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Bau und Erneuerung von Freianlagen mit Wegen, Belägen, Entwässerung und Bepflanzung

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 28.09.2026, 16:41 (Europe/Berlin)

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Anhang A

Tabelle 1: Auflistung der relevanten Aufschlüsse in der Nähe des geplanten Baufelds mit Ansatz- höhen und Endteufen

Aufschlusspunkt (Datum Durchführung)Ansatzhöhe*) [m ü. NN]Endtiefe [m u. GOK]Endtiefe*) [m ü. NN]Grundwasser [m u. GOK]Grundwasser [m ü. NN]
KB 1 (2022)321,896,0315,894,2317,69
KB 2 (2022)321,898,0313,894,3317,59
KB 3 (2022)321,418,0313,414,4317,01
DPH 1 Heizöltanks (2022)321,903,9318,00n. a.**)n. a.**)
DPH 2 Heizöltanks (2022)321,783,5318,28n. a.**)n. a.**)
BS 1 (2022)n. v.***)4,0n. v.***)n. a.**)n. a.**)
BS 2a / BS 2b (2022)n. v.***)1,2 / 3,85n. v.***)n. a.**)n. a.**)
BS 3 (2022)n. v.***)3,75n. v.***)n. a.**)n. a.**)
BS 4 (2022)n. v.***)3,3n. v.***)n. a.**)n. a.**)
SCH 1 (2022)n. v.***)0,46n. v.***)n. a.**)n. a.**)
SCH 2 (2022)n. v.***)0,55n. v.***)n. a.**)n. a.**)
SCH 3 (2022)n. v.***)0,5n. v.***)n. a.**)n. a.**)
SCH 4 (2022)n. v.***)0,5n. v.***)n. a.**)n. a.**)
BS 1 / DPH 1 (2017)318,183,0315,181,8316,38
BS 5 / DPH 5 (2017)317,533,0314,530,8316,73
B 25 (2012)n. v.***)2,3n. v.***)n. a.**)n. a.**)
B 26a (2012)n. v.***)1,0n. v.***)n. a.**)n. a.**)
B 26b (2012)n. v.***)3,9n. v.***)2,03n. v.***)
GWM 1 (2011/2012)319,533,6315,931,9317,63
GWM 2 (2011/2012)320,122,8317,32n. a.**)n. a.**)
GWM 3 (2011/2012)321,873,0318,87n. a.**)n. a.**)
GWM 4 (2011/2012)322,162,9319,261,88320,28
GWM 5 (2011/2012)318,443,0315,440,5317,94
GWM 6 (2011/2012)320,206,78313,424,46315,74
ST 5 (2009)n. v.***)2,75n. v.***)1,49n. v.***)
ST 6n. v.***)2,8n. v.***)n. a.**)n. a.**)

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Anhang A

(2009)
ST 7 (2009)n. v.***)2,8n. v.***)n. a.**)n. a.**)
ST 8 (2009)n. v.***)3,0n. v.***)1,86n. v.***)
ST 9 (2009)n. v.***)2,7n. v.***)1,58n. v.***)

*) Lokale Messungenauigkeiten können nicht ausgeschlossen werden. **) n. a. = nicht aufgeschlossen ***) n. v. = Geländehöhe nicht eingemessen, entspricht aber lokaler Geländeoberkante

Tabelle 2: Homogenbereiche Böden

BezeichnungHomogenbereich
A1 (Tragschicht in Form von sandigen Kiesen)A2 (künstliche Auffüllun- gen in Form von San- den mit Ton-/Schluffan- teilen, Kiesanteilen)B (Sande und z. T. verwit- terter Fels)
Ortsübliche BezeichnungSchotter-/Tragschichtkünstliche Auffüllungenquartäre Sande bzw. zu Sanden zersetzter Keu- persandstein
StratigraphieAufschüttungAufschüttungQuartär und verwitterter Coburger Sandstein
Bodengruppe nach DIN 18196[GE, GW][SU, ST, SU*, ST*]SW, ST, ST*
Boden- bzw. Felsklasse nach DIN 18300 (2012)33, 4a)3, 4a)-6b)
Frostempfindlichkeit (ZTVE-StB 17)F1F2-F3F1-F3
Korngrößenverteilung nach DIN 18123 mit Körnungsbän- dern (gemäß Bodenanspra- che)Ton 0-5%, Schluff 0-5%, Sand 15-30%, Kies 70-85%Ton 0-50%, Schluff 5-30%, Sand 50-90%, Kies 5-20%Ton 0-50%, Schluff 0-15%, Sand 50-95%, Kies 0-15%
Labortechnische Bestimmung der Korngrößenverteilung nach DIN 17892-4 an der Bo- denprobe KB 1 / 0,7-2,0 m (verwitterter Sandstein)----Ton 8%, Schluff 15%, Sand 77%, Kies 0%
Anteil Steine und Blöcke nach DIN EN ISO 14688-2 [%]0 bis 100 bis 150 bis 35
Wassergehalt nach DIN EN ISO 18126 [%]1 bis 104 bis 251 bis 25
Konsistenz nach DIN 18122 und DIN EN ISO 14688-1------
Plastizitätszahl I und Konsis- P tenzzahl I nach DIN 18122-1 C [%, -]------
undränierte Scherfestigkeit c u nach DIN 49094-4, DIN 18136, DIN 18137 und DIN EN ISO 14688-2 [kN/m²](>15)(>15)>15
organischer Anteil nach DIN 18128 und DIN EN ISO 14688-2 [%]< 2< 3< 2
Lagerungsdichte nach DIN 18126, DIN EN ISO 14688-2(mitteldicht)(sehr locker/locker bis mitteldicht)(überwiegend mitteldicht bis dicht)
Dichte nach DIN EN ISO 17892-2 oder DIN 18125-2 [kg/m³]1700-18501600-18001900-2100

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Anhang A

BezeichnungHomogenbereich
A1 (Tragschicht in Form von sandigen Kiesen)A2 (künstliche Auffüllun- gen in Form von San- den mit Ton-/Schluffan- teilen, Kiesanteilen)B (Sande und z. T. verwit- terter Fels)
Klassifizierung nach DIN 18301BN 1BN 1 bis BN 2, möglich BB2, BB 3, und BS 1BN 1 bis BN 2, möglich BS 1 bis BS 3, FV 1
Klassifizierung nach DIN 18319 (2012)LNE 2, LNW 2LNW 1, LNW 2, LN 1, LN 2, möglich S 1, S 2LNW 2, LNW 3, LN 2, LN 3, möglich S 1 bis S 3, FZ 1
Abrasivität nach NF P18-579kaum abrasivkaum abrasivkaum abrasiv bis gering abrasiv
Durchlässigkeit nach der Nor- menreihe DIN 18130durchlässigdurchlässig bis schwach durchlässigdurchlässig bis schwach/sehr schwach durchlässig

a) Bindige Böden mit hohen Feinanteilgehalten können bei Wasserzutritt oder bei mechanischer Beanspruchung durch z. B. Baufahrzeuge eine Konsistenzänderung hin zu breiiger bis flüssiger Beschaffenheit erfahren und sind dann nach DIN 18300 (2012) als Bodenklasse 2 (Fließende Bodenarten) einzustufen. b) Größere Einlagerungen in Form von Steinen (63-200 mm) mit einem Rauminhalt von über 0,01 m³ bis 0,1 m³ (entspricht einer Kugel mit einem Durchmesser von rd. 0,3 m bis 0,6 m) (z. B. verwitterte Sandsteinkluftkörper etc.) innerhalb der Schicht 2 sind bei kleiner gleich 30% in die Bodenklasse 4, und bei größer 30% in die Bodenklasse 5 einzuordnen. Ab einem Rauminhalt von über 0,1 m³ (entspricht einer Kugel mit einem Durchmesser von über 0,6 m) sind diese Blöcke (200-600 mm), sofern sie sich einzeln aufrechnen lassen oder ihr Anteil ausrei- chend genau angegeben werden kann, bei kleiner gleich 30% in die Bodenklasse 5 und bei größer 30% in die Bodenklasse 6 einzustufen. Die Grenze Bodenklasse 6 zu 7 wird häufig als Grenze zwischen weichem, witterungsempfindlichem Fels und hartem, gegen Witterungs- einflüsse wenig oder nicht empfindlichem Fels gezogen. Eine genauere Unterteilung ist ggf. nach DIN 18300 (2019) anhand weiterer Merk- male wie Verwitterungsgrad und Trennflächengefüge oder aber der Geschwindigkeit von seismischen Wellen zu ziehen. Alternativ besteht die Möglichkeit eine einachsiale Druckfestigkeit als Abgrenzungskriterium zu definieren. Bodenklasse 7 ist gemäß den Kernbohrungen KB 2 und KB 3 ab rd. 6,0…7,0 m u. GOK zu erwarten. Der Felshorizont ist jedoch lithologisch bedingt nicht einheitlich ausgebildet. Sowohl lateral als auch vertikal können unterschiedliche Verwitterungsstufen, je nach Bindemittel, auf- treten.

Tabelle 3: Homogenbereich Felshorizont

BezeichnungHomogenbereich X (nicht aufgeschlossen) (Sandstein, mürbe bis mittelhart (angewittert) mit Lettenlagen)
Ortsübliche BezeichnungCoburger Sandstein
Boden- bzw. Felsklasse nach DIN 18300 (2012/2016)6-7b)
Benennung von Fels nach DIN EN ISO 14689-1Sandstein, angewittert bis ggf. mittelhart mit Tonsteinlagen
Dichte nach DIN EN ISO 17892-2 und DIN 18125-2 [kg/m3]2100 bis 2400
Einaxiale Druckfestigkeit nach DGGT Empfehlung Nr. 1 [N/mm2]mürbe bis mittelhart: 1,5 bis 10
Labortechnische Bestimmung der einaxialen Druckfes- tigkeit an der Bodenprobe KB 2 / 7,8-8,0 m [N/mm2]1,8
Trennflächen nach DIN EN ISO 14689-1n. b.a)
Abrasivität nach NF P94-430-1abrasiv bis stark abrasiv
Verwitterung und Veränderungen, Veränderlichkeit nach DIN EN ISO 14689-1schwach verwittert, frisch veränderlich
Klassifizierung nach DIN 18301 (2012)FV 2 bis FV 4, FD 1
Klassifizierung nach DIN 18319 (2012)FZ 1, FD 1

a) n.b. – nicht bestimmt b) Größere Einlagerungen in Form von Steinen (63-200 mm) mit einem Rauminhalt von über 0,01 m³ bis 0,1 m³ (entspricht einer Kugel mit einem Durchmesser von rd. 0,3 m bis 0,6 m) (z. B. verwitterte Sandstein-/Tonsteinkluftkörper etc.) innerhalb der Schicht 3 sind bei kleiner gleich 30% in die Bodenklasse 4, und bei größer 30% in die Bodenklasse 5 einzuordnen. Ab einem Rauminhalt von über 0,1 m³ (entspricht einer Kugel mit einem Durchmesser von über 0,6 m) sind diese Blöcke (200-600 mm), sofern sie sich einzeln aufrechnen lassen oder ihr Anteil ausreichend genau angegeben werden kann, bei kleiner gleich 30% in die Bodenklasse 5 und bei größer 30% in die Bodenklasse 6 einzustufen. Die Grenze Bodenklasse 6 zu 7 wird häufig als Grenze zwischen weichem, witterungsempfindlichem Fels und hartem, gegen

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Anhang A

Witterungseinflüsse wenig oder nicht empfindlichem Fels gezogen. Eine genauere Unterteilung ist ggf. nach der DIN 18300 (2019) anhand weiterer Merkmale wie Verwitterungsgrad und Trennflächengefüge oder aber der Geschwindigkeit von seismischen Wellen zu ziehen. Alter- nativ besteht die Möglichkeit eine vorher festzulegende einaxiale Druckfestigkeit als Abgrenzungskriterium zu definieren. Bodenklasse 7 ist gemäß den Kernbohrungen KB 2 und KB 3 ab rd. 6,0…7,0 m u. GOK zu erwarten. Der Felshorizont ist jedoch lithologisch bedingt nicht einheitlich ausgebildet. Sowohl lateral als auch vertikal können unterschiedliche Verwitterungsstufen, je nach Bindemittel, auf- treten.

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