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1 Allgemeines ............................................................................................................................................... 3
2 Messung von Bereichen für Abrechnung .................................................................................................. 4
3 Elektr.Energie ............................................................................................................................................ 4
3.1 Leitfabrikat ....................................................................................................................................... 4
3.2 Niederspannungsverteiler (Jean-Müller-Systeme oder vergleichbare) : ......................................... 4
3.3 Lüftungszentralen : .......................................................................................................................... 4
4 Wärme : ..................................................................................................................................................... 5
4.1 Leitfabrikat : ..................................................................................................................................... 5
4.2 Benötigte Zähler .............................................................................................................................. 5
4.2.1 Heisswasser ................................................................................................................................ 5
4.2.2 Dampf .......................................................................................................................................... 5
5 Kälte : ........................................................................................................................................................ 5
5.1 Leitfabrikat ...................................................................................................................................... 5
5.2 Benötigte Zähler .............................................................................................................................. 5
6 Wasser : .................................................................................................................................................... 5
6.1 Leitfabrikat ...................................................................................................................................... 5
6.2 Benötigte Zähler .............................................................................................................................. 5
6.2.1 Trinkwasser ................................................................................................................................ 5
6.2.2 Warmwasser ............................................................................................................................... 6
6.2.3 Brunnenwasser ............................................................................................................................ 6
6.2.4 Enthärtetes Wasser / vollentsalztes Wasser . ............................................................................. 6
7 Druckluft : .................................................................................................................................................. 6
7.1 Leitfabrikat ....................................................................................................................................... 6
7.2 Benötigte Zähler .............................................................................................................................. 6
8 Gebäudeleittechnik/Zählerfernerfassung .................................................................................................. 6
8.1 Anforderungen an Zählerfernerfassung : ........................................................................................ 6
9 Photovoltaik .............................................................................................................................................. 6
9.1 Anforderungen an Zählerfernerfassung : ........................................................................................ 6
10 Dokumentation : ...................................................................................................................................... 10
11 Kontaktdaten : ......................................................................................................................................... 10
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1 Allgemeines:
Die Zählerstruktur und Ausführung ist mit dem Energiemanagement des Nutzers abzustimmen.
Alle Zähler werden auf das Energie Controllingsystem aufgenommen.
Die Messtechnik ist so zu planen, dass späteres Energiecontrolling und Anlagenoptimierung bei allen
größeren Verbrauchern gewährleistet ist.
Insbesondere sind alle NSHV-Abgänge messtechnisch zu erfassen
Die Ausführung ist mit der KTG (Energiemanagement) abzusprechen.
Jeder verbaute Zähler ist digital zu erfassen. Nach Möglichkeit über das vorhandene M-Bus System.
Das M-Bus System muss integriert sein und der M-Bus DIN EN 1434-3 entsprechen. Aufgesetzte
Umsetzer sind nicht erlaubt. Die Datenübertragung soll innerhalb eines Gebäudes über einen M-Bus
erfolgen. Die Übergabe an das Energiemanagement erfolgt über die Anbindung an einen M-Bus
Master, der über das Netzwerk eingebunden werden muss. Entsprechend müssen in allen
Technikzentralen immer 2-5 Netzwerkanschlüsse für das Energiemanagement bereitgestellt werden,
so dass alle M-Bus Linien über einen M-Bus Koppler mit integriertem Gateway an das
Energiemanagementsystem (aktuell Messdas) angebunden werden.
In Gebäuden, in denen keine Anbindung mit einem Netzwerkanschluss möglich ist, müssen zentrale
Datenerfassungssysteme bereitgestellt werden, welche die M-Bus Erfassungen zusammenfassen und
via LTE an einen SFTP Server liefern. Die Hardware dafür kann beim Energiemanagement angefragt
werden, die dafür aktuell den MUC EASY PLUS, der Firma Solvimus nutzt.
