Universitätsklinikum
Carl Gustav Carus
GB Bau und Technik
Allgemeine Qualitätsbeschreibung von Nutzungseinheiten
Stand: 25.06.2019
Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeine Qualitätsbeschreibung von Nutzungseinheiten 3
1.1 8BUntersuchung und Behandlung 3
1.1.1 Aufnahme und Notfallversorgung 3
1.1.1.1 Patientenaufnahme / Leitstelle 3
1.1.1.2 78BUntersuchungs- und Behandlungsraum 4
1.1.2.4 104BEntsorgung (Autoklav) 7
1.1.2.5 105BMikroskopierraum 7
1.1.3.7 123BPersonalschleuse 8
1.1.3.8 124BPatientenschleuse (Umbettung) 8
1.1.3.9 125BOP Plattenreinigung 8
1.1.3.10 126BVersorgungsraum 8
1.1.3.11 127BEntsorgungsraum 8
1.1.3.13 129BPatientenübergaberaum 8
1.2.1 Allgemeinpflege (Pflegestation) 8
1.2.1.1 132B2-Bettzimmer (Normalpflege) 8
1.2.1.2 138BNasszelle zu Bettenzimmer 9
1.3.1 27BAufenthaltsraum Lounge 11
1.4 1Räume für betriebstechnische Anlagen 11
1.4.1 35BRäume zentrale Anlagen / Komponenten Fachbereich HKLS 11
1.4.2 38Räume für zentrale Anlagen / Komponenten des Fachbereiches ELT /GLT 11
Allgemeine Qualitätsbeschreibung von Nutzungseinheiten
Untersuchung und Behandlung
Aufnahme und Notfallversorgung
Patientenaufnahme / Leitstelle
Planungshinweise KG 300
In der Anmeldung / Leitstelle sind i.d.R. Arbeitsplätze für das klinisch administrative Personal in direkter Kommunikation mit den Patienten über eine Tresenanlage zu planen. Die Anzahl der Arbeitsplätze wird mit dem Raumprogramm definiert. Folgende Funktionen sind in der Anmeldung / Leitstelle vorzusehen:
- Computerarbeitsplatz
- Multifunktionsgerät (drucken / kopieren / scannen)
- Handarchiv für Patientenakten
- Aufnahmeplatz für Patienten.
Für die Funktionsplanung ist zu berücksichtigen, dass sich benachbart an die Leitstelle ein Back-Office (Computerarbeitsplätze) anschließt. Zwischen dem Raum Anmeldung / Leitstelle und Back-Office ist ein inneres Verbindungsbüro zu planen. Entsprechend der spezifischen Aufgabe für die Anmeldung / Leitstelle den Behandlungspfad der Patienten zeitlich und räumlich zu organisieren, ist hinsichtlich der Anordnung im Grundriss der Entwurf mit dem späteren Nutzer über den GB Bau und Technik abzustimmen. Für den Entwurf einer Leitstelle wird die Musterplanung (vgl. Raumplan) empfohlen. Am Tresen ist mindestens ein Aufnahmeplatz rollstuhlgerecht zu gestalten. Die Aufnahmeplätze erhalten ausreichend Datendosen für den zusätzlichen Anschluss von Kartenlesegeräten (EC / Versicherungskarte / Patientencard etc.) Für die Planung der Tresenanlage sind die Belange der Datensicherheit zu berücksichtigen, d.h. zwischen den einzelnen Aufnahmeplätzen ist ein ausreichender Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Es ist ein adäquater Schutz vor Einsichtnahme in Dokumente und Bildschirmanzeigen des klinisch administrativen Personals zu gewährleisten. In Grenzfällen wird empfohlen den Sicherheitsbeauftragten für Datenschutz im Rahmen der Entwurfsplanung über den GB Bau und Technik zu konsultieren. I.d.R. sind die Anmeldung / Leitstelle verglast mit Öffnungen für die Aufnahmeplätze zu planen. Die Belange des Brandschutzes sind zu berücksichtigen. Als zusätzliche Ausstattung ist ein Tresorfach zu berücksichtigen. Erfahrungsgemäß sind Anmeldung / Leitstelle über die Betriebszeit differenziert mit Personal besetzt. Insofern sollte die Raumbeleuchtung darauf abgestimmt schalt- bzw. dimmbar sein
-Musterblatt 13 Anmeldung / Leitstelle
-Raumbuchblatt Anmeldung / Leitstelle
Untersuchungs- und Behandlungsraum
Planungshinweise KG 300
Als Flächennormativ für einen U/B Raum sind ca. 18 m² anzunehmen. Für den Entwurf eines U/B Raumes wird die Musterplanung (vgl. Raumplan) empfohlen. Es ist darauf zu achten, dass die Diskretion für den Patienten möglichst gewahrt bleibt, d.h. die Anordnung der Untersuchungsliege im Raum erfolgt so, dass beim Öffnen des Türflügels die Sicht zur Untersuchungsliege nicht möglich ist. Die Untersuchungsliege sollte i.d.R. kopfseitig an der Wand stehen, so dass für den untersuchenden Arzt ausreichende Bewegungsfläche gegeben ist.
