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Medienübergabe
LOS 2: WSW-Übergabestation Elektrotechnik
Bauort: Kläranlage Buchenhofen Buchenhofen 45 42329 Wuppertal
Bauherr: Wupperverband Untere Lichtenplatzer Str. 100 42289 Wuppertal
Tel. E-M... Fax.
Planer:
Tel. E-M... Fax.
Bieter:
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
Inhaltsverzeichnis
02 LV LOS 2: WSW-Übergabestation Elektrotechnik 1
01 Gewerk Anlagenbeschreibung 3
02 Gewerk Allgemeine Vorbemerkungen 18
03 Gewerk Baustelleneinrichtung 35
03.01 Titel Baustelleneinrichtung 35
03.02 Titel Parkfläche / Shuttleservice 39
04 Gewerk EMSR 41
04.01 Titel Vorbemerkungen 41
04.02 Titel Allgemeine Leistungen 46
04.03 Titel Mittelspannung/ Trafo 72
04.04 Titel Niederspannungsschaltanlage 114
04.05 Titel Schutzmaßnahmen 151
04.06 Titel Kabel und Leitungen 163
04.07 Titel Kabeldurchführungen/Brandschottungen 182
04.08 Titel Kabel- und Leitungsverlegung 186
04.09 Titel Hauptautomatisierungskomponenten 199
04.10 Titel Leitsystem 211
04.11 Titel IT-Komponenten 214
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- Anlagenbeschreibung
Allgemeine Projektbeschreibung mit Urheberrecht Veranlassung Der Wupperverband betreibt am Standort der Kläranlage Buchenhofen seit 1977 eine Schlammverbrennungsanlage (SVA). Es wird eine neue Verbrennungsanlage (KVA) unabhängig von der bestehenden Schlammverbrennungsanlage des Wupperverbandes errichtet und ersetzt diese nach der Fertigstellung.
Ziel des ausgeschriebenen Projekts ist es zwei neue separate Gebäude zu errichten, um dort die erforderliche Technik für den elektrischen und hydraulischen Anschluss der neu zu errichtenden Verbrennungsanlage (KVA) an die Kläranlage (KA) unterzubringen.
Für die erforderliche Energieversorgung und Energieeinspeisung wird die WSW-Übergabestation auf der Mittelspannungsebene (10 kV) errichtet.
Die Medienübergabestation dient als Übergabebauwerk zur Verbindung der Rohrleitungssysteme Nahwärme, Trink -, Stadt- und Mischwasser sowie Brüdenkondensat und zur Aufstellung der Pumpen inkl. Wasservorlage für das Mischwasser. Von diesen beiden Gebäuden aus, wird zusätzlich eine neue Rohrleitungs- und Kabeltrasse zur KA Buchenhofen erstellt, um die Medien aus der KVA mit dem Bestand der KA zu verbinden.
Darüber hinaus wird die bestehende Nahwärmekompaktstation im Rechengebäude der KA erweitert.
Standort der Anlage Die Kläranlage Buchenhofen existiert seit ca. 100 Jahren. Sie liegt westlich der Wupper im Wuppertaler Stadtteil Buchenhofen. Im Laufe der Jahre wurde die Anlage kontinuierlich erweitert und modernisiert. Die neue Klärschlammverbrennungsanlage, die WSW-Übergabestation und die Medienübergabestation werden am westlichen Ende des Kläranlagenstandortes errichtet. Die zu errichtenden Trassen verlaufen von der Medienübergabe- und WSW-Übergabestation im Westen zu ihren jeweiligen Anschlusspunkten im Nordosten des Kläranlagengeländes. Die verkehrstechnische Anbindung erfolgt über die A46, die B7 und den Rutenbecker Weg. Es wird empfohlen sich im Rahmen der Angebotsbearbeitung mit den Verkehrswegen
- insbesondere der Brücken - vertraut zu machen.
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Schematische Lage der Klärschlammverbrennungsanlage (gelb), Medien- und WSW-Übergabestation (rot), Anschlusspunkte im Bestand der Kläranlage (violett), Erweiterung der Nahwährmekompaktstation (grün) (Quelle: DigiTal Zwilling/Geoportal)
Während der Bauphase der Medienübergabestation muss der Betrieb der Kläranlage Buchenhofen und der vorhandenen Klärschlammverbrennungsanlage (SVA) aufrechtgehalten werden. Die parallele Errichtung der Klärschlammverbrennungsanlage (KVA) ist ebenfalls zu berücksichtigen.
Um die Baustelle auf dem Kläranlagengelände eindeutig
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zuzuordnen und von anderen Baumaßnahmen abzugrenzen wurden entsprechende Lotsenpunkte (LOT) eingeführt. Die entsprechende Abkürzung ist auf allen Dokumenten zu nutzen, um eine eindeutige Zuordnung zur Baustelle zu erzielen.
Vor Ort sind Flächen für Zwischenlagerung von Lieferungen nur in sehr begrenztem Maß vorhanden. Lieferungen sind just-in-time zu planen.
Baustellen- und Lieferadresse Wupperverband, Teilprojekt 1: Medienübergabeprojekt LOT 3 Buchenhofen 45 42289 Wuppertal
Umgebungsbedingungen
max. Außentemperatur: 32 °C min. Außentemperatur: - 8,5 °C Mittlere Jahrestemperatur: 10 °C Feuchtegehalt: 50 % Feuchtegehalt: 90 % (Winter) 48 % (Sommer) Erdbebenzone: keine
Besonderheiten des Standorts Das Baufeld liegt im Nordwesen teilweise im Naturschutzgebiet "NSG Burgholz" mit der LINFOS-Kennung W-009 und grenzt nördlich an das
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Landschaftsschutzgebiet "LSG-Kaltenbachtal und Kohlfurth" mit der Objektkennung LSG-4708-0033" an. Die damit verbundenen Auflagen aus der Eingriffsgenehmigung, dem Befreiungsbescheid und dem landschaftspflegerischen Begleitplan sind einzuhalten.
Lage des Naturschutzgebiets (blau) und des Landschaftsschutzgebiets (grün)
Zufahrten, Parkplätze, Betriebsanlagen Für Anlieferungen und Anfahrten sind ausschließlich die benannten Zufahrtsstraßen zu benutzen.
Auf der Baustelle beschäftigte Personen des AN dürfen ihre Privatfahrzeuge nur auf vom AN organisierte Flächen parken. Diese Parkflächen müssen sich außerhalb des Geländes der KA Buchenhofen befinden. Die Zubringung der Mitarbeiter zur Baustelle obliegt den AN. Eine Zufahrt auf das Gelände der KA Buchenhofen für Bau- und Projektleiter ist zulässig. Der AG ist nicht verpflichtet, ausreichend Parkplätze zu schaffen.
Das Betreten vorhandener Betriebsanlagen ist generell untersagt. Für Arbeiten an den Betriebsanlagen, die im
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Rahmen der Auftragserfüllung durch den AN notwendig werden, dürfen diese nur in enger Absprache mit dem AG und dessen ausdrücklicher Zustimmung ausgeführt werden, um den laufenden Betrieb der bestehenden Anlagen nicht zu behindern oder zu gefährden.
Es steht kein Baustromanschluss zur Verfügung. Die Bereitstellung der benötigten mobilen Stromerzeugung liegt im Liefer- und Leistungsumfang der einzelnen Losnehmer.
Die Waage der KA Buchenhofen darf nicht befahren werden.
Die Trassenverlegung erfolgt über eine große Strecke in Hanglage, teilweise in Steilhanglage.
Vorhabensbeschreibung · Errichtung der WSW-Übergabestation · Errichtung der Medienübergabestation · Schaffung der Medienübergänge zwischen der neu zu errichtenden KVA und der bestehenden KA am Standort Buchenhofen für Stadt-, Trink- und Mischwasser, Brüdenkondensat, Nahwärme, Strom und Daten inkl. Leerrohre · Errichtung eines Netzersatzaggregates in Containerbauweise · Erweiterung der Nahwärmekompaktstation im Bestand der KA Buchenhofen
Aufbau der Ausschreibung Das Projekt wird losweise wie folgt ausgeschrieben:
Los 1 Bautechnik/TGA/Tiefbau für WSW und Medienübergabestation Los 2 WSW-Übergabestation Elektrotechnik Los 3 Medienübergabe: Elektro- und Verfahrenstechnik
In Zukunft ist darüber hinaus die Ausschreibung folgender Lose vorgesehen:
Los 4 Trassenbau und Außenanlagen Los 5 WSW-Übergabestation Installationstechnik Los 6 NEA
Los 1: Bautechnik/TGA/Tiefbau für WSW und Medienübergabestation Diese Ausschreibung enthält u. a. die folgenden Leistungen: · Errichtung der WSW-Übergabestation · Errichtung der Medienübergabestation inkl. Tiefbau · TGA für beide Gebäude · Stahlbau Wartungskrananlage in der Medienübergabestation
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· Fundament für die NEA
Los 2: WSW-Übergabestation Elektrotechnik Diese Ausschreibung enthält u. a. die folgenden Leistungen: · MS-Schaltanlage · NS-Schaltanlage · Trafos · USV · Hauptautomatisierungskomponenten · Leitsystem · IT-Komponenten · Verkabelung
Los 3: Medienübergabe: Elektro- und Verfahrenstechnik Diese Ausschreibung enthält u. a. die folgenden Leistungen: · Mischwasserpumpen · Verrohrung innerhalb des Gebäudes für · Mischwasser · Nahwärme · Brüdenkondensat · Stadtwasser · Trinkwasser · Verteiler für Stadt- und Trinkwasser · Verteilung NS-Schaltanlagen inkl. FU · MSR-Technik inkl. Schaltanlagen und Verkabelung · Leittechnik · Verkabelung der Brandmeldeanlage · Verkabelung der Einbruchmeldeanlage · Außen- und Innenbeleuchtung der Medienübergabestation · Gebäudegrundinstallation · Erweiterung der Nahwärmekompaktstation im Rechengebäude der KA
Los 4: Trassenbau und Außenanlagen Diese Ausschreibung enthält u. a. die folgenden Leistungen: · Boden- und Aushubmanagement · Herstellen der Leitungsgräben · Herstellen von Schächten · Verlegen der Rohrleitungssysteme für Nahwärme, Stadt-, Trink- und Mischwasser, Brüdenkondensat inkl. Anbindung · Verlegen der Leerrohrsysteme inkl. Kabelzugschächte für sämtliche Verkabelung (IT, Datenübertragung, Telefon) zwischen KVA und Medienübergabe/WSW und zwischen Medienübergabe/WSW und KA · Außenanlagen WSW-Übergabestation und Medienübergabestation · Übernahme des Regenwassers aus den Gebäuden und Einleitung in das Mischwassersystem
Los 5: WSW-Übergabestation Installationstechnik Diese Ausschreibung enthält u. a. die folgenden
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Leistungen: · Beleuchtung der WSW-Übergabestation · Gebäudegrundinstallation · Brandmeldeanlage · Verkabelung der Einbruchmeldeanlage
Los 6: NEA Diese Ausschreibung enthält u. a. die folgenden Leistungen: · NEA als Containerlösung · Verkabelung
Schnittstellen Aufgrund der Aufteilung dieses Projekts in mehrere Lose und der gleichzeitigen Errichtung der neuen KVA sind die sich ergebenden Schnittstellen zwischen den verschiedenen Losnehmern, Versorgungsbetrieben und Auftraggebern zu berücksichtigen. Hierzu liegt eine detaillierte Schnittstellenliste der Ausschreibung bei, siehe Dokument "140068_Schnittstellenliste".
Hinweis zum Urheberrecht:
Die dem Leistungsverzeichnis beiliegenden Pläne und Listen dienen ausschließlich als Kalkulationsgrundlage zur Preisfindung.
Alle in den Dokumenten enthaltenen Inhalte, insbesondere Texte, Grafiken und Abbildungen, sind geistiges Eigentum des Planverfassers und unterliegen dem Schutz des Urheberrechts. Eine Nutzung, Reproduktion, Weitergabe oder Veröffentlichung - ganz oder teilweise - ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Rechteinhaberin untersagt, soweit keine gesetzlichen Erlaubnistatbeständeeingreifen. Verstöße gegen das Urheberrecht können rechtliche Schritte sowie zivil- und strafrechtliche Sanktionen nach sich ziehen.
Die Weitergabe an Nachunternehmer oder zur Angebotserstellung erforderliche Dritte ist zulässig.
Baubeschreibung Allgemeine Angaben und Gegenstand der Ausschreibung
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die vollständige Errichtung der elektrotechnischen Infrastruktur für das vorliegende Bauvorhaben. Der Leistungsumfang umfasst die Mittelspannungsversorgung auf 10-kV-Ebene, die Transformatorenanlagen, die Niederspannungshauptverteilung, Einrichtungen zur unterbrechungsfreien und gesicherten Hilfsenergieversorgung, die zugehörigen Kabeltragsysteme und Leitungsführungen, das Erdungs-
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und Potentialausgleichssystem sowie die erforderliche IT-, Automatisierungs-, Steuer- und Meldetechnik einschließlich aller Nebenleistungen.
Die neu zu errichtende Übergabestation wird als separates Bauwerk auf der Mittelspannungsebene realisiert. Sie dient als zentraler Netzanschlusspunkt (NAP) und stellt die Energiezufuhr und -abführung für die angeschlossenen Anlagen sicher. Über die 10-kV-Ebene wird insbesondere die Klärschlammverbrennungsanlage versorgt, während auf 400-V-Ebene die Energie für die Medienübergabestation bereitgestellt wird. Darüber hinaus sind innerhalb des Anlagenbereiches die notwendigen Infrastrukturen für Automatisierungs- und IT-Technik vorzusehen.
Sämtliche Leistungen sind vollständig, funktionsfähig, betriebsfertig und dokumentiert herzustellen. Dies umfasst insbesondere die Lieferung, Montage, Befestigung, den elektrischen Anschluss, Parametrierungen, Kennzeichnungen, Prüfungen, Inbetriebnahmen sowie die Übergabe vollständiger Bestands- und Revisionsunterlagen. Alle Hilfs-, Befestigungs-, Klein-, Verbindungs- und Verbrauchsmaterialien, die zur mangelfreien und betriebsfertigen Herstellung erforderlich sind, sind mit den Einheitspreisen bzw. Pauschalen abgegolten, sofern sie nicht gesondert beschrieben werden.
Die Ausführung hat nach den anerkannten Regeln der Technik, den einschlägigen DIN-, DIN EN- und DIN-VDE-Regelwerken, den Herstellerangaben, den Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers sowie den projektspezifischen Anforderungen des Auftraggebers zu erfolgen. Für Schnittstellen zu anderen Losen und beteiligten Gewerken hat der Auftragnehmer eine fortlaufende technische Abstimmung sicherzustellen.
Allgemeine technische Vorbemerkungen In die ausgeschriebenen Leistungen sind sämtliche Nebenleistungen einzukalkulieren, die zur vollständigen und betriebsbereiten Errichtung der Anlage erforderlich sind. Hierzu zählen insbesondere Befestigungsmaterialien, Abhängungen, Ausleger, Formstücke, Verbindungszubehör, Beschriftungen, Kennzeichnungen, Schirm- und Erdungsanschlüsse, Potentialausgleichsverbindungen, Dicht- und Abschottungsarbeiten, Rangier- und Anpassungsarbeiten sowie alle Mess-, Prüf- und Einstellarbeiten.
Soweit Fabrikate, Bauarten oder Systeme in den weiteren Unterlagen noch konkretisiert werden, sind fabrikatsneutrale und gleichwertige Lösungen anzubieten, sofern in den Vergabeunterlagen keine bindende Festlegung getroffen wird.
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Gleichwertigkeitsnachweise sind auf Verlangen vollständig vorzulegen.
Vor Beginn der Ausführung hat der Auftragnehmer sämtliche Maße, Einbringwege, Aufstellflächen, Transportwege, Wand- und Deckendurchführungen, Montagereihenfolgen sowie die Schnittstellen zu anderen Gewerken eigenverantwortlich zu prüfen. Eventuelle Unstimmigkeiten zwischen Planung, Örtlichkeit und Herstelleranforderungen sind dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
Der Auftragnehmer hat alle erforderlichen Schalt-, Verdrahtungs-, Erprobungs- und Inbetriebnahmekonzepte zu erstellen bzw. in Abstimmung mit den anderen Beteiligten fortzuschreiben. Dies gilt insbesondere für die Mittelspannungsanlage, die Sekundärschutztechnik, den Netzanschlusspunkt, die Hilfsenergieversorgung, die Schutztechnik, die Fernwirktechnik, die NSHV, die Automatisierung sowie die anlagenübergreifenden Verriegelungs- und Meldestrukturen.
Kabeltragsysteme und Leitungsführung Zu Beginn der Ausführungsarbeiten sind in den vorgesehenen Bereichen des Erdgeschosses sowie des Obergeschosses durchgehende Kabeltragsysteme in Form von Kabelbahnen zu errichten. Die Kabeltragsysteme dienen der strukturierten, getrennten und zugänglichen Führung der Energie-, Steuer-, Melde- und Datenkabel innerhalb der Gesamtanlage.
Die Kabelbahnen sind zweiebenig auszuführen. In der unteren Ebene ist eine Kabelbahn mit einer Breite von 500 mm und einer Höhe von 110 mm vorzusehen. Diese Trasse ist für die Aufnahme von Starkstrom- und Energieversorgungsleitungen auszulegen. In der oberen Ebene ist eine Kabelbahn mit einer Breite von 300 mm und einer Höhe von 60 mm auszuführen. Diese dient der Führung von Steuerleitungen, Meldeleitungen, Lichtwellenleitern und industriellen Kommunikationsleitungen, insbesondere Profinet- bzw. vergleichbaren Datenleitungen.
Die Kabeltragsysteme sind einschließlich aller Formstücke, Bögen, Steigungen, T-Stücke, Reduzierungen, Verbinder, Halterungen, Ausleger, Konsolen, Deckenabhängungen und Befestigungsmittel zu liefern und zu montieren. Sämtliche Trassen sind dauerhaft und normgerecht zu kennzeichnen und in das Erdungs- bzw. Potentialausgleichssystem einzubinden.
Zur vertikalen Leitungsführung zwischen dem Raum der Niederspannungshauptverteilung und dem Mittelspannungsraum ist eine Steigeleiter zu errichten. Diese ist statisch ausreichend zu dimensionieren und so
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anzuordnen, dass eine sichere, übersichtliche und wartungsfreundliche Leitungsführung zwischen den Ebenen und Räumen gewährleistet ist.
Ergänzend zu den offen geführten Kabeltragsystemen sind in beiden Geschossen Doppelböden in den vorgesehenen Bereichen herzustellen. Die Doppelbodenanlagen dienen der geschützten, geordneten und zugänglichen Führung von Kabeln und Leitungen. Ausschnitte, Abschlüsse, Anpassungen und konstruktive Ergänzungen zur späteren Kabelverlegung sind in die Leistung einzubeziehen.
Übergabestation und Mittelspannungsschaltanlage Die neu zu errichtende Übergabestation wird als separates Bauwerk auf der Mittelspannungsebene (10 kV) realisiert. Sie dient als zentraler Netzanschlusspunkt des Anlagenverbundes und ist für die sichere Energiezufuhr und Energieabführung auf der Mittelspannungsebene auszulegen. Die Übergabestation bildet die elektrische Schnittstelle zum Netzbetreiber und stellt zugleich die technische Basis für die Versorgung der angeschlossenen Anlagenteile bereit.
Für die Übergabestation ist eine luftisolierte 10-kV-Schaltanlage vorzusehen. Die Schaltanlage ist als störlichtbogengeprüfte Einheit auszuführen und muss über ein Druckentlastungskonzept nach hinten bzw. nach oben verfügen. Im Störlichtbogenfall ist der entstehende Druck über geeignete Druckentlastungskanäle zu führen, zu kühlen und sicher ins Freie abzuleiten. Die bauliche, konstruktive und anlagentechnische Ausführung ist so abzustimmen, dass die Druckentlastungseinrichtung, die Aufstellung, die Zugänglichkeit und die Sicherheit des Bedien- und Wartungspersonals jederzeit gewährleistet sind.
Die wesentlichen technischen Anforderungen an die Mittelspannungsschaltanlage werden wie folgt festgelegt: Betriebsverfügbarkeit mindestens LSC 2B, Schottungsklasse PM bei Einschubschaltgeräten, Störlichtbogenklassifizierung mindestens IAC A FLR, 25 kA, 1 s, Nennstrom der Sammelschiene 1.250 A, Abgänge 630 A, separates Niederspannungsabteil sowie Ausführung nach IEC 62271-200. Die Schaltfelder sind als Leistungsschalterfelder auszuführen. Einspeise-, Kabelabgangs- und Transformatorenfelder sind jeweils mit Erdungs- und Trennschaltern vorzusehen.
Die Mittelspannungsschaltanlage ist vollständig einzubringen, aufzustellen, auszurichten, mechanisch zu verbinden, an das Erdungssystem anzuschließen und betriebsbereit zu montieren. Bediengänge, Wartungsflächen, Sicherheitsabstände sowie die Anforderungen des Herstellers an Transport, Aufstellung und Inbetriebnahme sind zu berücksichtigen. Sofern die
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Einbringung in Teilfeldern oder Einzelmodulen erfolgt, sind alle hieraus resultierenden Montage-, Anpassungs- und Verbindungsarbeiten Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung.
Die mittelspannungsseitige Einspeisung erfolgt über die Kabel des Netzbetreibers WSW Netze. Die Einführung der Kabel erfolgt über die vorgesehene östliche Wandöffnung. Innerhalb des Gebäudes werden die Kabel über die vorgesehenen Kabeltragsysteme geführt und an den hierfür vorgesehenen Feldern der Mittelspannungsschaltanlage angeschlossen. Nach derzeitigem Planungsstand sind die Anschlüsse an Feld 6 und Feld 7 vorgesehen. Die endgültige Zuordnung ist anhand der abgestimmten Ausführungsplanung und der Festlegungen des Netzbetreibers vor Ausführung zu verifizieren.
Zusätzlich ist eine weitere Mittelspannungsanbindung für die KVB zu berücksichtigen, die im Rahmen eines gesonderten Loses des Klärschlammverbrennungsprojektes hergestellt wird. Die hierfür erforderlichen technischen, räumlichen und terminlichen Schnittstellen sind in der Planung und Ausführung zu berücksichtigen. Der Auftragnehmer hat die Trassenführung, die Platzverhältnisse, die Aufstellbedingungen und die Anschlussschnittstellen frühzeitig mit den beteiligten Projektpartnern abzustimmen.
Zählung, Fernwirktechnik, Sekundärschutztechnik und GSV Im Mittelspannungsraum sind neben der Schaltanlage die Einrichtungen für Zählung, Fernwirktechnik und Sekundärschutztechnik des Netzbetreibers bzw. des Betreibers zu installieren. Hierzu gehören insbesondere Zähler- und Fernwirkschränke, Schutztechnikschränke, Klemmen- und Schnittstellenfelder sowie die vollständige Messkreis- und Hilfsstromverdrahtung.
Die Schränke sind an den in der Planung vorgegebenen Positionen zu montieren und betriebsfertig herzurichten. Die Verbindung zwischen den Strom- und Spannungswandlern der Mittelspannungsschaltanlage und den Messeinrichtungen ist vollständig herzustellen. Alle Mess-, Steuer-, Meldungs-, Verriegelungs- und Hilfsstromkreise sind normgerecht, eindeutig gekennzeichnet und prüffähig auszuführen. Die Polarität, Zuordnung, Selektivität und Prüfbarkeit der Messkreise sind sicherzustellen.
Im Mittelspannungsraum ist ferner eine Gesicherte Gleichstromversorgung (GSV) zu errichten. Die GSV versorgt die Mittelspannungsschaltanlage und die Sekundärschutztechnik mit einer gesicherten Hilfsenergie von 60 VDC. Zum Leistungsumfang gehören die Bereitstellung der GSV-Komponenten, der Schrank-
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bzw. Systemaufbau, die Einspeisung, die Verteilung zu den angeschlossenen Verbrauchern, die Überwachung, die Schutzorgane sowie die vollständige interne und externe Verdrahtung.
Die Anbindung der Schutztechnik an die GSV sowie an die Mittelspannungsschaltanlage ist vollständig durchzuführen. Dies umfasst sämtliche erforderlichen Hilfsstrom-, Schutz-, Melde-, Schalt- und Verriegelungskreise einschließlich Klemmenanschlüsse, Beschriftung, Prüfarbeiten und Dokumentation. Die Struktur der Sekundärtechnik ist so auszuführen, dass eine sichere Betriebsführung, eine nachvollziehbare Fehleranalyse und eine spätere Erweiterbarkeit der Anlage gewährleistet sind.
Anforderungen aus VDE-AR-N 4110 und Netzanschlusspunkt (NAP) Für die Anlagenbereiche Übergabestation und Klärschlammverbrennung ist ein Anlagenzertifikat nach VDE-AR-N 4110 vorgesehen. Die EMSR-Technik der Übergabestation ist daher so zu errichten, dass eine Zertifizierungsfähigkeit nach VDE-AR-N 4110 sichergestellt werden kann. Sämtliche hierfür erforderlichen Messwerte, Signale, Schnittstellen, Schutzfunktionen, Kommunikationswege und Prüfbedingungen sind planerisch und ausführungsseitig zu berücksichtigen.
Als Netzanschlusspunkt (NAP) ist die Übergabestation definiert. Am NAP sind Strom und/oder Spannung für die erforderlichen Schutz- und Messeinrichtungen bereitzustellen. Hierzu gehören insbesondere Signale für einen übergeordneten Entkupplungsschutz, für die EZA-Regelung sowie für Zähl- und Messeinrichtungen. Die Signalerfassung, Signalaufbereitung, Verdrahtung und Übergabe an die übergeordneten Systeme sind vollständig herzustellen.
Die Schutz-, Mess- und Kommunikationsstruktur ist so aufzubauen, dass die späteren Inbetriebsetzungs-, Nachweis- und Zertifizierungsprozesse geordnet und nachvollziehbar durchgeführt werden können. Dies umfasst auch die vollständige Dokumentation der Messwertbereitstellung, der Schutzkriterien, der Anschlussstellen und der Funktionszusammenhänge zwischen Mittelspannungsanlage, Netzanschlusspunkt, Entkupplungsschutz, Regelung und Fernwirktechnik.
Transformatorräume und Transformatoren In den Transformatorräumen sind Stahlkonstruktionen mit integrierten Trafoschienen zu errichten. Die Konstruktionen sind so auszuführen, dass im vorderen Bereich ein geschlossener Boden vorgesehen wird, während im Bereich der jeweiligen Transformatoren ein
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Gitterrostboden auszuführen ist. Hierdurch ist eine ausreichende Durchlüftung des Transformatorraums und der Transformatoren sicherzustellen. Die Konstruktionen sind statisch ausreichend zu dimensionieren und für die im Betrieb sowie bei Montage und Wartung auftretenden Lasten geeignet auszulegen.
Auf den beschriebenen Stahlkonstruktionen werden Transformatoren mit einer Leistung von jeweils 400 kVA aufgestellt. Die Transformatoren sind anzuliefern bzw. bei bauseitiger Lieferung zu übernehmen, einzubringen, aufzustellen, auszurichten und betriebsfertig zu montieren. Alle hierfür erforderlichen Hebe-, Transport-, Schutz- und Sicherungsmaßnahmen sind in die Leistung einzubeziehen.
Der mittelspannungsseitige Anschluss der Transformatoren erfolgt mittels N2XSY-Kabeln 3 x 150 mm² / 25 mm². Der niederspannungsseitige Anschluss erfolgt über zwei parallel geführte Kabelsysteme NYY-O/-J, jeweils 4 x 185 mm² / 185 mm². Die Kabel sind fachgerecht zu verlegen, dauerhaft zu befestigen, eindeutig zu kennzeichnen und an den Anschlussstellen fachgerecht zu konfektionieren und anzuschließen.
Die Verbindung zwischen der Mittelspannungsschaltanlage und den Transformatoren ist durch die Verlegung und den Anschluss der genannten Mittelspannungskabel vollständig herzustellen. Auf der Niederspannungsseite sind die Energieverbindungen zwischen den Transformatoren und der Niederspannungshauptverteilung vollständig zu errichten. Die Ausführung hat so zu erfolgen, dass eine übersichtliche, wartungsfreundliche und thermisch geeignete Leitungsführung sichergestellt ist.
Niederspannungshauptverteilung, USV und 400-V-Versorgung Im Bereich der Niederspannungshauptverteilung ist die komplette NSHV zu montieren, auszurichten, mechanisch zu verbinden, elektrisch anzuschließen, zu prüfen und in Betrieb zu nehmen. Die NSHV bildet die zentrale Verteilung auf 400-V-Ebene und stellt die Versorgung der nachgeschalteten Verbraucher, Anlagenteile und Hilfssysteme sicher.
Über die Niederspannungsebene wird unter anderem die Energie für die Medienübergabestation bereitgestellt. Die Einspeisungen aus den Transformatoren sind vollständig in die NSHV einzuführen und anzuschließen. Darüber hinaus sind sämtliche internen und externen Abgänge, Hilfs- und Steuerstromkreise, Betriebs- und Meldeeinrichtungen sowie die Kennzeichnung und Dokumentation vollständig herzustellen.
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Zur Sicherstellung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung ist im NSHV-Raum ein USV-Schrank zu errichten und betriebsfertig anzuschließen. Die USV dient der Versorgung kritischer Verbraucher sowie definierter IT- und Automatisierungskomponenten. Die erforderlichen Kabelverbindungen zwischen USV-Anlage und NSHV sind vollständig herzustellen. Dies betrifft sowohl Leistungs- als auch Steuer- und Meldeverbindungen einschließlich aller Kennzeichnungs-, Prüf- und Dokumentationsleistungen.
Erdung, Potentialausgleich und Differenzstromüberwachung Zur Sicherstellung eines normgerechten Erdungs- und Potentialausgleichssystems sind in den Transformatorräumen, im NSHV-Raum sowie im Mittelspannungsschaltraum Potentialausgleichsschienen zu installieren. Diese sind dauerhaft zu befestigen, zu kennzeichnen und in das Gesamterdungssystem einzubinden.
Die Verbindung der Potentialausgleichsschienen mit der Haupterdungsschiene erfolgt über ein auf den Kabeltragsystemen geführtes Kupferseil. Sämtliche Anschlüsse sind dauerhaft leitfähig und mechanisch sicher auszuführen. Die Potentialausgleichsschienen sind zudem an Erdungsfestpunkten anzuschließen. In den Transformatorräumen sind die Erdungsfestpunkte so auszulegen, dass diese die dort auftretenden erhöhten Kurzschlussströme sicher aufnehmen können.
Der zentrale Haupterdungspunkt ist im Bereich der Niederspannungshauptverteilung herzustellen. An relevanten Einspeise- und Versorgungsleitungen, insbesondere an wesentlichen Medienübergängen, sind Einrichtungen zur Differenzstromüberwachung (RCM) vorzusehen. Die RCM-Einrichtungen sind zu montieren, anzuschließen, zu parametrieren und in die Steuerungs- bzw. Leittechnik einzubinden.
Sensorik sowie Umgebungs- und Betriebsüberwachung Zur Überwachung der Umgebungsbedingungen in den Transformatorräumen sind Temperatur- und Feuchtesensoren zu installieren. Die Sensoren sind an geeigneten Messstellen zu montieren, vollständig zu verdrahten und in die übergeordnete Steuerungs- bzw. Leittechnik einzubinden.
Die Sensorik dient der kontinuierlichen Überwachung der Betriebsumgebung und der frühzeitigen Erkennung unzulässiger Zustände. Meldungen, Grenzwertsignale, Statusinformationen und gegebenenfalls Trends sind entsprechend dem Gesamtautomatisierungskonzept aufzubereiten und an die übergeordneten Systeme zu
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IT- und Automatisierungstechnik Ergänzend zu den energietechnischen Anlagen sind im NSHV-Raum ein 19-Zoll-EDV-Schrank sowie ein Automatisierungsschrank für Steuer- und Regelungsaufgaben zu montieren. Die Schränke sind vollständig aufzubauen, mit den erforderlichen Klemmen-, Montage- und Rangiereinrichtungen auszustatten und an die Spannungsversorgung sowie an das Erdungs- und Schirmungssystem anzubinden.
In den 19-Zoll-EDV-Schrank sind die vom Wupperverband bereitgestellten Switche einzubauen. Zusätzlich sind in diesem Schrank LWL-Spleißboxen zu montieren. Die Einspeisung des EDV-Schrankes erfolgt aus der USV im NSHV-Raum, um eine unterbrechungsfreie Versorgung der IT-Komponenten sicherzustellen.
Sämtliche erforderlichen Steuer-, Melde- und Datenkabel sind zu liefern, zu verlegen, anzuschließen, zu prüfen und zu kennzeichnen. Hierzu gehören insbesondere die Leitungen für die Ansteuerung und Rückmeldung der Leistungsschalter in der Niederspannungshauptverteilung sowie die Verbindungen zwischen Mittelspannungstechnik, GSV, NSHV, USV, EDV-Schrank, Automatisierungsschrank und der übergeordneten Leittechnik.
Prüfungen, Inbetriebnahme und Dokumentation Nach Abschluss der Montagearbeiten sind sämtliche Anlagen und Anlagenteile entsprechend den einschlägigen Normen, den Herstelleranforderungen, den Vorgaben des Netzbetreibers und den projektspezifischen Festlegungen zu prüfen. Der Leistungsumfang umfasst Sichtprüfungen, Funktionsprüfungen, elektrische Messungen, Schutzprüfungen, Verdrahtungs- und Signalkontrollen, Verriegelungsprüfungen sowie sämtliche für die sichere Inbetriebnahme erforderlichen Erprobungen.
Im Rahmen der Inbetriebnahme sind die Einzelanlagen sowie das Gesamtsystem schrittweise in Betrieb zu nehmen. Dies umfasst insbesondere die Mittelspannungsschaltanlage, die Transformatoren, die NSHV, die GSV, die USV, die Schutz- und Messsysteme, die Fernwirktechnik, die RCM-Einrichtungen, die Sensorik sowie die IT- und Automatisierungstechnik. Die Koordination der Inbetriebnahme mit dem Netzbetreiber und den anliegenden Losen ist Bestandteil der Leistung.
Zusätzlich sind die Nachweise zu erbringen, die im Zusammenhang mit den Anforderungen nach VDE-AR-N 4110 und dem geplanten Anlagenzertifikat erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere die Nachvollziehbarkeit der Messwertbereitstellung am NAP, die Prüfung der Schutz- und Signalfunktionen, die Dokumentation der relevanten
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Schnittstellen sowie die Unterstützung der erforderlichen Funktions- und Nachweisprüfungen.
Nach Abschluss der Arbeiten sind vollständige Revisionsunterlagen in Papierform und digital zu übergeben. Der Unterlagenumfang hat mindestens Stromlaufpläne, Aufbau- und Ansichtszeichnungen, Klemmenpläne, Kabellisten, Prüfprotokolle, Datenblätter, Parametrier- und Einstellwerte, Beschriftungslisten, Bedien- und Wartungsunterlagen sowie die Bestandsdokumentation des ausgeführten Zustands zu umfassen.
- Allgemeine Vorbemerkungen
1 Allgemeine Festlegungen Die Projektabwicklung erfolgt schriftlich und mündlich in deutscher Sprache. Für die Position der Bauleitung des AN sind fließende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift erforderlich.
Der Informationsaustausch bzw. die Kommunikation des AN erfolgt über die Bauüberwachung. Die Bauüberwachung informiert den AG.
Sämtliche zu erbringenden Lieferungen und Leistungen (Planungen, Berechnungen, Werkstoffe, Materialien, Erzeugnisse, Bauteile, Montagen usw.) müssen den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den hier mindestens beigefügten „Technischen Richtlinien“ entsprechen.
Es sind u. a. folgende Normen, Vorschriften und Richtlinien einzuhalten: · europäische Normen (die von dem Europäischen Komitee für Normung (CEN) oder dem Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) gemäß deren gemeinsamen Regeln als Europäische Normen (EN) oder Harmonisierungsdokumente (HD) angenommenen Normen) · DIN-Normen und -Vorschriften soweit sie nicht in Widerspruch zu den europäischen Normen stehen · VDE-Normen und Vorschriften, soweit sie nicht in Widerspruch zu den europäischen Normen stehen. · Vorschriften, Regeln und Informationen der DGUV · Vorschriften, Regeln und Informationen des Umweltbundesamts (UBA) · An dieser Stelle wird explizit auf die neue europäische Maschinenverordnung ab dem 20.01.2027 hingewiesen, die einzuhalten ist.
Des Weiteren sind eventuelle behördliche Verfügungen,
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die dieses Bauvorhaben betreffen, zu beachten. Bei behördlichen Bestimmungen, die über den Rahmen der dem AN bei Auftragserteilung bekannten gesetzlichen Vorschriften erheblich hinausgehen, und die nicht an anderer Stelle des Liefervertrages oder den mitgeltenden Vorschriften gefordert worden waren, hat der AN unverzüglich nach Bekanntwerden dem AG die technischen, preislichen und terminlichen Konsequenzen zu nennen. Es ist Einvernehmen über das weitere Vorgehen zwischen AN und AG zu erzielen. Dasselbe gilt bei Änderungen gesetzlicher Vorschriften nach Auftragserteilung. Sollten sich zwischen dem Datum der Bestellung und dem Tage der Auslieferung wesentliche Änderungen des Standes der Technik, der Vorgaben, der Auflagen, Vorschriften, Normen oder dergleichen ergeben, so hat der AN den AG hierauf hinzuweisen und eine Abstimmung mit ihm herbeizuführen.
2 Termine Die Terminplanung stellt die Basis für Kontrollmaßnahmen für die Gesamtprojektsteuerung dar.
Der Rahmenterminplan liegt der Ausschreibung bei.
Der AN hat sich an die Festlegungen für die Entwicklung von Terminplänen, die den Ablauf zur Planung und Realisierung des Projektes darstellen, zu halten. Die Terminplanung dient dem AG und dem AN als Überwachungssystem, das den jeweiligen aktuellen mit dem geplanten Fertigstellungsgrad vergleicht und somit auch das frühzeitige Erkennen von Abweichungen/Verzögerungen ermöglicht sowie ein rechtzeitiges und geeignetes Gegensteuern erlaubt.
Der AN hat bei seiner Terminplanung zu berücksichtigen, dass der AG am Standort ggf. die Realisierung mehrerer Lose koordiniert und durchführt und der AN als Teil hiervon sich entsprechend in die Gesamtsystematik eingliedern muss. Ein regelmäßiger Austausch zwischen AG und AN und eine entsprechende Zuarbeit durch den AN ist damit notwendig.
Der AN hat mit seinem Angebot ebenfalls einen Rahmenterminplan einzureichen. Dieser Terminplan des AN muss mindestens Angaben zur Auftragserteilung, Detailplanung, Beschaffung/Fertigung, Errichtung/Montage und Abnahme enthalten.
Für seinen Liefer- und Leistungsumfang übermittelt der AN im Rahmen der Werks- und Montageplanung auf Basis des Rahmenterminplans einen Detailterminplan, der alle für die Auftragsabwicklung wichtigen Einzelheiten
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enthalten muss. Dieser Detailterminplan ist innerhalb weiterer zehn Bankarbeitstage durch den AN mit dem AG abzustimmen, sodass nach diesem Zeitraum ein in Bezug auf Aufbau, Struktur und Inhalt abgestimmter Detailterminplan zur weiteren Pflege und Bearbeitung durch den AN vorliegt. Zeitliche Anpassungen erfolgen nicht mehr.
Im Detailterminplan wird der AN die einzelnen Planungsschritte unter Berücksichtigung der Prüfzeiten des AG darlegen. Bestellung, Transport, Fertigung, Factory Acceptance Test (FAT), Montageendkontrollen und Site Acceptance Test (SAT) von Bauteilen sind unter Berücksichtigung eventueller Unterlieferantenterminpläne detailliert aufzuführen, sodass es dem AG ermöglicht wird, in Abstimmung mit dem AN an den Fertigungsschritten teilzunehmen. Die Montageschritte sind inkl. Personaleinsatzplanung für die Umsetzung bis Montageende darzulegen.
Sämtliche Vertragstermine des AN sowie die Erstellung und Übergabe von Dokumentationsunterlagen (Enddokumentation) sind im Detailterminplan aufzuführen. Eventuelle, weitere Anforderungen und Darstellungsinhalte sind in Abstimmungsgesprächen mit dem AG zu klären.
Für eine schnelle Umsetzung des gesamten Projekts gibt es die Möglichkeit, verschiedene Arbeitsschritte parallel zu bearbeiten und vorzusehen. Der zwischen AG und AN abgestimmte Detailterminplan ist durch den AN kontinuierlich mit einem Soll-Ist-Vergleich mit besonderer Kennzeichnung des kritischen Pfads zu aktualisieren.
Für die Erstellung aller Terminpläne ist als Software MS Project zu verwenden. Der AN stellt die Pläne in einer weiterverarbeitungsfähigen MS Project-Datei und im Format *.pdf zur Verfügung.
Während der Vertragsabwicklung ist der Detailterminplan mindestens mit dem Projektfortschrittsbericht elektronisch in bearbeitbarem Format dem AG vorzulegen.
Ein Terminplan kann mehrere kritische Pfade enthalten, sodass eine Sortierung und Kenntlichmachung der Pfade erforderlich sind.
Während der Montage ist der Detailterminplan dem AG im 2-Wochen-Rhythmus aktualisiert vorzulegen.
Der AN hat dem AG über jede Abweichung von dem vertraglichen Terminplan unverzüglich schriftlich zu informieren. Bei Terminverzügen hat der AN den AG
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zeitnah über entsprechende Beschleunigungsmaßnahmen schriftlich zu informieren. Der AN verpflichtet sich, dem AG unaufgefordert auch bei bereits zu erwartenden Abweichungen zwischen dem Soll- und Ist-Terminplan, Maßnahmen zur Beschleunigung und Optimierung für eine Kompensation der Verlustzeiten aufzuzeigen.
Der AN stellt dem AG nach Aufforderung alle Unterauftragnehmer– und Lieferantenterminpläne mit Erläuterungen zur Verfügung.
3 Projektmanagement Allgemeine Festlegungen Der AG wird im Rahmen der Projektabwicklung die auftragsgerechte Erfüllung der Arbeiten durch den AN kontinuierlich überprüfen und begleitende Überwachungen und Prüfungen durchführen lassen.
Der AG behält sich vor, bei Bedarf eigene Sachverständige mit diesen Aufgaben zu betreuen.
Das Recht zur Überwachung und Prüfung beinhaltet alle Realisierungsphasen, wie Planung, Auslegung, Konstruktion, Herstellung und Fertigung, Bau und Montage, Kalt- und Warminbetriebnahme, Probebetrieb, Abnahme, Qualitätssicherung, Enddokumentation, Schulung, etc.
Planungsarbeiten Die Planung des AN umfasst alle zur Erfüllung des Liefer- und Leistungsumfangs erforderlichen Planungsleistungen auf Basis der zur Ausschreibung vorliegenden Planung und unter Berücksichtigung der Vorgaben aus dem Genehmigungsantrag. Zudem sind alle organisatorisch-administrativen Aufgaben für die bestimmungsgemäße Ausführung der Arbeiten, die erforderlich sind, um die Gesamtanlage gemäß Beauftragung zum vereinbarten Termin unter Beachtung aller Zwischentermine und Abhängigkeiten von der bestehenden Infrastruktur vom AN fertigzustellen.
Bei der Planung hat der AN die Einhaltung und Erfüllung aller Technischen Richtlinien und Standards gemäß Stand der Technik sowie aller sonstigen vertraglichen Vereinbarungen zu gewährleisten.
Der AN hat eine Kollisionsprüfung für seinen Leistungsumfang durchzuführen und mit anderen Projektbeteiligten regelmäßig im Gesamtmodell abzustimmen. Auftretende Kollisionen werden in gemeinsamer Abstimmung beseitigt.
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Vorlage von Planungsunterlagen beim AG Der AN übergibt die im Rahmen der Werk- und Montageplanung zu erstellende Dokumente dem AG frühzeitig zur Durchsicht und Freigabe.
Die Planungsergebnisse sind als Planungsunterlagen in Form von Zeichnungen, Schemata, Beschreibungen, Listen, Diagramme, technischen Berichten, Terminplänen, etc. durch den AN zu dokumentieren und den terminlichen Vereinbarungen frühzeitig zur Prüfung vorzulegen. Die Richtlinien und Vorgaben zur Nummerierung und Dokumentation sind zu beachten.
Die Planungsunterlagen einschließlich der von Nachunternehmern erstellten Planungsunterlagen sind vor Zusendung an den AG durch den AN zu prüfen und mit einem Prüfvermerk, der die Prüfung auf vertragsgemäße Ausführung bestätigt, zu versehen. Die Planungsunterlagen sind grundsätzlich nach jeder Änderung zu aktualisieren, mit einem Revisionsvermerk zu kennzeichnen und dem AG erneut zur Prüfung zuzusenden.
Alle beim AG zur Abstimmung einzureichenden Planungsunterlagen sind jeweils in der abgestimmten elektronischen Form vom AN zu liefern.
Für alle Unterlagen und Zeichnungen hat der AG das Recht, sich diese zur Prüfung und Genehmigung vorlegen zu lassen, wobei durch den AN eine Prüffrist von mindestens fünfzehn Arbeitstagen für alle Unterlagen und Zeichnungen zu berücksichtigen ist.
Von bereits genehmigten Ausführungsunterlagen darf nur mit schriftlicher Zustimmung des AG abgewichen werden.
Änderungen, die sich während der Arbeitsabläufe gegenüber den Ausführungsunterlagen ergeben, sind vom AN in Revisionspläne einzutragen. Die Änderungen sind eindeutig und deutlich lesbar einzutragen.
Bei Ausgabe von revidierten Zeichnungen und Dokumenten sind dadurch ungültig gewordene Unterlagen einzuziehen. Vor Abnahme der Anlage sind alle gefertigten Zeichnungssätze zu aktualisieren.
Projektfortschrittsberichte Der AN fertigt monatlich schriftliche Projektfortschrittsberichte an, die dem AG jeweils bis spätestens zum 10. jeden Monats für den vergangenen Monat unaufgefordert in digitaler Form vorzulegen sind. Der im Projektfortschrittsbericht abgedeckte Berichtzeitraum erstreckt sich jeweils immer über einen gesamten Monat, d. h. vom ersten bis zum letzten Tag
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eines Monats. Im Projektfortschrittsbericht wird der AN mindestens zu folgenden Kriterien schriftliche Ausführungen machen · die wesentlichen Aktivitäten, die während des Berichtszeitraums erfüllt oder begonnen wurden, · die wesentlichen Vorgänge, die für den folgenden Monat geplant sind und · die Beschreibung und Erläuterung problematischer Bereiche sowie deren Lösung und Lösungsansätze. Des Weiteren fügt der AN dem Projektfortschrittsbericht eine Kritische-Pfad-Analyse und eine Meilensteintrendanalyse (MTA) bei. Die Kritische-Pfad-Analyse besteht aus einem Terminplanauszug und einer Beschreibung.
Besprechungen und Besprechungsberichte Der AN ist verpflichtet, an allen erforderlichen Besprechungen und Abstimmungsgesprächen mit dem AG neben Fachpersonal auch durch den verantwortlichen Projektleiter oder seinen Vertreter vertreten zu sein. Der AG kann in begründeten Fällen die Teilnahme weiterer Fachingenieure fordern.
Die nachfolgenden Besprechungen werden mit Teilnahme des AN durchgeführt.
Statusgespräche: In Planungs-, Projekt- oder Baubesprechungen berichtet der AN über den Stand der Arbeiten und stimmt die weitere Vorgehensweise mit dem AG ab.
Fachgespräche: Sie dienen der technischen Lösungsfindung für alle technischen und vertraglichen Festlegungen, Varianten und Problemen mit dem AN.
Status- und Fachgespräche finden jeweils alle 2 Wochen statt, zeitlich um 1 Woche verschoben, sodass wöchentlich ein Gespräch stattfindet. Der Ort für die Besprechungen wird durch den AG festgelegt, bedarfsweise auf der Kläranlage Buchenhofen oder als Onlinemeeting.
