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Anlage 1
Bewerbungsbedingungen
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Abbau, Transport, Wiederaufbau WA „Nach Hitler“ – HdG 14/2026
Vorbemerkungen:
Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wendet sich in ihrer Arbeit ge-
nerationsübergreifend an alle Bevölkerungsschichten. Sie präsentiert an drei Standorten (Bonn,
Leipzig und Berlin) – besucherfreundlich und erlebnisorientiert deutsche Geschichte von der Nach-
kriegszeit bis in die Gegenwart. Mit über 1 Million Besuchen im Jahr gehören die Häuser der Stif-
tung zu den am meisten besuchten Museen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Stiftung wen-
det sich in ihrer Arbeit generationsübergreifend an alle Bevölkerungsschichten. Neben der Dauer-
ausstellung werden regelmäßig Wechsel- und Gastausstellungen präsentiert und durch ein vielfälti-
ges Veranstaltungsprogramm ergänzt.
- Einschlägige Rechtsvorschriften
Auf das Vergabeverfahren finden im Wesentlichen die folgenden Rechtsvorschriften Anwendung:
Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A (VOB/A), vom 31.01.2019 in der jeweils
gültigen Fassung und Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil B (VOB/B) vom
31.07.2009 in der jeweils gültigen Fassung.
Auf den Vertragspreis findet die Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträ-
gen vom 23.11.1953 (Bundesanzeiger 1953 Nr. 244) in der jeweils gültigen Fassung Anwendung.
- Name und Anschrift des Auftraggebers
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
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- Leistungsorte:
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Grimmaische Straße 6
04109 Leipzig
- Kontakt für Auskünfte
Anfragen zur Ausschreibung sind ausschließlich schriftlich an die Stiftung Haus der Geschichte
(vergabe@hdg.de) zu richten.
- Art der Vergabe
Öffentliche Ausschreibung gemäß § 3 Nr. 1 VOB/A.
- Kurzbeschreibung
Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland präsentiert zur Zeit an ihrem
Standort Bonn die Wechselausstellung „Nach Hitler“. Diese Wechselausstellung soll ab März 2027
am Standort Leipzig gezeigt werden. In diesem Rahmen werden der Abbau in Bonn, der Transport
und der Wiederaufbau in Leipzig vergeben.
Weitere Details ergeben sich aus der anliegenden Leistungsbeschreibung und den Anlagen hierzu.
Geschätztes / Maximales Auftragsvolumen 154.000,-- Euro netto.
- Lose
Es erfolgt keine Aufteilung in Lose.
- Leistungszeitraum (geplant):
18.01.2027 bis 12.03.2027
- Fristen:
Frist zur Angebotsabgabe: 29.10.2026, 12.00 Uhr
Angebotsöffnung: 29.10.2026, 13.00 Uhr
Zuschlags- und Bindefrist: 20.11.2026
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Bindefrist: Die Bindefrist beginnt mit dem Ende der Angebotsfrist. Bis zum Ablauf der Bindefrist ist
der Bieter - soweit nicht vorher durch Zuschlag ein Vertrag geschlossen wurde - an sein/e Ange-
bot/e gebunden.
Um etwaige Fragen zum Vergabeverfahren oder der zu erbringenden Leistung umfänglich beant-
worten zu können, wird darum gebeten, alle Auskünfte rechtzeitig, also mindestens sieben Tage
vor Ablauf der Angebotsfrist, anzufordern.
Das Angebot gilt als nicht berücksichtigt, wenn bis zum Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist kein
Auftrag erteilt wurde. Die Benachrichtigung der nicht berücksichtigten Bieter erfolgt gemäß § 19
VOB/A.
- Form der Angebotsabgabe:
Für die Abgabe des Angebotes sind ausschließlich die beigefügten Ausschreibungsunterlagen
(Leistungsbeschreibung und Eigenerklärungen) zu verwenden.
Die Angebote sind nach der Anleitung der e-Vergabe Plattform (www.evergabe-online.de) in Text-
form einzureichen.
Für die Angebotsabgabe kann eine selbstgefertigte Abschrift oder Kurzfassung des jeweiligen Leis-
tungsverzeichnisses benutzt werden, wenn der vom Auftraggeber verfasste Wortlaut des Leis-
tungsverzeichnisses im Angebot als allein verbindlich anerkannt wird. Kurzfassungen müssen je-
doch die Ordnungszahlen (Positionen) vollzählig, in der gleichen Reihenfolge und mit den gleichen
Nummern wie in dem vom Auftraggeber verfassten Leistungsverzeichnis wiedergeben.
