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B07.2_Handbuch_CADAP_Doku_ITZBund_V-6-0.pdf

Aushub der Überbauten einer Eisenbahn- und Straßenhubbrücke an der Kanaltrave

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.10.2026, 08:54 (Europe/Berlin)

Herkunft: evergabe.bundesverkehrsverwaltung.de

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CadAP

Technische Informationen zum CAD-Einsatz in der WSV und

dem Digitalen Konstruktionsarbeitsplatz mit MicroStation

CONNECT Edition

Benutzerhandbuch

Version 6.1 Stand 01/2023

Informationstechnikzentrum Bund Referat III A 2 – IT-Systeme Bau Am Ehrenberg 8 D-98693 Ilmenau www.ITZBund.de NUR FÜR DENDIENSTGEBRAUCH

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeines und Verzeichnisse

CadAP
Produkt:BHb-CadAP
Version:6.1
Zustand:in Bearbeitung seit: 10.11.2006 vorgelegt am: 05.07.2022 QS-gesichert am: 07.07.2022 abgenommen am 08.07.2022
zuletzt gespeichert durch:Seyffarth, Uwe
Autor(en):Seyffarth, Uwe Klaus Günther
Auftraggeber:WSV
Dokumenten-IDBHb-CadAP-6.1
Ablage IT:000-0001779-0002.docx Handbuch_CADAP_Doku_ITZBund_V-6-0.docx

Version 6.1 vom 14.04.2023 Kapitel 1 - Seite 2 von 56

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeines und Verzeichnisse

1 Allgemeines und Verzeichnisse

Vorwort Im Jahr 1994 begann der großflächige Einsatz von CAD-Techniken in verschiedenen Bereichen der WSV. Hierbei kommt die CAD-Software MicroStation zum Einsatz. Die MicroStation-Software bietet zusätzlich zur CAD-Funktionalität die Vorteile integrierter Entwicklungsumgebungen, wie die MicroStation-Development-Language (MDL) und insbesondere ab MicroStation V8 die Anwendung von MicroStation Visual Basic for Ap- plications (MVBA). Im Zuge der Umstellung auf die CONNECT Edition ab dem Jahr 2022 wird zunehmend die Möglichkeit der Entwicklung im .NET-Umfeld genutzt. Die Applikationsschnittstellen erlaubten es dem Anwender, das CAD-Programm an verfahrensspezifische Bedürfnisse anzupassen. Die Anpassung erfolgt über Applikatio- nen, die während der Laufzeit von MicroStation gestartet und ausgeführt werden. Die Applikationen sollen den Anwendern der WSV in Verbindung mit diesem Handbuch wirksam bei der Arbeit mit MicroStation unterstützen. Das Anfertigen von Kopien des Handbuches ist ausdrücklich erwünscht. Anregungen und Erfahrungen sollten schriftlich oder per Email an folgende Stelle wei- tergegeben werden: Informationstechnikzentrum Bund Referat III A 2 – IT-Systeme Bau Email: cad.support@itz.gbbmdv.bund.de Ergänzungen und Aktualisierungen zum Handbuch werden turnusmäßig eingearbeitet und auf den bekannten Verbreitungswegen in der WSV verschickt.

Hinweise zur Benutzung des Handbuches Zur besseren Verständlichkeit dieses Dokumentes werden einige spezielle Hervorhe- bungen und Konventionen verwendet, die nachfolgend aufgeführt werden:  Pfadangaben und Dateinamen werden so hervorgehoben.  Variablennamen erscheinen wie vorstehend.  Eingaben können so erkannt werden.

 Hinweise werden grau hinterlegt.

 Menüeinträge werden folgendermaßen dargestellt: Hauptmenü Untermenü Befehl.  Statusbezeichnungen werden so dargestellt.

 Codebeispiele erscheinen so.

 Maustaste klicken  Eingabe über Tastatur

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeines und Verzeichnisse

 Informationen  Besonders wichtige Information, Tipp oder Trick  Hinweis auf andere Kapitel oder Quellen (Bücher, Web-Sites)  Übung

Urheberrecht und Datenschutz Alle Dokumente, Programme und sonstige Daten der WSV-CAD-CE-Umgebung sind urheberrechtlich geschützt und NUR FÜR DENDIENSTGEBRAUCH bestimmt. Der Heraus- geber behält sich alle Rechte daran vor. Darüber hinaus kann die WSV-CAD-CE-Um- gebung Anwendungen, Bilder, Texte oder sonstige Daten beinhalten, die dem Urheber- recht Dritter unterliegen. Die Urheberrechtshinweise sind in diesen Fällen an den entsprechenden Stellen vermerkt und gelten entsprechend. Alle genannten und ggf. durch Dritte geschützten Patente, Marken- und Warenzeichen unterliegen uneinge- schränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitz- rechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter ge- schützt sind. Vom Herausgeber werden nachfolgend beschriebene Nutzungsrechte gewährt. Wei- tere Rechte sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Nutzung und Weitergabe an Dritte Die WSV-CAD-CE-Umgebung beinhaltet spezielle Informationen und Software für den Einsatz der CAD-gestützten IT-Verfahren in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsver- waltung des Bundes (WSV). Die Verwendung aller enthaltenen Programme, Daten und Dokumente ist ausschließlich für den Dienstgebrauch innerhalb der WSV vorgesehen. In diesem Rahmen ist die Vervielfältigung der WSV-CAD-CE-Umgebung –ganz oder in Teilen– gestattet. Die Weitergabe an Auftragnehmer außerhalb der WSV ist nur insofern zulässig, als sie für die Erfüllung der Aufgaben für Dienststellen der WSV erforderlich sind und die Rechte Dritter nicht berührt werden. Dies betrifft insbesondere Tools und Anwendun- gen Dritter, die z. B. im Rahmen einer Konzernlizenz in die WSV-CAD-CE-Umgebung integriert sind. Die Dienststellen der WSV und ihre Auftragnehmer haben dafür Sorge zu tragen, dass Unbefugte keinen Zugriff auf die Daten nehmen können und Bedienstete die Daten we- der für eigene private Zwecke nutzen noch Dritten zugänglich machen. Ist das Ver- tragsverhältnis zwischen WSV und Auftragnehmer beendet, sind sämtliche Daten beim Auftragnehmer zu löschen.

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Die Nutzung der Software ist für die Auftragnehmer der WSV ausschließlich zum Zweck der Auftragsausführung erlaubt und kostenfrei. Die lizenzfreien Bestandteile der WSV-CAD-CE-Umgebung können kostenfrei über das ITZBund bezogen werden. Dazu ist eine schriftliche Anforderung unter Benennung des zu bearbeitenden Projek- tes und des beauftragten Amtes an das ITZBund zu richten. Die WSV-CAD-CE-Umge- bung ist ausschließlich per Download verfügbar. Ein entsprechender, zeitlich begrenz- ter Link wird nach Prüfung der Anforderung bereitgestellt. Der Download ist kostenfrei.

Haftung Alle Informationen in den Dokumenten der WSV-CAD-CE-Umgebung verstehen sich als „Aussagen an sich“ ohne implizierte Garantien jedweder Art. Die bereitgestellten In- formationen wurden sorgfältig geprüft und werden regelmäßig aktualisiert. Jedoch kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass alle Angaben zu jeder Zeit vollständig, richtig und in letzter Aktualität dargestellt sind. Autoren und Herausgeber übernehmen folglich keine Verantwortung und werden keine daraus folgende oder sonstige Haftung übernehmen, die auf irgendeine Art aus der Benutzung der WSV-CAD-CE-Umgebung oder Teilen davon entsteht. Die WSV-CAD-CE-Umgebung wurde sorgfältig auf Viren, Trojaner oder sonstigen schädlichen Code untersucht. Eine Garantie auf Virenfreiheit kann vom Herausgeber allerdings nicht übernommen werden. Vor der Veröffentlichung erfolgten intensive Funktionstests der Programme und An- wendungen der WSV-CAD-CE-Umgebung. Der Herausgeber kann aber aufgrund der bekannten Komplexität von Software keine Zusicherung dahingehend übernehmen, dass sich die Software im Einzelfall für einen bestimmten Zweck eignet oder eine Kom- patibilität zu sämtlicher anderer Software oder Hardware besteht oder ein absolut stö- rungsfreier Einsatz möglich ist. Jegliche Haftung, auch für Folgeschäden sowie An- sprüche auf Schadensersatz sind damit ausgeschlossen.

Ilmenau, im April 2023 Alle Rechte vorbehalten.

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1.1 Änderungsübersicht

ÄnderungUmfang der Än- derungÄnderungsgrundBearbeiter
Nr.DatumVer-
sion
119991.0Neuerstellung
212/20003.0komplettEinführung MS/J7.1DLZ-IT
303/20013.1Kap. 3, 12, 16MS/J Rel. 07.01.01.57DLZ-IT
407/20044.0kpl. ÜberarbeitungUmstellung auf MicroStation V8DLZ-IT – CAD
505/20054.1EinleitungLizenzhinweise er- gänztDLZ-IT – CAD
611/20064.2kpl. ÜberarbeitungEinführung WSV- CAD-Umgebung 2007DLZ-IT/Fuchs
707/20084.3Kap. Unterstützung Kap. 4.1.1neu Neue RegelungDLZ-IT/Bier
804/20125.0kpl. ÜberarbeitungUmstellung auf MicroStation CONNECT EditionDLZ-IT/Schmidt
901/20135.1Kleinere Korrektu- ren Kap 3.4.1Verwendung neuer Treiberkonfigurati- onsdateienDLZ-IT/Schmidt
1005/20165.2allesUmstellung auf ITZBundSeyffarth Schmidt
1119.10.20185.3allesredaktionellSeyffarth
1205.07.20226.0allesMigration auf Mi- croStation CON- NECT EditionGünther
1320.01.20236.1allesredaktionellMaximilian Firla

Tabelle 1-1: Änderungsübersicht

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeines und Verzeichnisse

1.2 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines und Verzeichnisse .............................................................. 3 1.1 Änderungsübersicht .................................................................................... 6 1.2 Inhaltsverzeichnis ....................................................................................... 7 1.3 Abbildungsverzeichnis ................................................................................ 9 1.4 Tabellenverzeichnis .................................................................................... 9 1.5 Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen .............................................. 10 2 Einleitung ................................................................................................ 11 3 Die WSV-CAD-Umgebung ...................................................................... 12 3.1 Allgemeine Informationen zur Migration der WSV-Umgebung .................. 12 3.2 Die Verzeichnisstruktur ............................................................................. 12 3.3 CAD_Amt – Amtsweite Einstellungen ....................................................... 12 3.4 CAD_SYS - CAD-Systemumgebung ........................................................ 13 3.4.1 Digitaler Konstruktionsarbeitsplatz (CadAP) ............................................. 14 3.4.2 Digitale Anlagenkarte (DAK) ..................................................................... 16 3.4.3 Digitale Bauwerkskonstruktion (DBAUKON) ............................................. 17 3.4.4 Digitale Bundeswasserstraßenkarte (DBWK2).......................................... 18 3.4.5 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:10.000 (DBWK10) ......................... 19 3.4.6 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:100.000 (DBWK100) ..................... 19 3.4.7 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:1.000.000 (DBWK1000) ................ 20 3.4.8 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:25.000 (DBWK25) ......................... 20 3.4.9 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:500.000 (DBWK500) ..................... 21 3.4.10 Digitale Herstellung von Planunterlagen (DHP) ........................................ 21 3.4.11 Leitungsdokumentation (LDOKU) ............................................................. 22 3.4.12 MES (MES) .............................................................................................. 22 3.4.13 Trassierung der Fahrrinne (TRASS) ......................................................... 23 3.4.14 WSVAppl .................................................................................................. 23 3.4.14.1 Boeschung ............................................................................................... 24 3.4.14.2 cc_check .................................................................................................. 24 3.4.14.3 CompareDGN ........................................................................................... 24 3.4.14.4 DBWKinfo ................................................................................................. 25 3.4.14.5 DVtU ......................................................................................................... 26 3.4.14.6 FindRaster ................................................................................................ 26 3.4.14.7 LDOKUinfo ............................................................................................... 26 3.4.14.8 Linie .......................................................................................................... 26 3.4.14.9 Punkte ...................................................................................................... 26 3.4.14.10 QProfil ...................................................................................................... 27 3.4.14.11 RefConv ................................................................................................... 27 3.4.14.12 SZDBTools ............................................................................................... 27 3.4.14.13 Trasse ...................................................................................................... 28 3.4.14.14 WSV_LevelManager ................................................................................. 28 3.4.14.15 WSV_NTv2 ............................................................................................... 28 3.4.14.16 WSVPDM ................................................................................................. 28 3.4.14.17 ZSL ........................................................................................................... 29

