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Anlage_4_Rückbau- und Entsorgungskonzept.pdf

Abbruch und Rückbau eines einstöckigen Schulgebäudes

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 05.10.2026, 08:33 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.had.de

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Teilabbruch Grundschule am Hengstbach in

Konrad-Adenauer-Straße 22, Dreieich

Rückbau- und Entsorgungskonzept

des rückzubauenden Hauses 1

einschl. Schadstoffanalyse

Auftraggeber: Kreis Offenbach Werner-Hilpert-Straße 1 63128 Dietzenbach

Unser Zeichen: Seiten: 22 Anlagen: 4

Datum: 10. Juni 2026

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Projekt: Teilabbruch Grundschule am Hengstbach in Konrad-Adenauer-Straße 22, Dreieich Rückbau- und Entsorgungskonzept des rückzubauenden Hauses 1 einschl. Schadstoffanalyse AG: Kreis Offenbach

Inhaltsverzeichnis

Seite

  1. Vorgang .......................................................................................................................................... 6
  2. Lage und Beschreibung der abzureißenden Gebäude ............................................................... 6
  3. Bewertung der Bestand, Begehungen und Probenahmen ......................................................... 8 3.1 Dokumentation ............................................................................................................................8 3.2 Begehung und Probenahme am 01.08.2025 ................................................................................8 3.3 Begehung und Probenahme am 22.04.2026 ................................................................................9 3.4 Probenahme und chemische Analysen ........................................................................................9
  4. Befund und abfalltechnische bzw. umwelttechnische Bewertung .......................................... 10 4.1 Mineralische Bauabfälle/Bauschutt ...........................................................................................11 4.2 Problematische Baustoffe ..........................................................................................................13 4.2.1 Asbest ....................................................................................................................................13 4.2.2 Künstliche Mineralfasern KMF .........................................................................................14 4.2.3 Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe PAK .......................................................16 4.2.4 Polychlorierte Biphenyle PCB ...........................................................................................17 4.3 Sonstige nicht mineralische Bau- und Abbruchabfälle .............................................................18 4.3.1 Altholz ...................................................................................................................................18 4.3.2 Metalle ...................................................................................................................................19 4.3.3 Elektroinstallation, Elektroaltgeräte und Beleuchtung .........................................................19 4.3.4 Sonstige Baustellenabfälle ....................................................................................................20
  5. Hinweise und Empfehlungen ..................................................................................................... 21 5.1 Allgemeine Hinweise ................................................................................................................21 5.2 Hinweise und Empfehlungen zur Entsorgung der Abbruchabfälle ...........................................21

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Anlagenverzeichnis

Anlage 1 Lagepläne Anlage 1.1 Übersichtslageplan im Maßstab 1:25.000 Anlage 1.2 Lageplan mit Darstellung der Probenahmestellen Kellergeschoss Anlage 1.3 Lageplan mit Darstellung der Probenahmestellen - Erdgeschoss Anlage 2 Fotodokumentation der Probenahmestellen und der Proben (36 Seiten) Anlage 3 Probenverzeichnis (4 Seiten) Anlage 4 . Prüfbericht Nr.: 2331/25 vom 09.09.25 (5 Seiten) Prüfbericht Nr.: 2332/25 vom 20.08.25 (6 Seiten) Prüfbericht Nr.: 1340/26 vom 08.05.26 (4 Seiten) Prüfbericht Nr.: 1341/25 vom 11.05.26 (6 Seiten)

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Verzeichnis der verwendeten Unterlagen

Projektunterlagen

[1] Koreal GmbH, Langen Grundschule am Hengstbach, Konrad-Adenauer-Straße 22, 63303 Dreieich a. Kellergeschoss; Alle Gebäude, unmaßstäblich b. Erdgeschoss; Alle Gebäude, unmaßstäblich c. 1. Obergeschoss; Alle Gebäude, unmaßstäblich d. Mündliche Erläuterungen durch Herrn Leitermann [2] Kreis Offenbach, Dietzenbach Gescannte Bestandspläne und historische Pläne; Volkshochschule Sprendlingen, vom 12.08.1960 a. Spezialklassenentrakt, Grundrisse und Schnitte b. Verwaltung [3]

a. Orientierende Schadstoffuntersuchung, Untersuchungsbericht Nr.: FB_01040; vom Februar 2009 b. Prüfberichte der Freigabemessungen für Asbest und Kontrolluntersuchungen für PCB in der Raumluft, 2010 c. Prüfberichte über die Prüfung auf Asbest und PCB, August und September 2009 [4] Geoportal Hessen www.geoportal.hessen.de/map?WMC=2139, aufgerufen am 31.07.2025 [5] a. Visuelle Bestandsaufnahme im Hinblick auf eine Schadstoffbelastung des Hauses 1, vom 03.09.2025

Gesetzliche Regelungen

[6] Verordnung zur Einführung einer Ersatzbaustoffverordnung, zur Neufassung der Bundes-Boden- schutz- und Altlastenverordnung und zur Änderung der Deponieverordnung und der Gewerbe- abfallverordnung, Stand 09.07.2021 [7] Mitteilungen der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) 20: Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen/Abfällen Technische Regeln Stand: 06.11.1997. [8] Mitteilungen der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) 32: LAGA PN 98 Richtlinie für das Vorgehen bei physikalischen, chemischen und biologischen Untersuchungen im Zusammenhang mit der Verwertung/Beseitigung von Abfällen Stand: Dezember 2001.

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[9] Mitteilungen der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) 20: Anforderungen an die stoffli- che Verwertung von mineralischen Abfällen Teil II: Technische Regeln für die Verwer- tung -1.2 Bodenmaterial (TR Boden), Stand: 05.11.2004 [10] BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft: DGUV Regel 101-004 (bisher BGR 128) Kontaminierte Bereiche aktualisierte Fassung Februar 2006. [11] TRGS 521: Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle, Ausgabe Februar 2008. [12] TRGS 524: Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen, Ausgabe Februar 2010, zuletzt geändert und ergänzt 2011. [13] LAGA Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall: Mitteilung der Bund/Länder-Arbeitsgemein- schaft Abfall (LAGA) 23: Vollzugshilfe zur Entsorgung asbesthaltiger Abfälle. Überarbeitung: Stand: November 2022. [14] TRGS 551: Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material, Ausgabe August 2015, zuletzt geändert und ergänzt 27.01.2016. [15] TRGS 555: Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten, Ausschuss für Gefahrstoffe, Ausgabe 20.04.2017. [16] Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsidium Gießen, Regierungspräsidium Kassel Merkblatt Entsorgung von Bauabfällen , Stand: 05.03.2025 [17] Bayrisches Landesamt für Umweltschutz: Arbeitshilfe kontrollierter Rückbau: Kontaminierte Bausubstanz, Erkundung, Bewertung Entsorgung, Stand: September 2019. [18] Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz (Altholzver- ordnung AltholzV) vom 15.08.2002, zuletzt geändert durch Art. 120 V v. 19.06.2020. [19] Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis-Verordnung - AVV) vom 10.12.2001, zuletzt geändert 30.06.2020. [20] Verordnung über Deponien und Langzeitlager vom 27.04.2009 (Deponieverordnung DepV), zuletzt geändert 03.07.2024 [21] TRGS 905: Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder reproduktionstoxischer Stoffe Ausgabe März 2016, zuletzt geändert 13.07.2021. [22] Verordnung zum Schutz von Gefahrstoffen (Gefahrstoffverordnung GefStoffV) vom 26.11.2010, zuletzt geändert 02.12.2024. [23] TRGS 519: Asbest Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten, Ausgabe Januar 2014, zuletzt geändert und ergänzt 31.03.2022. [24] Verordnung über die Getrenntsammlung und Überwachung von nicht gefährlichen Abfällen mit persistenten organischen Schadstoffen (POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung - POP-Abfall- ÜberwV) vom 17.07.2017, zuletzt geändert 28.04.2022. [25] TRGS 900: Arbeitsplatzgrenzwerte, Ausgabe Jan. 2006, zuletzt geändert 17.06.2024.

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  1. Vorgang

Der Kreis Offenbach plant die Restrukturierung und Erweiterung der Grundschule am Hengstbach in der Konrad-Adenauer-Straße 22 in Dreieich-Sprendlingen. Im Zuge der Maßnahme sind die Häu- ser 1 und 3 rückzubauen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Die (im Weiteren bezeichnet) wurde durch den Kreis Offenbach mit der abfalltechnischen Bestandsaufnahme, der orientierenden Schadstoffuntersuchung sowie der Erstellung eines Abbruch- und Entsorgungskonzept und der Antrag- stellung der Abbruchgenehmigung beauftragt. Des Weiteren sind im Auftrag des Kreises Offenbach die Aufstellung eines Leistungsverzeichnisses, die Mitwirkung bei der Vergabe der Abbruchleistungen sowie die Fachbauüberwachung und die Dokumentation der Schadstoffsanierung und Rückbau vorzu- nehmen.

Als erster Bauabschnitt sollen das Haus 1, der Haupteingang sowie ein Teil der Überdachung zwischen Haus 1 und Haus 2 zurückgebaut werden.

Die Auswertung von Bestandsunterlagen und der ersten Gebäudebegehung wurde in der visuellen Be- standsaufnahme des Hauses 1 [5]a dokumentiert.

Nachfolgend werden die durchgeführten Begehungen, Probenentnahmen und deren chemische Analy- sen bewertet und dokumentiert.

  1. Lage und Beschreibung der abzureißenden Gebäude

Die allgemeine Beschreibung der rückzubauenden Gebäude ist der Bestandsaufnahme [5]a zu entneh- men.

Das Dach des Hauses 1 ist ein Flachdach, dessen Aufbau aus den vorliegenden Bestandsunterlagen [2] ersichtlich ist. Das Haus wurde auf Streifenfundamenten gegründet, die nach [2] mindestens bis 80 cm unterhalb der GOK eingebettet wurden.

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Abbildung 1: Ausschnitt aus den Bestandunterlagen [2] - Schnitt Haus 1

Das Dach des Haupteingangs ist ein Flachdach dessen Aufbau aus den vorliegenden Bestandsunterla- gen [2] ersichtlich.

Abbildung 2: Ausschnitt aus den Bestandunterlagen [2] - Schnitt Haupteingang

Die Überdachung besteht aus einer auf Stahlpfosten Tragkonstruktion. Die Dacheindeckung erfolgt mittels profilierter Stahlwellplatten. Die Dachuntersicht ist zusätzlich mit Holzplatten verkleidet.

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  1. Bewertung der Bestand, Begehungen und Probenahmen

Am 26.02.2025 und 20.06.2025 wurden im Rahmen von Ortsbegehungen visuelle Begutachtungen der Gebäudesituation vorgenommen. Am 30.06.2025 erfolgte eine Einsicht in die bei der Bauaufsicht des Landkreis Offenbach vorliegenden Akten, wobei keine Informationen zu den Baumaterialien gefunden werden konnten.

Am 01.08.2025 und am 22.04.2026 wurden im Zuge von weiteren Ortsbegehungen Probenahmen im Haus 1 und im Bereich des Haupteingangs durchgeführt.

3.1 Dokumentation

Im Zuge der Ortsbegehungen am 26.02.2025, 20.06.2025, 01.08.2025 und am 22.04.2026 waren alle Räume zugänglich. In Anlage 2 ist eine Fotodokumentation der Probenahmestellen und der Bohrkerne beigefügt. Es wurde geprüft, ob augenscheinlich erkennbare Verunreinigungen und Schadstoffe vor- handen sind und es wurden die Stellen für die Entnahme von Proben festgelegt.

Das Haus 1 wurde vom Kellergeschoss (KG) bis Erdgeschoss (EG) begangen. Für die Zuordnung der Befunde wurde folgende Nomenklatur angewandt:

Räume im KG sind mit KG-1 bis KG-6 durchnummeriert

Räume im EG sind mit EG-1 bis EG-22 durchnummeriert

Die Wände werden im Uhrzeigersinn mit den Buchstaben a bis d bezeichnet

Die Bodenfläche wird mit dem Buchstaben e bezeichnet und

Die Decke wird mit dem Buchstaben f bezeichnet.

f

c

b

e

Abbildung 3: Bezeichnung der Wände und eine beispielhafte Darstellung eines Raumes im KG

3.2 Begehung und Probenahme am 01.08.2025

Bei der Begehung am 01.08.2025 wurden insgesamt 31 Materialproben aus Wänden, Böden und Fas- saden entnommen (Abschneiden, Absägen, Aufbohren, Abschlagen). Die Probenahmestellen sind im Lageplan entsprechend gekennzeichnet und fortlaufend nummeriert. Die Bauteilöffnungen zur Über- prüfung des Aufbaus wurden ebenfalls für die Entnahme von Proben genutzt.

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3.3 Begehung und Probenahme am 22.04.2026

Bei der Begehung am 22.04.2026 wurden zur Prüfung des Aufbaus insgesamt 3 Materialproben aus den Dächern des Hauses 1, des Haupteingangsbereiches und der Überdachung zwischen Haus 1 und Haus 2 entnommen (Probenahme mittels Absägen, Aufbohren, Abschlagen). Die Probenahmestellen sind im Lageplan entsprechend gekennzeichnet und fortlaufend nummeriert. Die Bauteilöffnungen zur Überprüfung des Aufbaus wurden ebenfalls für die Entnahme von Proben genutzt. Die Öffnungen wur- den nach Prüfung des Dachaufbaus wieder verschlossen.

3.4 Probenahme und chemische Analysen

Mit den Probenahmen und chemischen Analysen wurden folgende Aspekte geklärt:

Ermittlung der Beschaffenheit des beim Rückbau anfallenden Bauschutts (Betonbruch, Estrich, gemischter Bauschutt).

Überprüfung auf Schadstoffe in den Baumaterialien (Asbest, Kohlenwasserstoffe, PAK, PCB und Schwermetalle).

Zur Überprüfung der Beschaffenheit von Böden und Wänden der Räumlichkeiten wurden Bohrungen mit einem Kernbohrgerät durchgeführt.

Nach augenscheinlichem Befund und Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen ergaben sich Verdachtspunkte für schadstoffhaltige Baumaterialien, bei diesen wurden Probenahmen durchge- führt.

In Anlage 3 sind die Zusammenstellung der durchgeführten Probenahmen (Art und Stelle) sowie die schadstoffhaltigen Baumaterialien zusammengestellt. Die Bohrkerne bzw. einzelne Schichten der Bohrkerne wurden bewertet und dementsprechend auf Verdachtsparameter untersucht.

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  1. Befund und abfalltechnische bzw. umwelttechnische Bewertung

Nach unseren Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen ist es ausreichend, die beim Rück- bau des Gebäudes anfallenden Bauabfälle wie folgt in Gruppen zusammenzufassen:

Mineralische Bauabfälle/Bauschutt Mauerwerk, Beton, Estrich, Fliesen und Putz

Nicht mineralische Bauabfälle Altholz, Metalle, Elektroinstallation und Beleuchtung,

Problematische Bauabfälle Asbesthaltige Bauteile, Mineralwolledämmstoffe, An- striche mit Lackfarben. Es handelt sich um Bauabfälle, die aufgrund ihrer Materialeigenschaften u. U. beson- dere Arbeitsschutzvorkehrungen beim Rückbau erfor- derlich machen und für die besondere Nachweispflich- ten bei der Entsorgung bestehen.

Sonstige Bauabfälle z.B. Sperrmüll, sonstige nicht sortenrein anfallende Baustellenabfälle,

Mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand dürfte es kaum möglich sein, jeden einzelnen eingebauten Baustoff zu erfassen und dahingehend zu überprüfen, ob er nach heutigem Kenntnisstand möglicher- weise kontaminiert bzw. in der Entsorgung problematisch sein könnte. Daher kann auch die vorgenom- mene sorgfältige Planung und Durchführung der Erkundungsmaßnahmen keine absolute Sicherheit da- für bieten, dass alle möglicherweise problematischen Baustoffe bei der Erkundung erfasst wurden. So- fern die Hinweise aus Abschnitt 5 berücksichtigt werden, ist dies für die ordnungsgemäße Ausführung des kontrollierten Rückbaus auch nicht erforderlich.

Nachfolgend werden nur die oben genannten Gruppen von Bauabfällen behandelt. Auf einzelne, auf- grund ihrer Beschaffenheit im Hinblick auf den Rückbau und die Entsorgung möglicherweise proble- matische Abfallstoffe wird nur dann näher eingegangen, wenn sich aus den Untersuchungen konkrete Hinweise auf das Vorhandensein dieser Stoffe ergeben haben. Hieraus kann jedoch nicht gefolgert werden, dass sämtliche, potentiell problematische Bauabfälle in der nachfolgenden Aufzählung erfasst wurden.

Sofern beim Abbruch bisher unerkannt gebliebene, möglicherweise problematische Stoffe vorgefunden werden sollten, sollte die Vorgehensweise beim Rückbau und der Entsorgungsweg von der örtlichen Bauüberwachung erforderlichenfalls unter Einbinden eines Sachverständigen festgelegt werden (wei- tere Hinweise und Empfehlungen zur Durchführung des Rückbaus sind im Abschnitt 0 enthalten).

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4.1 Mineralische Bauabfälle/Bauschutt

In dieser Gruppe von Bauabfällen werden alle Stoffe zusammengefasst, die im Sinne der Ersatzbau- stoffverordnung (EBV) [6] als "mineralischer Ersatzbaustoff" wie folgt definiert werden können:

  1. mineralischer Ersatzbaustoff: mineralischer Baustoff, der a) als Abfall oder Nebenprodukt aa) in Aufbereitungsanlagen hergestellt wird oder bb) Bei Baumaßnahmen, beispielsweise Rückbau, Abriss, Umbau, Ausbau, Neubau und Erhaltung anfällt, b) unmittelbar oder nach Aufbereitung für den Einbau in technische Bauwerke geeig- net und bestimmt ist und c) unmittelbar oder nach Aufbereitung unter die in Nummer 18 bis 23 bezeichneten Stoffe fällt;

Es wird darauf hingewiesen, dass Porenbetonsteine erfahrungsgemäß zu einem stark erhöhten Sulfat- gehalt in den Eluaten führen. Aus diesem Grund sollten diese soweit möglich getrennt ausgebaut und gesondert einer Verwertung/Entsorgung zugeführt werden.

Unter Berücksichtigung der Lage der Proben sowie organoleptischer Auffälligkeiten wurden die Ein- zelproben zu den Mischproben zusammengefasst und in Tabelle 1 dargestellt.

