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WERTUNGS-/ZUSCHLAGSKRITERIEN
der
im Vergabeverfahren
„Briefbeförderung aus
Zentraldruck“
Vergabenummer
AOKBW-2026-GB9.04/PDL-05
Stand: 28.10.2026
(Änderungen sind rot unterstrichen dargestellt)
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Inhalt
Wertung der Angebote .......................................................................................................... 3
- Wertung des Angebotspreises .............................................................................................. 3
- Fachliche Bewertung ............................................................................................................ 3 2.1 A-Kriterien .................................................................................................................................... 3 2.2. B-Kriterien .................................................................................................................................. 7 2.2.1. Logistikkonzept .................................................................................................................... 8 2.2.2. Laufzeitversprechen ........................................................................................................... 9 2.2.3. Qualitätsmanagement ..................................................................................................... 10 2.2.4. Konzept digitale Rückläuferbearbeitung ................................................................. 11 2.2.5. Umweltschutz ..................................................................................................................... 12 2.3. Gesamtbewertung des wirtschaftlichsten Angebotes .......................................... 15
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Wertung der Angebote
Angebote von Unternehmen, die die Eignungskriterien nicht erfüllen oder die wegen des Vorliegens von Ausschlussgründen ausgeschlossen worden sind, werden bei der Wer- tung nicht berücksichtigt.
Die Wertung erfolgt getrennt für jedes Los.
- Wertung des Angebotspreises
Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtpreis erhält 55 Punkte. Alle weiteren Angebote erhalten Punkte nach der Formel
Gesamtpreis des niedrigsten Angebots x 55 = Punkte Gesamtpreis des bewerteten Angebots
Die errechnete Punktzahl wird kaufmännisch auf die 1. Stelle nach dem Komma gerun- det.
- Fachliche Bewertung
Bei der fachlichen Wertung werden die qualitativen Kriterien, die der Bewerber vorwei- sen kann, bewertet. Hierbei erfolgt eine Differenzierung zwischen A-Kriterien (Aus- schluss) und B-Kriterien (Bewertung).
2.1 A-Kriterien
Gemäß Bewerbungsbedingungen erfolgt ein Ausschluss des Bieters von der weiteren Wertung, wenn die qualitative/fachliche Anforderung (A-Kriterien) nicht erfüllt werden kann.
Der Bieter hat hierzu die Fragen 1. - 17. vollständig zu beantworten und an der vorgese- henen Stelle mit dem Namen des Erstellers (keine Unterschrift) zu versehen. Die Datei ist zusammen mit den übrigen einzureichenden Unterlagen in elektronischer Form über die E-Vergabe-Plattform hochzuladen.
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Es erfolgt ein Ausschluss des Bieters von der weiteren Wertung, wenn die qualita- tive/fachliche Anforderung (A-Kriterien) nicht erfüllt werden kann.
Bitte beantworten Sie die nachstehenden Fragen durch Ankreuzen der Antwortfelder.
- Können Sie einen täglichen Austausch von Briefbehältern in ausreichender Menge gemäß Kapitel 2.3 der Leistungsbeschreibung während der Vertragslauf- zeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie Briefbehälter, die für die dauerhafte Nutzung im Kreislauf und eine automatisierte Befüllung durch Kuvertiersysteme gemäß Kapitel 2.3 der Leis- tungsbeschreibung geeignet sind, fortlaufend zur Verfügung stellen?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie eine arbeitstägliche (Montag - Freitag) Abholung der Briefsendungen gemäß den Anforderungen und Zeitfenstern der Leistungsbeschreibung während der Vertragslaufzeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie Briefsendungen im Format C6/5 so frankieren/codieren, dass aus- schließlich die Bereiche gemäß Kapitel 2.5 der Leistungsbeschreibung zur Co- dierung und Frankierung genutzt werden?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie Art und Größe der Adressierungen, wie in Kapitel 2.2.3 der Leis- tungsbeschreibung beschrieben, maschinell auslesen und verarbeiten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie die Umladung beim Weitertransport so gestalten, dass der Aus- tausch ohne Zugangsmöglichkeit unbefugter Dritter ausschließlich in nicht-öffentlichen Bereichen erfolgt?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie im Jahresdurchschnitt eine Zustellung von mindestens 95% der Sen- dungen am dritten Tag (E+3), gerechnet vom Tag der Abholung, im gesamten Bundesgebiet oder – sofern Sie keine bundesweite Zustellung anbieten – in dem Zustellgebiet jedes von Ihnen angebotenen Loses gemäß den Anforderungen der
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Leistungsbeschreibung mit dem von Ihnen genutzten Zustellnetz(en) während der Vertragslaufzeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie im Jahresdurchschnitt eine Zustellung von 99% der Sendungen am vierten Tag (E+4), gerechnet vom Tag der Abholung, im gesamten Bundesgebiet oder – sofern Sie keine bundesweite Zustellung anbieten – in dem Zustellgebiet jedes von Ihnen angebotenen Loses gemäß den Anforderungen der Leistungs- beschreibung mit dem von Ihnen genutzten Zustellnetz(en) während der Ver- tragslaufzeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie im Jahresdurchschnitt eine Zustellung von mindestens 80% der ge- sondert ausgewiesenen eilbedürftigen Sendungen am ersten Tag (E+1), gerech- net vom Tag der Abholung, im gesamten Bundesgebiet oder – sofern Sie keine bundesweite Zustellung anbieten – in dem Zustellgebiet jedes von Ihnen angebo- tenen Loses gemäß den Anforderungen der Leistungsbeschreibung mit dem von Ihnen genutzten Zustellnetz(en) während der Vertragslaufzeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie einen täglichen Zugang zu sogenannten Schlüsselhäusern mit in- nenliegenden Briefkästen im gesamten Bundesgebiet oder – sofern Sie keine bundesweite Zustellung anbieten – in dem Zustellgebiet jedes von Ihnen angebo- tenen Loses gemäß den Anforderungen der Leistungsbeschreibung während der Vertragslaufzeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie einen täglichen Zugang zu Postfachanlagen der DPAG im gesamten Bundesgebiet oder – sofern Sie keine bundesweite Zustellung anbieten – in dem Zustellgebiet jedes von Ihnen angebotenen Loses gemäß den Anforderungen der Leistungsbeschreibung während der Vertragslaufzeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie die Briefzustellung an mindestens 5 Kalendertagen pro Woche ge- mäß den Anforderungen der Leistungsbeschreibung während der Vertragslauf- zeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
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- Können Sie eine Quote unberechtigter Rückläufer von maximal 0,25% pro Monat entsprechend Kapitel 2.6.5 der Leistungsbeschreibung während der Vertragslauf- zeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie eine kurzfristige Rückgabe (maximal 10 Kalendertage) unzustellba- rer Sendungen und die Mitteilung des Grunds der Unzustellbarkeit gemäß den Anforderungen der Leistungsbeschreibung während der Vertragslaufzeit gewähr- leisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie einen persönlichen Kundenbetreuer als zentralen Ansprechpartner gemäß den Anforderungen der Leistungsbeschreibung während der Vertrags- laufzeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
- Verfügen Sie über einen Backup-Standort (Eigen- oder Partnerbetrieb), der in- nerhalb von 24 Stunden nach Produktionsausfall die Vorsortierung und Ein- schleusung in das jeweilige Briefnetz übernehmen kann?
ja nein (=Ausschluss)
- Können Sie alle sonstigen Anforderungen der Leistungsbeschreibung während der Vertragslaufzeit gewährleisten?
ja nein (=Ausschluss)
Ort, Datum Firma, Vor- und Nachname
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2.2. B-Kriterien
Die Qualität der nachgefragten Leistung wird anhand der einzureichenden Konzepte be- wertet:
Logistikkonzept maximal 5 Punkte Laufzeitversprechen maximal 10 Punkte Qualitätsmanagement maximal 10 Punkte Konzept elektronische Rückläuferbearbeitung maximal 5 Punkte Umweltschutz maximal 15 Punkte Summe maximal 45 Punkte
Bei der fachlichen Bewertung der B-Kriterien kann in jeder Rubrik der angegebene Wert als maximale Punktzahl erreicht werden. Zur fachlichen Bewertung sollte der Bieter auf die Anforderungen zu den geforderten Konzepten eingehen. Die Vergabe der Punkte er- folgt für jedes Konzept einzeln in Abhängigkeit der jeweils vorgeschlagenen Lösung und der Schlüssigkeit des Konzeptes. Jede Punktzahl kann mehrfach vergeben werden. Die Punktvergabe erfolgt nur in ganzen Punkten. Erfolgt innerhalb eines Bereiches keine Be- antwortung, wird dieser Bereich mit 0 Punkten bewertet.
