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| Hygieneplan 50 Routinemäßig verwendete Desinfektionsmittel | TLP:GREEN | ||
|---|---|---|---|
| Allgemeine Angaben siehe Hygieneplan 1 | Geltungsbereich: UKHD | ||
| Erstellt: Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene (KHHYG), Einkauf und Apotheke | |||
| Inhaltliche Prüfung: Einkaufsleitung Hr. Andreas Stephan und Apotheker Dr. Dominic Störzinger |
50.1.1 Geltungsbereich
• Universitätsklinikum Heidelberg und alle zugehörigen Tochterunternehmen • Nicht in diesem Dokument dargestellt sind die in den AEMP der KSG eingesetzten Produkte sowie die für Reinigungs- und Desinfektionsgeräte (z.B. in der Endoskopaufbereitung) eingesetzten Produkte.
50.1.2 Zweck des Dokuments
a. Die Anwendung von Desinfektionsmitteln bzw. bestimmungsgemäß auch desinfizierend wirkenden Reinigungsmitteln wird durch dieses Dokument verbindlich für alle unter Geltungsbereich genannten Einrichtungen vorgegeben. Hautantiseptika (für Patienten) werden zurzeit nicht hier abgebildet, sondern gesondert mit der Apotheke geregelt. Wäschedesinfektionsmittel werden direkt durch die KSG beschafft. b. Die Wirksamkeit der Desinfektion wird auf der Basis der VAH-Liste durch die Sektion KHHYG bewertet, außerdem fließen in die Bewertung Aspekte der Anwendung und die Herstellerangaben der zu desinfizierenden Medizinprodukte bzw. Oberflächen ein. Weitere die Beschaffungspolitik des UKHD beeinflussende Faktoren werden durch den GB Konzerneinkauf bewertet und betreffen beispielsweise Wirtschaftlichkeit, Vertrags/Vergabe-Aspekte und Logistik. c. Ausnahmen bedürfen einer fachlichen Genehmigung durch die Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene. Diese wird erteilt, wenn es nachvollziehbare Gründe für die Anschaffung und Verwendung von anderen als den in dieser Liste aufgeführten Routine-Desinfektionsmitteln gibt. Dies können besondere Wirkspektren/Anwendungsbereiche oder Vorgaben von Herstellern beispielsweise von Medizinprodukten oder Studien-Pharmaka und/oder schriftliche Vorgaben von Behörden und/oder Auditoren sein. Anträgen auf Ausnahmen sind mit Begründung vorab an das Sekretariat des Bereichs KHHYG unter sekretariat-kh.HYG@med.uni-heidelberg.de zu senden.
50.1.3 Prozessverantwortliche und Zielgruppe
a. Die Pflege dieser Liste obliegt der Leitung der Sektion KHHYG im Benehmen mit GB Konzerneinkauf und Apotheke. b. Mitarbeitende des GB Konzerneinkaufs werden nur Mittel beschaffen, die hier aufgeführt sind oder für die eine gültige Ausnahmegenehmigung (siehe 50.9) vorliegt. c. Mitarbeitende der Sektion KHHYG empfehlen nur Mittel, die hier aufgeführt sind oder für die eine gültige Ausnahmegenehmigung (siehe 50.9) vorliegt.
50.1.4 Abkürzungen
KHHYG Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene, Zentrum für Infektiologie, UKHD KRINKO Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert-Koch-Institut VAH Verbund für Angewandte Hygiene (Link zur Desinfektionsmittelliste)
50.2 Händedesinfektionsmittel
| Präparat | Hersteller / Lieferant | SAP-Materialnr. | Im UKHD eingesetzt für Wirkspektrum |
|---|---|---|---|
| Sterillium®classic pure | Hartmann | 01053790 (100 ml) 01003314 (500 ml) 01003315 (1 Liter) | Basishygiene1 |
| Desderman®pure | Schülke | 01102328 (500 ml) 01102327 (1 Liter) | Basishygiene1 und begrenzt viruzid plus |
| Sterillium®Virugard | Hartmann | 01113051 (100 ml), 01053022 (500 ml) 01081950 (1 Liter) | Basishygiene und viruzid |
01081950 (1 Liter)
1 Basishygiene bedeutet hier die bakterizide, levurozide und begrenzt viruzide Wirksamkeit – somit beispielsweise auch gegen MRE, SARS-CoV-2, Hepatitis B/C, HIV, Influenza, Candida auris.
