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B09.1_Handbuch_DBauKon_DOKU_ITZBund_V-5-0-2.pdf

Aushub der Überbauten einer Eisenbahn- und Straßenhubbrücke an der Kanaltrave

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.10.2026, 08:54 (Europe/Berlin)

Herkunft: evergabe.bundesverkehrsverwaltung.de

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Digitale Bauwerkskonstruktion

Anwenderhandbuch

CAD-Verfahren DBauKon

Version 5.0.2 Stand 04/2023

Informationstechnikzentrum Bund Referat III A 2 – IT-Systeme Bau Am Ehrenberg 8 D-98693 Ilmenau www.ITZBund.de NUR FÜR DENDIENSTGEBRAUCH

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Anwenderhandbuch DBauKon Allgemeines und Verzeichnisse

Digitale Bauwerkskonstruktion
Produkt:AHb-DBauKon
Version:5.0.2
Zustand:in Bearbeitung seit: 06.01.2004 vorgelegt am: 02.10.2020 QS-gesichert am: 08.03.2023 abgenommen am 08.03.2023
zuletzt gespeichert durch:Seyffarth, Uwe
Autor(en):Verfahrensbetreuer / Stopp, Marcus
Auftraggeber:WSV
Dokumenten-IDAHb-DBauKon-5.0.2
Ablage IT:000-0002322-0003.docx Handbuch_DBauKon_DOKU_ITZBund_V-5-0-1

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Anwenderhandbuch DBauKon Allgemeines und Verzeichnisse

1 Allgemeines und Verzeichnisse

1.1 Vorwort

Im Jahr 1994 begann der großflächige Einsatz von CAD-Techniken in verschiedenen Bereichen der WSV. Hierbei kommt die CAD-Software MicroStation zum Einsatz. Die MicroStation-Soft- ware bietet zusätzlich zur CAD-Funktionalität die Vorteile integrierter Entwicklungsumgebun- gen, wie die MicroStation-Development-Language (MDL) und insbesondere ab MicroStation V8 die Anwendung von MicroStation Visual Basic for Applications (MVBA). Im Zuge der Um- stellung auf die CONNECT Edition ab dem Jahr 2022 wird zunehmend die Möglichkeit der Ent- wicklung im .NET-Umfeld genutzt. Die Applikationsschnittstellen erlaubten es dem Anwender, das CAD-Programm an verfah- rensspezifische Bedürfnisse anzupassen. Die Anpassung erfolgt über Applikationen, die wäh- rend der Laufzeit von MicroStation gestartet und ausgeführt werden.

Die Applikationen sollen den Anwendern der WSV in Verbindung mit diesem Handbuch wirk- sam bei der Arbeit mit MicroStation unterstützen. Das Anfertigen von Kopien des Handbuches ist ausdrücklich erwünscht.

Anregungen und Erfahrungen sollten schriftlich oder per Email an folgende Stelle weitergege- ben werden: Informationstechnikzentrum Bund Referat III A 2 – IT-Systeme Bau Email:cad.support@itz.gbbmdv.bund.de

Ergänzungen und Aktualisierungen zum Handbuch werden turnusmäßig eingearbeitet und auf den bekannten Verbreitungswegen in der WSV verschickt.

Hinweise zur Benutzung des Handbuches Zur besseren Verständlichkeit dieses Dokumentes werden einige spezielle Hervorhebungen und Konventionen verwendet, die nachfolgend aufgeführt werden:  Pfadangaben undDateinamen werden so hervorgehoben.

 Variablennamen erscheinen wie vorstehend.

 Eingaben können so erkannt werden.

 Hinweise werden grau hinterlegt.

 Menüeinträge werden folgendermaßen dargestellt:Hauptmenü Untermenü Befehl.

 Statusbezeichnungen werden so dargestellt.

 Codebeispiele erscheinen so.

 Maustaste klicken

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Anwenderhandbuch DBauKon Allgemeines und Verzeichnisse

 Eingabe über Tastatur  Informationen  Besonders wichtige Information, Tipp oder Trick  Hinweis auf andere Kapitel oder Quellen (Bücher, Web-Sites)  Übung

Urheberrecht und Datenschutz Alle Dokumente, Programme und sonstige Daten der WSV-CAD-CE-Umgebung sind urheber- rechtlich geschützt undNUR FÜR DENDIENSTGEBRAUCH bestimmt. Der Herausgeber behält sich alle Rechte daran vor. Darüber hinaus kann die WSV-CAD-CE-Umgebung Anwendungen, Bil- der, Texte oder sonstige Daten beinhalten, die dem Urheberrecht Dritter unterliegen. Die Ur- heberrechtshinweise sind in diesen Fällen an den entsprechenden Stellen vermerkt und gelten entsprechend. Alle genannten und ggf. durch Dritte geschützten Patente, Marken- und Waren- zeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichen- rechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Drit- ter geschützt sind. Vom Herausgeber werden nachfolgend beschriebene Nutzungsrechte gewährt. Weitere Rechte sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Nutzung und Weitergabe an Dritte Die WSV-CAD-CE-Umgebung beinhaltet spezielle Informationen und Software für den Einsatz der CAD-gestützten IT-Verfahren in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bun- des (WSV). Die Verwendung aller enthaltenen Programme, Daten und Dokumente ist aus- schließlich für den Dienstgebrauch innerhalb der WSV vorgesehen. In diesem Rahmen ist die Vervielfältigung der WSV-CAD-CE-Umgebung –ganz oder in Teilen– gestattet. Die Weitergabe an Auftragnehmer außerhalb der WSV ist nur insofern zulässig, als sie für die Erfüllung der Aufgaben für Dienststellen der WSV erforderlich sind und die Rechte Dritter nicht berührt werden. Dies betrifft insbesondere Tools und Anwendungen Dritter, die z. B. im Rahmen einer Konzernlizenz in die WSV-CAD-CE-Umgebung integriert sind.

Die Dienststellen der WSV und ihre Auftragnehmer haben dafür Sorge zu tragen, dass Unbe- fugte keinen Zugriff auf die Daten nehmen können und Bedienstete die Daten weder für ei- gene private Zwecke nutzen noch Dritten zugänglich machen. Ist das Vertragsverhältnis zwi- schen WSV und Auftragnehmer beendet, sind sämtliche Daten beim Auftragnehmer zu löschen.

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Die Nutzung der Software ist für die Auftragnehmer der WSV ausschließlich zum Zweck der Auftragsausführung erlaubt und kostenfrei. Die lizenzfreien Bestandteile der WSV-CAD-CE- Umgebung können kostenfrei über das ITZBund bezogen werden. Dazu ist eine schriftliche Anforderung unter Benennung des zu bearbeitenden Projektes und des beauftragten Amtes an das ITZBund zu richten. Die WSV-CAD-CE-Umgebung ist ausschließlich per Download verfüg- bar. Ein entsprechender, zeitlich begrenzter Link wird nach Prüfung der Anforderung bereitge- stellt. Der Download ist kostenfrei.

Haftung Alle Informationen in den Dokumenten der WSV-CAD-CE-Umgebung verstehen sich als „Aus- sagen an sich“ ohne implizierte Garantien jedweder Art. Die bereitgestellten Informationen wurden sorgfältig geprüft und werden regelmäßig aktualisiert. Jedoch kann keine Garantie da- für übernommen werden, dass alle Angaben zu jeder Zeit vollständig, richtig und in letzter Ak- tualität dargestellt sind. Autoren und Herausgeber übernehmen folglich keine Verantwortung und werden keine daraus folgende oder sonstige Haftung übernehmen, die auf irgendeine Art aus der Benutzung der WSV-CAD-CE-Umgebung oder Teilen davon entsteht. Die WSV-CAD-CE-Umgebung wurde sorgfältig auf Viren, Trojaner oder sonstigen schädlichen Code untersucht. Eine Garantie auf Virenfreiheit kann vom Herausgeber allerdings nicht über- nommen werden.

Vor der Veröffentlichung erfolgten intensive Funktionstests der Programme und Anwendun- gen der WSV-CAD-CE-Umgebung. Der Herausgeber kann aber aufgrund der bekannten Kom- plexität von Software keine Zusicherung dahingehend übernehmen, dass sich die Software im Einzelfall für einen bestimmten Zweck eignet oder eine Kompatibilität zu sämtlicher anderer Software oder Hardware besteht oder ein absolut störungsfreier Einsatz möglich ist. Jegliche Haftung, auch für Folgeschäden sowie Ansprüche auf Schadensersatz sind damit ausgeschlos- sen.

Ilmenau, im April 2023 Alle Rechte vorbehalten.

