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Glossar der WSV-CAD-Umgebung
Glossar und Abkürzungsverzeichnis
für die WSV-CAD-CE-Umgebung
Version 3.0.0 Stand 10/2022
Informationstechnikzentrum Bund Referat III A 2 – IT-Systeme Bau und CAFM Am Ehrenberg 8 D-98693 Ilmenau www.ITZBund.de
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Vorwort
| Glossar der WSV-CAD-Umgebung | |
|---|---|
| Produkt: | BHb-WSV-Appl |
| Version: | 3.0. |
| Zustand: | in Bearbeitung seit: 06.01.2004 vorgelegt am: 03.11.2016 QS-gesichert am: 19.10.2018 abgenommen am 19.10.2018 |
| zuletzt gespeichert durch: | Seyffarth, Uwe |
| Autor(en): | Seyffarth, Uwe |
| Auftraggeber: | WSV |
| Dokumenten-ID | BHb-WSV-Appl-3.0. |
| Ablage IT: | 000-0000269-0001.docx Glossar_CadAP_Doku_ITZBund_V-2-0-1.docx |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Vorwort
1 Vorwort
Die WSV-CAD-2012-Umgebung unterteilt sich in zahlreiche Module und Tools. Die dazugehöri- gen Handbücher verweisen immer wieder auf Abkürzungen und Fachbegriffe, die einer Erläu- terung bedürfen. Zu Vereinfachung der Pflege solcher Erläuterungen und des Zugriffs darauf wird ein zentral für alle Unterlagen gültiges Dokument erstellt und fortgeführt.
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| abwärtskompatibel | sind Programme, die Daten älterer Programmversionen verarbeiten können. | ||||
| ABz | Außenbezirk | ||||
| AFo | Anwenderforderung | ||||
| AG | Auftraggeber | ||||
| AG GPL | Auftraggeber Gesamtprojektleitung | ||||
| AG P | Auftraggeber Projekt (BMVI) | ||||
| AG PLA | Auftraggeber Projektlenkungsausschuss | ||||
| AGr | Arbeitsgruppe | ||||
| AB | Archivbereich Teil der DVtU | ||||
| ALK | Automatisierte Liegenschaftskarte | ||||
| ALKIS | Amtliches Liegenschaftskataster-Informationssystem, Modell der AdV zur Integration von ALB und ALK in ein einheitliches Datenmodell in Analogie zu ATKIS. | ||||
| AN | Auftragnehmer | ||||
| analoge Daten | herkömmliche Unterlagen wie Karten, Pläne, Zeichnungen, Text, die ohne digitale Hilfsmittel erzeugt wurden | ||||
| Anhängersätze | auch UserTags: Sachdateninformation, die in MicroStation ohne Da- tenbank an ein grafisches Element gehängt werden kann | ||||
| API | application programming interface (Anwendungsprogrammierschnitt- stelle) - ein Satz an Routinen, die vom Betriebssystem des Computers für die Verwendung aus Anwendungsprogrammen heraus angeboten werden und diverse Dienste zur Verfügung stellen. | ||||
| ArcInfo | GIS-System der Fa. ESRI in Landschaftspflege-Büros | ||||
| ArcView | GIS-System der Fa. ESRI; wird in der WSV für WaGIS eingesetzt | ||||
| AS | ausschreibende Stelle | ||||
| ATKIS | Amtliche Topographisches Kartographisches InformationsSystem von der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder | ||||
| AU | Ausführungsunterlagen |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| B | Bieter | ||||
| BAW | Bundesanstalt für Wasserbau | ||||
| BB | Bearbeitungsbereich Teil der DVtU | ||||
| BBW | Baubestandswerk | ||||
| Benutzerbefehl | auch UserCommand: „Programm“, in dem wiederkehrende MicroSta- tion-Befehle automatisch ablaufen | ||||
| BfG | Bundesanstalt für Gewässerkunde | ||||
| BHf | Bauhof | ||||
| BildscharbV | Bildschirmarbeitsverordnung | ||||
| BMVI | Bundesministerium für Verkehr, Bau und digitale Infrastruktur | ||||
| BNatSchG | Bundesnaturschutzgesetz | ||||
| BP | Begleitplan | ||||