| roXtra ID | Version | Freigabe Datum | Freigegeben von | Seite |
|---|---|---|---|---|
| 177986 | 008 | 07.08.2026 | PD Dr. Christian Brandt, Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene | 1 von 5 |
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| Hygieneplan 50 Routinemäßig verwendete Desinfektionsmittel | TLP:GREEN | ||
|---|---|---|---|
| Allgemeine Angaben siehe Hygieneplan 1 | Geltungsbereich: UKHD | ||
| Erstellt: Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene (KHHYG), Einkauf und Apotheke | |||
| Inhaltliche Prüfung: Einkaufsleitung Hr. Andreas Stephan und Apotheker Dr. Dominic Störzinger |
50.3 Antiseptische Präparate zur Anwendung an Patienten
50.3.1 Haut-Antiseptika
| Anwendung | Remanenz2 | Präparat | Wirkstoff | Hersteller / Lieferant | SAP-Materialnr. |
|---|---|---|---|---|---|
| gefärbte Präparate, z.B. präoperativ | ++ | Braunoderm® nachgefärbt | Povidon- Jod/Alkohol | B.Braun | 1149712 (1 Liter) |
| (+) | Cutasept®G (gefärbt) | Alkohol (QAV) | Hartmann | 01001924 (1 Liter) | |
| nicht gefärbte Präparate, auch für Desinfektion von An– schlüssen der Infusionssysteme | — | Softasept®N3 | rein Alkohol | B.Braun | 01202868 (250 mL4) |
| ++ | Octeniderm® (farblos)5 | Octenidin / Alkohol | Schülke | 01001921 (250 mL4) 01143227 (1 Liter) |
50.3.2 Schleimhaut-/Wund-Antiseptika
| Anwendung | Präparat | Wirkstoff | Hersteller / Lieferant | SAP-Materialnr. |
|---|---|---|---|---|
| Schleimhaut- /Wunddesinfektion | Braunol® | Povidon-Jod (wässrig) | B.Braun | 01009029 (100 mL) 01001190 (1 Liter) |
| Octenisept® farblos | Octenidin (wässrig) | Schülke | 01007755 (500 mL4) 01008142 (1 Liter) |
01008142 (1 Liter)
50.3.3 Präparate zur Dekolonisation (z. B. S. aureus/MRSA)
| Präparat | Wirkstoff | Hersteller / Lieferant | SAP-Materialnr. |
|---|---|---|---|
| Mupirocin-Nasensalbe 3 g | Mupirocin | Eigenherstellung | 01086034 |
| Octenidin 0,1 % Nasengel 5 g | Octenidin | Eigenherstellung | 01153596 |
| octenident antiseptic-Mundspüllösung | Octenidin | Schülke&Mayr | 01078759 |
| Ocentisept® Wunddesinfektion | Octenidin | Schülke&Mayr | 01007755 (500 mL) 01008142 (1 Liter)) |
| Octenisan® Waschhandschuhe | Octenidin | Schülke&Mayr | 01131847 |
| Octenisan® Waschlotio | Octenidin | Schülke&Mayr | 01017718 (150 mL) 01114819 (500 mL) |
| Octenisan® Waschhaube | Octenidin | Schülke&Mayr | (z.Zt. nicht lieferbar) |
| Dynexidin forte | Chlorhexidin 0,2 % | Kreussler&Co | 01001314 |
| Chlorhexamed 1 % Gel | Chlorhexidin 1,0% | Haleon | 01014662 |
• siehe Merkblätter MRSA Dekolonisation Erwachsene (roXtra 169716) bzw. MRSA Dekolonisation Kinder (roXtra 169721)
2 Remanente Wirkung bedeutet eine über die Verdunstung der alkoholischen Hauptwirkstoffe zeitlich hinausgehend länger anhaltende desinfizierende Wirkung auf der behandelten Hautstelle 3 Restbestände von Cutasept®F (farblos) und Poly-Alcohol werden aufgebraucht, Umstellung etwa zweite Häflte 06/2026. 4 Flasche mit Sprühkopf 5 die Verwendung dieses als Arzneimittels für die Hautantisepsis zugelassenen Präparats zur Desinfektion von Infusions/Katheter- Anschlüssen erfolgt „Offlabel“ im Sinne des Arzneimittelrechts, da hierfür keine ausdrückliche Zulassung vorliegt.
