Bewertungskriterien Kriterien
| MPG CDE Beschaffung | Unnamed: 1 | Unnamed: 2 | Unnamed: 3 | Unnamed: 4 | Unnamed: 6 | Unnamed: 7 | Unnamed: 8 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungsmatrix Bewertungskriterien - CDE Kriterienkatalog ("Anforderungskatalog") Teil B | ||||||||
| Aktenzeichen: | 2204.0102.00-01.0302_03/26 | |||||||
| Vertragsaktennummer: | MXIT-2026-00037 | |||||||
| Bewertungskriterien für die CDE-Lösung (B-Kriterien) | Durch den Bewerber zu befüllen | Durch den Bewerber zu befüllen | Durch den Bewerber zu befüllen | Durch den Bewerber zu befüllen | ||||
| Nr. | Kriterien-Bezeichnung | Kriterium-Beschreibung | Bereinigte Wichtung des Kriteriums an 100,0 Gesamtpunkten | Maximal erreichbare Punktwertung | Bewertung der Zielerreichung pro Kriterium | Bewertung der Zielerreichung pro Kriterium | Bewertung der Zielerreichung pro Kriterium | Ergänzenden Hinweise des Bieters |
| Kapitel System-bezogene Bewertungskriterien | Wert von Hundert (bereinigt) | Anforderung nicht erfüllt: 0 Punkte für diesen Kriterienblock | Anforderungen teilweise erfüllt: 1 Punkt für diesen Kriterienblock | Anforderung gänzlich erfüllt: 2 Punkte für diesen Kriterienblock | nicht relevant für die Bewertung | |||
| Bewertungskriterien für: Technische System-Bereitstellung // Erweiterte Sicherheitsfunktionen | 0 | 1 | 2 | |||||
| B01 | Erweitertes Auftraggeber-Identity Management ("IDM") mit Auftraggeber-Single Sign On (SSO) Anbindung in Verbindung mit Auftraggeber-seitiger Multi-Faktor-Authentifizierung ("MFA") | Ergänzend zu den Regelungen zur Nutzerverwaltung und zum Single‑Sign‑On unterstützt die CDE‑Lösung den Einsatz einer zusätzlichen Multi‑Faktor‑Authentifizierung für interne Nutzer des Auftraggebers. Hierdurch soll ermöglicht werden, dass bei der Anmeldung über das Auftraggeber‑seitige SSO ein zusätzlicher zweiter Faktor genutzt werden kann, sofern dieser im zentralen Authentifizierungssystem des Auftraggebers vorgesehen ist. Die CDE‑Lösung muss hierfür standardisierte Verfahren wie SAML 2.0 oder OpenID Connect unterstützen und die vom Auftraggeber bereitgestellte MFA – beispielsweise über gängige Verfahren wie TOTP, FIDO2 oder WebAuthn – ohne zusätzliche Softwareanwendungen nutzen können. Die Einführung oder Nutzung eines solchen zweiten Faktors ist als ergänzende Sicherheitsoption vorgesehen und stellt kein verpflichtendes A‑Kriterium dar, da die technische Unterstützung von hardwarebasierten oder plattformgebundenen Verfahren je nach Anbieter unterschiedlich ausgeprägt ist. Entscheidend ist, dass die CDE‑Lösung mit einem vom Auftraggeber bereitgestellten MFA‑Mechanismus interoperieren kann und diesen im Rahmen des SSO‑Prozesses unterstützt, sofern dieser aktiviert wird. Für externe Nutzer gelten die im IDM‑Kriterium beschriebenen Anmelde- und Sicherheitsmechanismen der CDE‑Lösung. | 1.4 | 2 | ||||
| B02 | Administrations- und Verbrauchsübersicht | Die CDE-SaaS-Lösung soll berechtigten Administratoren eine zentrale Administrations- und Verbrauchsübersicht bereitstellen, die eine transparente Übersicht über die projektbezogene Nutzung der CDE ermöglicht. Die Übersicht soll nutzungs- und verbrauchsrelevante Kennzahlen strukturiert darstellen. Hierzu gehören insbesondere der genutzte Speicherplatz, die Anzahl angelegter Projekte bzw. Datenräume, das Volumen hochgeladener Dokumente und Modelle sowie die Anzahl der Benutzer, Rollen und externen Zugänge. Die Kennzahlen sollen nach Mandanten, Projekten bzw. Datenräumen oder Organisationseinheiten auswertbar bzw. filterbar sein, soweit diese Strukturen in der CDE abgebildet werden. Zusätzlich soll eine Historie der Kennzahlen verfügbar sein, sodass Entwicklungen im Zeitverlauf, insbesondere hinsichtlich der Anzahl nutzungsabhängiger Projekte, nachvollziehbar sind. Soweit nutzungsabhängige Kostenbestandteile für Projekte vereinbart werden, sollen die hierfür maßgeblichen Verbrauchswerte in der Übersicht nachvollziehbar dargestellt werden. | 1.4 | 2 | ||||
| B03 | Browser-Zugang zur CDE unter Ubuntu | Alle der folgenden Browser werden für den Zugang zur CDE unter Ubuntu unterstützt: Firefox, Chrome, Edge | 1.4 | 2 | ||||
| B04 | CAFM-bezogene IFC-umfassende API | Die CDE unterstützt den Export von IFC-Modellen und -Attributen für die Weiterverwendung in CAFM-Systemen. | 3.9 | 2 | ||||
| Bewertungskriterien für: Archivierung und Monitoring | 0 | 1 | 2 | |||||
| B05 | Archiv-System bezogene API zum Austausch von Projektdaten via xDomea Standard | Für die langfristige Sicherung projekt- und bauwerksbezogener Informationen unterstützt die CDE‑Lösung optional den Export relevanter Daten in einem xDomea‑kompatiblen Format zur Übergabe an ein Archivsystem des Auftraggebers. Die Exportfunktion dient dazu, abgeschlossene oder langzeitrelevante Unterlagen strukturiert für die Übernahme in ein behördliches oder verwaltungsseitiges Archivsystem aufzubereiten. Hierzu stellt die CDE‑Lösung eine klar dokumentierte Möglichkeit bereit, projektbezogene Dateien und Metadaten gemäß den Vorgaben des xDomea‑Standards zu erzeugen und an einen definierten Übergabepunkt zu übermitteln. Der Exportprozess kann dabei so konfiguriert werden, dass er nur für eine dedizierte Nutzergruppe sichtbar ist, etwa für verantwortliche Projektleitende des Auftraggebers. Die genaue technische Ausgestaltung des Archivexports – einschließlich etwaiger Übertragungsmechanismen und Integrationsdetails – richtet sich nach den Anforderungen des später eingesetzten Archivsystems und wird im Rahmen der Implementierung abgestimmt. Der Auftragnehmer stellt für diese Funktion die erforderliche technische Dokumentation sowie Unterstützung für weiterführende IT‑fachliche Klärungen bereit. Das Kriterium dient der Vorbereitung auf eine mögliche zukünftige Nutzung archivfähiger eAkte‑ oder Langzeitarchivierungsprozesse. | 1.7 | 2 | ||||
