[Seite 1]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Projekt 19266_
Bautechnische Prüfung - Bauphysik Version 2024.013
Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Seite
Statische Berechnung
Bauvorhaben: UKHD - Neubau Herzzentrum mit IfL Im Neuenheimer Feld 69120 Heidelberg
Bauherrenschaft: Universitätsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672 69120 Heidelberg
Architekturplanung: Nickl Architekten Deutschland GmbH Nickl & Partner Architekten AG Lindberghstraße 19 80939 München
Tragwerksplanung: Horn + Horn Ingenieure Partnerschaft mbB Beratende Ingenieure VBI Sauerbruchstraße 39-41 24537 Neumünster HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 2]
Kapitel 00
Statische Berechnung
UKHD - Neubau Herzzentrum mit IfL
Projekt 19266_ Horn + Horn - Ing. -Bro fr Bauwesen Seitenanzahl 139 Neumnster - Rostock - Braunschweig
Seite 00-1 Sauerbruchstrae 39-41
Version 2024.013 24537 Neumnster
Allgemeines
Projektdaten:
Bauort: Im Neuenheimer Feld 69120Heidelberg
Bauherrenschaft: Universittsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672 69120Heidelberg
Architekturplanung: Nickl Architekten Deutschland GmbH Nickl & Partner Architekten AG Lindberghstrae 19 80939Mnchen
Tragwerksplanung:
Projektleitung: Jrn Beckmann, M.Sc.
Bearbeiter: Arthur Mller, B.Sc. Telefon: 04321 / 9007-55 Mail: a.mueller@hornundhorn.de
Aufbau Kapitel 00:
Seitenzahlen: 00-1 bis 00-139 Sonstiges: HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 3]
Horn + Horn - Ing. -Bro fr Bauwesen Projekt 19266_
Neumnster - Rostock - Braunschweig
Sauerbruchstrae 39-41 Seite 00-2 24537 Neumnster UKHD - Neubau Herzzentrum mit IfL
Inhaltsverzeichnis
Position Beschreibung Seite
TB Titelblatt 00-1 Inhalt 00-2 V-001 Microsoft Office Dokumente einfgen 00-3
Lastannahmen 00-28 L-1 Lastannahmen - Zusammenstellung 00-28 L-2 Lastannahmen - Sonderlasten 00-42 L-3 Lastannahmen - bersicht Dachaufsicht 00-43 L-4 Lastannahmen - bersicht 5. Obergeschoss 00-44 L-5 Lastannahmen - bersicht 4. Obergeschoss 00-45 L-6 Lastannahmen - bersicht 3. Obergeschoss 00-46 L-7 Lastannahmen - bersicht 2. Obergeschoss 00-47 L-8 Lastannahmen - bersicht 1. Obergeschoss 00-48 L-9 Lastannahmen - bersicht Erdgeschoss 00-49 L-10 Lastannahmen - bersicht Zwischengeschoss 00-50 L-11 Lastannahmen - bersicht 1. Untergeschoss 00-51 W+S Wind- und Schneelastzonen 00-52 W+S-1 Wind- und Schneelasten - Gebude 00-53 W+S-2 Wind- und Schneelasten - Gebude 00-63
Gebudeaussteifung 00-70 Aus-A1-1 Aussteifungskonzept Abschnitt A1 - Vorbemerkungen 00-70 Aus-A1-2 Aussteifungskonzept Abschnitt A1 - Berechnung der Abtriebskrfte 00-72 Aus-A1-3 Aussteifungskonzept Abschnitt A1 - Verteilung der Horizontalkrfte 00-74 Aus-A2-1 Aussteifungskonzept Abschnitt A1 - Vorbemerkungen 00-105 Aus-A2-2 Aussteifungskonzept Abschnitt A1 - Berechnung der Abtriebskrfte 00-107 Aus-A2-3 Aussteifungskonzept Abschnitt A2 - Verteilung der Horizontalkrfte 00-109
Brandschutz 00-135 Bra Konstruktiver Brandschutz 00-135
Dbelfreie & Kernbohrfreie Zonen 00-137 D Dbelfreie Zonen 00-138 Ke Kernbohrfreie Zonen 00-139
Horn + Horn Sauerbruchstrae 39-41 24537 Neumnster HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 4]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 1 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
Baumaßnahme
Das Universitätsklinikum Heidelberg plant den Neubau eines Herzzentrums und Informatics for Life (IfL) im
Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg. Die Baumaßnahme umfasst den Abbruch der vorhandenen
Gebäude in dem vorgesehenen Baufeld sowie die Errichtung des neuen Gebäudes.
Das geplante Gebäude ist ein 6-geschossiges Bauwerk und weist einen rechteckförmigen Grundriss mit
äußeren Gebäudeabmessungen von ca. 70,60 m in Querrichtung und ca. 181,10 m in Längsrichtung auf.
Die Gesamthöhe des Gebäudes von der Oberkante der Gründung bis zur Attikaoberkante beträgt
ca. 27,80 m. Die Geschosshöhe beträgt ca. 4,25 m.
Die Nutzung der Flächen des 2. – 4. Obergeschosses erfolgt vorwiegend als Patientenzimmer,
Untersuchungs- und Behandlungsräume, Technik- und Lagerräume sowie Diensträume für das
Krankenhauspersonal. Im 4. Obergeschoss befinden sich im östlichen Bereich zusätzlich Labor-, Dienst-,
Besprechungs- und Seminarräume für das Informatics for Life (IfL). Im 1. Obergeschoss sind nördlich weitere
Flächen für die oben genannte Nutzung vorgesehen. Im südlichen Bereich des 1. Obergeschosses sind die
OP – Bereiche mit zugehörigen Technik-, Lager- und Nebenräumen geplant. Im Erdgeschoss sind nördlich
Untersuchungs- und Behandlungsräume angeordnet. Im südlichen Bereich des Erdgeschosses erfolgt die
Notfallanlieferung. Entsprechend sind hier die Schockräume mit Röntgen, CT, MRT mit den zugehörigen
Dienst- und Besprechungsräumen für das Krankenhauspersonal positioniert. Westlich sind weitere Dienst-,
Besprechungs- und Seminarräume für das Informatics for Life (IfL) vorgesehen. HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 5]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 2 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm Das Gebäude ist teilunterkellert. Die Nutzung des 1. Untergeschosses beinhaltet die medizinische
Geräteaufbereitung, Werkstätten, Speiseversorgung, Technik- und Lagerräume sowie den AWT – Gang mit
Anbindung an den übergeordneten AWT – Ring (Automatisches Warentransportsystem).
Die Verbindung der jeweiligen Geschosse erfolgt über die Treppenhäuser bzw. die Aufzugsanlagen. Für die
technische Gebäudeausrüstung sind durchgehende Installationsschächte vorgesehen.
Auf der Dachdecke sind im östlichen und westlichen Bereich Aufstellflächen für Haustechnikgeräte
vorgesehen. Die verbleibende Dachfläche erhält eine extensive Dachbegrünung und z.T. eine Belegung mit
PV-Modulen.
Im 1. Obergeschoss liegt ein Versprung der nördlichen und südlichen Außenwand vor.
Das Gebäude weist mehrere Lichthöfe auf, welche sich zu den unteren Geschossen sukzessive verkleinern.
Die entstehenden Dachflächen erhalten eine intensive Dachbegrünung oder werden teilweise als Terrassen
genutzt.
Die Gebäudefassade ist nichttragend und wird als vorgehängte Fassade aus Metall oder fasergebundene
Baustoffe ausgeführt.
Das Gebäude ist bei Achse 18 mittels einer durchgehenden Gebäudefuge mit 30 mm Breite in einen
westlichen und einen östlichen Teil untergliedert. Diese Gebäudefuge durchläuft konsequent alle horizontalen und vertikalen Bauteile oberhalb der Gründungssohle.
Für das Gebäude ist im mittleren Bereich eine 1-geschossige Aufstockoption vorgesehen. Für den östlichen
Bereich wird keine Aufstockoption berücksichtigt. Weiter ist keine Erweiterungsmöglichkeit vorgesehen.
[Seite 6]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 3 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
Planungsgrundlagen
2.1 Architektur
Das Tragwerkskonzept basiert auf der Genehmigungsplanung von Nickl & Partner Architekten AG,
Lindberghstraße 19 in 80939 München.