Eine Veränderung der Verbrauchs- und Zählerstruktur ist grundsätzlich mit dem Energiemanagement
abzustimmen. Eine Anbindung weiterer Nutzer (z.B. Baustellen) kann nur mit geeichten Zählern
erfolgen, die immer fernerfasst werden müssen.
Einzelne Zähler sollten als LORAWAN Zähler verbaut werden, sofern der Empfang ermöglich werden
kann. Damit können die Installationskosten reduziert werden.
Bei jedem Umbau/Ausbau/Einbau von Zählern ist eine Dokumentation zu erstellen aus der transparent
hervorgeht, welchem Nutzer dieser Verbrauch zugeordnet wird und wie der Zähler in die Topologie
einzusortieren ist. Es ist ebenfalls abschließend sicherzustellen, dass die Messwerte in der
Energieerfassung „ankommen“. Dazu ist sicherzustellen, dass die Zähler mit einem M-Bus Kabel
verdrahtet sind und die Einbindung via Koppler in dem jeweiligem Gebäude auf das Kliniknetzwerk
erfolgt.
Gebäude von Fremdnutzern: Das Messkonzept gilt ebenfalls für alle Gebäudeeingangszähler von
anderen Nutzern. Auch diese Gebäude sind messtechnisch zu erfassen und die Daten via Netzwerk
auf das Energieerfassungssystem des UKHD zu übertragen. Zur Übertragung ist ein
Netzwerkanschluss des UKHD bereitzustellen und an diese die entsprechenden Zähler anzuschließen.
Alternativ kann eine Schnittstelle abgestimmt werden.
2 Messung von Bereichen für Abrechnung:
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Alle Abrechnungszähler und
Messwandler müssen geeicht sein.
Eine Abstimmung mit den Leitfabrikaten ist vorzunehmen
Bei Neuinstallationen sind grundsätzlich geeichte Zähler zu verwenden
Die Dokumentation der „Eichung“ ist im Original dem Energiemanagement zu überlassen
Eine separate Messung aller Medien ist grundsätzlich erforderlich für o Bereiche, bei denen vom Controlling eine interne separate Abrechnung gewünscht wird o Bereiche, die fremd abgerechnet werden müssen wegen Vermietung/Verpachtung (auch an Kliniktöchter); hier insbesondere Zentralsterilisation!
3 Elektr. Energie:
3.1 Leitfabrikat:
Messwandler: o keine Vorgabe für Leitfabrikat. o Ausführung als Messwandler (kleine Überstromkennzahl, Auslastung des Messwandlers muss eher im Bereich bis zu 120% der Wandler-Nenngröße liegen d.h. Sekundärstrom bis zu 1,2 A (bei 1 A
Nennstrom sekundär). o Sekundärstrom 1 A
Zähler: Firma EMH, Baureihe EHM-DIZ (aktuelle Generation G) oder höherwertiger
Schaltanlagen-Abgangsmessung (nur für interne Verbrauchserfassung ohne Abrechnung / Absprache
mit Herr Fürmann):
Zähler: o Grundsätzlich aus Baureihe DIZ bei EMH bestellen: Nennstrom: 1A-Zähler (kein 5||1 – Zähler!)
zusätzlich ist die Einhaltung folgender Regelungen zu prüfen:
Der Zähler hat mindestens so viele Vorkommastellen, dass innerhalb eines Jahres
kein Zählerüberlauf erfolgt (gesetzliche Vorgabe)
3.2 Niederspannungsverteiler (Jean-Müller-Systeme oder vergleichbare):
Jeder Schaltanlagen-Abgang gezählt: Hin- und Rückfluss, 2-Quadranten-Wirkarbeit.
Anbindung an das M-Bus System
3.3 Lüftungszentralen:
Einzelzähler in jedem Lüftungsschrank für „Lüftung plus zugehörige Hilfsantriebe“.
Anbindung an das M-Bus System
3.4 sonstige Verbraucher:
Einzelzähler für Großanlagen, nach Absprache mit KTG-Planung.