| Browser | Abgeleitet vom Englischen „to browse“ (durchblättern, schmökern, sich umsehen). Als Browser werden Programme bezeichnet, welche Daten aus dem Intra- oder Internet verarbeiten und anzeigen können. Mit Hilfe von Querverweisen im Hypertext-Format (HTML) werden die Dokumente miteinander verknüpft. Neben Text beherrschen moderne Brow- ser - z. T. mit Hilfe sogenannter PlugIn’s, AddOn’s oder Viewern - auch die Anzeige von Graphiken, Videoclips und weiteren Datenformaten. Oftmals unterstützen Browser auch FTP und Gopher, können E-Mails versenden und für Videokonferenzenund als Newsreadereingesetzt werden. | ||||
| BU | Bauunterlagen | ||||
| Cache | Ein spezielles Speichersubsystem, in dem häufig angeforderte Daten zum Zwecke einer hohen Zugriffsgeschwindigkeit zwischengespeichert (gepuffert) werden. | ||||
| CAD | Computer Aided Design: computergestütztes Zeichnen | ||||
| CADscout | Software für MicroStation V8 zum Überprüfen auf Einhalten des Da- tenmodells und zur Versiegelung von bearbeiteten Zeichnungsdatei- en. | ||||
| CAx | Sammelbegriff für alle computerunterstützten Systeme (Computer- Aided) |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Client | Begriff aus dem Netzwerkbereich: Ein Client nimmt Dienste in An- spruch, deshalb wird eine an den Server angeschlossene Arbeitsstati- on als Client bezeichnet. Der Client schickt Anfragen des Benutzers in einem speziellen Protokoll an den Server und stellt dessen Antworten in lesbarer Weise auf dem Bildschirm dar. | ||||
| Clippen | Ausschneiden eines Zeichnungsausschnitts | ||||
| Color | Farbe eines graphischen Elementes | ||||
| Complex Shape | kurz: cshape; komplexes geschlossenes Vieleck | ||||
| Customizing | Kundenanpassung, Zuschnitt des Systems auf kundenspezifische An- forderungen durch Realisierung spezifischer Funktionsausprägungen und/oder Einfügen weiterer Module. | ||||
| DAK | Digitale Anlagenkarte (NB01) | ||||
| Datenbank | vgl. Modul | ||||
| Datenmodell | Vorschrift, in der jedem grafischen Element seine Attribute vorgege- ben werden (wie Ebene, Strichstärke, Farbe, etc.) | ||||
| DBauKon | Digitale Bauwerkskonstruktion (NB04) | ||||
| DBWK | Digitale Bundeswasserstraßenkarte | ||||
| DBWKinfo | Auskunftssystem der Digitalen Bundeswasserstraßenkarte, VBA- Anwendung für MicroStation | ||||
| DDE | s. Dynamic Data Exchange | ||||
| Designfile | auch Zeichnungsdatei: Datei, in die grafische, vektorielle Informatio- nen von MicroStation abgelegt wird | ||||
| DGK5 | Deutsche Grundkarte 1:5000 | ||||
| DGN | Namenskonvention: Endung der Zeichnungsdatei / des Designfiles in MicroStation | ||||
| DHP | Digitale Herstellung von Planunterlagen (NB03) | ||||
| digitale Daten | mit Hilfe von z. B. Text-, Zeichen- oder anderen Programmen herge- stellte Daten. Je nach Herstellungsart können es Vektor- oder Raster- daten sein. | ||||
| DIN | Deutsche Industrienorm | ||||
| DKM | Digitales kartographisches Modell | ||||
| DLM | Digitales Landschaftsmodell | ||||
| DMS | Dokumentenmanagementsystem |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| DOMEA® | Dokumentenmanagement und elektronische Archivierung | ||||
| DV-Segment | Datenverarbeitungssegment; ein System ist meist in mehrere DV- Segmente untergliedert. Ein DV-Segment selbst kann wiederum aus mehreren SWKEen bestehen. | ||||
| DVtU | Digitale Verwaltung technischer Unterlagen | ||||
| DWG | Namenskonvention: Endung der Zeichnungsdatei in AutoCAD | ||||
| DXF | Data Exchange Format – ASCII-Schnittstelle der Fa. Autodesk – Quasi Standard, gleichzeitig Namenskonvention. | ||||
| Dynamic Data Exchange | ermöglicht den dynamischen Austausch von Daten zwischen verschie- denen Applikationen. Eine Erweiterung bzw. die Ablösung von DDE ist OLE / COM. | ||||
| DynaWeb-Hilfesystem | browsergestütztes Hilfesystem von Bentley. Der HelpClient auf dem Anwender-PC kommuniziert über TCP/IP mit dem HelpServer, der die gesuchten Informationen über dynamisch generierte HTML-Seiten bereitstellt. | ||||
| Ebene | auch Level: graphische Informationen können in MicroStation in einer Zeichnungsdatei auf 63 verschiedene Ebenen verteilt werden. | ||||
| EDBS | Einheitliche DatenBankSchnittstelle der Länder | ||||
| EDM | Engineering Data Management; Verschmelzung der Datenströme aus Konstruktion, Auftragsabwick- lung und Fertigung. EDM berührt zudem das Product Data Manage- ment (PDM), Workflow-Management, Electronic Document Manage- ment (nicht selten auch mit „EDM“ abgekürzt), Scannen und Archivieren, Client-Server-Lösungen, PPS-Systeme etc | ||||
| EN | Euronorm | ||||
| Entity | Entität - Beim computergestützten Zeichnen und im objektorientier- ten Design ein Element, das als Einheit und häufig als Element einer bestimmten Kategorie oder eines Typs behandelt werden kann. In Datenbanken im Prinzip eine Tabelle. | ||||
| Extranet | s. Intranet | ||||
| Failsafe | engl.,Bezeichnung einer Software, die eine hohe Ausfallsicherheit bietet | ||||
| FC | engl.Fibre Channel, Übertragungstechnik im Bereich der Speicher- netzwerke | ||||
| FD | Fachdienst | ||||
| Fileserver | s. Server |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Firewall | Technik in Form von Hard- und/oder Software, die den Datenfluss zwischen einem privaten und einem ungeschützten Netzwerk (lokales Netzwerk und Internet) kontrolliert bzw. ein internes Netz vor Angrif- fen aus dem Internet schützt. Dazu vergleicht eine Firewall z. B. die Adresse des Rechners, von dem ein empfangenes Datenpaket stammt, mit einer Liste erlaubter Sender - nur deren Daten dürfen passieren. Eine Firewall ist damit eine Schutzmaßnahme des Providers oder In- tranet-Administrators gegen System-Angriffe von außen. | ||||
| Fokus | hervorgehobener Eingabebereich, in den eine Tastatureingabe erfol- gen kann; oder markierte Schaltfläche, die durch Drücken der Taste ausgelöst wird | ||||
| GEP | Grunderwerbspläne | ||||
| GIS | Geografisches Informationssystem | ||||
| Global Origin | Koordinatenursprung einer Zeichnung in MicroStation | ||||
| HA-Cluster | engl. High Availability Cluster; System aus mehreren Servern, die sich gegenseitig überwachen und bei Ausfall eines Knotens (Servers) sich gegenseitig funktionell vertreten können | ||||
| HelpEngine | Server-Dienst, der den Zugriff vom Browser des Clients zu den Hilfe- bibliotheken herstellt, die gewünschte Information sucht und das Suchergebnis an den Client zurückgibt. | ||||
| HTML | Abkürzung für „Hypertext Markup Language“, eine besonders im In- ternet verwendete Seitenbeschreibungssprache, kann mit Hilfe eines Browsers dargestellt werden. | ||||
| HTTP-Dienst | Eine Serverkomponente, die bestimmte Anfragen von Clients aus dem Intra- oder Internet bearbeitet. | ||||
| HU | Haushaltsunterlage | ||||
| hybrid | gemeinsame Verarbeitung von Raster- und Vektordaten | ||||
