TGZ_BDC_Allg_Baubeschreibung.pdf

Bauwasserversorgung mit 370 m Trinkwasserdruckrohr aus PE-HD

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 26.09.2026, 23:49 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe.de

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DARSTELLUNG BAUAUFGABE

Allgemeine Baubeschreibung

Bauaufgabe:

Neubau Business Development Center (BDC)

Auf dem Weinbergcampus soll mit dem Neubau des Business Development Center (BDC), einem 4-geschossigem Laborgebäude mit Büroflächen und einem Staffelgeschoss, und einem weiteren Laborgebäude ein neues Gründerzentrum entstehen. Im Rahmen der Bebauung des Grundstückes erhalten Start-up-Unternehmen die Möglichkeit in dem Neubau BDC Labor- und Büroflächen anzumieten.

Im Zuge der Baumaßnahme des BDC wird ein weiterer Neubau, das Center for Sustainable Materials and Energy (CSME) auf dem angrenzenden Grundstück entstehen, dessen Erreichbarkeit bzw. Erschließung über das Grundstück des BDC führt.

Auf der Gebäudesüdseite befindet sich der Hauptzugang zum BDC mit einem sogenannten Kopfbau, auf der Gebäuderückseite, im Norden, befindet sich der Zugang auf einem Campusplatz der mit der Realisierung des Nachbar- gebäudes, des CSME entsteht. Das BDC besitzt einen begrünten Innenhof.

Nutzung:

Im Erdgeschoss des Gebäudes, das Gebäude ist nicht unterkellert, befindet sich eine Durchmischung von Nutzungen. Neben dem Hauptzugang mit Foyer, befinden sich auf der Westseite die Zentralen und Anschlussräume der Haustechnik. Ferner sind im Erdgeschoss Labore mit Lagerflächen, Büroräume und die Logistik- und Anlieferung untergebracht. Über einen Lastenaufzug wird das Gebäude labortechnisch versorgt, ein weiterer Personenaufzug steht im Kopfbau zur Verfügung.

In den Obergeschossen der Ebenen 01, 02 und 03 befinden sich regelhaft jeweils ein Laborbereich auf der Gebäudeost- und Westseite. Ein Laborbereich verfügt über 4 Standardlabore sowie einer Nebenraumspange. In der nördlichen Gebäudespange befinden sich die Büroräume mit Toiletten. Der Kopfbau beherbergt Büroräumlichkeiten mit gemeinschaftlich, flexibel nutzbaren Arbeitsbereichen mit Toiletten und Teeküchen.

Die Ebene 04 beherbergt zwei große Lüftungszentralen, eine Kältemaschine und Kältezentrale, BMA/BOS, eine NSHV sowie das Notstrom-Aggregat. Im Kopfbau befinden sich auf der Ebene 04 und 05 flexible Büroräumlichkeiten mit Toiletten und Teeküchen.

Grundstück - Erschließung:

Entlang der Heideallee des Grundstücks BDC befindet sich ein Gehölzstreifen, der erhalten wird und frei von jeglichen Baumaßnahmen ist. Auf der gegenüberliegenden Straße, dem Weinbergweg, erfolgt die Erschließung und Zufahrt auf das Grundstück, die gleich der Zu- und Abfahrt für den Baubetrieb ist. PKW-Stellplätze werden oberirdisch im Zuge der Freianlage erstellt.

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Bauabfolge:

Wie in den Bauphasenübersichten (s. zugehörige Planunterlagen) gezeigt, ist eine Bauabfolge zur Herstellung der Gesamtmaßnahme und des gesamten Gebäudes notwendig und geplant. Die Freimachung des Geländes und auf dem Grundstück notwendige Infrastrukturmaßnahmen zur Gebäudeerschließung mit Wasser, Abwasser und Fernwärme erfolgt in einem ersten vorauslaufenden Schritt, bevor in einem zweiten Schritt mit der Baustelleneinrichtung, bestehend aus Sanitär- und Besprechungscontainer, den Erd- Spezialtiefbauarbeiten und den Rohbauarbeiten des BDC begonnen werden kann. (s. zugehörige Planunterlagen)

Im Zuge der frühen Bauphase sind Maßnahmen zum Schutz schützenswerter Bäume entlang des Weinbergweges erforderlich. Die Herstellung der Baugrube erfolgt unter Berücksichtigung dieser Randbedingungen.