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1.2 Änderungsübersicht

ÄnderungUmfang der Ände- rungÄnderungsgrundBearbeiter
Nr.DatumVersion
11.0ErstellungAG DBauKon
211/19972.0Komplette Überar- beitungNeues DatenmodellAG DBauKon
309/20033.0Komplette Überar- beitungFortschreibung MicroStation V8.5Verfahrensbetreuer
403/20124.0Komplette Überar- beitungFortschreibung MicroStation V 8.11Verfahrensbetreuer
509/20124.0.1Redaktionelle Ände- rungenWorkshop VBBier
611/20144.0.2Kap. 1.1 Kap. 4.4 Kap. 5.5Bezeichnungen Änd. Funktionen Beispiel LevelnameBier
710.05.20164.0.3allesAnpassungen ITZ- BundSeyffarth
807.06.20184.0.4allesAnpassungen ITZ- Bund und WSV-CADRahn
905.10.20204.0.5allesredaktionelle Ände- rungenStopp Seyffarth
1025.01.20225.0allesUmstellung auf CONNECT EditionStopp
1108.03.20235.0.1allesredaktionelle Ände- rungenSeyffarth
1218.04.20235.0.2Anpassung Support- mailadresseÄnderung Support- mailadresseFirla

Tabelle 1-1: Änderungsübersicht

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1.3 Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines und Verzeichnisse .................................................................................. 3 1.1 Vorwort ....................................................................................................................................... 3 1.2 Änderungsübersicht ................................................................................................................. 6 1.3 Inhaltsverzeichnis ..................................................................................................................... 7 1.4 Abbildungsverzeichnis ............................................................................................................. 9 1.5 Tabellenverzeichnis .................................................................................................................. 9 1.6 Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen .................................................................... 10 2 Einleitung .................................................................................................................... 11 3 Ziel................................................................................................................................ 12 4 Grundlagen .................................................................................................................. 13 4.1 Software ................................................................................................................................... 13 4.2 Grundlagen und Vorgaben................................................................................................... 13 4.2.1 Koordinatensystem ............................................................................................................... 13 4.2.2 Seed-Dateien und Genauigkeit ........................................................................................... 13 4.2.3 Maßstab.................................................................................................................................... 14 4.2.4 Dimensionalität ...................................................................................................................... 15 4.2.5 Schriften ................................................................................................................................... 15 4.2.6 Blattgrößen ............................................................................................................................. 15 4.2.7 Grundsätze 2D- / 3D-Anwendung .................................................................................... 16 4.2.8 Referenzfile-Technik ............................................................................................................. 16 4.2.9 Anwendung von Blattmodellen.......................................................................................... 16 4.3 Darstellung der grafischen Elemente ................................................................................ 16 4.3.1 Farbtabelle ............................................................................................................................... 16 4.3.2 Strichstärken und Stricharten ............................................................................................. 16 4.3.3 Anwendung der Ebenensymbolik ...................................................................................... 17 4.3.4 Plottertreiber .......................................................................................................................... 17 4.4 Werkzeuge im Rahmen der DBauKon .............................................................................. 18 4.4.1 WSV-Menü .............................................................................................................................. 18 4.4.2 WSV_Levelmanager............................................................................................................... 18 4.4.3 Bildschirmmenü ..................................................................................................................... 19 4.4.4 Bemaßungsassistent /Textasistent .................................................................................... 20 4.4.5 Dynamischer Zeichnungsrahmen ...................................................................................... 20 4.4.6 Dynamisches Schriftfeld....................................................................................................... 20 5 Datenmodell ............................................................................................................... 22 5.1 Funktionsorientiertes Datenmodell ab 2012 ................................................................... 22 5.2 Grundsätze des Datenmodells ab 2012 ............................................................................ 22 5.3 Eigenschaften der Level ....................................................................................................... 22 5.4 Katalogaufbau der Datenfelder .......................................................................................... 23 5.4.1 Reihenfolge der Datenfelder ............................................................................................... 23 5.4.2 Basisfelder der WSV .............................................................................................................. 23 5.4.3 Ergänzende Felder ................................................................................................................. 23 5.4.4 Pflichtfelder / Wahlfelder .................................................................................................... 24

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Anwenderhandbuch DBauKon Allgemeines und Verzeichnisse

5.4.5 Bildung der Levelnamen....................................................................................................... 24 5.4.6 Geschlossene Kataloge / Offene (benutzerdefinierte) Kataloge ................................ 24 5.5 Beschreibung der Datenfelder ............................................................................................ 25 5.5.1 Kategorie .................................................................................................................................. 25 5.5.2 Objekt ....................................................................................................................................... 25 5.5.3 Darstellung .............................................................................................................................. 26 5.5.3.1 Modell- und Papierbereich .................................................................................................. 27 5.5.3.2 Differenzierungen im Papierbereich.................................................................................. 27 5.5.4 Benutzerfeld ............................................................................................................................ 27 5.5.5 Werkstoff ................................................................................................................................. 27 5.5.6 Projektion ................................................................................................................................ 28 5.5.7 Status ........................................................................................................................................ 28 5.5.8 Phase ......................................................................................................................................... 29 5.5.9 Sektor ........................................................................................................................................ 29 5.5.10 Maßstab.................................................................................................................................... 30 5.6 Hinweise zur Nutzung .......................................................................................................... 30 5.6.1 Laufende Projekte .................................................................................................................. 30 5.6.2 Anlegen von Leveln ............................................................................................................... 31 5.6.2.1 Hinweise zur Anzahl von Leveln......................................................................................... 31 5.6.2.2 Freie Gliederung über das User-Feld ................................................................................ 31 5.6.2.3 Prüfung auf Standards .......................................................................................................... 32 5.7 Projektdokumentation.......................................................................................................... 32 6 Zellen ........................................................................................................................... 33 6.1 Zellbibliotheken ..................................................................................................................... 33 6.2 Bodenarten-Bemusterung ................................................................................................... 34 7 Datenaustausch mit Dritten ...................................................................................... 35 7.1 DGN-Format ........................................................................................................................... 35 7.2 DWG unter MicroStation ..................................................................................................... 36 7.3 Farbdarstellung in DBauKon ............................................................................................... 36 8 Dateiverwaltung ......................................................................................................... 37 8.1 Allgemeines ............................................................................................................................. 37 9 Vergaberegelungen bei Leistungen Dritter ............................................................. 38 9.1 Allgemeines ............................................................................................................................. 38 10 Baubestandswerk ....................................................................................................... 39 11 Weitere Informationsquellen ................................................................................... 40 11.1 Hilfe und Support .................................................................................................................. 40 Stichwortverzeichnis ....................................................................................................................... 41 Anlage 1 - Schaubild Datenmodell 2012 ....................................................................................... 42 Anlage 2 – Liste der Feldeinträge ................................................................................................... 44

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1.4 Abbildungsverzeichnis

Abbildung 4-1 Menüpunkt DBauKon ............................................................................................... 18 Abbildung 4-2 Ribbon-Bar-Element DBauKon .............................................................................. 18 Abbildung 4-3: WSV_Levelmanger ..................................................................................................... 19 Abbildung 4-4: Bildschirmmenü DBauKon ....................................................................................... 19 Abbildung 4-5: Dynamischer Zeichnungsrahmen ........................................................................... 20 Abbildung 4-6 Menüpunkte dynamisches Schriftfeld .................................................................. 20 Abbildung 4-7 Auswahl Schriftfeldmodul ....................................................................................... 21 Abbildung 5-1 Aufbau offener Kataloge .......................................................................................... 25 Abbildung 5-2 Versionswahl Datenmodell ...................................................................................... 31 Abbildung 7-1 Auszug ZTV-W, LB 202............................................................................................. 36

1.5 Tabellenverzeichnis

Tabelle 1-1: Änderungsübersicht ..................................................................................................... 6 Tabelle 1-2: Abkürzungsverzeichnis ............................................................................................. 10 Tabelle 4-1: Seed-Dateien............................................................................................................... 14 Tabelle 4-2: Bemaßungsstile .......................................................................................................... 14 Tabelle 4-3: Umsetzung von Strichstärken ................................................................................. 16 Tabelle 4-4: Strichstärkenausgabe ................................................................................................ 17 Tabelle 5-1: Datenfelder DBauKon-Datenmodell ..................................................................... 23 Tabelle 5-2: Datenfeld Kategorie .................................................................................................. 25 Tabelle 5-3: Datenfeld Objekt ........................................................................................................ 26 Tabelle 5-4: Datenfeld Darstellung ............................................................................................... 26 Tabelle 5-5: Datenfeld Benutzerfeld ............................................................................................ 27 Tabelle 5-6 Datenfeld Werkstoff .................................................................................................. 27 Tabelle 5-7 Datenfeld Projektion ................................................................................................. 28 Tabelle 5-8: Datenfeld Status ......................................................................................................... 28 Tabelle 5-9: Datenfeld Phase ......................................................................................................... 29 Tabelle 5-10: Datenfeld Sektor ........................................................................................................ 29 Tabelle 5-11: Datenfeld Maßstab .................................................................................................... 30 Tabelle 6-1: Spundwände und Symbole ...................................................................................... 33 Tabelle 6-2: Stahlnormprofile ........................................................................................................ 34

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Anwenderhandbuch DBauKon Allgemeines und Verzeichnisse

1.6 Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen

AbkürzungBedeutung
DAKDigitale Anlagenkarte
DBauKonDigitale Bauwerkskonstruktion
DBWKDigitale Bundeswasserstraßenkarte
DGMDigitales Geländemodell
DHPDigitale Herstellung von Planunterlagen
LDOKULeitungsdokumentation
TRASSTrassierung
WSVWasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

Tabelle 1-2: Abkürzungsverzeichnis

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Anwenderhandbuch DBauKon Einleitung

2 Einleitung

Die Planung von Bauwerken im Geschäftsbereich der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ge- hört zu den originären Aufgaben der Wasser- und Schifffahrtsämter und der Neubauämter. Diese nehmen die Aufgaben entweder direkt oder unter Mitwirkung von Ingenieurbüros und Bauunternehmen wahr.

Der Einsatz von CAD-Systemen ist in der WSV seit vielen Jahren für die Erstellung von techni- schen Zeichnungen Standard. Mit dem Aufbau von zentralen Informationsverfahren wie der Digitalen Verwaltung Technischer Unterlagen oder dem Geoportal.WSV gewinnt eine einheitli- che Struktur von grafischen Datenbeständen in der WSV eine weitreichende Bedeutung und macht somit die koordinierte Zusammenarbeit der Dienststellen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg möglich. Das vorliegende Benutzerhandbuch beschreibt die speziell anzuwendenden WSV-weiten Reg- lungen für das Verfahren NB-04 Digitale Bauwerkskonstruktion, soweit es sich nicht um Grundfunktionen des CAD-Systems „MicroStation“ handelt.

Besonderer Wert wurde auf die Erstellung digitaler Bauwerkspläne gelegt. Die vorliegende Version 5.0.2 des Handbuches berücksichtigt dabei die Funktionalitäten von MicroStation Ver- sion CONNECT. Mit der Einführung der Verfahren durch das BMDV ist deren Anwendung in der WSV bindend.