Spätestens 2 Arbeitstage vor dem angesetzten Besprechungstermin legt die Bauüberwachung dem AG folgende Unterlagen und Angaben vor. Der AN arbeitet der Bauüberwachung hierbei unaufgefordert und fristgerecht zu.
· Liste der zu besprechenden Punkte · Liste der durchzusprechenden Unterlagen · Benennung des erwarteten Zeitbedarfs für die Besprechung · Benennung der Teilnehmer auf Seiten des AN Benennung der vom AG vorab zu klärenden Fragen
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· Terminplan · Kosten
Turnusmäßige Besprechungen finden ebenfalls während der Bau- und Montagezeit (mindestens 1 x wöchentlich) und der Inbetriebnahme (täglich) statt.
Das Besprechungsprotokoll einschließlich einer Liste offener Punkte wird im Rahmen der Besprechung von der Bauüberwachung des AG erstellt. Ein Ausdruck des Protokolls wird innerhalb einer Woche erstellt und elektronisch an die teilnehmenden Parteien zur Prüfung verteilt. Die Frist für Einsprüche beträgt eine Woche nach Verteilung des Protokollausdrucks. Das Besprechungsprotokoll muss mindestens folgende Angaben enthalten:
· Datum der Besprechung · Ort der Besprechung · Teilnehmerliste · Anlass · Besprochene Punkte
Beweissicherung: Vor Beginn der Montage sind ggf. durch einen externen Gutachter der Zustand der anliegenden Verkehrsflächen und sämtlicher Zufahrtswege sowie der Zustand der Schnittstellen an der Bestandsanlage mit dem AG festzustellen und mit einem Protokoll sowie Fotodokumentation festzuhalten. Der Gutachter wird durch den AG beauftragt.
Bau und Montage Der Bau und die Montage umfassen die Gesamtheit aller Arbeiten, die zur Errichtung der Anlage auf der Baustelle zu erledigen sind. Diese führt der AN für seinen Liefer- und Leistungsumfang in voller Eigenverantwortung in Abstimmung mit der Bauüberwachung des AG durch. Während der Montage- und auch späteren Inbetriebnahmephasen darf zu keinem Zeitpunkt die Betriebssicherheit angrenzender Anlagen gefährdet werden. Die im Bereich der Baustelle vorhandenen sowie angrenzenden Anlagen des AG sind während der gesamten Bau- und Montagezeit durch den AN sorgfältig zu schützen. Im Schadensfall ist der AG umgehend zu unterrichten und die Schäden sind umgehend zu beheben. Kosten für Schutzmaßnahmen und/oder Reparaturen trägt der AN.
Montage und Inbetriebnahme der Anlage haben derart zu erfolgen, dass Betriebsunterbrechungen angrenzender Betriebsanlagen vermieden werden.
Spätestens zwei Monate vor Bau- und Montagebeginn legt der AN dem AG ein Baustellenorganigramm und eine
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Personaleinsatzplanung des geplanten Baustellenpersonals über die gesamte Zeit der Bau- und Montagearbeiten bis zur Abnahme vor. Abweichungen von dieser Planung sind dem AG in Schriftform mitzuteilen.
Spätestens zwei Monate vor Bau- und Montagebeginn legt der AN dem AG einen detaillierten Bau- und Montageterminplan vor, deren Hauptvorgänge sich auch im Detailterminplan wiederfinden und mit diesem verknüpft sind.
Der Bau- und Montageterminplan soll detaillierte Informationen zum Bauteil und zur Montage der Anlagenteile geben. Der AN führt die gesamten Bau- und Montagearbeiten in Übereinstimmung mit dem jeweils aktuellen Terminplan aus. Abweichungen sind dem AG unmittelbar schriftlich mitzuteilen.
Vier Wochen vor Beginn der Arbeiten auf der Baustelle sind entsprechende Startgespräche zwischen AN und AG auf der Baustelle durchzuführen, deren Organisation der Bauüberwachung obliegt. Ziel ist es, dass die vertraglich spezifizierten Vorgaben für die Bau- und Montagetätigkeiten sowie Art und Umfang der Zeugnisbelegungen und der Bau- und Montagedokumentation umgesetzt werden. Die Ergebnisse der Startgespräche sind vom AN in einem Besprechungsbericht festzuhalten.
Der AN hat während der gesamten Baustellentätigkeit ein tägliches Baustellentagebuch zu führen und dem AG wöchentlich gesammelt vorzulegen. Die Bautageberichte erfassen kontinuierlich den Montagefortschritt, die Inbetriebnahme und den Probebetrieb und enden mit der Abnahme der Anlage. Vorkommnisse, die Änderungen des Kosten- und Terminplans des Bauvorhabens zur Folge haben, müssen gesondert dokumentiert werden und sind dem AG umgehend mitzuteilen.
Über Umbauarbeiten, Mängelbeseitigung oder Zusatzarbeiten durch den AN nach der Abnahme sind ebenfalls Bautageberichte zu erstellen.
Die Bauüberwachung des AG führt zusätzlich digitale Bauberichte über den Fortgang der Arbeiten (ausgeführte Arbeiten, Unterbrechungen, wichtige Anlieferungen, Vereinbarungen, usw.) und den Belegschaftsstand aller beteiligten Firmen sowie besondere Vorkommnisse.
Erforderliche Wintersicherungsmaßnahmen und Maßnahmen gegen Witterungseinflüsse sind im Liefer- und Leistungsumfang enthalten. Terminverzögerungen durch Witterungseinflüsse gehen zu Lasten des AN.
Der AN hat eine umfassende Fotodokumentation des Bau-
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und Montagefortschritts anzufertigen und dem AG jeweils im Rahmen der Baubesprechungen zur Verfügung zu stellen.
Koordination und Kooperationspflichten Der AN koordiniert und beaufsichtigt nachweislich alle zur termin-, funktions- und qualitätsgerechten Abwicklung der ihm beauftragten Leistungen erforderlichen Abstimmungen, Planungen, Bestellungen, Qualitätssicherungsmaßnahmen, Liefer-, Montageaktivitäten, Inbetriebnahme- und Probebetriebsaktivitäten mit seinen Nachunternehmern und mit Schnittstellen anderer Lose und der bestehenden Infrastruktur. Darüber hinaus koordiniert der AN Klärungen und Abnahmen mit Behörden, den beteiligten Firmen, dem AG und dessen Beauftragten. Der AN führt für seinen Liefer- und Leistungsumfang alle erforderlichen Abnahmen mit dem AG durch. Der AN verpflichtet sich über die gesamte Projektdauer zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den AN der anderen Lose und mit dem AG sowie den vom AG eingesetzten Vertretern. Dabei sind insbesondere Schnittstellen zwischen den Leistungen der AN der unterschiedlichen Lose und den Belangen der Aufrechterhaltung des Kläranlagenbetriebs während der Bauausführung abzustimmen und eng zu steuern.
Zahlungsplan Die Abrechnung erfolgt gemäß des beigelegten Zahlungsplans. Die für die Zahlung relevanten Meilensteine werden in einem Kick-Off-Meeting definiert.
4 Qualitätssicherung Allgemeines Der AN und seine Nachunternehmer müssen für die Qualitätssicherung in der Fertigung und auf der Baustelle ein Qualitätsmanagementsystem führen und nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert sein.
Der AN ist für die Planung, Durchführung, Bewertung, Protokollierung und die vollständige und richtige Zusammenstellung der Qualitätsnachweisdokumentation der durchgeführten Prüfungen verantwortlich. Dies gilt auch bei Vergabe von Prüfarbeiten an Nachunternehmer.
Qualitätssicherung in der Fertigung Rechtzeitig vor dem Fertigungsbeginn einzelner Anlagenteile ist ein Fertigungsstartgespräch zwischen AN und AG durchzuführen. Die Organisation obliegt dem AN. Die Termine sind durch den AN mit entsprechender Vorlaufzeit festzulegen. Die Bauüberwachung des AG protokolliert das Fertigungsstartgespräch. Der AN liefert hierfür die notwendige Zuarbeit.
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Ziele des Fertigungsstartgesprächs sind: · Prüfung auf Vollständigkeit und Freigabe aller technischen Unterlagen (Zeichnungen, Stücklisten, Spezifikationen) · Klärung offener technischer Fragen und Schnittstellen · Festlegung von Prüf- und Abnahmekriterien sowie relevanter Meilensteine · Abstimmung der Fertigungs-, Liefer- und Abnahmetermine · Identifikation und Bewertung möglicher Risiken im Fertigungsprozess.
Der AN ist verpflichtet, durch eine umfangreiche und lückenlose Qualitätsüberwachung die Qualität des Liefer- und Leistungsumfangs vor Anlieferung auf die Baustelle sicherzustellen.
Die Qualitäts- und Überwachungsanforderungen sind in Fertigungsplänen des AN umzusetzen, welche alle Qualitätskontrollaktivitäten, anzuwendende Abnahmekriterien und Art und Umfang der Dokumentation beinhalten müssen.
Qualitätssicherung auf der Baustelle Erforderliche Zertifizierungen, Zulassungen und Qualifikationen sind dem AG vor Beginn der Baustellentätigkeiten nachzuweisen.
Vor Montagebeginn ist ein QA/QC-Startgespräch auf der Baustelle durchzuführen. Die Organisation und Protokollierung obliegen der Bauüberwachung. Der AN arbeitet hierbei der Bauüberwachung zu. In Abstimmung mit dem AG kann das Gespräch zusammen mit dem Montagestartgespräch geführt werden.
Der AN stellt gegenüber dem AG sicher, dass die qualitätsrelevanten Verfahrensvorschriften, Verfahrensanweisungen, Herstellungsstandards, Baustellen-Qualitätspläne und Art und Umfang der Dokumentation den geltenden Normen und Vorschriften entsprechen. Der AG behält sich vor, diese zu prüfen.
Die Qualitäts- und Überwachungsanforderungen sind in Baustellen-Detailqualitätsplänen des AN umzusetzen, welche alle Qualitätskontrollaktivitäten, anzuwendende Abnahmekriterien und Art und Umfang der Dokumentation beinhalten muss.
Auf der Baustelle eingehende Hauptkomponenten sind mit zugehöriger Herstellnachweisdokumentation zu liefern. Bei fehlender bzw. unvollständiger Dokumentation kann keine Freigabe zur Montage durch den AG, Bauüberwachung und/oder seine Vertreter erfolgen. Die Teile sind zu sperren, eindeutig zu kennzeichnen und separat zu
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lagern, bis die entsprechende Nachweisdokumentation vorliegt.
5 Dokumentation Inhalt der Dokumentation Der Begriff Dokumentation umfasst sämtliche Unterlagen, die vom AN oder einem von ihm Beauftragten im Rahmen seiner Liefer- und Leistungserbringung erstellt werden. Die Anforderungen an die Dokumentation der "Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für Elektro-, MSR- und Leittechnik" sind einzuhalten. Die Dokumentation ist vollständig in deutscher Sprache zu erstellen. Dies gilt auch für Dokumente, die durch Subunternehmer des AN erstellt werden.
Die Dokumentation muss vor der Inbetriebnahme der Anlage zur Verfügung gestellt werden. Eventuelle Änderungen während der Inbetriebnahme sind nach der Abnahme in die Enddokumentation ("as-built") einzuarbeiten.
Kennzeichnung Die Kennzeichnung von allen technischen Unterlagen sowie die Kodierung des Schriftverkehrs ist von dem AN nach der Vorgabe des AG zu erstellen. Weitere Einzelheiten sind nach Beauftragung und vor Aufnahme der Planungsarbeiten zwischen AN und AG abzustimmen.
IT-Sicherheit Die gelieferten Dateien müssen grundsätzlich ohne Dokumenteinschränkungen sein und dürfen keinen Passwortschutz aufweisen, um sie elektronisch weiterverwenden zu können. Ferner sind sie vor ihrer Übergabe an den AG mit gängiger, leistungsstarker Software auf Viren und sonstige Schadsoftware zu überprüfen und nur bei Freiheit davon dem AG zu überlassen. Erhält der AG Daten auf einem Datenträger vom AN, ist auch dieser vor seiner Verwendung durch den AN auf Freiheit von Viren und sonstiger Schadsoftware zu überprüfen.
Formate Die vom AN bei der Erfüllung seiner Leistung zu verwendenden Schrift-, Zeichnungs- und EDV-Formate sind mit dem AG rechtzeitig abzustimmen. Der AN ist verpflichtet, für die Projektbearbeitung, Planung und Abwicklung ausschließlich marktgängige und bewährte Programme einzusetzen.
Während der Abwicklung des Projektes sind vom AN folgende Programme/Dateiformate zu verwenden und zu liefern: · Texte, Beschreibungen usw.: *.docx · Tabellen: *.xlsx
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· Datenbanken: *.mdb · Zeichnungen, Verfahrensfließbilder, Aufstellungspläne: *.dwg bzw. *.dxf und *.pdf · 3D-Modell: Originalformat und *.ifc · Informationen zu Objekten aus dem 3D-Modell als Excel-Export · Terminpläne: *.mpp · alle weiteren Dateien: .pdf.
Alle Dokumente im pdf-Format müssen durchsuchbar (Klartextsuche) sein.
Scans sind generell nicht zulässig. Falls solche vom AN vorgesehen werden, bedürfen sie vorher einer Genehmigung und Abstimmung mit dem AG.
Die Zeichnungsdokumentation ist als 2D- und 3D-Dokumentation zu erstellen. Sämtlicher Schriftverkehr ist vom AN mit einem vom AG vorgegebenen Nummerierungssystem zu versehen.
EU-Konformitätserklärung Der AN führt, sofern zutreffend, das entsprechende Konformitätsbewertungsverfahren für seinen Liefer- und Leistungsumfang durch und stellt die Konformität fest. Hierbei ist u. a. auch die Gültigkeit der neuen Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 ab dem 20.01.2027 zu beachten.
Der AN leistet Zuarbeit zur Risikobeurteilung für seinen Lieferumfang für die Konformitätserklärung der Gesamtanlage durch den AG.
Anlagenkennzeichnungssystem und Beschilderung Es ist das Anlagenkennzeichnungssystem AKZ und OKZ des AG zu verwenden. Ergänzungen dazu müssen mit dem AG vor der Verwendung abgestimmt werden. Dazu sind entsprechende Schilderlisten zu erstellen. Die anzuwendende Dokumentationsrichtlinie (AKZ und OKZ) liegt der Ausschreibung als Anlage bei.
Das abgestimmte Anlagenkennzeichnungssystem muss vom AN in allen Unterlagen durchgängig verwendet werden.
Die Kennzeichnung muss eine eindeutige Zuordnung der Komponenten erlauben.
Für die Ausführung von Kennzeichnungsschildern sind die Regelungen und Vorgaben des AG einzuhalten.
Es sind alle Anlagenkomponenten und –ausrüstungsteile (Apparate, Behälter, Aggregate, Armaturen, Messstellen, Rohrleitungen) zu beschildern inkl. CE-Kennzeichnung. Kräne und Hebezeuge benötigen jeweils ein
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Traglastschild.
Die Beschilderung muss mechanische Stabilität, thermische und chemische Beständigkeit sowie dauerhafte Lesbarkeit entsprechend den örtlichen Bedingungen aufweisen. Die Beschilderung muss von den Bedien- und Kontrollflächen aus erkennbar sein. Die Position muss so gewählt sein, dass die Beschilderung bei Wartungsarbeiten nicht beschädigt wird. Den rauen Umgebungsbedingungen mit z. T. hohen Temperaturen, Feuchtigkeit und Stößen bei Montagen ist Rechnung zu tragen.
Vorschläge für die Materialvorgaben sind vorab mit dem AG abzustimmen.
Schulungsunterlagen Die Schulungsunterlagen enthalten wichtige Auszüge aus dem Betriebshandbuch sowie alle für die Schulung benötigten zusätzlichen Unterlagen. Die Unterlagen sind mit dem AG abzusprechen und in einer für das zu schulende Betriebspersonal leicht verständlichen Form zu erstellen und zu erläutern. Ferner ist das Schulungsmaterial an die Zielgruppe anzupassen (Bediener, Mechaniker/Instandhalter, Elektriker). Details hierzu sind Position "Schulung des Betriebspersonals" zu entnehmen.
Urheberrecht Mit dem Tag der Abnahme geht das einfache und unbeschränkte Recht nach § 31 des Gesetzes über Urheberrechte und verwandte Schutzrechte (UrhG) auf den AG über, alle urheberrechtlich geschützten Werke, die die vertragliche Leistung verkörpern, selbst zu nutzen oder durch Dritte für den AG nutzen zu lassen.
Das Nutzungsrecht umfasst insbesondere die in § 15 UrhG aufgezählten Nutzungsarten sowie das Recht zur Bearbeitung. Der AN hat sicherzustellen, dass auch die Nutzungsrechte an Werken, deren Urheber Arbeitnehmer des AN oder sonstige Dritte sind, an den AG übertragen werden. Bei der Ausübung der genannten Nutzungsrechte wird der AG den Urheber benennen.
Der AN erkennt an, dass alle ihm vom AG übergebenen Unterlagen, wie Zeichnungen, Entwürfe, Herstellungsvorschriften, etc., die zur Angebotsabgabe oder zur Durchführung eines Auftrages überlassen wurden, urheberrechtlich geschützt sind und Eigentum des AG bleiben. Sie dürfen nicht für andere Zwecke verwendet und nur mit seiner ausdrücklichen Einwilligung vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden.
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Das ggf. aus dem Auftrag entwickelte Know-How darf nur nach Zustimmung und unter Beteiligung des AG verwertet werden. Veröffentlichungen, die die Vertragsanlage zum Inhalt haben, sind nur mit schriftlicher Zustimmung des AG zulässig. Zuvor genannte Regelungen gelten auch bei einer vorzeitigen Vertragsbeendigung.
6 Instandhaltungskonzept Mit der As-Built-Dokumentation ist dem AG durch den AN ein Instandhaltungskonzept für seinen Liefer- und Leistungsumfang zur Prüfung vorzulegen. Im Rahmen seiner Leistungserbringung wird der AN das dem Angebot zugrunde liegende Instandhaltungskonzept bei Bedarf oder auf Anforderung des AG konkretisieren und aktualisieren.
Das Konzept berücksichtigt alle durch den AN im Rahmen des Vertrages gelieferten Komponenten, an denen regelmäßig durch den AG Inspektionen und Wartungsarbeiten durchzuführen sind.
Hierzu erfasst der AN die von seinen Nachunternehmern vorzulegende Dokumentation hinsichtlich der notwendigen Instandhaltungsarbeiten ihres jeweiligen Lieferumfangs im Rahmen des Betriebes und vervollständigt sie durch Informationen hinsichtlich seines eigenen Lieferumfangs.
Der AN ist verantwortlich für die übersichtliche und vollständige Zusammenfassung aller für den kontinuierlichen Betrieb notwendigen Instandhaltungsarbeiten in tabellarischer Form unter Angabe der jeweiligen Inspektions- und Wartungsintervalle.
Das Konzept muss für den AG die Notwendigkeit zur Vorhaltung und den Umfang entsprechender Verschleiß- und Ersatzteile darlegen sowie den zu erwartenden monatlichen Arbeitsaufwand für das Betriebspersonal ausweisen. Aus dem Konzept muss auch der Bedarf und die Ausführung für temporäre Einbauteile (z. B. Steckscheiben, etc.) und Hebezeuge hervorgehen.
7 Schulung des Betriebspersonals Die vom AN durchzuführenden Schulungen haben die ausreichende Vermittlung und Unterweisung von theoretischen und praktischen Grundlagen und Zusammenhängen über Funktionen, Betriebsweisen sowie die erforderlichen und geplanten Wartungsarbeiten des gesamten Lieferumfanges an das Betriebs- und Wartungspersonal des AG (z. B. Bediener, Elektriker, Mechaniker und Instandhalter) zu umfassen. Das
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Schichtsystem des AG ist bei der Planung der Schulungen zu berücksichtigen.
Das Schulungsprogramm und die Schulungsunterlagen sind vor Schulung zu übermitteln. Die detaillierten Inhalte sind nach Fertigstellung des Engineerings zwischen dem AN und dem AG abzustimmen. Der AN übergibt nach Abschluss seines Engineerings dem AG eine Auflistung von externen Schulungen des Betreiberpersonals als Empfehlung, welche er nach Abschluss seiner Anlagenplanung als Grundlage/Vorbereitung für die später von ihm durchzuführenden Schulungen und Unterweisungen als sinnvoll/notwendig erachtet.
Die Schulungen und Unterweisungen des Personals des AG hat in deutscher Sprache und unter Berücksichtigung der vorhandenen technischen Kenntnisse beim zu schulenden Betriebspersonal zu erfolgen. Die Schulungsunterlagen sind ausschließlich in deutscher Sprache bereitzustellen.
Bei diesen Schulungen ist die Funktionsweise der Gesamtanlage detailliert zu erläutern. Es sind alle für die Gesamtanlage erforderlichen Dienst-, Betriebs- und Instandhaltungs anweisungen (An- und Abfahren, Normalbetrieb, Sonderfälle, Störungen, Wartung, etc.) sowie alle relevanten Gefährd ungsbeurteilungen, usw. zu schulen. Die Mitarbeiter der Instandhaltung und Elektrotechnik sind ggf. gesondert einzuweisen.
Der Schulungsbeginn ist in vorheriger Abstimmung mit dem AG festzulegen. Zu Schulungsbeginn muss die vom AN zu erstellende vorläufige Dokumentation (Betriebshandbuch, Instandhaltungsanweisungen, Gefährdungsbeurteilungen, etc.) in ausreichender Anzahl vorliegen. Die erforderlichen Räumlichkeiten und die erforderliche technische Ausstattung für die Schulung werden durch den AG zur Verfügung gestellt. Die erforderliche technische Ausstattung ist vorab mit dem AG abzustimmen.
Die Schulungen sind in gemeinsam unterzeichneten Protokollen zu dokumentieren.
Der AN übergibt dem AG nach Abschluss der Schulungen einen Abschlussbericht, der bestätigt, dass das geschulte Personal befähigt ist, die Anlage selbständig zu betreiben und die durch das Betriebspersonal eigenverantwortlich durchzuführenden Instandhaltungsarbeiten an der Anlage gefahrlos durchführen zu können. Des Weiteren ist der Verlauf der Schulungen und die Darstellung weiterer Maßnahmen zu beschreiben. Die Teilnehmerlisten sind dem Abschlussbericht beizufügen.
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Die Schulungsunterlagen haben u. a. mindestens zu beinhalten: · Funktionsbeschreibung der verfahrenstechnischen Abläufe, falls zutreffend · R&I-Fließbilder, falls zutreffend · Bedienungsanleitungen der einzelnen Baugruppen und der Gesamtanlage, · Auflistung und Beschreibung der notwendigen Bedien- und Kontrolltätigkeiten, · Auflistung und Beschreibung der notwendigen Instandhaltungstätigkeiten (Inspektion, Wartung, Instandsetzung), · Mess- und Grenzwertlisten, falls zutreffend · Fehlerbeschreibung und Gegenmaßnahmen.
8 Sicherheit auf der Baustelle Geltungsbereich Diese Richtlinie gilt für die Baustellensicherheit und die Sicherheit beim Bau und der Montage als Ergänzung zu den örtlichen Gesetzen und Vorschriften. Verantwortlich für die Sicherheit auf der Baustelle ist im Rahmen seiner Bauherrenfunktion der AG bzw. dessen Bauüberwachung und deren Beauftragter. Deren mündlichen und schriftlichen Weisungen zum Verhalten des Baustellenpersonals bzw. zur Durchführung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen ist Folge zu leisten.
Baustellensicherheit Vor Aufnahme der Bau- und Montagearbeiten sind vom AG in Zusammenarbeit mit dem AN und dem SiGeKo Maßnahmen zur Baustellensicherheit zu erarbeiten bzw. festzulegen, die folgende Schwerpunkte berücksichtigen: · Örtliche Sicherheitsvorschriften · Sicherheitsvorschriften des AG · Verantwortungsbereiche · Sicherung der Baustelle · Bewachung, Ein- und Ausgangskontrolle · Rettungswege und Notausgänge · Vorgehensweise bei Noträumungen · Ausgabe von Genehmigungen zum Gebrauch von offenem Feuer · Feueralarm und Brandmeldung · Ausgabe von Genehmigungen für Arbeiten unter außergewöhnlichen Bedingungen · Rauchverbote · Geschwindigkeitsbegrenzungen und Parkeinrichtungen · Sanitäre Einrichtungen · Lagerung, Trennung und Beseitigung von Müll, Abfällen, Aushub, etc. · Erste Hilfe, Ärztliche Versorgung und Krankentransport
Vereinbarungen für die Mithilfe örtlicher Stellen
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müssen bei Bedarf getroffen werden mit: · Leitstelle der Polizei · Feuerwehr · Krankenhäusern
Sicherheit bei Bau und Montage Die Verantwortung für die Unfallverhütung und den Arbeitsschutz obliegt den einzelnen Bau- und Montageunternehmen. Bei der Planung ihrer Aufgaben muss u.a. folgendes berücksichtigt werden: · Gesetzliche Forderungen · Technische Regeln für Betriebssicherheit · Technische Regeln für Gefahrstoffe · DIN EN ISO 45001 · Forderungen des AG (z.B. An- und Abmeldung bei Zutritt oder Verlassen der Baustelle) · Baustellenbedingungen · Besondere Gefahren · Anzahl der Personen auf der Baustelle · Ausbildung des Personals · Sprachlich bedingte Verständigungsschwierigkeiten
Das Aufsichtspersonal des AN hat ständig die Maßnahmen für die Sicherheit beim Bau und der Montage zu überprüfen und ggf. nachbessern zu lassen. Wie bereits erwähnt, ist den Anforderungen des SiGeKo ebenfalls Folge zu leisten.
Folgende Punkte sind bei der Aufsichtsarbeit wesentlich (diese Liste ist jedoch nicht abschließend): Mögliche Gefahren und Vorgehensweisen, die vor Beginn eines Arbeitsvorgangs in Betracht gezogen und ggf. in die Gefährdungsbeurteilung mit aufgenommen werden müssen · Zweckmäßigkeit der Anordnung von temporären Einrichtungen (z.B. Leichtbauhallen, Container) · Ordnung auf der Baustelle und Arbeitsplätzen · Einsatz geeigneter Werkzeuge und Ausrüstungen für eine sichere und einwandfreie Durchführung der Arbeiten · Lagermengen von Gefahrstoffen · Sind ausreichend Kräne, Hebezeuge, Gerüste und Hilfseinrichtungen vorhanden · Verkehr auf der Baustelle · Erforderliche persönliche Schutzausrüstung (PSA) und in einwandfreiem Zustand
Das Personal des AN und seiner Nachunternehmer ist so einzuweisen, dass es in der Lage ist, tatsächliche und mögliche Gefahren zu erkennen und Geräte und Werkzeuge so einzusetzen, dass das Risiko, sich selbst oder andere zu verletzen, minimiert wird. Der AN hat dafür Sorge zu tragen, dass bei Bedarf auch ein oder mehrere Dolmetscher während der Arbeitszeit die Baustelle betreuen. Personen, die in einem Notfall bestimmte
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Aufgaben übernehmen sollen, sind regelmäßig zu schulen und über mögliche Neuerungen zu informieren.
Untersuchung und Meldung von Unfällen Der SiGeKo ist bei Unfällen sofort zu informieren. Außer Erste-Hilfe-Leistungen dürfen keine Veränderungen am Unfallort vorgenommen werden, es sei denn, sie dienen der Abwendung weiteren Schadens bzw. Gefahren.
Die Erfordernisse der Unfallmeldung bei Personenschäden und der Schadensmeldungen für Behörden, Versicherungen und Berufsgenossenschaften sind zu beachten. Berechtigte Ansprüche gegen verantwortliche Dritte sind unverzüglich geltend zu machen.
- Baustelleneinrichtung
03.01. Baustelleneinrichtung
Information zur Baustelleneinrichtung Hinweise in der Baubeschreibung sind zu beachten.
Schwenkbereiche und Windsicherung der Kräne ist zu beachten.
Sämtlicher Strombedarf muss durch Dieselaggregat gedeckt werden. Autarke Versorgung.
Beheizung der Container durch Gas.
03.01.1 Baustelleneinrichtung vollumfänglich Einrichtung/Abbau und betreiben
Baustelleneinrichtung (BE) für die Nutzung durch den AN , vollumfänglich nach einschlägigen Vorschriften und Richtlinien (u.a. ASR und ArbSchG).
Erstellung eines Baustelleneinrichtungsplanes. Dieser ist mit dem AG abzusprechen und von diesem freizugeben. Die Baustelleneinrichtung umfasst die Gesamtheit der im Bereich der Baustelle erforderlichen Produktions-, Transport-, und Arbeitsstätten notwendigen Maßnahmen, Geräte, Maschinen und Einrichtungen.
Geräte, Werkzeuge und sonstige Betriebsmittel, die zur vertragsgemäßen Durchführung der Bauleistungen erforderlich sind, auf die Baustelle bringen, bereitstellen und betriebsfertig aufstellen, einschließlich der dafür notwendigen Arbeiten.
Sämtliche Geräte und Anlagen müssen gekennzeichnet sein um ein Verwechslung mit anderen Losnehmern zu vermeiden.
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Die elektrische Energieversorgung für die Ausführung der Leistungen wird nicht vom Auftraggeber bereitgestellt. Der Auftragnehmer ist eigenverantwortlich für die Bereitstellung, Herstellung und den Betrieb der erforderlichen Baustromversorgung inklusive aller notwendigen Anschlüsse, Verteilungen, Absicherungen sowie der laufenden Unterhaltung zuständig.
Die erforderlichen festen Anlagen herstellen. Baubüros, Toiletten/Sanitäranlagen einschl. mobiler Toiletten im Baufeld, Unterkünfte, Werkstätten, Lagerschuppen und dgl. antransportieren, aufbauen, einrichten und vorhalten.
Wasseranschluss für die Baustelleneinrichtung und die Baustelle selbst ab Übergabepunkten herstellen und im Baufeld verteilen. Wasser wird vom AN ohne Verrechnung gestellt, die Entsorgung des Abwassers (Absaugen der Fäkalientanks) erfolgt kostenfrei über den Betrieb der Kläranlage Buchenhofen. Hinweis: Es sind generell Fäkalientanks einzusetzen.
Leistungsbestandteile Personal u. a.
· Projekt- und Bauleitung · Ggf. kaufmännisches Baustellenpersonal · Poliere · Alle übrigen Personalkosten der Baustellengemeinkosten
Der AN hat den verantwortlichen Bauleiter und den Polier des AN schriftlich zu benennen. Ein evtl. Wechsel ist unverzüglich anzuzeigen und bedarf der Genehmigung des AG. Der AN hat eine Notfallrufnummer (z. B. Handy) für die Zeiten der Baustellenruhe (z. B. nachts, an Wochenenden, Feiertagen etc.) zu benennen zur ständigen Erreichbarkeit.
Übersicht und Zuordnung der zur Verfügung stehenden Flächen sind im BE-Flächenplan dargestellt:
Baustelleneinrichtungskonzept 1480068-05-L-004
Alle zur vollständigen Leistungserbringung erforderlichen Nebenleistungen, Abstimmungen und Genehmigungen sind mit der Pauschale abgegolten
Betrieb und Vorhaltung für die gesamte Bauzeit gem. Rahmenterminplan (21 Wochen)
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1 psch EUR______________ EUR ____________
03.01.2 Baustelleneinrichtung verlängert vorhalten
Baustelleneinrichtung der Vorposition des AN für Stillstände aufgrund von vom AN nicht zu vertretenden Umständen über die Vertragsbauzeit hinaus vorhalten. Abrechnung je Woche.
Bedarfsposition 1 Wo EUR______________ nur Einheitspreis
03.01.3 Stromversorgung Aufbau, Vorhaltung, Abbau
Die für die Ausführung der Leistungen erforderliche elektrische Energie wird vom Auftraggeber nicht zur Verfügung gestellt. Der Auftragnehmer hat für dieses Los die vollständige Verantwortung für die Bereitstellung, Errichtung und den Betrieb der Baustromversorgung zu übernehmen. Dies umfasst insbesondere die Planung, Lieferung und Installation sämtlicher notwendiger Anschlüsse, Leitungen, Verteileranlagen und Schutzeinrichtungen sowie deren ordnungsgemäße Absicherung. Die Baustromversorgung ist unter Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften, Unfallverhütungsvorschriften sowie der anerkannten Regeln der Technik herzustellen, zu betreiben und zu unterhalten. Hierzu zählen insbesondere:
DIN VDE 0100 (Errichten von Niederspannungsanlagen), DIN VDE 0105-100 (Betrieb von elektrischen Anlagen), DIN VDE 0701-0702 (Wiederholungsprüfungen elektrischer Betriebsmittel), DGUV Vorschrift 3 (Elektrische Anlagen und Betriebsmittel), DGUV Information 203-006 (Auswahl und Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Baustellen) sowie DIN VDE 0100-704 (Baustellen).
Alle nötigen Betriebsstoffe sind in dieser Position einzukalkulieren.
Darüber hinaus obliegt dem Auftragnehmer die regelmäßige Prüfung, Wartung und Instandhaltung der
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gesamten Baustromversorgung sowie die Sicherstellung der jederzeitigen Betriebssicherheit über die Dauer der Leistungsausführung.
Betrieb und Vorhaltung für die gesamte Bauzeit gem. Rahmenterminplan (21 Wochen)
1 psch EUR______________ EUR ____________
03.01.4 Stromversorgung verlängert vorhalten
Stromversorgung der Vorposition des AN für Stillstände aufgrund von vom AN nicht zu vertretenden Umständen über die Vertragsbauzeit hinaus vorhalten. Abrechnung je Woche.
Bedarfsposition 1 Wo EUR______________ nur Einheitspreis
Gesamtsumme Titel 03.01 Baustelleneinrichtung EUR __________...
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03.02. Parkfläche / Shuttleservice
Hinweis zu Parkmöglichkeiten Keine Parkmöglichkeit für private und Firmenfahrzeuge auf der Baustelle oder anliegenden Kläranlage.
Anliefer- und Werksverkehr frei.
03.02.1 Anmietung einer Parkfläche
Anmietung einer Parkfläche für die eigenen Mitarbeiter.
Dauer 21 Wochen
1 psch EUR______________ EUR ____________
03.02.2 Vorhalten der Parkfläche
Vorhalten der Parkfläche
Bedarfsposition 1 Wo EUR______________ nur Einheitspreis
03.02.3 Shuttleservice Parkplatz - Baustelle
Shuttle-Service für die Mitarbeiter von angemieteten Parkplatz und Baustelle.
Entfernung bis zu 4 km
Vorhaltedauer 21 Wochen
1 psch EUR______________ EUR ____________
03.02.4 Shuttleservice Parkplatz - Baustelle
Shuttleservice Parkplatz - Baustelle
Bedarfsposition 1 Wo EUR______________ nur Einheitspreis
Gesamtsumme Titel 03.02 Parkfläche / Shuttleservice EUR __________...
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Gesamtsumme Gewerk 03 Baustelleneinrichtung EUR __________...
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- EMSR
04.01. Vorbemerkungen
- Allgemeine Projektbeschreibung
Hinweise zum Leistungsverzeichnis Das Leistungsverzeichnis ist gegliedert in
Gewerk 2 Ziffern (bspw. 04.) Titel 2 Ziffern (bspw. 04.03.) Positionen 2 Ziffern (bspw. 04.03.01)
Die Leistungen sind unter der Position kostenmäßig zu beziffern.
Dieser Angebotspreis muss neben der positionsbezogenen Spezifikation die Vorbemerkungen zu den Positionen und Titeln sowie die nachfolgend unter Lieferumfang beschriebenen Leistungen berücksichtigen.
Beschreibung der Maßnahme Im Wesentlichen sind im vorliegenden Leistungsverzeichnis folgende Leistungen enthalten:
MS-Schaltanlage: Neubau MS-Schaltanlage mit 12 Feldern · 10kV/1250A ;Luftisoliert · Druckentlastung über Druckentlastungskanal
Transformator: Neubau 2 Trafos; · 10/0,4 kV; 400 kVA; Dyn5 · Trockentrafo
Niederspannungshauptverteilung: Neubau NSHV 9 Felder · 400/ 230V; 3~PE/N; 1250 A
Doppelboden im MS-Raum und NSHV-Raum
19" EDV-Schrank Installation eines 19" 42HE Netzwerkschrankes
Kabelbahnen Installation von Kabelrinnen im Doppelboden und kabelleitern an den Wänden. Auf den Weg der Kabelrinnen wird ein Kupferseil mitverlegt.
Automatisierung, Fernwirk- und Netzwerktechnik:
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Alle Schaltanlagen sind mit abgesetzten Profinet Baugruppen an die übergeordnete Steuerung anzubinden.
Integration in das Leit- und Automatisierungssystem des Wupperverbands
Im Zuge gesonderter Maßnahmen werden folgende Leistungen in der WSW-Übergabestation durchgeführt:
· Verlegung Mittelspannungskabel zur MS-Schaltanlage und Anschluss an Mittelspannungschaltanlage durch die WSW Netz GmbH · Erstellung des Blitzschutzes und der Erdungsanlage im Außenbereich durch Los 1 · Installation Haustechnik durch Los 5 · Installation Brandmeldeanlage, Einbruchmeldeanlage und Zutrittskontrolle durch Los 5
- Planunterlagen Folgende Planunterlagen und Dokumente liegen dem Leistungsverzeichnis bei:
1.) Lageplan Zeichnungs-Nr.:1480068-05-L-001
2.) Lageplan - Baustelleneinrichtungskonzept Zeichnungs-Nr.:1480068-05-L-004
3.) MS-Energieversorgung Zeichnungs-Nr.:1480068-05-E-001
4.) NS-Energieversorgung Zeichnungs-Nr.: 1480068-05-E-002
6.) Installation WSW Übergabestation Zeichnungs-Nr.: 1480068-05-E-010
7.) Kabelbahnen WSW-Übergabestation Zeichnungs-Nr.: 1480068-05-E-012
8.) Erdung und Potentialausgleich WSW Übergabestationstation Zeichnungs-Nr.: 1480068-05-E-006
9.) Lageplan Energie- und Netzwerkverkabelung Zeichnungs-Nr.: 1480068-05-E-018
10.) Konfigurator Prozessleittechnik Zeichnungs-Nr.: 1480068-05-E-005
11.) Bauzeitenplan Los 2
12.) ZTV-EMSRL-R2.07 Buchenhofen Stand: 01.08.2025
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13.) Projektierungsrichtlinie Planung und Ausführung Leit_Automatisierungstechnik _ver 1.5.5
14.)WSW-Netz_S-384_Anforderungen_an_die_fernwirktechnis che_Anbindung_von_Kundenanlagen
15.) WSW-Netz-S-179_TAB_Mittelspannungsnetz
16.) WSW-Netz-SG-155_Mindestanforderungen
17.) 1480068_Kabelliste Los 2
18.) 1480068_MÜ_KA_BU_AKZ_OKZ
19.) 1480068_Schnittstellenliste MÜ-MÜ
20.) 1480068_Schnittstellenliste MÜ-extern
21.) 1480068-05-E-021 Schnittstellenschema
- Bauzeitenplan und Baukonzept Mit der Erstellung der Werks- und Montagepläne ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen. Der terminliche Ablauf ist mit dem durch den AG beauftragten Bauüberwacher abzustimmen.
Die Erstellung und Fortschreibung des Bauzeitenplanes gehört zu den vertraglichen Leistungen des AN.
Liefergrenzen, Lieferumfang Es wird jedem Bieter empfohlen, sich vor Abgabe des Angebotes vor Ort über die örtlichen Gegebenheiten ausreichend zu informieren.
Termine für eine Ortsbegehung erfolgen über die Vergabestelle
In den einzelnen Positionen sind sämtliche, für die vollständige Ausführung der geforderten Leistungen, notwendigen Arbeiten mit allen Nebenleistungen, den erforderlichen Materialien und Hilfmaterialien und Nebenkosten einzukalkulieren.
Die Vorbemerkungen enthalten Hinweise, die wegen der Allgemeingültigkeit nicht bei den Einzelbeschreibungen in den Spezifikationen wiederholt werden, jedoch bei der Kalkulation zu berücksichtigen sind. Aus Gründen der Vereinfachung wird bei den einzelnen Positionstexten auf alle selbstverständlichen Ausdrücke, wie z. B. liefern, verlegen, betriebsfertig montieren, anschließen etc. weitgehend verzichtet.
Soweit über die Ausführung der Lieferungen und Leistungen Angaben in Zeichnungen, aber nicht in
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Spezifikationen oder Texten enthalten sind oder umgekehrt, gelten sie als in den jeweils anderen Vertragsunterlagen ebenfalls enthalten. Widersprüche innerhalb der Vertragsunterlagen hat der AN dem AG unverzüglich zur Entscheidung vorzulegen. Nichtbefolgung geht zu Lasten des AN.
Lieferungen und Leistungen sind einschl. aller zur Montage und Demontage erforderlichen Vorrichtungen sowie des gesamten Zubehörs zu erbringen, das für einen ordnungsgemäßen und sicheren Dauerbetrieb sowie für eine einwandfreie Wartung und Reparatur benötigt wird.
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
- CE-Kennzeichnung und Konformitätserklärung Mit der Annahme des Auftrages verpflichtet sich der Auftragnehmer, bei der Ausführung des Auftrages die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen, entsprechend der Maschinen-Richtlinie 2006/42 EG nebst Änderungsrichtlinien, sowie der EMV-Richtlinie 2014/30/EU nebst Nachträgen und der Niederspannungs-Richtlinie 2014/35/EU nebst Nachträgen, die staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, insbesondere das Gerätesicherheitsgesetz sowie die auf diesem Gesetz beruhenden Rechtsverordnungen, die einschlägigen zu diesem Zeitpunkt gültigen Unfallverhütungsvorschriften und im übrigen die allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln zu beachten. Diese Verpflichtung ist Teil des Vertrages. Werden diese Regeln und Vorschriften nicht beachtet, so gilt der Vertrag als nicht erfüllt. Schadensersatzansprüche wegen sich daraus ergebender Folgen bleiben vorbehalten.
Entsprechend den vorgenannten Richtlinien 2006/42/EG, 2014/30/EU und 2014/35/EU sind alle relevanten Produkte mit einer CE-Kennzeichnung und Konformitätserklärung zu liefern.
- Verpackung, Versand, Lieferung Zu den vertraglichen Leistungen des Auftragnehmers gehören die Anlieferung des gesamten Lieferumfanges frei Verwendungsstelle einschl. Verpackung, Transportversicherung, Abladen und Einbringen in das Bauwerk, den Abtransport von Verpackungs- und Verbrauchsmaterial sowie von Baustellenabfällen, dieses gilt auch für Zwischenlagerungen. Die Ladung ist auch beim Transport innerhalb des Betriebsgeländes ordnungsgemäß zu sichern.
Er hat sich mit der örtlichen Bauleitung über die Anlieferungstermine und die Reihenfolge der Sendungen zu verständigen. Lieferteile sind so zu verpacken und
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zu versenden, dass sie in einwandfreiem Zustand auf der Baustelle eintreffen. Eventuell entstandene Transport-, Lager- oder sonstige Schäden sind vor der vorläufigen Übernahme zu Lasten des Auftragnehmers fachgerecht zu beheben.
Alle gelieferten Anlagenteile, die während der Bauphase durch direkte äußere Einwirkungen (wie z.B. Verschmutzung, Witterungseinflüsse usw.) Schaden nehmen können, sind bis zur endgültigen Abnahme durch geeignete Maßnahmen zu schützen.
- Montage Die Beschaffung des für die Montage erforderlichen Materials und Werkzeuges gehört, sofern in der Leistungsbeschreibung nichts anderes gefordert ist, zu den vertraglich vereinbarten Leistungen des Auftragnehmers.
Beim Betreten der Baustelle haben sich alle Personen des Auftragnehmers beim örtlichen Bauleiter bzw. dessen Beauftragten zu melden. Montagebeginn und -ende sowie länger als zwei Tage andauernde Arbeitsunterbrechungen sind dem Bauleiter bzw. dessen Beauftragten anzukündigen.
-
ZTV Buchenhofen Bei der Kalkulation und der späteren Umsetzung der Maßnahmen sind die ZTV des Wupperverbands (WV) zu beachten. Sollten zwischen dem EMA-Standard des WV und dem vorliegenden Leistungsverzeichnis Widersprüche vorhanden sein, gilt folgende Reihenfolge zur Beachtung:
-
Leistungsverzeichnis
-
ZTV-EMSRL-R.207 Stand 01.08.2025
-
TAB der WSW Netze
Der Rest des LV bzw. der ZTV behält weiterhin seine Gültigkeit.
Arbeits- und Gesundheitsschutz Bei allen Arbeiten sind die Schutzvorschriften für die Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes einzuhalten. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, nur geeignetes, ausreichend qualifiziertes und unterwiesenes Personal unter Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften sowie einschlägiger, tariflicher und sonstiger Vorschriften einzusetzen. Es ist dem Auftraggeber eine Liste des eingesetzten Personals mit Qualifikationsnachweis vorzulegen. Dies beinhaltet auch das Personal des Nachunternehmers
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Zur Beachtung vor Arbeitsbeginn:
Gefährdungsbeurteilung Erstellung und Übergabe einer Gefährdungsbeurteilung des eingesetzten Personals an den AG.
Einweisung Die Einweisung des eingesetzten Personals hat entsprechend der Gefährdungsbeurteilung zu erfolgen.
Der AN verpflichtet sich, nur Nachunternehmer einzusetzen, deren Mitarbeiter ebenfalls den vorgenannten Anforderungen entsprechen, und ebenfalls die entsprechenden Arbeits- und Gesundheitsschutzvorschriften einhalten. Hierüber ist eine schriftliche Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer vom Auftraggeber vor Arbeitsantritt zu übergeben.
Die Kosten für den Arbeits- und Gesundheitsschutz · Umsetzung, wie zuvor beschrieben · Vorhaltung der Schutzausrüstung mit den Geräten, die für das sichere Arbeiten erforderlich sind · Eigenkontrolle über die Einhaltung der erf. Maßnahmen · sind in den Einheitspreisen mit einzukalkulieren.
Hinweise zu den angegebenen Leitfabrikaten: Der Wupperverband betreibt auf dem Gelände mehrere räumlich getrennte Infrastrukturanlagen. Der WV rüstet diese versorgungsrelevanten Anlagen mit einem einheitlichen technischen Standard (WV-Standard) aus, um die Betriebs-, Wartungs- und Schulungskosten für diese Anlagen zu reduzieren und die Sicherheit der Anlagen im möglichen Höchstmaß zu gewährleisten.
Um die Umsetzung des WV-Standards sicherzustellen, werden Leitfabrikate in einer separaten Anlage aufgelistet.
04.02. Allgemeine Leistungen
Dokumentation
Erstellung der Dokumentation Die Erstellung der Dokumentation für die Bereiche E- und MSR-Technik erfolgt nach den Spezifikationen, Anforderungen sowie den Dokumentationsrichtlinien des AG. Folgende Dokumente sind in ihrer aktuellsten Fassung zu berücksichtigen:
· ZTV_EMSRL_R2.07
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· EMSR- Kennzeichnungsstandard · DIN VDE 0100-Reihe · DIN EN 61082 · VDE-AR-N 4110 · VDE 0040-3
Die genauen Spezifikationen und Anforderungen an die Erstellung und Übergabe der Dokumentation ist den Fachnormen zu entnehmen. Die wesentlichen Punkte der Spezifikationen und Anforderungen an die Dokumen- tationsunterlagen werden im Folgenden dargelegt.
Nach Auftragsvergabe erfolgt ein Gespräch zwischen AN und AG, bei dem der Aufbau und die Struktur (u.a. HTML-Struktur/ Baumstruktur) der Dokumentation festgelegt und erläutert wird.
Die Nutzungsrechte für alle Dokumente (Papier und Dateien) gehen an den AG über.
Die Dokumentation ist individuell und abgestimmt auf die Anlage zu erstellen. Kopien von allgemeingültigen Produktkatalogen werden nicht akzeptiert.
Sämtliche Dokumente sind in deutscher Sprache beizufügen.
Die Abnahme der Dokumentation kann erst nach Übergabe des vollständigen Prüfexemplars erfolgen. Die Dokumentation wird erst dann als erbracht betrachtet, wenn das Prüfexemplar vom AG auf Vollständigkeit geprüft und übernommen wurde.