3D-Modelle
UKHD_HZ-IFL_ARC_GEB 1.1 vom 01.07.2024
UKHD_HZ-IFL_ARC_GEB 1.2 vom 01.07.2024
Grundrisse
NBHZHMA-4G Z-99 001P01-1108-Grundriss100_E99_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
NBHZHMA-4G ZZ99 002P01-1109-Grundriss100_Z99_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
NBHZHMA-4G Z+00 003P01-1111-Grundriss100_E00_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
NBHZHMA-4G Z+01 004P01-1111-Grundriss100_E01_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
NBHZHMA-4G Z+02 005P01-1112-Grundriss100_E02_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
NBHZHMA-4G Z+03 006P01-1113-Grundriss100_E03_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
NBHZHMA-4G Z+04 007P01-1114-Grundriss100_E04_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
NBHZHMA-4G Z+05 008P01-1115-Grundriss100_E05_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
NBHZHMA-4G ZDA- 009P01-1116-Grundriss100_DG.pdf vom 16.05.2024
Schnitte
NBHZHMAF4A ZG-- 010P01-3012-Schnitt_A-A_B-B_C-C_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
Ansichten
NBHZHMAF4A ZG-- 011P01-4011-Ansicht_West-Ost_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
NBHZHMAF4A ZG-- 012P01-4012-Ansicht_Nord-Süd_Bauantrag.pdf vom 16.05.2024
2.2 Freianlagen
2.2.1 Landschaftsarchitektur
Das Tragwerkskonzept berücksichtigt die Entwurfsplanung zu Freianlagen, erstellt durch Rainer Schmidt
Landschaftsarchitekten und Stadtplaner GmbH, Von-der-Tann-Straße 7, 80539 München.
Lageplan
Freianlagenplan Lageplan Dach vom 16.05.2024
Freianlagenplan Lageplan Erdgeschoss vom 16.05.2024 HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 7]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 4 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
2.3 Technische Gebäudeausrüstung
2.3.1 Haustechnik
Das Tragwerkskonzept berücksichtigt die von SÜSS Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG, Lina-Ammon-
Str. 15, 90471 Nürnberg, vorgesehene technische Gebäudeausrüstung.
3D-Modelle
UKHD_HZ-IFL_TGA_FT vom 02.07.2024
UKHD_HZ-IFL_TGA_SAN vom 28.06.2024
UKHD_HZ-IFL_TGA_RLT vom 28.06.2024
UKHD_HZ-IFL_TGA_VMN vom 28.06.2024
UKHD_HZ-IFL_TGA_ELT vom 28.06.2024
UKHD_HZ-IFL_TGA_FL vom 02.07.2024
UKHD_HZ-IFL_TGA_HK vom 28.06.2024
UKHD_HZ-IFL_TGA_GAS vom 02.07.2024
UKHD_HZ-IFL_TGA_LER vom 28.06.2024
UKHD_HZ-IFL_TGA_S+D vom 19.06.2024
GESAMT-X-TGA-3-AUA-FAC-XX-X vom 30.05.2023
Grundrisse
Liegen zum aktuellen Zeitpunkt nicht vor
2.3.2 Medizintechnik
Das Tragwerkskonzept berücksichtigt die von der Hospitaltechnik Planungsgesellschaft mbH, Bereich
Medizin- und Labortechnik, Hohenzollernstraße 11, 47799 Krefeld, vorgesehene medizinische Ausstattung.
3D-Modell
UKHD_HZ-IFL_MED_XXX.ifc (V18) vom 08.07.2024
Grundrisse
Liegen zum aktuellen Zeitpunkt nicht vor HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 8]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 5 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
2.4 Bauphysik
2.4.1 Bauphysikalische Nachweise
Das Tragwerkskonzept berücksichtigt die Vorgaben zur Bauphysik vom 31.10.2023, erstellt durch Wolfgang
Sorge Ingenieurbüro für Bauphysik GmbH & Co. KG, Südwestpark 100, 90449 Nürnberg.
Gutachten
Bauphysikalischer Erläuterungsbericht – Thermische Bauphysik –
Bericht Nr. 14870.10 vom 31.10.2024
2.4.2 Brandschutz
Das Tragwerkskonzept berücksichtigt das Brandschutzkonzept vom 16.05.2024, erstellt durch Halfkann &
Kirchner Beratende Ingenieure für Brandschutz PartGmbB, Richard-Lucas-Str. 4, 41812 Erkelenz.
Grundrisse
Brandschutzplan Lageplan vom 16.05.2024
Brandschutzplan 1. Untergeschoss vom 16.05.2024
Brandschutzplan Zwischengeschoss vom 16.05.2024
Brandschutzplan Erdgeschoss vom 16.05.2024
Brandschutzplan 1. Obergeschoss vom 16.05.2024
Brandschutzplan 2. Obergeschoss vom 16.05.2024
Brandschutzplan 3. Obergeschoss vom 16.05.2024
Brandschutzplan 4. Obergeschoss vom 16.05.2024
Brandschutzplan Dachgeschoss vom 16.05.2024
2.5 Baugrund
Erstellt durch GHJ-Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG, Am Habengut 4,
76149 Karlsruhe
Gutachten
NBHZ-HM-GUG-001-G-231130-230058_Geotechnisches_und_umwelttechnisches_Gutachten vom 30.11.2023 HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 9]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 6 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
2.6 Vorschriften / Normen / Richtlinien
2.6.1 Einwirkungen
DIN EN 1990:2010-12, DIN EN 1990/NA:2010-12, DIN EN 1990/NA/A1:2012-08
Eurocode 0: Grundlagen der Tragwerksplanung; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1991-1-1:2010-12, DIN EN 1991-1-1/NA:2010-12, DIN EN 1991-1-1/NA/A1:2015-05
Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 1-1: Allgemeine Einwirkungen auf Tragwerke – Wichten, Eigengewicht und Nutzlasten im Hochbau
DIN EN 1991-1-2:2010-12, DIN EN 1991-1-2 Berichtigung 1: 2013-08, DIN EN 1991-1-2/NA:2015-09
Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 1-2: Allgemeine Einwirkungen – Brandeinwirkungen auf Tragwerke
DIN EN 1991-1-3:2010-12, DIN EN 1991-1-3/A1:2015-12, DIN EN 1991-1-3/NA:2019-04
Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 1-3: Allgemeine Einwirkungen – Schneelasten
DIN EN 1991-1-4:2010-12, DIN EN 1991-1-4/NA:2010-12
Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 1-4: Allgemeine Einwirkungen – Windlasten
DIN EN 1991-1-5:2010-12, DIN EN 1991-1-5/NA:2010-12
Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 1-5: Allgemeine Einwirkungen – Temperatureinwirkungen
DIN EN 1991-1-6:2010-12, DIN EN 1991-1-6 Berichtigung 1:2013-08, DIN EN 1991-1-6/NA:2010-12
Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 1-6: Allgemeine Einwirkungen, Einwirkungen während der Bauausführung
DIN EN 1991-1-7:2010-12, DIN EN 1991-1-7/NA:2010-12
Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 1-7: Allgemeine Einwirkungen – Außergewöhnliche Einwirkungen
2.6.2 Bemessung
DIN EN 1992-1-1:2011-01, DIN EN 1992-1-1/A1:2015-03, DIN EN 1992-1-1/NA:2013-04, DIN EN 1992-1-
1/NA/A1:2015-12
Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken – Teil 1-1: Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den Hochbau
DIN EN 1992-1-2:2010-12, DIN EN 1992-1-2/A1:2019-11, DIN EN 1992-1-2/NA:2010-12, DIN EN 1992-1-
2/NA/A1:2015-09, DIN EN 1992-1-2/NA/A2:2021-04
Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken – Teil 1-2: Allgemeine Regeln – Tragwerksbemessung im Brandfall
DIN EN 1992-4:2019-04, DIN EN 1992-4/NA:2019-04
Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken – Teil 4: Bemessung der Verankerung von Befestigung in Beton
DIN EN 1993-1-1:2010-12, DIN EN 1993-1-1/A1:2014-07, DIN EN 1993-1-1/NA:2018-12
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 1-1: Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den Hochbau; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 10]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 7 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
DIN EN 1993-1-2:2010-12, DIN EN 1993-1-2/NA:2010-12
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 1-2: Allgemeine Regeln – Tragwerksbemessung für den Brandfall; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1993-1-3:2010-12, DIN EN 1993-1-3/NA:2017-05
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 1-3: Allgemeine Regeln – Ergänzende Regeln für kaltgeformte Bauteile und Bleche; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1993-1-4:2015-10, DIN EN 1993-1-4/A2:2021-02, DIN EN 1993-1-4/NA:2020-11
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 1-4: Allgemeine Bemessungsregeln – Ergänzende Regeln zur Anwendung von nichtrostenden Stählen; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1993-1-5:2019-10, DIN EN 1993-1-5 Berichtigung 1:2020-07, DIN EN 1993-1-5/NA:2018-11
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 1-5: Plattenförmige Bauteile; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1993-1-8:2010-12, DIN EN 1993-1-8/NA:2020-11
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 1-8: Bemessung von Anschlüssen; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1993-1-9:2010-12, DIN EN 1993-1-8/NA:2010-12
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 1-9: Ermüdung; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1993-1-11:2010-12, DIN EN 1993-1-11/NA:2010-12
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 1-11: Bemessung und Konstruktion von Tragwerken mit Zuggliedern aus Stahl; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1993-5:2010-12, DIN EN 1993-5/NA:2010-12
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 5: Pfähle und Spundwände; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1994-1-1:2010-12, DIN EN 1994-1-1/NA:2010-12
Eurocode 4: Bemessung und Konstruktion von Verbundtragwerken aus Stahl und Beton – Teil 1-1: Allgemeine Bemessungsregeln und Anwendungsregeln für den Hochbau; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1994-1-2:2010-12, DIN EN 1994-1-2/A1:2014-06, DIN EN 1994-1-2/NA:2010-12
Eurocode 4: Bemessung und Konstruktion von Verbundtragwerken aus Stahl und Beton – Teil 1-2: Allgemeine Regeln – Tragwerksbemessung für den Brandfall; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1996-1-1:2013-02, DIN EN 1996-1-1/NA:2019-12
Eurocode 6: Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten – Teil 1-1: Allgemeine Regeln für bewehrtes und unbewehrtes Mauerwerk; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1996-1-2:2011-04, DIN EN 1996-1-2/NA:2013-06
Eurocode 6: Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten – Teil 1-2: Allgemeine Regeln – Tragwerksbemessung für den Brandfall; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
DIN EN 1997-1:2014-03, DIN EN 1997-1/NA:2010-12 HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 11]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 8 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
Eurocode 7: Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik – Teil 1: Allgemeine Regeln; Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter
2.6.3 Richtlinien Richtlinien des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb)
DAfStb-Richtlinie: 2017-12
Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton
DAfStb-Heft 555 Erläuterungen zur DAfStb Richtlinie
Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton
Richtlinien des Deutschen Ausschusses für Mauerwerk e. V. (DAfM)
DAfM-Richtlinie Nr. 1: 2019-12
Nichttragende innere Trennwände aus Mauerwerk
2.6.4 DBV-Merkblätter
Folgende Merkblätter des Deutschen Beton- und Bautechnikvereins e. V. sind bei der Ausführung zu
beachten:
-
Abstandhalter nach EC2 (Fassung 2011-01)
-
Begrenzung der Rissbildung im Stahlbeton- und Spannbetonbau (Fassung 2016-05)
-
Beton- und Betonstahl (Fassung 2016-05)
-
Betondeckung und Bewehrung (Fassung 2015-12)
-
Rückbiegen von Betonstahl und Anforderung an Verwahrkästen nach EC2 (Fassung 2011-01)
-
Unterstützungen nach EC2 (Fassung 2011-01)
-
Betonschalungen und Ausschalfristen (Fassung 2013-06)
-
Betonierbarkeit von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton (Fassung 2014-01)
HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 12]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 9 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
Leistungsumfang der statischen Berechnung
3.1 Aufbau der statischen Berechnung
Die nachfolgende statische Berechnung ist zur besseren Übersicht in Kapitel für die einzelnen Bauteile
untergliedert. Jedem Kapitel sind ein eigenes Titelblatt und ein Inhaltsverzeichnis vorgeschaltet. Die
Bezeichnung der statischen Positionen erfolgt fortlaufend numerischDie numerische Positionsbezeichnung
wird anhand der Geschosse untergliedert. Wie-Positionen können auch in anderen als dem ursprünglichen
Geschoss auftreten.
Positionen
Y Allgemeine Positionen
L Lasten
A Aussteifung
Z Stahlbau
D Decken
B Balken
W Wände, Wandartige Träger
S Stützen
T Treppenpodeste, Treppenläufe
G Gründung
U Unterirdische Verbindungsgänge
Bei statischen Änderungen oder Fortsetzungen erfolgt eine Indexführung in folgender Form:
Positionsindex:
Index "F1" Diese Position wurde in der Hauptstatik erstmalig gerechnet und wird in der
- Fortsetzung erneut gerechnet. (z. B. Pos. D0101F1)
Index "/1" Diese Position wird in der 1.Fortsetzung erstmalig gerechnet. (z. B. Pos. D0105/1)
Index "/1F2" Diese Position wurde in der 1.Fortsetzung erstmalig gerechnet und wird in der
- Fortsetzung erneut gerechnet. (z. B. Pos. D0105/1F2)
Seitenindex:
Index "a" Austauschseite (z. B. Seite 03-100a)
Fortsetzung:
Mögliche Fortsetzungen der statischen Berechnung erfolgen in separaten Kapiteln. HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 13]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 10 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
3.2 Nachweisführung
Der Standsicherheitsnachweis des Tragwerks und seiner Bauteile erfolgt durch die Zerlegung der räumlichen
Tragstruktur in ebene Tragsysteme. Die Lastweiterleitung erfolgt programmseitig mittels eines Vertikal- und
Horizontallastmodells im StrukturEditor, welches mit einer übergeordneten Lastzusammenstellung verknüpft
ist und durch eine ebenenweise Gleichgewichtsbetrachtung die Verteilung der Kräfte in den lastabtragenden
Bauteilen ermittelt. Für die Bauteilbemessung werden diese Belastungen herangezogen.
Die statische Berechnung der Stahlbetondecken erfolgt mithilfe der Finite-Elemente-Methode als zweiachsig
gespannte Platten. Dabei werden nachträglich angeschlossene Vordächer, Balkone und Treppenläufe in
Form von Streckenlasten erfasst. Die Eingabe der flächigen Verkehrslasten berücksichtigt Lastfelder für eine
feldweise Belastung sowohl entsprechend der Raumaufteilung und der unterstützenden Bauteile. Der
Nachweis der Durchbiegung im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit erfolgt durch eine direkte
Berechnung der Deckendurchbiegung im gerissenen Zustand II.
Am Lastabtrag beteiligte Stahlbetonbalken werden in der FEM-Plattenberechnung als Balkenelemente
berücksichtigt. Einzelne, aufgrund fehlender Auflagerungen oder langer Spannweiten nicht tragende
Randbalken werden lediglich als einwirkende Belastung berücksichtigt. Die Bemessung der tragenden
Stahlbetonbalken erfolgt separat für eine mit Lasteinzugsflächen ermittelte, ungünstige Belastung. Die
Lasten entsprechend der geometrischen Lasteinzugsbereiche werden programmseitig bereitgestellt. Die
Stahlbetonstützen und -wände werden unter Berücksichtigung der als Randversteifung mitwirkenden Balken
für die aus der FEM-Gleichgewichtsbetrachtung im StrukturEditor resultierende Belastung nachgewiesen.
Der Nachweis der Durchbiegung im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit erfolgt für Stahlbetonbalken
durch eine direkte Berechnung der Durchbiegung im gerissenen Zustand II.
Die statische Berechnung der Stahlbetonbodenplatte erfolgt mit dem modifizierten Bettungsmodulverfahren.
Der Bettungsmodul für die unterschiedlichen Gründungsbereiche wird in Abstimmung mit dem Baugrund-
sachverständigen iterativ ermittelt. Die Bemessung der Bodenplatte erfolgt mithilfe der Finite-Elemente-
Methode.