| B06 | API Monitoring | Der Auftragnehmer stellt für die von ihm bereitgestellten APIs geeignete Mechanismen zur Überwachung von Stabilität, Performance und Verfügbarkeit bereit. Hierzu gehören insbesondere aussagekräftige Statusinformationen, Log-Daten oder ein Monitoring-Dashboard, mit dem der Auftraggeber den technischen Zustand der Schnittstellen nachvollziehen kann. Die konkrete Ausgestaltung des Performance- und Störungsmonitorings orientiert sich an den Vorgaben der EVB-IT Cloud-AGB, ohne den Einsatz bestimmter Tools oder Monitoring-Plattformen vorzugeben. Eine direkte Integration der CDE-Lösung in das Monitoring-System des Auftraggebers, wie etwa Icinga, ist nicht erforderlich. Der Auftragnehmer stellt jedoch sicher, dass die bereitgestellten API-Informationen so ausgestaltet sind, dass der Auftraggeber bei Bedarf eigene End-to-End-Prüfungen oder systemseitige Abfragen in eigener Verantwortung durchführen kann. Damit verfügt der Auftraggeber über die Möglichkeit, den Zustand der Schnittstellen unabhängig zu bewerten, ohne dass hierfür dedizierte technische Anbindungen oder herstellerspezifische Monitoring-Mechanismen eingerichtet werden müssen. | 1.7 | 2 | ||||
| Funktionale CDE-Bewertungskriterien | ||||||||
| Bewertungskriterien für: erweiterte Anforderungen bzgl. Nutzer-, Rollen-, Rechtemanagement | 0 | 1 | 2 | |||||
| B07 | verschiedene Admin Rechte / Zugänge; erweiterte Funktionalität | Ergänzend zur Anforderung "verschiedene Admin Rechte / Zugänge; Basisfunktionalität" kann der Auftraggeber mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten verschiedene Rechte, Rollen und Erkennungen von verschiedenen Auftraggeber-internen Admins (z.B. "Super Admins") und diversen Auftraggeber-Externen Admins (z.B. "Admin Heizungsfirma XY") anlegen und nutzen. | 1.4 | 2 | ||||
| B08 | Multi-Projekt-Fähigkeit für Nutzereinstellungen | Die CDE-Lösung verfügt ohne nachvertragliche Kosten über eine Multi-Projekt-Fähigkeit auf Nutzer-Ebene, die der Auftraggeber mit eigenen Mitteln einstellen / verwenden kann: der Auftraggeber kann ohne nachvertragliche Kosten diverse / verschiedene Projekte mit beliebig vielen (Unter)Teilprojekten anlegen (z.B. Projekt A, Projekt Q; inklusive Teil-Projekt A_1, A_2). Für jegliche Anwender kann ein Mapping bzw. eine Auswahl in der CDE-Lösung vorgenommen werden, für welche Projekte diese freigeschaltet / autorisiert werden. Zudem ermöglicht die CDE-Lösung, einen Nutzer (z.B. LBD Bayern Max Mustermann #12) für verschiedene Projekte mit verschiedenen oder gleichen Rollen, Rechten und Zugängen auszustatten. Beispiel: "für Projekt A: Anwender #12 erhält Einstellung BIM KOORDINATOR" und "für Projekt Q: Anwender #12 erhält Einstellung PROJEKT-ADMIN". Jegliche Anwender können zwischen Projekten wechseln, ohne hierbei ihren Login oder Adresseingabe bei Wechselvorgängen erneut vornehmen zu müssen. | 1.4 | 2 | ||||
| B09 | Massen-Fähigkeit Nutzer(daten) Aktivierung und Deaktivierung | Die CDE-Lösung ermöglicht, dass der Auftraggeber bzw. Admins zur Registrierung, Aktivierung und Deaktivierung / Löschung mehrere Nutzer bzw. deren für die vorbezeichneten Vorgänge erforderlichen Informationen auf Account-Ebene auf die CDE-Lösung laden und initiieren können. Diese Massen-Fähigkeit ermöglicht, dass mehr als ein Nutzer (bis zu 50 pro Massen-Upload) mit einem einzigen Vorgang initiiert / registriert / gelöscht / deaktiviert werden können. | 1.4 | 2 | ||||
| Bewertungskriterien für: erweitertes Datenmanagement | 0 | 1 | 2 | |||||
| B10 | Einstellbare Löschung und Nicht-Löschbarkeit von Daten / Dateien | Die CDE-Lösung muss es dem Auftraggeber ermöglichen, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten für bestimmte individuelle Daten / Dateien, für Daten / Dateien in bestimmten Container/n, für Daten / Dateien mit bestimmten Metadaten und für Daten / Dateien aus bestimmten Herkünften / Upload-Quellen / Nutzern / Nutzergruppen die Löschbarkeit bedarfsweise zu aktivieren und zu deaktivieren. Hochgeladene Dateien sollen auf der CDE-Lösung bedarfsweise nicht gelöscht werden dürfen / können, auch nicht von Admins oder anderen Anwendern. | 1.4 | 2 | ||||
| B11 | Erweiterte Daten- und Dateiversionierung | Die CDE-Lösung ermöglicht eine erweiterte Versionierung für jegliche Dateien. Die Versionierung wird automatisch von der CDE-Lösung mit Dateinamen und Datum und Uhrzeit als führendes Kriterium angelegt und ausgeführt. Zusätzlich zu Daten und Uhrzeit ermöglicht die CDE-Lösung einen beliebig komplexen, einzigartigen Auftraggeber-spezifischen und jederzeit veränderbaren Versionsindex (z.B. Axx-Zxx, 00xx-99xx); pro Projekt und Teilprojekt ermöglicht die CDE-Lösung zudem, für Daten / Dateien verschiedene Index-Strukturen zu nutzen. In der Suchfunktion sowie in der für Anwender angezeigten Daten- bzw. Dateistruktur gem. Anforderung dieses Kriterienkatalogs wird die jeweils aktuelle Version automatisch von der CDE-Lösung erkannt und zu vorderst angezeigt; ältere Versionen einer Datei werden stets und aus jeder Such- und Ablagefunktion der CDE-Lösung mit allen älteren Dateiversionen verknüpft bzw. automatisch "hinter" bzw. "unter" der aktuellen Dateiversion gespeichert und angezeigt (chronologisch oder nach frei konfigurierbarer Indexfolge). | 1.4 | 2 | ||||
| B12 | Automatisierte Datei-Referenzierung | Ergänzend zur Möglichkeit der manuellen Referenzierung von Dateien unterstützt die CDE‑Lösung eine automatisierte Verknüpfung inhaltlich zusammengehöriger Dateien, die anhand identischer Kern-Dateinamen erkannt werden können. Ziel dieser Funktion ist es, Dateien mit gleichem Basisschlüssel – etwa unterschiedlichen Ableitungen oder Ausgabeformaten desselben Planstands – automatisch zueinander in Beziehung zu setzen und diese Verbindung für die Anwender sichtbar zu machen, beispielsweise in der Suche, in der Anzeige von Dateieigenschaften oder in der Ablagestruktur. So kann die CDE‑Lösung etwa eine IFC‑Datei wie „GebZ_193_LPH4_L7.ifc“ automatisch den gleichnamigen, aber anders typisierten Dateien wie „GebZ_193_LPH4_L7.pdf“ oder „GebZ_193_LPH4_L7.dxf“ zuordnen. Die automatische Referenzierung erfolgt dabei ergänzend zu den Metadaten‑basierten Mechanismen der manuellen Zuordnung und stellt ein Komfortmerkmal dar, das die Nutzung der Plattform insbesondere in Projekten mit wiederkehrenden Plan- und Modellformaten erleichtert,. | 1 | 2 | ||||