In begründeten Ausnahmefällen sind Abweichungen sowie weitere Festlegungen und Konkre- tisierungen möglich. Diese dürfen aber den WSV-weiten Regelungen nicht widersprechen. Neben dem hier behandelten Verfahren "Digitale Bauwerkskonstruktion - NB 04", im Folgen- den „DBauKon“ genannt, sind weitere CAD-Verfahren eingeführt:  Digitale Anlagenkarte (DAK) (NB-01)  Trassierung (TRASS) (NB-02)  Digitale Herstellung von Planunterlagen (DHP) (NB-03)  Digitale Bundes Wasserstraßenkarte (DBWK) (PV-05)  Leitungsdokumentation (LDOKU) (BW-06) Diese Verfahren werden in gesonderten Benutzerhandbüchern behandelt. Zusätzlich zu diesen Handbüchern wurde vom ITZBund ein allgemeines CAD-Handbuch für alle CAD-Anwender herausgegeben. Es enthält u. a. allgemeine Beschreibungen von Arbeitsabläufen bei der CAD- gestützten Bearbeitung der IT-Verfahren.

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Anwenderhandbuch DBauKon Ziel

3 Ziel

Das Anlagevermögen der WSV stellt einen Wert von mehreren Milliarden Euro dar. DerVor- haltung und Fortschreibung der Bauwerksunterlagen, insbesondere der Bestandszeichnungen kommt dabei hinsichtlich Richtigkeit und Vollständigkeit eine große Bedeutung zu. Mit Hilfe der CAD-Anwendung ist es möglich, qualitativ hochwertige Bauwerksunterlagen zu erstellen.

Aufbauend auf einemDatenmodell mit normierter Struktur stehen die vektoriellen Daten den Nutzern in Form vonMicroStation-DGN-Dateien in deren Projektumgebung zur Verfügung. Damit ist eine gemeinsame Nutzung aller fachübergreifenden Datenbestände unterschiedlichs- ter Themengebiete möglich. Mittels der Referenzfiletechnik ist dabei die zielgerichtete, flexible Nutzung ausgewählter Datenmengen gewährleistet. Ziel des Verfahrens ist die Festlegung auf ein WSV-weiteinheitliches Datenaustauschformat mit definierter Datenstruktur.Dies ermöglicht die Durchsetzung WSV-weiter Qualitätsstan- dards der entstehenden Plan- und Bestandsunterlagen.

Zur Unterstützung der Anwendung des Verfahrens werden darüber hinaus auf der CAD-Basis- software MicroStation effektive Werkzeuge entwickelt und gepflegt (MDL-, VBA- und .net-Ap- plikationen).

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Anwenderhandbuch DBauKon Grundlagen

4 Grundlagen

 In verschiedenen Fachnormen wird der Begriff Level gleichbedeutend zum Begriff der Ebe- nen/Level in MicroStation verwendet. Um eine Einheitlichkeit der Begriffe mit den Fachnor- men zu gewährleisten, wird im Folgenden einheitlich der Begriff „Level“ der DIN EN ISO 13567 – 2:2018 (D) verwendet.

4.1 Software

MicroSta- Grundsoftware der WSV-CAD-Verfahren. Format der Zeichnungsdateien DGN. tion

4.2 Grundlagen und Vorgaben  Im Rahmen von DBauKon werden zwei Anwendungsschwerpunkte unterstützt:  Allgemeine bautechnische Konstruktionen  Konstruktionen des Stahlwasserbaues.

Die beiden Anwendungen unterscheiden sich in den Arbeitseinheiten und zugehörigen Seed- Dateien.

4.2.1 Koordinatensystem In der Digitalen Bauwerkskonstruktion wird dasrechtwinklige, metrische Koordinatensystem zugrunde gelegt. Die Einheiten des Koordinatensystems ergeben sich durch die Einstellung der Arbeitseinheiten.

Bei Bedarf kann dem DGN ein Koordinatenreferenzsystem zugewiesen werden (z. B. EPSG- Code 31467).

4.2.2 Seed-Dateien und Genauigkeit Für die Digitale Bauwerkskonstruktion wurden im Verfahren sinnvolle Einstellungen in 2D- und 3D-Seed-Dateien konfiguriert. Die Anwendung dieser Seed-Dateien wird ausdrücklich empfohlen.

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Anwenderhandbuch DBauKon Grundlagen

Übersicht der Seed-Dateien :

HaupteinheitUntereinheitPositionseinheitenDateiname
(MU)(SU)pro Haupteinheit
mcm10.000Seed_DBauKon_m_2D.dgn
mcm10.000Seed_DBauKon_m_3D.dgn
mmm1.000Seed_DBauKon_mm_2D.dgn
mmm1.000Seed_DBauKon_mm_3D.dgn

Tabelle 4-1: Seed-Dateien

Ablageort der Seed-Dateien: ..\cad_sys\dbaukon\seed*.dgn

Die Standard-Seed-Dateien enthalten die wichtigsten in Deutschland gebräuchlichen Bema- ßungsstile. Die folgenden Stile stehen zur Verfügung:

BezeichnungEinstellungen
EndsymboleGenauigkeitletzte Stelle
Bau Strich 5 hochStrich5 mm (gerundet)hochgestellte Fünf
Bau Punkt 5 hochPunkt5 mm (gerundet)hochgestellte Fünf
Pfeil 5 hochPfeil5 mm (gerundet)hochgestellte Fünf
Strich ohne mmStrich1 cm (gerundet)
Punkt ohne mmPunkt1 cm (gerundet)
Pfeil ohne mmPfeil1 cm (gerundet)
Strich 1-9 hochgestelltStrich1 mmhochgestellt
Punkt 1-9 hochgestelltPunkt1 mmhochgestellt
Pfeil 1-9 hochgestelltPfeil1 mmhochgestellt

Tabelle 4-2: Bemaßungsstile

Die Version der Seed-Dateien wird in den Dateieigenschaften gespeichert.

4.2.3 Maßstab Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal von anderen grafischen Verfahren in der WSV ist der verwendete Maßstabsbereich der Anwendung.

Generell werden die Pläne 1:1 gezeichnet. Die Festlegung des Ausgabemaßstabs erfolgt erst beim Plot. Der Maßstabsbereich in der digitalen Bauwerkskonstruktion reicht etwa vonMaßstab 1:1bis Maßstab 1:250.

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Anwenderhandbuch DBauKon Grundlagen

Der Maßstab 1:250 stellt dabei schon den Übergangsbereich zur Karte (DAK) dar. Übersichts- pläne oder Draufsichten auf Anlagen oder Rammpläne von Spundwänden gehören aber noch in den Bereich der DBauKon.

Zu beachten ist ferner der Zusammenhang zwischen Ausprägung (Detailreichtum) und dem späteren Ausgabemaßstab.

4.2.4 Dimensionalität Die Bearbeitung ist im Regelfall als Flächenmodell vorzunehmen, es sei denn, ein Volumenmo- dell wird ausdrücklich gefordert.

4.2.5 Schriften Bei der Wahl der Schriftfonts ist zu beachten, dass im Hinblick auf das Baubestandswerk nur Schriften verwendet werden sollen, die DIN EN ISO 128-1 entsprechen. Prinzipiell müssen die im deutschsprachigen Raum erforderlichen Umlaute ä, ü, ö sowie das ß im verwendeten Font enthalten sein.

Für die digitale Bauwerkskonstruktion kommen folgende Schriften zur Anwendung:  Windows-Schriftart  ttf - Arial (Truetype-Font)  MicroStation-Schriftarten:  39 - niso_DBauKon (WSV_font.rsc)  40 - niso_senkrecht (WSV_font.rsc)  45 - niso_schraeg (WSV_font.rsc)

In besonderen Fällen kann auch die Schriftart  28 - Helvetica (WSV_font.rsc)

verwendet werden. Die MicroStation-Schriftarten sind in der mitgelieferten Schriftfont-Bibliothek

..\cad_sys\CADAP\fonts\WSV_font.rsc enthalten. Der Schriftfont wird mit einer Einstellung in der WSV-Standard-Konfigurationsdatei automatisch geladen. In dieser Font-Bibliothek sind weitere MicroStation-Schriftarten aus his- torischen Gründen enthalten.

Die Schriftgröße sollte so gewählt werden, dass im Plot eineMindestschriftgröße von 2,5 mm vorhanden ist. Kleinere Schrifthöhen sind von Papierausgaben unter Umständen nicht mehr reproduzierbar.

4.2.6 Blattgrößen Es sind die DIN-Formate A4 bis A0 einzuhalten.

Die Einhaltung von DIN-Formaten ist nicht immer möglich, jedoch darf die Höhe von 841 mm nicht überschritten werden. So können in Ausnahmefällen Übergrößen in Anlehnung an DIN EN ISO 216 Anwendung finden (sog. Streifenformate z. B. 2A0).

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Anwenderhandbuch DBauKon Grundlagen

4.2.7 Grundsätze 2D- / 3D-Anwendung Alle Unterlagen für Genehmigung, Ausführung und Unterhaltung (Bestandsunterlagen) müs- sen zweidimensional vorliegen. Die Erstellung von Volumenmodellen ist zusätzlich möglich.

Die Wahl, ob eine Zeichnung zweidimensional oder dreidimensional aufgebaut werden soll, ist vom Auftraggeber anhand der gestellten Zielsetzung zu treffen. Über das Verfahren „Digitale Verwaltung technischer Unterlagen“ (DVtU) können sowohl zwei- als auch dreidimensionale Modelldateien archiviert werden.

4.2.8 Referenzfile-Technik Um die Trennung der CAD-Verfahren zu gewährleisten, Redundanzen zu vermeiden und die Aktualität der Unterlagen sicher zu stellen ist die Referenzfile-Technik anzuwenden.

4.2.9 Anwendung von Blattmodellen Mit MicroStation ist es möglich, neben den Zeichnungsmodellen auch Blattmodelle für die Ausgabe zu definieren. Die Anwendung von Blattmodellen ist im Bereich der WSV möglich, wobei nur höchstens genau ein Blattmodell pro Datei gestattet ist.

4.3 Darstellung der grafischen Elemente

4.3.1 Farbtabelle Es wird die WSV-einheitliche MicroStation Farbtabelle verwendet. Sie ist in jede DBauKon- Seed-Datei eingebettet und hat den Namen ..\cad_sys\cadap\farb_tbl\wsv_col.tbl.

Die Umsetzung der Farben erfolgt bei der Ausgabe über den Plottertreiber (siehe 4.3.4).

4.3.2 Strichstärken und Stricharten Die Strichstärken müssen in der Ausgabe abgestuft ausgegeben werden können. Zu bevorzu- gen sind für die beiden Anwendungsgebiete in Anlehnung an DIN EN ISO 128-2 folgende Li- niengruppen:

schmale Liniebreite Liniesehr breite Linie
Ausgabestärke0.25 mm0.35 mm0.50 mm
MicroStation Strich- stärkewt= 1wt= 2wt= 3
Linienart nach DIN01.1, 02.1, 04.1, 05.1, 0701.2, 02.2, 04.2, 05.201.3, 02.3, 04.3 05.3

Tabelle 4-3: Umsetzung von Strichstärken

Die Umsetzung der Strichstärken und Stricharten erfolgt bei der Ausgabe über den Plottertrei- ber (siehe 4.3.4).

Benutzerdefinierte Stricharten sind zu vermeiden.

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Anwenderhandbuch DBauKon Grundlagen

4.3.3 Anwendung der Ebenensymbolik Die Darstellung der Zeichnungselemente kann über Ebenensymbolik bzgl. der Elementattri- bute beeinflusst werden.

4.3.4 Plottertreiber Für alle CAD-Verfahren der WSV gelten einheitliche Plottertreiber. Die aktuellen WSV-Plotter- treiber setzen die Strichstärken-Werte aus MicroStation automatisch in die inTabelle 4-3: Umsetzung von Strichstärken angegebenen Ausgabestärke um.

Die folgenden WSV-Treiber stehen zur Verfügung: ..\cad_sys\cadap\plot\ WSV_printer.pltcfg

..\cad_sys\cadap\plot\ WSV_pdf.pltcfg In der Druckausgabe ergeben sich in Abhängigkeit der wählbaren Strichstärken (Weight) 0-15 die in der folgenden Tabelle angegebenen Strichdicken bei der Ausgabe.

Strichstärke (WT)Ausgabe mit
WSV_*.pltcfg
00.18 mm
10.25 mm
20.35 mm
30.50 mm
40.70 mm
51.00 mm
61.40 mm
72.00 mm
82.125 mm
92.25 mm
102.375 mm
112.50 mm
122.625 mm
132.75 mm
142.875 mm
153.00 mm
..

Tabelle 4-4: Strichstärkenausgabe

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Anwenderhandbuch DBauKon Grundlagen

Zum WMF-Treiber Eine Darstellung von MicroStation-Grafiken in MS-Powerpoint und anderen Office-Anwen- dungen als WMF-Datei ist über das Plotmenü (Windows-Treiber Metadatei erstellen) mög- lich. Genauere Hinweise dazu liefert das MicroStation-Benutzerhandbuch.

4.4 Werkzeuge im Rahmen der DBauKon

4.4.1 WSV-Menü Die Anwender aller CAD-gestützten IT-Verfahren werden durch ein eigens für diesen Zweck entwickeltes Menü in ihrer Arbeit mit MicroStation unterstützt. Das Menü wird bei jedem Start von MicroStation automatisch gestartet. Es erscheint als Pull-Down-Menü „WSV“ und Ribbon- Bar in der Dateileiste.

Unter dem MenüpunktDBauKon können die verfahrensspezifischen Anwendungen gestartet werden. Die Handbücher dieser Anwendungen sind jeweils im Applikationsverzeichnis zu fin- den.

Abbildung 4-1 Menüpunkt DBauKon

Abbildung 4-2 Ribbon-Bar-Element DBauKon

4.4.2 WSV_Levelmanager Für das Anlegen und Schalten von Leveln wurde die Applikation „WSV_Levelmanager“ entwi- ckelt. Über eine Filterung der Levelfelder lassen sich die Zeichnungsinhalte in fachlichen Sich- ten darstellen. Eine Beschreibung der Softwareapplikation befindet sich unter:

..CAD_SYS\WSVAppl\WSV_LevelManager\Handbuch..

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Anwenderhandbuch DBauKon Grundlagen

Abbildung 4-3: WSV_Levelmanger

4.4.3 Bildschirmmenü Für alle WSV-Verfahren wird aus dem Datenmodell ein Bildschirmmenü abgeleitet. Auf Grund des Aufbaus des Datenmodells der DBauKon kann für das Verfahren keine vollständige Liste von Levelnamen angegeben werden. Über das Bildschirmmenü sind nun nur noch Befehle und Zellbibliotheken erreichbar. Die in den Vorversionen enthaltene Funktionalität zum Anlegen von Ebenen wird nun über den WSV_Levelmanager angeboten.

Abbildung 4-4: Bildschirmmenü DBauKon

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Anwenderhandbuch DBauKon Grundlagen

4.4.4 Bemaßungsassistent /Textasistent Die Applikation dient der maßstabsgerechten Platzierung von Bemaßungen und Beschriftun- gen in Zeichnungen, dabei erden Ebenen entsprechend dem DBauKon-Datenmodell angelegt. Eine Beschreibung des Funktionsumfangs und der Bedienung befindet sich im Verzeichnis ..\cad_sys\WSVAppl\ZSL\Handbuch..

4.4.5 Dynamischer Zeichnungsrahmen Über diese Applikation kann ein dynamischer Zeichnungsrahmen mit Ebenen, die dem Daten- modell DBauKon entsprechen, eingefügt werden.

Abbildung 4-5: Dynamischer Zeichnungsrahmen

Eine genauere Beschreibung finden Sie im Verzeichnis

..\CAD_SYS\WSVAppl\ZSL\Handbuch\

4.4.6 Dynamisches Schriftfeld Mit der Applikation wird ein Schriftfeld entsprechend VV-WSV 2107 /2110 /2116 erstellt und ausgefüllt. Bei Anwahl über das Pull-Downmenü/Ribbon-BarDBauKon werden Ebenen ent- sprechend Datenmodell angelegt.

Abbildung 4-6 Menüpunkte dynamisches Schriftfeld

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Anwenderhandbuch DBauKon Grundlagen

Die Einträge der einzelnen Felder können in einer Maske eingetragen oder aus einer Datei bzw. der Kopplung zum System DVtU automatisch übernommen werden.

Abbildung 4-7 Auswahl Schriftfeldmodul

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

5 Datenmodell

Das Datenmodell des Verfahrens Digitale Bauwerkskonstruktion ist die Grundlage für die strukturelle Ordnung in CAD-Files. Dabei werden Zeichnungselemente -entsprechend ihrer fachlichen Zuordnung- auf unterschiedliche Level abgelegt.

Das aktuelle Datenmodell wurde mit der Einführung von MicroStation V8i im Jahre 2012 ein- geführt und wird daher auch als „Datenmodell 2012“ bezeichnet.

5.1 Funktionsorientiertes Datenmodell ab 2012

Bei diesem im Jahr 2012 eingeführten Datenmodell steht diefachliche Zuordnung der Zeich- nungsobjekte im Vordergrund, wobei die Regelungen für die Elementattribute auf ein Mini- mum reduziert werden.

Ziel des funktionsorientierten Datenmodells ist es, dem Nutzer eine schnelle und eindeutige Lesbarkeit von CAD-Files zu ermöglichen. Die fachliche Sicht des Nutzers wird durch die Glie- derung und Möglichkeiten zur Filterung der Informationen unterstützt. Das Datenmodell lehnt sich an die Vorgaben der DIN EN ISO 13567-2 an.

5.2 Grundsätze des Datenmodells ab 2012

Die DIN EN ISO 13567-2(Ausgabe Dezember 2018) stellt eine Methodik für den Aufbau von Levelnamen bereit. Ein Levelname besteht demnach grundsätzlich aus der Aneinanderreihung von Datenfeldern in einer vorgegebenen Reihenfolge. Das DBauKon-Datenmodell 2012 gibt in prinzipieller Übereinstimmung mit der DIN EN ISO 13567-2 eine Methodik der Levelnamensbildung vor, die eine schnelle Orientierung unterstützt und eine bedarfsgerechte Anpassung der Levelnamen erlaubt. Die Anzahl und Reihenfolge der Felder sowie deren Länge wurden z. T. von der DIN übernommen und generell an die Anforde- rungen der WSV entsprechend angepasst.

Die in der DIN am Beginn stehende Kennzeichnung des Auftragnehmers wird im vorliegenden Datenmodell nicht im Levelnamen geführt. Diese ist üblicherweise ein Bestandteil des Ordner- oder Dateinamens. Somit wird eine Dopplung dieser Kennzeichnungsinformationen in den Le- velnamen vermieden. Bei Anwendung geeigneter Dokumenten-Ablagesysteme ist die für die Zeichnungverantwortli- che Stellein die Metadaten aufzunehmen.

In den folgenden Kapiteln werden die Reihenfolge und Größe der Felder einzeln beschrieben. Die konkreten Ausprägungen der vorgegebenen Felder (Kataloge) sind der beiliegenden Excel- Tabelle (Anhang A) und der grafischen Übersicht (Anhang B) zu entnehmen. Neben der Aufteilung der Information auf verschiedene Level können Informationen im Basis- CAD-System der WSV auch auf verschiedene Files aufgeteilt werden, die über die Referenzfile- technik zusammengefügt werden. Die Aufteilung in Referenzfiles ist nicht Gegenstand des Da- tenmodells und wird hier nicht geregelt.

5.3 Eigenschaften der Level

Zeichnungselemente in CAD-Zeichnungen können die Eigenschaften „by Level“ (bzw. „nach Ebene“) besitzen, wodurch die Eigenschaften der Ebene auf die Elemente vererbt werden.

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

Den Level sind daher Eigenschaften zweckmäßig zuzuweisen.

