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Bereitstellung einer Common-Data-Environment-Cloudlösung mit Implementierungs- und Supportleistungen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 02.10.2026, 13:20 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.tender24.de

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Nr.Kriterium (ISO‑9241 Bezug)Prüf-/Beschreibungsmaßstab:Maximal erreichbare PunktwertungStufe 0 – Anforderung nicht erfüllt - 0 PunkteStufe 1 – Anforderung teilweise erfüllt 1 PunktStufe 2 – Anforderung vollständig erfüllt - 2 PunkteVideo‑Nachweis: Was muss zu sehen sein?
UX1Nutzer-spezifische Filter von CDE-Inhalten gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Aufgabenangemessenheit, Steuerbarkeit, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Erlernbarkeit) sowie DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität und Effizienz im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung es Nutzern ermöglicht, die in ihrem Arbeitskontext angezeigten Inhalte nutzerspezifisch zu filtern, einzugrenzen, zu speichern und wiederzuverwenden. Maßgeblich ist, ob die Filterfunktionen die Aufgabenerledigung unterstützen, unnötige Informationslast reduzieren und den Nutzer in die Lage versetzen, schnell auf relevante Inhalte zuzugreifen. DIN EN ISO 9241-110 fordert bei Aufgabenangemessenheit eine aufgabenbezogene Unterstützung und Aufwandsoptimierung. Bei Selbstbeschreibungsfähigkeit soll das System Informationen so bereitstellen, dass der Benutzer geführt wird und ohne unnötige externe Hilfe erkennt, welche Handlungen möglich sind. Bei Steuerbarkeit und Individualisierung soll der Benutzer die Benutzungsschnittstelle an individuelle Erfordernisse und Vorlieben anpassen sowie gespeicherte Auswahlmöglichkeiten dauerhaft nutzen können. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 relevant, ob dies die effektive und effiziente Zielerreichung im konkreten Nutzungskontext unterstützt.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass Nutzer die in ihrem Bereich angezeigten Inhalte durch systemseitige Filter wesentlich beeinflussen können. Es sind keine oder nur unwesentliche, nicht speicherbare Filtermöglichkeiten erkennbar.Der Bieter weist nach, dass Nutzer auf der Startseite Inhalte durch Filter oder konfigurierbare Anzeigeoptionen beeinflussen können, z. B. durch Auswahl angezeigter Aufgabentypen oder zugewiesener Dokumente. Eine weitergehende Filterung in Fachmodulen, Unterseiten oder für Dateien/Dokumente bzw. Workflows/Aufgaben ist jedoch nicht oder nicht vollständig nachgewiesen.Der Bieter weist nach, dass Nutzer für Hauptseiten und Unterseiten der CDE systemseitige Filter verwenden können, um angezeigte Inhalte individuell einzugrenzen. Dies umfasst mindestens die Filterung in den Bereichen Dateien/Dokumente sowie Workflows/Aufgaben anhand fachlicher Merkmale wie Status, Klassifikation, Container, Projektbezug oder vergleichbarer Metadaten. Die Filtereinstellungen können durch den Nutzer gespeichert und wiederverwendet werden.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Aufruf eines Moduls für Dateien/Dokumente oder Aufgaben/Workflows. 2. Setzen mehrerer Filterkriterien durch einen Nutzer, z. B. Status und Planungsphase oder vergleichbare Metadaten. 3. Sichtbare Reduktion der angezeigten Inhalte auf die gefilterte Auswahl. 4. Speichern der Filtereinstellung als wiederverwendbare Ansicht oder Such-/Filterprofil. 5. Erneuter Aufruf der gespeicherten Filtereinstellung. 6. Zusätzlich oder alternativ: Filterung auf der Startseite mit nutzerspezifischer Anzeige relevanter Inhalte.
