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NBHZ-HM-GUG-001-G-231130-230058_Geo-_und_umwelttechnisches_Gutachten.pdf

Bauleistungen für die medizinische Gasversorgung im Neubau des Herzzentrums Heidelberg

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 06.10.2026, 12:02 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabeportal-bw.de

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GEOTECHNISCHES UND UMWELTTECHNISCHES GUTACHTEN

BAUVORHABEN Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg

AUFTRAGGEBER Klinik-Technik-Gesellschaft am Universitätsklinikum Heidelberg mbH Im Neuenheimer Feld 670 69120 Heidelberg

AUFTRAG-NR. 23-0058

DATUM 30.11.2023 mai / Ru km66

Büro Karlsruhe • Am Hubengut 4 • 76149 Karlsruhe • Telefon: 0721 - 97 83 5 - 0 • E-Mail: office@ghj.de

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Inhaltsverzeichnis

1 Auftrag 6

2 Unterlagen 6

3 Projektstandort 9

3.1 Lage und aktuelle Geländesituation 9

3.2 Geologischer Überblick 9

3.3 Erdbeben 10

3.4 Wasserschutzgebiet 10

3.5 Hochwasserrisiko 10

3.6 Kampfmittel 10

4 Geplante Baumaßnahme und geotechnische Kategorie 11

5 Untersuchungsprogramm 12

5.1 Baugrundaufschlüsse 12

5.2 Geotechnische Laboruntersuchungen 13

5.3 Abrasivitätsuntersuchungen 14

5.4 Chemische Untersuchung des Grundwassers 14

5.5 Chemische Untersuchung von Boden und Schwarzdecke 14

6 Baugrund 15

6.1 Untergrundaufbau 15

6.2 Abrasivität 19

6.3 Baugrundmodell, charakteristische Kennwerte 20

6.4 Grundwasser 23

7 Umwelttechnische Untersuchungen 24

7.1 Baugrundaufschlüsse aus umwelttechnischer Sicht 24

7.2 Probenahme und Untersuchungsumfang 25

7.3 Ergebnisse der chemischen Laboruntersuchungen 28

7.4 Umwelttechnische Bewertung 29

7.5 Baubetriebliche Hinweise aus umwelttechnischer Sicht 34

8 Gründung 36

8.1 Allgemeines, Höhen, Lasten 36

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8.2 Schichtmodell, charakteristische Bodenkennwerte 37

8.3 Bemessungswerte des Sohlwiderstands, Grundbruchnachweise 38

8.4 Setzungsberechnungen, Bettungsmoduln 41

9 Versickerung von Niederschlagswasser 43

10 Abdichtung, Dränage 44

11 Gründung der Verkehrsflächen 46

12 Baugrubensicherung 49

13 Hinweise und Empfehlungen 51

14 Zusammenfassung 54

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Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 Kompressionsversuche 17

Tabelle 2 Direkte Scherversuche 18

Tabelle 3 Ergebnisse der Abrasivitätsuntersuchungen 20

Tabelle 4 Baugrundmodell – Homogenbereiche und Bodenkennwerte, künstliche Auffüllungen 21

Tabelle 5 Baugrundmodell – Homogenbereiche und Bodenkennwerte, natürlich anstehender Boden 22

Tabelle 6 Zusammenstellung der chemisch analysierten Boden(misch)proben 26

Tabelle 7 Abfallrechtliche Einstufung der Schwarzdeckenprobe 31

Tabelle 8 Abfallrechtliche Bewertung der PFAS-Befunde der untersuchten Bodenmischproben aus der durchwurzelten Bodenschicht 32

Tabelle 9 Abfallrechtliche Einstufung der untersuchten Boden(misch)proben 33

Tabelle 10 Gründung in den Neckarkiesen; Bemessungswerte des Sohlwiderstands  R,d und zulässige Bodenpressungen zul.  E,k für Streifenfundamente, Einbindetiefe d = 0,8 m 40

Tabelle 11 Gründung in den Neckarkiesen; Bemessungswerte des Sohlwiderstands  R,d und zulässige Bodenpressungen zul.  E,k für quadratische Einzelfundamente, Einbindetiefe d = 0,8 m 40

Verteiler: 1-fach: Klinik-Technik-Gesellschaft am Universitätsklinikum Heidelberg mbH, Planungsgruppe Technik und Bau, Herrn Nils-Olaf Acker, Im Neuenheimer Feld 670, 69120 Heidelberg sowie als PDF an: UKHDHZ.KTG@med.uni-heidelberg.de

1-fach: Nickl Architekten Deutschland GmbH, Frau Lisa-Maria Malinek, Lindberghstraße 19 | D – 80939 München sowie als PDF an: NP_DE_Heidelberg_UKHZ@nickl-architekten.de

1-fach: Horn + Horn Ingenieure Partnerschaft mbB, Herrn Jörn Beckmann, Sauerbruchstraße 39-41, 24537 Neumünster sowie als PDF an: 19266-ukhd-hz@hornundhorn.de

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Anlagenverzeichnis

Anlage 1 Lagepläne

Anlage 1.1 Topografische Karte mit Projektstandort, M 1 : 25.000

Anlage 1.2 Luftbild mit Baufeld Neubau und Baugrundaufschlüssen, M 1 : 500

Anlage 1.3 Grundriss E00 (Erdgeschoss) mit Baugrundaufschlüssen, M 1 : 500

Anlage 2 Luftbildauswertung vom 10.09.2020, LBA Luftbildauswertung GmbH, Stuttgart

Anlage 3 Baugrunderkundung

Anlage 3.1 Bohrprofile, Rammdiagramme

Anlage 3.2 Schichtenverzeichnisse der Bohrunternehmen Marx UG, Hütschenhausen

Anlage 3.3 Fotodokumentation der Kernkistenproben

Anlage 3.4 Protokolle der Kampfmittelsondierungen

Anlage 4 Geotechnische Laboruntersuchungen

Anlage 4.1 Körnungskurven

Anlage 4.2 Plastizitätsdiagramme, Konsistenzgrenzen

Anlage 4.3 Kompressionsversuche (Druck-Setzungs-Diagramme)

Anlage 4.4 Rahmenscherversuche (Schergeraden, Scherspannungs-Weg-Diagramm)

Anlage 4.5 Zusammenstellung der Laboruntersuchungen

Anlage 5 Abrasivitätsuntersuchungen nach NF P18-579 (LCPC)

Anlage 6 Chemische Grundwasseranalyse (Betonaggressivität)

Anlage 7 Umwelttechnische Untersuchungen

Anlage 7.1 Prüfberichte der GBA Analytical Services GmbH, Vaterstetten

Anlage 7.2 Abfallrechtliche Auswertung von PFAS-Analysen

Anlage 8 Schnitt A-A‘ mit Bohrprofilen und Rammdiagrammen, M 1 : 200

Anlage 9 Grundbruchnachweise

Anlage 10 Setzungsberechnungen

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1 Auftrag

Die Klinik-Technik-Gesellschaft am Universitätsklinikum Heidelberg mbH plant den Neu- bau Herzzentrum und Informatics for Life auf dem Universitätsgelände im Neuenheimer Feld, Heidelberg.

Unser Büro wurde von der Klinik-Technik-Gesellschaft am Universitätsklinikum Heidel- berg mbH mit der Baugrunderkundung sowie der geotechnischen und umwelttechni- schen Beratung beauftragt.

2 Unterlagen

Dem Gutachten liegen folgende Unterlagen zu Grunde:

[2.1] Grundrisse, Ansichten und Schnitte, M 1 : 200, Stand: 31.10.2023, Nickl Architekten Deutschland GmbH, München

[2.2] Angaben zur Konstruktion sowie zu statischen Lasten, Horn + Horn Ingenieure Partnerschaft mbB, Neumünster, Schreiben vom 08.06.2023

[2.3] Entscheidungsvorlage Gründung „UKHD - Neubau Herzzentrum und Informatics for Life“, Horn + Horn Ingenieure Partnerschaft mbB, Neumünster, Schreiben vom 04.08.2023

[2.4] Kanal- und Leitungspläne, Stadt Heidelberg

[2.5] Geologische Karte von Baden-Württemberg, M 1 : 25.000, Blatt 6518 Heidelberg- Nord, Geologisches Landesamt Baden-Württemberg, Freiburg i. Br., 1984

[2.6] Auszug aus dem Informationssystem Oberflächennahe Geothermie (ISONG, online), Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Freiburg, 2023

[2.7] Wasserschutzgebiete, Daten- und Kartendienst (online), Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, 2023

[2.8] Hochwasserrisikomanagement-Abfrage (online), Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, 2023

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[2.9] Karte der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen für Baden- Württemberg, Innenministerium Baden-Württemberg, 2005

[2.10] Luftbildauswertung auf Kampfmittelbelastung „Hofmeisterweg, INF 150–165, Neubau Herzzentrum Heidelberg-Neuenheim“, LBA Luftbildauswertung GmbH, Stuttgart, Bericht vom 10.09.2020, Projekt-Nr.: 20.09.16-02

[2.11] Karte der Grundwasserhöhengleichen des oberen Grundwassers am 11.04.1988 (hohe Grundwasserverhältnisse), Rhein-Neckar-Raum, Landesanstalt für Um- weltschutz Baden-Württemberg, 2000

[2.12] Grundwasserdaten der Landesmessstellen 0135-0305/7 (Beobachtungs- zeitraum: 01/1975 – heute), 0100/355-1 (Beobachtungszeitraum: 12/1918 – heute) und 0752/305-2 (Beobachtungszeitraum: 11/1976 – heute), Daten- und Kartendienst (online), Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, 2023

[2.13] Arbeitsblatt DWA-A 138: Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser, Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Hennef, April 2005.

[2.14] Verordnung des Ministeriums für Umwelt und Verkehr über die dezentrale Beseitigung von Niederschlagswasser, 22.03.1999, Stuttgart

[2.15] Erläuterungen zur Verordnung des Ministeriums für Umwelt und Verkehr über die dezentrale Beseitigung von Niederschlagswasser, 22.03.1999, Stuttgart

[2.16] Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (LfU): Arbeitshilfen für den Umgang mit Regenwasser in Siedlungsgebieten, Karlsruhe, Mai 2005

[2.17] Ingenieurgeologisches Gutachten „Heidelberg, Im Neuenheimer Feld INF 151 - 154 - Neubau Herzzentrum und Informatics for Life am UKHD -“, Bericht vom 14.01.2020, Töniges GmbH, Sinsheim, Projekt-Nr.: E 191176

[2.18] Geotechnisches Gutachten „Rehabilitationszentrum für Chronisch Nierenkranke, Im Neuenheimer Feld 162, 69120 Heidelberg“, Bericht vom 12.04.2007, GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG, Auftrag-Nr. 20618

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[2.19] Geotechnisches Gutachten „Erweiterung Nierenzentrum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 162, 69120 Heidelberg“, Bericht vom 29.06.2010, GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG, Auftrag-Nr. 20618

[2.20] Überprüfung von Aufschlusspunkten (Bohrungen B 11 bis B 15) auf Kampfmittelfreiheit, fachtechnische Begleitung durch Feuerwerker, Kampfmittelräumung & Sondierung Heiko Moser, Kaiserslautern, Bericht vom 04.09.2023

[2.21] Überprüfung von Aufschlusspunkten (Sondierbohrungen BS 1 bis BS 5) auf Kampfmittelfreiheit, fachtechnische Begleitung durch Feuerwerker, Hettmannsperger Spezialtiefbau GmbH, Karlsruhe, Bericht vom 17.07.2023

[2.22] Ergebnisse von 5 Aufschlussbohrungen (B 11 bis B 15) und 25 Standard- Penetration-Tests (Bohrlochrammsondierungen), Bohrunternehmen Marx UG, Hütschenhausen, 04.09.2023 - 11.09.2023

[2.23] Ergebnisse von 12 Kleinrammbohrungen (Sondierbohrungen BS 1, BS 2, BS 4 bis BS 13), GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG, Karlsruhe, 17. – 20.07.2023

[2.24] Ergebnisse von 5 Rammsondierungen (DPH 11 bis DPH 15), Bohrunternehmen Marx UG, Hütschenhausen, 04. - 06.09.2023

[2.25] Ergebnisse von bodenmechanischen Laboruntersuchungen, GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG, Karlsruhe

[2.26] Abrasivitätsuntersuchungen (LCPC) an Bodenproben (Abrasivität nach NF P 18- 579), TÜV Rheinland LGA Bautechnik GmbH, Nürnberg, Prüfprotokoll 23V20113, 19.10.2023

[2.27] Chemische Laboruntersuchung einer Grundwasserprobe (Betonaggressivität), Prüfbericht-Nr. 6563365, SGS Institut Fresenius GmbH, Radolfzell, 16.10.2023

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[2.28] Ergebnisse von chemischen Laboruntersuchungen von Bodenproben und Schwarzdecke, Prüfbericht Nr. 2023PV06198 / 1 und 2023PV07589 / 1, ausgeführt durch die GBA Analytical Services GmbH, Vaterstetten, 17.08.2023 und 09.10.2023

[2.29] Ortsbegehungen am 17.07.2023 und 17.08.2023

3 Projektstandort

3.1 Lage und aktuelle Geländesituation

Das Baufeld für den Neubau Herzzentrum und Informatics for Life befindet sich im Süden des Universitätsgeländes im Neuenheimer Feld, ca. 200 m nördlich des Neckar- ufers.

In der Anlage 1.1 ist das Plangebiet in einem Ausschnitt aus der topografischen Karte markiert.

Die aktuelle Geländesituation geht aus dem Luftbildausschnitt in Anlage 1.2 hervor. Das Baufeld liegt an der Südseite des Hofmeisterwegs und erstreckt sich über das Flurstück Nr. 5932 der Gemarkung 3320 (Heidelberg).

Das Gelände ist weitgehend eben und mit mehreren Klinikgebäuden bebaut, die im Vor- feld der Neubaumaßnahme abgebrochen werden.

Die nicht mit Gebäuden überbauten Flächen sind entweder mit Pflaster- oder Schwarz- decken befestigt oder werden als Grünflächen genutzt.

3.2 Geologischer Überblick

Nach der geologischen Karte [2.5] ist am Standort mit einer bindigen Deckschicht aus Tonen und Schluffen zu rechnen, die bis in größere Tiefe von Neckarkiesen und -geröl- len unterlagert wird. Nach früheren Baugrundaufschlüssen im Baufeld [2.17] sowie im Bereich des westlich angrenzenden Nierenzentrums [2.18], [2.19] reicht die natürliche bindige Deckschicht bis in eine Tiefe von ca. 4,0 m bis ca. 5,0 m.

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3.3 Erdbeben

Nach der Karte der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen für Baden- Württemberg [2.9] liegt der Standort in der Erdbebenzone 0 und im Bereich der Unter- grundklasse R.

Die aktuell erschienene DIN EN 1998-1/NA:2023-11 gibt für den Standort die Unter- grundklasse T an.

Es wird empfohlen, der Erdbebenbemessung die Baugrundklasse C zugrunde zu legen.

3.4 Wasserschutzgebiet

Das Baufeld liegt nach [2.7] außerhalb rechtskräftig festgesetzter Wasserschutzgebiete.

3.5 Hochwasserrisiko

Nach der Hochwassergefahrenkarte [2.8] liegt der Standort außerhalb von Über- schwemmungsgebieten.

3.6 Kampfmittel

Die Luftbildauswertung der LBA Luftbildauswertung GmbH, Stuttgart, ergab für einen Teilbereich des Baufelds Anhaltspunkte für das mögliche Vorhandensein von Spreng- bomben - Blindgängern oder anderen Kampfmitteln [2.10].

Der Bericht der LBA Luftbildauswertung GmbH ist als Anlage 2 beigefügt. Für die darin kartierte Verdachtsfläche wird eine „nähere Überprüfung durch den Kampfmittelbesei- tigungsdienst Baden-Württemberg oder durch ein privates autorisiertes Unternehmen dringend empfohlen. Eingriffe in den Untergrund jeglicher Art und Arbeiten, die Er- schütterungen des Untergrunds verursachen, sollten vorher nicht durchgeführt wer- den“.

Sofern die Kampfmittelsituation des Baufelds nicht vorab z. B. durch eine Oberflächen- detektion geklärt werden kann, wird vom Kampfmittelbeseitigungsdienst üblicherweise

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gefordert, dass die Aushubarbeiten durch einen Feuerwerker mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG begleitet werden.

Im Fall von Bohrarbeiten sowie von Ramm- und Rüttelarbeiten für die Herstellung von Verbauten und deren Rückverankerung oder für tiefreichende Baugrundverbesserungs- maßnahmen (z. B. Rüttelstopfverdichtung) wird erfahrungsgemäß gefordert, dass Ver- bauachsen, Bohrachsen und Rüttelachsen vorab mit Hilfe von Kampfmittelbohrungen (Schneckenbohrungen) freigemessen werden.

Die zur Baugrunderkundung durchgeführten Aufschlussbohrungen und Kleinramm- bohrungen (Sondierbohrungen) wurden hinsichtlich möglicher Kampfmittel untersucht und freigegeben ([2.20], [2.21]). Die Protokolle der Kampfmittelerkundung sind als Anlage 3.4 beigefügt.

4 Geplante Baumaßnahme und geotechnische Kategorie

Im Rahmen der Maßnahme ist der Bau eines Herzzentrums mit Grundrissabmessungen von ca. 130 m x 72 m sowie dem unmittelbar anschließenden Gebäude „Informatics for Life“ (IFL) mit Grundrissabmessungen von ca. 72 m x 52 m geplant.

Ein Grundriss des Erdgeschosses ist als Anlage 1.3 beigefügt.

Für das Herzzentrum sind vier oberirdische Geschosse sowie ein Untergeschoss vor- gesehen, das bis in knapp 6 m Tiefe in den Baugrund reicht. Das Gebäude IFL ist mit drei oberirdischen Geschossen und bis auf einen Erschließungsgang ohne Unterkellerung geplant.

Das Bauvorhaben ist aufgrund seiner konventionellen Gründung und der einheitlich zu erfassenden Baugrund- und Belastungsverhältnisse in die Geotechnische Kategorie 2 einzuordnen.

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5 Untersuchungsprogramm

5.1 Baugrundaufschlüsse

Zur Baugrunderkundung wurden von der Bohrunternehmen Marx UG, Hütschenhausen, folgende Baugrundaufschlüsse durchgeführt:

  • 5 verrohrte Rammkernbohrungen (B 11 bis B 15); Durchmesser 178 mm; Bohrtiefe: 15 m

  • 25 Bohrlochrammsondierungen (Standard-Penetration-Test nach EN ISO 22476-3)

  • 5 Rammsondierungen mit der schweren Sonde DPH nach DIN EN ISO 22476-2 (DPH 11 bis DPH 15), Sondiertiefe: 5,7 m bis 8,5 m

Von der GHJ Ingenieurgesellschaft wurden folgende Baugrundaufschlüsse durchgeführt:

  • 12 unverrohrte Kleinrammbohrungen (Sondierbohrungen BS 1, BS 2, BS 4 bis BS 13); Durchmesser 80/60 mm; Bohrtiefe: 4,5 m bis 6,0 m

Die Lage der Ansatzpunkte ist in Anlage 1.2 und in Anlage 1.3 dargestellt.

Die Aufschlusspunkte wurden mittels GNSS im System m NHN (2016) eingemessen. Da- nach liegen die Höhen der Aufschlüsse zwischen 110,36 m NHN und 110,96 m NHN.

In der Anlage 3.1 sind die Ergebnisse der Aufschlüsse als Bohrprofile nach DIN 4023 bzw. als Rammdiagramme nach DIN EN ISO 22476-2 dargestellt. In den Rammdiagram- men ist die erforderliche Anzahl an Schlägen N für das Eindringen der Sonde um je- 10 weils 10 cm über der Tiefe aufgetragen.

An den Profilen der Aufschlussbohrungen sind zudem die bei den Standard-Penetration- Tests registrierten Schlagzahlen (N / N ), die in der jeweiligen Tiefe für das 0-15 30 Eindringen der Standard-Sonde um 45 cm unter die jeweilige Bohrlochsohle erforderlich waren.

Fotografische Aufnahmen der in Kernkisten abgelegten Bodenproben aus den aktuellen Aufschlussbohrungen und die zugehörigen Schichtenverzeichnisse der Bohrunterneh- men Marx UG, Hütschenhausen, liegen als Anlage 3.3 bzw. Anlage 3.2 bei.

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Die Anlage 3.4 enthält die Protokolle der vorab zur Freimessung der Baugrundaufschlüs- se durchgeführten Kampfmittelsondierungen.

5.2 Geotechnische Laboruntersuchungen

Zur genaueren Ansprache und Klassifizierung der angetroffenen Böden wurden fol- gende geotechnische Laboruntersuchungen durchgeführt:

  • 55 x Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17892-4

  • 7 x Plastizitätsversuch (Konsistenzgrenzen nach ATTERBERG) nach DIN EN ISO 17892-12

  • 8 x Glühverlust (organischer Gehalt) nach DIN 18128 GL

  • 2 x Kalkgehalt nach DIN EN ISO 10693

  • 24 x Wassergehalt (durch Ofentrocknung)

  • 5 x Dichtebestimmung nach DIN 18125

  • 2 x Rahmenscherversuch nach DIN 17892-10

  • 4 x Kompressionsversuch nach DIN EN ISO 17892-5

Die Ergebnisse der Korngrößenbestimmungen sind in Anlage 4.1 als Körnungskurven dargestellt.

Die Ergebnisse der Plastizitätsversuche (Konsistenzgrenzen, Plastizitätsdiagramm) sind der Anlage 4.2 zu entnehmen.

Die Auswertung der im Oedometergerät durchgeführten Kompressionsversuche (Druck- Setzungs-Diagramme) ist in der Anlage 4.3 enthalten und die Ergebnisse der Rahmen- scherversuche (Schergeraden und Scherspannungs-Weg-Diagramme) sind in Anlage 4.4 dargestellt.

Eine Zusammenstellung der Laboruntersuchungen mit zusätzlich ermittelten Wasser- gehalten, Glühverlusten und Kalkgehalten sowie den Ergebnissen der Dichtebestimmun- gen ist als Anlage 4.5 beigefügt.

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5.3 Abrasivitätsuntersuchungen

Zur quantitativen Erfassung der Abrasivität der anstehenden Kiese und Sande wurden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • 2 x Abrasivität nach NF P 18-579 (LCPC)

Die Versuchsergebnisse sind in der Anlage 5 zusammengestellt.

5.4 Chemische Untersuchung des Grundwassers

Zur Überprüfung des Grundwassers hinsichtlich seiner stofflichen Zusammensetzung wurden folgende chemisch-analytischen Laboruntersuchungen durchgeführt:

  • 1 x Grundwasserprobe (B 13) auf die Parameter nach DIN 4030 „Betonaggressivität“

Die Ergebnisse der Grundwasseranalysen können der Anlage 6 entnommen werden.

5.5 Chemische Untersuchung von Boden und Schwarzdecke

Zur orientierenden Überprüfung der Oberflächenversiegelung und des Baugrundes auf Schadstoffbelastungen wurden folgende chemisch-analytische Laboruntersuchungen durchgeführt:

  • 1 Schwarzdeckenprobe auf die Parameter polyzyklisch aromatische Kohlenwasser- stoffe (PAK) im Feststoff und Phenolindex im Eluat

  • 1 Einzelprobe (BS 8: 0,15 – 0,4 m) auf polyzyklisch aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie auf Schwermetalle zzgl. Arsen im Feststoff

  • 5 Bodenmischproben (MP 1, MP 2, MP 6 – MP 8 und MP 11) auf die Parameter nach EBV, Anl. 1, Tab. 3, Bodenmaterial (BM-0-Liste)

  • 4 Bodenmischproben (MP 3 - MP 5, MP 10) auf die Parameter nach EBV, Anl. 1, Tab. 3, Bodenmaterial (BM-0*-Liste)

  • 1 Bodenmischprobe (MP 9) auf die Parameter nach EBV, Anl. 1, Tab. 3, Boden- material (BM-F0*-Liste)

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  • 3 Bodenmischproben (durchwurzelte Bodenschicht: MP 1, MP 2 und MP 8) ergän- zend auf per- und polyfluorierte Alkylsubtanzen (PFAS) im 2:1-Schütteleluat

Weitere Details zu den Untersuchungen sowie zur Probenzusammensetzung sind im Kapitel 7 enthalten. Die Analyseergebnisse und die angewandten Analyseverfahren sind in den Prüfberichten der GBA Analytical Services GmbH, Vaterstetten, Anlage 7 aufge- führt.

6 Baugrund

6.1 Untergrundaufbau

Künstliche Auffüllungen

Mit Ausnahme der Sondierbohrung BS 1 wurden bei allen Bohrungen zunächst künstli- che Auffüllungen (Signatur „A“ in den Bohrprofilen) angetroffen.

Die künstlichen Auffüllungen reichen in unterschiedliche Tiefen von 0,5 m bis zu 4,4 m (im Mittel bis in ca. 1,6 m Tiefe).

Die künstlichen Auffüllungen enthalten lagenweise diverse anthropogene Fremd- bestandteile wie Schwarzdeckenreste, Ziegelreste, Betonreste, Glasreste und Mörtel- reste.

Bei den Bohrungen B 12, B 13, B 14 sowie BS 2, BS 5, BS 8, BS 9, BS 13 ist die Gelände- oberfläche mit Betonpflastersteinen (Dicke: 0,07 cm bis 0,10 m) befestigt. Bei der Boh- rung BS 11 wurde eine 0,11 m starke Schwarzdecke vorgefunden.

Bei den künstlichen Auffüllungen handelt es sich teils um grobkörnige (kiesig-sandige) Materialen, die überwiegend im Bereich der befestigten Flächen vermutlich als Frost- schutzschicht / Tragschicht eingebaut worden sind. Kiesige Auffüllungen wurden zudem zur Verfüllung der Arbeitsräume von Bestandsgebäuden eingebaut (BS 7/7a).

Nach den Korngrößenverteilungen sind die grobkörnigen Auffüllungen als schwach kiesige bis kiesige Sande sowie als sandige Kiese und Kies-Sand-Gemische mit ungefähr gleichgroßen Kies- und Sandanteilen („Kies+Sand“) zu charakterisieren. Die aufgefüllten Sande und Kiese sind überwiegend nichtbindig bis schwach schluffig, lagenweise auch schluffig ausgeprägt.

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Bindige Auffüllungen (Schluffe, Tone) wurden sowohl im Bereich der unbefestigten Flä- chen vorgefunden (B 11, B 15, sowie BS 4, BS 6, BS 7/7a, BS 12), als auch unterhalb der kiesig-sandigen Auffüllungen im Bereich der befestigten Flächen (B 14 sowie BS 9 bis BS 13).

Die Rohtonanteile der aufgefüllten bindigen Böden variieren zwischen ca. 15 % und ca. 25 %. Die Siebkornanteile der bindigen Böden betragen größtenteils weniger als 10 %. Vereinzelt wurden auch Siebkornanteile bis knapp 35 % festgestellt.

Die Wassergehaltsbestimmungen ergaben Werte von w = 8,4 % bis 16,0 %. Die Konsis- tenz ist überwiegend halbfest bis fest, vereinzelt auch weich-steif.

Natürliche bindige Deckschicht

Der natürlich anstehende Boden wird bei allen Bohrungen zunächst aus einer bindigen Deckschicht in Form von Schluffen und Tonen mit zumeist steifer bis halbfester Konsis- tenz gebildet.

Die bindige Deckschicht reicht bis in Tiefen von 3,8 m bis 4,8 m (im Mittel bis in ca. 4,25 m Tiefe). Bei der im Arbeitsraum eines unterkellerten Bestandsgebäudes nieder- gebrachten Bohrung BS 7/7a, wo die künstlichen Auffüllungen bis in 4,25 m bzw. 4,40 m Tiefe reichen, wurde keine natürliche bindige Schicht angetroffen. Die natürlich anstehenden bindigen Böden sind dort vermutlich bis zum Erreichen der Neckarkiese ausgeräumt worden.

Die Rammsondierungen ergaben in den bindigen Böden Schlagzahlen von N ≈ 3, teils 10 auch N = 10. Dies gibt die steife bis halbfeste Konsistenz wieder. 10

Nach den Laboruntersuchungen haben die bindigen Böden Rohtonanteile von 15 % bis 25 %. Mit Siebkornanteilen von ca. 20% bis ca. 40 % sind die bindigen Böden überwie- gend als sandige, teils auch als stark sandige Schluffe und Tone sowie als Ton-Sand- Gemische anzusprechen.

Die Wassergehaltsbestimmungen ergaben Werte von w = 9,7 % bis 18,9 %. Die Glüh- verluste von V = 2,2 % bis 3,6 % zeigen schwache organische Anteile an. Die an zwei Gl Proben ermittelten Kalkgehalte betrugen V = 15,5 % und 27,2 %. Ca

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Die Bestimmung der Atterberg'schen Grenzen ergaben Plastizitätszahlen von I = 3,7 % P bis 9,4 %, bei Fließgrenzen von w = 25,3 % bis 29,8 % und Ausrollgrenzen von L w = 18,5 % bis 21,6 %. Nach der Auswertung im Plastizitätsdiagramm handelt es sich P um leichtplastische Schluffe (Bodengruppe UL) sowie um Sand-Ton-Gemische (Boden- gruppe ST). Die Konsistenzzahl einer der untersuchten Proben zeigt mit einem Wert von Ic = 0,95 eine steife Konsistenz an. Die übrigen untersuchten Proben haben mit Konsis- tenzzahlen von Ic = 1,20 bis 1,91 eine halbfeste Konsistenz.

Die an Sonderproben durchgeführten Dichtebestimmungen ergaben für die Tone und Schluffe Feuchtwichten von  = 20,20 kN/m³ bis 21,89 kN/m³.

Zur Beurteilung der Zusammendrückbarkeit der bindigen Böden wurden an 4 Proben Kompressionsversuche im Ödometergerät durchgeführt. Die Druck-Setzungsdiagramme sowie die ermittelten Steifemoduln sind in der Anlage 4.3 zusammengestellt und nach- folgend tabellarisch zusammengefasst.

Tabelle 1 Kompressionsversuche

Labor- Nr.BohrungTiefe [m]Boden artSteifemodul [MN/m²]
Erstbelastung [kN/m²] 50 – 100 100 – 200Wiederbelastung [kN/m²] 50 – 100 100 – 200
97299B 113,4 – 3,7U, fs4,48,530,335,7
97327B 122,7 – 3,0U, fs5,89,932,340,0
97353B 132,7 – 3,0U, fs10,911,223,336,4
97386B 141,7 – 2,0U, fs5,19,535,742,6

Im Normalspannungsintervall von  v = 50 – 100 kN/m² ergaben sich Steifemoduln von Es = 4,4 – 10,9 MN/m² bei Erstbelastung und Es,w = 23,3 – 35,7 MN/m² bei Wiederbelas- tung.

Im Normalspannungsintervall von  v = 100 – 200 kN/m² betrugen die Steifemoduln Es = 8,5 – 11,2 MN/m² bei Erstbelastung und Es,w = 35,7 – 42,6 MN/m² bei Wiederbelas- tung.

Zur Bestimmung der Scherparameter wurden an zwei Proben aus der bindigen Deck- schicht Rahmenscherversuche nach DIN 18137-3 ausgeführt. Die Ergebnisse der Scher- versuche sind in Anlage 4.4 dargestellt und nachfolgend tabellarisch zusammengefasst.

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Tabelle 2 Direkte Scherversuche

Labor- Nr.BohrungTiefe [m]BodenartReibungswinkel [°]Kohäsion [kN/m²]
97299B 113,4 – 3,7U, fs32,798,27
97416B 152,7 – 3,0U, fs32,208,47

Der Reibungswinkel variiert zwischen  k = 32,2° und 32,8° und die Kohäsion zwischen ck = 8,3 kN/m² und 8,5 kN/m².

Neckarkiese / -gerölle

Ab Tiefen von 4,25 m bis 4,80 folgen bei allen Bohrungen Neckarkiese und -gerölle. Mit- tels der Sondierbohrungen konnten die Neckarkiese / -gerölle wegen des zu großen Ein- dringwiderstands zumeist nur wenige Dezimeter durchörtert werden. Lediglich die Sondierbohrung BS 7a konnte bis in 6,5 m Tiefe niedergebracht werden, die übrigen Sondierbohrungen mussten in Tiefen von 4,5 m bis 5,5 m vorzeitig beendet werden. Dies zeigt eine dichte Lagerung der Kiese / Gerölle an.

Nach den Aufschlussbohrungen B 11 bis B 15 stehen die Neckarkiese / -gerölle bis zum jeweiligen Bohrtiefsten bei 15,0 m durchgängig an.

Bei den Neckarkiesen / -geröllen handelt es sich größtenteils um sandige Kiese, die unterschiedlich große steinige Anteile (Korndurchmesser > 63 mm) enthalten. Vereinzelt wurden auch zwischengeschaltete Sandlagen vorgefunden.

Die Steinanteile bestehen größtenteils aus Sandsteinen, lagenweise wurden auch Basalt- steine angetroffen.