Arbeiten anderer Unternehmer auf der Baustelle:

Die Bauphasenplanung beinhaltet ebenso die Nachbarbaustelle des CSME, die, zeitlich um einige Monate versetzt, parallel stattfindet. Deren Baustellenandienung erfolgt über die Zuwegung / Baustraße des Grundstücks des BDC.

Aufgrund der in weiten Teilen parallellaufenden Maßnahme CSME ist von zeitlich überlagernden Andienungsverkehren auszugehen. Die gemeinsame Nutzung der Baustraße erfordert eine abgestimmte Bauablaufkoordination, die in den weiteren Ausschreibungsunterlagen konkretisiert wird.

Aufbau der übergeordneten Baustelleneinrichtung vorlaufend und zu Beginn der Rohbauarbeiten BDC, Umbaumaßnahmen der übergeordneten Baustelleneinrichtung (Sanitär- Besprechungscontainer etc.) während den Rohbauarbeiten BDC für den Neubau CSME. (s. zugehörige Planunterlagen)

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sich mit den parallel auf der Baustelle arbeitenden Firmen im Rahmen seiner Leistungserbringung abzustimmen und zu koordinieren.

Baustellenlogistik / Transportlogistik:

Der AN hat planerisch und kalkulatorisch folgendes zu berücksichtigen:

  • Zeitgleich zu der hier ausgeschriebenen Baumaßnahme BDC wird parallellaufend die Baumaßnahmen CSME am benachbarten direkt angrenzenden Baustandort durch Dritte ausgeführt. Die Erschließung bzw. Zuwegung aller Bautätigkeiten für das CSME erfolgt ausschließlich über die Parzelle des BDC (siehe Baustelleneinrichtungsplan).

  • Weiterhin erfolgen auf der im Baustellenübersichtsplan gekennzeichneten nördlichen Baustellen Zu- und Abfahrtsstraße des BDC täglich baustellenbetriebliche Transporte zur Erstellung der benachbarten Baumaßnahme CSME. Eine Störung des Baustellenbetriebs und des Zu- und Abtransports von Baustellenpersonal und -material ist zu vermeiden.

Die Ausführung der Phase Rohbau BDC und, zeitversetzt, die Phase Rohbau CSME wird ohne Baustellenlogistik geführt, da in dieser Phase ausschließlich zwei Ausführende tätig sind (Alleinstellungs-merkmal Rohbaugewerk). Trotzdem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Maß an Kooperations- und Koordinationsbereitschaft der beiden beteiligten Rohbaugewerke eingefordert wird und die logistische Eigenverantwortung der beiden Ausführenden hiermit verbunden ist.

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Nach Abschluss des Rohbaus BDC/CSME sind mit der Leistungsaufnahme weiterer Gewerke für die jeweilige Leistungserfüllung logistische Leistungen im Transportmanagement und Flächenmanagement eines jeden Auftragnehmers verbunden, auf die hier ausdrücklich hingewiesen wird.

Für die Lieferverkehrssteuerung, die Avisierung und das Transportmanagement, d.h. für die Materialanlieferung- und Verbringung, ist es aus den benannten Gründen der Baustellenzuwegungs- und Einrichtungsflächen unerlässlich, dass durch den AN hierfür sämtliche notwendige Angaben der Baustellenlogistik (OÜ) mitgeteilt werden. Insbesondere der Anlieferungszeitpunkt, die Fahrzeuge und die Entladezeiten sind der Baustellenlogistik (OÜ) mit einem mehrtägigen Vorlauf, mind. 5 Tage vorher, anzumelden. Die Entladezeiten sind auf das notwendige zeitliche Maß zu begrenzen, d.h. es ist Just-In-Time anzuliefern und umgehend zu entladen. Gleiches gilt im Sinne des Flächenmanagements für notwendige Baustoffzwischenlagerungen auf der Baustelleeinrichtungsfläche und die hierfür notwendigen Zeitfenster. Den Weisungen der Baustellenlogistik ist zwingend Folge zu leisten.

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung