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| Bericht | |
|---|---|
| ESTW-A Berlin Neukölln Bauwerksdiagnostische Untersuchungen | |
| Bericht Nr. | P2602135-02 (Rev. 01) |
| Auftraggeber | DB InfraGO AG Region Ost / Portfolio S-Bahn Berlin Caroline-Michaelis-Straße 5-11 10115 Berlin |
| Datum | 04.05.2026 Ausfertigung: -digital- |
| Verfasser | LPI Ingenieurgesellschaft mbH Völgerstraße 9 30519 Hannover E-Mail: mail@lpi-ing.de Internet: www.lpi-ing.de |
| Dieser Bericht umfasst 29 Seiten inkl. Deckblatt und 2 Anlagen (8 Blatt). Jede Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der vorherigen schriftli- chen Genehmigung. Probenmaterial wird sofern es nicht verbraucht ist nach 6 Wochen entsorgt. Eine längere Aufbewahrung bedarf der schriftli- chen Abstimmung. |
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Revisionstabelle
| Revisions-Nr. | Datum | Kurzbeschreibung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 00 | 31.03.2026 | Erstausgabe | ||||||
| 01 | 24.04.2026 | Erweiterung des Berichts um die Erkenntnisse aus den ergänzenden bauwerksdiagnostischen Untersuchungen, Überarbeitung aller Ka- pitel |
Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeines und Aufgabenstellung ........................................................................................... 3
2 Unterlagen............................................................................................................................... 3
3 Beschreibung des Bauwerks ..................................................................................................... 4
4 Ortstermine ............................................................................................................................. 6
5 Bauwerksdiagnostische Untersuchungen .................................................................................. 6 5.1 Geschossdecke zwischen EG und 1. OG .................................................................................... 6
5.1.1 Ermittlung der Betondruckfestigkeit ................................................................................... 22
5.1.2 Stichprobenartige Überprüfung der Carbonatisierungstiefe .............................................. 23
5.2 Unterzug im EG ....................................................................................................................... 24
5.3 Außenwände ........................................................................................................................... 26
6 Zusammenfassung ................................................................................................................. 28
Anlagen ........................................................................................................................................ 29
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1 Allgemeines und Aufgabenstellung
Die LPI Ingenieurgesellschaft mbH wurde über den Rahmenvertrag 100 / 4KZ / 92344465, Bestellung: 0016 / RAA / 14399308 (Abrufnummer A3663497) vom 17.02.2026 von der DB InfraGO AG beauftragt, Bauwerksuntersuchungen im ESTW-A Berlin Neukölln durchzuführen. Die Untersuchungen erfolgten im Rahmen der geplanten Umnutzung des ESTW-A Berlin Neukölln und dienen der weiteren tragwerkspla- nerischen Bewertung. Die durchgeführten bauwerksdiagnostischen Untersuchungen sollen den Aufbau der Decke inkl. der Unter- bzw. Überzüge zwischen Erdgeschoss und 1. Obergeschoss ermitteln und zu- sätzlich die Frage klären, wie die Außenwände des Gebäudes aufgebaut sind. Im Zuge der geplanten Umnutzung kommt es zu einer Lasterhöhung im Bereich der untersuchten Decke zwischen Erdgeschoss und 1. Obergeschoss. Dieser Bericht befasst sich mit den durchgeführten bauwerksdiagnostischen Un- tersuchungen und deren Ergebnissen.