3.3 Software
Als Hilfsmittel für die Bauteilbemessung wird folgende Software verwendet:
-
mb WorkSuite 2024 der mbAEC Software GmbH, Kaiserslautern
-
HDB der Leviat GmbH, Langenfeldt
-
Fischer C-Fix (FiXperience) der fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal
-
RStab 8 und RFEM 5 der Dlubal Software GmbH, Tiefenbach
-
IDEA StatiCa der IDEA StatiCa Deutschland GmbH, Dortmund HbmG erawtfoS CEA bm
-
3202 thgirypoC
-
4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 14]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 11 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
3.4 Zugehörige Pläne
Positionspläne zur Genehmigungsstatik für das Klinikgebäude:
Gründung
NBHZHMTP4G ZB-- 031P00-P-Plan E98 – West
NBHZHMTP4G ZB-- 032P00-P-Plan E98 – Ost
Untergeschoss - E99
NBHZHMTP4G Z-99 021P00-P-Plan E99 – West
NBHZHMTP4G Z-99 022P00-P-Plan E99 – Ost
Zwischengeschoss - Z99
NBHZHMTP4G ZZ99 011P00-P-Plan Z99 – West
NBHZHMTP4G ZZ99 012P00-P-Plan Z99 – Ost
Erdgeschoss
NBHZHMTP4G Z+00 001P00-P-Plan E00 – West
NBHZHMTP4G Z+00 002P00-P-Plan E00 – Ost
- Obergeschoss
NBHZHMTP4G Z+01 101P00-P-Plan E01 – West
NBHZHMTP4G Z+01 102P00-P-Plan E01 – Ost
- Obergeschoss
NBHZHMTP4G Z+02 201P00-P-Plan E02 – West
NBHZHMTP4G Z+02 202P00-P-Plan E02 – Ost
- Obergeschoss
NBHZHMTP4G Z+03 301P00-P-Plan E03 – West
NBHZHMTP4G Z+03 302P00-P-Plan E03 – Ost
- Obergeschoss
NBHZHMTP4G Z+04 401P00-P-Plan E04 – West HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 15]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 12 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
NBHZHMTP4G Z+04 402P00-P-Plan E04 – Ost
- Obergeschoss
NBHZHMTP4G Z+05 501P00-P-Plan E05 – West
Schnitte
NBHZHMTP4G ZG-- 041P00-P-Plan SCA
NBHZHMTP4G ZG-- 042P00-P-Plan SCB
3.5 Fremdstatiken
Nicht Bestandteil dieser statischen Berechnung ist die Planung und Bemessung von:
-
Transport- und Bauzuständen
-
Montagezuständen
-
Beton-Fertigteile einschl. Werkplanung und Montage
-
Verblendfassade und Verkleidung
-
Glasfassaden
-
Baugruben
-
Außenanlagen
Lastannahmen
Da es sich um einen Krankenhausneubau handelt, ergeben sich die Nutzlasten in großen Teilen nach der
DIN EN 1991-1-1/NA:2010-12 sowie aus den Anforderungen der Nutzung.
Lasten aus technischen Geräten und aus nicht tragenden Bauteilen werden bei der Deckenberechnung
gesondert berücksichtigt.
Im Folgenden werden die wesentlichen Lastansätze erläutert. Einen genaueren Überblick über die
berücksichtigten Ausbau- und Nutzlasten in den jeweiligen Geschossen kann den in der Anlage enthaltenen
Lastenplänen entnommen werden. HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 16]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 13 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
4.1 Ständige Lasten
Das Eigengewicht der tragenden Bauteile wird gemäß DIN EN 1991-1-1/NA programmseitig erfasst. In den
angehängten Lastflächenplänen sind die Bereiche der anzusetzenden Ausbaulasten unterschiedlich farbig
gekennzeichnet. Folgende Unterscheidung erfolgt entsprechend den Angaben seitens Architektur und
Landschaftsarchitektur:
Tabelle 1: Gleichförmig verteilte Ausbaulasten
HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
| Dachterrassen | Als Dacheindeckung wird ein 6 cm starker Plattenbelag auf einer 9 cm hohen Splittbettung gewählt. Außerdem berücksichtigt sind Schutz- und Trennvliese sowie eine Gefälledämmung mit einer mittleren Höhe von 20 cm auf einer dreilagigen Abdichtung. Es ergibt sich eine maximale Ausbaulast von g = 4,10 kN/m². k |
|---|---|
| Extensive Begrünung | Der Dachaufbau der extensiv begrünten Dachfläche im Übergang zum IfL umfasst eine Sedum-Bepflanzung auf 7 cm Extensivsubstrat und einer Festkörperdrainage inkl. Vliesen. Zusätzlich wird eine im Mittel 20 cm starke Gefälledämmung auf einer dreilagigen Abdichtung berücksichtigt. Es ergibt sich eine maximale Ausbaulast von g = 1,50 kN/m². k |
| Extensive Begrünung mit PV-Anlage und Abhangdecke | Der Dachaufbau der extensiv begrünten Dachfläche umfasst eine Sedum- Bepflanzung auf 15 cm Extensivsubstrat und einer Festkörperdrainage inkl. Vliesen. Zusätzlich wird eine im Mittel 20 cm starke Gefälledämmung auf einer dreilagigen Abdichtung berücksichtigt. In Verbindung mit einer Photovoltaik- Anlage mit bis zu 0,20 kN/m² Eigenlast und einer Abhangdecke einschl. Unterkonstruktion bis 0,20 kN/m² und Installationslasten bis 0,30 kN/m² ergibt sich eine maximale Ausbaulast von g = 3,50 kN/m². k |
| Intensive Begrünung mit Abhangdecke | Der Dachaufbau der intensiv begrünten Dachfläche umfasst eine Bepflanzung mit Stauden und Sträuchern (< 3 m) auf 30 cm Intensivsubstrat und 10 cm Untersubstrat sowie einer Festkörperdrainage inkl. Vliesen. Zusätzlich wird eine im Mittel 20 cm starke Gefälledämmung auf einer dreilagigen Abdichtung berücksichtigt. In Verbindung mit einer Abhangdecke einschl. Unterkonstruktion bis 0,20 kN/m² und Installationslasten bis 0,65 kN/m² ergibt sich eine maximale Ausbaulast von g = 6,00 kN/m². k |
| Geschossdecke | Die Ausbaulast der Geschossdecke ergibt sich aus einem 5 mm starken Bodenbelag auf bis zu 9,5 cm Zementestrich auf Trennlage. Es wird eine maximale Ausbaulast von g = 2,20 kN/m² angenommen. k |
| Geschossdecke mit Abhangdecke | In Verbindung mit einer Abhangdecke einschl. Unterkonstruktion bis 0,20 kN/m² und Installationslasten bis 0,30 kN/m² ergibt sich eine maximale Ausbaulast von g = 2,70 kN/m². k |
| Geschossdecken - Technik | In den Technikräumen wird eine maximale Ausbaulast von g = 2,50 kN/m² k berücksichtigt. |
| Innenhöfe | In Verbindung mit einer Abhangdecke einschl. Unterkonstruktion und Installationslasten (Gesamtgewicht bis 0,50 kN/m²) ergibt sich für die Innenhöfe eine maximale Ausbaulast inkl. Wartung von g = 3,00 kN/m². k |
[Seite 17]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 14 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
| Treppenhaus | Für die Treppenläufe und -podeste werden als Bodenbelag Betonwerkstein- platten in einem 2 cm starken Mörtelbett angenommen mit einer maximalen Ausbaulast von g = 1,00 kN/m². k |
|---|---|
| Gitterroste | Für die Gitterroste an den Lichtschächten wird eine maximale Ausbaulast von g = 0,50 kN/m² berücksichtigt. k |
| Lichtschächte | Für die Einbringebene der Lichtschächte wird eine Ausbaulast von g = 1,00 kN/m² angesetzt. k |
Für nicht tragende Mauerwerkswände wird das Wandeigengewicht unter Berücksichtigung einer Ausbaulast
für Fassade, Putz und Installationen als eine ständig wirkende Linienlast angenommen. Für
Stahlbetonwände und -stützen werden mit der angesetzten Ausbaulast eine Verblendfassade oder
Verkleidung, Putz und haustechnische Installationen berücksichtigt.
