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AS_Nachlieferung_3.pdf

Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens mit Brücke und Gewässerbauwerken

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 02.10.2026, 16:15 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe.de

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Stadtverwaltung Hainichen, Markt 1, 09661 Hainichen Sachgebiet: Ordnungsverwaltung Bearbeiter: Thomas Boehme Telefon: (037207)60-172 Telefax: (037207)60-112 E-Mail: thomas.boehme@hainichen.de An alle Bieter Ihr Schreiben: Ihr Zeichen: Unser Zeichen: 1 5/2026-boe

Datum: 28.09.2026

Hochwasserrückhaltebecken Kleine Striegis - Vergabenummer 15/2026

Los 4 - Stahlbetonarbeiten, Tief- und Erdbauarbeiten, Stahlwasserbau

Hier: 3. Nachlieferung

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund von eingegangenen Bieteranfragen möchte ich nachfolgende Sachverhalte konkretisieren und bitte um Beachtung bei der Erstellung der Angebote.

  1. Pos. 1.6.10.50. "Fundamentstab inkl. Messbolzen" für Alianement-Prisma" (I Bieteranfraae)

Hierzu möchten wir folgende Informationen geben:

  1. Zur Länge und Durchmesser des Fundamentstabes

Der Fundamentstab ist als Stabstahl (Rundstahl nach DIN EN 1 0060 oder Vierkantstahl nach DIN EN 10059 aus Vollmaterial 1.4404 / 1.4571) mit einem Durchmesser von 25 bis 30 mm auszuführen, um eine absolute Verkippungs- und Schwingungsfreiheit bei der Messung zu garantieren. Er muss im Inneren des PVC-Rohrs DN 500 Platz finden.

Die maximale Länge ergibt sich aus dem tatsächlichen Aufmaß vor Ort. Sie resultiert aus dem gewählten Befestigungsverfahren (Ausführung als gerader Stab und Einharzen in einem Bohrloch im Betonfundament mit entsprechendem Überstand oder Ausführung als Stab mit Fußplatte und durch Aufdübeln auf dem Betonfundament) und der Unterkante der Schachtabdeckung (Klasse D 400). Für die Kalkulation ist von einer durchschnittlichen Länge von ca. 0,25 m bei der Variante mit Fußplatte oder ca. 0,5 m bei der Ausführung als gerader Stab auszugeben. Da die Länge des Stabs individuell von der gewählten Einbautiefe des Betonfundaments abhängt, handelt es sich um eine klassische Sonderanfertigung (Schlosserarbeit). Die oberen Messelemente (Messbolzen, Zentriervorschriften) können unter Verwendung von handelsüblichen Standardkomponenten für den Ingenieurbau (z. B. System GOECKE oder gleichwertig) hergestellt und modifiziert werden.

  1. Was ist ein "Alignement-Prisma"

Ein Alignement-Prisma (auch Fluchtungs- oder Überwachungsprisma genannt) ist ein geodätisches Messwerkzeug (Retroreflektor) für Tachymeter. Es wird bei Deformationsmessungen an Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken eingesetzt, um horizontale Verschiebungen (Fluchtungs- bzw. Alignement- Messungen) entlang der Dammachse hochpräzise zu erfassen. Das Prisma selbst ist nicht Bestandteil dieser Lieferposition, hier geht es lediglich um die entsprechende Aufnahme (Zentrierbohrung) am Messbolzen.

Hausadresse: Bankverbindung: Stadtverwaltung Hainichen Sparkasse Mittelsachsen Volksbank Mittweida Markt 1 IBAN: DE37 8705 20003330000995 IBAN: DE79 8709612403700039 71 09661 Hainichen BIG: WELADED1FGX BIG: GENODEF1MIW Telefon: 037207 / 60-0 Internet: www.hainichen.de

Kein Zugang für elektronisch signierte sowie verschlüsselte Dokumente, außer für Verfahren im Rahmen der EU-Dienstleistungsrichtlinie.

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Alignement-Prisma 3. Welche Form und Abmessung ggf. DIN soll die präzise Zentrierbohrung haben? Die Zentrierbohrung im Messingbolzen dient der Zwangszentrierung des geodätischen Zubehörs. Sie ist

nach DIN 332-2 Form DS (mit Gewinde und GO'-Senkung) auszuführen. Die Ausführung erfolgt mit einem

Innengewinde M8 (Tiefe min. 12 mm) und einer präzisen Zentriersenkung. Dies stellt sicher, dass

standardisierte Adaptersysteme des Vermessungsingenieurs (z. B. Wild-/Leica-Steckzapfen mit M8-

Gewinde) wiederholgenau und spielfrei eingeschraubt werden können.

Zahnradgetriebe Gear Units Reducteurs a engrenages

Zentr'erüohfungen Form OS Centre Holes, Form OS Cenlrage. forme OS In Weltenenden DIN 332/1 in Shaft Ends DIN 332/1 dans bouts d'arbre D!N 332/1

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  1. Nachweise von Referenzen (1 Bieteranfraqe)

Für den Nachweis der Referenzen ist zwingend das mitgelieferte „Formblatt Referenzobjekte" zu verwen- den, die benannte Referenz ist dabei auch auf dem „Formblatt Referenzobjekte" durch den jeweiligen Referenz- bzw. Auftraggeber zu unterzeichnen.

Die mit dem „Formblatt Referenzobjekte" nachzuweisenden Referenzen sind gemäß Formblatt VHB 216 (Verzeichnis der im Vergabeverfahren vorzulegenden Unterlagen) bereits mit dem Angebot vorzulegen.

Zur vertiefenden Erläuterung der als Referenz benannten Bauvorhaben können aber auch noch weitere Unterlagen beigefügt werden.

Bitte beachten Sie bei der Erstellung Ihres Angebotes die vorgenannten Informationen!

Mit freundlichen Grüßen

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Thomas Böhme Amtsleiter Bau- und Ordnungsamt

Anlagen:

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung