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E5400/100-LIT-2-2868/26; VB_LIT04/26
Leitstelle für Informationstechnologie der sächsischen Justiz Bautzner Straße 19a 01099 Dresden
Angebotsaufforderung Bereitstellung von UiPath Lizenzen
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Leitstelle für Informationstechnologie der sächsischen Justiz (LIT) hat einen öffentlichen Auftrag zu vergeben. Wir bitten Sie, über die Vergabeplattform www.evergabe.de im Zuge einer Öffentlichen Ausschreibung nach § 3 VOL/A ein Angebot einzureichen. Für die Ausführung der Leistungen gelten die Vergabeunterlagen einschließlich der Ange- botsaufforderung sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen der VOL/B.
- Leistungsgegenstand der Ausschreibung
Die Leitstelle für Informationstechnologie ist der IT-Dienstleister der sächsischen Justiz. Diese betreibt die automatisierte Gerichtsvollzieherverteilerpoststelle unter Zuhilfenahme des Produktes UiPath.
Im derzeitigen Lizensierungszeitraum (01.11.2025 – 31.10.2026) werden durch die LIT ins- gesamt 7 UiPath Lizenzen mit 4 Produktarten genutzt:
1 Produktivlizenz attended bot 3 Entwicklungslizenzen (Developer) 2 Produktivlizenzen unattended bot 1 Testlizenz
Diese Lizensierung soll bis einschließlich 31.12.2027 verlängert werden
Gegenstand der Ausschreibung ist daher die Verlängerung der Bestandslizenzen nebst der Option der Erhöhung auf insgesamt 4 Produktivlizenzen (unattended bot) bis einschließlich 31.12.2027. Die Abrechnung soll monatlich erfolgen. Ein Anspruch auf Abnahme der Erweiterungsoption besteht nicht.
Für die Einzelheiten der Leistungsbeschreibung wird auf die Anlagen 02 und 03 verwiesen.
- Vergabebestimmungen
Es sind nur elektronische Angebote zugelassen.
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Um die Anforderungen an ein elektronisches Angebot zu erfüllen, ist zwingend die Abgabe über die Vergabeplattform www.evergabe.de erforderlich. Eine Abgabe von Angeboten in schriftlicher Form, per E-Mail oder per Fax entspricht nicht diesen Anforderungen und führt zum Ausschluss. Auf der Vergabeplattform www.evergabe.de erhalten Sie weitere Informati- onen zu deren Verwendung.
Die elektronischen Angebote bzw. ggf. die Änderungen und Berichtigungen müssen bis spä- testens zum 09.10.2026 – 12:00 Uhr (Ausschlussfrist) bei der Vergabeplattform www.evergabe.de eingegangen sein. Bis zum Ablauf dieser Frist können Angebote über die Vergabeplattform zurückgezogen oder geändert werden. Für die Rechtzeitigkeit des Ein- gangs ist der fristgerechte Eingang des elektronischen Angebotes auf der Plattform maßge- bend.
Änderungen an den Eintragungen des Bieters müssen zweifelsfrei sein. Änderungen und Ergänzungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Das Angebot muss in deutscher Sprache abgefasst sein und die Preise sowie die geforder- ten Angaben und Erklärungen beinhalten.
Das Angebot und, soweit gefordert, auch weitere Erklärungen müssen rechtsverbindlich unterschrieben sein; andernfalls kann das Angebot ausgeschlossen werden. Die rechtsverbindliche Unterschrift ist von der Person zu leisten, die für den Rechtsverkehr des Unternehmens befugt ist. Im Allgemeinen ist die Vertretungsberechtigung im Handels-, Vereins- oder dem Genossenschaftsregister festgelegt und bezieht sich meistens auf die Geschäftsführung oder auf die mit Prokura ausgestatteten Personen gemeinsam mit der Ge- schäftsführung. Ist eine Eintragung im Handels-, Vereins- oder dem Genossenschaftsregister nicht erforderlich, ist die Gewerbeanmeldung/-ummeldung als Kopie dem Teilnahmeantrag / Angebot beizufügen. Die Vertretungsberechtigung ist durch Vollmacht (in Kopie) mit Abgabe des Teilnahmeantra- ges/Angebotes nachzuweisen. Bei berechtigtem Zweifel ist das Original auf Verlangen vor- zuweisen.
Im Übrigen gelten die Vergabebestimmungen gemäß Anlage 01.