4.2 Nutzlasten
Die Verkehrslasten für die tragenden Bauteile werden in Abhängigkeit der geplanten Nutzung nach
DIN EN 1991-1-1/NA festgelegt. Zur Berücksichtigung nicht tragender, leichter Trennwände erfolgt der
Ansatz eines Trennwandzuschlages gemäß DIN EN 1991-1-1/NA. In den angehängten Lastflächenplänen
sind die Bereiche der anzusetzenden Nutzlasten unterschiedlich farbig gekennzeichnet.
Tabelle 2: Gleichförmig verteilte Nutzlasten
HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 no
| Dach – Wind, Schnee, Wasseranstau und Wartung | q = 2,00 kN/m² k |
|---|---|
| Dachterrasse / Terrasse (Kat. Z) inkl. Wind, Schnee | q = 4,00 kN/m² k |
| Treppenhaus (Kat. T2) | q = 5,00 kN/m² k |
| Krankenhausnutzung mit schwerem Gerät (Kat. B3) | q = 5,00 kN/m² k |
| OP-Bereiche | q = 7,50 kN/m² k |
| Bereiche ANGIO, EPU und HKL | q = 7,50 kN/m² k |
| MRT-Bereiche | q = 7,50 kN/m² k |
| Technikzentrale / -räume (Kat. E2.1) | q = 7,50 kN/m² k |
| Einbringebene der Lichtschächte | q = 7,50 kN/m² k |
| Innenhöfe (Wartung) | q = 3,00 kN/m² k |
| Gitterroste (Ersatzlast für Fahrzeugverkehr aus SLW 60/30) | q = 33,33 kN/m² k |
Zusätzlich sind an in den Architektenplänen ausgewiesenen Stellen besondere Lasten zu berücksichtigen. noisreV reweiV-bm
[Seite 18]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 15 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
4.3 Brandeinwirkungen
Für die Erstellung des Tragwerkskonzepts werden keine Brandlasten berücksichtigt. Alle tragenden und
aussteifenden Bauteile werden aus nicht brennbaren Materialien geplant und für die Feuerwiderstandsklasse
R 90, d. h. feuerbeständig, nach DIN EN 13501 bemessen. Raumabschließende Bauteile werden für die
Feuerwiderstandsklasse REI 90 ausgelegt. Gemäß DIN EN 1992-1-2:2010-12/NA sind für die
Stahlbetonbauteile Mindestquerschnittswerte und Mindestachsabstände der Bewehrung einzuhalten.
Alle tragenden Platten sind mindestens 10 cm dick und mit einem Achsabstand a der Bewehrung zum Rand
von mehr als 20 mm auszuführen, bei Flachdecken sind die Grenzwerte h = 20 cm und a = 25 mm
einzuhalten.
Für alle Stahlbeton-Stützen im geplanten Gebäude wird eine Heißbemessung durchgeführt. Tragende
Innenwände mit zweiseitiger Brandbeanspruchung sind mindestens 14 cm dick und mit einem Achsabstand
a der Bewehrung von 10 mm auszuführen. Tragende Außenwände mit einseitiger Brandbeanspruchung sind
mindestens 12 cm dick und mit 20 mm Bewehrungsachsabstand auszuführen.
4.4 Schnee- und Eislasten
Das in 69120 Heidelberg geplante Gebäude liegt auf einer Geländehöhe von im Mittel +114,0 mNHN und
nach DIN EN 1991-1-3/NA in Schneelastzone 1. Bei der Bemessung sind als Lastanordnungen unverwehte
und verwehte Schneelastverteilungen auf dem Flachdach in der ständigen / vorübergehenden
Bemessungssituation berücksichtigt. Darüber hinaus wird die Errichtung einer aufgeständerten Photovoltaik-
Anlage auf den Dächern berücksichtigt (Annahme: Aufstellwinkel ca. 30°, Anlagenhöhe h ≤ 0,7 m).
Schneelastzone 1; Geländehöhe +114 mNHN; Flachdach ggf. mit Photovoltaik-Anlage und Aufbauten,
Attika:
Charakteristischer Wert der Schneelast auf dem Boden: s = 0,65 kN/m² k
Formbeiwert (Flachdach): μ = 0,80 1
Formbeiwert (Photovoltaik-Anlage, h ≤ 0,7 m): μ = 1,1 5
Formbeiwert (Verwehung an Aufbauten, h ≤ 10 m, l = 5 m): μ = 2,0 s 2
Formbeiwert (Höhensprünge, h ≤ 16 m, l = 15 m): μ = 2,4 s W
Schneelast auf dem Dach (ständige / vorübergehende Bemessungssituation):
(1) unverweht: s = 0,52 kN/m² k
(2) verweht an Aufbauten: s = 1,30 kN/m² k
(3) verweht an Höhensprüngen: s = 1,56 kN/m² k HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 19]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 16 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
4.5 Windlasten
Das in 69120 Heidelberg geplante Gebäude liegt in Windzone 1. Die Windlasten werden nach DIN EN 1991-
1-4/NA nach dem genauen Verfahren für Bauwerke bis 300 m Höhe mit Berücksichtigung der Bodenrauigkeit
durch die Annahme von Mischprofilen (Regelfall) ermittelt. Das geplante Gebäude gilt als nicht
schwingungsanfällig.
Windzone: 1, Profil: Binnenland; Gebäudehöhe: z = 25 m
Basisgeschwindigkeitsdruck: q = 0,32 kN/m² b,0
Böengeschwindigkeitsdruck: q (z) = 0,75 kN/m² p
4.6 Temperatureinwirkungen
Die tragenden Bauteile des geplanten Gebäudes sind durch eine ausreichende Dämmung bzw. durch die
geplante Begrünung der Dachdecken keinen täglichen und jahreszeitlichen klimatischen oder
betriebsbedingten Temperaturwechseln ausgesetzt. Bei der Auslegung des Tragwerks sind gemäß DIN EN
1991-1-5/NA keine Temperatureinwirkungen zu berücksichtigen.
4.7 Außergewöhnliche Einwirkungen
Als außergewöhnliche Einwirkung ist gemäß DIN EN 1991-1-7/NA im Bereich der Liegendanfahrt im
südlichen Gebäudebereich eine horizontale Anpralllast von 100 kN in einer Höhe von 1,25 m über der
Fahrbahnoberfläche zu berücksichtigen, sofern kein baulicher Anprallschutz vorgesehen ist.
Des Weiteren sind als außergewöhnliche Einwirkungen nach Angaben der Fachplaner Explosionslasten im
Bereich von Trafo-Räumen der geplanten Gebäude zu berücksichtigen.
HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm 4.8 Erdbeben
Nach DIN 4149:2005-04 liegt das zu bebauende Gelände in der Erdbebenzone 0 und im Bereich der Unter-
grundklasse R. Es sind keine Maßnahmen in Bezug auf die Erdbebensicherheit erforderlich.
Nach DIN EN 1998-1/NA:2023-11 ergibt sich für das zu bebauende Grundstück unter Berücksichtigung der
zugehörigen Spektralbeschleunigung und des Untergrundverhältnisses B-T (Herzzentrum, unterkellert)
bzw. C-T (IfL, nicht unterkellert/teilunterkellert), dass es sich um einen Fall mit sehr geringer Seismizität
handelt und die Vorschriften der Reihe EN 1998 nicht berücksichtigt werden müssen. Auch nach der Ausle-
gung dieser Norm sind daher keine Maßnahmen in Bezug auf die Erdbebensicherheit erforderlich.
Es wird kein Nachweis der Standsicherheit gegenüber einer Erdbebenbelastung gemäß DIN 4149:2005-04
bzw. DIN EN 1998-1/NA:2023-11 geführt.
[Seite 20]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 17 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
5.1 Decken
Alle Geschoss- und Dachdecken sind als Stahlbetonflachdecken mit einer Plattendicke von h = 32 und einer
Betongüte von C30/37 geplant.
Die Deckenauflagerung erfolgt auf den Stahlbetonstützen bzw. den in der Außenfassade liegenden
Deckenrandbalken als Überzüge und den Stahlbetonwänden.
Das Stützraster beträgt 7,80 x 7,80 m.
Zur Verhinderung des Durchstanzens sind an den Stützen, Wandenden und Wandecken Dübelleisten in der
Decke angeordnet.