2 Unterlagen
Folgende Unterlagen wurden der LPI Ingenieurgesellschaft mbH zur Verfügung gestellt:
[U 1] Bestandsplan: Grundriss Erdgeschoss, _S_VP_HB_GR_UZ-S_VP_HB_EG_UZ, DB InfraGO AG, Stand: 23.02.2026 [U 2] Bestandsplan: Grundriss 1. Obergeschoss, _S_VP_HB_GR_UZ-S_VP_HB_OG_UZ, DB In- fraGO AG, Stand: 23.02.2026 [U 3] Untersuchungskonzept P2602135-01: ESTW-A Berlin Neukölln – Decke EG / 1. OG, Bausub- stanzuntersuchungen, LPI Ingenieurgesellschafft mbH, Stand: 03.03.2026
Des Weiteren wurde auf folgende Normen / Regelwerke zurückgegriffen:
[NOR 1] Deutsches Institut für Normung – DIN EN 12390-1:2021-09 Prüfung von Festbeton – Teil 1: Form, Maße und andere Anforderungen für Probekörper und Formen [NOR 2] Deutsches Institut für Normung – DIN EN 12390-3: 2019-10 Prüfung von Festbeton – Teil 3: Druckfestigkeit von Probekörpern [NOR 3] DIN EN 14630:2007-01: Produkte und Systeme für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken – Prüfverfahren – Bestimmung der Karbonatisierungstiefe im Festbeton mit der Phenolphthalein-Prüfung; Deutsche Fassung EN 14630:2006 [NOR 4] Deutsches Institut für Normung – DIN EN 13791:2022-04 – Bewertung der Druckfestigkeit von Beton in Bauwerken und in Bauwerksteilen [NOR 5] Deutsches Institut für Normung – DIN EN 13791:2017-02/A20 – Bewertung der Druckfes- tigkeit von Beton in Bauwerken oder Bauwerksteilen, Änderung A20 [NOR 6] Deutsches Institut für Normung – DIN EN 206:2013+A2:2021 – Beton – Festlegung, Eigen- schaften, Herstellung und Konformität [NOR 7] Dissertation: Steineisendecken im Deutschen Reich 1892-1925, Dipl.-Ing. Michael Fischer, Stand: 03.07.2008
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3 Beschreibung des Bauwerks
Das ESTW-A Berlin Neukölln befindet sich in der Siegfriedstraße in Berlin im Stadtteil Neukölln in unmit- telbarer Nähe zur S-Bahn-Station Hermannstraße. Es handelt sich um ein teilweise dreigeschossiges Ge- bäude, welches direkt am Schienennetz liegt. Im Gebäude befinden sich diverse technische Anlagen, Schaltschränke und weitere E-Technikausrüstung. Die Zugänglichkeit zum Bauwerk erfolgt über eine Treppe von der Siegfriedstraße aus. Das Baujahr des Gebäudes ist unbekannt, weitere Planungsunterlagen liegen nicht vor bzw. konnten nicht vorgelegt werden. Eine Übersicht der Lage des Gebäudes ist der nachfolgenden Abbildung 1 zu entnehmen.
Abbildung 1: Lage ESTW-A Berlin Neukölln [Quelle: google maps]
Abbildung 2: Grundriss Erdgeschoss aus [U 1], untersuchte Geschossdecke in „rot“ (Ansicht von unten)
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Abbildung 3: Grundriss 1. Obergeschoss mit Schnitt aus [U 2], untersuchte Geschossdecke in „rot“ (Ansicht von oben)
Im Zuge der geplanten Umnutzung und damit einhergehenden Lasterhöhung in den Räumlichkeiten im
- Obergeschoss werden Angaben zum Aufbau der Geschossdecke zwischen Erdgeschoss und 1. Ober- geschoss („rot“ gekennzeichnet in Abbildung 2 und Abbildung 3) sowie der Außenwände benötigt, um eine tragwerksplanerische Bewertung durchzuführen. Derzeitig befinden sich im 1. Obergeschoss be- reits technische Anlagen, welche auf einem Doppelboden aufgestellt sind. Die Doppelboden-Konstruk- tion besteht u.a. aus diversen Stahlträgern, welche auf den Überzügen aufgelagert sind (siehe Abbildung 5). Ein Untersuchungskonzept [U 3] lag zum Zeitpunkt der Durchführung der bauwerksdiagnostischen Un- tersuchungen vor.
Abbildung 4: Ansicht Nordfassade ESTW-A Berlin Abbildung 5: Ansicht Geschossdecke zwischen EG Neukölln und 1. OG mit Zwischenboden, Ansicht von oben
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4 Ortstermine
Die Untersuchungen wurden im Rahmen der nachfolgend aufgelisteten Ortstermine durchgeführt.