Die Prüfdauer für die Unterlagen durch den AG ist im Rahmen der Abstimmung des Terminplanes mit dem AG festzulegen.
Technische Unterlagen Zu liefernde technische Unterlagen Der Auftragnehmer hat die nachfolgend aufgeführten technischen Unterlagen zu den entsprechenden Projektphasen zu erarbeiten und zu liefern. In ihrer Gesamtheit betrachtet, ergeben sie, nach Beendigung des Probebetriebes und in revidierter Form, die Dokumentation der Anlage.
Die technische Dokumentation umfasst die zu liefernden Listen, Beschreibungen, Berechnungen und Zeichnungen von den Angebotsunterlagen bis zu den Bestandsunterlagen. Es wird wie folgt unterschieden:
a. Unterlagen zum Angebot b. Unterlagen 4 Wochen nach Auftragsvergabe (bis Montagebeginn)
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c. Unterlagen zur Inbetriebnahme d. revidierte Betriebsunterlagen
Bei der Bearbeitung der technischen Unterlagen sind die vorhandenen Zeichnungen, Schemata und Listen mit der betroffenen Bereiche einzubeziehen und dem neuen Stand anzupassen.
Unterlagen zum Angebot Das Angebot ist so auszuarbeiten, dass eine ausreichende Prüfung und Beurteilung des Lieferumfanges und der Wirtschaftlichkeit ermöglicht wird. Deshalb ist das LV an den gekennzeichneten Freistellen vollständig ausgefüllt einzureichen.
Unterlagen 4 Wochen nach Auftragserteilung Vier Wochen nach Auftragserteilung sind folgende Unterlagen in 2-facher Ausfertigung bei dem Auftraggeber zur Information einzureichen:
-
Technische Vorgaben für Bauteile und Fundamente: · Lastenangaben nach Lage und Größe · Sonderkonstruktionen von Fundamenten aus der Sicht des AN · Bereitstellungsflächen für Montage und deren Belastung · Angaben über Art, Lage und Größe von Medienanschlüssen · Besondere Anforderungen an die Medienversorgung · Angabe der Kabelquerschnitte für Antriebe und Messungen
-
E-technische Unterlagen: · Zeichnungsverzeichnis · Musterschaltpläne (Typical) · Aufbauplan (Anordnung der Geräte mit Gerätekurzzeichen innerhalb der Verteiler- und Schaltanlagen) · Kabeltrassenplan, Installationsplan für Hauptkabelwege in Gebäuden, Fundamenten, Kanälen und Erdreich, etc. · vervollständigte Messstellen- und Verbraucherlisten
Die Prüfung der bauseits erstellten Planunterlagen auf die Belange des Auftragnehmers (z. B. Einbaumaße von Schalplänen) ist Bestandteil des Auftrages.
Montageterminplan Vor Beginn der Montagearbeiten ist ein detaillierter Montageterminplan mit Ausweisung der Einzelbaumaßnahmen und Angabe von Stillstandszeiten vorzulegen. Weiterhin sind Angaben zu den Lieferzeiten, insbesondere von
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Komponenten mit langen Lieferzeiten in den Terminplan einzufügen.
Der Plan ist auf Basis des dem LV beiliegenden Rahmenterminplans zu erstellen und mit den Ausrüstern der übrigen Lose und der AG/ dem Planer abzustimmen.
Dokumentation Werk- und Montageplanung Diese Dokumentation muss vor dem Beginn der Ausführung (vor der ersten Lieferung) dem Auftraggeber in 2 Ausfertigungen übergeben werden. Hierbei kommen Grundsätzlich die Forderung gemäß DIN VDE 0100, Teil 510, insbesondere die Abschnitte 514.1 und 514.5 zur Anwendung. Sie muss vom Auftraggeber genehmigt werden, der Auftragnehmer erhält einen Satz mit dem Vermerk des Auftraggebers zurück, dann kann erst die Ausführung des Projektes einschließlich der Fertigung im Werk begonnen werden. Der Auftragnehmer hat die Planungsunterlagen und Berechnungen des Auftraggebers auf Grundlage der angebotenen Komponenten auszuarbeiten und dem Auftraggeber als Montage und Werkplanungen nach DIN EN 61082-1 (VDE 0040-1) „Dokumente der Elektrotechnik“ – Teil 1: Regeln und der Richtlinie VDI 6026 Blatt 1 vor Ausführung zur Abstimmung zu übergeben. Dazu gehören, sofern zutreffend, insbesondere: • Ausführungspläne (Anordnungspläne) mit eingetragenen Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen • Stromlaufpläne dreipolig • Aufbauzeichnungen der Schaltgerätekombinationen • Datenpunkt-/Funktionslisten • Anschlusstabellen, z. B. Klemmenpläne, Umsetzung Schnittstellenliste • Übersichtsschaltpläne, getrennt je Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischer Anlage
Vier Wochen vor Montagebeginn Es ist ein Montageterminplan mit Ausweisung der Einzelbaumaßnahmen und Angabe von Stillstandszeiten vorzulegen. Der Plan ist mit den verfahrenstechnischen Ausrüstern abzustimmen.
Die vorgenannten und bereits nach Auftragserteilung zur Ausführung eingereichten Unterlagen sind in revidierter Form beizustellen. Die Unterlagen müssen so überarbeitet sein, dass sie dem Ausführungsstand der Anlage entsprechen und sämtliche elektrische Einrichtungen und Betriebsmittel in ihrer Funktion und Ausführung vollständig dokumentiert werden. Es sind folgende Unterlagen bereitzustellen:
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· Übersichtsschaltpläne als einpoliger Plan gemäß DIN EN 60617.
· Aufbaupläne Anordnung der Geräte mit Gerätekurzzeichen innerhalb der Verteiler- und Schaltanlagen
· Stromlaufpläne in übersichtlicher Form nach DIN EN 61082-1 mit allen Einzelteilen und Leitungen.
· Klemmenanschlussplan Darstellung der bezeichneten Klemmen und Klemmenleisten mit Ziel bzw. Rückbezeichnung. Die Nummerierung hat fortlaufend zu erfolgen.
· Kabeltrassenplan als Installationsplan für Kabelwege in Gebäuden, Fundamenten, Außenbereich (Kanälen und Erdreich) mit Angaben über: · Kabelleitern · Kabelpritschen und Wannen · Kabelrohre und Kabelgräben · sonstige Verlegungsarten
· Kabelliste für alle zum Einsatz kommenden Kabel, einschl. der Spezialkabel mit Angabe von: · Kabelnummer · Typ · Querschnitt · Aderzahl · Quelle · Ziel · Ausführungsrichtlinien: DIN EN 61082-1 (VDE 0040-1) · Die Kabellisten werden Bestandteil der Aufmaßblätter.
· Anschlusspläne mit Anschlusspunkten der elektrischen Einrichtungen und die daran angeschlossenen inneren und äußeren Verbindungen. Typ, Querschnitt und Anzahl der Adern einer Leitung oder eines Kabels, Kabelnummer, Aderkennzeichnung (Farbcode). Unter Anschlussplan ist zu verstehen: a. Schrankanschlusspläne b. Rangierlisten c. Anschlusspläne für Funktionsgruppen und Ein- und Ausgabeperipherie
· Kabeltrassenplan als Installationsplan für Kabelwege in Gebäuden, Fundamenten, Außenbereich (Kanälen und Erdreich) mit Angaben über: · Kabelleitern · Kabelpritschen und Wannen · Kabelrohre und Kabelgräben (bei Kabelgräben inkl. der Verlegetiefe der Kabel) · sonstige Verlegungsarten
Potentialausgleichsanlage mit Darstellung der Anordnung
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der Potentialausgleichsschienen. Sie sind lagerichtig in Pläne der Gebäude oder Freianlagen mit einzutragen.Alle an einer Potentialausgleichsschiene angeschlossenen Geräte sowie die Angabe des Kabeltyps müssen mit eingetragen sein, ggf. auf separatem Blatt.
· Elektroinstallationspläne · Darstellung der Anordnung von Geräten, Gerätegruppen, Steckvorrichtungen und Lichtverteilungen in der Anlage gemäß DIN EN 61082-1 Dokumente der Elektrotechnik, Teil 1: Allgemeine Regeln. Sie sind annähernd lagerichtig in Pläne der Gebäude oder Freianlagen mit Spezifikation einzutragen.
· Vermaschungsplan · Darstellung der Vermaschung des Potentialausgleiches im Lageplan der Anlage. Eintragung des Verlaufs der Vermaschungsverbindungen und Kennzeichnung der Verbindungspunkte.
· Prüfbescheinigungen für nicht katalogmäßige Betriebsmittel.
· Prüfprotokolle · über vorgeschriebene Prüfungen entsprechend den DIN VDE Vorschriften.
· Brandschottungen · Unterlagen zu den Brandschottungen (bauaufsichtliche Zulassungen, Übereinstimmungsbestätigungen)
· Programmdokumentation Automatisierungstechnik · schematische Darstellung der Automatisierungs- und Leittechnik mit IP-Adressen (Überarbeitung des Konfigurators A_E_20) · Hardwareaufbau der Automatisierungsstationen · Belegungsliste aller Ein- und Ausgänge auf Basis der Ergebnisse der Systemgespräche · angepasste Funktionsbeschreibungen zur Arbeitsweise und Bedienung funktioneller Zusammenhänge einzelner Funktionsgruppen. · Zuordnungsliste für alle Ein- und Ausgänge, Merker und Programmbausteine · Funktionsablaufpläne in grafischer Darstellung · Programmablaufpläne Messprotokolle Profibus, Profinet, · Protokoll vom übersetzen der CFC Pläne, · Bausteindokumentation selbserstellter Bausteine
Unterlagen zur Inbetriebnahme: Die vorgenannten und bereits zum Montagebeginn eingereichten Unterlagen sind in revidierter Form beizustellen. Die Unterlagen müssen so überarbeitet sein, dass sie dem Ausführungsstand der Anlage
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entsprechen und sämtliche Einrichtungen und Betriebsmittel in ihrer Funktion und Ausführung vollständig dokumentiert werden.
Die zu liefernden Unterlagen sind übersichtlich als Projekthandbuch, falls erforderlich, in mehreren Bänden, zusammenzustellen. Jeder Band soll ein Gesamtinhaltsverzeichnis enthalten. Das Projekthandbuch ist auf das Format DIN A4 auszurichten. Sämtliche Unterlagen sind auf dieses Format faltbar zu verkleinern. Ferner sind folgende Dokumente vorzulegen:
Inbetriebnahmebeschreibung Checklisten zur Inbetriebnahme Prüfprotokolle über vorgeschriebene Prüfungen
Enddokumentation: Nach erfolgreicher Inbetriebnahme sind sämtliche zuvor aufgeführten Dokumentationsunterlagen gemäß As-Built-Stand zu überarbeiten und in:
1-facher Ausführung in Papierform 2-facher Ausführung auf Datenträger
zu übergeben.
Die endgültige Dokumentation muss 30 Tage vor dem vereinbarten Abnahmetermin zur Prüfung auf Vollständigkeit bei der Auftraggeberin vorliegen. Sie ist strukturiert in Papierform, mit einem Inhaltsverzeichnis versehen, in beschrifteten Ordnern und auf Datenträger zu übergeben.
Betriebshandbuch Das Betriebshandbuch ist vom Auftragnehmer in 2-facher Ausfertigung zu liefern und muss alle vorher genannten Unterlagen in revidierter und vollständiger Form enthalten. Darüber hinaus sind dem Betriebshandbuch beizufügen:
· Betriebsanweisung gem. DIN EN SO 12100 Betriebsanleitungen für Betriebsmittel und Anlagenteile. Die Betriebsanleitungen können je nach Wichtigkeit oder Komplexität eines Betriebsmittels oder Anlagenteiles folgende Kapitel enthalten: · Beschreibung, Montage, Betrieb, Wartung, Ersatzteile und Anhang · Funktionsbeschreibungen zur Arbeitsweise und Bedienung komplizierter funktioneller Zusammenhänge einzelner Funktionsgruppen · Messprotokollierung · Datenblätter
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· Kennlinienblätter · Maßblätter · Lagepläne mit örtlicher Angabe der Geräte · Unterlagen über Sicherheitsmaßnahmen · E/A-Listen für das Automatisierungssystem · Einstellparameter (z.B. FU, MID) · Prüfzertifikate
Außerdem, soweit gesetzlich vorgeschrieben, · Werkstoffatteste · Bauartenzulassungen · Ex-Bescheinigungen · Ausführungsrichtlinien: DIN EN 82079-1 / VDE0039-1
Für die Durchführung der Instandhaltungsarbeiten ist eine Anleitung zu erstellen. Hier sind die Wartungs- und Inspektionsarbeiten aufzugliedern.
Anhand der Stücklisten ist eine Ersatzteilliste zu erstellen, die mit den Austauschintervallen versehen ist. Bei der Ausfüllung der Ersatzteilliste müssen alle Stücklisten-Nummern mit den Teilenummern der Zeichnungen übereinstimmen, so dass alle Teile eindeutig identifizierbar sind. Für alle Komponenten sind die Herstelleridentifikation anzugeben, damit ein Ersatz aus dem zentralen Ersatzteillager erfolgen kann.
Das Betriebshandbuch ist durch ein eingelegtes Register zu unterteilen. Die Schilder des Registers sind mit den Positionsbezeichnungen der Anlagenteile oder den betreffenden Untertiteln zu kennzeichnen, z. B. R+I- Schema, Verfahrensschema, Lageplan usw.
Unterlagen auf (CD/DVD) oder USB-Stick Alle vorgenannten Unterlagen sind zusätzlich der AG einfach auf Datenträger (CD/DVD) oder USB-Stick zur Verfügung zu stellen. Falls nichts anderes vereinbart wird, sind folgende Dateiformate einzusetzen:
Für das Format der Dokumentation auf Datenträger gilt : Texte: MS-Word Tabellen, Listen: MS-Excel Pläne, Zeichnungen: Eplan P8 Dokumentation und
als AutoCad Dateien Programme: als Source-Code in der Originalfassung und
als Diagramme des verwendeten CASE-Tools Datenbanken: als ausführbare SQL-Script(s)
Die Unterlagen auf Datenträger sind identisch zu den Unterlagen auf Papier zu strukturieren und mit einem Inhaltsverzeichnis zu versehen.
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Um den Aufbau der Bestandsdokumentation zu vereinheitlichen, wird dieStruktur in der ZTV Kapitel 5.10 vorgegeben:
Aufmaß Weiterhin ist die Erstellung eines prüfbaren Aufmaßes Bestandteil der Dokumentation. Anhand von Zeichnungen muss in Verbindung mit entsprechenden Listen die Mengenermittlung, insbesondere der Kabel- und Kabelsysteme, eindeutig nachvollziehbar sein.
Für die eindeutige Prüfung der Kabellängen sind für jedes Kabel Zugpunkte zu definieren, die den eindeutigen Verlauf der Kabel im Lageplan wiedergeben.
Für die Aufmaßerstellung sind die Formblätter nach VOB zu verwenden.
Revisionslauf Bei der Erstellung der Dokumentationsunterlagen sind bis zu drei Revisionsläufe berücksichtigen. Die Revisionen sind nach Möglichkeit im Änderungsmodus zu erstellen (Word-Dokumente, z. B. Pflichtenheft).
Die fachliche Prüfung und Freigabe hat durch den jeweiligen Planer zu erfolgen.
Technische Bearbeitung Die technische Bearbeitung beinhaltet die gesamte planerische und konstruktive Bearbeitung der beauftragten Leistungen einschl. der organisatorischen Projektabwicklung inkl. Projektmanagement und kaufmännischer Bearbeitung inkl. Bestellwesen und allen erforderlichen Nebenleistungen (Telefongespräche, Postsendungen, Botengänge, Fahrten, Vervielfältigungen u. a.) sowie das Anfertigen und Liefern der vollständigen technischen Unterlagen (Werk- und Montagepläne, etc.).
Weiterhin ist Bestandteil des Detailengineering die Änderung und Anpassung der Bestandspläne während der gesamten Umbaumaßnahme. Zu jeder Zeit muss eine dem tatsächlichen Stand der Anlage entsprechende Dokumentation vorliegen. Diese kann während der Umschlussphase aus handrevidierten Plänen (lesbar) bestehen. Bei Bedarf sind die Pläne der Zwischen- dokumentation neu zu zeichnen.
Diese Dokumentation beinhaltet die Ergänzung/ Anpassung vorhandener Dokumentationsunterlagen bzw. die Neuerstellung für den Bereich der Schnittstelle, wenn keine verwendbaren Unterlagen zur Verfügung stehen. Die
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hierfür notwendige Prüfung der bauseits vorhandenen Dokumentationsunterlagen durch den AN ist Bestandteil des Auftrages.
Die Teilnahme an turnusmäßigen Baubesprechungen sowie Gesprächen zur Abstimmung des Detailengineering einschl. der Werk- und Montageplanung ist in dem Angebotspreis zu berücksichtigen.
Alle Unterlagen sind zu den entsprechenden Projektphasen zu erarbeiten und rechtzeitig der AG vorzulegen, unter Berücksichtigung des vereinbarten Bauzeitenplanes, des vom Auftragnehmer zu erstellenden Detailterminplanes und den festgelegten Ausführungszeiträumen. Die Prüfungsfristen sind zu beachten.
04.02.1 Pauschale für alle Gerüste
Pauschale für alle Gerüste, Absturzsicherungen, Leitergänge, Brücken über 2 m, Hubsteiger, für die Durchführung aller Leistungen in diesem LV einschl. der Aufstellung, Vorhaltung, Umsetzung und Demontage.
Alle Gerüste sind bis max. 4 Wochen nach Abschluss der eigenen Benutzung für Folgegewerke nach Abstimmung mit der AG-Bauleitung vorzuhalten, der Abschluss der eigenen Nutzung ist dem AG schriftlich mitzuteilen. Der AN hat die statischen Nachweise für alle v.g. Gerüste, sofern erforderlich, sowie die Gerüstabnahmebescheinigungen im EP dieser Position mit zu berücksichtigen.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.2 Detailengineering/Technische Bearbeitung
für den gesamten Liefer- und Leistungsumfang des AN auf dem Klärwerk wie vor beschrieben, inkl. laufende Anpassung der Bestandsunterlagen, technischer Bearbeitung und Projektorganisation, Ausführung als pauschale Leistung gemäß den technischen Vorbemerkungen.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.3 Netzberechnung
Die Leistung umfasst die Durchführung einer Netzberechnung für das Energieversorgungssystem WSW-Übergabestation und Medienübergabestation unter Berücksichtigung folgender Komponenten und Rahmenbedingungen. Mit dieser Berechnung sind die
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entsprechenden Einstellparameter zu den Schutzgeräten zu ermitteln und zu definieren.
Anlagenbestandteile (inklusive Kabel):
Mittelspannungsschaltanlage: · MS-Schaltanlage WSW-Übergabe · Anbindung der KVB (Daten von der Turbine, Max.Min. Last etc. werden von Losnehmer 3 vom KVB Projekt bereitgestellt)
Transformatoren: · Neubau Trafo 1 + 2
Netzersatzanlage (NEA): · Neubau im Rahmen von Los 6
Photovoltaikanlagen (PV): · eine geplante Photovoltaikanlage nach Vorgabe des AG
Niederspannungsschaltanlagen · Niederspannungshauptverteilung (NSHV) inkl. Unterverteilungen · Niederspannungsunterverteilung aus Los 3 (Medienübergabe) inkl. Unterverteilungen
Klärschlammverbrennungsanlage: · Einholen der Leistungsdaten der geplanten Klärschlammverbrennungsanlage von Los 3 des KVA-Projektes
Leistungen im Detail:
Erstellung einer Netzberechnung unter Berücksichtigung aller oben genannten Komponenten. Abstimmung und Vorstellung der Ergebnisse beim Auftraggeber und beteiligten Planern. Durchführung von Revisionsläufen zur Anpassung der Netzberechnung nach Planungsfortschritt und Rückmeldungen.
Anforderungen
Verwendung eines gängigen und herstelleroffenem Softwaretools zur Netzberechnung. Berücksichtigung normativer Vorgaben. Berücksichtigung und Einbeziehung der Vorgaben (TAB) und Netzdaten vom EVU (WSW). Dokumentation der Ergebnisse in geeigneter Form (Kurzbericht, Netzplan mit Betriebsmitteln, Lastflussdiagramme, Kurzschlusstromberechnung)
Hinweis: Mit dieser Berechnung sind die entsprechenden Einstellparameter zu den Schutzgeräten zu ermitteln und zu definieren.
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1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.4 Technische Dokumentation
Erstellung der kompletten Dokumentationsunterlagen für den Leistungsumfang des AN wie vor beschrieben, inkl. der Erstellung der Detail- und Werkstattpläne, die zur Errichtung der kompletten und betriebsbereiten Anlage erforderlich sind, einschließlich der erforderlichen Revisionsläufe, als pauschale Leistung, Ausführung gemäß den Vorbemerkungen. Die Struktur der Dokumentation ist in der ZTV unter Kapitel 5.10 vorgegeben und einzuhalten
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.5 Koordination/Technische Bearbeitung
Der AN hat in Zusammenarbeit mit der Bauleitung für eine ausreichende und rechtzeitige Koordination seiner Lieferungen und Leistungen mit den übrigen an der Baumaßnahme beteiligten Gewerken zu sorgen. Der AN ist für die Annahme von Lieferungen verantwortlich und muss dies entsprechend sicherstellen und koordinieren. Die Lieferscheine sind Sache des AN. Der AN muss die Lieferscheine unterschreiben und sammeln und dann den Rechnungen beilegen. Der AG nimmt keine Lieferungen des AN an und haftet auch nicht für diese. Dies beinhaltet nicht nur die rechtzeitige Erstellung der erforderlichen Dokumentation für die Betriebseinheiten, sondern in Absprache mit der Bauleitung auch die direkte Weitergabe von Information an die übrigen Gewerke, Abstimmungen über Baufreiheit usw.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.6 Koordination mit dem VNB
über den Anschluss der vorgenannten MS-Schaltanlage nach den gültigen Vorschriften und Inbetriebnahme zusammen mit dem Netzbetreiber. inkl. Antragsstellung gemäß VDE AR-N-4110
1 St EUR______________ EUR ____________
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04.02.7 Koordination mit anderen Ausrüstern
Der AN hat in Zusammenarbeit mit der örtlichen Bauüberwachung für eine ausreichende und rechtzeitige Koordination seiner Lieferungen und Leistungen mit den übrigen an der Baumaßnahme beteiligten Gewerken zu sorgen. Dies beinhaltet nicht nur die rechtzeitige Erstellung der erforderlichen Dokumentation für die Betriebseinheiten, sondern in Absprache mit der örtlichen Bauüberwachung auch die direkte Weitergabe von Information an die übrigen Gewerke, Abstimmungen über Baufreiheit usw.
Alle aus den vorgenannten Tätigkeiten entstehenden Kosten sind nachstehend als pauschale Leistung anzugeben.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.8 Einweisung und Schulung des Bedienpersonals
Leistungsumfang: Einweisung des vom Auftraggeber benannten Betriebspersonals in die errichteten und betriebsbereiten Anlagen nach erfolgter Montage, Prüfung, Inbetriebsetzung und Funktionsnachweis. Die Einweisung ist durch fachkundiges Personal des Auftragnehmers oder des von ihm beauftragten Fachpersonals durchzuführen und hat an den betriebsfertig installierten Anlagen vor Ort zu erfolgen.
Einschließlich:
· Vorbereitung und Abstimmung des Einweisungstermins mit dem Auftraggeber · Bereitstellung geeigneter Einweisungsunterlagen in deutscher Sprache · Übergabe eines Einweisungs-/Teilnahmenachweises mit Angabe von Datum, Dauer, Teilnehmern und vermittelten Inhalten
Berücksichtigung aller erforderlichen Fahrt-, Warte- und Nebenkosten
Anzahl der zu schulenden Personen [St] 5
Einweisungsort Buchenhofen
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Einweisungsdauer gesamt [Tage] 2
Mehr-/Minderkosten pro Pers. [EUR] '.........'
Mehr-/Minderkosten pro Tag [EUR] '.........'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.02.9 Prüfung während der Errichtung
Durchführung sämtlicher baubegleitender Prüfungen während der Errichtung der elektrischen Anlage im Mittel- und Niederspannungsbereich zur Sicherstellung der normgerechten und plangerechten Ausführung. Die Leistungen umfassen insbesondere:
· Laufende Sicht-, Vergleichs- und Montageprüfungen anhand freigegebener Ausführungsunterlagen · Kontrolle der fachgerechten Montage aller Betriebsmittel (MS-/NS-Schaltanlagen, Kabel, Leitungen, Klemmen, Sammelschienen) · Prüfung der mechanischen Ausführung (Befestigungen, Verriegelungen, Schutzabdeckungen) · Kontrolle von Kennzeichnung und Beschriftung · Prüfung der Potentialausgleichsanlage · Kontrolle elektrischer Verbindungen, Kontaktstellen und Anzugsmomente · Feststellung, Dokumentation und Nachverfolgung von Mängeln
Einschließlich aller Nebenleistungen wie Personal, Messmittel, Werkzeug, Dokumentation sowie Abstimmungen mit anderen Gewerken.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.10 Vorbereitung zur Inbetriebnahme
Vorbereitung der Inbetriebnahme durch Zusammenstellung und Prüfung aller erforderlichen Unterlagen sowie organisatorische Koordination. Leistungsumfang:
· Zusammenstellung aller Prüf- und Messprotokolle · Erstellung Inbetriebnahme-Ablaufplan (inkl. Schnittstellen und Verantwortlichkeiten) · Abstimmung mit AG und Netzbetreiber
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· Vorlage Errichterbescheinigungen · Sicherstellung vollständiger Dokumentation als Freigabegrundlage
Einschließlich aller Nebenleistungen, Koordinationstätigkeiten und Dokumentationsaufwand.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.11 Erstprüfung Niederspannungsanlage
Durchführung der Erstprüfung aller Niederspannungsanlagen gemäß DIN VDE 0100-600 vor erster Inbetriebnahme.
Um eine Teilnahme an den Messungen zu ermöglichen, ist die Fachbauleitung bzw. der Wupperverband über den Zeitpunkt der Messungen rechtzeitig (mindestens drei Werktage Vorlauf) in Kenntnis zu setzen.
Leistungsumfang:
· Besichtigen der Anlage · Erproben der Schutz- und Sicherheitsfunktionen · Durchführung aller erforderlichen Messungen, insbesondere: · Schutzleiterprüfung · Isolationsmessung · Schleifenimpedanz / Netzimpedanz · RCD-Prüfung · Phasenfolge / Spannungsverhältnisse · Bewertung der Messergebnisse inkl. Messunsicherheit · Vollständige prüffähige Dokumentation
Messungen mit geeigneten, normgerechten Messgeräten.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.12 Erstprüfung Mittelspannungsanlage
Durchführung der Erstprüfung der Mittelspannungsanlage gemäß DIN VDE 0101-1 vor Inbetriebnahme.
Um eine Teilnahme an den Messungen zu ermöglichen, ist die Fachbauleitung bzw. der Wupperverband über den Zeitpunkt der Messungen rechtzeitig (mindestens drei Werktage Vorlauf) in Kenntnis zu setzen.
Leistungsumfang: Besichtigen: Übereinstimmung mit Ausführungsunterlagen Schutzmaßnahmen, Isolationsabstände, Erdung
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mechanische Ausführung, Kennzeichnung
Erproben: · Schaltgeräte, Verriegelungen · Steuer-, Hilfs- und Meldekreise · Schutzketten Messen: · Isolationsmessungen · Durchgängigkeit Schutzleiter · Erdungsanlage · elektrische Kenngrößen
· Prüfung und Funktionsnachweis der Schutzgeräte · Erstellung Prüfprotokolle und Mängellisten · Freigabevermerk
Einschließlich aller Nebenleistungen und erforderlichen Wiederholungsprüfungen.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.13 Kaltinbetriebnahme
Durchführung der Kalt-Inbetriebnahme vor Zuschaltung der Energieversorgung. Leistungsumfang: · Prüfung Schutzfunktionen · Prüfung Verriegelungen · Prüfung Freigabebedingungen · Durchführung von Schaltfolgenprüfungen · Prüfung Steuer- und Hilfsstromkreise · Checklistenbasierte Dokumentation
Einschließlich Koordination, Mängelbeseitigung und Wiederholungsprüfungen.
Dokumentation anhand einer Checkliste, die vom Inbetriebnehmer erstellt wird.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.14 Inbetriebnahme
Durchführung der stufenweisen Gesamtinbetriebnahme der elektrischen Anlage bis zur vollständigen Betriebsbereitschaft.
Zur Inbetriebnahme müssen sämtliche erforderlichen Prüfungen nach VDE 0100-600 abgeschlossen sein, die Errichterbescheinigungen entsprechend „DGUV Vorschrift 3“ müssen vorliegen.
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Für die Erstinbetriebnahme wird ein Ablaufplan der IBS erstellt. Dieser Plan muss u. a. enthalten: · Anlagen(teile), die nicht zum Lieferumfang des Inbetriebnehmers gehören, aber von der Inbetriebnahme beeinflusst werden oder diese beeinflussen können
Der Ablaufplan muss vom Betrieb genehmigt werden.
Leistungsumfang:
· Zuschaltung MS-, Trafo- und NS-Anlagen · Parametrierung aller EMSR-Komponenten · Integration in Automatisierungs- und Leitsystem · Überprüfung Kommunikationsschnittstellen · Prüfung Betriebsverhalten und Lastaufnahme · Schnittstellenprüfung zu Fremdgewerken · Funktionsprüfung aller Anlagenkomponenten (Signalverarbeitung, Steuerlogik, Alarmierung) · Optimierung · Fehleranalyse und Behebung · Erstellung Inbetriebnahmeprotokolle
Einschließlich Koordination mit AG und Netzbetreiber.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.15 Abschluss, Dokumentation und Freigabe
Erstellung und Übergabe der vollständigen prüffähigen Dokumentation sowie Mitwirkung bei der Freigabe der Anlage. Leistungsumfang:
· Zusammenstellung aller Prüf- und Messprotokolle · Funktionsnachweise und Parametrierunterlagen · Mängellisten und Nachweise der Mängelbeseitigung · Durchführung ggf. erforderlicher Wiederholungsprüfungen · Erstellung Revisionsunterlagen · Übergabe der vollständigen Dokumentation · Mitwirkung bei der Abnahme und Freigabe
Einschließlich aller Nebenleistungen.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.16 Probebetrieb
Durchführung des Probebetriebs des gesamten EMSR-Systems einschließlich Überwachung, Feinabstimmung und Optimierung.
Übertrag: ................................
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Der Probebetrieb muss - um erfolgreich zu sein - den Beweis erbringen das die Anlage ohne Fehler in den geplanten Fahrweisen dauerhaft und sicher gefahren werden kann.
Leistungsumfang Die Leistungen umfassen: · Überwachung und Feinabstimmung der MSR-Systeme während des Probebetriebs. · Durchführung von Funktionstests zur Überprüfung der Mess-, Steuer- und Regelkomponenten. · Anpassung und Optimierung der Systemparameter und Steuerungslogik basierend auf den Betriebserfahrungen. · Analyse und Behebung von Störungen während des Probebetriebs. · Protokollierung aller Testergebnisse, Anpassungen und Optimierungen. · Unterstützung bei der Übergabe der Systemsteuerung an die Betriebsabteilung nach Abschluss des Probebetriebs. · Erstellung eines Abnahmeprotokolls nach dem Probebetrieb
Technische Merkmale · Durchführung gemäß den projektspezifischen Anforderungen und geltenden Normen. · Vollständige Dokumentation der Testergebnisse und Anpassungen. · Sicherstellung der stabilen und zuverlässigen Systemfunktion vor Übergabe. · Arbeiten wie Zu- und Abschaltungen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber und der Betriebsabteilung.
16 h EUR______________ EUR ____________
04.02.17 Systemdokumentation
Liefern und erstellen einer vollständigen Systemdokumentation für das gesamte installierte und konfigurierte Automatisierungs- und Kommunikationssystem.
Leistungsumfang: · Systemübersicht: Detaillierte Darstellung der Gesamtarchitektur und aller eingesetzten Komponenten, Gewerke und Schnittstellen. · Hardware-Dokumentation: Vollständige Auflistung sämtlicher Hardwarekomponenten (inkl. Schaltschränke, Netzwerke, Feldgeräte) mit technischen Daten, Typen, Seriennummern und Verbindungsübersicht.
Übertrag: ................................
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· Software-Dokumentation: Beschreibung aller eingesetzten Softwareprodukte, Versionen, Lizenzierungen und spezifischer Konfigurationen (inkl. Steuerungen, Visualisierung, Netzwerkmanagement). · Schnittstellenbeschreibung: Dokumentation sämtlicher Kommunikationsschnittstellen (z. B. Profinet, OPC UA, IEC 61850, Modbus), deren Parametrierung und Adressierung. · Programmbeschreibung: Übersicht und Erläuterung der wichtigsten Programme, Steuerungslogiken, Funktionsbausteine und Automatisierungsabläufe. · Fehlerbehebung: Anleitungen zur Diagnose, Fehleranalyse und Behebung von Störungen für eine effiziente Wartung und Instandhaltung. · Verkabelungs- und Netzplan: Übersicht aller Kabelwege, Patchfelder, Spleißpunkte und Netzwerktopologien (inkl. LWL, Kupfer, Patchpläne).
Technische Merkmale: · Vollständige, strukturierte und nachvollziehbare Beschreibung des gesamten installierten und konfigurierten Systems. · Berücksichtigung aller relevanten Komponenten, Funktionen und Schnittstellen – gewerkübergreifend. · Einhaltung der geltenden Normen (z. B. DIN EN 50173, ISO/IEC 14763-3, VDE 0100).
Besonderheiten: · Dokumentation in digitaler Form (PDF, editierbare Formate) und 2 Sätze in Papierform. · Abstimmung von Inhalt und Layout mit dem Auftraggeber vor Abschluss. · Dokumentation ist Bestandteil der Abnahmeunterlagen und Voraussetzung für die Inbetriebnahme.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.18 Ausführungsdokumentation
Diese Dokumentation muss vor dem Beginn der Ausführung (vor der ersten Lieferung) dem Auftraggeber in 2 Ausfertigungen übergeben werden. Hierbei kommen Grundsätzlich die Forderung gemäß DIN VDE 0100, Teil 510, insbesondere die Abschnitte 514.1 und 514.5 zur Anwendung. Sie muss vom Auftraggeber genehmigt werden, der Auftragnehmer erhält einen Satz mit dem Vermerk des Auftraggebers zurück, dann kann erst die Ausführung des Projektes einschließlich der Fertigung im Werk begonnen werden. Diese Dokumentation enthält für Elektro-, MSR- und Leittechnik:
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Übersichtsschaltpläne als einpoliger Plan gemäß DIN EN 60617 · Aufbaupläne: Anordnung der Geräte mit Anlagenkennzeichnugssystem innerhalb der Verteiler- und Schaltanlagen · Stromlaufpläne in übersichtlicher Form nach DIN EN 61082-1 mit allen Einzelteilen und Leitungen · Klemmenanschlussplan: Darstellung der bezeichneten Klemmen und Klemmenleisten mit Ziel bzw. Rückbezeichnung; die Nummerierung hat fortlaufend zu erfolgen · Kabelliste für alle zum Einsatz kommenden Kabel, einschl. der Spezialkabel mit Angabe von: · Kabelnummer · Typ · Querschnitt · Aderzahl · Quelle · Ziel · Ausführungsrichtlinien: DIN EN 61082-1 (VDE 0040-1) · Die Kabellisten werden Bestandteil der Aufmaßblätter. · Anschlusspläne mit Anschlusspunkten der elektrischen Einrichtungen und die daran angeschlossenen inneren und äußeren Verbindungen. Typ, Querschnitt und Anzahl der Adern einer Leitung oder eines Kabels, Kabelnummer, Aderkennzeichnung (Farbcode). Unter Anschlussplan ist zu verstehen: · Schrankanschlusspläne · Rangierlisten · Anschlusspläne für Funktionsgruppen und Ein- und Ausgabeperipherie · Kabeltrassenplan als Installationsplan für Kabelwege in Gebäuden, Fundamenten, Außenbereich (Kanälen und Erdreich) mit Angaben über: · Kabelleitern · Kabelpritschen und Wannen · sonstige Verlegungsarten · Potentialausgleichsanlage mit Darstellung der Anordnung der Potentialausgleichsschienen. Sie sind lagerichtig in Pläne der Gebäude oder Freianlagen mit einzutragen.Alle an einer Potentialausgleichsschiene angeschlossenen Geräte sowie die Angabe des Kabeltyps müssen mit eingetragen sein, ggf. auf separatem Blatt. · Elektroinstallationspläne: Darstellung der Anordnung von Geräten und Gerätegruppen in der Anlage gemäß DIN EN 61082-1 Dokumente der Elektrotechnik, Teil 1: Allgemeine Regeln. Sie sind annähernd lagerichtig in Pläne der Gebäude oder Freianlagen mit Spezifikation einzutragen. · Prüfbescheinigungen für nicht katalogmäßige Betriebsmittel. Unterlagen zu den Brandschottungen (bauaufsichtliche Zulassungen, Übereinstimmungsbestätigungen)
Übertrag: ................................
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· Programmdokumentation · Belegungsliste aller Ein- und Ausgänge auf Basis der Ergebnisse der Systemgespräche · Zuordnungsliste für alle Ein- und Ausgänge
Lieferung auf Datenträger
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.19 Erstellung Betriebshandbuch
Liefern und erstellen einer vollständigen Systemdokumentation für das gesamte installierte und konfigurierte Automatisierungs- und Kommunikationssystem.
Alle für den sicheren und technologisch optimalen Betrieb, der Wartung und der Instandhaltung notwendigen Daten, Anleitungen, und spezifischen Vorschriften werden in diesem Betriebshandbuch zusammengefasst. Auf die Ausführungs-, später die Bestandsdokumentation wird Bezug genommen. Ohne diese Dokumentation hat das Betriebshandbuch keinen Sinn. Da das Betriebshandbuch anlagenspezifisch ist, kann der Inhalt nicht komplett angeführt werden. Für jedes Projekt werden die Anforderungen an das Betriebshandbuch separat erstellt, es folgen nur einige für die EMSR-Technik allgemeine Teile, die aber ähnlich auch für andere Gewerke übernommen werden können.. Die Beschreibungen sollen für das Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungspersonal ohne Spezialwissen verständlich sein. Für Details wird auf die System- und Ausführungs- bzw. auf die Bestandsdokumentation verwiesen.
Diese Dokumentation enthält: 1.Kurze Beschreibung der Anlage mit Bezug auf das Anlagen- (R&I) Schema. 2.Beschreibung der Fahrweisen 3.Beschreibung der Schnittstelle Anlage - Mensch (Bedienerschnittstelle) also der Art und Weise wie der Anlagenfahrer von den Vorgängen in der Anlage Kenntnis nimmt und wie er auf die Anlage einwirken kann. 4.Beschreibung der Hardwarekomponenten und deren Funktionsweise. 5.Beschreibung der Software und deren Funktionen. Auch die Beschreibung der Einzel- und Gruppenfunktionen und deren Bedienung sollen hier geschehen. 6.Beschreibung der „Gefahrenzonen„ der Anlage, also Betriebsbereiche, die angefahren werden können (das System erlaubt das), aber nicht oder nur zeitlich begrenzt angefahren werden sollen
Übertrag: ................................
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7.Anleitungen zum Auswerten der Betriebsdaten 8.Anleitungen zum optimierten Fahren der Anlage 9.Diagnoseanleitungen für den Fall einer Störung, womöglich mit logischem Ablauf(-Diagrammen). 10.Wartungsvorschriften, einschließlich einer Tabelle mit Wartungsintervallen geordnet nach Wartungsgründen für alle Anlagen(teile). Die Werte aus dieser Tabelle sind dieselben, die den Wartungsanforderungen (Meldungen) des Leitsystems zugrunde liegen und können daher auch ein Ausdruck aus dem Leitsystem sein. 11.Spezielle, anlagenbedingte Sicherheitsvorschriften für Betrieb, Wartung und Instandhaltung.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.20 Abstimmungsgespräch
Vor Beginn der Werk- und Montageplanung findet ein Vor-Ort-Termin statt, an der Planer, die Programmierer, E-Plan-Konstrukteur und Montageleiter teilnehmen. Bei der Kalkulation eines Abstimmungsgespräches ist von einem ganztägigen Besprechungstermin auszugehen.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.02.21 Systemgespräch
Zur Durchsprache des Pflichtenheftes in Bezug auf E-Technik und Abstimmung mit der Anlagen- und Automatisierungstechnik über Schnittstellen und zeitlichen Abläufen.
Bei der Kalkulation eines Systemgespräches ist von einem ganztägigen Besprechungstermin auszugehen.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.02.22 Pflichtenhefterstellung
Vor Beginn der Installation und Programmierung der Anlagenteile ist durch den AN ein Pflichtenheft zu erstellen und dem AG zur Prüfung vorzulegen.
Die Grundlagen sind: · das Lastenheft der AG · die aufgeführten LV-Anlagen
Das Pflichtenheft ist gemäß VDI/VDE 3694 in aktueller Form zu erstellen. Im Pflichtenheft ist die gesamte Aufgabenstellung sowie die Art und Weise der Realisierung zu beschreiben. Die Gliederung ist vor Erstellung der Ausführung zu den
Übertrag: ................................
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einzelnen Themen zu erstellen und mit der AG abzustimmen. Die Ausführung darf nur auf Grundlage eines genehmigten Pflichtenheftes erfolgen. Das Pflichtenheft wird Teil der Bestandsdokumentation, ist eine Grundlage der Abnahme und ist vom AN als solches fortzuschreiben. Änderungen sind mit den Planungsbeteiligten, der AG und der Objektüberwachung abzustimmen und zu dokumentieren. Das Pflichtenheft ist nach formeller Freigabe zu versionieren und nach jeder abgestimmten und freigegebenen Änderung hochzuzählen.
Erstellung Pflichtenheft mit mindestens folgendem zu genehmigenden Inhalt: · Blockschaltbild Übersicht (Netzwerkdarstellung) · detaillierte Konfigurationen aller Automatisierungsebenen · Hardwarekonzeptbeschreibung · Gerätelisten, Gerätebeschreibungen · Schnittstellenbeschreibung zu Fremdgewerken · Schrankaufbaupläne · Schutzpläne · Stromlaufpläne · Softwarebeschreibung: · Blockschaltbild Übersicht · ausführliche Programmablaufpläne nach DIN 66001 in aktueller Form · Funktionsbeschreibungen der Einzelfunktionen sowie des Gesamtsystems · Datenpunktlisten, Adresslisten, Funktionslisten · Entwürfe aller Prozessbilder · Objektkataloge aller einzusetzenden Leitsystem-Objekte (templates, faceplates, etc.) und die dazu entsprechenden SPS-Funktionsbausteinen (Objekte)
Die Software ist mittels den Standardbibliotheken Advanced Process Library, Industry Library (inkl. Water Templates) zu erstellen. Im Rahmen der Pflichtenheftbesprechungen sind entsprechend dem Objektkatalog /WCMT beispielhaft für jedes eingesetzte Objekt CFC-Plan und die korrespondierende Bedienersicht der OS vorzulegen und mit der AG abzustimmen. Das trifft insbesondere zu für die Realisierung wiederkehrender Funktionen sowie Funktionen mit OS-Bezug.
1 psch EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.02.23 Erstbeurteilung Gefährdung im Betrieb für den jeweiligen Lieferumfang unter Beteiligung des Betreiberpersonals
Leistungsbeschreibung:
Durchführung einer Erstbeurteilung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung für neu gelieferte und in Betrieb genommene elektrotechnische Anlagen. Die Position dient zur Unterstützung des AG zur übergeordneten Gefährdungsbeurteilung im Betrieb. Mit einzukalkulieren sind eine Besprechung der Erstbeurteilung und eine Revision.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.02.24 Kennzeichnung Schalt- und Netzwerkschränke
· Sämtliche Schaltschränke sind im Anlagenbereich mit einer eindeutigen Identifikation zu kennzeichnen. Art und Umfang sind in der ZTV Kapitel 3.5 beschrieben.
Schilderwerkstoff: Der Werkstoff ist so auszuführen, dass es bei säurehaltiger Luft nicht korrodiert. Kunststoffbeschilderung ist nur bei Anlagenteilen erlaubt, deren Oberflächentemperatur den zulässigen Dauerbetriebswert (Schilderwerkstoff) nicht übersteigt.
35 St EUR______________ EUR ____________
04.02.25 Kennzeichnung Kabel
Alle Kabel müssen gemäß Kabelliste eindeutig (also auch mit Anlagenkennzeichen) und dauerhaft mit Kennzeichnungsschildern aus Kunststoff gekennzeichnet werden. Sie müssen · an beiden Enden, · bei Abzweigung von einer Trasse, · bei Raumübergängen und · in Kabelschächten oder Revisionsöffnungen gekennzeichnet werden
Bepreist wird jede Kennzeichnung einzeln und nicht alle Kennzeichnungen für ein Kabel
· Art und Umfang sind in der ZTV Kapitel 3.5 beschrieben.
600 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.02.26 Kennzeichnung Betriebsmittel in den Schränken
· Sämtliche sowie Betriebsmittel sind im Anlagenbereich mit einer eindeutigen Identifikation zu kennzeichnen. Art und Umfang sind in der ZTV Kapitel 3.5 beschrieben.
Schilderwerkstoff: Der Werkstoff ist so auszuführen, dass es bei säurehaltiger Luft nicht korrodiert. Kunststoffbeschilderung ist nur bei Anlagenteilen erlaubt, deren Oberflächentemperatur den zulässigen Dauerbetriebswert (Schilderwerkstoff) nicht übersteigt.
120 St EUR______________ EUR ____________
Lohnarbeiten Die nachfolgend aufgeführten Stundenlohnarbeiten dürfen nur auf Anweisung der Bauleitung ausgeführt und in Anrechnung gebracht werden. Weiterhin dürfen Stundenlohnarbeiten nur für Leistungen, welche vom Leistungsverzeichnis nicht abgedeckt sind, in Anrechnung gebracht werden.
Stundenlohnzettel müssen wöchentlich bei der Bauleitung ohne besondere Aufforderung eingereicht und von der Bauleitung anerkannt und abgezeichnet werden, verspätet eingereichte Nachweise werden nicht anerkannt.
Die Kosten umfassen neben der Gestellung des normalen Werkzeuges und Kleingeräte wie z.B. Bohrmaschine, Winkelschleifer etc. alle Nebenkosten, Auslösungen, Fahrtkosten, normale Überstundenzuschläge, außer den nachfolgend abgefragten Zuschlägen und sonstiger Zuschläge für die Baustelle.
Die angebotenen Stundensätze sind für die gesamte Dauer der Baumaßnahme, für alle Arbeiten der ausgeschriebenen Gewerke und für beliebig viele Stunden gültig.
Es dürfen nur die den Berufsgruppen zugeordneten Leistungen bzw. Arbeiten mit dem dazugehörigen Stundensatz abgerechnet werden (z.B. die Erstellung von Kabelgräben darf nicht mit einen Stundenlohnsatz vom Fachingenieur abgerechnet werden).
04.02.27 Elektroingenieur / Programmierer
Ingenieur / Programmierer
4 h EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.02.28 Elektromeister
Elektromeister
4 h EUR______________ EUR ____________
04.02.29 Elektromonteur
Geselle/ Monteur
8 h EUR______________ EUR ____________
04.02.30 Hilfskraft
Hilfskraft
16 h EUR______________ EUR ____________
04.02.31 Gesonderte An- und Abreise
Gesonderte An- und Abreise vom Standort des AN zur Baustelle. Die Leistung ist nur auf ausdrückliche Anordnung des AG oder der Bauleitung zu erbringen. Weiterhin ist die Leistung nur anzuwenden, wenn Leistungen die nicht im LV beschrieben sind erbracht werden müssen und die Baustelle durch den AN nicht mehr besetzt ist. Die Position beinhaltet die Fahrzeug-, Betriebs- und Verbrauchsstoffkosten sowie sämtliche Zuschläge.