Tabelle 1: Zusammenfassung der Mischproben

ProbenbezeichnungEinzelprobenBauteileGeschoss
MP-1-A-KGP1.21 + P1.26 + P1.29AußenwändeKellergeschoss
MP-1-B-KGP1.24 + P1.26 + P1.28 + P1.30BodenplatteKellergeschoss
MP-1-A-EGP1.2 + P1.7 + P1.18 + P1.19AußenwändeErdgeschoss
MP-1-I-neuP1.9 + P1.10+ P1.11Innenwände - VerwaltungsbüroErdgeschoss
MP-1-I-altP1.1 + P1.3 + P1.6 + P1.22 + P1.25 + P1.31Innenwände - LagebereichKellergeschoss + Erdgeschoss
MP-1-DachP1.32-VI + P1.33-VIIDach Haus 1 und EingangsbereichErdgeschoss

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Tabelle 2: Zusammenfassung der Ergebnisse der Analysen nach EBV-Recycling-Baustoff

Probenbe- zeichnungProbenahmestellemaßgebender Parameter für die Ein- stufungFestgestellte Konzentrationen der maßgebenden ParameterZuordnungs- wert (Einbau- klasse)Einstufung nach EBV, Anlage 1, Tabelle 1
MP-1-A- KGMischprobe Keller, Außenwände--RC-1
MP-1-B- KGMischprobe Keller, Bodenplatte--RC-1
MP-1-A- EGMischprobe Erdge- schoss, AußenwändeSulfat1.249 mg/l1.000 mg/l (RC-2)RC-3
MP-1-I-neuMischprobe Erdgesc- hoss, Innenwände neuSulfat5.021 mg/l3.500 mg/l (RC-3)>RC-3
MP-1-I-altMischprobe Keller- + Erdgeschoss, Innen- wände altSulfat937 mg/l600 mg/l (RC-1)RC-2
MP-I-DachMischprobe Haus 1 und Überdachung Ein- gang - Erdgeschoss Dach--RC-1

Die in der Probe MP-1-I-neu festgestellte Sulfatkonzentration überschreitet den Materialwert für ei- nen Recycling-Baustoff der Klasse 3. Das Material kann nicht als Ersatzbaustoff eingesetzt werden. Sofern das Material auf einer Deponie entsorgt werden soll, ist vorab eine Untersuchung nach Depo- nieverordnung (DepV) durchzuführen. Die Annahmekriterien sollten vorab geklärt werden.

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4.2 Problematische Baustoffe 4.2.1 Asbest

In Tabelle 3 sind die Materialproben aufgelistet, die auf Asbest untersucht wurden. Der jeweilige Ab- fallschlüssel gemäß [19] ist ebenfalls angegeben.

Tabelle 3: Ergebnisse der Analyse auf Asbest

Proben- bezeichnungProbenahmestelleZimmer-Nr. - Wand-ZeichenErgebnis in % (Asbestanteil)Abfall- schlüssel
P1.4EG, Fensterkitt15-a10-15%17 06 05*
P1.5EG, Fußbodenkleber9-en.n.17 09 04
P1.8EG, Fußbodenkleber9-e Treppen.n.17 09 04
P1.12EG, Fußbodenkleber6-en.n.17 09 04
P1.13EG, Fußbodenkleber7-en.n.17 09 04
P1.14EG, Fußbodenkleber14-en.n.17 09 04
P1.15EG, Fliese18-an.n.17 01 03
P1.16EG, Fliese17-an.n.17 01 03
P1.20EG, Deckenplatte19-fn.n.17 09 04
P1.23KG, Decke1-f, 2-fn.n.17 09 04
P1.27KG, Fußbodenkleber4-en.n.17 09 04

Anmerkungen: n. n. = Bei den Untersuchungen konnte Asbest nicht nachgewiesen werden;

  • = gefährlicher Abfall zur Beseitigung und zur Verwertung.

In Probe P1.4 war Asbest nachweisbar. Das Material (generell auch alle asbesthaltigen Materialien sowie Verdachtsmaterialien) ist unter der nachfolgend angegebenen Abfallbezeichnung und dem an- gegebenen Abfallschlüssel als gefährlicher Abfall zu entsorgen:

Abfallbezeichnung: Asbesthaltige Baustoffe Abfallschlüssel: 17 06 05*

In den analysierten Proben P1.5, P1.8, P1.12, P1.13, P1.14, P1.15, P1.16, P1.20, P1.23 und P1.27 war kein Asbest nachweisbar. Diese sind generell unter der nachfolgend angegebenen Abfallbezeich- nung und dem angegebenen Abfallschlüssel als nicht gefährlicher Abfall zu entsorgen: Abfallbezeichnung: gemischte Bau- und Abbruchabfälle, mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 09 01*, 17 09 02* und 17 09 03* fallen Abfallschlüssel: 17 09 04

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Auf die bei der Entsorgung zu berücksichtigenden Vorgaben aus der unter [13] aufgeführten Vollzugs- hilfe wird hingewiesen. Beim vorgesehenen Rückbau der asbesthaltigen Bauteile sind die Vorgaben der TRGS 519 [23]zu beachten. Im Wesentlichen sind folgende Vorgaben zu beachten:

Der Ausbau darf nur von einem ausgewiesenen Fachbetrieb vorgenommen werden.

Ausgebaute Asbestzementprodukte dürfen nicht wieder verwendet werden.

Sofern die Oberfläche der Produkte mit stark gebundenem Asbest nicht großflächig angewittert ist, dürfen diese trocken ausgebaut werden.

Angewitterte Oberflächen sind mit staubbindenden Mitteln (z.B. Putzverfestiger) zu besprühen oder an der Oberfläche feucht zu halten. Die Flächen sind durch Berieseln zu nässen. Das Was- ser kann wie Regenwasser abgeleitet werden.

Asbestzementprodukte sind möglichst entgegen der Einbaurichtung von der Unterkonstruktion zu lösen und zu entfernen (von oben nach unten). Beim Entfernen der Befestigungsmittel sind die Platten gegen Abrutschen zu sichern. Die Fensterbänke sind heraus zu heben und möglichst nicht zu brechen. Sie dürfen nicht über andere Platten gezogen werden.

Schuttrutschen dürfen beim Rückbau nicht verwendet werden. Das Umladen darf nur von Hand oder mit Hebewerkzeugen vorgenommen werden. Die Platten dürfen nicht geworfen werden.

Unmittelbar nach Entfernen der Bauteile sind die möglicherweise durch asbesthaltigen Staub verunreinigten Oberflächen der Unterkonstruktion sorgfältig zu reinigen.

Zum Auffangen von eventuell herabfallenden Bruchteilen sind geeignete Folien oder Planen auszulegen.

Während der Arbeiten ist sicherzustellen, dass Bauwerksöffnungen von Räumen im unmittel- baren Arbeitsbereich soweit möglich - geschlossen sind.

4.2.2 Künstliche Mineralfasern KMF

Seit 01.06.2000 gilt in Deutschland ein Verbot des Herstellens, des Inverkehrbringens und des Ver- wendens von Mineralwolle Dämmstoffen, die nicht den Freizeichnungskriterien der Gefahrstoffver- ordnung (GefStoffV) [22] erfüllen. Gemäß TRGS 521 [11] können daher in der Praxis zwei Typen von Mineralwolle Dämmstoffen unterschieden werden:

alte Mineralwolle Dämmstoffe, die nicht die Kriterien der GefStoffV erfüllen und als krebs- erzeugend (Kategorie 1B, früher: Kategorie 2) oder krebsverdächtig (Kategorie 2, früher: Ka- tegorie 3) gelten. Dies sind insbesondere Produkte, die vor 1996 verwendet worden sind.

neue Mineralwolle Dämmstoffe, welche die Kriterien der GefStoffV erfüllen und daher nicht als krebserzeugend bzw. krebsverdächtig eingestuft werden.

Zwischen den Jahren 1996 und 2000 wurden sowohl alte als auch neue Produkte hergestellt und verwendet. Die Beurteilung ist nur aufgrund eines Einzelnachweises möglich. Wird kein Nachweis d. h. Bestimmung des Kanzerogenitätsindex geführt, ist vom ungünstigsten Fall auszugehen.

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Unter Berücksichtigung des Zeitraums der Errichtung der Gebäude wurden hier sehr wahrscheinlich alte Mineralwolle Dämmstoffe (WHO-Fasern) verwendet. WHO-Fasern mit einem KI unter 30 sind gemäß TRGS 905 [21] in die Kategorie 1B einzustufen. WHO-Fasern mit einem KI zwischen 30 und 40 sind gemäß TRGS 905 [21] in die Kategorie 2 einzustufen und WHO-Fasern mit einem KI größer 40 werden als nicht krebserzeugend eingestuft.

Das belastete Material ist unter der nachfolgend angegebenen Abfallbezeichnung und dem angegebe- nen Abfallschlüssel als gefährlicher Abfall zu entsorgen:

Abfallbezeichnung: Anderes Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder solche enthält

Abfallschlüssel: 17 06 03*

Beim Ausbau der KMF sind die in der TRGS 521 [11] vorgegebenen Arbeitsschutzmaßnahmen zu berücksichtigen. Auf die Bestimmung der Faserstaubkonzentration kann verzichtet werden, wenn die in den Tabellen 1a und 1b der TRGS 521 aufgeführten Tätigkeiten durchgeführt und deren Wirksam- keit vom Arbeitgeber (den Abbruch ausführende Firma) überprüft wird oder wenn vom Arbeitgeber alle Maßnahmen der Expositionskategorien 1, 2 und 3 angewandt werden.

Wenn Zweifel am Umfang der Tätigkeiten oder an der thermischen Beanspruchung der Dämmstoffe bestehen, sollte vom ungünstigeren Fall ausgegangen und die nächst höhere Expositionsklasse gewählt werden. Eine thermische Beanspruchung von Produkten aus künstlichen Mineralfasern liegt vor, wenn diese einer Temperatur ausgesetzt waren, die das Staubungsverhalten negativ beeinflusst. Bei Mineral- wolle-Dämmstoffen tritt diese Wirkung in der Regel bei einer thermischen Belastung ab etwa 200°C ein. Im vorliegenden Fall dürften die Mineralwolle-Dämmstoffe überwiegend nicht thermisch bean- sprucht worden sein.

Im Freien und in gut belüfteten Räumen dürfte unabhängig von der Menge der auszubauenden Mi- neralwolle-Dämmstoffe bei thermisch nicht beanspruchten Dämmstoffen die Expositionsklasse 2 ausreichend sein. Die Expositionsklasse 1 kommt nur in Frage, wenn in gut belüfteten Räumen weniger als 3 m² des Dämmstoffs bzw. in engen und schlecht belüfteten Räumen weniger als 1 m² des Dämm- stoffs ausgebaut wird.

Die in der TRGS 521, Tabelle 2, aufgeführten Arbeitsschutzmaßnahmen, wie z.B. staubarmes Arbeiten und Reinigen, technische Maßnahmen zur Staubminimierung (ggf. nässen), Atemschutz und Schutz- brille, Schutzanzüge, usw., sind durchzuführen. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die möglichen Stäube nicht in andere Bereiche verschleppt werden. Hierfür sollten Abschnitte gebildet werden, bei- spielsweise die Türen zu den nicht betroffenen Bereichen abgeklebt, und Treppenzugänge mit Folien verklebt/abgehängt werden.

Von der ausführenden Firma ist darzulegen, wie die Arbeiten ausgeführt werden sollen. Darauf auf- bauend ist eine Arbeitsanweisung zu erstellen.

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4.2.3 Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe PAK

In Tabelle 5 sind die Materialproben der Dächer aufgelistet, die auf PAK untersucht wurden. Der je- weilige Abfallschlüssel gemäß [19] ist ebenfalls angegeben.

Tabelle 4: Ergebnisse der Analyse von auf PAK

Proben- bezeichnungProbenahmestelleZimmer-Nr. - Wand-ZeichenErgebnis in mg/kgAbfall- schlüssel
P1.32-1EG, Dach, Bitumenbahn oben8-fn.n.17 09 04
P1.32-2EG, Dach, Bitumenbahn Mitte8-fn.n.17 09 04
P1.32-4EG, Dach, Bitumenbahn unten8-f59,917 09 04
P1.33-1Eingang, Dach, Bitumenbahn obenEingang-fn.n.17 09 04
P1.33-2EG, Dach, Bitumenbahn MitteEingang-fn.n17 09 04
P1.33-3EG, Dach, Bitumenbahn untenEingang-f41,317 09 04
P1.33-4EG, Dach, Bitumenbahn geklebtEingang-f35,617 09 04

Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass beim Rückbau im Vorfeld nicht ersichtliche PAK belastete Materialien angetroffen werden.

Bei einem separierten Ausbau können die Bitumenbahnen unter der nachfolgend aufgeführten Abfall- bezeichnung bzw. Abfallschlüssel einer Verwertung bzw. Entsorgung zugeführt werden:

Abfallbezeichnung: Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen

Abfallschlüssel: 17 03 02

oder

Abfallbezeichnung: gemischte Bau- und Abbruchabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 09 01, 17 09 02 und 17 09 03 fallen

Abfallschlüssel: 17 09 04

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4.2.4 Polychlorierte Biphenyle PCB

In Tabelle 5 sind die Materialproben aufgelistet, die auf PCB untersucht wurden. Der jeweilige Abfall- schlüssel gemäß [19] ist ebenfalls angegeben.

Tabelle 5: Ergebnisse der Analyse von auf PCB

Proben- bezeichnungProbenahmestelleZimmer-Nr. - Wand-ZeichenErgebnis in mg/kgAbfall- schlüssel
P1.4EG, Fensterkitt15-an.n.17 06 05*
P1.5EG, Fußbodenkleber9-en.n.17 09 04
P1.8EG, Fußbodenkleber9-e Treppen.n.17 09 04
P1.12EG, Fußbodenkleber6-en.n.17 09 04
P1.13EG, Fußbodenkleber7-en.n.17 09 04
P1.14EG, Fußbodenkleber14-en.n.17 09 04
P1.27KG, Fußbodenkleber4-en.n.17 09 04

Anmerkung: n. n. = Bei der chemischen Analyse konnte PCB nicht nachgewiesen werden. Die in kursiv geschriebene Abfallschlüssel sind asbesthaltige Materialien, daher wur- den diese als gefährlich eingestuft.

In den analysierten Proben P1.4, P1.5, P1.8, P1.12, P1.13, P1.14 und P1.27 war keine PCB Konzent- ration nachweisbar. Daher können diese Bauteile unter der nachfolgend aufgeführten Abfallbezeich- nung bzw. Abfallschlüssel einer Verwertung bzw. Entsorgung zugeführt werden:

Abfallbezeichnung: gemischte Bau- und Abbruchabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 09 01, 17 09 02 und 17 09 03 fallen

Abfallschlüssel: 17 09 04

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4.3 Sonstige nicht mineralische Bau- und Abbruchabfälle

Zu den nicht mineralischen Bauabfällen gehören die vorhandenen Metalle, Beleuchtung und Elektro- leitungen, Althölzer, Sperrmüll und sonstige beim kontrollierten Rückbau anfallende Abbruchabfälle.

4.3.1 Altholz

In der Altholzverordnung [18] werden als Gebrauchtholz Erzeugnisse aus Massivholz, aus Holzwerk- stoffen und/oder aus Verbundstoffen mit überwiegendem Holzanteil (d. h. mehr als 50 Massenprozent) definiert. Die Althölzer können ohne weitere Untersuchungen je nach Einbauort und Verwendungs- zweck den verschiedenen Altholzkategorien zugeordnet werden. Beim Innenausbau wurden auch Werkstoffe auf Holzbasis eingesetzt. Das beim kontrollierten Rückbau anfallende Altholz wird gemäß Anhang III zur Altholzverordnung in die in Tabelle 8 angegebenen Altholzkategorien eingestuft.

Tabelle 6: Bauabfälle aus Altholz (Altholzkategorie nach AltholzV, Abfallschlüssel und- bezeichnungen)

Altholz sortimentAltholzkategorie nach AltholzVAbfall- schlüsselAbfallbezeichnung
Türblätter und Zargen von In- nentürenA II17 02 01Holz
Profilblätter für die Raumaus- stattung, DeckenpaneeleA II17 02 01Holz
BauspanplattenA II17 02 01Holz
Konstruktionshölzer für tragende TeileA IV17 02 04*Glas, Kunststoff und Holz, die gefähr- liche Stoffe enthalten oder durch ge- fährliche Stoffe verunreinigt sind
Holzfachwerk und DachsparrenA IV17 02 04*Glas, Kunststoff und Holz, die gefähr- liche Stoffe enthalten oder durch ge- fährliche Stoffe verunreinigt sind
Möbel und vergleichbare Holz- bauteile mit organischen Ver- bindungen in der BeschichtungA III20 01 38Holz mit Ausnahme desjenigen, das unter 20 01 37* fällt
Altholz aus dem SperrmüllA III20 03 07Sperrmüll

Anmerkung: * = gefährlicher Abfall zur Beseitigung und zur Verwertung.

In der Regel ist im Innenbereich eingebautes Holz nicht mit Holzschutzmitteln behandelt, so dass ge- mäß den Angaben in der AltholzV eine Zuordnung zur Kategorie A II oder A III in Frage kommt. Abfallbezeichnung: Holz Abfallschlüssel: 17 02 01

Konstruktionshölzer und Dachsparren sowie Holzfenster, Holzaußentüren und Außenverkleidungen aus Holz sind gemäß den Angaben in der AltholzV der Kategorie A IV zuzuordnen. Abfallbezeichnung: Glas, Kunststoff und Holz, die gefährliche Stoffe enthalten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind Abfallschlüssel: 17 02 04*

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4.3.2 Metalle

Beim Rückbau werden auch Metalle anfallen (Stahlträger/-rahmen, Rohrleitungen der Heizungsanlage, sonstige Metallkonstruktionen, untergeordnet Türen, Elektroleitungen usw.). Sie können weitestge- hend sortenrein rückgebaut und einer Verwertung zugeführt werden.

Tabelle 7: Bauabfälle aus Metallen (Abfallschlüssel und bezeichnungen)

Abfallbezeichnung (Abfallarten, einschließlich Eigenschaften und Inhaltsstoffe)Abfallschlüssel
Aluminium17 04 02
Eisen und Stahl17 04 05
gemischte Metalle17 04 07
Metallabfälle, die durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind17 04 09*

Anmerkung: * = gefährlicher Abfall zur Beseitigung und zur Verwertung.

4.3.3 Elektroinstallation, Elektroaltgeräte und Beleuchtung

Die vorhandene Beleuchtung ist durch einen Fachbetrieb des Elektrohandwerks möglichst zerstörungs- frei auszubauen. Hierbei ist insbesondere darauf zu achten, ob die Beleuchtung mit PCB-haltigen Kon- densatoren bestückt ist. Sofern vorhanden, sind diese getrennt zu sammeln und einer entsprechenden Entsorgung zuzuführen. Die Abfallschlüssel und Abfallarten sind in Tabelle 8 angegeben.

Tabelle 8: Bauabfälle aus Elektroinstallationen, Elektronikaltgeräten, Kabeln, (Abfallschlüssel und bezeichnungen)

Abfallbezeichnung (Abfallarten, einschließlich Eigenschaften und Inhaltsstoffe)Abfallschlüssel
Transformatoren und Kondensatoren, die PCB enthalten16 02 09*
gefährliche Bestandteile enthaltende gebrauchte Geräte mit Ausnahme derjenigen, die unter 16 02 09 bis 16 02 12 fallen16 02 13*
gebrauchte Geräte mit Ausnahme derjenigen, die unter 16 02 09 bis 16 02 13 fallen16 02 14
Kabel, die Öl, Kohlenteer oder andere gefährliche Stoffe enthalten,17 04 10*
Kabel, mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 04 10 fallen17 04 11
Leuchtstoffröhren und andere quecksilberhaltige Abfälle20 01 21*
gebrauchte Geräte, die Fluorchlorkohlenwasserstoffe enthalten20 01 23*
gebrauchte elektrische und elektronische Geräte, die gefährliche Bauteile enthalten, mit Ausnahme derjenigen, die unter 200121 und 200123 fallen20 01 35*
gebrauchte Geräte mit Ausnahme derjenigen, die unter 20 01 21, 20 01 23 und 20 01 35 fallen20 01 36

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4.3.4 Sonstige Baustellenabfälle

Die bei der Sanierung anfallenden Baustoffe auf Gipsbasis sollten getrennt ausgebaut und unter der nachfolgend angegebenen Abfallbezeichnung und dem angegebenen Abfallschlüssel entsorgt werden: Abfallbezeichnung: Baustoffe auf Gipsbasis, mit Ausnahme derjenigen die unter 17 08 01* fallen Abfallschlüssel: 17 08 02

Im Zuge des Rückbaus werden Gemische von Ausbaumaterialien anfallen, die voraussichtlich nicht mehr bzw. nur nach einer Vorbehandlung einer Verwertung zugeführt werden können. Diese gemisch- ten Bau- und Abbruchabfälle sind wie Restmüll/Sperrmüll getrennt zu sammeln und zu entsorgen.