Siehe auch Abschnitt 1 (Messung von Bereichen für Abrechnung)
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4 Wärme:
4.1 Leitfabrikat:
Diehl Metering
Anbindung an das M-Bus System
4.2 Benötigte Zähler
4.2.1 Heißwasser
Zähler pro Übergabestelle von E.ON und Anbindung an das M-Bus System
Unterzähler: o Zähler für Wärmerückgewinnung und Anbindung an das M-Bus System o Siehe auch Abschnitt 1 (Messung von Bereichen für Abrechnung)
4.2.2 Dampf
4.3 Leitfabrikat:
Metra
Unterzähler: o Wärmeeinsatz für Dampferzeugung o Siehe auch Abschnitt 1 (Messung von Bereichen für Abrechnung)
5 Kälte:
5.1 Leitfabrikat:
Diehl Metering
5.2 Benötigte Zähler
Zähler pro Übergabestelle von E.ON und Anbindung an das M-Bus System
Unterzähler: o Siehe Abschnitt 1 (Messung von Bereichen für Abrechnung)
6 Wasser :
6.1 Leitfabrikat:
Diehl Metering und Anbindung an das M-Bus System
6.2 Benötigte Zähler
6.2.1 Trinkwasser:
Hauseingangszähler und Anbindung an das M-Bus System
Unterzähler und Anbindung an das M-Bus System: o Zähler für alle Anlagen mit einer erwarteten Wassermenge größer als 100 m3 pro Jahr.
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o Zähler Zufluss für Wasseraufbereitungsanlagen: Warmwasser, enthärtete Wässer aller Art. o Siehe auch Abschnitt 1 (Messung von Bereichen für Abrechnung)
6.2.2 Warmwasser: o Zähler für Kaltwasserzulauf und Anbindung an das M-Bus System
Unterzähler und Anbindung an das M-Bus System: o Siehe auch Abschnitt 1 (Messung von Bereichen für Abrechnung)
6.2.3 Brunnenwasser
Hauseingangszähler und Anbindung an das M-Bus System
Unterzähler und Anbindung an das M-Bus System: o Zähler für Beregnung (Außenanlagen, Zierbrunnen, Bewässerung inhouse, usw.) o Zufluss für Wasseraufbereitungsanlagen: Warmwasser, enthärtete Wässer aller Art. o Siehe auch Abschnitt 1 (Messung von Bereichen für Abrechnung)
6.2.4 Enthärtetes Wasser / vollentsalztes Wasser.
Zähler für produzierte Mengen und Anbindung an das M-Bus System
Siehe auch Abschnitt 1 (Messung von Bereichen für Abrechnung)
7 Druckluft:
7.1 Leitfabrikat:
Nach Absprache mit KTG-Energiemanagement
7.2 Benötigte Zähler
Unterzähler: o Stromzähler für Erzeugung (siehe bei Strom)
8 Gebäudeleittechnik/Zählerfernerfassung
8.1 Anforderungen an Zählerfernerfassung:
Aufteilung in getrennte M-Bus-Stiche, pro Stich maximal 60 Zähler.
Bei Neubeschaffung sind grundsätzlich Zähler mit integriertem M-Bus-Ausgang zu beschaffen und an
das M-Bus System anzuschließen.)
Zur Sicherstellung der Belange der Fernerfassung sind alle Bestellungen für Zähler und M-Bus-
Komponenten (Digital-Repeater usw.) für den Bereich Klinikum vom Energiemanagement
(Kontaktdaten siehe Abschnitt 11 Kontaktdaten:) abzuzeichnen. Das Energiemanagement gibt auch
Empfehlungen für Zählerfabrikate.
Für Zählerfernerfassung ist der genormte M-Bus DIN EN 1434-3 vorgeschrieben. o Achtung: Es ist darauf zu achten, dass die Zähler nicht nur hardwareseitig, sondern auch bzgl. Ausgabeprotokoll die Spezifikation nach DIN EN 1434-3 erfüllen.