Neben steinigen Anteilen (Korndurchmesser: 63 mm bis 20 cm) wurden unterhalb von ca. 8,5 m Tiefe auch Sandsteinblöcke vorgefunden, die nur mittels Meißelarbeiten durch- örtert werden konnten. Nach den Schichtenverzeichnissen der Bohrfirma (Anlage 3.2) hatten die vorgefundenen Blöcke eine Dicke bis zu 0,4 m. Nach den örtlichen Erfahrun- gen können im Neuenheimer Feld auch größere Blöcke mit Kantenlängen ≥ 63 cm bis mehr als 1,0 m (Findlinge) vorhanden sein.

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Nach den Korngrößenverteilungen sind die Kiese und Sande mit Feinkornanteilen von zumeist weniger als 5 % größtenteils nichtbindig ausgeprägt. Zum Hangenden können die Kiese nach den Laboruntersuchungen mit Feinkornanteilen von mehr als 5 % bis zu ca. 16,5 % auch schwach schluffig bis schluffig ausgeprägt sein. Die bei der Bohrung B 13 am Übergang von der bindigen Deckschicht zu den unterlagernden Kiesen angetroffene Sandlage ist mit einem Feinkornanteil von ca. 21,5 % als schluffig anzusprechen.

Die Kiese und kiesigen Sande sind zumeist intermittierend gestuft; die Sande ohne oder mit geringen Kiesanteilen sind eng gestuft.

Der bei den Sondierbohrungen festgestellte, große Eindringwiderstand in den Kiesen / Geröllen wird auch durch die Ergebnisse der Rammsondierungen wiedergegeben. Ab Tiefen von ca. 4,0 m bis 4,5 m wurden hohe Schlagzahlen von zumeist N > 15 bis über 10 50, lagenweise bis N > 100 registriert. Geringere Schlagzahlen von ca. N = 5 bis 10 10 10 wurden lediglich bei der Rammsondierung DPH 14 im Tiefenbereich von ca. 6,2 m bis 8,0 m festgestellt.

Die Rammsondierungen wurden in Tiefen von 5,7 m bis 8,5 m vorzeitig beendet, nachdem die Eindringung auch nach 100 Schlägen nur noch wenige Zentimeter betrug. Insgesamt sind die Kiese / Gerölle nach den Ergebnissen der Rammsondierungen mindestens mitteldicht, größtenteils jedoch dicht bis sehr dicht gelagert.

Die bei den Bohrarbeiten ab Tiefen von 5,0 m unter Gelände i. d. R. alle 2 m durch- geführten Standard-Penetration-Tests ergaben Schlagzahlen von N = 8 bis 58 (im Mit- 30 tel ca. N = 36). Bei einigen Standard-Penetration-Tests wurden nach 30 Schlägen nur 30 eine Eindringung von wenigen Zentimetern verzeichnet. Auch die Standard-Penetration- Tests zeigen für die Neckarkiese / -gerölle eine überwiegend dichte bis sehr dichte Lage- rung an.

6.2 Abrasivität

Die Ergebnisse der an Proben aus den Kiesen / Geröllen durchgeführten Abrasivitäts- untersuchungen (LCPC-Test nach NF P18-579) sind als Anlage 5 beigefügt und nach- folgend tabellarisch zusammengesellt.

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Tabelle 3 Ergebnisse der Abrasivitätsuntersuchungen

Labor-Nr.BohrungEntnahmetiefe [m]BodenartAbrasivitätskoeffizient LAK [g/t]
37443B 144,0G, s, u154,8
37444B 154,0 – 6,0G, s, u‘, x‘175,0

Die ermittelten Abrasivitätskoeffizienten lagen zwischen 154 ,8 g/t und 175,0 g/t, wonach die Proben als „schwach abrasiv“ (LAK = 100 - 250 g/t) einzustufen sind.

Durch den LCPC-Test werden die Lagerungsdichte sowie der Spannungszustand im Bau- grund und damit der Einfluss der Tiefe nicht erfasst. Wir empfehlen deshalb, insgesamt von einer starken Abrasivität der Neckarkiese / -gerölle (LAK = 500 - 1250 g/t) auszuge- hen und die Werkzeuge entsprechend auszulegen.

6.3 Baugrundmodell, charakteristische Kennwerte

Aus den durchgeführten Untersuchungen wurde das in den nachfolgenden Tabellen angegebene Baugrundmodell (ohne Oberflächenbefestigung / ohne durchwurzelte Bodenzone) abgeleitet, in dem der Baugrund in Homogenbereiche nach DIN 18300 (Erdarbeiten) und DIN 18301 (Bohrarbeiten), VOB Teil C, 2019, unterteilt ist.

Die angegebenen Bandbreiten der Kennwerte sind als Orientierungswerte zu verstehen. In den durchgeführten Nachweisen werden für den jeweiligen Fall zutreffende Rechen- werte ausgewählt und in den Berechnungen angesetzt.

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Tabelle 4 Baugrundmodell – Homogenbereiche und Bodenkennwerte, künstliche Auffüllungen

Homogenbereicha 1a 2
Bezeichnung nach DIN 4023aufgefüllte Schluffe und Toneaufgefüllte Kiese und Sande
Bezeichnung nach DIN 14688 (nur Hauptbodenarten)Mg [Si, Cl]Mg [Gr, Sa]
Bodengruppen nach DIN 18196A(UL, UM, TL, TM, SU*, ST*)A(GW, GI, GU, SW, SI, SU, GU*, SU*)
Frostempfindlichkeit nach ZTV E-StB 17F3F2, F1
Schichtunterkante[m NHN] 107,7– 109,9 106,2– 110,4
Schichtmächtigkeit[m] 0,2 – 2,4 0,4 – 2,6
Konsistenz / Lagerung[-]meist steif – halbfest, teils festmitteldicht
Korngrößenverteilung obere Kornkennzahl: untere Kornkennzahl[-] [-]25/65/10/0 5/25/40/3010/25/45/20 0/0/20/80
Steine d = 63 – 200 mm[Gew.-%]- -< 15
Blöcke d = 200 – 630 mm[Gew.-%]- -- -
Dichte ρ[t/m³]1,9 – 2,21,9 – 2,2
Wassergehalt w[Gew.-%]10 – 253 – 15
Plastizitätszahl I P[%]3 – 20- -
Konsistenzzahl I C[-]0,70 – 1,5- -
Lagerungsdichte I D[%]- -36 – 65
undränierte Scherfestigkeit c u[kN/m²]50 – 200- -
Abrasivität nach NF P18-579 (LCPC)[g/t]50 – 100 (kaum abrasiv)500 – 1250 (stark abrasiv)
organischer Anteil[Gew.-%]< 6< 2
Reibungswinkel [°]25 – 3333 – 42
Kohäsion c[kN/m²]5 – 150
Steifemodul E s[MN/m²]19 – 2230 – 80
Wichte [kN/m³]9 – 1219 – 22
Wichte u. Auftrieb ’[kN/m³]9 – 1210 – 13
Durchlässigkeit k[m/s]-9 -7 ca. 10 – 10-5 -2 ca. 10 – 10

a = nicht in allen Aufschlüssen angetroffen

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Tabelle 5 Baugrundmodell – Homogenbereiche und Bodenkennwerte, natürlich anstehender Boden

Homogenbereich34
Bezeichnung nach DIN 4023natürliche Schluffe und ToneNeckarkiese /-gerölle Kies, Sande, Steine
Bezeichnung nach DIN 14688 (nur Hauptbodenarten)Si, ClGr, Sa, Co
Bodengruppen nach DIN 18196UL, UM, TL, TM, SU*, ST*meist GW, GI, GU, SW, SI, teils SU, SU*
Frostempfindlichkeit nach ZTV E-StB 17F3F2, F1
Schichtunterkante[m NHN] 106,0 – 107,1< 95,3
Schichtmächtigkeit[m] 1,2 – 4,0> 10
Konsistenz / Lagerung[-]meist steif - halbfestmeist dicht - sehr dicht, teils mitteldicht
Korngrößenverteilung obere Kornkennzahl: untere Kornkennzahl[-] [-]35/55/10/0 10/35/45/105/15/60/20 0/0/20/80
Steine d = 63 – 200 mm[Gew.-%]- -< 30
Blöcke d = 200 – 630 mm[Gew.-%]- -< 15
Dichte ρ[t/m³]1,9 – 2,21,9 – 2,2
Wassergehalt w[Gew.-%]10 – 253 – 15
Plastizitätszahl I P[%]3 – 20- -
Konsistenzzahl I C[-]0,70 – 2,0- -
Lagerungsdichte I D[%]- -40 – 85
undränierte Scherfestigkeit c u[kN/m²]50 – 150- -
Abrasivität nach NF P18-579 (LCPC)[g/t]50 – 100 (kaum abrasiv)500 – 1250 (stark abrasiv)
organischer Anteil[Gew.-%]< 6< 2
Reibungswinkel [°]27 – 3333 – 42
Kohäsion c[kN/m²]5 – 150
Steifemodul E s[MN/m²]5 – 3540 – 150
Wichte [kN/m³]19 – 2219 – 22
Wichte u. Auftrieb ’[kN/m³]9 – 1210 – 13
Durchlässigkeit k[m/s]-9 -7 ca. 10 – 10-5 -2 ca. 10 – 10

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6.4 Grundwasser

6.4.1 Bemessungswasserstand

Wie oben erwähnt, wurde der Grundwasserspiegel bei den Aufschlussbohrungen in unterschiedlichen von 13,9 m bis 14,5 m unter Gelände angeschnitten und stellte sich in Tiefen von 13,65 m bis 14,40 m ein (96,53 m NHN bis 97,17 m NHN).

Nach den Angaben in hydrogeologischen Kartenwerken [2.6], [2.11] bilden die unterhalb der bindigen Deckschicht anstehenden Neckarkiese / -gerölle den Grundwasserleiter. Gemäß den Daten umliegender Messstellen [2.12] hat der Grundwasserspiegel starke langfristige Schwankungen von ca. 4,5 m bis 5,0 m.

Die an den umliegenden Messstellen zum Zeitpunkt der Baugrunderkundung in der ersten Monatshälfte des Septembers 2023 registrierten Grundwasserstände lagen ca. 2,0 m bis ca. 2,7 m unterhalb der jeweiligen Maximalstände.

Für die Bemessung wird der Ansatz eines Bemessungsgrundwasserstands von

Bemessungsgrundwasserstand: HGW = 100,00 m NHN

empfohlen.

Der Grundwasserflurabstand bzw. der Abstand des Grundwasserspiegels zur Gelände- oberkante beträgt somit auch in nassen Jahren mehr als 10 m.

Der Neubau reicht nach den vorhandenen Plänen bis in eine Tiefe von maximal ca. -7,2 m = 103,70 m NHN

Das Grundwasser spielt für die Gründung des Neubaus somit keine Rolle.

6.4.2 Chemische Grundwasseranalyse

Für die Beurteilung der Betonaggressivität wurde aus der Bohrung B 13 eine Wasserpro- be entnommen und von der SGS Institut Fresenius GmbH, Radolfzell, hinsichtlich Beton- aggressivität chemisch-analytisch untersucht [2.27].

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Die Analysenergebnisse und deren Auswertung sind als Anlage 6 beigefügt. Das Grund- wasser ist gemäß den Analyseergebnissen nach DIN 4030 als nicht betonangreifend ein- zustufen, so dass dem Grundwasser ausgesetzte Betonbauteile für die Expositionsklasse X0 nach DIN EN 206 ausgelegt werden können.

7 Umwelttechnische Untersuchungen

Die umwelttechnischen Untersuchungen erfolgten auf Basis der geotechnischen Bau- grunderkundung primär nach abfallrechtlichen Kriterien im Hinblick auf die geplante Baumaßnahme. Eine systematische Altlastenerkundung unter Berücksichtigung einer eventuellen altlastenrechtlich relevanten Vornutzung des Projektstandortes war nicht Gegenstand der Beauftragung.

7.1 Baugrundaufschlüsse aus umwelttechnischer Sicht

In Ergänzung zu den geotechnischen Untersuchungsmaßnahmen wurde das Bohrgut aus den durchgeführten Kleinrammbohrungen auch aus umwelttechnischer Sicht begut- achtet.

Bei der umwelttechnischen Auswertung von Baugrundaufschlüssen sind im Allgemeinen folgende Punkte von Interesse:

  • eventuell vorhandene organoleptische (d. h. geruchliche oder visuelle) Auffällig- keiten

  • die Zusammensetzung und die Mächtigkeit von schadstoffverdächtigen Materialien

  • die Lage von schadstoffverdächtigen Materialien im Hinblick auf eventuell gefähr- dete Schutzgüter (z. B. Expositionssituation im Hinblick auf eventuell gefährdete Menschen oder Abstand zur Grundwasseroberfläche)

Im vorliegenden Fall sind die organoleptischen Auffälligkeiten auf die bodenfremden Bestandteile (u. a. Ziegel-, Beton-, Keramik-, Schwarzdeckenreste) innerhalb der erbohr- ten Auffüllungen beschränkt. Die Mächtigkeit der Auffüllungen schwankt größtenteils zwischen 0,6 m bis 3,0 m. Im Bereich der Kleinrammbohrung BS 7 liegt die Auffüllungs- mächtigkeit bei 6,5 m, hierbei handelt es sich vermutlich um ortsüblich umgelagertes Material, das in die Arbeitsräume des angrenzenden Bestandsgebäudes eingebracht

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wurde. Bei einigen Kleinrammbohrungen konnte auf Grund von fehlenden Fremdbestandteilen der genaue Übergang zwischen Auffüllungen und natürlich anstehendem Boden nicht eindeutig festgestellt werden, hierbei handelt es sich ggf. auch um umgelagertes, ortsübliches Material. Die Auffüllungen sind in den Bohrprofilen mit „A“ gekennzeichnet, die vermuteten Auffüllungen mit „(A?)“.

Bei Auffüllungen mit bodenfremden Bestandteilen besteht generell eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass diese umwelttechnisch relevante Schadstoffgehalte aufweisen. Ansonsten wurden keine Hinweise auf Schadstoffbelastungen festgestellt.

Zum Zeitpunkt der Baugrunderkundung wurde in den Kleinrammbohrungen bis in einer Tiefe von 6,5 m unter GOK kein Grundwasser angetroffen. Bei den von dem Bohrunternehmen Marx UG, Hütschenhausen, durchgeführten Aufschlussbohrungen B 11 bis B 15 wurde der Grundwasserspiegel in Tiefen von 13,65 m bis 14,4 m unter GOK, d. h. bei geodätischen Höhen von 96,53 m NHN bis 97,17 m NHN angebohrt. Gemäß Kapitel 6.4 kann für den Projektstandort ein Bemessungsgrundwasserstand von 100 m NHN angenommen werden, folglich liegt der Grundwasserspiegel auch in Zeiten hoher Grundwasserstände weit unterhalb der Auffüllbasis, so dass keine Durch- strömung der schadstoffverdächtigen Materialien mit Grundwasser erfolgt.

Eine Durchsickerung der schadstoffverdächtigen Auffüllungen ist aktuell noch möglich, wird aber durch die geplante Baumaßnahme größtenteils unterbunden. Gleiches gilt für die Expositionssituation im Hinblick auf den Wirkungspfad Boden-Mensch.

7.2 Probenahme und Untersuchungsumfang

Schwarzdecke

Zur Überprüfung der Schwarzdecke auf teerhaltige Bestandteile wurde die Schwarz- decke BS 11: 0,0 – 0,11 m auf die Parameter polyzyklisch aromatische Kohlenwasser- stoffe (PAK) im Feststoff und Phenolindex im Eluat untersucht:

Bodenproben

Zur Überprüfung des Baugrundes auf eventuelle Schadstoffbelastungen wurden aus dem gewonnenen Probenmaterial charakteristische Bodenmischproben (MP 1 - MP 11)

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gebildet. In der folgenden Tabelle sind die untersuchten Bodenmischproben sowie eine untersuchte Einzelprobe mit dem gewählten Parameterumfang aufgeführt.

Tabelle 6 Zusammenstellung der chemisch analysierten Boden(misch)proben

ProbeMischprobe ausMaterialUntersuchungs umfang
Gebäude, unterkellert
MP 1BS 1 0,00 – 0,20 m BS 4 0,00 – 0,10 m 0,10 – 0,70 mdurchwurzelte Bodenschicht: Schluff, feinsandig, schwach kiesig, stark wurzelig, dunkelbraunEBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0-Liste PFAS im 2:1 Eluat
MP 2BS 6 0,00 – 0,40 m BS 7 0,00 – 0,35 mdurchwurzelte Bodenschicht: Schluff, sandig, kiesig, wurzelig, dunkelbraun, Mörtel-, Glasreste Fremdstoffanteil: << 1 %EBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0-Liste PFAS im 2:1 Eluat
MP 3BS 2 0,10 – 0,60 m BS 5 0,10 – 2,70 m (5 Einzelproben)Auffüllungen: Fein-/Mittelsand, (schwach) kiesig, braun, Schwarzdeckenreste Fremdstoffanteil: << 1 %EBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0*-Liste
MP 4BS 1 0,20 – 0,70 m 0,70 – 1,00 m BS 2 0,60 – 0,80 m 0,80 – 1,00 m BS 4 0,70 – 1,00 m BS 6 1,00 – 1,30 m BS 7 0,80 – 1,00 mAuffüllungen, vermutet: Schluff, feinsandig, sehr schwach kiesig +Ton, schluffig, feinsandig, braun, grau, dunkelbraunEBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0*-Liste
MP 5BS 6 0,40 – 1,00 m BS 7 0,35 – 0,80 m BS 8 0,40 – 1,70 m (3 Einzelproben) BS 9 0,08 – 3,00 m (4 Einzelproben)gemischtkörnige fremdstoffhaltige Auffüllungen: Sand, kiesig, schwach schluffig + Ton, sandig, kiesig + Kies, sandig, (schwach) tonig, Beton, Ziegel, Sandstein, Schwarzdecken-, Glasreste, Fremdstoffanteil: ca. 5 – < 10 %EBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0*-Liste
BS 8: 0,15 – 0,4 m--Auffüllungen: Fein-/Mittelkies, sandig, sehr schwach schluffig, schwarz, Schwarzdeckenstücke + angespritzte Kiese, Fremdstoffanteil: n. b.Schwermetalle zzgl. Arsen i. F., PAK i. F.

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ProbeMischprobe ausMaterialUntersuchungs umfang
MP 6BS 1 1,00 – 3,95 m (4 Einzelproben) BS 2 1,00 – 4,30 m (4 Einzelproben) BS 4 1,00 – 4,65 m (5 Einzelproben) BS 5 2,70 – 4,00 m BS 6 1,30 – 4,25 m (4 Einzelproben) BS 7 1,00 – 1,65 m 1,65 – 2,40 m BS 8 1,70 – 3,00 m 3,50 – 4,35 m BS 9 3,00 – 4,20 mnatürlich anstehende Auenlehme: Schluff, feinsandig + Schluff, feinsandig, schwach tonig + Ton, schluffig, schwach feinsandig, vereinzelt Wurzelreste, (hell)braunEBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0-Liste
MP 7BS 1 3,95 – 4,70 m 4,70 – 5,40 m BS 2 4,30 – 5,20 m BS 5 4,00 – 4,50 m BS 6 4,25 – 4,50 m BS 7 2,40 – 5,00 m (4 Einzelproben) BS 8 4,35 – 4,70 m BS 9 4,20 – 5,00 mnatürlich anstehende Kiese, teils örtlich umgelagert: Kies, sandig, schwach schluffig, (rötlich)braunEBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0-Liste
MP 11B 11 4,3 – 10,0 m (aus Kernkisten) B 12 4,5 – 10,0 m (aus Kernkisten) B 15 4,0 – 10,0 m (aus Kernkisten)natürlich anstehende Kiese Kies, sandig, schwach schluffig, braun, z. T. rötlichEBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0-Liste

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ProbeMischprobe ausMaterialUntersuchungs umfang
Gebäude, nicht unterkellert
MP 8BS 10 0,00 – 0,10 m BS 12 0,00 – 0,50 mdurchwurzelte Bodenschicht: Schluff, sandig, schwach kiesig, (stark) wurzelig, dunkelbraun, braun, Ziegel-, Beton-, Mörtelreste Fremdstoffanteil: < 1 %EBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0-Liste PFAS im 2:1 Eluat
MP 9BS 10 0,10 – 0,55 m 0,55 – 1,00 m BS 11 0,11 – 0,60 m 0,60 – 1,00 m BS 12 0,50 – 0,60 m BS 13 0,07 – 1,30 mAuffüllungen: Kies, sandig, schwach schluffig/tonig, lokal Schluff, sandig, tonig, grau, braun, Beton, Schwarzdecke, Ziegel, Glas-, Keramik-, Holz-/Wurzelreste, Fremdstoffanteil: ca. 15 - 20 %EBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-F0*-Liste
MP 10BS 10 1,00 – 1,75 m BS 11 1,00 – 1,75 m BS 12 0,60 – 1,00 m 1,00 – 1,30 m BS 13 1,30 – 1,50 mAuffüllungen, teils vermutet: Schluff, feinsandig, schwach tonig, vereinzelt Wurzelreste, braunEBV, Anl. 1, Tab. 3, BM-0*-Liste

EBV = Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke (Ersatzbaustoffverordnung – ErsatzbaustoffV bzw. EBV) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, vom 09.07.2021

Die angegebenen Fremdstoffanteile beziehen sich auf die untersuchten Proben. In die- sem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass durch Bohrungen der Fremdstoff- anteil anthropogener Auffüllungen nicht immer zutreffend abgeschätzt werden kann. Es kann daher generell nicht ausgeschlossen werden, dass die tatsächlichen Fremdstoff- anteile von den oben genannten Angaben abweichen.

7.3 Ergebnisse der chemischen Laboruntersuchungen

Die Analyseergebnisse, die angewandten Analyseverfahren sowie die jeweiligen Bestim- mungsgrenzen sind in den Prüfberichten der GBA Analytical Services GmbH, Vater- stetten, in Anlage 7.1 aufgeführt.

Wie den Prüfberichten zu entnehmen ist, wurde Folgendes festgestellt:

  • Die untersuchte Schwarzdecke weist nur einen geringen, bitumentypischen PAK- Gehalt von 0,89 mg/kg auf und ist demnach als teerfrei zu bezeichnen.

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  • In den untersuchten Mischproben aus den durchwurzelten Bodenschichten (MP 1, MP 2, MP 8) wurden PFAS-Summenkonzentrationen zwischen 0,035 µg/l (MP 8) und 0,646 µg/l (MP 1) nachgewiesen.

Zudem ergaben sich in den Mischproben aus den durchwurzelten Bodenschichten substratbedingt vergleichsweise hohe TOC-Gehalte von 1,7 bis 2,2 Masse-%. Dies lässt sich auf die natürlich im Boden enthaltenen Wurzeln zurückführen und erlaubt daher keinen Rückschluss auf eine Schadstoffbelastung.

In der Mischprobe MP 1 wurde zudem ein geringfügig erhöhter Quecksilber-Gehalt sowie in der Mischprobe MP 8 ein geringfügig erhöhter Gehalt an Benzo(a)pyren festgestellt.

  • Ansonsten ergaben sich in der Mischprobe MP 9 aus den fremdstoffhaltigen Auffül- lungen im Eluat leicht erhöhte Konzentrationen an Chrom (gesamt) und PAK. Unter- geordnet sind im Feststoff die Parameter PAK, B(a)P, Zink, Blei und Arsen als gering- fügig auffällig zu bezeichnen.

  • Die anderen untersuchten Mischproben erwiesen sich als analytisch unauffällig.

7.4 Umwelttechnische Bewertung

Die Bewertung umwelttechnischer Baugrunduntersuchungen erfolgt grundsätzlich unter zwei Gesichtspunkten. Zum einen ist das mit einer eventuellen Belastung einher- gehende Gefährdungspotential abzuschätzen (schutzgutbezogene bzw. altlastenrecht- liche Bewertung), zum anderen ist bei Baumaßnahmen gegebenenfalls anfallender Aus- hub im Hinblick auf dessen Entsorgung zu beurteilen (abfallrechtliche Bewertung).

Anhand der altlastenrechtlichen Bewertung ist zu entscheiden, ob weitere Erkundungs- maßnahmen oder eine Sanierung erforderlich sind. Die abfallrechtliche Bewertung er- folgt im Hinblick auf die ordnungsgemäße und wirtschaftliche Entsorgung von bei Baumaßnahmen anfallendem Aushub.

7.4.1 Altlastenrechtliche Bewertung

Bei der schutzgutbezogenen bzw. altlastenrechtlichen Bewertung eines mit Schad- stoffen belasteten Bodens ist das mit der Kontamination über Aufnahmepfade bzw.

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Wirkungspfade einhergehende Gefährdungspotential für die betroffenen Schutzgüter (i. d. R. Mensch, Pflanzen, Grundwasser) abzuschätzen. Hierbei wird durch den Vergleich der festgestellten Schadstoffbefunde mit entsprechenden Prüfwerten geprüft, ob von einer Gefahr für die Schutzgüter Mensch, Pflanze und/oder Grundwasser auszugehen ist. Für die Wirkungspfade Boden-Mensch, Boden-Nutzpflanze und Boden-Grundwasser gelten die Prüfwerte der Bundes- Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV).

Im Rahmen der vorliegenden Erkundung liegt bezüglich des Wirkungspfades Boden- Grundwasser eine Prüfwertüberschreitung in der Mischprobe MP 9 (fremdstoffhaltige Auffüllungen) für den Parameter PAK im Eluat (Messwert: 0,6 µg/l, Prüfwert: 0,2 µg/l) vor. Erfahrungsgemäß sind jedoch gerade die Eluatuntersuchungen auf den Parameter PAK bedeutenden Messwertschwankungen unterworfen, die die tatsächlichen Elutionsver- hältnisse des Materials im eingebauten Zustand nur eingeschränkt wiedergeben. Unter Berücksichtigung der relativ geringen Feststoffgehalte (Summe PAK1-16 = 3,563 mg/kg), der im Allgemeinen geringen Löslichkeit der PAK und des tiefliegenden Grundwasser- spiegels ist daher u. E. keine Gefahr für das Grundwasser zu erkennen.

Bezüglich der Stoffgruppe der PFAS wurden in allen 3 Mischproben aus der durch- wurzelten Bodenzone geringe PFAS-Konzentrationen nachgewiesen, die jedoch sämtlich unterhalb der Prüfwerte der BBodSchV für den Wirkungspfad Boden-Grundwasser lie- gen. Die PFAS-Quotientensummen der Proben, bezogen auf die Geringfügigkeits- schwellenwerte bzw. GFS-Werte der LAGA, sind ebenfalls gering und liegen nur bei der Probe MP 1 mit einem gerundeten Wert von 2 oberhalb von 1. In Anbetracht des tiefliegenden Grundwasserspiegels ist von den Befunden u. E. keine signifikante Gefährdung für das Grundwasser abzuleiten.

Ansonsten ergaben sich keine Überschreitungen von Prüfwerten der BBodSchV für die vorhandene und geplante Nutzung.

7.4.2 Abfallrechtliche Bewertung

Schwarzdecken

Auf Basis der Analyseergebnisse ergibt sich für die untersuchte Schwarzdeckenprobe folgende abfallrechtliche Klassifizierung:

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Tabelle 7 Abfallrechtliche Einstufung der Schwarzdeckenprobe

ProbePAK [mg/kg]Benzo- (a)pyren [mg/kg]Phenol- Index [µg/l]Einstufung nach Leitfaden LUBW* (+ AVV-Schlüssel)Einstufung nach RC- Erlass**Deponie- klasse***
BS 11: 0,0 – 0,11 m0,890,039< 6bituminös (AVV 170302)Z1.1DK 0
Zuordnungswerte:belastet, wenn:PAK:PAK: DK0 = 30 mg/kg DKI = 500 mg/kg DKII = 1.000 mg/kg
PAK > 25 mg/kgZ1.1 = 10 mg/kg
teerhaltig wenn:Z1.2 = 15 mg/kg
PAK > 200 mg/kgZ2 = 35 mg/kg
gefährl. AbfallPhenol-Index i. E.:
(170301*), wenn:Z1.1 = 20 µg/l
PAK > 200 mg/kgZ1.2 = 50 µg/l
B(a)P > 50 mg/kgZ2 = 100 µg/l

*: nach Leitfaden zum Umgang mit und zur Entsorgung von teerhaltigem Straßenaufbruch der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, 05/2018 **: Vorläufige Hinweise zum Einsatz von Bauschuttrecyclingmaterial“ (RC-Erlass) des Landes Baden-Württemberg vom 13.04.2004 ***: nach Handlungshilfe des Umweltministeriums für Entscheidungen über die Ablagerbarkeit von Abfällen mit organischen Schadstoffen, 05/2012 n. n.: nicht nachweisbar / Einzelparameter unterhalb der Bestimmungsgrenze

Die untersuchte Schwarzdecke ist demnach teerfrei und fällt unter den Abfallschlüssel 170302 („Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 170301 fallen“). Sie kann einem herkömmlichen Schwarzdeckenrecycling zugeführt werden.

Bodenproben

Die abfallrechtliche Bewertung von PFAS-Befunden erfolgt nach dem „Leitfaden zur PFAS-Bewertung“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom 21.02.2022. Aus abfallrechtlicher Sicht werden dort drei Verwertungs- klassen (VK 1 bis VK 3) definiert, wobei unbelastetes Material der Verwertungsklasse VK 1 entspricht. Die festgestellten PFAS-Konzentrationen (im W/F 2:1-Eluat) sowie deren Auswertung sind der Anlage 7 zu entnehmen.

Die abfallrechtliche Bewertung der PFAS-Befunde ist in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst:

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Tabelle 8 Abfallrechtliche Bewertung der PFAS-Befunde der untersuchten Bodenmischproben aus der durchwurzelten Bodenschicht

ProbeEinstufung nach PFAS- Leitfadenmaßgebliche Einzelverbindung mit Analysewertüberschrittener Prüfwertvorschlag
Gebäude, unterkellert
MP 1VK 1----
MP 2VK 1----
Gebäude, nicht unterkellert
MP 8VK 1----

Die Bodenmischproben MP 1, MP 2 und MP 8 sind hinsichtlich der PFAS-Befunde sämtlich in die Verwertungskategorie 1 (VK 1) einzustufen. Bodenmaterial der VK 1 kann im offenen Einbau in technischen Bauwerken verwertet werden.

Die PFAS-Befunde sind somit für die nachfolgenden abfallrechtlichen Einstufungen auf Basis der übrigen Analysebefunde ohne Relevanz.

Für die übrigen Befunde erfolgt die abfallrechtliche Bewertung von Böden und boden- ähnlichen Auffüllungen ab dem 01. August 2023 anhand der Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bau- werke (Ersatzbaustoffverordnung – ErsatzbaustoffV bzw. EBV)“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz vom 09.07.2021, der Deponieverordnung (DepV) des Bundes vom 27.04.2009 und der „Handlungshilfe für Entscheidungen über die Ablagerbarkeit von Abfällen mit organischen Schadstoffen“ des Landes Baden-Württemberg vom Mai 2012.

In der o. g. ErsatzbaustoffV bzw. der EBV sind in Abhängigkeit der Materialart verschie- dene Materialklassen definiert. Darüber hinaus sind für jede einzelne Materialklasse die materialspezifischen Einbaumöglichkeiten in technischen Bauwerken festgelegt. Aus abfallrechtlicher Sicht unbelastete Materialien sind der Materialklasse BM-0 zuzuordnen.

Material mit Schadstoffkonzentrationen oberhalb der maximal zulässigen Materialwerte (z. B. BM-F3 für Bodenaushub) kann in der Regel nur noch einer Deponie zugeführt werden, wobei die Klassifizierung anhand der Zuordnungswerte der DepV für die einzelnen Deponieklassen (Deponien der Deponie¬klassen DK 0, DK I, DK II, DK III und DK IV) erfolgt. Nach der DepV in der aktuellen Fassung besteht alternativ die Möglichkeit,

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bestimmte Matarialklassen ohne zusätzliche Untersuchungen direkt den Deponieklas- sen DK 0 oder DK I zuzuordnen (z. B. Zuordnung von Boden der Klassen BM-F2 oder BM-F3 in die Deponieklasse DK I und von Boden der Klassen BM-0 bis BM-F1 in die Deponieklasse DK 0).

Aus abfallrechtlicher Sicht sind die untersuchten Proben nach den Bewertungs- maßstäben der EBV einschließlich aller Fußnoten (ohne Berücksichtigung von PFAS) wie folgt einzustufen:

Tabelle 9 Abfallrechtliche Einstufung der untersuchten Boden(misch)proben

ProbeEinstufung nach EBVmaßgebliche(r) Parameter mit Analysewertüberschrittener Zuordnungswert
Gebäude, unterkellert
MP 1BM-0*Quecksilber = 0,50 mg/kg (1)BM-0 = 0,3 mg/kg (1)
MP 2BM-0(1)(1)
MP 3BM-0----
MP 4BM-0----
MP 5BM-0----
BS 8: 0,15 – 0,4 m[BM-0*]Arsen = 11 mg/kgBM-0 = 10 mg/kg
MP 6BM-0----
MP 7BM-0----
Gebäude, nicht unterkellert
MP 8BM-0*Benzo(a)pyren = 0,36 mg/kg (1)BM-0 = 0,3 mg/kg (1)
MP 9BM-F1Chrom i. E. = 16 µg/l PAK i. E. = 0,6 µg/lBM-F0* = 15 µg/l BM-F0* = 0,6 µg/l
MP 10BM -0----
MP 11BM -0----

(1) Der geringfügig erhöhte Gehalt an TOC ist auf die im Boden natürlich enthaltenen Wurzeln zurückzuführen und nach Anl. 1, Tab. 3, Fußnote 7 für die Einstufung nicht relevant […] eingeschränkter Analyseumfang (Mindestbelastungsgrad)

Auf Basis der vorliegenden Analysenergebnisse ergeben sich für die untersuchten Mischproben aus der durchwurzelten Bodenschicht (MP 1, MP 2 und MP 8) die Materialklassen BM-0 und BM-0* nach EBV. Für diese Materialien ist außerdem auf die in der Tabelle 4 angegebenen Verwertungskategorien gemäß dem „Leitfaden zur PFAS- Bewertung“ hinzuweisen (jeweils VK 1).

