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230031_MGK_LP5_LH_Werk-und_Montageplanung_00.pdf

Audiovisuelle Kommunikationstechnik für die Erweiterung eines Museums

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 05.10.2026, 14:29 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.meinauftrag.rib.de

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Lastenheft

Werk- und

Montageplanung

Projekt:Datum:Index:
MGK Siegen25.07.2500

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Projekt: Museum für Gegenwartskunst Siegen

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung ..................................................................................................................................................... 2

2 Formale Grundlagen .................................................................................................................................... 2

2.1 Erstellungszeitraum ............................................................................................................................. 3

2.2 Prüfung der Dokumente ...................................................................................................................... 3

2.3 CAD-Standard .................................................................................................................................... 3

3 Inhalt ........................................................................................................................................................... 4

3.1 Terminplan .......................................................................................................................................... 4

3.2 CAD Grundrisse/Deckenspiegel .......................................................................................................... 4

3.3 Details und Konstruktionszeichnungen ................................................................................................ 5

3.4 Signallaufpläne .................................................................................................................................... 5

3.5 Kabellisten .......................................................................................................................................... 6

3.6 Gestellschrankansichten ..................................................................................................................... 6

3.7 Audio DSP Programmierung ............................................................................................................... 6

3.8 Netzwerkplan ...................................................................................................................................... 7

3.9 Netzwerkliste ....................................................................................................................................... 7

3.10 Bemusterungsblätter ........................................................................................................................... 7

4 Freigabe ...................................................................................................................................................... 8

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Projekt: Museum für Gegenwartskunst Siegen

1 Einleitung

Der Auftragnehmer (AN) hat vor Montagebeginn detaillierte Werk- und Montagepläne zu erstellen. Basis dafür ist die vom Auftraggeber (AG) / Fachplaner zur Verfügung gestellte Ausführungsplanung und das vertraglich vereinbarte Leistungsverzeichnis.

Die Pläne enthalten die Lieferungen und Leistungen, die der AN der tatsächlichen Ausführung des Auftrags zugrunde legt. Sie enthalten in einem für die Ausführung notwendigen Detaillierungsgrad Angaben zu beauftragten Materialien, gewerkespezifische Typen-, Anschluss- und Einbaudaten sowie herstellerspezifische Montagehinweise. Die Angaben beruhen auf den Ausführungsplänen des vom AG beauftragten Fachplaners. Hierbei kann nicht davon ausgegangen werden, dass es für alle Zeichnungen der Werk- und Montageplanung bereits Ausführungspläne als Grundlagen gibt. Die Ausführungspläne des Fachplaners stellen keine Werk-, bzw. Montagepläne dar und dürfen in keinem Fall als solche verwendet werden.

Die Einbau-/Montagezeichnungen sind vom AN fortlaufend, rechtzeitig und entsprechend dem tatsächlichen Bauablauf zu berichtigen. Nach Fertigstellung der Gesamtanlage sind vom AN die endgültigen Revisions- und Bestandspläne auf Basis der Werk- und Montagezeichnungen anzufertigen und im Rahmen der Dokumentation zu übergeben.

Dieses Dokument beschreibt die Anforderungen an die Werk- und Montageplanung.

2 Formale Grundlagen

Sofern nicht anders gefordert, ist die Werk- und Montageplanung in digitaler Form über die vereinbarten Austauschformate zur Prüfung an den AG und den Fachplaner zu übergeben. Die Ordnerstruktur ist in digitaler und in der Papierform identisch gemäß Vorgaben aufzubauen. (s. Lastenheft -Dokumentation-)

Alle Planungsunterlagen sind auf Deutsch zu verfassen und in DIN-A4 Ordnern unter Verwendung von DIN- Normzeichen zu sortieren, sofern die Werk- und Montageplanung in gedruckter Form gefordert wird. Ausnahmen zu deutschsprachigen Unterlagen sind mit dem AG und dem Fachplaner abzustimmen und bedürfen einer schriftlichen Freigabe. Die Ordner sind maschinell nach Vorgabe des AG zu beschriften. Die Planungsunterlagen sind mit verstärktem Einheftrand zu versehen.