| Lfd. Nr. | Datum | Maßnahmen | Witterungsbedingungen | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 16.03.2026 | Bauwerksdiagnostische Untersuchungen an der Decke zwischen EG und 1. OG, Bauteilöffnun- gen an den Unter- und Überzügen, Sondie- rungsbohrungen an den Außenwänden | - | ||||||||
| 2 | 16.04.2026 | Ergänzende Bauwerksdiagnostische Untersu- chungen an der Decke zwischen EG und 1. OG, Bauteilöffnungen an den Überzügen | - |
An dem Ortstermin vom 16.03.2026 am ESTW-A Berlin Neukölln nahmen teil:
Frau Julia Röben, M.Sc. LPI Ingenieurgesellschaft mbH Herr Jan Mokros LPI Ingenieurgesellschaft mbH Schlüsselbeauftragte DB InfraGO AG
An dem Ortstermin vom 16.04.2026 am ESTW-A Berlin Neukölln nahmen teil:
Frau Julia Röben, M.Sc. LPI Ingenieurgesellschaft mbH Herr Ricardo Both LPI Ingenieurgesellschaft mbH Schlüsselbeauftragte DB InfraGO AG
5 Bauwerksdiagnostische Untersuchungen
5.1 Geschossdecke zwischen EG und 1. OG
Im Zuge der durchgeführten Ortstermine wurde die Geschossdecke zwischen dem EG und 1. OG von oben mittels Bohrkernentnahme in den Deckenbereichen und Bauteilöffnungen an den sichtbaren Überzügen untersucht. Ergänzend zur Bohrkernentnahme wurden zerstörungsfreie Messungen mit ei- nem Ferroscan durchgeführt, um eine vorhandene Bewehrung bzw. Stahleinlage zu detektieren und die Überdeckung zu ermitteln. Zudem wurden ergänzende Bauteilöffnungen an der Deckenunterseite aus dem EG durchgeführt. Eine ausführliche Bohrkernansprache der entnommenen Bohrkerne ist Anlage [A 2] zu entnehmen. Die Untersuchungsstellen sind den beiden nachfolgenden Abbildungen zu entneh- men.
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Abbildung 6: Untersuchungsstellen im EG an der Deckenunterseite aus [A 1]
Abbildung 7: Untersuchungsstellen im 1. OG an der Deckenoberseite aus [A 1]
Die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse aus den bauwerksdiagnostischen Untersuchungen sind nachfolgend dargestellt.
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Tabelle 1: Erkenntnisse aus den bauwerksdiagnostischen Untersuchungen der Geschossdecke und der Überzüge
| Fotodokumentation | Ergebnisse aus den bauwerksdiagnostischen | ||
|---|---|---|---|
| Untersuchungen | |||
| Riss Abbildung 8: Deckenunterseite mit Riss Abbildung 9: Stahlträger | BTÖ 2 – Bauteilöffnung an der Deckenunter- seite im EG Decke bei Riss geöffnet Stahlträger – vmtl. IPN 280 - Flanschhöhe t = 90 mm f - Flanschbreite b = 122 mm | ||
| Stahlträger Stahlsteindecke Abbildung 10: Stahlsteindecke | BTÖ 3 – Deckenbereich westlich von BTÖ 2 im EG Stahlsteindecke - Steinbreite b = ca. 15 cm - Steinlänge l = ca. 25 cm - Fugenbreite b = ca. 2,5 cm F - Stahleisen (Rundeisen) Ø = 6 mm, liegt in den Fugen ca. aller 16 cm, Überde- ckung von unten ca. 2-5 cm bis UK Stein Putz ca. 4 cm |
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| Abbildung 11: Stahleinlage in den Fugen | |
|---|---|
| Abbildung 12: Übersichtsbild Betondecke, Stahlträ- ger und Stahlsteindecke | BTÖ 4 – Deckenbereich östlich von BTÖ 2 im EG Betondecke Putz ca. 2,5 cm |
| Abbildung 13: Überzug im 1. OG – Stahlträger | BTÖ 5 – Überzug im 1. OG Stahlträger – vmtl. IPN 280 - von oben geöffnet, gleicher Stahlträger wie BTÖ 2 - Flanschhöhe t = ca. 10 mm f - Flanschbreite b = ca. 110 mm Abmessungen inkl. Beton - Höhe bis OK Decke = ca. 21 cm, gemes- sen im höher gelegenen Bereich des De- ckenversprungs - Breite = ca. 24,5 cm Betondeckung von oben ca. 4 cm |
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| Abbildung 14: Überzug 1. OG – Höhe inkl. Beton | Betondeckung von Seite ca. 6,5 cm und ca. 7,2 cm Gesamthöhe des Stahlträgers aufgrund der fest- gestellten Deckenhöhe: ca. 286 mm |
|---|---|
| Abbildung 15: Überzug 1. OG – Stahlträger Abbildung 16: Überzug 1. OG – Höhe inkl. Beton | BTÖ 6 – Überzug im 1. OG Stahlträger – vmtl. IPN 280 - Flanschhöhe t = ca. 11 mm f - Flanschbreite b = ca. 120 mm Abmessungen inkl. Beton - Höhe bis OK Decke = ca. 18 cm, gemes- sen im höher gelegenen Bereich des De- ckenversprungs - Breite = ca. 25 cm Beton von oben ca. 2,5 cm Beton von Seite ca. 7,5 cm und ca. 5,5 cm Gesamthöhe des Stahlträgers aufgrund der fest- gestellten Deckenhöhe: ca. 281 mm |