| Intranet | Ein nicht öffentlich zugängliches Computernetz, mit dem (z. B. unter- nehmensintern) der Informationsaustausch organisiert wird; das Wort ist in Analogie von der Bezeichnung Internet abgeleitet. Der Bereich des Internets, der außerhalb des Intranets liegt, wird als Extranet bezeichnet. | ||||
| I/PLOT | Plotsoftware der Fa- Intergraph | ||||
| I/PLOT PC | Software, die nur im Client/Server-Betrieb mit einer MicroStation Workstation angewandt werden kann. Mit dieser Software können Freistellungen, Geometrie-Prioritäten und Attributsänderungen (z. B. Farbe, Strichstärke, Strichart) vorgenommen werden. |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| I/RAS B | Rastereditor, d. h. Software zum Bearbeiten von Rasterdaten. Setzt auf die MicroStation-Grundsoftware auf. Dabei sind Vektordaten (MicroStation) und Rasterdaten (I/RAS) gleichzeitig sichtbar (sog. hyb- ride Verarbeitung). I/RAS B stellt Funktionen zum Transformieren und Bearbeiten von Rasterdaten sowie zur hybriden Ausgabe bereit. I/RAS B arbeitet mit Schwarz-Weiß-Rasterbildern. | ||||
| I/RAS C | Rasterbearbeitungssoftware für Graustufen- und Farbrasterdaten | ||||
| IDS (2000) | Informix Dynamic Server | ||||
| IFC | Industry Foundation Classes offener Standard im Bauwesen zur digitalen Beschreibung von Gebäu- demodellen | ||||
| Informix | IBM Informix | ||||
| InRoads Family | Straßenbau-Trassierungssoftware der Fa. Bentley, wird für Trassierung der Fahrrinne im Bereich der WSV eingesetzt. Beinhaltet neben InRail, InRoads und Siteworks | ||||
| IT | Informationstechnik | ||||
| JDBC | Java DataBase Connectivity (Datenbankschnittstelle für JAVA) | ||||
| JDML | Java MicroStation Developer Language (von Bentley entwickelte Ent- wicklungsumgebung auf der Grundlage von Java) | ||||
| Kategorie | Einteilung der Zeichnungsdateien in fachliche Einheiten (auch Objekt- hauptklasse) | ||||
| KBSt | Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Infor- mationstechnik in der Bundesverwaltung | ||||
| KM | Konfigurationsmanagement; Submodell des V-Modells, umfasst so- wohl das Konfigurations- als auch das Änderungsmanagement. | ||||
| Komponente | Eine Komponente ist im V-Modell eine Implementierungseinheit, für die ein eigener Grobentwurf erstellt wird. Eine Komponente kann sich aus mehreren Subkomponenten zusammensetzen. Jede Komponente oder Subkomponente umfasst wiederum mehrere Module oder Da- tenbanken. | ||||
| Level | auch Ebene: grafische Informationen können in MicroStation V8 (im V7-Modus) in einer Zeichnungsdatei auf 63 verschiedene Ebenen verteilt werden. | ||||
| Levelcheck | Prüfprogramm der Fa. Hemminger zur Einhaltung des DBWK- Datenmodells | ||||
| LIS | Liegenschaftsinformationssystem der WSV, verwaltet Sach- und Geo- metriedaten über WSV-Liegenschaften |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| LPBP | Landschaftspflegerische Begleitpläne | ||||
| Map Finisher | Software zur Datenauswahl auf Basis thematischer Sachdaten und Geometrie, mit dem Ziel der Kartenausgabe auf Plottern, sowie me- nügesteuerte Kartenrand-, Legenden- und Layoutgestaltung wie Frei- stellungen und Geometrie-Prioritäten. | ||||
| Map Publisher | Software zur Herstellung von Druckvorlagen, d.h. gerasterten Druck- filmen für den Offset-Druck auf Basis von Vektor- und Rasterdaten. Sie bietet zahlreiche Hilfsmittel zur Einbindung und Weiterverarbeitung verschiedenster Daten und zur Ausmaskierung. | ||||
| MBit | Megabit | ||||
| MDE | MicroStation Development Environment (bisherige Entwicklungsum- gebung von Bentley bis MicroStation SE) | ||||