| B13 | Dateibezogene Aktionshistorie | Die CDE-Lösung ermöglicht es dem Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, alle auf der CDE-Lösung ausgeführten Vorgänge bezogen auf eine Datei zu erfassen, zu dokumentieren und darzustellen, insb. die Datei-Events des Uploads, Downloads, Verteilung, Kommentierung, Versionierung, Verknüpfung, etc. Diese Aktivitäten bzw. Events pro Datei werden in einer dateibezogenen Historie darstellbar. Die Darstellbarkeit bzw. der Zugang zu dieser Historie kann gem. spezifischer Anwender-Rollen eingestellt werden (Niveau "Zugang ja/nein" genügt). | 1.4 | 2 | ||||
| B14 | Kommentarfunktion für Dateien inkl. Freitext und unikater Kommentar-ID ("non BIM Dateien") | Die CDE-Lösung ermöglicht das Anlegen, Speichern und Ergänzen von Kommentaren für bzw. an Dateien. Jeder Kommentar verfügt über eine unikate Kommentar-ID bzw. Vorgangsnummer (als Meta-Information), die automatisch durch die CDE-Lösung beim Anlegen eines Kommentars erstellt wird. Kommentare tragen sowohl für das Anlegen als auch für das Ergänzen mindestens die folgenden Informationen / Metadaten: Projektname, Datum, Uhrzeit, Ersteller / Bearbeiter (Name), Organisationszugehörigkeit (z.B. "Institut A") sowie den Namen der betreffenden, kommentierten Datei (Dateiname). Inhalte sowie Metadaten der Kommentare sind suchfähig und werden als Suchergebnis erfasst. Die Kommentarfunktion muss mindestens für folgende Datei-Typen verfügbar sein: XLS, DOC, PPT, PDF, DWG, DXF, JPG, SVG, | 1 | 2 | ||||
| B15 | Metadaten-Filter-Fähigkeit plus Filterspeicherung und automatischer Suche | Die CDE-Lösung ermöglicht es dem Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, zusätzlich zu den Anforderungen "Metadaten-Filter-Fähigkeit plus Filterspeicherung" aus Kriterium 3.4.1 die Filtereinstellungen zu speichern und diese wiederkehrend bzw. zyklisch (mehrfach) zu nutzen. Dabei ermöglicht die CDE-Lösung, die gespeicherten (Such)Filter auch mit einer zeitlichen Abfrage-Logik einzustellen, inkl. "einmalig zum xx.xx.xxxx", "periodisch alle x Tage" sowie "wenn neu, dann [Such-Auslöser]" | 1.7 | 2 | ||||
| B16 | Metadaten-Export-Fähigkeit bzw. Transferfähigkeit | Die CDE-Lösung ermöglicht es dem Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, beim Export von Dateien von der CDE-Lösung und beim Import von Dateien in die CDE-Lösung angelegte Metadaten zu übernehmen / zu übergeben. Dies beinhaltet auch eine Auswahl von Metadaten, die beim Datei-Import übernommen werden bzw. die beim Export von der CDE-Lösung übergeben werden. Dies ermöglicht, dass nicht stets alle Metadaten transferiert und ausgewählt werden müssen, z.B. für die Erstellung der AsBuilt Projektdokumentation zur Übergabe an das Facility Management. | 1 | 2 | ||||
| B17 | Zusammenführen und Verteilen von Dateien (Information Federation) | Die CDE-Lösung ermöglicht , dass Workflow-/ Aufgabeneinstellungen auch Dateien verschiedener Projekte bzw. Teilprojekte, aus einem und / oder mehreren Container/n, anhand von jeglichen erstellten Metadaten und aus bestimmbaren Ablagestrukturen und Dateitypen zusammenführen und als Datei-Auswahl (jedoch nicht als ZIP) bündeln. Die Dateiauswahl aus mehreren Dateien wird entweder über einen einzigartigen Ablageort (URL) auf der CDE-Lösung ermöglicht oder als föderiertes Download-Dateipaket (das kein ZIP ist) oder über eine feste Verlinkung aller betreffenden Dateien mit gemeinsamer Darstellbarkeit in der Suche sowie in der Datei-Ablagestruktur. Zudem lässt sich das erstellte Datei-Bündel mit Metadaten ausstatten, mindestens mit Revisions-Code plus Status-Code plus Klassifikationscode plus Datum und Uhrzeit plus Ersteller (des Bündels). | 1.4 | 2 | ||||
| Bewertungskriterien für: erweiterte Microsoft Office Anbindung | 0 | 1 | 2 | |||||
| B18 | Sharepoint-Integration: Direktzugriff auf Dokumenten-Vorlagen via CDE | Die CDE‑Lösung ermöglicht es dem Auftraggeber, dass Nutzende bei der Erstellung oder Ablage von Dokumenten auf im SharePoint des Auftraggebers gepflegte Vorlagen zugreifen können, ohne hierfür manuelle Kopier‑ oder Importvorgänge durchführen zu müssen. Die CDE‑Lösung stellt hierfür eine vereinfachte Zugriffsmöglichkeit auf einen zentralen, für alle Nutzenden identischen Vorlagenordner im SharePoint bereit, sodass Dokumentenvorlagen direkt aus der CDE heraus geöffnet oder genutzt werden können. Die technische Umsetzung kann über einen Link‑basierten Zugriff oder einen vergleichbaren Mechanismus erfolgen, der ohne nachvertragliche Zusatzkosten und ohne tiefe systemseitige Integration in die IT‑Infrastruktur des Auftraggebers nutzbar ist. Ziel ist die Bereitstellung einer komfortablen Möglichkeit, regelmäßig verwendete Vorlagen aus dem bestehenden SharePoint‑Ablagesystem einzubinden, ohne dass hierfür komplexe Kopplungen oder Synchronisationsmechanismen erforderlich sind. | 2.3 | 2 | ||||
| B19 | Integrierte Microsoft Office Datei-Editierfunktion | Ergänzend zum Kriterium 3.2.6 "Integrierter Microsoft Office Datei-Viewer" ermöglicht die CDE-Lösung, Dateien und deren Inhalte mindestens der folgenden Formate innerhalb der CDE zu öffnen und mit allen betreffenden Microsoft Office Programm-Funktionen zu editieren / zu bearbeiten, sowie die editierte Datei nahtlos auf der CDE als neue Version abzuspeichern: Excel (xls und Derivate), Word (doc und Derivate). Dieses Bewertungskriterium verfolgt das Ziel, dass eine Bearbeitung von Word- und Exceldokumenten einschließlich des Prozesses "Datei auf der CDE im Autorensystem öffnen -> nach Bearbeitung die bearbeitete Datei als neue Version auf der CDE-Lösung speichern" direkt via CDE möglich ist, ohne das CDE-Nutzer eine Datei manuell im Autorenprogramm öffnen müssen, und ohne dass CDE-Nutzer nach der Bearbeitung der Datei im Autorenprogramm die Datei erneut manuell auf die CDE-Lösung hochladen und versionieren müssen. | 3.2 | 2 | ||||