Der Raum erhält i.d.R. als wesentliche Ausstattungen:
- Untersuchungsliege mit Untersuchungsleuchte
- Umkleideplatz für den Patienten mit Vorhang, Stuhl, Spiegel
- Arztdienstplatz mit Schreibtisch / Computerarbeitsplatz und Patientenstuhl
- Arbeitsstrecke einschl. Modul- und Hängeschrankanlage zur Aufbewahrung von Verbrauchsmaterial
Das lichte Durchgangsmaß der Tür für den U/B Raum beträgt B/H 1,30 / 2,10 m. Der U/B Raum ist mit einer Lichtrufanlage auszustatten. Der Abwurfstecker für den Patientennotruf (Birnentaster) befindet sich im Bereich der Untersuchungsliege.
-Musterblatt 13 Untersuchungs- und Behandlungsraum
-Raumbuchblatt Untersuchungs- und Behandlungsraum
Labor
Laborraum
-Musterblatt 13 Chemikalienlager
-Raumbuchblatt Chemikalienlager
-Musterblatt 13 Tierlabor- Flur zwischen Tierbereich
-Raumbuchblatt
-Musterblatt 13 Tierlabor- Futterküche
-Musterblatt 13 Gasflaschenlager
-Raumbuchblatt Gasflaschenlager
-Musterblatt 13 Tierlabor- Großtierraum
-Musterblatt 13 Histologielabor
-Raumbuchblatt Histologielabor
-Musterblatt 13 Tierlabor- Kadaverraum
-Musterblatt 13 Kryokonservierung
-Raumbuchblatt Kryokonservierung
-Raumbuchblatt S2-Labor-mittel
-Musterblatt 13 Laserdissektion
-Raumbuchblatt Laserdissektion
-Musterblatt 13 Molekularbiologisches Labor
-Raumbuchblatt Molekularbiologisches Labor
-Musterblatt 13 Tierlabor- Standardtierraum Nager
-Raumbuchblatt Tierlabor- Standardtierraum Nager
-Musterblatt 13 Vorbereitung Kollokationsraum
-Raumbuchblatt Vorbereitung Kollokationsraum
-Musterblatt 13 Zellkulturlabor
-Raumbuchblatt Zellkulturlabor
Kühlraum
-Musterblatt 13 Kühlgeräteraum
-Raumbuchblatt Kühlzelle mit Arbeitstischanlage
Spülraum
-Musterblatt 13 Spülraum / Autoklav
-Raumbuchblatt Spülraum / Autoklav
Entsorgung (Autoklav)
-Musterblatt 13 Einstreu Ver- / Entsorgung
-Raumbuchblatt Einstreu Ver- / Entsorgung
-Musterblatt 13 Ver- / Entsorgung
-Raumbuchblatt Ver- / Entsorgung
Mikroskopierraum
-Musterblatt 13 Mikroskopierraum
-Raumbuchblatt Mikroskopierraum
Operation
Operationsraum
-Musterblatt 13 Operationsraum
Einleitung
Waschraum
Aufwachraum
Geräteraum
Sterilgutlager
-Musterblatt 13 Sterilgutlager
Personalschleuse
-Musterblatt 13 Personalschleuse
Patientenschleuse (Umbettung)
OP Plattenreinigung
-Musterblatt 13 OP Plattenreinigung
Versorgungsraum
-Musterblatt 13 Versorgungsraum
Entsorgungsraum
-Musterblatt 13 Entsorgungsraum
Gipsraum
Patientenübergaberaum
-Musterblatt 13 Patientenübergaberaum
Ausleitung
Pflege
Allgemeinpflege (Pflegestation)