Angebote können ausschließlich elektronisch mit den vollständig ausgefüllten beigefügten Vordru-
cken Leistungsverzeichnis (Anlage 2) und Eigenerklärungen (Anlage 3 bis 7) sowie den sonstigen
geforderten Unterlagen bis zum Ende der Angebotsfrist beim Haus der Geschichte eingereicht
werden. Später eingehende Angebote werden nicht berücksichtigt. Nach Ende der Angebotsfrist
kann das eingereichte Angebot nicht mehr zurückgezogen werden.
- Ausschlusskriterien:
Nach § 16 Abs. 1 VOB/A werden von der Prüfung und Wertung ausgeschlossen:
-
Angebote, die nicht fristgerecht eingegangen sind,
-
Angebote, die den Bestimmungen des § 13 Absatz 1 Nummern 1, 2 und 5 VOB/A nicht
entsprechen,
- Angebote, die die geforderten Unterlagen im Sinne von § 8 Absatz 2 Nummer 5 VOB/A
nicht enthalten, wenn der Auftraggeber gemäß § 16a Absatz 3 VOB/A festgelegt hat,
dass er keine Unterlagen nachfordern wird,
- Angebote, bei denen der Bieter Erklärungen oder Nachweise, deren Vorlage sich der Auf-
traggeber vorbehalten hat, auf Anforderung nicht innerhalb einer angemessenen, nach
dem Kalender bestimmten Frist vorgelegt hat,
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- Angebote von Bietern, die in Bezug auf die Ausschreibung eine Abrede getroffen haben,
die eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung darstellt,
- Nebenangebote, wenn der Auftraggeber in der Auftragsbekanntmachung oder in den
Vergabeunterlagen erklärt hat, dass er diese nicht zulässt,
- Hauptangebote von Bietern, die mehrere Hauptangebote abgegeben haben, wenn der
Auftraggeber die Abgabe mehrerer Hauptangebote in der Auftragsbekanntmachung oder
den Vergabeunterlagen nicht zugelassen hat,
-
Nebenangebote, die dem § 13 Absatz 3 Satz 2 VOB/A nicht entsprechen,
-
Hauptangebote, die dem § 13 Absatz 3 Satz 3 VOB/A nicht entsprechen,
-
Angebote von Bietern, die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in
Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben.
- Preise
Alle Preise sind in Euro anzugeben. Soweit gefordert sind zu den Einheitspreisen (Einheitspreis)
Lohn und sonstige Preisbestandteile anzugeben. Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlich
jeweils vorgeschriebenen Umsatzsteuer.
- Ortsbesichtigung
Ein Besichtigungstermin ist nicht zwingend als Ausschlusskriterium vorgegeben. Allerdings emp-
fiehlt es sich, die Räumlichkeiten vor Angebotsabgabe zu begehen. Die Flächen sind während der
regulären Öffnungszeiten des Museums zugänglich.
- Sprache
Die Angebote sowie sämtliche beizubringenden Erklärungen und weitergehende Korrespondenz
sind in deutscher Sprache abzufassen.
- Öffnung der Angebote
Bei der Angebotsöffnung am 29.10.2026, 13.00 Uhr, in der Stiftung Haus der Geschichte,
Vergabestelle, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn sind nur Bieter und deren Bevollmächtigte zuge-
lassen (§ 14a Abs. 1 Satz 1 VOB/A).
- Prüfung der Eignung der Bieter
Nachweise und Eigenerklärungen zu Eignungskriterien und Mindestanforderungen:
Mit dem Angebot zwingend einzureichende Unterlagen:
Alle folgenden Nachweise sind Mindestanforderungen und daher zwingend mit Abgabe eines An-
gebots einzureichen.
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Eigenerklärung 1 (Anlage 4) zum Vorliegen von:
- Drei fotografisch dokumentierte Referenzen der letzten vier Jahre über in Art und Umfang
ausgeführte vergleichbare Leistungen;
- Nachprüfbarer aktuelle Kundenreferenzliste (Stand 2025) mit Benennung von Ansprech-
partnern und Kontaktdaten und Angabe der jeweils erbrachten Leistung;
- Nachweis von fest angestelltem Fachpersonal: Namentliche Auflistung von mindestens drei
seit einem Jahr fest angestellten Mitarbeitenden mit Angabe ihrer handwerklichen oder
technischen Qualifikation;
- Nachweis eines Meisterbetriebes oder vergleichbares Fachstudium.