Beim Rückbau können sonstige Abfälle anfallen, welche in Tabelle 9 mit Abfallschlüssel und Bezeich- nung der Abfallart aufgeführt sind. Sofern bei der Zuordnung zu den Abfallarten insbesondere bei den gefährlichen Abfallarten Zweifel bestehen, wird die Einschaltung eines Sachverständigen emp- fohlen.

Tabelle 9: Bau- und Abbruchabfälle (Abfallschlüssel und Abfallbezeichnungen)

Abfallbezeichnung (Abfallarten, einschließlich Eigenschaften und Inhaltsstoffe)Abfallschlüssel
Kunststoff17 02 03
Anderes Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder solche enthält17 06 03*
Dämmmaterial mit Ausnahme desjenigen, das unter 17 06 01 und 17 06 03 fällt.17 06 04
Bau- und Abbruchabfälle, die PCB enthalten (z. B. PCB-haltige Dichtungsmassen, PCB-haltige Bodenbeläge auf Harzbasis, PCB-haltige Isolierverglasung, PCB-haltige Kondensatoren;17 09 02*
sonstige Bau- und Abbruchabfälle (einschließlich gemischte Abfälle), die gefährliche Stoffe enthalten17 09 03*
gemischte Bau- und Abbruchabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 09 01, 17 09 02 und 17 09 03 fallen17 09 04
gebrauchte elektrische und elektronische Geräte, die gefährliche Bauteile enthalten, mit Ausnahme derjenigen, die unter 20 01 21 und 20 01 23 fallen20 01 35*
gemischte Siedlungsabfälle20 03 01
Sperrmüll20 03 07

Anmerkung: * = gefährlicher Abfall zur Beseitigung und zur Verwertung.

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  1. Hinweise und Empfehlungen

5.1 Allgemeine Hinweise

Vor Beginn der Rückbauarbeiten ist die Stilllegung bzw. Abklemmung/Trennung und ggf. Entleerung der Ver- und Entsorgungsmedien durch die öffentlichen Versorger (Gas, Wasser, Strom, Telekommu- nikation, Abwasser) am jeweiligen Übernahmepunkt durchzuführen. Der Abschluss der vorbereiteten Maßnahmen ist in entsprechenden Abmelde- bzw. Stilllegenachweise zu dokumentieren. Die eigentli- chen Rückbauarbeiten dürfen erst nach Vorliegen der Unterlagen beginnen.

Grundsätzlich sollte beim Rückbau wie folgt vorgegangen werden:

Stufe (1): Vorbereitende Maßnahmen Als vorbereitende Maßnahmen sind organisatorische Maßnahmen und insbesondere die erfor- derlichen Arbeitsschutzmaßnahmen umzusetzen, um die Randbedingungen für eine ordnungs- gemäße Baumaßnahme zu schaffen (einschließlich Erreichen aller erforderlichen Genehmigun- gen usw.). Die Bauabläufe sind im Detail entsprechend der Abbruchplanung für die einzelnen Bauabschnitte festzulegen.

Stufe (2): Entkernung der Gebäudeteile Entsprechend der Abbruchplanung werden die einzelnen Gebäudeteile in ihren Rohbauzustand zurückversetzt. Alle heraustrennbaren, nicht mineralischen Baustoffe und teile bzw. Ausstat- tungsmaterialien werden entfernt und nach Verwertungs-/Entsorgungskriterien sortiert. Rück- gebaut werden sollen Bodenbeläge, Wand- und Deckenverkleidungen, Rohrleitungen ein- schließlich der Dämmung, Stromleitungen, Beleuchtung, Türen, Türrahmen, Fenster, Sani- täreinrichtungen usw. In verschiedenen Bauabschnitten können Stufe (1) und Stufe (2) weitestgehend parallel ausge- führt werden.

Stufe (3): Abbruch einzelner Gebäudeteile In Stufe (3) erfolgt der Abbruch von nicht-tragenden und tragenden Gebäudeteilen. Die vorlau- fenden Stufen (1) und (2) sollten vor Beginn des Abbruchs abgeschlossen sein.

5.2 Hinweise und Empfehlungen zur Entsorgung der Abbruchabfälle

Für eine ordnungsgemäße Entsorgung/Verwertung der anfallenden Materialien wird auf folgendes hin- gewiesen:

Mineralische Bauabfälle Bauschutt

Die größte Menge der anfallenden mineralischen Bauabfälle wird der Gruppe Bauschutt zuzuordnen sein. Für die Entsorgung sollte eine Verifizierung erforderlich sein, hierzu wird angeraten (möglichst bereits beim Abbruch oder bei der Aufbereitung), je ca. 300 m³ Bauschutt eine repräsentative Sammel- probe vorerst als Rückstellprobe zu entnehmen.

Sofern in dem aufzubereitenden Material Auffälligkeiten festgestellt werden, die mit der hier vorge- nommenen Beschreibung nicht übereinstimmen, sollte zur Klärung der Sachlage ein umwelttechni- scher Sachverständiger eingeschaltet werden. Sofern erforderlich, sollten dann die Rückstellproben er- neut untersucht werden.

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Projekt
Projekt: Teilabbruch Grundschule am Hengstbach in Konrad-Adenauer-Strae 22, Dreieich
gez.:bersichtslageplanDatum: 10.06.2026
Mastab: 1 : 25.000Anlage: 1.1
Auftragsnr.:

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Grundschule am Hengstbach, Dreieich

Fotodokumentation der Probenahme vom 01.08.2025 und 22.04.2026

Haus 1

Bild 1: Haus 1, Probe P1.1; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 2: Haus 1, Probenahmestelle P1.2; Aufnahme vom 20.06.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 1 / 36

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Bild 3: Haus 1, Probe P1.3; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 4: Haus 1, Probe P1.4; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 2 / 36

[Seite 28]

Bild 5: Haus 1, Probe P1.5; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 6: Haus 1, Probe P1.6; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 3 / 36

[Seite 29]

Bild 7: Haus 1, Probe P1.7; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 8: Haus 1, Probe P1.8; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 4 / 36

[Seite 30]

Bild 9: Haus 1, Probe P1.9; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 10: Haus 1, Probe P1.10; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 5 / 36

[Seite 31]

Bild 11: Haus 1, Probe P1.11; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 12: Haus 1, Probe P1.12; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 6 / 36

[Seite 32]

Bild 13: Haus 1, Probe P1.13; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 14: Haus 1, Probe P1.14; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 7 / 36

[Seite 33]

Bild 15: Haus 1, Probe P1.15; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 16: Haus 1, Probe P1.16; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 8 / 36

[Seite 34]

Bild 17: Haus 1, Probe P1.17; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 18: Haus 1, Probe P1.18; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 9 / 36

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Bild 19: Haus 1, Probenahmestelle P1.19; Aufnahme vom 20.06.2025

Bild 20: Haus 1, Probe P1.20; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 10 / 36

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Bild 21: Haus 1, Probe P1.21; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 22: Haus 1, Probe P1.22; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 11 / 36

[Seite 37]

Bild 23: Haus 1, Probe P1.23; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 24: Haus 1, Probe P1.24; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 12 / 36

[Seite 38]

Bild 25: Haus 1, Probe P1.25; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 26: Haus 1, Probe P1.26; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 13 / 36

[Seite 39]

Bild 27: Haus 1, Probe P1.27; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 28: Haus 1, Probe P1.28; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 14 / 36

[Seite 40]

Bild 29: Haus 1, Probe P1.29; Aufnahme vom 01.08.2025

Bild 30: Haus 1, Probe P1.30; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 15 / 36

[Seite 41]

Bild 31: Haus 1, Probe P1.31; Aufnahme vom 01.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 16 / 36

[Seite 42]

Bild 32: Haus 1, Probe P1.32; Aufnahme vom 22.04.2026

Bild 33: Haus 1, Probe P1.32; Aufnahme vom 22.04.2026

Anlage 2 10.06.26 Seite 17 / 36

[Seite 43]

Bild 34: Haus 1, Probe P1.32; Aufnahme vom 22.04.2026

Bild 35: Haus 1, Verschluss-Probe P1.32; Aufnahme vom 22.04.2026

Anlage 2 10.06.26 Seite 18 / 36

[Seite 44]

Bild 36: Haupteingang, Probe P1.33; Aufnahme vom 22.04.2026

Bild 37: Haupteingang, Probe P1.33; Aufnahme vom 22.04.2026

Anlage 2 10.06.26 Seite 19 / 36

[Seite 45]

Bild 38: Haupteingang, Probe P1.33; Aufnahme vom 22.04.2026

Bild 39: Haupteingang, Verschluss-Probe P1.33; Aufnahme vom 22.04.2026

Anlage 2 10.06.26 Seite 20 / 36

[Seite 46]

Bild 40: Überdachung, Probe P1.34; Aufnahme vom 22.04.2026

Bild 41: Überdachung, Probe P1.34; Aufnahme vom 22.04.2026

Anlage 2 10.06.26 Seite 21 / 36

[Seite 47]

Grundschule am Hengstbach, Dreieich

Fotodokumentation der Kernproben - Haus 1

Bild 42: Haus 1, Probe P1.10; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 22 / 36

[Seite 48]

Bild 43: Haus 1, Probe P1.21; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 23 / 36