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Die künstlichen Auffüllungen (MP 3, MP 4, MP 5, MP 9, MP10 zzgl. Einzelprobe BS 8 [0,15 – 0,4 m]) sind nach den Analysenergebnissen überwiegend der Materialklasse BM-0 nach EBV zuzuordnen und somit abfallrechtlich frei verwertbar. Lediglich die schwarzdeckenhaltige Einzelprobe BS 8: 0,15 – 0,4 m sowie die Mischprobe MP 9 aus den fremdstoffhaltigen Auffüllungen zeigen gewisse analytische Auffälligkeiten, welche Belastungsgraden von BM-0* (Mindestbelastungsgrad) bzw. BM-F1 nach EBV entspre- chen.

Für die Mischproben aus dem natürlich anstehenden Boden bzw. örtlich umgelagerten Böden (MP 6, MP 7 und MP 11) ergibt sich wiederum die Materialklasse BM-0 nach EBV. Das Material ist somit frei verwertbar.

Auf Grundlage der vorliegenden Analyseergebnisse sind keine gefährlichen Abfälle zu erwarten, sodass das gesamte Aushubmaterial dem AVV-Abfallschlüssel 170504 „Boden und Steine mit Ausnahme derjenigen, die unter 170503* fallen“ zuzuordnen ist.

7.5 Baubetriebliche Hinweise aus umwelttechnischer Sicht

Entsprechend den durchgeführten Untersuchungen ist nach derzeitigem Kenntnisstand mit teerfreien Schwarzdecken zu rechnen.

Die bei der Baumaßnahme anfallenden Aushubmaterialien sind größtenteils den Materialklassen BM-0 und BM-0* nach EBV zuzuordnen, jedoch wurden in den fremd- stoffhaltigen Auffüllungen auch ein Belastungsgrad von BM-F1 nach EBV festgestellt.

Im Hinblick auf eine ordnungsgemäße und möglichst wirtschaftliche Entsorgung empfehlen wir beim Ausheben folgende, voraussichtlich unterschiedlich belasteten Chargen voneinander zu separieren:

  • Schwarzdecke, teerfrei

  • durchwurzelte Bodenschichten

  • fremdstoffhaltige Auffüllungen

  • fremdstoffarme Auffüllungen bzw. vermutete Auffüllungen

  • natürlich anstehende Auenlehme

  • natürlich anstehende sandige Kiese, teils örtlich umgelagert

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Besondere Sorgfalt ist beim Abbruch der Schwarzdecken erforderlich. Es handelt sich zwar um teerfreies Material, es ist aber zu beachten, dass Schwarzdecken als bituminöse Baustoffe stets hohe Gehalte an Kohlenwasserstoffen (KW-Index) enthalten. Schon geringe Mengen an Schwarzdeckenresten können deshalb zu einer deutlichen Verschlechterung der abfalltechnischen Qualität von Aushubmaterial führen. Die Schwarzdecken sollten daher rückschreitend mit einem Bagger mit Tieflöffel abgebro- chen werden. Anschließend sollten verbliebene Schwarzdeckenreste außerdem hän- disch aufgenommen werden.

Bei der sukzessiven Rückbebauung von Bestandsgebäuden oder Bauwerksteilen ist zu beachten, dass schon geringe Anteile an Abbruchabfällen, wie z. B. gipshaltiger Putz und sonstige mineralische und nicht mineralische Abbruchabfälle, den Belastungsgrad der anstehenden Böden negativ beeinflussen können (z. B. in Form einer erhöhten Sulfat- Konzentration im Eluat bei Beimengungen von Gipsputz). Es sollte daher darauf geach- tet werden, dass Abbruchabfälle vor der Durchführung von Erdarbeiten möglichst rück- standsfrei entfernt werden.

Bei einer Abfuhr von Bodenmaterialien ist davon auszugehen, dass zumindest schad- stoffverdächtiges Aushubmaterial entsprechend der derzeitigen, von allen Entsorgungs- stellen akzeptierten Vorgehensweise in Abhängigkeit der Material-zusammensetzung chargenweise innerhalb des Baugeländes in Haufwerken bereitgestellt werden muss. Die Haufwerke sind dann zur abschließenden, rechtlich verbindlichen Deklaration entsprechend den Richtlinien der LAGA PN98 zu beproben und chemisch-analytisch zu untersuchen. Die Entsorgung des Aushubmaterials erfolgt auf Basis der daraus resultierenden Klassifizierung.

Je nach Entsorgungsstelle kann die oben beschriebene Vorgehensweise mit einer Hauf- werksbildung und einer nochmaligen Beprobung auch für Aushubmaterial erforderlich sein, das sich im Zuge einer Baugrunduntersuchung als unbelastet erwiesen hat, also im vorliegenden Fall insbesondere für die natürlich anstehenden Böden. Da dies erhebliche Auswirkungen auf den Bauablauf und die damit verbunden Kosten hat, sollte dieser Punkt bereits im Vorfeld der Baumaßnahme mit den in Frage kommenden Baufirmen geklärt werden (z. B. im Rahmen von Bietergesprächen).

Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass zwischen den Aufschlusspunkten auch Material mit bislang nicht festgestellten Belastungsklassen anstehen kann. Wir empfehlen daher, in die Ausschreibung von Erdarbeiten neben Positionen für die Separierung und Bereitstellung von Aushubmaterial auch Positionen für die Entsorgung von Aushub-

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material mit allen gängigen Belastungsklassen aufzunehmen (Materialklassen BM-0, BM-0*, BM-F0*, BM-F1 und BM-F2 nach EBV).

Sollte für die abfallrechtliche Abfuhr der Aushubmaterialen trotz der Voruntersuchung und der dabei ermittelten geringen PFAS-Befunde eine abfallrechtliche Einstufung nach PFAS-Leitfaden notwendig sein, empfehlen wir auch hierfür Positionen mit in die Ausschreibung aufzunehmen. In diesem Fall sollte für jede Belastungsklasse nach EBV eine Zulage für VK1- und ggf. VK2-Material nach PFAS-Leitfaden berücksichtigt werden.

Höhere Belastungsgrade sind nach derzeitigem Kenntnisstand unwahrscheinlich; es wird deshalb vorgeschlagen, diese im Bedarfsfall über ein Nachtragsangebot abzu- wickeln.

Abschließend weisen wir darauf hin, dass die vorgenannten Aussagen auf stichproben- artigen Untersuchungen basieren. Lokal begrenzte Verunreinigungen, die durch die Kleinrammbohrungen nicht erfasst wurden, können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Bei der Durchführung der Aushubarbeiten sollte deshalb auf organoleptische Auffälligkeiten geachtet werden (z. B. erhöhter Fremdstoffanteil, Verfärbungen, Geruch nach Schadstoffen). Sollte entsprechendes Material angetroffen werden, so sollte es separiert, beprobt und chemisch-analytisch untersucht werden.

8 Gründung

8.1 Allgemeines, Höhen, Lasten

Der Neubau besteht aus dem Gebäude des Herzzentrums mit vier oberirdischen Ge- schossen und einem Untergeschoss sowie dem Gebäude „Informatics for Life“ (IFL), das mit drei oberirdischen Geschossen und bis auf einen Erschließungsgang ohne Unter- kellerung geplant ist.

Aus den vorliegenden Planunterlagen sind folgende Bauhöhen zu entnehmen:

OK FFB E00 = ± 0,00 m 110,90 m NHN (Erdgeschoss)

OK FFB E99 = – 5,00 m 105,90 m NHN (Untergeschoss)

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Die beiden Höhenkoten sind in der Anlage 3.1 an den Bohrprofilen aufgetragen.

Für beide Gebäude ist eine Gründung auf einer tragenden Bodenplatte geplant [2.3], wobei Plattendicken von 0,5 m (IFL) und 0,8 m (Herzzentrum, Erschließungsgang IFL) vor- gesehen sind.

Die mittleren charakteristischen Flächenlasten auf den Gründungsebenen betragen nach [2.2] für das Herzzentrum ca. p = 225 kN/m² und für das Gebäude IFL unter s,k Berücksichtigung einer möglichen Aufstockung ca. p = 80 kN/m² bis 180 kN/m². s,k

Die Bodenplatte für das Herzzentrum kommt durchgängig in den Neckarkiesen / -geröl- len zu liegen, ebenso die Bodenplatte des Erschließungsgangs unter dem Gebäude IFL. Die Neckarkiese /-gerölle sind aufgrund ihrer zumeist dichten bis sehr dichten, mindes- tens aber mitteldichten Lagerung ausreichend tragfähig für die geplante Flachgründung. Der Einbau einer Tragschicht unter der Bodenplatte ist dort nicht erforderlich.

Die Bodenplatte des Gebäudes IFL kommt in der bindigen Deckschicht zu liegen, die bis zu ca. 4,3 m tiefer reicht. Teilweise sind auf dem Gründungsniveau auch noch künstliche Auffüllungen vorhanden.

Die natürlich anstehenden bindigen Böden sind aufgrund ihrer steifen bis halbfesten Konsistenz ausreichend tragfähig für eine Flachgründung des Gebäudes. Aufgrund der im Vergleich zu den Kiesen deutlich größeren Verformbarkeit, können jedoch Baugrund- verbesserungsmaßnahmen oder ein Teilbodenaustausch notwendig werden, um schäd- liche Setzungsdifferenzen zu den im Kies gegründeten Gebäudeteilen zu vermeiden.

Nachfolgend wird die Gründung der Gebäude rechnerisch untersucht. Dazu werden zu- nächst die Bemessungswerte des Sohlwiderstands durch Grundbruchnachweise ermit- telt. Anschließend werden Setzungsberechnungen zur Ermittlung von Bettungsmoduln durchgeführt.

8.2 Schichtmodell, charakteristische Bodenkennwerte

Für den Nachweis der Grundbruchsicherheit nach DIN 4017 sowie die Setzungsberech- nungen nach DIN 4019 werden folgende bodenmechanischen Kennwerte als maßge- bend angesetzt:

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Bindige Deckschicht (Tone, Schluffe): Reibungswinkel:  = 30° k Kohäsion: c = 7,5 kN/m² k Wichte:  = 20,5 kN/m³ k2 Steifemodul: E = 15 MN/m² (bis 106,0 m NHN) s

Neckarkiese /-gerölle: Reibungswinkel:  = 37,5° k Kohäsion: c =0 k Wichte:  = 22,0 kN/m³ k2 Steifemoduln: E = 60 MN/m² (Gründungssohle bis 102,0 m NHN) s E = 80 MN/m² (102,0 m NHN bis 99,0 m NHN) s E = 100 MN/m² (99,0 m NHN bis 96,0 m NHN) s E = 150 MN/m² (unterhalb 96,0 m NHN) s

8.3 Bemessungswerte des Sohlwiderstands, Grundbruchnachweise

8.3.1 Gründung in der bindigen Deckschicht

a) Tragende Bodenplatten

Für Gründungen auf tragenden Bodenplatten wird rechnerisch ein 1,0 m breiter Streifen der Platte betrachtet (mitwirkende Breite) mit Einbindetiefen von d = 0,5 m bzw. 0,8 m.

Die Ergebnisse der Grundbruchberechnungen sind als Anlage 9.1 beigefügt.

Es ergeben sich folgende Bemessungswerte des Sohlwiderstands  nach DIN 1054- R,d 2010 (Bemessungssituation BS-P, Abminderung des Bruchwerts mit  = 1,40) bzw. fol- R,v gende zulässigen Bodenpressungen zul.  (für charakteristische Lasten, Ausnutzungs- E,k grad   1,0, globale Sicherheit   2,0):

  • Einbindetiefe (Plattendicke) d = 0,8 m:  = 510 kN/m²; zul.  = 350 kN/m² R,d E,k

  • Einbindetiefe (Plattendicke) d = 0,5 m:  = 435 kN/m²; zul.  = 300 kN/m² R,d E,k

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Die nach dem Grundbruchnachweis zulässigen Bodenpressungen sind deutlich höher als die zu erwartenden Werte von  = 80 – 180 kN/m². Die Sicherheit gegen Versagen k durch Grundbruch ist ausreichend.

b) Einzel- und Streifenfundamente

Sofern Bauteile auf Einzel- und Streifenfundamenten in der bindigen Deckschicht gegründet werden sollen, wird empfohlen, die Bemessungswerte des Sohlwiderstands bzw. die zulässigen Bodenpressungen auf folgende Werte zu begrenzen, um zu große Setzungsbeträge zu vermeiden.

  • Streifenfundamente, b ≥ 0,5 m, d ≥ 0,8 m:  = 350 kN/m²; zul.  = 250 kN/m² R,d E,k

  • Quadratische Einzelfundamente, b ≥ 0,75 m, d ≥ 0,8 m:  = 420 kN/m²; zul.  = 300 kN/m² R,d E,k

In Anlage 9.2 wird für die angegebenen Werte die ausreichende Sicherheit gegen Versa- gen durch Grundbruch nachgewiesen.

Die Angaben gelten für Fundamente unter lotrechter und mittiger Belastung. Bei schrä- gem bzw. exzentrischem Lastangriff sind die Sohlwiderstände nach DIN 1054 mit dem Neigungsfaktor abzumindern bzw. die Vertikallast ist auf die reduzierte Fundament- fläche zu beziehen.

8.3.2 Gründung in den Neckarkiesen / -geröllen

a) Tragende Bodenplatten

Die rechnerische Betrachtung eines 1,0 m breiten Streifens der Bodenplatte (mitwir- kende Breite) ergibt für die Einbindetiefe von d = 0,8 m folgende Sohlwiderstände (siehe Anlage 9.3):

  • Einbindetiefe (Plattendicke) d = 0,8 m:  = 1050 kN/m²; zul.  = 720 kN/m² R,d E,k

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Die nach dem Grundbruchnachweis zulässigen Bodenpressungen sind deutlich höher als die zu erwartenden Werte von  = 225 kN/m². Die Sicherheit gegen Versagen durch k Grundbruch ist ausreichend.

b) Einzel- und Streifenfundamente

Für Gründungen auf Einzel- und Streifenfundamenten in den Neckarkiesen / -geröllen wird der Ansatz folgender Bemessungswerte des Sohlwiderstands nach DIN 1054-2010 (Bemessungssituation BS-P, Abminderung des Bruchwerts mit  = 1,40) bzw. folgen- R,v der zulässigen Bodenpressungen  (für charakteristische Lasten, Ausnutzungsgrad E,k   1,0, globale Sicherheit   2,0):

Tabelle 10 Gründung in den Neckarkiesen; Bemessungswerte des Sohlwiderstands  R,d und zulässige Bodenpressungen zul.  für Streifenfundamente, Einbinde- E,k tiefe d = 0,8 m

b [m]0,751,01,25 1,5
 [kN/m²] R,d625720815905
zul.  [kN/m²] E,k915105011851320

Tabelle 11 Gründung in den Neckarkiesen; Bemessungswerte des Sohlwiderstands  R,d und zulässige Bodenpressungen zul.  für quadratische Einzelfundamente, E,k Einbindetiefe d = 0,8 m

b [m]0,751,01,25 1,5
 [kN/m²] R,d755820885950
zul.  [kN/m²] E,k1100119512901385

In Anlage 9.4 wird für die angegebenen Werte die ausreichende Sicherheit gegen Versa- gen durch Grundbruch nachgewiesen.

Die Angaben gelten für Fundamente unter lotrechter und mittiger Belastung. Bei schrä- gem bzw. exzentrischem Lastangriff sind die Sohlwiderstände nach DIN 1054 mit dem Neigungsfaktor abzumindern bzw. die Vertikallast ist auf die reduzierte Fundament- fläche zu beziehen.

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8.4 Setzungsberechnungen, Bettungsmoduln

Zur Abschätzung der zu erwartenden Setzungen der Bodenplatten sowie zur Ermittlung von Bettungsmoduln werden in Anlage 10 Berechnungen nach DIN 4019 für den kenn- zeichnenden Punkt nach KANY durchgeführt.

In den Berechnungen werden die in Kapitel 8.2 aufgeführten Kennwerte angesetzt. Beim Herzzentrum wird die Aushubentlastung mit  = 5,8 m x 20,5 kN/m² ≈ 119 kN/m² k berücksichtigt. Bei Wiederbelastung werden die Steifemoduln um den Faktor 2,0 erhöht.

Für das Herzzentrum ergibt sich unter Volllast ( = 225 kN/m²) ein rechnerischer Set- k zungsbetrag von s = 3,8 cm (Anlage 10.1). Dieser Wert dürfte für die Konstruktion un- problematisch sein, zumal sich die Setzungen unmittelbar mit der Lastaufbringung, d. h. ohne merklichen zeitlichen Verzug einstellen werden. Die Verformungen aus Eigen- gewicht werden somit nach Ende der Rohbauarbeiten abgeklungen sein.

Für die Berechnung der Bodenplatte des Herzzentrums mit elastischer Bettung wird der Ansatz eines Bettungsmoduls von k = 6,0 MN/m³ als Startwert empfohlen. s,k

Im Bereich des bestehenden Hochhauses ist der Baugrund höher vorbelastet als in den übrigen Bereichen. Für diesen Abschnitt der Bodenplatte wird vorab empfohlen, den o. g. Bettungsmodul um den Faktor 1,5 zu erhöhen. Genauere Angaben können auf Wunsch nach Vorlage von Lasten des Bestandsgebäudes ausgearbeitet werden.

Für das Gebäude IFL ergeben sich je nach den angesetzten Lasten rechnerische Set- zungsbeträge von s = 34 mm (für  = 80 kN/m²) bis zu s = 77 mm (für  = 180 kN/m²). k k Dabei resultieren jeweils ca. 65 % der Setzungen (ca. 22 mm bzw. ca. 50 mm) aus der bindigen Deckschicht (s. Anlage 10.2).

Mögliche Setzungen von mehr als 7 cm des Gebäudes IFL und Setzungsunterschiede bis zu ca. 5 cm zu dem im Kies gegründeten Herzzentrum können vermutlich nicht hin- genommen werden.

Prinzipiell kann eine Reduzierung der Setzungen durch einen (Teil-)Bodenaustausch der bindigen Deckschicht gegen verdichtetes Tragschichtmaterial erzeilt werden oder alter- nativ durch eine Verfestigung des bindigen Bodens, in dem dieser zunächst ausgehoben und nach Einfräsen eines Mischbindemittels (Kalk-Zement-Gemisch) lagenweise verdich- tet wieder eingebaut wird.

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Um die möglichen Setzungsunterschiede zum Gebäude des Herzzentrums auf ca. 2 cm zu reduzieren, müsste der Boden hierzu in einer Stärke von ca. 2,5 m ausgetauscht bzw. verfestigt werden.

Bei der ersten Varaiante wäre dies mit hohen Kosten für die Entsorgung des bindigen Auhubmaterials und Lieferkosten für das Tragschichtmaterial verbunden. Die zweite Variante ist baubetrieblich aufwendig und kann aufgrund der Staubentwicklung bei den Fräsarbeiten wegen der sensiblen Umgebung vermutlich nicht uneingeschränkt ausge- führt werden.

Mit hoher Warscheinlichkeit wirtschaftlich und baubetrieblich günstiger ist eine tief- reichende Baugrundvergütung der bindigen Schicht durch eine kombinierte Rütteldruck- / Rüttelstopfverdichtung (Tiefenrüttelverfahren nach DIN EN 14731).

Bei diesem Verfahren wird ein zylindrischer Rüttler (mittlerer Durchmesser ca. 60 cm) durch Einvibrieren bis zum Erreichen des Kieshorizonts eingebracht. Der anstehende Boden wird seitlich verdrängt und verdichtet. Anschließend wird beim Ziehen des Rüttlers über dessen Spitze schrittweise grobkörniges Material (Schotter, Kies) einge- bracht und verdichtet. Infolge der Verdichtung des Zugabematerials werden im Bau- grund säulenförmige Körper mit relativ gut definierten bodenmechanischen Eigen- schaften und hoher Tragfähigkeit hergestellt. Durch die Anordnung mehrerer Säulen im Raster wird schließlich eine Vergütung des Baugrunds erzielt, mit der die mittlere Tragfähigkeit erhöht und die Verformbarkeit reduziert wird.

Die Rüttelstopfsäulen sind in den Neckarkiesen /-geröllen abzusetzen (Einbindung ca. 0,50 m; UK Säulen ≈ 105,5 m NHN). Um die mittlere Steifigkeit des mittels Rüttel- stopfsäulen vergüteten bindigen Bodens um den Faktor 2 zu erhöhen, wird empfohlen, von einer Säule je 2 m² auszugehen (Säulenabstand im Dreiecksraster ca. a = 1,55 m). Im Bereich von Lastkonzentrationen ist das Rastermaß ggf. zu verringern. Die genaue Bemessung und die Festlegung der Säulenanordnung erfolgt gemäß den bauaufsicht- lichen Zulassungen der ausführenden Firmen auf Grundlage eines Lastenplans.

Durch die Erhöhung der Steifigkeit der bindigen Schicht um den Faktor 2 ergibt sich für das Gebäude IFL bei Ansatz einer mittleren Flächenlast von  = 180 kN/m² ein k rechnerischer Setzungsbetrag von ca. s = 5 cm (Anlage 10.3).). Die mögliche Setzungs- differenz zu dem im Kies gegründeten Herzzentrum beträgt dann weniger als 2 cm, was gemäß [2.3] hingenommen werden kann.

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Für die Berechnung der Bodenplatte des Gebäudes IFL mit elastischer Bettung auf dem vergüteten Baugrund wird der Ansatz eines Bettungsmoduls von k = 3,5 MN/m³ als s,k Startwert empfohlen.

Genauere Angaben zu den möglichen Setzungen und Setzungsdifferenzen können nach Vorlage eines Lastenplans (Sohlspannnungsverteilung) ausgearbeitet werden.

Zusammenfassend hat die rechnerische Gründungsuntersuchung ergeben, dass die bei- den Gebäude wie geplant auf tragenden Bodenplatten flach gegründet werden können. Für das Gebäude IFL wird eine Baugrundvergütung (Rüttelstopfverdichtung) der bindi- gen Schicht empfohlen, um die möglichen Setzungsunterschiede zum Herzzentrum auf ein verträgliches Maß zu reduzieren.

9 Versickerung von Niederschlagswasser

Die im Baufeld in den oberen Metern anstehenden bindigen Böden (Tone, Schluffe) sind aufgrund ihrer hohen Feinkornanteile als schwach durchlässig bis sehr schwach durch- lässig nach DIN 18130 einzustufen. Nach den Korngrößenverteilungen ist mit Durch- lässigkeiten im Bereich von k = 10-9 m/s bis k = 10-7 m/s zu rechnen. f f

Im Arbeitsblatt ATV-DVWKA 138 ‘‘Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versicke- rung von Niederschlagswasser“ wird ein Durchlässigkeitsbeiwert von k = 10-6 m/s als f untere Grenze des ‘‘entwässerungstechnisch relevanten Bereichs‘‘ genannt. Eine wirt- schaftliche Versickerung von Niederschlagswasser, z. B. über eine Sickermulde, ist in den bindigen Böden somit nicht möglich.

Ausreichend durchlässig und für die Versickerung von Niederschlagswasser geeignet sind hingegen die unterhalb der bindigen Deckschicht anstehenden kiesig-sandigen und steinigen Böden (Neckarkiese / -gerölle).

Die Versickerung von Niederschlagswasser über Versickerungsmulden oder Mulden- Rigolen-Systeme ist an dem Standort prinzipiell möglich. Eine ausreichende Versicke- rungsleistung kann jedoch nur mittels „Sickeröffnungen“ in Form von Austausch- schürfen erzielt werden, die bis in die gut durchlässigen Sande/Kiese geführt werden.

Nach den Korngrößenverteilung beträgt die Durchlässigkeit der Kiese / Sande zumeist ca. k = 5 x 10-4 m/s bis k = 10-3 m/s. Am Übergang von der bindigen Deckschicht zu den f f

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Neckarkiesen können die Böden lokal größere bindige Anteile aufweisen, so dass die Durchlässigkeit geringer ist (k ≈ 5 x 10-6 m/s bis k ≈ 10-5 m/s). f f

Für die Versickerung von Niederschlagswasser wird empfohlen, die Böden der bindigen Deckschicht bis zum Erreichen des Kieshorizonts zu entfernen und gegen gut durch- lässigen Kiessand auszutauschen (Kies-Sand-Gemisch 0/32 mm, Tragschichtmaterial nach den TL SoB-StB 20) oder Rigolenelemente (z. B. Kunststoffboxen) einzubauen. Lokal auf dem Aushubplanum vorhandene, stärker bindig durchsetzte Sande / Kiese sind gegen kiesiges Tragschichtmaterial auszutauschen.

Für die Dimensionierung der Versickerungsanlage wird empfohlen, vorab einen mittle- ren Durchlässigkeitsbeiwert von k = 2 x 10-4 m/s für die Kiese / Sande unterhalb der f bindigen Deckschicht anzusetzen und diesen Wert durch Doppel-Infiltrometerversuche vor Ort zu überprüfen.

Bei der Planung der Versickerungsanlagen ist des Weiteren zu beachten, dass die Ver- sickerung von Niederschlagswasser in Baden-Württemberg über eine belebte Boden- zone (Oberboden) oder ein entsprechendes Filtersubstrat erfolgen muss, um den Ein- trag von Schadstoffen in das Grundwasser zu vermeiden ([2.14], [2.15], [2.16]).

Je nach der Beschaffenheit der belebten Bodenzone bzw. des Filtersubstrats kann des- sen Durchlässigkeit maßgebend für die Versickerungsleistung werden.

Bei der Planung der Versickerungsanlage ist sicherzustellen, dass auch außergewöhn- liche Niederschlagsereignisse / Starkregenereignisse keine Gefahr für das Gebäude mit sich bringen. Für die geplante Versickerung von Niederschlägen in den Innenhöfen wird empfohlen, Notüberläufe vorzusehen.

Für Versickerungsanlagen ist eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich.

10 Abdichtung, Dränage

Die Böden der bindigen Deckschicht haben eine Durchlässigkeit von deutlich unter k = 10-4 m/s, sodass sich infiltriertes Oberflächenwasser in den verfüllten Arbeitsräu- f men temporär aufstauen und zu einer Beanspruchung durch drückendes Wasser führen kann.

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Je nach der Einbindetiefe der Bauteile in den Baugrund gilt dann nach DIN 18533 die Wassereinwirkungsklasse W2.1-E (mäßige Einwirkung von drückendem Wasser ≤ 3 m Eintauchtiefe) oder die Wassereinwirkungsklasse W2.2-E (hohe Einwirkung von drücken- dem Wasser > 3 m Eintauchtiefe). Sofern die erdberührten Bauteile nicht dräniert wer- den, muss Abdichtung für die genannten Wassereinwirkungsklassen erfolgen.

Im Fall der Dränierung darf die Abdichtung für die Wassereinwirkungsklasse W1.2-E (Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser bei Bodenplatten und erdberührten Wän- den mit Dränung) ausgelegt werden.

Für die unterhalb der bindigen Deckschicht anstehenden Neckarkiese /-gerölle kann von einer mittleren Durchlässigkeit von k > 10-4 m/s ausgegangen werden, so dass infiltrier- f tes Oberflächenwasser auf den Arbeitsraumsohlen drucklos versickern kann. Der Einbau einer Ringdränage sowie einer Flächendränage unter der Bodenplatte ist nicht erforder- lich. Die Sohlen der Arbeitsräume dürfen jedoch nicht durch eingeschlämmtes Material, Baustellenabfälle etc. verunreinigt oder durch Überstände der Sauberkeitsschicht versiegelt sein. Es wird empfohlen, dies durch Abnahmen unmittelbar vor der Verfüllung sicherzustellen. Eventuelle in den Arbeitsraumsohlen örtlich vorhandene bindig durch- setzte Lagen sind gegen durchlässigen Kiessand auszutauschen.

Für die Bodenplatte gilt dann die Wassereinwirkungsklasse W1.1-E (Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser). Die Beanspruchung durch Bodenfeuchte und nicht drücken- des Wasser gilt auch für die aufgehenden Wände, sofern die Arbeitsräume durchgängig mit einem stark durchlässigem Material verfüllt werden oder das drucklose Versickern von infiltriertem Oberflächenwasser bis zum Erreichen der Arbeitsraumsohlen durch Dränelemente vor den Wänden sichergestellt ist.

Um hinsichtlich des Verfüllmaterials für die Arbeitsräume nicht zu stark eingeschränkt zu sein, wird empfohlen, der Variante mit Dränelementen den Vorzug zu geben. In die- sem Fall genügt es, die unteren 50 cm der Arbeitsräume mit nichtbindigem Kies (Boden- gruppe GW nach DIN 18196) zu verfüllen, in den die Dränelemente definiert einbinden.

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11 Gründung der Verkehrsflächen

Die Dimensionierung von Verkehrsflächen wird in den „Richtlinien für die Standardisie- rung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO 12)“ geregelt.

Angaben zu den geplanten Belastungsklassen der Verkehrsflächen liegen nicht vor.

Nach den vorhandenen Plänen ist für die Verkehrsflächen eine Befestigung mit Pflaster sowie mit Asphalt vorgesehen.

Es wird vorgeschlagen, die Verkehrsflächen für die Belastungsklasse Bk1,8 auszulegen. Damit ist Pkw-Verkehr einschließlich geringem Schwerlastverkehr abgedeckt.

Der Standort liegt in der Frosteinwirkungszone 1.

Die anstehenden Böden der bindigen Deckschicht sind der Frostempfindlichkeitsklasse F3 (sehr frostempfindlich) nach den ZTV E –StB 17 (Zusätzliche Technische Vertrags- bedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau) zuzuordnen.

Nach den RStO 12 beträgt die Mindestdicke des frostsicheren Aufbaus (Asphaltbelag bzw. Pflasterbelag + Trag-/Frostschutzschicht) für Verkehrsflächen der Belastungsklasse Bk1,8 somit 60 cm.

Für die gepflasterten Flächen muss nach den RStO auf der Oberfläche der Trag-/Frost- schutzschicht ein Verformungsmodul von mindestens E = 150 MN/m² nachgewiesen v2 werden.

Für die mit Asphalt befestigten Flächen muss nach den RStO auf der Oberfläche der Trag-/Frostschutzschicht ein Verformungsmodul von mindestens E = 120 MN/m² (bei v2 einem verstärkten gebundenen Oberbau mit einer Dicke von 20 cm) bzw. von E = 150 MN/m² (bei einem gebundenen Oberbau mit einer Dicke von 16 cm) nach- v2 gewiesen werden.

Der Verdichtungserfolg auf der Oberfläche der Trag-/Frostschutzschicht hängt dabei maßgebend vom Zustand des Planums ab.

Die Regelaufbauten nach den RStO setzen voraus, dass auf dem Erdplanum ein Ver- formungsmodul von mindestens E = 45 MN/m² gegeben ist. Auf den anstehenden bin- v2

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digen Böden liegen die erreichbaren Verformungsmoduln erfahrungsgemäß jedoch auch bei günstigen Witterungsverhältnissen lediglich bei ca. E = 10 - 15 MN/m². v2

Die nach dem Frostkriterium erforderlichen Dicken der Trag-/Frostschutzschicht sind somit nicht ausreichend, um die auf deren Oberfläche geforderten Nachweise an den Verformungsmodul zu erfüllen.

Es ist deshalb entweder eine Verstärkung der Trag-/Frostschutzschicht erforderlich (Bodenaustausch) oder das Erdplanum muss durch Einfräsen (Frästiefe 40 cm) eines Mischbindemittels (Kalk-Zement-Gemisch) vergütet werden.

Erfahrungsgemäß kann durch eine Bindemittelmenge von 5 - Gew.-% (DOROSOL C50) und einer Frästiefe von 40 cm (ca. 40 kg Bindemittel je m²) ein Verformungsmodul von E  70 – 80 MN/m² erzielt werden, sodass die hinsichtlich der Frostsicherheit erforder- v2 liche Stärke der Trag-/Frostschutzschicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausreichend ist, um die auf deren Oberfläche geforderten Verformungsmoduln zu erreichen.

Der Bindemitteltyp und die Bindemittelmenge sind vorab durch Eignungsprüfungen zu bestimmen.