1 St EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.02 Allgemeine Leistungen EUR __________...
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
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04.03. Mittelspannung/ Trafo
Luftisolierte Mittelspannungsanlage 12 kV Technische Merkmale:
· Bemessungsspannung: 12 kV · Betriebsspannung: 10 kV · Bemessungs-Stehwechselspannung: 28 kV · Bemessungs-Stehblitzstoßspannung: 75 kV · Nennfrequenz: 50 Hz · Störlichtbogenklassifizierung IAC AFLR, 25 kA, 1 s · Klassifizierung LSC2B, PM · MS-Schaltanlage nach IEC 62271-200 / VDE 0671 Teil 200 · Nennstrom der Sammelschiene und der Einspeisungen 1.250 A · Nennstrom der Abgänge: 630 A · Deckenhöhe ab OK Doppelboden: 3,5 m · Raumbreite: ca. 9,2 m · Doppelboden: Höhe 100cm
Allgemeine technische Anforderungen Die grundlegende Ausführung der 10-kV-Schaltanlagen erfolgt als fabrikfertige, typgeprüfte, luftisolierte, 3-polige metallgekapselte Einfachsammelschienenanlage für Innenraumaufstellung. Die Anlage (Felder) ist als metallgeschottete Mittelspannungsschaltanlage in Einschubtechnik mit folgenden Schotträumen (4-fach Schottung) zu realisieren:
- Sammelschienenraum
- Schaltgeräteraum
- Anschlussraum
- Niederspannungsraum
Die Sammelschienen sind von Feld zu Feld reversibel befestigt und sind mit einer Querschottung zu den Nachbarfeldern durchzuführen. Die Schaltanlage muss an beiden Sammelschienenenden erweiterbar sein. Die Erweiterung soll ohne längere Abschaltung möglich sein. Der Nennstrom der Sammelschiene beträgt mindestens 1250A. Die Auslegung der Schaltanlage erfolgt auf Basis einer angenommenen Kurzschlussleistung von 350MVA. Mindestens ist die Anlage in der Kategorie der Betriebsverfügbarkeit LSC 2B Metallische Schottung PM Störlichtbogenqualifikation IAC A FL(R), 25 kA/1s Schutzart IP 3XD Umgebungstemperatur -5 °C bis +35 °C
Übertrag: ................................
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auszuführen. Ein Nachweis der Einhaltung der Störlichtbogenqualifikation ist der WSW Netz GmbH in deutscher Sprache vorzulegen. Es sind motor(b)getriebene Leistungsschalter in Einschubtechnik und mechanisch verbundene einschaltfeste Erdungsschalter vorzusehen.
Alle motorisierten Schalter sind mit einem Fern- vor Ort Schalter inklusive Verriegelungen (u.a. zur Realisierung einer Fernschaltbarkeit über das Prozessleitsystem) vorzusehen.
Eine zufällige Betätigung ist durch geeignete Maßnahmen wie Abdeckklappen zu verhindern. Betätigungsöffnungen sind eindeutig zu kennzeichnen. Die Schaltstellungen sind eindeutig über ein Blindschaltbild anzuzeigen und müssen gut lesbar und erkennbar sein. Mögliche Verriegelungen sind als mechanische Verriegelungen auszuführen.
Alle Schalthandlungen inkl. des Verfahrens der Leistungsschalter in die Trennstellung sollen hinter der verschlossenen Fronttür/Schaltfeldtür erfolgen, um höchstmöglichen Personenschutz zu gewährleisten Feldbezogene Verriegelungen sind als mechanische Verriegelungen auszuführen.
Die Schaltanlage ist mit einer durchlaufenden entsprechend dimensionierten Erdungsschiene auszustatten und mit der Gebäudeerdungsanlage an mindestens 3 Feldern zu verbinden.
Die in der Ausschreibung dargestellte Aufteilung der Schaltanlage wird letztendlich durch den angebotenen Schaltanlagentyp vorgegeben und ist im Angebot mit einer entsprechenden Skizze sowie den vorgesehenen Feldabmessungen darzustellen. Da das Detailkonzept vom Anlagentyp abhängig ist, muss dies erläuternd mit dem Angebot vorgelegt werden und zu Beginn der Projektabwicklung vertiefend genehmigt und mit dem VNB abgestimmt werden.Der Wupperverband behält sich eine Werksabnahme vor, die vom Auftragnehmer 3 Wochen vor der Prüfung anzumelden ist.
Die gesamte Anlage ist berührungssicher auszuführen, einschließlich Sammelschienenraum. Durch kapazitive Spannungsabgriffe (kapazitive Spannungsteiler) in den Stromwandlern oder Stützern im Kabelanschlussraum soll eine gefahrlose Prüfung auf Spannungsfreiheit an der Schaltfeldfront möglich sein. Der Schutzgrad der Schaltanlage darf hierbei nicht herabgesetzt werden.
Übertrag: ................................
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Die Bedienung aller Schaltgeräte erfolgt von der Schaltfeldfront. Die Bedienhöhe für die mechanische Bedienung aller eingebauten Schaltgeräte darf 1800 mm nicht überschreiten.
Die Anlage muss gemäß IEC 62271-200 für Kurzschlussströme bis 25 kA (1 sec) störlichtbogenfest sein (typgeprüft). Die Sicherheit und Funktion aller im Schaltfeld verwendeten Schaltgeräte (Leistungsschalter und Erdungsschalter) ist über entsprechende Typprüfungen Nachweis des Schaltvermögen im Feld gemäß IEC 62271-200 nachzuweisen.
Verriegelungen Folgende Verriegelungen müssen grundsätzlich in der Standardvariante der Schaltanlage realisiert werden:
-
Voraussetzung für das Verfahren des Schaltgerätewagens von der Prüf- in die Betriebsstellung: Schaltwagen eingefahren und im Feld arretiert Leistungsschalter in AUS-Stellung Abzweig-Erdungsschalter in AUS- Stellung Niederspannungsstecker gesteckt Hochspannungstür des Schaltgeräteraumes geschlossen und verriegelt.
-
Voraussetzung für das Verfahren des Schaltwagens von der Betriebs- in die Prüfstellung: Leistungsschalter in AUS-Stellung
-
Schalten des Leistungsschalters
- Schaltwagen in verriegelter Endstellung (Betriebs- oder Prüfstellung)
- Schalten des einschaltfesten Abzweig- Erdungsschalters
- Schaltwagen in verriegelter Prüfstellung
- Öffnen der Fronttür des Schaltgeräteraumes
- Schaltwagen in verriegelter Prüfstellung
- Ein Austauschen eines Leistungsschalters gegen einen Leistungsschalter mit einem niedrigeren Bemessungswert darf nicht möglich sein. Bei geschlossener Hochspannungstür der getrennten Schaltgeräte- und Anschlussräume sind folgende Bedienungen möglich: Mechanische EIN und AUS-Schaltung (Notbedienung) des Leistungsschalters. Verfahren des Schaltgerätewagens von Prüf- in Betriebsstellung und zurück. Manuelles Spannen des Leistungsschalterantriebes. Manuelle Bedienung des Abzweig-Erdungsschalters.
Übertrag: ................................
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Die oben genannten Verriegelungen und Bedienungen sind unbedingt einzuhalten. Die Sicherheit des Bedienpersonals wird dadurch gewährleistet, dass sämtliche Bedienhandlungen (einschließlich Notbetätigung) hinter geschlossener Tür erfolgen. Es ist nicht zulässig, dass für die Bedienung (auch Not- Bedienung) die Schaltgeräteraumtür geöffnet werden muss.
Normen und Vorschriften Im nachfolgenden wird vorzugsweise auf nationale und internationalen Normen Bezug genommen. Den dort genannten Bestimmungen ist in vollem Umfang zu entsprechen. Die entsprechenden Nachweise sind bei Abgabe des Angebotes vorzulegen. Der Hersteller der Schaltanlage hat ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach EN/ISO 9001 und ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach EN/ISO 14001 zu unterhalten und nachzuweisen.
IEC / EN-Standard VDE-Standard Schaltanlage 62271-1 62271-1 62 271-200 0671-200 Schaltgeräte 62 271-100 0671-100 62 271-102 0671-102 62.271-103 0671-103 62 271-105 0671-105
Spannungsprüfsysteme 61 243-50682-415 0670-402 Schutzart 60 529 0470-1 Isolation 60 071 0111 Messwandler 61869-1 0414-9-1 61869-2 0414-9-2 61896-3 0414-9-3
Bei den Trafoabgängen ist eine Mitnahmeschaltung für den Niederspannungs-Trafo-Schalter vorzusehen. Der Leistungsschalter muss dafür einen potentialfreien Kontakt an der Klemmleiste zur Verfügung stellen
IB-Prüfungen Die Baustellenprüfungen (IB-Prüfungen) während / nach der Montage und zur Inbetriebnahme sind u.a. nach den anerkannten Regeln der Technik und DIN VDE Regelwerken, den Vorgaben des zuständigen VNB sowie nach anlagenspezifischen Vorgaben des Schaltanlagen- bzw. Betriebsmittelherstellers bzw. der WV-10kV Betriebsführung durchzuführen.
Anlagen/-teile: Dielektrische Prüfung der Hauptstromkreise mit
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entsprechender Kurzzeit-Wechselspannungsprüfung gemäß IEC 60060-1 Messung der Widerstände der Hauptstromkreise der montierten Gesamtanlage nach der Montage und Abgleich mit den gemessenen Widerstandswerten der Stückprüfung. Überprüfung der sauberen Kontaktierung aller vor Ort errichteten elektrischen Verbindungen Prüfung und Abgleich relevanter Drehmomente der Verbindungselemente Prüfung der Mitnahmeschaltungen und Verriegelungen Inspektion der Hilfs- und Steuerstromkreise und Signaltests Kabelprüfungen Sobald Kabelarbeiten an Mittelspannungskabeln ausgeführt werden, sind mindestens folgende Prüfungen vor einer Inbetriebnahme durchzuführen:
-
VLF Kabelprüfungen 18kV~ / 0,1 Hz / 30min. Prüfung 1-phasig Mantel gegen Phase (3-phasig nur nach Freigabe durch WV)
-
Mantelprüfungen 5kV_ / 1min.
-
WSW Kabelprüfungen Kabelprüfung / Kabelfehlerortung (KFO) Für Messgeräte/Messwagen muss eine entsprechende Anschlussmöglichkeit, ohne das Lösen von Endverschlüssen bzw. Steckendverschlüssen, gegeben sein. Alle Betriebsmittel der Übergabestation, die während einer Kabelprüfung/KFO mit dem Kabel galvanisch verbunden sind, müssen für die verwendeten Prüfspannungen von VLF 0,1 Hz - 3 x Uo (Prüfdauer 60 min) ausgelegt sein
Schutzprüfungen Alle Vorgaben der Hersteller zur vor Ort Prüfung, Endinspektion und Inbetriebsetzung sind zu berücksichtigen und durchzuführen. Vorgaben WV: Primärstromspeisung für I> und I>> Im Einzelfall Sekundärstromspeisung bei I>> nur nach Freigabe durch WV
Bemessung Messeinrichtung Die Zähler für die Mittelspannungsabgänge werden in separaten, außerhalb der Mittelspannungsanlage aufzustellenden Zählerschränken eingebaut und zu den 10 kV – Zellen verkabelt. Hier gilt der VNB-Ausführungsstandard.
Bei Messeinrichtungen mit Wandleranschluss sind sowohl die Dimensionierung der externen Bürde, sowie der Spannungsfall des Messkreises zu berücksichtigen. Bei Abweichungen hinsichtlich der Wandlerausführung und der Leitungslängen sind Berechnungen mit messtechnischem Nachweis erforderlich und auf Anfrage dem
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Netzbetreiber zu übergeben.
Die Leitungsführung zwischen Schutzkernwandler und Schutzsystem erfolgt über Wandlertrennklemmen mit Prüfbuchsen. Die Wandlerleitungen für Spannungs- und Strompfade sind getrennt voneinander nach EMV-Kriterien geschützt zu Verlegen
Bei einem zusätzlichen Einbau bzw. Verwendung von Kabelumbau-Stromwandler im Abgang des Kabelanschlussraums, ist der Einsatz in Zwischenböden ohne weitere Schutzmaßnahmen vor mechanische Einwirkung nicht zulässig und ist gesondert zu betrachten. Der Einsatz von Kabelumbau-Stromwandler im Vollverguss ist nur im isolierten Bereich der MS-Schaltanlage zulässig.
Sämtlich Ein und Ausgänge der eingesetzten Schutzgerätetechnik sind für die notwendigen Prüfungen über Prüfbuchsenklemmen zu führen.
Ausführung Signalumfang der Mittelspannungsfelder
Die Signale sind als potentialfreie Kontakte auf Klemme zur Verfügung zu stellen.
Für die vorgenannten Signale ist ebenfalls der betriebsfertige Anschluss des Steuer-/Signalkabels, einschließlich Kabelkennzeichnung mit maschinell beschriftetem Kabelmarker, Text entsprechend Vorgabe AG, mit einzukalkulieren.
04.03.1 Leistungsschalterfeld Verteilnetz
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Leistungsschalterfeldes gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang: · Lieferung und Einbau des Feldes am Aufstellungsort im Mittelspannungsraum. · Fachgerechte Kabelzuführung von unten und Aufstellung auf Rahmenkonstruktion. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale: · Bemessungsstrom: 1.250 A · Leistungsschalter bedienbar vor Ort und vorgerüstet auf Klemme für Bedienung aus der Ferne · Wahlschalter als Schlüsselschalter für die Stellungen: ORT Bedienung Leistungsschalter vor Ort am Schaltschrank FERN Bedienung Leistungsschalter aus der Ferne über ZLT oder
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Fernwirktechnik VNB · Stellungsmeldung des Leistungsschalters und des Erdungsschalters an die ZLT oder Fernwirktechnik VNB · einsatz eines Störmelder Systems ( Fallklappenstörmelder), Relaissystem zur gesicherten Stör- und Meldeberhandlung Hersteller Fa. EES · Erdungsschalter, mechanisch verriegelt mit Leistungsschalter · Spannungsprüfsystem niederohmig, mit dreiphasiger Daueranzeige · Absicherung Hilfsspannung 60 V/DC über zweipoligen Sicherungsautomaten einschließlich Potentialvervielfachung innerhalb des Schaltschrankes · Absicherung der USV gepufferten Sicherungsautomaten einschließlich Potentialvervielfachung innerhalb des Schaltschrankes · Absicherung Motorantrieb Leistungsschalter 60 V/DC über separaten zweipoligen Sicherungsautomaten · Relaissteuerung für:die elektrische (logische) Verriegelung des Leistungsschalters mit dem Erdungsschalter · Stellungsmeldung des Leistungsschalters und des Erdungsschalters an die ZLT oder die Fernwirktechnik des VNB · Generierung Sammelstörmeldung und Quittierung · Vorgerüstet für einen Satz Stromwandler (Ausführungsbeschreibung in separater Position) · Kabelanschluss Energiekabel im unteren Bereich des Schaltschrankes, mit Kabelabfangschiene · Kurzschlussanzeigegerät mit phasenselektiven Relaiskontakten und Rücksetzeingang, einschließlich Stromsensoren mit Anzeige im Norm-Einbaugehause (48x96 mm), automatischer Rückstellung (von Hand zwischen 2 bis 4 h einstellbar) und mit entsprechenden Messwertgebern zu installieren. · Einstellwerte: Phasenstrom (L1, L2, L3): 400 A Ansprechzeit: 80 ms Automatische Rückstellung nach: 4 h Einschaltstromunterdrückung (Inrush): EIN · Bei der Verlegung der Geberleitungen sind die Spannungsabstände zu beachten und einzuhalten
Folgende Signale sind als potentialfreie Kontakte auf Klemme zur Verfügung zu stellen:
Einp.- Feld Leistungsschalter EIN Einp.- Feld Leistungsschalter AUS Einp.- Feld Leistungsschalter Feder gespannt Einp.- Feld Leistungsschalter Ausgelöst Einp.- Feld Erder EIN Einp.- Feld Erder AUS Einp.- Feld Ort-Fern Umschalter Ort-EIN
Übertrag: ................................
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[Seite 79]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Einp.- Feld Ort-Fern Umschalter Ort-AUS Einp.- Feld Automatenfall Motorspannung 60V Gestört Einp.- Feld Automatenfall Steuerung 60V Gestört Einp.- Feld Automatenfall Schutz 60V Gestört Einp.- Feld Automatenfall Meldespannung 24V Gestört
Folgende Ansteuerungen aus der Ferne sind auf Klemme zur Verfügung zu stellen:
· Einschalten Leistungsschalter · Ausschalten Leistungsschalter
Für die vorgenannten Signale ist ebenfalls der betriebsfertige Anschluss des Steuer-/Signalkabels, einschließlich Kabelkennzeichnung mit maschinell beschriftetem Kabelmarker, Text entsprechend Vorgabe ZTV, mit einzukalkulieren.
Ausführung siehe ferner Detailzeichnung 1480068-05-E-001
Aufstellort E-Raum Mittelspannung Verwendungszweck Feld 06 und 07
Fabrikat:
'.................'
Typ:
'.................'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.2 Leistungsschalterfeld Übergabe
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Leistungsschalterfeldes gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang: · Lieferung und Einbau des Feldes am Aufstellungsort im Mittelspannungsraum. · Fachgerechte Kabelzuführung von unten und Aufstellung auf Rahmenkonstruktion. Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
· Bemessungsstrom: 630 A · Vorrüstung für die Aufnahme ein Satz Spannungswandler
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
für die Messung der Sammelschienenspannung, z.B. Sammelschienenaufsatzkasten o.ä. · einsatz eines Störmelder Systems, Relaissystem zur gesicherten Stör- und Meldeberhandlung Hersteller Fa. EES · Ausführung nicht als Abzweig, sondern als Hochführung mit Sammelschiene im unteren Bereich · Lampentesteinrichtung für die gesamte Schaltanlage · inkl. Multimessgerät
Folgende Signale sind als potentialfreie Kontakte auf Klemme zur Verfügung zu stellen:
Leistungsschalter EIN DI Leistungsschalter AUS Di Leistungsschalter Feder gespannt DI Leistungsschalter Ausgelöst DI Erder EIN DI Erder AUS DI Ort-Fern Umschalter Ort-EIN DI Ort-Fern Umschalter ORT-AUS DI Automatenfall Motorspannung 60V Gestört DI Automatenfall Steuerung 60V Gestört DI Automatenfall Schutz 60V Gestört DI Automatenfall Meldespannung 24V Gestört DI Sammelschienenhochführung Spannungs/Frequenzrelais Meldung U>/U< Sammelschienenhochführung Spannungs/Frequenzrelais Meldung f>/f< Sammelschienenhochführung Erdschlussspannungsrelais Meldung UE> Sammelschienenhochführung Automatenfall Steuerung Gestört Sammelschienenhochführung Automatenfall Spannungswandler Gestört Sammelschienenhochführung Automatenfall Erdschlusswicklung Gestört Sammelschienenhochführung Automatenfall Schutz/Messung Gestört
Folgende Ansteuerungen aus der Ferne sind zur Verfügung zu stellen:
· Einschalten Leistungsschalter · Ausschalten Leistungsschalter
Ausführung siehe ferner Detailzeichnung 1480068-05-E-001
Aufstellort E-Raum Mittelspannung Verwendungszweck Feld 05 und 08
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 80
[Seite 81]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Fabrikat: '.................'
Typ: '.................'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.3 Leistungsschalterfeld Transformator
Wie Position 04.03.1 (Seite 77) jedoch: wie in vorhergehender Position "Leistungsschalterfeld Verteilnetz" beschrieben, jedoch
· Bemessungsstrom: 630 A
Folgende Signale sind als potentialfreie Kontakte auf Klemme zur Verfügung zu stellen:
Abzweig Trafo - Leistungsschalter EIN Abzweig Trafo - Leistungsschalter AUS Abzweig Trafo - Trenner EIN Abzweig Trafo - Trenner AUS Abzweig Trafo - Erder EIN Abzweig Trafo - Erder AUS Abzweig Trafo - Fernsteuerung EIN Abzweig Trafo - Fernsteuerung AUS Abzweig Trafo - Automatenfall Steuerung Gestört Abzweig Trafo - Automatenfall Motor Gestört Abzweig Trafo - Automatenfall Schutz Gestört Abzweig Trafo - Leistungsschalter Schalterfall/Ausgelöst Abzweig Trafo - Automatenfall Meldung Gestört
Folgende Ansteuerungen aus der Ferne sind zur Verfügung zu stellen:
· Einschalten Leistungsschalter · Ausschalten Leistungsschalter
Ausführung siehe ferner Detailzeichnung 1480068-05-E-001
Aufstellort E-Raum Mittelspannung Verwendungszweck Feld 02 und 03
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 81
[Seite 82]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Fabrikat: '.................' Typ: '.................'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.4 Leistungsschalterfeld KVA
wie in vorhergehender Position "Leistungsschalterfeld Verteilnetz" beschrieben, jedoch
· Bemessungsstrom: 630 A · inkl. Multimessgerät Fabrikatsvorgabe Wupperverband
Folgende Signale sind als potentialfreie Kontakte auf Klemme zur Verfügung zu stellen:
Leistungsschalter EIN Leistungsschalter AUS Leistungsschalter Feder gespannt Leistungsschalter Ausgelöst Trenner EIN Trenner AUS Erder EIN Erder AUS Ort-Fern Umschalter Ort-EIN Ort-Fern Umschalter Ort-AUS Automatenfall Motorspannung 60V Gestört Automatenfall Steuerung 60V Gestört Automatenfall Schutz 60V Gestört Automatenfall Meldespannung 24V Gestört
Folgende Ansteuerungen aus der Ferne sind auf Klemme zur Verfügung zu stellen:
Einschalten Leistungsschalter Ausschalten Leistungsschalter
Ausführung siehe ferner Detailzeichnung 1480068-05-E-001
Aufstellort E-Raum Mittelspannung Verwendungszweck Feld 10 und 11
Fabrikat:
'.................'
Typ:
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 82
[Seite 83]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
'.................'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.5 Leistungsschalterfeld Reserve
wie in vorhergehender Position "Leistungsschalterfeld Verteilnetz" beschrieben, jedoch
· ohne Kurzschlussanzeigegerät und Sensoren · Bemessungsstrom: 630 A
Folgende Signale sind als potentialfreie Kontakte auf Klemme zur Verfügung zu stellen:
· Leistungsschalter EIN · Leistungsschalter AUS · Leistungsschalter Feder gespannt · Leistungsschalter Ausgelöst · Trenner EIN · Trenner AUS · Erder EIN · Erder AUS · Ort-Fern Umschalter Ort-EIN · Ort-Fern Umschalter Ort-AUS · Automatenfall Motorspannung 60V Gestört · Automatenfall Steuerung 60V Gestört · Automatenfall Schutz 60V Gestört · Automatenfall Meldespannung 24V Gestört
Folgende Ansteuerungen aus der Ferne sind auf Klemme zur Verfügung zu stellen:
· Einschalten Leistungsschalter · Ausschalten Leistungsschalter
Ausführung siehe ferner Detailzeichnung 1480068-05-E-001
Aufstellort E-Raum Mittelspannung Verwendungszweck Feld 01 und 12
Fabrikat:
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 83
[Seite 84]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
'.................'
Typ: '.................'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.6 Messfeld
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Messfeldes gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Messfeldes am Aufstellungsort im Mittelspannungsraum. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale:
Sammelschiene im oberen Bereich des Schaltschrankes, Ausführung gem. den Vorbemerkungen · Hochführung der Sammelschiene · Erdungsmöglichkeit der Sammelschiene über Kugelbolzen mit 25 mm Durchmesser · Leuchtmelder für feldbezogene Sammelstörmeldung einschließlich Quittierungsmöglichkeit für deren Rücksetzung · Erdungsmöglichkeit an der Hochführung oder Sammelschiene (Verbraucherschiene) über Kugelbolzen mit 25 mm Durchmesser · Absicherung Hilfsspannung 60 V/DC über zweipoligen Sicherungsautomaten einschließlich Hilfsspannungsverteilung (Potentialvervielfachung) innerhalb des Schaltschrankes · Vorgerüstet für einen Satz Spannungswandler (Ausführungsbeschreibung in separater Position) · Vorgerüstet für einen Satz Stromwandler (Ausführungsbeschreibung in separater Position) · 3 x Spannungsmesser für Wandleranschluss 10/0,1kV mit Skala 0-10/12kV · Dämpfungswiderstand · Abdeckung Klemmenbereich und Spannungspfadsicherung mit transparenter plombierbarer Abdeckung aus Kunststoff
Folgende Signale sind als potentialfreie Kontakte der HLT auf Klemme zur Verfügung zu stellen:
· Schaltschranktür (12kV-Bereich) geöffnet
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Sicherungsfall Steuerspannung · Störung Messspannung
Für die vorgenannten Signale ist ebenfalls der betriebsfertige Anschluss der Steuer-/Signalkabel, einschließlich Kabelkennzeichnung mit maschinell beschriftetem Kabelmarker, Text entsprechend Vorgabe AG, mit einzukalkulieren.
Ausführung siehe ferner Detailzeichnung 1480068-05-E-001
Aufstellort E-Raum Mittelspannung Verwendungszweck Feld 04 und 09
Fabrikat: '.................'
Typ: '.................'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.7 Einbringung der Mittelspannungschaltanlage
Einbringen, Transportieren, Heben, Umsetzen und fachgerechtes Aufstellen von Mittelspannungsschaltfeldern in den MS-Schaltraum im 1. Obergeschoss in der WSW-Übergabestation. Die Einbringung der Schaltfelder erfolgt mittels Kran über die hierfür vorgesehene Einbringöffnung bzw. den festgelegten Transportweg. Für die Lastverteilung und zum Schutz der baulichen Anlagen sind im Bereich der Kranaufstellung, der Transportwege sowie der Einbringbereiche geeignete Druckverteilplatten in erforderlicher Anzahl und Dimension bereitzustellen, auszulegen und nach Abschluss der Arbeiten wieder zu entfernen. Leistungsumfang Im Leistungsumfang enthalten sind insbesondere:
An- und Abtransport aller erforderlichen Hebe- und Transportmittel Gestellung eines geeigneten Krans einschließlich Bedienpersonal Bereitstellung, Verlegung und Rückbau von Druckverteilplatten für die sichere Lastabtragung sämtliche erforderlichen Anschlagmittel, Hebegeschirre, Transporthilfen und Rangiereinrichtungen Einbringung der Mittelspannungsschaltfelder vom Abladepunkt bis zum endgültigen Aufstellort im 1. Obergeschoss
Übertrag: ................................
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[Seite 86]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
horizontales und vertikales Transportieren, Ausrichten, Umsetzen und Positionieren der Schaltfelder Schutz vorhandener Bauteile, Bodenflächen, Türbereiche, Wandflächen und angrenzender technischer Einrichtungen gegen Beschädigungen alle erforderlichen Sicherungsmaßnahmen für die Durchführung der Hebe- und Einbringarbeiten Koordination mit den örtlichen Gegebenheiten und den bauseitigen Randbedingungen Durchführung der Arbeiten unter Beachtung der geltenden Unfallverhütungs-, Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorschriften Entsorgung bzw. Abtransport aller bei der Leistungserbringung eingesetzten Hilfsmittel nach Abschluss der Arbeiten
Besondere Anforderungen
Die Einbringung ist auf die tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten abzustimmen. Die Tragfähigkeit der Aufstell- und Verkehrsflächen ist durch den Auftragnehmer bei der Wahl der Hebe- und Transportmittel zu berücksichtigen. Die Größe, das Gewicht und der Schwerpunkt der einzubringenden Mittelspannungsschaltfelder sind bei der Ausführung zu beachten. Erforderliche Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Schäden an Gebäude, Ausbau, TGA-Anlagen und Einbauten sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. Eventuell erforderliche Zwischenlagerungen, Umsetzvorgänge und Rangierarbeiten innerhalb des Gebäudes sind Bestandteil der Leistung. Alle für die sichere Durchführung erforderlichen Nebenleistungen sind, auch wenn nicht gesondert aufgeführt, in den Einheitspreis einzurechnen.
Abrechnung Abrechnung als Pauschalposition für die vollständige Einbringung der Mittelspannungsschaltfelder in den Raum im 1. Obergeschoss.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.03.8 Stromwandler für UMZ Schutz
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Stromwandlers für den UMZ Schutz, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers inkl. Zubehör in
Übertrag: ................................
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[Seite 87]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
der Mittelspannungsschaltanlage · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale:
· Bemessungsspannung: 12 kV · Primärstrom: 600 A · Sekundärstrom: 1 A · Genauigkeitsklasse: 5P20 (für UMZ-Schutz) · Bürde: 5 VA · Thermischer Kurzzeitstrom (Ith): 25 kA / 1 s
Verwendungszweck Feld 01, 02, 03, 10, 11, 12
18 St EUR______________ EUR ____________
04.03.9 Stromwandler für Multimessgerät
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Stromwandlers für den Multimessgerät, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers inkl. Zubehör in der Mittelspannungsschaltanlage · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale:
· Bemessungsspannung: 12 kV · Primärstrom: bis 600 A · Sekundärstrom: 1 A · Genauigkeitsklasse: 1FS5 · Bürde: 5 VA · Thermischer Kurzzeitstrom (Ith): 25 kA / 1 s
Verwendungszweck Feld 04 und 09,10, 11, 12
15 St EUR______________ EUR ____________
04.03.10 Stromwandler für Zählung zur Verrechnung und EZA Regler
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Stromwandlers für die Zählung zur Verrechnung, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers inkl. Zubehör in der Mittelspannungsschaltanlage · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Übertrag: ................................
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[Seite 88]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Kern 1 (Messung): · 600A/1A Kl.0,5S 5VA · Kern 2 (Messung): · 600A/1A Kl.0,2 5VA · Thermischer Kurzzeitstrom (Ith): 25 kA / 1 s
Verwendungszweck Feld 04 und 09
6 St EUR______________ EUR ____________
04.03.11 Stromwandler für UMZ-Schutz und Entkupplungschutz
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Stromwandlers für die UMZ- und Entkupplungsschutz, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers inkl. Zubehör in der Mittelspannungsschaltanlage · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale:
· Kern 1 (Schutz): · 600A/1A, 5P20, · Bürde: 5 VA · Kern 2 (Messung): · 600A/1A, Kl. 1, · Thermischer Kurzzeitstrom (Ith): 25 kA / 1 s · Bürde: 5 VA
Verwendungszweck Feld 04 und 09
6 St EUR______________ EUR ____________
04.03.12 Stromwandler für Leitungsdifferentialschutz
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Stromwandlers für den Leitungsdifferentialschutz, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers inkl. Zubehör in der Mittelspannungsschaltanlage
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 88
[Seite 89]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale:
Genauigkeitsklasse: TPX oder TPY gemäß DIN EN 61869-2 Kniepunktspannung: Vk = 500 V Bemessungsbürde: = 5 VA Primärstrom: 600 A Sekundärstrom: 1 A Kurzzeitstromfestigkeit: Ith = 25 kA / 1 s
Verwendungszweck Feld 10 und 11
6 St EUR______________ EUR ____________
04.03.13 Liefern von Stromwandler für Leitungsdifferentialschutz
Liefern eines Stromwandlers für den Leitungsdifferentialschutz
Leistungsumfang:
· Lieferung des Stromwandlers inkl. Zubehör für anderes Gewerk · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale:
Genauigkeitsklasse: TPX oder TPY gemäß DIN EN 61869-2 Kniepunktspannung: Vk = 500 V Bemessungsbürde: = 10 VA Primärstrom: 600 A Sekundärstrom: 1 A Kurzzeitstromfestigkeit: Ith = 25 kA / 1 s
Verwendungszweck für den Losnehmer 3 des KVB-Projektes
6 St EUR______________ EUR ____________
04.03.14 Spannungswandler für Zählung zur Verrechnung
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Spannungswandlers für die Zählung zur Verrechnung, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Spannungswandlers für die
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 89
[Seite 90]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Zählung inkl. Zubehör in der Mittelspannungsschaltanlage · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale:
· Kern 1 (Schutz): · Übersetzung 10 kV/√3 : 100 V/3 · Genauigkeitsklasse: 0,5 · Bürde: 25 VA · Übersetzung 10 kV/√3 : 100 V/√3 · Genauigkeitsklasse: 0,2 · Thermischer Kurzzeitstrom (Ith): 25 kA / 1 s · Kern 2 (Messung): · Bürde:25 VA
Verwendungszweck Feld 04 und 09
6 St EUR______________ EUR ____________
04.03.15 Spannungswandler für UMZ- und Entkupplungsschutz
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Spannungswandler 2 Kerne für UMZ- und Entkupplungsschutz, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Spannungswandler 2 Kerne für UMZ- und Entkupplungsschutz inkl. Zubehör in der Mittelspannungsschaltanlage · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale:
· Kern 1 (Schutz): · Genauigkeitsklasse: 0,5 · Bürde: 25 VA · Kern 2 (Messung): · Genauigkeitsklasse: 0,2 · Bürde: 25 VA · Thermischer Kurzzeitstrom (Ith): 25 kA / 1 s
Verwendungszweck Feld 04 und 09
6 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 90
[Seite 91]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.03.16 Kabelumbau-Stromwandler
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Kabelumbau-Stromwandlers für sensitive Erdschlusserfassung, inkl. aller Nebenleistungen. Die Wandlerleitungen für Spannungs- und Strompfade sind getrennt voneinander nach EMV Kriterien geschützt zu Verlegen. Die Auslegung der Wandlerleitung ist nachvollziehbar nachzuweisen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers inkl. Zubehör wie Wandlertrennklemmen in dem Niederspannungsteil der Mittelspannungsschaltanlage · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale:
· Primärstrom bis 60 A · Genauigkeitsklasse: 1FS10 · Bürde: 1,5 VA · Innendurchmesser: 210mm · geteilte Ausführung · geeignet für die Erfassung von Erdschlüssen
Verwendungszweck Feld 02, 03, 10 und 11
12 St EUR______________ EUR ____________
04.03.17 Schutzrelais Übergabefeld
Schutzrelais
welches vorrangig einem Leistungsschalter zugeordnet wird. Das Schutzrelais muss mindestens den folgenden Funktionsumfang aufweisen:
Allgemein:
· grafisches Display mit Hintergrundbeleuchtung · mindestens vier Spannungseingänge · mindestens vier Stromeingänge · Stromeingang für Kabelumbauwandler · mindestens zehn freiprogrammierbare binäre Eingänge · acht frei programmierbare Ausgänge, u.a. für die Ansteuerung weiterer Leistungsschalter · benutzerdefinierbare Schutzverriegelung · Mit Prüftrennklemmleiste gem. VDE-AR-N 4110. Die Schutzprüfung muss ohne Abklemmen der Wandlermessleitungen ausgeführt werden.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 91
[Seite 92]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Anlagenschutz:
· unabhängiger Überstromzeitschutz (UMZ) · Erdschlusserfassung · Leistungsschalter-Versager-Schutz
Hilfsenergie:
· 60 V/DC
Elektrische Prüfungen:
· Isolationsprüfungen nach IEC 60255-5; ANSI/IEEE C37.90.0 · EMV-Prüfungen zur Störfestigkeit nach IEC60255-6; IEC60255-22; EN50082-2;DIN 57435 Teil 303 · EMV-Prüfungen zur Störaussendung nach EN50081-1
Mechanische Prüfungen:
· Schwingungs- und Schockbeanspruchung nach IEC60255-21 und 60068-2
Das Schutzgerät ist betriebsfertig zu liefern, in dem abgesetzten Schaltschrank für die Sekundärschutztechnik zu montieren und anzuschließen. Die erforderliche Absicherung und schaltschrankinterne Verkabelung ist hier mit einzukalkulieren.
In dieser Position ist ferner die Programmierung, Konfiguration und Parametrierung einschließlich der Schutzprüfung zu berücksichtigen. Die Protokolle der Schutzprüfung und die Ausdrucke der Einstellparameter sind dem AG digital (PDF-Format) und zweifach in Papierformat auszuhändigen.
Einbauort: Schrank für Schutzgeräte MS-Raum Wird benötigt für Feld 05, 08
Fabrikat: Siemens Typ: 7SJ82
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.18 Schutzrelais Kabelabgang KVB
Schutzrelais
welches vorrangig einem Leistungsschalter zugeordnet wird. Das Schutzrelais muss mindestens den folgenden
Übertrag: ................................
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[Seite 93]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Funktionsumfang aufweisen:
Allgemein:
· grafisches Display mit Hintergrundbeleuchtung · mindestens vier Spannungseingänge · mindestens vier Stromeingänge · Stromeingang für Kabelumbauwandler · mindestens zehn freiprogrammierbare binäre Eingänge · acht frei programmierbare Ausgänge, u.a. für die Ansteuerung weiterer Leistungsschalter · benutzerdefinierbare Schutzverriegelung · Mit Prüftrennklemmleiste gem. VDE-AR-N 4110. Die Schutzprüfung muss ohne Abklemmen der Wandlermessleitungen ausgeführt werden.
Anlagenschutz:
· gerichteter Überstromzeitschutz (UMZ) · Erdschlusserfassung · Leistungsschalter-Versager-Schutz
Hilfsenergie:
· 60 V/DC
Elektrische Prüfungen:
· Isolationsprüfungen nach IEC 60255-5; ANSI/IEEE C37.90.0 · EMV-Prüfungen zur Störfestigkeit nach IEC60255-6; IEC60255-22; EN50082-2;DIN 57435 Teil 303 · EMV-Prüfungen zur Störaussendung nach EN50081-1
Mechanische Prüfungen:
· Schwingungs- und Schockbeanspruchung nach IEC60255-21 und 60068-2
Das Schutzgerät ist betriebsfertig zu liefern, in dem abgesetzten Schaltschrank für die Sekundärschutztechnik zu montieren und anzuschließen. Die erforderliche Absicherung und schaltschrankinterne Verkabelung ist hier mit einzukalkulieren.
In dieser Position ist ferner die Programmierung, Konfiguration und Parametrierung einschließlich der Schutzprüfung zu berücksichtigen. Die Protokolle der Schutzprüfung und die Ausdrucke der Einstellparameter sind dem AG digital (PDF-Format) und zweifach in Papierformat auszuhändigen.
Einbauort: Schrank für Schutzgeräte MS-Raum
Übertrag: ................................
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[Seite 94]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Wird benötigt für Feld 10, 11
Fabrikat: Siemens Typ: 7SJ82
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.19 Schutzrelais Kabelabgang Medienübergabe
Schutzrelais
welches vorrangig einem Leistungsschalter zugeordnet wird. Das Schutzrelais muss mindestens den folgenden Funktionsumfang aufweisen:
Allgemein:
· grafisches Display mit Hintergrundbeleuchtung · mindestens vier Spannungseingänge · mindestens vier Stromeingänge · Stromeingang für Kabelumbauwandler · mindestens zehn freiprogrammierbare binäre Eingänge · acht frei programmierbare Ausgänge, u.a. für die Ansteuerung weiterer Leistungsschalter · benutzerdefinierbare Schutzverriegelung · Mit Prüftrennklemmleiste gem. VDE-AR-N 4110. Die Schutzprüfung muss ohne Abklemmen der Wandlermessleitungen ausgeführt werden.
Anlagenschutz:
· gerichteter Überstromzeitschutz (UMZ) · Erdschlusserfassung · Leistungsschalter-Versager-Schutz
Hilfsenergie:
· 60 V/DC
Elektrische Prüfungen:
· Isolationsprüfungen nach IEC 60255-5; ANSI/IEEE C37.90.0 · EMV-Prüfungen zur Störfestigkeit nach IEC60255-6; IEC60255-22; EN50082-2;DIN 57435 Teil 303 · EMV-Prüfungen zur Störaussendung nach EN50081-1
Mechanische Prüfungen:
· Schwingungs- und Schockbeanspruchung nach IEC60255-21 und 60068-2
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 94
[Seite 95]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Das Schutzgerät ist betriebsfertig zu liefern, in dem abgesetzten Schaltschrank für die Sekundärschutztechnik zu montieren und anzuschließen. Die erforderliche Absicherung und schaltschrankinterne Verkabelung ist hier mit einzukalkulieren.
In dieser Position ist ferner die Programmierung, Konfiguration und Parametrierung einschließlich der Schutzprüfung zu berücksichtigen. Die Protokolle der Schutzprüfung und die Ausdrucke der Einstellparameter sind dem AG digital (PDF-Format) und zweifach in Papierformat auszuhändigen.
Einbauort: Schrank für Schutzgeräte MS-Raum Wird benötigt für Feld 02, 03
Fabrikat: Siemens Typ: 7SJ82
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.20 Schutzrelais Reserve
Schutzrelais Reservefelder
· wie in vorhergehender Position, "Schutzrelais", beschrieben.
Einbauort: Schrank für Schutzgeräte MS-Raum Wird benötigt für Feld 01, 12
Fabrikat: Siemens Typ: 7SJ82
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.21 Leitungsdifferentialschutzrelais
für folgende Felder:
· Feld 10 · Feld 11
Das Schutzrelais muss mindestens den folgenden Ausstattungs- und Funktionsumfang aufweisen:
· Differentialschutz für Leitungen mit 2-Enden · Stromwandler: - 3x für Schutz · 1x für Messung und empfindliche Erdstromerfassung
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 95
[Seite 96]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Spannungswandler: - 4 · grafisches Display mit Hintergrundbeleuchtung · min. 23 frei programmierbare binäre Eingänge · min. 16 frei programmierbare binäre Ausgänge · benutzerdefinierbare Schutzverriegelung · Mit Prüftrennklemmleiste gem. VDE-AR-N 4110. Die Schutzprüfung muss ohne Abklemmen der Wandlermessleitungen ausgeführt werden · optische Schnittstelle zur Gegenstation (9/125 m) · 1x Ethernet Port zur Programmierung · 1x Ethernet-Port zur Kommunikationsanbindung · 1x Port für elektrische (serielle) Kommunikationsanbindung · Unterstütze Protokolle: u.a. IEC 61850 Ed. 1 & 2, PRP, HSR, Modbus TCP/RTU, DNP3, PROFINET/IO · Softwarelizenz
Hilfsenergie: · 60 V/DC
Das Schutzgerät ist betriebsfertig zu liefern, zu montieren und anzuschließen. Der Anschluss erfolgt an die GSV. Die erforderliche Absicherung und schaltschrankinterne Verkabelung ist hier mit einzukalkulieren.
Die einzuprogrammierende und umzusetzende Funktionalität weicht je nach Feld teilweise leicht ab. Mögliche Zusatzfunktionen sind für das Schutzgerät umzusetzen bzw. einzukalkulieren.
In dieser Position ist ferner die Programmierung, Konfiguration und Parametrierung einschließlich der Schutzprüfung zu berücksichtigen. Die Protokolle der Schutzprüfung und die Ausdrucke der Einstellparameter sind dem AG digital auszuhändigen.
Fabrikat: 'Siemens' Typ: 7SD86
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.22 GSV MS-Anlage
Gleichspannungsversorgungsanlage 60 VDC mit integrierter 50Ah Batterieanlage
zur Versorgung der Sekundärtechnik und weiterer Verbraucher. Unterbringung im MS-Raum im 1.OG, Entfernung maximal 10 Meter. Genaue Position ist im Installationsplan 1480068-05-E-010 eingezeichnet
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 96
[Seite 97]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Die GSV ist komplett betriebsfertig zu liefern und alle herangeführten Kabel anzuschließen
Ladegerät: 20 A
20 Abgänge mit überwachten elektronischen Leitungsschutzschaltern.
Ausgeführt mit: · Spannungsanzeige · Verbraucher-/Ladestromanzeige · Stör- und Betriebsmeldeleuchte
Die Redundanz der Anlage hat durch eine modulare Bauweise der Elektronikkomponenten zu erfolgen.
Digitale Ausgänge für:
· Sammelstörung · Netzstörung · Gerätestörung · DC Spannung OK · DC Unterspannung · Batterieunsymmetrie · Verbrauchersicherung ausgelöst (20 x)
Fabrikat: '.................'
Typ: '.................'
1 St EUR______________ EUR ____________
04.03.23 Einbringung GSV MS-Anlage
Einbringung der zuvor genannten GSV-Anlage in den Mittelspannungsschaltraum. Inkl. aller zum Transport benötigten Hilfsmaterialien etc.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.03.24 Multimessgerät Türeinbau
einschließlich Anschluss an das Netzwerk (eBUS-TCP) der ZLT, einschließlich Schutzgeräte wie Spannungspfadsicherungen und Überspannungsschutzgerät Typ 3, Einbau in die Schaltschranktür mit mindestens folgenden Messfunktionen:
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 97
[Seite 98]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Strom (alle Phasen) · Spannung (alle Phasen) · Wirkleistung · Scheinleistung · Blindleistung · Scheitelfaktor · Netzfrequenz · Wirkarbeit · Blindarbeit · Extremwertspeicher min und max · Oberwellenanalyse bis zur 25. Harmonischen
Einbauort: Schaltschrank SPS im MS-Raum Messspannung: [V, AC] 100/√3 Versorgungsspannung: [V, AC] 60 Messwertanzeige: LCD Anzahl der gleichzeitig dargestellten Messwerte: [St] 3
Gerät betriebsfertig am Netzwerk angeschlossen über EBUS-TCP
Fabrikat: KBR Typ: F96-2-TFT-ET-2RO1DO-US1-5
5 St EUR______________ EUR ____________
04.03.25 Schaltschrankschlüssel
Ersatzschlüssel zum Öffnen / Verschließen der Schaltschranktüren.
10 St EUR______________ EUR ____________
04.03.26 Handkurbel, Schalthebel
Komplette Garnitur wie z.B. Handkurbeln, Schalthebel, für sämtliche Schalthandlungen vor Ort wie z. B.:
· Betätigen Erdungsschalter · Betätigen Lasttrennschalter · Betätigen Leistungsschalter · Spannen Federspeicher · Aus- und Einfahren Leistungsschalter
2 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 98
[Seite 99]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.03.27 Erdungsgarnitur mit Erdungsstange
Erdungs- und Kurzschließgarnitur aus Kupferseilen mit den folgenden Daten:
· Phasenseile mit Kugelzangen für 25 mm Kugelbolzen und Bajonetspindeln für die Bedienung mit Erdungsstange · Erdseil mit Handknebel, Klemmweite 38 mm · Phasen- und Erdseil aus hochflexibler Kupferlitze mit Kunststoff ummantelt · transparenter Verguss der Verbindung von Erdseil mit Phasenseile
Querschnitt Kupferseil [mm²] 120 Länge Phasenseile mindestens [mm] 3000 Länge Erdseil mindestens [mm] 2000
Ausführung Erdungsstange:
· mit Bajonetkopf · Stange aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Epoxidharz · Anwendung für Innenräume
Gesamtlänge ca. [mm] 1500 Isolierlänge ca. [mm] 1000 Bemessungsspannung [kV] 12
1 St EUR______________ EUR ____________
04.03.28 Schaltschrank WSW-Abrechnung
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Schaltschranks für die Abrechnung des VNB gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen. Die (Prüf-) Klemmenleiste im Zählerwechselschrank ist nach Ausführung für die WSW Netze zu errichten. Der Aufbau ist in dem Dokument "WSW-Netz-SG-155_Mindestanforderungen" in den Anlagen beschrieben.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Zählerwechselschrank inkl. beigestellten Zähler der WSW Netze Gmbh und Zubehör im Mittelspannungsschaltanlagenraum · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 99
[Seite 100]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Mindestens Größe 1 · Material: schlagfestes Polystyrol · Schutzart: IP 54
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.29 Schaltschrank WSW-Fernwirktechnik
Montage und Anschluss eines gestellten Wandgehäuses mit dem WSW Netz Gateway. Aufbau und Vorgaben finden sich in dem Dokument "WSW-Netz_S-384_Anforderungen_an_die_fernwirktechnische _Anbindung_von_Kundenanlagen" der WSW Netz GmbH in den Anlagen zur Ausschreibung.