[Seite 49]

Bild 44: Haus 1, Probe P1.22; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 24 / 36

[Seite 50]

Bild 45: Haus 1, Probe P1.24; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 25 / 36

[Seite 51]

Bild 46: Haus 1, Probe P1.25; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 26 / 36

[Seite 52]

Bild 47: Haus 1, Probe P1.26; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 27 / 36

[Seite 53]

Bild 48: Haus 1, Probe P1.28; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 28 / 36

[Seite 54]

Bild 49: Haus 1, Probe P1.29; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 29 / 36

[Seite 55]

Bild 50: Haus 1, Probe P1.30; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 30 / 36

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Bild 51: Haus 1, Probe P1.31; Aufnahme vom 11.08.2025

Anlage 2 10.06.26 Seite 31 / 36

[Seite 57]

[Seite 57: Text nur als Bild — nicht lesbar]

[Seite 58]

[Seite 58: Text nur als Bild — nicht lesbar]

[Seite 59]

[Seite 59: Text nur als Bild — nicht lesbar]

[Seite 60]

[Seite 60: Text nur als Bild — nicht lesbar]

[Seite 61]

[Seite 61: Text nur als Bild — nicht lesbar]

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Haus 1 -Probenverzeichnis + Auswertung

Projekt GaH - Dreieich Datum 01.08.2025 Probenehmer Haus 1

Probenliste
Probe-NrProbe- bezeichnungGeschossStandortZimmer-Nr - Wand-ZeichenArt der ProbeVerdacht/ UntersuchungAnmerkungAuswertung der Ergebnisse
1.1074.219MP-I-alt 1-EG-IW-1-dErdgeschossInnenwand1-dSchlagprobeEBV BauschuttMP-1-I-altsiehe MP-1-I-alt
1.2074.220MP-A-EG 1-EG-AW-2-bErdgeschossAußenwand2-bSchlagprobeEBV BauschuttMP-1-A-EGsiehe MP-1-A-EG
1.3074.221MP-I-alt 1-EG-IW-2-dErdgeschossInnenwand2-dSchlagprobeEBV BauschuttMP-1-I-altsiehe MP-1-I-alt
1.4074.222P-1-EG-FK-15-aErdgeschossKitt des Fensters15-aAbstemmenPCB - Asbestalt und trockenAsbesthaltig Chrysotil ca. 1 - 5 %
1.5074.223P-1-EG-FBK-9-eErdgeschossFußbodenkleber9-eAbsägen / AbschneidenPCB - Asbestnicht nachweisbar
1.6074.224MP-I-alt 1-EG-IW-16-aErdgeschossInnenwand16-aSchlagprobeEBV BauschuttMP-1-I-altsiehe MP-1-I-alt
1.7074.225MP-A-EG 1-EG-AW-16-dErdgeschossAußenwand16-dSchlagprobeEBV BauschuttMP-1-A-EGsiehe MP-1-A-EG
1.8074.226P-1-EG-FBK-9-e-TrErdgeschossFußbodenkleber9-e TreppeAbsägen / AbschneidenPCB - Asbestnicht nachweisbar
1.9074.227MP-I-neu 1-EG-IW-12-cErdgeschossInnenwand12-cSchlagprobeEBV Bauschuttmit Beton verschlossensiehe MP-1-I-neu
1.10074.228MP-I-neu 1-EG-IW-5-cErdgeschossInnenwand5-cKernbohrungEBV Bauschuttmit Beton verschlossensiehe MP-1-I-neu
1.11074.229MP-I-neu 1-EG-IW-14-dErdgeschossInnenwand14-dSchlagprobeEBV Bauschuttmit Beton verschlossensiehe MP-1-I-neu
1.12074.230P-1-EG-FBK-6-eErdgeschossFußbodenkleber6-eAbsägen / AbschneidenPCB - Asbestnicht nachweisbar
1.13074.231P-1-EG-FBK-7-eErdgeschossFußbodenkleber7-eAbsägen / AbschneidenPCB - Asbestnicht nachweisbar

10.06.2026 Anlage 3

[Seite 63]

Haus 1 -Probenverzeichnis + Auswertung

Projekt GaH - Dreieich Datum 01.08.2025 Probenehmer Haus 1

Probenliste
Probe-NrProbe- bezeichnungGeschossStandortZimmer-Nr - Wand-ZeichenArt der ProbeVerdacht/ UntersuchungAnmerkungAuswertung der Ergebnisse
1.14074.232P-1-EG-FBK-14-eErdgeschossFußbodenkleber14-eAbsägen / AbschneidenPCB - Asbestnicht nachweisbar
1.15074.233P-1-EG-Fl-18-aErdgeschossFliese18-aSchlagprobeAsbestnicht nachweisbar
1.16074.234P-1-EG-Fl-17-aErdgeschossFliese17-aSchlagprobeAsbestnicht nachweisbar
1.17074.235P-1-EG-Fl-18-e-cErdgeschossFliese18-e-cSchlagprobe--
1.18074.236MP-A-EG 1-EG-AW-22-dErdgeschossAußenwand22-dSchlagprobeEBV Bauschuttsiehe MP-1-A-EG
1.19074.237MP-A-EG 1-EG-AW-19-dErdgeschossAußenwand19-dSchlagprobeEBV Bauschuttsiehe MP-1-A-EG
1.20074.238P-1-EG-Dp-19-fErdgeschossDeckenplatte19-fAbstemmenAsbestnicht nachweisbar
1.21074.239MP-A-KG 1-KG-AW-1-aKellergeschossAußenwand1-aKernbohrungEBV Bauschutt15 cm Längesiehe MP-1-A-KG
1.22074.240MP-I-alt 1-KG-IW-1-dKellergeschossInnenwand1-dKernbohrungEBV Bauschutt15 cm Längesiehe MP-1-I-alt
1.23074.241P-1-KG-Dp-1-2-fKellergeschossDecke1-f 2-fSchlagprobeAsbestMischprobenicht nachweisbar
1.24074.242MP-B-KG 1-KG-Bo-4-eKellergeschossBodenplatte4-eKernbohrungEBV Bauschutt20 cm Längesiehe MP-1-B-KG
1.25074.243MP-I-alt 1-KG-IW-5-cKellergeschossInnenwand5-cKernbohrungEBV Bauschutt15 cm Längesiehe MP-1-I-alt
1.26074.244MP-A-KG 1-KG-AW-6-cKellergeschossAußenwand6-cKernbohrungEBV Bauschutt18 cm Längesiehe MP-1-A-KG
1.27074.245P-1-KG-FBK-4-eKellergeschossFußbodenkleber4-eAbsägen / AbschneidenPCB - Asbestnicht nachweisbar

10.06.2026 Anlage 3

[Seite 64]

Haus 1 -Probenverzeichnis + Auswertung

01.08.2025 + Projekt GaH - Dreieich Datum Probenehmer Haus 1 22.04.2026

Probenliste
Probe-NrProbe- bezeichnungGeschossStandortZimmer-Nr - Wand-ZeichenArt der ProbeVerdacht/ UntersuchungAnmerkungAuswertung der Ergebnisse
1.28074.246MP-B-KG 1-KG-Bo-6-eKellergeschossBodenplatte6-eKernbohrungEBV Bauschutt13 cm Längesiehe MP-1-B-KG
1.29074.247MP-A-KG 1-KG-AW-5-dKellergeschossAußenwand5-dKernbohrungEBV Bauschutt15 cm Längesiehe MP-1-A-KG
1.30074.248MP-B-KG 1-KG-Bo-5-eKellergeschossBodenplatte5-eKernbohrungEBV Bauschutt18 cm Länge durchgebohrtsiehe MP-1-B-KG
1.31074.249MP-I-alt 1-KG-IW-4-d-TrKellergeschossInnenwand4-d TreppeKernbohrungEBV Bauschutt26 cm Länge durchgebohrtsiehe MP-1-I-alt
1.32-II075.989P-1-EG-Dach-8-fErdgeschossDachpappe oben I8-fKernbohrungPAK38 cm Länge Durchgebohrtnicht nachweisbar
1.32-IIDachpappe oben IIPAKnicht nachweisbar
1.32-IIIStyroporplatte--
1.32-IVBitumen- schweißbahnPAK59,9 < 400 mg/kg Einstufung: nicht gefährlich
1.32-VAusgleichbeton--
1.32-VIStahlbetonEBV Bauschuttsiehe MP-1-Dach
1.32-VIIDeckenplatte--
1.33-I075.990P-Haupteingang-fErdgeschossDachpappe oben IHaupteingang-fKernbohrungPAK21 cm Länge durchgebohrtnicht nachweisbar
1.33-IIDachpappe oben IIPAKnicht nachweisbar
1.33-IIIDachpappe oben IIIPAK41,3 < 400 mg/kg Einstufung: nicht gefährlich
1.33-IVDachpappe oben IVPAK35,6 < 400 mg/kg Einstufung: nicht gefährlich
1.33-VDämmungplatte--
1.33-VIBitumen- schweißbahn--
1.33-VIIStahlbetonEBV Bauschuttsiehe MP-1-Dach
1.33-VIIIMörtel--
1.34075.991P-Überdach-Holz-fErdgeschossHolzbekleidungÜberdachung-fAbschlagenAltholz-
ProjektGaH - Dreieich3504Datum01.08.2025 + 22.04.2026ProbenehmerWe/Se/AMHaus1

10.06.2026 Anlage 3

[Seite 65]