Für die Erstellung der Planungsunterlagen sind genormte Blattgrößen nach DIN EN ISO 5457 zu verwenden. Die Pläne sind mit einem einheitlichen Layout zu versehen.

Eine Gliederung der orts- und funktionsbezogenen Kategorien innerhalb eines Ordners erfolgt mit Registern durch beschriftete Trennblätter. Jeder Ordner ist mit einem Gesamtinhaltsverzeichnis auszustatten, dabei ist das Inhaltsverzeichnis des Ordners eindeutig hervorzuheben.

Durch den AG vorgegebene CAD-Richtlinien sind verpflichtend für die Werk- und Montageplanung. Die Vorgaben dazu sind dem Lastenheft -Dokumentation- oder den Dokumentationsrichtlinien des AG zu entnehmen.

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2.1 Erstellungszeitraum

Sofern im Leistungsverzeichnis nicht anders angegeben, ist mit der Werk- und Montageplanung unmittelbar nach der Projektstart-Besprechung zu beginnen. Der Zeitraum zur Erstellung beträgt, wenn nicht anders im Vertragsdokument oder in der Projektstart-Besprechung festgelegt, maximal 10 Arbeitstage. Nach Fertigstellung sind die Dokumente dem AG und dem Fachplaner zur Prüfung in digitaler Form über die abgestimmten Übertragungswege zu übermitteln.

2.2 Prüfung der Dokumente

Sofern im Leistungsverzeichnis oder den Vertragsunterlagen nicht anders angegeben, beträgt der Prüfzeitraum bis zur Freigabe mindestens 5 Werktage. Festgestellte Mängel werden gekennzeichnet. Sind die Unterlagen nicht vollständig oder weisen mehrere Fehler auf, wird die Prüfung abgebrochen und der AN aufgefordert, die Dokumente zu überarbeiten. Die Werk- und Montagplanung wird darauf geprüft, ob Vorgaben zur Ausführungsplanung eingehalten werden und die vorgesehenen Funktionsweisen umgesetzt sind. Die Prüfung durch den AG und den Fachplaner stellt keine Qualitätssicherung und Fehlersuche, bzw. Fehlerkorrektur der Dokumente dar. Der AN ist verpflichtet, eine mängelfreie Werk- und Montageplanung zu erstellen. Bei Unklarheiten der Ausführungsunterlagen, dem Leistungsverzeichnis oder festgestellten Mängeln in diesen Unterlagen, muss der Bieter mit AG und dem Fachplaner Rücksprache zur Klärung halten.

2.3 CAD-Standard

Für die Übergabe der digitalen Werks- und Montageplanung und zur Erstellung von Zeichnungen und Plänen ist ein vorgegebener CAD-Standard einzuhalten. Dieser ist dem Lastenheft -Dokumentation- oder den CAD-Richtlinien des Auftraggebers zu entnehmen. Der CAD-Standard berücksichtigt folgende Punkte und ist vor der Erstellung der Werks- und Montageplanung mit dem Auftraggeber und dem Fachplaner abzustimmen.

• Dateiformat dwg oder dxf, mit gebundenen XREF. Diese eine Datei beinhaltet alle Bilder, Details und Referenzen, die im Plan dargestellt sind. • Dateiformat PDF (maßstabsgerecht, vektororientiert, layersektoriert) • Alle Pläne enthalten eine Legende. • Alle Pläne enthalten ein Stempelfeld mit Ersteller, Datum, Stand, Prüffeld, Grundriss, auf dem die Pläne basieren. • Alle Pläne enthalten einen Index. • Alle Eintragungen des AN müssen auf eigenen Layern erstellt werden. Die verschiedenen Layer müssen eindeutig beschriftet sein. • Die Pläne müssen in 1:50 erstellt werden, Ausnahme sind Details, hier sind die Maßstäbe anwendungsgerecht aber min. im Maßstab 1:20 zu erstellen. • Es sollen zusätzlich noch Übersichtspläne erstellt werden, die eine Etage auf einem Layout darstellen. Der Maßstab ist anzupassen.

Alle Komponenten der Anlage müssen in allen Dokumenten der Werks- und Montageplanung gekennzeichnet sein.