Die Konzepte sind zusammen mit den übrigen einzureichenden Unterlagen in elektroni- scher Form über die E-Vergabe-Plattform hochzuladen.
Bitte beachten Sie: Alle Konzepte (auch wenn das in den nachfolgenden Passagen nicht nochmals ausdrücklich erwähnt wird) werden gem. § 6 lit. i) des Vertrags Vertragsbe- standteil und damit verpflichtender Inhalt der Leistungspflichten des Auftragnehmers.
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2.2.1. Logistikkonzept
Zur Erfüllung der Mindestkriterien gemäß Leistungsbeschreibung (in Anlehnung an das PostG) und zur Einhaltung der versprochenen Laufzeiten (gemäß Konzept Ziffer 2.2.2.) ist ein fundierter Logistikprozess für die tägliche Abholung der Briefsendungen bis hin zum Transport in das ‚Briefzentrum Eingang‘ (Zielbriefzentrum) unabdingbar.
Bitte beschreiben Sie in einem Konzept (maximal 10 Seiten inklusive Inhaltsverzeichnis) die von Ihnen geplanten Teilschritte Abholung, Sortierung, Einspeisung und Transport in das ‚Briefzentrum Eingang‘ (Zielbriefzentrum) in dem/den von Ihnen genutzten Zustell- netz(en). Gehen Sie hierbei insbesondere auf den Abholort gemäß Leistungsbeschrei- bung, benötigte Zeiten, Entfernungen, Umschlagplätze und Transportwege ein und zei- gen Sie auf, wann die Sendungen unter Wahrung der Qualitätsanforderungen gemäß Leistungsbeschreibung im ‚Briefzentrum Eingang‘ (Zielbriefzentrum) am Beispiel der Leitregion 72 (Los 1), Leitregion 79 (Los 2), Leitregion 88 (Los 3) bzw. Leitregion 74 (Los 4) eintreffen.
Wertung (maximal 5 Punkte): § 5 - 4 Punkte: Das aufgezeigte Konzept berücksichtigt ausreichend Zeit für Über- gabepunkte, Wegstrecken und Sortierleistung, das Konzept ist schlüssig und lässt durchgängig eine fristgerechte Einlieferung im ‚Briefzentrum Eingang‘ (Ziel- briefzentrum) zur Erfüllung des Laufzeitversprechens und unter Wahrung der üb- rigen Qualitätsanforderungen erwarten.
§ 3 - 2 Punkte: Das aufgezeigte Konzept ist für Übergabepunkte, Wegstrecken und/oder Sortierleistung vereinzelt knapp bemessen, das Konzept ist vereinzelt nicht schlüssig und lässt nicht durchgängig eine fristgerechte Einlieferung im ‚Briefzentrum Eingang‘ (Zielbriefzentrum) zur Erfüllung des Laufzeitversprechens und unter Wahrung der übrigen Qualitätsanforderungen erwarten.
§ 1 Punkt: Das aufgezeigte Konzept ist für Übergabepunkte, Wegstrecken und/oder Sortierleistung wiederholt knapp bemessen, das Konzept ist wiederholt nicht schlüssig und lässt wiederholt keine fristgerechte Einlieferung im ‚Briefzent- rum Eingang‘ (Zielbriefzentrum) zur Erfüllung des Laufzeitversprechens und un- ter Wahrung der übrigen Qualitätsanforderungen erwarten.
§ 0 Punkte: Das aufgezeigte Konzept ist für Übergabepunkte, Wegstrecken und/oder Sortierleistung wenig oder gar nicht ausreichend bemessen oder das Konzept ist nicht schlüssig oder die Erfüllung des Laufzeitversprechens ist auf- grund des vorgelegten Konzepts regelmäßig nicht zu erwarten oder es wurde kein Konzept abgegeben.