Haus 1 -Probenverzeichnis + Auswertung

Probenliste
Probe-NrProbe- bezeichnungGeschossStandortZimmer-Nr - Wand-ZeichenArt der ProbeVerdacht/ UntersuchungAnmerkungAuswertung der Ergebnisse
MP-1-A-KGMischprobe Keller, AußenwändeKellergeschossAußenwändeRC-1 Keine Überschreitung
MP-1-B-KGMischprobe Keller, BodenplatteKellergeschossBodenplatteRC-1 Keine Überschreitung
MP-1-A-EGMischprobe Erdgeschoss, AußenwändeErdgeschossAußenwändeRC-3 Überschreitung Sulfatkonzetration 1.249 mg/l (> Zuordnungswert RC-2 von 1.000 mg/l)
MP-1-I-neuMischprobe Erdgeschoss, Innenwände neuErdgeschossInnenwände neu> RC-3 Überschreitung Sulfatkonzetration 5021 mg/l (> Zuordnungswert RC-3 von 3.500 mg/l)
MP-1-I-altMischprobe Keller- + Erdgeschoss, Innenwände altKellergeschoss + ErdgeschossInnenwände altRC-2 Überschreitung Sulfatkonzetration 937 mg/l (> Zuordnungswert RC-1 von 600 mg/l)
MP-1-DachMischprobe Dach Haus 1 + HaupteingangErdgeschossDach- Bitumenbahn obenRC-1 Keine Überschreitung

10.06.2026 Anlage 3

[Seite 66]

Seite 1 von 5 Prüfbericht-Nr.: 2331/25

Auftraggeber:

Auftragsdatum: 11.08.25

Eingang des Probenmaterials: 11.08.25

Herkunft des Probenmaterials: vom Auftraggeber

Untersuchungszweck: Untersuchung von Feststoffproben

Projekt: Dreieich, Grundschule am Hengstbach;

Bearbeitungszeitraum: 11.08. 9.9.25

[Seite 67]

Untersuchungen im Feststoff

Labor Nr.: 18988 18989 18990 18991 Probenbezeichnung P 1.4 P 1.5 P 1.8 P 1.12 Probenentnahme 11.08.25 11.08.25 11.08.25 11.08.25

PCB

  • PCB Nr. 28 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 52 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 101 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 118 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 153 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 138 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 180 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1

SUMME PCB mg/kg TS n.n. n.n. n.n. n.n.

Asbest

Chrysotil % ca. 1-5 < 0,001 < 0,5 < 0,001 Anthophyllit % < 0,5 < 0,001 < 0,5 < 0,001 Amosit % < 0,5 < 0,001 < 0,5 < 0,001 Krokydolith % < 0,5 < 0,001 < 0,5 < 0,001

Asbestgehalt gesamt % ca. 1-5 n.n. n.n. n.n.

Bemerkung Bodenbelag und Kleber

2331/25 Seite 2 von 5

[Seite 68]

Untersuchungen im Feststoff

Labor Nr.: 18992 18993 18998 Probenbezeichnung P 1.13 P 1.14 P 1.27 Probenentnahme 11.08.25 11.08.25 11.08.25

PCB

  • PCB Nr. 28 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 52 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 101 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 118 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 153 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 138 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1
  • PCB Nr. 180 mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1

SUMME PCB mg/kg TS n.n. n.n. n.n.

Asbest

Chrysotil % < 0,5 < 0,5 < 0,001 Anthophyllit % < 0,5 < 0,5 < 0,001 Amosit % < 0,5 < 0,5 < 0,001 Krokydolith % < 0,5 < 0,5 < 0,001

Asbestgehalt gesamt % n.n. n.n. n.n.

Bemerkung Bodenbelag Bodenbelag und Kleber und Kleber

2331/25 Seite 3 von 5

[Seite 69]

Untersuchungen im Feststoff

Labor Nr.: 18994 18995 18996 18997 Probenbezeichnung P 1.15 P 1.16 P 1.20 P 1.23 Probenentnahme 11.08.25 11.08.25 11.08.25 11.08.25

Asbest

Chrysotil % < 0,001 < 0,001 < 0,5 < 0,001 Anthophyllit % < 0,001 < 0,001 < 0,5 < 0,001 Amosit % < 0,001 < 0,001 < 0,5 < 0,001 Krokydolith % < 0,001 < 0,001 < 0,5 < 0,001

Asbestgehalt gesamt % n.n. n.n. n.n. n.n.

Bemerkung Die Probe enthält lungengängige, künstliche Mineralfasern (WHO-Fasern)

ENDE DES BERICHTS

2331/25 Seite 4 von 5

[Seite 70]

Untersuchungsmethoden

Untersuchungen in der Originalsubstanz

PCB DIN ISO 10382:2003 (A) Asbest * VDI 3866 Bl. 5

  • Diese Parameter wurden als Fremdvergabe durch ein anderes Labor untersucht

Hanau, den 9.9.25

2331/25 Seite 5 von 5

[Seite 71]

Seite 1 von 6 Prüfbericht-Nr.: 2332/25

Auftraggeber:

Auftragsdatum: 11.08.25

Eingang des Probenmaterials: 11.08.25

Herkunft des Probenmaterials: vom Auftraggeber

Untersuchungszweck: Untersuchung von Feststoffproben

Projekt: Dreieich, Grundschule am Hengstbach;

Bearbeitungszeitraum: 11.08. 20.8.25

[Seite 72]

Untersuchungen im Feststoff

Labor Nr.: 18999 19000 19001 19002 Probenbezeichnung MP-1-A-KG MP-1-B-KG MP-1-A-EG MP-1-I-neu Probenentnahme 11.08.25 11.08.25 11.08.25 11.08.25 Trockensubstanz [%] 92,1 95,0 98,8 96,0

Organische Parameter

Summe PAK 16 mg/kg TS n.n. n.n. n.n. n.n.

PAK

Naphthalin mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Acenaphthylen mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Acenaphthen mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Fluoren mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Phenanthren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Anthracen mg/kg TS < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Fluoranthen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Pyren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benz(a)anthracen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Chrysen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(b)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(k)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(a)pyren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Dibenz(ah)anthracen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(ghi)perylen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Indeno(123-cd)pyren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05

Summe PAK mg/kg TS n.n. n.n. n.n. n.n.

TS : Trockensubstanz

2332/25 Seite 2 von 6

[Seite 73]

Untersuchungen im Eluat Eluatherstellung gem. DIN 19529

Labor Nr.: 18999 19000 19001 19002 Probenbezeichnung MP-1-A-KG MP-1-B-KG MP-1-A-EG MP-1-I-neu Probenentnahme 11.08.25 11.08.25 11.08.25 11.08.25 pH Wert 9,2 12,0 7,1 7,3 Elektr. Leitfähigkeit µS/cm 462 2090 2200 2880

Anorganische Parameter

Chrom mg/l 0,072 0,010 0,034 0,022 Kupfer mg/l < 0,010 < 0,010 < 0,010 0,054 Sulfat mg/l 126 8,72 1249 5021 Vanadium mg/l 0,119 < 0,010 0,108 0,051

PAK

Acenaphthylen µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Acenaphthen µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Fluoren µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Phenanthren µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Anthracen µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Fluoranthen µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Pyren µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Benz(a)anthracen µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Chrysen µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Benzo(b)fluoranthen µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Benzo(k)fluoranthen µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Benzo(a)pyren µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Dibenz(ah)anthracen µg/l < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Benzo(ghi)perylen µg/l < 0,025 < 0,025 < 0,025 < 0,025 Indeno(123-cd)pyren µg/l < 0,025 < 0,025 < 0,025 < 0,025

Summe PAK µg/l n.n. n.n. n.n. n.n.

  • Materialwerte gemäß EBV Tabelle 1 vom 12.5.21

2332/25 Seite 3 von 6

[Seite 74]

Untersuchungen im Feststoff

Labor Nr.: 19003 Probenbezeichnung MP-1-I-alt Probenentnahme 11.08.25 Trockensubstanz [%] 95,5

Organische Parameter

Summe PAK 16 mg/kg TS n.n.

PAK

Naphthalin mg/kg TS < 0,1 Acenaphthylen mg/kg TS < 0,1 Acenaphthen mg/kg TS < 0,1 Fluoren mg/kg TS < 0,1 Phenanthren mg/kg TS < 0,05 Anthracen mg/kg TS < 0,01 Fluoranthen mg/kg TS < 0,05 Pyren mg/kg TS < 0,05 Benz(a)anthracen mg/kg TS < 0,05 Chrysen mg/kg TS < 0,05 Benzo(b)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 Benzo(k)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 Benzo(a)pyren mg/kg TS < 0,05 Dibenz(ah)anthracen mg/kg TS < 0,05 Benzo(ghi)perylen mg/kg TS < 0,05 Indeno(123-cd)pyren mg/kg TS < 0,05

Summe PAK mg/kg TS n.n.

TS : Trockensubstanz

2332/25 Seite 4 von 6

[Seite 75]

Untersuchungen im Eluat Eluatherstellung gem. DIN 19529

Labor Nr.: 19003 Probenbezeichnung MP-1-I-alt Probenentnahme 11.08.25 pH Wert 8,7 Elektr. Leitfähigkeit µS/cm 1671

Anorganische Parameter

Chrom mg/l 0,031 Kupfer mg/l < 0,010 Sulfat mg/l 937 Vanadium mg/l 0,100

PAK

Acenaphthylen µg/l < 0,01 Acenaphthen µg/l < 0,01 Fluoren µg/l < 0,01 Phenanthren µg/l < 0,01 Anthracen µg/l < 0,01 Fluoranthen µg/l < 0,01 Pyren µg/l < 0,01 Benz(a)anthracen µg/l < 0,01 Chrysen µg/l < 0,01 Benzo(b)fluoranthen µg/l < 0,01 Benzo(k)fluoranthen µg/l < 0,01 Benzo(a)pyren µg/l < 0,01 Dibenz(ah)anthracen µg/l < 0,01 Benzo(ghi)perylen µg/l < 0,025 Indeno(123-cd)pyren µg/l < 0,025

Summe PAK µg/l n.n.