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| Abbildung 17: Überzug im 1. OG - Stahlträger Abbildung 18: Überzug im 1. OG – Höhe inkl. Beton | BTÖ 7 – Überzug im 1. OG Stahlträger – vmtl. IPN 270 - Flanschhöhe im Randbereich t = ca. 14 mm f,R - Flanschhöhe in Stegnähe t = ca. 19 mm f,S - Flanschneigung vorhanden - Flanschbreite b = ca. 116 mm Abmessungen inkl. Beton - Höhe bis OK Decke = ca. 19,3 cm - Breite = ca. 25 cm Betondeckung von oben ca. 5,2 cm Betondeckung von Seite ca. 5,6 cm und ca. 7,2 cm Gesamthöhe des Stahlträgers aufgrund der fest- gestellten Deckenhöhe: ca. 257 mm |
|---|---|
| Abbildung 19: Überzug im 1. OG – Stahlträger | BTÖ 8 – Überzug im 1. OG Stahlträger – vmtl. U-Profil U160 - Flanschhöhe im Randbereich t = ca. 7 mm f,R - Flanschhöhe in Stegnähe t = ca. 14 mm f,S - Flanschneigung vorhanden - Flanschbreite b = ca. 65 mm Abmessungen inkl. Beton - Höhe bis OK Decke = ca. 22,5 cm - Breite = ca. 27,7 cm Betondeckung von oben ca. 3,2 cm Betondeckung von Seite ca. 8,4 cm und ca. 13,2 cm |
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| Abbildung 20: Überzug im 1. OG – Höhe inkl. Beton | Bewehrung in Längsrichtung vorgefunden Ø 10 mm, c = 24 mm (oben) min Ø 10 mm, c = 39 mm (oben) min FS 3788 – keine Bewehrung in Querrichtung vor- gefunden, ca. 15 cm freigelegt Die Ausschläge in der Auswertung der Scans können von eisenhaltiger Gesteinskörnung, technischer Ausrüstung an der Deckenunter- seite oder anderen Störfaktoren beeinflusst werden. Abbildung 21: Auswertung Ferroscan 3788 |
|---|---|
| Abbildung 22: Deckenversprung bei BK 1 | BK 1 – Stahlsteindecke Deckenversprung an der Oberseite von ca. 5,3 cm in dem Bereich zwischen zwei benachbarten Überzügen FS 3625 – Stahleinlage detektiert Stahl liegt im Abstand von 11,7 cm bis 13 cm Überdeckung beträgt im Mittel 90 mm bis OK Decke |
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| Abbildung 23: Deckenversprung bei BK 1 Abbildung 24: Bohrloch von BK 1 | Abbildung 25: Auswertung Ferroscan 3625 |
|---|---|
| Abbildung 26: Entnahmestelle der Betonproben- körper aus der Betondecke | BK 2, BK 3, BK 4 – Betondecke FS 3623 – keine Bewehrung detektiert FS 3624 – keine Bewehrung detektiert Die Ausschläge in der Auswertung der Scans können von eisenhaltiger Gesteinskörnung, technischer Ausrüstung an der Deckenunter- seite oder anderen Störfaktoren beeinflusst werden. |
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| Abbildung 27: Bohrkernlöcher von BK 2, BK 3 und BK 4 | Abbildung 28: Auswertung Ferroscan 3623 Abbildung 29: Auswertung Ferroscan 3624 Ermittlung der Betondruckfestigkeit im Kapitel 5.1.1 und stichprobenhafte Ermittlung der Car- bonatisierungstiefe im Kapitel 5.1.2 |
|---|---|
| Abbildung 30: Deckenversprung bei BK 5 | BK 5 – Stahlsteindecke gemessener Hohlraum im Ziegel - Höhe = ca. 6 cm obere Stegbreite des Ziegels gemessen am Bohrkern BK 5 - Breite = 1,8 cm Deckenversprung an der Oberseite von ca. 5 cm in dem Bereich zwischen zwei benachbarten Überzügen |
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| Abbildung 31: Deckenversprünge und Betondecke (im Vordergrund Deckenversprung bei BK 1, im Hintergrund Deckenversprung bei BK 5) Abbildung 32: Bohrloch von BK 5 | Deckenstärke ca. 20,6 cm inkl. Estrich und Putz im Bereich des Deckenversprungs, minimale Deckenstärke von ca. 15,6 cm ohne Versprung FS 3626 – Stahleinlage detektiert Stahl liegt im Abstand von ca. 19,3 cm Überdeckung beträgt im Mittel 89 mm bis OK Decke Abbildung 33: Auswertung Ferroscan 3626 |
|---|---|
| Abbildung 34: Bohrloch von BK 6 | BK 6 – Stahlsteindecke FS 3775 – Stahleinlage detektiert Stahl liegt im Abstand von ca. 4 cm bis ca. 12 cm Überdeckung beträgt im Mittel 37 mm bis OK Decke → Stahleinlage im Estrich |