| roXtra ID | Version | Freigabe Datum | Freigegeben von | Seite |
|---|---|---|---|---|
| 177986 | 008 | 07.08.2026 | PD Dr. Christian Brandt, Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene | 2 von 5 |
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| Hygieneplan 50 Routinemäßig verwendete Desinfektionsmittel | TLP:GREEN | ||
|---|---|---|---|
| Allgemeine Angaben siehe Hygieneplan 1 | Geltungsbereich: UKHD | ||
| Erstellt: Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene (KHHYG), Einkauf und Apotheke | |||
| Inhaltliche Prüfung: Einkaufsleitung Hr. Andreas Stephan und Apotheker Dr. Dominic Störzinger |
50.4 Tauchdesinfektion
VAH-Anwendungsbereich = „Instrumentendesinfektion (Tauchverfahren)“
| Präparat | Hersteller / Lieferant | SAP-Nr. | Im UKHD eingesetzt für Wirkspektrum | |
|---|---|---|---|---|
| Stabimed®fresh | B. Braun Medical | 06012352 | Basishygiene1 tuberkulozid | UKHD-weit gemäß Reinigungs- und Desinfektionsplan |
50.5 Desinfizierende Waschmittel
VAH-Anwendungsbereich = „Wäschedesinfektion“
Die Wäscherei der KSG beschafft ihre desinfizierenden Waschmittel selbst, hier werden die Präparate für klinische Bereiche außerhalb der KSG aufgelistet.
| Präparat | Hersteller / Lieferant | SAP-Nr. | Im UKHD eingesetzt für Wirkspektrum | |
|---|---|---|---|---|
| Eltra® Desinfektionswaschmittel | Ecolab | 06017640 | Basishygiene1 tuberkulozid mycobakterizid fungizid | Gemäß Hygieneplan / SOP in geeigneten Waschmaschinen (6 g Eltra pro Liter Flotte) |
50.6 Wischdesinfektion von Flächen und Medizinprodukten
VAH-Anwendungsbereich = „Flächendesinfektion“
50.6.1 Präparate ohne spezifizierte Wischtücher
| Präparat | Hersteller / Lieferant | SAP-Nr. | Anwendungs- form | Im UKHD eingesetzt für Wirkspektrum | Wirkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Incidin®pro | Ecolab | 06002823 (6 L) | Flüssig, kann über Dosier- geräte abgegeben wer- den | Basishygiene1 | vorwiegend QAV |
| Perform®pro | Schülke | 06007217 (40 g) | Pulver in kleinen Beuteln zum Ansetzen vor Ort | Basishygiene1, begrenzt viruzid plus, viruzid, sporozid | „Sauerstoff– abspalter“ |
| Bacillol®AF | Hartmann | 06023442 (1 L) 06015085 (0,5 l) | Flüssig, als Konzentrat anzuwenden | Basishygiene1, tuberkulozid/myko bakterizid, fungizid | Alkohole |
| roXtra ID | Version | Freigabe Datum | Freigegeben von | Seite |
|---|---|---|---|---|
| 177986 | 008 | 07.08.2026 | PD Dr. Christian Brandt, Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene | 3 von 5 |
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| Hygieneplan 50 Routinemäßig verwendete Desinfektionsmittel | TLP:GREEN | ||
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| Allgemeine Angaben siehe Hygieneplan 1 | Geltungsbereich: UKHD | ||
| Erstellt: Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene (KHHYG), Einkauf und Apotheke | |||
| Inhaltliche Prüfung: Einkaufsleitung Hr. Andreas Stephan und Apotheker Dr. Dominic Störzinger |
50.6.2 Desinfektionsmittel-getränkte Ready-to-use-Tuchsysteme
| Handelsname (Hersteller) | mikrozid® universal wipes green line (Schülke) | Tristel Trio Wipes System (Tristel) | Meliseptol® wipes sensitive (B.Braun) | Meliseptol® wipes ULTRA (B.Braun) | mikrozid® PAA+ wipes (Schülke) | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| SAP-Nr. | 06012243 | 06020802 | 06024067 06024063 | 06023788 | 06023497 | |
| murtkepskriW | Basishygiene1 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Noro/Rota/Adenoviren (begrenzt viruzid plus) | VAH-Listung beantragt | Ja | Nein | Ja | ||
| Hepatitis A und E (viruzid) | Nein | Ja | Nein | Ja | ||
| Humane Papillomaviren | Nein | Ja | Ja6 | Ja | ||
| Tbc | Nein | Nein | Ja | |||
| Clostridioides difficile | Nein | Nein | Nein | Ja | ||
| rüf gnudnewnA | Flächen, Inventar | Ja, nur kleine alkohol- beständige Flächen | wirksam, aber aus Kostengründen nicht empfohlen | wirksam, aber aus Kostengründen nicht empfohlen | wirksam, aber aus Kostengründen nicht empfohlen | |
| Unkritische Schallköpfe | Ja, für unkritische Ultraschallköpfe | wirksam, aber aus Kostengründen nicht empfohlen | bei C. difficile-Patienten | |||
| Semikritische Ultraschallsonden | Nein | Ja, gemäß Aufbereitungs-SOP | Ja, für semikritische (z. B vaginale) Ultraschallsonden gemäß Aufbereitungs-SOP | Nein | ||
| Haltbarkeit nach Anbruch (längstens bis zum Verfalldatum) | 3 Monate | Entfällt, da einzeln verpackte Tücher für jeweils eine Anwendung | 3 Monate | 2 Monate | 28 Tage |
6 Die Wirkung von QAV-basierten Desinfektionsmitteln gegen HPV wird angenommen, eine VAH-Listung liegt dazu jedoch aktuell nicht vor.
ch aktuell nicht vor.
| roXtra ID | Version | Freigabe Datum | Freigegeben von | Seite |
|---|---|---|---|---|
| 177986 | 008 | 07.08.2026 | PD Dr. Christian Brandt, Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene | 4 von 5 |
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| Hygieneplan 50 Routinemäßig verwendete Desinfektionsmittel | TLP:GREEN | ||
|---|---|---|---|
| Allgemeine Angaben siehe Hygieneplan 1 | Geltungsbereich: UKHD | ||
| Erstellt: Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene (KHHYG), Einkauf und Apotheke | |||
| Inhaltliche Prüfung: Einkaufsleitung Hr. Andreas Stephan und Apotheker Dr. Dominic Störzinger |
50.9 Ausnahmeregelungen
• Hier werden durch die Sektion KHHYG genehmigte Ausnahmen aufgelistet.
| Was? (Bezeichnung des Präparats, Lieferant) | Wofür? (Begründung der Ausnahme) | Wer darf es bestellen? (Ansprechpartner*in) | Ggf. Befristung der Ausnahme | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Ausnahmen Händedesinfektion | |||||
| Sterillium®med (Hartmann) (wird nicht über BISI bestellt) | Händedesinfektion mit erweitertem Wirkspektrum (Basishygiene1 und begrenzt viruzid plus) in der Medizinischen Klinik X (Nephrologie) | Medizinische Klinik X (Nephrologie) | 31.12.2030 | ||
| Spitacid (Ecolab) SAP-Nr. 01003294 | Chirurgische Händedesinfektion im OP der Chirurgischen Klinik INF420 | Chirurgische Klinik (Zentrum) für den Zentral-OP | 31.12.2030 | ||
| Oosafe®Handdesinfektionsmittel (Gynemed) | QAV-basiert (Vermeidung von Alkoholen im IVF-Labor) | Frauenklinik IVF-Labor (Dr. J. Dietrich) | 31.12.2030 | ||
| Ausnahme Hautantisepsis | |||||
| Cutasept®F (Hartmann) SAP-Nr. 01001922 (1 Liter) | Farblose präoperative Hautanti-sepsis in der Gefäßchirurgie und Hautklinik | OP-Bereiche Gefäßchirurgie und Hautklinik | 31.12.2028 | ||
| Ausnahmen Flächendesinfektion | |||||
| Antifect N liquid (Schülke) SAP-Nr. 06012024 | Alkoholbasierte Flächendesinfektion, bei Anwendern akzeptiert und kompatibel mit den damit desinfizierten Oberflächen, jedoch im Gegensatz zum Standardpräparat „Bacillol®AR“ nicht VAH gelistet im Wirkbereich tuberkulo- zid, mykobakterizid und fungizid. | NCT, Med. Klinik X Mund-, Zahn- und Kieferklinik | 31.12.2027 | ||
| Mikrozid®Sensitive Liquid (Schülke) SAP-Nr. (folgt) | QAV-basiertes von Fa. Dräger (Hersteller der Inkubatoren) freigegebenes Produkt für Inkubator-Aufbereitung. | Kinderklinik, Neonatologie | 31.12.2028 | ||
| IncidinOxyFoam NG (Ecolab) SAP-Nr. 06023204 | Sprühdesinfektion für Prothesen Schuhe und ähnliches | ZOUP, Technische Orthopädie | 31.12.2030 | ||
| Fermacidal D2 (Crystal BioSolutions) SAP-Nr. 06006859 | QAV-basiert (Vermeidung von Alkoholen im IVF-Labor) | Frauenklinik IVF-Labor | 31.12.2030 | ||
| Cleanisept® (Konzentrat) und Cleanisept®Wipes forte (Dr. Schumacher) | QAV-basiert (Vermeidung von Alkoholen im IVF-Labor) | Frauenklinik IVF-Labor | 31.12.2030 | ||
| Cache JET (Fa. Tristel) | Chlordioxid-basiert, rasche Wirkung | Zentrum für Infektiologie, | 31.12.2030 | ||
| auch „viruzid PLUS“, für S2/S3-Labore | Molekulare Virologie (CIID) | ||||
| Ausnahmen Tauchdesinfektion / Instrumentendesinfektion | |||||
| Bomix® plus (Hartmann) SAP-Nr. 06016752 | QAV-basiertes Präparat. Im Gegensatz zum Standardpräparat „Stabimed®fresh“ nicht tuberkulozid. | Pathologie, Humangenetik | 31.12.2030 | ||
| Präparate für die Reinigung und Desinfektion von Trachaelkanülen der Firmen Tracoe und Portex | Aufbereitung von Trachealkanülen gemäß Herstellervorgaben | Klinik für Paraplegiologie (ZOUP) | 31.12.2030 | ||
| Cidex OPA 3,78 Liter (Firma ASP) SAP-Nr. 06020798 | Medizinprodukte-Aufbereitung (Herstellervorgaben) | KSG-AEMP, Frau B. Hoenle | 31.12.2030 | ||
| Sekusept®aktiv (Ecolab) SAP-Nr 06016814 | Medizinprodukte-Aufbereitung (zusätzliche Wirkspektren tuberkulozid / mykobakterizid | Augen-OP, KSG-AEMP | 31.12.2028 |
mykobakterizid
| roXtra ID | Version | Freigabe Datum | Freigegeben von | Seite |
|---|---|---|---|---|
| 177986 | 008 | 07.08.2026 | PD Dr. Christian Brandt, Sektion Krankenhaus- und Umwelthygiene | 5 von 5 |
[Seite 6]
Betriebsanweisung
Arbeitsbereich Tätigkeit Erstellt am Unterschrift
Bezeichnung des Stoffes oder des Gemisches
Handelsname APESIN SAN 10X1 L F/D Inhaltsstoffe Enthält: Methansulfonsäure,
Risikohinweise für Mensch und Umwelt
Gefahr Kann gegenüber Metallen korrosiv sein. Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen oder duschen. BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Inhalt/ Behälter einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen. Nicht in Oberflächengewässer oder Kanalisation gelangen lassen. WGK 2: deutlich wassergefährdend
Schutzmaßnahmen und Anweisungen