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeines und Verzeichnisse

3.4.15 Xterne Tools ............................................................................................. 29 3.5 CAD_User ................................................................................................ 29 3.6 CAD_Work ............................................................................................... 30 3.7 In den CAD-IT-Verfahren eingesetzte Software ........................................ 30 3.7.1 Standardsoftware ..................................................................................... 30 3.7.2 WSV-spezifische Applikationen ................................................................ 30 4 Allgemeine Hinweise und Tipps zur Arbeit in der WSV-CAD- Umgebung ............................................................................................... 31 4.1 Spezielle Einstellungen und Randbedingungen in der WSV-CAD- Umgebung ................................................................................................ 31 4.1.1 Arbeit mit Modellen ................................................................................... 31 4.1.2 V7-Kompatibilitätsmodus .......................................................................... 32 4.1.3 Schriftarten unter CONNECT Edition ........................................................ 32 4.2 Arbeit mit dem WSV-Menü ....................................................................... 32 4.3 Einpassen und Bearbeiten von Rasterfiles ............................................... 35 4.3.1 Bearbeitungsmöglichkeiten mit dem Raster-Manager in MicroStation ...... 35 4.3.1.1 Rasterreferenz (Rasterdaten hinterlegen) ................................................. 36 4.3.1.2 Transformation von Rasterdaten (Warp) ................................................... 36 4.4 Arbeit mit Zellbibliotheken ......................................................................... 36 4.4.1 Texte in Zellen .......................................................................................... 37 4.5 Farbtabellen ............................................................................................. 37 4.5.1 Die WSV-Farbtabellen .............................................................................. 37 4.5.2 Plotausgabe von Farbtabellen .................................................................. 38 4.6 Referenzdateitechnik in der WSV-Projektumgebung ................................ 39 4.6.1 Allgemeines .............................................................................................. 39 4.6.2 Fehlerquelle Neuzuordnung der Farben beim Referenzieren und bei der Arbeit mit Zellbibliotheken ................................................................... 40 4.7 Plot-Umgebung ......................................................................................... 41 4.7.1 Einstellung des Maßstabsfaktors .............................................................. 41 4.8 Der Druck-Organizer................................................................................. 43 4.9 Datenaustausch ........................................................................................ 44 4.9.1 Allgemeines .............................................................................................. 44 4.9.2 Standard-WSV-Format ............................................................................. 45 4.9.3 CAD-Systeme - CAD-Formate .................................................................. 45 4.9.4 Datenaustausch mit GIS-Systemen, -Formaten (z. B. Arc/Info) ................ 46 4.9.5 Kartenerstellende Verfahren ..................................................................... 46 4.9.6 Planungsverfahren ................................................................................... 46 4.9.7 Verfahren Digitale Verwaltung Technischer Unterlagen (DVtU) ................ 47 4.9.7.1 Ziele der DVtU .......................................................................................... 47 4.9.7.2 Bearbeitungsbereich (Neubauaufgabenbereich) ....................................... 48 4.9.7.3 Archivbereich (Unterhaltungsaufgabenbereich) ........................................ 48 4.9.8 Baubestandswerk ..................................................................................... 49 4.9.8.1 Vorhaltung der Daten................................................................................ 49 4.10 Datensicherung ........................................................................................ 49 4.10.1 Allgemeines .............................................................................................. 49

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeines und Verzeichnisse

4.10.2 Datensicherung zentraler Daten ............................................................... 49 4.10.3 Datensicherung lokaler Daten ................................................................... 50 4.10.3.1 Bestand der gesicherten Daten ................................................................ 50 4.10.3.2 Zeitpunkte der Datensicherung ................................................................. 50 4.10.3.3 Art und Umfang der Datensicherung ......................................................... 51 5 Migration vorhandener Daten in das Dateiformat von MicroStation CONNECT Edition ............................................................ 52 5.1 Einführung ................................................................................................ 52 5.2 Mit MicroStation bereitgestellte Werkzeuge .............................................. 52 5.2.1 Konvertierung beim Öffnen mit dem Assistenten ...................................... 52 5.2.2 Konvertieren im Batchbetrieb .................................................................... 53 5.2.3 Zellen ....................................................................................................... 55 5.3 Vorgehensweise in der WSV .................................................................... 55 6 Weiterführende Informationsquellen..................................................... 56

1.3 Abbildungsverzeichnis Abbildung 3-1: Verzeichnisstruktur der WSV-CAD-Umgebung ................................ 12 Abbildung 3-2: Einbindung von „CAD_Amt“ in die Struktur der WSV-CAD- Umgebung ....................................................................................... 13 Abbildung 4-1: Dialogfeld „Modelle“ ......................................................................... 31 Abbildung 4-2: Bestandteile des Bildschirmmenüs .................................................. 34 Abbildung 4-3: Modellverwaltung............................................................................. 36 Abbildung 4-4: Dialogbox „Aktive Zelle platzieren“................................................... 37 Abbildung 4-5: Zuordnung der Farben zu den IT-Verfahren .................................... 38 Abbildung 4-6: Referenzanhangseinstellungen ....................................................... 40 Abbildung 4-7: Dialogbox „Drucken“ ........................................................................ 42 Abbildung 4-8: Dialogbox „Drucken“, Bereich „Druckskalierung und Größe“............ 42 Abbildung 4-9: Dialogbox „Skalierungsassistent“ ..................................................... 42 Abbildung 4-10: Dialogbox „Druck-Organizer“ ........................................................... 43 Abbildung 4-11: Dialogbox „Druckstile definieren“ ..................................................... 44 Abbildung 4-12: Bereiche und Aufgaben der DVtU .................................................... 47 Abbildung 4-13: Dokumentenflüsse innerhalb der WSV ............................................ 48 Abbildung 5-1: MicroStation-Manager, Menü „Datei“, „Einstellungen auf V8 aktualisieren“ ................................................................................... 53 Abbildung 5-2: Start der Batch-Konvertierung im Menü „Extras“, „Stapelkonvertierer“ ......................................................................... 54

1.4 Tabellenverzeichnis Tabelle 1-1: Änderungsübersicht ........................................................................... 6 Tabelle 1-2: Abkürzungsverzeichnis .................................................................... 10

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeines und Verzeichnisse

1.5 Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen

AbkürzungBedeutung
DAKDigitale Anlagenkarte
DBauKonDigitale Bauwerkskonstruktion
DBWK2Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:2000
DGMDigitale Geländemodell
DGNDesign file
DHPDigitale Herstellung von Planungsunterlagen
GEOBASGeodätische Basisdatenbank
LDOKULeitungs Dokumentation
TIMPANTechnische Interaktive Verarbeitung von Messwerten auf dem Gebiet des Peilwesens, der Archivierung und des Nachweises zum Datenbestand System zur Auswertung und Archivierung von Peildaten in der WSV
WMSWeb Mapping Service
WPAWasserstraßenpunktart
WSVWasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

Tabelle 1-2: Abkürzungsverzeichnis

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Benutzerhandbuch CadAP Einleitung

2 Einleitung

In diesem Dokument werden vorrangig folgende Themenschwerpunkte behandelt:  Die WSV-CAD-Umgebung für MicroStation CONNECT Edition (Verzeichnisstruk- tur)  Informationen zu den Applikationen der WSV-CAD-Umgebung und der eingesetz- ten Software von Drittanbietern  Kurzübersicht über wesentliche neue Funktionen und Eigenschaften von MicroSta- tion CE  Wichtige Hinweise und Tipps zur Einrichtung und Arbeit mit der WSV-CAD-Umge- bung  Wichtige weitere Informationsquellen für MicroStation-Anwender Zu jedem dieser Themengebiete erfolgt die Beschreibung des allgemeinen Ablaufs bzw. der zu beachtenden Neuerungen/Änderungen. Auf evtl. auftretende Probleme o- der Fehler wird dabei immer gesondert hingewiesen.  Es ist nicht möglich und sinnvoll, in diesem Dokument eine vollständige Aufzählung al- ler neuen Funktionen von MicroStation zu liefern. Siehe dazu auch die referenzierten Dokumente. Auch entsprechende Schulungsmaßnahmen kann und soll dieses Doku- ment nicht ersetzen. Einige verwendete Begriffe sind eingetragene Warenzeichen bzw. unterliegen weiteren rechtlichen Bedingungen wie z. B. dem Urheberrecht. Diese Rechte gelten unabhängig davon, ob diese Begriffe im Dokument speziell gekennzeichnet wurden.

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Benutzerhandbuch CadAP Die WSV-CAD-Umgebung

3 Die WSV-CAD-Umgebung

Dieses Kapitel geht auf den Verzeichnisaufbau der aktuellen WSV-CAD-Umgebung ein, beschreibt die Systematik der Gliederung und die fachliche Bedeutung der enthaltenen Daten und Applikationen.

3.1 Allgemeine Informationen zur Migration der WSV-Umgebung Zur WSV-CAD-Umgebung gehören neben den Tools und Applikationen des WSV-Me- nüs mit den zugrundeliegenden Ressource-Dateien, Zellbibliotheken und Datenmodel- len eine Reihe von Applikationen und MDL-Anwendungen, die über einen eigenen Auf- ruf gestartet werden. Abbildung 3-1 zeigt die Verzeichnisstruktur der WSV-CAD-Umgebung. Die weitere Un- tergliederung und die Inhalte der Pfade werden Ihnen in den nachfolgenden Abschnit- ten erläutert.  Weitere Informationen zur Installation der WSV-CAD-Umgebung finden Sie in derIn- stallationsanleitung im Wurzelverzeichnis der WSV-CAD-Umgebung.

3.2 Die Verzeichnisstruktur Im Zuge des Reengineerings der WSV-CAD-Umgebung von 2012 auf CE wurde die Verzeichnisstruktur der WSV-CAD-Umgebung im Wesentlichen beibehalten. Die nach- folgende Grafik zeigt eine Gegenüberstellung zwischen altem und neuem Verzeichnis- baum.

WSV-CAD-Umgebung WSV-CAD-Umgebung MicroStation CON- MicroStation CE NECT Edition Stand 2022 Stand 2012

Abbildung 3-1: Verzeichnisstruktur der WSV-CAD-Umgebung

Rot markierte Verzeichnisse in der linken Spalte wurden entfernt.

3.3 CAD_Amt – Amtsweite Einstellungen An dieser Stelle können MicroStation-Konfigurationsvariablen definiert werden, die amtsweit von Bedeutung sind. Des Weiteren ist es auch möglich, durch die MicroSta-

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Benutzerhandbuch CadAP Die WSV-CAD-Umgebung

tion-Installation oder die WSV-CAD-Umgebung bereits gesetzte Variablen zur Abbil- dung von amtsweiten Standards gezielt zu erweitern bzw. zu verändern (siehe Abbil- dung 3-2). Beispielsweise erfordert die Applikation QProfil einen Wert für den Amtsnamen. Dieser könnte sinnvollerweise über die Amt_CAD_zentral.cfg im Verzeichnis CAD_Amt\con- fig definiert werden:

QP_TEXT_DIENSTSTELLE_WERT = WSA Musteramt

Einträge in der Amt_CAD_zentral.cfg haben Vorrang vor in der WSV-CAD-zent- ral.cfg getroffenen Einstellungen. Die Verantwortung für diese Einträge liegt beim Amt.

Abbildung 3-2: Einbindung von „CAD_Amt“ in die Struktur der WSV-CAD-Umgebung

3.4 CAD_SYS - CAD-Systemumgebung CAD_SYS ist der Verzeichnispfad der CAD-Systemumgebung, der eine Integration der in der WSV eingeführten CAD-Programme und ihrer Ein- stellungsdateien in die MicroStation-Umgebung ermöglicht. Er beinhaltet sämtliche Dateien, die für die Arbeit in den CAD-IT-Verfahren notwendig sind (Datenmodelle, Plotkonfigurationsdateien, Zellbibliotheken, Tabellen, Makros usw.).

 An der Verzeichnisstruktur und den Dateien im Verzeichnis CAD_SYS und den enthal- tenen Unterverzeichnissen dürfen keine Veränderungen durchgeführt werden, weil MicroStation und eine Reihe weiterer Applikationen wie z. B. DBWKinfo zur Laufzeit

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Benutzerhandbuch CadAP Die WSV-CAD-Umgebung

auf Dateien in dieser Verzeichnisstruktur zugreifen. Des Weiteren hilft eine WSV-ein- heitliche Konfiguration der CAD-Umgebung bei der schnellen Lösung eventuell auftre- tender Probleme.

3.4.1 Digitaler Konstruktionsarbeitsplatz (CadAP) Im Verzeichnis CadAP finden Sie alle Dateien, die für den ordnungsge- mäßen Betrieb von MicroStation ohne Anwendung eines speziellen CAD- IT-Verfahrens notwendig sind. Unter MicroStation/J waren diese Daten im Wesentlichen im damaligen Verzeichnis../CAD_SYS/WSV abgelegt.

CELL Zellbibliotheken mit allgemeingültigen Inhalten (Logos), die Zellbibliothek Menu.cel mit Befehlsmenüzellen für die verschiedenen CAD-gestützten IT-Verfahren, die Planspie- gelbibliothek Schriftfeldmodule.cel gemäß VV WSV 2107 (modularer Schriftkopf) so- wie die Bibliothek WSV_Logo.cel mit den Bildwortmarken der WSV.

Config wsv_cad_zent- Zentrale Konfigurationsdatei zur Einrichtung der WSV-Umgebung in MicroStation. ral.cfg Diese Konfigurationsdatei enthält alle Einstellungen für MicroStation, die in der WSV- CAD-Umgebung festgelegt sind und durch den Benutzer nicht geändert werden sollen.

dat_mod ZSL_dm.* Objektstruktur von CadAP (Datenmodell) als Excel- und Textdatei.

farb_tbl Wsv_col.tbl WSV-einheitliche Farbtabelle für die Bildschirmdarstellung.

Wsv_plot.tbl WSV-einheitliche Farbtabelle für den Ausdruck auf einen Farbplotter.

Zu den Farbtabellen liegen die jeweiligen Änderungsdokumentationen im selben Ord- ner.

FONTS In diesem Ordner werden die MicroStation-Ressourcendateien der WSV ausgeliefert. WSVfont.rsc WSV-Schriftarten für MicroStation. Durch den Eintrag

#------ WSV-Schriftartbibliothek ------# MS_SYMBRSRC > $(CAD_SYS)cadap/fonts/wsvfont.rsc

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Benutzerhandbuch CadAP Die WSV-CAD-Umgebung

in der wsv_cad_zentral.cfg wird der Schrift-Font direkt aus dem Verzeichniscad_sys geladen! ACLSTYLE.rsc AutoCAD-Linienstile (werden derzeit nicht eingebunden, sind mittlerweile Standard- WSV-Schriftarten für MicroStation. DIN128.rsc Schriftart für baugerechte Bemaßung

SHX-Fonts Die SHX-Fonts für die Darstellung von AutoCAD-Dokumenten sind im Unterordner SHX abgelegt. Die Konfiguration der WSV verweist standardmäßig auf dieses Ver- zeichnis.