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| Abbildung 35: Auswertung Ferroscan 3775 FS 3776 –Stahleinlage detektiert Stahl liegt im Abstand von ca. 3 cm bis ca. 11 cm Überdeckung beträgt im Mittel 59 mm bis OK Decke → Stahleinlage im Estrich Abbildung 36: Auswertung Ferroscan 3776 Mit der zerstörungsfreien Messung konnte nur die Stahleinlage in der Estrichschicht detektiert werden. Die Stahleinlage in den Fugen der Stahlsteindecke konnte mit der zerstörungs- freien Messung nicht näher analysiert werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Stahlstein- decke bei BK 6 mit den vorgefundenen Stahl- steindecken bei BK 1 und BK 5 vergleichbar ist. | |
|---|---|
| BK 7, BK 8 – Stahlsteindecke FS 3777 – Stahleinlage detektiert Stahl liegt im Abstand von ca. 4 cm bis ca. 11 cm Überdeckung beträgt im Mittel 36 mm bis OK Decke → Stahleinlage im Estrich |
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Abbildung 40: Auswertung Ferroscan 3777
Abbildung 37: Bohrloch von BK 7 FS 3778 – Stahleinlage detektiert Stahl liegt im Abstand von ca. 5 cm bis ca. 11 cm Überdeckung beträgt im Mittel 38 mm bis OK Decke → Stahleinlage im Estrich
Abbildung 38: Bohrloch von BK 8
Abbildung 41: Auswertung Ferroscan 3778
Abbildung 39: Stahleinlage im Estrich von BK 8
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BK 9 – Betondecke
FS 3779 – Bewehrung detektiert Stahl liegt im Abstand von ca. 11 cm bis ca. 22,3 cm Überdeckung beträgt im Mittel 93 mm bis OK Decke
Abbildung 42: Bohrloch von BK 9
Abbildung 43: Auswertung Ferroscan 3779
FS 3780 – Bewehrung detektiert Stahl liegt im Abstand von ca. 18,9 cm bis ca. 20,2 cm Überdeckung beträgt im Mittel 118 mm bis OK Decke
Abbildung 44: Auswertung Ferroscan 3780
Es wurde keine Bewehrung freigelegt, da die Deckenerkundungen von oben durchgeführt wurden und ein Zugang von unten zum Zeit- punkt der bauwerksdiagnostischen Untersu- chungen nicht möglich war. Zur Auswertung der Ferroscans wird ein Bewehrungsdurchmesser von 6 mm angenommen.
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| Ermittlung der Betondruckfestigkeit im Kapitel 5.1.1 und stichprobenhafte Ermittlung der Car- bonatisierungstiefe im Kapitel 5.1.2 | |
|---|---|
| Abbildung 45: Bohrloch von BK 10 | BK 10 – Betondecke FS 3781 – keine Bewehrung detektiert FS 3782 – keine Bewehrung detektiert Die Ausschläge in der Auswertung der Scans können von eisenhaltiger Gesteinskörnung, technischer Ausrüstung an der Deckenunter- seite oder anderen Störfaktoren beeinflusst werden. Abbildung 46: Auswertung Ferroscan 3781 Abbildung 47: Auswertung Ferroscan 3782 Ermittlung der Betondruckfestigkeit im Kapitel 5.1.1 und stichprobenhafte Ermittlung der Car- bonatisierungstiefe im Kapitel 5.1.2 |
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| Abbildung 48: Bohrloch von BK 11 | BK 11 – Stahlsteindecke FS 3783 – Stahleinlage detektiert Stahl liegt im Abstand von ca. 14,2 cm Überdeckung beträgt im Mittel 85 mm bis OK Decke Abbildung 49: Auswertung Ferroscan 3783 FS 3784 – keine Stahleinlage detektiert Die Ausschläge in der Auswertung der Scans können von eisenhaltiger Gesteinskörnung, technischer Ausrüstung an der Deckenunter- seite oder anderen Störfaktoren beeinflusst werden. Abbildung 50: Auswertung Ferroscan 3784 |
|---|---|
| BK 12 – Stahlsteindecke FS 3786 – Stahleinlage detektiert Stahl liegt im Abstand von ca. 6 cm bis 15 cm Überdeckung beträgt im Mittel 30 mm bis OK Decke → Stahleinlage im Estrich |
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Abbildung 52: Auswertung Ferroscan 3786
FS 3786 – Stahleinlage detektiert Abbildung 51: Bohrloch von BK 12 Stahl liegt im Abstand von ca. 15 cm Überdeckung beträgt im Mittel 44 mm bis OK Decke → Stahleinlage im Estrich
Abbildung 53: Auswertung Ferroscan 3787
Mit der zerstörungsfreien Messung konnte nur die Stahleinlage in der Estrichschicht detektiert werden. Die Stahleinlage in den Fugen der Stahlsteindecke konnte mit der zerstörungs- freien Messung nicht näher analysiert werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Stahlstein- decke bei BK 12 mit den vorgefundenen Stahl- steindecken bei BK 1 und BK 5 vergleichbar ist.