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.30 Schaltschrank Sekundärschutztechnik
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Schaltschranks für Sekundärschutztechnik, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Schaltschranks am Aufstellungsort im Mittelspannungsraum. · Fachgerechte Kabelzuführung von unten und Aufstellung auf Montagerahmen. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe. · Montage der Schutzrelais im Schwenkrahmen · Klemmen auf Hutschiene auf der Montageplatte des Schaltschranks
Technische Merkmale:
· Standschaltschrank, feldweise aufgebaut · Schutzart: mindestens IP20. · Abmessungen: Breite: 600 mm Tiefe: 800 mm Höhe: 2000 mm · Material: Stahlblech, pulverbeschichtet, mit abschließbaren Türen vorne und hinten. · Frontseitig mit Sichtscheibe · 19" Einschubtechnik mit Schwenkrahmen · Kabelzuführung von unten
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 100
[Seite 101]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Leitungsführung in Verdrahtungskanälen · In der Tür eingebaute Geräte müssen rückseitig zwecks Berührungsschutzes mit einer abnehmbaren Klarsichtsplatte oder eigener Berührungsschutzabdeckung bestückt bzw. abgedeckt sein · Beachtung EMV Anforderungen durch Schutzrelais Herstellen · Sämtlich Ein und Ausgänge der eingesetzten Schutzgerätetechnik sind für die notwendigen Prüfungen über Prüfbuchsenklemmen zu führen
3 St EUR______________ EUR ____________
04.03.31 Schaltschrank Sekundärschutztechnik Rangierfeld
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Schaltschranks für die Klemmleisten, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Schaltschranks am Aufstellungsort im Mittelspannungsraum. · Fachgerechte Kabelzuführung von unten und Aufstellung auf Montagerahmen. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe. · Klemmen und Überspannungsrelaisauf Hutschiene auf der Montageplatte des Schaltschranks
Technische Merkmale:
· Standschaltschrank, feldweise aufgebaut · Schutzart: mindestens IP20. · Abmessungen: Breite: 600 mm Tiefe: 800 mm Höhe: 2000mm · Kabelzuführung von unten · Leitungsführung in Verdrahtungskanälen · In der Tür eingebaute Geräte müssen rückseitig zwecks Berührungsschutzes mit einer abnehmbaren Klarsichtsplatte oder eigener Berührungsschutzabdeckung bestückt bzw. abgedeckt sein · Beachtung EMV Anforderungen durch Schutzrelais Herstellen
1 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 101
[Seite 102]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.03.32 Schaltschrank SPS
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Schaltschranks für ET200 und KBR Multimessgeräte
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Schaltschranks am Aufstellungsort im Mittelspannungsraum. · Fachgerechte Kabelzuführung von unten · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe. · Montage der Multimessgeräte in der Türi · Klemmen auf Hutschiene auf der Montageplatte des Schaltschranks · Abmessungen: · Breite: 600 mm · Tiefe: 600 mm Höhe: 2000mm · 2 ET200 auf Profilschiene auf der Montageplatte · interne Verdrahtung
Technische Merkmale:
· Standschaltschrank · Kabelzuführung von unten · Leitungsführung in Verdrahtungskanälen · In der Tür eingebaute Geräte müssen rückseitig zwecks Berührungsschutzes mit einer abnehmbaren Klarsichtsplatte oder eigener Berührungsschutzabdeckung bestückt bzw. abgedeckt sein
1 St EUR______________ EUR ____________
04.03.33 Einbringung Sekundärschutzschränke
Einbringung der zuvor genannten Schaltschränke in den Mittelspannungsschaltraum. Inkl. aller zum Transport benötigten Hilfsmaterialien Druckverteilungsplatten etc.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.03.34 Transformator in Gießharzausführung 10 kV, 400 kVA
Ausführung gem. DIN EN 60076-1, VDE 0532 und aktueller Ökodesign-Verordnung der Europäischen Kommission (Stufe 2), schwerentflammbar und selbstverlöschend. Im Brandfalle entstehen keine toxischen oder explosiven Gase (ausgenommen CO).
Der Transformator ist stoßkurzschlussfest auszuführen. Die Stoßspannungsfestigkeit muss VDE 0532, Teil 3 entsprechen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 102
[Seite 103]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Stückprüfungen:
· Teilentladungsmessung: Es ist nachzuweisen, dass die Wicklungen bis 2 x Ur frei von innerer Teilentladung sind. Der Grundstörpegel darf dabei 10 pC nicht überschreiten. · Prüfung mit angelegter Stehwechselspannung · Prüfung mit induzierter Stehwechselspannung · Messung der Spannungsübersetzung und Überprüfung der Phasenverschiebung · Messung des Wicklungswiderstandes · Messung der Leerlaufverluste und des Leerlaufstroms · Messung der Kurzschlussimpedanz und Kurzschlussverluste
Die vorgenannten Stückprüfungen sind zu protokollieren. Eine Kopie des Protokolls ist dem AG einmal digital und einmal im Papierformat auszuhändigen.
Bemessungsspannung OS [kV] 10 Bemessungsleistung (Sr) [kVA] 400 Anzapfungsbereich [%] +/- 2x2,5 Leerlauf-Bemessungsspannung US [kV] 0,4 Schaltgruppe Dyn5 Bemessungs- Kurzschlussspannung (uzr) [%] 6 Verluste reduzierte Leerlaufverluste P0 max. [W] 700 Pk (120) max. [W] 4600 Schalleistung (LWA) [dB] 62
Länge max. [mm] ca. 1580 Breite max. [mm] ca. 900 Höhe max. [mm] ca. 1500 Gesamtgewicht max. [kg] ca. 1800 Schutzart [IP] 00
Fabrikat: '.................'
Typ: '....................'
2 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.03.35 Temperaturüberwachung Transformator
Lieferung, Montage, elektrischer Anschluss einer Temperaturüberwachungseinrichtung für einen Gießharztransformator mit einer Nennspannung von 10 kV und einer Leistung von 400 kVA.
Leistungsumfang:
· Lieferung eines elektronischen Temperaturüberwachungsgerätes zur Überwachung der Wicklungstemperaturen
· Lieferung und Einbau von Temperatursensoren (Pt100) in den Trafowicklungen und im Trafokern
· Ausführung:
· 3 Sensoren in den Wicklungen
· 1 Sensor im Trafokern
· Auswertung der Temperatur mit mindestens folgenden Funktionen:
· Abschaltung (Kern)
· Vorwarnung (Wicklung)
· Abschaltung (Wicklung)
· Störung (Sensor-Error)
· Bereitstellung von potenzialfreien Kontakten zur Weiterleitung an übergeordnete Gebäudeleittechnik oder Schaltanlage
· Verdrahtung zwischen Transformator, Sensoren und Temperaturüberwachungsgerät
· Montage des Auswertegerätes in der NSHV. Anschluss an vorhandene Energieversorgung (Hilfsspannung)
· Funktionsprüfung inkl. Simulation der Temperaturzustände (Alarm/Abschaltung)
· Beschriftung aller Komponenten und Klemmen gemäß Anlagendokumentation
Fabrikat: Ziehl Typ: TR440
2 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 104
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.03.36 Raumfühler
Messung der Raumtemperatur und Raumfeuchte
Einsatzort: Traforaum 1 und 2
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau eines Temperaturüberwachungssystems inkl. Zubehör im Traforaum · Anschluss an Automatisierungssystem zur Werteübergabe ans Leitsystem · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe
Technische Merkmale: Signalausgang 4 bis 20 mA
4 St EUR______________ EUR ____________
04.03.37 Trafoerdungsschalter für die Primärseite
Lieferung, Montage, Anschluss, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung eines Erdungsschalters für die Mittelspannungs-Primärseite eines Transformators einschließlich Trennschalter, mechanischer Betätigungseinrichtung, Verriegelungssystem, Meldekontakten sowie sämtlicher erforderlicher Anschluss- und Nebenleistungen. Der Erdungsschalter ist zur sicheren Erdung der Transformator-Primärseite auszuführen und mit einem Trennschalter einschließlich mechanischer Stellungserkennung auszustatten. Die Montage erfolgt an der Traforaumwand oder in unmittelbarer Nähe des Transformators entsprechend den örtlichen Gegebenheiten. Der Erdungsschalter ist mittels Wellenverlängerung so auszuführen, dass die Betätigung bei geöffneter Trafotür und eingelegtem Sicherheitsbalken sicher erfolgen kann. Die Ausführung der Betätigungseinrichtung einschließlich aller Lagerungen, Kupplungen, Wellenverlängerungen, Abdeckungen und Befestigungselemente ist im Leistungsumfang enthalten. Herstellung einer elektrischen Verriegelung zwischen Erdungsschalter und zugehörigem Mittelspannungs-Abgangsfeld. Der Erdungsschalter darf ausschließlich bei zuvor geöffnetem Abgangsschalter der MS-Schaltanlage betätigt werden. Die Verriegelung ist über einen Sperrmagneten einschließlich aller erforderlichen Hilfskontakte, Steuerleitungen, Klemmen, Verdrahtungen und Spannungsversorgung betriebsfertig herzustellen. Anschluss der Transformator-Primärseite an den Erdungsschalter mittels geeigneter
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 105
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Mittelspannungskabelverbindungen einschließlich aller erforderlichen Anschlussgarnituren, Kabelschuhe, Verbindungselemente, Befestigungen, Zugentlastungen und Kennzeichnungen. Ausrüstung des Erdungsschalters mit Meldekontakten zur Erfassung der Schalterstellung. Herstellung der erforderlichen Verkabelung und Signalverdrahtung zu den SPS-Ein-/Ausgängen sowie zu den vorgesehenen Melde- und Signalisierungseinrichtungen in der zugehörigen Mittelspannungs- und Niederspannungsverteilung einschließlich Klemmen, Beschriftung und Prüfungen. Komplette Einbindung in das vorhandene Erdungs- und Potentialausgleichssystem. Anschluss an die Potentialausgleichsschienen der Traforäume einschließlich Erdungsleiter, Verbindungsmaterial, Klemmen, Befestigungsmaterial und Korrosionsschutzmaßnahmen. Einschließlich aller für eine betriebsfertige Anlage erforderlichen Leistungen wie Lieferung sämtlicher Komponenten, Montage, Verdrahtung, Befestigungsmaterial, Kabelwegeanpassungen im unmittelbaren Montagebereich, Beschriftung, Kennzeichnung, Funktionsprüfung, Verriegelungsprüfung, Durchgangs- und Isolationsmessungen sowie Dokumentation der ausgeführten Anlage. Die Leistung ist vollständig betriebsfertig und funktionsgeprüft zu erbringen.
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.38 Schildersatz für die Beschriftung der Trafoboxtür,
Ausführung in Abstimmung mit dem AG, bestehend aus:
· 2 Hart-PVC-Schilder(1 x außen und 1 x innen) mit der Bezeichnung "Trafo..xy ";Größe: ca. 200 x 100mm; Schwarze Schrift auf weißem Grund, UV-/ witterungs- beständig, · Warnschild gelb, mit "Blitz" außen auf Zugangstür "Hochspannung Lebensgefahr" aus UV-beständigem Kunststoff, 240x200mm
inkl. Befestigung mittels nichtrostenden Schrauben.
2 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 106
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.03.39 Sicherheitsbalken aus Kunststoff
Sicherheitsbalken aus Kunststoff, Farbe: rot, herausnehmbar inkl. der seitlichen Aufnahmen, an den Trafoboxtüröffnungen montieren.
2 St EUR______________ EUR ____________
Technisch Vorbemerkungen Metall- und Stahlbauarbeiten Grundlage dieses Leistungsverzeichnisses sind die jeweils gültigen Ausgaben der:
· DIN 1090-2 "Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken · Eurocode 3 "Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten" · VOB Teil A, DIN 1960 · VOB Teil B, DIN 1961 · VOB Teil C, darunter insbesondere DIN 18 299 Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art.
Sofern im Leistungstext keine anderen Toleranzklassen benannt sind, so gilt nach DIN ISO 13920 "Allgemeintoleranzen für Schweißkonstruktionen" mindestens:
· Toleranzklasse B für Längenmaße · Toleranzklasse C für Winkelmaße · Toleranzklasse F für Geradheit, Ebenheit und Parallelität
Schweißarbeiten
dürfen nur von Firmen mit gültigen, Eignungsnachweis für die Ausführungsklasse EXC2 gem. DIN EN 1090-2 ausgeführt werden, die Nachweise sind dem AG vorzulegen. Ggfs. wird vom AG für bestimmte Baustellenbereiche Schweißverbot erteilt (Explosionsgefahr). Der Radius dieses Bereiches sowie etwaige Befreiung ist zwingend mit der örtlichen Bauleitung und dem Anlagenbetreiber abzustimmen. Grundsätzlich sind vor allen Schweißarbeiten die Genehmigung für Ort und Dauer bei den o. g. Stellen einzuholen.
Sicherheit
Sämtliche Gitterrostebenen, -podeste sowie sämtliche Steigleitern und Treppen sind - sofern nicht ausdrücklich anders beschrieben - in rutschsicherer Ausführung (R12) auszubilden.
Nachweise
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Der Auftragnehmer hat dem AG eine Werksbescheinigung nach DIN EN 10204 von jeder Materiallieferung vorzulegen.
Zusätzliche technische Vorbemerkungen:
· Nebenleistungen, wie z. B. Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen nach den Unfallverhütungsvorschriften und den behördlichen Bestimmungen, sind Leistungen, die auch ohne Erwähnung im Leistungsverzeichnis zur vertraglichen Leistung gehören und nicht selbstständig vergütet werden. · Die Entsorgung der Abfälle, des Schuttes und des Schrottes hat entsprechend der geltenden Vorschriften zu erfolgen und ist mittels Nachweis der Entsorgungsstellen zu belegen. Die Kosten für die Entsorgung sind in die Einheitspreise einzurechnen. · Unklare baulichen und technischen Gegebenheiten mit der Bauleitung abzustimmen. Nachforderungen aus Nichtkenntnis der Baustellenbesonderheiten können nicht anerkannt werden. · Der Auftragnehmer ist nicht von seiner eigenen Pflicht befreit, die Massen und sonstigen Angaben sorgfältig auf Richtigkeit hin zu überprüfen.
Die Maßnahmen und Regelungen der jeweils gültigen Sonderbauvorschriften (z. B. Industriebaurichtlinie, DIN 18 234) sind zu berücksichtigen.
04.03.40 Werkplanung
für die Profilstahlkonstruktion der Trafobühnen. Position 04.03.41
Die Werkplanung umfasst sämtliche erf. Aufmaße, zeichnerische Umsetzung sowie die zusätzlichen Statischen Nachweise für die jeweilige gewählte Konstruktion und die gewählten Verbindungen. Grundlage der Konstruktionen ist die hiermit übergebenen Objektplanung und statische Bemessung. Die Werkplanung ist vor Fertigungsbeginn vom AG freizugeben.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.03.41 Profilstahlkonstruktion Bühne Trafo
Stahlkonstruktion als feuerverzinkte Profilstahlkonstruktion in den Trafo-Räumen 1 und 2 für je einen Transformator. Für die Dimensionierung der Stahlkonstruktion sind für jeden Trafo-Raum folgende Abmessungen zu beachten:
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Höhe Stahlkonstruktion ca. [mm] 1000 Länge der Stahlkonstruktion ca. [mm] 4100 Breite der Stahlkonstruktion ca. [mm] 1300
Für den Transformator sind die in diesem Leistungsverzeichnis aufgeführten Eigenschaften zu beachten. Für die Dimensionierung der Stahlkonstruktion ist vorab mit einem Transformator-Gewicht von ca. 2t zu rechnen. Zudem müssen für eventuell beistehende Personen weitere 500kg einkalkuliert werden.
Das Auflager der Transformatoren bzw. die Montage der Fahrschienen erfolgt auf Breitflanschträgern vom Typ HEB 200. Die Breitflanschträger sind zur Führung der Transformatoren mit aufgeschweißten Führungsschienen auszurüsten.
Die Lastverteilung auf den Fußboden des Kabelkellers ist nicht punktförmig, sondern über Breitflanschträger zu realisieren.
Die Zwischenräume der Stahlkonstruktion sind mit aufnehmbaren Gitterosten, Stahl feuerverzinkt, begehbar, auszuführen. Im vorderen Bereich ist zwingend mit einem geschlossenen Boden zu planen.
Für die Kalkulation ist mit den Raumabmessungen von 4,1 m x 3 m zu kalkulieren.
Die Stahlkonstruktion einschließlich Kopfplatten, Fußplatten, Zugstäbe, Druckstäbe, Verbände, Stegbleche und dergleichen sowie sämtlicher Baukonstruktiver Ergänzungen nach eigener Werkplanung und einschließlich Verbindungsmittel. Als Rahmentragwerk, aus Formstahl, Stahl DIN EN 10027-1, S 235 JR.
Verschiedene Längen und Abmessungen gemäß statischer Berechnung des AN und einzukalkulierender Werkplanung des AN, geschraubt und geschweißt einschl. der erf. Kleineisenteile. Korrosionsschutz durch Tauchbad Verzinkung (kein Spray) aller Bauteile frei Baustelle liefern und einbauen.
3 t EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.03.42 Statischer Nachweis
bzw. statische Berechnung der genannten Stahlkonstruktion in Position 04.03.41 einschließlich technischer Abstimmung mit der bauseitigen Tragwerksplanung des-Gebäudes.
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.03.43 Trafoschwingungselemente
Trafoschwingungselemente zur schwingungsgedämpften Aufstellung des Transformators.
8 St EUR______________ EUR ____________
04.03.44 Gerüst für OS-Anschluss
Herstellen eines Gerüstes aus feuerverzinkten Stahlprofilen für die Führung, Rangierung und Halterung der oberspannungsseitigen Energiekabel bis zu den Anschlusspunkten an der Oberspannungsseite des vorgenannten Transformators, einschließlich
· Anpassungsarbeiten · Schellen für die 10-kV-Energiekabel · Potentialausgleich · Kugelbolzen für den Anschluss der EKV · Montagematerial und sämtliches erforderlichen Zubehör.
2 St EUR______________ EUR ____________
04.03.45 Gerüst für US-Anschluss
Herstellen eines Gerüstes aus feuerverzinkten Stahlprofilen für die Führung, Rangierung und Halterung der unterspannungsseitigen Energiekabel bis zu den Anschlusspunkten an der Unterspannungsseite des vorgenannten Transformators, einschließlich
· Anpassungsarbeiten · Schellen für die 0,4-kV-Energiekabel · Potentialausgleich · Kugelbolzen für den Anschluss der EKV · Montagematerial und sämtliches erforderlichen Zubehör.
2 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 110
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Anschlüsse
04.03.46 Endverschluss für N2XSY 150/25mm²
Herstellen eines Endverschlusses gemäß VDE 0278, für ein Einleiterkabel N2XSY 1 x 150/25 mm² mit einer Bemessungsspannung von 12 kV (50 Hz), Innenraum, ausgeführt auf Seiten der MS-Schaltanlage, kompletter betriebsfertiger Anschluss einschließlich Potentialsteuerung. Verwendungszweck Feld 02 und 03
6 St EUR______________ EUR ____________
04.03.47 Endverschluss für N2XSY 150/25mm²
Herstellen eines Endverschlusses gemäß VDE 0278, für ein Einleiterkabel N2XSY 1 x 150/25 mm² mit einer Bemessungsspannung von 12 kV (50 Hz), Innenraum, ausgeführt auf Seiten des Trafos, kompletter betriebsfertiger Anschluss einschließlich Potentialsteuerung. Verwendungszweck Trafoanschluss
6 St EUR______________ EUR ____________
04.03.48 Schutzhelm mit Gesichtsschutz
Elektrikergesichtsschutz mit Visierscheibe.
· störlichtbogengeprüft nach DGUV GS-ET-29, Klasse 1 · Visier nach EN ISO 16321, · Helm nach EN 397, EN 50365 (Klasse 0), ANSI/ISEA Z89.1-2014
komplett liefern
1 St EUR______________ EUR ____________
04.03.49 Schaltanlagenzubehör
Lieferung von Schaltanlagenzubehör bestehend aus:
· 1 St. Satz Warn- und Hinweisschilder komplett bestehend aus: · 1 St. Schild mit den Vorschriften und Regeln für den Betrieb von · Starkstromanlagen- VDE 0105 · 1 St. Schild mit der Anleitung zur Bekämpfung von Bränden in · elektrischen Anlagen- VDE 0132
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 111
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· 1 St. Schild mit den Anleitungen zur Ersten Hilfe bei Unfällen durch elektrischen Strom · 1 St. Schild mit den 5 Sicherheitsregeln · 2 St. Schilder mit Magnetband, Aufschrift: "Nicht Schalten" · 1 St. ‘VDE Bestimmungen für Starkstromanlagen‘ · 2 St. Feuerlöscher · 1 St. C02 Feuerlöscher Warnschild · 1 St. ‘Geerdet und kurzgeschlossen‘ · 1 St. Notlichthandlampe mit Akku und Ladestation · Übersichtspläne der Erdungs-, Mittelspannungs- und Niederspannungsanlage jeweils separat eingerahmt inkl. Rahmen und Sichtscheibe. Größe min DIN A1
1 St EUR______________ EUR ____________
04.03.50 Hubwagen für Mittelspannungsschaltanlage
Leistungsumfang:
· Lieferung von Hubwagen mit Rollen für Leistungsschalter
Technische Merkmale:
· Auslegung auf 300kg
1 St EUR______________ EUR ____________
04.03.51 Notlichtleuchte für Schaltanlagenraum
Die wiederladbare, spritzwassergeschützte Arbeits- und Notlichtleuchte hat ein Gehäuse aus robustem, schlagfestem Kunststoff. Die Power LED sorgt für eine intensive und gleichmäßige Ausleuchtung des Arbeitsbereiches. Ein Austausch der LED-Leuchtmittel ist nicht erforderlich. Mit den 11 h Hauptlampenbetrieb ist sie in diesem Bereich unter den Führenden. Die Leuchte verfügt über einen 120° schwenkbaren Leuchtkopf. Es besteht die Schaltmöglichkeit zwischen der Power LED und der LED-Pilotlampe. Der wiederladbare, wartungsfreie Blei-Gel Akku kann durch das integrierte Ladegerät an 230 V AC geladen werden und verfügt über einen Überlade- und Tiefentladeschutz. Der Ladezustand der Leuchte wird durch die integrierte rote LED angezeigt. Die Wandhalterung, ein praktischer Tragegurt und eine rote Vorsatzscheibe sind im Lieferumfang inbegriffen.
Die Notlichtleuchte wird im Eingangsbereich in die
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 112
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Steckdose eingesteckt
BESONDERE MERKMALE:
120° schwenkbarer Leuchtenkopf Blei-Gel-Akku Spritzwassergeschützt Robustes und schlagfestes Kunststoffgehäuse Schutzart: IP 44 Gewicht: ca. 2000 g Maße in mm: 126 x 112 x 336
TECHNISCHE DATEN:
Gehäusematerial: Kunststoff, schlagfest Leuchtmittel Hauptlampe: 3 W Power LED Leuchtdauer Hauptlampe: ca. 8 h Schutzart: IP 44 Leuchtweite: ca. 200 m Lechtmittel Pilotlampe: LED 5 mm Leuchtdauer Pilotlampe: ca. 120 h Akku: Blei-Gel Akku, wartungsfrei Ladespannung: 230 V AC 50 / 60Hz Schutzklasse: II Gewicht (Set): 2600 g Maße in mm: 126 x 112 x 336
1 St EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.03 Mittelspannung/ Trafo EUR __________...
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 113
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.04. Niederspannungsschaltanlage
Allgemeines
Für die Ausführung der Niederspannungsschaltanlage sind die aktuell gültigen DIN EN, IEC und VDE Vorschriften, ZTV_EMSR und Standardvorgaben zur NSHV des Wupperverbandes und den Objekttypen des Wupperverbandes als weitere Richtlinie soweit zutreffend zu berücksichtigen.
Niederspannungsschaltanlage 400V in Form 4
Typgeprüfte Schaltanlage / Schaltgerätekombination nach den aktuell gültigen DIN EN und VDE Vorschriften Die Schaltanlage ist in der Form 4 nach EN 61439 mit Einschub-Leistungsschaltern ("ausfahrbar") und Einsteck-Schaltgeräten auszuführen. Die geforderten Bauartennachweise nach neuester Norm DIN EN 61439-1 & -2 sind als Zusammenfassung mit dem Angebot vorzulegen.
In der Zusammenfassung ist erkenntlich zu machen, welche Nachweise durch Prüfungen, Berechnungen oder Überprüfungen von Konstruktionsregeln erfolgten.
Die Form der inneren Unterteilung muss für die Leistungsschalterfelder in Form 4b ausgeführt werden. Für Leistenfelder wird als Minimum - mit entsprechend ausgeführtem Berührungsschutz der Anschlüsse - die Form 4b gefordert. Dies wird durch Leisten in der Form 3b mit zusätzlichen Schutztüllen erreicht (4b)
Nachweis des Personenschutzes ist durch Störlichtbogenprüfungen mit mindestens den Kriterien 1 bis 5 und dem Nachweis der Störlichtbogenfestigkeit für
50kA, > 200ms nach IEC 61641 vorzulegen. Deckblatt des Prüfberichtes ist mit dem Angebot einzureichen.
Die Niederspannungsschaltanlage muß nach DIN VDE in der erforderlichen Schutzart, IP 41 oder hochwertiger ausgeführt sein.
Es ist durch den Anbieter sicherzustellen, dass die Anlage und die verbauten Geräte die vorgegebenen Betriebsgrößen führen können / erfüllen.
Reduktionsfaktoren bezogen auf die Stromschienen, Kabel und alle Einbaukomponenten sind durch den Aufbau der Schaltanlage / Schottungen etc. in der Dimensionierung der Schaltanlage auf die geforderten Betriebsgrößen zu berücksichtigen
Der Allgemeine Aufbau der NS-Schaltanlagen ist in
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 114
[Seite 115]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Zeichnung Nr. 1480068-05-E-002 dargestellt.
Technische Daten und Anforderungen der zu liefernden Anlage:
Nennisolationsspannung des Schienensystemes [V] 690 Luft- und Kriechstrecken- Isolationsgruppe C nach VDE 0110 Nennspannung [V] 400 Nennfrequenz [Hz] 50 Sammelschienen 5-polig (L1, L2, L3, PEN, PE) Nennstrom Sammelschienen [A] 1250 Bemessungskurzzeit- stromfestigkeit (1s) [kA] 50 Umgebungstemperatur am Aufstellungsort -5°C bis +40°C Mittelwert über 24h 35°C Schutzart gemäß VDE 0470-1 [IP] 41 in ELT-Schutzklasse I (geerdet) Überspannungskategorie III Verschmutzungsgrad 3 Schrankabmessungen gemäß DIN 41488-2 Kabeleinführung von unten Aufstellung der Schaltanlage Rahmenkonstruktion mit Doppelboden
Weitere Ausführungsmerkmale der Schaltfelder
Anforderungen zur EMV !!
sind gemäß nachfolgend aufgeführter Normen zu berücksichtigen: · Schutz gegen elektromagnetische Einflüsse DIN VDE 0100-444 Allgemeine Anforderung DIN VDE 0100-510 Überspannungs-Schutzeinrichtungen DIN VDE 0100-534 Schaltanlageneinspeisungen sind deshalb bei Zonenübergang mittels modularer Kombi-Ableiter Typ 1 + Typ 2 nach EN 61643-11 z.B. DEHNventil M TNS 255 FM 4-polig, steckbarer mit Fernmeldekontakt, oder 4 Stück DVCI 1 255 FM zu schützen. Höchste Dauerspannung: 255 V ac Schutzpegel:<= 1,5 kV Blitzstoßstrom (10/350): 25 kA (je Leiter) Folgestromlöschfähigkeit: bis 100 kAeff. Energetische Koordination nach DIN EN 62305-4 Die Leitungslänge der Anschluss- und Erdungsleitung darf max. 0,5 m betragen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 115
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Die Schaltschränke verstehen sich komplett zusammengebaut und verdrahtet und betriebsfertig montiert In die Positionen der Schaltschränke sind die Sammelschienen,Montageplatten, Kabelkanäle, Schrankinnenbeleuchtung und Steckdose, Hutschienen, Klemmen usw. mit einzukalkulieren.
Engineering, Dokumentation Vor Baubeginn der Schaltanlagen sowie des Haustechnikverteilers sind bei der Festlegung der äußeren Schrankabmessungen und der Schutzart alle örtlichen Einbaugegebenheiten zu berücksichtigen.
Die Ergebnisse der Abstimmungen sind in die Montage- und Werkstattpläne zu übernehmen, die vor Ausführung dem AG vorzulegen sind.
Die DIN VDE 0100-600 verpflichtet den Errichter elektrischer Anlagen vor der Erstinbetriebnahme mittels einer Erstprüfung den Nachweis über die einwandfreie Funktion und richtige Auswahl der Schutzmassnahmen und Betriebsmittel zu erbringen. Diese Prüfung gliedert sich in drei Teile, bestehend aus Besichtigen, Messen und Erproben. Über die Prüfungen ist ein Nachweis (Übergabebericht) nach Vorgabe des Wupperverbands zu führen. Sämtliche Betriebsmittel und Stromkreise müssen überprüft werden. Die Prüfungsergebnisse sind in den Übergabeberichten, Prüfungsnachweisen und Messprotokollvordrucken des Wupperverbandes zu dokumentieren. Sämtliche dokumentierten Unterlagen sind dem Wupperverband vollständig zu übergeben
Eine Bescheinigung nach § 5 Absatz 4 der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel„ DGUV Vorschrift 3/4 “ ist zu erbringen
Bei der Ausführung der Messungen gilt: • Es dürfen nur Messgeräte gemäß VDE 0413 verwandt werden. • Es wird immer der schlechteste ermittelte Messwert festgehalten und aufgezeichnet.
Bei der Beurteilung von Messergebnissen ist der zu erwartende Messfehler (Gebrauchsfehler) zu berücksichtigen.
Messgerätetyp und Bezeichnung sind im Messprotokoll festzuhalten
Messgeräte sind entsprechend der Messaufgabestellung
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 116
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
und des zu erwartenden Messergebnisses einzusetzen. Bei der Messung von Netz-/ bzw. Schleifenimpedanzen ist z.B. im Hinblick einer Trafonahen Messung und den damit verbundenen niedrigen Impedanzen entsprechend geeignete Messtechnik einzusetzen.
Um eine Teilnahme an den Messungen zu ermöglichen, ist die Fachbauleitung bzw. der Wupperverband über den Zeitpunkt der Messungen rechtzeitig in Kenntnis zu setzen.
Sollte ein messtechnischer Nachweis über die Funktion einer Schutzmassnahme nicht möglich sein, so ist ein rechnerischer Nachweis zu führen.
Ausführung der Schaltschränke Alle Schaltschränke in Standausführung sind als Stahlblechschränke aus geschraubten oder geschweißten Profilrahmen, Stahlblech und mit Transportösen hergestellt (Ausnahme: kleine Unterverteilungen) auszuführen. Sie müssen stabil, verwindungssteif und selbsttragend sein. Die Schrankfarbe ist RAL 7035, Lichtgrau.
Die Türen sind als verwindungssteife Türen mit einem Öffnungswinkel von 120°, mit Sicherheitsschwenkhebelverschluss und umlaufender Profilgummidichtung auszuführen. Geräteeinbauten in den Türen erfordern eine entsprechende Versteifung. Schaltschranktüren dürfen nicht als Montageplatte verwendet werden. Die Türen sind mit einer dauerhaften Tasche für Pläne in DIN A4 - Format auszurüsten. In der Tür eingebaute Geräte müssen rückseitig zwecks Berührungsschutzes mit einer abnehmbaren Klarsichtsplatte oder eigener Berührungsschutzabdeckung bestückt bzw. abgedeckt sein. Die in der Tür eingebauten Geräte müssen - bei geschlossener Tür - einen Abstand von min. 2 cm von den fest eingebauten Geräten bewahren. Der vorhandene Schaltzustand muss jederzeit erkennbar sein. Bei Leuchtanzeigen sind LED-Leuchtmelder einzusetzen.
Das Auslösen von Schutzorganen in Steuer- und Versorgungsspannungskreisen ist zu überwachen und zu melden.
Innerhalb der Schaltschränke sind an den Innenseiten der Türen an gut erreichbarer Stelle Halterungen anzubringen, die mit Schaltbild, Stromlaufplan und listenmäßiger Aufführung der angeschlossenen Verbraucher bestückt sein müssen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 117
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Für den Geräteeinbau sind lösbare Montageplatten aus min. 3 mm Stahlblech, verzinkt, oder Hutschienen zu verwenden.
Es ist ein 100 mm Sockel vorzusehen, der auch als Kabelkanal verwendet werden kann.
Der Kabelanschlussraum des Schaltschrankes muss für die verwendeten Kabel und der verwendeten Aufstellungsform ausreichend sein, eine Mindesthöhe von 150 mm ist einzuhalten. Es müssen Abfangschienen für die Kabelbefestigung montiert werden. Bei Einschubtechnik wird der seitliche Anschlussraum verwendet.
Kabel bzw. Leitungsschirme sind großflächig über geeignete EMV-Bügelschellen oder mittels sog. Schirmanschlussklemmen -klemmbügel kurz unterhalb der Reihenklemme abzufangen. Unterhalb von Reihenklemmen-Tragschienen dürfen keine Verdrahtungskanäle verlegt werden. An- und abgehende Kabel und Leitungen sind handwerklich sauber und auf ganzer Länge sichtbar zu den Reihenklemmen zu führen. Dabei ist eine waagerechte Verlegung der Adern zu vermeiden. Bei der Anordnung von Reihenklemmen-Tragschienen in zwei Ebenen, ist die Hutschiene der unteren Ebene auf Abstand zu montieren, so dass ein Aufrangieren der Anschlüsse der oberen Schiene auf geradem Weg unter der unteren Hutschiene hindurch von unten nach oben erfolgen kann. Dieser Schaltschrankaufbau kann nach Rücksprache und Freigabe auch für mehr als zwei Klemm-Ebenen erfolgen. Kabel und Leitungen dürfen nicht gezerrt, gequetscht oder geknickt werden
Die Schutzart zum Raum ist IP 41, zum Doppelboden - IP 20.
Die Sammelschienen für L1, L2, L3 sind im oberen Teil abgeschottet zu montieren und entsprechend zu kennzeichnen, die Sammelschienen für N und PE im unteren Teil des Schaltschrankes. In den Anschlussräumen der Kabelfelder seitlich montieren. Die Sammelschienen sind gem. den Last- und Kurzschlussströmen auszulegen. Die Auslegung für die Sammelschienen erfolgt in Abhängigkeit der Anzahl und Leistung der Transformatoren.
Die Neutral- oder PEN-Leiterschienen und die Schutzleiterschienen (PE) sind getrennt von den Außenleitern im
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Kabelanschlussraum anzuordnen. Die Neutral- oder PEN-Leiterschiene ist isoliert zu führen und mitAnschlusspunkten auszustatten.
Es ein Reserveraum von mindestens 25 % in jedem Schaltschrank mit MCC-Technik oder Steckleistenfeldervorhanden sein. Für Abweichungen muss das Einverständnis des Auftraggebers eingeholt werden.
Berücksichtigung der Anforderungen zur EMV entsprechend der folgenden Normen und Richtlinien:
Schutz gegen elektromagnetischer Einflüsse VDE 0100-444 • Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Allgemeine Anforderung“ DIN VDE 0100- 510 • Auswahl und Errichtung von Betriebsmitteln, Überspannungs-Schutzeinrichtungen“ DIN VDE V 0100-534 • Richtlinie „Störungsarme Elektroinstallation“ VdS 2349
Bei der Auswahl der Schutzklasse 1 des Schaltschrankgehäuses, ist unter Berücksichtigung möglicher Störquellen aus EMV-Sicht auf eine niederinduktive Verbindung (z.B. Flachband mind. 16mm²) aller Betriebsmittel mit dem leitfähigen Gehäuse zu achten.
Kabeltrassen, welche Kabel und Leitungen direkt zum Schaltschrank führen, müssen ebenfalls möglichst großflächig niederinduktiv mit dem Gehäuse des Schranks verbunden werden.
Bei möglichen Störquellen (Frequenzumrichter, Netzteile, induktive Lasten, etc.) innerhalb der Schaltschrankbauten sind möglichst kurze Leitungswege zu wählen. Vorzugsweise ist die entsprechende Schaltanlage in Beeinflussungszonen (z.B. Netz, leistungsstärkere Komponenten, Meßtechnik, Sensorik) zu unterteilen.
Zur EMV - gerechten Leitungsverlegung innerhalb der Schaltschränke ist darauf zu achten, daß diese nur an einer Stelle des Schrankes einzuführen sind, sowie vor allem geschirmte Leitungen so dicht wie möglich am Potentialausgleich geführt werden
Bei der Auswahl der Schutzklasse 1 des Schaltschrankgehäuses, ist unter Berücksichtigung möglicher Störquellen aus EMV-Sicht auf eine niederinduktive Verbindung (z.B. Flachband mind. 16mm²) aller Betriebsmittel mit dem leitfähigen Gehäuse zu
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achten.
Kabeltrassen, welche Kabel und Leitungen direkt zum Schaltschrank führen, müssen möglichst großflächig niederinduktiv mit dem Gehäuse des Schranks verbunden werden.
Sämtliche Kabel müssen einzeln über Bügelschellen abgefangen werden. Dabei sind die Kabel und Leitungen durch Schellenzubehör wie Kunststoffgegenwannen vor Beschädigungen oder Verformungen zu schützen.
Niederspannungsverteilungen
Die Schutzmaßnahme bzw. Netzform gemäß DIN VDE 0100-410 ist als TN-S System auszuführen. Niederspannungshauptverteilungen sind nach DIN EN 61439-Teil -1/ -2 (VDE 0660-600 -1/-2) auszuführen Es dürfen nur bauart- und störlichtbogengeprüfte mit Bauartnachweis und Stücknachweis gemäß IEC 61439-1 versehene Funktionseinheiten zum Einsatz kommen. Es gilt die Vorgabe Form 4für die innere Unterteilung der funktionalen NS-Schaltgerätekombinationen.
Die PEN-Leiter müssen in ihrem gesamten Verlauf (also auch innerhalb von Schaltanlagen und Verteilungen) isoliert geführt werden. Als PEN-Leiter gilt die Leiterverbindung ab dem Transformatorsternpunkt (Generatorsternpunkt) bis zur zentralen Verbindung (ZEP) mit dem Anlagenschutzleiter. Diese zentrale Verbindung zwischen PEN-Leiter und Anlagenschutzleiter ist thermisch kurzschlußfest auszuführen. Ausgleichströme sind u.a. am zentralen Erdungspunkt dauerhaft mittels geeigneter RCM(S) Systeme messtechnisch zu ermitteln und an der Schaltanlage z. b. mittels Amperemeter oder geeignete proprietäre Visualisierungssysteme des RCM(S) System darzustellen.
Diese zentrale Erdungsverbindung (ZEP) ist besonders zu kennzeichnen.Die Trennung zwischen PE- und N-Leiter ist in der NSHV vorzunehmen . Trafoschalter werden mit einer Mitnahmeschaltung ausgerüstet. Bei der MS-seitigen Abschaltung des Trafos muss auch NS-seitig mit abgeschaltet werden. Niederspannungs-Hauptverteilungen mit Kuppelschalter,
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die von einer mit Längskupplung ausgerüsteten Mittelspannungsverteilung oder einer anderen Niederspannungsverteilung gespeist werden, sind grundsätzlich mit einer in Relais-/Schütz-Technik realisierten Verriegelungslogik auszurüsten
Leistungsschalter Leistungsschaltereinschub
Grundsätzliche Ausstattung der Leistungsfelder für Einspeisung, Kupplung, Energieabgang mit offenem Leistungsschalter Der Leistungsschaltereinbau erfolgt in Einschubtechnik. Der Schalter muss bei geschlossener Tür in Betriebs-, Test- oder Trennstellung verfahren werden können. Bei allen 3 vorgegebenen Schalterpositionen muss die Schutzart erhalten bleiben. Die Schaltfelder sind je Einschub mit Hilfskontakten auszurüsten, welche die Betriebs-, Test- und Trennstellung an die zu liefernde Automatisierungsstation übermitteln. Die Leistungsschalter sind mit elektronischen Überstrom-Auslösesystemen auszustatten.
Kennzeichnung Alle Felder, Schränke, Kästen usw. sind nach dem EMSR-Kennzeichnungsstandard des Wupperverbands in der gültigen Fassung zu bezeichnen. Alle Bauteile sind übereinstimmend mit der Dokumentation zu bezeichnen.
Die Kennzeichnung der Felder ist mit oberhalb der Tür angebrachten Resopalschildern gem. Pkt. 3.5 der ZTV_EMSRL_R2.07 zu realisieren. Es ist die Anlagen- oder/und Ortskennzeichnung gem. EMSR-Kennzeichnungssystem zu verwenden.
Die Türen der Felder werden mit der Kennzeichnung und Bezeichnung der Funktionseinheiten, deren Geräte sich im Schrank befinden beschriftet. Betätigungs- Anzeige- und Meldegeräte werden sowohl mit der Kennzeichnung Rückseitig) als auch mit der Bezeichnung (vorderseitig) beschriftet und nach der Zugehörigkeit zur Funktionsgruppe gruppiert. Diese Geräte gehören zur Schnittstelle Mensch - Anlage und deren Bedeutung muss auch für Nichtelektriker klar aus der Beschriftung hervorgehen. Weiter ist die Schaltanlagenfront mit einer dauerhaften und vereinfachten Darstellung (Blindschaltbild) der elektrischen Anlage samt Schaltsymbolen etc. zu versehen.
Die Kennzeichnung der eingebauten Geräte ist auf der
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Montageplatte anzubringen. Gemäß der Hierarchie der Kennzeichnung können gemeinsame Kennzeichenfelder für die Funktionseinheit nur einmal angebracht werden, wenn die Zuordnung der Geräte klar ist (z.B. auf derselben Montageplatte oder bei gemeinsamer Montageplatte optisch die Zugehörigkeit zur Funktionsgruppe klar wahrgenommen werden kann).
Leiter in den Schaltschränken einschließlich Adern der Zu-/-abgehenden Kabel werden mit der Anschlusskennzeichnung wie folgt gekennzeichnet:
· an den Klemmen der Klemmleisten mit der Klemmenkennzeichnung · an den Geräten mit der Kennzeichnung der Geräteklemmenkennzeichnung · an den Sammel-, N-, PEN- und PE-Schienen mit dem Kennzeichen der Gegenklemme (Geräteklemme oder Klemmleiste). · an Steckern mit der Pin-Nummer Ausnahmen von dieser Regelung bilden Lötverbindungen und solche in "Waben"
Verdrahtung Für das Auflegen aller geschirmten Kabel und Leitungen sind Schirmanschlussklemmen zu verwenden.
Bei Anschlüssen mit Aderendhülse sind Aderendhülsen mit Isolationskragen zu verwenden.
Die interne Verdrahtung ist auf den maximal zulässigen Nennbetriebsstrom des vorgeschalteten Sicherungsorganes auszulegen. Farbwahl nach Angabe Kapitel 4.2.3.1 in der ZTV_EMSRL.
Leiter und deren Träger sind so zu bemessen und anzuordnen, dass die bei Kurzschluss auftretenden Kräfte ohne Schäden für die Anlagen aufgenommen werden.
Alle Reserveadern der Ab- und Eingangskabel sind in den Schaltschränken / Verteilungen und -kästen auf Klemmen zu legen.
Gemäß VDE 0100-718 sind Neutralleiter-Trennklemmen einzubauen, so dass bei Leiterquerschnitten < 10 mm² eine einfache Messung des Isolationswiderstands aller Leiter gegen Erde jedes einzelnen abgehenden Stromkreises möglich ist.
Leitungsführung zwischen Schutzkernwandler und Schutzsystem erfolgt über Wandlertrennklemmen mit Prüfbuchsen. Die Wandlerleitungen für Spannungs- und Strompfade sind getrennt voneinander nach EMV-Kriterien geschützt zu Verlegen
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Interne Verdrahtungen werden mit flexiblen Leitern (H07V-K) mit einem minimalen Querschnitt von 1,5 mm² ausgeführt und an den Enden mit Aderendhülsen oder Quetschkabelschuhen versehen, ausgenommen Schwachstromkreise (Datenleitungen, Anschlüsse an SPS oder PNK, etc.), die einen minimalen Querschnitt von 0,75 mm² aufweisen müssen und an den Enden entsprechen den anzuschließenden Geräten bearbeitet werden können. Alle internen Einzeladern und Leitungen sind in Verdrahtungskanälen zu führen. Leistungsleitungen müssen getrennt von, Steuer-, Mess- und Datenleitungen verlegt werden. Induktionen in den sensiblen Leitern müssen vermieden werden. In den Kanälen muss eine Reserve von 40 % verbleiben. Der Abstand zwischen Verdrahtungskanälen und Geräten muss mindestens 2 cm betragen. Leitungen zwischen dem fixen Teil des Schrankes und den in der Tür montierten Geräten sind flexibel und in einem Schutzschlauch mit 20 % Reserve auszuführen und stützen sich schrankseitig auf Klemmen. Ankommende und abgehende Kabel bis zu einem Querschnitt von 10 mm² werden auf Reihenklemmen aufgelegt, Kabel mit größeren Querschnitten direkt auf die Klemmen der jeweiligen Geräte
Schaltgeräte Allgemeines Für die elektrischen Betriebsmittel, z.B. Schütze, Automaten, Schalter etc. ist jeweils ein einheitliches Fabrikat einzubauen.
Ist die im LV bei Schaltuhren, Relais, Schütze usw. angegebene Kontaktzahl nicht mit einem Gerät zu erreichen, so sind im Angebotspreis entsprechende Parallelgeräte einzurechnen.
Für Leitungsschutzschalter sind grundsätzlich kurzschlussstrombegrenzende Typen mit mind. 10 kA Schaltleistung, Selektivitätsklasse III und Hilfskontakten zu verwenden.
Den Schaltanlagen / Verteilungen sind, soweit notwendig, Steuer-, Verriegelungs- und Schutzeinrichtungen einschl. der hierfür erforderlichen Rangierklemmen und Hilfsschütze zuzuordnen.
Für sämtliche erforderlichen Steuer-, Regel- und Überwachungsvorgänge sowie für externe Meldungen und Registrierungen müssen die technischen Voraussetzungen vorhanden sein, d.h. Verdrahtung aller Signale und Messwerte auf Klemmen.
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Die Steuerspannung der Leistungsschütze beträgt 230 V AC und aller anderen Geräte und Hilfsschütze 24 V DC.
Hüll- und Einbaumaße der Installationseinbaugeräte sind nach DIN 43 880 auszuführen.
Hilfsstromkreise sind mit Schutzschalterklemmen auszurüsten. Die Schutzschalterklemmen müssen den DIN VDE 0660 Teil 100 und Teil 101, der IEC- Publikation 947-2 und den DIN VDE 0611 Teil 1 entsprechen. Die Schutzauslösung muss als potentialfreier Kontakt auf Klemmen zu Verfügung gestellt werden.
IB-Prüfungen Für die im Leistungsverzeichnis beschriebenen Leistungen sind sämtliche Prüfungen an der Niederspannungshauptverteilung (NSHV) als Erstprüfung, Baustellenprüfung sowie Inbetriebnahmeprüfung vollständig und normgerecht durchzuführen. Die Prüfungen sind durch eine qualifizierte Elektrofachkraft entsprechend den anerkannten Regeln der Technik sowie unter Einhaltung der einschlägigen Vorschriften, insbesondere:
DIN VDE 0100-600 (Errichten von Niederspannungsanlagen – Prüfungen) DIN VDE 0105-100 (Betrieb von elektrischen Anlagen) DIN EN 61439 (VDE 0660-600) – Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen DGUV Vorschrift 3 auszuführen.