Handbuch In diesem Ordner finden Sie neben diesem Dokument das zentrale Glossar der WSV- CAD-Umgebung. Dieses Glossar fasst die bislang in jedem Handbuch vorhandenen Begriffserklärungen und Abkürzungsverzeichnisse in ein Dokument zusammen. Zudem finden Sie hier die Richtlinie Datenlieferung (Ri-DaLi) und einen Vorschlag für ein Testprotokoll bei der Übernahme von Daten Dritter nach den Kriterien der Ri-DaLi.

Plot Da- Siehe Handbuch ZSL. tum_und_Da- teiname.tbl

WSV_pdf.pltcfg Konfigurationsdatei für den PDF-Druckertreiber der WSV.

WSV_prin- Konfigurationsdatei für den Systemdruckertreiber der WSV. ter.pltcfg

WSV_3D- Konfigurationsdatei für den Druck in ein 3D-PDF der WSV. PDF.pltcfg

WSV_PDF-3d- Konfigurationsdatei für den Druck in ein 3D-PDF. II.pltcfg

sys_dgn farben.dgn Zeichnungsdatei zum Plotten der WSV-Farbtabelle mit Zuordnung der Farben zu den IT-Verfahren. farben_WSV- PDF-Ausleitung der farben.dgn mit der WSV-Farbtabelle. Color.pdf

farben_WSV- PDF-Ausleitung der farben.dgn mit der WSV-Plot-Farbtabelle. Plot.pdf

TBL *.txt Steuerdateien zur Einstellung des Lage- und Höhenstatus und der Koordinatenbezugs- systeme für Höhe und Lage über das WSV-Menü. Nähere Informationen dazu erhalten Sie im Handbuch_WSVApplim Verzeichnis ..\cad_sys\WSVAppl\WSVPDM\Hand- buch.

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Benutzerhandbuch CadAP Die WSV-CAD-Umgebung

WSV_Ge- Diese Datei verwaltet die in der WSV verwendeten geografischen Koordinatensysteme oCoordFavori- als Favorit für MicroStation CONNECT Edition. Geografische Koordinatensysteme kön- tes.xml nen einem DGN zugewiesen werden. Nähere Informationen dazu finden Sie im Appli- kationshandbuch der WSV. WSV_Wms Diese Datei verwaltet die in der WSV verwendeten Web Map Services (WMS), welche Server.xml ab MicroStation CONNECT Edition als dynamische Hintergrundkarten eingebunden werden können. Nähere Informationen dazu finden Sie im Handbuch der DBWK2.

3.4.2 Digitale Anlagenkarte (DAK) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Systemda- teien für das IT-Verfahren DAK (NB01).

CELL dak2d50.cel Zellbibliothek der DAK. Während diese Zellbibliothek alle Zellen der DAK zusammen- *.cel fasst, stehen diese jetzt auch thematisch geordnet in mehreren einzelnen Zellbibliothe- ken zur Verfügung.

dat_mod DAK_dm.txt Objektstruktur der DAK (Datenmodell) als Text-Datei. DAK_dm.xlsx Kategorie- und Ebenenbelegung der DAK als EXCEL-Datei. DAK_dm.xml Kategorie- und Ebenenbelegung der DAK ausgeleitet aus der EXCEL-Datei zur Steue- rung des Bildschirmmenüs (BSM). DAK_dm.str Steuerdatei für MDL-Punkte.

Handbuch Handbuch des IT-Verfahrens mit Anlagen.

Seed SEED_DAK.dg DAK-Seeddatei 2D für alle Meridianstreifen. n

/EXTERN/*.dgn Seed-Dateien zur Weitergabe an Dritte. Diese Seed-Dateien enthalten bereits alle Ebe- nen der jeweiligen Kategorie in der korrekten Attributierung, so dass damit auch ohne Kenntnis des DAK-Datenmodells datenmodellkonform gezeichnet werden kann.  Diese „vollständigen“ Seed-Dateien lassen sich auch über das Bildschirmmenü der DAK erzeugen.

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SYS_DGN Dakmenu.dgn Papiermenü für ein grafisches Tablett (veraltet)

Daktutor.dgn Küstentutorial

3.4.3 Digitale Bauwerkskonstruktion (DBAUKON) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Systemda- teien für das IT-Verfahren DBauKon (NB04).

CELL  In diesem Verzeichnis finden Sie die Zellbibliotheken des Verfahrens DBauKon. Nä- here Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Verfahrenshandbuch.

dat_mod Datenmo- Basisdaten für den Levelmanager, ausgeleitet aus der zugehörigen Objektstruktur der dell_2012.xlsm DBauKon (Datenmodell) als Excel-, XML- und Textdatei. .TXT Hilfedatei_Lay- Hilfsdatei zur manuellen Generierung verfahrenskonformer Ebenennamen als Unter- ernamen.xlsx stützung der Nutzer, die den LVM nicht verwenden können. \BSM\DBau- Ordner mit den erforderlichen Dateien zu Steuerung des BSM des Verfahrens DBau- Kon_BSM. Kon

Handbuch Handbuch des IT-Verfahrens mit Anlagen.

Seed SEED_*.dgn DBauKon Seed-Dateien für die jeweiligen Kategorien in 2D und 3D

SYS_DGN Schriften DBau- Grafische Darstellung der für das Verfahren gebräuchlichen Zeichensätze. Kon.dgn

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3.4.4 Digitale Bundeswasserstraßenkarte (DBWK2) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Systemda- teien für das IT-Verfahren DBWK2 (PV05).

CELL dbwk2.cel Zellbibliothek der DBWK2. *.cel

methoden.cel Zellbibliothek für die Methodenlegende der Befehlsmenüs. rahmen.cel Rahmenzellen für die Erstellung von DBWK-Kartenrahmen. vicinity.cel Symbole für Wasserstraßenübersichtsdesignfile. *.csf Im gleichen Verzeichnis befinden sich die zugehörigen Zellselektor-Files für Bereiche der Zellbibliothek DBWK2.cel.

config *.dat Konfigurationsdateien für spezielle Flächenbemusterungen (siehe Handbuch Bö- schungen).

dat_mod DBWK2_dm.* Verschiedene Ausprägungen des Datenmodells des Verfahrens

DBWK2_dm.str Steuerdatei für MDL-Punkte.

FONTS Font96.rsc Schriftbibliothek für das IT-Verfahren.

Handbuch Handbuch des IT-Verfahrens mit Anlagen.

L_style lstylew.rsc Benutzerdefinierte Stricharten für die DBWK2. *.rsc liesmich.txt Hinweise zur Verwendung vonlstylew.rsc. STYLE.SLB Für Plotausgabe mit Feature Tables.

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SEED seed_dbwk_2d. DBWK2-Seeddatei 2D dgn

seed_dbwk_3d. DBWK2-Seeddatei 3D dgn

SYS_DGN DBWK2-Mus- Musterdatenblatt der DBWK2 mit der Darstellung der Verwendeten Objekte aus dem terblatt_v1-2- Datenmodell. pdf

TBL Prio, Priomin, Beschreibungen der Feature Table. Tabmin, Tab- quer

*.ftb Feature Table für die Ausgabe mit IPLOT. *.ra Rendering Attributtabellen. *.tbl Pentable für die Ausgabe mit IPLOT. *.lvl Ebenenbelegung zur einheitlichen und datenmodellkonformen Vergabe von Ebenenna- men. Weitere Informationen zum Einsatz und Verwendung dieser Dateien finden Sie im Handbuch der DBWK2.

3.4.5 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:10.000 (DBWK10) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Systemda- teien für das IT-Verfahren DBWK10.

dat_mod dbwk10dm.pdf Vorläufige Objektstruktur der DBWK10 (Datenmodell).

Handbuch Handbuch des IT-Verfahrens.

3.4.6 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:100.000 (DBWK100) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Systemda- teien für das IT-Verfahren DBWK100

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3.4.7 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:1.000.000 (DBWK1000) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Systemda- teien für das IT-Verfahren DBWK1000.

CELL *.cel Zellbibliotheken der DBWK100.

dat_mod DBWK100_dm. Verschiedene Ausprägungen des Datenmodells des Verfahrens *

Regeldateien derzeit leer

TBL *.tbl Pentables für die Ausgabe DBWK100.dgn- verfahrensspezifische Vorgaben lib

3.4.8 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:25.000 (DBWK25) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Systemda- teien für das IT-Verfahren DBWK25.

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3.4.9 Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:500.000 (DBWK500) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Sys- temdateien für das IT-Verfahren DBWK500.

3.4.10 Digitale Herstellung von Planunterlagen (DHP) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Sys- temdateien für das IT-Verfahren NB03.

CELL *.cel Zellbibliotheken für das Verfahren.

dat_mod DHP_dm.* Objektstruktur der DBAUKON (Datenmodell) als Excel- und Textdatei.

Handbuch Handbuch des IT-Verfahrens.

SEED Seed_DHP_2D DHP-Seed-Datei 2D

Seed_DHP_3D DHP-Seed-Datei 3D

/EXTERN/*.dgn Seed-Dateien zur Weitergabe an Dritte. Diese Seed-Dateien enthalten bereits alle Ebe- nen der jeweiligen Kategorie in der korrekten Attributierung, so dass damit auch ohne Kenntnis des jeweiligen Datenmodells datenmodellkonform gezeichnet werden kann.  Diese „vollständigen“ Seed-Dateien lassen sich auch über das Bildschirmmenü der DHP erzeugen.

SYS_DGN Zurzeit keine Dateien vorhanden.

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3.4.11 Leitungsdokumentation (LDOKU) In diesem Verzeichnis sind Daten zur Unterstützung der WSV-ty- pischen Arbeitsweisen beim Einsatz des IT-Verfahrens „LDOKU“ (Leitungsdokumentation, IT-Verfahren BW06) abgelegt.

 Insbesondere befindet sich im Wurzelverzeichnis die Anleitung zur Installation von LDOKU im Zusammenhang mit der WSV-CAD-Umgebung:Installationsanleitung- LDOKU_ITZBund_V-2-0-3.pdf. Grundlage hierfür war die Installationsanleitung LDOKU der Fa. SAG, die mit der Software standardmäßig ausgeliefert wird. Dieses Dokument wurde mit den spezifischen Informationen ergänzt, die für die Installation von LDOKU im Rahmen der WSV-CAD-Umgebung zu beachten sind.

CELL *.cel Zellbibliotheken für das Verfahren.

dat_mod LDoku_dm.* Objektstruktur der LDOKU (Datenmodell) als Excel- und Textdatei.

Hardlock Installationsdatei des Hardlocktreibers, der für den ordnungsgemäßen Betrieb des Li- zenzdongles (Hardlock) benötigt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie in der LDOKU-Installationsanleitung.

SAG-Dokumentation In diesem Verzeichnis befindet sich die gesamte Dokumentation, die die Fa. SAG zu den LDOKU-Softwaremoduln ausliefert. Insbesondere befindet sich dort auch die Zei- chenanweisung KOM-Kabel, die von der SAG, damals Fa. Tessag, zur Einführung des IT-Verfahrens erstellt wurde.

Seed *.dgn Seed-Dateien für das Verfahren LDOKU.

3.4.12 MES (MES) Nicht eingeführtes CAD-Verfahren für Maschinenbau, Elektrotechnik und Schiffsbau. Exemplarisch wurde hier eine Datenmodelldatei für den Teil Schiffsbau bereitgestellt (siehe dat_mod).

dat_mod MES_dm.* Objektstruktur von MES (Datenmodell) als Excel- und Textdatei.

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3.4.13 Trassierung der Fahrrinne (TRASS) In diesem Verzeichnis liegen alle verfahrensspezifischen Sys- temdateien für das IT-Verfahren NB02.

CELL *.cel Zellbibliotheken für das Verfahren.

dat_mod Das Verfahren verwendet das Datenmodell des Verfahrens DHP: ..\cad_sys\DHP\dat_mod\dhp_dm.xls Die Zeichnungs-Objekte, die in der Trassierung (und der DHP) verwendet werden, ent- halten in der Spalte "ShOb" (Shared Objects) den Eintrag "Trass". Entwurf der Objekt- struktur der Trassierung (Datenmodell) als Excel- und Textdatei.

TBL *.txt Dateien für das Kurvenaufweitungsmodul.

3.4.14 WSVAppl In den Unterverzeichnissen von ...\WSVAppl finden Sie alle IT- Systeme zu den CAD-IT-Verfahren der WSV-Umgebung, soweit sie nicht als vollständig eigenständige Applikation (wie z.B. LDOKU) ausgeliefert werden. Als IT-System werden die Applikationen und Tools bezeichnet, die innerhalb eines oder mehrerer CAD-IT-Verfahren zur Unter- stützung der Aufgabenlösung eingesetzt werden. Sie dienen der Arbeit im IT-Verfahren, indem sie den Arbeitsablauf – ganz oder in Teilen - programmtechnisch abbilden.

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3.4.14.1 Boeschung In den entsprechenden Unterverzeichnissen befinden sich die zentrale Konfigurationsdatei für Böschung, das Handbuch für die Applikation sowie die MDL-Applikation selbst.  Detaillierte Informationen zur Einrichtung und Bedienung der Ap- plikation können Sie dem Handbuch im gleichnamigen Unterver- zeichnis entnehmen.