| MDE-Applikation | MicroStation-Anwendung, erstellt in der MicroStation- Entwicklungsumgebung (MDE) | ||||
| MDL | MicroStation Development Language, „Programmiersprache“ für MicroStation | ||||
| Microcheck | Prüfprogramm der Fa. Hemminger für MicroStation 95; prüft und repariert Designfiles auf Syntaxfehler | ||||
| MicroStation | CAD-Software der Fa. Bentley zur Bearbeitung von Vektordaten, die in sogenannten Zeichnungsdateien (Designfiles/*.dgn) abgelegt werden. Wird in der WSV u.a. zur Erstellung und Bearbeitung der DBWK einge- setzt | ||||
| Modul | Ein Modul bzw. eine Datenbank ist im V-Modell die kleinste Imple- mentierungseinheit. Für diese wird jeweils ein eigener Feinentwurf erstellt. | ||||
| MS Word | Textverarbeitungsprogramm der Fa. Microsoft | ||||
| NAS | Normbasierte Austauschschnittstelle; soll an die Stelle von EDBS tre- ten | ||||
| NBA | Neubauamt | ||||
| NBÄ | Neubauämter | ||||
| Neubauaufgabenbereich | Der Neubauaufgabenbereich umfasst die Aufgaben für den Neubau, den Ausbau, den Umbau von und die Veränderungen an Objekten und Objektteilen, die Auswirkungen auf das Baubestandswerk haben. |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Object Linking and Embed- ding (OLE) | ist ein Begriff von Microsoft und ist eine Erweiterung (Ablösung) von DDE. DieOLE-Technik hat zum Ziel, Dokumente verschiedener Appli- kationen besser integrieren zu können. Wird ein Objekt als „Link“ eingefügt, handelt es sich nicht um einen Kopiervorgang, sondern um die Referenz auf eine externe Datei. Änderungen des Originals führen zur Aktualisierung der Darstellung in allen Dokumenten, in denen ein „Link“ realisiert wurde. Wird ein Objekt eingebettet (embedded) wird eine Kopie des Originals Bestandteil des Zentraldokuments. Änderun- gen des Originals führen nicht zu Änderungen der Kopie. Modifikatio- nen solcher kopierten Objekte sind jedoch nach wie vor und nur mit Hilfe der Applikation möglich, mit der das Objekt erzeugt wurde. | ||||
| OLE | s. Object Linking and Embedding | ||||
| Objekthauptklasse | Gesamtheit der 63 Ebenen einer Zeichnungsdatei | ||||
| ODBC | (Open DataBase Connectivity) allgemeine Datenbankschnittstelle für Zugriff auf Datenbanken wie Access, dBase usw., hauptsächlich unter- stützt von Microsoft, Grundlage ist SQL. | ||||
| Pattern | Bemusterung (von z. B. Linien, Flächen, etc.) | ||||
| Das Portable Document Format (PDF) ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwi- ckelt und 1993 mit Acrobat 1 veröffentlicht wurde. PDF ist ein kom- merzielles, aber offengelegtes Dateiformat, das mittlerweile von vie- len Anwendungen unterstützt wird. | |||||
| Pentable | Beim Plotten kann durch Angabe dieser Tabelle eine Prioritätensteue- rung und Freistellung der graphischen Elemente erreicht werden. | ||||
| PF | Planfeststellung | ||||
| PGr | Projektgruppe | ||||
| PLA | Projektlenkungsausschuss | ||||
| PLOT | MDL-Applikation zur einfachen Ploterzeugung | ||||
| PM | Projektmanagement; Submodell des V-Modells | ||||
| PPS | Produktionsplanung und -steuerung; Einsatz rechnerunterstützter Systeme zur Planung, Steuerung und Überwachung von Produktions- abläufen | ||||