Hygienemaßnahmen Die beim Umgang mit Chemikalien üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten. Bei der Arbeit nicht essen und trinken. Bei der Arbeit nicht rauchen. Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen. Handschutz Beachten Sie die Angaben des Herstellers in Bezug auf Durchlässigkeit und Durchbruchzeit sowie die besonderen Bedingungen am Arbeitsplatz (mechanische Belastung, Kontaktdauer). Chemikalienschutzhandschuh aus Butylkautschuk oder Nitrilkautschuk der Kategorie III gemäß EN 374. Augenschutz Dicht schließende Schutzbrille
Atemschutz Nicht erforderlich; außer bei Aerosolbildung. Empfohlener Filtertyp: ABEK-P3-Filter
Verhalten im Gefahrfall
Personenbezogene Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Für angemessene Lüftung sorgen. Personen in Sicherheit Vorsichtsmaßnahmen bringen. Geeignete Löschmittel Löschmaßnahmen auf die Umgebung abstimmen. Schutzausrüstung Im Brandfall umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen. Brandbekämpfung Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln, darf nicht in die Kanalisation gelangen. Brandrückstände und kontaminiertes Löschwasser müssen entsprechend den örtlichen behördlichen Vorschriften entsorgt werden.
Erste Hilfe
Notruf Ersthelfer Erste-Hilfe- Einrichtungen
Einatmung An die frische Luft bringen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Augenkontakt Kleine Spritzer in die Augen können irreversible Gewebeschäden und Blindheit verursachen. Unverletztes Auge schützen. Während des Transportes zum Krankenhaus Augen weiter ausspülen. Hautkontakt Beschmutzte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen. Mit Seife und viel Wasser abwaschen. Sofort ärztliche Behandlung notwendig, da nicht behandelte Verätzungen zu schwer heilenden Wunden führen. Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen und reichlich Wasser nachtrinken. KEIN Erbrechen herbeiführen. Weder Milch noch alkoholische Getränke verabreichen. Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen. Patient umgehend in ein Krankenhaus bringen.
Sachgerechte Entsorgung
20 01 29* Gemäß europäischem Abfallkatalog (EAK) sind Abfallschlüsselnummern nicht produkt- sondern anwendungsbezogen. Abfallschlüsselnummern sollen vom Verbraucher, möglichst in Absprache mit den Abfallentsorgungsbehörden, ausgestellt werden.
Ausgabedatum: 23.09.2019
[Seite 7]
Betriebsanweisung
Hinweise zur Abfälle nicht in den Ausguss schütten. Keine stehenden oder fließenden Gewässer mit Chemikalie oder Entsorgung Verpackungsmaterial verunreinigen. Restmengen und nicht wieder verwertbare Lösungen einem anerkannten Entsorgungsunternehmen zuführen. Ungereinigte Reste entleeren. Wie ungebrauchtes Produkt entsorgen. Leere Behälter nicht wieder verwenden. Verpackungen
Ausgabedatum: 23.09.2019
[Seite 8]
Betriebsanweisung
Arbeitsbereich Tätigkeit Erstellt am Unterschrift
Bezeichnung des Stoffes oder des Gemisches
Handelsname GLASS CLEANER 10 X 750 ML F/NL/P/E/D
Risikohinweise für Mensch und Umwelt
Das Eindringen des Materials in die Kanalisation oder in Wasserläufe möglichst verhindern. WGK 1: schwach wassergefährdend
Schutzmaßnahmen und Anweisungen
Hygienemaßnahmen Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen. Handschutz Beachten Sie die Angaben des Herstellers in Bezug auf Durchlässigkeit und Durchbruchzeit sowie die besonderen Bedingungen am Arbeitsplatz (mechanische Belastung, Kontaktdauer). nicht erforderlich bei bestimmungsgemäßem Umgang Bei längerem oder wiederholtem Kontakt Handschuhe benutzen. Chemikalienschutzhandschuh aus Butylkautschuk oder Nitrilkautschuk der Kategorie III gemäß EN 374-1: 2003 (0,4 mm). Augenschutz nicht erforderlich bei bestimmungsgemäßem Umgang Atemschutz nicht erforderlich bei bestimmungsgemäßem Umgang
Verhalten im Gefahrfall
Personenbezogene Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Vorsichtsmaßnahmen Geeignete Löschmittel Löschmaßnahmen auf die Umgebung abstimmen. Schutzausrüstung Im Brandfall umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen. Brandbekämpfung Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln, darf nicht in die Kanalisation gelangen. Brandrückstände und kontaminiertes Löschwasser müssen entsprechend den örtlichen behördlichen Vorschriften entsorgt werden.