| Bewertungskriterien für: erweiterte Suchfunktionen | 0 | 1 | 2 | |||||
| B20 | Multi-Projekt Suchfähigkeit | Die CDE-Lösung ermöglicht es dem Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, dass die Suchfunktion bzw. Suchmaschine auch alle suchfähigen Informationen gem. dieses Kriterienkatalogs in allen Teil- bzw. Unterprojekten eines angelegten (Gesamt)Projektes erfasst. Beispiel: bei der Bedienung der Suche des Gesamtprojektes "Campus V" werden auch Suchergebnisse aus allen vernetzen Teilprojekten wie z.B. "Campus Haupthaus Geb. 005", "Campus Feuerwehr Geb. 011" und "Campus Tiefgarage Geb. 023" angezeigt. | 1.4 | 2 | ||||
| B21 | Suchauswahl und Datenbündel-Export-Fähigkeit | Die CDE-Lösung ermöglicht es dem Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, bestimmte Dateien aus einem konkreten Suchergebnissen auszuwählen und von den Dateinamen der ausgewählten Dateien eine Datei-Liste (entweder in csv, xls oder pdf) zu erstellen. Zudem können Nutzer selektierte Dateien eines Suchergebnisses, ohne eine ZIP-Datei daraus zu erstellen, diese mit einer einzigen Nutzeraktion gebündelt innerhalb der CDE-Lösung verschieben bzw. diese an eine CDE-externe Stelle exportieren. | 1.4 | 2 | ||||
| B22 | Volltext-Suche in Kommentaren von Dateien ("nicht BCF Dateien") | Die Suchfunktion ermöglicht eine Volltextsuche in den Kommentaren, die während des Informationsmanagements auf der CDE-Lösung von Nutzern an Dateien bzw. für Dateien erstellt / ergänzt werden. | 1.4 | 2 | ||||
| B23 | Volltext-Suche in BCF-Kommentaren | Die Suchfunktion ermöglicht eine Volltextsuche in den BCF-Dateien bzw. den BCF-Issues, die auf der CDE-Lösung gespeichert sind. | 1 | 2 | ||||
| B24 | OCR Suche / OCR Fähigkeit | Die CDE-Lösung bietet für den Auftraggeber ohne nachvertragliche Kosten eine OCR-Fähigkeit: die Suchfunktion ermöglicht auch das Finden von textbasierten Informationen in Nicht-Text-Dokumenten, wie z.B. in geplotteten und anschließend gescannten Plandateien oder in grafischen / gescannten PDF Dateien. | 3.2 | 2 | ||||
| Bewertungskriterien für: erweiterte Benachrichtigungen | 0 | 1 | 2 | |||||
| B25 | Admin-Einrichten von Benachrichtigungen, Anlagen / Speichern von Benachrichtigungsmustern | Die CDE-Lösung ermöglicht das Erstellen und Nutzen von Benachrichtigungsevents, z.B. auf Projekt-, Anwender/ Nutzer-, Metadaten-, Datei- und Container-Ebene. Benachrichtigungen können sowohl von Admin-Rollen zentral für andere Nutzer (d.h. andere Nutzer als der Admin selbst), als auch von Einzelnutzern (individuell für sich selbst) angelegt werden. | 1.7 | 2 | ||||
| B26 | Multi Projekt Benachrichtigung | Die CDE-Lösung bietet für den Auftraggeber ohne nachvertragliche Kosten, dass die Benachrichtigungen auch für Events in allen Teil- bzw. Unterprojekten eines angelegten (Gesamt)Projektes ausgelöst werden. Beispiel: die vom Nutzer eingestellte Benachrichtigung "Informiere mich, wenn Datei Status-Änderung erhält: LPH3->LPH4 Freigabe" des Gesamtprojektes "Campus V" werden auch die betreffenden Events in allen vernetzen Teilprojekten wie z.B. "Campus Haupthaus Geb. 005", "Campus Feuerwehr Geb. 011" und "Campus Tiefgarage Geb. 023" erfasst und ausgelöst. | 1.4 | 2 | ||||
| B27 | Multi Projekt Berichte | Die CDE-Lösung bietet für den Auftraggeber ohne nachvertragliche Kosten, dass Such- bzw. Filterergebnisse als Berichte aus allen Teil- bzw. Unterprojekten eines angelegten (Gesamt)Projektes zusammengesetzt werden können. Beispiel: die vom Nutzer eingestellte Such- bzw. Filterfunktion "Zeige mir in allen Teilprojekten: alle Dateien im aktuellen Stand 'LPH3->Abgewiesene Freigabe' " des Gesamtprojektes "Campus V" werden auch die betreffenden Dateien in allen vernetzen Teilprojekten wie z.B. "Campus Haupthaus Geb. 005", "Campus Feuerwehr Geb. 011" und "Campus Tiefgarage Geb. 023" erfasst und angezeigt. | 1.7 | 2 | ||||
| B28 | Soll-Ist-Vergleichsberichte | Die CDE-Lösung bietet für den Auftraggeber ohne nachvertragliche Kosten, dass Benachrichtigungen über Soll-Ist-Vergleiche auf Datei-Ebene vom System automatisch erzeugt werden können und alle Teil- bzw. Unterprojekte eines angelegten (Gesamt)Projektes erfassen. Beispiel: der Nutzer kann einen Soll-Ist-Bericht anlegen, der zum Datum XX.XX.2022 Anzahl, Art und Urheber / Verantwortlichkeit (Nutzer) einer Soll-Dateien-Anforderung (z.B. in einem Container) mit dem real gelieferten Datei-Stand automatisch vergleicht und als Bericht darstellt. | 1.7 | 2 | ||||
| Bewertungskriterien für: erweitertes Workflowmanagement / Aufgaben-Management | 0 | 1 | 2 | |||||
| B29 | Multi-Level und Roundtripping Workflows und Freigabe-Prozesse | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber ohne nachvertragliche Kosten das Anlegen, Speichern und Nutzen von mehrschichtigen Workflows / Aufgaben mit verschiedenen, parallel und / oder nacheinander ablaufenden Prozess-Schritten. Die Gestaltung dieser mehrschichtigen Workflows / Aufgaben umfasst Inhalte gemäß Anforderung "Workflow-/ Aufgaben Vorlagen". Beispiel: eine durch den Nutzer vorgeprüfte Entwurfsplanung bestehend aus 15 IFC und 7 DWG-Dateien wird im CDE Container Shared abgelegt. Von hier aus initiiert der Projekteiter des Auftraggebers mehrere erstellte Workflows zur Freigabe, wobei die betreffenden Dateien an die jeweiligen Gewerke (Architektur, HKL, S, E, TWP) und an einen anderen festen Gewerke-Prüfer (Techniker) des Auftraggebers gesandt werden. Diese bewerten die eingereichte Fachplanung. Ist die digitale Freigabe (per Metadata Änderung) erteilt, wird der hinterlegte mehrschichtige Workflow automatisch von der CDE weiterverfolgt und die Dateien dieses Workflows an den Projektleiter zur weiteren Freigabe gesandt. Gibt dieser die weitergeleitete Fachplanung frei (via erneuter Metadata-Änderung), wird der hinterlegte mehrschichtige Workflow automatisch von der CDE weiterverfolgt und die Dateien dieses Workflows werden automatisch in den Container "Published" übertragen. | 1.7 | 2 | ||||