- Ausschlussgründe und Eignung
Zum Nachweis des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB, § 6 VOL/A sowie zum Nachweis der Eignung sind mit der Angebotsabgabe die folgenden Unter- lagen vorzulegen:
a. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärungen nach § 123, 124 GWB, § 6 VOL/A, dass keine Ausschlussgründe vorliegen (Anlagen 12 und 13) oder Erklärung gleichen Inhalts. b. Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist (Kopie, max. 1 Jahr alt). Sofern das Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen ist und keine handelsrechtliche Eintragungspflicht besteht, ist die Kopie der Gewerbean- bzw. -ummeldung einzureichen. Sofern auch die Gewerbe- anmeldung entbehrlich ist, ist dies zu erklären. Die Abgabe des Teilnahmeantrages ist dann unter Angabe der Umsatzsteuernummer möglich.
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c. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie über den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (Bereitstellung von Lizen- zen zum Virenschutz) jeweils bezogen auf die letzten 2 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Anlage 14), d. Im Hinblick auf die ausgeschriebene Leistung aussagekräftige Darstellung des Bieters mit den Geschäftsbereichen und Tätigkeitsfeldern des Unternehmens, insbesondere An- zahl der beschäftigten Mitarbeiter, Datum der Unternehmensgründung, Hauptsitz des Un- ternehmens sowie Anzahl weiterer Unternehmensstandorte (Anlage 14), auch für alle teilnehmenden Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Subunternehmer, e. Angabe von drei in Leistung und Umfang vergleichbaren Leistungen der Jahre 2025 und 2024 mit Angabe des Auftraggebers und deren Ansprechpartner, einer Beschreibung des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes oder der Lizenzanzahl, des Leistungsortes und des Ausführungszeitraums (Anlage 15), f. Alternativ zu vorstehenden Forderungen (Ziffern 1-5): Abgabe der gültigen Eintragungs- bescheinigung in das AV-PQ (Amtliches Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen), so- weit diese Informationen im AVPQ hinterlegt sind g. Abgabe der Eigenerklärung bzgl. der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft (An- lage 13) h. Nachweis einer aktuellen Haftpflichtversicherung über mind. 250.000 Euro je Schadens- fall und Versicherungsjahr oder einer Erklärung, dass diese bis Vertragsschluss beige- bracht wird, auch für alle teilnehmenden Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Subun- ternehmer, i. Gegebenenfalls: Erklärungen zu Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer (Anlagen 06, 07). Bei geplanter Beauftragung von Nachunternehmen hat der Bieter zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Leistungen (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, diese Unternehmen zu benennen und eine entsprechende Ver- pflichtungserklärung dieser vorzulegen, j. Gegebenenfalls: Erklärung bei Berufung auf die Eignung anderer Unterauftragnehmer (Anlage 08)
- Bewertung und Zuschlag
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot mit dem insgesamt niedrigsten Wer- tungspreis erteilt.
Im Übrigen wird auf die Anlage 04 verwiesen.
- Sonstiges
Rückfragen sind ausschließlich an die Leitstelle für Informationstechnologie der sächsischen Justiz via eVergabe bis spätestens zum 02.10.2026 zu richten.
Die Bindefrist endet am 31.10.2026.
Mit freundlichen Grüßen
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Vergabestelle Leitstelle für Informationstechnologie der sächsischen Justiz
Anlagen (die Anlagen werden Vertragsbestandteile)
Anlage 01 - Vergabebestimmungen Anlage 02 - Leistungsbeschreibung Anlage 03 - Vertragliche Rahmenbedingungen Anlage 04 - Zuschlagskriterien und Bewertung
Anlage 05 - Vertraulichkeitsvereinbarung Vergabeverfahren Anlage 06 - Erklärung Bietergemeinschaft Anlage 07 - Erklärung Unterauftragnehmer Anlage 08 - Erklärung Eignungsleihe Anlage 09 - Erklärung gewerbliche Schutzrechte Anlage 10 - Hinweise Datenschutz Anlage 11 - VwV Aktenführung
Anlage 12 - Ausschlussgründe GWB Anlage 13 - Ausschlussgründe VOL A und Berufsgenossenschaft Anlage 14 - Eignungsanforderungen Anlage 15 - Referenzen
Anlage 16 - Erklärung Mindestanforderungen Anlage 17 - Preisblatt Anlage 18 - Vertraulichkeitsvereinbarung Vertragsverhältnis Anlage 19 - Verpflichtung Informationssicherheit Anlage 20 - Verpflichtung Verpflichtungsgesetz Anlage 21 - Verpflichtung AO
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