Prinzipiell sollen auf Zeichnungselemente die Attribute „by Level“ angewendet werden. Sinn- vollerweise kann davon abgewichen werden, wenn beispielsweise die Anzahl der Level dadurch unüberschaubar groß wird oder zusammengehörige Informationen getrennt würden (z. B. Le- gende, Schriftfeld...). In den Katalogen sind für einzelne Felder Eigenschaften vorgegeben (Farbe, Strichart, Strich- stärke). Die Vorgabewerte besitzen Empfehlungscharakter und sollen insbesondere dann ange- wendet werden, wenn es keine Vorgaben aus Fachnormen oder anderen fachspezifischen Richtlinien gibt. Generell haben jedoch die einschlägigen Fachnormen Vorrang.

5.4 Katalogaufbau der Datenfelder

Im Folgenden werden Reihenfolge und Größe der verwendeten Datenfelder dokumentiert.

5.4.1 Reihenfolge der Datenfelder Die Reihenfolge der Datenfelder wurde entsprechend der fachlichen Anforderungen der WSV festgelegt und unterstützt die Lesbarkeit der Levelnamen im Datenmodell.

Nr.DatenfeldnameFeldartKatalogartDIN EN ISO 13567 (T.2)
redlefsisaB1.KategoriePflichtgeschlossen4.2 Gegenstand
2.ObjektPflichtgeschlossen4.2 Gegenstand
3.DarstellungPflichtgeschlossen4.3 Darstellung
4.BenutzerfeldWahloffen4.10 Benutzerfeld
5.WerkstoffWahloffen4.9 Arbeitsaufgabe
6.ProjektionWahloffen4.7 Projektion
redleF edneznägrE7.StatusWahloffen4.4 Status
8.PhaseWahloffen4.6 Phase
9.SektorWahloffen4.5 Sektor
10.MaßstabWahloffen4.8 Maßstab

Tabelle 5-1: Datenfelder DBauKon-Datenmodell

5.4.2 Basisfelder der WSV Die sechs Basisfelder sind die in der WSV regelmäßig angewendeten Levelnamenbestandteile. Sie bestehen aus Pflicht- und Wahlfeldern (s. 5.4.4 Pflichtfelder / Wahlfelder).

5.4.3 Ergänzende Felder Ergänzende Felder werden nur in Ausnahmefällen genutzt.

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

Die Nutzung der Felder muss nicht begründet werden, die praktische Anwendung ist jedoch nur für spezielle Aufgaben vorgesehen, bei denen eine solche Gliederung sinnvoll ist.

5.4.4 Pflichtfelder / Wahlfelder Die Basisfelder der WSV enthalten Pflicht- und Wahlfelder. Bei den ergänzenden Feldern nach (5.4.3 Ergänzende Felder) handelt es sich stets um Wahlfelder.

5.4.5 Bildung der Levelnamen Pflichtfelder müssen verwendet werden, während die Wahlfelder weggelassen werden kön- nen, falls sie nicht benötigt werden.

Der Unterstrich („_“) dient als Feldtrenner. Damit wird die (maschinelle) Lesbarkeit der Level- namen gewährleistet. Es dürfen keine Lücken im Levelnamen entstehen, leere Felder müssen mindestens mit dem Platzhalter „-“ belegt werden. Lediglich die rechts vom letzten gefüllten Wahlfeld stehenden Wahlfelder dürfen ersatzlos weggelassen werden.

Beispiel:

GRU_FUND_M_BA1_-_a  (keine Werkstoffangabe leeres Feld)

GRU_FUND_M_BA1  (keine Werkstoffangabe und keine Projektionsangabe  Felder können entfallen)

Falsch: GRU_FUND_M_BA1_a  (linksstehende Werkstoffangabe fehlt, Projektion an der falschen Stelle)

5.4.6 Geschlossene Kataloge / Offene (benutzerdefinierte) Kataloge Das funktionsorientierten DBauKon-Datenmodell 2012 besteht aus einer Mischung geschlos- sener und offener (benutzerdefinierter) Kataloge. Als Katalog ist die Auflistung von Feldinhal- ten der Levelnamen zu verstehen. Untergeschlossenen Katalogen versteht man solche mit festen Auswahloptionen, die zentral vorgegeben werden und vom Nutzer nicht geändert werden können. Änderungs- und Ergän- zungswünsche zu geschlossenen Katalogen werden über die Verfahrensbetreuer der Direktio- nen gesammelt und in die Pflege des Verfahrens eingebracht.

Im Gegensatz dazu können beioffenen Katalogen eigene Einträge eingefügt werden. Dabei ist es notwendig, diese Einträge mit den Projektbeteiligten abzustimmen und ausreichend zu do- kumentieren. Die Dokumentation kann mit der Vorlagedatei „Projekteinstellungen.xls“ erfolgen. Zweckmä- ßig soll sie an folgenden Stellen abgelegt werden:  für benutzerspezifische Ergänzungen im Verzeichnis ..\CAD_User\MyDBauKon\dat_mod\

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

 für amtsweite Ergänzungen im Verzeichnis

..\CAD_Amt\Dat_mod\dat_mod\DBauKon
Durch Erzeugung der TXT-Dateien über den Knopf „Export als TXT-Dateien“ werden die Än- derungen für die Applikation nutzbar.

Abbildung 5-1 Aufbau offener Kataloge

5.5 Beschreibung der Datenfelder

5.5.1 Kategorie  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a

Das in der DIN ausgewiesene Datenfeld „Gegenstand“ wird für die WSV auf zwei Felder aufge- teilt. Über eine grobe Einteilung in eine Kategorie und die nachfolgende Angabe eines Objektes wird die fachliche Orientierung in der Zeichnung erleichtert.

FeldnameKategorie
Feldname in DIN 13567-2Gegenstand
FeldtypPflichtfeld
FeldartBasisfeld WSV
Katalogartgeschlossen (WSV-einheitlich)
Feldlänge3 Zeichen

Tabelle 5-2: Datenfeld Kategorie

Eine Kategorie stellt im fachlichen Kontext eine Hauptgruppe von Objekten oder Bauteilen dar, die eine gleichartige Funktion erfüllen.

5.5.2 Objekt  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a

FeldnameObjekt
Feldname in DIN 13567-2Gegenstand

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

FeldnameObjekt
FeldtypPflichtfeld
FeldartBasisfeld WSV
Katalogartgeschlossen (WSV-einheitlich)
max. Feldlänge4 Zeichen

Tabelle 5-3: Datenfeld Objekt

Über die Angabe des Objektes werden die Zeichnungselemente der Level konkret funktional zugeordnet.

Das Datenfeld„Objekt“stellt eine Detaillierung des Feldes„Kategorie“ für bestimmte Bauteile dar, die einer Gruppe zuzuordnen sind. Hierbei kann einObjekt in unterschiedlichenKategorien vorkommen.

Als Beispiel sei das Objekt „WAND“ genannt. Dieses Objekt kann mit unterschiedlichen Kate- gorien verbunden sein und z. B. in KTR (Konstruktion Tragend / Tragwerk), GWB (Gewässer- bett/ Ufersicherung /Sohlsicherung), SBW (Strombauwerke) und HWS (Hochwasserschutz) zur Anwendung kommen. Durch diese Kombinationsmöglichkeiten ergibt sich eine Vielzahl spezifischer Levelnamen, die die genauere Unterscheidung der Zeichnungsobjekte zulässt.

5.5.3 Darstellung  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a

FeldnameDarstellung
Feldname in DIN 13567-2Darstellung
FeldtypPflichtfeld
FeldartBasisfeld WSV
Katalogartgeschlossen (WSV-einheitlich)
Feldlänge1 Zeichen

Tabelle 5-4: Datenfeld Darstellung

Für die Darstellung kann projektspezifisch zwischen zwei pauschalen Gliederungen gewählt werden:

  1. Modell- und Papierbereich („M“ und „P“)

oder 2. einer konkreten Angabe des Zeichnungselementes im Modell- oder Papierbereich

Die Auswahlfelder können dem Datenmodell entnommen werden.

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

5.5.3.1 Modell- und Papierbereich Zum „Modellbereich“ (Zeichnungsmodell) gehören Level, die einen physischen Gegenstand in einem CAD-File darstellen. Zum „Papierbereich“ (Blattmodell) gehören Zeichnungselemente auf Leveln, die nicht dem physischen Modell zugeordnet werden (z. B. Zeichnungsrahmen).

5.5.3.2 Differenzierungen im Papierbereich Die Papierbezogenen Zeichnungselemente können entsprechend der vorgegebenen Liste auch konkreter in die Elemente des Papierbereichs also z. B. „Schraffur“, „Text“, „Anmerkung“ etc. unterteilt werden.

5.5.4 Benutzerfeld  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a

FeldnameBenutzerfeld
Feldname in DIN 13567-2Benutzerfeld
FeldtypWahlfeld
FeldartBasisfeld WSV
Katalogartoffen, projektspezifisch
max. Feldlänge16 Zeichen

Tabelle 5-5: Datenfeld Benutzerfeld

Das Benutzerfeld dient der individuellen Gliederung von Leveln entsprechend der Projektan- forderungen. Hier können Zeichnungselemente auf Leveln z. B. bestimmten Auftragnehmern, Gewerken, Baujahren, Positionsnummern etc. zugeordnet werden. Die Feldlänge ist auf maximal 16 Zeichen begrenzt.

5.5.5 Werkstoff  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a

FeldnameWerkstoff
Feldname in DIN 13567-2Arbeitsaufgabe
FeldtypWahlfeld
FeldartBasisfeld WSV
Katalogartoffen (erweiterbar)
max. Feldlänge3 Zeichen

Tabelle 5-6 Datenfeld Werkstoff

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

Das Feld „Werkstoff“ wird verwendet, um unterschiedliche Materialien unterscheidbar zu ma- chen. Gleichzeitig dient es der Zeichnungserleichterung, da über sinnvolle Zuordnung von At- tributen zu Leveln Elementeigenschaften vorgegeben werden können. Für Zeichnungsleser werden die Materialien leicht unterscheidbar. In Fachnormen oder fachlichen Zeichnungsricht- linien festgelegte Farbvorgaben und weitere Attribute können hier ebenfalls hinterlegt werden.