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3 Inhalt

3.1 Terminplan

Der Terminplan ist als GANT–Chart in einem mit dem AG und dem Fachplaner abzustimmenden Dateiformat (z.B. Microsoft Project) zu erstellen. Im Terminplan sind die kalkulierten Stunden sowie die Anzahl der vorgesehenen Mitarbeiter und deren Qualifikation zu benennen. Die fortlaufende Detaillierung der Ausführungstermine und Festlegungen des Zeitplans erfolgen gemeinsam mit dem AG und dem Fachplaner. Folgende Informationen müssen im Terminplan mindestens abgebildet sein:

• Zeitraum für die Erstellung der Werks- und Montageplanung • Übergabe der Werks- und Montageplanung (Meilenstein) • Zeitraum für die Abstimmung der zu übergebenden Lastenhefte • Zeitraum für die Erstellung der geforderten Pflichtenhefte • Übergabe der Pflichtenhefte (Meilenstein) • Zeitraum für die Prüfung der Werks- und Montageplanung • Zeitraum für die Prüfung der Pflichtenhefte • Beginn der Arbeiten vor Ort (Meilenstein) • Zeitraum für Vorgewerksarbeiten je Raum • Zeitraum für Bestellvorgang • Zeitraum für Anlieferungen (Meilensteine) • Zeitraum für Montage je Raum • Zeitraum für Inbetriebnahme je Raum • Zeitraum für Funktionsprüfung durch den AN je Raum • Abschluss der Funktionsprüfung (Meilenstein) • Zeitraum für Funktionsprüfung mit dem Fachplaner und dem AG je Raum • Übergabe der vollständigen Dokumentation (Meilenstein) • Zeitraum für Prüfung der Dokumentation • Zeitraum für Abnahme • Abschluss der Abnahme (Meilenstein) • Zeitraum für ggf. Mängelbeseitigung • Zeitraum für Schulungen und Einweisungen • Übergabe der betriebsfertigen Anlage (Meilenstein)

Der Terminverlaufsplan ist bei Verlaufsänderungen im Projekt stetig anzupassen. Werden Verzögerungen im Projektverlauf erkannt, sind diese dem AG und dem Fachplaner aktiv mitzuteilen. Durch intensive Kommunikation und geeignete Maßnahmen sind Verzögerungen und Terminverschiebungen zu vermeiden.

3.2 CAD Grundrisse/Deckenspiegel

Vor Erstellung der Grundrisse / Deckenspiegel hat sich der AN über Aktualität der Ausführungspläne mit dem AG abzustimmen. Grundrisse und Deckenspiegel sind grundsätzlich in getrennten Zeichnungen / Dateien zu erstellen. In den Plänen sind sämtliche durch den AN zu installierende Komponenten oder Komponentengruppen (z. B. zentrale Komponenten im Technikmöbel) und deren Befestigungen, bzw. Einbausituation darzustellen. Die

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Kabelzugpunkte (Wandanschlüsse, Bodentanks, Deckenanschlüsse, etc.) der Ausführungsplanung sind ebenfalls darzustellen. Die Komponenten müssen maßstabsgerecht und mit den originalen Maßen der zu verbauenden Produkten dargestellt werden. Werden vom AN Kabelwege mit Leitungsführungskanälen oder Brüstungskanälen ausgebaut, sind diese ebenfalls darzustellen.

Gemäß Vorgaben aus dem Lastenheft -Dokumentation- sind Beschriftungsblöcke für die Komponenten und Anschlusspunkte zu erstellen und mit der vereinbarten Kennzeichnung und den notwendigen Attributen (z.B. Gewichtsangabe, besondere Befestigungsinformationen) zu versehen.

3.3 Details und Konstruktionszeichnungen

Für alle Sonderbauten sind separate Konstruktionszeichnungen zu erstellen. Diese beinhalten ggf. die Befestigungen am Baukörper.

Für die Integration von Komponenten in Möbel, Wandnischen, Decken, etc. sind vermaßte Detailzeichnungen inklusive aller Befestigungen, Halterungssysteme, etc. zu erstellen.