| B30 | Metadaten-basierte, automatisierte Workflows | Die CDE-Lösung ermöglicht die Einstellung / Einrichtung von Workflows und Aufgaben derart, dass die Änderung von Metadaten (durch Nutzer) zugleich die hinterlegten Workflow- und Aufgabentypen automatisch aktiviert, sodass die CDE-Lösung die hinterlegten Workflows gem. der Vorlagen automatisch durchführt: Status-Codes (z.B. "Work in Progress" oder "LPH3"), Revisions-Codes (z.B. "geprüft, freigegeben zur Ausführung"), Klassifikations-Codes z.B. gem. DIN 276 / DIN277 Kostengruppen, sowie die Metadaten für Zugriffs- bzw. Sichtbarkeitsklassifikationen (z.B. "nfiG"). Beispiel: ein Nutzer verändert bei der Bearbeitung des an ihn zugewiesenen Workflows den Revisions-Code einer empfangenen Datei von "versandfertig an AG Delivery Manager" im Ordner SHARED nach seiner Prüfung auf "geprüft, freigegeben zur Ausführung". Die CDE-Lösung ist fähig, anhand des geänderten Revisions-Codes und der dafür hinterlegten Workflow-Logik diese Datei im Moment der Metadaten-Änderung automatisch in den Ordner PUBLISHED zu senden. | 1.4 | 2 | ||||
| B31 | Verteilen bzw. Übergabe von Dateien und Projektinformationen über Workflows: zusätzlicher Soll-Ist-Vergleich | Die Workflow- und Aufgabeneinstellungen der CDE-Lösung können es dem Auftraggeber ermöglichen, innerhalb automatisierter Workflows einen regelbasierten Soll-Ist-Abgleich für dateibezogene Übergaben oder Liefergegenstände durchzuführen. Der Abgleich muss mindestens Dateiumfänge, Dateitypen sowie definierte Metadaten, insbesondere Revisions-Codes und Status-Codes, berücksichtigen können. | 1.7 | 2 | ||||
| B32 | Vorplanbare Workflows / Workflow-Dummys / Workflow-Vorlagen | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber ohne nachvertragliche Kosten, Workflows voreinzustellen und diese anhand zeitlicher, Nutzer-bezogener und Datei-bezogener Parameter automatisch durch das System ausführen zu lassen. Beispiel: Nutzer können einen Workflow vorplanen, der für das Datum XX.XX.2022 mit der Verantwortlichkeit "Nutzer Max Mustermann LBD" das Volumina von 20 IFC-Dateien plus 5 PDF-Dateien mit dem Dateinamen-Inhalt "Campus Feuerwehr Geb. 014 TGA LPH5" beinhaltet. Zum vorgeplanten Datum sendet die CDE-Lösung an den Nutzer einen automatisierten Workflow mit System-generierter Aufforderung bzw. Erinnerung zur Lieferung / Bereitstellung der betreffenden Dateien. | 1.4 | 2 | ||||
| Bewertungskriterien für: erweiterte Plandatei-bezogene Funktionen | 0 | 1 | 2 | |||||
| B33 | Integrierte DWG Datei-Aufgaben-Funktionen | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, in DWG-Dateien, die er gemäß Kriterium 3.7.1 direkt in der CDE öffnet, folgende Aktionen direkt auf bzw. in der CDE auszuführen, ohne dabei in das DWG-seitige Autorensystem zu wechseln: DWG öffnen und anzeigen; Element oder Bereich in der DWG-Datei markieren, wie in Kriterium 3.7.1 dargestellt; für dieses markierte Element bzw. für den markierten Bereich Aufgabe anlegen inkl. Beschreibung als Freitext sowie Zuweisung an mindestens einen bestimmten CDE-Nutzer innerhalb und außerhalb der Organisation des Auftraggebers sowie Festlegung einer Frist (z.B. zur Bearbeitung); nach Speichern der DWG-Datei bzw. der Aufgabe wird seitens CDE-Lösung ein automatisierter Prozess angestoßen, der den in der Aufgabe benannten CDE-Nutzer automatisiert und ohne weitere Zuweisung durch den Aufgaben-Ersteller benachrichtigt; alle DWG-integrierte Aufgaben werden sowohl für den Ersteller als auch für die erwähnten Nutzer in den jeweiligen Projekträumen per Übersicht angezeigt, einschließlich Bearbeitungsstand (Fristdarstellung). | 1 | 2 | ||||
| B34 | Volltext-Suche in Plandateien | Die Suchfunktion ermöglicht auch die Erkennung und Verarbeitung von Informationen mindestens in Planköpfen und Raumstempeln von DWG und DXF Dateien während der Bedienung der Suchfunktion gemäß Kapitel 3.4 dieses Kriterienkatalogs. Das bedeutet, dass die Suchfunktion der CDE-Lösung bei Eingabe z.B. des Suchbefehls "Raumnummer 15 BGF" im Projektraum für das Institut XY die betreffende/n DWG-Datei/en im Ergebnis darstellt und auch die aus den Raumstempel ausgelesene Angabe der Bruttogeschossfläche. | 1.4 | 2 | ||||
| B35 | DWG-basierte Markierfähigkeit | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, dass Nutzer direkt auf der CDE-Lösung und ohne manuell in ein Autorensystem zu wechseln bzw. ohne die Datei herunter zu laden und manuell zu öffnen, Markierungen (mindestens Wolken- oder Rechteckform, plus Kreis, plus Freihand-Form) in einer bestimmten Größe bzw. Skalierung (via Mausbedienung) zu realisieren und hierfür eine Farbe auszuwählen. Zur Farbauswahl müssen mindestens 3 verschiedene Farben stehen. Die Markierfunktion beinhaltet auch, dass Nutzer die von Ihnen realisierte Markierung entweder ausschließlich für sie selbst verwenden oder diese via geeigneter CDE-Funktion (z.B. im Dateiverlauf oder als Metadaten) mit anderen Nutzer teilen bzw. diese publizieren. | 1.4 | 2 | ||||
| B36 | DWG-basierte Text- bzw. Kommentarfunktion | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, dass Nutzer direkt auf der CDE und ohne manuell in ein Autorensystem zu wechseln bzw. ohne die Datei herunter zu laden und manuell zu öffnen, in einer DWG Datei ein Textfeld bzw. ein Kommentarfeld hinzuzufügen und hierfür eine Farbe auszuwählen. Zur Farbauswahl müssen mindestens 3 verschiedene Farben stehen. Die Kommentarfunktion beinhaltet auch, dass Nutzer den von Ihnen realisierten Kommentar entweder ausschließlich für sie selbst verwenden oder diese via geeigneter CDE-Funktion mit anderen Nutzer teilen bzw. diese publizieren. | 1 | 2 | ||||