  • Materialwerte gemäß EBV Tabelle 1 vom 12.5.21

ENDE DES BERICHTS

2332/25 Seite 5 von 6

[Seite 76]

Untersuchungsmethoden

Untersuchungen in der Originalsubstanz

PAK DIN EN 16181: 2019-08 (A) Trockensubstanz DIN EN 14346: 2007-03 (A)

Untersuchungen im Eluat

Chrom DIN EN ISO 11885:2009-09 (E 22) (A) Elektrische Leitfähigkeit DIN EN 27888:1993-11 (C8) (A) Kupfer DIN EN ISO 11885:2009-09 (E 22) (A) PAK DIN 38407-F 39:2011-09 (A) pH Wert DIN 38404-C5:2009-07 (A) Sulfat DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 (D20) (A) Vanadium DIN EN ISO 11885:2009-09 (E 22) (A)

2332/25 Seite 6 von 6

[Seite 77]

Seite 1 von 4

Prüfbericht-Nr.: 1340/26

Auftraggeber:

Auftragsdatum: 29.04.26

Eingang des Probenmaterials: 29.04.26

Herkunft des Probenmaterials: vom Auftraggeber

Untersuchungszweck: Untersuchung von Feststoffproben

Projekt: Teilabbruch Grundschule am Hengstbach, Dreieich;

Bearbeitungszeitraum: 29.04. 8.5.26

[Seite 78]

Untersuchungen im Feststoff

Labor Nr.: 24252 24253 24254 24255 Probenbezeichnung P 1.32-1 P 1.32-2 P 1.32-4 P 1.33-1 Probenentnahme 27.04.26 27.04.26 27.04.26 27.04.26 Trockensubstanz (%) 100 100 100 100

PAK

Naphthalin mg/kg TS < 0,1 < 0,1 25,6 < 0,1 Acenaphthylen mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Acenaphthen mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Fluoren mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Phenanthren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 7,85 < 0,05 Anthracen mg/kg TS < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Fluoranthen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 4,77 < 0,05 Pyren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 10,3 < 0,05 Benz(a)anthracen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 11,4 < 0,05 Chrysen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(b)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(k)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(a)pyren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Dibenz(ah)anthracen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(ghi)perylen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Indeno(123-cd)pyren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05

Summe PAK mg/kg TS n.n. n.n. 59,9 n.n.

1340/26 Seite 2 von 4

[Seite 79]

Untersuchungen im Feststoff

Labor Nr.: 24256 24257 24258 24259 Probenbezeichnung P 1.33-2 P 1.33-3 P 1.33-4 P. DG. 4 Probenentnahme 27.04.26 27.04.26 27.04.26 27.04.26 Trockensubstanz (%) 100 100 100 100

PAK

Naphthalin mg/kg TS < 0,1 20,9 9,90 < 0,1 Acenaphthylen mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Acenaphthen mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Fluoren mg/kg TS < 0,1 < 0,1 < 0,1 < 0,1 Phenanthren mg/kg TS < 0,05 4,10 4,84 < 0,05 Anthracen mg/kg TS < 0,01 < 0,01 < 0,01 < 0,01 Fluoranthen mg/kg TS < 0,05 3,19 8,59 < 0,05 Pyren mg/kg TS < 0,05 8,31 7,85 < 0,05 Benz(a)anthracen mg/kg TS < 0,05 1,79 1,39 < 0,05 Chrysen mg/kg TS < 0,05 3,02 1,89 < 0,05 Benzo(b)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 1,12 < 0,05 Benzo(k)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(a)pyren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Dibenz(ah)anthracen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Benzo(ghi)perylen mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05 Indeno(123-cd)pyren mg/kg TS < 0,05 < 0,05 < 0,05 < 0,05

Summe PAK mg/kg TS n.n. 41,3 35,6 n.n.

ENDE DES BERICHTS

1340/26 Seite 3 von 4

[Seite 80]

Untersuchungsmethoden

Untersuchungen in der Originalsubstanz

PAK DIN ISO 18287:2006-05 (A) Trockensubstanz DIN EN 14346: 2007-03 (A)

1340/26 Seite 4 von 4

[Seite 81]

Seite 1 von 6 Prüfbericht-Nr.: 1341/26

Auftraggeber:

Auftragsdatum: 29.04.26

Eingang des Probenmaterials: 29.04.26

Herkunft des Probenmaterials: vom Auftraggeber

Untersuchungszweck: Untersuchung von Feststoffproben

Projekt: Teilabbruch Grundschule am Hengstbach, Dreieich;

Bearbeitungszeitraum: 29.04. 11.5.26

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Untersuchungen im Feststoff

Labor Nr.: 24260 Probenbezeichnung MP 1 Dach Probenentnahme 27.04.26 Trockensubstanz [%] 97,4

Organische Parameter

Summe PAK 16 mg/kg TS n.n.

PAK

Naphthalin mg/kg TS < 0,1 Acenaphthylen mg/kg TS < 0,1 Acenaphthen mg/kg TS < 0,1 Fluoren mg/kg TS < 0,1 Phenanthren mg/kg TS < 0,05 Anthracen mg/kg TS < 0,01 Fluoranthen mg/kg TS < 0,05 Pyren mg/kg TS < 0,05 Benz(a)anthracen mg/kg TS < 0,05 Chrysen mg/kg TS < 0,05 Benzo(b)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 Benzo(k)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 Benzo(a)pyren mg/kg TS < 0,05 Dibenz(ah)anthracen mg/kg TS < 0,05 Benzo(ghi)perylen mg/kg TS < 0,05 Indeno(123-cd)pyren mg/kg TS < 0,05

Summe PAK mg/kg TS n.n.

TS : Trockensubstanz

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Untersuchungen im Eluat Eluatherstellung gem. DIN 19529

Labor Nr.: 24260 Probenbezeichnung MP-1-Dach Probenentnahme 27.04.26 pH Wert 12,7 Elektr. Leitfähigkeit µS/cm 2310

Anorganische Parameter

Chrom mg/l < 0,010 Kupfer mg/l < 0,010 Sulfat mg/l 12,6 Vanadium mg/l < 0,010

PAK

Acenaphthylen µg/l < 0,01 Acenaphthen µg/l < 0,01 Fluoren µg/l < 0,01 Phenanthren µg/l < 0,01 Anthracen µg/l < 0,01 Fluoranthen µg/l < 0,01 Pyren µg/l < 0,01 Benz(a)anthracen µg/l < 0,01 Chrysen µg/l < 0,01 Benzo(b)fluoranthen µg/l < 0,01 Benzo(k)fluoranthen µg/l < 0,01 Benzo(a)pyren µg/l < 0,01 Dibenz(ah)anthracen µg/l < 0,01 Benzo(ghi)perylen µg/l < 0,025 Indeno(123-cd)pyren µg/l < 0,025

Summe PAK µg/l n.n.

  • Materialwerte gemäß EBV Tabelle 1 vom 12.5.21

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Untersuchungen im Feststoff

Labor Nr.: 24261 Probenbezeichnung MP-DG Probenentnahme 27.04.26 Trockensubstanz [%] 97,0

Organische Parameter

Summe PAK 16 mg/kg TS n.n.

PAK

Naphthalin mg/kg TS < 0,1 Acenaphthylen mg/kg TS < 0,1 Acenaphthen mg/kg TS < 0,1 Fluoren mg/kg TS < 0,1 Phenanthren mg/kg TS < 0,05 Anthracen mg/kg TS < 0,01 Fluoranthen mg/kg TS < 0,05 Pyren mg/kg TS < 0,05 Benz(a)anthracen mg/kg TS < 0,05 Chrysen mg/kg TS < 0,05 Benzo(b)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 Benzo(k)fluoranthen mg/kg TS < 0,05 Benzo(a)pyren mg/kg TS < 0,05 Dibenz(ah)anthracen mg/kg TS < 0,05 Benzo(ghi)perylen mg/kg TS < 0,05 Indeno(123-cd)pyren mg/kg TS < 0,05

Summe PAK mg/kg TS n.n.

TS : Trockensubstanz

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Untersuchungen im Eluat Eluatherstellung gem. DIN 19529

Labor Nr.: 24261 Probenbezeichnung MP-DG Probenentnahme 27.04.26 pH Wert 12,1 Elektr. Leitfähigkeit µS/cm 2280

Anorganische Parameter

Chrom mg/l 0,023 Kupfer mg/l < 0,010 Sulfat mg/l 47,0 Vanadium mg/l < 0,010

PAK

Acenaphthylen µg/l < 0,01 Acenaphthen µg/l < 0,01 Fluoren µg/l < 0,01 Phenanthren µg/l < 0,01 Anthracen µg/l < 0,01 Fluoranthen µg/l < 0,01 Pyren µg/l < 0,01 Benz(a)anthracen µg/l < 0,01 Chrysen µg/l < 0,01 Benzo(b)fluoranthen µg/l < 0,01 Benzo(k)fluoranthen µg/l < 0,01 Benzo(a)pyren µg/l < 0,01 Dibenz(ah)anthracen µg/l < 0,01 Benzo(ghi)perylen µg/l < 0,025 Indeno(123-cd)pyren µg/l < 0,025

Summe PAK µg/l n.n.

  • Materialwerte gemäß EBV Tabelle 1 vom 12.5.21

ENDE DES BERICHTS

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Untersuchungsmethoden

Untersuchungen in der Originalsubstanz

PAK DIN EN 16181: 2019-08 (A) Trockensubstanz DIN EN 14346: 2007-03 (A)

Untersuchungen im Eluat

Chrom DIN EN ISO 11885:2009-09 (E 22) (A) Elektrische Leitfähigkeit DIN EN 27888:1993-11 (C8) (A) Kupfer DIN EN ISO 11885:2009-09 (E 22) (A) PAK DIN 38407-F 39:2011-09 (A) pH Wert DIN 38404-C5:2009-07 (A) Sulfat DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 (D20) (A) Vanadium DIN EN ISO 11885:2009-09 (E 22) (A)

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