| PREVIEW | MDL-Applikation zum Anschauen einer Zeichnungsdatei, ohne sie öffnen zu müssen |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Proxy-Server | 'Proxy' bedeutet soviel wie 'Stellvertreterdienst': Proxy-Server neh- men Anforderungen von einem Client (z. B. einem WWW-Browser) entgegen und geben sie, gegebenenfalls modifiziert, an das ursprüng- liche Ziel (z. B. eine WWW-Site) weiter. Proxies können die durchge- schleusten Daten lokal ablegen und beim nächsten Zugriff direkt lie- fern. In kleineren Netzwerken stellt der Proxy-Server meist auch Firewall-Funktionalitäten zur Verfügung. | ||||
| PUNKTE | MDL-Applikation zur Übernahme von Punkten aus der WSV- Punktdatei in eine Zeichnungsdatei | ||||
| QP | Querprofilpläne | ||||
| QS | Qualitätssicherung, Submodell des V-Modells | ||||
| RAHMEN | MDL-Applikation zur Erzeugung von Kartenrahmen | ||||
| Rasterdaten | entstehen beim Scannen von analogen Vorlagen, ohne Bearbeitung können sie nur zur Ansicht hinterlegt oder geplottet werden Rasterda- ten bestehen nur aus Pixel-Informationen. | ||||
| Referenzdatei | auch Referenzfile: Zeichnungsdatei, die einer momentan aktiven (in Bearbeitung befindlichen) Zeichnungsdatei zur Ansicht angehängt wird. Sie kann nicht bearbeitet werden. | ||||
| Referenzfile | s. Referenzdatei | ||||
| Rendern | nennt man die Methode, ein 3D-Modell durch die Darstellung der Oberflächen abzubilden. | ||||
| SAN | engl.Storage Area Network, Speichernetzwerk, meist auf der Basis von FC | ||||
| Scannen | Verfahren zum „Einlesen“ analoger Unterlagen, es entstehen Raster- daten, die z. B. mit einem CAD-System mit zusätzlicher Software zur Rasterdatenverarbeitung weiterverarbeitet werden können | ||||
| SE | Systemerstellung, Submodell des V-Modells | ||||
| Seed-Datei | auch Seedfile: Zeichnungsdatei, die allgemeingültige Voreinstellungen (wie z.B. Arbeitseinheiten) beinhaltet. Sie wird zur Erzeugung einer neuen Zeichnungsdatei benötigt. | ||||
| Seedfile | s. Seed-Datei | ||||
| SELECTserver | zentraler Lizenzserver für die meisten Bentley-Applikationen zum Hosting von concurrent-user-Lizenzen (Netzwerklizenzen, früher Poollizenzen) | ||||
| SELECTserver Deployment (SSD) | Funktionalität zur Verteilung von Bentley-Applikationen im Netzwerk. Neben dem Lizenzmanagement die zweite Hauptfunktion von SEL- ECTserver. |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Server | von „to serve“ (dienen, jemanden versorgen) abgeleitet: zentraler Rechner in einem Netzwerk, der den Arbeitsstationen (Clients) Daten, Speicher und Ressourcen zur Verfügung stellt. Auf dem Server ist das Netzwerk-Betriebssystem installiert, und vom Server wird das Netz- werk verwaltet. | ||||
| Shape | Recht- oder Vieleck, geschlossen | ||||
| SHX-Schrift | Schriftformat von AutoCAD | ||||
| SLM | Service Level Management ist ein Begriff aus dem ITIL-Framework und dient der Definition, Überwachung und Optimierung von IT-Serviceleistungen. Das Rah- menwerk der Prozesse wird dabei in Form von Vereinbarungen, Ver- bindlichkeiten und Beziehungen beschrieben, welche über den soge- nannten Service Katalog verwaltet werden. Wichtigste Vereinbarungen des SLM sind Service Level Agreements (SLAs) und die Operation Level Agreements (OLAs). | ||||
| Snapping | Einfangen von graphischen Elementen | ||||
| SQL | (Structured Query Language) ist eine Standard-Abfrage- und Pro- grammiersprache für relationale Datenbankmanagementsysteme (RDBMS). Es ist damit möglich, Daten aus einer Datenbank auszulesen, in der Datenbank Daten zu verändern sowie Datenbanken zu struktu- rieren. | ||||
| SSD | s. SELECTserver Deployment | ||||