Für die Trag-/Frostschutzschicht werden gebrochene Hartsteinmaterialien (Schotter- Splitt-Sand-Gemische der Körnung 0/45 mm, Tragschichtmaterial nach den TL SoB- StB 20, Sieblinie MDV) empfohlen. Die Verdichtungsanforderung beträgt D = 103%. Pr

Folgende Aufbauten werden in Anlehnung an die RStO 12 empfohlen:

1a) Pflasterflächen (Bk1,8), Bodenaustausch:

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1b) Pflasterflächen (Bk1,8), Vergütung:

2a) Asphaltflächen (Bk1,8), gebundener Oberbau = 16 cm, Bodenaustausch:

2b) Asphaltflächen (Bk1,8), gebundener Oberbau = 16 cm, Vergütung:

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3a) Asphaltflächen (Bk1,8), gebundener Oberbau = 20 cm, Bodenaustausch:

3b) Asphaltflächen (Bk1,8), gebundener Oberbau = 20 cm, Vergütung:

Sofern für die Trag-/Frostschutzschicht Materialien geringerer Güte verwendet werden sollen oder für die Verkehrsflächen eine höhere Belastungsklasse vorgesehen ist, muss die Tragschicht ggfs. verstärkt werden. Es wird empfohlen, den tatsächlich erforder- lichen Tragschichtaufbau bzw. die erforderliche Bindemittelmenge im Fall der Baugrund- vergütung mit Hilfe von Probefeldern festzulegen.

12 Baugrubensicherung

Lastfreie Baugrubenböschungen dürfen in den Neckarkiesen / -geröllen sowie in den künstlichen Auffüllungen unter maximal 45° gegen die Waagerechte geneigt hergestellt werden.

In den natürlich anstehenden Böden dürfen die Böschungen auf bis zu 60° gegen die Waagerechte versteilt werden.

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Für Böschungen mit einer Höhe > 5 m wird empfohlen, eine mindestens 1,5 m breite Zwischenberme vorzusehen.

Entlang der Böschungsschulter ist ein mindestens 1 m breiter Streifen lastfrei zu halten. Für größere Lasten wie z. B. Kran- oder Fahrzeuglasten in der Nähe der Böschungs- schulter sind Standsicherheitsnachweise erforderlich. Die Angaben der DIN 4124 sind zu beachten.

Die Böschungen sind z. B. mittels Folien gegen Erosion zu sichern. Es wird empfohlen, die Folien am Kopf der Böschungen so zu verwahren, dass die Hinterläufigkeit unterbun- den ist-

Für eventuelle Verbauten der Baugrube werden rückverankerte Trägerbohlwände (Ber- liner Verbau) empfohlen.

Für die Verlegung von Leitungen etc. wird eine Sicherung mittels Grabenverbaugeräten empfohlen.

Das Einbringen der Verbauträger kann durch Blöcke und Findlinge (Blöcke mit Kanten- längen > 63 cm) erschwert sein oder verhindert werden, so dass einzelne Träger ggfs. versetzt angeordnet werden müssen. Solche Unwägbarkeiten können durch Einstellen der Träger in zuvor mittels verrohrter Bohrungen hergestellte Bohrlöcher vermieden werden.

Für die Bemessung von Verbauten wird der Ansatz folgender charakteristischer Boden- kennwerte empfohlen:

GOK bis 106,0 m NHN: Auffüllungen, bindige Deckschicht Wichte  = 20,5 kN/m³ k Reibungswinkel  = 30° k Kohäsion: c = 0 k

unterhalb 106,0 m NHN: Neckarkiese /-gerölle Wichten  / ‘ = 22,0 / 13,0 kN/m³ k k Reibungswinkel  = 37,5° k Kohäsion: c = 0 k

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Grundsätzlich darf für die Bemessung der aktive Erddruck angesetzt werden. Im Rah- men der Verbauplanung ist jedoch zu prüfen, ob (z. B. wegen Kabel oder Leitungen) besondere Anforderungen bzgl. der zulässigen Verformungen des Verbaus gelten. Bei geringen Verformungstoleranzen kann es erforderlich sein, einen erhöhten aktiven Erd- druck anzusetzen (0,5 x E + 0,5 x E ). 0 a

Zum Abtrag von Vertikalbeanspruchungen der Träger kann in den Neckarkiesen / geröl- len ein charakteristischer Spitzenwiderstand von q = 2 MN/m² und eine charakteristi- b,k sche Mantelreibung von q = 100 kN/m² angesetzt werden. s,k

Im Fall von Verankerungen wird empfohlen, die Verpresskörper in den Neckarkiesen /- geröllen anzuordnen. Für übliche Verpresskörperlängen von 5 m bis 8 m darf dann zur Vordimensionierung von einer charakteristischen Mantelreibung von q = 300 kN/m² s,k ausgegangen werden. Die Anker sind nachzuverpressen.

Die aufnehmbaren Ankerkräfte hängen stark von der Qualität der Herstellung ab. Zum Nachweis der o. g. Wertes sind Eignungsprüfungen durchzuführen; die charakteristische Mantelreibung ist dann ggf. anzupassen. Auf Eignungsprüfungen kann verzichtet wer- den, wenn für die geplanten Ankertypen und Ausführungsbedingungen Prüfungen in gleichartigen Böden vorliegen. Für alle Anker sind Abnahmeprüfungen durchzuführen. Die Angaben der DIN EN 1537 sind zu beachten.

13 Hinweise und Empfehlungen

Rüttelstopfarbeiten

Die Rüttelstopfarbeiten setzen eine 50 cm starke Tragschicht als Arbeitsebene sowie zur Lastverteilung auf die Säulen voraus. Hierfür werden gebrochene Tragschichtmaterialien (Schotter-Splitt-Sandgemische der Körnung 0/45 mm, Tragschichtmaterial nach den TL SoB-StB 20) empfohlen. Die Verdichtungsanforderung beträgt D = 100 %. Pr

Vorbereiten der Gründungssohlen

Die bindigen Böden neigen bei mechanischer Beanspruchung und Wasserzutritt zu Auf- weichungen bzw. Auflockerungen. Sie können dann rasch ihre Festigkeit verlieren und in die flüssig-breiige Konsistenz übergehen. Beim Aushub ist deshalb darauf zu achten,

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dass der Zutritt von Wasser vermieden und die Sohlen nicht durch den Baubetrieb aufgelockert werden.

Es wird empfohlen, den Aushub im bindigen Boden rückschreitend und mit glatter Baggerschneide durchzuführen. Das Tragschichtmaterial (Arbeitsebene Rüttelstopf- verdichtung, Trag-/Frostschutzschicht für die Verkehrsflächen) ist unmittelbar dem Aushub folgend vor Kopf aufzubringen und mittels Plattenrüttler zu verdichten. Das Befahren des Planums sollte nur über die Tragschicht erfolgen.

Die Gründungssohlen von eventuellen Fundamenten im bindigen Boden sind durch das Aufbringen der Sauberkeitsschicht unmittelbar nach dem Freilegen zu schützen. Sollten die bindigen Böden örtlich aufgeweicht oder aufgelockert sein, sind die entsprechenden Zonen gegen Tragschichtmaterial (Verdichtungsanforderung D = 100 %) auszutau- Pr schen.

Bei Arbeiten im Winter ist zu beachten, dass die bindigen Böden nach den ZTVE StB 17 (Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Stra- ßenbau) sehr frostempfindlich (F3) sind.

Bei der Herstellung des Planums in den Neckarkiesen /-geröllen werden sich Überprofile (mittler Dicke ca. 10 cm) wegen der groben Bestandteile (Steine, Blöcke) erfahrungs- gemäß nicht gänzlich vermeiden lassen. Sofern der Ausgleich der Überprofile nicht mittels Beton (Verstärkung der Sauberkeitsschicht) erfolgen soll, wird der Einbau nicht- bindiger, weitgestufter Kies-Sand-Gemische der Körnung 0/32 mm (Bodengruppe GW nach DIN 18196, z. B. Tragschichtmaterial nach den TL SoB-StB 20) empfohlen.

Vor dem Aufbringen der Ausgleichschicht ist das Erdplanum durch 3 orthogonale Über- gänge mit einer schweren Rüttelwalze nachzuverdichten, um durch den Aushub un- vermeidbare Auflockerungen zurückzustellen.

Das Kies-Sand-Gemisch für die Ausgleichschicht ist mittels Plattenrüttler zu verdichten. Die Verdichtungsanforderung beträgt D = 100 %. Pr

Wiederverwendung von Aushubmaterial, Verfüllung der Arbeitsräume, Erddruckansatz

Der beim Aushub vorwiegend anfallende bindige Boden ist zwar prinzipiell für den Wiedereinbau geeignet, der qualifizierte Einbau (z.B. in Arbeitsräumen) ist jedoch nur

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mit erheblichem baubetrieblichem Aufwand zu bewerkstelligen (Einbau in dünnen La- gen von max. 25 cm). Das Erdmaterial ist zu dem stark feuchtigkeitsempfindlich, so dass je nach der Witterung die Zugabe von Bindemitteln notwendig sein kann, um den für die Verdichtung erforderlichen optimalen Wassergehalt zu erzielen.

Insgesamt stellt der qualifizierte Einbau bindigen Erdmaterials hohe Anforderungen und hat in der Vergangenheit oft zu Schäden geführt, die erst Jahre nach der Beendigung der Bauarbeiten aufgetreten sind (z.B. Verformungen der Geländeoberfläche durch allmäh- liche Sackungen in verfüllten Arbeitsräumen).

Wir empfehlen daher, bindigen Aushub lediglich außerhalb konstruktiv beanspruchter Flächen, z.B. zur Geländemodellierung einzubauen.

Falls bindiges Material in konstruktiv beanspruchten Bereichen wiedereingebaut werden soll, wird empfohlen, in jedem Fall eine Überwachung der Arbeiten vorzusehen.

Baubetrieblich einfacher und weniger schadensanfällig ist die Verwendung von kiesig- sandigen Materialien zur Arbeitsraumverfüllung. Empfohlen werden nichtbindige oder schwach bindige Kies-Sand-Gemische (Bodengruppen GW, GI, GU nach DIN 18196). Die Verdichtungsanforderung für die Arbeitsraumverfüllung beträgt D = 100 %. Pr

Für den Wiedereinbau prinzipiell ist auch das kiesig-sandig-steinige Aushubmaterial aus den Neckarkiesen /-geröllen, wobei empfohlen wird, Steinanteile mit Kantenlängen

10 cm mittels Sieblöffel abzutrennen, um eine qualifizierte Verdichtung zu ermögli- chen.

Zu beachten ist, dass dort, wo bindiges oder bindig durchsetztes Material zur Verfüllung der Arbeitsräume verwendet wird, der temporäre Aufstau von infiltriertem Oberflächen- wasser möglich ist. Für Gebäudeteile, die für die Beanspruchung durch drückendes Was- ser ausgelegt sind, ist dies ohne Belang. Für Gebäudeteile, die nur für die Beanspru- chung durch Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser ausgelegt sind, müssen hinge- gen Dränelemente vor den Wänden eingebaut werde (vgl. Hinweise in Kapitel 10).

Sofern für die Verfüllung wie oben empfohlen kiesig-sandige Materialien verwendet werden, dürfen für die Erddruckbemessung der Kellerwände vereinfachend folgende charakteristische Bodenkennwerte angesetzt werden:

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Wichten  k / ’k = 21 / 12 kN/m³ Reibungswinkel  = 33° k Kohäsion c = 0 k

Es wird der Ansatz des erhöhten aktiven Erddrucks (0,5  E + 0,5  E ) empfohlen. 0 a

14 Zusammenfassung

Nach der Baugrunderkundung ist im Baufeld unterhalb der örtlich vorhandenen Oberflächenbefestigung (Pflaster, Schwarzdecke) zunächst mit künstlichen Auffüllungen zu rechnen, die bis in unterschiedliche Tiefen von 0,5 m bis 4,4 m (im Mittel ca. 1,6 m) reichen.

Die künstlichen Auffüllungen sind teils aus kiesig-sandigen Materialien zusammen- gesetzt sowie aus bindigen Böden (Schluffe, Tone) und enthalten lagenweise anthropo- gene Fremdbestandteile wie Schwarzdeckenreste, Ziegelreste, Glasreste Mörtelreste.

Der natürlich anstehende Boden wird aus einer bindigen Deckschicht in Form von Schluffen und Tonen mit steifer bis halbfester Konsistenz gebildet.

Die bindige Deckschicht reicht bis in Tiefen von 3,8 m bis 4,8 m (im Mittel ca. 4,25 m) und wird von Neckarkiesen / -geröllen unterlagert, die bis in größere Tiefe anstehen und zumeist dicht bis sehr dicht gelagert sind.

Die Neckarkiese / -gerölle enthalten neben kiesigen, sandigen und steinigen Anteilen auch Blöcke (Kantenlänge >20 cm). Nach den örtlichen Erfahrungen können im Neuen- heimer Feld auch größere Blöcke mit Kantenlängen mehr als 63 cm bis über 1,0 m auftreten (Findlinge).

Der Grundwasserspiegel wurde in mehr als 13 m Tiefe angetroffen. Der Flurabstand des Grundwassers beträgt auch in nassen Jahren mehr als 10 m und spielt für die Gründung des Neubaus somit keine Rolle.

Das Herzzentrum kann wie geplant auf einer tragenden Bodenplatte in den Neckarkie- sen / -geröllen gegründet werden. Für das Gebäude IFL, dessen Bodenplatte in der bin- digen Deckschicht zu liegen kommt, wird empfohlen, eine Baugrundvergütung (Rüttel-

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stopfverdichtung) auszuführen, um die Setzungen / Setzungsunterschiede zum Herz- zentrum auf ein verträgliches Maß zu reduzieren.

Die Neckarkiese / -gerölle sind für die Versickerung von Niederschlagswasser ausrei- chend durchlässig. Die oberhalb anstehenden bindigen Böden sind im Bereich der Ver- sickerungsanlagen auszutauschen.

Der Standort liegt in der Erdbebenzone 0.

Die schadstoffanalytischen Untersuchungen ergaben, dass die untersuchte Schwarz- decke teerfrei ist.

Zur Überprüfung des Baugrundes auf Schadstoffbelastungen wurden 11 Bodenmisch- proben (3 x durchwurzelte Bodenschichten, 5 x Auffüllungen, 3 x natürlich anstehender, teils örtlich umgelagerter Boden) auf die Parameter nach EBV, BM-0- bzw. BM-0*-Liste untersucht. Zudem wurde eine Einzelprobe aus den Auffüllungen auf die Parameter Schwermetalle zzgl. Arsen und PAK im Feststoff untersucht. Die Analytik der Misch- proben aus den durchwurzelten Bodenschichten wurden um den Parameterumfang PFAS im Eluat ergänzt.

Für die durchwurzelten Bodenschichten ergaben sich die Materialklassen BM-0 und BM-0* nach EBV. Im Hinblick auf die PFAS-Konzentrationen ergab sich zudem für alle 3 untersuchten Bodenmischproben die bestmögliche Verwertungskategorie VK 1.

Die künstlichen Auffüllungen sind überwiegend der Materialklasse BM-0 nach EBV zuzuordnen und somit abfallrechtlich frei verwertbar. Lediglich die Einzelprobe BS 8: 0,15 – 0,4 m sowie die Mischprobe MP 9 aus den fremdstoffhaltigen Auffüllungen weisen Belastungsgrade von BM-0* (Mindestbelastungsgrad) sowie BM-F1 nach EBV auf. Die natürlich anstehenden, teils örtlich umgelagerten Böden sind wiederum als frei verwertbar (BM-0-Material nach EBV) anzusehen.

Nach altlastenrechtlichen Kriterien bestehen unseres Erachtens keine Einwände gegen einen Verbleib der untersuchten Materialien vor Ort.

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Eventuell auftretende Fragen können in einem Nachtrag zum Gutachten oder im Rahmen von Besprechungen geklärt werden.

Dr.-Ing. K. Maisch Dipl.-Geol. N. Rumpler km66

(Bearbeiter Geotechnik) (Bearbeiterin Umwelttechnik)

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Anlage 1 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Lagepläne

Anlage 1.1 Topografische Karte mit Projektstandort, M 1 : 25.000

Anlage 1.2 Luftbild mit Baufeld Neubau und Baugrundaufschlüssen, M 1 : 500

Anlage 1.3 Grundriss E00 (Erdgeschoss) mit Baugrundaufschlüssen, M 1 : 500

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Anlage 1.1 Projektstandort
Kartengrundlage: TopMaps25 - Amtliche Topografische Karten 1:25 000, digital (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Wü.; 2012)Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life im Neuenheimer Feld, Heidelberg
Planbezeichnung: Topografische Karte mit Projektstandort
G H JMaßstab: 1:25.000
Auftrag-Nr.: 23-0058
Bearbeiter: mai
Datum: 07.11.23

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GHJ INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR GEO- UND UMWELTTECHNIK mbH & Co. KG

Anlage 2 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Luftbildauswertung vom 10.09.2020, LBA Luftbildauswertung GmbH,

Stuttgart

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Anlage 2.1

Luftbildauswertung auf Kampfmittelbelastung

Hofmeisterweg, INF 150–165, Neubau Herzzentrum

Heidelberg-Neuenheim

Datum: 10.09.2020

Projekt-Nr.: 20.09.16-02

Bearbeiter: Ruprecht Zwießler, M. Sc.

Auftraggeber: Klinik-Technik-Gesellschaft am Universitätsklinikum Heidelberg mbH Im Neuenheimer Feld 670 69120 Heidelberg

Ansprechpartnerin: Frau Dipl.-Ing. (FH) Katrin Hintermaier Tel.: 0 62 21/56-34635 Fax: 0 62 21/56-33806 Mobil: 01 52/54 64 83 50 Mail: katrin.hintermaier@med.uni-heidelberg.de

Bestellnummer des Auftraggebers: 348HH/300108826

Lieferantennummer des Auftragnehmers: 10152046

Auftragserteilung: 28.08.2020


LBA Luftbildauswertung GmbH Ludwigstraße 17 B Tel.: +49 (711) 77 99 222 info@lba-luftbildauswertung.de D – 70176 Stuttgart Fax: +49 (711) 77 99 249 www.lba-luftbildauswertung.de

Handelsregister Stuttgart HRB 764914 Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Benedikt Herré BW-Bank Stuttgart Erfüllungsort: Stuttgart Steuer-Nr.: 99028/11377 IBAN: DE13 6005 0101 0405 1205 16 Gerichtsstand: Stuttgart USt-IdNr.: DE320346869 BIC/SWIFT: SOLA DE ST 600

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Anlage 2.2


1. Zusammenfassung

Die vorliegende Luftbildauswertung für das Projekt Neubau Herzzentrum im INF 150–165 im Hofmeisterweg im Stadtteil Neuenheim von Heidelberg wurde zur Vorerkundung einer potenziellen Belastung durch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, vorrangig Sprengbomben-Blindgänger, erstellt. Sie basiert auf der Auswertung einer repräsentativen Auswahl historischer Luftbilder aus den Kriegsjahren und liefert folgendes Ergebnis:

Für einen Teilbereich des Untersuchungsgebiets liefern die untersuchten Luftbilder Hinweise auf eine erhöhte potenzielle Belastung durch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg.

Eine nähere Überprüfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg oder durch ein privates autorisiertes Unternehmen ist dringend zu empfehlen. Eingriffe in den Untergrund jeglicher Art und Arbeiten, die Erschütterungen des Untergrunds verursachen, sollten vorher nicht durchgeführt werden.

In den Bereichen des Untersuchungsgebiets, die außerhalb des bombardierten Bereichs liegen, können die Untersuchungs- und Bauarbeiten ohne weitere Auflagen in Bezug auf Kampfmittel durchgeführt werden.

Diese Aussagen können nicht als Garantie für die absolute Kampfmittelfreiheit des übrigen Untersuchungsgebiets gewertet werden. Sie beziehen sich ausschließlich auf das dargestellte Untersuchungsgebiet und gelten für den Zeitraum des beschriebenen Bauvorhabens.

P_ro_j_e_kt-N__r.: 2_0.0_9_.1_6-0_2 ______ ________ ________ ________ ________ ________ ________ _______ ________ ________ _ _ _ S_e_i_te 2_/7

LBA Luftbildauswertung GmbH Ludwigstraße 17 B Tel.: +49 (711) 77 99 222 info@lba-luftbildauswertung.de D – 70176 Stuttgart Fax: +49 (711) 77 99 249 www.lba-luftbildauswertung.de

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Anlage 2.3


2. Aufgabenstellung

In Heidelberg soll im Stadtteil Neuenheim im Hofmeisterweg bzw. im INF (Im Neuenheimer Feld) 150–165 ein neues Herzzentrum gebaut werden. Zur Absicherung der Erkundungs- und Bauarbeiten soll das Untersuchungsgebiet, welches insgesamt aus zwei Flächen besteht, mit Hilfe einer Luftbildauswertung auf das mögliche Vorhandensein von Sprengbomben-Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht werden.

Dazu werden die von den alliierten Streitkräften zwischen 1940 und 1945 aufgenommenen derzeit verfügbaren Luftbilder auf vorhandene Sprengbombentrichter, schwere Gebäudeschäden und militärische Strukturen hin untersucht. Sprengbombentrichter sind in unbebauten und vegetationsarmen Gebieten anhand ihres runden Kraterbilds und des sternförmigen Auswurfsaums, abhängig von ihrem Alter, der Bildqualität und der Beschaffung des Untergrunds, in der Regel gut zu erkennen. War ein Trichter der Witterung und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt, hat sich seine optische Erscheinung möglicherweise verändert, z. B. indem er abflachte oder wieder verfüllt wurde. In bebauten und vegetationsreichen Gebieten, wie Städten und Wäldern, ist das Erkennen von Trichtern deutlich schwieriger, da sie durch Schlagschatten und/oder Verkippung (Radialversatz) von hohen Strukturen verdeckt werden können.

Sprengbomben-Blindgänger sind weder von einem runden Krater noch von einem sternförmigen Auswurf umgeben. Die Größe ihres Einschlagspunkts entspricht dem Durchmesser der Sprengbombe, welcher in der Regel bei ca. 50 Zentimetern liegt. Sprengbomben-Blindgänger sind daher nur auf Luftbildern von besonders guter Qualität und unter besten räumlichen Bedingungen als kleine, dunkle Punkte zu erkennen.

Artilleriebeschuss ist in Abhängigkeit von der Qualität der verfügbaren historischen Luftbilder in der Regel ebenfalls äußert schwierig zu erkennen, da die Explosionstrichter von Artilleriegranaten ungleich kleiner und flacher sind als die der Sprengbombentrichter. Die Einschlagspunkte nicht explodierter Artilleriegranaten sind dabei noch mal um ein Vielfaches kleiner. Neben Luftbildern bester Qualität liefern häufig Archivrecherchen Hinweise für einen Artilleriebeschuss und dadurch entstandene Schäden.

Aufgrund der dargelegten Widrigkeiten und um ein möglichst vollständiges Bild der potenziellen Kampfmittelbelastung zu erhalten, gilt es, Luftbilder möglichst vieler verschiedener Zeitschnitte auszuwerten. Wir führen zu diesem Zweck regelmäßig neue Recherchen zur Luftbildabdeckung durch und erweitern ständig unsere Bestände.

Auf Basis der aus den Luftbildern gewonnenen Informationen können Aussagen in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Sprengbomben-Blindgängern getroffen werden.

P_ro_j_e_kt-N__r.: 2_0.0_9_.1_6-0_2 ______ ________ ________ ________ ________ ________ ________ _______ ________ ________ _ _ _ S_e_i_te 3_/7

LBA Luftbildauswertung GmbH Ludwigstraße 17 B Tel.: +49 (711) 77 99 222 info@lba-luftbildauswertung.de D – 70176 Stuttgart Fax: +49 (711) 77 99 249 www.lba-luftbildauswertung.de

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Anlage 2.4


3. Untersuchungsgebiet

3.1. Angaben zum Untersuchungsgebiet

Projekt: Hofmeisterweg, INF 150–165, Neubau Herzzentrum Bundesland: Baden-Württemberg Stadt: Heidelberg Stadtteil: Neuenheim Straße: Hofmeisterweg Gemarkung: Heidelberg UTM 32N-Koordinaten ca.: R: 475 782, H: 5 473 478

Übersichtsdarstellung mit Lage des Untersuchungsgebiets (schwarz markiert).

P_ro_j_e_kt-N__r.: 2_0.0_9_.1_6-0_2 ______ ________ ________ ________ ________ ________ ________ _______ ________ ________ _ _ _ S_e_i_te 4_/7

LBA Luftbildauswertung GmbH Ludwigstraße 17 B Tel.: +49 (711) 77 99 222 info@lba-luftbildauswertung.de D – 70176 Stuttgart Fax: +49 (711) 77 99 249 www.lba-luftbildauswertung.de

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Anlage 2.5


3.2. Einordnung in den historischen Kontext

Heidelberg, im Jahr 1196 erstmals urkundlich erwähnt, ist heute die fünftgrößte Stadt Baden- Württembergs. 1386 gründete Kurfürst Ruprecht I. die erste Universität Deutschlands und legte somit den Grundstein für die Blütezeit Heidelbergs als Residenz- und Hauptstadt der Kurpfalz. Neuenheim wurde 1891 als erster der angrenzenden Orte nach Heidelberg eingemeindet. 1951 entstand in dem Stadtteil der Universitätscampus „Neuenheimer Feld“, der Heidelberg endgültig zur Stadt der Wissenschaft machte.

Im Zweiten Weltkrieg blieb Heidelberg als einzige deutsche Großstadt nahezu unversehrt. Der erste Luftangriff erfolgte in der Nacht vom 19. auf den 20. September 1940, danach kam es 1944 und 1945 zu weiteren Angriffen, die insgesamt eher geringe Schäden verursachten. Am 22. März 1945 wurde allerdings der Heidelberger Tiergarten durch einen Bombenangriff fast vollständig zerstört. Ziel des Angriffs war die nahegelegene alte Eisenbahnbrücke über den Neckar. Die Wehrmacht sprengte bei ihrem Rückzug aus Heidelberg am 29. März 1945 vier Neckarbrücken und zwei Stauwehre. Am 30. März 1945 besetzten die amerikanischen Truppen der 7. US-Armee die Stadt, ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen.

4. Auswertungsgrundlagen

Eine Luftbildrecherche ergab, dass das Untersuchungsgebiet und seine nähere Umgebung von über 200 Luftbildern aus dem Befliegungszeitraum vom 12.04.1942 bis zum 26.07.1945 erfasst werden. Eine repräsentative Auswahl dieser Luftbilder wurde beschafft.

Die Qualität der Luftbilder hinsichtlich Schärfe, Auflösung, Bildmaßstab sowie Einflüssen des Aufnahmezeitpunkts (z. B. Sonnenstand, Verschattung, Vegetationsphase, Rauch) und der Witterungsverhältnisse (Wolken, Dunst, Regen, Schnee) ist als gut zu bewerten.

Das eigentliche engere Untersuchungsgebiet ist in Bezug auf Sprengbombentrichter gut und in Bezug auf Blindgänger-Einschläge sehr schlecht einzusehen.

5. Luftbildauswertung

5.1. Methodik der Luftbildauswertung

Die repräsentative Auswahl der Luftbilder wird mit Hilfe verschiedener bildgebender Verfahren analoger und digitaler Art, soweit möglich stereoskopisch, durchmustert und in Bezug auf mögliche Sprengbombentrichter, Blindgänger-Einschläge, Artilleriebeschuss, militärische Nutzungen, Verteidigungsanlagen und zerstörte bzw. schwer beschädigte Gebäude untersucht und ausgewertet.

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LBA Luftbildauswertung GmbH Ludwigstraße 17 B Tel.: +49 (711) 77 99 222 info@lba-luftbildauswertung.de D – 70176 Stuttgart Fax: +49 (711) 77 99 249 www.lba-luftbildauswertung.de

[Seite 67]

Anlage 2.6


Zur Analyse der Gesamtsituation werden gegebenenfalls die Art und Weise der Bombardierungen, außerdem die Häufigkeit der in der Umgebung des Untersuchungsgebiets auftretenden Sprengbombentrichter sowie im Speziellen Flakstellungen, Grabensysteme oder weitere militärisch angelegte und genutzte Strukturen sowie die zivile Infrastruktur miteinbezogen.

5.2. Ergebnisse der Luftbildauswertung und der Archivrecherchen

Auf den untersuchten Luftbildern finden sich Hinweise auf eine Bombardierung des Untersuchungsgebiets. Zahlreiche Sprengbombeneinschläge sind im Untersuchungsgebiet und seiner näheren Umgebung zu erkennen. Eine vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Auswertung eines an das Untersuchungsgebiet angrenzenden Bereichs durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden- Württemberg wurde berücksichtigt. Ein Teilbereich des Untersuchungsgebiets ist aufgrund dieser Befunde als „bombardierter Bereich“ zu bezeichnen. Die Ergebnisse der Luftbildauswertung bestätigen die Archivrecherchen, denen zufolge der westlich an das Untersuchungsgebiet angrenzende Tiergarten beim Versuch, die Eisenbahnbrücke zu treffen, am 22. März 1945 von zahlreichen Sprengbomben getroffen wurde (siehe Kapitel 3.2.).

6. Fazit

Die Luftbildauswertung und die Archivrecherchen haben Anhaltspunkte für das mögliche Vorhandensein von Sprengbomben-Blindgängern innerhalb des Untersuchungsgebiets ergeben. Da erfahrungsgemäß etwa 8 bis 15 Prozent aller abgeworfenen Sprengbomben nicht explodierten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass in einem Teilbereich des Untersuchungsgebiets noch Sprengbomben-Blindgänger oder andere Kampfmittel vorhanden sind.

Der auf der Anlage 1 kreuzschraffierte Bereich des Untersuchungsgebiets ist aufgrund der Ergebnisse der Luftbildauswertung möglicherweise mit Kampfmitteln belastet.

Eine nähere Überprüfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden- Württemberg oder durch ein privates autorisiertes Unternehmen ist dringend zu empfehlen. Eingriffe in den Untergrund jeglicher Art und Arbeiten, die Erschütterungen des Untergrunds verursachen, sollten vorher nicht durchgeführt werden.

Bitte setzen Sie sich mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden- Württemberg oder mit einem privaten autorisierten Unternehmen wegen der zu ergreifenden Maßnahmen in Verbindung.

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LBA Luftbildauswertung GmbH Ludwigstraße 17 B Tel.: +49 (711) 77 99 222 info@lba-luftbildauswertung.de D – 70176 Stuttgart Fax: +49 (711) 77 99 249 www.lba-luftbildauswertung.de

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Anlage 2.7


In den Bereichen des Untersuchungsgebiets, die außerhalb des bombardierten Bereichs liegen, können die Untersuchungs- und Bauarbeiten ohne weitere Auflagen in Bezug auf Kampfmittel durchgeführt werden.

Dieser Bericht hat nur für das oben und auf der Anlage 1 beschriebene Untersuchungsgebiet und für den Zeitraum des beschriebenen Bauvorhabens Gültigkeit. Es können daraus keine Aussagen für eventuelle Eingriffe in den Untergrund außerhalb des Untersuchungsgebiets abgeleitet werden.

Die vorliegende Luftbildauswertung basiert in erster Linie auf der Interpretation einer repräsentativen Auswahl der im Kapitel 4 „Auswertungsgrundlagen“ genannten Bilder. Daher beziehen sich die diesbezüglich gemachten Aussagen nur auf die Befliegungsdaten der ausgewerteten Luftbilder und können nicht darüber hinausgehen. In der Vergangenheit bereits durchgeführte Räumungen oder Veränderungen der untersuchten Fläche, wie beispielsweise Baumaßnahmen, Geländeabtragungen oder Aufschüttungen in der Nachkriegszeit, die zu einer Veränderung der Belastungssituation geführt haben können, sind in dieser Auswertung nicht berücksichtigt.

Diese Mitteilung kann nicht als Garantie für die absolute Kampfmittelfreiheit des übrigen Untersuchungsgebiets gewertet werden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Benedikt Herré Ruprecht Zwießler, M. Sc.

  • Geschäftsführer - - Bearbeiter -

Anlage 1: Untersuchungsgebiet und Ergebnisse der Luftbildauswertung sowie Ausschnittvergrößerung eines Luftbilds vom 23.03.1945.