Deckendurchbrüche im Bereich der Stützen, Wandecken und Wandenden können nur sehr begrenzt
zugelassen werden. Es wird empfohlen, den Bereich um die Stütze herum durchbruchsfrei zu halten bzw.
bereits in der frühen Planungsphase abzustimmen. Durchbrüche im unmittelbaren Bereich der Stützen sind
planerisch anzugeben und können dann im Rahmen der statischen Möglichkeiten ausgeführt werden.
HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm Statisch-konstruktive Hinweise
Das Gebäude wird als herkömmlicher Hochbau bestehend aus punktgestützten Stahlbetonflachdecken mit
aussteifenden Stahlbetonwandscheiben als Kerntragwerke hergestellt. Die Ausführung erfolgt vorwiegend
als Ortbetonkonstruktion.
Oberhalb der Gründungssohle wird das Gebäude in der Achse 18 mittels einer 30 mm breiten Gebäudefuge in einen westlichen und einen östlichen Teil geteilt.
Das Untergeschoss wird gegenüber Bodenfeuchte durch eine weiße Wanne abgedichtet.
Die Gründung erfolgt flach.
[Seite 21]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 18 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
Prinzipanordnung von Dübelleisten um eine Stütze:
5.2 Wände
Alle tragenden und aussteifenden Wände werden als Stahlbetonwände (h = 25 cm) in der Betongüte min
C30/37 – C35/45 ausgeführt.
Die Außenwände im UG sind mit einer Dicke von 30 cm geplant. HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm 5.3 Stützen
Alle Innenstützen werden als Stahlbetonstützen in der Betongüte C30/37 – C50/60 geplant. Entsprechend
der Belastung ergeben sich in den unteren Ebenen größere Abmessungen.
[Seite 22]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 19 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
5.4 Unter- / Überzüge
Tragende Stahlbetonbalken werden in der Betongüte der jeweiligen Decke ausgeführt. Es erfolgt die
Nachweisführung mit Arbeitsfuge, so dass die Möglichkeit der Herstellung in zwei getrennten Arbeitsschritten
besteht. Insofern erforderlich und möglich werden in Absprache mit der Haustechnikplanung
Regeldurchbrüche vorgesehen. Entsprechend der Belastung und der Spannweite ergeben sich
unterschiedliche Abmessungen.
5.5 Treppen / Podeste
Die Haupt- und Zwischenpodeste werden in Ortbeton, die Treppenläufe als Stahlbetonfertigteile hergestellt.
Die Treppenläufe und die Podeste werden gelenkig miteinander verbunden. Die Treppenläufe werden über
Tronsolen schalltechnisch von den angrenzenden Bauteilen entkoppelt, die Treppenpodeste erhalten analog
zu den Geschossdecken eine Trittschalldämmung.
Im Foyer ist eine Viertelkreis-gewendelte, freitragende Treppe geplant. Zum Zeitpunkt der Aufstellung der
Statik lag noch keine detaillierte Planung vor. Die Bemessung erfolgt im Zuge einer Fortsetzung der Statik.
5.6 Balkone / Loggien
Balkone / Loggien liegen nicht vor.
5.7 Gründung
Die Gründung des unterkellerten Bereiches erfolgt als zusammenhängende Flachgründung als elastisch
gebettete Bodenplatte. Die Bodenplatte wird mit einer durchgehenden Dicke von 80 cm ausgeführt. Die
vorhandenen Gründungsbauteile des abzubrechenden Gebäudes bleiben im Erdreich erhalten und werden
von der neuen Bodenplatte überbaut.
Die Gründung des nichtunterkellerten Bereiches erfolgt ebenfalls flach über eine elastisch gebettete
Bodenplatte mit einer Stärke von 50 cm.
5.8 Konstruktiver Brandschutz
Die tragenden und aussteifenden Bauteile werden nichtbrennbar in Stahlbeton ausgeführt und für die
Feuerwiderstandsklasse R90 nachgewiesen.
5.9 Gebäudeaussteifung
Die Aussteifung des Gebäudes erfolgt über die Stahlbetondeckenscheiben in den Geschossebenen zu den
Stahlbetonwandscheiben in Längs- und in Querrichtung.
Die rechnerischen Horizontalkräfte aus der Schiefstellung des Gebäudes und der Windbelastung werden
primär über die Kerntragwerke der Treppenhäuser und Aufzugsschächte abgetragen. Die Stahlbetonstützen
beteiligen sich nicht am Abtrag der Horizontalkräfte. HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 23]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 20 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
5.11 Aufstockungsmöglichkeit / Erweiterungsmöglichkeit
Seitliche Erweiterungsmöglichkeiten werden nicht berücksichtigt.
Für den mittleren Gebäudeteil ist eine 1-geschossige Aufstockoption eingeplant. Die aktuell geplante
Dachdecke für das 3. Obergeschoss des mittleren Teilbereiches wird demnach so ausgelegt, dass diese
auch die Ausbau- und Nutzlasten für die Krankenhausflächen tragen kann. Planerisch wird davon
ausgegangen, dass das aufzustockende 4. Obergeschoss hinsichtlich der Raumstruktur und Geometrie
identisch zu dem aktuellen 3. Obergeschoss ist. Die zusätzlichen vertikalen und horizontalen Lasten werden
in dem Tragwerk mit eingerechnet.
Für den östlichen Teilbereich wird keine weitere Aufstockungsmöglichkeit berücksichtigt.
5.12 Fassade bzw. deren Unterkonstruktion
Die Gebäudefassade ist nichttragend und wird als vorgehängte Fassade aus Metall oder fasergebundene
Baustoffe ausgeführt.
5.13 Abdichtungskonzept - Dach
Die Abdichtung der obersten Dachdecke sowie der Dachterrassen gegenüber Feuchtigkeit erfolgt über eine
bituminöse Abklebung. Die zugehörigen Nachweise, allgemeine Planung, Vorgabe des Gefälles, Anordnung
der Notüberläufe sowie Detailpunkte der schwarzen Wanne erfolgt vom Objektplaner.
HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm 5.10 Gebäudefugen
Für das geplante Gebäude ist grundsätzlich eine Gebäudefuge in der Achse 18 mit einer Breite von 30 mm
vorgesehen, die das Gebäude oberhalb der Sohle in einem westlichen und einem östlichen Abschnitt teilt.
Die Gebäudefuge ist konsequent durch alle vertikalen und horizontalen Bauteile zu führen. Durch die
Anordnung der Gebäudefuge werden die Zwangsspannungen in den Bauteilen aus dem Schwindprozess
des Betons deutlich reduziert.
Im Bereich der Gebäudefuge werden die angrenzenden Decken konstruktiv mittels Querkraftdorne
miteinander verbunden. Der planmäßige vertikale Lastabtrag erfolgt jedoch eigenständig, ohne dass sich die
Decken ineinander hängen.
5.14 Baugrubenverbau
Die Baugrube wird mit einer umlaufenden Böschung hergestellt. In Teilbereichen ist ein rückverankerter bzw.
eingespannter Trägerbohlwandverbau geplant.
[Seite 24]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 21 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
5.15 Aufstockung
Die optionale Aufstockung des mittleren Gebäudeteils um ein weiteres Vollgeschoss in Massivbauweise wird
in die aktuelle Entwurfsplanung einbezogen:
- Die zusätzlichen Lasten infolge der Erweiterung werden in allen lastabtragenden Bauteilen statisch
berücksichtigt.
- Die Lage und Dimensionierung der Stahlbetonwände im Obergeschoss ermöglicht die Erweiterung
ohne einen vorherigen Abbruch der vorhandenen Haupttragglieder.
- Über den Treppen- und Schachtöffnungen des Obergeschosses wird die Ausführung reversibler
Stahlbeton-Deckel statisch berücksichtigt.
-
Die umlaufende Stahlbeton-Attika kann als Brüstung erhalten bleiben.
-
Im Rahmen der späteren Baumaßnahmen wird eine temporäre Abstützung der Deckenschalung auf
der darunterliegenden Decke erforderlich. Diese Montagelast im Bauzustand wird bei der Auslegung
der oberen Decken berücksichtigt.
HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 25]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 22 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
5.16 Deckenverformungen
Im Rahmen der Genehmigungsplanung sind Untersuchungen zur rechnerischen Durchbiegung der
Geschossdecken im Hinblick auf die zu erwartenden Langzeitverformungen nach dem Ausbau durchgeführt
worden. Die Prognose der Deckenverformungen erfolgt numerisch und stellt eine komplexe
Näherungsberechnung dar. Die tatsächlich auftretende Durchbiegung der Stahlbetonplatten ist von vielen
Einflussfaktoren, wie zum Beispiel der Materialzusammensetzung des Betons, dem Bewehrungsgrad, den
Witterungs- und Umgebungsbedingungen während und nach der Herstellung sowie der
Belastungsgeschichte abhängig.
Abbildung: Prognostizierte Endverformung für die Geschossdecke über dem Erdgeschoss
In der oben dargestellten Abbildung ist die prognostizierte Endverformung bis zum Abschluss der Kriech-
und Schwindverformungen infolge der Langzeitbelastung am Beispiel der Decke über dem Erdgeschoss des
Neubaus dargestellt. Die Berechnung basiert auf folgenden Annahmen:
-
Es wird normal oder schnell erhärtender Zement (N) verwendet.
-
Die Herstellung und Austrocknung erfolgt in normalen Umgebungsbedingungen, d. h. bei einer rel.
Luftfeuchtigkeit von 50 % und einer Außentemperatur von 20°C.
-
Der Belastung der Deckenplatte beginnt frühestens 28 Tage nach der Betonage.
-
Der Einbau der Trockenbauwände erfolgt frühestens 150 Tage nach der Betonage.
Zur Einhaltung der Gebrauchstauglichkeitskriterien werden planmäßige Deckenüberhöhungen vorgesehen,
die den Positionsplänen zu entnehmen sind.
5.17 Sichtbeton
Nach Angaben des Objektplaners sind in den Eingangsbereichen der Gebäude teilweise
Sichtbetonoberflächen vorgesehen. Die weitere Detaillierung erfolgt in Leistungsphase 5. HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 26]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 23 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
5.18 WU-Betonkonstruktion
Vorbemerkung
Die grundlegenden Randbedingungen für die Planung der Abdichtung ergeben sich aus dem geotechnischen
Gutachten, welches von GHJ-Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG in Karlsruhe
aufgestellt wird, jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vorliegt. Die Planung der Abdichtung obliegt dem
Objektplaner.
• Erdgeschoss (Ebene E00) ±0,00
• Untergeschoss (Ebene E99) -5,00
• UK-Sohle (Ebene E99) -5,90
Schutz des Bauwerks gegen Wasser
Zur Planung einer WU-Wanne (WU-Betonkonstruktion) ist eine Definition der Nutzungsklassen (A und B)
erforderlich, die planerisch festzulegen und vertraglich zu vereinbaren sind. Je nach Bauteil (Wand, Sohle)
und der geplanten Nutzung kann diese Definition bereichsweise erfolgen. Bei der geplanten Nutzung der
Räume im Untergeschoss ist offensichtlich überwiegend die Nutzungsklasse A anzusetzen.
Die Beanspruchungsklasse des Wassers ist gemäß dem Ingenieurgeologischen Gutachten mit W2.1-E
„mäßige Einwirkung von drückendem Wasser (bis ≤3m Eintauchtiefe) bzw. für tiefer als 3,0m unter GOK in
den Baugrund einbindende Gebäudeteile mit W2.2-E „hohe Einwirkung von drückendem Wasser (>3m
Eintauchtiefe) definiert.
Aufgrund der geplanten Nutzung wird empfohlen, die Sohle sowie die erdberührenden Bauteile als WU-
Konstruktion (Weiße Wanne) auszuführen. Die WU-Richtlinie unterscheidet letztlich zwischen
Beanspruchung durch Wasser oder Erdfeuchte. Drückendes Wasser und nichtdrückendes Wasser wird nicht
unterschieden, daher kann es im Wandbereich keine Aufteilung von WU-Entwurfsgrundsätzen geben (für
z.B. den Bereich oberhalb des Bemessungswasserstandes).
Für eine regelkonforme Planung und Ausführung der Bauteile als wasserundurchlässige Konstruktion ist zu
berücksichtigen und vorzusehen, dass eine nachträgliche Abdichtung bzw. ein nachträgliches Verpressen
unplanmäßig auftretender Trennrisse (unabhängig der Nutzungsklasse) möglich sein muss. Dies ist hier
aufgrund der Nutzung nicht möglich und es wird durch den Einsatz einer wasserseitigen
Frischbetonverbundfolie eine präventive Abdichtung der unplanmäßigen Trennrisse und somit
Nutzungsklasse A erreicht.
Bodenplatten und erdberührte Wände:
-
WU-Wanne (WU-Betonkonstruktion)
-
Beanspruchungsklasse 1 - ständig drückendes Wasser, Wassereinwirkungsklasse W2.1-E,
Eintauchtiefe ≤ 3,0 m gem. Geotechnischem Bericht
- Nutzungsklasse A – hochwertige Nutzung HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 27]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 24 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
-
Entwurfsgrundsatz c: Beschränkung der Trennrissbreite auf w = 0,3 mm k
-
Ergänzende Maßnahmen: Verpressung von zugänglichen Rissen w > 0,3 mm und Einbau eines k
Frischbetonverbundsystems als vorweggenommene Dichtmaßnahme gegen vorhandene und
unplanmäßige Risse, Anordnung von Fugen und Hydradationsgassen, Gleitlagerung der
Bodenplatten, betontechnologische und ausführungstechnische Maßnahmen zur Reduzierung von
Verformungen
- Die UG-Wanne ist mit der ersten Geschossdecke ausgesteift
Baustahl
Profilstahl S 235 JR – S 355 JR
Darüber hinaus sind Paneelsysteme aus Aluminium sowie Edelstahl- oder Stahlprofile mit Verzinkung nach
Angaben des Herstellers vorgesehen. Die Stahl-Erzeugnisse müssen zum Schmelztauchzinken geeignet
sein.
5.20 Betontechnologie
Im Rahmen der Entwurfsplanung wird für alle Betonbauteile mit Ausnahme der Treppenläufe eine Bauweise
mit Ortbeton angenommen. Die Treppenläufe sind als Stahlbeton-Fertigteile geplant. Die Betonverarbeitung
ist gem. DIN EN 13670 und DIN EN 206 zu überwachen.
Expositionsklassen je Bauteilseite
an Innenraum, trocken XC1, WO
an Außenluft, trocken, wärmegedämmt XC3, WO
an Außenluft, trocken XC3, XF1, WO
an Außenluft, wärmegedämmt, häufig nass XC3, XD3, XF3, WF
an Außenluft, befahren XC4, XD3, XF4, XM1, WA HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm 5.19 Baustoffe
Die folgenden Baustoffe sind Grundbaustoffe:
Mauerwerk
Mauerwerk t = 17,5 – 24 cm Kalksandstein, Rohdichte 2,0 kg/dm³, SFK 20, MG DM (M 10)
Beton und Betonstahl
Beton für Decken, Balken, Wände: C 30/37
Beton für Stützen: C 30/37 – C 50/60
Beton für Bodenplatten: C 30/37 WU
Betonstahl: B 500 A (normalduktil)
[Seite 28]
Tragwerksplanung - Statische Berechnungen Neubau HZ und IfL Bautechnische Prüfungen - Bauphysik UK Heidelberg Bauüberwachung - Ausschreibung - Bauleitung - SiGeKo Objekt-Nr. H+H: 19266 Hamburger Str. 277 Office am Ringgleis E-Mail info@hornundhorn.de Seite 25 von 25 38114 Braunschweig Tel.: 05 31 / 121 845 0 Internet www.hornundhorn.de
an Außenluft, Spritzwassereinfluss XC3, XD1, XF2, WA
an Erdreich, trocken XC2, WF
an Erdreich, wärmegedämmt, häufig nass XC2, XF3, WF
Die Betontechnologie ist in die Überwachungsklasse 2 einzustufen.
An den Beton werden folgende Anforderungen gestellt:
• Betongüte min. C30/37 nach EC 2: DIN EN 1992-1-1.
• Beständigkeit gegen Alkalitreiben nach der Richtlinie „Alkalireaktion im Beton“ - herausgegeben vom
Deutschen Ausschuss für Stahlbeton in der Fassung vom Februar 2007 sowie der Berichtigung vom
April 2010.