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2.2.2. Laufzeitversprechen
Mit Inkrafttreten des Postrechtsmodernisierungsgesetzes zum 1. Januar 2025 wurde auch die sogenannte Zustellfiktion im X. Buch Sozialgesetzbuch (§ 14 und § 37) ange- passt. Entsprechend wird in der Leistungsbeschreibung der Service-Level E+3 gefordert.
Ungeachtet dessen erwarten Versicherte, dass ihnen Briefsendungen zügig zugestellt werden. Bei längeren Zustellzeiten erfolgen erfahrungsgemäß Nachfragen, die zu einer erheblichen Belastung der Sachbearbeitung bei der Auftraggeberin führen. Eine mög- lichst kurze Zustellfrist trägt daher dazu bei, die Verwaltungskosten der Krankenkasse zu reduzieren. Für die Auftraggeberin stellt es daher einen anzustrebenden Mehrwert dar, wenn der Briefdienstleister eine möglichst große Menge der Briefe mit einer Laufzeit von E+1 und/oder E+2 (für Sendungen mit der geforderten Zustellfrist E+3) zustellt. Zugesi- cherte Quoten werden bei der Berechnung des wirtschaftlichsten Angebots entspre- chend berücksichtigt.
Bitte nennen Sie in einer freien Darstellung die von Ihnen zugesicherten Quoten E+1 und E+2 unter der Maßgabe, dass die angebotene Zustellfrist Bestandteil einer Univer- saldienstleistung gemäß § 16, Abs. 1, Ziffer 1. PostG ist (sofern das Preisangebot darauf beruht). Erläutern Sie Ihr Laufzeitversprechen anhand des Logistikkonzeptes sowie von Ihnen angewandten Laufzeitmessungen.
Beachten Sie bitte, dass die von Ihnen genannten Quoten verpflichtender Bestandteil des Vertrages werden.
Wertung (maximal 10 Punkte): Es liegt ein schlüssiges Konzept vor, das unter Bezug auf das Logistikkonzept die ange- gebene Laufzeitquote E+1 und E+2 nachvollziehbar darlegt. Im Jahresdurchschnitt wer- den § mindestens 50,0% der Sendungen mit E+1 und 90% mit E+2 zugestellt (10 Punkte) § mindestens 40,0% der Sendungen mit E+1 und 85% mit E+2 zugestellt (9 Punkte) § mindestens 35,0% der Sendungen mit E+1 und 85% mit E+2 zugestellt (8 Punkte) § mindestens 25,0% der Sendungen mit E+1 und 85% mit E+2 zugestellt (7 Punkte) § mindestens 15,0% der Sendungen mit E+1 und 85% mit E+2 zugestellt (6 Punkte) § mindestens 5,0% der Sendungen mit E+1 und 85% mit E+2 zugestellt (5 Punkte) § mindestens 0,0% der Sendungen mit E+1 und 80% mit E+2 zugestellt (4 Punkte) § mindestens 0,0% der Sendungen mit E+1 und 70% mit E+2 zugestellt (3 Punkte) § mindestens 0,0% der Sendungen mit E+1 und 60% mit E+2 zugestellt (2 Punkte) § mindestens 0,0% der Sendungen mit E+1 und 50% mit E+2 zugestellt (1 Punkt) § es liegt kein schlüssiges Konzept vor oder es wurde kein Konzept eingereicht oder es werden weniger als 50,0% der Sendungen im Jahresdurchschnitt mit E+2 zugestellt (0 Punkte)
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2.2.3. Qualitätsmanagement
Für die Auftraggeberin ist ein zuverlässiger Zustellprozess elementar wichtig. Gerade die Beförderung und Zustellung von Schreiben in der Tagespost, die in vielen Fällen Sozial- daten enthalten, stehen bei den Versicherten unter einem besonderen Fokus.
Bitte beschreiben Sie in einem Konzept (maximal 10 Seiten inklusive Inhaltsverzeichnis) Ihre Maßnahmen zur täglichen Qualitätssicherung. Beleuchten Sie bitte hierbei den ge- samten Beförderungsprozess von der Sendungsübernahme bis zur Zustellung durch Einwurf. Gehen Sie darüber hinaus auf Ihr Qualitätsmanagementsystem, den permanen- ten Verbesserungsprozess sowie das Reklamationsmanagement ein. Zeigen Sie auf, wie der Zielkorridor und der IST-Stand (Gesamtjahr 2025) Ihrer Qualitätskennziffern, ins- besondere für „unberechtigte Rückläufer“, lautet und welche Qualitätskennziffern der Auftraggeberin regelmäßig zur Verfügung gestellt werden können. Berücksichtigen Sie bitte, dass das von Ihnen dargestellte Qualitätsmanagement verpflichtender Bestandteil des Vertrages wird.