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Anlage 2.8

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[Seite 70: gedrehter Text]

[Seite 71]

GHJ INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR GEO- UND UMWELTTECHNIK mbH & Co. KG

Anlage 3 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Baugrunderkundung

Anlage 3.1 Bohrprofile, Rammdiagramme

Anlage 3.2 Schichtenverzeichnisse der Bohrunternehmen Marx UG, Hütschenhausen

Anlage 3.3 Fotodokumentation der Kernkistenproben

Anlage 3.4 Protokolle der Kampfmittelsondierungen

[Seite 72]

POB.tmaseG_ELIFORPRHOB_72_11_3202_8500-32\eliforprhoB\murtnezzreH uabueN ,kinilK-inU ,dleF remiehneueN mI ,grebledieH 8500-32\9990-32_1000-32:P

  • 1202

4991 HbmG TADI yB © thgirypoC

B 11 DPH 11 B 12 DPH 12 B 13 DPH 13 B 14 DPH 14 B 15 DPH 15

110,90 mNHN = ±0,00 = OK FFB E00 0 0 , , 1 5 N 0 0 HN+110,36m b A A r ö ( ( U U s- , , h s s f ' ' , , s t s t , ' t ' , a b r w r k a u u w r n z u e r l z ig e , l i M g, u G tt r e a r s b n o a d rb en e, , H K o er lz a r m es ik te r ) e , s b te r , ö Z s, i e b g r e a l u s n tein), N H 1, N 00 +110,36m 10 20 30 40 50 N10 0 0 0 , , , 1 5 8 N 0 0 5 HN+110,57m A A U T, , ( ( f t B G s ', , e , g s t s ' o t ' , f , n - u s s f ' ' - t ' s , e t u s i , n t '' b f , e - r Z ) a h i u f e s n g t, e l b s r t a e u in n , Schotter), grau-braun N H 1, N 00 +110,57m 10 20 30 40 50 N10 0 0 1 , , , 1 7 5 N 0 0 0 HN+110,93m A A T, ( ( f B G - e , m t s o s , , n u m s ' t , e g w i ' n , u e w r ) z u e r l z ig el , i Z g, i e s g tf e - l s h t f e s i t n , , b B ra e u to n n), grau braun N H 1, N 00 +110,93m 10 20 30 40 50 N10 0 0 1 , , , 1 8 4 N 0 0 0 HN+110,71m A A A ( ( ( G B S, e , g t u o - , n g s s , , t e w u i ' n u ', e r w z ), e u l g r i z r g a e , u l P ig la ), s t g i r k a r u e b st r e a ) u , n brös, braun N H 1, N 00 +110,71m 10 20 30 40 50 N10 0 1 , , 3 3 N 0 0 HN+110,82m A B A e ( ( t U U on , , ) f s , s , ' b , g r , g a ' w u - n u g r '' z , e w li u g r ) z , e b li r g ö , s - O h b f e s r t b , o b d ra e u n n , Ziegelstein, N H 1, N 00 +110,82m 10 20 30 40 50 N10 A (U, s, g, wurzelig, Holzreste), stf- hfst, braun 1,60 A (U, s, g', t'', wurzelig, Ziegelstein), brös- hfst, grau braun 1,35 2,00 2,50 U, fs, g'', brös- hfst, braun 2,00 UP 1 1,70 - 1,80 T, fs, o', stf, braun 2,00 2,00 2,00 2,00 U, f- ms, o', hfst, braun 2,00 2,70 U, fs, wurzelig, wch- stf, braun 3,00 T, fs, wch- stf, braun 3,00 UP 1 2 3 , , 7 0 0 0 - 3,00 3,00 UP 1 2 3 , , 7 0 0 0 - T, f- ms, o', hfst, braun 3,00 UP 2 3,00 - T, fs, o', stf, braun 3,00 UP 1 2 3 , , 7 0 0 0 - 3,40 T, fs, o', hfst, braun 3,00 4,00 4,00 3,30 4,00 U, fs, stf- hfst, braun UP 1 3,40 - U, f- ms, o', hfst, braun U, t- t', fs, stf, braun 4,00 4,50 S, u, f- mg, braun 4,00 4,00 4,00 3,70 4,00 4,50 G, s, u, x', (x = z.T. Sst), graubraun 105,90 mNHN = -5,00 = OK FFB E99 4,30 1 6 0 1 5 1 5 5 5 1 5,00 SPT 4,50 5,00 58 G, m- gs, (x = Sst), graubraun 5,00 1 7 5 0 3 3 2 1 5 1 5 5 5,00 G, s, u', x, (x = Sst), graubraun 5,00 5,00 29/40 G, m- gs, x', graubraun g- mG, s, x'', graubraun G, m- gs, x', (Sst), graubraun 55 6,00 1 5 3 , / 5 3 0 0 S ( P 7c T m ) 6,00 5,70 E 3 n c d m e 10 1 0 1 / 8 10cm 100 7,00 SPT 6 7 , , 0 0 0 0 G, s, x, y'', (x, y = z.T. Sst), graubraun 6 6 , , 0 2 0 0 E 6 n c d m e 10 1 5 0 1 9 / 3 10cm 1 6 0 9 0 1 7 4 , / 0 4 0 9 SPT 7,00 G, m- gs, x', (x = Sst), grau braun 6 6 , , 0 3 0 0 E 6 n c d m e 9 0 7 / 4 10cm 90 9 6 / , 4 0 4 0 SPT 6,00 G, m- gs, u', (x = Sst), grau braun 6 7 , , 0 0 0 0 1 6 0 , / 0 4 0 4 S PT 6,00 G, m- gs, x', (x = Sst), graubraun 6 6 , , 0 6 0 0 6 cm 10 1 6 9 0 0 2 5 / 0 10cm 1 5 2 6 5 Z UNT E ER I SU C CH H UNG E SS N TELL E EN RKLÄRUNG (S. DIN 4023 P ) ROBENENTNAHME UND GRUNDWASSER Anlage 3.1 Ende 9/43 G, s, x, (x = z.T. Sst), graubraun Proben-Güteklasse nach DIN 4021 Tab.1 7,50 SPT m- gG, s, x, (Sst), u'', graubraun 8,30 8,00 8,00 8,00 SPT 8,00 B Bohrung Grundwasser angebohrt 16/58 (12cm) 14/39 DPH Rammsondierung Schwere Sonde ISO 22476-2 Grundwasser nach Bohrende 8,65 G, s, x', (x = z.T. Sst), graubraun 9,00 SPT 9,00 G, s, graubraun g- mG, s, x'', (x= Sst), graubraun 8,50 5 cm 10 1 7 0 0 5 / 0 10cm 123 9,00 G, m- gs, x, y', (x, y = Sst, Basalt), grau braun BS Sondierbohrung Sonderprobe 9,00 SPT 6/23 8,90 G, S, (z.T. Sst), grau braun 24/31 9,30 9,60 Ende BODENARTEN 2 9 4 , / 5 3 0 0 S ( P 7c T m ) 9 9 , , 1 6 0 0 G G X , , , s x y , , , x g g ' ' ' , , , ( s s S , '- s ( s t x ) ' , ' , , y g ( x r = a , u y S b s = r t a ) S , u g s n t r - ) a r , o u S t b an ra d u s n tein-Block, zerbohrt, rot braun G, m- gs, x, y', (x, y = Sst), grau braun 10,70 G, s, x', (x = Sst), grau braun 1 1 0 7 , / 0 4 0 8 SPT 9,90 Y gr , a x u , b ( r Y a , u x n = Sst), Sandstein-Block, zerbohrt, 1 2 0 0 , / 0 3 0 2 SPT g- mG, s, grau braun A Bl u ö f c fü k l e lung mit Blöcken A Y y 10,70 Kies kiesig G g 9 1 , 0 9 , 0 10 Y G, , m x, - g g '' s , , s x '', ' , ( y x ' , , y (x = , y S s = t ) S , s S t a ), n g d r s a te u i n b - r B au lo n ck, zerbohrt, rot braun 1 1 1 4 , / 0 3 0 0 S (6 P c T m ) 11,00 1 7 1 /5 ,0 4 0 ( 5 S c P m T ) 1 1 1 1 , , 0 7 0 0 m X, - y fS '', , g g , ' - s , g X '', g = r a S u s b t, r a S u a n ndstein-Block, zerbohrt, grau-braun 11,00 G, m- gs, x', (x = z.T. Sst), graubraun 1 1 1 1 , , 0 2 0 0 X f- , m y S , x , , g y '- = g' ' S , s g t r , a B ub as ra a u lt n (Block, zerbohrt), grau braun M Sa u n d d de o sa r n ga d n ig isch F S o s 1 3 1 /8 ,5 0 SPT 11,30 gG, s, x'', (x = z.T. Sst), graubraun 1 1 2 2 , , 0 2 0 0 G Y , , x g , '' , s s , ' g ', r S au an b d r s a t u e n in, Basalt, (y = Sst), grau braun 13,00 G, m- gs, graubraun 1 8 2 /3 ,0 6 0 SPT 12,00 G G , , m s, - x g - s x , ' , x ( '- x x = '' , S ( s x t ) = , g S r s a t u ), b g r r a a u u n braun 1 1 2 1 , / 0 4 0 1 SPT 12,00 G g- , m m G - , g s s , , x x , '' , g g ra ra u u b r b a r u a n un S S T c t o e h n i l n u e ff s s to c te n h i i l n g u i f g fig U X T u x t 12,60 G, s, x, y'', (x, y = Sst), graubraun 13,00 13,00 1 0 3 7 , . 9 0 0 9 . G 23 W 1 5 3 /9 ,0 0 1 0 S 3 7 , . P 7 0 T 2 9 . G 23 W 1 1 1 1 2 3 3 4 , , , , 7 0 6 0 0 0 0 0 Y G S G , , , , g m s s ' - ' - ' , - s g g g , ' ' ' s x ' , , , ' g ' ( , g Y r ( r a x a u = u b = b S r r a S s a u t s u ) n t , n ) , S g a r n a d u s b t r e a in u - n Block, rot 1 0 4 6 , . 1 0 0 9 . G 23 W 1 7 3 /3 ,0 0 0 ( 1 0 4 S 3 6 c , . P 8 0 m T 5 9 ) . G 23 W 1 1 1 1 3 3 3 4 , , , , 0 1 8 0 0 0 0 0 Y G S G , , , , g s s g ' , , ' - ', y x g s ' , , ' ' ' ( ' ( , x y ( y = = = S B s S l t o ) s , c t ) k g , ) r S , a a u S n a b d n r s d a t u s e t n i e n i - n B -B lo l c o k c , k z , e z r e b r o b h o r h t r , t g , r g a r u a u b b ra ra u u n n 1 1 4 1 , . 5 0 0 9 . G 23 W 1 1 4 1 , . 4 0 0 9 . G 23 W 1 2 4 7 , / 0 3 0 0 S (4 P c T m ) 1 1 1 1 3 3 4 4 , , , , 6 8 0 2 0 0 0 0 G X g X G - , , , , m x s y y - , ' ' G ' ' , , s s , ' S g , , s , K a x , n s , i g ' d e , ( r s x s ( a , t x u e = S , i b n y a S r n - a s = B d u t ) , l n S , o z s g c . t T r k ) a , , . u g z S r e b s a r t r u b a ( b o u x r h n a = r u t , N n r e o c t k b a r r a s u c n hotter), grau braun 1 0 4 5 , . 3 0 0 9 . G 23 W 1 0 4 5 , . 1 0 5 9 . G 23 W 1 3 4 0 , 0 (4 0 c S m P ) T 1 1 4 4 , , 0 1 0 0 g Y G - , , m s (Y , G z = . , T s S . - v s s t e , + r g G b r a a r c a u k n b e i r t n a s u , t e n g i r n a ) u , r b o r t a b u r n aun 1 0 4 8 , . 0 0 0 9 . G 23 W 1 7 4 /2 ,0 6 0 SPT 1 0 3 8 , . 6 0 5 9 . G 23 W 15,00 g- mG, s, x, z.T. verbacken, graubraun KORNGRÖßENBEREICH f m g f g e m r i o n it b tel NEBENANTEILE ¯ ' ' ' s s e s c t h h a r w r k s a c c ( h c h w a ( . a < 3 c 0 h 1 - ; 5 4 = 0 % % s ) e ) hr stark G, y', x, s, u'', (x, y = z.T. Sst), graubraun 15,00 SPT 15,00 15,00 15,00 KONSISTENZ wch weich stf steif 1 2 5 7 , / 0 5 0 1 SPT 1 9 5 5 , , 0 3 0 6 17/53 95,57 95,93 95,71 95,82 b hf r s ö t s b h r a ö lb se fe li s g t fst fest

RAMMSONDIERUNG NACH EN ISO 22476-2 / DIN 4094-3 BOHRLOCHRAMMSONDIERUNG NACH DIN 4094-2

Schlagzahlen für 10 cm Eindringtiefe leicht mittelschwer schwer Spitzendurchmesser 2.52 cm 3.56 cm 4.37 cm Spitzenquerschnitt 5.00 cm² 10.00 cm² 15.00 cm² Gestängedurchmesser 2.20 cm 3.20 cm 3.20 cm Rammbärgewicht 10.00 kg 30.00 kg 50.00 kg Fallhöhe 50.0 cm 50.00 cm 50.00 cm

BS 1 BS 2 BS 4 BS 5 BS 6 BS 7 BS 7A BS 8 BS 9 BS 10 BS 11 BS 12 BS 13

NHN+110,72m 110,90 mNHN = ±0,00 = OK FFB E00 NHN+110,78m NHN+110,71m NHN+110,62m NHN+110,63m NHN+110,63m NHN+110,80m NHN+110,77m NHN+110,92m NHN+110,88m NHN+110,84m NHN+110,96m 0 0 1 1 2 3 , , , , , , 2 7 0 6 3 0 0 0 0 5 0 0 U T U U T T , , , , , , f s s s s f s , ' - , , , , u t w m u s , ' , ' t u , s h f s , - r h f t z s s f f h e t c - s - f l t h s h i , f g t w f s b , s , t a r b t , b a , c r b r u h a b ö r n u r a s w a n u , u u n d n r u z n e k li e g l , b h ra fs u t n - fst, braun 0 0 0 1 2 , , , , , 1 6 8 0 2 N 0 0 0 0 0 HN+110,47m T A A T T T , , , , ( ( f f s f P S s s s ', , ' ' , f ' , , u l h g a o s ' f ) ' s ' , t s , , t f t s e , s g , t r t b r f b s f a - , r t r u a e h a d u i b u f u n s n r n n ) a t, k u b e n r lg au ra n u 0 0 1 1 2 3 , , , , , , 1 7 0 1 0 0 0 0 0 5 0 0 A T A A A U , , ( ( ( ( f f U U U T - s , - , , , m s f s s f s ' s s , ' , ' , - , , w u s h w f ' e u s , f u h , s r s t z r r s c - z e e h v e b l h w e i l r r g i r ö a g e ) v c s , ) i e , , h n b r b f z e r w s e r ö i t a n l u , s t u z , r b W n z e b r e l a r t u l a u i W r u g n z n ) g e u , r l r h a r z e u f e s s l t t r - e e , f s s h t t e f , s ) d , t - u h b n fs r k t ö e - s l f , b s b r t a , r u a b u n ra n un 0 0 0 1 2 2 , , , , , , 1 2 5 0 0 7 0 0 0 0 0 0 A A A A A A ( ( ( ( ( ( P S S G S S ) , , , f , , l f g g a S - g ' ' s , , ) r m t , a S S e g u r g c c s r ' h h ) a te , w w u i g b n a a r r r r ) a a z z u u d d b n e e r c c a k k u e e n n n r r e e s s t t e e ) ) , , b b r r a a u u n n 0 1 1 2 3 , , , , , 4 0 3 0 0 0 0 0 0 0 A d A ( U U A u , , ( ( n ? f f U U ) k s s , , ' , , e , T o l s m t g ' , , ' ' , r , - g s a s h , g , u e f f g w h s s , r t t u , , s v r b , b z e r Z r e r a a e l i u u i e i g n n g n , z e G e l, l l t B a W s e , t u o M r n z ö r e e r l t s r e t e e l s r ) e t , e s g , t e r h a ) f , u s b b t, r r ö a b u s ra , n un 0 0 1 1 2 2 , , , , , , 3 8 0 6 4 8 5 0 0 5 0 5 A A A A A A ( ( ( ( ( ( U U U U U G, , , , , , s s g s g fs , , , , , , u g g s s g ' ' ' ' , ' , ) ) ' ) ' , , t ) , w ' ' , b h ) h u , b r f f s a r h s r z t u ö t f , e , n s s b l b t - i - r g r h a a b ) u f u , r s n ö n h t, s f , s h t b e - l r l b a b u r r ö n a s u , n braun 0 0 1 1 2 2 , , , , , , 3 8 0 6 4 8 5 0 0 5 0 5 A A A A A A ( ( ( ( ( ( U U U U U G, , , , , , s s g s g fs , , , , , , u g g s s g ' ' ' ' , ' , ) ) ' ) ' , , t ) , w ' ' , b h ) h u , b r f f s a r h s r t z u ö t f , e , n s s b l b t - i - r g r h a a b ) u f u , r s n ö n h t, s f , s h t b e - l r l b a b u r r ö n a s u , n braun 0 0 0 0 1 1 3 , , , , , , , 0 1 4 7 0 7 0 8 5 0 0 0 0 0 A A A A A A T, ( ( ( ( ( ( g P f S S G G , G , , f , , s l , g g a ' s s , S ' ) , , s , w , t p t u S e ' b , c l ' r ) c i r h s x , t h a t t - ' b u b e , w s r i n e u n a a t t ' f r u ' ) t , , z ) n , S b d g r s e a t r c ) a u k , u n e b b ) r , r a a b u u r n n a g u r n a - u dunkelgrau 0 0 1 2 3 , , , , , 0 6 0 0 0 8 0 0 0 0 A A A A A ( ( ( ( ( P S T T T , f , , , l g s g g a , , , , s g t u s s e ' , , ' ' r ' , , Z Z s Z B t i i e e e i e i e g g n t g o e e ) e l l n r ) l ) , e ) , , s w g t s e c t r f ) a h , , u - b w b s r r c t a a f h u , u - n b n s r t a f u , n braun 0 0 1 1 3 , , , , , 1 5 0 7 0 0 5 0 5 0 A A A A U , ( ( ( ( f S S U T s , , , , , u g s t f ' ' s , , ' , , , Z g s h B c , i f e h w e s g t w t , u o e a - r n l, > z c r e h S e T l s c i w t , g h e s u , w , r S - Z a z - c r e i > h z e l d i g w T g e e , a , l c r s r Z k z e ´ e i , d s e n t b e g e r c r ) e e a k , l s u e r h t e n , e f s ) s Z t , t e i - g e ) f r , g s a h e t u , l f b r s b e t r r - s a a t u f e u s n ) n t , , d b u ra n u k n elbraun 0 0 1 1 3 , , , , , 1 6 0 7 0 1 0 0 5 0 A A A f A h U s f t , s ( ( ( ( , t f S G U T b - s c , - , r , f h a f s s g s - u t w , ' , , , n m S a s b h , r c s r f z h t s a , ' d t u ' w Z , - e n G i a c f e s r k l g t z a e , e d s , b l e , r K r c e S a k e s c u t r e h e n n ) w , , b s b o a e r r h h a z r r u d u n e v n c g e g k r r ) e a e , i u , s n K c z h e e w l r t a a W m rz i u k r r z e e s l t r e e ) s , t h e) fs , t- 0 0 1 1 2 3 , , , , , , 5 6 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0 A A A ( U U A , , ( ( ( ? s f U G U ) s , , , , , , h T h s s f f s , , , f s , s t u g s - t s , ' ' - ' ' e b , , v b h r w K e r ö r r ö u s s e v t s , r i e - , z n b S r e b z e r t l e r a ü i i a n l u g c t u z n ) k W n , e , l b Z t u r W i ö r e z s g e u - e l r h r l z e r f e e s s l s t t r e - t e e , f s ) s h t , t e f , g , s d r t Z - a u i u f n e s b g k t r , e e a b l l u b r r e n r a s a u t u e n n ), hfst, braun 0 1 1 2 3 , , , , , 0 3 5 1 0 7 0 0 0 0 A A T A T , , ( ( ( f s P S T - ', , f , m u l g f a ' s s - ' s , , , t g s e u h t , r ' f f , s s s - t S c t e h - h c i f n s w h s t ) w t f a , , c a b b h r r r z a a w d u u e u n n c r k z e e , l i Z g, i e Z g i e e l g re e s lr t e e s ), t e h ) f , s g t, r a b u r b au ra n un Bauv N I o m e r u h N b a e a b u u e e n H n : h e e rz im ze e n r t F ru e m ld U in n H i-K ei l d in el i b k erg 3,00 3,95 T, s, u', stf- hfst, braun 3,50 T, fs, stf, braun 4,00 U, fs- fs, hfst- brös, braun 4,00 T, f- ms, mg', wch- stf, braun 3,60 T, s, u, hfst, braun 3,00 A A ( ( T G , , g m , - s ' g ') s , , s u tf ') - , h g f r s a t u , b -> ra G un , s, braun 3,00 A A , ( k G e , i n m e - P g r s o , b u e ') n , graubraun 3,50 T T , , g fs , , s o ', ' , s h tf f , s - t, > b S ra , u g n , braun T, s', stf, braun 4,00 T, f- ms, mg', stf, braun 3,80 T, f- ms, hfst, braun U, fs, hfst- brös, braun T, s', g'', stf, braun 4 5 , , 7 4 0 0 G G , , s s , , u u ' '' , , g g 1 r r a 0 a u 5 u b , b 9 r r a 0 a u u m n n NHN = -5,00 = OK FFB E99 4 5 , , 3 2 0 0 T G , , s s , , g u ' ' ' , , g w r c a h u - b r s a tf u , n braun 4 4 1 , , 0 6 7 6 5 0 ,08 U f- , m fs G - , f s s , , h u f ', s t g - r a b u rös, braun 4 1 , 0 5 6 0 ,21 G, s, u', graubraun 4 4 1 , , 0 2 5 6 5 0 ,12 T G , , f s - , m x, s u , ' o , ' g , r h a f u s b t, r b au ra n un 4 5 , , 2 5 5 0 (A?), G, s, t', graubraun 4 5 , , 4 0 0 0 (A?), G, s, t, graubraun 4 4 1 , , 0 3 7 6 5 0 ,10 G, s, u', braun 4 5 1 , , 0 2 0 5 0 0 ,77 G, m- gs, u', graubraun 4 5 1 , , 0 8 0 5 0 0 ,92 T G , , s s ' , , t g '' ' , ' , g s r t a f u , b b r r a a u u n n 5 1 , 0 2 5 0 ,68 G, s, u, graubraun 4 4 1 , , 0 3 5 6 0 0 ,34 G, s, u', graubraun 4 5 1 , , 0 7 0 5 0 0 ,96 G, s, u', rotbraun Planb B e o z h e r i p c r h o n fi u le ng: 105,32 105,27 105,13 (A?), G, s, t', graubraun Rammdiagramme Widerstand Widerstand Widerstand Widerstand 6,50 Widerstand Widerstand Widerstand 104,13 Widerstand Widerstand Widerstand Widerstand Widerstand Plan-Nr: Maßstab: 1 : 100 Widerstand Bearbeiter: mai Datum: Gezeichnet: Fa. 14.09.23 OS 25.09.23 Geändert: Fa. 27.11.23 Fa. 30.11.23 Gesehen:

Projekt-Nr: 23-0058 )m( efeiT )m( efeiT 0.35-0.80 13 Schl./30cm offene Spitze 5/6/7 1.55-2.00 15 Schl./30cm geschlossene Spitze 6/7/8

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Anlage 3.3.1

Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg hier: Fotos der Kernkisten Projekt-Nr.: 23-0058

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Anlage 3.3.2

Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg hier: Fotos der Kernkisten Projekt-Nr.: 23-0058

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Anlage 3.3.3

Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg hier: Fotos der Kernkisten Projekt-Nr.: 23-0058

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Anlage 3.3.4

Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg hier: Fotos der Kernkisten Projekt-Nr.: 23-0058

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Anlage 3.3.5

Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg hier: Fotos der Kernkisten Projekt-Nr.: 23-0058

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Anlage 3.3.6

Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg hier: Fotos der Kernkisten Projekt-Nr.: 23-0058

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Anlage 3.3.7

Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg hier: Fotos der Kernkisten Projekt-Nr.: 23-0058

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Anlage 3.3.8

Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg hier: Fotos der Kernkisten Projekt-Nr.: 23-0058

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Anlage 3.3.9

Bauvorhaben: Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in 69120 Heidelberg hier: Fotos der Kernkisten Projekt-Nr.: 23-0058

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Anlage 3.4.2.1

Protokoll über durchgeführte Maßnahmen der Kampfmittelerkundung

1.Ausführende Firma:Hettmannsperger Spezialtiefbau GmbH
2.Auftraggeber:GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG
3.unsere Auftragsnummer:74801
4.Aktenzeichen KMBD:-
5.Ausführungsort:Heidelberg, Im Neuenheimer Feld, Hofmeisterstraße, Flurstücksnummer 5932
6.Ausführungszeitraum:17.07.2023
7.Art der Kampfmittel- erkundung:Tiefensondierung
8.verwendete Sonde:Sensys SBL-10
9.Verwendete Auswertungs- software:Magneto 3.00
10.Ausführungsbereiche:BS 1, BS 2, BS 4, BS 5
11.Ergebnisse der Erkundungs- maßnahmen:Es wurden keine kampfmittelrelevanten Anomalien ge- messen.
12.Kampfmittelfunde:keine
13.Freigabe für die Flächen und Punkte:BS 1, BS 2, BS 4, BS 5 sind freigegeben.
14.Bemerkungen/Hinweise:

Die Maßnahmen der Kampfmittelerkundung wurden nach derzeitigem Stand der Technik und den gesetzlichen Vorgaben durchgeführt. Trotzdem ist nicht vollständig auszuschließen, daß sich im un- tersuchten Bereich weiterhin Kampfmittel befinden. Die Freigabe gilt nicht für Kabel und Leitungen.

Feuerwerker auf der Räumstelle Niels Kessler


Karlsruhe, den 17.07.2023

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GHJ INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR GEO- UND UMWELTTECHNIK mbH & Co. KG

Anlage 4 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Chemische Grundwasseranalyse (Betonaggressivität)

Anlage 4.1 Körnungskurven

Anlage 4.2 Plastizitätsdiagramme, Konsistenzgrenzen

Anlage 4.3 Kompressionsversuche (Druck-Setzungs-Diagramme)

Anlage 4.4 Rahmenscherversuche (Schergeraden, Scherspannungs-Weg-Diagramm)

Anlage 4.5 Zusammenstellung der Laboruntersuchungen

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Anlage 4.2.1

GHJ Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG Am Hubengut 4 76149 Karlsruhe
Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892 - 12 Auftragsnr.: 23-0058 Projekt: Heidelberg, Universitätsklinikum Bearbeiter: AP Datum: 13.10.2023Prüfungsnummer: 97299A Entnahmestelle: B 11 Tiefe: 3,4 - 3,7 m Art der Entnahme: GP Bodenart: leicht plast. Schluff (UL) Probe entnommen am: 08.09.2023
32.0 Wassergehalt w = 18.6 % ]%[ 31.0 Fließgrenze w = 28.4 % L w 30.0 Ausrollgrenze w = 21.5 % P tlahegressaW Plastizitätszahl I = 6.9 % P 29.0 Konsistenzzahl I = 1.41 C Ungetrocknete Probe = 360.00 g 28.0 Entfernte Partikel = 1.08 g 27.0 Korr. Wassergehalt = 18.7 % 26.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 1.41 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 ꞏ To n e T M = A-Linie IP T o n e m it o r g a n is c h e n 20 B e im e ng u n g e n , o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 OX gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
mitte Tone
Tone mit organischen
leicht plasti Tonesche TLschBeimengung und ausgeprä plastische ScBeimengungen, organogeneTone OT
und ausgeprägt
Schluffeplastische Schluffe UA
mit organi-
schen Beimen-
Sand-Tonplasti-gungen und organo-
Gemische ST
gene Schluffe OU
Sand GemZwischenbereichOX
und mi
Sand-Schluff-leicht sche Schleichtplasti-Schluffe UM
Gemische SUsche Schluffe UL
leicht
plastische
ToneTL

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Anlage 4.2.2

GHJ Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG Am Hubengut 4 76149 Karlsruhe
Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892 - 12 Auftragsnr.: 23-0058 Projekt: Heidelberg, Universitätsklinikum Bearbeiter: lap Datum: 20.10.2023Prüfungsnummer: 97327A Entnahmestelle: B 12 Tiefe: 2,7 - 3,0 m Art der Entnahme: GP Bodenart: leicht plast. Schluff (UL) Probe entnommen am: 08.09.2023
30.0 Wassergehalt w = 17.7 % 29.0 ]%[ Fließgrenze w = 25.3 % 28.0 L w Ausrollgrenze w = 21.6 % tlahegressaW 27.0 P Plastizitätszahl I = 3.7 % P 26.0 Konsistenzzahl I = 1.91 C 25.0 Ungetrocknete Probe = 360.00 g 24.0 Entfernte Partikel = 8.15 g Korr. Wassergehalt = 18.2 % 23.0 22.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 1.91 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 ꞏ To n e T M = A-Linie IP T o n e m it o r g a n is c h e n 20 B e im e ng u n g e n , o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 OX Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
mitte Tone
anischen
leicht plastisc Tone The LschBeimengung und ausgeprä plastische Scen, organogeneTone OT
gt
Schluffehluffe UA
mit organi-
schen Beimen-
Sand-Ton-asti-gungen und organo-
Gemis
gene Schluffe OU
Zwischenbereich
und mi
Sand-Schluff-OX lei scheOX leicht plasti-Schluffe UM
Gemische SUscheSchluffe UL
lei
plastische
Tone TL
mittelplastische
ToneTM

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Anlage 4.2.3

GHJ Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG Am Hubengut 4 76149 Karlsruhe
Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892 - 12 Auftragsnr.: 23-0058 Projekt: Heidelberg, Universitätsklinikum Bearbeiter: La Datum: 23.10.2023Prüfungsnummer: 97353A Entnahmestelle: B 13 Tiefe: 2,7 - 3,0 m Art der Entnahme: UP Bodenart: Sand-Ton-Gemisch (ST) Probe entnommen am: 08.09.2023
34.0 Wassergehalt w = 14.4 % ]%[ 33.0 Fließgrenze w = 29.8 % L w 32.0 Ausrollgrenze w = 21.0 % P tlahegressaW Plastizitätszahl I = 8.8 % P 31.0 Konsistenzzahl I = 1.63 C Ungetrocknete Probe = 360.00 g 30.0 Entfernte Partikel = 21.13 g 29.0 Korr. Wassergehalt = 15.4 % 28.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 1.63 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 ꞏ To n e T M = A-Linie IP T o n e m it o r g a n is c h e n 20 B e im e ng u n g e n , o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- OX gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
mitt Ton
Tone mit organischen
leicht plastisc Tone TLhescBeimengung und ausgepr plastische SBeimengungen, organogeneTone OT
und ausgeprägt
Schluffeplastische Schluffe UA
mit organi-
schen Beimen-
Sand-Ton-OXasti-gungen und organo-
Sand GemGemische ST
geneSchluffe OU
Zwischenbereich
und m
Sand-Schluff-leicht pl sche Schlufleicht plasti-Schluffe UM
Gemische SUfe UL
mittelplastische
Tone TM

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Anlage 4.2.4

GHJ Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG Am Hubengut 4 76149 Karlsruhe
Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892 - 12 Auftragsnr.: 23-0058 Projekt: Heidelberg, Universitätsklinikum Bearbeiter: AM Datum: 12.10.2023Prüfungsnummer: 97386A Entnahmestelle: B 14 Tiefe: 1,7 - 2,0 m Art der Entnahme: UP Bodenart: Sand-Ton-Gemisch (ST) Probe entnommen am: 08.09.2023
36.0 Wassergehalt w = 20.1 % ]%[ 34.0 Fließgrenze w = 29.8 % L w Ausrollgrenze w = 20.4 % P tlahegressaW 32.0 Plastizitätszahl I = 9.4 % P Konsistenzzahl I = 0.95 C 30.0 Ungetrocknete Probe = 360.00 g Entfernte Partikel = 10.56 g 28.0 Korr. Wassergehalt = 20.9 % 26.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 0.95 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 ꞏ To n e T M = A-Linie IP T o n e m it o r g a n is c h e n 20 B e im e ng u n g e n , o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- OX gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
mitte Tone
Tone mit organischen
Sand-leicht plastisc Tone TL Ton-heschBeimengung und ausgeprä plastische ScBeimengungen, organogeneTone OT
und ausgeprägt
plastische Schluffe UA
Sand-Ton-
Sand GemGemische STOXasti-gungen und organo-
gene Schluffe OU
Zwischenbereich
und mi
Sand-Schluff-leicht pl sche Schluleicht plasti-Schluffe UM
Gemische SUsche Schluffe UL
mittelplastische
ToneTM

[Seite 121]

Anlage 4.2.5

GHJ Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG Am Hubengut 4 76149 Karlsruhe
Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892 - 12 Auftragsnr.: 23-0058 Projekt: Heidelberg,Universitätsklinikum Bearbeiter: lap Datum: 24.10.2023Prüfungsnummer: 97416A Entnahmestelle: B 15 Tiefe: 2,7 - 3,0 Art der Entnahme: UP Bodenart: Sand-Ton- Gemisch Probe entnommen am: 08.09.2023
32.0 Wassergehalt w = 16.6 % ]%[ 31.0 Fließgrenze w = 27.8 % L w 30.0 Ausrollgrenze w = 20.4 % P tlahegressaW Plastizitätszahl I = 7.4 % P 29.0 Konsistenzzahl I = 1.45 C Ungetrocknete Probe = 360.00 g 28.0 Entfernte Partikel = 8.62 g 27.0 Korr. Wassergehalt = 17.1 % 26.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 1.45 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p la stische 0,73 · To n e T M = A-Linie IP T o n e m it o r g a n is c h e n 20 B e im e ng u n g e n , o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- 7 Gemische ST OX gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
mitte Tone
Tone mit organischen
leicht plastisc Tone The LschBeimengunge und ausgeprä plastische ScBeimengungen, organogeneTone OT
und ausgeprägt
Schluffeplastische Schluffe UA
mit organi-
schen Beimen-
Sand-Ton-asti-gungen und organo-
Gemis
gene Schluffe OU
Sand GemZwischenbereichOX
und mi
Sand-Schluff-leic sche Sleicht plSchluffe UM
Gemische SUsche Schluffe UL
leicht
plastische
Tone TL
mittelplastische
ToneTM