| B37 | Live Bemessung (Maßnehmen) in DWG Dateien | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, dass ein präzises Live-Messen bzw. Maßnehmen anhand der DWG-basierten Fangpunkte der Linien oder Polygone mittels integriertem Lineal in DWG Dateien realisiert werden kann, ohne dass die DWG Datei durch den Nutzer manuell von der CDE heruntergeladen bzw. manuell geöffnet werden muss. Dies beinhaltet auch, dass sowohl Linienstrecken als auch Flächen gemessen werden können. | 1.4 | 2 | ||||
| B38 | Automatisierter Planstandsvergleich mittels DWG | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, dass mindestens zwei verschiedene DWG Pläne d.h. verschiedene Planungsstände, von der CDE automatisiert verglichen werden. Über diese Funktion soll für die 22 Baubevollmächtigten sowie für die über 80 Institute der Auftraggeber ermöglicht werden, dass Änderungen bzw. Nachträge bzw. Mängelbeseitigungen oder andere Bearbeitungsstände von DWG-basierten Projekten automatisiert durch die CDE, d.h. ohne weitere Aktion der Nutzer, über einen DWG-Datei-Vergleich auf der CDE verfolgt und anzeigt werden. Der Vergleich ermöglicht sowohl eine Überlagerung von mindestens 2 DWG Dateien (d.h. Darstellung der zu vergleichenden DWGs in einer Grafik auf der CDE) als auch eine Ansicht nebeneinander inklusive eines dynamischen, vom Nutzer bedienbaren Schiebereglers ("Dynamics Split Screen Ansicht"). | 1.4 | 2 | ||||
| Bewertungskriterien für: erweiterte BIM-bezogene Funktionen | 0 | 1 | 2 | |||||
| B39 | Live Bemessung (Maßnehmen) im IFC-Modell: Mehrpunktmessung | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber ohne nachvertragliche Kosten, dass BIM-Modelle im IFC-Format in Echtzeit (Live während der Nutzung der auf der CDE dargestellten IFC-Modelle) bemessen werden können. Hierfür steht für CDE Nutzer eine Mehrpunkt-Messfunktion bzw. eine polytopfähige Messfunktion zur Verfügung: Abstände sowie Strecken / Routen und mehrere Punkte / Abschnitte können für Räume bzw. Flächen und für Anlagen-bezogene Modellinhalte so durchgeführt werden, dass eine vom Nutzer mit dem Maus-Cursor beliebig gewählte Route gemessen werden kann. Beispiel: der Fluchtweg kann über 3 Etagen hinweg im IFC-Modell wird durch mehrere Räume und Ebenen gemessen werden. Die Messergebnisse werden für den Nutzer in Echtzeit (live) dargestellt. Die Messergebnisse können für den Nutzer gespeichert werden (z.B. als Kommentar) und an andere Nutzer geteilt / versendet werden. | 1 | 2 | ||||
| B40 | IFC-Attribute-Veränderung auf der CDE | Die CDE-Lösung soll es dem Auftraggeber optional ermöglichen, bereits im IFC-Modell enthaltene Property Sets (PSets) auf Parameter-Ebene direkt im Nutzerbereich der Anwendung anzupassen, ohne dass hierfür gesonderte nachvertragliche Kosten entstehen. Änderungen sollen sich sowohl auf die Benennung von PSets als auch auf deren Parameterumfang und die hinterlegten Werte beziehen können; hierzu zählen insbesondere Umbenennungen, Ergänzungen, Anpassungen und Löschungen einzelner Parameter. Die Bearbeitung soll ausschließlich innerhalb der CDE-Oberfläche erfolgen und der projektspezifischen Anreicherung oder Korrektur von Modellinformationen dienen. Zur Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit soll die CDE-Lösung sämtliche Änderungen an PSets in einem Audit-Trail protokollieren. Der Audit-Trail soll mindestens dokumentieren, welcher Nutzer, zu welchem Zeitpunkt, an welchem PSet bzw. Parameter und in welcher Form eine Änderung vorgenommen hat. Dabei soll erkennbar sein, ob ein PSet, ein Parametername oder ein Parameterwert neu angelegt, geändert oder gelöscht wurde. Die Protokollierung soll für berechtigte Nutzer einsehbar und nachvollziehbar bereitgestellt werden. Dieses Funktionsmerkmal soll als optionale Erweiterung angeboten werden und insbesondere Szenarien unterstützen, in denen modellbasierte Informationen projektspezifisch ergänzt oder verfeinert werden müssen, ohne dass dadurch die Governance oder Konsistenz der Originalmodelle unzulässig beeinträchtigt wird. | 1.4 | 2 | ||||
| B41 | Verknüpfung Dateien mit IFC-Modellen | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber ohne nachvertragliche Kosten, dass Nutzer beliebig viele auf der CDE gespeicherte Dateien (z.B. PDF, DOC, DWG, DXF, XLS) mit einem IFC-Modell verlinken können. Bei der Anzeige des IFC-Modells und der jeweiligen Dateien auf der CDE werden für Nutzer auch die damit vernetzten / verlinkten / verbundenen Dateien bzw. IFC-Modelle angezeigt. Beispiel: das IFC-Modell Geb. 014_ARC_LPH5_R4_OK.ifc vom Nutzer A ausgewählt und mit allen Montageplänen verlinkt. Nutzer B erkennt beim Betrachten einer der Werk- und Montagepläne, dass diese Datei mit einem IFC-Modell vernetzt / verlinkt ist und kann direkt dorthin navigieren. | 1.4 | 2 | ||||
| B42 | Verknüpfung Dateien mit IFC-Modellelementen | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber ohne nachvertragliche Kosten, dass Nutzer beliebig viele auf der CDE gespeicherte Dateien (z.B. PDF, DOC, DWG, DXF, XLS) an IFC-Modellelemente (z.B. Räume, Anlagenelemente) verlinken / vernetzen können. Bei der Anzeige des IFC-Modellelements und der jeweiligen Dateien auf der CDE-Lösung werden für Nutzer auch die damit vernetzten / verlinkten / verbundenen Dateien bzw. IFC-Modelle angezeigt. Beispiel: die modellierte Brandschutzklappe Geb. Z_E1_R14_BSK_0032 wird vom CDE Nutzer im IFC-Modell vom Nutzer A ausgewählt und mit dem Montageplan Geb. Z_E1_R14_BSK_Einbau.dwg sowie mit dem Wartungsprotokoll Geb. Z_E1_R14_BSK_0032_WRT.xls verlinkt. Nutzer B erkennt beim Betrachten des Wartungsprotokolls Geb. Z_E1_R14_BSK_0032_WRT.xls, dass diese Datei mit einem IFC-Modellelement vernetzt / verlinkt ist und kann direkt dorthin navigieren. | 1.4 | 2 | ||||