3.4.14.2 cc_check Applikation zur Qualitätssicherung von MicroStation-DGN’s der Firma cadcom® Systemhaus GmbH. Dieses Produkt ist geeig- net, als Qualitätssicherungssoftware sowohl eigene als auch ein- und ausgehende MicroStation-DGNs auf Einhaltung des zugrun- deliegenden Datenmodells zu überprüfen und den Benutzer bei der Korrektur falscher Zeichnungselemente zu unterstützen. Die Software cc_check löst die bisher verwendete Software CADscout ab, da diese nicht mehr weiterentwickelt wurde.

 cc_check ist Behörden-Weit (WSV, GDWS, ITZBund, BAW,…) mit einer Konzernlizenz einsetzbar. Entsprechende Verträge sind zwischen dem ITZBund und cadcom abge- schlossen worden. Dabei kann die Lizenz nur von Behörden Mitarbeitern genutzt werden. Externe können die Anwendung leider nicht nutzen.

In den entsprechenden Unterverzeichnissen ist folgendes enthalten:  Die zentrale Konfigurationsdatei  Das Applikationshandbuch  Die Windows-Hilfe zur Anwendung  Die Lizenzdatei (ausschließlichen nutzbar innerhalb der WSV, GDWS, BAW und des ITZBunds) sowie  Die eigentliche Software als MicroStation Add-In   Detaillierte Informationen zur Einrichtung und Bedienung der Applikation können Sie dem Handbuch im gleichnamigen Unterverzeichnis entnehmen.

3.4.14.3 CompareDGN CompareDGN ist ein Tool für den Vergleich zweier DGN-Dateien und zur Dokumentation der Unterschiede. Näheres findet sich im Handbuch im gleichnamigen Unterverzeichnis.

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3.4.14.4 DBWKinfo DBWKinfo – das Auskunftssystem der DBWK2 - bleibt bis zur endgültigen Ablösung durch ein entsprechendes GIS-Verfahren das Auskunftssystem für die Digitale Bundeswasserstraßenkarte 1:2000 (DBWK2) und wird daher auch unter MicroStation CONNECT Edition weiter softwaretechnisch unterstützt. In diesem Verzeichnis liegen die zentralen Komponenten von DBWKinfo. Diese Komponenten werden – wie der Rest der WSV- CAD-Umgebung auch – nicht lokal installiert, sondern bleiben im zentralen Verzeich- nisbaum der CAD_SYS-Umgebung. Auch die VBA-Applikation „DBWKinfo“ selbst wird aus diesem Verzeichnis heraus gestartet. Zur Laufzeit greift der Arbeitsplatzrechner über Pfadangaben in der Konfigurationsdatei auf die einzelnen Dateien zu.  Die lokalen Komponenten von DBWKinfo sind standardmäßig im Verzeichnis ..\cad_u- ser\MyDBWKinfo\ abgelegt. Von dort werden sie während des Installationsvorganges auf die lokale Festplatte des Anwenders kopiert.

Die Installation selbst wird über die Installationsroutine der WSV-CAD-Umgebung reali- siert. Es gibt keine separate Installation und Konfiguration für DBWKinfo. Trotz der zentralen Ablage der für DBWKinfo notwendigen Programme und Daten auf einem zentralen Laufwerk im Amt ist es weiterhin möglich, das Programm auch voll- ständig lokal zu betreiben. Dazu wird bei der Installation ein lokales Backupverzeichnis aller zentralen Daten angelegt, die von DBWKinfo zum ordnungsgemäßen Betrieb be- nötigt werden. Beim Start testet DBWKinfo, ob die Daten im Netzwerk erreichbar sind, ist dies nicht der Fall, werden die Daten aus dem lokalen Backupverzeichnis benutzt. Besondere Einstellungen dazu sind nicht notwendig. In den entsprechenden Unterverzeichnissen ist folgendes enthalten:  zentrale Einstellungsdateien für Datenselektion, Druck und Skalierung sowie die zentrale Konfigurationsdatei von DBWKinfo für MicroStation.  Handbuch des IT-Systems  Die VBA-Applikation „DBWKinfo“ selbst, sowie die für den Betrieb benötigten Bibli- otheken.  Detaillierte Informationen zur Einrichtung und Bedienung der Applikation können Sie dem Handbuch im gleichnamigen Unterverzeichnis entnehmen.

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3.4.14.5 DVtU Hier liegen die zentralen Daten und Anwendungen des IT-Verfah- rens DVtU (Digitale Verwaltung technischer Unterlagen). Eine Installation an sich ist nicht erforderlich. Die Kopplungskonfi- guration erfolgt ausschließlich auf dem Server der Bearbeitungs- bereich und wird im Rahmen der Installation der DVtU vorgenom- men. Die WSV-CAD-Umgebung ist so vorkonfiguriert, dass bei korrekter Definition der Variable MyDVtU die Verknüpfung zur DVtU aufgebaut wird.  Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Handbuch im gleichnamigen Unterverzeichnis.

3.4.14.6 FindRaster FindRaster ist ein Tool zum interaktiven Referenzieren von geore- ferenzierten Rasterdateien. Näheres findet sich im Handbuch im gleichnamigen Unterverzeichnis.

3.4.14.7 LDOKUinfo In diesem Verzeichnis befindet sich das Auskunftssystem für Lei- tungen der WSV als Ergänzung zu DBWKinfo.

3.4.14.8 Linie Das Programm ermöglicht das Einlesen von Linien aus Textda- teien unterschiedlichen Formats in MicroStation-Zeichnungen.

3.4.14.9 Punkte In diesem Verzeichnis liegt die Applikation „Punkte“ mit ihren zent- ralen Komponenten. Diese Komponenten werden nicht lokal in- stalliert, sondern bleiben im zentralen Verzeichnisbaum der CAD_SYS-Umgebung. Auch die Applikation selbst wird aus die- sem Verzeichnis heraus gestartet. Zur Laufzeit greift „Punkte“ über Pfadangaben in der Konfigurationsdatei auf die einzelnen Dateien zu.

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Benutzerhandbuch CadAP Die WSV-CAD-Umgebung  Die lokalen, vom Benutzer änderbaren Komponenten von „Punkte“ sind standardmäßig im Verzeichnis..\cad_user\MyPunkte\ abgelegt. Von dort werden sie während der In- stallation auf die lokale Festplatte des Anwenders kopiert.

Die Installation selbst wird über die Installationsroutine der WSV-CAD-Umgebung reali- siert, separate Arbeiten zur Installation sind nicht notwendig.  Detaillierte Informationen zur Einrichtung und Bedienung der Applikation können Sie dem Handbuch im gleichnamigen Unterverzeichnis entnehmen.

3.4.14.10 QProfil In diesem Verzeichnis liegt die Applikation „QProfil“ mit ihren zentralen Komponenten. Diese Komponenten werden nicht lokal installiert, sondern bleiben im zentralen Verzeichnisbaum der CAD_SYS-Umgebung. Auch die Applikation selbst wird aus die- sem Verzeichnis heraus gestartet. Zur Laufzeit greift „QProfil“ über Pfadangaben in der Konfigurationsdatei auf die einzelnen Dateien zu.

 Die lokalen, vom Benutzer änderbaren Komponenten von „QProfil“ sind standardmäßig im Verzeichnis..\cad_user\MyQProfil\ abgelegt. Von dort werden sie während der In- stallation auf die lokale Festplatte des Anwenders kopiert.

Die Installation selbst wird über die Installationsroutine der WSV-CAD-Umgebung reali- siert, separate Arbeiten zur Installation sind nicht notwendig.  Detaillierte Informationen zur Einrichtung und Bedienung der Applikation können Sie dem Handbuch im gleichnamigen Unterverzeichnis entnehmen.

3.4.14.11 RefConv Die Applikation Referenzkonverter stellt Funktionen zum Import und Export referenzierter Modelle zur Verfügung.

3.4.14.12 SZDBTools Die Applikation beinhaltet Tools für die Schifffahrtszeichendaten- bank. Näheres findet sich im Handbuch im gleichnamigen Unter- verzeichnis.

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3.4.14.13 Trasse In diesem Verzeichnis liegt die Applikation „Trasse“ (Fa. Höfer und Bechtel) mit ihren zentralen Komponenten. Diese Kompo- nenten werden nicht lokal installiert, sondern bleiben im zentra- len Verzeichnisbaum der CAD_SYS-Umgebung. Auch die Appli- kation selbst wird aus diesem Verzeichnis heraus gestartet. Zur Laufzeit greift „Trasse“ über Pfadangaben in der Konfigurations- datei auf die einzelnen Dateien zu.  Die lokalen, vom Benutzer änderbaren Komponenten von „Trasse“ sind standardmäßig im Verzeichnis..\cad_user\MyTrasse\ abgelegt. Von dort werden sie während der In- stallation auf die lokale Festplatte des Anwenders kopiert.

Die Installation selbst wird über die Installationsroutine der WSV-CAD-Umgebung reali- siert, separate Arbeiten zur Installation sind nicht notwendig  Detaillierte Informationen zur Einrichtung und Bedienung der Applikation können Sie dem Handbuch im gleichnamigen Unterverzeichnis entnehmen.

3.4.14.14 WSV_LevelManager Die Aufgabe des WSV_LevelManager ist es, den Anwender beim Verwalten von MicroStation-Zeichnungsebenen zu unterstützen. Das zugrunde liegende Regelwerk (=Datenmodell) ist in einer oder mehreren Datenmodell-Dateien abgelegt und wird vom Programm aus diesen gelesen.

3.4.14.15 WSV_NTv2 NTv2 lösst die bisher verwendete Koordinatentransformation MS_Trans ab. Näheres findet sich im Handbuch im gleichna- migen Unterverzeichnis.

3.4.14.16 WSVPDM In diesem Verzeichnis liegt die Applikation „WSVPDM“ (WSV-Pull- Down-Menü) mit allen Daten und integrierten Applikationen, soweit diese nicht aufgrund ihres Umfanges in einem eigenen Verzeichnis abgelegt sind (z. B. „Punkte“). Die Installation des WSV-Menüs erfolgt über das Setup der WSV- CAD-Umgebung (CADClientSetup). Wenn Sie nähere Informationen zur Installation benötigen, lesen Sie bitte die Installationsanleitung im Wurzelverzeich- nis der WSV-CAD-Umgebung.  Es ist im Normalfall nicht notwendig, Dateien aus diesem oder aus anderen Verzeich- nissen von ..\cad_sys manuell auf die lokale Festplatte zu kopieren, da die komplette

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Benutzerhandbuch CadAP Die WSV-CAD-Umgebung

Installation und Konfiguration vom Installationsprogramm ausgeführt wird. Falls Sie trotzdem Fehlfunktionen bemerken, kontaktieren Sie bitte Ihren Systembetreuer.

Sollten Sie nachträglich feststellen, dass Sie Komponenten der WSV-CAD-Umgebung benötigen, die nicht mit installiert wurden, führen Sie die Installation einfach erneut mit entsprechender Auswahl durch.  Ausführliche Informationen zum Aufbau des WSV-Menüs und zu den einzelnen Kom- ponenten können Sie dem Handbuch_WSVAppl im Unterverzeichnis Handbuch ent- nehmen.

3.4.14.17 ZSL Programme für Zeichnungsrahmen, Schriftfeld und Legende. Nähe- res findet sich im Handbuch im gleichnamigen Unterverzeichnis.

3.4.15 Xterne Tools In diesem Verzeichnis sind eine Reihe verschiedener Tools gesammelt, die in der Re- gel als lizenzfreie Freeware im Internet verfügbar sind und sich bei der CAD-Arbeit be- währt haben oder die sich in der Entwicklung für die WSV-Umgebung befinden. Eine Garantie für die ordnungsgemäße Funktion kann daher nicht übernommen werden. In der Regel befindet sich zu jedem Tool ein erklärendes Dokument im entsprechenden Verzeichnis. Über den Manager für externe Tools in der WSV-CAD-Umgebung kann der Anwender das gewünschte Programm starten.

3.5 CAD_User Die meisten Applikationen erfordern nutzerabhängige Informationen (z. B. der Name des Bearbeiters in QProfil). Diese werden in einem lokalen, nutzerspezifischen Ver- zeichnisbaum gespeichert, dessen Wurzelverzeichnis in der Variablen $(CAD_User) abgelegt ist. Diese Variable löst $(CAD_Proj) ab, die nun nur noch im Rahmen der DBWK2 und der DBWKinfo von Bedeutung ist.  Zu den hier abzulegenden Informationen gehören neben benutzerspezifischen Einstel- lungsdateien (z. B. für DBWKinfo oder QProfil) auch Beispiel- oder Testdaten in den einzelnen Verfahren (z. B. DBWK2).

Benutzerspezifische Einstellungsdateien sind in der Regel daran zu erkennen, dass ihr Dateiname mit „My...“ beginnt. Diese Beispieldaten können genutzt werden, um sich in die IT-Verfahren oder die Handhabung von Anwendungen einzuarbeiten. Die vorgegebene Verzeichnisstruktur sollte beibehalten und NICHT verändert werden, da Anwendungen diese Struktur benutzen, um gezielt auf diese benutzerspezifischen Informationen zuzugreifen.

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Benutzerhandbuch CadAP Die WSV-CAD-Umgebung

3.6 CAD_Work Dieses Verzeichnis dient zur Datenablage von Zeichnungs- und anderen Dateien in- nerhalb der für die einzelnen Verfahren vorgegebenen Projektstruktur. Des Weiteren kann es von Programmen genutzt werden, um die Ergebnisse bestimmter Operationen abzulegen (z. B. QProfil, Punkte). Der Anwender muss Vollzugriff auf diesen Ordner haben.

Verzeichnisstruktur in CAD_Work In diesem Kapitel wird die Verzeichnisstruktur erläutert, die bei der Ablage von CAD- Informationen zu Projekten in der WSV Beachtung finden sollte. Während das Verzeichnis CAD_SYS alle Daten der WSV-CAD-Umgebung enthält, die schreibgeschützt und durch den Anwender unveränderbar zur Verfügung stehen, wer- den im Verzeichnis CAD_Work alle Daten der CAD-IT-Verfahren zusammengefasst, die durch den Anwender arbeits- und projektbezogen erstellt, geändert und angepasst werden können. Aus diesem Grund wird der Verzeichnisbaum von CAD_Work auch bei der Installation der WSV-CAD-Umgebung auf die lokale Festplatte des Anwenders kopiert.