Wertung (maximal 10 Punkte): § 10 - 8 Punkte: Der BDL verfügt über eine umfassende Qualitätssicherung im tägli- chen Prozess. Diverse Qualitätskennziffern werden fortwährend erhoben, die aktuel- len Kennziffern belegen eine sehr hohe Güte im Zustellprozess. Es bestehen keine Zweifel an der permanenten Wirksamkeit der Qualitätssicherung.
§ 7 - 5 Punkte: Der BDL verfügt über eine gute Qualitätssicherung im täglichen Pro- zess. Diverse Qualitätskennziffern werden fortwährend erhoben, die aktuellen Kenn- ziffern belegen eine hohe Güte im Zustellprozess. Es bestehen geringe Zweifel an der permanenten Wirksamkeit der Qualitätssicherung.
§ 4 - 1 Punkt: Der BDL verfügt über eine befriedigende Qualitätssicherung im tägli- chen Prozess. Qualitätskennziffern werden unregelmäßig erhoben oder es werden keine aktuellen Kennziffern dargelegt. Es bestehen deutliche Zweifel an der perma- nenten Wirksamkeit der Qualitätssicherung.
§ 0 Punkte: Der BDL verfügt über eine lückenhafte Qualitätssicherung im täglichen Prozess. Ein Qualitätsmanagementsystem ist nur ansatzweise oder gar nicht er- kennbar. Es bestehen erhebliche Zweifel an der permanenten Wirksamkeit der Qua- litätssicherung oder es wurde kein Konzept eingereicht.
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2.2.4. Konzept digitale Rückläuferbearbeitung
Die Auftraggeberin beabsichtigt, spätestens mit dem Beginn des Jahres 2028 eine digi- tale Vorausverfügung einzuführen.
Ziel ist es, Rückläufer aus dem Versandprozess nicht mehr physisch rückliefern zu las- sen. Stattdessen hat der Briefdienstleister eine ein-eindeutige Sendungsnummer auszu- lesen und zusammen mit dem Unzustellbarkeitsgrund elektronisch an die Auftraggeberin zu liefern. Die nicht zustellfähige Sendung ist datenschutzgerecht zu entsorgen.
Bitte beschreiben Sie in einem Konzept (maximal 5 Seiten inklusive Inhaltsverzeichnis) das von Ihnen betriebene System zur elektronischen Rücklieferung unzustellbarer Sen- dungen. Gehen Sie hierbei auf die auf der Sendung zu erfüllenden Voraussetzungen, den Zeitraum bis zur Datenübertragung/-bereitstellung und das rückgelieferte Daten-/Da- teiformat ein. Beschreiben Sie darüber hinaus die von Ihnen eingesetzte Schutzklasse der Datenvernichtung.
Wertung (maximal 5 Punkte): § 5 - 4 Punkte: Das eingesetzte System erfordert beim Auftraggeber nur einen ge- ringen Migrationsaufwand, die gelieferten Daten sind nach einem gängigen For- mat normiert. Die Datenrücklieferung erfolgt spätestens 2 Tage nach dem erfolg- losen Zustellversuch.
§ 3 - 1 Punkte: Das eingesetzte System erfordert beim Auftraggeber einen mittel- hohen Migrationsaufwand, die gelieferten Daten sind nach einem gängigen For- mat normiert. Die Datenrücklieferung erfolgt spätestens 5 Tage nach dem erfolg- losen Zustellversuch.
§ 0 Punkte: Das eingesetzte System erfordert beim Auftraggeber einen hohen Migrationsaufwand oder die gelieferten Daten sind nicht nach einem gängigen Format normiert oder die Datenrücklieferung erfolgt nach 6 oder mehr Tagen nach dem erfolglosen Zustellversuch.
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2.2.5. Umweltschutz
Als gesetzliche Krankenkasse ist der Auftraggeberin in besonderem Maße an der Ge- sundheit der Menschen gelegen. Hierzu gehört auch der nachhaltige Umgang mit Res- sourcen und eine möglichst geringe Belastung der Umwelt mit Schadstoffen.