Eigenerklärung 2: Eigenerklärung zur Eignung nach § 6a Abs. 2 VOB/A (Anlage 3)
Eigenerklärung 3: Ggf. Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 5)
Eigenerklärung 4: Eigenerklärung über den ggf. geplanten Einsatz von Nachunternehmern (Anlage
- und Vorlage von Verpflichtungserklärungen dieser Nachunternehmer (Nach-
unternehmer müssen ebenfalls die oben aufgeführten Mindestanforderungen er-
füllen und haben diese vor Auftragserteilung nachzuweisen).
Eigenerklärung 5: Zustimmung zur Datenverarbeitung nach DSGVO (Anlage 7)
Eigenerklärung 6: Fragebogen zur Nachhaltigkeit (Anlage 8)
Eigenerklärung 7: Ergänzter und unterschriebener Vertrag (Anlage 9)
Zur Vollständigkeitskontrolle enthalten die Vergabeunterlagen eine Nachweisliste (Anlage 10).
- Bietergemeinschaften
Bietergemeinschaften sind Bietern gleichgestellt. Wird eine Bietergemeinschaft gebildet, so hat die
Bietergemeinschaft mit ihrem Angebot eine gemäß der vorgegebenen Anlage 5 (Bietergemein-
schaftserklärung) von allen Mitgliedern mit dem Namen des Erklärenden versehene Erklärung ab-
zugeben.
In der Bietergemeinschaftserklärung sind außerdem die Gründe für die Bildung der Bietergemein-
schaft darzustellen. Die Gründe sind derart nachvollziehbar darzulegen, dass der Auftraggeber
ausreichend prüfen kann, ob die Bietergemeinschaft eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung
im Sinne des § 1 GWB darstellt.
Die Erklärungen zur Eignung (Anlage 3 und 4) und zur DSGVO (Anlage 7) sind im Falle einer Bie-
tergemeinschaft von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Hinsichtlich der gefor-
derter Eignungsnachweise, die die wirtschaftliche/finanzielle und technische/berufliche Leistungs-
fähigkeit des Bieters betreffen, können sich die Mitglieder einer Bietergemeinschaft ergänzen.
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- Nachunternehmer
Bieter dürfen Nachunternehmer einsetzen. Wenn und soweit sie sich für die Eignungsprüfung auf
die wirtschaftliche/finanzielle und/oder technische/berufliche Leistungsfähigkeit dieser berufen
möchten, sind diese Nachunternehmer zu benennen. Des Weiteren ist in diesem Fall eine Nachun-
ternehmererklärung nach Anlage 6 einzureichen, mit welcher die Nachunternehmer erklären, dass
sie im Auftragsfall für die Leistungsausführung zur Verfügung stehen und zuverlässig sind. Die
geforderten Eignungsnachweise für die von Nachunternehmen ausgeführten Leistungsbereiche
sind durch Beibringung von Referenzen durch diese Unternehmen zu tätigen.
- Zuschlagskriterien
Der Zuschlag wird auf der Grundlage der nachstehenden Kriterien erteilt:
a) Preis (80 %)
b) Erfüllung von Nachhaltigkeitskriterien (20 %)
- Kosten
Kosten für die Erstellung eines Angebotes werden nicht erstattet. Eingereichte Unterlagen
werden nicht zurückgesandt.
- Einlegung von Rechtsbehelfen
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren des Bundes ist das Bundeskartellamt –
Vergabekammer des Bundes, Bundeskanzlerplatz 2, 53113 Bonn, Tel. +49 228 94990, Fax
+49 228 94999163.
- Hinweise
Soweit Sie für die Ausschreibung ein Angebot abgeben möchten oder abgegeben haben, sollten
Sie sich regelmäßig über mögliche Informationen, Aktualisierungen und Änderungen (der Vergabe-
unterlagen) informieren. Diese werden ausschließlich auf der Internetseite www.evergabe-
online.de bekannt gemacht. Nur Bieter, die sich auf dieser Seite für das Verfahren registriert ha-
ben, werden aktiv per E-Mail über diese Informationen, Aktualisierungen und Änderungen infor-
miert.