[Seite 122]

Anlage 4.2.6

Anlage:

Projekt: Heidelberg, Herzzentrum

Auftrag-Nr.: 23-0058 Labornummer: 95865 A

ausgeführt durch: lap Datum: 02.08.2023

Entnahmestelle: BS 6

Entnahmetiefe: 3,6 - 4,25 m Entnahmeart: GP

entnommen am: 17-20.07.2023 entnommen durch: GHJ

Ip [%] Plastizitätsdiagramm / Atterbergsche Grenzen nach DIN EN ISO 17892-12

60

50

ausgeprägt plastische Tone (TA) 40 mittel- plastische Tone (TM)

30

leicht- plastische Tone mit organischen 20 Tone (TL) Beimengungen und organogene Tone (OT) Schluffe und ausgeprägt mit organischen zusammendrückbare Beimengungen Schluffe (UA) 10 und organogene Sand-Ton-Gemische (ST) Schluffe (OU) 7 leicht- Zwischenbereich und mittelplastische 4 plastische Sand-Schluff-Gemische (SU) Schluffe (UM) Schluffe (UL) 0 0 10 20 30 40 50 60 70 80 35 Fließgrenze wL [%]

halbfest steif weich sehr weich breiig flüssig

2,0 1,5 1,0 0,75 0,5 0,25 0 Ic [1]

Die Bodenart ist: Sand- Ton-Gemisch (ST)

Wassergehalt 15,37 [%] Die Konsistenz ist: halbfest

Kornanteil > 0,4mm 2,76 [%] Fließgrenze w 25,93 [%] L Wassergehalt (Anteil >0,4mm) 5,00 [%] Ausrollgrenze w 18,47 [%] P Plastizitätszahl I 7,46 [%] P Wassergehalt (Anteil <0,4mm) 15,66 [%] Konsistenzzahl I 1,38 [1] C

GHJ Geo- und Umwelttechnik mbH Co.KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe, Tel. (0721) 97835-0 Fax (0721) 97835-99

[Seite 123]

Anlage 4.2.7

Anlage:

Projekt: Heidelberg, Herzzentrum

Auftrag-Nr.: 23-0058 Labornummer: 95884 A

ausgeführt durch: lap Datum: 03.08.2023

Entnahmestelle: BS 8

Entnahmetiefe: 3,5 - 4,35 m Entnahmeart: GP

entnommen am: 17-20.07.2023 entnommen durch: GHJ

Ip [%] Plastizitätsdiagramm / Atterbergsche Grenzen nach DIN EN ISO 17892-12

60

50

ausgeprägt plastische Tone (TA) 40 mittel- plastische Tone (TM)

30

leicht- plastische Tone mit organischen 20 Tone (TL) Beimengungen und organogene Tone (OT) Schluffe und ausgeprägt mit organischen zusammendrückbare Beimengungen Schluffe (UA) 10 und organogene Sand-Ton-Gemische (ST) Schluffe (OU) 7 leicht- Zwischenbereich und mittelplastische 4 plastische Sand-Schluff-Gemische (SU) Schluffe (UM) Schluffe (UL) 0 0 10 20 30 40 50 60 70 80 35 Fließgrenze wL [%]

halbfest steif weich sehr weich breiig flüssig

2,0 1,5 1,0 0,75 0,5 0,25 0 Ic [1]

Die Bodenart ist: Sand- Ton-Gemisch (ST)

Wassergehalt 17,68 [%] Die Konsistenz ist: halbfest

Kornanteil > 0,4mm 1,06 [%] Fließgrenze w 27,36 [%] L Wassergehalt (Anteil >0,4mm) 5,00 [%] Ausrollgrenze w 19,46 [%] P Plastizitätszahl I 7,90 [%] P Wassergehalt (Anteil <0,4mm) 17,82 [%] Konsistenzzahl I 1,21 [1] C

GHJ Geo- und Umwelttechnik mbH Co.KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe, Tel. (0721) 97835-0 Fax (0721) 97835-99

[Seite 124]

GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KGA Anlage: 4.3.1 uftrag-Nr.: 23-0058
Druck-Setzungs-Versuch (DIN EN ISO 17892-5) Heidelberg, Universitätsklinikum Bearbeiter: AM Datum: 05.10. - 17.10.2023Labornummer: 97299 Entnahmestelle: B 11 Tiefe: 3,4 - 3,7 m Bodenart: U, fs Art der Entnahme: ungestört
Einbauhöhe [mm] = 20.000 w (vorher) [%] = 18,4 Probendurchmesser [mm] = 70,00 w (nachher) [%] = 17,3 Normalspannung [kN/m²] (linear) 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 0 Erstbelastung 1 Erstentlastung Zweitbelastung 2 Zweitentlastung Drittbelastung ]%[ 3 gnuzteS 4 5 6 7 8 Normalspannung Setzung Setzung Steifemodul [kN/m²] [mm] [%] [MN/m²] 0.00 0.000 0.0 1.2 50.00 0.833 4.2 4.4 100.00 1.059 5.3 50.00 1.027 5.1 30.3 100.00 1.060 5.3 8.5 200.00 1.296 6.5 50.00 1.220 6.1 27.0 100.00 1.257 6.3 35.7 200.00 1.313 6.6
Einbauhöhe [mm] = 20.000w (vorher) [%] = 18,4
Probendurchmesser [mm] = 70,00w (nachher) [%] = 17,3
astung
Erstbelastung
Erstent Zweitblastung elastung
Zweite Drittbelntlastung astung
Normalspannung [kN/m²]Setzung [mm]Setzung [%]Steifemodul [MN/m²]
0.000.0000.0
1.2
50.000.8334.2
4.4
100.001.0595.3
50.001.0275.1
30.3
100.001.0605.3
8.5
200.001.2966.5
50.001.2206.1
27.0
100.001.2576.3
35.7
200.001.3136.6

[Seite 125]

GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KGA Anlage: 4.3.2 uftrag-Nr.: 23-0058
Druck-Setzungs-Versuch (DIN EN ISO 17892-5) Heidelberg, Universitätsklinikum Bearbeiter: AM Datum: 05.10. - 17.10.2023Labornummer: 97327 Entnahmestelle: B 12 Tiefe: 2,7 - 3,0 m Bodenart: U, fs, t' Art der Entnahme: ungestört
Einbauhöhe [mm] = 20.000 w (vorher) [%] = 17,9 Probendurchmesser [mm] = 70,00 w (nachher) [%] = 16,6 Normalspannung [kN/m²] (linear) 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 0 Erstbelastung 1 Erstentlastung Zweitbelastung 2 Zweitentlastung Drittbelastung ]%[ 3 gnuzteS 4 5 6 7 8 Normalspannung Setzung Setzung Steifemodul [kN/m²] [mm] [%] [MN/m²] 0.00 0.000 0.0 1.2 50.00 0.859 4.3 5.8 100.00 1.032 5.2 50.00 1.008 5.0 32.3 100.00 1.039 5.2 9.9 200.00 1.242 6.2 50.00 1.180 5.9 33.3 100.00 1.210 6.0 40.0 200.00 1.260 6.3
Einbauhöhe [mm] = 20.000w (vorher) [%] = 17,9
Probendurchmesser [mm] = 70,00w (nachher) [%] = 16,6
astung
Erstbelastung
Erstent Zweitblastung elastung
Zweite Drittbelntlastung astung
Normalspannung [kN/m²]Setzung [mm]Setzung [%]Steifemodul [MN/m²]
0.000.0000.0
1.2
50.000.8594.3
5.8
100.001.0325.2
50.001.0085.0
32.3
100.001.0395.2
9.9
200.001.2426.2
50.001.1805.9
33.3
100.001.2106.0
40.0
200.001.2606.3

[Seite 126]

GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KGA Anlage: 4.3.3 uftrag-Nr.: 23-0058
Druck-Setzungs-Versuch (DIN EN ISO 17892-5) Heidelberg, Universitätsklinikum Bearbeiter: La Datum: 09.10. - 20.10.2023Labornummer: 97353 Entnahmestelle: B 13 Tiefe: 2,7 - 3,0 m Bodenart: U, t´, fs Art der Entnahme: ungestört
Einbauhöhe [mm] = 20.000 w (vorher) [%] = 16,8 Probendurchmesser [mm] = 70,00 w (nachher) [%] = 17,5 Normalspannung [kN/m²] (linear) 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 0.0 0.4 Erstbelastung Erstentlastung 0.8 Zweitbelastung Zweitentlastung 1.2 Drittbelastung ]%[ 1.6 gnuzteS 2.0 2.4 2.8 3.2 3.6 4.0 Normalspannung Setzung Setzung Steifemodul [kN/m²] [mm] [%] [MN/m²] 0.00 0.000 0.0 3.7 50.00 0.268 1.3 10.9 100.00 0.360 1.8 50.00 0.337 1.7 23.3 100.00 0.380 1.9 11.2 200.00 0.558 2.8 50.00 0.481 2.4 32.3 100.00 0.512 2.6 36.4 200.00 0.567 2.8
Einbauhöhe [mm] = 20.000w (vorher) [%] = 16,8
Probendurchmesser [mm] = 70,00w (nachher) [%] = 17,5
Erstbel Erstentastung lastung
Zweitb Zweiteelastung ntlastung
Drittbelastung
Normalspannung [kN/m²]Setzung [mm]Setzung [%]Steifemodul [MN/m²]
0.000.0000.0
3.7
50.000.2681.3
10.9
100.000.3601.8
50.000.3371.7
23.3
100.000.3801.9
11.2
200.000.5582.8
50.000.4812.4
32.3
100.000.5122.6
36.4
200.000.5672.8

[Seite 127]

GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KGA Anlage: 4.3.4 uftrag-Nr.: 23-0058
Druck-Setzungs-Versuch (DIN EN ISO 17892-5) Heidelberg, Universitätsklinikum Bearbeiter: La Datum: 09.10. - 20.10.2023Labornummer: 97386 Entnahmestelle: B 14 Tiefe: 1,7 - 2,0 m Bodenart: U, fs, t´´ Art der Entnahme: ungestört
Einbauhöhe [mm] = 20.000 w (vorher) [%] = 19,9 Probendurchmesser [mm] = 70,00 w (nachher) [%] = 19,1 Normalspannung [kN/m²] (linear) 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 0.0 0.4 Erstbelastung Erstentlastung 0.8 Zweitbelastung Zweitentlastung 1.2 Drittbelastung ]%[ 1.6 gnuzteS 2.0 2.4 2.8 3.2 3.6 4.0 Normalspannung Setzung Setzung Steifemodul [kN/m²] [mm] [%] [MN/m²] 0.00 0.000 0.0 3.3 50.00 0.306 1.5 5.1 100.00 0.502 2.5 50.00 0.481 2.4 35.7 100.00 0.509 2.5 9.5 200.00 0.720 3.6 50.00 0.670 3.4 47.6 100.00 0.691 3.5 42.6 200.00 0.738 3.7
Einbauhöhe [mm] = 20.000w (vorher) [%] = 19,9
Probendurchmesser [mm] = 70,00w (nachher) [%] = 19,1
Erstbel Erstentastung lastung
Zweitb Zweiteelastung ntlastung
Drittbelastung
Normalspannung [kN/m²]Setzung [mm]Setzung [%]Steifemodul [MN/m²]
0.000.0000.0
3.3
50.000.3061.5
5.1
100.000.5022.5
50.000.4812.4
35.7
100.000.5092.5
9.5
200.000.7203.6
50.000.6703.4
47.6
100.000.6913.5
42.6
200.000.7383.7

[Seite 128]

GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe Tel.: 0721/97835-0Name 97299 Anlage 4.4.1 ProjNr. 23-0058 Anlage Projekt Heidelberg, Universitätsklinikum
DIREKTER SCHERVERSUCH Rahmenscherversuch Schergeraden
Entnahmestelle B 11 Entnahmetiefe 3,4 - 3,7 m Entnahmetag 09/2023 Bodenart U, fs Einbau ungestört ausgeführt am 07.10.2023 ausgeführt von La/AM
500.0 Bruchparameter Reibungswinkel 32.20 [°] Kohäsion 8.47 [kN/m²] Korrelation 1.00 ]²m/Nk[ gnunnapsrehcS Restscherfestigkeit Reibungswinkel 31.99 [°] Kohäsion 8.13 [kN/m²] Korrelation 1.00 0.0 0.0 500.0 Normalspannung [kN/m²]
Nr. Normalspannung Bruchspannung Bruchweg Restsf-Spannung Restsf-Weg kN/m² kN/m² mm kN/m² mm Bruch Restsf. 1 100.0 100.0 69.10 6.17 66.44 11.00 2 200.0 200.0 137.94 7.00 139.27 11.00 3 400.0 400.0 259.22 6.84 255.90 10.99 (c) Copyright Wille Geotechnik
Nr.Normalspannung kN/m² Bruch Restsf.Bruchspannung kN/m²Bruchweg mmRestsf-Spannung kN/m²Restsf-Weg mm
1100.0 100.069.106.1766.4411.00
2200.0 200.0137.947.00139.2711.00
3400.0 400.0259.226.84255.9010.99
Reibungswinkel32.20 [°]
Kohäsion8.47 [kN/m²]
Korrelation1.00
Reibungswinkel31.99 [°]
Kohäsion8.13 [kN/m²]
Korrelation1.00

[Seite 129]

GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe Tel.: 0721/97835-0Name 97299 Anlage 4.4.2 ProjNr. 23-0058 Anlage Projekt Heidelberg, Universitätsklinikum
DIREKTER SCHERVERSUCH Rahmenscherversuch Scherspannungs-Weg-Diagramm
Entnahmestelle B 11 Entnahmetiefe 3,4 - 3,7 m Entnahmetag 09/2023 Bodenart U, fs Einbau ungestört ausgeführt am 07.10.2023 ausgeführt von La/AM
500.0 ]²m/Nk[ gnunnapsrehcS 0.0 0.0 15.0 Scherweg [mm]
Nr. Normalspannung Bruchfläche Bruchgeschw. Restsf-Fläche Restsf-Geschw. kN/m² cm² mm/min cm² mm/min Bruch Restsf. 1 100.0 100.0 38.32 0.04000 36.11 0.04000 2 200.0 200.0 37.98 0.04000 36.11 0.04000 3 400.0 400.0 38.05 0.04000 36.11 0.04000 (c) Copyright Wille Geotechnik
Nr.Normalspannung kN/m² Bruch Restsf.Bruchfläche cm²Bruchgeschw. mm/minRestsf-Fläche cm²Restsf-Geschw. mm/min
1100.0 100.038.320.0400036.110.04000
2200.0 200.037.980.0400036.110.04000
3400.0 400.038.050.0400036.110.04000

[Seite 130]

GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe Tel.: 0721/97835-0Name 97416 Anlage 4.4.3 ProjNr. 23-0058 Anlage Projekt Heidelberg, Universitätsklinikum
DIREKTER SCHERVERSUCH Rahmenscherversuch Schergeraden
Entnahmestelle B 15 Entnahmetiefe 2,7 - 3,0 m Entnahmetag 09/2023 Bodenart U, fs, t'-t'' Einbau ungestört ausgeführt am 10.10.2023 ausgeführt von AM/La
500.0 Bruchparameter Reibungswinkel 32.79 [°] Kohäsion 8.27 [kN/m²] Korrelation 1.00 ]²m/Nk[ gnunnapsrehcS Restscherfestigkeit Reibungswinkel ---- [°] Kohäsion ---- [kN/m²] Korrelation ---- 0.0 0.0 500.0 Normalspannung [kN/m²]
Nr. Normalspannung Bruchspannung Bruchweg Restsf-Spannung Restsf-Weg kN/m² kN/m² mm kN/m² mm Bruch Restsf. 1 100.0 100.0 67.39 7.00 ----- ----- 2 200.0 200.0 145.04 7.00 ----- ----- 3 400.0 400.0 263.27 7.00 ----- ----- (c) Copyright Wille Geotechnik
Nr.Normalspannung kN/m² Bruch Restsf.Bruchspannung kN/m²Bruchweg mmRestsf-Spannung kN/m²Restsf-Weg mm
1100.0 100.067.397.00----------
2200.0 200.0145.047.00----------
3400.0 400.0263.277.00----------
Reibungswinkel32.79 [°]
Kohäsion8.27 [kN/m²]
Korrelation1.00
Reibungswinkel---- [°]
Kohäsion---- [kN/m²]
Korrelation----

[Seite 131]

GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe Tel.: 0721/97835-0Name 97416 Anlage 4.4.4 ProjNr. 23-0058 Anlage Projekt Heidelberg, Universitätsklinikum
DIREKTER SCHERVERSUCH Rahmenscherversuch Scherspannungs-Weg-Diagramm
Entnahmestelle B 15 Entnahmetiefe 2,7 - 3,0 m Entnahmetag 09/2023 Bodenart U, fs, t'-t'' Einbau ungestört ausgeführt am 10.10.2023 ausgeführt von AM/La
500.0 ]²m/Nk[ gnunnapsrehcS 0.0 0.0 15.0 Scherweg [mm]
Nr. Normalspannung Bruchfläche Bruchgeschw. Restsf-Fläche Restsf-Geschw. kN/m² cm² mm/min cm² mm/min Bruch Restsf. 1 100.0 100.0 37.98 0.04000 ----- ----- 2 200.0 200.0 37.99 0.04000 ----- ----- 3 400.0 400.0 37.99 0.04000 ----- ----- (c) Copyright Wille Geotechnik
Nr.Normalspannung kN/m² Bruch Restsf.Bruchfläche cm²Bruchgeschw. mm/minRestsf-Fläche cm²Restsf-Geschw. mm/min
1100.0 100.037.980.04000----------
2200.0 200.037.990.04000----------
3400.0 400.037.990.04000----------

[Seite 132]

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[Seite 134]

[Seite 134: gedrehter Text]

[Seite 135]

GHJ INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR GEO- UND UMWELTTECHNIK mbH & Co. KG

Anlage 5 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Abrasivitätsuntersuchungen nach NF P18-579 (LCPC)

[Seite 136]

Anlage 5.1

C o d e : F O - B TL-310_003 Version: 1.1 Gültig ab: 03.04.2023LCPC Abrasivität nach NF P18-579
Projekt: Heidelberg, Universitätsklinikum Anlage: Auftraggeber: GHJ Ingenieurgesellschaft Projektnummer:
Labor-Nr.: 37443 Proben-Bez.: B14 Prüfer: Schmidt Probeneingang: 11.10.2023 Prüfdatum: 19.10.2023 Bemerkung:Art der Entnahme: Entnahmestelle: B14 Entnahmetiefe: 4,0m Entnahme am: Bodenart: Kies Farbe: grau-braun
Probenvorbereitung
Brechen des Gesteins Backenbrecher Prüfmittel Nr. Körnung eborP [mm] 4,0 - 6,3 LCPC-Gerät 139 Masse der Probe M [g] 500,0 1,6 mm - Sieb 148 Bemerkung 4,0 mm - Sieb 149 150 6,3 mm - Sieb
Versuchsdurchführung
Versuchsgerät LCPC-Gerät Drehzahl [rpm] 4500 Versuchsdauer [min] 5
Versuchsergebnisse
Probe Masse Flügel vor Versuch M [g] 47,5099 0 -shcusreV gnutrewsua Masse Flügel nach Versuch M 47,4325 [g] 5 Masse < 1,6 mm nach Versuch m' [g] 191,3 Abrasivitätsindex A [g/t] 154,8 schwach abr. BR Brechbarkeitsindex B [%] mittelschwach 38,3 R 𝑀 (cid:3398)𝑀 𝑚(cid:4593)∗100 (cid:2868) (cid:2873) 𝐴 (cid:3404) 𝐵 (cid:3404) (cid:3003)(cid:3019) 𝑀 (cid:3019) 𝑀 A Beurteilung B Beurteilung BR R - nicht abrasiv - 25 sehr schwach 0 50 0 - kaum abrasiv - mittelschwach 50 100 25 50 - schwach abr. - mittel 100 250 50 75 250 - 500 abrasiv 75 - 100 stark 500 - 1250 stark abrasiv 1250 - >2000 extrem abrasiv Bemerkung: Angeliefertes Probenmaterial wurde getrocknet, gebrochen und die Kornfraktion 4,00-6,3mm abgetrennt
eborPBrechen des GesteinsBackenbrecher
Körnung [mm]4,0 - 6,3
Masse der Probe M [g]500,0
Bemerkung
gnutrewsua -shcusreVProbe
Masse Flügel vor Versuch M [g] 047,5099
Masse Flügel nach Versuch M [g] 547,4325
Masse < 1,6 mm nach Versuch m' [g]191,3
Abrasivitätsindex A [g/t] BR154,8schwach abr.
Brechbarkeitsindex B [%] R38,3mittelschwach
VersuchsgerätLCPC-Gerät
Drehzahl [rpm]4500
Versuchsdauer [min]5
A BRBeurteilung
0 - 50nicht abrasiv
50 - 100kaum abrasiv
100 - 250schwach abr.
250 - 500abrasiv
500 - 1250stark abrasiv
1250 - >2000extrem abrasiv
B RBeurteilung
0 - 25sehr schwach
25 - 50mittelschwach
50 - 75mittel
75 - 100stark
PrüfmittelNr.
LCPC-Gerät139
1,6 mm - Sieb148
4,0 mm - Sieb149
6,3 mm - Sieb150

23V20113_B14_4,0_37443_LCPC.xlsx 1 / 1

[Seite 137]

Anlage 5.2

C o d e : F O - B TL-310_003 Version: 1.1 Gültig ab: 03.04.2023LCPC Abrasivität nach NF P18-579
Projekt: Heidelberg, Universitätsklinikum Anlage: Auftraggeber: GHJ Ingenieurgesellschaft Projektnummer:
Labor-Nr.: 37444 Proben-Bez.: B15 Prüfer: Schmidt Probeneingang: 11.10.2023 Prüfdatum: 19.10.2023 Bemerkung:Art der Entnahme: Entnahmestelle: B15 Entnahmetiefe: 4,0-6,00m Entnahme am: Bodenart: Kies Farbe: grau-braun
Probenvorbereitung
Brechen des Gesteins Prüfmittel Nr. Backenbrecher Körnung LCPC-Gerät 139 eborP [mm] 4,0 - 6,3 Masse der Probe M [g] 1,6 mm - Sieb 148 500,0 Bemerkung 4,0 mm - Sieb 149 6,3 mm - Sieb 150
Versuchsdurchführung
Versuchsgerät LCPC-Gerät Drehzahl [rpm] 4500 Versuchsdauer [min] 5
Versuchsergebnisse
Probe Masse Flügel vor Versuch M [g] 0 -shcusreV gnutrewsua 46,3790 Masse Flügel nach Versuch M [g] 46,2915 5 Masse < 1,6 mm nach Versuch m' [g] 187,5 Abrasivitätsindex A [g/t] 175 schwach abr. BR Brechbarkeitsindex B [%] 37,5 mittelschwach R 𝑀 (cid:3398)𝑀 𝑚(cid:4593)∗100 (cid:2868) (cid:2873) 𝐴 (cid:3404) 𝐵 (cid:3404) (cid:3003)(cid:3019) 𝑀 (cid:3019) 𝑀 A Beurteilung B Beurteilung BR R 0 - 50 nicht abrasiv 0 - sehr schwach 25 50 - 100 kaum abrasiv 25 - 50 mittelschwach 100 - 250 schwach abr. 50 - 75 mittel - abrasiv - stark 250 500 75 100 - stark abrasiv 500 1250 - extrem abrasiv 1250 >2000 Bemerkung: Angeliefertes Probenmaterial wurde getrocknet, gebrochen und die Kornfraktion 4,00-6,3mm abgetrennt
eborPBrechen des GesteinsBackenbrecher
Körnung [mm]4,0 - 6,3
Masse der Probe M [g]500,0
Bemerkung
gnutrewsua -shcusreVProbe
Masse Flügel vor Versuch M [g] 046,3790
Masse Flügel nach Versuch M [g] 546,2915
Masse < 1,6 mm nach Versuch m' [g]187,5
Abrasivitätsindex A [g/t] BR175schwach abr.
Brechbarkeitsindex B [%] R37,5mittelschwach
VersuchsgerätLCPC-Gerät
Drehzahl [rpm]4500
Versuchsdauer [min]5
A BRBeurteilung
0 - 50nicht abrasiv
50 - 100kaum abrasiv
100 - 250schwach abr.
250 - 500abrasiv
500 - 1250stark abrasiv
1250 - >2000extrem abrasiv
B RBeurteilung
0 - 25sehr schwach
25 - 50mittelschwach
50 - 75mittel
75 - 100stark
PrüfmittelNr.
LCPC-Gerät139
1,6 mm - Sieb148
4,0 mm - Sieb149
6,3 mm - Sieb150

23V20113_B15_4,0-6,0_37444_LCPC.xlsx 1 / 1

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GHJ INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR GEO- UND UMWELTTECHNIK mbH & Co. KG

Anlage 6 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Chemische Grundwasseranalyse (Betonaggressivität)

[Seite 139]

Anlage 6

Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe Telefon 0721 - 9 78 35 - 0
Beurteilung der Betonaggressivität von Grundwasser nach DIN 4030-1:2008-06 und Zuordnung der Expositionsklasse von Beton für chemischen Angriff nach DIN EN 206:2017-01, Tabelle 1.
Bauvorhaben: Heidelberg, Im Neuenheumer Feld, Uni-Klinkik A-Nr.: 23-0058 Analysiert durch: SGS Institu Frrenesius Datum Probennahme: 11.09.2023 Grundwassermessstelle B 13 Datum der Prüfung: 28.09. - 12.10.2023 Tiefe: 14,40 m Grenzwerte für Expositionsklassen bei chemischem Angriff durch natürliches Grundwasser nach DIN 4030-1:2008-06
ParameterEinheitErgebnisGrenzwerte nach DIN 4030-1:2008-06, Tabelle 4 schwach angreifend mäßig angreifend stark angreifend
XA1XA2XA3
Aussehen---
Geruch (unveränderte Probe)---
Geruch (angesäuerte Probe)---
pH-Wert7,96,5 bis 5,5<5,5 bis 4,5<4,5 bis 4,0
Permanganat-Verbrauchmg/l23,00---
Härte (CaO)mg/l172,00---
Härte°dH---
Hydrogencarbonat-Härte (CaO)mg/l286,00---
Nichtcarbonat-Härtemg/l-114,00---
Magnesium (Mg2+)mg/l17,6300 bis 1000>1000 bis 3000>3000 bis zur Sättigung
Ammonium (NH+) 4mg/l0,0515 bis 30>30 bis 60> 60 bis 1000
Sulfat (SO2+) 4mg/l111200 bis 600>600 bis 3000>3000 bis 6000
Chlorid (Cl-)mg/l51,4---
Aggressive Kohlensäuremg/l<3,0015 bis 40>40 bis 100>100 bis zur Sättigung
Sulfid<3,00---
Calziummg/l---
Eisenmg/l---
Manganmg/l---
Elektr. LeitfähigkeitµS/cm758---
Die untersuchte Grundwasserprobe ist nach DIN 4030-1:2008-06 nicht betonangreifend.
Gemäß DIN EN 206:2017-01, Tabelle 1, Ziffer 6 wird der verwendete Beton keinen chemischen Angriffen durch natürliches Grundwasser ausgesetzt.

[Seite 140]

GHJ INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR GEO- UND UMWELTTECHNIK mbH & Co. KG

Anlage 7 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Umwelttechnische Untersuchungen

Anlage 7.1 Prüfberichte der GBA Analytical Services GmbH, Vaterstetten

Anlage 7.2 Abfallrechtliche Auswertung von PFAS-Analysen

[Seite 141]

Anlage 7.1.1

GBA Analytical Services GmbH · Johann-Sebastian-Bach-Str. 40 · 85591 Vaterstetten

GHJ Ingenieurbüro für Geo- und Umwelttechnik Frau Rumpler

Am Hubengut 4

76149 Karlsruhe

Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

AuftraggeberG HJ Ingenieurbüro für Geo- und Umwelttechnik
Eingangsdatum01.08.2023
Projekt2 3-0058; Heidelberg, Im Neuenheimer Feld
Materialsiehe Tabelle
AuftragAnalytik gem. Vorgabe des Auftraggebers
VerpackungPE-Eimer
Probenmengesiehe Tabelle
unsere Auftragsnummer23V03763
Probenahmedurch den Auftraggeber
ProbentransportKurier (GO)
LaborGBA Analytical Services GmbH
Analysenbeginn / -ende01.08.2023 - 17.08.2023
Bemerkungk eine
ProbenaufbewahrungW enn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben drei Monate und.
W asserproben bis zwei Wochen nach Prüfberichtserstellung aufbewahrt

Vaterstetten, 17.08.2023

i. A. Dr. B. Schwarzkopf Projektbearbeitung / Kundenbetreuung

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die genannten Prüfgegenstände. Es wird keine Verantwortung für die Richtigkeit der Probenahme übernommen, wenn die Proben nicht durch ein Probenehmer eines der zur GBA Group gehörigen Unternehmen oder in ihrem Auftrag genommen wurden. In diesem Fall beziehen sich die Ergebnisse auf die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prüfbericht nicht veröffentlicht oder auszugsweise vervielfältigt werden. Entscheidungsregeln sind in den AGBs auf der Homepage (www.gba-group.com) einzusehen. Seite 1 von 13 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

GBA Analytical Services GmbH HypoVereinsbank Sitz der Gesellschaft: Geschäftsführer: Johann-Sebastian-Bach-Str. 40 IBAN DE71 7002 0270 0002 4296 83 Vaterstetten Dr. Matthias Kleih 85591 Vaterstetten SWIFT BIC HYVEDEMMXXX Handelsregister: Telefon +49 (0)8106 2460-0 München HRB 93447 E-Mail vaterstetten@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 129 360 902 www.gba-group.com St.-Nr. 114/127/60117

[Seite 142]

Anlage 7.1.2

Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1 23-0058; Heidelberg, Im Neuenheimer Feld

unsere Auftragsnummer23V0376323V0376323V03763
Probe-Nummer001002003
MaterialBodenBodenBoden
ProbenbezeichnungMP 1MP 2MP 3
Probemengeca. 2,14kgca. 2,64kgca. 3,14kg
Probeneingang01.08.202301.08.202301.08.2023
AnalysenergebnisseEinheit
Abtrennung <2mm-FraktionjajaJa
Probenvorbereitung
TrockenrückstandMasse-%89,792,295,4
pH-Wert8,08,18,5
LeitfähigkeitµS/cm23622589
Sulfatmg/L4,03,01,3
Aufschluss mit Königswasser
Arsenmg/kg TM12113,1
Bleimg/kg TM39364,5
Cadmiummg/kg TM0,400,31<0,30
Chrom ges.mg/kg TM29257,0
Kupfermg/kg TM18203,3
Nickelmg/kg TM21194,4
Quecksilbermg/kg TM0,500,18<0,050
Thalliummg/kg TM<0,40<0,40<0,40
Zinkmg/kg TM711009,7
TOCMasse-% TM2,21,7<0,050
Naphthalinmg/kg TM<0,0100,015<0,010
Acenaphthylenmg/kg TM0,0230,029<0,010
Acenaphthenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Fluorenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Phenanthrenmg/kg TM0,0840,064<0,010
Anthracenmg/kg TM0,0390,034<0,010
Fluoranthenmg/kg TM0,250,20<0,010
Pyrenmg/kg TM0,200,15<0,010
Benz(a)anthracenmg/kg TM0,160,12<0,010
Chrysenmg/kg TM0,130,11<0,010
Benzo(b)fluoranthenmg/kg TM0,160,15<0,010
Benzo(k)fluoranthenmg/kg TM0,0840,063<0,010
Benzo(a)pyrenmg/kg TM0,170,140,010
Benzo(g,h,i)perylenmg/kg TM0,0770,082<0,010
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg TM0,0800,074<0,010
Dibenz(a,h)anthracenmg/kg TM0,0170,013<0,010
Summe PAK (16)mg/kg TM1,4741,2440,01
PCB 28mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 52mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 101mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 118mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 138mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 153mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 180mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
Summe PCB (7) (EBV)mg/kg TMn.n.n.n.n.n.
EOXmg/kg<0,60<0,60<0,60
Eluat 2:1
Eluat 2:1
PFC
Perfluorobutansäure (PFBA)µg/L

Seite 2 von 13 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

[Seite 143]

Anlage 7.1.3

Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1 23-0058; Heidelberg, Im Neuenheimer Feld

unsere Auftragsnummer2233VV003377663323V0376323V03763
Probe-Nummer000011002003
MaterialBBooddeennBodenBoden
ProbenbezeichnungMMPP 11MP 2MP 3
Probemengeccaa.. 22,,1144kkggca. 2,64kgca. 3,14kg
PPrFoCbeneingang0011..0088..2200223301.08.202301.08.2023
Perfluorobutansäure (PFBA)µg/L0,360,081
Perfluoropentansäure (PFPeA)µg/L0,071<0,010
Perfluorohexansäure (PFHxA)µg/L0,0400,017
Perfluorheptansäure (PFHpA)µg/L0,0140,012
Perfluoroctansäure (PFOA)µg/L0,0890,039
Perfluornonansäure (PFNA)µg/L<0,010<0,010
Perfluordecansäure (PFDA)µg/L<0,010<0,010
Perfluorbutansulfonsäure (PFBS)µg/L<0,010<0,010
Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS)µg/L<0,010<0,010
Perfluorheptansulfonsäure (PFHpS)µg/L<0,010<0,010
Perfluoroctansulfonsäure (PFOS)µg/L0,0720,079
Perfluoroctansulfonamid (PFOSA)µg/L<0,010<0,010
1H,1H,2H,2H-Perfluoroctansulfonat (6:2-FTS)µg/L<0,010<0,010<0,010<0,010
Summe PFTµg/L0,6460,228
Arsenmg/L<0,0050
Bleimg/L<0,0010
Cadmiummg/L<0,00040
Chrom ges.µg/L<2,0
Kupferµg/L<15
Nickelmg/L<0,0030
Quecksilbermg/L<0,00020
Thalliummg/L<0,00020
Zinkmg/L<0,030
mobiler Anteil bis C22mg/kg TM<25
Kohlenwasserstoffemg/kg TM<50
Acenaphthylenµg/L<0,010
Acenaphthenµg/L<0,010
Fluorenµg/L<0,010
Phenanthrenµg/L<0,010
Anthracenµg/L<0,010
Fluoranthenµg/L<0,010
Pyrenµg/L<0,010
Benz(a)anthracenµg/L<0,010
Chrysenµg/L<0,010
Benzo(b)fluoranthenµg/L<0,010
Benzo(k)fluoranthenµg/L<0,010
Benzo(a)pyrenµg/L<0,010
Benzo(g,h,i)perylenµg/L<0,010
Indeno(1,2,3-cd)pyrenµg/L<0,010
Dibenz(a,h)anthracenµg/L<0,010
Summe PAK (15) ohne Naphthalin (EBV)µg/Ln.n.
Naphthalinµg/L<0,010
1-Methylnaphthalinµg/L<0,010
2-Methylnaphthalinµg/L<0,010
Summe Naphthalin, Methylnaphthaline (EBV)µg/Ln.n.
PCB 28µg/L

Seite 3 von 13 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

[Seite 144]

Anlage 7.1.4

unsere Auftragsnummer23V0376323V0376323V03763
Probe-Nummer001002003
MaterialBodenBodenBoden
ProbenbezeichnungMP 1MP 2MP 3
PSruombmeme eNnagpehthalin, Methylnaphthalineca. 2,14kgca. 2,64kgca. n3.,n1.4kg
P(ErBobVe)neingangµg/L01.08.202301.08.202301.08.2023
PCB 28µg/L<0,0050
PCB 52µg/L<0,0050
PCB 101µg/L<0,0050
PCB 118µg/L<0,0050
PCB 138µg/L<0,0050
PCB 153µg/L<0,0050
PCB 180µg/L<0,0050
Summe PCB (7)µg/Ln.n.