UX2Nutzer-spezifische Projekt-Auswahl bzw. Projektübersichtsseite gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Aufgabenangemessenheit, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Steuerbarkeit, Erlernbarkeit) sowie DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität und Effizienz im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung Nutzern eine übersichtliche, rollen- und nutzerspezifische Auswahl ihrer relevanten Projekte ermöglicht. Maßgeblich ist, ob die Lösung die für die aktuelle Aufgabe benötigten Projekte sichtbar macht, den Zugang mit geringem Interaktionsaufwand unterstützt und projektbezogene Informationen so darstellt, dass Nutzer ihre Aufgaben effektiv und effizient aufnehmen können. Nach DIN EN ISO 9241-110 umfasst Aufgabenangemessenheit insbesondere die Aufwandsoptimierung bei der Aufgabenerledigung und die Bereitstellung der für jeden Aufgabenschritt erforderlichen Informationen. Selbstbeschreibungsfähigkeit verlangt, dass Informationen so bereitgestellt werden, dass Nutzer erkennen, wo sie sich befinden und welche Handlungen möglich sind. Steuerbarkeit und Erlernbarkeit betreffen die kontrollierte, leicht auffindbare Auswahl und Wiederaufnahme der für den Nutzer relevanten Arbeitskontexte. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 relevant, ob Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext ihre Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass Nutzer ihre für sie relevanten Projekte in einer eigenen Übersicht filtern, auswählen oder gesammelt anzeigen lassen können. Eine spezifische Projektübersichtsseite ist nicht erkennbar oder enthält keine für den Einstieg in die Projektarbeit nutzbaren Informationen.Der Bieter weist nach, dass Nutzer aus den in der CDE vorhandenen Projekten ihre relevanten Projekte auswählen und in einer Übersicht anzeigen lassen können. Von dieser Übersicht aus kann der Nutzer mit einem Klick in den jeweiligen Projektraum wechseln. Die Projektübersicht zeigt dabei mindestens projektrelevante Grundinformationen wie Projektnummer, Projektname, Projektleitung/Projekt-Admin, Institut oder Standort/Stadt an. Eine systemseitige automatische Vorschlagslogik für den Nutzer ist jedoch nicht oder nicht vollständig nachgewiesen.Der Bieter weist nach, dass Nutzer ihre relevanten Projekte in einer eigenen Projektübersichtsseite auswählen und gesammelt anzeigen lassen können und dass die CDE-Lösung zusätzlich automatisiert die für den Nutzer relevanten Projekte vorschlägt oder vorbelegt, z. B. auf Basis von Einladungen, Rollen, Zuweisungen oder Systemeinstellungen. Von dieser Übersicht aus kann der Nutzer jedes Projekt mit einem Klick öffnen. Die Projektübersicht zeigt mindestens projektrelevante Informationen wie Projektnummer, Projektname, Name des Projekt-Admins/Projektleiters, Institut und Standort/Stadt an.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Anmeldung eines Beispielnutzers. 2. Aufruf einer persönlichen Projektübersichtsseite. 3. Sichtbare Anzeige mehrerer für diesen Nutzer relevanter Projekte. 4. Anzeige projektrelevanter Zusatzinformationen je Projekt, z. B. Projektnummer, Projektname, Projektleitung, Institut, Standort. 5. Öffnen eines Projekts mit einem Klick aus der Übersicht heraus. 6. Für Stufe 2 zusätzlich: sichtbarer Nachweis, dass dem Nutzer relevante Projekte automatisiert vorgeschlagen oder vorbefüllt werden, ohne dass er diese zunächst manuell zusammensuchen muss.
UX3Onboarding / Einladung neuer Nutzer inklusive Rollenzuweisung gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Aufgabenangemessenheit, Steuerbarkeit, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Robustheit gegen Benutzungsfehler) sowie DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität und Effizienz im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung das Einladen neuer Nutzer einschließlich Rollen-, Zugangs- und Teamzuweisung bereits im Einladevorgang unterstützt. Maßgeblich ist, ob der Onboarding-Prozess die Aufgabe ohne unnötige Zwischenschritte abbildet, dem Administrator die für den Vorgang erforderlichen Informationen und Auswahlmöglichkeiten direkt bereitstellt und fehleranfällige Mehrfachprozesse vermeidet. Nach DIN EN ISO 9241-110 soll das System dem Benutzer die für jeden Aufgabenschritt erforderlichen Steuerelemente und aufgabenbezogenen Informationen zur Verfügung stellen und keine Schritte auferlegen, die nicht aus den Erfordernissen der Aufgabe selbst, sondern aus der Technologie resultieren. Zudem verlangt die Norm Selbstbeschreibungsfähigkeit und Steuerbarkeit, also erkennbare Handlungsoptionen, Flexibilität und Individualisierung der Interaktion. Für fehlerkritische Administrationsaufgaben ist außerdem die Robustheit gegen Benutzungsfehler relevant, insbesondere die Vermeidung und Korrektur fehlerhafter Eingaben. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 maßgeblich, ob bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext ihre Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen; Effizienz bezieht sich ausdrücklich auf eingesetzte Ressourcen wie Zeit und menschlichen Aufwand.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass neue Nutzer innerhalb eines durchgängigen Einladevorgangs mit Rollen- und Zugangsmustern versehen werden können. Die Rollenzuweisung erfolgt nur in nachgelagerten Schritten oder die gezeigte Lösung bietet hierfür keinen klaren systemseitigen Prozess.Der Bieter weist nach, dass einzelne oder mehrere neue Nutzer eingeladen werden können und dass jedem neuen Nutzer bereits im Einladevorgang ein Rollen- und Zugangsmuster sowie eine Teamzugehörigkeit zugewiesen werden kann. Die Zuweisung erfordert jedoch mehrere Klicks je Nutzer bzw. der Prozess ist nicht als echtes Bulk-Onboarding für mindestens 10 Nutzer in einem Vorgang nachgewiesen.Der Bieter weist nach, dass mindestens 10 Nutzer gleichzeitig in einem Einladevorgang eingeladen werden können und dass jedem neuen Nutzer bereits in der Ersteinladung ein vordefiniertes Rollen- und Zugangsmuster sowie eine Teamzugehörigkeit zugewiesen werden kann. Dabei können auch verschiedene Nutzer mit unterschiedlichen Rollen innerhalb desselben Bulk-Onboarding-Vorgangs verarbeitet werden, ohne dass ein nachgelagerter separater Rollenzuweisungsprozess erforderlich ist.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Aufruf des Einlade-/Onboarding-Prozesses durch einen Admin. 2. Einladung eines oder mehrerer neuer Nutzer. 3. Direkte Zuweisung eines Rollen- und Zugangsmusters im Einladevorgang. 4. Direkte Zuweisung einer Teamzugehörigkeit im Einladevorgang. 5. Für Stufe 2 zusätzlich: Bulk-Onboarding mit mindestens 10 Nutzern gleichzeitig. 6. Für Stufe 2 zusätzlich: innerhalb desselben Vorgangs Zuweisung unterschiedlicher Rollen an verschiedene Nutzer. 7. Sichtbarer Abschluss des Prozesses ohne nachgelagerten Menüwechsel zur Rollenzuweisung.