5.5.6 Projektion  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a

FeldnameProjektion
Feldname in DIN 13567-2Projektion
FeldtypWahlfeld
FeldartBasisfeld
Katalogartoffen (erweiterbar)
max. Feldlänge1 Zeichen

Tabelle 5-7 Datenfeld Projektion

Die Unterteilung mit dem Feld Projektion kann verwendet werden, um verschiedene Ansichten eines CAD-Modells kenntlich zu machen. In der WSV wird es für die unterschiedliche Darstel- lung von Körperkanten genutzt.

Typische Anwendungsfelder hierfür sind z. B.  Ansicht  geschnitten  verdeckt

5.5.7 Status  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a_N

FeldnameStatus
Feldname in DIN 13567-2Status
Feldtyperweitertes Wahlfeld
FeldartErgänzendes Feld
Katalogartoffen (erweiterbar)
Feldlänge1 Zeichen

Tabelle 5-8: Datenfeld Status

Der Status kennzeichnet den zeitlichen Aspekt von Bauteilen und sonstigen physischen Objek- ten. Eine typische Anwendung dafür ist die Kennzeichnung von Objekten, die anzureißen sind oder nur temporär errichtet werden.

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

beispielsweise  Neubau  Existierend  Rückbau

5.5.8 Phase  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a_N_01A_1

FeldnamePhase
Feldname in DIN EN ISO 13567-2Phase
Feldtyperweitertes Wahlfeld
FeldartErgänzendes Feld
Katalogartoffen (erweiterbar)
Feldlänge1 Zeichen

Tabelle 5-9: Datenfeld Phase

Das Feld Phase kann zur zeitlichen Zuordnung von Zeichnungselementen in Projekten verwen- det werden. Phasen können z. B. sein:  Gesamtdauer,  Phase 1 .. n,  Verschiebetakt 1.. n

5.5.9 Sektor  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a_N_01A

FeldnameSektor
Feldname in DIN EN ISO 13567-2Sektor
Feldtyperweitertes Wahlfeld
FeldartErgänzendes Feld
Katalogartoffen (erweiterbar)
max. Feldlänge4 Zeichen

Tabelle 5-10: Datenfeld Sektor

Als eine weitere Gliederungsstufe kann die Einteilung der Elemente in räumliche Bereiche (hier Sektoren und Abschnitte genannt) verwendet werden.

Sektoren können z. B. einzelne Gebäude(teile), Bereiche oder Blöcke sein. Anwendungsbeispiele hierfür sind:

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

 die einzelnen Stockwerke eines mehrstöckigen Gebäudes,  Bauabschnitt  obere bzw. untere Vorhäfen von Schleusen  Über- und Unterbau von Brücken

5.5.10 Maßstab  GRU_FUND_M_BA1_Stb_a_N_01A_1_1

FeldnameMaßstab
Feldname in DIN EN ISO 13567-2Maßstab
Feldtyperweitertes Wahlfeld
FeldartErgänzendes Feld
Katalogartoffen (erweiterbar)
Feldlänge1 Zeichen

Tabelle 5-11: Datenfeld Maßstab

Die Anwendung des Feldes „Maßstab“ ist sinnvoll, wenn aus einer Zeichnung mehrere Darstel- lungen mit unterschiedlichen Maßstäben abgeleitet werden sollen. Unterschiedliche Maßstäbe bedingen zumeist auch unterschiedliche Detaillierungsgrade und damit verbundene Level- schaltungen. Eine typische Anwendung dieses Feldes ist die Nutzung in Zell- bzw. Teilebiblio- theken für verschiedene Projekte.

5.6 Hinweise zur Nutzung

Die Vorgabe von einheitlichen Datenmodellen für einen so großen Anwendungsbereich wie den der Digitalen Bauwerkskonstruktion setzt eine hohe Flexibilität des Modells voraus. Mit dem Datenmodell 2012 ist eine Anpassung der Levelstruktur an jedes Projekt oder Bau- werk nach einheitlichen Regeln möglich. Die Unterscheidung von Dateien in solche des Bau- wesens und des Stahlwasserbaus entfällt mit diesem Datenmodell.

Zur Historie Das vorherige (materialorientierte) Datenmodell enthielt nur eine Gliederung nach verwende- ten Materialien und konnte damit nur einen Teil der Anforderungen der Nutzer nach einer in- tuitiv erfassbaren fachlichen Gliederung abdecken. Infolge dessen kam es dort immer wieder zu projektspezifischen Anpassungen und Abweichungen, die eine Nutzung der Vektorzeich- nung für weitergehende Planungsprozesse erschwerte.

5.6.1 Laufende Projekte In der Regel ist es nicht sinnvoll, innerhalb einer Projektbearbeitung Datenmodelle zu wech- seln und vorhandene Daten zu konvertieren.

Es wird daher empfohlen, begonnene Planungs- oder Baumaßnahmen mit dem vereinbarten (älteren) Datenmodell fortzuführen und abzuschließen.

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

Das alte Datenmodell kann in der Übergangsphase weiterhin im WSV-Menü unterDBaukon Bildschirmmenü Datenmodell vor 2012 genutzt werden.

Abbildung 5-2 Versionswahl Datenmodell

Bei neuen Maßnahmen oder klar gegliederten Projektabschnitten soll das aktuelle Datenmo- dell angewendet werden. Prinzipiell gelten die Festlegungen der Projektverantwortlichen.

5.6.2 Anlegen von Leveln

5.6.2.1 Hinweise zur Anzahl von Leveln Für eine übersichtliche Darstellung sollten nur so viele Level angelegt werden, wie fachlich be- nötigt und mit Zeichnungselementen belegt werden. Nach Fertigstellung der Zeichnung soll- ten alle nicht benötigten Level gelöscht werden. Es erfolgt keine automatisierte Überprüfung der Einhaltung von fachlichen Darstellungsvor- schriften.

In der Praxis hat es sich bewährt, zu Beginn der Zeichenarbeiten die benötigten Level initial an- zulegen und deren Attribute einzustellen. Beim Zeichnen kann man die vorhandenen Level mit ihren „nach Ebene“-Attributen einfach nutzen. Dies erscheint beim Zeichnen vielleicht etwas aufwändiger, macht sich aber beim Ändern von Eigenschaften und insbesondere bei Lesen hin- sichtlich der Ansichtssteuerung bezahlt.

Neue Level lassen sich komfortabel durch „Verfeinerung“ von vorhandenen Levelnamen über Änderung oder Hinzufügen von Feldern auf Levelkopien anlegen.

Beispiel

GRU_FUND_M_BT1_B Beton GRU_FUND_M_BT1_Stb Stahlbeton

5.6.2.2 Freie Gliederung über das User-Feld Die Verwendung des User-Feldes erlaubt eine fachliche Gliederung der Zeichnungsinhalte nach speziellen Projekt- oder eigenen Zweckvorgaben.

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenmodell

Fachliche Bauwerksteile wie Werkstatt, Sozialräume etc. können über das User-Feld auf eige- nen Leveln dargestellt werden. Ebenso können z. B. auch einzelne AN oder Zeitepochen dar- über unterschieden werden.

Insbesondere können Bauteile eigene Level bekommen, wenn sie unterscheidbar aus- und ein- geblendet werden sollen.

Ist es z. B. nötig, Nischen-, Kanten-, Plattformpoller einzeln zu schalten, so können eigene Le- vel dafür über User-Felder angelegt werden. Ist die Unterscheidung nicht notwendig, können diese Teile auf einen Level „..Poller..“ gebracht werden.

5.6.2.3 Prüfung auf Standards Eine technische Prüfung der Einhaltung von Zeichennormen (die sich in den Fachbereichen z.T. stark unterscheiden) erfolgt derzeit nicht. Es wird ein Gerüst für die Struktur vorgegeben, aber keine Zeichenvorschrift abgebildet oder automatisch geprüft.

In der DBauKon können mehrere zeichnerische Objekte aus fachlicher Sicht einen Zusammen- hang bilden, der in der Levelgliederung abgebildet werden soll. Die Möglichkeiten der fachli- chen Strukturierung und Zusammenfassung solcher Zeichenobjekte ist nicht vollständig und universell beschreibbar. Grundlegendes Ziel der Strukturierung ist eine verbessertefachliche Lesbarkeit.

Dieses Vorgehen unterscheidet sich grundlegend von dem der Geoinformationsverfahren wie der DBWK, wo die zu erfassenden / darzustellenden Objekte aus einem geschlossenen Katalog ausgewählt werden und in eine feste Datenbankstruktur übergeben werden. Resultierend aus der Offenheit des Datenmodells ist eine automatisierte Prüfung von Zeich- nungen auf Datenmodellkonformität (z. B. mit der Applikation „CAD-Scout“) nicht mehr mög- lich.

5.7 Projektdokumentation

Die in einem Projekt zusätzlich vereinbarten Levelnamenfelder (offene Kataloge) müssen so dokumentiert werden, dass nach Projektabschluss noch nachvollziehbar ist, auf welchen Le- veln bestimmte Informationen abgelegt sind. Dies kann als Kopie der Datenmodelldatei (xls) oder über eine Ebenenbeschreibung in MicroStation erfolgen.

Eine vorbereitete Excelliste zu Erstellung der Steuerdateien befindet sich in der WSV-CAD- Umgebung (s. Kap. 5.4.6)

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Anwenderhandbuch DBauKon Zellen

6 Zellen

6.1 Zellbibliotheken

Für die digitale Bauwerkskonstruktion sind zahlreiche Zellbibliotheken vorhanden. Da ein Großteil der Zellbibliotheken von Dritten, z. B. Herstellerfirmen für Spundwände, geliefert wird und teilweise sehr kurzen Aktualitätszyklen unterliegt, kann, obwohl die Zellen mit größter Sorgfalt erstellt und ausgewählt werden, deren Datenmodellkonformität nicht umfassend ga- rantiert werden. In diesem Zusammenhang sind die mit WSV-CAD-Umgebung und in der Zellenbörse bereitge- stellten Zellen nicht als Vorschrift, sondern als nützliche Zugabe zur Erleichterung der Zei- chentätigkeit zu verstehen. Jeder Anwender ist beim Einsatz der Zellbibliotheken aufgefordert, die Übereinstimmung mit dem Datenmodell zur überprüfen und ggf. herzustellen.