Erste Hilfe
Notruf Ersthelfer Erste-Hilfe- Einrichtungen
Einatmung Nach Einatmen der Brandgase, Zersetzungsprodukte oder Staub im Unglücksfall an die frische Luft gehen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Augenkontakt Unverletztes Auge schützen. Vorhandene Kontaktlinsen, wenn möglich, entfernen. Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Hautkontakt Beschmutzte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen. Mit Seife und viel Wasser abwaschen. Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen und reichlich Wasser nachtrinken. Weder Milch noch alkoholische Getränke verabreichen. Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen.
Sachgerechte Entsorgung
20 01 29 Gemäß europäischem Abfallkatalog (EAK) sind Abfallschlüsselnummern nicht produkt- sondern anwendungsbezogen. Abfallschlüsselnummern sollen vom Verbraucher, möglichst in Absprache mit den Abfallentsorgungsbehörden, ausgestellt werden. Hinweise zur Restmengen und nicht wieder verwertbare Lösungen einem anerkannten Entsorgungsunternehmen zuführen. Entsorgung Ungereinigte Reste entleeren. Leere Behälter einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen zwecks Wiedergewinnung oder Verpackungen Entsorgung.
Ausgabedatum: 23.09.2019
[Seite 9]
Betriebsanweisung
Arbeitsbereich Tätigkeit Erstellt am Unterschrift
Bezeichnung des Stoffes oder des Gemisches
Handelsname TANEX AZ 70 C 4 X 2 L EAST/WEST
Risikohinweise für Mensch und Umwelt
Achtung Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenreizung. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nach Gebrauch Haut gründlich waschen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Bei anhaltender Augenreizung: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen. Inhalt/ Behälter einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen. Nicht in Oberflächengewässer oder Kanalisation gelangen lassen. WGK 2: deutlich wassergefährdend
Schutzmaßnahmen und Anweisungen
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Berührung mit den Augen vermeiden. Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden. Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. Hygienemaßnahmen Die beim Umgang mit Chemikalien üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten. Bei der Arbeit nicht essen und trinken. Bei der Arbeit nicht rauchen. Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen. Handschutz Beachten Sie die Angaben des Herstellers in Bezug auf Durchlässigkeit und Durchbruchzeit sowie die besonderen Bedingungen am Arbeitsplatz (mechanische Belastung, Kontaktdauer). Bei längerem oder wiederholtem Kontakt Handschuhe benutzen. Chemikalienschutzhandschuh aus Butylkautschuk oder Nitrilkautschuk der Kategorie III gemäß EN 374-1: 2003 (0,4 mm). Augenschutz Falls Spritzer möglich sind, Folgendes tragen: Dicht schließende Schutzbrille Atemschutz Nicht erforderlich; außer bei Aerosolbildung. Empfohlener Filtertyp: ABEK-P3-Filter
Verhalten im Gefahrfall
Personenbezogene Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Für angemessene Lüftung sorgen. Vorsichtsmaßnahmen Geeignete Löschmittel Löschmaßnahmen auf die Umgebung abstimmen. Schutzausrüstung Im Brandfall umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen. Brandbekämpfung Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln, darf nicht in die Kanalisation gelangen. Brandrückstände und kontaminiertes Löschwasser müssen entsprechend den örtlichen behördlichen Vorschriften entsorgt werden.