| SSL | Secure Sockets Layer - Ein von der Firma Netscape Communications entwickelter offener Standard für den Aufbau sicherer Kommunikati- onskanäle, die den unberechtigten Zugriff auf sicherheitsrelevante Informationen verhindern sollen. | ||||
| Style | Strichart eines Elements | ||||
| SWKE | Softwarekonfigurationseinheit, eine SWKE kann wiederum aus mehre- ren Komponenten bestehen. | ||||
| System | in diesem Projekt die Einheit aus Hard- und Software zur Erfüllung der Anforderungen aus dem Verfahren DVtU. Ein System umfasst sowohl Hard- als auch Software. Ein System kann aus mehreren Subsystemen bestehen. Jedes System oder Subsystem ist wiederum in ein oder mehrere DV-Segmente untergliedert. | ||||
| TALINE | MDL-Applikation zur Übernahme von Daten aus dem Programm TASH |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| TCP/IP | Abkürzung für „Transmission Control Protocol over Internet Proto- col“ - Standard-Protokoll-Satz im Internet / Intranet. Das Internet Protocol (IP) dient der Fragmentierung und Adressierung von Daten und übermittelt diese vom Sender zum Empfänger - sichert die Über- tragung allerdings nicht ab. Das Transmission Control Protocol (TCP) baut darauf auf, sorgt für die Einsortierung der Pakete in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger und bietet die Sicherstellung der Kom- munikation durch Bestätigung des Paket-Empfangs. Es korrigiert Über- tragungsfehler automatisch. | ||||
| TdV | Träger des Vorhabens | ||||
| Tentative | Fangfunktion unter MicroStation | ||||
| TEZET | MDL-Applikation zum Austausch von Text und Zellen in einer Zeich- nungsdatei | ||||
| TILINE | ehemals MDL-Applikation zur Datenübernahme aus dem Programm TIMPAN, unter V8 ersetzt durch MDL-Applikation TILICOL | ||||
| TIMPAN | WSV-Standard-Software zur Peilauswertung | ||||
| TK10 oder 25 | Topographische Karten 1:10.000 oder 1: 25.000 | ||||
| TP | Technikpläne | ||||
| TRASS | CAD-Verfahren „Digitale Trassierung der Fahrrinne“ | ||||
| TU | technische Unterlage(n) | ||||
| UASS | universelle Archivschnittstelle | ||||
| UCM | User commands sind in Makros zusammengefasste Befehlsketten zur Steuerung von MicroStation, die in einer speziellen Makrosprache geschrieben werden. | ||||
| UfAB II | Unterlagen für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen | ||||
| UNC-Pfad | Uniform Naming Convention (UNC) ist weitgehend Standard, wenn man freigegebene Ressourcen (Ordner, ganze Laufwerke etc.) in ei- nem Rechnernetz ansprechen möchte. Dadurch kann auf eine Verbin- dung unter Zuweisung eines Laufwerksbuchstabens verzichtet wer- den. Das Format eines solchen Netzwerk-Pfades unter Windows ist \Servername\Freigabename\Pfad | ||||
| Unterhaltungsaufgaben- bereich | Der Unterhaltungsaufgabenbereich umfasst die Aufgaben für die Ver- waltung, Pflege, Instandhaltung und Instandsetzung von Objekten und Objektteilen, die keine Auswirkungen auf die Baubestandsunterlagen haben. | ||||
| Update | Programmanpassung auf den neuesten Stand |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| URL | Uniform Resource Locator; eindeutige Adressen in Computernetzen, z. B. WWW-Adressen sind URLs. | ||||
| UserCommand | auch Benutzerbefehl: „Programm“, in dem wiederkehrende MicroSta- tion-Befehle automatisch ablaufen | ||||
| UserTags | auch Anhängersätze: Sachdateninformation, die in MicroStation ohne Datenbank an ein graphisches Element gehängt werden kann | ||||
| UVPG | Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz | ||||
| UVS | Umweltverträglichkeitsstudie | ||||
| UVU | Umweltverträglichkeitsuntersuchung | ||||