Bibliothek-NameBeschreibungHinweis
Arbed.celSpundwände und Pfähle von ARBED
Hoesch.celSpundwände und Pfähle der Fa. Hoesch, Dortmund
Einfspun.celAusgewählte Spundwände mit reduziertem Datenmo- dell
Peiner.celSpundwände und Pfähle der Fa. Preussag Stahl AG
Spund.celAusgewählte Spundwände
Tafelz.celSymbole Tafelzeichen an Wasserstraßen
Schlsymb.celAllgemeine Symbole Schleuse
Elektro.celElektrosymbol
Fluchtwe.celSymbole / Schilder für Fluchtwegbezeichnungen
Haustechn.celSymbole für Haustechnik
Bodenarten.CELBemusterungszellen für Bodenarten nach DIN
Lampen.celLampen für Schleusen
Leitern.celLeitern, Steigeisen
Poller.celPoller, Haltekreuz

Tabelle 6-1: Spundwände und Symbole

Version 5.0.2 Kapitel 6 - Seite 33 von 56

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Anwenderhandbuch DBauKon Zellen

Bibliothek-NameBeschreibungHinweis
I.CELSchmale Doppel-T-Träger mit geneigten Flanschen
HEB.CELBreitflansch-Doppel-T-Träger (normales Profil)
HEBl.CELBreitflansch-Doppel-T-Träger (leichtes Profil)
HEBv.CELBreitflansch-Doppel-T-Träger (verstärktes Profil)
IPE.CELSchmale Doppel-T-Träger mit parallelen Flanschen
MSH_QUAD.CELMSH-Quadratrohre
MSH_RECH.CELMSH-Rechteckrohre
USTAHL.CELU-Profile
WINKEL.CELWinkel-Profile, gleichschenklig
WINKELUL.CELWinkel-Profile, ungleichschenklig

Tabelle 6-2: Stahlnormprofile

Die Zellbibliotheken befinden sich in folgendem Verzeichnis: ..\cad_sys\dbaukon\cell\

Neue Zellbibliotheken werden im Intranet oder auf dem BSCW-Forum zur Verfügung gestellt. Weitere Zellen sowie Ergänzungen und Berichtigungen sollten an folgende Adresse gesendet werden: dbaukon.support@itz.gbbmvi.bund.de

6.2 Bodenarten-Bemusterung

Manchmal ist es wünschenswert, Bodenprofile in Querschnitte neben der Konstruktion einzu- tragen. U. a. für diesen Zweck wurde die Möglichkeit der Bodenarten-Bemusterung geschaffen.

Version 5.0.2 Kapitel 6 - Seite 34 von 56

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenaustausch mit Dritten

7 Datenaustausch mit Dritten

7.1 DGN-Format

Die WSV hat sich im Jahre 1994 für eine durchgängige CAD-Bearbeitung im MicroStation DGN-Format entschieden. Mit den Einführungserlassen der Verfahren sind alle CAD-Anwen- der verpflichtet, dieses Format zu verwenden und bei der Auftragserteilung an Dritte auszu- schreiben. Die grundlegenden Ziele dabei sind:  eine durchgängige und übergreifende interne Weiterbearbeitung der Daten zu ermögli- chen,  Schnittstellen zu kartographischen Verfahren und Geoinformationssystemen zu unterstüt- zen,  erheblichen Eigenaufwand bei der Dateikonvertierung in das DGN-Format zu vermeiden Im Zuge der langfristigen Vorhaltung des WSV-Bestandswerks werden Maßnahmen für die Pflege der Daten im Standard-CAD-Format (s. Kapitel 9: Schnittstellen zum Verfahren Digitale Verwaltung technischer Unterlagen) getroffen. Die Unterstützung anderer Formate würde ei- nen ungerechtfertigten, zusätzlichen, finanziellen und personellen Aufwand darstellen.

Grundsätzlich ist die Anfertigung von digitalen Planunterlagen durch Dritte auch auf anderen CAD-Systemen als auf MicroStation möglich. Erfahrungsgemäß kommt es aber bei der Konver- tierung nach MicroStation zu erheblichen Problemen. In den Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für den Wasserbau (ZTV-W), für die „Technische Bearbeitung“ (Leistungsbereich 202), Ausgabe 2010 werden Randbedingungen für die Erstellung von CAD-Zeichnungen vorgegeben.

Version 5.0.2 Kapitel 7 - Seite 35 von 56

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Anwenderhandbuch DBauKon Datenaustausch mit Dritten

Folgende Regelungen sind im Rahmen des Verfahrens DBauKon von besonderer Bedeutung:

.. (44) Ausführungszeichnungen sind, wenn nicht anders vereinbart, nach den Vorgaben des Auftraggebers digital in einem Vektorformat zu erstellen. Daneben ist, soweit vereinbart, ein Archiv-/Druckformat nach Vorgabe des AG (z.B. TIFF oder PDF/A nach ISO 19005-1) aus dem Vektorformat zu erstellen und zu liefern. (45) Zu übergebende Papierpläne (Ausdrucke) müssen aus dem Archiv-/Druckformat hergestellt werden und daraus reproduzierbar sein. (46) Es gelten folgende Regelungen:  Zeichnungsinhalte sind nach dem vertraglich vereinbarten Datenmodell zu strukturieren.  Gibt der Auftraggeber kein Datenmodell vor, bedarf das Datenmodell des Auftragnehmers der Zustim- mung durch den Auftraggeber.  Für die Überführung von Ausführungszeichnungen in Bestandszeichnungen sind die geforderten Übergabeformate für die Bestandszeichnungen bei der Herstellung der Ausführungszeichnungen zu beachten.  Nutzt der Auftragnehmer ein anderes digitales Format als das Übergabeformat ist die Umsetzung auf dieses Format Sache des Auftragnehmers.  Bei Vektorformaten dürfen Zeichnungselemente wie Polygonzüge, Signaturen, Texte, Bemaßungen, Symbole, Schraffuren und sonstige Elemente nicht aufgelöst werden. Die Eigenschaften dieser Ele- mente müssen im definierten Übergabeformat erhalten bleiben.  Es sind deutsche Zeichensätze zu verwenden. (48) Schreibt der Auftraggeber für seine Planunterlagen bestimmte Schriftarten vor, stellt er diese in dem von ihm genutzten CAD-Format zur Verfügung. .. (69) Darüber hinaus gilt für digitale Bestandszeichnungen:  Nicht mehr benötigte Hilfskonstruktionen oder ungültige Inhalte sind zu entfernen.  Digitale Bestandszeichnungen müssen alle Informationen in druckbarer Form (2D-Blattmodell) enthalten.

Abbildung 7-1 Auszug ZTV-W, LB 202

7.2 DWG unter MicroStation

Obwohl im Zuge der Bentley-Produktpflege mit der Version 8i eine stark verbesserte Unter- stützung des DWG-Formats in MicroStation realisiert wurde, ist die Arbeit mit DWG-Dateien nicht verlustfrei möglich und daher nicht zulässig.

7.3 Farbdarstellung in DBauKon

Die im Rahmen des Verfahrens DBauKon erstellten CAD-Zeichnungen werden auf dem Bild- schirm grundsätzlich farbig dargestellt. Die Plotausgabe erfolgt in der Regel monochrom. In begründeten Einzelfällen ist eine Farbaus- gabe zulässig. Der Farb-Ausdruck kann über Ebenensymbolik oder die Anwendung von Plot- konventionen realisiert werden.

Version 5.0.2 Kapitel 7 - Seite 36 von 56

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Anwenderhandbuch DBauKon Dateiverwaltung

8 Dateiverwaltung

8.1 Allgemeines

Die Dateiverwaltung wird über das Verfahren Digitale Verwaltung technischer Unterlagen (DVtU) weitgehend geregelt und automatisiert. Das Dokumentenmanagementsystem dient der effektiven Verwaltung von Dateien, wodurch das Auffinden und die Bereitstellung von Dokumenten sowie deren Indizierung und Archivie- rung erleichtert werden.

Genauere Informationen zum Aufbau und der Wirkungsweise von DVtU sind in den Handbü- chern des Verfahrens nachzulesen.

Version 5.0.2 Kapitel 8 - Seite 37 von 56

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Anwenderhandbuch DBauKon Vergaberegelungen bei Leistungen Dritter

9 Vergaberegelungen bei Leistungen Dritter

9.1 Allgemeines

Bei einer Vergabe sind u.a. folgende Vorschriften und Richtlinien zu beachten:  Vergabehandbücher  Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Wasserbau (ZTV-W) – Leistungsbereich 202  Standardleistungskatalog Leistungsbereich 202  Richtlinie für den WSV-Datenaustausch

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes akzeptiert generell nur Dateien im MicroStation-Format unter Beachtung der genannten Vorgaben.

Von jeder Unterlage sind für die Zwecke der Archivierung des Baubestandswerkes generell im- mer eine PDF- und eine DGN-Datei zu erstellen bzw. zu liefern. Dabei ist die PDF-Datei aus der DGN-Datei zu generieren.

Version 5.0.2 Kapitel 9 - Seite 38 von 56

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Anwenderhandbuch DBauKon Baubestandswerk

10 Baubestandswerk

Im Verfahren DBauKon kommt den Baubestandszeichnungen besondere Bedeutung zu. Der Unterhaltungsaufgabenbereich ist für die Baubestandsunterlagen gemäß VV-WSV 2116 ver- antwortlich. Die Gliederung der Baubestandsunterlagen erfolgt entsprechend der Ordnungs- werke der WSV, z. B. anhand der Objekt-Identifikationsnummern.

Es erfolgt eine zentrale Archivierung der Baubestandsunterlagen im DGN- und neutralen Da- tenformat und deren Bereitstellung für die Dienststellen der WSV durch die Bundesanstalt für IT-Dienstleistungen über das Intranet der WSV mit dem System der DVtU. Zunehmend werden so die CAD-Zeichnungen (DGN) wie die Druck-(PDF) und Archivierungs- formate (TIF) konsistent im Baubestands- und Zeichnungsmanagement-System DVtU vorge- halten. Die Verfilmung erfolgt automatisch aus diesem System heraus.