3.7 In den CAD-IT-Verfahren eingesetzte Software Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die in der WSV eingesetzten Produkte, ihre Verfügbarkeit und die für MicroStation CONNECT Edition geeignete Version. Diese Übersicht kann nur den zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Dokumentes vorliegenden Stand wiedergeben. Da die einzelnen Produkte ständig weiterentwickelt werden, sollten Sie sich vor dessen Einsatz über die neuesten Versionen, deren Funk- tionalität und Verfügbarkeit bei Bentley direkt oder bei Ihrem Bentley-Vertriebspartner informieren.

3.7.1 Standardsoftware MicroStation CAD-Grundsoftware, notwendig für die meisten WSV-CAD-IT-Verfahren, da sie die be- nötigte Zeichnungsfunktionalität enthält. Standardsoftware für spezielle Anwendungen cc_check Qualitätssicherungssoftware der CADcom zur Überprüfung der Zeichnungsdateien auf Einhaltung des Datenmodells.

3.7.2 WSV-spezifische Applikationen Es gibt eine Reihe von zusätzlichen Applikationen, die zur Unterstützung von Aufgaben der IT-Verfahren entwickelt wurden oder spezielle Arbeitsabläufe abbilden. Die meisten Anwendungen sind direkt über das WSV-Menü in MicroStation erreichbar.  Konkrete Informationen zu den einzelnen Anwendungen entnehmen Sie bitte dem Ap- plikations-Handbuch in ...\cad_sys\WSVAppl\WSVPDM\Handbuch\ bzw. dem Benut- zerhandbuch der Anwendung im jeweiligen Unterverzeichnis von ...\cad_sys\WSVA- ppl.

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeine Hinweise und Tipps zur Arbeit in der WSV-CAD-Umgebung

4 Allgemeine Hinweise und Tipps zur Arbeit in der WSV-CAD-

Umgebung

4.1 Spezielle Einstellungen und Randbedingungen in der WSV-CAD- Umgebung

4.1.1 Arbeit mit Modellen Mit MicroStation CONNECT Edition ist es softwareseitig möglich, mehrere Zeichnungs- und Blatt-Modelle innerhalb einer Zeichnungsdatei zu verwalten. Während Zeichnungs- modelle die eigentlichen Zeichnungselemente und Geometrien enthalten, dienen die Blatt-Modelle vornehmlich dem Zeichnungslayout. Bentley betrachtet ein DGN daher als einen Container, der mehrere 3D- und 2D-Zei- chungen enthalten kann, die einzeln betrachtet und bearbeitet werden können. Alle Modelle eines DGN haben eine gemeinsame Farbtabelle und Ebenendefinition, kön- nen aber unterschiedliche Einheitensysteme und natürlich Inhalte verwenden. Werden mehrere Zeichnungs-Modelle pro DGN-Datei zugelassen, ist jede Aussage über den Inhalt einer DGN-Zeichnungsdatei um die genaue Angabe des jeweiligen Zeichnungs-Modells zu ergänzen. Dies bereitet im Zusammenhang mit den Namens- konventionen der Verfahren (z. B. DBWK2 und DAK) ebenso Schwierigkeiten wie die automatisierte Prüfung der Zeichenvorschriften, die konsistente Archivierung und die Freigabe einer Zeichnung auf Datei-Basis.  Für die Zeichnungsverfahren der WSV wurde daher einheitlich festgelegt, nur ein Mo- dell (Default – Mastermodell) in jeder Zeichnungsdatei (dgn) vorzuhalten.

Sollte es in Ausnahmen erforderlich sein, mehrere Modelle in einer Zeichnungsdatei vorzuhalten, ist jedoch nur genau ein Blatt-Modell pro DGN-Datei zu verwenden. Der Inhalt des Blatt-Modells repräsentiert dabei den Informationsgehalt der Zeichnung. Erfordert die Fachaufgabe beispielsweise mehrere Blatt-Modelle (Ansichten) aus ei- nem 3D-Zeichnungsmodell abzuleiten, so ist für jedes Blatt-Modell ein gesondertes DGN-File anzulegen, welches das 3D-Modell referenziert.

Abbildung 4-1: Dialogfeld „Modelle“

Ausnahmen hiervon bilden lediglich die Zellbibliotheken, die ihrer Zweckbestimmung nach mehrere Zellen (sprich Modelle) enthalten.

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeine Hinweise und Tipps zur Arbeit in der WSV-CAD-Umgebung

4.1.2 V7-Kompatibilitätsmodus Standardmäßig wird mit dem WSV-Menü die MicroStation-Variable MS_OPENV7 auf den Wert 3 gesetzt. Das Setzen auf diesen Wert bewirkt, dass V7-Dateien zum Lesen und Schreiben geöffnet werden können, dabei keine Warnung und keine Konvertierung erfolgt und der Arbeitsmodus ebenfalls auf V71 gesetzt wird. Somit können alle V7-Da- teien ohne Konvertierung in ihrem ursprünglichen Format weiterbearbeitet werden, während V8-Dateien mit derselben Konfiguration automatisch die volle Funktionalität des V8-Formates nutzen können. Die Funktion des WSV-Menüs ist so gestaltet, dass die Datenmodelleinstellungen diesem Modus automatisch angepasst werden und so datenmodellkonforme Zeichnungen gemäß der Definition für V7-Dateien entstehen. Ist eine Umsetzung in das Datenformat V8 gewünscht, kann dies über Datei Spei-

chern unter... durch die Wahl von unter Da- teityp erfolgen.  Beachten Sie, dass eine Konvertierung in die Datenmodellanforderungen der V8 nicht automatisch erfolgt.

4.1.3 Schriftarten unter CONNECT Edition In MicroStation CONNECT Edition ist es möglich, neben den bekannten Bentley- Schriftbibliotheken (*.rsc) auch TrueType-Schriftarten des Betriebssystems mit zu nut- zen. Das verbessert die Integration der Bentley-Applikationen in die Windows-Umge- bung am Arbeitsplatz, widerspricht allerdings den in vielen Verfahren zu beachtenden Richtlinien und Normen zur Zeichnungsgestaltung. Auch im Sinne einer WSV-weit ein- heitlichen WSV-CAD-Umgebung (Datenaustausch, Schnittstellen zwischen den Ver- fahren) ist es nicht sinnvoll, TrueType-Schriften einzusetzen, die nicht standardmäßig auf jedem Windows-Arbeitsplatz vorausgesetzt werden kann. Nichtvorhandene Schrif- ten nach zu installieren würde einen (manuellen) Eingriff in das System des APC ver- langen, was entsprechende Rechte und Kenntnisse beim Anwender voraussetzt.  Da die Verwaltung von TrueType-Schriftarten mit MicroStation-Mitteln schwierig ist, wurde für die Arbeit in der WSV-CAD-Umgebung verfahrensspezifisch festgelegt, ob und wenn ja welche TrueType-Schriften einzusetzen sind, und ansonsten weiterhin die Bentley-Schriftenressourcen WSV-weit einheitlich zu benutzen. Damit kann auch künf- tig die Reproduzierbarkeit der Visualisierung von CAD-Zeichnungen mit vertretbarem Aufwand sichergestellt werden.

4.2 Arbeit mit dem WSV-Menü Hinter dem WSV-Menü verbirgt sich die Zusammenfassung der WSV-spezifischen Auf- rufe der Teile der WSV-CAD-Umgebung. Bei korrekter Konfiguration werden beim Start von MicroStation sowohl ein strukturier- tes Menü (entspricht im Wesentlichen dem bisherigen WSV-Menü) als auch ein Band

1 Der MicroStation-Arbeitsmodus, der nur die Erstellung von V7-kompatiblen Elementen und Informationen zulässt. Die Zeichnungsdatei kann damit ohne Informationsverlust im Zeichnungsdateiformat von MicroStation v7 gespei- chert werden.

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeine Hinweise und Tipps zur Arbeit in der WSV-CAD-Umgebung

mit den gruppierten Funktionsaufrufen in dessen Menüleiste integriert. Es sind Me- nüeinträge für allgemeine sowie verfahrensspezifische Aufgaben vorhanden. Dieses Menü ist sozusagen die Verteilerzentrale für die WSV-spezifischen Applikationen und Anpassungen und dient der vereinfachten Ansteuerung. Das WSV-Menü wird je nach Anforderungen fortlaufend erweitert und der Entwicklung angepasst. Anregungen hierzu sind an die jeweiligen Arbeitsgruppen oder direkt an das ITZBund weiterzuleiten. Das WSV-Menü gliedert sich in den Menüeintrag Allge- mein und die CAD-verfahrensspezifischen Einträge. Die Untermenüs können sich in einzelnen Verfahren ähneln. In diesem Fall ist trotzdem die Applikation des jeweils angewendeten Verfahrens zu starten, da Darstellungs- parameter des Datenmodells übergeben werden.  Die Struktur des Menüs hat sich gegenüber seinen Vor- gängern nicht wesentlich geändert. Allerdings sind die aufgerufenen Applikationen teilweise überarbeitet oder auch gänzlich neu entwickelt worden. Eine ausführliche Beschreibung der Funktionalität finden Sie im Applikati- onshandbuch der WSV und den Dokumentationen der einzelnen Werkzeuge. Folgende Änderungen sind hervorzuheben:  Entkopplung von Datenmodell und Applikation, d. h., Änderungen im Datenmodell wirken sich unmittelbar auf die Arbeit mit den Programmen aus,  direkte und redundanzfreie Nutzung des Datenmodells (Ausleitung aus der/den Exceltabelle(n)),  Datenmodellerweiterung um projekt- und/oder nutzerspezifische Ergänzungen,  einfache Möglichkeit der amts-, projekt- und/oder anwenderspezifischen Erweite- rung des Datenmodells,  strukturierte Auswahl der Objekte der jeweiligen Kategorie des Verfahrens,  dateinamenunabhängige Prüfung der Konsistenz des aktuellen DGN (Verhinde- rung von Vermischungen aus unterschiedlichen Verfahren/Kategorien in einem DGN),  einfach zu definierende Standardaktionen zu jedem Objekt (Methodenzuordnung),  einheitliche Bedienung in allen Verfahren.

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Arbeiten mit dem Bildschirmmenü

Abbildung 4-2: Bestandteile des Bildschirmmenüs

Das Bildschirmmenü (BSM) hat für alle Verfahren denselben Aufbau. Das Datenmodell wird in einer Baumstruktur dargestellt, die sich direkt aus der Datenmodelldatei gene- riert. Diese Struktur kann wie der Windows-Explorer benutzt und verfeinert bzw. redu- ziert werden. Änderungen an diesem Modell werden sofort beim nächsten Start des BSM wirksam. Kleinste Einheit dieser Struktur ist das Objekt, bei dessen Auswahl die im Datenmodell verknüpfte Methode ausgeführt wird (z. B. Einstellen der korrekten At- tribute). Das Objekt kann auf folgende Art ausgewählt werden:  Doppelklick auf das Objekt,  Doppelklick auf eine Option des Objektes (falls vorhanden),  Klick auf OK im ggf. auftauchenden Dialog,  Betätigen derENTER-Taste. Sollte ein Objekt eine Detailliste haben, ist diese im Rahmen Details sichtbar und wählbar. Bei Auswahl eines Objektes wird immer das gerade aktivierte Detail berück- sichtigt.  Eine ausführliche Beschreibung der Funktionalität finden Sie im Applikationshandbuch der WSV.

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4.3 Einpassen und Bearbeiten von Rasterfiles

Einpassen (transformieren) Warum transformieren? Beim Scannen wird eine analoge Vorlage in viele kleine Bildpunkte (englisch: Pixel = picture element) zerlegt. Die Lage eines Pixels (Koordinaten) wird durch seine Zei- len- und Spaltennummer bestimmt. Kartographie und Vermessung beziehen sich dagegen i. d. R. auf geografischen Koor- dinatensystemen. Das Rasterfile muss daher über Passpunkte in das entsprechende Koordinatensystem eingepasst werden. Ein Passpunkt ist ein Punkt, dessen Koordinaten in beiden Koordinatensystemen be- kannt sind. Für die DBWK2 wird dabei das geodätisch exakte Festpunktfeld (Hektome- terpunkte oder Trigonometrische Punkte) verwendet. Die Einpassung von Rasterdaten, bei denen identische Punkte mit bekannten Koordinaten vorliegen, ist derjenigen über nur grafisch bekannte Passpunkte (z. B. Blattecken von Luftbildern) vorzuziehen. Das Rasterfile wird nun so transformiert (d. h. verschoben, gedreht, gestreckt oder ge- staucht), dass die Lagefehler an den Passpunkten möglichst gering sind.

Rasterformate Sie erhalten Rasterfiles in verschiedenen Formaten, bspw. im GeoTIFF-Format, rle- Format oder cit-Format. GeoTIFF ist das zurzeit am weitesten verbreitete Format für georeferenzierte Rasterfi- les. Neben MicroStation ist das Format auch von anderer Software lesbar, u. a. von Microsoft- und ESRI. Das cit-Format kann nur von Bentley-Produkten verarbeitet wer- den. Legt man darauf wert, dass auch andere Nutzer die Dateien lesen können, ist das GeoTIFF-Format zu wählen. Rle-Files ermöglichen einen schnelleren Bildaufbau, benötigen aber wesentlich mehr Speicherplatz. Der Vorteil der Speicherplatzersparnis überwog früher, weshalb die Da- ten im cit-Format auf der Festplatte gespeichert wurden. Mit Hilfe der rst-Files haben Sie die Möglichkeit, mehrere Rasterfiles gleichzeitig zu la- den, d. h. der Ladeprozess muss nicht für jedes Rasterfile einzeln wiederholt werden.

