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Anlage_06_Dokuvorgaben_lineare_Projekte.pdf

Archäologische Bodenbegleitung, Ausgrabungen und Dokumentation in zwei Sondagebereichen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 30.09.2026, 10:19 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.meinauftrag.rib.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

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Dokumentationsvorgaben

für

Lineare Projekte

(Stand Oktober 2017)

W

I

G

E

S

G

m

b

H

in Ergänzung der geltenden

Allgemeinen Vorgaben zur Dokumentation

Archäologischer Ausgrabungen in Bayern

Die Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur zum Angebot an die WIGES GmbH verwendet werden.

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Inhalt

Vorbemerkung .................................................................................................................................... 4

  1. Beschreibung der Flächen 4

2.Systematik und Einteilung der Flächen ........................................................................................ 4

2.1 Maßnahmen und Teilmaßnahmen ....................................................................................................... 4

2.2 Maßnahmenpolygone und Textfiles ..................................................................................................... 4

  1. Digitale Pläne und Planausdrucke................................................................................................ 6

3.1 Schematischer Plan ............................................................................................................................... 6

3.2 Gesamtbefundplan und ggfs. Phasenplan ........................................................................................... 8

  1. Berichte ........................................................................................................................................... 8

W

4.1 Zusammenfassung zur FIS-Eingabe .................................................................................................... 9

I

4.2 Wöchentliche Zwischenberichte Gzum Arbeitsstand ........................................................................... 9

E

4.3 Abschließender Bericht ....................................................................................................................... 10

S

G

m

b

H

Die Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur zum Angebot an die WIGES GmbH verwendet werden.

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Vorbemerkung

Erweiterte Vorgaben für lineare Projekte sind erforderlich, da innerhalb einer Maßnahme oft eine

große Anzahl einzelner untersuchter Flächen bzw. Teilmaßnahmen nachvollziehbar und überprüfbar

zu dokumentieren ist, z.B. innerhalb einer 100 km langen Fernversorgungsleitung können mehrere

Hundert Einzelflächen betroffen sein. Es wäre sehr unübersichtlich und schwer im FIS zu

verwalten, wenn alle Flächen unter einer Maßnahmenummer abgelegt werden würden. Ebenso

unübersichtlich, auch für spätere Bearbeitungen, ist es, für jede neue Fläche eine neue

Maßnahmenummer zu vergeben, deren Vergabe jeweils eine Abfrage und eine Eintragung beim

BLfD erforderlich macht. Aufgrund der großen Zahl von Ergebnissen sollten diese in dargestellter

Form übersichtlich und systematisch gut nachvollziehbar gestaltet sein.

W

I

G

E

S

G

m

b

H

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Die Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur zum Angebot an die WIGES GmbH verwendet werden.

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  1. Beschreibung der Flächen Das Ergebnis jeder archäologisch bearbeiteten Fläche innerhalb einer Maßnahme ist von

Bedeutung. Daher sind Bereiche mit archäologischen Befunden und Funden, befundfreie Flächen

sowie Flächen mit natürlicher bzw. konservatorischer Überdeckung sowohl im CAD-Plan als auch

im Text so genau zu beschreiben, dass auf dieser Grundlage im FIS eine eindeutige Ausweisung von

positiven, negativen und nicht beurteilbaren Ergebnissen vorgenommen werden kann.

Es ist dabei zu unterscheiden zwischen den Ergebnisarten:

a) anstehender Boden erreicht ohne archäologischen Befund,

b) anstehender Boden erreicht, archäologischer Befund liegt vor,

c) anstehender Boden nicht erreicht, Art und Mächtigkeit der belassenen Überdeckung (i.d.R.

natürliche Überdeckung durch Kolluvium, Auelehm usw.) mit genauer Bodenansprache.

  1. Systematik und Einteilung der Flächen

W

I

2.1 Maßnahmen und Teilmaßnahmen

G

E

Für Sondage (VU) oder Oberbodenabtrag (OB) und für die Ausgrabung (G) werden vom BLfD

S

jeweils separate Maßnahmenummern vergeben, die i.d.R. im Ausschreibungstext mitgeteilt werden.

G

Innerhalb eines linearen Projektes sind die untersuchten Flächen in sinnvoller Weise in

m

Teilmaßnahmen zu unterteilen, d.h. in Teilflächen, die räubmliche oder logische Einheiten bilden. Es

H

können auch mehrere aufeinanderfolgende befundfreie Flächen oder Flächen, die nach erster

Beurteilung zu einem Fundplatz gehören, in einer Teilmaßnahme zusammengefasst werden. Für

jede vergebene Teilmaßnahme ist das sog. Maßnahmenblatt (s. Anlage) als Deckblatt zu verwenden

und entsprechend auszufüllen. Zur eindeutigen Lokalisierung von Grabungsflächen sollte die

Vergabe von Teilmaßnahmenummern ausreichen; auf die Vergabe von zusätzlichen Einteilungen

von Flächen-, Schnitt- oder Sondagenummern kann daher verzichtet werden. Die

Teilmaßnahmenummer _0 wird bei linearen Projekten auf der Grabung nicht vergeben, sie ist der

Eintragung zentraler Projektdaten ins FIS vorbehalten.

Zugunsten einer transparenten Systematik wird empfohlen, die Teilmaßnahmenummern bei VU/OB

und G parallel zu verwenden (Beispiel: OB M-20xx-x-1_7 entspricht G M-20xx-x-2_7), d.h.

Teilmaßnahmen ohne Befund entfallen im G-Teil.

2.2 Maßnahmenpolygone und Textfiles

Innerhalb einer Teilmaßnahme sind die Textfiles der Maßnahmenpolygone (*.txt) des bauseitigen

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Oberbodenabtrages und nachfolgender Sondagen zur Erstellung des archäologischen Planums in

einer Datei zusammenzufassen. Dabei sind Überschneidungen sowie Berührungen zu vermeiden.

Punktdoppelungen (z.B. durch Doppelmessungen mit geringen Abweichungen) sind zu eliminieren.

Neben den Koordinaten sind in den Textfiles Informationen über den Bearbeitungszeitraum sowie

Art und Zeitstellung der Befunde einzufügen. Dies ist wichtig für eine schnelle Weiterverarbeitung

der Informationen im Fachinformationssystem (FIS). Auch für die anzulegenden Ergebnispolygone

(siehe Punkt 3.1.b) sind die Textfiles auszulesen und im entsprechenden Maßnahmetextfile unter

jeweiligen Ergebniskategorie abzulegen.

In der Textdatei folgen nach einem Kopf mit Angaben zu Teilmaßnahme und Ergebnissen die

Koordinaten der Polygone in WKT-Format mit folgender Syntax:

POLYGON(( ………W…………… )) Das Anfangskoordinatenpaar ist amI Ende zu wiederholen, um ein geschlossenes Polygon zu

G

erhalten.

E

S

Die Koordinatenwerte dürfen nur zwei Nachkommastellen aufweisen, die durch einen Punkt (kein Komma) abgetrennt werden. G

m

Nach einem einfachen Zeilenwechsel (keine Leerzeile) können weitere Polygone angefügt werden

b

(nicht zusammenhängende Flächen, unbearbeitete Inseln etcH.).

Hinweis

Das BLfD stellt auf Anfrage ein MS-Word-Makro (Version 2017) mit Anleitung zur Verfügung, mit

dem die aus Auto-CAD ausgelesenen Polygone in eine entsprechende WKT-Textdatei umgewandelt

werden können.

Hier ein Beispiel für das Textfile

Projekt: VPL Hintertupfing - Kleinnirgendwo, 20-kV-Kabelverlegung

Teilmaßnahme: M-2016-1-1_1

Beginn der Teilmaßnahme: 01.02.2017 Ende der Teilmaßnahme: 14.2.2017

Befund/Zeitstellung: Siedlung der Linearbandkeramik, Gräberfeld der Schnurkeramik, Siedlung der Urnenfelderzeit

Polygone Maßnahme: 5

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POLYGON((4365599.31 5519533.27,4365612.59 5519541.98,4365631.99 5519554.06,4365649.60 5519565.19,4365664.26 5519574.40,4365672.53 5519579.51,4365668.15 5519587.67,4365649.51 5519576.42,4365642.49 5519572.23,4365616.44 5519556.04,4365593.71 5519542.32,4365599.31 5519533.27 )) POLYGON((4365598.45 5519534.78,4365618.86 5519547.42,4365619.42 5519546.56,4365633.01 5519554.81,4365635.45 5519556.36,4365638.10 5519558.15,4365637.48 5519558.96,4365648.50 5519565.79,4365649.27 5519565.13,4365672.31 5519579.64,4365668.12 5519587.54,4365644.30 5519573.25,4365646.67 5519569.38,4365635.47 5519562.44,4365632.74 5519565.94,4365614.53 5519554.73,4365616.82 5519550.89,4365596.38 5519538.21,4365598.45 5519534.78 ))

Polygone Ergebnis:

positiv: POLYGON((4365619.51 5519546.59,4365614.73 5519554.64,4365632.77 5519565.96,4365635.52 5519562.31,4365637.53 5519558.85,4365638.13 5519558.00,4365635.53 5519556.29,4365633.09 5519554.73,4365619.51 5519546.59 )) POLYGON((4365644.38 5519573.30,4365646.77 5519569.31,4365648.57 5519565.75,4365649.18 5519565.23,4365654.28 5519568.35,4365654.74 5519568.63,4365659.13 5519571.34,4365659.50 5519571.56,4365660.21 5519572.00,4365662.62 5519573.49,4365668.37 5519577.04,4365672.35 5519579.57,4365668.17 5519587.40,4365644.38 5519573.30 ))

negativ:

POLYGON((4365596.42 5519538.07,4365616.92 5519550.75,4365618.91 5519547.41,4365598.53 5519534.80,4365596.42 5519538.07 W)) POLYGON((4365635.62 5519562.35,4365637.58 5519558.96,4365648.50 5519565.71,4365646.68

I

5519569.25,4365635.62 5519562.35 )) G

E

S

unbekannt: POLYGON((4365616.86 5519550.84,4365596.36 5519538G.16,4365593.80 5519542.31,4365614.63 5519554.60,4365616.86 5519550.84 ))

m

POLYGON((4365598.58 5519534.71,4365599.21 5519533.55,4365619.52 5519546.42,4365618.97 5519547.35,4365598.58 5519534.71 )) b POLYGON((4365632.85 5519566.01,4365635.55 5519562.43,4365646H.64 5519569.33,4365644.29 5519573.25,4365632.85 5519566.01 )) POLYGON((4365637.63 5519558.88,4365638.21 5519558.05,4365649.29 5519565.01,4365648.57 5519565.62,4365637.63 5519558.88 ))

3. Digitale Pläne und Planausdrucke

Digitale und analoge Pläne sind mit Legende und vollständig ausgefülltem Plankopf

(Teilmaßnahmenummer, Ort, Gemarkung, Flurstücksnummern, Nordpfeil, Maßstabsleiste,

Bearbeiter, Datum) zu versehen. Komplexe CAD-Pläne sind nach Plana zu strukturieren (z.B.

ACAD-Layermanager o.ä) und ggfs. dementsprechend auszudrucken.

Die Erstellung von Phasenplänen und eines druckfähigen Gesamtbefundplans ist bei Ausgrabungen

zwingend erforderlich; nur in Absprache mit dem Referenten kann darauf verzichtet werden.

6

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3.1 Schematischer Plan

Schematische Pläne dienen der Übersicht und der schnellen Bewertung von Teilmaßnahmen und

könnten auch als deren Plangrundlage verwendet werden. Sie zeigen Informationen zum

archäologischen Ergebnis.

Die enthaltenen Elemente sind flächenhaft, d.h. als geschlossene CAD-Polygone auszuführen und

in einer Legende aufzuführen. Schraffuren dienen zur Darstellung archäologischer Zeitstellungen. Analog zu den allgemeinen Vorgaben1 ist auch für die schematischen Pläne eine verbindliche

Layerstruktur zu beachten:

Layer 0 Befunde Befunde_Schraffur Maßnahme Ergebnis negativ Ergebnis positiv Ergebnis unbekannt Flurkarte

W

Die folgenden Flächeninformationen sind grafisch voneinander abzusetzen und zu beschriften:

I

G

a) Art des Abtrags/Maßnahmepolygon:

E

 bauseitiges Baggerplanum (falls angelegt)

S

 Feinplanum / archäologisches Planum

G

 Tiefen- bzw. Geosondagen (Stratigraphie archäologisch, geologisch, etc.)

m

b) Ergebnis bzw. Ergebnispolygon:

b

 Ergebnispolygon negativ (ohne archäologischen Befund)

H

 Ergebnispolygon positiv (mit archäologischem Befund)2

 Ergebnispolygon unbekannt (der anstehende Boden wurde nicht erreicht, Überdeckung belassen)

c) Befunde:

 Befundlayer: (Befundumrisse werden in einem Layer zusammengefasst. Die Befunde werden auf ihre aussagekräftigste Form reduziert, als geschlossene Polygone digitalisiert und entsprechend ihrer Zeitstellung schraffiert. Linien- und Punktobjekte sind in diesem Befundlayer nicht zulässig.

1vgl. Vorgaben 2012, Anhang 5 2 Hier sollte die wissenschaftliche Grabungsleitung eine aus der Beobachtung vor Ort resultierende, anzunehmende Ausdehnung der Fundstelle (z.B. der vorgeschichtlichen Siedlung) innerhalb des Baufeldes definieren, unter Berücksichtigung von Kriterien wie Befundkonzentration, Topographie, Erosionsgrad etc. um später eine genaue Eintragung von Ergebnis und Bodendenkmal zu erleichtern. 7

Die Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur zum Angebot an die WIGES GmbH verwendet werden.

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Abbildung 1: Beispiel für einen schematischen Plan, Layeransicht Maßnahme/Befund

W

I

G

E

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G

m

b

H

Abbildung 2: Beispiel für einen schematischen Plan, Layer- bzw. Druckansicht Ergebnis/Befund

3.2 Gesamtbefundplan/Phasenplan

Es ist ein druckfähiger Gesamtbefundplan (z.B. für Vorpublikationen) auf der Grundlage des

Befundlayers aus dem schematischen Plan zu erstellen. Er kann in diesen Dateiformaten abgegeben

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werden: *.tif, *.jpg (höchste Qualität), *.eps und *.pdf. Die Größe von Schrift (min. 8 Pt3) und

Zahlen bei Verkleinerungen und serifenlose Schrift (z. B. Arial) sollte beachtet werden;

unterschiedliche Zeitstellungen von Befunden und deren verwendete Texturen sind durch Legende

oder Beschreibung im Plankopf selbsterklärend darzustellen.

4. Berichte

Die aktuellen Vorgaben zur Dokumentation gelten auch für die Berichtserstellung bei Linearen Projekten.4 Für jede Teilmaßnahme ist jeweils

 ein vorläufiger, zusammenfassender, wissenschaftlicher Grabungsbericht

 eine sehr kurze Zusammenfassung zur FIS-Eingabe

zu erstellen.

Eine eindeutige Lokalisierung der Fundstellen bzw. der Teilmaßnahmen sollte über die Teilmaßnahmenummer möglicWh sein. Formatierungsvorlagen für Überschriften (MS Word: Dokumentstruktur) und die AnlageI von Inhaltsverzeichnissen für die weitere Bearbeitung sind

G

besonders bei großen Projekten sehr zu empfehlen.

E

S

4.1 Zusammenfassung zur FIS-Eingabe

G

m

Die Zusammenfassung zur FIS-Eingabe5 sollte zur schnellen Orientierung und zum Überblick einen

b

Plan der betreffenden Teilmaßnahme beinhalten. Neben den Plänen, die nach den allgemeinen

H

Dokumentationsvorgaben anzufertigen und abzugeben sind6, ist für jede befundführende

Teilmaßnahme ein schematischer Plan, digital als *.dwg und *pdf, sowie als Ausdruck zu erstellen.

4.2 Wöchentliche Zwischenberichte zum Arbeitsstand

Diese Berichte dienen dem Überblick über den Stand der geleisteten Arbeiten sowie ggfs. der

wissenschaftlichen Einschätzung der aufgedeckten Befunde und sind wöchentlich per Mail an

stefanie.berg-hobohm@blfd.bayern.de, bernd.pargmann@blfd.bayern.de und nach Absprache auch

an den Maßnahmeträger zu versenden und enthalten folgende Informationen:

 Stand der Information: Datum, Kalenderwoche  Verfasser  Maßnahme-/Teilmaßnahmenummer, Kurzbezeichnung der Maßnahme  Landkreis, Gemeinde, Gemarkung, Flurstücknummer

3 vgl. http://www.blfd.bayern.de/medien/richtlinien_arch_jahr_2009.pdf 4 vgl. Vorgaben 2012, Punkt 6.2 5 vgl. Vorgaben 2012, Punkt 6.2, siehe auch Vorgaben B LP, Punkt 4.3,,tabellarische Auflistung“ 6 vgl. Vorgaben 2012, Punkt 6.5 9

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 Grabungsleitung, Grabungstechniker  Lage, Art und Beschaffenheit von Feinplana, Überdeckungen und des anstehenden Bodens  Personalstand, ausreichend (ja/nein)  Art, Anzahl und Zeitstellung des Befundes  Zeitraum der Bearbeitung  Arbeitsstand, anstehende Arbeiten, Bemerkungen  Situationsfotos, Fotos besonderer Funde und Befunde  Anstehende Arbeiten in der Folgewoche  Ansprache von Problematik

4.3 Abschließender Bericht

Der Grabungsbericht fasst alle wesentlichen Informationen über die Grabung und ihre Dokumentation zusammen1. Er ist in seinem wissenschaftlichen Teil als Kernstück der gesamten

Dokumentation zu betrachten und enthält (zusätzlich zu den in den Allgemeinen Vorgaben

geforderten Punkten) vorliegende Ergebnisse von begleitenden naturwissenschaftlichen und

geoarchäologischen Untersuchungen und gibt ggfs. wichtige Hinweise und Anregungen für künftige

zu erwartende Maßnahmen in angrenzenden Arealen.

W

Das Deckblatt enthält die wichtigIsten Eckdaten des Gesamtprojektes auf einen Blick, neben

G

Maßnahmenummer und –bezeichnung auch Landkreis, Gemeinde, Grabungszeitraum,

E

Grabungsfirma, Grabungsleitung, optional: GSrabungsfoto.

G

Diesem Abschlussbericht ist eine tabellarische Auflistung anzufügen, die einen Überblick über die

m

Teilmaßnahmen des Projektes gewähren, besonders hinsichtlich der FIS-Eingabe. Dafür sind diese

b

Kategorien zu verwenden:

H

 Teilmaßnahmenummer,

 Bearbeitungszeitraum, Fundstelle,

 Befundart mit Kurzansprache,

 Zeitstellung

Bei Projekten ohne archäologischen Befund genügt die Abgabe eines Schnellhefters (wenn möglich

Ösenhefter zum Abheften in Sammelordnern) mit ausgefüllten Oberbodenabtragsformular und

einem Datenträger mit CAD-Plan, Polygon-Textfiles sowie Digitalfotos mit den Übersichten.


1 vgl. Vorgaben 2012, Punkt 6.2

10

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