Versionsänderungen können mittels DVtU lückenlos verwaltet werden.

Version 5.0.2 Kapitel 10 - Seite 39 von 56

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Anwenderhandbuch DBauKon Weitere Informationsquellen

11 Weitere Informationsquellen

11.1 Hilfe und Support

Fragen, Probleme und Hinweise zum Verfahren können über das Ticketsystem der Bundesan- stalt für IT-Dienstleistungen oder direkt an die Verfahrensbetreuer der jeweiligen GDWS AST gerichtet werden. Das Ticketsystem ist erreichbar unter den folgenden Mailadressen:

cad.support@itz.gbbmdv.bund.de

Version 5.0.2 Kapitel 11 - Seite 40 von 56

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Anwenderhandbuch DBauKon Stichwortverzeichnis

Stichwortverzeichnis

Arbeitseinheiten ........................................................................................................................... 13

Baubestandswerk......................................................................................................................... 15 Blattschnitt .................................................................................................................................... 15

Bodenarten nach DIN ................................................................................................................. 33 DAK ...........................................................................................................................................11, 15

Datenmodell ................................................................................................................6, 12, 22, 33 Drucker ........................................................................................................................................... 17

Ebenenbelegung .......................................................................................................................... 32 Farbtabelle .................................................................................................................................... 16

Genauigkeit ................................................................................................................................... 13 Koordinatensystem ..................................................................................................................... 13

Maßstab ...................................................................................................................................14, 15 Mikroverfilmung .......................................................................................................................... 16

Positionseinheiten ....................................................................................................................... 14 Projektdokumentation ............................................................................................................... 32

Projektumgebung ........................................................................................................................ 12 Referenzfiletechnik ..................................................................................................................... 12

Schriften / Fonts .......................................................................................................................... 15 Seed-Datei ..................................................................................................................................... 14

Software ......................................................................................................................................... 13 Strichdickenausgabe ................................................................................................................... 17

Strichmuster.................................................................................................................................. 16 Strichstärken ...........................................................................................................................16, 17

Struktur ....................................................................................................................................11, 12 Vergaberegelungen ..................................................................................................................... 38

Werkzeuge bei der DBauKon ..............................................................................................12, 18 WSV-Menü .................................................................................................................................... 18

Version 5.0.2 vom 18.04.2023 Stichwortverzeichnis - Seite 41 von 56

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Anwenderhandbuch DBauKon Anlage 1

Anlage 1 - Schaubild Datenmodell 2012

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Anwenderhandbuch DBauKon Anlage 1

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Anwenderhandbuch DBauKon Weitere Informationsquellen

Anlage 2 – Liste der Feldeinträge

  1. Kategorie
;Kategorie / Hauptgruppe (3 Zeichen)
;identKürzelBezeichung
1LAYBlattaufbau, Ausgestaltung, Beschriftung
1GRUGründung
1KTRKonstruktion Tragend / Tragwerk
1KNTKonstruktion Nichttragend
1AUSAusbauelemente
1TECTechnische Ausrüstung
1STWTechnische Stahlbauteile des Wasserbaus
1TGATechnische Gebäudeausrüstung
1TAMTechnische Ausrüstung, Maschinen
1LTGLeitungen
1ELTElektrotechnik
1EINEinbauteile / Einrichtung (fest,beweglich)
1TMPTemporäre Bauteile / Hilfskonstruktionen
1HWSHochwasserschutz
1IFRInfrastruktur
1UMWUmwelt- Landschaftsplanung
1SBWStrombauwerke
1GWBGewässerbett/ Ufersicherung /Sohlsicherung
1TOPTopographie, Gelände, Boden, Wasser
1HLPZeichnerische Hilfskonstruktionen
1ZELHilfsebenen für Zellbibliotheken
1ETCSonstiges

Version 5.0.2 vom 18.04.2023 Kapitel 11 - Seite 44 von 51

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  1. Objekt
;Objekte / Bauteile (4 Zeichen)
;identKürzelBezeichung
2ETC0 Sonstiges sonstige
1 Tragkonstruktion
2FUNDFundament
2TIEFTiefengründung
2SOHLBauwerkssohle
2WANAAußenwand
2WANIInnenwand / Trennwand
2TRAETräger
2DECKDecken
2STUZStütze/Pfeiler
2BSTBetonstahl / Bewehrung
2DACHDach
2WDLGWiderlager / Unterbau
2UBAUÜberbau
2LAGRLager
2PROFProfile
2 Nichttragende Konstruktionselemente
2TREPTreppen / Leitern
2FAHRFahrbahnaufbau
2DICHDichtungen
2DAEMDämmung
2FASSFassade
3 Ausbauelemente
2FENSFenster
2TUERTüren
4 Flussbau
2DEWKDeckwerk
2REBARegelungsbauwerke (Buhne / Parallelwerk)
2MOLEMole
2DAMMDämme / Deiche
2SWELSchwelle
2WANDUferwand / Kammerwand / Kaimauer / Drempel
5 Technische Ausrüstung
2ELHSHochspannung
2ELMSMittelspannung
2ELNSNiederspannung
2KOMMKommunikation / Funk / Nachrichtentechnik
2LCHTBeleuchtung
2KANTKantenschutz
2FUEKFahrbahnübergangskonstruktion

2 FUEK Fahrbahnübergangskonstruktion

Version 5.0.2 vom 18.04.2023 Kapitel 11 - Seite 45 von 51

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;Objekte / Bauteile (4 Zeichen)
;identKürzelBezeichung
2SIGEPersonenschutz- und Sicherheitseinrichtungen
2H2OFFrischwasser / Trinkwasser
2H2OAAbwasser / Entwässerung
2GASFGasförmige Medien,Luft
2HYDRHydraulik / Öl
2DLUFDruckluft
2HEIZHeizung
2KLMAKlimaanlagen / Kältemittel / Kondensat
2FEURFeuerschutzeinrichtungen
2SIGNSignalanlage
2PEGLPegel hydrologische Messeinrichtungen
2FESTFestmachereinrichtungen / Poller / Dalben
2KANLBauwerkskanäle (Befüllung/Medien/Kabel/Rohre)
2SCHUBauwerksschutzeinrichtung Stoßschutz / Leitwerk
2FUGEFugen (Betonier-, Arbeits-)
6 Maschinen
2ANTRAntriebe
2MSCHMaschinen / Geräte
7 Ausrüstung
2ZEICBeschilderung / Verkehrszeichen
2TORETore
2VERSVerschlüsse
8Einrichtungselemente
2MOEBEinrichtung / Möbel
2SANISanitäreinrichtung
9 Temporäre Elemente
2LEHRLehrgerüste / Schalung
2VBAUVerbau / Baugrubensicherung / Bohrpfahlwand
2ANKEBefestigungen / Verankerung
10 Topografie
2GELAGelände
2BAUGBaugrund / Aufschlüsse / Bohrungen
2WSTAWasserstandslinie / Wasserstände / HGW
11 Infrastruktur
2STRAStraßen / Wege / Schienen / sonstige Fahrwege
2VEGEVegetation
2FLPLFlächenplanung
12 Beschriftung und Ausgestaltung
2ACHSAchsen
2BEMABemaßung
2TITLÜberschriften
2ANNOAnmerkungen / Beschreibungen

2 ANNO Anmerkungen / Beschreibungen

Version 5.0.2 vom 18.04.2023 Kapitel 11 - Seite 46 von 51

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;Objekte / Bauteile (4 Zeichen)
;identKürzelBezeichung
2LEGDLegende
2LISTListen, Nummerierung (Bauteil, Raum, Position)
2PFEIPfeile, (Richtungs-, Nord-, Schnittlinien)
2LOGOLogos
2RAHMRahmen
2KOPFSchriftfeld

Version 5.0.2 vom 18.04.2023 Kapitel 11 - Seite 47 von 51

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  1. Darstellung
;Darstellung von Zeichnungsobjekten (1 Zeichen)
;identKürzelBezeichnung
3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3M P H D E A T J K X G C B O V W N I L S QModell Papierbereich ----------------ODER!!! -------------------------------------------------------------- ---- Schraffur Bemaßung Gegenstandsgrafik Beschriftung Text (Modell) Schnitte / Einzelheiten Änderungskennung Sachdaten Rastergrafik Hilfslinien Rand andere grafische Elemente Text (Papier) Titel Anmerkung Tabellarische Information Zeichenerklärung Listen Tabellen (Abfrage)

Version 5.0.2 vom 18.04.2023 Kapitel 11 - Seite 48 von 51

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  1. User
;Benutzerdefinierter Teil (max 16 Zeichen)
;identKürzelBezeichnung

folgende Zeilen sind Beispiel, keine Vorgaben

4 - keine Angabe

4 BA1 Bauabschnitt1

Version 5.0.2 vom 18.04.2023 Kapitel 11 - Seite 49 von 51

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  1. Werkstoffl
;Materialzuordnung (max. 3 Zeichen)
;identKürzelBezeichnung

5 - keine Angabe

5 St Stahl

5 Stb Stahlbeton

5 Spb Spannbeton

5 B unbewehrter Beton

5 Zb Zweitbeton

5 Fb Fertigteil aus Beton

5 Nst Naturstein

5 Mw Mauerwerk

5 Mg Putz Mörtel

5 Ho Holz

5 Kun Kunststoff

5 SKF Sand, Kies, Filterschichten

5 Erd Boden, Erdstoff

5 Ssl Schütt-,Wasserbausteine

5 Gtx Geotextilien

5 Veg Vegetation

5 Nat Naturmaterialien (Zweige, Stöcke, Fasern etc.)

5 Met Metallische Baustoffe (Alu, Edelstahl..)

5 Gla Glas

5 Ker Keramische Baustoffe

5 Bit Bituminöse Stoffe

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  1. Projektion

;ident Kürzel Bezeichung

6 - keine Angabe

6 a Ansicht

6 s geschnitten

6 v verdeckt

6 3 3-D Modell

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