Für alle Anschlussmöglichkeiten für externe Quellen (z. B. Tischanschlussfelder) und Senken (z. B. Bodentanks, Wandanschlüsse) sind vermaßte Detailzeichnungen zu erstellen. Hieraus gehen sowohl die Anschlussmöglichkeiten (Buchsen oder Anschlusskabel) sowie deren Bezeichnungen hervor.

Gemäß Vorgaben aus dem Lastenheft -Dokumentation- sind Beschriftungsblöcke für die Komponenten und Anschlusspunkte zu erstellen und mit der vereinbarten Kennzeichnung und den notwendigen Attributen (z.B. Gewichtsangabe, besondere Befestigungsinformationen) zu versehen.

3.4 Signallaufpläne

Die Signallaufpläne beinhalten alle Komponenten der Anlage sowie deren Verkabelung. Alle Kabel sind eindeutig zu kennzeichnen (entsprechend Vorgaben aus dem Lastenheft -Dokumentation-) und deren Signalart mit Hilfe einer Legende darzustellen. Alle Objekte, die nicht eindeutig zu beschriften sind, sind mit einer Legende zu definieren. Die Komponenten sind mit Hersteller- und Typangaben sowie mit einer eindeutigen Kennzeichnung (s. Kennzeichnungssystematik im Lastenheft -Dokumentation-) darzustellen. Alle Steckerarten sind im Signallaufplan darzustellen. Alle verwendeten Steckerbelegungen sind innerhalb der Signallaufpläne exemplarisch als Detail darzustellen (z. B. RJ 45, SUB-D, XLR, Speakon, Multipin, Messerleisten).

Werden Signalleitungen über Klemmleisten oder Patchfelder geführt, sind diese inklusive Nummerierung/Kennzeichnung (entsprechend der Ausführung im Projekt) in den Signallaufplänen darzustellen. Nicht genutzte Reserveleitungen sind in den Signallaufplänen aufzuführen und als solche zu kennzeichnen, um etwaige Erweiterungen zu ermöglichen.

Falls es sich um ein Projekt mit überwiegendem Einsatz von AVoverIP-Streaming handelt, sind zusätzlich zu den Signallaufplänen Zeichnungen zu erstellen, in denen der Signalfluss der Geräte dargestellt wird. Es muss aufgezeigt werden, welche Quellen zu welchen Senken übertragen werden sollen. Die Angabe „alles kann auf alles geschaltet werden“ ist nicht zulässig. Es müssen anwendungsbezogene Angaben zu den Signalflüssen gemacht werden.

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Bestandteil der Signallaufpläne ist auch der Netzwerkplan. Darin sind die übergreifenden Verbindungen zu Gebäudeverteilern und/oder weiteren Netzwerk-Switchen darzustellen. Folgende Angaben müssen aus dem Netzwerkplan entnehmbar sein:

• Alle Netzwerkkomponenten • Kennzeichnung VLAN je Komponente • Kennzeichnung Unicast- oder Multicast- Protokolle je Komponente • Hersteller und Typ je Komponenten • Bandbreite je Verbindung • Kennzeichnung des IGMP-Querier • Kennzeichnung der Komponente gemäß Kennzeichungssystematik

3.5 Kabellisten

Analog zu den Signallaufplänen sind die Verbindungsleitungen in einer Kabelliste in Tabellenform zu erstellen. Die Kabelliste muss beinhalten:

• Fortlaufende Positionsnummer • Kabelbezeichnung (entsprechend den Signallaufplänen / Kennzeichungssystematik) • Ursprung inkl. Terminierung • Ziel inkl. Terminierung • Kabelart • Einsatzzweck • Hersteller • Typ

3.6 Gestellschrankansichten

Die Bestückung aller Gestellschränke ist mit Höhenangaben und eindeutiger Kennzeichnung der Komponenten zu dokumentieren. Alle Komponenten sind neben der Kennzeichnung zur Auffindung in den anderen Dokumenten mit Hersteller und Typangabe zu versehen. Wenn rückseitig oder seitlich Geräte installiert werden, ist auch dies zu dokumentieren und zeichnerisch darzustellen (Seitenansicht/Rückansicht Rack). Wärmelasten und Leistungsaufnahmen der einzelnen Komponenten sind mit Aufsummierung rackweise aufzuführen.

Gemäß Vorgaben aus dem Lastenheft -Dokumentation- sind Beschriftungsblöcke für die Komponenten zu erstellen und mit der vereinbarten Kennzeichnung und den notwendigen Attributen (z. B. Funktionsgruppe, besondere technische Daten) zu versehen.

3.7 Audio DSP Programmierung

Die Audio DSP Programmierung ist mit Screenshots zu dokumentieren und im Rahmen der Werks- und Montageplanung mit AG und Fachplaner abzustimmen. Der Signalfluss sowie die Signalbearbeitung und Verschaltung müssen aus den Screenshots hervorgehen. Die Audio DSP Programmierung, deren Einbindung ins Netzwerk, etc. ist entsprechend den Abstimmungen mit dem Auftraggeber und dem Fachplaner sowie nach Vorgaben aus dem Lastenheft -Audioprogrammierung und Einmessung- durchzuführen.

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3.8 Netzwerkplan

Entsprechend dem Lastenheft -Netzwerk- und den Abstimmungen mit dem AG und dem Fachplaner ist vom AN ein Netzwerkplan zu erstellen. Folgende Informationen muss dieser mindestens enthalten:

• Netzwerkstruktur • Netzwerkswitche mit Hersteller, Typangabe • Kennzeichnung gemäß Kennzeichnungsystematik (Lastenheft -Dokumentation- und Vorgaben des AG) • Max. Portanzahl der eingesetzten Switche • Portbelegung • Bandbreite je Port • Up-Link Bandbreite • VLAN Zuordnung

Im Rahmen der Netzwerkplanung sind vom AN alle notwendigen Vorgaben für die Konfiguration und die erforderlichen Bandbreiten der durch den AG zur Verfügung gestellten Netzwerkinfrastruktur zu definieren und abzustimmen.

3.9 Netzwerkliste

Netzwerkkonfigurationen der AV-Komponenten sind mit einer Tabelle aufzuführen.

Die Liste enthält mindestens:

• Name, Hersteller, Typ • Raum (Standort) • IP-Adresse • VLAN – Zuordnung • MAC-Adresse • Protokoll Information (Unicast- oder Multicast-)

Die IP-Adressliste wird als offene Tabelle (Microsoft Excel oder kompatibel) erstellt, sie wird vom AN aktualisiert und anschließend in die Dokumentation überführt. Falls es mehr als ein VLAN gibt, sind die erforderlichen Routings der VLANs zu planen und darzustellen.

3.10 Bemusterungsblätter

Der AN hat für alle sichtbaren Komponenten Bemusterungsblätter zusammenzustellen, die dem AG eine optische Beurteilung der Komponenten ermöglicht. Pro DIN A4 Seite ist eine Komponente darzustellen. Jedes Musterblatt enthält mindestens:

• Laufende Nummer • Komponentenbezeichnung • Positionsnummer gemäß Leistungsverzeichnis • Hersteller • Typ • Vorgesehener Standort

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• Angabe zur Position im Raum (gemäß CAD Pläne) • Drei – vier aussagekräftige, große Bilder • Technische Daten zu Maßen und Gewichten • Bemerkungsfeld • Freigabefeld

4 Freigabe

Die Werk- und Montageplanung ist dem Fachplaner / der Fachbauleitung zur Prüfung und Genehmigung mindestens 10 Werktage vor Beginn der Ausführung auszuhändigen. Die Ausführungsarbeiten dürfen erst nach und entsprechend der freigegebenen Werk- und Montageplanung beginnen. Falls die Montage mit nicht freigegebenen Plänen erfolgt, trägt der AN Kosten, die aus Rückbau oder anderen erforderlichen Änderungen entstehen.

Ergeben sich im Projektverlauf Änderungen, Anpassungen oder Erweiterungen, ist die Werk- und Montageplanung unmittelbar anzupassen und zur erneuten Prüfung vorzulegen. Die weitere Vorgehensweise wird in diesen Fällen individuell mit dem AG und dem Fachplaner abgestimmt.


Ort / Datum Stempel / Unterschrift Auftragnehmer

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