4.3.1 Bearbeitungsmöglichkeiten mit dem Raster-Manager in MicroStation Vor MicroStation V8 wurde zur Rasterbearbeitung häufig IRAS/B eingesetzt. Die darin enthaltenen Funktionen sind nun zum großen Teil auch in MicroStation CONNECT Edition ent- halten. Sie finden den Raster-Manager unter Zeichnung Primär Werkzeuge zum AnhängenRas- ter-Manager.

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4.3.1.1 Rasterreferenz (Rasterdaten hinterlegen) Beim Öffnen/Anhängen einer Rasterdatei gibt es die Möglichkeit, die Datei Interaktiv, durch das Aufziehen mit dem Cursor, zu platzieren. Mit MicroStation CONNECT Edition kann eine Vielzahl von Aktionen an Rasterdateien ausgeführt werden. Mehr dazu finden Sie im Hilfesystem der Anwendung.

4.3.1.2 Transformation von Rasterdaten (Warp) Die Rastertransformation kann unter Raster-Manager Bearbeiten Transforma- tion gefunden werden. Es werden 3 Methoden angeboten:

4.4 Arbeit mit Zellbibliotheken Die Zellbibliotheken sind Zeichnungsdateien im DGN-Format, die mehrere Modelle ent- halten und die bekannte Dateierweiterung „*.cel“ tragen. Über die Modellverwaltung lassen sich die Bibliotheken und die enthaltenen Zellen ver- walten und bearbeiten.

Abbildung 4-3: Modellverwaltung

Sie erreichen die Modellverwaltung über das Symbol in der Primärpalette von MicroStation. Wenn das Symbol nicht zu sehen ist, können Sie es einfach einschalten, indem Sie einen Rechtsklick auf die primäre Palette machen. Sie erhalten im Kontext- menü dann eine Liste der möglichen Symbole. Mit einem Häkchen vor dem Eintrag „Modelle“ aktivieren Sie die Anzeige des entsprechenden Symbols. Zu beachten sind die Optionen beim Platzieren von Zellen, wie  „Maßstabsgetreu“ (Skalierung bei verschiedenen Einheiten),  „Relativ“ (Ebenenmanagement),  „Interaktiv“ (Skalierung und Rotationswinkel graphisch), die in der MicroStation-Hilfe vollständig beschrieben sind.

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Abbildung 4-4: Dialogbox „Aktive Zelle platzieren“

Fehlerquelle Neuzuordnung der Farben Die Anwendung der Option „Farben auf Kopie neu zuordnen“ kann bei der Verwen- dung unterschiedlicher Farbtabellen bei Masterfile und Zellbibliothek zur Veränderung der Eigenschaften von Elementen in Zellen führen, die einer datenmodellgerechten Zeichnungserstellung widersprechen.  Diese Option ist daher prinzipiell auszuschalten: Arbeitsbereich Voreinstellungen Referenz Farben auf Kopie neu zuord- nen (vgl. Kapitel 4.6.2)

4.4.1 Texte in Zellen Sind in einer Zelle Texte vereinbart, so muss auf dem Rechner, welcher mit diesen Zel- len arbeiten soll, die gleiche MicroStation-Schriftart installiert sein wie dort, wo die Zelle erzeugt wurde. Ist dies nicht der Fall, so kann sich aufgrund der unterschiedlichen Buchstabengrößen/- längen das Schriftbild verändern; auch verwendete Umlaute werden je nach installier- ter Schriftart nicht dargestellt. Abhilfe In Zellen vorhandene Texte vor der Erstellung der Zelle mit der Funktion Text auflösen bearbeiten. Im Ergebnis werden die Buchstaben in grafische Einzelelemente zerlegt und sind nicht mehr als Text editierbar. Das Erscheinungsbild solcher Texte ist damit unabhängig vom Inhalt der Fontdatei auf dem Zielsystem.

4.5 Farbtabellen

4.5.1 Die WSV-Farbtabellen In der WSV-CAD-Umgebung werden folgende Farbtabellen ausgeliefert:

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wsv_col.tbl Zur Bildschirmdarstellung.

wsv_plot.tbl Für die Plotausgabe.

wsvdruck.tbl Druckfarben nach Euroskala.

wsv_750c.tbl Für die Plotausgabe auf HP750C, nur die Farben für den Grunderwerb sind angepasst, alle anderen Farben entsprechen denen der wsv_plot.tbl. wsvxl300.tbl Für die Plotausgabe auf HP XL 300, nur die Farben für den Grunderwerb sind ange- passt, alle anderen Farben entsprechen derwsv_plot.tbl. Diese Farbtabellen sind im Verzeichnis ..\cad_sys\CadAP\farb_tbl\ abgelegt und wer- den von allen IT-CAD-Verfahren genutzt. Für die Plotausgabe auf verschiedenen Plottern können eigene Farbtabellen erstellt bzw. die vorhandenen Farbtabellen als Kopie für weitere Farbtabellen geändert wer- den.

4.5.2 Plotausgabe von Farbtabellen Im Verzeichnis ..\cad_sys\CadAP\sys_dgn\ befindet sich ein Designfile farben.dgn. Dieses dient zur Ausgabe von Farbtabellen auf Plottern oder Farbdruckern. Folgende Schritte sind durchzuführen:  „farben.dgn“ mit MicroStation öffnen  Auszugebende Farbtabelle anhängen  Plotausgabe durchführen  Das Designfile NICHT verändern! In diesem DGN ist auch die Zuordnung der Farben zu den IT-CAD-Verfahren doku- mentiert.

Die Position der Dreiecke in den einzelnen Farbfeldern geben über das jeweilige Ver- fahren Auskunft. In der Legende sind die zu jedem Verfahren zugeordneten Ebenen angegeben.

Abbildung 4-5: Zuordnung der Farben zu den IT-Verfahren

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4.6 Referenzdateitechnik in der WSV-Projektumgebung

4.6.1 Allgemeines Aufgrund der praktisch unbegrenzten Anzahl von Ebenen in einem MicroStation CONNECT Edition-DGN wäre es möglich, alle Elemente aller Objekthauptklassen ei- nes CAD-IT-Verfahrens in einem DGN unterzubringen. Viele Argumente sprechen al- lerdings dafür, die bislang praktizierte Aufteilung in je ein DGN pro Objekthauptklasse (zumindest vorerst) beizubehalten. Möchte man aber dennoch alle Elemente in einer Visualisierung sehen, bedient man sich, wie auch schon unter den früheren MicroStation-Versionen, der Technik der Refe- renzierung. Während die Masterdatei verändert werden kann, besteht auf die referen- zierten Daten nur lesender Zugriff, ein unbeabsichtigtes Verändern wird dadurch ver- mieden. Die Referenzdatei-Technik ermöglicht das beliebige Visualisieren von Ebenen anderer Zeichnungsdateien. Damit können auch an anderer Stelle erzeugte Zeichnungsdateien für die eigene Aufgabe herangezogen werden. Referenzdateien können zu- oder weggeschaltet werden. Es können aber auch von den referenzierten Zeichnungsdateien Punkte eingefangen sowie ganze Datenbereiche in die Masterdatei „hochkopiert“ werden. Ebenso wie in der Masterdatei können beliebige Ebenen der Referenzdateien ein- und ausgeschaltet werden. Damit ist eine zielgerichtete Nutzung ausgewählter Daten ohne redundante Datenhal- tung möglich.  Weitere Informationen zur Referenzierung in MicroStation, den Befehlen und der Vor- gehensweise finden Sie in der Online-Hilfe von MicroStation. Beachten Sie bitte beim Referenzieren auch die Informationen in Kap. 4.6.2.

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Abbildung 4-6: Referenzanhangseinstellungen

4.6.2 Fehlerquelle Neuzuordnung der Farben beim Referenzieren und bei der Arbeit mit Zellbibliotheken Mit der vorliegenden MicroStation-Version ist eine automatische Neuzuordnung der Farben von Zellen und Referenzdateien möglich. Diese Funktionalität sorgt dafür, dass trotz unterschiedlicher Farbtabellen von Ursprungsdatei und aktiver Datei ein annä- hernd gleicher visueller Eindruck der Zeichnungsdateien und Zellen entsteht, indem den Elementen ohne Hinweis oder Rückfrageneue Farbnummern zugewiesen wer- den, die der ursprünglichen Farbzuordnung am besten entsprechen.  Für die in der WSV angewendete datenmodellgerechte Zeichnungserstellung ist diese Option nicht optimal. Zeichnungselemente werden über vier Eigenschaften (Ebene, Farbnummer, Strichart, Strichstärke) charakterisiert und identifiziert.

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Die willkürliche Änderung der Farbnummer durch MicroStation führt dazu, dass Ele- mente entstehen, die nicht mehr dem verwendeten Datenmodell entsprechen! Ungünstigerweise ist die Neuzuordnung der Farbnummer die Standardeinstellung in der MicroStation nach der Installation vorliegt. Es ist daher unbedingt erforderlich, die Option „Farben auf Kopie neu zuordnen“ zu de- aktivieren. Sie finden diese Option im Menü „Arbeitsbereich“ Voreinstellungen Kategorie „Referenz“.

4.7 Plot-Umgebung In der Plotdialogbox können viele Eigenschaften direkt in der Oberfläche eingestellt werden, ohne das weitere Dialoge notwendig sind. Ein Umschalten zwischen Bentley- und Windows-Druckertreibern ist problemlos möglich. Die Druckertreiber von Bentley können aus der Dialogbox heraus editiert werden. Da- bei können die so veränderten Treiberdateien sofort verwendet werden, ohne diese erst wieder neu laden zu müssen. Eine monochrome Ausgabe (Graustufen oder schwarz/weiß) kann per Knopfdruck er- zeugt und die Papiergröße direkt aus der Dialogbox eingestellt werden. Eine Grenze von maximal fünf Papiergrößendefinitionen pro Druckertreiberdatei wie in älteren MicroStation-Versionen entfällt. Auch der zu plottende Bereich (Zaun oder Ansicht x) kann im Plotdialogfeld gewählt werden. Über den Befehl „Vergrößern“ aus dem Menü „Einstellungen“ kann der Plot auf die Ma- ximale Größe des zur Verfügung stehenden Papierformates skaliert werden. Diese Op- tion schließt das maßstäbliche Plotten aus. Transparenzfunktion sowie das sog. Screening (Einstellen der Helligkeit ausgegebener Elemente) werden von einigen Druckertreibern unterstützt. Des Weiteren erlauben die Plotkonventionen die Einstellung der Ausgabefarben durch Angabe eines RGB-Wertes. Es stehen verschiedene Ausfüllmuster zur Verfügung. Druckertreiber Erzeugung von PDF als unabhängiges und portables Datenformat, mit dem die Ebe- nenstruktur einer Zeichnung eingebettet werden kann. Ab Acrobat Reader 6.0 kann diese Ebenenstruktur angezeigt und zur Anzeigesteuerung benutzt werden. Treiber für ältere Drucker- und Plottermodelle bleiben erhalten, werden jedoch nicht weiter gepflegt – empfohlen wird die Ausgabe auf Systemdruckern über die „prin- ter.plt“. Strichstärken können durch einen Index oder eine direkte mm-Angabe spezifiziert wer- den.

4.7.1 Einstellung des Maßstabsfaktors Der Ausgabemaßstab für einen Plot wird in MicroStation folgendermaßen eingestellt. Im Plotmenü unter Datei Drucken

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Abbildung 4-7: Dialogbox „Drucken“

kann man im Bereich Druckskalierung und Größe

Abbildung 4-8: Dialogbox „Drucken“, Bereich „Druckskalierung und Größe“

den direkten Maßstab ablesen und/oder ändern. Dabei sind auch die Einheiten der Zeichnung und des Plotters zu berücksichtigen. Im obigen Beispiel wurde das DGN mit der Einheit Meter erstellt und der gewählte Plotter interpretiert alle Einheiten als mm. Mit Hilfe des Lupensymbols kann der Skalierungsassistent aufgerufen werden.

Abbildung 4-9: Dialogbox „Skalierungsassistent“

Dort werden die Zusammenhänge zwischen Haupteinheiten und Ploteinheiten besser verdeutlicht. Die Druckposition wird im Bereich Druckposition eingestellt. Diese Werte beziehen sich auf den fertigen Plot und werden nicht mit der Druckskalierung verrechnet.

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4.8 Der Druck-Organizer Mit dieser Funktion ist es möglich, in einem Durchgang eine oder mehrere Zeichnungs- dateien mit jeweils festgelegten Ausgabe-Parametern zu plotten. Anwender, die regel- mäßig Sätze mehrerer Zeichnungsdateien mit wiederkehrenden Einstellungen plotten müssen, werden mit dieser Funktion unterstützt. Über den Befehl Datei Druck-Organizer gelangt man in das entsprechende Dialog- fenster.

Abbildung 4-10: Dialogbox „Druck-Organizer“

Mit Hilfe der Schaltflächen werden Zeichnungsdateien dem Zeichnungssatz hinzugefügt, entfernt oder innerhalb dessen umgeordnet. Druckstile können über Werkzeuge Druckstile definieren erstellt und gespeichert werden.

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Abbildung 4-11: Dialogbox „Druckstile definieren“

Über das Menü Datei kann neben dem Start des Stapelplots auch die vorgenommene Konfiguration gespeichert werden. Durch späteres Wideraufrufen dieser Datei ist es möglich, den gleichen Zeichnungssatz mit den gleichen Einstellungen erneut zu plot- ten.

