ergänzung umweltpolitik lineg - 06-2026.pdf

Bau-, Maschinen- und Elektrotechnikarbeiten zur Generalüberholung der PAV Westerbruch

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 23.10.2026, 06:11 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.vmp-rheinland.de

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Umweltpolitik der LINEG

  • Kein Vertragsbestandteil -

LINEG - Verantwortung für die Umwelt. Um dieser Verantwortung für die Umwelt in besonderem Maße Rechnung zu tragen, hat sich die LINEG zur freiwilligen Teilnahme an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS) entschieden. Entsprechend hat sie sich der Umweltprüfung durch einen Umweltgutachter unterzogen. Die LINEG als Gesamtorganisation wurde gemäß EMAS-Verordnung validiert und unter der Register- Nr. D-120-00022 in das Standortregister der Industrie- und Handelskammer Duisburg eingetragen. Die LINEG hat sich eine Umweltpolitik gegeben und sich Umweltziele gesetzt, deren Umsetzung sie kontinuierlich im Rahmen des Umweltmanagementsystems prüft. Durch das eingeführte Umweltmanagementsystem wird einerseits eine kontinuierliche Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes erreicht, andererseits werden Kosteneinsparungen z. B. durch Abfallvermeidung, Einsparung von Energie, Betriebs- und Hilfsstoffen oder Wasser erzielt. Mit der Umwelterklärung informiert die LINEG die Öffentlichkeit über ihre Tätigkeiten im Genossenschaftsgebiet und über die damit verbundenen Umweltauswirkungen. Die Umwelterklärung dokumentiert die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung des Umweltschutzes in allen Betriebsteilen der LINEG In unsere Bestrebungen für einen verbesserten Umweltschutz beziehen wir unsere Auftragsnehmer mit ein und bitten sie möglichst nach den Umweltleitlinien der LINEG zu verfahren.

• Umweltschutz ist für die LINEG eine zentrale Aufgabe und wichtiger Bestandteil ihres Handelns.

• Über die Einhaltung der Umweltschutzvorschriften hinaus, arbeitet die LINEG fortwährend daran, Umweltauswirkungen sowie den Energie -und Ressourcenverbrauch zu verringern. Zukünftige Entwicklungen in der Gesetzgebung werden in das heutige Handeln bereits mit einbezogen.

• Die LINEG strebt eine kontinuierliche Verbesserung ihrer betrieblichen Umweltleistung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung unter Berücksichtigung der technischen Möglichkeiten und der wirtschaftlichen Vertretbarkeit an.

• Für die Realisierung der betrieblichen Umweltpolitik sind aktives mitarbeiten und mitdenken seitens der LINEG-Mitarbeiter/-innen eine wichtige Voraussetzung. Daher werden das Umweltwissen und das Umweltbewusstsein der Belegschaft durch gezielte Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen sowie durch ständige Information gefördert. Die LINEG betreibt einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess auch bezüglich umweltrelevanter Themen. Die Berücksichtigung umweltrelevanter Verbesserungsvorschläge ist ein wichtiger Bestandteil des betrieblichen Vorschlagswesens.

• Die LINEG führt eine offene Informationspolitik sowohl intern als auch extern. Die Öffentlichkeit und die Mitarbeiter/-innen der LINEG werden sachlich, offen und umfassend über unsere Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes informiert. Die LINEG nimmt Fragen und Bedenken der Öffentlichkeit ernst und geht entsprechend darauf ein. Sie betreibt ein Kunden -und Beschwerdemanagement, um Beschwerden, Hinweise und Anregungen aufzunehmen und zu bearbeiten. Wir pflegen nicht nur einen offenen Dialog mit der Öffentlichkeit, sondern auch mit unseren Genossen, Auftragnehmern, den Behörden und sonstigen Interessengruppen.

• Wir streben eine stetige Steigerung unserer Energieeffizienz an, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Unter dem Gesichtspunkt der Ressourcenschonung wird Energie sparsam und gezielt eingesetzt. Auf mehreren Kläranlagen der LINEG wird der Energiebedarf zum Teil durch Einsatz des Faulgases in Blockheizkraftwerken gedeckt. Die dabei entstehende Wärme wird zu Heizzwecken genutzt. Die LINEG betreibt auf mehreren Anlagen und Standorten Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus stellt sie unterschiedlichsten Betreibern auf ihren Anlagen Dachflächen für Photovoltaikanlagen zur Verfügung.

