmender Komplexität in- tensivmedizinischer Behandlungen sowie der Notwendigkeit einer standardisierten Geräte- und Materialstruktur ist eine leistungsfähige, interoperable und zukunftssichere Medizintech- nik essenziell. Die geplante Beschaffung trägt maßgeblich zur Patientensicherheit, Prozesssta- bilität und Wirtschaftlichkeit bei und sichert die nachhaltige Weiterentwicklung der intensiv- medizinischen Versorgung am Standort Limburg.
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Projektbeschreibung
- IST-Situation
Auf der interdisziplinären operativen Intensivstation besteht ein umfassender Ersatzbedarf. Hier sollen die 12 Beatmungsgeräte erneuert werden, um den aktuellen medizinischen, tech- nischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen gerecht zu werden. Die bestehenden Ge- räte (Dräger Evita XL) erreichen teilweise das Ende ihres Lebenszyklus, was zu erhöhtem War- tungsaufwand und künftig eingeschränkter Ersatzteilverfügbarkeit und steigenden Ausfallrisi- ken führen wird.
Zur Sicherstellung einer hochwertigen, effizienten und zukunftssicheren Patientenversorgung ist daher die Beschaffung von 12 neuen Beatmungsgeräten für die interdisziplinäre operative Intensivstation erforderlich.
- Vision
Mit der Modernisierung der Beatmungstechnik verfolgt der St. Vincenz Gesundheits-Verbund das Ziel, die intensivmedizinische Versorgung auf ein technologisch einheitliches, leistungsfä- higes und zukunftssicheres Niveau zu heben.
Durch die Erneuerung der Geräteflotte auf der interdisziplinären operativen Intensivstation werden die Voraussetzungen für eine hochverfügbare, standardisierte und patientensichere Behandlung geschaffen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie ist die Vereinheitlichung von Bedienkonzepten, Alarmstrukturen und Verbrauchsmaterialien in hochsensiblen klinischen Be-reichen. Dadurch werden Fehlbedienungsrisiken reduziert, Schulungsaufwände minimiert und die Reaktionssi- cherheit des Personals in Notfallsituationen erhöht.
Gleichzeitig ermöglicht die Modernisierung eine verbesserte IT-Integration, Dokumentation und Prozessstabilität, wodurch die Behandlungsqualität gesteigert und die wirtschaftliche Ef- fizienz nachhaltig gesichert wird.
Insgesamt schafft das Projekt die Grundlage für eine zukunftsorientierte, sichere und leis- tungsstarke Intensivversorgung auf der interdisziplinären operativen Intensivstation, die den
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steigenden medizinischen Anforderungen gerecht wird und die Versorgungssicherheit am Standort Limburg langfristig stärkt.
- Aufgabenbeschreibung
Auf der interdisziplinären operativen Intensivstation besteht ein umfassender Modernisie- rungsbedarf der Beatmungstechnik. Die vorhandenen Geräte erreichen teilweise das Ende ih- res Lebenszyklus und entsprechen nicht mehr vollständig den aktuellen technischen und funk- tionalen Anforderungen.
Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sollen 12 neue Beatmungsgeräte beschafft werden. Die Ausschreibung erfolgt herstellerneutral, um im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens die wirtschaftlichste, technisch geeignetste sowie hinsichtlich Bedienbarkeit und Anwender- freundlichkeit optimale Lösung zu ermitteln.
Die Beatmungsgeräte sollen fest an den vorhandenen Deckenversorgungseinheiten der Fa. Modultechnik (2400er und 2500er Serie) installiert werden. Das Gewicht sollte dabei kleiner 30kg sein. Des Weiteren sind die bestehenden räumlichen und technischen Gegebenheiten sowie die entsprechenden Maßvorgaben und Anschlussparameter zwingend zu berücksichti- gen.
Zudem müssen die neuen Systeme den aktuellen intensivmedizinischen Anforderungen ent- sprechen und eine sichere invasive sowie nichtinvasive Beatmung ermöglichen. Darüber hin- aus ist eine vollständige Integration in die bestehende IT- und Dokumentationsstruktur sicher- zustellen.
Durch die Erneuerung der Geräte wird die Versorgungssicherheit erhöht, Ausfallrisiken redu- ziert und die intensivmedizinische Behandlungsqualität nachhaltig gestärkt.
Nach der Angebotsphase ist zur besseren Vergleichbarkeit der angebotenen Beatmungsgeräte eine zentrale Präsentationsrunde vor Ort im St. Vincenz Krankenhaus Limburg geplant. Im Rahmen der gemeinsamen Geräteausstellung stellen alle Bieter ihre angebotenen Beat- mungsgeräte im direkten Vergleich vor.