| V7-Arbeitsmodus | Der MicroStation Arbeitsmodus von MicroStation v8, in dem bestimm- te Funktionen standardmäßig deaktiviert sind, um MicroStation zu veranlassen, nur Informationen zu erstellen, die im Zeichnungsda- teiformat von MicroStation v7 (MicroStation/J) gespeichert werden können. | ||||
| V8 | MicroStation Version 8.x | ||||
| VBA | Visual Basic for Applications (VBA) von Microsoft ist eine aus dem von Microsoft entwickelten Basic-Dialekt „Visual Basic (VB)“ abgeleitete Skriptsprache, die zur Steuerung von Programmabläufen in den Microsoft Office-Programmen entwickelt wurde. VBA ist damit der Nachfolger der verschiedenen Makrosprachen in den MS Office- Anwendungen. | ||||
| Vektordaten | werden durch Vektorisieren, Digitalisieren oder Konstruieren von Elementen wie z. B. Punkten, Linien oder Flächen in einem CAD- System erzeugt | ||||
| View | Bildschirmfenster, in MicroStation kann man in 8 Fenstern arbeiten | ||||
| Virtual Reality Modeling Language (VRML) | Eine Sprache (ASCII-Format), die zur Beschreibung von dreidimensio- nalen, computergenerierten Szenen benutzt wird. Sie wird dazu einge- setzt, virtuelle Welten im World Wide Web (WWW) darzustellen. | ||||
| V-Modell | Vorgehensmodell zur Planung und Durchführung von IT-Vorhaben - Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes | ||||
| VOL | Vergabeordnung für Leistungen (hier: IT-Leistungen) | ||||
| VRML | s. Virtual Reality Modeling Language | ||||
| VV-WSV | Verwaltungsvorschrift der WSV | ||||
| VwVfG | Verwaltungsverfahrensgesetz |
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Glossar und Abkürzungsverzeichnis WSV-Appl Glossar und Abkürzungsverzeichnis
| Begriff | Erklärung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| WADABA | Wasserstraßendatenbank - Informationssystem für die Behörden der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Sie enthält die für die Beschrei- bung und Identifikation der Anlagen der WSV grundlegenden Informa- tionen | ||||
| WaGIS | Wasserstraßen Geoinformationssystem, WSV-Standard für GIS, er- laubt Zugriff auf und Download von verschiedensten Datenbeständen | ||||
| WaStrG | Wasserstraßengesetz | ||||
| Weight | Strichstärke eines Elements | ||||
| WMF-Format | Windows Metafile (WMF) ist ein proprietäres Grafikformat der Firma Microsoft. Es wurde entwickelt für den Austausch von Grafiken über verschiedene Programme hinweg und findet unter anderem Verwen- dung in der Windows-Zwischenablage. Es ist vektorbasiert, es können aber auch Rasterdaten dargestellt werden. | ||||
| WNA | Wasserstraßenneubauamt | ||||
| WNÄ | Wasserstraßen-Neubauämter | ||||
| Working Units | Arbeitseinheiten einer Zeichnungsdatei (z.B. cm) | ||||
| WSA | Wasser- und Schifffahrtsamt | ||||
| WSÄ | Wasser- und Schifffahrtsämter | ||||
| WSD | Wasser- und Schifffahrtsdirektion | ||||
| WSDn | Wasser- und Schifffahrtsdirektionen | ||||
| WSV | Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes | ||||
| WYSIWIG | What You See Is What You Get (Bildschirmdarstellung entspricht spä- terem Plot) | ||||
| Zeichnungsdatei | auch Designfile: Datei, in die graphische, vektorielle Information von MicroStation abgelegt wird | ||||
| Zellbibliothek | Symbolbibliothek, Sammlung von Symbolen/Zellen | ||||
| Zelle | Symbol in MicroStation | ||||
| ZIELDGN | MDL-Applikation zum leichteren Auffinden von Zeichnungsdateien |
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