Erste Hilfe
Notruf Ersthelfer Erste-Hilfe- Einrichtungen
Einatmung An die frische Luft bringen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Augenkontakt Unverletztes Auge schützen. Vorhandene Kontaktlinsen, wenn möglich, entfernen. Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Bei anhaltender Augenreizung einen Facharzt aufsuchen. Hautkontakt Beschmutzte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen. Mit Seife und viel Wasser abwaschen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen und reichlich Wasser nachtrinken. Weder Milch noch alkoholische Getränke verabreichen. Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen. Arzt aufsuchen.
Sachgerechte Entsorgung
20 01 29 Gemäß europäischem Abfallkatalog (EAK) sind Abfallschlüsselnummern nicht produkt- sondern anwendungsbezogen. Abfallschlüsselnummern sollen vom Verbraucher, möglichst in Absprache mit den Abfallentsorgungsbehörden, ausgestellt werden. Hinweise zur Abfälle nicht in den Ausguss schütten. Keine stehenden oder fließenden Gewässer mit Chemikalie oder Entsorgung Verpackungsmaterial verunreinigen. Restmengen und nicht wieder verwertbare Lösungen einem anerkannten Entsorgungsunternehmen zuführen.
Ausgabedatum: 23.09.2019
[Seite 10]
Betriebsanweisung
Ungereinigte Reste entleeren. Wie ungebrauchtes Produkt entsorgen. Leere Behälter nicht wieder verwenden. Verpackungen
Ausgabedatum: 23.09.2019
[Seite 11]
Betriebsanweisung
Arbeitsbereich Tätigkeit Erstellt am Unterschrift
Bezeichnung des Stoffes oder des Gemisches
Handelsname TAWIP ORIGINAL C 4 X 2 L EAST/WEST
Risikohinweise für Mensch und Umwelt
Nicht in Oberflächengewässer oder Kanalisation gelangen lassen. WGK 2: deutlich wassergefährdend
Schutzmaßnahmen und Anweisungen
Hygienemaßnahmen Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen. Handschutz Beachten Sie die Angaben des Herstellers in Bezug auf Durchlässigkeit und Durchbruchzeit sowie die besonderen Bedingungen am Arbeitsplatz (mechanische Belastung, Kontaktdauer). Bei längerem oder wiederholtem Kontakt Handschuhe benutzen. Chemikalienschutzhandschuh aus Butylkautschuk oder Nitrilkautschuk der Kategorie III gemäß EN 374-1: 2003 (0,4 mm). nicht erforderlich bei bestimmungsgemäßem Umgang Augenschutz nicht erforderlich bei bestimmungsgemäßem Umgang Atemschutz nicht erforderlich bei bestimmungsgemäßem Umgang
Verhalten im Gefahrfall
Personenbezogene Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Vorsichtsmaßnahmen Geeignete Löschmittel Löschmaßnahmen auf die Umgebung abstimmen. Schutzausrüstung Im Brandfall umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen. Brandbekämpfung Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln, darf nicht in die Kanalisation gelangen. Brandrückstände und kontaminiertes Löschwasser müssen entsprechend den örtlichen behördlichen Vorschriften entsorgt werden.
Erste Hilfe
Notruf Ersthelfer Erste-Hilfe- Einrichtungen
Einatmung Nach Einatmen der Brandgase, Zersetzungsprodukte oder Staub im Unglücksfall an die frische Luft gehen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Augenkontakt Unverletztes Auge schützen. Vorhandene Kontaktlinsen, wenn möglich, entfernen. Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Hautkontakt Beschmutzte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen. Mit Seife und viel Wasser abwaschen. Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen und reichlich Wasser nachtrinken. Weder Milch noch alkoholische Getränke verabreichen. Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen.
Sachgerechte Entsorgung
20 01 29 Gemäß europäischem Abfallkatalog (EAK) sind Abfallschlüsselnummern nicht produkt- sondern anwendungsbezogen. Abfallschlüsselnummern sollen vom Verbraucher, möglichst in Absprache mit den Abfallentsorgungsbehörden, ausgestellt werden. Hinweise zur Restmengen und nicht wieder verwertbare Lösungen einem anerkannten Entsorgungsunternehmen zuführen. Entsorgung Ungereinigte Reste entleeren. Leere Behälter einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen zwecks Wiedergewinnung oder Verpackungen Entsorgung.
Ausgabedatum: 23.09.2019