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In der Zentralwerkstatt wird eine Holzhackschnitzelheizung betrieben, in der der bei der LINEG anfallende gehäckselte Gehölzschnitt verwertet wird. Damit kann der gesamte Heizungsbedarf der Zentralwerkstatt abgedeckt und die Warmwasseraufbereitung betrieben werden.

• In unsere Bestrebungen für einen verbesserten Umweltschutz beziehen wir unsere Vertragspartner mit ein und wirken darauf hin, dass diese nach den Umweltleitlinien der LINEG verfahren.

• Zur Vermeidung gesundheitlicher Beeinträchtigungen und umweltschädigender Unfälle sowie Störungen des Betriebsablaufes trifft die LINEG organisatorische und sicherheitstechnische Maßnahmen. Im Rahmen von regelmäßigen Unterweisungen und durch Betriebsanweisungen wird das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter/-innen gefördert.

• Die LINEG strebt eine Verringerung des Abfallaufkommens an. Nicht vermeidbare Abfallstoffe werden vorrangig einer Wiederverwendung bzw. Verwertung zugeführt. Dazu ist bei der LINEG ein Getrenntsammelsystem installiert. Sofern möglich, gibt die LINEG bei der Beschaffung Recyclingprodukten den Vorzug.

• Die LINEG führt den bei der Abwasserbehandlung anfallenden Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen der thermischen Behandlung und Verwertung zu.

• Die LINEG ergreift technische und organisatorische Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verringerung umweltbelastender Emissionen und Immissionen bei normalem Betrieb und bei Störungen.

• Nach Ende der Steinkohlenabbautätigkeit strebt die LINEG an, die technischen Regulierungsmaßnahmen an Gewässern zur Sicherstellung der Oberflächenwasserableitung zu minimieren. Gleiches gilt auch für die Anlagen zur Regulierung des Flurabstandes.

• Die LINEG reagiert auf die Klimaprognosen durch verstärkte Einplanung von natürlichen Rückhalteräumen für Starkregenereignisse und auch zur Wasserrückhaltung für Phasen geringen Niederschlages.

• Die Auswirkungen der laufenden Tätigkeiten werden von der LINEG regelmäßig überwacht. Auch die Auswirkungen der Tätigkeiten auf die lokale Umgebung unterliegen der Beurteilung und Überwachung durch die LINEG. Vor der Einführung neuer Verfahren bzw. Tätigkeiten werden diese von uns im Hinblick auf ihre Umweltauswirkungen bewertet.

• Die/der Gewässerschutzbeauftragte (Abwasser), die/der Verantwortliche Betriebsbeauftragte für Gewässerschutz (Grundwasser), die/der Gefahrstoffbeauftragte, die/der Gefahrstoffbeauftragte Zentrallabor, die/der Energiemanager/in, die Zuständige Verantwortliche Person für den Explosionsschutz und die Sicherheitsfachkraft unterstützen den Vorstand, die Führungskräfte und die Mitarbeiter/-innen der LINEG bei der Erarbeitung und Umsetzung umweltbezogener Konzepte.

• Wir führen regelmäßig Erfolgskontrollen in Form von Umweltbetriebsprüfungen durch.

Beschaffung und Einsatz umweltgefährlicher Produkte Die gesetzliche Grundlage für das Beschaffen von umweltgefährlichen Produkten sind u. a.  die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die das in Verkehr bringen und die Verwendung gefährlicher Stoffe und Zubereitungen und bestimmter Erzeugnisse sowie den Umgang mit Gefahrstoffen regelt,  das Chemikaliengesetz (ChemG) dessen Zweck es ist, den Menschen und die Umwelt vor schädlichen Einwirkungen gefährlicher Stoffe und Zubereitungen zu schützen, insbesondere sie erkennbar zu machen, sie abzuwenden und ihrem Entstehen vorzubeugen. Im ChemG werden Gefahrstoffe erläutert und definiert und  die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (AwSV). Der Auftragnehmer wird gebeten möglichst keine umweltgefährdeten Produkte einzusetzen und bei Einsatz solcher Stoffe sind der LINEG die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter vorzulegen.

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