Bitte beschreiben Sie in einem Konzept (maximal 10 Seiten inklusive Inhaltsverzeichnis), wie Sie als Briefdienstleister den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Umwelt ge- währleisten können und wie Ihre Strategie hierzu in den nächsten 4-5 Jahren aussieht. mit welchen Maßnahmen Sie bei der Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen im jeweiligen Los (Abholung, Sortierung, Transport, Zustellung und Rückläuferbearbeitung der Sendungen der Auftraggeberin) die CO -Emissionen während der Vertragslaufzeit 2 (einschließlich etwaiger Verlängerungen) begrenzen. Darzustellen sind nur Maßnahmen, Fahrzeuge und Betriebsstätten, die für die Ausführung dieses Auftrags eingesetzt wer- den. Die im Konzept zugesagten Maßnahmen und Kennwerte werden verpflichtender Bestandteil des Vertrages.
Wertung (maximal 15 Punkte): § 15 - 12 Punkte: Das Umweltschutzkonzept zeigt die aktuellen und zukünftigen Maßnahmen zur CO -Reduzierung entlang des gesamten Beförderungsprozes- 2 ses auf. Das angewandte Umweltmanagementsystem zeigt regelmäßig Verände- rungen und Schwachstellen auf, um das Umweltschutzkonzept fortwährend zu verbessern und zu erweitern. Es wird nachvollziehbar dargelegt, dass erhebliche Teile der eingesetzten Fahrzeugflotte ohne CO -Emmission und Luftschadstof- 2 femissionen betrieben werden und dieser Anteil in den Folgejahren weiter stei- gen wird. Der umfangreiche Einsatz energiesparender Techniken in den Sortier- zentren wird nachgewiesen. Weiter werden Maßnahmen zur Steigerung der Bio- diversität an den Standorten umgesetzt. Das Konzept lässt insgesamt einen sehr niedrigen CO -Ausstoss pro beförderte Briefsendung erwarten, die weitere Redu- 2 zierung in den Folgejahren wird glaubhaft dargelegt und Emissionen werden bis zur vollständigen Minderung der Emissionen durch SBTi-konforme und von un- abhängigen Dritten zertifizierte Kompensationszertifikate ausgeglichen. Das Umweltschutzkonzept zeigt die aktuellen und zukünftigen Maßnahmen zur CO -Reduzierung entlang des gesamten Prozesses zur Beförderung der Brief- 2 sendungen der Auftraggeberin vollständig und schlüssig auf. Es wird nachvoll- ziehbar dargelegt, dass erhebliche Teile der zur Auftragsausführung eingesetz- ten Fahrzeuge ohne CO -Emmission und Luftschadstoffemissionen betrieben 2 werden und dass dieser Anteil in den Folgejahren maßgeblich//nicht nur unwe- sentlich weiter steigen wird (wobei berücksichtigt wird, dass das Steigerungspo- tential umso geringer sein wird, je höher der Ausgangswert liegt). Die für die Sor- tierung der Sendungen der Auftraggeberin eingesetzten Betriebsstätten werden zu einem erheblichen Teil mit Strom aus erneuerbaren Energien (Nachweis z. B. durch Herkunftsnachweise) und mit energieeffizienter Technik (z. B. LED-
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Beleuchtung, Wärmerückgewinnung, energieeffiziente Sortieranlagen) betrieben, und es werden weitere maßgebliche//nicht nur unwesentliche Maßnahmen der Energieeffizienz bei der Auftragsbearbeitung in diesen Betriebsstätten in den Folgejahren dargelegt. Das Konzept lässt insgesamt einen sehr niedrigen CO - 2 Ausstoss pro beförderte Briefsendung erwarten, die weitere Reduzierung in den Folgejahren wird überzeugend dargelegt und Emissionen werden nachweislich bis zur vollständigen Emissionsfreiheit durch SBTi-konforme und von unabhängi- gen Dritten zertifizierte Kompensationszertifikate ausgeglichen.