Umfang der Prüfleistungen Die Prüfungen umfassen sämtliche zur sicheren Inbetriebnahme erforderlichen Maßnahmen, insbesondere: Sichtprüfung (Besichtigen)
Kontrolle der ordnungsgemäßen Montage, Aufstellung und Zugänglichkeit der NSHV Überprüfung der Übereinstimmung mit den Planungs- und Ausführungsunterlagen Kontrolle der Auswahl und Errichtung der Betriebsmittel hinsichtlich Belastbarkeit, Kurzschlussfestigkeit und Schutzmaßnahmen Überprüfung der Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag Kontrolle der Kennzeichnung, Beschriftung und Dokumentation der Stromkreise und Betriebsmittel Sichtprüfung der Verdrahtung, Klemmen, Leiterführung und des Schutzleiter- und Potentialausgleichsystems
Erprobung (Funktionsprüfung)
Funktionsprüfung sämtlicher Schalt-, Schutz- und
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Steuergeräte Überprüfung mechanischer und elektrischer Verriegelungen Kontrolle von Schaltfolgen, Steuerfunktionen und Sicherheitseinrichtungen Prüfung von Not-Aus- und Abschalteinrichtungen (sofern vorhanden) Plausibilitätsprüfung der eingestellten Schutzparameter gemäß Planung
Messungen
Messung der Durchgängigkeit von Schutzleitern und Potentialausgleich Isolationswiderstandsmessungen der Stromkreise Messung der Schleifenimpedanz bzw. Netzinnenwiderstände Überprüfung der Abschaltbedingungen der Schutzorgane Spannungs- und Drehfeldmessungen Prüfung von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (sofern vorhanden) Nachweis der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen gemäß Netzform
Inbetriebnahme
Sicheres Zuschalten der Anlage unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen Stufenweises Zuschalten der Abgänge Kontrolle des Betriebsverhaltens und der Lastverteilung Überprüfung der Mess- und Anzeigeeinrichtungen im Betrieb
Dokumentation
Vollständige Dokumentation aller Prüfungen und Messergebnisse gemäß DIN VDE Die Ordnerstruktur der Dokumentation ist in der ZTV Kapitel 5.10 beschrieben Erstellung von Prüfprotokollen mit Bewertung der Ergebnisse Auflistung sämtlicher festgestellter Mängel Kennzeichnung der geprüften Anlage Übergabe der Unterlagen an den Auftraggeber
Allgemeine Anforderungen
Es dürfen ausschließlich geeignete und kalibrierte Mess- und Prüfgeräte eingesetzt werden Die Prüfungen sind mit dem Bauablauf sowie mit anderen Gewerken und der Bauleitung abzustimmen Alle erforderlichen Nebenleistungen zur Durchführung der Prüfungen sind in die Einheitspreise einzurechnen
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.04.1 Schaltschrank Einspeisung Transformator
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Schaltschranks vorgerüstet für die Aufnahme eines Leistungsschaltereinschubs zur Erstellung der NS-Schaltanlage gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Schaltschranks am Aufstellungsort im E-Raum NSHV. · anreihbar aus Stahlblech, inkl. Rück- und Seitenwände, Dach und Türen Schaltschrank betriebsfertig montiert und angeschlossen mit allen herangeführten Kabel und Leitungen, unter Mitlieferung der erforderlichen · Kabelschuhe, · Zugentlastungen und sonstigen Materialien, · Sammelschienen, · Feldverteiler- und Phasenschienen, · Verdrahtungskanäle, · Klemmenleisten mit Schraubklemmen · Schirmklemmen für geschirmte Kabel, · Realisierung einer Mitnahmeschaltung zur Temperaturüberwachung, die bei Auslösung der Abschaltung durch ein Transformatorschutz- Temperaturrelais in der 10 kV-Schaltanlagen ausgelöst wird. Bei Auslösung der Transformatorschutzfunktion aufgrund Erreichen des thermischen Grenzwertes ist zuerst die NSHV-Einspeisung abzuschalten. Die Abschaltung wird als potentialfreier Kontakt aus der 10 kV-Schaltanlage mittels Transformatorschutz -Temperaturrelais zur Verfügung gestellt. Eine thermisch initiierte Abschaltung des NSHV-Einspeiseschalters ist mittels Koppelrelaisabgang als Kontakt für die Mittelspannungsschaltanlage zur Mitnahme des Mittelspannungs-Trafoschalters zur Verfügung zu stellen. · Klein, Klemm- und Befestigungsmaterial usw. · Fachgerechte Kabelzuführung von unten und Aufstellung auf Rahmenkonstruktion. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe. · Anschluss sämtlicher Kabel und Anschluss Einspeisekabel mit NYY-O 3x4x1x185 + NYY-J 2x1x185mm²
Technische Merkmale:
· Nennstrom der Sammelschiene mindestens 1250A
Aufstellort E-Raum Niederspannung Verwendungszweck Feld 01 und 09
Fabrikat: '............'
Abmessung Feld mit
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Leistungsschalter Trafoeinspeisung
Höhe [mm] '............'
Breite [mm] '............'
Tiefe [mm] '............'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.04.2 Schaltschrank Kuppelfeld
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Schaltschranks vorgerüstet für die Aufnahme eines Leistungsschaltereinschubs als Kuppelschalter zur Erstellung der NS-Schaltanlage gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Schaltschranks am Aufstellungsort im E-Raum NSHV. · anreihbar aus Stahlblech, inkl. Rück- und Seitenwände, Dach und Türen Schaltschrank betriebsfertig montiert und angeschlossen mit allen herangeführten Kabel und Leitungen, unter Mitlieferung der erforderlichen Kabelschuhe, Zugentlastungen und sonstigen Materialien, · Sammelschienen, · Feldverteiler- und Phasenschienen, · Verdrahtungskanäle, · Klemmenleisten · Schirmklemmen für geschirmte Kabel, · inkl. Schienenhochführung · Klein, Klemm- und Befestigungsmaterial usw. · Aufstellung auf Rahmenkonstruktion. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Nennstrom der Sammelschiene mindestens 1250A
Aufstellort E-Raum Niederspannung Verwendungszweck Feld 05
Fabrikat: '............'
Abmessung Feld mit
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Leistungsschalter Kuppelfeld
Höhe [mm] '............'
Breite [mm] '............'
Tiefe [mm] '............'
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.3 Schaltschrank Abgang 630A
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Schaltschranks vorgerüstet für die Aufnahme eines Leistungsschaltereinschubs zur Erstellung der NS-Schaltanlage gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Schaltschranks am Aufstellungsort im E-Raum NSHV. · anreihbar aus Stahlblech, inkl. Rück- und Seitenwände, Dach und Türen Schaltschrank betriebsfertig montiert und angeschlossen mit allen herangeführten Kabel und Leitungen, unter Mitlieferung der erforderlichen · Kabelschuhe, · Zugentlastungen und sonstigen Materialien, · Sammelschienen, · Feldverteiler- und Phasenschienen, · Verdrahtungskanäle, · Klemmenleisten · Schirmklemmen für geschirmte Kabel, · Klein, Klemm- und Befestigungsmaterial usw. · Anschluss sämtlicher Kabel · Fachgerechte Kabelzuführung von unten und Aufstellung auf Rahmenkonstruktion. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Nennstrom der Sammelschiene mindestens 1250A
Aufstellort E-Raum Niederspannung Verwendungszweck Feld 02, 03, 07, 08
Fabrikat: '............'
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 128
[Seite 129]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Abmessung Feld mit Leistungsschalter Abgang 630A
Höhe [mm] '............'
Breite [mm] '............'
Tiefe [mm] '............'
4 St EUR______________ EUR ____________
04.04.4 Schaltschrank Abgang 400A für PV
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Schaltschranks vorgerüstet für die Aufnahme eines Leistungsschaltereinschubs zur Erstellung der NS-Schaltanlage gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Schaltschranks am Aufstellungsort im E-Raum NSHV. · anreihbar aus Stahlblech, inkl. Rück- und Seitenwände, Dach und Türen Schaltschrank betriebsfertig montiert und angeschlossen mit allen herangeführten Kabel und Leitungen, unter Mitlieferung der erforderlichen · Kabelschuhe, · Zugentlastungen und sonstigen Materialien, · Sammelschienen, · Feldverteiler- und Phasenschienen, · Verdrahtungskanäle, · Klemmenleisten · Schirmklemmen für geschirmte Kabel, · Klein, Klemm- und Befestigungsmaterial usw. · Anschluss sämtlicher Kabel · Fachgerechte Kabelzuführung von unten und Aufstellung auf Rahmenkonstruktion. · ausgelegt auf 2 Kabelsysteme mit einem Querschnitt von je 240mm² · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Nennstrom der Sammelschiene mindestens 1250A
Aufstellort E-Raum Niederspannung Verwendungszweck Feld 04
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 129
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Fabrikat: '............'
Abmessung Feld mit Leistungsschalter Abgang 400A für PV
Höhe [mm] '............'
Breite [mm] '............'
Tiefe [mm] '............'
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.5 Schaltschrank NH-Abgänge
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Schaltschranks vorgerüstet für die Aufnahme von NH-Sicherungslasttrennleisten in Steckeinsatztechnik zur Erstellung der NS-Schaltanlage gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Schaltschranks am Aufstellungsort im E-Raum NSHV. · anreihbar aus Stahlblech, inkl. Rück- und Seitenwände, Dach und Türen Schaltschrank betriebsfertig montiert und angeschlossen mit allen herangeführten Kabel und Leitungen, unter Mitlieferung der erforderlichen · Kabelschuhe, · Zugentlastungen und sonstigen Materialien, · Sammelschienen, · Feldverteiler- und Phasenschienen, · Verdrahtungskanäle, · Klemmenleisten · Schirmklemmen für geschirmte Kabel, · Klein, Klemm- und Befestigungsmaterial usw. · Fachgerechte Kabelzuführung von unten und Aufstellung auf Rahmenkonstruktion. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe. ·
Technische Merkmale:
· Schutzart: IP41 · Nennstrom der Sammelschiene mindestens 1250A
Fabrikat: '............'
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 130
[Seite 131]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Höhe [mm] '............'
Breite [mm] '............'
Tiefe [mm] '............'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.04.6 Zentraler Erdungspunkt (ZEP)
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines ZEP, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des ZEP im Kuppelfeld in der NSHV. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Brücke im gleichen Querschnitt wie die PEN-Schiene · Brücke von vorne demontierbar · Brücke darf nur mit Zuhilfenahme von Werkzeug demontierbar sein
Die Brücke (PEN-PE) sowie die Verbindung zwischen PE-Leiter und Gebäudeerder (PE-PAS) erhalten eine Wandlerstrommessung zur Kontrolle der vagabundierenden Ströme. Abgehend von der Schaltanlage ist das Netz als TN-S-Netz mit 5 Leitern ausgeführt.
Neben der Brücke ist an gut lesbarer Stelle eine Beschriftung mit "Beim Entfernen der Brücke wird die Schutzmaßnahme aufgehoben" anzubringen. Der ZEP ist außen auf der Schaltanlagenfront zu kennzeichnen.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.7 Leistungsschaltereinschub Transformator
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines offenen Leistungschalters inkl. aller Nebenleistungen. Die ausgeschriebenen Schutzorgane sind hinsichtlich ihres Selektivität / Kurzschlußverhalten / Kennlinien /Abschaltverhalten, aufeinander abzustimmen und rechnerisch nachzuweisen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 131
[Seite 132]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Leistungsschalters in der NSHV. · Parametrierung · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· mit 2 Arbeitsstromauslöser (Ansteuerung 24VDC) (von NEA Steuerung und Trafo Steuerung Temperatur etc) · Einschaltmagnet (24 VDC) · Hilfsschalterblock für folgende Meldungen: · Ein · Aus (Meldung von der Welle für NEA · Aus (Meldung für Steuerung · Ausgelöst · Störung · Einschub ausgefahren · 2 x Reserve · Nennstrom dauerhaft in eingebautem Zustand 630 A · Polzahl 3 Stk. · Antriebsart: Motor · Steuerspannung 24 V DC · Schaltvermögen mind.55 kA · Elektronisches Auslösesystem einstellbarer Überlastschutz, kurzzeitverzögerter Kurzschlussschutz und unverzögerter Kurzschlussschutz · inkl. Strommessung. · Anzeige über Display und Balkenanzeige der einstellbaren Schutzparameter und Meßdaten (RMS=Effektivwertmeßung) mit Maximumwertspeicher)
Fabrikat: Schneider Electric Typ: MTZ
2 St EUR______________ EUR ____________
04.04.8 Leistungsschaltereinschub für Abgang 400 A für PV
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Leistungschalters inkl. aller Nebenleistungen. Die ausgeschriebenen Schutzorgane sind hinsichtlich ihres Selektivität / Kurzschlußverhalten / Kennlinien /Abschaltverhalten, aufeinander abzustimmen und rechnerisch nachzuweisen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Leistungsschalters in der NSHV. · Parametrierung
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 132
[Seite 133]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· mit 2 Arbeitsstromauslösern mit Einschaltmagnet (24 V DC) und Hilfsschalterblock für folgende Meldungen: · 2 x Ein · 2 x Aus · 2 x Ausgelöst · Störung · Einschub ausgefahren · 2 x Reserve · Nennstrom dauerhaft in eingebautem Zustand 630 A · Polzahl 3 Stk. · Antriebsart: Motor · Steuerspannung 24 V DC · Schaltvermögen mind.55 kA · Elektronisches Auslösesystem Selektivschutz Überlastschutz, kurzzeitverzögerter Kurzschlussschutz und unverzögerter Kurzschlussschutz mit Strommeßung und logischer Selektivität (LSI). · Anzeige über Display und Balkenanzeige der einstellbaren Schutzparameter und Meßdaten (RMS=Effektivwertmeßung) mit Maximumwertspeicher)
Fabrikat: Schneider Electric Typ: MTZ
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.9 Leistungsschaltereinschub Abgang 630 A
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Leistungschalters inkl. aller Nebenleistungen. Die ausgeschriebenen Schutzorgane sind hinsichtlich ihres Selektivität / Kurzschlußverhalten / Kennlinien /Abschaltverhalten, aufeinander abzustimmen und rechnerisch nachzuweisen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Leistungsschalters in der NSHV. · Parametrierung · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· mit 2 Arbeitsstromauslösern mit Einschaltmagnet (24 V DC) und Hilfsschalterblock für folgende Meldungen: · 2 x Ein · 2 x Aus
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 133
[Seite 134]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· 2 x Ausgelöst · Störung · Einschub ausgefahren · 2 x Reserve · Nennstrom dauerhaft in eingebautem Zustand 630 A · Polzahl 3 Stk. · Antriebsart: Motor · Steuerspannung 24 V DC · Schaltvermögen mind.55 kA · Elektronisches Auslösesystem Selektivschutz Überlastschutz, kurzzeitverzögerter Kurzschlussschutz und unverzögerter Kurzschlussschutz mit Strommeßung und logischer Selektivität (LSI). · Anzeige über Display und Balkenanzeige der einstellbaren Schutzparameter und Meßdaten (RMS=Effektivwertmeßung) mit Maximumwertspeicher)
Fabrikat: Schneider Electric Typ: MTZ
4 St EUR______________ EUR ____________
04.04.10 Leistungsschaltereinschub Kupplung
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Leistungschalters inkl. aller Nebenleistungen. Die ausgeschriebenen Schutzorgane sind hinsichtlich ihres Selektivität / Kurzschlußverhalten / Kennlinien /Abschaltverhalten, aufeinander abzustimmen und rechnerisch nachzuweisen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Leistungsschalters in der NSHV. · Parametrierung · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· mit 2 Arbeitsstromauslösern mit Einschaltmagnet (24 V DC) und Hilfsschalterblock für folgende Meldungen: · 2 x Ein · 2 x Aus · 2 x Ausgelöst · Störung · Einschub ausgefahren · 2 x Reserve · Nennstrom dauerhaft in eingebautem Zustand 1250 A · Polzahl 3 Stk. · Antriebsart: Motor · Steuerspannung 24 V DC
Übertrag: ................................
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[Seite 135]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Schaltvermögen mind.55 kA · Elektronisches Auslösesystem Selektivschutz Überlastschutz, kurzzeitverzögerter Kurzschlussschutz und unverzögerter Kurzschlussschutz mit Strommeßung und logischer Selektivität (LSI). · Anzeige über Display und Balkenanzeige der einstellbaren Schutzparameter und Meßdaten (RMS=Effektivwertmeßung) mit Maximumwertspeicher)
Fabrikat: Schneider Electric Typ: MTZ
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.11 Sicherungslasttrennschalter, NH00
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines NH-Sicherungslasttrennleisten in Steckeinsatztechnik inkl. aller Nebenleistungen. Die ausgeschriebenen Schutzorgane sind hinsichtlich ihres Selektivität / Kurzschlußverhalten / Kennlinien /Abschaltverhalten, aufeinander abzustimmen und rechnerisch nachzuweisen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau einer NH-Sicherungslasttrennleiste in Steckeinsatztechnik mit Sicherungen (LTS) 3-polig AC 400V in Einschub-/Einstecktechnik für Waagrechteinbau komplett · Mindestens Steckeinsatztechnik Form 4 mit Bemessungs-Betriebsströme gemäß Zeichnung 1480068-05-E-002 · Ausgestattet mindestens mit · - Unabhängiger Handbetätigung von außen · - bedienerunabhängiger Kraftspeicherbetätigung mittels Sprungschaltwerk · - Doppelunterbrechung (Trennung vor und nach den · NH-Sicherungen) · - Mechanischer Verriegelung Sicherung zu Lasttrennschalter · - Leistenführungen zum gefahrlosen Kontaktieren unter Spannung auf das Feldverteilschienensystem · - Einschubkontakten steckbar zur Feldverteilschiene · - Stellungsanzeige frontseitig · - Abschließbar durch das Anbringen von Vorhängeschlössern in Ausstellung · - allpolig schaltend · - Montagesperre im eingeschaltetem Zustand · - Ausbau nur im ausgeschalteten Zustand · LTS-Leisten zusätzlich jeweils bestückt mit · - Elektronischer Sicherungsüberwachung mit
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 135
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
frontseitiger LED-Anzeige der Störmeldung und potentialfreien Relaiskontakten · - Schaltstellungsanzeige zur Fernmeldung mit entsprechender Anzahl an Öffnern und Schließern · komplett verdrahtet · - Sicherungsüberwachung verdrahtet auf Klemmleiste und Anschluss an Störmeldung im SPS-Schrank · - Sicherungsfallmeldung mindestens 1 Schließer/Öffner verdrahtet zu den Meldungen · - Stromerfassung und Anzeige durch separat aufgeführte Stromwandler und Multimessgeräte · - Verdrahtung der Strommesswandler auf Strommessklemmen · - Dreheisenstrommesser Klasse < 1,5 oder hochwertiger in der NSHV. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Nennstrom dauerhaft in eingebautem Zustand 160A · Polzahl 3 Stk. · inkl. Sicherungen, · Sicherungsüberwachung · Kontakt mit Aus-Meldung · Strommessung aller Phasen
Fabrikat/Typ: '............'
8 St EUR______________ EUR ____________
04.04.12 Mitnahmeschaltung
zur Schaltermitnahme zwischen MS- und NS-Schaltanlage. Es ist eine Mitnahmeschaltung zwischen MS- und NS-Schaltanlage für die Trafoeinspeisungen T1 und T2 in der NSHV und MS-Schaltanlage zu realisieren. Es muss die Mitnahme des NS-Schalters bei Auslösung der MS-Seite erfolgen. Im Angebotspreis sind sämtliche zur Realisierung notwendigen Gerätekomponenten, Koppelrelais etc. und deren betriebsfertige Montage sowie die Erstellung einer schematischen Darstellung der Schaltermitnahme zu berücksichtigen.
Zuvor beschriebene Leistung liefern, verlegen, betriebsfertig montieren, anschließen etc.
1 psch EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 136
[Seite 137]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.04.13 Stromwandler 63A
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Stromwandlers, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers in der NSHV. · Anschluss über Messwandlerklemmen an ein Multimessgerät · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Primärer Bemessungsstrom 63A · Sekundärer Bemessungsstrom 1A · Genauigkeitsklasse 1 · Bemessungsleistung 5VA
Verwendungszweck Feld 06
12 St EUR______________ EUR ____________
04.04.14 Stromwandler 250A
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Stromwandlers, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers in der NSHV. · Anschluss über Messwandlerklemmen an ein Multimessgerät · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Primärer Bemessungsstrom 250A · Sekundärer Bemessungsstrom 1A · Genauigkeitsklasse 1 · Bemessungsleistung 5VA
Verwendungszweck Feld 03, 07
6 St EUR______________ EUR ____________
04.04.15 Stromwandler 400A
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Stromwandlers, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers in der NSHV. · Anschluss über Messwandlerklemmen an ein Multimessgerät
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 137
[Seite 138]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Primärer Bemessungsstrom 400A · Sekundärer Bemessungsstrom 1A · Genauigkeitsklasse 1 · Bemessungsleistung 5VA
Verwendungszweck Feld 02, 04 und 08
9 St EUR______________ EUR ____________
04.04.16 Stromwandler 630A
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Stromwandlers, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Stromwandlers in der NSHV. · Anschluss über Messwandlerklemmen an ein Multimessgerät · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Primärer Bemessungsstrom 630A · Sekundärer Bemessungsstrom 1A · Genauigkeitsklasse 1 · Bemessungsleistung 5VA
Verwendungszweck Feld 01, 09
6 St EUR______________ EUR ____________
04.04.17 Unterspannungsrelais
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Unterspannungsrelais, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Unterspannungsrelais in der NSHV. · einschließlich Schutzgeräte wie Sicherungen und Überspannungsschutzgerät Typ 3 betriebsfertig zu installieren · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· dreiphasigen Unterspannungs-Überwachung
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 138
[Seite 139]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Überspannungsschutzgerät Typ 3 · Nennspannung [V, AC] 400 · Ausgangskontakte 2 Wechsler · Schwellwert 1 (fest) [V] 195 · Schwellwert 2 (einstellbar) [V] 160 - 240
2 St EUR______________ EUR ____________
04.04.18 Multimessgerät, Türeinbau
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Multimessgerätes, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Multimessgerätes in der schaltschranktür in der NSHV. · einschließlich Schutzgeräte wie Sicherungen und Meldekontakt betriebsfertig zu installieren · Lieferung und Montage einer Netzwerkanschlussdose auf Hutschiene · Lieferung und Montage eines Patchkabels · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe. · Anbindung über E-BUS TCP
Technische Merkmale:
· Versorgungsspannung: 24 V DC · Messfunktionen: · Strom (alle Phasen) · Spannung (alle Phasen) · Wirkleistung · Scheinleistung · Blindleistung · Scheitelfaktor · Netzfrequenz · Wirkarbeit · Blindarbeit · Extremwertspeicher min und max · Oberwellenanalyse bis min. zur 25. Harm.
Fabrikat: KBR Typ: F96-2-TFT-ET-2RO1DO-US1-5
10 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 139
[Seite 140]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.04.19 3-Phasen-Asymmetrieüberwachung
Liefern und betriebsfertiger Anschluss der 3-Phasen-Asymmetrieüberwachung, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau der Asymmetrieüberwachung in die NSHV · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Nennspannung: 400V AC · Ausgang: 1 Wechsler
2 St EUR______________ EUR ____________
04.04.20 Schaltnetzteil 24 V DC
Netzgerät, für Schaltschrankeinbau mit primärseitigem Kurzschlussschutz durch Leitungsschutzschalter mit Hilfsschaltern für Versorgung aus gepufferter 230V AC USV Spannung, Überlastschutz und Überspannungsschutzgerät Typ 3 mit Fernmeldekontakt, mit Schraubklemmleisten, Montage auf Hutschiene. Sekundärseittig durch 10 Einheiten elektronischen Überstromschutz geschützt. Hersteller_E-T-A Typ: ESS22-T
inkl. Isolationsüberwachungsgerät nach DIN EN 60204-1 mit Schraubklemmen Hersteller Bender Typ IR425-D4-2
Nenneingangsspannung [V, AC] 230 Ausgangsspannung [V, DC] 24 Ausgangsstrom [A] 10 Kontakte: Überlast und Kurzschluss Toleranzbereich Ausgangsspannung [%] +- 1 Umgebungstemperatur Betrieb [°C] -25 bis +70 °C Schutzart IP 20
4 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 140
[Seite 141]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.04.21 USV-Anlage Kompakt
Lieferung und betriebsfertiger Anschluss einer USV inkl. der Batterieanlage, inkl. aller Nebenleistungen. Anlage zur unterbrechungsfreien Energieversorgung für die · Automatisierungstechnik, · Prozessleitsystem, · Netzwerktechnik
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau der USV-Anlage am Aufstellungsort im NSHV-Raum im Erdgeschoss. · Auswertungen der Statusmeldungen in der SPS · Sammelalarm · Netzfehler · Batteriezustand · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe. · Inbetriebnahme der fertig installierten und einschaltbereiten USV-Anlage
Technische Merkmale:
· Eingangsspannung: 400 V AC · Ausgangsspannung: 400 V AC · Ausgangsleistung : 10kVA · Überbrückungsdauer von 45 Minuten · Eingangs- und Ausgangsseitige Funkentstörung · ausgestattet mit transientem Überspannungsschutz · verschlossene wartungsfreie Batterien · Über- und Unterspannungsüberwachung · Batteriekreis- und Entladeüberwachung mit einstellbarem Grenzwert · Status- und Störmeldungen des Gerätes sind über potentialfreie Kontakte als Meldungen zur Verfügung zu stellen · Gebrauchsdauer der Batterie nach Eurobatt 10 Jahre
Für die sichere Versorgung dieser Verbraucher wird eine statische USV-Anlage in Dauerbetriebstechnik (Dauerwandler), Klassifizierung VFI SS 111 nach EN 62040-3, VDE 0558, Teil 530 mit den folgenden Nenndaten gefordert :
Die USV-Anlage müssen den den einschlägigen VDE-Bestimmungen, insbesondere der DIN EN 62040 entsprechen.
Fabrikat: JOVYATLAS Typ: Jovystar Plus
1 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 141
[Seite 142]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.04.22 USV-Verteiler
ausgeführt als Installationsverteiler, geeignet für die Bedienung durch Laien, ausgeführt als Wandschrank. inkl. Verdrahtung und Reihenklemmen
Montageort NS-Raum WSW-Übergabestation Schutzart IP 41 Schutzklasse II Nennstromstärke Sammelschiene und/oder Potentialverteilung [A] 63 Montageart Aufputz Feldbreite (12TE) [St] 3 Anzahl der Verteilerreihen [St] 5 Montage Wandmontage/ Aufputz Einspeisung von unten Abgänge nach unten, oben Höhe ca. [mm] 800 Breite ca. [mm] 800 Material Stahlblech, pulverbeschichtet
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.23 Sicherungslasttrennschalter D02
für die Absicherung eines Verteiler- oder Endstromkreises bzw. als Vorsicherung, D02, einschließlich Sicherungen
Einbauort USV Verteiler WSW-Übergabestation Nennspannung [V,AC] 400 Bemessungsstrom: [A] 63 Anzahl der Pole: [St] 3
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.24 FI, 4-polig, 40/0,03 A
Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD), 4-polig, 30 mA,
Einbauort USV Verteiler WSW-Übergabestation Nennspannung [V, AC] 400 Nennfrequenz [Hz] 50 Nennstrom [A] 40 Nenndifferenzenstrom [mA] 30 Typ A
3 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 142
[Seite 143]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.04.25 LS-Schalter, B/C 10 A, 1-polig
Leitungsschutzschalter für die Absicherung eines Verteiler- oder Endstromkreises bzw. als Vorsicherung,
Einbauort USV Verteiler WSW-Übergabestation Nennspannung [V, AC] 400 Nennstrom [A] 10 Bemessungsschaltvermögen [kA] 10 Auslösecharakteristik B/C Energiebegrenzungsklasse 3 Polzahl [St] 1
Fabrikat: Siemens
6 St EUR______________ EUR ____________
04.04.26 LS-Schalter, B/C 16 A, 1-polig
Leitungsschutzschalter für die Absicherung eines Verteiler- oder Endstromkreises bzw. als Vorsicherung, gemäß den Vorbemerkungen.
Einbauort USV Verteiler WSW-Übergabestation Nennspannung [V, AC] 400 Nennstrom [A] 16 Bemessungsschaltvermögen [kA] 10 Auslösecharakteristik B/C Energiebegrenzungsklasse 3 Polzahl [St] 1
Fabrikat: Siemens
6 St EUR______________ EUR ____________
04.04.27 LS-Schalter, B/C 16/25 A, 3-polig
Leitungsschutzschalter für die Absicherung eines Verteiler- oder Endstromkreises bzw. als Vorsicherung, gemäß den Vorbemerkungen.
Einbauort USV Verteiler WSW-Übergabestation Nennspannung [V, AC] 400 Nennstrom [A] 16/25 Bemessungsschaltvermögen [kA] 10 Auslösecharakteristik B/C Energiebegrenzungsklasse 3 Polzahl [St] 3
Fabrikat: Siemens
2 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 143
[Seite 144]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.04.28 Externer Wartungsbypass 10kVA
Externe, zentrale Serviceumgehung (Handbypass) im Wandgehäuse. Bestehend aus 3 Leistungsschaltern für Nennleistung 10kVA. Für die ein- und ausgangsseitige Freischaltung der USV-Anlage, OHNE Beeinträchtigung der Verbraucher.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.29 Gewährleistungsverlängerung
2 Jahre Gewährleistungsverlängerung pro USV 10 kVA inkl. 2 Wartungen
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.30 RCMS-Differenzstrom Überwachungssystem
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Differenzstrom-Überwachungssystem, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau der RCMS-Differenzstrom Überwachungssystem in der NSHV. · Anbindung an das Netzwerk des Wupperverbandes · Parametrierung · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Versorgungsspannung 230V AC · Kanäle: 12 Stück · Einstellbare Vorwarnfunktion und Frequenzverhalten für Personen-, Brand- und Anlagenschutz · Historienspeicher und Datenlogger mit Zeitstempel. · Permanente Selbst- und Messstromwandlerüberwachung zwei Sammelalarmrelais inkl. Erweiterungsmodul mit min. 10 Kanälen
Zur Erhöhung der Betriebs-, Anlagen- und Brandsicherheit, insbesondere unter Berücksichtigung von DIN VDE 0664, DIN VDE 0100 Teil 540, DIN VDE 0100-444, DIN VDE 0800-2-548, Betriebssicherheitsverordnung und DGUV Vorschrift 3.
Fabrikat: Bender Typ: RCMS460-D-2
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 144
[Seite 145]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.31 Touchpanel RCMS-Differenzstrom Überwachungssystem
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Touchpanels, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des RCMS-Differenzstrom Überwachungssystem Touchpanels in der NSHV. · Verbindung mit dem Netzwerk des AG herstellen · Parametrierung · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Versorgungsspannung 24V DC · mindestens 7" Touchscreen · Auflösung mindestens 800x600 · Integration mittel BCOM,BMS Profinet
Fabrikat: Bender Typ: CP907-I
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.32 allstromsensitiver Messstromwandler D=20mm
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Geschlossener allstromsensitiver Messstromwandler (Typ B) für Differenzstrommessung mit Elektronikmodul inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau der Geschlossenen allstromsensitiven Messstromwandler(Typ B) für Differenzstrommessung an zuvor genanntes Differenzstrom-Überwachungsgerät (RCM). · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Mehrfarb-LED für Betriebs-, Störungs- und Zustandsmeldungen · Innendurchmesser: 20mm · Versorgungsspannung 24V DC · Messgenauigkeit +/- 1 % · Differenzstromansprechwert: 300 mA · Bemessungsstrom In bei
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 145
[Seite 146]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Differenzstromansprechwert >= 300 mA: 63 A
Verwendungsort: Feld 6
Fabrikat: Bender Typ: CTUB102-CTBC20+CTXS-
4 St EUR______________ EUR ____________
04.04.33 allstromsensitiver Messstromwandler D=60mm
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Geschlossener allstromsensitiver Messstromwandler (Typ B) für Differenzstrommessung mit Elektronikmodul, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau der Geschlossenen allstromsensitiven Messstromwandler(Typ B) für Differenzstrommessung an zuvor genanntes Differenzstrom-Überwachungsgerät (RCM). · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Mehrfarb-LED für Betriebs-, Störungs- und Zustandsmeldungen · Innendurchmesser: 60mm · Versorgungsspannung 24V DC · Messgenauigkeit +/- 1 % · Differenzstromansprechwert: 300 mA · Bemessungsstrom In bei Differenzstromansprechwert >= 300 mA: 160A
Verwendungsort: ZEP (Feld 5)
Fabrikat: Bender Typ: CTUB102-CTBC60+CTXS-
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.34 allstromsensitiver Messstromwandler D=210mm
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Geschlossener allstromsensitiver Messstromwandler (Typ B) für Differenzstrommessung mit Elektronikmodul, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 146
[Seite 147]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Lieferung und Einbau der Geschlossenen allstromsensitiven Messstromwandler(Typ B) für Differenzstrommessung an zuvor genanntes Differenzstrom-Überwachungsgerät (RCM). · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Mehrfarb-LED für Betriebs-, Störungs- und Zustandsmeldungen · Innendurchmesser: 210mm · Versorgungsspannung 24V DC · Messgenauigkeit +/- 1 % · Differenzstromansprechwert: 300 mA · Bemessungsstrom In bei Differenzstromansprechwert >= 300 mA: 630 A
Verwendungsort: Feld 01, 02, 03, 04, 07, 08, 09
Fabrikat: Bender Typ: CTUB102-CTBC210+CTXS-
7 St EUR______________ EUR ____________
04.04.35 Messgerät zur Überwachung von Differenzströmen
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Geschlossener allstromsensitiver Messstromwandler (Typ B) für Differenzstrommessung mit Elektronikmodul, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau der Geschlossenen allstromsensitiven Messstromwandler(Typ B) für Differenzstrommessung an zuvor genanntes Differenzstrom-Überwachungsgerät (RCM). · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale: Auslösecharakteristik A/F/B/B+ Messkreis Anzahl der Messkanäle 6 Innendurchmesser der Messkanäle 10 mm Frequenzbereich DC 2 kHz Ansprechdifferenzstrom I?n bis zu 300 mA Auswertung RMS, DC Vorwarnung gegenüber Hauptalarm 50 bis100 % Hysterese 10 bis 25 % Schaltglieder Relais/Wechsler
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 147
[Seite 148]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Zeitverhalten Anlaufverzögerung 0,5 bis600 s Ansprechverzögerung 0 bis 600 s Rückfallverzögerung 0 bis 600 s Kommunikation/ Schnittstellen Modbus RTU * BMS * Anzeigen Betrieb/Alarm LED Versorgungsspannung DC 24 V
Verwendungsort: USV Verteiler
Fabrikat: Bender Typ: LINETRAXX® RCMS150
2 St EUR______________ EUR ____________
04.04.36 Hubwagen
Leistungsumfang:
· Lieferung von Hubwagen mit Rollen für Leistungsschalter
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.37 Werksabnahme für die NSHV
Der Errichter / Auftragnehmer hat die Abnahme unter Einbeziehung des Planers und Bauleiters beim Wupperverband rechtzeitig (10 Werktage) in schriftlicher Form zu beantragen. Die Abnahme erfolgt nur unter der Voraussetzung, dass mindestens folgende Punkte erfüllt sind:
· Anlage betriebsfertig erstellt · Bestätigung der Personensicherheit · Bestätigung dass das Produkt den Normen erfüllt · Vorlage Übersicht aller relevanten Typprüfprotokolle · Vorlage der Stückprüf- und Werksabnahmeprotokolle · Vollständige Stromlaufpläne
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.38 Wandbild
Liefern und Montieren des Single Line der NSHV
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage des Wandbildes mit dem Übersichtsschaltplan, gemäß DIN 40719 der NSHV
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 148
[Seite 149]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Größe DIN A0 · inkl. Rahmen · Glasscheibe
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.04.39 Schilder
Lieferung und Montage im NS-Raum nach Angaben des AG von einem Satz Warn- und Hinweisschilder bestehend aus:
· Elektrischer Betriebsraum (2x) · Dreieckiges Schild mit Elektro-Blitz · Erste Hilfe bei Unfällen mit elektrischem Strom · VDE-Bestimmungen für den Betrieb von Starkstromanlagen · 5 Sicherheitsregeln · Bekämpfung von Bränden in elektrischen Anlagen
und der Lieferung von 2 Schildern mit der Aufschrift
· Nicht schalten! Es wird gearbeitet.
Alle gelieferten Schilder müssen bzgl. der Form, der Größe sowie der farblichen und der textlichen Gestaltung den gültigen und zutreffenden VDE-Normen entsprechen.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.40 Isoliermatte 1000V
Lieferung einer Isoliermatte Klasse 0, geeignet für Nennspannungen bis 1.000 V AC bzw. 1.500 V DC, Temperaturbeständigkeit von -40 °C bis +65 °C, Breite 1.000 mm, Dicke 2 mm, Farbe grau. Auslegung vor der NSV-Medienübergabe vorsehen.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.04.41 Notlichtleuchte für Schaltanlagenraum
Die wiederladbare, spritzwassergeschützte Arbeits- und Notlichtleuchte hat ein Gehäuse aus robustem, schlagfestem Kunststoff. Die Power LED sorgt für eine intensive und gleichmäßige Ausleuchtung des Arbeitsbereiches. Ein Austausch der LED-Leuchtmittel ist nicht erforderlich. Mit den 11 h Hauptlampenbetrieb
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 149
[Seite 150]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
ist sie in diesem Bereich unter den Führenden. Die Leuchte verfügt über einen 120° schwenkbaren Leuchtkopf. Es besteht die Schaltmöglichkeit zwischen der Power LED und der LED-Pilotlampe. Der wiederladbare, wartungsfreie Blei-Gel Akku kann durch das integrierte Ladegerät an 230 V AC geladen werden und verfügt über einen Überlade- und Tiefentladeschutz. Der Ladezustand der Leuchte wird durch die integrierte rote LED angezeigt. Die Wandhalterung, ein praktischer Tragegurt und eine rote Vorsatzscheibe sind im Lieferumfang inbegriffen.
Die Notlichtleuchte wird im Eingangsbereich in die Steckdose eingesteckt
BESONDERE MERKMALE:
120° schwenkbarer Leuchtenkopf Blei-Gel-Akku Spritzwassergeschützt Robustes und schlagfestes Kunststoffgehäuse Schutzart: IP 44 Gewicht: ca. 2000 g Maße in mm: 126 x 112 x 336
TECHNISCHE DATEN:
Gehäusematerial: Kunststoff, schlagfest Leuchtmittel Hauptlampe: 3 W Power LED Leuchtdauer Hauptlampe: ca. 8 h Schutzart: IP 44 Leuchtweite: ca. 200 m Lechtmittel Pilotlampe: LED 5 mm Leuchtdauer Pilotlampe: ca. 120 h Akku: Blei-Gel Akku, wartungsfrei Ladespannung: 230 V AC 50 / 60Hz Schutzklasse: II Gewicht (Set): 2600 g Maße in mm: 126 x 112 x 336
1 St EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.04 Niederspannungsschaltanlage EUR __________...
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 150
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.05. Schutzmaßnahmen
Bestimmungen
Der äußere Blitzschutz sowie die Erdungsanlage werden im Leistungsumfang von Los 1 des Teilprojekts TP1 „Medienübergabe“ errichtet. Der vorliegende Leistungsumfang umfasst die Ausführung des inneren Blitzschutzes sowie der Potentialausgleichsanlage. Als Schnittstelle dienen die durch Los 1 hergestellten Erdungsfestpunkte, an welche die im Rahmen dieser Ausschreibung vorgesehenen Potentialausgleichsschienen anzuschließen sind.
Für die Planung und Ausführung der Anlage mit einer Blitzschutz-, Erdungs- und Potentialausgleichsanlage sowie entsprechenden Blitz- und Überspannungsschutzbeschaltung sind insbesondere nachfolgende Bestimmungen in ihrer jeweils gültigen Fassung zu berücksichtigen:
-
DIN VDE 0100, Teil 410 Schutzmaßnahmen; Schutz gegen gefährliche Körperströme
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DIN VDE 0100, Teil 430 Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V. Schutz von Kabeln und Leitungen gegen zu hohe Erwärmung.
-
DIN VDE 0100, Teil 540 Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel Erdung, Schutzleiter, Potentialausgleichsleiter
-
DIN VDE 0100, Teil 600 Errichten von Niederspannungsschaltanlagen Teil 6: Prüfungen
-
DIN VDE 0141 Erdung für Starkstromanlagen mit Nennspannungen über 1 kV
-
DIN VDE 0151 Werkstoffe und Mindestmaße von Erdern bzgl. Korrosion
-
DIN EN 62 305-1 (VDE 0185-305-1) Blitzschutz, Teil 1: Allgemeine Grundsätze
-
DIN EN 62 305-3 (VDE 0185-305-3) Blitzschutz, Teil 3: Schutz von baulichen Anlagen und
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 151
[Seite 152]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Personen
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DIN EN 62 305-3 Beiblatt 1 ( VDE 0185-305-3 Beiblatt 1) Blitzschutz, Teil 3: Schutz von baulichen Anlagen und Personen, Beiblatt 1:Zusätzliche Informationen zur Anwendung der DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3)
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DIN EN 62 305-3 Beiblatt 2 ( VDE 0185-305-3 Beiblatt 2) Blitzschutz, Teil 3: Schutz von baulichen Anlagen und Personen, Beiblatt 2:Zusätzliche Informationen für besondere bauliche Anlagen
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DIN EN 62 305-3 Beiblatt 3 ( VDE 0185-305-3 Beiblatt 3) Blitzschutz, Teil 3: Schutz von baulichen Anlagen und Personen, Beiblatt 2:Zusätzliche Informationen für die Prüfung und Wartung von Blitzschutzsystemen
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DIN EN 62 305-3 Beiblatt 4 ( VDE 0185-305-3 Beiblatt 4) Blitzschutz, Teil 3: Schutz von baulichen Anlagen und Personen, Beiblatt 4:Verwendung von Metalldächern in Blitzschutzsystemen
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DIN EN 62 305-3/AB ( VDE 0185-305-3/AB), Entwurf Blitzschutz, Teil 3: Schutz von baulichen Anlagen und Personen, Deutsche Fassung
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DIN EN 62 305-4 ( VDE 0185-305-4) Blitzschutz, Teil 4: Elektrische und elektronische Systeme in baulichen Anlagen
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VDE V 0185-600 Blitzschutz, Teil 600: Prüfung der Eignungvon beschichteten Metalldächern als natürlicher Bestandteil des Blitzschutzsystems
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DIN EN 62561-1 bis 7 (VDE 0185-561-1 bis 7) Blitzschutzsystembauteile (LPSC)
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DIN EN 61643,DIN EN 60099, DIN VDE 0675 Überspannungsschutz
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DIN EN 61663, VDE 0845 Blitzschutz Telekommunikationsleitungen
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DIN 18014 Fundamenterder
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 152
[Seite 153]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Blitz- und Überspannungsschutz Um die Komponenten und Einrichtungen der E-, Automatisierungs- und Leittechnik vor Blitzströmen und Überspannungen zu schützen, sind alle Kabel und Leitungen, die von außen in die Gebäude eingeführt werden, mit entsprechenden Schutzelementen zu beschalten.
Die Schutzelemente sind je nach Zonenübergang unterschiedlich auszuführen.
Für die Installation des Blitzstrom- und Überspannungsschutzes wird folgendes Konzept vorgesehen:
Definition der Blitzschutzzonen BSZ: BSZ 0/A Direkte Blitzeinschläge sind möglich und das elektromagnetische Feld des Blitzes ist ungedämpft wirksam.
BSZ 0/B Es sind keine direkten Blitzeinschläge möglich, das elektromagnetische Feld des Blitzes ist wirksam. Schutzraumbetrachtung hier insbesondere nach dem "Blitzkugelverfahren".
BSZ 1 Ist ein elektromagnetischer Löcherschirm vorhanden, z. B. realisiert durch Gebäudestahlarmierungen, Blechdächer- und Fassaden, Ableitungen etc., so findet in der BSZ 1 gegenüber der BSZ 0/A und BSZ 0/B eine deutliche Dämpfung statt.
Festlegung und Ausführung der Blitzschutzzonen: In den Gebäuden des Kläranlage wird die BSZ 1 aufgrund der Dämpfung durch die Stahlarmierung bzw. durch die geplante Fassadenausführung definiert.
An den Übergängen von BSZ 0/A auf 1 bzw. 0/B sind Blitzstrom- und Überspannungsableiter einzusetzen. Für die MSR- und IT-Komponenten werden hierfür ggf. Kombigeräte je nach Erfordernis eingesetzt.
An den Übergängen von der BSZ 0/B auf 1 sind Überspannungsableiter einzusetzen.
Schutzelemente Es sind folgende Schutzelemente entsprechend des jeweiligen Anwendungsfalls zu berücksichtigen:
· Blitzstromableiter als Ableiter Typ 1 nach EN 61643-11 z. B. RADAX-Flow-Funkenstrecken- Technologie zur Folgestrombegrenzung gekapselte, nicht ausblasende Bauform
Übertrag: ................................
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Blitzstrom- und Überspannungsableiter (Kombiableiter) Typ 1 nach EN 61643-11 z.B. RADAX-Flow-Funkenstrecken- Technologie zur Folgestrombegrenzung gekapselte, nicht ausblasende Bauform, Energetisch koordinierte Schutzwirkung Typ 1 +Typ 2 zum Endgerät · Überspannungsableiter Typ 2 nach EN 61643-11 Hochleistungsfähige Varistor-Technologie Basisteil mit gesteckten Schutzmodulen · Kombi-Ableiter zum Einbeziehen von informationstechnischen Systemen in den Blitzschutz-Potentialausgleich und Endgeräteschutz, mit zusätzlicher ohmscher Entkopplung, zweiteilig aufgebaut mit Basiselement und gestecktem Schutzbaustein, keine Signal- Unterbrechung beim Wechseln des Oberteils, Erdung über Tragfuß. · Überspannungs-Ableiter zum Schutz von informationstechnischen Systemen, mit zusätzlicher ohmscher Entkopplung, zweiteilig aufgebaut mit Basiselement und gestecktem Schutzbaustein, keine Signal- Unterbrechung beim Wechseln des Oberteils, Erdung über Tragfuß.
Bei der Auslegung der erforderlichen Ableiter ist die Blitzstoßstromfähigkeit der nachgelagerten Anlage zu berücksichtigen. Beim Einsatz mehrerer gestaffelt eingesetzter Schutzgeräte sind koordinierte Geräte nach DIN EN 62305-4 einzusetzen.
Auf den gesamten Anlagen ist ein einheitliches Fabrikat für den inneren Blitzschutz einzusetzen.
Alle Schutzgeräte erhalten einen Meldekontakt. Die Meldungen sind pro Schaltschrank zu einer Sammelmeldung zusammenzufassen und auf einen binären Eingang der SPS zu führen
Entsprechend der Vorgaben der Gerätehersteller sind für die Schutzelemente ggf. Vorsicherungen vorzusehen. Der Sicherungsfall der Vorsicherungen ist zu melden. Der Einsatz von Schutzgeräten mit integrierten Vorsicherungen ist möglich. Diese müssen dann ebenfalls über einen Meldekontakt verfügen.
Die Installation der Blitzstrom- und Überspannungsschutzgeräte muss möglichst nah am Gebäudeeintritt erfolgen.
Werden die Kabel vom Gebäudeeintritt bis zur Schaltanlage ungeschützt verlegt, sind diese auf einer separaten Trasse zu verlegen, um Einkopplungen auf Kabel der inneren Blitzschutzzone zu verhindern. Die Trassen sind entsprechend zu kennzeichnen.
In dem Single-Line der Niederspannungsschaltanlage
Übertrag: ................................
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
"1480068-05-E-002 NS-Energieversorgung" sind die Blitzstrom- und Überspannungsableiter eingetragen.
Zum Leistungsumfang des AN gehört das Liefern und Zum Leistungsumfang des AN gehört das Liefern und Montieren der PTA-Schienen, das Anschließen der Anschlussfahnen und Erstellung einer Erdungs- und Potentialausgleichsanlage gemäß den Vorschriften des VDE 0100 Teil 540 und VDE 0141 (über 1 kV) unter Einbeziehung sämtlicher Kabelbahnen, Stahlteile, Wasserabläufe, Lüftungskanäle, maschinen- techn. Ausrüstung, Außenmastleuchten usw. Sämtliche Verbindungen zu Anlagenteilen sind trennbar zu erstellen. Leitungsabgänge von den PTA-Schienen erhalten Zielbezeichnungen in dauerhafter Beschriftung. Die Wirksamkeit der PTA-Anlage ist durch eine Messung nachzuweisen.
In den Potentialausgleich sind sämtliche, elektrisch In den Potentialausgleich sind sämtliche, elektrisch leitfähige Anlagenteile über PTA-Schienen einzubeziehen. An die PTA-Schienen sind die Verbindungsleitungen trennbar aufzulegen und dauerhaft zu beschriften.
04.05.1 Blitzstrom- und Überspannungsableiter Energietechnik 4-polig
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Blitzstrom- und Überspannungsableiters, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau der Blitzstrom- und Überspannungsableiter in der NSHV. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe. · Anschluss Fernmeldekontakt für Ausgelöst-Meldung
Technische Merkmale:
· Höchste Dauerspannung 255 V AC · Schutzpegel 1,5k V · Blitzstoßstrom (10/350) 100 kA · Folgestromlöschfähigkeit 50 kAeff · Kombi-Ableiter Typ 1 nach EN 61643-11 · Energetisch koordinierte
Übertrag: ................................
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Schutzwirkung zum Endgerät Typ 1 + Typ 2 · Durchgangsklemmen für alle Leiteranschlüsse bis 160 A · Fernmeldekontakt
Verwendungsort:NSHV Felder 02, 03, 04, 07, 08
5 St EUR______________ EUR ____________
04.05.2 Überspannungs-Ableiter 1-polig
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Überspannungs-Ableiter 1-polig, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Überspannungsableiters in der NSHV. · Anschluss des Fernmeldekontakts · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Höchste Dauerspannung 275 V AC · Schutzpegel 1,5k V · Nennableitstrom 8/20 20 kA · Folgestromlöschfähigkeit 50 kAeff · Überspannungs-Ableiter 1-polig 230/400 V
Typ 2 nach
EN 61643-11 · mit integrierter Vorsicherung · Sicherungsüberwachung · Fernmeldekontakt
5 St EUR______________ EUR ____________
04.05.3 Überspannungs-Ableiter 4-polig
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Überspannungs-Ableiter 4-polig, inkl. NH-Vorsicherung inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau der Blitzstrom- und Überspannungsableiter in der NSHV · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 156
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Höchste Dauerspannung 275 V AC · Schutzpegel 1,5k V · Nennableitstrom 8/20 20 kA · Überspannungs-Ableiter 4-polig, 230/400 V Typ 2 nach EN 61643-11 · Fernmeldekontakt
Verwendungsort:NSHV Feld 01 + 09;
2 St EUR______________ EUR ____________
04.05.4 Überspannungsschutzelemente Typ 2 Signalkabel, 24 V
Liefern und betriebsfertiger Anschluss des Überspannungsschutzelemente Typ 2 Signalkabel, 24 V, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau der Blitzstrom- und Überspannungsableiter in der NSHV. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· zum Schutz von informationstechnischen Systemen, mit zusätzlicher ohmscher Entkopplung · keine Signal- Unterbrechung beim Wechseln des Oberteils · Erdung über Tragfuß · Nennspannung 24 V DC · Schutzpegel · Ader/Ader 36 V · Ader/PG 36 · Nennableitstrom 8/20 [kA] 20 · Fernmeldekontakt
30 St EUR______________ EUR ____________
04.05.5 Kupferseil verzinnt 70mm² 5m
Liefern und montieren von verzinnten Kupferseilen in Teillängen inkl. beidseitigem Kabelschuh inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage von verzinnten 70 mm²
Übertrag: ................................
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Kupferseilen als Potentialausgleichsleiter auf Trassen und Kabelrinnen in der WSW-Übergabestation · inkl. elektrisch leitender Befestigung an Kabelrinnen und -leitern · Befestigungsabstand max. 1 m
Technische Merkmale:
· Querschnitt: 70 mm2 · Seilaufbau Anzahl x Ø Draht: 19 x 2,1 mm · Werkstoff: Cu/gal Sn
6 St EUR______________ EUR ____________
04.05.6 Kupferseil verzinnt 70mm² 15m
Liefern und montieren von verzinnten Kupferseilen in Teillängen inkl. beidseitigem Kabelschuh inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage von verzinnten 70 mm² Kupferseilen als Potentialausgleichsleiter auf Trassen und Kabelrinnen in der WSW-Übergabestation · inkl. elektrisch leitender Befestigung an Kabelrinnen und -leitern · Befestigungsabstand max. 1 m
Technische Merkmale:
· Querschnitt: 70 mm2 · Seilaufbau Anzahl x Ø Draht: 19 x 2,1 mm · Werkstoff: Cu/gal Sn
2 St EUR______________ EUR ____________
04.05.7 Kupferseil verzinnt 70mm² 20m
Liefern und montieren von verzinnten Kupferseilen in Teillängen inkl. beidseitigem Kabelschuh inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage von verzinnten 70 mm² Kupferseilen als Potentialausgleichsleiter auf Trassen und Kabelrinnen in der WSW-Übergabestation · inkl. elektrisch leitender Befestigung an Kabelrinnen und -leitern
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 158
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Befestigungsabstand max. 1 m
Technische Merkmale:
· Querschnitt: 70 mm2 · Seilaufbau Anzahl x Ø Draht: 19 x 2,1 mm · Werkstoff: Cu/gal Sn
5 St EUR______________ EUR ____________
04.05.8 NYY-J 1 x 50 mm²
Liefern und verlegenvon NYY-J 1 x 50 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegungvon NYY-J 1 x 50 mm² auf Kabelrinnen und -leitern
Technische Merkmale:
· Querschnitt: 50 mm2 · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 1
75 m EUR______________ EUR ____________
04.05.9 NYY-J 1 x 16 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von NYY-J 1 x 16 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegungvon NYY-J 1 x 16 mm² auf Kabelrinnen und -leitern
Technische Merkmale:
· Querschnitt: 16 mm2 · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 1
25 m EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 159
[Seite 160]
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.05.10 Potentialausgleichsschiene, 12 Anschlüsse, Kupfer
Liefern und montieren einer Potentialausgleichsschiene in , inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Potentialausgleichschieneaus Kupfer mit 12 Anschlüssen und Isolatoren
Technische Merkmale:
· Kurzschlussstrom (50 Hz) 39 kA · Werkstoff: Kupfer · Anzahl der Anschlüsse: 12 · Werkstoff Anschlussschraube: Stahl,rostfrei · Anschluss: Schraube M10 mit Federring · Querschnitt: 200 mm² · Werkstoff Schiene: Cu
einschließlich Anschluss an bauseitige Erdungsfestpunkte.
5 St EUR______________ EUR ____________
04.05.11 Potentialausgleichsschiene, 12 Anschlüsse, Kupfer im Transformatorraum
Liefern und montieren einer Potentialausgleichsschiene in den Transformatorräumen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Potentialausgleichschieneaus Kupfer mit 12 Anschlüssen und Isolatoren
Technische Merkmale:
· Kurzschlussstrom (50 Hz) 39 kA · Werkstoff: Kupfer · Anzahl der Anschlüsse: 12 · Werkstoff Anschlussschraube: Stahl,rostfrei · Anschluss: Schraube M10 mit
Federring · Querschnitt: 200 mm² · Werkstoff Schiene: Cu
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 160
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
einschließlich Anschluss an bauseitige Erdungsfestpunkte in den Transformatorräumen mit Kupferseilen verzinnt 70mm².
4 St EUR______________ EUR ____________
04.05.12 Kompletter Anschluss von metallener Konstruktion
Herstellen eines Anschlusses vonmetallenen Konstruktionen an Potentialausgleichsschiene inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Anschluss von metallener Konstruktion an PTA-Schiene · inkl. erforderliches Material wie z. B.Anschlussklemme
6 St EUR______________ EUR ____________
04.05.13 Prüfung PTA-Prüfungsbuch
Prüfung der Wirksamkeit der Potentialausgleichsanlage nach DIN VDE 0100 Teil 610. Sie umfasst folgende Prüfschritte:
- Besichtigen
Vorhandensein und richtige Anordnung des zentralen Potentialausgleichs gemäß den Vorgaben von DIN VDE 0100 Teil 410 und der Anlagendokumentation. Vorhandensein und richtige Anordnung des zusätzlichen Potentialausgleichs an den nach DIN VDE 0100 (Tafel ) festgelegten Orten. Kontrolle des Einbeziehens aller fremden leitfähigen Teile des Gebäudes bzw. der jeweiligen Orte in den PA. Ordnungsgemäße Auswahl (Prüfzeichen!) und bestimmungsgemäßer Einsatz der PAS sowie der Anschlussmittel. Richtige Auswahl und Einsatz der PA-Leiterquerschnitte, ordnungsgemäßer Anschluss sowie richtige Kennzeichnung und Verlegung der PA-Leiter. 2. Erproben
Kontrolle des festen Sitzes der Leiter an den Anschlussstellen sowie der Anschlussmittel an den fremden leitfähigen Teilen durch eine Handprobe. 3. Messen
Nachweis der Wirksamkeit des Potentialausgleichs durch eine Messung des Widerstands zwischen den fremden
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 161
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leitfähigen Teilen und der PAS sowie den durch einen PA-Leiter verbundenen Teilen mit einem dafür geeigneten Prüfgerät nach DIN VDE 0413. Sofern nicht durch die Länge des PA-Leiters ein höherer Widerstandswert bedingt ist, sollte der gemessene Wert nicht mehr als 0,1 Ohm betragen.
Leistungsumfang:
· Prüfung · Erstellung Prüfbericht mit Messprotokoll, Dokumentation und PTA-Prüfungsbuch
1 St EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.05 Schutzmaßnahmen EUR __________...
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 162
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04.06. Kabel und Leitungen
Verkabelung der elektrotechnischen Ausrüstung Die Auslegung der Kabel erfolgt nach DIN VDE 0298-4 unter Berücksichtigung DIN VDE 0100-520
Für die Verkabelung der gesamten elektronischen Ausrüstung sind folgende Kabel einzusetzen:
Mittelspannungskabel N2XS2Y nach DIN VDE 0276 als Energiekabel der Mittelspannung, Verlegung auf Kabelbahnen, Steigetrassen, im Erdreich und in Rohren.
Energiekabel NYY, NYCWY, NYCY nach VDE 0276-603 als Versorgungs- und Steuerkabel von den Schaltanlagen zu den Unterverteilungen, verfahrenstechnischen Verbrauchern und Schaltschränken, Außenbeleuchtung und Betriebsmitteln im Außenbereich. Verlegung auf Kabelbahnen, Steigetrassen, im Erdreich, in Rohren und auf Putz.
Abstimmung der Verkabelung Vor der Ausführung der Verkabelung ist die gesamte Installation mit der AG bzw. dessen Vertreter und den anderen Gewerken abzustimmen, um eventuelle Änderungen in der baulichen bzw. verfahrenstechnischen Ausführung zu berücksichtigen.
Austretenden Kabel mit mechanischen Schutz versehen Alle aus dem Fußboden oder Erdreich austretenden Kabel und Leitungen, die anschließend auf Putz oder an Konstruktionen verlegt werden, sind mit einem mechanischen Schutz zu versehen.
Schutz der gesamten E- und MSR-Technik Zum Schutz der gesamten E- und MSR-Technik sind sämtliche Kabel und Leitungen, die in das jeweilige Gebäude hineingeführt werden, über entsprechende Blitzstrom- und/oder Überspannungsschutzelemente zu führen.
Kabel und Leitungen, die auf Blitzstrom- und/oder Überspannungsschutzelemente geführt werden, sind innerhalb des jeweiligen Gebäudes getrennt von Kabeln und Leitungen zu verlegen, die nicht auf Blitzstrom- und/oder Überspannungsschutzelemente geführt werden, z. B. durch Trennstege auf Kabelbahnen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 163
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Mess- und Energieleitungen dürfen nicht in gemeinsamen Schutzrohren verlegt werden. Bei gemeinsamer Verlegung auf einer Kabelbahn ist ein Trennsteg vorzusehen.
Mittelspannungskabel sind generell getrennt von Kabeln und Leitungen anderer Spannungen zu verlegen.
Kabel- und Leitungen in folgender Reihenfolge verlegen Bei übereinander angeordneten Kabelbahnen müssen die Kabel und Leitungen von unten nach oben in folgender Reihenfolge verlegt werden:
· Mittelspannungskabel · NS-Energiekabel · Steuerleitungen, Hilfsstromkreise · Mess-, Signal- und Datenübertragungsleitungen
Sämtliche Kabel und Leitungen sind in einer Länge zu Sämtliche Kabel und Leitungen sind in einer Länge zu verlegen, Verbindungsmuffen sind nicht zugelassen. Alle Kabel müssen gemäß Kabelliste eindeutig (also auch mit Anlagenkennzeichen) und dauerhaft mit Kennzeichnungsschildern aus Kunststoff gekennzeichnet werden. Sie müssen an beiden Enden, bei Abzweigung von einer Trasse, bei Raumübergängen und in Kabelschächten oder Revisionsöffnungen gekennzeichnet werden Bei der Kennzeichnung sind die Bestimmungen des EMSR-Standards des Wupperverbandes strikt einzuhalten
Die Installationszonen, wie in DIN 18 015, Teil 3, Die Installationszonen, wie in DIN 18 015, Teil 3 dargestellt, sind unbedingt einzuhalten. In Fußböden und Decken hat die Leitungsverlegung parallel zu den Wänden zu erfolgen. Dies gilt sowohl für waagerechte als auch für senkrechte Installationszonen.
Ausführung Vor der Ausführung der Verkabelung ist die gesamte Installation mit der örtlichen Bauüberwachung und den anderen Gewerken abzustimmen, um eventuelle Änderungen in der baulichen bzw. verfahrenstechnischen Ausführung zu berücksichtigen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 164
[Seite 165]
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Schutz der E- und MSR-Technik
Zum Schutz der gesamten E- und MSR-Technik sind sämtliche Kabel und Leitungen, die in das jeweilige Gebäude hineingeführt werden, über entsprechende Blitzstrom- und/oder Überspannungsschutzelemente zu führen.
Kabel und Leitungen, die auf Blitzstrom- und/oder Überspannungsschutzelemente geführt werden, sind innerhalb des jeweiligen Gebäudes getrennt von Kabeln und Leitungen zu verlegen, die nicht auf Blitzstrom- und/oder Überspannungsschutzelemente geführt werden, z. B. durch Trennstege auf Kabelbahnen.
Mess- und Energieleitungen
dürfen nicht in gemeinsamen Schutzrohren, verlegt werden. Bei gemeinsamer Verlegung auf einer Kabelbahn ist ein Trennsteg vorzusehen.
Überschneidungen von Leitungen
durch welche sich Mess- bzw. Datenübertragungsleitungen und Energieleitungen bis auf 30 cm nähern, müssen rechtwinklig erfolgen. Wenn dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen die Mess- und Datenübertragungsleitungen in Stahlrohre eingezogen werden, die wirksam zu erden sind.
Bei FU-Motoren müssen immer abgeschirmte Kabel und Leitungen (EMV Vorzugsvariante) zwischen FU und Antrieb verwendet werden. Der Schirm ist beidseitig großflächig aufzulegen
Für Datenleitungen, Busverbindungen, Messkabel usw. sind immer abgeschirmte und an einem Ende geerdete Kabel zu verwenden
Erdverlegte Kabel Bei Erdverlegung wird die Trasse durch Markierungen (Steine, Nägel, etc.) an Abzweigungen, Richtungsänderungen, Kreuzungen, Muffen auf der Erdoberfläche in geeigneter Form dauerhaft gekennzeichnet. Die Markierungen werden in den Trassenplan eingetragen
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 165
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N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Montage Automatisierungstechnik Die Ausführung umfasst die fachgerechte Verlegung sämtlicher für den Betrieb des Automatisierungs- und Kommunikationssystems erforderlichen Kabel einschließlich Anschluss, Kabelmanagement und Funktionsprüfung. Die Verlegung erfolgt gemäß den gültigen Normen (z. B. DIN EN 50173, DIN EN 50174, VDE 0800) sowie den projektspezifischen Verlegeplänen.
Es sind Netzwerk-, Signal- und Lichtwellenleiterkabel (LWL) zu verlegen. Für die Netzwerkinfrastruktur sind mindestens Kabel der Kategorien Cat6, Cat6a oder Cat7 mit LSZH-Mantel (Low Smoke Zero Halogen) einzusetzen. Die Signalübertragung erfolgt über Steuer- und Datenleitungen wie RS485 oder LiYCi. Für die optische Übertragung sind LWL-Kabel in Singlemode-Ausführung (OS2) sowie Multimode-Ausführung (OM3/OM4) vorzusehen.
Die Kabel sind auf geeigneten Kabeltrassen, in Kabelrinnen oder Kabelkanälen zu führen und gegen mechanische Beschädigungen zu schützen. Die Kabelführung erfolgt von unten in die Schaltschränke und Verteilerkästen. Befestigungsmaterialien wie Kabelbinder, Clips und Halterungen sind so zu wählen, dass eine dauerhafte und ordnungsgemäße Fixierung gewährleistet ist.
Die Anschlüsse sind präzise an den vorgesehenen Anschlussstellen in Automatisierungsstationen, Schaltschränken und Verteilern auszuführen. Für LWL-Verbindungen sind Steckverbinder wie LC, SC oder MTP/MPO zu verwenden; für Kupferleitungen RJ45-Steckverbinder. Alle Verbindungen sind nach den geltenden Standards zu konfektionieren und zu prüfen.
Zur Qualitätssicherung sind Messungen mit geeigneten Prüfgeräten durchzuführen: Optical Power Meter und OTDR für LWL-Kabel sowie Netzwerktester für Kupferleitungen. Die Dokumentation der Messergebnisse ist Bestandteil der Leistung.
Kalkulationshinweis Im Angebotspreis der Kabel und Leitungen sind das Verlegen, beidseitiges Anschließen sowie das Klein-, Klemm-, sowie Kabelschuhe und Befestigungsmaterial enthalten. Bei der Kennzeichnung sind die Bestimmungen des EMSR-Standards des Wupperverbandes strikt einzuhalten und einzukalkulieren
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 166
[Seite 167]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.06.1 Endverschlüsse
Lieferung der Endverschlüsse für das WSW Netz GmbH Mittelspannungskabel
6 St EUR______________ EUR ____________
04.06.2 N2XSY 1 x 150 / 25 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von N2XSY 1 x 150 / 25 mm² von den Abgangsfeldern der MS-Schaltanlage zu den Transformatoren im Erdgeschoss der WSW-Übergabestation, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von N2XSY 1 x 150 / 25 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · Kurzschlussfest bündeln · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 150 mm² · Werkstoff: Cu · Querschnitt Schirm: 25 mm² · Betriebsspannung max. 12 kV · Aderanzahl: 1
90 m EUR______________ EUR ____________
04.06.3 Prüfung eines Mittelspannungskabels nach DIN VDE
Prüfung eines Mittelspannungskabelsystems nach DIN VDE 0276-620, einschließlich Prüfung des Schirms und des Mantels. Verfahren: VLF, 0,1 Hz Wechselspannung Für die Kabelverbindung:
· Trafo 1 · Trafo 2
Die Kabelprüfungen erfolgen nach Fertigstellung der Schaltanlage.
2 St EUR______________ EUR ____________
NYY
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 167
[Seite 168]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.06.4 NYY-J 3 x 1,5 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von NYY-J 3x1,5 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von NYY-J 3x1,5 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 1,5 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 3
100 m EUR______________ EUR ____________
04.06.5 NYY-J 5 x 1,5 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von NYY-J 5x1,5 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von NYY-J 5x1,5 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 1,5 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 5
100 m EUR______________ EUR ____________
04.06.6 NYY-J 3 x 2,5 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von NYY-J 3x2,5 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von NYY-J 3x2,5 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 168
[Seite 169]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 2,5 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 3
550 m EUR______________ EUR ____________
04.06.7 NYY-J 5 x 2,5 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von NYY-J 5x2,5 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von NYY-J 5x2,5 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 2,5 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 5
50 m EUR______________ EUR ____________
04.06.8 NYY-J 5 x 6 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von NYY-J 5x6 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von NYY-J 5x6 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 6 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 5
50 m EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 169
[Seite 170]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.06.9 NYY-J 1 x 185 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von NYY-J 1x185 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von NYY-J 1x185 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl. kurschlussfeste Bündelung mit nachfolgendem NYY-O · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 185 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 1
70 m EUR______________ EUR ____________
04.06.10 NYY-O 1 x 185 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von NYY-O 1x185 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von NYY-O 1x185 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl. kurzschlussfeste Bündelung · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 185 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 1
240 m EUR______________ EUR ____________
04.06.11 NSGAFÖU 1 x 2,5 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von NSGAFÖU 1 x 2,5 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von NSGAFÖU 1 x 2,5 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl. Bündelung · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 170
[Seite 171]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 2,5 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 1
100 m EUR______________ EUR ____________
04.06.12 YSLYCY-JZ 24 x 1,5 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von YSLYCY-JZ 24 x 1,5 mm², inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von YSLYCY-JZ 24 x 1,5 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 1,5 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 24
250 m EUR______________ EUR ____________
04.06.13 YSLYCY-JZ 7 x 4 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von YSLYCY-JZ 7 x 4 mm² inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von YSLYCY-JZ 7 x 4 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 4 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 7
450 m EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 171
[Seite 172]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.06.14 YSLY-JZ 10 x 1,5 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von YSLY-JZ 10 x 1,5 mm² inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von YSLY-JZ 10 x 1,5 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 1,5 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 10
50 m EUR______________ EUR ____________
04.06.15 YSLY-JZ 12 x 1,5 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von YSLY-JZ 12 x 1,5 mm² inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von YSLY-JZ 12 x 1,5 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 1,5 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 12
150 m EUR______________ EUR ____________
04.06.16 YSLY-JZCY 12 x 4 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von YSLYCY-JZ 12 x 4 mm² für die Stromwandlermessung des WSW, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von YSLYCY-JZ 12 x 4 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 172
[Seite 173]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Querschnitt Ader: 4 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 12
50 m EUR______________ EUR ____________
04.06.17 YSLYCY-JZ 7 x 1,5 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von YSLYCY-JZ 7 x 1,5 mm² inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von YSLYCY-JZ 7 x 1,5 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 1,5 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 7 · Geschirmt
250 m EUR______________ EUR ____________
04.06.18 LiYCY 2 x 1 mm²
Liefern und in Teillängen verlegen von LiYCY 2 x 1 mm² inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Verlegung von LiYCY 2 x 1 mm² auf Kabelrinnen und -leitern · inkl.maschinell beschriftetem Kabelmarker
Technische Merkmale:
· Querschnitt Ader: 1 mm² · Werkstoff: Cu · Aderanzahl: 2 · Geschirmt
80 m EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 173
[Seite 174]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.06.19 Signalleitungen, LiYCY 2×2×0,8 mm²
Bereitstellung und Installation von Kupfer-Signalleitungen für analoge und digitale Steuer- und Messsignale.
Leistungsumfang
· Installation von Signalleitungen für Steuer- und Messsignale zwischen Systemkomponenten wie Steuerungen, Sensoren und Aktuatoren. · Sorgfältige Befestigung und Führung der Leitungen zum Schutz vor mechanischen Belastungen und äußeren Einflüssen. · Überprüfung der Verbindungen und Funktionalität zur Sicherstellung einer zuverlässigen Signalübertragung.
Technische Merkmale
· Leitungen aus Kupfer (Cu) für analoge und digitale Signale. · Kabeltyp: LiYCY 2×2×0,8 mm², paarverseilt, mit Gesamtschirm (Alu/PET-Folie + Geflecht) · Schirmung beidseitig auflegen und EMV-gerecht mit Potentialausgleich verbinden (gemäß VDE 0100-444). · Installation gemäß den geltenden Normen und projektspezifischen Vorgaben.
300 m EUR______________ EUR ____________
04.06.20 Netzwerkkabel Cat.7
Bereitstellung und Installation von Cat.7-Netzwerkkabeln für industrielle Datenübertragung.
Leistungsumfang
· Bereitstellung und Installation von Netzwerkkabeln der Kategorie 7 (Cat.7) gemäß den technischen Vorgaben.
Technische Merkmale
· Kabeltyp: Cat.7, S/FTP, halogenfrei, LSZH gemäß ISO/IEC 11801. · Schirmung beidseitig auflegen und EMV-gerecht mit Potentialausgleich verbinden (gemäß VDE 0100-444). · Bandbreite: bis 600 MHz. · Datenübertragungsrate: bis 10 Gbit/s. · Installation gemäß den geltenden Normen und projektspezifischen Vorgaben.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 174
[Seite 175]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
250 m EUR______________ EUR ____________
04.06.21 Netzwerkkabel auflegen (beidseitig)
Auflegen von Cat.7-Netzwerkkabeln auf beiden Seiten einschließlich Anschluss, Test und Kabelsicherung.
Leistungsumfang
· Anschluss der Kabelenden in Anschlussdosen, Patchpanel oder LSA-Leisten unter Beachtung der Aderbelegung nach T568A/T568B. · Durchführung von Funktionstests mit geeigneten Messgeräten zur Überprüfung der Verbindung und der Übertragungsgeschwindigkeit. · Sichere Verlegung und Befestigung der Kabel zur Vermeidung mechanischer Belastung.
Technische Merkmale
· Kabeltyp: Cat.7 Netzwerkkabel. · Installation und Auflegen gemäß den geltenden Standards (z. B. ISO/IEC 11801, EN 50173).
13 St EUR______________ EUR ____________
04.06.22 RJ45-Stecker
Konfektion und Montage von RJ45-Steckverbinder
Leistungsumfang
· Lieferung kompatibler Busadapter (z. B. Profinet, Ethernet/IP, Modbus TCP) gemäß projektspezifischen Anforderungen. · Installation der Steckverbinder · Konfektionierung und Anschluss der RJ45-Datenkabel · Durchführung von Funktionstests zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Kommunikation zwischen den Geräten.
Technische Merkmale
· Installation und Konfiguration gemäß den geltenden
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 175
[Seite 176]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Normen und technischen Vorgaben. · mindestens mindestens Cat.6A, geschirmt, kompatibel zu Profinet/Ethernet, gemäß IEC 60603-7 oder projektspezifisch. · Dokumentation der Parametrierung und Testergebnisse.
26 St EUR______________ EUR ____________
04.06.23 Signalleitungen auflegen (Baugruppe)
Auflegen von Signalleitungen auf Automatisierungsbaugruppen einschließlich Anschluss, Kabelsicherung und Funktionstest.
Leistungsumfang
· Auflegen der Signalleitungen auf den Klemmen der Automatisierungsbaugruppen (z. B. I/O-Module, Sensoren, Aktuatoren). · Sicherstellung der korrekten Aderbelegung und Verbindung. · Kabelsicherung zur Vermeidung mechanischer Belastungen und Beschädigungen. · Überprüfung der Verbindungen auf ordnungsgemäße Funktion und Signalqualität.
Technische Merkmale
· Ausführung gemäß den geltenden Normen und projektspezifischen Vorgaben.
300 St EUR______________ EUR ____________
04.06.24 LWL-Patchkabel OM4 - 3m
LWL-Patchkabel OM4 50/125 µm zur Herstellung der Verbindung zwischen Scalance Switchen (z.B. XC206-2SFP) liefern, verlegen, anschließen und betriebsfertig herstellen.
Leistungsumfang: Das Patchkabel ist innerhalb des Schaltschranks bzw. zwischen den vorgesehenen Anschlussstellen fachgerecht zu verlegen, an den vorhandenen LWL-Schnittstellen/SFP-Modulen anzuschließen und gegen mechanische Beanspruchung zu schützen. Die erforderliche Kabellänge ist vor Ausführung anhand der tatsächlichen Einbausituation abzustimmen und
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 176
[Seite 177]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
entsprechend zu wählen.
· geeignete Steckverbinder passend zu den eingesetzten SFP 992-1 Modulen · Verlegung im Schaltschrank bzw. im vorgesehenen Rangierbereich · Einhaltung der zulässigen Biegeradien · Anschluss an die vorgesehenen LWL-Schnittstellen · Beschriftung der Kabelenden · Funktionsprüfung der Verbindung
Technische Merkmale:
· Fasertyp: Multimode OM4 50/125 µm · Ausführung: Duplex-Patchkabel · Steckertyp: LC/LC · Länge: 3 m · geeignet für industrielle Automatisierungs- und PROFINET-Anwendungen · halogenfreie und flammwidrige Ausführung, sofern für den Einsatzort erforderlich
Besonderheiten: Die endgültige Länge ist vor Montage mit der Schrankverdrahtung sowie der Anordnung der Switche abzugleichen. Überlängen sind zu vermeiden und fachgerecht zu rangieren. Die vollständige Betriebsbereitschaft der LWL-Verbindung ist im Rahmen der Inbetriebnahme nachzuweisen.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.06.25 LWL-Patchkabel OM4 - 5m
LWL-Patchkabel OM4 50/125 µm zur Herstellung der Verbindung zwischen Scalance Switchen (z.B. XC206-2SFP) liefern, verlegen, anschließen und betriebsfertig herstellen.
Leistungsumfang: Das Patchkabel ist innerhalb des Schaltschranks bzw. zwischen den vorgesehenen Anschlussstellen fachgerecht zu verlegen, an den vorhandenen LWL-Schnittstellen/SFP-Modulen anzuschließen und gegen mechanische Beanspruchung zu schützen. Die erforderliche Kabellänge ist vor Ausführung anhand der tatsächlichen Einbausituation abzustimmen und entsprechend zu wählen.
· geeignete Steckverbinder passend zu den eingesetzten SFP 992-1 Modulen
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 177
[Seite 178]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Verlegung im Schaltschrank bzw. im vorgesehenen Rangierbereich · Einhaltung der zulässigen Biegeradien · Anschluss an die vorgesehenen LWL-Schnittstellen · Beschriftung der Kabelenden · Funktionsprüfung der Verbindung
Technische Merkmale:
· Fasertyp: Multimode OM4 50/125 µm · Ausführung: Duplex-Patchkabel · Steckertyp: LC/LC · Länge: 5 m · geeignet für industrielle Automatisierungs- und PROFINET-Anwendungen · halogenfreie und flammwidrige Ausführung, sofern für den Einsatzort erforderlich
Besonderheiten: Die endgültige Länge ist vor Montage mit der Schrankverdrahtung sowie der Anordnung der Switche abzugleichen. Überlängen sind zu vermeiden und fachgerecht zu rangieren. Die vollständige Betriebsbereitschaft der LWL-Verbindung ist im Rahmen der Inbetriebnahme nachzuweisen.
5 St EUR______________ EUR ____________
04.06.26 LWL-Patchkabel OM4 - 10m
LWL-Patchkabel OM4 50/125 µm zur Herstellung der Verbindung zwischen Scalance Switchen (z.B. XC206-2SFP) liefern, verlegen, anschließen und betriebsfertig herstellen.
Leistungsumfang: Das Patchkabel ist innerhalb des Schaltschranks bzw. zwischen den vorgesehenen Anschlussstellen fachgerecht zu verlegen, an den vorhandenen LWL-Schnittstellen/SFP-Modulen anzuschließen und gegen mechanische Beanspruchung zu schützen. Die erforderliche Kabellänge ist vor Ausführung anhand der tatsächlichen Einbausituation abzustimmen und entsprechend zu wählen.
· geeignete Steckverbinder passend zu den eingesetzten SFP 992-1 Modulen · Verlegung im Schaltschrank bzw. im vorgesehenen Rangierbereich · Einhaltung der zulässigen Biegeradien · Anschluss an die vorgesehenen LWL-Schnittstellen
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 178
[Seite 179]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Beschriftung der Kabelenden · Funktionsprüfung der Verbindung
Technische Merkmale:
· Fasertyp: Multimode OM4 50/125 µm · Ausführung: Duplex-Patchkabel · Steckertyp:LC/LC · Länge: 10 m · geeignet für industrielle Automatisierungs- und PROFINET-Anwendungen · halogenfreie und flammwidrige Ausführung, sofern für den Einsatzort erforderlich
Besonderheiten: Die endgültige Länge ist vor Montage mit der Schrankverdrahtung sowie der Anordnung der Switche abzugleichen. Überlängen sind zu vermeiden und fachgerecht zu rangieren. Die vollständige Betriebsbereitschaft der LWL-Verbindung ist im Rahmen der Inbetriebnahme nachzuweisen.
4 St EUR______________ EUR ____________
04.06.27 LWL-Kabel, OM4, 48 Fasern (2x24)
Bereitstellung und Installation von Multimode-LWL-Kabeln mit 48 Fasern(2x24) für die Verbindung zwischen WSW-Übergabestation und zentraler Leitwarte.
Leistungsumfang
· Bereitstellung und Verlegung von Multimode-LWL-Kabeln mit 2x24 Fasern gemäß den projektspezifischen Verlegestrecken und Spezifikationen. · Auflegen der Fasern auf Steckverbinder oder Panels · Sorgfältige Faserverwaltung zur Vermeidung von Kreuzkontamination, Signalstörungen und mechanischen Belastungen. · Durchführung von Sicht- und Funktionstests zur Sicherstellung der Übertragungsqualität. · Verlegung der LWL-Kabel in Kabelschutzrohre in der Kabeltrasse zwischen WSW-Übergabestation und zentraler Leitwarte · Verlegung in der zentralen Leitwarte in vorhanden Doppelboden in Kabelbahnen inkl. Öffnen und Verschließen des Doppelbodens · Verlegung in der WSW Übergabestation in Doppelboden in Kabelbahnen
Technische Merkmale
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 179
[Seite 180]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Kabeltyp: 2x OM4 50/125 µm, 24 Fasern, LSZH-Mantel, Steckverbinder LC, gemäß ISO/IEC 14763-3 · Installation gemäß geltenden Standards (z. B. ISO/IEC 11801, EN 50173). · Mit metallischem Nagetierschutz
650 m EUR______________ EUR ____________
04.06.28 Spleißen der LWL-Kabel
Fachgerechtes Spleißen von Multimode-LWL-Fasern einschließlich Anschluss und Faserverwaltung.
Leistungsumfang
· Fachgerechtes Spleißen der LWL-Fasern unter Verwendung professioneller Spleißtechnik. · Präzises Auflegen der gespleißten Fasern auf Steckverbinder oder Spleißboxen. · Sorgfältige Handhabung und Befestigung der Fasern zur Vermeidung von Signalstörungen und Kreuzkontamination. · Durchführung von Dämpfungsmessungen zur Sicherstellung der Übertragungsqualität.
Technische Merkmale
· Multimode-LWL-Fasern · Ausführung gemäß branchenüblichen Standards (z. B. IEC 61755, ISO/IEC 11801). · Verwendung geeigneter Spleiß- und Messgeräte.
192 St EUR______________ EUR ____________
04.06.29 Messung der LWL-Kabel
Messung von Multimode-LWL-Kabeln einschließlich Dämpfungs- und OTDR-Messung.
Leistungsumfang
· Vorbereitung der Kabel, Überprüfung auf korrekte Verbindungen und eventuelle Schäden sowie Sicherung der Kabelenden für die Messung. · Durchführung der Dämpfungsmessung mit geeigneten Messgeräten (z. B. Optical Power Meter und Lichtquelle). · Einsatz eines OTDR (Optical Time Domain Reflectometer) zur Analyse von Reflexionen, Dämpfungsverlusten und zur Lokalisierung von Fehlern oder Unterbrechungen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 180
[Seite 181]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Messung der Rückflussdämpfung (Return Loss). · Überprüfung der optischen Verluste an Spleißstellen und Steckverbindungen.
Technische Merkmale
· Multimode-LWL-Kabel · Messung gemäß geltenden Normen (z. B. IEC 61280, ISO/IEC 14763-3). · Dokumentation aller Messergebnisse in digitaler Form.
96 St EUR______________ EUR ____________
04.06.30 Prüfung / Vermessung Verkabelung
Vollständige Prüfung und Vermessung aller verlegten Kabel einschließlich Netzwerk- und Signalleitungen.
Leistungsumfang
· Überprüfung der Verkabelung auf ordnungsgemäße Verbindung und Funktionsfähigkeit. · Durchführung von Messungen zur Ermittlung der Signalqualität und Dämpfung. · Anwendung geeigneter Testmethoden: · Netzwerkmessgeräte für Kupferkabel. · Dämpfungsmessgeräte für Signalleitungen. · Analyse der Parameter wie Signalverluste, Dämpfung und Identifikation von Fehlerquellen. · Überprüfung der Kabelverbindungen auf Fehlerfreiheit und normgerechte Signalübertragung.
Technische Merkmale
· Kabeltypen: Netzwerkkabel (Kupfer), Signalleitungen, · Messgeräte: OTDR, Optical Power Meter, Netzwerktester. · Einhaltung der normierten Biegeradien und Kabelverlegungsrichtlinien. · Dokumentation aller Messergebnisse in digitaler Form.
1 St EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.06 Kabel und Leitungen EUR __________...
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 181
[Seite 182]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.07. Kabeldurchführungen/Brandschottungen
Brandschottungen Öffnungen für Kabeldurchführungen in Geschossdecken und in raumabschließenden Wänden sind widerstandsfähig gegen Brandeinwirkung entsprechend Feuerwiderstandsklasse S90 zu verschließen. Für nachträgliche Kabelverlegungen müssen diese Schottungen jedoch leicht durchbrechbar oder zu öffnen sein. Die Ausführung der Kabelabschottungen sind in geeigneter Form vor Ort zu Kennzeichen und auch Protokollarisch auch mittels Lichtbildaufnahmen geeignet zu dokumentieren
Brandabschnittswänden und Brandabschnittsdecken In Brandabschnittswänden und Brandabschnittsdecken sind Brandschottungen für die Kabel- und Leitungsdurchführungen einzubauen.
Der Brandschutz ist gemäß DIN 4102 auszuführen. Als Fabrikate und Typen dürfen nur solche Produkte zur Ausführung kommen, die die Prüfung und Zulassung einer amtlichen Material-Prüfanstalt haben.
Alle Brandschottungen sind beidseitig mit den entsprechenden Kennzeichnungsschildern zu versehen.
In den Werks- und Montageplänen und der Dokumentation sind sämtliche Brandschotts, die kennzeichnungspflichtig sind, nummeriert einzuzeichnen und für sämtliche Brandschotts ist eine Dokumentation zu erstellen. (Grundrisspläne mit nummerierten Brandschotts sowie digitaler Fotodokumentation). Sämtliche Zulassungsbescheide sind im Original in Papierform vor Ausführung der BL zu überreichen sowie diese der geforderten Dokumentation beizulegen sind.
Fabrikfertige Brandschott Alle Durchführungen sind mit Fabrikfertigen Brandschott auszuführen.
Die Kabeleinführungen in den MS-Schaltraum im 1.OG erfolgen über Brandschutz-Rahmen. Es sind möglichst alle zur Nutzung kommenden Rahmen voll mit Kabeln zu
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 182
[Seite 183]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
bestücken, so dass die Module in den Reserven möglichst unbestückt bleiben.
Die fabrikfertigen Brandschottungen in Modulbauweise sind für den Brandschutz S90 als Doppelschott auszuführen.
Kabeleinführungen in Gebäude, Rohrkanäle etc. Kabeleinführungen aus dem Außenbereich in Gebäude, Rohrkanäle und dergleichen sind so herzustellen und abzudichten, dass keinerlei Feuchtigkeit in den Baukörper eintreten kann. Es sind fabrikfertige Abdichtungen einzusetzen.
04.07.1 Liefern und Bestücken eines Kombi-Kabel- und Rohrdurchführungssystems
Liefern und fachgerechtes Montieren von Dichtungseinsätzen für die Durchführung und gleichzeitige Wasserabdichtung, Gasabdichtung und Brandschottung (mind. S 90) von Kabeln. Ausführung mit nebeneinander und übereinander angeordneten Rechteckrahmen aus Edelstahl (V2A) mit Flanschen zum Anschrauben an das Mauerwerk. Dichtungseinsätze in geteilter Ausführung für den nachträglichen Einbau. Nicht benötigte Durchführungen sind mit Blindstopfen zu versehen. Die Rahmen sind der Baufirma zur Montage rechtzeitig beizustellen.
Maße der Maueröffnung H x B [mm] 200 x 550
Fabrikat '.........'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.07.2 Liefern und Bestücken eines Kombi-Kabel- und Rohrdurchführungssystems
Liefern und fachgerechtes Montieren von Dichtungseinsätzen für die Durchführung und gleichzeitige Wasserabdichtung, Gasabdichtung und Brandschottung (mind. S 90) von Kabeln. Ausführung mit nebeneinander und übereinander angeordneten Rechteckrahmen aus Edelstahl (V2A) mit Flanschen zum Anschrauben an die Decke bzw. den Boden. Dichtungseinsätze in geteilter Ausführung für den nachträglichen Einbau. Nicht benötigte Durchführungen sind mit Blindstopfen zu versehen. Die Rahmen sind der Baufirma zur Montage rechtzeitig beizustellen.
Maße der Maueröffnung H x B [mm] 200 x 650
Fabrikat: '.........'
2 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 183
[Seite 184]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.07.3 Liefern und Bestücken eines Kombi-Kabel- und Rohrdurchführungssystems
Liefern und fachgerechtes Montieren von Dichtungseinsätzen für die Durchführung und gleichzeitige Wasserabdichtung, Gasabdichtung und Brandschottung (mind. S 90) von Kabeln. Ausführung mit nebeneinander und übereinander angeordneten Rechteckrahmen aus Edelstahl (V2A) mit Flanschen zum Anschrauben an die Decke bzw. den Boden. Dichtungseinsätze in geteilter Ausführung für den nachträglichen Einbau. Nicht benötigte Durchführungen sind mit Blindstopfen zu versehen. Die Rahmen sind der Baufirma zur Montage rechtzeitig beizustellen.
Maße der Maueröffnung H x B [mm] 200 x 700
Fabrikat: '.........'
2 St EUR______________ EUR ____________
04.07.4 Liefern und Bestücken eines Kombi-Kabel- und Rohrdurchführungssystems
Liefern und fachgerechtes Montieren von Dichtungseinsätzen für die Durchführung und gleichzeitige Wasserabdichtung, Gasabdichtung und Brandschottung (mind. S 90) von Kabeln. Ausführung mit nebeneinander und übereinander angeordneten Rechteckrahmen aus Edelstahl (V2A) mit Flanschen zum Anschrauben an die Decke bzw. den Boden. Dichtungseinsätze in geteilter Ausführung für den nachträglichen Einbau. Nicht benötigte Durchführungen sind mit Blindstopfen zu versehen. Die Rahmen sind der Baufirma zur Montage rechtzeitig beizustellen.
Maße der Maueröffnung H x B [mm] 450 x 1300
Fabrikat: '.........'
1 St EUR______________ EUR ____________
04.07.5 Öffnen und fachgerechtes Verschließen einer bestehenden Brandschottung
Öffnen einer vorhandenen bauaufsichtlich zugelassenen Brandschottung zur Durchführung von elektrotechnischen Leitungen oder Kabeln sowie anschließendes fachgerechtes, systemkonformes Wiederverschließen. Leistungsumfang umfasst:
· Freilegen und fachgerechtes Öffnen der bestehenden Brandschottung ohne Beschädigung angrenzender Bauteile · Herstellen der notwendigen Öffnung für Kabel- und Leitungsdurchführungen · Einbringen der neuen Leitungen/Kabel (separate Position)
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 184
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Lieferung und Verarbeitung aller erforderlichen zugelassenen Schottmaterialien (z. B. Brandschutzmörtel, -masse, -steine oder -schaum gemäß Bestandssystem) · Wiederherstellung der Feuerwiderstandsklasse entsprechend der vorhandenen Abschottung · Kennzeichnung der Brandschottung gemäß geltenden Vorschriften (Schottschild) · Reinigung der Arbeitsstelle · Dokumentation der ausgeführten Brandschottung (inkl. Fotodokumentation)
Ausführung ausschließlich gemäß gültiger allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZ/abP) bzw. ETA des verwendeten Systems.
1 St EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.07 Kabeldurchführungen/Brandschottu... EUR __________...
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 185
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.08. Kabel- und Leitungsverlegung
Kabelverlegung Allgemein In Gebäuden werden die Kabel auf Kabelbühnen, - pritschen, - kanälen, -wannen in Kabelrohren, mit Schellen direkt an den Wänden oder freiliegend am Boden (unter Doppelboden) verlegt. Das Einbetonieren der Kabel ist nicht gestattet. Die Metallteile der Kabeltrassen werden miteinander verbunden und an die Potentialausgleichsschiene angeschlossen (zusätzlicher Potentialausgleich). Es wird ein 70mm², verzinntes Kupferseil als zusätzlicher Potentialausgleichsleiter auf den Trassen mitgeführt und die Elemente der Kabeltrassen und metallische Konstruktionen mittels geeigneter Klemmen angeschlossen. An dieses Seil können dann auch später hinzukommende Elemente angeschlossen werden
Kabelverlege- und Kabelbefestigungsmaterial muss aus nicht korrodierendem Werkstoff sein. Elektrolytische Elementbildung ist zu sicher verhindern
Kompletter Zuschnitt Alle Teile verstehen sich in kompl. Zuschnitt, einschl. Gehrungs- und Sägearbeiten, Wandhalterungen, Verbindungslaschen, Endkappen und Bogenstücke.
Steigetrassen Für die Hauptwege von Kabel und Leitungen, senkrecht an Wänden sind Steigetrassen vorzusehen.
Die Steigetrassenbreite ist so auszulegen, dass die Kabel und Leitungen höchstens dreischichtig verlegt werden. Die Befestigung der Kabel erfolgt mit Bügelschellen. Die Bügelschellen sind mit Gegenwanne auszuführen. Die Bügelschellen sind in den lfd. m Steigetrasse einzukalkulieren.
Bei gemeinsamer Verlegung auf einer Trasse ist eine getrennte Führung von NS- und Steuerkabel/Leitungen durchzuführen. Die Steigetrassen sind in den PTA einzubeziehen.
Kabelbahnabmessungen Die Kabelbahnabmessungen sind ausreichend für die zu verlegenden Kabel und Leitungen bezogen auf Füllfaktor und Kabel-/Leitungsgewicht, einschl. 20 % Platzreserve zu dimensionieren. Die Belegung der Kabelbahnen darf maximal mit 2 Kabellagen übereinander erfolgen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 186
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Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Befestigung sowie der Abstand der Hängestiele Die Befestigung sowie der Abstand der Hängestiele bzw. Wandhalter ist auf die maximale Belastung der Kabelbahnen auszulegen. Bei Stützweiten bis ca. 6 m ist eine maximale Durchbiegung von 30 mm (> 0,5 % bezogen auf die Stützweite) zu berücksichtigen. Bei Stützweiten bis ca. 1,5 m ist eine maximale Durchbiegung von 5 mm (> 0,5 % bezogen auf die Stützweite) zu berücksichtigen.
Kabelbahnen sind anzuordnen Die Kabelbahnen sind derart anzuordnen dass seitlich und darüber ein Platz verbleibt, der das Einlegen der Kabel und Leitungen ohne Schwierigkeiten zulässt. Dieser Freiplatz ist auf die jeweilige Bahnbreite und Bahnkantenhöhe abzustimmen.
Angebotspreis für den laufenden Meter Kabelbahn Der Angebotspreis für den laufenden Meter Kabelbahn versteht sich für die kompl. Lieferung sowie für die betriebsfertige Montage an Wänden, Decken, Stahlblechkonstruktionen usw., einschl. allem Zubehör, wie z. B. T-, Eck- oder Kreuzstücke, Bogenstücke, Ausleger, Wandstiele, Hängestiele, Abhängung, Kopfplatten, End- und Reduzierstücke, Verbindungsplatten, Gehrungs- und Sägearbeiten, Schrauben, Muttern, Klein- und Befestigungsmaterial, Metall-Spreizdübel usw., wie es zur betriebsfertigen Fertigstellung erforderlich ist. Die T-, Winkel-, Kreuz-, Verjüngungs-und Verbreiterungsstücke, die vertikalen Abzweigsstücke usw. müssen fabrikfertige Typen sein. Im Angebot sind auch die Mehrkosten für Höhen- und Seitenversprünge einzukalkulieren.
Austretende Kabel und Leitungen über Kabelbahnkante verlegen Bei waagerecht und senkrecht nach unten aus der Kabelbahn austretenden Kabel und Leitungen sind diese nicht über die Kabelbahnkante zu verlegen. Sie sind durch entsprechende Ausschnitte oder Bohrungen, die mit einem Kantenschutz versehen sein müssen, zu führen.
Profileisen Für spezielle Anwendungsfälle (z.B. am Trafo) sind für die Konstruktion der Kabeltragsysteme Profileisen einzusetzen.
Installationsrohre Für die Verlegung einzelner oder einer geringen Anzahl von Kabeln, z. B. zu einem einzelnen Aggregat, sind Installationsrohre einzusetzen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 187
[Seite 188]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Energie- und Signalkabel dürfen nicht gemeinsam durch ein Rohr gezogen werden.
Grundsätzlich sind KUPA-Rohre einzusetzen
In Einzelfällen kommen STAPA-Rohre zum Einsatz.
Alle Schutzrohre sind an den Rohrenden mit Kunststofftüllen zu versehen. Die sind in die Rohrlängen einzukalkulieren.
04.08.1 Steigeleiter 200 mm
Liefern und montieren einer Steigeleiter in Industrieausführung, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Steigeleiter in Teillängen im Innenbereich in der zentralen leitwarte · inkl. aller zur Montage erforderlichen Teile, Verbindungen und Kleinmaterial. · inkl. Kabelschellen zur Befestigung der Kabel
Technische Merkmale:
· aus Holmprofilen mit Sprossen (C-Profil) · Breite 200 mm · Sprossenabstand: 300 mm · Material: tauchfeuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461 oder gleichwertig
6 m EUR______________ EUR ____________
04.08.2 Steigeleiter 600 mm
Liefern und montieren einer Steigeleiter in Industrieausführung, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Steigeleiter in Teillängen im Innenbereich in den Traforäumen 1 und 2 · inkl. aller zur Montage erforderlichen Teile, Verbindungen und Kleinmaterial. · inkl. Kabelschellen zur Befestigung der Kabel
Technische Merkmale:
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 188
[Seite 189]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· aus Holmprofilen mit Sprossen (C-Profil) · Breite 600 mm · Sprossenabstand: 600 mm · Material: tauchfeuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461 oder gleichwertig
18 m EUR______________ EUR ____________
04.08.3 Steigeleiter 600 mm, Außenbereich
Liefern und montieren einer Steigeleiter in Industrieausführung, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Steigeleiter in Teillängen im Außenbereich. Befestigung an der Stahlkonstruktion. · inkl. aller zur Montage erforderlichen Teile, Verbindungen und Kleinmaterial.
Technische Merkmale:
· aus Holmprofilen mit Sprossen (C-Profil) · Breite 600 mm · Sprossenabstand: 600 mm Material: Edelstahl 1.4301 oder gleichwertig
12 m EUR______________ EUR ____________
04.08.4 Abdeckung Steigeleiter 600 mm
Liefern und montieren von Abdeckungen für Steigeleiter, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage von Abdeckungen für die Steigeleiter im Außenbereich · inkl. Verschlüsse
Technische Merkmale:
· Breite 600 mm · Material: Edelstahl 1.4301 oder gleichwertig
6 m EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 189
[Seite 190]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.08.5 Riffelblech zur Schutzabdeckung
Liefern und montieren von Riffelblech inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Riffelblech-Abdeckung für die Steigeleiter im Außenbereich als Schutz von OKG bis +2m OKG · inkl. Verschlüsse
Technische Merkmale:
· Dicke: 3 mm · Breite 600 mm · Material: Edelstahl 1.4301 oder gleichwertig
3,9 m² EUR______________ EUR ____________
04.08.6 Kabelschellen kurzschlussfest
Liefern und montieren von Kabelschellen zur kurzschlussfesten Verlegung von Einzeladerleitungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage kurzschlussfester Kabelschellen im Außenbereich · inkl. aller zur Montage erforderlichen Teile, Verbindungen und Kleinmaterial.
Technische Merkmale:
· zur kurzschlussfesten Verlegung nach IEC-Norm 61914 · 2fache Schraubenbefestigung der Halterung · Material: Nylon · Aufnahme der 3 Einzelleiter in einer Kabelschelle
18 St EUR______________ EUR ____________
04.08.7 Kabelbahn 100 mm x 60mm
Liefern und montieren einer Kabelrinne in Teillängen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Kabelrinne in Teillängen in der zentralen Leitwarte
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 190
[Seite 191]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· inkl. aller zur Montage erforderlichen Teile wie Stiele, Ausleger, T-Abzweiger, Winkelstücke, Verbindungen und Kleinmaterial.
Technische Merkmale:
· Lochanteil mindestens 30% · Breite: 100 mm · Höhe: 60 mm · Blechdicke: 1,5 mm · Material: tauchfeuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461 oder gleichwertig · Montageart: aufgeständert auf U-Profil mit Kopfplatte und Auslegern
12 m EUR______________ EUR ____________
04.08.8 Kabelbahn 300 mm x 60mm
Liefern und montieren einer Kabelrinne in Teillängen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Kabelrinne in Teillängen im Doppelboden · inkl. aller zur Montage erforderlichen Teile wie Stiele, Ausleger, T-Abzweiger, Winkelstücke, Verbindungen und Kleinmaterial.
Technische Merkmale:
· Lochanteil mindestens 30% · Breite: 300 mm · Höhe: 60 mm · Blechdicke: 1,5 mm · Material: tauchfeuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461 oder gleichwertig · Montageart: aufgeständert auf U-Profil mit Kopfplatte und Auslegern
Zeichnung: 1480068-05-E012
57 m EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 191
[Seite 192]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.08.9 Kabelbahn 500 mm x 110mm
Liefern und montieren einer Kabelrinne in Teillängen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Kabelrinne in Teillängen im Doppelboden · inkl. aller zur Montage erforderlichen Teile wie Stiele, Ausleger, T-Abzweiger, Winkelstücke, Verbindungen und Kleinmaterial.
Technische Merkmale:
· Lochanteil mindestens 30% · Breite: 500 mm · Höhe: 110 mm · Blechdicke: 1,5 mm · Material: tauchfeuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461 oder gleichwertig · Montageart aufgeständert auf U-Profil mit Kopfplatte und Auslegern
Zeichnung: 1480068-05-E012
52 m EUR______________ EUR ____________
04.08.10 Kabelleiter 300 mm x 60mm
Liefern und montieren einer Kabelleiter in Teillängen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Montage einer Steigeleiter in Teillängen im Innenbereich · inkl. aller zur Montage erforderlichen Teile, Verbindungen und Kleinmaterial.
Technische Merkmale:
· aus Holmprofilen mit Sprossen (C-Profil) Industrieausführung · Breite: 300 mm · Höhe: 60 mm · Sprossenabstand: 300 mm
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 192
[Seite 193]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Holmstärke: 1,5 mm · Material: tauchfeuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461 oder gleichwertig Zeichnung: 1480068-05-E012
6 m EUR______________ EUR ____________
04.08.11 Trennsteg für Kabeltragsystem
Trennsteg für Kabeltragsysteme Stahl bandverzinkt Trennsteg zur Trennung von Kabeln und Leitungen mit unterschiedlichen Spannungen oder Funktionen. inkl. Befestigungsmaterial
· Höhe [mm] 110 · Blechstärke [mm] 0,75 · Oberfläche bandverzinkt
57 m EUR______________ EUR ____________
04.08.12 Profileisen, verzinkt
Profilschiene geschlitzt/gelocht
· Materialstärke [mm] 2
tauchfeuerverzinkt DIN EN ISO 1461 inkl. Anfertigung für verschiedene Kabeltragsysteme
15 m EUR______________ EUR ____________
04.08.13 Elektroinstallationsrohr M40, Kunststoff
Elektroinstallationsrohr, für die Auf-Putz-Installation, einschließlich Befestigungsmaterial und systembedingtem Zubehör wie Verbindungsmuffen anreihbarer Klemmschellen usw.
· Nenngröße [mm] 40 · Material Kunststoff
30 m EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 193
[Seite 194]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.08.14 Elektroinstallationsrohr M32, Kunststoff
wie in vorhergehender Position beschrieben, jedoch
· Nenngröße [mm] 32 · Material Kunststoff
20 m EUR______________ EUR ____________
04.08.15 Elektroinstallationsrohr M25, Kunststoff
wie in vorhergehender Position beschrieben, jedoch
· Nenngröße [mm] 25 · Material Kunststoff
20 m EUR______________ EUR ____________
Doppelboden Es sind Doppelböden zu liefern und einzubauen, die jederzeit zerstörungsfrei zu öffnen sind. Innerhalb der Doppelböden sind die Kabel und Leitungen auf Kabelbahnen zu verlegen.
Die Tragfähigkeit des Doppelbodens ist durch das Plattenmaterial selbst und durch die Unterkonstruktion, bestehend aus verschraubten Rasterprofilen, zu gewährleisten. Alle Stahlteile der Unterkonstruktion sind im Sinne der VDE-Bestimmungen miteinander zu verschrauben, sodass eine permanente, leitfähige Verbindung gegeben wird. Die einzelnen Doppelbodenkonstruktionen sind in die Potentialausgleichsanlage einzubeziehen.
Während der Bauzeit sind provisorische Abdeckplatten einzusetzen, so dass während der Montagezeiten der gesamte Doppelboden jederzeit geöffnet werden kann. Es dürfen in dem provisorischen Doppelboden keine Lücken vorhanden sein, die zu einer Absturzgefährdung führen können. Die Doppelbodenplatten sind während der Montage arbeitstäglich zum Feierabend zu schließen. Die endgültigen Doppelbodenplatten sind erst einzubauen, wenn die Kabelmontagearbeiten abgeschlossen sind. Vorher ist der Boden zu reinigen. Die Trägerprofile aus verzinkter Unterkonstruktion sind mit höhenverstellbaren Stützen auszuführen.
Die Doppelbodenplatten sind im Raster 600 mm x 600 mm auszuführen.
Die Trägerprofile sind mit höhenverstellbaren Stützen
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 194
[Seite 195]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
fest zu verschrauben und durch Zahnscheiben zu sichern. Die Fußplatten der Stützen sind standsicher mit dem Unterboden zu verschrauben.
Alle Schaltschränke sind auf maßgenaue Rahmenkonstruktionen zu montieren und zu befestigen. Die Rahmenkonstruktionen müssen bündig mit den Doppelbodenplatten abschließen. Alle möglichen Reservestellflächen in den E-Räumen sind ebenfalls mit Rahmenkonstruktionen auszustatten. Die Rahmengrößen sind mit dem AG abzustimmen. Vorläufig nicht genutzte, aber für eine Erweiterung schon vorgesehene Rahmenfelder sind mit Doppelbodenplatten abzudecken.
Elektrische Betriebsräume Die Bodenplatten im Gehbereich sind aus hochverdichtetem Holzwerkstoff im Sinne der DIN 4102 B1 schwer entflammbar auszuführen. Sie sollten mit einem verzinkten Stahlblech verstärkt sein und durch eine umlaufende Kunststoffkante vor mechanischen Beschädigungen sowie vor dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt werden.
Folgende Räume sind zu berücksichtigen:
· MS-Raum · E-Raum NSHV
Alle Schnittkanten an den Doppelbodenplatten sind gegen das Eindringen von Feuchtigkeit wieder dauerhaft zu verschließen.
Die Plattenoberseite ist mit einem Linoleumbelag in schwerer Ausführung zu bekleben. Eine Ableitung, mit einem Erdableitwiderstand Re <= 1x10^9 Ohm, von eventuellen elektrostatischen Aufladungen muss gegeben sein.
Pro Raum ist ein Plattenheber mit geeigneter Wandhalterung vorzusehen.
04.08.16 Doppelboden MS-Schaltraum
Aus vorgefertigten Spezial-Holzwerkstoffplatten. Stützen aus verzinktem Stahl, stufenlos in der Höhe verstellbar, Kopfplatten für die Aufnahme von fest verschraubten Rasterstäben vorbereitet. Fußplatten standsicher verklebt, ohne Querversteifung. Schaltschränke auf separate Unterkonstruktionen aufgestellt. Die fachgerechte Behandlung gemäß Vorbemerkungen ist in dieser Position mit enthalten.
Art des Belages Linoleum Dicke des Belages >= 2,5 mm
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 195
[Seite 196]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Konstr.höhe bis OK Belag [mm] bis 1000 Flächenbelastung [N/m²] 20.000 Rutschhemmung R 10
60 m² EUR______________ EUR ____________
04.08.17 Verschraubung Doppelbodenplatten
die Doppelbodenplatten des MS-Raumes sind mit 4 Schrauben je Doppelbodenplatte an der Unterkonstruktion zu verschrauben. Die Verschraubung sowie die Verriegelung der Platten haben von oben zu erfolgen. Die Stützfüße der Unterkonstruktion sind mit dem Bauwerk kraftschlüssig zu verbinden
Die Ausführung der Verschraubung ist vorab vorzulegen und abzustimmen.
60 m² EUR______________ EUR ____________
04.08.18 Doppelboden NSHV Raum
Aus vorgefertigten Spezial-Holzwerkstoffplatten. Stützen aus verzinktem Stahl, stufenlos in der Höhe verstellbar, Kopfplatten für die Aufnahme von fest verschraubten Rasterstäben vorbereitet. Fußplatten standsicher verklebt, ohne Querversteifung. Schaltschränke auf separate Unterkonstruktionen aufgestellt. Die fachgerechte Behandlung gemäß Vorbemerkungen ist in dieser Position mit enthalten.
Art des Belages Linoleum Dicke des Belages >= 2,5 mm
Konstr.höhe bis OK Belag [mm] bis 1000 Flächenbelastung [N/m²] 20.000 Rutschhemmung R 10
31 m² EUR______________ EUR ____________
04.08.19 Schaltanlagenrahmen MS-Schaltanlage(12 Felder)
Schaltanlagenrahmen als Stahlunterkonstruktion für 12 Schaltanlagenfelder, zur Aufstellung der im Leistungsbereich Mittelspannung beschriebenen Schaltanlage, in Doppelbodenunterkonstruktion oberflächenbündig eingebaut.
Der Grundrahmen ist aus verzinkten Profilstahl
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 196
[Seite 197]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
entsprechend dem Schaltanlagengewicht und passgenau zum Doppelboden herzustellen. Gemäß der Schaltfeldaufteilung sind Querverstrebungen für die allseitige Auflage des Schaltfeldes vorzusehen.
Die Rahmenkonstruktion ist unabhängig vom Doppelboden selbsttragend auszuführen.
Für die Höhenjustierung sind entsprechende Verstellmöglichkeiten vorzusehen.
Bei Aufstellung vor der Wand sind die Übergänge bzw. Wandanschlüsse zu verschließen. Nichtbelegte Reserveaufstellplätze sind mit Platten passend zum zuvor beschriebenen Doppelboden und gem. UVV trittsicher abzudecken.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.08.20 Schaltanlagenrahmen NSHV (9 Felder)
Schaltanlagenrahmen als Stahlunterkonstruktion für 9 Schaltschrankfelder im NSHV-Raum, ansonsten wie zuvor beschrieben.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.08.21 Schaltanlagenrahmen Sekundärschutztechnikschrank (3 Felder)
Schaltanlagenrahmen für den Sekundärschutztechnikschrank, in Doppelbodenunterkonstruktion oberflächenbündig eingebaut.
Der Grundrahmen ist aus verzinkten Profilstahl entsprechend dem Schaltanlagengewicht und passgenau zum Doppelboden herzustellen. Gemäß der Abmessungen des Schaltschrankes sind Querverstrebungen für die allseitige Auflage des Schaltfeldes vorzusehen.
Die Rahmenkonstruktion ist unabhängig vom Doppelboden selbsttragend auszuführen.
Für die Höhenjustierung sind entsprechende Verstellmöglichkeiten vorzusehen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 197
[Seite 198]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Bei Aufstellung vor der Wand sind die Übergänge bzw. Wandanschlüsse zu verschließen. Nichtbelegte Reserveaufstellplätze sind mit Platten passend zum zuvor beschriebenen Doppelboden und gem. UVV trittsicher abzudecken.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.08.22 Schaltanlagenrahmen SPS Schrank
Schaltanlagenrahmen als Stahlunterkonstruktion für den SPS Schrank im NSHV-Raum, ansonsten wie zuvor beschrieben.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.08.23 Rahmenkonstruktion USV Schrank
Stahlunterkonstruktion für den USV-Schrank im NSHV-Raum, ansonsten wie zuvor beschrieben.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.08.24 Plattenheber
Plattensaugheber für den zuvor beschriebenen Doppelböden in dem Schaltanlagenraum mit Wandhalterung in der Nähe des Zugangs auf einer Höhe von ca.1,4m OKDB montieren. inkl. Hinweisschild
2 St EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.08 Kabel- und Leitungsverlegung EUR __________...
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 198
[Seite 199]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.09. Hauptautomatisierungskomponenten
Automatisierungstechnik Zur Steuerung, Regelung und Überwachung der Anlage sind PCS7-kompatible Siemens Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) des Typs S7-410E einzusetzen.
Die Automatisierungstechnik innerhalb der Trafostation sowie der neuen Niederspannungsverteilungen dient der Erfassung und Weiterleitung aller erforderlichen Signale und Messwerte an die Leitsysteme. Eine verfahrenstechnische Funktionalität ist nicht vorgesehen. Hierzu sind die Leistungsschalter und Sicherungen an die Steuerung anzuschließen sowie weitere Hardwaresignale der MS- und NS-Schaltanlagen und die Energiemessungen zu erfassen.
Die Baugruppen und Komponenten sind auf den vorgesehenen Montageplatten der Schaltanlagen einzubauen. Die Vorgaben hierzu erfolgen durch die bauseitige Werks- und Montageplanung.
Schaltschränke Die Schaltschränke dienen zur Aufnahme der Baugruppenträger mit allen erforderlichen Komponenten für den Betrieb des Automatisierungsgeräts, einschließlich eines Schlüsselschalters zur Deaktivierung einzelner Funktionen. Der Schrank ist als standardisiertes, stahlblechgekapseltes, typgeprüftes und fabrikfertiges Schranksystem auszuführen, baugleich zur Niederspannungsschaltanlage.
Die erforderlichen Klemmleisten sowie die Verbindungskabel zwischen Klemmleiste und den Ein- und Ausgabebaugruppen sind zu berücksichtigen. Zusätzlich sind die Sicherungsabgänge für die Versorgung der SPS-Baugruppen in dieser Position zu integrieren.
Der Automatisierungsschrank ist mit sämtlichen mechanischen Komponenten auszustatten, um die Baugruppenträger des Automatisierungsgeräts sicher aufzunehmen.
Die Schranktür ist mit folgenden Tastern auszustatten:
· SPS-Quittierung · Lampentest
Jedes Schaltschrankfeld ist mit einer Innenbeleuchtung, einem Türkontaktschalter sowie einer integrierten Schutzkontaktsteckdose zu versehen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 199
[Seite 200]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Baugruppen Alle Automatisierungsgeräte sind mit den erforderlichen Komponenten auszurüsten, wie z. B. Baugruppenträger, Stromversorgungsbaugruppen, Zentralbaugruppen, analoge und digitale Ein- und Ausgabebaugruppen, Reglerbaugruppen sowie Kommunikationsbaugruppen.
Die Baugruppen sind mit der für den ordnungsgemäßen Betrieb erforderlichen Infrastruktur in die Automatisierungsschränke zu integrieren. Die Kanäle sind über Leitungen auf die Klemmleiste zu führen. Bei dezentralen Peripheriebaugruppen sind die produktspezifischen Sockel (Grundeinheit) in der Position zu berücksichtigen.
Engineering und Zugriff auf Systeme Die Ausführung der Arbeiten am Prozessleitsystem erfolgt gemäß den Vorgaben der Projektierungsrichtlinie "Projektierungsrichtlinie Planung und Ausführung Leit_Automatisierungstechnik" in der aktuellen Versions des Auftraggebers.
· Für die Bearbeitung wird ein Zugang zur PCS7-Engineering-Umgebung bereitgestellt.
· Externe Dienstleister benötigen eine digitale Identität. Dafür sind ein Benutzerantrag und eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) vor Beginn der Maßnahme zu unterzeichnen.
· Bei Bedarf kann ein VPN-Zugang beantragt werden, um externen Zugriff auf die Projektierungsumgebung zu ermöglichen.
· Die Bearbeitung von PCS7-Projekten ist ausschließlich über den bereitgestellten Zugang zulässig. Fremde Hardware im Netzwerk ist nicht erlaubt.
· Änderungen an aktiven Automatisierungsprogrammen dürfen nur in Abstimmung mit den ICS-Administratoren und innerhalb der regulären Arbeitszeiten erfolgen.
Fabrikatsvorgaben
Zur Sicherstellung der vollständigen Integration in das bestehende Prozessleitsystem Siemens PCS 7 sowie zur Gewährleistung der Einheitlichkeit und Kompatibilität sind ausschließlich Automatisierungsgeräte des Fabrikats Siemens einzusetzen.
Vorgesehene Typenreihe:Siemens S7-410E / Siemens ET200SP HF
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 200
[Seite 201]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Switche: Scalance XC206-2SFP oder XC216-4C G
Automatisierungskomponenten
04.09.1 Automatisierungsschaltschrank
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Automatisierungsschaltschranks gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau des Schaltschranks am Aufstellungsort im der NSHV-Raum baugleich zur NSHV · Fachgerechte Kabelzuführung von unten und Aufstellung auf Doppelboden. · Funktionsprüfung und betriebsfertige Übergabe.
Technische Merkmale:
· Schutzart: IP41 · Abmessungen: · Höhe:2200 mm · Breite:1200 mm · Tiefe:600 mm
Besonderheiten: Wartungssteckdosen sowie Beleuchtung müssen über die USV versorgt werden.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.09.2 Siemens S7-410E
Liefern und betriebsfertiger Anschluss einer Siemens S7-410E Automatisierungsstation inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Bereitstellung des zentralen Trägers zur Aufnahme sämtlicher Automatisierungsbaugruppen. · Installation des Prozessors zur Steuerung und Verarbeitung der Automatisierungsaufgaben. · Bereitstellung und Anschluss der
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 201
[Seite 202]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Stromversorgungseinheiten. · Installation von Kommunikationsmodulen für die Anbindung an Anlagen- und Feldbus (Profinet). · Vollständige Inbetriebnahme und Funktionsprüfung der Automatisierungsstation.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.09.3 Softwarelizenz für Simatic PCS7 - AS (200PO)
Bereitstellung und Aktivierung einer Softwarelizenz für das Simatic PCS7-System auf der Automatisierungsstation, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lizenzumfang: Bereitstellung der notwendigen Lizenz zur Nutzung des PCS7-Systems mit einer maximalen Anzahl von 200 Prozessobjekten.
· Lizenzaktivierung: Installation und Aktivierung der Lizenzdatei auf der vorgesehenen Hardware.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.09.4 Simatic ET 200SP HF
Lieferung und betriebsfertiger Anschluss einer dezentralen E/A-Baugruppe Siemens ET200 SP PN HF, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Aufbau einer kompletten E/A-Baugruppe mit sämtlichem erforderlichen Zubehör. · Einbau im Schaltschrank und betriebsfertiger Anschluss an das Automatisierungssystem über PROFINET. · Abschließende Prüfung zur Sicherstellung der Funktionalität und der reibungslosen Kommunikation.
4 St EUR______________ EUR ____________
04.09.5 Baugruppe Binäreingänge 8x24V HF
Lieferung und betriebsfertiger Anschluss einer Digitalen Eingangskarte mit 8 Eingängen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 202
[Seite 203]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Erfassung von digitalen Eingangssignalen über die ET200SP HF. · Ausführung mit Potentialtrennung und LED-Anzeige für gesetzte Eingänge. · Komplett mit allem erforderlichen Zubehör, inkl. gesondert verbauter Sicherung. · Betriebsfertiger Anschluss inklusive Systemkabel zur Verbindung der Eingabebaugruppe mit der Klemmleiste. · Abschließende Prüfung zur Sicherstellung der Funktionalität und störungsfreien Kommunikation.
Technische Merkmale:
· Anzahl der Eingänge pro Baugruppe: 8 · Eingangssignal: 24 V DC · Fabrikat: Siemens ET200SP HF (Digital Input 8×24 V)
42 St EUR______________ EUR ____________
04.09.6 Baugruppe Binärausgänge 16x24V / 0,5A HF
Lieferung und betriebsfertiger Anschluss einer Digitalen Ausgangskarte mit 16 Ausgängen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Erfassung von digitalen Ausgangssignalen über die ET200SP HF. · Ausführung mit Potentialtrennung und LED-Anzeige für gesetzte Ausgänge. · Komplett mit allem erforderlichen Zubehör, inkl. gesondert verbauter Sicherung. · Betriebsfertiger Anschluss inklusive Systemkabel zur Verbindung der Ausgabebaugruppe mit der Klemmleiste. · Abschließende Prüfung zur Sicherstellung der Funktionalität und störungsfreien Kommunikation.
Technische Merkmale:
· Anzahl der Ausgänge pro Baugruppe: 16 · Ausgangssignal: 24 V DC / 0,5 A · Fabrikat: Siemens ET200SP HF (Digital Output 16×24 V / 0,5 A)
4 St EUR______________ EUR ____________
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 203
[Seite 204]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.09.7 Baugruppe Analogeingänge AE 4x 2-Wire HART HF
Lieferung und betriebsfertiger Anschluss einer Analogen Eingangskarte mit 4 HART Eingängen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Erfassung von analogen Eingangssignalen mit 2-Draht-HART-Schnittstelle über die ET200SP HF · Ausführung mit Potentialtrennung und LED-Anzeige für gesetzte Eingänge. · Komplett mit allem erforderlichen Zubehör, inkl. gesondert verbauter Sicherung. · Betriebsfertiger Anschluss inklusive Systemkabel zur Verbindung der Eingabebaugruppe mit der Klemmleiste. · Abschließende Prüfung zur Sicherstellung der Funktionalität und störungsfreien Kommunikation.
Technische Merkmale:
· Anzahl der Eingänge pro Baugruppe: 4 · Eingangssignal: 2-Draht HART · Fabrikat: Siemens ET200SP HF (Analog Input 4× 2-Wire HART HF)
9 St EUR______________ EUR ____________
04.09.8 Baugruppe Analogausgänge AA 4x HART
Lieferung und betriebsfertiger Anschluss einer Baugruppe Siemens ET200SP Analog Output 4x HART, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Steuerung von analogen Ausgangssignalen mit HART-Schnittstelle über die ET200SP · Ausführung mit Potentialtrennung und LED-Anzeige für gesetzte Ausgänge. · Komplett mit allem erforderlichen Zubehör, inkl. Sicherung im Baugruppenträger eingebaut. · Betriebsfertiger Anschluss inklusive Systemkabel zur Verbindung der Ausgabebaugruppe mit der Klemmleiste. · Abschließende Prüfung zur Sicherstellung der Funktionalität und störungsfreien Kommunikation.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 204
[Seite 205]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Anzahl der Ausgänge pro Baugruppe: 4 · Ausgangssignal: HART · Typ: Siemens ET200SP (Analog Output 4× HART)
1 St EUR______________ EUR ____________
04.09.9 Scalance Switch XC206-2SFP
Lieferung und betriebsfertiger Anschluss eines Siemens Scalance XC206-2SFP, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Bereitstellung und Installation des Scalance XC206-2SFP · Konfiguration des Switches gemäß den technischen Anforderungen. · Abschließende Prüfung zur Sicherstellung der Funktionalität und der störungsfreien Kommunikation. · inkl. C-Plug zur Speicherung der Konfiguration und Austausch im Fehlerfall
Technische Merkmale:
· Ports: 6 × 100 Mbit/s RJ45, 2 Stecktransceiver-Steckplätze mit 100/1000 MBit/s · Redundante Stromversorgung · Montage: DIN-Schiene, S7-Montageschiene oder Wandmontage.
8 St EUR______________ EUR ____________
04.09.10 Stecktransceiver SFP992-1
Liefern und montieren eines SFP-Moduls Typ SFP992-1 mit 1x 1000 Mbit/s LC-Port, optisch, für Multimode-Fasern.
Leistungsumfang:
· Lieferung und Einbau eines SFP-Moduls an den Scalance XC206. · Funktionsprüfung und Dokumentation der Installation.
Technische Merkmale:
· Typ: SFP992-1 oder gleichwertig. · Schnittstelle: 1x LC-Port, optisch. · Datenrate: 1000 Mbit/s. · Fasertyp: OM4 50/125 µm.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 205
[Seite 206]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Kompatibel mit eingesetzten Switches
Zwei SFP-Module sind für den Bestands Scalance-Switch in der Leitwarte vorgesehen.
20 St EUR______________ EUR ____________
04.09.11 Koppelrelais
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines Koppelrelais für den Schaltschrankeinbau, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung des Koppelrelais mit Montageplatte und Schraubklemmen. · Einbau auf Hutschiene im Schaltschrank. · Anschluss gemäß den technischen Anforderungen. · Funktionsprüfung und Sicherstellung der ordnungsgemäßen Schaltfunktion.
Technische Merkmale:
· Spulenspannung: 24 V DC · 1 Wechsler (SPDT) · Kontaktbelastung: 250 V AC / 16 A · Hutschienenmontage nach DIN EN 60715 · Schutzart: IP20 · Betriebstemperatur: –10 °C bis +55 °C
40 St EUR______________ EUR ____________
04.09.12 Trennverstärker
Lieferung und betriebsfertiger Anschluss eines Trennverstärkers für den Schaltschrankeinbau inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Lieferung eines Trennverstärkers mit Schraubklemmleisten und integrierter Schutzschaltung. · Einbau im Schaltschrank und Anschluss gemäß den technischen Anforderungen. · Abschließende Prüfung zur Sicherstellung der Funktionalität und störungsfreien Kommunikation.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 206
[Seite 207]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Eingangsspannung: 24 V DC · Ausgangsspannung: 0–10 V oder 4–20 mA (modellabhängig) · Ausgangsstrom: max. 20 mA · Isolationsspannung: 500 V AC · Schutzart: IP20 (geeignet für Schaltschrankeinbau) · Betriebstemperaturbereich: –10 °C bis +55 °C · Hutschienenbefestigung · Störungsanzeige über LEDs · Eingangsstrom: max. 10 mA · Galvanische Trennung zwischen Eingangs- und Ausgangskreis
10 St EUR______________ EUR ____________
04.09.13 Schaltnetzteil 24V
Lieferung und betriebsfertiger Anschluss eines 24V-Netzgerätes inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Schaltschrankeinbau · Verdrahtung und Anschluss an das Automatisierungssystem. · Abschließende Prüfung zur Sicherstellung der Funktionalität
Technische Merkmale:
· Störmeldungskontakt · Hutschienenbefestigung · Störungsmeldung über LEDs · Eingangsspannung: 230 V AC · Ausgangsspannung: 24 V DC · Ausgangsstrom: 20 A · Schutzart: IP20
1 St EUR______________ EUR ____________
Programmierung
04.09.14 Einbindung einer Monosplitanlage
Anbindung einer Monosplitanlage an die SPS zur Statusanzeige
Leistungsumfang
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 207
[Seite 208]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Implementierung der Schnittstelle zur Übertragung der Statusinformationen (z. B. Betriebszustand, Störmeldungen). · Durchführung von Funktionstests zur Sicherstellung der korrekten Statusanzeige im Leitsystem.
Technische Merkmale
· Kommunikation ausschließlich zur Statusanzeige · Signale werden durch den Lieferanten der Monosplitanlage auf Klemme gelegt · Dokumentation der Schnittstellenkonfiguration.
Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit dem Hersteller der Monosplitanlage.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.09.15 Einbindung eines Leistungsschalters NSHV
Einbindung eines Leistungsschalters der Niederspannungshauptverteilung in die SPS und das übergeordnete Leitsystem zur Erfassung, Anzeige und Diagnose der Betriebs- und Störmeldungen.
Leistungsumfang:
· Einbindung der Leistungsschalter in das Automatisierungssystem · Erfassung und Übertragung von Betriebs-, Stellungs-, Auslöse-, Stör- und Diagnosemeldungen · Parametrierung der Kommunikationsschnittstelle · Prüfung der Datenpunkte und Signalzuordnung · Funktionstest der Meldungs- und Diagnoseübertragung · Dokumentation der Schnittstellen, Datenpunkte und Parametrierung
Technische Merkmale:
· Kommunikation über PROFINET · Keine aktive Fernsteuerung der Leistungsschalter über SPS/Leitsystem, sofern nicht gesondert freigegeben · Umsetzung gemäß Bedien- und Verriegelungskonzept der NSHV
Eine Fernsteuerung der Leistungsschalter über SPS oder Leitsystem ist nicht Bestandteil dieser Position.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 208
[Seite 209]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Steuerbefehle wie Ein-/Ausschalten sind nur vorzubereiten, sofern diese durch die Schaltgeräteausstattung vorgesehen sind. Die Bedienung der Leistungsschalter erfolgt gemäß abgestimmter Bedienphilosophie grundsätzlich vor Ort bzw. über die freigegebenen Schaltstellen.
8 St EUR______________ EUR ____________
04.09.16 Einbindung von MS-Schaltgeräte
Parametrieren und integrieren von MS-Schaltgeräten nach Vorgabe Typical Wupperverband an eine ET200SP HF in das Automatisierungssystem
Leistungsumfang:
· Einbindung nach Typical-Vorgabe Wupperverband (ca. 20 Signale) · Implementierung von Steuerungs- und Statusfunktionen (z. B. Schaltbefehle, Verriegelungen, Zustandsmeldungen). · Durchführung von Funktionstests, einschließlich Simulation der Steuerbefehle. · Erstellung der Dokumentation (Schnittstellenbeschreibung, Parametrierungsprotokolle, Testprotokolle).
12 St EUR______________ EUR ____________
04.09.17 Übergeordnete Programmierung
Programmieren und integrieren der übergeordneten Steuerungslogik einschließlich Schnittstellen zu Kompaktanlagen.
Leistungsumfang
· Erstellung der übergeordneten Steuerungslogik zur Anbindung des Automatisierungssystems · Entwicklung und Implementierung der Schnittstelle (Profinet) für die bidirektionale Kommunikation zwischen Automatisierungsstation und Leitsystem. · Integration und Programmierung der Schnittstellen zu Kompaktanlagen oder dezentralen Steuerungen. · Programmierung von Logiken zur effizienten und zuverlässigen Weiterleitung von Prozess- und Steuerdaten, einschließlich Parametrierung und Datenverarbeitung · Integrieren von sonstigen Meldungen und Störungen
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 209
[Seite 210]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale
· Programmierung gemäß den technischen Anforderungen und projektspezifischen Spezifikationen. · Dokumentation der Schnittstellen und Logik.
40 h EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.09 Hauptautomatisierungskomponenten EUR __________...
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 210
[Seite 211]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.10. Leitsystem
Prozessleitsystem Die WSW-Medienübergabe ist vollständig in das bestehende PCS 7-Leitsystem der Kläranlage zu integrieren. Hierzu sind die zugehörigen Steuerungen in den vorhandenen Systembus-Ring einzubinden, einschließlich aller erforderlichen Netzwerkanschlüsse, Adressierungen und Kommunikationsbeziehungen. Die Einbindung hat unter Berücksichtigung der bestehenden Systemarchitektur sowie der vorhandenen Redundanz- und Kommunikationskonzepte zu erfolgen, sodass eine durchgängige und störungsfreie Datenübertragung zwischen der neu errichteten Anlage und dem Bestand gewährleistet ist.
Für die neu zu integrierende Anlage sind sämtliche erforderlichen Prozessbilder neu zu erstellen und in die bestehende Visualisierung zu integrieren. Dies umfasst die vollständige Abbildung der Anlage in der Leittechnik einschließlich Übersichts-, Detail- und Funktionsbildern sowie die Einbindung aller Betriebs-, Stör- und Messmeldungen, Bedienfunktionen und Trends. Die Prozessbilder sind entsprechend der bestehenden PCS 7-Standards, Darstellungsrichtlinien und Bedienphilosophie des Wupperverbandes aufzubauen und nahtlos in die vorhandene Navigations- und Anlagenstruktur einzufügen.
Umfang, Struktur und Detaillierungsgrad der Visualisierung sind dabei in Abstimmung mit dem Wupperverband festzulegen. Bestehende Bilder sind bei Bedarf zu erweitern, sodass eine konsistente und durchgängige Darstellung der Gesamtanlage sichergestellt ist.
04.10.1 Integration in Bestands PCS7 Wupperverband
Integration in das Bestands-PCS7-Leitsystem des Wupperverbands inkl. Schnittstellen und Programm-Anpassungen
Leistungsumfang:
· Einbindung der Automatisierungsstationen in das PCS7-Leitsystem der Kläranlage · Integration und Parametrierung der Profinet-Schnittstellen · Anpassung und Test der Steuerungsprogramme im System · Einbindung der erforderlichen Prozessbilder · Funktionsprüfung und Dokumentation
Technische Merkmale:
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 211
[Seite 212]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Umsetzung gemäß Werksstandard WV (Namenskonventionen, Bildhierarchie) · Arbeiten im laufenden Betrieb
Besonderheiten:
· Abstimmung mit AG vor Programmänderungen
32 h EUR______________ EUR ____________
04.10.2 Unterstützung beim Signalaustausch zwischen Kläranlage und Klärschlammverbrennung
Unterstützung bei der Herstellung und Inbetriebnahme des Signalaustauschs zwischen dem Prozessleitsystem der Kläranlage und dem Leitsystem der neuen Klärschlammverbrennung (KVB)
Leistungsumfang:
· Abstimmung und Aufbereitung der zwischen Kläranlage und KVB auszutauschenden Signale · Unterstützung bei der Einrichtung und Parametrierung · Bereitstellung der erforderlichen Signale im Prozessleitsystem der Kläranlage · Durchführung der erforderlichen Programmanpassungen im Zuständigkeitsbereich der Kläranlage · Unterstützung bei der Zuordnung der Datenpunkte zu den Signalen des KVB-Systems · Gemeinsame Prüfung des Signalaustauschs einschließlich Kommunikations- und Funktionstest · Dokumentation der ausgeführten Anpassungen, Datenpunkte und Prüfergebnisse
Technische Merkmale:
· Keine direkte Einbindung der SPS bzw. Automatisierungsstationen der Kläranlage in das KVB-System · Umsetzung gemäß Werksstandard des WV, insbesondere hinsichtlich Namenskonventionen und Signalbezeichnungen · Durchführung der Arbeiten im laufenden Betrieb
Besonderheiten:
· Sämtliche Programm- und Schnittstellenänderungen sind vor Ausführung mit dem AG abzustimmen · Der Datenaustausch ist gemeinsam mit dem AG und dem
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 212
[Seite 213]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Systemintegrator der KVB abzustimmen · Anpassungen im Leitsystem der KVB erfolgen durch den hierfür zuständigen Systemintegrator
1 psch EUR______________ EUR ____________
04.10.3 Erstellung Prozessbilder (Leitsystem)
Erstellen und Einbinden der erforderlichen Prozessbilder für die Einbindung an das bestehende PCS7-Leitsystem.
Leistungsumfang:
Erstellung folgender Prozessbilder: · 1x Übersichtsbild: Visualisierung der gesamten Schaltanlage und der wichtigsten Systemkomponenten. · 1x NS-Singleline: Darstellung des Niederspannungs-Schaltplans als Single-Line-Diagramm. · 1x MS-Singleline: Darstellung des Mittelspannungs-Schaltplans als Single-Line-Diagramm. · 2x Trafo: Darstellung der Traforäume · 1x Monosplitanlage · 1x Reserve
Technische Merkmale:
· Umsetzung im PCS7-Leitsystem unter Berücksichtigung der projektspezifischen Standards (z. B. Namenskonventionen, Farbkonzept, Symbolbibliotheken). · Integration der Prozessbilder in die bestehende Bildhierarchie und Navigationsstruktur. · Darstellung aller relevanten Betriebszustände, Störmeldungen und Hand-/Automatikfunktionen. · Berücksichtigung zukünftiger Erweiterungsmöglichkeiten (skalierbare Bildstruktur). · Durchführung von Funktionstests zur Sicherstellung der vollständigen Visualisierung und Bedienbarkeit.
7 St EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.10 Leitsystem EUR __________...
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 213
[Seite 214]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
04.11. IT-Komponenten
04.11.1 IT-Netzwerkschrank 19"
Liefern und betriebsfertiger Anschluss eines 19"-Serverschranks für Netzwerkkomponenten gemäß den technischen Vorbemerkungen, inkl. aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Aufstellung auf Doppelboden inkl. Ausrichtung und Befestigung. · Kabelzuführung von unten sowie Durchführung aller erforderlichen Kabelmanagement-Maßnahmen. · Montage der Stromversorgungseinheiten (z. B. PDU) und Anschluss an die vorhandene Elektroinstallation.
Technische Merkmale:
· Schutzart: mindestens IP20. · Abmessungen: Höhe: 42 HE Breite: 600 mm Tiefe: 800 mm · Material: Stahlblech, pulverbeschichtet, mit abschließbaren Türen vorne und hinten. · Ausführung: Belüftungsschlitze, Kabeldurchführungen, Erdungspunkte, vorbereitet für aktive Netzwerkkomponenten.
1 St EUR______________ EUR ____________
04.11.2 Siemens Scalance XR326-8
Lieferung, Montage und betriebsfertiger Anschluss eines Managed Industrial Ethernet Switches Siemens SCALANCE XR326-8, Artikelnummer 6GK5334-2TS00-4AR3, einschließlich aller erforderlichen Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Bereitstellung und Montage des SCALANCE XR326-8 in einem 19-Zoll-Rack · Anschluss der redundanten 230-V-AC-Spannungsversorgung · Erstkonfiguration durch den Auftragnehmer zur Herstellung der Betriebsbereitschaft · Durchführung der erforderlichen Funktions- und Kommunikationstests · Dokumentation und Übergabe der vorgenommenen Grundeinstellungen
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 214
[Seite 215]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
· Finale Netzwerkkonfiguration, Einbindung in die Infrastruktur und sicherheitstechnische Härtung durch den Wupperverband
Technische Merkmale:
· Managed Layer-2 Industrial Ethernet Switch · 24 × RJ45-Ports mit 100/1.000 Mbit/s · 2 × RJ45-Ports mit 1/2,5/5/10 Gbit/s · 8 × SFP+-Ports für 1/10 Gbit/s · PROFINET-IO-Device · Integrierter Redundanzmanager · Netzwerkmanagement sowie Unterstützung von RSTP, VLAN und IGMP · LED-Diagnose und Fehlermeldekontakt · Configuration License Plug, CLP, im Lieferumfang enthalten · Redundante Spannungsversorgung über 2 × 230 V AC · Montageausführung für 19-Zoll-Rack, Bauhöhe 1 HE
1 St EUR______________ EUR ____________
04.11.3 Einbau von beigestellten Kunden-Switches in 19"-Netzwerkschrank
Montage der beigestellten Kunden-Switches in den vorhandenen 19"-Netzwerkschrank.
Die Switche sind für folgende IT-Netze vorgesehen:
· Energiemessungen KBR · IT/WLAN · TK · Zutrittskontrolle · BMA · WSW-Netz GmbH
Leistungsumfang:
· Fachgerechter Einbau der vom Kunden bereitgestellten Switches in den vorhandenen 19"-Schrank. · Befestigung gemäß Herstellerangaben. · Anschluss an vorhandene Stromversorgung . · Ordnungsgemäße Kabelführung innerhalb des Schranks.
Technische Merkmale:
· Switches: kundenseitig beigestellt. · Schrank: 19"-Standard. · Befestigungsmaterial: vom Auftragnehmer bereitzustellen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 215
[Seite 216]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Besonderheiten:
· Keine Lieferung der Geräte, nur Montage.
6 St EUR______________ EUR ____________
04.11.4 Baugruppenträger 19" für LWL-Spleißboxen
LWL-Baugruppenträger 19", 3+1 HE, für bis zu 12 Kompaktmodule.
Leistungsumfang: LWL-Baugruppenträger zur Aufnahme von bis zu 12 Kompaktmodulen 3HE/7TE in 19"-Schränken. Ausführung mit integrierter Überführungsschublade zur Aufnahme und Führung der LWL-Bündeladern, einschließlich Rangierpanel, Kabelbügeln, Schutzblech, Befestigungsmaterial und erforderlichem systemzugehörigem Zubehör. Der Baugruppenträger ist fachgerecht zu montieren und für die vollständige Bestückung mit 12 LWL-Kompaktmodulen vorzubereiten.
Technische Merkmale:
19"-Baugruppenträger, 3+1 HE / 4 HE Einbauraum Aufnahme von bis zu 12 Kompaktmodulen 3HE/7TE integrierte Überführungsschublade Kabelrangierpanel mit Kabelbügeln vorbereitet für LWL-Spleiß-/Patchmodule
Fabrikat: METZ CONNECT Typ: OpDAT CM Baugruppenträger 19" 3+1 HE Art.-Nr.: 1528SBGT19-E oder gleichwertig
1 St EUR______________ EUR ____________
04.11.5 LWL-Kompaktmodul 3HE/7TE, 24 Fasern, passend für OpDAT
LWL-Kompaktmodul 3HE/7TE, 24 Fasern, passend für OpDAT CM Baugruppenträger.
Leistungsumfang:
LWL-Kompaktmodul als einbaufertige Spleiß- und Patcheinheit zur Bestückung des 19"-Baugruppenträgers. Das Modul ist vollständig bestückt mit Kupplungen, 24 Pigtails, Spleißkassette, Crimpspleißhaltern und Überlängenablage zu liefern und in den Baugruppenträger einzubauen.
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 216
[Seite 217]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Kompaktmodul 3HE/7TE · 24 Fasern je Modul · passend für METZ CONNECT OpDAT CM Baugruppenträger · mit Kupplungen, Pigtails, Spleißkassette und Überlängenablage · Fasertyp und Steckerausführung nach Vorgabe, z. B. OS2 / OM4, LC-Quad / LC-APC
Fabrikat: METZ CONNECT Typ: OpDAT CM Kompaktmodul 6xLC-Q, 24 Pigtails Art.-Nr.: 152 8S7 79061E oder gleichwertig
Von den 6 Einschüben müssen 4 in der WSW-Übergabestation eingebaut und 2 in den Bestand der Kläranlage eingebaut werden. Der entsprechende Einschub ist in der Kläranlage bereits vorhanden.
6 St EUR______________ EUR ____________
04.11.6 Patchen der LWL-Verbindung in der Leitwarte
Herstellen einer betriebsfertigen LWL-Verbindung innerhalb der Leitwarte der Kläranlage zwischen dem vorhandenen LWL-Abschluss und dem bauseitigen Switch, einschließlich Lieferung des erforderlichen LWL-Patchkabels und aller Nebenleistungen.
Leistungsumfang:
· Bereitstellung eines zum LWL-Anschluss und Switch passenden Duplex-LWL-Patchkabels · Fachgerechtes Patchen der LWL-Verbindung auf den bauseitigen Switch · Saubere Verlegung und Fixierung des Patchkabels innerhalb des Verteilers bzw. Netzwerkschranks · Kennzeichnung des Patchkabels an beiden Enden · Prüfung der Verbindung und Dokumentation der Portzuordnung
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 217
[Seite 218]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Technische Merkmale:
· Patchkabellänge bis 2m · Halogenfreie, für den Einsatz im Schaltschrank geeignete Ausführung
1 psch EUR______________ EUR ____________
Gesamtsumme Titel 04.11 IT-Komponenten EUR __________...
Übertrag: ................................
10.09.2026 Seite 218
[Seite 219]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Gesamtsumme Gewerk 04 EMSR EUR __________...
10.09.2026 Seite 219
[Seite 220]
Projekt: 1480068 Medienübergabe
N r. Menge / Einheit EP [EUR] GP [EUR]
Zusammenfassung der Gliederungspunkte
01 Gewerk Anlagenbeschreibung nur Textinformation
02 Gewerk Allgemeine Vorbemerkungen nur Textinformation
03 Gewerk Baustelleneinrichtung EUR _______________
03.01 Titel Baustelleneinrichtung EUR _______________
03.02 Titel Parkfläche / Shuttleservice EUR _______________
04 Gewerk EMSR EUR _______________
04.02 Titel Allgemeine Leistungen EUR _______________
04.03 Titel Mittelspannung/ Trafo EUR _______________
04.04 Titel Niederspannungsschaltanlage EUR _______________
04.05 Titel Schutzmaßnahmen EUR _______________
04.06 Titel Kabel und Leitungen EUR _______________
04.07 Titel Kabeldurchführungen/Brandschottungen EUR _______________
04.08 Titel Kabel- und Leitungsverlegung EUR _______________
04.09 Titel Hauptautomatisierungskomponenten EUR _______________
04.10 Titel Leitsystem EUR _______________
04.11 Titel IT-Komponenten EUR _______________
Gesamtsumme LOS 2: WSW-Übergabestation Elektrotechnik EUR ____________
MWSt. 19,0 % EUR ____________
Gesamtsumme inkl. MWSt. EUR ____________
10.09.2026 Seite 220