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5.1.1 Ermittlung der Betondruckfestigkeit
Zur Bestimmung der Rohdichte und der Betondruckfestigkeit wurden im Labor aus den entnommenen Bohrkernen Prüfkörper hergestellt. Die Druckfestigkeitsprüfungen der Bohrkerne erfolgte nach den Kriterien der DIN EN 12390-1 [NOR 1] und 3 [NOR 2]. Die Druckflächen der Probekörper wurden vor der Prüfung so geschliffen, dass die Probekörperhöhe annähernd dem Durchmesser des Probekörpers entsprach (h/d ≈ 1). Die Prüfung erfolgte in einer Druckprüfmaschine mit einer Laststeigerung von 0,60 N/(mm²*s).
Nachfolgend sind die Ergebnisse der Prüfung in den Tabellen dargestellt.
Druckfestigkeit Beton der Geschossdecke
Tabelle 2: Ergebnisse der Druckfestigkeitsprüfungen der Geschossdecke
| BK | Bauteil | Schleifen / Abgleichen [S/A] | Durch- messer | Höhe | Masse | Roh- dichte | Bruch- last | Druck- | Umrech- nungs- faktor | Druck- | ||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| festigkeit | festigkeit | |||||||||||||||||||||||||||
| f c,cube | f c,zyl | |||||||||||||||||||||||||||
| [mm] | [mm] | [g] | [kg/dm³] | [kN] | [N/mm²] | [N/mm²] | ||||||||||||||||||||||
| 2 | Geschossdecke | S | 48 | 48 | 202 | 2,326 | 59,1 | 32,7 | 0,82 | 26,8 | ||||||||||||||||||
| 3 | Geschossdecke | S | 49 | 49 | 207 | 2,240 | 96,5 | 51,2 | 0,82 | 42,0 | ||||||||||||||||||
| 4 | Geschossdecke | A | 49 | 47 | 202 | 2,279 | 85,1 | 45,1 | 0,82 | 37,0 | ||||||||||||||||||
| 9 | Geschossdecke | S | 48 | 48 | 200 | 2,303 | 73,6 | 40,7 | 0,82 | 33,4 | ||||||||||||||||||
| 10 | Geschossdecke | S | 48 | 48 | 201 | 2,314 | 66 | 36,5 | 0,82 | 29,9 | ||||||||||||||||||
| Mittelwert | 2,3 | 76,1 | 41,2 | 33,8 | ||||||||||||||||||||||||
| Kleinster Einzelwert | 2,240 | 32,7 | 26,8 |
Im Bereich der untersuchten Geschossdecke konnte im Mittel eine Würfeldruckfestigkeit von 41,2 N/mm² ermittelt werden. Zur Ermittlung der charakteristischen Druckfestigkeit ist NA 8.1 aus [NOR 4] zu beachten.