4.9 Datenaustausch

4.9.1 Allgemeines Prinzipi- Der Datenlieferant ist verpflichtet, seine Daten im DGN-Format zu liefern - unabhängig ell gilt: davon, wie diese erstellt wurden. Der Austausch digitaler Daten verschiedener Systeme kann zu Problemen führen. Deshalb sollen einige grundsätzliche Aussagen hierzu gemacht werden. Bei der Vergabe und der Beschreibung von Aufträgen oder Datei- und Austauschfor- maten sollte große Sorgfalt auf bestimmte Begriffsdefinitionen gelegt werden, z. B.  CAD-gestützt,  vektororientiert,  Rasterkarte,  hybride Bearbeitung,  Projektionsparameter,  GIS – Anwendungen. Dies alles sind Schlagworte, die, wenn ein Austauschformat aus der Aufgabenstellung herausgefordert werden muss, hohen Sachverstand von den Beteiligten fordert, um zu einer konkreten und brauchbaren Datenkonvertierung zu kommen.

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Immer sollte überlegt sein, ob es auch wirklich angebracht ist,alle Daten zu konvertie- ren, oder ob es im Einzelfall, z. B. bei der DHP einer UVU nicht ausreichend ist, wenn ein externer Gutachter die thematische Karte im „DGN-Format“ abgibt und mögliche Sachattribute in Tabellenform liefert.

4.9.2 Standard-WSV-Format DasStandard-WSV-Format für CAD-Dateien im Vektorformat ist das MicroStation- Format DGN. Es handelt sich hierbei um eine Zeichnungsdatei, die graphische Ele- mente, wie Flächen, Linien und Punkte sowie Texte beinhalten kann. Bei Rasterdateien wird zum Datenaustausch das CIT- oderTIF-Format verwendet. Sachdatenankopplungen,wie in einem geographischen Informationssystem, sind hier noch nicht verwirklicht.

4.9.3 CAD-Systeme - CAD-Formate Neben dem CAD-System MicroStation sind natürlich auch Systeme anderer Herstel- ler wie z. B. AutoCAD, MegaCAD u. a. in Ingenieur- und Gutachter-Büros weit verbrei- tet. Hinzu kommen jeweils Module, die eine Rasterbearbeitung ermöglichen.

Schnittstellen In der Mehrzahl aller Fälle benötigt man eine gemeinsame Schnittstelle zwischen den CAD-Systemen. Es gibt inzwischen mehrere dieser Austauschformate. Die IGES-Schnittstelle ist im 3D-Bereich weit verbreitet und als ANSI-Standard nor- miert. Insbesondere für den 2D-Datenaustausch führt bis heute kein Weg an dem proprietä- ren Data Exchange Format (DXF) von Autodesk vorbei. Es wird vermehrt als Stan- dard angesehen, ist aber weit davon entfernt. Allein innerhalb eines Release von Auto- CAD existieren bis zu mehreren Dutzenden verschiedene Dialekte der DXF-Definition.  Das DXF-Format ändert sich mindestens mit jeder AutoCAD-Version! Aus dieser Sachkenntnis heraus kann und soll es nicht in der Verantwortung der WSV liegen, die gelieferten Dateien in das DGN-Format der MicroStation zu überführen und dafür zu sorgen, dass die enthaltenen Daten dem jeweils geforderten Datenmodell ent- sprechen. Gerade durch aktuelle MicroStation-Versionen entsteht die Ansicht, DXF- und DWG- Dateien originär lesen und ggf. auch bearbeiten zu können. Dies ist nur im Prinzip rich- tig. Es kann nicht in jedem Fall sichergestellt werden, dass alle benötigten Informatio- nen in der Zeichnungsdatei vorhanden sind, die für die weitere Verwendung der Doku- mente in fortführenden Verfahren benötigt werden oder bei der Archivierung im Baubestandswerk Anwendung finden. Außerdem gibt es gerade im Detail arbeitsintensive Unterschiede zwischen den Daten- formaten, die zu nicht unerheblichem Nachbearbeitungsaufwand führen können.

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Benutzerhandbuch CadAP Allgemeine Hinweise und Tipps zur Arbeit in der WSV-CAD-Umgebung  Somit ist es nicht nur aus den kurz aufgeführten Gründen legitim zu fordern, dass Dritte alle zu liefernden Zeichnungs-Unterlagen im MicroStation-DGN-Format gemäß den je- weiligen Datenmodellen liefern. Dies impliziert ausdrücklich nicht die Pflicht zur Erstel- lung der Unterlagen mit MicroStation, wohl aber die Verantwortung des Auftragneh- mers für eine eventuell notwendige qualitätsgerechte Konvertierung.

4.9.4 Datenaustausch mit GIS-Systemen, -Formaten (z. B. Arc/Info) Wie bereits erwähnt, werden im UVU-Rahmen und in der Landschaftsplanung neben reinen CAD-Systemen immer häufiger auch GeoInformationsSysteme (GIS) zur schnelleren und umfassenderen Projektbearbeitung eingesetzt. Ein GISunterscheidet sich von einem CAD-System in erster Linie durch ein mit der Geometrie unmittelbar verknüpftes Datenbanksystem. Dies bedeutet, dass zu jedem graphischen Element wie Fläche, Linie oder Punkt um- fangreiche Datenbankeinträge vorgehalten werden können, die einen direkten Bezug (Link) zur Geometrie ableiten. Komplexe, sehr differenzierte Algorithmen ermöglichen es, ein topologisches Konzept in die Datenstruktur zu bringen, so dass z. B. Flächenberechnungen und -verschnei- dungen oder andere Auswertungen, z. B. für Bilanzierungsverfahren ermöglicht wer- den, die mit einem CAD-Systemkeinesfalls durchgeführt werden könnten. Klar ist, dass solch komplexe Strukturen nicht einfach auf Knopfdruck konvertiert wer- den können. Auch hier muss der Grundsatz gelten: nur konvertieren, wenn unbedingt notwen- dig. In Landschaftspflegebüros wird als GIS-System häufig die Software ArcGIS (d. h. Ar- cView, ArcEdit oder ArcInfo) der Fa. ESRI eingesetzt. Alle aktuellen GIS sind mittlerweile in der Lage,MicroStation-DGNs, zumindestbis Version 7 (also MicroStation/J), direkt zu lesen. Es kann sich somit als notwendig erweisen, dass im aktuellen MicroStation-Format be- stehende DGN-Dateien zur Weitergabe an GIS-Nutzer ins V7-Format konvertiert wer- den müssen.

4.9.5 Kartenerstellende Verfahren Für die Ablageorte der Zeichnungsdateien der kartenerstellenden CAD-Verfahren wer- den in den Verfahrenshandbüchern insbesondere der DBWK2 konkrete Vorgaben ge- macht, die eine Nutzung der Daten in Auskunfts- und Informationssystemen gewähr- leisten. Eine Aufteilung der DGN in Maßstabsbereiche, Wasserstraßen und Kartenblätter ist hier die Regel.

4.9.6 Planungsverfahren In den Verfahren der Planung und Konstruktion ist eine verfahrensorientierte Ablage wie in den kartenerstellenden Verfahren wenig sinnvoll, da sich hier die Betrachtungs- weise eher an Bauabschnitten und WSV-Objekten orientiert. Unabhängig davon sollen die Zeichnungen schnell auffindbar und konsistent sein. Zudem ist zu dokumentieren,

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nach welchem Datenmodell die Zeichnungen erstellt wurden. Um diesen und zahlrei- chen weiteren Anforderungen der Praxis gerecht zu werden, wurde das Verfahren DVtU initiiert.

4.9.7 Verfahren Digitale Verwaltung Technischer Unterlagen (DVtU) Bei der DVtU handelt es sich um ein Engineering Data Management (EDM)-System als eine Form des Dokumentenmanagements von technischen Unterlagen. Das System übernimmt u. a. die Verwaltung von Zeichnungen von der Erstellung über die Änderung und Versionierung bis hin zur Archivierung im Baubestandswerk. Es unterstützt die Referenzierung von Zeichnungen ebenso wie Querbezüge zu ande- ren Unterlagen und gestattet neben projekt- und aktenorientierten Sichten ein schnel- les Auffinden und Aktualisieren von Unterlagen. Unter technischen Unterlagen sind alle Zeichnungen, Textdokumente (z. B. Statiken) und Bilder (Videos) zu verstehen, die zum Baubestandswerk gehören oder die für die Planung einer Baumaßnahme erzeugt werden. Demnach unterscheidet sich dieses Verfahren von dem Verfahren "Papierarmes Büro" hinsichtlich der auftretenden Doku- mente, die mit den unterschiedlichen Systemen verwaltet werden und damit auch in der Modellierung der Prozesse und Geschäftsvorgänge.

4.9.7.1 Ziele der DVtU Innerhalb der DVtU werden alle digitalen technischen Unterlagen verwaltet, die einem Objekt im Sinne der [VV WSV 2116] zugeordnet werden können; das sind Unterlagen, die in einem Zusammenhang mit einem Bauwerk oder gleichwertigen Objekten stehen bzw. einer Baumaßnahme zugeordnet werden und die entweder den Baubestand dar- stellen oder die für die Planung einer Baumaßnahme anzufertigen sind. Die Aufgaben der DVtU können in zwei miteinander kommunizierende Bereiche einge- teilt werden.

Abbildung 4-12: Bereiche und Aufgaben der DVtU

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4.9.7.2 Bearbeitungsbereich (Neubauaufgabenbereich) Der Bearbeitungsbereich wurde für die Planung von Bauwerken mit den Aufgaben, technische Unterlagen des Neubauaufgabenbereiches zu erstellen, zu suchen und zu aktualisieren, konzipiert. Innerhalb des Bearbeitungsbereichs besteht kein Bedarf der WSV-weiten Recherche. Es werden lediglich die technischen Unterlagen des amtsbe- zogenen Projektes benötigt. Die Zugriffe auf die technischen Unterlagen des Bearbei- tungsbereichs erfolgen wesentlich häufiger als im Archivbereich. Nach Abschluss von Projekten werden die notwendigen technischen Unterlagen z. T. in den Archivbereich übergeben oder gelöscht. Zur systemkonformen Erstellung der technischen Unterlagen in den vorgegebenen Strukturen wurde auf eine integrative Verbindung zwischen der DVtU und den unterla- generstellenden Programmen, insbesondere MicroStation und Microsoft Office Wert gelegt. So ist die fachgerechte Steuerung der Verwaltung und Ablage der DGN-Da- teien in der DVtU direkt aus MicroStation heraus steuerbar.

4.9.7.3 Archivbereich (Unterhaltungsaufgabenbereich) Der Archivbereich ist für die Archivierung, Vorhaltung und Bereitstellung der Baube- standsunterlagen (gemäß [VV-WSV 2116]) verantwortlich. Die Gliederung der Baube- standsunterlagen erfolgt entsprechend der Ordnungswerke der WSV, z. B. anhand der Objekt-Identitätsnummern. Der Bereich der Baubestandsunterlagen stellt einen großen Wert dar, ein Verlust der Unterlagen hätte tiefgreifende Folgen für die Arbeitsfähigkeit der WSV.

Abbildung 4-13: Dokumentenflüsse innerhalb der WSV

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4.9.8 Baubestandswerk

4.9.8.1 Vorhaltung der Daten In verschiedenen CAD-Verfahren werden übergreifend über die einzelnen Planungs- phasen zahlreiche Planungs- und Ausführungsunterlagen erstellt, die wesentlicher Be- standteil des Baubestandwerkes sind. Als Grundlage für die Unterhaltung, den Neubau und die Rekonstruktion von Bauten und Anlagen an Wasserstraßen ist die Führung ei- nes vollständigen, aktuellen Baubestandwerkes von grundlegender Bedeutung. Die ge- nauen Regelungen sind in der Verwaltungsvorschrift [VV-WSV 2116] enthalten. Zu beachten ist, dass neben den gedruckten und bestätigten Plänen auch digitale Zeichnungsdaten im Vektorformat in das Baubestandswerk zu integrieren sind. Diese Archivierung hat den Vorteil, dass später Änderungen an den Unterlagen mit wesent- lich geringerem Aufwand durchzuführen sind.

4.10 Datensicherung

4.10.1 Allgemeines Die Datensicherung ist eine fundamentale IT-Sicherheitsmaßnahme. Die Wiederbe- schaffung verlorengegangener Originaldaten oder das Wiederherstellen einer Aus- gangsversion manipulierter Dokumente ist mit hohem finanziellem Aufwand verbunden oder im Extremfall unmöglich. Die regelmäßige Datensicherung ist hier die einzige vor- beugende Maßnahme, die vor einem ungewollten Verlust von Daten schützt. Sie ist eine Maßnahme, die im Kontext des verbindlich eingeführten IT-Sicherheitsrahmen- konzeptes der WSV zu betrachten ist.