UX4Kopieren und Einfügen von bestehenden Nutzern in verschiedene Projekte / User Bulk Transfer gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Aufgabenangemessenheit, Steuerbarkeit, Robustheit gegen Benutzungsfehler, Erlernbarkeit) sowie DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität und Effizienz im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung die Übernahme bereits vorhandener interner und externer Nutzer aus einem bestehenden Projekt in ein anderes Projekt unterstützt. Maßgeblich ist, ob die Lösung diese administrative Aufgabe mit geringem Interaktionsaufwand, ohne unnötige technische Zwischenschritte und mit möglichst geringer Fehleranfälligkeit ermöglicht. Nach DIN EN ISO 9241-110 ist ein System aufgabenangemessen, wenn es die Benutzer bei der Erledigung ihrer Aufgaben unterstützt und keine Schritte auferlegt, die nicht aus der Aufgabe selbst, sondern aus der Technologie resultieren. Zudem soll es die für jeden Aufgabenschritt erforderlichen Steuerelemente und Informationen bereitstellen. Steuerbarkeit betrifft dabei die Kontrolle über die Interaktion sowie Flexibilität und Individualisierung. Robustheit gegen Benutzungsfehler verlangt, bereits bekannte Informationen nicht erneut eingeben zu müssen, Auswahl statt Erinnerung zu unterstützen und Fehler zu minimieren bzw. korrigierbar zu machen. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 relevant, ob die Aufgabe effektiv und effizient erledigt werden kann; Effizienz bezieht sich ausdrücklich auf eingesetzte Ressourcen wie Zeit und menschlichen Aufwand.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass bestehende Nutzer projektübergreifend in ein anderes Projekt übernommen werden können oder dass hierfür ein klarer systemseitiger Übernahmeprozess vorhanden ist.Der Bieter weist nach, dass bereits vorhandene interne und externe Nutzer aus einem bestehenden Projekt in das aktuell geöffnete Projekt übernommen bzw. importiert werden können. Die Übernahme ist jedoch nur mit einem längeren oder mehrstufigen Interaktionsablauf möglich; ein besonders effizienter Transfer mit höchstens drei Klicks ist nicht nachgewiesen.Der Bieter weist nach, dass bereits vorhandene interne und externe Nutzer aus einem bestehenden Projekt in das aktuell geöffnete Projekt mit höchstens drei Klicks übernommen bzw. importiert werden können. Die Klickzahl wird ab geöffnetem Nutzer-/Projektmenü des Projekt-Admins bis zum erfolgreichen Abschluss des Imports gerechnet.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Aufruf des Nutzer-/Projektmenüs eines Projekts durch einen Admin. 2. Sichtbare Auswahl bereits vorhandener interner und/oder externer Nutzer aus einem anderen Projekt. 3. Übernahme dieser Nutzer in das aktuell geöffnete Projekt. 4. Sichtbarer Abschluss des Imports. 5. Für Stufe 2 zusätzlich: nachvollziehbare Demonstration, dass der gesamte Vorgang ab geöffnetem Nutzer-/Projektmenü bis zum abgeschlossenen Import mit maximal drei Klicks erfolgt.
UX5Darstellung des Datei-Managements auf der CDE-Lösung inkl. Versionierung und Viewer-Funktionalitäten gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Aufgabenangemessenheit, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Erwartungskonformität, Robustheit gegen Benutzungsfehler) sowie DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität und Effizienz im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung die Verwaltung von Dateien in projektbezogenen Strukturen, die rollen- und rechtekonforme Sichtbarkeit, die Versionierung sowie die sichtbare Nachvollziehbarkeit von Dateiständen und Dateiinformationen unterstützt. Maßgeblich ist, ob die Lösung die Dateiverwaltung so abbildet, dass Nutzer die für ihre Aufgabe relevanten Dateien schnell auffinden, korrekt einordnen und mit geringem Aufwand nutzen können. Nach DIN EN ISO 9241-110 soll das System dem Benutzer die für jeden Aufgabenschritt erforderlichen Steuerelemente und aufgabenbezogenen Informationen bereitstellen und keine unnötigen, technologiebedingten Schritte auferlegen. Außerdem soll eindeutig angezeigt werden, an welcher Stelle der Navigationsstruktur sich der Benutzer befindet und welche Handlungen möglich sind. Die Interaktionsprinzipien umfassen hierfür insbesondere Aufgabenangemessenheit, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Erwartungskonformität und Robustheit gegen Benutzungsfehler. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 relevant, ob Benutzer ihre Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen und ob die Gebrauchstauglichkeit anhand repräsentativer Aufgaben bewertet werden kann.