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Seite 4 von 13 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

[Seite 145]

Anlage 7.1.5

Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1 23-0058; Heidelberg, Im Neuenheimer Feld

unsere Auftragsnummer23V0376323V0376323V03763
Probe-Nummer004005006
MaterialBodenBodenBoden
ProbenbezeichnungMP 4MP 5MP 6
Probemengeca. 3,08kgca. 6,30kgca. 5kg
Probeneingang01.08.202301.08.202301.08.2023
AnalysenergebnisseEinheit
Abtrennung <2mm-FraktionJaJaJa
Probenvorbereitung
TrockenrückstandMasse-%88,994,090,1
pH-Wert8,19,68,2
LeitfähigkeitµS/cm172341192
Sulfatmg/L5,79119
Aufschluss mit Königswasser
Arsenmg/kg TM9,97,28,6
Arsenmg/L<0,0050<0,0050
Bleimg/kg TM16129,7
Bleimg/L<0,0010<0,0010
Cadmiummg/kg TM<0,30<0,30<0,30
Cadmiummg/L<0,00040<0,00040
Chrom ges.mg/kg TM291724
Chrom ges.µg/L<2,05,4
Kupfermg/kg TM127,99,3
Kupferµg/L<15<15
Nickelmg/kg TM221217
Nickelmg/L<0,0030<0,0030
Quecksilbermg/kg TM<0,050<0,050<0,050
Quecksilbermg/L<0,00020<0,00020
Thalliummg/kg TM<0,40<0,40<0,40
Thalliummg/L<0,00020<0,00020
Zinkmg/kg TM453230
Zinkmg/L<0,030<0,030
TOCMasse-% TM0,380,200,54
mobiler Anteil bis C22mg/kg TM<25<25
Kohlenwasserstoffemg/kg TM<50<50
Acenaphthylenµg/L<0,010<0,010
Acenaphthenµg/L<0,0100,024
Fluorenµg/L<0,010<0,010
Phenanthrenµg/L<0,0100,012
Anthracenµg/L<0,0100,012
Fluoranthenµg/L<0,0100,036
Pyrenµg/L<0,0100,024
Benz(a)anthracenµg/L<0,010<0,010
Chrysenµg/L<0,010<0,010
Benzo(b)fluoranthenµg/L<0,010<0,010
Benzo(k)fluoranthenµg/L<0,010<0,010
Benzo(a)pyrenµg/L<0,010<0,010
Benzo(g,h,i)perylenµg/L<0,010<0,010
Indeno(1,2,3-cd)pyrenµg/L<0,010<0,010
Dibenz(a,h)anthracenµg/L<0,010<0,010
Summe PAK (15) ohne Naphthalin (EBV)µg/Ln.n.0,1080,108
Naphthalinmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Acenaphthylenmg/kg TM<0,010<0,0100,01

Seite 5 von 13 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

[Seite 146]

Anlage 7.1.6

unsere Auftragsnummer23V0376323V0376323V03763
Probe-Nummer004005006
MaterialBodenBodenBoden
ProbenbezeichnungMP 4MP 5MP 6
Probemengeca. 3,08kgca. 6,30kgca. 5kg
NPraopbhethnaeliinngangmg/kg TM01.<008,0.21002301.<008,0.21002301.<008,0.210023
Acenaphthylenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Acenaphthenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Fluorenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Phenanthrenmg/kg TM<0,010<0,0100,026
Anthracenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Fluoranthenmg/kg TM0,012<0,0100,064
Pyrenmg/kg TM0,010<0,0100,048
Benz(a)anthracenmg/kg TM<0,010<0,0100,031
Chrysenmg/kg TM<0,010<0,0100,030
Benzo(b)fluoranthenmg/kg TM<0,010<0,0100,030
Benzo(k)fluoranthenmg/kg TM<0,010<0,0100,013
Benzo(a)pyrenmg/kg TM<0,010<0,0100,029
Benzo(g,h,i)perylenmg/kg TM<0,010<0,0100,016
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg TM<0,010<0,0100,014
Dibenz(a,h)anthracenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Summe PAK (16)mg/kg TM0,022n.n.0,301
Naphthalinµg/L<0,010<0,010
1-Methylnaphthalinµg/L<0,010<0,010
2-Methylnaphthalinµg/L<0,010<0,010
Summe Naphthalin, Methylnaphthaline (EBV)µg/Ln.n.n.n.
PCB 28mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 52mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 101mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 118mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 138mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 153mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
PCB 180mg/kg TM<0,0010<0,0010<0,0010
Summe PCB (7) (EBV)mg/kg TMn.n.n.n.n.n.
PCB 28µg/L<0,0050<0,0050
PCB 52µg/L<0,0050<0,0050
PCB 101µg/L<0,0050<0,0050
PCB 118µg/L<0,0050<0,0050
PCB 138µg/L<0,0050<0,0050
PCB 153µg/L<0,0050<0,0050
PCB 180µg/L<0,0050<0,0050
Summe PCB (7)µg/Ln.n.n.n.
EOXmg/kg<0,60<0,60<0,60
Eluat 2:1
Eluat 2:1

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

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Anlage 7.1.7

Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1 23-0058; Heidelberg, Im Neuenheimer Feld

unsere Auftragsnummer23V0376323V0376323V03763
Probe-Nummer007008009
MaterialBodenBodenBoden
ProbenbezeichnungMP 7MP 8MP 9
Probemengeca. 5kgca. 1,80kgca. 5kg
Probeneingang01.08.202301.08.202301.08.2023
AnalysenergebnisseEinheit
Abtrennung <2mm-FraktionJaJa
Probenvorbereitung
TrockenrückstandMasse-%96,791,494,1
pH-Wert8,38,18,7
LeitfähigkeitµS/cm117279271
Sulfatmg/L121078
Aufschluss mit Königswasser
Arsenmg/kg TM5,49,614
Bleimg/kg TM5,13462
Cadmiummg/kg TM<0,300,36<0,30
Chrom ges.mg/kg TM8,62518
Kupfermg/kg TM4,62011
Nickelmg/kg TM6,41814
Quecksilbermg/kg TM<0,0500,096<0,050
Thalliummg/kg TM<0,40<0,40<0,40
Zinkmg/kg TM168163
TOCMasse-% TM<0,0502,10,46
Naphthalinmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Acenaphthylenmg/kg TM<0,0100,0970,073
Acenaphthenmg/kg TM<0,0100,0150,012
Fluorenmg/kg TM<0,0100,0240,016
Phenanthrenmg/kg TM<0,0100,0840,13
Anthracenmg/kg TM<0,0100,100,13
Fluoranthenmg/kg TM<0,0100,270,53
Pyrenmg/kg TM<0,0100,230,45
Benz(a)anthracenmg/kg TM<0,0100,200,35
Chrysenmg/kg TM<0,0100,180,30
Benzo(b)fluoranthenmg/kg TM<0,0100,300,39
Benzo(k)fluoranthenmg/kg TM<0,0100,140,19
Benzo(a)pyrenmg/kg TM<0,0100,360,41
Benzo(g,h,i)perylenmg/kg TM<0,0100,250,26
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg TM<0,0100,250,27
Dibenz(a,h)anthracenmg/kg TM<0,0100,0540,052
Summe PAK (16)mg/kg TMn.n.2,5543,563
PCB 28mg/kg TM<0,0010<0,0010
PCB 52mg/kg TM<0,0010<0,0010
PCB 101mg/kg TM<0,0010<0,0010
PCB 118mg/kg TM<0,0010<0,0010
PCB 138mg/kg TM<0,0010<0,0010
PCB 153mg/kg TM<0,0010<0,0010
PCB 180mg/kg TM<0,0010<0,0010
Summe PCB (7) (EBV)mg/kg TMn.n.n.n.
EOXmg/kg<0,60<0,60
Eluat 2:1
Eluat 2:1
PFC
Perfluorobutansäure (PFBA)µg/L

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[Seite 148]

Anlage 7.1.8

unsere Auftragsnummer2233VV003377663323V0376323V03763
Probe-Nummer000077008009
MaterialBBooddeennBodenBoden
ProbenbezeichnungMMPP 77MP 8MP 9
Probemengeccaa.. 55kkggca. 1,80kgca. 5kg
PPrFoCbeneingang0011..0088..2200223301.08.202301.08.2023
Perfluorobutansäure (PFBA)µg/L0,035
Perfluoropentansäure (PFPeA)µg/L<0,010
Perfluorohexansäure (PFHxA)µg/L<0,010
Perfluorheptansäure (PFHpA)µg/L<0,010
Perfluoroctansäure (PFOA)µg/L<0,010
Perfluornonansäure (PFNA)µg/L<0,010
Perfluordecansäure (PFDA)µg/L<0,010
Perfluorbutansulfonsäure (PFBS)µg/L<0,010
Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS)µg/L<0,010
Perfluorheptansulfonsäure (PFHpS)µg/L<0,010
Perfluoroctansulfonsäure (PFOS)µg/L<0,030
Perfluoroctansulfonamid (PFOSA)µg/L<0,010
1H,1H,2H,2H-Perfluoroctansulfonat (6:2-FTS)µg/L<0,010<0,010
Summe PFTµg/L0,035
Brechen mit Backenbrecherja
Arsenmg/L0,0077
Bleimg/L<0,0010
Cadmiummg/L<0,00040
Chrom ges.µg/L16
Kupferµg/L<15
Nickelmg/L<0,0030
Zinkmg/L<0,030
mobiler Anteil bis C22mg/kg TM<25
Kohlenwasserstoffemg/kg TM220
Acenaphthylenµg/L<0,010
Acenaphthenµg/L0,059
Fluorenµg/L0,041
Phenanthrenµg/L0,060
Anthracenµg/L0,056
Fluoranthenµg/L0,18
Pyrenµg/L0,11
Benz(a)anthracenµg/L0,026
Chrysenµg/L0,030
Benzo(b)fluoranthenµg/L0,018
Benzo(k)fluoranthenµg/L<0,010
Benzo(a)pyrenµg/L0,020
Benzo(g,h,i)perylenµg/L<0,010
Indeno(1,2,3-cd)pyrenµg/L<0,010
Dibenz(a,h)anthracenµg/L<0,010
Summe PAK (15) ohne Naphthalin (EBV)µg/L0,6

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

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Anlage 7.1.9

Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1 23-0058; Heidelberg, Im Neuenheimer Feld

unsere Auftragsnummer23V0376323V0376323V03763
Probe-Nummer010011012
MaterialBodenBodenSchwarzdecke
ProbenbezeichnungMP 10BS 8: 0,15 - 0,4 mBS 11: 0,0 - 0,11
mm
Probemengeca. 5kgca. 1kgca. 1kg
Probeneingang01.08.202301.08.202301.08.2023
AnalysenergebnisseEinheit
Abtrennung <2mm-FraktionJaJa
Probenvorbereitung
TrockenrückstandMasse-%88,699,8
pH-Wert8,29,8
LeitfähigkeitµS/cm24482
Sulfatmg/L26
Aufschluss mit Königswasser
Arsenmg/kg TM9,811
Arsenmg/L<0,0050
Bleimg/kg TM1713
Bleimg/L<0,0010
Cadmiummg/kg TM<0,30<0,30
Cadmiummg/L<0,00040
Chrom ges.mg/kg TM288,8
Chrom ges.µg/L<2,0
Kupfermg/kg TM133,9
Kupferµg/L<15
Nickelmg/kg TM217,6
Nickelmg/L<0,0030
Quecksilbermg/kg TM<0,050<0,050
Quecksilbermg/L<0,00020
Thalliummg/kg TM<0,40
Thalliummg/L<0,00020
Zinkmg/kg TM4425
Zinkmg/L<0,030
TOCMasse-% TM0,38
mobiler Anteil bis C22mg/kg TM<25
Kohlenwasserstoffemg/kg TM78
Acenaphthylenµg/L<0,010
Acenaphthenµg/L<0,010
Fluorenµg/L<0,010
Phenanthrenµg/L<0,010
Anthracenµg/L<0,010
Fluoranthenµg/L<0,010
Pyrenµg/L<0,010
Benz(a)anthracenµg/L<0,010
Chrysenµg/L<0,010
Benzo(b)fluoranthenµg/L<0,010
Benzo(k)fluoranthenµg/L<0,010
Benzo(a)pyrenµg/L<0,010
Benzo(g,h,i)perylenµg/L<0,010
Indeno(1,2,3-cd)pyrenµg/L<0,010
Dibenz(a,h)anthracenµg/L<0,010
Summe PAK (15) ohne Naphthalin (EBV)µg/Ln.n.
Naphthalinmg/kg TM

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[Seite 150]

Anlage 7.1.10

Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1 23-0058; Heidelberg, Im Neuenheimer Feld

unsere Auftragsnummer23V0376323V0376323V03763
Probe-Nummer010011012
MaterialBodenBodenSchwarzdecke
ProbenbezeichnungMP 10BS 8: 0,15 - 0,4 mBS 11: 0,0 - 0,11
m
SPruombmeme ePnAgKe (15) ohne Naphthalincan. .n5.kgca. 1kgca. 1kg
(PErBobVe)neingangµg/L01.08.202301.08.202301.08.2023
Naphthalinmg/kg TM<0,010<0,0100,17
Acenaphthylenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Acenaphthenmg/kg TM<0,010<0,0100,091
Fluorenmg/kg TM<0,010<0,0100,023
Phenanthrenmg/kg TM<0,010<0,0100,20
Anthracenmg/kg TM<0,010<0,0100,019
Fluoranthenmg/kg TM<0,0100,0140,080
Pyrenmg/kg TM<0,0100,0120,080
Benz(a)anthracenmg/kg TM<0,010<0,0100,038
Chrysenmg/kg TM<0,010<0,0100,044
Benzo(b)fluoranthenmg/kg TM<0,0100,0120,052
Benzo(k)fluoranthenmg/kg TM<0,0100,012<0,010
Benzo(a)pyrenmg/kg TM<0,0100,0190,039
Benzo(g,h,i)perylenmg/kg TM<0,0100,0620,054
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Dibenz(a,h)anthracenmg/kg TM<0,010<0,010<0,010
Summe PAK (16)mg/kg TMn.n.0,1310,89
Naphthalinµg/L<0,010
1-Methylnaphthalinµg/L<0,010
2-Methylnaphthalinµg/L<0,010
Summe Naphthalin, Methylnaphthaline (EBV)µg/Ln.n.
PCB 28mg/kg TM<0,0010
PCB 52mg/kg TM<0,0010
PCB 101mg/kg TM<0,0010
PCB 118mg/kg TM<0,0010
PCB 138mg/kg TM<0,0010
PCB 153mg/kg TM<0,0010
PCB 180mg/kg TM<0,0010
Summe PCB (7) (EBV)mg/kg TMn.n.
PCB 28µg/L<0,0050
PCB 52µg/L<0,0050
PCB 101µg/L<0,0050
PCB 118µg/L<0,0050
PCB 138µg/L<0,0050
PCB 153µg/L<0,0050
PCB 180µg/L<0,0050
Summe PCB (7)µg/Ln.n.
EOXmg/kg<0,60
Eluat 2:1
Eluat 2:1
Fraktion < 2 mmMasse-%29,1
Brechen mit Backenbrecherja
Eluat 10:1
Phenolindexmg/L<0,0060

Seite 10 von 13 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

[Seite 151]

Anlage 7.1.11

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Angewandte Verfahren

ParameterBGEinheitMethode
Abtrennung <2mm-FraktionDIN 19747: 2009-07ª ÊÉ
ProbenvorbereitungDIN 19747: 2009-07ª ÊÉ
Trockenrückstand0,10Masse-%DIN ISO 11465: 1996-12ª ÊÉ
TrockenrückstandDIN ISO 11465: 1996-12ª ÊÉ
pH-WertDIN EN ISO 10523: 2012-04ª ÊÉ
Leitfähigkeit20µS/cmDIN EN 27888: 1993-11ª ÊÉ
LeitfähigkeiDIN EN 27888: 1993-11ª ÊÉ
Sulfat0,50mg/LDIN EN ISO 10304-1: 2009-07ª ÊÉ
DIN EN ISO 10304-1: 2009-07ª Ê
Aufschluss mit KönigswasserDIN EN 13657: 2003-01ª ÊÉ
Arsen1,5mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Blei3,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
BleiDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Cadmium0,30mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Chrom ges.2,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Chrom ges.DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Kupfer2,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
KupferDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Nickel2,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Quecksilber0,050mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
QuecksilberDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Thallium0,40mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
ThalliumDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Zink2,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
ZinkDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
TOC0,050Masse-% TMDIN EN 15936: 2012-11ª Ê
TOCDIN EN 15936: 2012-11ª Ê
Naphthalin0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
NaphthalinDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Acenaphthylen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
AcenaphthylenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Acenaphthen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
AcenaphtheDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Fluoren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
FluorenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Phenanthren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
PhenanthreDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Anthracen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
DIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Fluoranthen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
FluoranthenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Pyren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
DIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benz(a)anthracen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benz(a)anthracenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Chrysen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
ChryseDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(b)fluoranthen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(b)fluoranthenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(k)fluoranthen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(k)fluoranthenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(a)pyren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(a)pyrenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(g,h,i)perylen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(g,h,i)perylenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Indeno(1,2,3-cd)pyren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Indeno(1,2,3-cd)pyrenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Dibenz(a,h)anthracen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Dibenz(a,h)anthracenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Summe PAK (16)mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Summe PAK (16)DIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
PCB 280,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 28DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 520,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 52DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 1010,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 10DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 1180,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 118DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 1380,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 13DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 1530,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 15DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 1800,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 18DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
Summe PCB (7) (EBV)mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
Summe PCB (7) (EBV)DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
EOX0,60mg/kgDIN 38414-17: 2017-01ª ÊÉ
EOXDIN 38414-17: 2017-01ª ÊÉ

Eluat 2:1 DIN 19529: 2015-12ª ÊÉ

Seite 11 von 13 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

[Seite 152]

Anlage 7.1.12

ParameterBGEinheitMethode
EOX0,60mg/kgDIN 38414-17: 2017-01ª ÊÉ
EAlbutaret n2n:1ung <2mm-FraktionDDIINN 1199574279:: 22000159--1027ª ªÊ ÉÊÉ
EAlbutaret n2n:1ung <2mm-FraktionDDIINN 1199574279:: 22000159--1027ª ªÊ ÉÊÉ
PFC
Perfluorobutansäure (PFBA)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorobutansäure (PFBADIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluoropentansäure (PFPeA)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluoropentansäure (PFPeADIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorohexansäure (PFHxA)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorohexansäure (PFHxA)DIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorheptansäure (PFHpA)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorheptansäure (PFHpA)DIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluoroctansäure (PFOA)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluoroctansäure (PFOA)DIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluornonansäure (PFNA)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluornonansäure (PFNA)DIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluordecansäure (PFDA)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluordecansäure (PFDA)DIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorbutansulfonsäure (PFBS)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
DIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorhexansulfonsäure (PFHxSDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorheptansulfonsäure (PFHpS)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluorheptansulfonsäure (PFHpDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluoroctansulfonsäure (PFOS)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluoroctansulfonsäure (PFOS)DIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluoroctansulfonamid (PFOSA)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Perfluoroctansulfonamid (PFOSA)DIN 38407-42: 2011-03ª Ê
1H,1H,2H,2H-Perfluoroctansulfonat (6:2-FTS)0,010µg/LDIN 38407-42: 2011-03ª Ê
1H,1H,2H,2H-Perfluoroctansulfonat (6:2-FTS)DIN 38407-42: 2011-03ª Ê
Summe PFTµg/LDIN 38407-42: 2011-03ª ÊÉ
Summe PDIN 38407-42: 2011-03ª ÊÉ
Brechen mit BackenbrecherDIN 19747: 2009-07ª ÊÉ
Eluat 10:1DIN EN 12457-4: 2003-01ª ÊÉ
Phenolindex0,0060mg/LDIN EN ISO 14402: 1999-12ª ÊÉ
PhenolindDIN EN ISO 14402: 1999-12ª ÊÉ
Arsen0,0050mg/LDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Blei0,0010mg/LDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
BleiDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Cadmium0,00040mg/LDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
CadmiumDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Chrom ges.2,0µg/LDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Chrom geDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Kupfer15µg/LDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Nickel0,0030mg/LDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Quecksilber0,00020mg/LDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
QuecksilbDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Thallium0,00020mg/LDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Zink0,030mg/LDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
ZinkDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
mobiler Anteil bis C2225mg/kg TMDIN EN 14039: 2005-01 i.V.m. LAGA KW/04: 2019-09ª ÊÉ
mobiler Anteil bis C22DIN EN 14039: 2005-01 i.V.m. LAGA KW/04: 2019-09ª ÊÉ
Kohlenwasserstoffe50mg/kg TMDIN EN 14039: 2005-01 i.V.m. LAGA KW/04: 2019-09ª ÊÉ
KohlenwasserstoffeDIN EN 14039: 2005-01 i.V.m. LAGA KW/04: 2019-09ª ÊÉ
Acenaphthylen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
AcenaphthylenDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Acenaphthen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
AcenaphtDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Fluoren0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
DIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Phenanthren0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
PhenanthDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Anthracen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
AnthracenDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Fluoranthen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
FluoranthDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Pyren0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
DIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Benz(a)anthracen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
Benz(a)anthracenDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Chrysen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
DIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Benzo(b)fluoranthen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
Benzo(b)fluoranthenDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Benzo(k)fluoranthen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
Benzo(k)fluoranthenDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Benzo(a)pyren0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
Benzo(a)pyrenDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Benzo(g,h,i)perylen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
Benzo(g,h,i)perylenDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Indeno(1,2,3-cd)pyren0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
Indeno(1,2,3-cd)pyrenDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Dibenz(a,h)anthracen0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
Dibenz(a,h)anthracenDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Summe PAK (15) ohne Naphthalin (EBV)µg/Lberechnet ÊÉ
Summe PAK (15) ohne Naphthalin (EBV)berechnet ÊÉ

Naphthalin 0,010 µg/L DIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ

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[Seite 153]

Anlage 7.1.13

Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

ParameterBGEinheitMethode
Summe PAK (15) ohne Naphthalin (EBV)µg/Lberechnet ÊÉ
NAbatprhetnhnaulinng <2mm-Fraktion0,010µg/LDDIINN 3198744077: -23090: 92-00117-ª0 Ê9ɪ ÊÉ
NAbatprhetnhnaulinng <2mm-FraktionDDIINN 3198744077: -23090: 92-00117-ª0 Ê9ɪ Ê
1-Methylnaphthalin0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
1-MethylnaphthalinDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
2-Methylnaphthalin0,010µg/LDIN 38407-39: 2011-09ª ÊÉ
2-MethylnaphthalinDIN 38407-39: 2011-09ª Ê
Summe Naphthalin, Methylnaphthaline (EBV)µg/Lberechnet ÊÉ
Summe Naphthalin, Methylnaphthaline (EBV)berechnet ÊÉ
PCB 280,0050µg/LDIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 28DIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 520,0050µg/LDIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 52DIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 1010,0050µg/LDIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 101DIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 1180,0050µg/LDIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 118DIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 1380,0050µg/LDIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 138DIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 1530,0050µg/LDIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 153DIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 1800,0050µg/LDIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
PCB 180DIN 38407-3: 1998-07ª ÊÉ
Summe PCB (7)µg/Lberechnet ÊÉ
Summe PCB (7)berechnet ÊÉ
Fraktion < 2 mm0,50Masse-%
Fraktion < 2 mm

Die mit ª gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren. Die Bestimmungsgrenzen (BG) können matrixbedingt variieren.

Untersuchungslabor: ÊÉGBA Analytical Services GmbH ÊGBA Pinneberg

Seite 13 von 13 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV06198 / 1

[Seite 154]

Anlage 7.1.14

GBA Analytical Services GmbH · Johann-Sebastian-Bach-Str. 40 · 85591 Vaterstetten

GHJ Ingenieurbüro für Geo- und Umwelttechnik Frau Plattner Am Hubengut 4

76149 Karlsruhe

Prüfbericht-Nr.: 2023PV07589 / 1

AuftraggeberG HJ Ingenieurbüro für Geo- und Umwelttechnik
Eingangsdatum26.09.2023
Projekt2 3-0058; Heidelberg, Im Neuenheimer Feld
Materialnatürlich anstehende sandige Kiese
AuftragAnalytik gem. Vorgabe des Auftraggebers
VerpackungPE-Eimer
Probenmenge5kg
unsere Auftragsnummer23V04807
Probenahmedurch den Auftraggeber
ProbentransportKurier (GO)
LaborGBA Analytical Services GmbH
Analysenbeginn / -ende26.09.2023 - 09.10.2023
Bemerkungk eine
ProbenaufbewahrungW enn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben drei Monate und
W asserproben bis zwei Wochen nach Prüfberichtserstellung aufbewahrt.

Vaterstetten, 09.10.2023

i. A. S. Moses Projektbearbeitung / Kundenbetreuung

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die genannten Prüfgegenstände. Es wird keine Verantwortung für die Richtigkeit der Probenahme übernommen, wenn die Proben nicht durch ein Probenehmer eines der zur GBA Group gehörigen Unternehmen oder in ihrem Auftrag genommen wurden. In diesem Fall beziehen sich die Ergebnisse auf die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prüfbericht nicht veröffentlicht oder auszugsweise vervielfältigt werden. Entscheidungsregeln sind in den AGBs auf der Homepage (www.gba-group.com) einzusehen. Seite 1 von 5 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV07589 / 1

GBA Analytical Services GmbH HypoVereinsbank Sitz der Gesellschaft: Geschäftsführer: Johann-Sebastian-Bach-Str. 40 IBAN DE71 7002 0270 0002 4296 83 Vaterstetten Dr. Matthias Kleih 85591 Vaterstetten SWIFT BIC HYVEDEMMXXX Handelsregister: Telefon +49 (0)8106 2460-0 München HRB 93447 E-Mail vaterstetten@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 129 360 902 www.gba-group.com St.-Nr. 114/127/60117

[Seite 155]

Anlage 7.1.15

Prüfbericht-Nr.: 2023PV07589 / 1 23-0058; Heidelberg, Im Neuenheimer Feld

. = nachgewiesen

unsere Auftragsnummer23V04807
Probe-Nummer001
Materialnatürlichanstehende sandige Kiese
ProbenbezeichnungMP 11
Probemenge5kg
Probeneingang26.09.2023
AnalysenergebnisseEinheit
Abtrennung <2mm-Fraktionja
Probenvorbereitung
TrockenrückstandMasse-%95,7
pH-Wert8,7
LeitfähigkeitµS/cm51
Sulfatmg/L1,6
Aufschluss mit Königswasser
Arsenmg/kg TM3,5
Bleimg/kg TM<3,0
Cadmiummg/kg TM<0,30
Chrom ges.mg/kg TM4,7
Kupfermg/kg TM3,5
Nickelmg/kg TM3,5
Quecksilbermg/kg TM<0,050
Thalliummg/kg TM<0,40
Zinkmg/kg TM8,4
TOCMasse-% TM0,22
Naphthalinmg/kg TM<0,010
Acenaphthylenmg/kg TM<0,010
Acenaphthenmg/kg TM<0,010
Fluorenmg/kg TM<0,010
Phenanthrenmg/kg TM<0,010
Anthracenmg/kg TM<0,010
Fluoranthenmg/kg TM<0,010
Pyrenmg/kg TM<0,010
Benz(a)anthracenmg/kg TM<0,010
Chrysenmg/kg TM<0,010
Benzo(b)fluoranthenmg/kg TM<0,010
Benzo(k)fluoranthenmg/kg TM<0,010
Benzo(a)pyrenmg/kg TM<0,010
Benzo(g,h,i)perylenmg/kg TM<0,010
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg TM<0,010
Dibenz(a,h)anthracenmg/kg TM<0,010
Summe PAK (16)mg/kg TMn.n.
PCB 28mg/kg TM<0,0010
PCB 52mg/kg TM<0,0010
PCB 101mg/kg TM<0,0010
PCB 118mg/kg TM<0,0010
PCB 138mg/kg TM<0,0010
PCB 153mg/kg TM<0,0010
PCB 180mg/kg TM<0,0010
Summe PCB (7) (EBV)mg/kg TMn.n.
EOXmg/kg<0,60

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die genannten Prüfgegenstände. Es wird keine Verantwortung für die Richtigkeit der Probenahme übernommen, wenn die Proben nicht durch ein Probenehmer eines der zur GBA Group gehörigen Unternehmen oder in ihrem Auftrag genommen wurden. In diesem Fall beziehen sich die Ergebnisse auf die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prüfbericht nicht veröffentlicht oder auszugsweise vervielfältigt werden. Entscheidungsregeln sind in den AGBs auf der Homepage (www.gba-group.com) einzusehen. Seite 2 von 5 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV07589 / 1

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Anlage 7.1.16

unsere Auftragsnummer23V04807
Probe-Nummer001
Materialnatürlichanstehende sandige Kiese
ProbenbezeichnungMP 11
SPruombmeme ePnCgBe (7) (EBV)mg/kg TM5nk.ng.
EOXmg/kg<0,60
Eluat 2:1

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die genannten Prüfgegenstände. Es wird keine Verantwortung für die Richtigkeit der Probenahme übernommen, wenn die Proben nicht durch ein Probenehmer eines der zur GBA Group gehörigen Unternehmen oder in ihrem Auftrag genommen wurden. In diesem Fall beziehen sich die Ergebnisse auf die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prüfbericht nicht veröffentlicht oder auszugsweise vervielfältigt werden. Entscheidungsregeln sind in den AGBs auf der Homepage (www.gba-group.com) einzusehen. Seite 3 von 5 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV07589 / 1