Gemäß [NOR 4] erfolgt die Ermittlung der charakteristischen Betondruckfestigkeit gemäß Ansatz B. Der Ansatz B ermöglicht die Beurteilung der charakteristischen Betondruckfestigkeit eines Prüfbereichs an- hand von 5 bis 11 Prüfergebnissen bei einem Bohrkerndurchmesser von 50 mm. Sie ergibt sich gemäß [NOR 4] mit folgender Formel:
𝑁 𝑁 41,2 ∗0,75 30,9 𝑓 𝑚(𝑛),𝑖𝑠 ∗𝑘 3 𝑚𝑚2 𝑚𝑚2 𝑓 = 𝑚𝑖𝑛{ = 𝑚𝑖𝑛{ = 𝑚𝑖𝑛{ = 30,9 𝑁/𝑚𝑚² 𝑐𝑘,𝑖𝑠 𝑓 +𝑀 𝑁 𝑁 𝑖𝑠, 𝑛𝑖𝑒𝑑𝑟𝑖𝑔𝑠𝑡 32,7 +4 36,7 𝑚𝑚2 𝑚𝑚2
Der beprobte Bauwerksbeton kann nach Tabelle 1 gemäß [NOR 4] in die charakteristische Betonfestig- keitsklasse C25/30 nach Tabelle 12 gemäß [NOR 6] zugeordnet werden.
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5.1.2 Stichprobenartige Überprüfung der Carbonatisierungstiefe
Es erfolgte die stichprobenartige Überprüfung der Carbonatisierungsfront im Bereich der vorgefundenen Betondecke. Die zerstörungsfreien und zerstörenden bauwerksdiagnostischen Untersuchungen ergaben jedoch in dem untersuchten Bereich, dass sich kein Bewehrungsstahl in der Betondecke befindet. Dennoch ist es möglich, dass in den nicht betrachteten Bereichen Bewehrungsstahl vorhanden sein kann.
Um das Risiko carbonatisierungsinduzierten Bewehrungskorrosion abschätzen zu können, wurde die Carbonatisierungstiefe exemplarisch an einem Bohrkern ermittelt.
Die Lage der Carbonatisierungsfront wird dabei mit dem sogenannten Phenolphthaleintest untersucht, der auch in DIN EN 14630 [NOR 3] spezifiziert wird. Hierbei werden frische Bruchflächen mit einer Phenolphthaleinlösung besprüht. Aufgrund des niedrigeren pH-Wertes infolge Carbonatisierung erfolgt in diesen Bereichen kein Farbumschlag, so dass die Carbonatisierungstiefe anhand des Farbunterschiedes bestimmt werden kann.
Die Ergebnisse der Bestimmung der Carbonatisierungstiefe am Bohrkern 2 (BK 2) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 3: Ergebnisse der exemplarischen Bestimmung der Carbonatisierungstiefe
| Fotodokumentation | Carbonatisierungstiefe | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Abbildung 54: Bestimmung der Carbonatisierungstiefe am BK 2 | BK 2 – Geschossdecke zwischen EG und 1. OG Carbonatisierungstiefe: - max. = ca. 5 mm - Ø = ca. 5 mm |
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5.2 Unterzug im EG
Im Erdgeschoss befindet sich am westlichen Ende des Gebäudes ein Raum für Klima- und Lüftungsge- räte. In diesem Raum wurde ein Unterzug mittels Bauteilöffnungen freigelegt, um die Geometrien und das Material feststellen zu können. Die Lage des Unterzugs und der Bauteilöffnung können der nachfol- genden Abbildung entnommen werden.
Abbildung 55: Lage der Bauteilöffnung 1 am Unterzug (Ausschnitt aus [A 1])
Nach der Öffnung des Unterzugs konnten zwei nebeneinander liegende Stahlträger ermittelt werden. Der Zwischenraum zwischen den beiden Trägern ist mit Beton verfüllt. Folgende Geometrien konnten festgehalten werden und sind in der nachfolgenden Tabelle mit einer Fotodokumentation dargestellt:
Tabelle 4: Erkenntnisse aus den bauwerksdiagnostischen Untersuchungen am Unterzug im EG
| Fotodokumentation | Erkenntnisse aus den bauwerksdiagnostischen | ||
|---|---|---|---|
| Untersuchungen | |||
| Abbildung 56: Unterzug im EG | - Abmessungen mit Putz: o Höhe bis UK Decke = ca. 272 mm o Breite = ca. 430 mm |
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| Abbildung 57: Putzstärke an der Unterseite des Unter- zugs | - Putzstärke von unten ca. 2 cm |
|---|---|
| Abbildung 58: Putzstärke an der Seite des Unterzugs | - Putzstärke an der Seite ca. 2,8 cm |
| Abbildung 59: Stahlträger im Unterzug | - Stahlträger – vmtl. I 240: o Flanschhöhe t = ca. 10 mm f o Flanschbreite b = ca. 127 mm - Bereit des Betons zwischen den Trägern ca. 11,5 cm |
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5.3 Außenwände
Zur Ermittlung des Aufbaus der Außenwände wurden sowohl an der östlichen als auch an der südlichen Fassadenseite Sondierungsbohrungen mit einem Schlagbohrschrauber von innen nach außen durchge- führt. Die Außenwand bei Untersuchungsstelle SB 1 wurden dabei nicht vollständig durchbohrt. An der Untersuchungsstelle SB 2 wurde die Wand vollständig durchbohrt. Im Bereich der Außenwandfläche wurde eine Fuge getroffen. Zusätzlich wurden Aufnahmen mit einem Endoskop in den Bohrlöchern auf- genommen, um den Aufbau der Außenwände zu dokumentieren.