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass die CDE-Lösung ein strukturiertes Datei-Management mit projektbezogener Ablage, sichtbarer Rechteberücksichtigung und nachvollziehbarer Versionierung bereitstellt.Der Bieter weist nach, dass Dateien in projektbezogenen Ablagestrukturen gespeichert und angezeigt werden können und dass Sichtbarkeiten bzw. Zugriffsrechte im Datei-Management berücksichtigt werden. Zudem ist eine Versionierung vorhanden, sodass Nutzer in der Übersicht die aktuelle Version sehen und ältere Versionen nach Auswahl der Datei einsehen können.Der Bieter weist nach, dass Dateien in projektbezogenen, durch den Auftraggeber definierbaren Ablagestrukturen gespeichert und angezeigt werden können, dass Sichtbarkeiten und Zugriffsrechte im Datei-Management rollen- und nutzerspezifisch wirksam werden und dass die Versionierung so umgesetzt ist, dass in der Übersicht standardmäßig nur die aktuelle Version erscheint und ältere Versionen gezielt einsehbar sind. Zusätzlich tragen Dateien und Versionen mindestens nachvollziehbare Metainformationen zu Ersteller/Hochlader/letztem Verwender, Datum/Uhrzeit der letzten Aktion und Art der letzten Aktion.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Aufruf eines Projektraums mit Datei-Ablage bzw. Datei-Management-Modul. 2. Sichtbare projektbezogene Ordner- bzw. Ablagestruktur. 3. Anzeige von Dateien unter Berücksichtigung von Rollen- und Rechtevorgaben. 4. Öffnen einer Datei mit sichtbarer aktueller Version in der Übersicht. 5. Aufruf älterer Versionen erst nach Auswahl/Klick auf die Datei. 6. Für Stufe 2 zusätzlich: sichtbare Anzeige der Metainformationen zu Ersteller/Hochlader/letztem Verwender, Datum/Uhrzeit und Art der letzten Aktion. 7. Soweit Teil der Lösung: Aufruf einer Viewer-Funktion direkt aus dem Datei-Management heraus.
UX6Umsetzung der Suchfunktion / Suchmaschine gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Aufgabenangemessenheit, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Erwartungskonformität, Steuerbarkeit) sowie DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität und Effizienz im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung eine zentrale Suchfunktion mit unmittelbar erkennbaren Suchergebnissen und nutzerspezifischen Suchprofilen bereitstellt. Maßgeblich ist, ob Nutzer Suchanfragen mit geringem Aufwand ausführen, Suchergebnisse direkt interpretieren und ihre Sucheinstellungen ohne unnötige Modul- oder Seitenwechsel anpassen und wiederverwenden können. Nach DIN EN ISO 9241-110 ist ein interaktives System aufgabenangemessen, wenn es die Benutzer bei der Erledigung ihrer Aufgaben unterstützt, die Interaktion auf den Eigenschaften der Aufgabe statt auf der Technologie basiert und der Aufwand bei der Aufgabenerledigung optimiert wird. Für die Selbstbeschreibungsfähigkeit ist relevant, dass Informationen so bereitgestellt werden, dass für Benutzer offensichtlich ist, an welcher Stelle sie sich befinden, welche Handlungen möglich sind und wie diese ausgeführt werden können. Erwartungskonformität verlangt ein vorhersehbares und konsistentes Verhalten der Suchfunktion über verschiedene Nutzungskontexte hinweg; Steuerbarkeit umfasst Flexibilität und Individualisierung, insbesondere gespeicherte oder wiederverwendbare Auswahlmöglichkeiten. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 maßgeblich, ob Benutzer ihre Ziele in einem bestimmten Nutzungskontext effektiv und effizient erreichen.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass die CDE-Lösung eine zentrale Suchfunktion mit nutzbaren Suchergebnissen und speicherbaren Suchprofilen bereitstellt.Der Bieter weist nach, dass die zentrale Suchfunktion und die damit erzielten Suchergebnisse in einer eigenen Ansicht bzw. auf einer eigenen Seite bereitgestellt werden und dass nutzerspezifische Sucheinstellungen bzw. Suchprofile ebenfalls verfügbar sind, jedoch in einer getrennten Ansicht oder auf einer separaten Seite. Zusätzlich ist die Suchfunktion aus mindestens Aufgaben-Management und Datei-Management nutzbar.Der Bieter weist nach, dass die zentrale Suchfunktion, die Suchergebnisse und die nutzerspezifischen Suchprofil-Einstellungen in einer gemeinsamen Bildschirmansicht bereitgestellt werden, sodass Nutzer nach Erstellung oder Anpassung ihrer Sucheinstellungen die Auswirkungen unmittelbar an den Suchergebnissen erkennen können. Zusätzlich ist die Suchfunktion aus allen relevanten Funktionsbereichen der CDE nutzbar, insbesondere aus Aufgaben-Management, Datei-Management und Benachrichtigungsseite/Benachrichtigungsmanagement.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Aufruf der zentralen Suchfunktion. 2. Eingabe oder Änderung einer Suchanfrage. 3. Sichtbare Anzeige der Suchergebnisse. 4. Anzeige bzw. Bearbeitung nutzerspezifischer Suchprofil-Einstellungen. 5. Für Stufe 2: Suchfunktion, Suchergebnisse und Sucheinstellungen in einer gemeinsamen Ansicht. 6. Für Stufe 1: getrennte Ansichten dürfen sichtbar sein. 7. Nachweis, dass die Suchfunktion auch aus weiteren Modulen aufrufbar ist, mindestens aus Aufgaben-Management und Datei-Management, für Stufe 2 zusätzlich auch aus Benachrichtigungen.
UX7Umsetzung der Benachrichtigungen gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Selbstbeschreibungsfähigkeit, Erwartungskonformität, Steuerbarkeit) sowie DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität und Effizienz im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung Benachrichtigungen visuell, in Echtzeit  und kontextunabhängig erkennbar bereitstellt. Maßgeblich ist, ob Nutzer über Änderungen des Systemzustands informiert werden, ohne aktiv nach Benachrichtigungen suchen zu müssen, und ob die Benachrichtigungslogik über die verschiedenen Funktionsbereiche der CDE konsistent und vorhersehbar bleibt. DIN EN ISO 9241-110 fordert, dass ein interaktives System angemessene Informationen bereitstellt, die seine Nutzung unmittelbar offensichtlich machen, und dass für Benutzer zu jeder Zeit erkennbar ist, an welcher Stelle sie sich befinden und welche Handlungen möglich sind. Zudem soll das System den Benutzer über Änderungen des Systemzustands informiert halten und sofortige, angemessene Rückmeldungen auf Benutzerhandlungen liefern. Erwartungskonformität verlangt konsistentes und vorhersehbares Verhalten über das System hinweg. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 relevant, ob Benutzer ihre Ziele effektiv und effizient erreichen; Effizienz bezieht sich ausdrücklich auf eingesetzte Ressourcen wie Zeit und menschlichen Aufwand.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass die CDE-Lösung Benachrichtigungen visuell und zeitnah bereitstellt oder dass Nutzer Änderungen des Systemzustands zuverlässig erkennen können.Der Bieter weist nach, dass die CDE-Lösung Benachrichtigungen in Echtzeit visuell anzeigt, jedoch nur in einem bestimmten Menü, Funktionsbereich oder auf einer bestimmten Seite der CDE. Die Benachrichtigungen sind dort für Nutzer erkennbar; ein systemweit konsistenter Hinweis unabhängig vom aktuellen Modul ist jedoch nicht oder nicht vollständig nachgewiesen. Als Echtzeit gilt ein Update-Turnus von maximal 60 Sekunden nach Auslösung eines Benachrichtigungsereignisses.Der Bieter weist nach, dass die CDE-Lösung Benachrichtigungen während der Login-Phase und während der Nutzung der CDE modul- und seitenübergreifend visuell anzeigt, unabhängig davon, in welchem Funktionsmodul oder auf welcher Seite sich der Nutzer befindet. Die Benachrichtigungen bleiben damit für den Nutzer jederzeit erkennbar. Als Echtzeit gilt ein Update-Turnus von maximal 60 Sekunden nach Auslösung eines Benachrichtigungsereignisses.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Anmeldung eines Nutzers an der CDE. 2. Auslösen oder Eintreten eines Benachrichtigungsereignisses. 3. Sichtbare Anzeige der Benachrichtigung innerhalb von höchstens 60 Sekunden. 4. Für Stufe 1: Sichtbarkeit der Benachrichtigung in einem bestimmten Menü oder Funktionsbereich. 5. Für Stufe 2 zusätzlich: Wechsel zwischen mehreren Modulen oder Seiten, während die Benachrichtigungsanzeige weiterhin sichtbar bzw. erkennbar bleibt. 6. Sichtbare Form der Benachrichtigung, z. B. Glockensymbol, Badge, Pop-up oder vergleichbare visuelle Kennzeichnung.
UX8Umsetzung der BCF-Integration auf der CDE gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Aufgabenangemessenheit, Steuerbarkeit, Erwartungskonformität, Robustheit gegen Benutzungsfehler) sowie DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität und Effizienz im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung BCF-Issues bzw. BCF-Kommentare für IFC-Modelle verlustfrei importieren, anzeigen, fortschreiben und exportieren kann. Maßgeblich ist, ob Nutzer modellbezogene Prüf- und Kommunikationsaufgaben mit geringem Zusatzaufwand direkt im Arbeitskontext ausführen können und ob Informationen, Viewpoints und Anhänge konsistent und fehlerfrei über Systemgrenzen hinweg erhalten bleiben. Nach DIN EN ISO 9241-110 ist ein System aufgabenangemessen, wenn die Benutzer-System-Interaktion auf den Eigenschaften der Aufgabe statt auf den Eigenschaften der eingesetzten Technologie basiert und wenn unnötige, technologiebedingte Zusatzschritte vermieden werden. Steuerbarkeit umfasst die Kontrolle über die Interaktion, Erwartungskonformität ein konsistentes und vorhersehbares Verhalten, und Robustheit gegen Benutzungsfehler betrifft die Vermeidung von Informationsverlusten und fehlerhaften Übertragungen. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 relevant, ob Benutzer ihre Ziele effektiv und effizient erreichen; Effizienz bezieht sich ausdrücklich auf Zeit und menschlichen Aufwand.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass IFC-Modelle bzw. deren Elemente in der CDE mit BCF-Issues bzw. BCF-Kommentaren bearbeitet und zwischen Systemen austauschbar fortgeschrieben werden können.Der Bieter weist nach, dass IFC-Modelle bzw. deren Elemente in der CDE mit BCF-Kommentaren versehen werden können und dass eine verlustfreie dateibasierte BCF-Import-/Export-Funktion vorhanden ist. Dabei werden in Regelbasierte Modellprüfumgebungen erstellte BCF-Felder und Viewpoints ohne Importfehler übernommen, und auf der CDE fortgeschriebene BCFs können wieder per Datei exportiert werden.Der Bieter weist nach, dass IFC-Modelle bzw. deren Elemente in der CDE mit verlustfreien BCF-Kommentaren versehen werden können und dass mindestens eine webbasierte BCF-Integration zu Regelbasierte Modellprüfumgebungen  vorhanden ist. In Regelbasierte Modellprüfumgebungen erstellte BCFs werden mit allen BCF-Feldern und Viewpoints ohne Informationsverlust in die CDE übernommen. Bereits importierte bzw. integrierte BCFs können direkt auf der CDE fortgeschrieben werden; mindestens der Status eines bestehenden BCFs kann geändert und es können weitere Anhänge, z. B. Bild oder PDF, ergänzt werden. Beim webbasierten Export zurück nach Regelbasierte Modellprüfumgebungen gehen weder BCF-Informationen noch Elemente oder Viewpoints verloren.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Öffnen eines IFC-Modells oder eines Modellelements in der CDE. 2. Import oder Übernahme eines in Regelbasierte Modellprüfumgebungen oder einem anderen BCF-fähigen System erzeugten BCF-Issues. 3. Sichtbare Anzeige der übernommenen BCF-Informationen einschließlich Viewpoint. 4. Änderung eines bestehenden BCFs auf der CDE, mindestens Statusänderung. 5. Ergänzung eines Anhangs, z. B. Bild oder PDF. 6. Export des fortgeschriebenen BCFs. 7. Für Stufe 1: dateibasierter Import/Export ist ausreichend. 8. Für Stufe 2 zusätzlich: Nachweis einer webbasierten Integration mindestens zu Regelbasierte Modellprüfumgebungen sowie verlustfreier Rückübertragung.
UX9Erlernbarkeit / Erstnutzung / In-App-Unterstützung gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Erlernbarkeit mit Entdeckung, Exploration und Retention) sowie DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität, Effizienz und Zufriedenstellung im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung neue oder seltene Nutzer dabei unterstützt, ihre Aufgaben ohne vorgelagerte Schulung zu verstehen und auszuführen. Maßgeblich ist, ob die Lösung die Entdeckung von Informationen und Steuerelementen unterstützt, das Explorieren des Systems ohne negative Konsequenzen erlaubt, den Lernaufwand minimiert und durch Rückmeldungen, Hilfen oder geführte Abläufe die Retention fördert. DIN EN ISO 9241-110 definiert Erlernbarkeit ausdrücklich als Unterstützung der Entdeckung der Systemfähigkeiten und deren Verwendung, als Erlaubnis zum Explorieren, als Minimierung des Lernaufwands und als Bereitstellung von Unterstützung, wenn Lernen erforderlich ist. Die Norm benennt hierfür die Aspekte Entdeckung, Exploration und Retention. Tutorials, Onlinehilfen und Einführungstouren werden ausdrücklich als Beispiele für unterstützende Maßnahmen genannt. Für Exploration fordert die Norm, dass das System ohne negative Konsequenzen ausprobiert werden kann, und für Retention, dass Rückmeldungen geliefert werden, die dem Benutzer helfen, die Folgen seiner Aktionen zu erlernen. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 relevant, ob Benutzer ihre Ziele im Nutzungskontext effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen; die Norm verweist ausdrücklich darauf, dass ISO 9241-110 festlegt, wie die Prinzipien der Eignung für die Erlernbarkeit bei Gestaltung und Evaluierung interaktiver Systeme angewendet werden können.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass die CDE-Lösung neue oder seltene Nutzer bei der Erstnutzung gezielt unterstützt. Es sind keine verständlichen In-App-Hilfen, Tooltips, Einführungstouren oder geführten Abläufe erkennbar. Das System setzt für zentrale Aufgaben faktisch Vorwissen oder Schulung voraus.Der Bieter weist nach, dass die CDE-Lösung einzelne Hilfen für neue oder seltene Nutzer bereitstellt, z. B. Tooltips, kontextsensitive Hinweise, Hilfetexte oder eine Onlinehilfe. Diese Hilfen unterstützen die Entdeckung von Funktionen, jedoch ist kein durchgängiger geführter Erstnutzungsablauf oder keine erkennbare Unterstützung für gefahrloses Exploration und Wiedererkennen zentraler Schritte nachgewiesen.Der Bieter weist nach, dass die CDE-Lösung neue oder seltene Nutzer systematisch unterstützt, zentrale Funktionen ohne vorgelagerte Schulung zu entdecken und anzuwenden. Dies umfasst mindestens verständliche In-App-Hilfen oder Tooltips, eine geführte Einführung oder einen geführten Ablauf für zentrale Erstnutzungsszenarien sowie eine Unterstützung des gefahrlosen Ausprobierens ohne negative Konsequenzen. Zusätzlich werden durch systemseitige Rückmeldungen, Erläuterungen oder wiedererkennbare Muster die Folgen von Aktionen verständlich gemacht und die Wiedererkennung bzw. Erinnerbarkeit zentraler Funktionen unterstützt.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Einstieg eines neuen oder seltenen Nutzers in ein zentrales Nutzungsszenario ohne vorherige Schulung. 2. Sichtbare Hilfen zur Entdeckung von Informationen oder Steuerelementen, z. B. Tooltips, Hinweise, Einführungstour oder Hilfefunktionen. 3. Durchführung eines geführten Ablaufs oder Erstnutzungsszenarios. 4. Sichtbarer Nachweis, dass der Nutzer Funktionen ausprobieren kann, ohne unbeabsichtigte negative Konsequenzen auszulösen. 5. Rückmeldungen oder Erläuterungen, die erklären, was eine Aktion bewirkt oder wie ein Schritt erfolgreich abgeschlossen wurde. 6. Für Stufe 2: erkennbare Unterstützung des Wiedererkennens, z. B. wiederkehrende Muster, Schritt-für-Schritt-Hinweise oder gespeicherte Hilfen für spätere Nutzung.
UX10Robustheit gegen Benutzungsfehler / Fehlervermeidung und Fehlerkorrektur gemäß DIN EN ISO 9241-110 (insb. Robustheit gegen Benutzungsfehler mit Vermeidung, Toleranz und Behebung von Benutzungsfehlern sowie Steuerbarkeit für Undo/Rückkehr) und DIN EN ISO 9241-11 (Unterstützung von Effektivität, Effizienz und Zufriedenstellung im Nutzungskontext)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung Benutzer beim Vermeiden, Tolerieren und Beheben von Benutzungsfehlern unterstützt. Maßgeblich ist, ob die Lösung typische Fehlersituationen im CDE-Kontext — insbesondere bei Upload, Rollenvergabe, Statuswechseln, Workflowschritten und vergleichbaren sicherheits- oder prozessrelevanten Aktionen** — vorbeugt, verständlich darauf reagiert und eine Korrektur mit geringem Aufwand ermöglicht. DIN EN ISO 9241-110 definiert Robustheit gegen Benutzungsfehler ausdrücklich als Unterstützung bei der Fehlervermeidung, Toleranz im Falle erkennbarer Fehler und Unterstützung bei der Fehlerbehebung. Die Norm nennt hierzu insbesondere: keine erneute Eingabe bereits bekannter Informationen, Auswahl statt Erinnerung, nur aktuell gültige Auswahlmöglichkeiten, Schutz vor Arbeitsverlust, Erkennung möglicher Eingabefehler vor Weiterverarbeitung, Bestätigung bei schwerwiegenden Aktionen, Unterstützung beim Entdecken/Nachvollziehen/Korrigieren von Fehlern sowie präzise, verständliche und höfliche Fehlermeldungen. Zusätzlich fordert ISO 9241-110 unter Steuerbarkeit, dass zumindest die letzte Aktion rückgängig gemacht werden kann. Ergänzend ist nach DIN EN ISO 9241-11 relevant, ob Benutzer ihre Ziele effektiv und effizient erreichen; Effizienz bezieht sich ausdrücklich auf Zeit und menschlichen Aufwand.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass die CDE-Lösung typische Benutzungsfehler systematisch verhindert, toleriert oder bei deren Behebung unterstützt. Fehlermeldungen sind nicht nachvollziehbar, schwerwiegende Aktionen werden ohne angemessene Warnung ausgeführt oder ein Schutz vor Datenverlust ist nicht erkennbar.Der Bieter weist nach, dass die CDE-Lösung in einzelnen Anwendungsfällen Benutzungsfehler erkennt und mit verständlichen Fehlermeldungen oder Bestätigungsdialogen reagiert. Es sind teilweise gültige Auswahlbeschränkungen, Warnungen vor schwerwiegenden Aktionen oder Korrekturhinweise vorhanden. Eine durchgängige Unterstützung über mehrere kritische Nutzungsszenarien hinweg, ein klarer Schutz vor Datenverlust oder eine systematische Undo-/Rückgängig-Funktion sind jedoch nicht oder nicht vollständig nachgewiesen.Der Bieter weist nach, dass die CDE-Lösung Benutzungsfehler systematisch vermeidet, toleriert und deren Behebung unterstützt. Dies umfasst mindestens: 1. Vorbelegung bzw. Wiederverwendung bereits bekannter Informationen, 2. Auswahl aus gültigen Optionen statt fehleranfälliger Freitexteingabe, 3. Warnungen bzw. Bestätigungen vor schwerwiegenden Aktionen, 4. präzise, verständliche und höfliche Fehlermeldungen mit konkreter Korrekturhilfe, 5. Unterstützung beim Erkennen und Korrigieren von Fehlern, 6. Schutz vor Daten- oder Arbeitsverlust sowie 7. mindestens eine nachvollziehbare Undo-/Rückgängig- oder Rückkehrfunktion für kritische oder typische Benutzeraktionen.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Ein realistischer Fehlersachverhalt im CDE-Kontext, z. B. unzulässiger Statuswechsel, fehlerhafte Rollenvergabe, unvollständiger Upload oder fehlerhafter Workflow-Schritt. 2. Sichtbare Vermeidung des Fehlers durch gültige Auswahlmöglichkeiten, Vorbelegung oder Plausibilitätsprüfung. 3. Sichtbare Warnung oder Bestätigungsdialog bei einer schwerwiegenden Aktion. 4. Eine verständliche Fehlermeldung, die den Fehlerort und die Korrekturmöglichkeit klar erkennen lässt. 5. Korrektur des Fehlers durch den Nutzer mit systemseitiger Unterstützung. 6. Schutz vor Datenverlust oder Nachweis, dass bereits eingegebene Informationen erhalten bleiben. 7. Für Stufe 2 zusätzlich: Undo-/Rückgängig-Funktion oder Rückkehr auf den vorherigen sicheren Zustand.