• Die Frisch- und Festbetoneigenschaften sowie die Zusammensetzung erfolgt nach Vorgabe der
ausführenden Firma bzw. dem Betontechnologen unter Beachtung der normativen Vorschriften sowie
der geforderten Qualitätsmerkmale des Objektes und vorliegende Belastung / den statischen
Erfordernissen.
• Geringes Schwindmaß und niedrige Wärmeentwicklung.
Beim Verlegen der Bewehrung, dem Einbau des Frischbetons und bei der Nachbehandlung des Betons
sind die Festlegungen der DIN EN 1992-1-1, DIN EN 206 und DIN EN 1370 sowie die
Merkblattsammlung des DBV zu beachten. Insbesondere ist bei der Nachbehandlung des Betons, um
eine Austrocknung zu verhindern, die Abdeckung und Feuchthaltung zu gewährleisten. Die
Nachbehandlung ist mindestens bis zum Erreichen von 50% der charakteristischen Festigkeit des
oberflächennahen Betons durchzuführen.
Übermäßige Temperaturschwankungen infolge Tag-Nachtwechsel, verbunden mit direkter
Sonneneinwirkung oder Starkregenereignissen, sind durch geeignete Maßnahmen in der
Bauausführung zu vermeiden.
Die Planungsvorgaben zur Ausführung der Stahlbetonkonstruktion teilweise als fugenloses Tragwerk
erfordern eine besondere Sorgfalt bei der örtlichen Ausführung und Planung. Die Einschaltung eines
Betontechnologen zur Sicherstellung der Umsetzung der planerischen Vorgaben und Annahmen im
Rahmen der Herstellung und Konfektionierung des Betons sowie seiner Nachbehandlung wird
empfohlen.
Arbeitsfugen und Betonierabschnitte, soweit sie nicht schon vorgegeben sind, müssen von der
ausführenden Firma festgelegt und rechtzeitig mit dem Statiker und dem Prüfstatiker abgestimmt
werden
Weitere Ausführungen zur Betontechnologie erfolgen im Rahmen der weiteren Bearbeitung. HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 29]
Horn + Horn - Ing. -Bro fr Bauwesen Projekt 19266_
Neumnster - Rostock - Braunschweig Pos. Bra
Sauerbruchstrae 39-41 Seite 00-135 24537 Neumnster UKHD - Neubau Herzzentrum mit IfL 2024.013 mb BauStatik S011
Brandschutz
Pos. Bra Konstruktiver Brandschutz
In der vorliegenden Position erfolgen Angaben zu dem konstruktiven Brandschutz an die einzelnen Bauteile.
Geschossdecken
Die Geschossdecken werden nichtbrennbar in Stahlbeton ausgefhrt. Die Ausbildung der Stahlbetondecken erfolgt fr eine Feuerwiderstandklasse REI90.
Die Nachweisfhrung nach den zugehrigen Eurocodes bzw. der DIN 4102 -4 erfolgt in den Vorbemerkungen der einzelnen Positionen an Hand der Einhaltung von Mindestquerschnittsabmessungen sowie Mindestachsabstnde der tragenden Bewehrung vom Bauteilrand.
Unter-und berzge
Die Unter- und berzge werden nichtbrennbar in Stahlbeton ausgefhrt. Die Ausbildung der Stahlbetonbalken erfolgt fr eine Feuerwiderstandklasse R90.
Die Nachweisfhrung nach den zugehrigen Eurocodes bzw. der DIN 4102 -4 erfolgt in den Vorbemerkungen der einzelnen Positionen an Hand der Einhaltung von Mindestquerschnittsabmessungen sowie Mindestachsabstnde der tragenden Bewehrung vom Bauteilrand.
Treppenlufe und Treppenpodeste
Die Treppenlufe und Treppenpodeste werden nichtbrennbar in Stahlbeton ausgefhrt. Die Ausbildung der Treppenlufe und Treppenpodeste erfolgt fr eine Feuerwiderstandklasse R90.
Die Nachweisfhrung nach den zugehrigen Eurocodes bzw. der DIN 4102 -4 erfolgt in den Vorbemerkungen der einzelnen Positionen an Hand der Einhaltung von Mindestquerschnittsabmessungen sowie Mindestachsabstnde der tragenden Bewehrung vom Bauteilrand.
Wnde
Die Wnde werden nichtbrennbar in Mauerwerk oder Stahlbeton ausgefhrt. Die Ausbildung der Wnde erfolgt fr eine Feuerwiderstandklasse REI90.
Die Nachweisfhrung nach den zugehrigen Eurocodes bzw. der DIN 4102 -4 erfolgt in den Vorbemerkungen der einzelnen Positionen an Hand der Einhaltung von Mindestquerschnittsabmessungen sowie Mindestachsabstnde der tragenden Bewehrung vom Bauteilrand.
Sttzen
Horn + Horn Sauerbruchstrae 39-41 24537 Neumnster HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 30]
Horn + Horn - Ing. -Bro fr Bauwesen Projekt 19266_
Neumnster - Rostock - Braunschweig Pos. Bra
Sauerbruchstrae 39-41 Seite 00-136 24537 Neumnster UKHD - Neubau Herzzentrum mit IfL 2024.013 mb BauStatik S011
Die Sttzen werden nichtbrennbar in Stahlbeton ausgefhrt. Die Ausbildung der Stahlbetonsttzen erfolgt fr eine Feuerwiderstandklasse R90.
Die Nachweisfhrung nach den zugehrigen Eurocodes bzw. der DIN 4102 -4 erfolgt in den einzelnen Positionen an Hand einer „Heibemessung“.
Balkone
Die Balkone werden nichtbrennbar in Stahlbeton ausgefhrt. Die Ausbildung der Stahlbetonbalkone und deren Isokrbe erfolgt f r eine Feuerwiderstandklasse R0.
Horn + Horn Sauerbruchstrae 39-41 24537 Neumnster HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 31]
Horn + Horn - Ing. -Bro fr Bauwesen Projekt 19266_
Neumnster - Rostock - Braunschweig Pos.
Sauerbruchstrae 39-41 Seite 00-137 24537 Neumnster UKHD - Neubau Herzzentrum mit IfL
Dbelfreie & Kernbohrfreie Zonen
Horn + Horn Sauerbruchstrae 39-41 24537 Neumnster HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
[Seite 32]
HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm
| Dbelfreie Zonen in Stahlbetonbauteilen Stahlbetonbalken im Querschnitt Dbelfreie Zone 5 2 Stahlbetonbalken im Lngsschnitt Bereich Ausklinkung 1.00 25 Stahlbetonbalken im Lngsschnitt Bereich Durchbruch 25 25 | ||
|---|---|---|
| P P | osition D mb BauStatik S012 2021.030 rojekt 19266_ UKHD - Neubau Herzzentrum mit IfL | Mastab 1:25 Datum 19.07.2024 |
| Horn + Horn Sauerbruchstrae 39-41 24537 Neumnster | Seite 00-138 |
[Seite 33]
[Seite 33: nicht lesbar — ValueError]
[Seite 34]
Horn + Horn - Ing. -Büro für Bauwesen Projekt 19266_
Neumünster - Rostock - Braunschweig Pos. S
Sauerbruchstraße 39-41 Seite 24537 Neumünster UKHD - Neubau Herzzentrum mit IfL 2024.013 mb BauStatik S011
Pos. S Schlussseite
Aufgestellt:
H O R N + H O R N
Beratende Ingenieure VBI Ingenieure Partnerschaft mbB Sitz der Gesellschaft: Neumünster Amtsgericht Kiel PR 788 KI Telefon: 04321 / 90 07-0 info@hornundhorn.de
Für Rückfragen zur vorstehenden Berechnung wenden Sie sich bitte an unseren Mitarbeiter: Arthur Müller B.Sc. (04321 / 9007-55)
Horn + Horn Sauerbruchstraße 39-41 24537 Neumünster HbmG erawtfoS CEA bm
- 3202 thgirypoC
- 4202 noisreV reweiV-bm Neumünster, den 19.07.2024
(Jö
(Jörn Beckmann, M.Sc.) (Arthur Müller, B.Sc.) Projektleitung Bearbeitung Statik