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Projektbeschreibung
Der Zeitplan wird im Rahmen der Angebotsphase noch bekanntgegeben.
Im Anschluss daran erfolgen kurze Verhandlungsgespräche mit den jeweiligen Firmen, um of- fene Punkte zu klären und Nachfragen zu ermöglichen. Diese Einzelgespräche sind auf je 15 Minuten angesetzt und finden am selben Tag statt.
- Ablauf und organisatorische Rahmenbedingungen der Gerätepräsentation
Die zentrale Präsentationsrunde findet im Zeitraum von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr in den hier- für vorgesehenen Räumlichkeiten des St. Vincenz-Krankenhauses Limburg statt. Ziel der Prä- sentationsrunde ist es, den Anwendern der interdisziplinären operativen Intensivstation einen praxisnahen Vergleich der angebotenen Systeme zu ermöglichen und die im Leistungsver- zeichnis beschriebenen Anforderungen nachvollziehen zu können.
Die Anzahl der an der zentralen Präsentationsrunde teilnehmenden Unternehmen ist auf ma- ximal vier begrenzt, basierend auf der Auswertung der Eignungskriterien zum Teilnahmean- trag.
Für die Präsentation gelten folgende organisatorische Rahmenbedingungen:
• Die Anlieferung und Einbringung muss spätestens bis 14:00 Uhr am Vortag der Präsen- tationsrunde abgeschlossen sein. Die Abholung sämtlicher Geräte und mitgebrachter Materialien muss spätestens bis 12:00 Uhr am Folgetag erfolgen. • Es dürfen maximal drei Geräte aus dem ausgeschriebenen Leistungsspektrum präsen- tiert werden. Zusätzliche, nicht vom ausgeschriebenen Leistungsumfang umfasste Ge- räte oder Systeme dürfen weder angeboten noch ausgestellt oder zu Vergleichszwe- cken präsentiert werden. • Eine Versorgung mit Druckluft (Air) und Sauerstoff (O₂) wird seitens des Auftraggebers nicht bereitgestellt; diese ist durch die Bieter eigenständig sicherzustellen • Je Bieter sind maximal drei Vertreter vor Ort zugelassen. Die personelle Zusammenset- zung, beispielsweise aus Vertrieb, Applikationsspezialisten und technischen Ansprech- partnern, obliegt dem Bieter. • Die Organisation erforderlicher Pausenzeiten erfolgt eigenständig durch den Bieter. Während des gesamten Präsentationszeitraums von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr sollte
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Projektbeschreibung
mindestens ein Vertreter des Bieters am Präsentationsstand anwesend und für Rück- fragen verfügbar sein. • Seitens des Auftraggebers wird jedem Bieter ein Tisch mit einer Länge von ca. 2 m zur Verfügung gestellt. • Die Verwendung von Informationsmaterialien, Produktunterlagen, Messe-Rollups und vergleichbaren Präsentationsmitteln ist ausschließlich für die präsentierten Geräte zu- lässig, sofern dadurch die Präsentationsflächen anderer Bieter nicht beeinträchtigt werden. • Aus Compliance-Gründen ist die Ausgabe oder Verteilung von Werbegeschenken, Give-aways oder vergleichbaren Zuwendungen nicht gestattet. • Die vollständige Organisation der Anlieferung, Einbringung, Aufstellung, Betriebsbe- reitschaft und Abholung der Präsentationsgeräte und der durch den Bieter mitge- brachten Ausstattung liegt in der Verantwortung des jeweiligen Bieters (u.a. Stromka- bel und entsprechende Verlängerungen nicht vergessen).
Im Anschluss an den Präsentationstag findet mit den einzelnen Bietern eine erste Verhand- lungsrunde statt. Hierfür ist je Bieter ein Zeitfenster von 15 Minuten vorgesehen. In diesen Gesprächen werden die Bieter im Rahmen dieser ersten Verhandlungsrunde über die weitere Vorgehensweise und den vorgesehenen weiteren Ablauf des Vergabeverfahrens informiert. Der konkrete Ablauf sowie die individuelle Terminierung der ersten Verhandlungsrunde wer- den den Bietern rechtzeitig mitgeteilt.
- Sonstiges
Aufgrund der Kostenschätzung wurde zur Vergabe der Lieferleistung die Verfahrensart Ver- handlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gewählt.
Die Projektumsetzung soll mit pauschalen Fördermitteln des Landes Hessen (Pauschalförde- rung gemäß § 22 HKHG) finanziert werden. Alle Verfahrensschritte und das Vergabeverfahren sind daher fördermittelkonform auszuführen.