2-Bettzimmer (Normalpflege)
Als Flächennormativ für ein 2-Bettzimmer sind ca. 22 m² (ohne Nasszelle) anzunehmen. Die Grundrissgeometrie muss sicherstellen, dass die Betten mit Fußverlängerung ohne zusätzliches rangieren bewegt werden können. Die Betten müssen an beiden Längsseiten zugänglich sein. Für den Entwurf eines Patientenzimmers gilt die Musterplanung (vgl. Raumplan).
Für die Stellfläche der Betten ist kopfseitig wegen der höhenverstellbaren Betten ein flächiger Wandschutz erforderlich. Empfohlen wird die Integration der Medienversorgungsschiene einschließlich Leuchte. Die Anordnung und Anzahl der Geräteschienen erfolgt in Abstimmung mit dem Medizintechnikplaner und dem GB Bau und Technik. Für das elektrisch betriebene Patientenbett ist eine zusätzliche Steckdose kopfseitig in der Wandverkleidung über dem Bett zu integrieren. Dadurch werden Beschädigungen beim Absenken des Bettes vermieden. Die Patientenschränke erhalten einen mobilen Einsatz (vgl. Musterplanung - Einsatz Patientenschrank). Zusätzlich ist in den Patientenzimmern ein Einbau (Pflegemöbel) zur Ablage und Desinfektion für das Pflegepersonal zu planen. Das Patientenzimmern ist zusätzlich mit Tisch und Stühlen (lose Ausstattung) zu möblieren. Im Bereich des Tisches befinden sich 1 Steckdose und Notruftaster. Als Blend- und Sichtschutz (lose Ausstattung) kommt vorzugsweise ein textiler Behang zum Einsatz (keine Lamellenvorhänge - erhöhte Reinigungskosten). Die für den Blend- und Sichtschutz erforderliche Doppelschiene gehört zum Festeinbau KG 300. Die Tür zum Patientenzimmer ist für einen Profilzylinder vorgerüstet und mit Blindzylinder versehen. Die Patientenzimmer sind mit Patientenfernsehen am Bett (Befestigung mit Schwenkarm am Nachtisch) ausgestattet.
Nasszelle zu Bettenzimmer
Als Flächennormativ für eine Nasszelle sind ca. 4,5 m² anzunehmen. Für den Entwurf eines Patientenzimmers gilt die Musterplanung (vgl. Raumplan). Die Wandoberflächen sind vorzugsweise raumhoch zu fliesen. Die Nasszelle erhält eine vorzugsweise bodengleiche Duschtasse. Sofern dies nicht möglich ist, muss die Aufkantung der Duschwanne so gering wie möglich gestaltet werden. Zusätzlich sind für einen sicheren Einstieg an jeder Wandseite Haltegriffe erforderlich und eine feste Duschabtrennung vorzusehen (kein Duschvorhang).
Für den Fall, dass die Wandkonstruktion der Nasszellen mit GK-Wänden geplant werden, sind für eine evtl. Nachrüstung
- von zusätzlichen Haltegriffen im Bereich WC / Dusche bzw.
- Duschsitz im Bereich Dusche
ausreichende Wandverstärkungen zu planen. Für die Wandverstärkungen ist ein entsprechender Revisionsplan dem GB Bau und Technik zu übergeben. Das WC ist behindertenfreundlich (OK Sanitärobjekt 52 cm zuzüglich WC-Garnitur) zu montieren. Im Bereich des Waschbeckens ist eine ausreichende Ablagefläche für 2 Patienten und das Pflegepersonal vorzusehen. Das Hygienegerät (Seifenspender, Abwurfbehälter) sollen vorzugsweise in Edelstahl matt ausgeführt werden. Für die Auswahl des Fabrikats der Seifenspender ist eine Abstimmung mit dem GB Log zur Sicherstellung der eingesetzten Verbrauchsmaterialien zu führen. Die Türbreite der Nasszelle ist rollstuhlgerecht zu planen. Die Tür der Nasszelle öffnet grundsätzlich nach außen. Die Tür zum Patientenbad ist mit einer WC-Schließung (von außen für den Notfall zu öffnen) auszustatten. Als Nachströmöffnung für die Abluft der Nasszelle ist ein entsprechender Türunterschnitt (≤15 mm) möglich.
Stationsbad
Für zwei Pflegestationen ist i.d.R. ein Patientenbad vorzusehen. Das Patientenbad ist behindertengerecht zu planen. Als Flächennormativ für ein Patientenbad sind ca. 20 m² anzunehmen. Für den Entwurf eines Patientenbades gilt die Musterplanung (vgl. Raumplan). Die Wandoberflächen sind vorzugsweise bis OK Türzarge zu fliesen. Das Patientenbad ist i.d.R. mit Waschbecken, Dusche, WC und Badewanne und Duschwagen auszustatten. Die Anordnung einer fest eingebauten Badewanne ist mit dem GB Bau und Technik im Rahmen der Entwurfsplanung abzustimmen. Das Patientenbad erhält eine bodengleiche Duschtasse deren Ablauf gleichzeitig für die Stellfläche des Duschwagens genutzt werden kann. Im Bereich des Waschbeckens sind ausreichend Ablagefläche und Haken vorzusehen. Das Hygienegerät (Seifenspender, Abwurfbehälter) sollen vorzugsweise in Edelstahl matt ausgeführt werden.
Für die Auswahl des Fabrikats der Seifenspender ist eine Abstimmung mit dem GB Log zur Sicherstellung der eingesetzten Verbrauchsmaterialien zu führen. Das Patientenbad ist zu be- und entlüften. Das Patientenbad erhält eine Lichtrufanlage. Entsprechend der Anordnung im Grundriss (Ausstattungselemente) sind die Zugtaster für den Notruf anzuordnen. Die Tür zum Patientenbad ist mit einer WC-Schließung (von außen für den Notfall zu öffnen) auszustatten. Das lichte Durchgangsmaß der Tür beträgt 1,30 m. UKD. Sofern das Patientenbad über ein Fenster verfügt ist ein dauerhafter Sichtschutz der Fensterverglasung vorzusehen.
-Plan- Wandabwicklung- Stationsbad
Verwaltung
Aufenthaltsraum Lounge
-Musterblatt 13 Aufenthaltsraum / Lounge
Besprechung
Büro
Lager
-Musterblatt 13 Kopierer / Lager
Putzraum
Räume für betriebstechnische Anlagen
Räume zentrale Anlagen / Komponenten Fachbereich HKLS
-Musterblatt 13 Technik KG 410+420
-Musterblatt 13 Technik KG 430
Räume für zentrale Anlagen / Komponenten des Fachbereiches ELT /GLT
-Musterblatt 13 Technik MS Schaltanlage
-Musterblatt 13 Technik Netzersatzanlage(NEA)
-Musterblatt 13 Technik USV, BSV, SIBEL, Batterieraum
-Musterblatt 13 Technik NS Schaltanlage
-Musterblatt 13 Technik TK Anlage
-Musterblatt 13 Technik Datenverteilerraum