Abbildung 60: Untersuchungsstellen der Außenwände im EG aus [A 1]
In der nachfolgenden Tabelle sind die Erkenntnisse aus den beiden durchgeführten Sondierungsbohrun- gen aufgelistet.
Tabelle 5: Erkenntnisse aus den Sondierungsbohrungen an den Außenwänden im EG
| Fotodokumentation | Erkenntnisse aus den bauwerksdiagnostischen | ||
|---|---|---|---|
| Untersuchungen | |||
| Abbildung 61: SB 1 - Außenwandstärke | SB 1 – nicht vollständig durchgebohrt, ca. 40 cm tief gebohrt - kein zweischaliges Mauerwerk, - Vollziegel, - Außenwandstärke ca. 46,8 cm |
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| Abbildung 62: SB 1 – Aufnahme des Bohrlochs mittels Endoskopie | |
|---|---|
| Abbildung 63: SB 2 – Außenwandstärke Abbildung 64: SB 2 – Aufnahme des Bohrlochs mittels Endoskopie | SB 2 – vollständig durchgebohrt - kein zweischaliges Mauerwerk, - Vollziegel, - Außenwandstärke ca. 36,5 cm, - Fuge an Außenfläche der Wand durch- bohrt |
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6 Zusammenfassung
Im Zuge der bauwerksdiagnostischen Untersuchungen im Bereich der Geschossdecke zwischen Erdge- schoss und 1. Obergeschoss konnten verschiedene Deckentypen festgestellt werden. Zum einen wurden unbewehrte Betondecken und zum anderen Stahlsteindecken vorgefunden. Die Betondecke weist im Mittel Würfeldruckfestigkeit von 43,0 N/mm² und eine Zylinderdruckfestigkeit von ca. 35,2 N/mm² auf. Dies entspricht der Betonfestigkeitsklasse C 25/30. Zudem wurde die Carbona- tisierungstiefe im Beton im Mittel mit 5 mm festgestellt. Die Stahlsteindecken besitzen eine Stahleinla- gen aus Rundstahl Ø 6 mm im Abstand von max. 19,3 cm. Die ermittelte Deckenstärke beträgt ca. 20,6 cm. Jedoch wurde die Stärke im Bereich eines Deckenver- sprungs ermittelt. Der Versprung von ca. 5 cm auf der Deckenoberseite ist in einigen Bereichen von der Deckenstärke abzuziehen. Damit ergibt sich eine minimale Deckenstärke von ca. 15,6 cm.
Alle untersuchten Überzüge im 1. Obergeschoss bestehen aus Stahlträgern und konnten unterschiedli- chen Profilen zugeordnet werden. Die Profilgrößen variieren zwischen vmtl. IPN 270 bis IPN 280. An einer Stelle wurde ein U-Profil, vmtl. U 160, vorgefunden. Der untersuchte Unterzug im Erdgeschoss besteht aus zwei nebeneinander liegenden Stahlträgern, vmtl. I 240. Der Zwischenraum zwischen den Stahlträgern ist mit Beton verfüllt.
Die untersuchten Außenwände sind aus Vollziegelmauerwerk hergestellt.
In der folgenden Abbildung ist eine Übersicht der untersuchten Decken, Überzüge, Unterzüge und Wände dargestellt. Die Betondecken sind in „orange“ und die Stahlsteindecken in „blau“ dargestellt. Die vorgefundenen Stahlträger in den Unter- und Überzügen sind „gelb“ dargestellt. Die Untersuchungsstel- len an den Außenwänden sind „grün“ gekennzeichnet.
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Abbildung 65: Grundriss 1. Obergeschoss – Deckentypen
Abbildung 66: Grundriss Erdgeschoss - Deckentypen
i. A. Julia Röben, M.Sc. i. V. Dipl.-Ing. Alexander Weller
Anlagen
[A 1] Untersuchungsstellen (3 Seiten) [A 2] Bohrkernansprache (10 Seiten)
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