4.10.2 Datensicherung zentraler Daten Die Datensicherung von Daten, die im LAN auf entsprechenden Fileservern abgelegt sind, liegt im Verantwortungsbereich der jeweiligen Dienststelle. Dazu wurden in den meisten Ämtern geeignete Festlegungen (Datensicherungskonzept) getroffen, wann und auf welche Weise Daten aus dem lokalen Netzwerk zu sichern sind. In der Regel werden nicht alle Daten aus dem Netz gesichert, sondern nur die mit einer bestimmten Wichtigkeit. Die Auswahl geschieht beispielsweise dadurch, dass die Si- cherung bestimmter Daten auf geeignete Weise beantragt werden muss. Hat man also schützenswerte Daten (z. B. Projektdaten) im Netz liegen, sollte man sich vergewissern, ob und in welchem Rhythmus diese Daten (zentral) gesichert wer- den. Ist das bislang noch nicht der Fall gewesen, sollte man sich mit dem zuständigen IT-Support in Verbindung setzen und die Möglichkeiten sowie die weitere Vorgehens- weise klären. Diskutieren und festlegen sollte man beispielsweise:  Die Art der Datensicherung (Sicherung nur der geänderten Daten, Vollsicherung)  Zeit und Intervall der Sicherung (früh/abends, täglich oder sogar in kürzeren Ab- ständen)  Was muss man tun, um an bestimmte gesicherte Daten wieder heranzukommen? (Rücksicherungsauftrag)

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 Wann werden (ältere) Datensicherungen endgültig gelöscht bzw. auf ein anderes Medium archiviert?  Zentrale Daten auf eine lokale Festplatte zu sichern, kann nur eine vorübergehende Er- satzmaßnahme für eine „richtige“ Datensicherung sein! Diese Art des Sicherns verläuft sporadisch und ohne feste Regeln nach persönlicher Meinung des Anwenders. Dazu kommt, dass die lokale Festplatte keinesfalls als (technisch) sicherer Datenträger zu betrachten ist, sie fällt wahrscheinlich eher aus, als die Festplatte des Fileservers. Diese Vorgehensweise schützt bestenfalls vor einem unvorhergesehenen Ausfall des lokalen Netzwerks, schützt aber nicht die Daten selbst.

4.10.3 Datensicherung lokaler Daten Aus der Sicht der Datensicherheit ist es nicht empfehlenswert, dienstliche oder privat- dienstliche Daten auf der lokalen Festplatte des Arbeitsplatzrechners abzulegen. Es existieren dazu in den Ämtern in der Regel auch entsprechende Dienstvereinbarungen, die das lokale Ablegen dienstlicher Daten verbieten. Ist dies doch notwendig, sollten diese Daten in regelmäßigen Abständen in ein Ver- zeichnis im lokalen Netzwerk gespeichert werden, wo dann eine zentrale Datensiche- rung durchgeführt wird. Alternativ ist es auch möglich, die zu sichernden Daten auf einen anderen Datenträger zu kopieren (CD, DVD, lokales Bandlaufwerk). Zu beachten sind dann die nachfolgen- den Hinweise.

4.10.3.1 Bestand der gesicherten Daten Pro Sicherung sind ein oder mehrere Datenträger einzusetzen, je nachdem wie viele Dokumente gesichert werden sollen. Auf keinen Fall sollten mehrere Sicherungsarten (s. 4.10.3.3) auf einem Datenträger gemischt und die Dateien komprimiert gespeichert werden. Die Datensicherung sollte in geeigneter Weise dokumentiert werden! Fol- gende Informationen sollten dort erscheinen:  Das Datum der Sicherung  Der Name des Sichernden  Die Art der Durchführung der Sicherung (gewählte Parameter, wenn von der Vor- gabe abgewichen wird)  Eindeutige Bezeichnung des Datenträgers, auf dem gesichert wird Wird in einer Dienststelle generell dezentral auf Datenträger gesichert, gibt es in der Regel ein Sicherungsdatenträgerdokument. Dort sind die Datenträger und die durchge- führten Sicherungen nachzuweisen.

4.10.3.2 Zeitpunkte der Datensicherung Üblicherweise werden für die Datensicherung feste Intervalle (täglich, stündlich, wö- chentlich) und Zeitpunkte (vor/nach Dienstschluss) festgelegt. Da diese Festlegungen von vielen Faktoren (z. B. „Wert“ der Daten, wann wird auf diese Daten zugegriffen, Aktualisierungshäufigkeit) abhängen, können hier keine allgemeingültigen Aussagen gemacht werden.

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4.10.3.3 Art und Umfang der Datensicherung Es können zwei Arten von Sicherungsverfahren zur Anwendung kommen:

Die Vollsicherung: Es werden alle Dateien eines Datenträgers bzw. Verzeichnisses gesichert.

Die Differenz- oder inkrementelle Sicherung: Es werden nur die Dateien auf einem Datenträger gesichert, die sich gegenüber der letzten Datensicherung geändert haben.

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Benutzerhandbuch CadAP Migration vorhandener Daten in das Dateiformat von MicroStation CONNECT Edition

5 Migration vorhandener Daten in das Dateiformat von

MicroStation CONNECT Edition

Dieses Kapitel gibt Ihnen grundlegende Informationen zur Problematik der Datenkonver- tierung, möglichen Vorgehensweisen und den unterstützenden Tools von MicroStation.

5.1 Einführung MicroStation CONNECT Edition kann DGN-Dateien aller vorhergehenden Versionen öffnen und auch in diesen Versionen ohne Konvertierung wieder abspeichern. Stan- dardmäßig ist MicroStation allerdings so eingestellt, dass bei jeder zu öffnenden Datei, die nicht dem DGN-V8-Format entspricht, eine Konvertierung vorgeschlagen wird. Diese Vorgehensweise kann zu einer „unkontrollierten“ und ungeordneten Migration von Dateien führen. Aus diesem Grund bringt die Installation der WSV-Umgebung eine Konfigurationseinstellung mit, die diese unkontrollierte Migration verhindert.  Mit der Variablen MS_OPENV7 kann das Verhalten von MicroStation beim Öffnen von V7-Files gesteuert werden. Mit der Installation der WSV-CAD-Umgebung wird diese Variable auf den Wert 3 eingestellt, damit werden DGN’s grundsätzlich ohne Konvertie- rung geöffnet!

Soll ein V7-DGN geöffnet werden, startet MicroStation dann im sog. V7-Kompatibilitäts- modus. Es sind dann nur solche Features und Elementtypen verfügbar, die auch unter V7 zur Verfügung stehen. Damit wird sichergestellt, dass diese Files ohne Datenverlust mit allen Anwendungen zu lesen sind, die nur das „alte“ V7-DGN-Format unterstützen. Features wie z. B. mehr als 64 Ebenen können dabei nicht genutzt werden. Mit dieser Einstellung können also alle Dateien, egal ob V7, V8 oder DXF/DWG, mit MicroStation ohne Konvertierung gelesen und auch geschrieben werden, ohne dass das Dateiformat verändert wird! Insbesondere in der Migrationsphase, in der noch nicht alle Arbeitsplätze auf MicroSta- tion CONNECT Edition umgestellt sind, wird damit sichergestellt, dass auch mit MicroStation CONNECT Edition bearbeitete Dateien im V7-Format weiterhin von den „älteren“ MicroStation-Installationen gelesen werden können! Die Einstellung der Vari- able MS_OPENV7 sollte deshalb nicht geändert werden, auch nicht nach Abschluss der Umstellungsphase nach CONNECT Edition. Zur „geordneten“ Konvertierung der DGN’s sollten andere Methoden eingesetzt werden, die nachfolgend beschrieben sind.

5.2 Mit MicroStation bereitgestellte Werkzeuge

5.2.1 Konvertierung beim Öffnen mit dem Assistenten In MicroStation CONNECT Edition gibt es eine Möglichkeit, mehrere DGN-Dateien und/oder Zellbibliotheken in einem Durchlauf in das neue Dateiformat zu konvertieren. Um den Konvertierungs-Assistenten zu starten, gehen Sie auf Datei Öffnen und an- schließend über die Schaltfläche „Auf V8-Format aktualisieren…“.

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Benutzerhandbuch CadAP Migration vorhandener Daten in das Dateiformat von MicroStation CONNECT Edition

Abbildung 5-1: MicroStation-Manager, Menü „Datei“, „Einstellungen auf V8 aktualisieren“

Hier kann in das entsprechende Verzeichnis gewechselt werden, um dort alle Dateien, die konvertiert werden sollen, auszuwählen und zu konvertieren. Es wird die Möglichkeit angeboten, ein gesondertes Sicherungsverzeichnis zu wählen, um die originalen Daten dorthin abzulegen. Beim Konvertieren werden die Dateien an ihrem ursprünglichen Speicherort ohne weitere Rückfrage mit dem neuen Da- tenformat überschrieben.

5.2.2 Konvertieren im Batchbetrieb Die Batch-Konvertierung ist ein Werkzeug in MicroStation CONNECT Edition, mit dem auch größere Datenbestände sehr schnell und effektiv konvertiert werden können. Mit diesem Tool ist es möglich, sowohl aus DGN-V7 und DXF zu konvertieren als auch umgekehrt.

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Benutzerhandbuch CadAP Migration vorhandener Daten in das Dateiformat von MicroStation CONNECT Edition

Abbildung 5-2: Start der Batch-Konvertierung im Menü „Extras“, „Stapelkonvertierer“

Es können sogenannte Batch-Aufträge angelegt werden, die es erlauben, festgelegte Strukturen von Verzeichnissen und Konvertierungseinstellungen abzulegen und ggf. erneut aufzurufen. Mit diesem Tool können auf einfache Weise ganze Verzeichnisbäume mit Unterver- zeichnissen konvertiert werden. Im Gegensatz zum Konvertieren beim Öffnen können hier die konvertierten Dateien in einem definierten Zielverzeichnis abgespeichert wer- den. Werden ganze Verzeichnisbäume konvertiert, gibt das Zielverzeichnis die Wurzel an, in der der Verzeichnisbaum mit den konvertierten Dateien angelegt wird. Die Konvertierung kann mit diesem Tool über eine Reihe von Optionen gesteuert wer- den. Es können den zu konvertierenden Dateien CSV-Dateien zugewiesen werden, die beispielsweise die Ebenenzuordnung ändern (Überführung von DGN aus einem älte- ren Datenmodell in ein neues) oder andere Elementattribute beeinflussen. Der Batch-Konverter wird aus MicroStation heraus konfiguriert, kann dann aber auch aus einer Kommandozeile heraus gestartet werden. Beenden Sie dazu MicroStation und öffnen Sie die Eingabeaufforderung Ihres Betriebssystems. Geben Sie dann fol- gende Zeile ein:

ustation –wabatchconvert –i

Ebenso ist es möglich, den Batch-Konverter über die Tastatureingabe von MicroStation zu starten:

mdl load batchconvert –nodialog

Möglicherweise muss das Programmverzeichnis zur Ausführung der ustation.exe noch in die PATH-Umgebungsvariable eingetragen werden. Für weitere Informationen be- nutzen Sie bitte die MicroStation-Hilfe.

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5.2.3 Zellen Wird eine Zellbibliothek zum ersten Mal in MicroStation CONNECT Edition angehängt, so wird diese automatisch in das aktuelle Format konvertiert. Das Original dieser Zell- bibliothek wird in das Verzeichnis gespeichert, das über die Variable MS_BACKUP de- finiert ist. Alle Zellbibliotheken, die Bestandteil der WSV-CAD-Umgebung sind, liegen schon im aktuellen MicroStation-Format vor und müssen nicht konvertiert werden. Obige Aus- sage trifft also ausschließlich auf eigene, lokal verwendete Zellbibliotheken zu.

5.3 Vorgehensweise in der WSV Es wird generell für alle CAD-IT-Verfahren folgende Vorgehensweise empfohlen: Daten laufender Projekte sollten in dem Format verbleiben, in dem sie angelegt wur- den. Ein Projekt mit V7-Daten sollte also nicht konvertiert, sondern im V7-Format abge- schlossen werden. Ist die WSV-CAD-Umgebung ordnungsgemäß installiert, ist das durch die Einstellung MS_OPENV7=3 sichergestellt. Sollen Zellen zum Einsatz kommen, können die konvertierten Zellbibliotheken der WSV-CAD-Umgebung genutzt werden. Sie enthalten keine Elemente bzw. Eigenschaf- ten, die nicht in V7 darstellbar wären. Bei dieser Vorgehensweise muss sich der Benut- zer nicht weiter um Einstellungen o. ä. kümmern, er kann wie gewohnt DGN-Dateien bearbeiten. Neue Projekte werden ab sofort als V8-DGN-Dateien angelegt. Dazu bringt die WSV- CAD-Umgebung alles Notwendige, wie die entsprechenden Seed-Dateien, Zellbiblio- theken und alle anderen Ressourcen mit. Wird in CONNECT Edition eine neue Datei unter Verwendung eines V8-Seedfiles angelegt, wird auch ein V8-DGN erzeugt. Eine Reihe von CAD-IT-Verfahren nutzt unter MicroStation das erweiterte Ebenenmo- dell, um das zugrundeliegende Datenmodell besser visualisieren zu können. Teilweise wurde auch das Datenmodell erweitert, um verschiedene Elemente, die bislang auf ei- ner gemeinsamen Ebene liegen mussten, in jeweils einer eigenen Ebene abzubilden. In diesem Fall ist eine 1:1-Konvertierung der DGN-Dateien von V7 nach V8 nicht mög- lich, da sich das Daten- und damit das Ebenenmodell geändert hat. Aus den o. g. Gründen ist eine Konvertierung auch in den wenigsten Fällen sinnvoll. Sollte trotzdem die Notwendigkeit bestehen, so ist das ITZBund gerne bereit zu unterstützen. Gibt es für einzelne CAD-IT-Verfahren abweichende Festlegungen und Vorgehenswei- sen für die Migration der Daten nach V8, so ist das im entsprechenden Verfahrens- handbuch oder gleichgelagerten Dokumenten geregelt.

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Benutzerhandbuch CadAP Weiterführende Informationsquellen

6 Weiterführende Informationsquellen

 Über die Seite https://it-navigator.wsv.res.bund.de/display/CADverfahren/CAD-Verfahren erreichen Sie den CAD-Bereich im Intranet. Hier finden Sie Informationen zu den Bent- ley-Produkten und den CAD-IT-Verfahren. Dieser Bereich wird schrittweise erweitert und aktualisiert, um dem steigenden Informationsbedarf Rechnung zu tragen. Auf der Startseite dieses Bereiches finden Sie auch weiterführende Informationen zur Themengruppe „CAD“ des ITZBund, zur Erreichbarkeit der zuständigen Kollegen sowie zu weiteren Kommunikationsplattformen für die CAD-Anwender in der WSV.

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