| B43 | Automatisierter IFC-Modell-Vergleich | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, dass mindestens zwei verschiedene IFC-Modelle (d.h. verschiedene Planungsstände), von der CDE automatisiert verglichen werden. Über diese Funktion soll für die 22 Baubevollmächtigten sowie für die über 80 Institute der Auftraggeber ermöglicht werden, dass Änderungen bzw. Nachträge bzw. Mängelbeseitigungen oder andere Bearbeitungsstände von IFC-basierten Projekten automatisiert durch die CDE, d.h. ohne weitere Aktion der Nutzer, über einen IFC-Modellversionsvergleich auf der CDE-Lösung verfolgt und anzeigt werden. Der Vergleich ermöglicht sowohl eine Überlagerung von mindestens 2 IFC Dateien (d.h. Darstellung der zu vergleichenden IFCs in einer Grafik auf der CDE) als auch eine Ansicht nebeneinander inklusive eines dynamischen, vom Nutzer bedienbaren Schiebereglers ("Dynamics Split Screen Ansicht"). Die Erfassung der Änderungen beinhalten mindestens den Vergleich "neues Element hinzugefügt", "Element geändert" und "Element gelöscht". | 2.3 | 2 | ||||
| B44 | Automatisierter Revit-Modell-Vergleich (RVT) / Navisworks (NWD, NWF) | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, dass mindestens zwei verschiedene RVT oder NDW oder NWF Modelle (d.h. verschiedene Planungsstände), von der CDE automatisiert verglichen werden. Über diese Funktion soll für die 22 Baubevollmächtigten sowie für die über 80 Institute der Auftraggeber ermöglicht werden, dass Änderungen bzw. Nachträge bzw. Mängelbeseitigungen oder andere Bearbeitungsstände von RVT/NWD/NWF-basierten Projekten automatisiert durch die CDE, d.h. ohne weitere Aktion der Nutzer, über einen RVT/NWD/NWF-Modellversionsvergleich auf der CDE verfolgt und anzeigt werden. Der Vergleich ermöglicht sowohl eine Überlagerung von mindestens 2 IFC Dateien (d.h. Darstellung der zu vergleichenden RVTs/NWDs/NWFs in einer Grafik auf der CDE-Lösung) als auch eine Ansicht nebeneinander inklusive eines dynamischen, vom Nutzer bedienbaren Schiebereglers ("Dynamics Split Screen Ansicht"). Die Erfassung der Änderungen beinhalten mindestens den Vergleich "neues Element hinzugefügt", "Element geändert" und "Element gelöscht". | 1 | 2 | ||||
| B45 | Automatisierter mixed BIM-Modell-Vergleich für IFC/RVT/NWD/NWF | Die CDE-Lösung ermöglicht für den Auftraggeber, mit eigenen Mitteln und ohne nachvertragliche Kosten, dass mindestens zwei verschiedene Mixed BIM Modelle (d.h. verschiedene Planungsstände) in IFC/RVT/NWD/NWF, von der CDE automatisiert verglichen werden. Über diese Funktion soll für die 22 Baubevollmächtigten sowie für die über 80 Institute der Auftraggeber ermöglicht werden, dass Änderungen bzw. Nachträge bzw. Mängelbeseitigungen oder andere Bearbeitungsstände von Mixed BIM-basierten Projekten mit IFC/RVT/NWD/NWF automatisiert durch die CDE, d.h. ohne weitere Aktion der Nutzer, über einen IFC/RVT/NWD/NWF-Modellversionsvergleich auf der CDE verfolgt und anzeigt werden. Der Vergleich ermöglicht sowohl eine Überlagerung von mindestens 2 IFC und RVT/NWD/NWF Dateien (d.h. Darstellung der zu vergleichenden IFCs/RVTs/NWDs/NWFs in einer Grafik auf der CDE) als auch eine Ansicht nebeneinander inklusive eines dynamischen, vom Nutzer bedienbaren Schiebereglers ("Dynamics Split Screen Ansicht"). Die Erfassung der Änderungen beinhalten mindestens den Vergleich "neues Element hinzugefügt", "Element geändert" und "Element gelöscht". | 2.3 | 2 | ||||
| B46 | Fein granulare Rechteverwaltung und Sichtbarkeitssteuerung innerhalb der CDE | Die CDE-Lösung ermöglicht dem Auftraggeber die selbstständige Verwaltung von Rollen, Rechten und Sichtbarkeiten durch eigene Administratoren ohne nachvertragliche Kosten. Sichtbarkeit und Zugriffsrechte können mindestens auf Projekt- und Ordnerebene sowie zusätzlich auf Dateityp- oder Dateiebene konfiguriert werden. Die Lösung unterstützt Rechtevererbung, Mehrfachrollen sowie die Nachvollziehbarkeit von Änderungen an Rollen, Rechten und Sichtbarkeiten. | 1.7 | 2 | ||||
| B47 | Supportstruktur, Ticketprozesse und Nutzerkommunikation | Der Anbieter stellt für den Betrieb der CDE eine dokumentierte Supportorganisation mit 1st-, 2nd- und 3rd-Level-Support, definierten Eskalationsprozessen, geregelten Schnittstellen zum Auftraggeber, dokumentierten Reaktions- und Bearbeitungszeiten, einem strukturierten Ticketprozess über ein geeignetes Supportsystem sowie deutschsprachigem Kundensupport auf mindestens Sprachniveau C1 bereit. | 1.4 | 2 | ||||
| B48 | Exportfähigkeit und selektive Metadatenübernahme aus Archivsystemen | Die CDE-Lösung ermöglicht den Export von Projekt- und Archivdaten in strukturierten, standardisierten Formaten, insbesondere PDF/A, DWG, DXF, IFC und XLSX, unter Erhalt relevanter Struktur- und Benennungsinformationen. Darüber hinaus unterstützt die Lösung die selektive Übernahme, Zuordnung und Pflege von Metadaten aus Altsystemen, insbesondere aus Formaten wie Excel, JSON oder XML, sowie die Verarbeitung klassifikationsbasierter Metadatenmodelle wie GEFMA 922 oder DIN 276 innerhalb der CDE. | 3.2 | 2 | ||||
| Bewertungskriterien für: Schnittstellen, Datenintegration und Systemkopplung | 0 | 1 | 2 | |||||
| B49 | Projektmanagement-Software bezogene API zum CDE-Import von Projektkenndaten sowie von Termin- und Kostenberichten | Die CDE‑Lösung unterstützt den Import strukturierter Projektkenndaten aus der beim Auftraggeber betriebenen Projektmanagement‑Lösung. Hierzu stellt der Auftragnehmer eine standardisierte Möglichkeit bereit, ausgewählte Projektdaten wie die Projektnummer, grundlegende Projektbeschreibungen sowie Informationen zu aktuellen Projektphasen und Meilensteinen in den entsprechenden CDE‑Projekträumen anzuzeigen. Die Daten werden von der Projektmanagement‑Lösung in regelmäßigen Intervallen über standardisierte Formate wie CSV, XML oder JSON bereitgestellt und können über REST‑ oder SOAP‑basierte Mechanismen von der CDE‑Lösung übernommen werden. Die technische Umsetzung des Imports – einschließlich eventueller Skripte oder nutzerseitig auslösbarer Aktualisierungen – erfolgt in Abstimmung mit dem Auftraggeber und ohne feste Vorgaben zu Datenmodell, Meilensteinlogik oder SAP‑Anbindungen im Kriterienkatalog. Die aus der Projektmanagement‑Lösung übernommenen Informationen sind in der CDE nur für definierte Nutzergruppen sichtbar, sodass die Sichtbarkeit auf Projektleitende oder weitere autorisierte Nutzer eingeschränkt werden kann. Darüber hinaus können in der Projektmanagement‑Lösung erzeugte Berichte in gängigen Formaten wie PDF, HTML, CSV oder Excel optional in den korrespondierenden CDE‑Projekträumen zur Verfügung gestellt werden. Dieses Kriterium ist als optionale Integrationsmöglichkeit ausgestaltet und wird im Rahmen der Projektumsetzung gemeinsam mit dem Auftraggeber fachlich konkretisiert. | 4.5 | 2 | ||||