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Anlage 7.1.17

Prüfbericht-Nr.: 2023PV07589 / 1 Angewandte Verfahren

ParameterBGEinheitMethode
Abtrennung <2mm-FraktionDIN 19747: 2009-07ª ÊÉ
ProbenvorbereitungDIN 19747: 2009-07ª ÊÉ
Trockenrückstand0,10Masse-%DIN ISO 11465: 1996-12ª ÊÉ
TrockenrückstandDIN ISO 11465: 1996-12ª ÊÉ
pH-WertDIN EN ISO 10523: 2012-04ª ÊÉ
Leitfähigkeit20µS/cmDIN EN 27888: 1993-11ª ÊÉ
LeitfähigkeiDIN EN 27888: 1993-11ª ÊÉ
Sulfat0,50mg/LDIN EN ISO 10304-1: 2009-07ª ÊÉ
DIN EN ISO 10304-1: 2009-07ª Ê
Aufschluss mit KönigswasserDIN EN 13657: 2003-01ª ÊÉ
Arsen1,5mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Blei3,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
BleiDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Cadmium0,30mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Chrom ges.2,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Chrom ges.DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Kupfer2,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
KupferDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Nickel2,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Quecksilber0,050mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
QuecksilberDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Thallium0,40mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
ThalliumDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
Zink2,0mg/kg TMDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
ZinkDIN EN ISO 17294-2: 2017-01ª ÊÉ
TOC0,10Masse-% TMDIN EN 15936: 2012-11ª ÊÉ
TOCDIN EN 15936: 2012-11ª ÊÉ
Naphthalin0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
NaphthalinDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Acenaphthylen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
AcenaphthylenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Acenaphthen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
AcenaphtheDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Fluoren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
FluorenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Phenanthren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
PhenanthreDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Anthracen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
DIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Fluoranthen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
FluoranthenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Pyren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
DIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benz(a)anthracen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benz(a)anthracenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Chrysen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
ChryseDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(b)fluoranthen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(b)fluoranthenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(k)fluoranthen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(k)fluoranthenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(a)pyren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(a)pyrenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(g,h,i)perylen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Benzo(g,h,i)perylenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Indeno(1,2,3-cd)pyren0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Indeno(1,2,3-cd)pyrenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Dibenz(a,h)anthracen0,010mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Dibenz(a,h)anthracenDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Summe PAK (16)mg/kg TMDIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
Summe PAK (16)DIN ISO 18287: 2006-05ª ÊÉ
PCB 280,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 28DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 520,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 52DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 1010,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 10DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 1180,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 118DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 1380,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 13DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 1530,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
PCB 15DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ

PCB 180 0,0010 mg/kg TM DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die genannten Prüfgegenstände. Es wird keine Verantwortung für die Richtigkeit der Probenahme übernommen, wenn die Proben nicht durch ein Probenehmer eines der zur GBA Group gehörigen Unternehmen oder in ihrem Auftrag genommen wurden. In diesem Fall beziehen sich die Ergebnisse auf die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prüfbericht nicht veröffentlicht oder auszugsweise vervielfältigt werden. Entscheidungsregeln sind in den AGBs auf der Homepage (www.gba-group.com) einzusehen. Seite 4 von 5 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV07589 / 1

[Seite 158]

Anlage 7.1.18

ParameterBGEinheitMethode
PCB 1530,0010mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
APbCtBre 1n8n0ung <2mm-Fraktion0,0010mg/kg TMDDIINN 1E9N74 177:3 22020: 920-0271-ª0 Ê3ɪ ÊÉ
APbCtBre 1n8n0ung <2mm-FraktionDDIINN 1E9N74 177:3 22020: 920-0271-ª0 Ê3ɪ ÊÉ
Summe PCB (7) (EBV)mg/kg TMDIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
Summe PCB (7) (EBV)DIN EN 17322: 2021-03ª ÊÉ
EOX0,60mg/kgDIN 38414-17: 2017-01ª ÊÉ
EOXDIN 38414-17: 2017-01ª ÊÉ
Eluat 2:1DIN 19529: 2015-12ª ÊÉ
Eluat 2:1DIN 19529: 2015-12ª ÊÉ

Die mit ª gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren. Die Bestimmungsgrenzen (BG) können matrixbedingt variieren. Untersuchungslabor: ÊÉGBA Analytical Services GmbH

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die genannten Prüfgegenstände. Es wird keine Verantwortung für die Richtigkeit der Probenahme übernommen, wenn die Proben nicht durch ein Probenehmer eines der zur GBA Group gehörigen Unternehmen oder in ihrem Auftrag genommen wurden. In diesem Fall beziehen sich die Ergebnisse auf die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prüfbericht nicht veröffentlicht oder auszugsweise vervielfältigt werden. Entscheidungsregeln sind in den AGBs auf der Homepage (www.gba-group.com) einzusehen. Seite 5 von 5 zu Prüfbericht-Nr.: 2023PV07589 / 1

[Seite 159]

Anlage 7.2.1

Abfallrechtliche Auswertung einer PFAS-Analyse

Auftraggeber: Klinik-Technik-Gesellschaft am Universitätsklinikum Heidelberg mbH Projekt: Heidelberg, Im Neuenheimer Feld, Uniklinik Proj.-Nr.: 23-0058

Labor: GBA Analytical Services GmbH, Vaterstetten Labor-Auftrag-Nr.: 2023PV06198 / 1

Probe: MP 1

Labor-Nr. 001

Prozentuale Verteilung der Eluatbefunde nach Einzelsubstanzen und Kettenlängen

Laborergergebnis Eluatprozentuale Anteile im EluatFeststoff
Einzelstoffc [ µg/l ]positivEinzelstoffGruppeKettenlänge¹c [mg/kg]
neruäsnobraCPFBA0,360PFBA55,73%:neruäsnobraC89%neruäsnobraC + neruäsnofluS8C 6C gittekzruk < < neruäsnobraC neruässnofluS75%-
PFPA0,071PFPA10,99%-
PFHxA0,040PFHxA6,19%-
PFHpA0,014PFHpA2,17%-
PFOA0,089PFOA13,78%-
PFNoA< BG-
PFDeA< BG-
neruäsnofluSPFBS< BG:neruäsnofluS11%8C 6C 1gittekgnal ≥ ≥ neruäsnobraC neruässnofluS25%-
PFPeS0,000PFPeS0,00%-
PFHxS< BG-
PFHpS< BG-
PFOS0,072PFOS11,15%-
PFOSA< BG-
H4PFOS< BG-
Summe PFAS:0,646

Einstufungen nach altlastenrechtlichen und abfallrechtlichen Kriterien

Vorsorge / altlastenrechtl. BewertungEntsorgung / abfallrechtliche Bewertung
Boden - GrundwasserVK 1VK 2VK 3Verwertungs- klasseZuordnungs- werte DeponiePFAS-Summe
GFSGOWQuotientµg/lµg/lµg/lµg/lµg/l
PFBA10,00,0410,020,050VK 1DK I: S PFAS (2:1-Eluat) < 5000,646
PFPA33,06,015VK 1
PFHxA6,00,016,012,030VK 1
PFHpA0,30,30,63VK 1
PFOA0,10,890,10,21VK 1
PFNoA0,06-0,060,120,6VK 1
PFDeA0,10,10,21VK 1
PFBS6,0-6,012,030VK 1
PFPeS0,10,10,22VK 1
PFHxS0,1-0,10,21VK 1
PFHpS0,30,30,63VK 1
PFOS0,10,720,10,21VK 1
PFOSA0,10,10,21VK 1
H4PFOS0,10,10,21VK 1
QS (GFS):2Einstufung VerwertungsklasseVK 1Einstufung Deponiekl.DK 0

GFS = Geringfügigkeitsschwellenwert / GOW = gesundheitlicher Orientierungswert / QS = Quotientensumme, gerundet auf ganze Zahl

[Seite 160]

Anlage 7.2.2

Abfallrechtliche Auswertung einer PFAS-Analyse

Auftraggeber: Klinik-Technik-Gesellschaft am Universitätsklinikum Heidelberg mbH Projekt: Heidelberg, Im Neuenheimer Feld, Uniklinik Proj.-Nr.: 23-0058

Labor: GBA Analytical Services GmbH, Vaterstetten Labor-Auftrag-Nr.: 2023PV06198 / 1

Probe: MP 2

Labor-Nr. 002

Prozentuale Verteilung der Eluatbefunde nach Einzelsubstanzen und Kettenlängen

Laborergergebnis Eluatprozentuale Anteile im EluatFeststoff
Einzelstoffc [ µg/l ]positivEinzelstoffGruppeKettenlänge¹c [mg/kg]
neruäsnobraCPFBA0,081PFBA35,53%:neruäsnobraC65%neruäsnobraC + neruäsnofluS8C 6C gittekzruk < < neruäsnobraC neruässnofluS48%-
PFPA< BG-
PFHxA0,017PFHxA7,46%-
PFHpA0,012PFHpA5,26%-
PFOA0,039PFOA17,11%-
PFNoA< BG-
PFDeA< BG-
neruäsnofluSPFBS< BG:neruäsnofluS35%8C 6C 1gittekgnal ≥ ≥ neruäsnobraC neruässnofluS52%-
PFPeS0,000PFPeS0,00%-
PFHxS< BG-
PFHpS< BG-
PFOS0,079PFOS34,65%-
PFOSA< BG-
H4PFOS< BG-
Summe PFAS:0,228

Einstufungen nach altlastenrechtlichen und abfallrechtlichen Kriterien

Vorsorge / altlastenrechtl. BewertungEntsorgung / abfallrechtliche Bewertung
Boden - GrundwasserVK 1VK 2VK 3Verwertungs- klasseZuordnungs- werte DeponiePFAS-Summe
GFSGOWQuotientµg/lµg/lµg/lµg/lµg/l
PFBA10,00,0110,020,050VK 1DK I: S PFAS (2:1-Eluat) < 5000,228
PFPA33,06,015VK 1
PFHxA6,00,006,012,030VK 1
PFHpA0,30,30,63VK 1
PFOA0,10,390,10,21VK 1
PFNoA0,06-0,060,120,6VK 1
PFDeA0,10,10,21VK 1
PFBS6,0-6,012,030VK 1
PFPeS0,10,10,22VK 1
PFHxS0,1-0,10,21VK 1
PFHpS0,30,30,63VK 1
PFOS0,10,790,10,21VK 1
PFOSA0,10,10,21VK 1
H4PFOS0,10,10,21VK 1
QS (GFS):1Einstufung VerwertungsklasseVK 1Einstufung Deponiekl.DK 0

GFS = Geringfügigkeitsschwellenwert / GOW = gesundheitlicher Orientierungswert / QS = Quotientensumme, gerundet auf ganze Zahl

[Seite 161]

Anlage 7.2.3

Abfallrechtliche Auswertung einer PFAS-Analyse

Auftraggeber: Klinik-Technik-Gesellschaft am Universitätsklinikum Heidelberg mbH Projekt: Heidelberg, Im Neuenheimer Feld, Uniklinik Proj.-Nr.: 23-0058

Labor: GBA Analytical Services GmbH, Vaterstetten Labor-Auftrag-Nr.: 2023PV06198 / 1

Probe: MP 8

Labor-Nr. 008

Prozentuale Verteilung der Eluatbefunde nach Einzelsubstanzen und Kettenlängen

Laborergergebnis Eluatprozentuale Anteile im EluatFeststoff
Einzelstoffc [ µg/l ]positivEinzelstoffGruppeKettenlänge¹c [mg/kg]
neruäsnobraCPFBA0,035PFBA100,00%:neruäsnobraC100%neruäsnobraC + neruäsnofluS8C 6C gittekzruk < < neruäsnobraC neruässnofluS100%-
PFPA< BG-
PFHxA< BG-
PFHpA< BG-
PFOA< BG-
PFNoA< BG-
PFDeA< BG-
neruäsnofluSPFBS< BG:neruäsnofluSkleiner 1 %8C 6C 1gittekgnal ≥ ≥ neruäsnobraC neruässnofluSkleiner 1 %-
PFPeS0,000PFPeS0,00%-
PFHxS< BG-
PFHpS< BG-
PFOS< BG-
PFOSA< BG-
H4PFOS< BG-
Summe PFAS:0,035

Einstufungen nach altlastenrechtlichen und abfallrechtlichen Kriterien

Vorsorge / altlastenrechtl. BewertungEntsorgung / abfallrechtliche Bewertung
Boden - GrundwasserVK 1VK 2VK 3Verwertungs- klasseZuordnungs- werte DeponiePFAS-Summe
GFSGOWQuotientµg/lµg/lµg/lµg/lµg/l
PFBA10,00,0010,020,050VK 1DK I: S PFAS (2:1-Eluat) < 5000,035
PFPA33,06,015VK 1
PFHxA6,0-6,012,030VK 1
PFHpA0,30,30,63VK 1
PFOA0,1-0,10,21VK 1
PFNoA0,06-0,060,120,6VK 1
PFDeA0,10,10,21VK 1
PFBS6,0-6,012,030VK 1
PFPeS0,10,10,22VK 1
PFHxS0,1-0,10,21VK 1
PFHpS0,30,30,63VK 1
PFOS0,1-0,10,21VK 1
PFOSA0,10,10,21VK 1
H4PFOS0,10,10,21VK 1
QS (GFS):0Einstufung VerwertungsklasseVK 1Einstufung Deponiekl.DK 0

GFS = Geringfügigkeitsschwellenwert / GOW = gesundheitlicher Orientierungswert / QS = Quotientensumme, gerundet auf ganze Zahl

[Seite 162]

GHJ INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR GEO- UND UMWELTTECHNIK mbH & Co. KG

Anlage 8 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Schnitt A-A‘ mit Bohrprofilen und Rammdiagrammen, M 1 : 200

[Seite 163]

Anlage 8

B 15 DPH15 B11 DPH11 B12 DPH12 B 13 DPH 13

23-0058_2023_11_30_schnitt_mit_bohrprofilen.dwg 25:01:41 03-11-3202

Bauvorhaben:

Heidelberg, Neubau Herzzentrum und IFL

Planbezeichnung:

Schnitt A-A' mit Bohrprofilen und Rammdiagrammen

Plan-Nr.: Maßstab: 1:200

Bearbeiter: mai Datum: Gezeichnet: 30.11.23 G H J Geo- und Umwelttechnik Geändert: Am Hubengut 4 G H J 76149 Karlsruhe Telefon: 07 21 / 9 78 35 - 0 Gesehen: Telefax: 07 21 / 9 78 35 - 99 E-Mail: office@ghj.de

Projekt-Nr.: 23-0058

[Seite 164]

GHJ INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR GEO- UND UMWELTTECHNIK mbH & Co. KG

Anlage 9 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Grundbruchnachweise

[Seite 165]

Anlage 9.1.1

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 20,50 kN/m³ Reibungswinkel φ 30,00 ° Kohäsion c 7,50 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 10,05 N_c = 30,14 N_d = 18,40

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Bindige Deckschicht: Plattenstreifen, b=1,0m; d=0,5m Streifenfundament Breite b 1,00 m Einbindetiefe d 0,50 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 1,59 m l_s = 4,79 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 20,50 · 1,00 · 10,05 · 1,0000

  • 7,50 · 30,14 · 1,0000
  • 19,50 · 0,50 · 18,40 · 1,0000

= 205,95 + 226,05 + 179,41 = 611,41 kN/m² V_R,k = 611,41 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 611,41 / 1,40

= 436,72 kN/m² V_R,d = 436,72 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 436,72

= 436,72 kN/m² V_E,d = 436,72 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 436,72 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 436,72 / 1,455

= 300,15 kN/m² V_E,k = 300,15 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 611,41 / 300,15

= 2,037

GHJ Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe www.ghj.de

[Seite 166]

Anlage 9.1.2

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 20,50 kN/m³ Reibungswinkel φ 30,00 ° Kohäsion c 7,50 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 10,05 N_c = 30,14 N_d = 18,40

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Bindige Deckschicht: Plattenstreifen, b=1,0m; d=0,5m Streifenfundament Breite b 1,00 m Einbindetiefe d 0,50 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 1,59 m l_s = 4,79 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 20,50 · 1,00 · 10,05 · 1,0000

  • 7,50 · 30,14 · 1,0000
  • 19,50 · 0,50 · 18,40 · 1,0000

= 205,95 + 226,05 + 179,41 = 611,41 kN/m² V_R,k = 611,41 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 611,41 / 1,40

= 436,72 kN/m² V_R,d = 436,72 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 436,72

= 436,72 kN/m² V_E,d = 436,72 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 436,72 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 436,72 / 1,455

= 300,15 kN/m² V_E,k = 300,15 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 611,41 / 300,15

= 2,037

GHJ Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe www.ghj.de

[Seite 167]

Anlage 9.2.1

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 20,50 kN/m³ Reibungswinkel φ 30,00 ° Kohäsion c 7,50 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 10,05 N_c = 30,14 N_d = 18,40

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Bindige Deckschicht: Streifenfundament: b/d = 0,5/0,8 m Streifenfundament Breite b 0,50 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 0,79 m l_s = 2,39 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 20,50 · 0,50 · 10,05 · 1,0000

  • 7,50 · 30,14 · 1,0000
  • 19,50 · 0,80 · 18,40 · 1,0000

= 102,98 + 226,05 + 287,06 = 616,08 kN/m² V_R,k = 308,04 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 616,08 / 1,40

= 440,06 kN/m² V_R,d = 220,03 kN/m

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k (gewählt) = 250,00 kN/m² V_E,k = 125,00 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL

η = σ_R,k / σ_E,k = 616,08 / 250,00

= 2,464

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG) σ_E,d = σ_E,k · [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 250,00 · [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 250,00 · 1,455

= 363,75 kN/m² V_E,d = 181,88 kN/m AUSNUTZUNGSGRAD

μ = σ_E,d / σ_R,d = 363,75 / 440,06

= 0,8266 < 1,0 ...Nachweis erfüllt.

GHJ Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe www.ghj.de

[Seite 168]

Anlage 9.2.2

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 20,50 kN/m³ Reibungswinkel φ 30,00 ° Kohäsion c 7,50 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 10,05 N_c = 30,14 N_d = 18,40

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Bindige Deckschicht: Quadratfundament: b/d = 0,75/0,8 m Länge a 0,75 m Breite b 0,75 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 0,7000 ν_c = 1,5287 ν_d = 1,5000 z_s = 1,19 m l_s = 3,59 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 20,50 · 0,75 · 10,05 · 0,7000

  • 7,50 · 30,14 · 1,5287
  • 19,50 · 0,80 · 18,40 · 1,5000

= 108,13 + 345,57 + 430,59 = 884,28 kN/m² V_R,k = 497,41 kN

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 884,28 / 1,40

= 631,63 kN/m² V_R,d = 355,29 kN

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k (gewählt) = 300,00 kN/m² V_E,k = 168,75 kN

SICHERHEIT, GLOBAL

η = σ_R,k / σ_E,k = 884,28 / 300,00

= 2,948

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG) σ_E,d = σ_E,k · [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 300,00 · [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 300,00 · 1,455

= 436,50 kN/m² V_E,d = 245,53 kN AUSNUTZUNGSGRAD

μ = σ_E,d / σ_R,d = 436,50 / 631,63

= 0,6911 < 1,0 ...Nachweis erfüllt.

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[Seite 169]

Anlage 9.3

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Neckarkiese: Plattenstreifen, b=1,0 m, d=0,8m Streifenfundament Breite b 1,00 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 2,11 m l_s = 7,27 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 1,00 · 34,38 · 1,0000

  • 0,00 · 58,40 · 1,0000
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,0000

= 756,47 + 0,00 + 714,66 = 1.471,13 kN/m² V_R,k = 1.471,13 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.471,13 / 1,40

= 1.050,80 kN/m² V_R,d = 1.050,80 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 1.050,80

= 1.050,80 kN/m² V_E,d = 1.050,80 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 1.050,80 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 1.050,80 / 1,455

= 722,20 kN/m² V_E,k = 722,20 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.471,13 / 722,20

= 2,037

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[Seite 170]

Anlage 9.4.1.1

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Neckarkies: Streifenfundament: b/d = 0,75/0,8 m Streifenfundament Breite b 0,75 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 1,58 m l_s = 5,45 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 0,75 · 34,38 · 1,0000

  • 0,00 · 58,40 · 1,0000
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,0000

= 567,35 + 0,00 + 714,66 = 1.282,01 kN/m² V_R,k = 961,51 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.282,01 / 1,40

= 915,72 kN/m² V_R,d = 686,79 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 915,72

= 915,72 kN/m² V_E,d = 686,79 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 915,72 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 915,72 / 1,455

= 629,36 kN/m² V_E,k = 472,02 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.282,01 / 629,36

= 2,037

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[Seite 171]

Anlage 9.4.1.2

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Neckarkies: Streifenfundament: b/d = 1,00/0,8 m Streifenfundament Breite b 1,00 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 2,11 m l_s = 7,27 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 1,00 · 34,38 · 1,0000

  • 0,00 · 58,40 · 1,0000
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,0000

= 756,47 + 0,00 + 714,66 = 1.471,13 kN/m² V_R,k = 1.471,13 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.471,13 / 1,40

= 1.050,80 kN/m² V_R,d = 1.050,80 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 1.050,80

= 1.050,80 kN/m² V_E,d = 1.050,80 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 1.050,80 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 1.050,80 / 1,455

= 722,20 kN/m² V_E,k = 722,20 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.471,13 / 722,20

= 2,037

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[Seite 172]

Anlage 9.4.1.3

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Neckarkies: Streifenfundament: b/d = 1,25/0,8 m Streifenfundament Breite b 1,25 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 2,63 m l_s = 9,09 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 1,25 · 34,38 · 1,0000

  • 0,00 · 58,40 · 1,0000
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,0000

= 945,59 + 0,00 + 714,66 = 1.660,24 kN/m² V_R,k = 2.075,30 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.660,24 / 1,40

= 1.185,89 kN/m² V_R,d = 1.482,36 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 1.185,89

= 1.185,89 kN/m² V_E,d = 1.482,36 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 1.185,89 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 1.185,89 / 1,455

= 815,04 kN/m² V_E,k = 1.018,80 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.660,24 / 815,04

= 2,037

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[Seite 173]

Anlage 9.4.1.4

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Neckarkies: Streifenfundament: b/d = 1,50/0,8 m Streifenfundament Breite b 1,50 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 3,16 m l_s = 10,90 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 1,50 · 34,38 · 1,0000

  • 0,00 · 58,40 · 1,0000
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,0000

= 1.134,70 + 0,00 + 714,66 = 1.849,36 kN/m² V_R,k = 2.774,04 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.849,36 / 1,40

= 1.320,97 kN/m² V_R,d = 1.981,46 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 1.320,97

= 1.320,97 kN/m² V_E,d = 1.981,46 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 1.320,97 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 1.320,97 / 1,455

= 907,88 kN/m² V_E,k = 1.361,83 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.849,36 / 907,88

= 2,037

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[Seite 174]

Anlage 9.4.1.5

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Streifenfundament: b/d = 0 /0 m Streifenfundament Breite b 0,00 m Einbindetiefe d 0,00 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 0,00 m l_s = 0,00 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 0,00 · 34,38 · 1,0000

  • 0,00 · 58,40 · 1,0000
  • 19,50 · 0,00 · 45,81 · 1,0000

= 0,00 + 0,00 + 0,00 = 0,00 kN/m² V_R,k = 0,00 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 0,00 / 1,40

= 0,00 kN/m² V_R,d = 0,00 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 0,00

= 0,00 kN/m² V_E,d = 0,00 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 0,00 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 0,00 / 1,455

= 0,00 kN/m² V_E,k = 0,00 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 0,00 / 0,00

= NaN

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[Seite 175]

Anlage 9.4.1.6

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Streifenfundament: b/d = 0/0,8 m Streifenfundament Breite b 0,00 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 0,00 m l_s = 0,00 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 0,00 · 34,38 · 1,0000

  • 0,00 · 58,40 · 1,0000
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,0000

= 0,00 + 0,00 + 714,66 = 714,66 kN/m² V_R,k = 0,00 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 714,66 / 1,40

= 510,47 kN/m² V_R,d = 0,00 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 510,47

= 510,47 kN/m² V_E,d = 0,00 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 510,47 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 510,47 / 1,455

= 350,84 kN/m² V_E,k = 0,00 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 714,66 / 350,84

= 2,037

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[Seite 176]

Anlage 9.4.1.7

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Streifenfundament: b/d = 3,00/0,8 m Streifenfundament Breite b 3,00 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 1,0000 ν_c = 1,0000 ν_d = 1,0000 z_s = 6,32 m l_s = 21,81 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 3,00 · 34,38 · 1,0000

  • 0,00 · 58,40 · 1,0000
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,0000

= 2.269,41 + 0,00 + 714,66 = 2.984,06 kN/m² V_R,k = 8.952,19 kN/m

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 2.984,06 / 1,40

= 2.131,47 kN/m² V_R,d = 6.394,42 kN/m

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 2.131,47

= 2.131,47 kN/m² V_E,d = 6.394,42 kN/m

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 2.131,47 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 2.131,47 / 1,455

= 1.464,93 kN/m² V_E,k = 4.394,79 kN/m

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 2.984,06 / 1.464,93

= 2,037

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[Seite 177]

Anlage 9.4.2.1

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Neckarkies: Quadratfundament: b/d = 0,75/0,8 m Länge a 0,75 m Breite b 0,75 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 0,7000 ν_c = 1,6223 ν_d = 1,6088 z_s = 1,58 m l_s = 5,45 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 0,75 · 34,38 · 0,7000

  • 0,00 · 58,40 · 1,6223
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,6088

= 397,15 + 0,00 + 1.149,71 = 1.546,86 kN/m² V_R,k = 870,11 kN

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.546,86 / 1,40

= 1.104,90 kN/m² V_R,d = 621,51 kN

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 1.104,90

= 1.104,90 kN/m² V_E,d = 621,51 kN

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 1.104,90 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 1.104,90 / 1,455

= 759,38 kN/m² V_E,k = 427,15 kN

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.546,86 / 759,38

= 2,037

GHJ Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe www.ghj.de

[Seite 178]

Anlage 9.4.2.2

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Neckarkies: Quadratfundament: b/d = 1,00/0,8 m Länge a 1,00 m Breite b 1,00 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 0,7000 ν_c = 1,6223 ν_d = 1,6088 z_s = 2,11 m l_s = 7,27 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 1,00 · 34,38 · 0,7000

  • 0,00 · 58,40 · 1,6223
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,6088

= 529,53 + 0,00 + 1.149,71 = 1.679,24 kN/m² V_R,k = 1.679,24 kN

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.679,24 / 1,40

= 1.199,46 kN/m² V_R,d = 1.199,46 kN

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 1.199,46

= 1.199,46 kN/m² V_E,d = 1.199,46 kN

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 1.199,46 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 1.199,46 / 1,455

= 824,37 kN/m² V_E,k = 824,37 kN

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.679,24 / 824,37

= 2,037

GHJ Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe www.ghj.de

[Seite 179]

Anlage 9.4.2.3

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Neckarkies: Quadratfundament: b/d = 1,25/0,8 m Länge a 1,25 m Breite b 1,25 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 0,7000 ν_c = 1,6223 ν_d = 1,6088 z_s = 2,63 m l_s = 9,09 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 1,25 · 34,38 · 0,7000

  • 0,00 · 58,40 · 1,6223
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,6088

= 661,91 + 0,00 + 1.149,71 = 1.811,62 kN/m² V_R,k = 2.830,66 kN

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.811,62 / 1,40

= 1.294,02 kN/m² V_R,d = 2.021,90 kN

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 1.294,02

= 1.294,02 kN/m² V_E,d = 2.021,90 kN

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 1.294,02 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 1.294,02 / 1,455

= 889,36 kN/m² V_E,k = 1.389,62 kN

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.811,62 / 889,36

= 2,037

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[Seite 180]

Anlage 9.4.2.4

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Neckarkies: Quadratfundament: b/d = 1,50/0,8 m Länge a 1,50 m Breite b 1,50 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 0,7000 ν_c = 1,6223 ν_d = 1,6088 z_s = 3,16 m l_s = 10,90 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 1,50 · 34,38 · 0,7000

  • 0,00 · 58,40 · 1,6223
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,6088

= 794,29 + 0,00 + 1.149,71 = 1.944,00 kN/m² V_R,k = 4.374,01 kN

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.944,00 / 1,40

= 1.388,57 kN/m² V_R,d = 3.124,29 kN

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 1.388,57

= 1.388,57 kN/m² V_E,d = 3.124,29 kN

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 1.388,57 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 1.388,57 / 1,455

= 954,35 kN/m² V_E,k = 2.147,28 kN

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.944,00 / 954,35

= 2,037

GHJ Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe www.ghj.de

[Seite 181]

Anlage 9.4.2.5

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Quadratfundament: b/d = 0 /0 m Länge a 0,00 m Breite b 0,00 m Einbindetiefe d 0,00 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 0,7000 ν_c = 1,6223 ν_d = 1,6088 z_s = 0,00 m l_s = 0,00 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 0,00 · 34,38 · 0,7000

  • 0,00 · 58,40 · 1,6223
  • 19,50 · 0,00 · 45,81 · 1,6088

= 0,00 + 0,00 + 0,00 = 0,00 kN/m² V_R,k = 0,00 kN

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 0,00 / 1,40

= 0,00 kN/m² V_R,d = 0,00 kN

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 0,00

= 0,00 kN/m² V_E,d = 0,00 kN

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 0,00 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 0,00 / 1,455

= 0,00 kN/m² V_E,k = 0,00 kN

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 0,00 / 0,00

= NaN

GHJ Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe www.ghj.de

[Seite 182]

Anlage 9.4.2.6

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Quadratfundament: b/d = 0/0,8 m Länge a 0,00 m Breite b 0,00 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 0,7000 ν_c = 1,6223 ν_d = 1,6088 z_s = 0,00 m l_s = 0,00 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 0,00 · 34,38 · 0,7000

  • 0,00 · 58,40 · 1,6223
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,6088

= 0,00 + 0,00 + 1.149,71 = 1.149,71 kN/m² V_R,k = 0,00 kN

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 1.149,71 / 1,40

= 821,22 kN/m² V_R,d = 0,00 kN

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 821,22

= 821,22 kN/m² V_E,d = 0,00 kN

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 821,22 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 821,22 / 1,455

= 564,41 kN/m² V_E,k = 0,00 kN

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 1.149,71 / 564,41

= 2,037

GHJ Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe www.ghj.de

[Seite 183]

Anlage 9.4.2.7

CHARAKTERISTISCHE BODENKENNWERTE

Wichten γ_1 19,50 kN/m³ γ_2 22,00 kN/m³ Reibungswinkel φ 37,50 ° Kohäsion c 0,00 kN/m²

TRAGFÄHIGKEITSBEIWERTE

N_b = 34,38 N_c = 58,40 N_d = 45,81

TEILSICHERHEITSBEIWERTE NACH DIN 1054-2010

Ständige Bemessungssituation BS-P Einwirkungen, ständig γ_G 1,35 Einwirkungen, veränderlich γ_Q 1,50 Grundbruchwiderstand γ_R,v 1,40

FUNDAMENT

Position Quadratfundament: b/d = 3,00/0,8 m Länge a 3,00 m Breite b 3,00 m Einbindetiefe d 0,80 m

FORMBEIWERTE BRUCHKÖRPERGEOMETRIE

ν_b = 0,7000 ν_c = 1,6223 ν_d = 1,6088 z_s = 6,32 m l_s = 21,81 m

CHARAKTERISTISCHER WERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS (BRUCHSPANNUNG)

σ_Bruch = σ_R,k = 22,00 · 3,00 · 34,38 · 0,7000

  • 0,00 · 58,40 · 1,6223
  • 19,50 · 0,80 · 45,81 · 1,6088

= 1.588,58 + 0,00 + 1.149,71 = 2.738,30 kN/m² V_R,k = 24.644,66 kN

BEMESSUNGSWERT DES SOHLDRUCKWIDERSTANDS

σ_R,d = σ_R,k / γ_R,v = 2.738,30 / 1,40

= 1.955,93 kN/m² V_R,d = 17.603,33 kN

AUSNUTZUNGSGRAD μ = σ_E,d / σ_R,d (gewählt): 100,00 %

BEMESSUNGSWERT DER SOHLDRUCKBEANSPRUCHUNG (EINWIRKUNG)

σ_E,d = μ · σ_R,d = 1,0000 · 1.955,93

= 1.955,93 kN/m² V_E,d = 17.603,33 kN

ANTEIL VERÄNDERLICHER LASTEN

α = σ_E,k,Q / σ_E,k,G+Q (gewählt): 70,00 %

AUFNEHMBARER SOHLDRUCK (ZULÄSSIGE CHARAKTERISTISCHE BODENPRESSUNG) σ_E,k = σ_E,d / [(1 - α) · γ_G + α · γ_Q] = 1.955,93 / [(1 - 0,7000) · 1,35 + 0,7000 · 1,50]

= 1.955,93 / 1,455

= 1.344,28 kN/m² V_E,k = 12.098,51 kN

SICHERHEIT, GLOBAL η = σ_R,k / σ_E,k = 2.738,30 / 1.344,28

= 2,037

GHJ Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Am Hubengut 4, 76149 Karlsruhe www.ghj.de

[Seite 184]

GHJ INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR GEO- UND UMWELTTECHNIK mbH & Co. KG

Anlage 10 Neubau Herzzentrum und Informatics for Life Im Neuenheimer Feld in Heidelberg

Setzungsberechnungen

[Seite 185]

[Seite 185: gedrehter Text]

[Seite 186]

[Seite 186: gedrehter Text]

[Seite 187]

[Seite 187: gedrehter Text]

[Seite 188]

[Seite 188: gedrehter Text]

[Seite 189]

[Seite 189: gedrehter Text]

[Seite 190]

[Seite 190: gedrehter Text]

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung