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Anlage 2 zur Vorlage Nr. 20252757 1 von 1
Maßnahme III 5 Umbau Friedrich-Ebert-Straße (städtebaulicher Mehraufwand) Wirkungsziele • Ergänzung und Erneuerung des Fuß- und Radwegenetzes • Erhöhung der Sicherheit und Barrierefreiheit für alle Verkehrsteilnehmer • Erhöhung der Aufenthaltsqualität auf Plätzen und Straßen • Integriertes Regenwassermanagement • Bessere radverkehrliche Anbindung der Wattenscheider Innenstadt mit umliegenden Kommunen bzw. Stadtteilzentren Ergebnisziele • Gesteigerte Aufenthaltsqualität in öffentlichen Räumen der Innenstadt. • Rückgebauter Straßenraum zugunsten von Aufenthaltsflächen. • (Teil)durchlässige Oberflächen zugunsten von Klimaanpassungsmaßnahmen. • Gestärktes Sicherheitsempfinden und verringerte Barrierewirkungen für nicht- motorisierte Verkehrsteilnehmende. • Gestärkte Aufenthaltsqualität an wichtigen Verkehrsknotenpunkten. • Gestärkte Nahmobilität durch entsprechendes Raumangebot. Kurzbeschreibung Die Friedrich-Ebert-Straße soll als Teil des Grünen Rings zu einem zukunftsfähigen der Maßnahme Mobilitäts- und Stadtraum weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die Erreichbarkeit der Wattenscheider Innenstadt insbesondere für den Fuß- und Radverkehr zu verbessern, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und das Schwammstadtprinzip im Sinne der Ziele des KRIS-Gestaltungsraums umzusetzen. Durch die Neuaufteilung des Straßenraums können zur Stärkung der Nahmobilität sichere, durchgängige Wegeverbindungen geschaffen und Querungsmöglichkeiten optimiert werden. Gleichzeitig entstehen Potenziale für Entsiegelung und Begrünung, die neue stadträumliche Qualitäten und die Implementierung von Schwammstadtmaßnahmen ermöglichen. Als wichtige Teilmaßnahme für den KRIS-Gestaltungsraum soll der Umbau der Friedrich-Ebert-Straße in wesentlichen Teilen über diese Förderinitiative finanziert werden. Für den Um- bzw. Neubau der Fuß- und Radwege soll auch der Zugang zur Förderrichtlinie Nahmobilität geprüft werden. Gestalterische Elemente zur Qualifizierung der Friedrich-Ebert-Straße als attraktiven Stadtraum der Wattenscheid Innenstadt, ist über diese Förderzugänge nicht möglich. Dieser städtebauliche Mehraufwand soll mit Hilfe der Städtebauförderung ergänzend finanziert werden. Konkret sollen in ausgewählten Bereichen hochwertige Materialien, gestalterische Ausstattungselemente und eine effiziente Beleuchtung eingesetzt werden. So entstehen attraktive, identitätsstiftende Räume, die der Bedeutung der Friedrich-Ebert-Straße als Teil des Grünen Rings und zentralem Stadtraum gerecht werden. Klimaaspekte Förderung klimafreundlicher Mobilität, Reduzierung des MIV, Klimaresiliente Gestaltung des öffentlichen Raumes, Zurückhaltung von Regenwasser (Schwammstadt-Prinzip), Erhöhung des Vegetationsflächenanteils, Erhöhung des Flächenanteil zur oberflächlichen Regenwasserbeseitigung, Verbesserung des Mikroklimas
Projektkoordination Amt für Stadtplanung und Wohnen und Tiefbauamt
Beteiligte Tiefbauamt, Umwelt- und Grünflächenamt, Bogestra
Ziffer Förderrichtlinie 8.5
Umsetzungszeitraum 2028 – 2031
Kostenansatz 1.500.000 EUR – Anteil Städtebauförderung für städtebaulichen Mehraufwand
Zugang zu verschiedenen Förderprogrammen (insb. Städtebauförderung, KRiS) wird Hinweise angestrebt (Kofinanzierung); Inhaltliche Verzahnung mit Maßnahme III 3