| B50 | Vertragsmanagementtool-bezogene API zum CDE-Import von Vertragsdokumenten | Die CDE‑Lösung unterstützt den Import ausgewählter vertragsbezogener Informationen aus dem beim Auftraggeber betriebenen Vertragsmanagement‑System. Hierzu können strukturierte Metadaten wie Vertragsnummern, beschreibende Projektdaten oder Fristen sowie klickbare Links zu im Vertragsmanagement‑System hinterlegten Vertragsdokumenten übernommen und im zugehörigen CDE‑Projektraum angezeigt werden. Die Daten werden vom Vertragsmanagement‑System in standardisierten Formaten wie REST‑JSON, CSV oder vergleichbaren strukturierten Exporten bereitgestellt und von der CDE‑Lösung in regelmäßigen Intervallen oder über nutzerseitig initialisierte Abfragen eingelesen. Die dargestellten Informationen sind in der CDE nur für definierte Nutzergruppen sichtbar, sodass der Zugriff auf Projektleitende oder andere autorisierte Personen beschränkt werden kann. Die konkrete technische Ausgestaltung der Integration wird im Rahmen der Projektumsetzung gemeinsam mit dem Auftraggeber abgestimmt und kann bei Bedarf auch auf ein vereinfachtes Link‑ oder Datei‑Handling reduziert werden. Dieses Kriterium ist als optionale Erweiterung vorgesehen und wird nur umgesetzt, sofern es fachlich und organisatorisch im Zusammenspiel mit dem bestehenden Vertragsmanagement‑System erforderlich ist. | 4.5 | 2 | ||||
| B51 | Bereitstellung von Archivräumen auf der CDE | Die CDE‑Lösung unterstützt die strukturierte Übernahme abgeschlossener Projektdaten in ein vom Auftraggeber betriebenes Archiv‑ oder Dokumentenmanagement‑System. Hierfür stellt der Auftragnehmer eine vollständige Exportfunktion bereit, mit der alle für die langfristige Aufbewahrung relevanten Projektdaten – einschließlich Dateien, Metadaten, Container‑Strukturen und Zuordnungsinformationen – in offenen und dokumentierten Formaten exportiert werden können. Der Export wird durch den Auftraggeber mit eigenen Mitteln ausgelöst, verursacht keine nachvertraglichen Kosten und kann projektweise durchgeführt werden. Die CDE‑Lösung stellt sicher, dass sämtliche Projektdaten in einem maschinenlesbaren, nachvollziehbaren Format bereitgestellt werden, das eine spätere Übernahme in ein Archivsystem ermöglicht, ohne dass eine spezifische Systemkopplung oder eine vorgelagerte Migration bestehender Bestandsdaten erforderlich ist. Die konkrete technische Ausgestaltung des Exports – einschließlich der Formate und Strukturierung – wird im Zuge der Projektumsetzung in Abstimmung mit dem Auftraggeber festgelegt. Die Archivsystemnutzung liegt außerhalb des produktiven CDE‑Betriebs; die CDE‑Lösung dient weiterhin primär der aktiven Projektarbeit. | 5 | 2 | ||||
| B52 | Fortlaufende Anpassungen und Aktualisierungen der Schnittstellen | Der Auftragnehmer hat die technische und organisatorische Fähigkeit, die seinerseits entwickelten und betriebenen API von seiner CDE-SaaS Lösung zu Auftraggeber-seitig betriebenen Fremdsystemen nach der Entwicklung und Bereitstellung fortlaufend und nach ggf. geänderten rechtlichen / gesetzlichen sowie Auftraggeber-seitigen Anforderungen bzgl. Funktionalitäten, Sicherheitsaspekten und Durchführungsprinizien anzupassen. Für die Erfüllung dieses Kriteriums berücksichtigt der Auftragnehmer die Einhaltung der Kriterien 1.3.1 bis einschließlich 1.3.5 dieses Kriterienkatalogs. | 3.2 | 2 | ||||
| B53 | Support-Hotline und Ticket-System Verwaltung für CDE-Admins, CDE-Nutzer und IT-Fachstellen | Der Auftragnehmer stellt für die CDE‑Lösung einen qualifizierten 2nd‑ und 3rd‑Level‑Support bereit, der über klar definierte und dokumentierte Kommunikationskanäle erreichbar ist und in deutscher Sprache (mindestens Sprachniveau C1) erfolgt. Der 1st‑Level‑Support kann durch den Auftraggeber oder einen durch ihn beauftragten Helpdesk erbracht werden; eine technische oder organisatorische Kopplung an spezifische Support‑Systeme des Auftraggebers ist nicht zwingend erforderlich. Der Auftragnehmer beschreibt seinen Supportprozess einschließlich der verwendeten Tools, der Erreichbarkeiten sowie der Reaktions- und Bearbeitungsfristen in Abstimmung mit den vertraglich zu vereinbarenden Service Levels. Supportanfragen werden nachvollziehbar dokumentiert, einschließlich Eingang, Inhalt, Antwort und Abschlusszeitpunkt, sodass ein nutzerbezogenes Wissensmanagement möglich ist. Der 2nd‑ und 3rd‑Level‑Support des Auftragnehmers steht werktags von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr (MEZ) zur Verfügung und unterstützt sowohl Anwenderinnen und Anwender als auch die IT‑Fachstellen des Auftraggebers. Die Erbringung des Supports erfolgt ausschließlich aus EU‑Mitgliedstaaten sowie aus der Schweiz, Norwegen, Finnland oder anderen Ländern mit einem Angemessenheitsbeschluss gemäß Artikel 45 DSGVO; eine Leistungserbringung aus Staaten gemäß § 13 Absatz 1 Nummer 17 SÜG oder § 32 SÜG ist ausgeschlossen. Dieses Kriterium ist als optionale Leistungsanforderung ausgestaltet und dient der Sicherstellung eines qualifizierten und nachvollziehbaren Supports ohne zwingende Integration in die Support‑Infrastruktur des Auftraggebers. | 2.3 | 2 | ||||
| B54 | WebDAV-basierter Dateizugriff | Die CDE-Lösung soll eine standardisierte WebDAV-Schnittstelle bereitstellen, über die berechtigte Nutzer projektbezogen auf Ordner- und Dateistrukturen der CDE über den Windows Explorer zugreifen können. Der Zugriff soll mindestens das Lesen, Öffnen, Kopieren und – soweit rollen- und rechtebezogen freigegeben – das Speichern bzw. Ablegen von Dateien ermöglichen. Die Berechtigungsstrukturen der CDE sollen hierbei erhalten bleiben. | 3.2 | 2 |