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Mindestanforderungen: o Der Zähler wird immer über die Sekundäradresse angesprochen. o Die M-Bus-Ausgang des Zählers bzw. des M-Bus-Umsetzers muss eine Baudrate von mindestens 2400 haben (Soll = 2400 ... 9600). o Eine entsprechende Pufferbatterie für die Lebensdauer des Zählers oder M-Bus-Umsetzer (min. Lebensdauer 10 Jahre bzw. Eich Zeit des Zählers) muss vorhanden sein
Der Zähler muss periodisch (15 Minuten-Rhythmus) auslesbar sein; nicht zulässig sind Zähler, die nur
einmal am Tag ausgelesen werden können.
Eine Systemkompatibilität mit dem Programm Messdas ist zu garantieren.
Selbst erfasste Daten sind via Schnittstelle an das Programm Messdas des UKHD zu übertragen. Eine
Abstimmung hat hierüber schriftlich zu erfolgen und die Informationen zu den Zählern und damit
verbundenen Topologien sind schriftlich bereitzustellen.
Baustellenzähler: da Baustellenzähler regelmäßig nicht an ein M-Bus System anschließbar sind,
müssen Baustromzähler über ein anderes System erfasst werden, welches die Liveübertragung der
Zählerstände an einen SFTP Server sicherstellt. Hierbei ist entweder ein LORAWAN Stromzähler oder
aber ein Stromzähler mit Gateway und SIM-Karte zu wählen. Die technischen Konfigurationen sind
dem Energiemanagement mitzuteilen, so dass das Energiemanagement selbständig auf die
Zählerdaten zugreifen kann. Bei Nichtbeachtung hat das Energiemanagement das Recht den Zähler
gegen einen eigenen Zähler auszutauschen und die damit in Verbindung stehenden Kosten dem
Nutzer in Rechnung zu stellen.
9 Photovoltaik:
Für alle Erzeugungsanlagen im INF ist das Messkonzept Volleinspeisung zu wählen. Es sollen alle PV
Anlagen des UKHD auf das klinikeigene Netz einspeisen. Ausschließlich diesen Nutzern wird dann die
Leistung der Erzeugungsanlagen zur Verfügung gestellt.
Die durch die PV Anlagen erzeugte Leistung wird in keinem Fall an Dritte verkauft, oder diesen zur
weiteren Nutzung überlassen.
Jede PV Anlage muss mit zwei Glasfaseranschlüssen versehen werden, von denen einer mit der zentralen
Einspeisung im Umspannwerk INF verbunden sein muss, damit die PV Anlagen durch den Netzbetreiber
im Bedarfsfall gesteuert werden können.
Messkonzept für EEG- Anlagen im Niederspannungsnetz (Z1: Zähler für Bezug und Lieferung)
Z1: bis < 100kWh Zwei-Energierichtungs-Wirkverbrauchzähler
Z1: ab ≥ 100kWh Zwei-Energierichtungs-Lastgangzähler
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Z1: Zähler für Bezug und Lieferung
Z1B: Bezug
Z1L: Lieferung
Vorgaben der Messung entsprechend der technischen Mindestanforderung (VDE-AR-N 4100)
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10 Dokumentation:
Dokumentation der Zählertopologie (Darstellung Zählerbaum; Zuordnung versorgte
Bereiche/Verbraucher), technische Daten der Zähler, Einbauablesungen, usw., für gesamtes System
(Einzelzähler plus Schaltanlagenabgangszähler)
Dokumentation der Fernerfassungsparameter (Adressen usw.) in Excel-Tabelle zu übergeben.
11 Kontaktdaten:
Hardware und Fernerfassung:
Stefan Fürmann ( / 06221 – 56 – 37190)
Technisches Energiemanagement:
Andreas Claßen ( / 06221 – 56 – 36480)
Planung Photovoltaikprojekte INF:
Stephan Wills ( / 06221 – 56 – 310155)
Leitung Energiemanagement:
Jochen Grewe ( / 06221 – 56 – 38117)