§ 11 - 8 Punkte: Das Umweltschutzkonzept zeigt die Maßnahmen zur CO -Redu- 2 zierung entlang des gesamten Beförderungsprozesses auf. Das angewandte Umweltmanagementsystem zeigt regelmäßig Veränderungen und Schwachstel- len auf, um das Umweltschutzkonzept fortwährend zu verbessern und zu erwei- tern. Es wird nachvollziehbar dargelegt, dass erhebliche Teile der eingesetzten Fahrzeugflotte ohne CO -Emmissionen und Luftschadstoffemissionen betrieben 2 werden. Weiter werden Maßnahmen zur Steigerung der Biodiversität an den Standorten umgesetzt. Der umfangreiche Einsatz energiesparender Techniken in den Sortierzentren wird nachgewiesen. Das Konzept lässt insgesamt einen sehr niedrigen CO -Ausstoss pro beförderte Briefsendung erwarten, die weitere Redu- 2 zierung in den Folgejahren wird glaubhaft dargelegt. Entstehende Emissionen werden bis zur vollständigen Minderung der Emissionen durch, von unabhängi- gen Dritten zertifizierte, Kompensationszertifikate ausgeglichen. Das Umweltschutzkonzept zeigt die Maßnahmen zur CO -Reduzierung entlang 2 des gesamten Prozesses zur Beförderung der Briefsendungen der Auftraggebe- rin im Wesentlichen//überwiegend vollständig und schlüssig auf. Es wird nach- vollziehbar dargelegt, dass beachtliche Teile der zur Auftragsausführung einge- setzten Fahrzeuge ohne CO -Emmissionen und Luftschadstoffemissionen betrie- 2 ben werden und dass dieser Anteil in den Folgejahren [nicht nur unwesentlich] weiter steigen wird. Die für die Sortierung der Sendungen der Auftraggeberin ein- gesetzten Betriebsstätten werden zum Teil mit Strom aus erneuerbaren Energien (Nachweis z. B. durch Herkunftsnachweise) oder mit energieeffizienter Technik (z. B. LED-Beleuchtung, Wärmerückgewinnung, energieeffiziente Sortieranlagen) betrieben, und es werden weitere Maßnahmen bei der Auftragsbearbeitung der Energieeffizienz in diesen Betriebsstätten in den Folgejahren dargelegt. Das Konzept lässt insgesamt einen niedrigen CO -Ausstoss pro beförderte Briefsen- 2 dung erwarten, die weitere Reduzierung in den Folgejahren wird glaubhaft darge- legt. Entstehende Emissionen werden bis zur vollständigen Emissionsfreiheit durch von unabhängigen Dritten zertifizierte Kompensationszertifikate ausgegli- chen.
7 - 1 Punkte: Das Umweltschutzkonzept zeigt Maßnahmen zur CO -Reduzie- 2 rung entlang des Prozesses zur Beförderung der Briefsendungen der Auftragge- berin mit Schwächen auf oder ist in Teilen nicht nachvollziehbar. Es wird
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nachvollziehbar dargelegt, dass Teile der zur Auftragsausführung eingesetzten Fahrzeuge ohne CO -Emmission betrieben werden. Der Einsatz energiesparen- 2 der Techniken in den für die Sortierung der Sendungen der Auftraggeberin einge- setzten Betriebsstätten wird nachvollziehbar dargelegt. Das Konzept lässt insge- samt einen verminderten CO -Ausstoss pro beförderte Briefsendung erwarten. 2 Entstehende Emissionen werden bis zur vollständigen Emissionsfreiheit durch von unabhängigen Dritten zertifizierte Kompensationszertifikate ausgeglichen.
§ 0 Punkte: Das Umweltschutzkonzept ist in erheblichem Maße lückenhaft oder in weiten Teilen nicht nachvollziehbar oder es wurde kein Konzept eingereicht.
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2.3. Gesamtbewertung des wirtschaftlichsten Angebotes
In der Gesamtbewertung des wirtschaftlichsten Angebotes ergibt sich somit folgende Gewichtung:
Kriterium Gewichtung Preis 55 % (=Punkte) Fachliche Bewertung 45 % (=Punkte) Gesamtbewertung 100 % (=Punkte)
Die Punktwerte aus den Wertungen gemäß Ziffer 2.1. und 2.2. werden addiert. Das An- gebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag. Bei Punktgleichstand ent- scheidet der günstigere Angebotspreis.
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