UX11Barrierefreiheit / zugängliche Nutzung der CDE gemäß DIN EN ISO 9241-11 (Barrierefreiheit als weiteres wichtiges Ergebnis der Nutzung) sowie ergänzend DIN EN ISO 9241-110 (insb. Selbstbeschreibungsfähigkeit, Erwartungskonformität, Steuerbarkeit)Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang die angebotene CDE-Lösung für eine möglichst breite Gruppe von Benutzern mit unterschiedlichen Erfordernissen, Merkmalen und Fertigkeiten nutzbar ist. Maßgeblich ist, ob zentrale Funktionen der CDE auch unter barrierebezogenen Anforderungen verständlich, wahrnehmbar und bedienbar bleiben. DIN EN ISO 9241-11 nennt Barrierefreiheit ausdrücklich als ein weiteres wichtiges Ergebnis der Nutzung und definiert sie als den Umfang, in dem Produkte, Systeme, Dienstleistungen, Umgebungen und Einrichtungen durch Menschen aus einer Bevölkerungsgruppe mit den weitesten Benutzererfordernissen, Merkmalen und Fähigkeiten genutzt werden können, um identifizierte Ziele in identifizierten Nutzungskontexten zu erreichen. Die Norm betont, dass die barrierefreiheitsbasierte Gestaltung den Kreis der nutzenden Personen erweitert und zu einer höheren Gebrauchstauglichkeit für alle Benutzer führen kann. Ergänzend beschreibt DIN EN ISO 9241-110, dass Informationen die Benutzer führen, die Konsultation externer Hilfen minimieren, eindeutig anzeigen sollen, wo sich der Benutzer befindet, welche Handlungen möglich sind und wie diese ausgeführt werden können. Außerdem sollen erforderliche Steuerelemente auffindbar sein und Systemverhalten konsistent und vorhersehbar bleiben. Für die Zugänglichkeit von Software verweist die Normenfamilie zudem ausdrücklich auf DIN EN ISO 9241-171.2Der Bieter kann nicht nachweisen, dass die CDE-Lösung zentrale Anforderungen einer barrierearmen bzw. barrierefreien Nutzung unterstützt. Eine Bedienung ohne Maus, ausreichende Lesbarkeit, erkennbare Zustände oder nicht-visuelle Nutzungshinweise sind nicht oder nicht nachvollziehbar vorhanden.Der Bieter weist nach, dass die CDE-Lösung einzelne Anforderungen einer barrierearmen Nutzung unterstützt, z. B. teilweise Tastaturbedienbarkeit, skalierbare Darstellung oder erkennbare Fokus-/Statusanzeigen. Die Unterstützung ist jedoch nicht durchgängig für zentrale Nutzungsszenarien der CDE nachgewiesen oder wichtige Aspekte wie nicht-visuelle Hinweise, Kontrast bzw. die klare Erkennbarkeit interaktiver Zustände bleiben unvollständig.Der Bieter weist nach, dass die CDE-Lösung zentrale Nutzungsszenarien der CDE barrierearm und nachvollziehbar zugänglich unterstützt. Dies umfasst mindestens: 1. Tastaturbedienbarkeit zentraler Funktionen ohne ausschließliche Mausabhängigkeit, 2. skalierbare und lesbare Darstellung wesentlicher Inhalte, 3. sichtbare Fokusführung bei Tastaturnavigation, 4. ausreichend erkennbare Zustände und Interaktivität, z. B. durch klare Kontraste, Kennzeichnungen oder Statusanzeigen, sowie 5. Nutzbarkeit ohne rein visuelle Hinweise, z. B. durch textliche Kennzeichnungen, verständliche Beschriftungen oder alternative Rückmeldungen.Im Video ist durch den Bieter mindestens zu zeigen: 1. Durchführung eines zentralen CDE-Szenarios nur mit Tastatur oder mit weitgehender Tastaturbedienung, z. B. Navigation, Auswahl, Öffnen einer Datei oder Start eines Workflows. 2. Sichtbare Fokusführung, sodass erkennbar ist, welches Element aktuell aktiv bzw. auswählbar ist. 3. Anpassung oder Demonstration von Skalierung/Lesbarkeit, z. B. vergrößerte Darstellung ohne Verlust zentraler Bedienbarkeit. 4. Sichtbare erkennbare Zustände interaktiver Elemente, z. B. ausgewählt, aktiv, deaktiviert, erforderlich. 5. Nachweis, dass Informationen und Handlungen nicht ausschließlich visuell vermittelt werden, sondern durch Beschriftung, Klartext, Statushinweise oder vergleichbare alternative Signale nachvollziehbar bleiben.
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