LV-NEA unbepreist.pdf

20-Fuß-Containeraggregat mit 200 kVA für die Notstromversorgung eines Seniorenpflegeheims

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 27.10.2026, 19:46 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe-online.de

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Leistungsverzeichnis

Leistungsbeschreibung

Projekt

7199

SZ_Osterwieck_ELT

Bauvorhaben

Pflegeheim Sankt Stephanus Diakonisches Werk im Kirchenkreis Halberst... Am Langenkamp 10 38835 Osterwieck

Leistung (LV)

04

Netzersatzanalge

Ausführungsbeginn Ausführungsende

16.12.2026 30.12.2026

Angebotsaufforderung

Sollten Sie an der Ausführung folgender Leistungen interessiert sein, bitten wir um die termingerechte Abgabe Ihres Angebotes.

Abgabetermin Abgabezeit

k.A. k.A.

Abgabeort

Zuschlagsfrist

k.A.

MwSt. Währung

19,00 % EUR

Seiten ohne Anlage(n)

Seiten: 38 Bepreistes-LV, Leistungsverzeichnis

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Leistungsverzeichnis

Projekt (7199) SZ_Osterwieck_ELT Leistung (LV) 04 Netzersatzanalge

B a uvorhaben Pflegeheim Sankt Stephanus Diakonisches Werk im Kirchenkreis Halberstadt e.V. Am Langenkamp 10 38835 Osterwieck

Bauherr Diakonisches Werk Telefon im Kirchenkreis Halberstadt e.V. Fax Bödcherstraße 2 38820 Halberstadt

Planverfasser / Ausschreibung Telefon Fax

Bauleitung Telefon Fax

Ansprechpartner / Bemerkung

Diese Unterlagen sind vollständig auszufüllen und mit Stempel/Unterschrift einzureichen. Bitte sorgen Sie für den termingerechten Eingang Ihres Angebots am Abgabeort (siehe Deckblatt).Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns.

Angebotssumme in EUR

Angebotssumme, Netto: .............................. ..............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): .............................. ..............................

Angebotssumme, Brutto: .............................. .............................. Angebotsabgabe Geprüft

. . . . ................................................................ ............................................................................ Anbieter - Datum, Ort Ausschreibender - Ort, Datum

Stempel Stempel

.................................................................... ...................., ...................................................... Anbieter - Unterschrift Angebotssumme nachgeprüft

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Leistungsverzeichnis

SZ_Osterwieck_ELT (7199) A ll gemeine Angaben

! Als Vertragsgrundlage für die Ausführung der Arbeiten, Lieferungen und unentgeltlich zu bewirkender Nebenleistungen gelten die in der Leistungsbeschreibung eingefügten Allgemeinen, Zusätzlichen, Tech- nischen und Besonderen Vertragsbedingungen, die durch Unterschrift auf dieser Seite anerkannt werden.

  • Die Teilnahme am Wertungsverfahren setzt die Einhaltung des Abgabetermins

  • Eine Wertung des Angebotes ist nur bei Abgabe vollständig ausgefüllter Unterlagen möglich.

  • Alle Einzelpreise (EP) sind Netto in EUR mit maximal drei Nachkommastellen einzutragen.

  • Ein Bieterangabenverzeichnis kann Bestandteil dieser Leistungsbeschreibung sein. Angaben oder Ausprä- gungen sind dort vollständig und kompakt einzutragen.

  • Änderungen oder Alternativen zu diesem Leistungsverzeichnis haben nur dann Gültigkeit, wenn Sie schriftlich vereinbart werden.

  • Unterschrift/ Stempel sind auf den Seiten 'Zwei', 'Drei' und der "LV-Zusammenfassung" erforderlich.

  • Legen Sie Ihrem Angebot eine gültige Freistellungsbescheinigung (Bauabzugssteuer) bei.

  • Legen Sie Ihrem Angebot einen vollständigen und aktuellen Eignungsnachweis (z.B. PQ) bei.

  • Anlagen sind Ausschreibungsbestandteil. Nur vollständige Angebotsabgaben können berücksichtigt werden.

  • Skontovereinbarung: -

  • Vertragsstrafe: -

  • Sicherheit / Gewährleistung: 0,00% vom Rechnungsbetrag

  • Vergabeverfahren:

Abzüge Netto Abzüge Brutto

  • anteilige Bauüberwachung 0,25 % - Bauleistungsversicherung -
  • anteilige Bauwesenversicherung 0,2 %
  • anteiliges Bauwasser 0,1 %
  • anteiliger Baustrom 0,15 %
  • anteiliges Bau-WC 0,15 %

A n bieter - Datum, Stempel/Unterschrift G A EB-Datenaustausch

  • Zusätzlich zur Papierform oder PDF-/XPS-Datei können Sie dieses Leistungsverzeichnis auch als Austauschdatei per E-Mail oder Datenträger erhalten.

Stempel - Austauschformat: GAEB 90/ XML 3.2/ 3.3 (Datenart 81/ 83)

  • GAEB-Struktur der Ordnungszahlen (Gliederung): '1122PPPPI'

.................................................................... - Die Angebotsabgabe im Format GAEB 84 ist erwünscht. Anbieter 23.10.2026 - Seite 3

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Inhaltsverzeichnis

SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge

Nr. Bezeichnung Seite Deckblatt des Leistungsverzeichnisses 1

  1. Angaben zum Projekt 5

  2. Baubeschreibung 5

  3. Allgemeine Vorbemerkungen 5

  4. Technische Vorbemerkungen 7

  5. Technische Beschreibung Elektro 9

  6. Zusätzliche Vorbemerkungen 15

  7. Allgemeine Hinweise 19

01 Titel NEA-Container 21

02 Titel Kabel und Leitungen 30

03 Titel Verlegesysteme 33

04 Titel Einbringung und Inbetriebnahme 35

Zusammenfassung der Gliederungspunkte 37

Bieterangabenverzeichnis 38

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SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge

  1. Angaben zum Projekt
  2. Angaben zum Projekt

Projekt: Erweiterung des Pflegebereiches

Bauabschnitt: 4. Netzersatzanlage

Gewerk: Elektrotechnik

Bauherr: Diakonisches Werk im Kirchenkreis Halberstadt e.V Bödcherstraße 2 38820 Halberstadt

Termine

Baubeginn: 16. Dezember 2026 Fertigstellung: 30. Dezember 2026

Abnahme: nach Fertigstellung

  1. Baubeschreibung

Auf der Liegenschaft der Diakonie Halberstadt e.V. in Osterwieck "Seniorenpflegeheim St. Stephanus" ist im vierten Bauabschnitt eine Netzersatzanlage als Containerbauweise geplant.

Der Container soll im Abstand von 10 Meter vom Gebäude an den Rand des Grundstückes posotioniert werden. Dieser soll eine Teillastübernahme der Leistungen übernehmen können.

Die Steuerung beinhaltet die komplette Umschalteinrichtung einschließlich zugehöriger synchronisier fähiger Leistungsschalter für die Umschaltung zwischen Netz- und Ersatzstrombetrieb.

  1. Allgemeine Vorbemerkungen

3.1 Leistungen des Auftragnehmers

Vom Bieter sind folgende Leistungen gemäß VOB/C und Leistungsverzeichnis zu erbringen:

  1. Prüffähige Montagezeichnungen in Koordination mit den anderen Gewerken und Einreichung zur Genehmigung vor Montagebeginn
  2. Bestandszeichnungen und Revisionsunterlagen
  3. Inbetriebnahme und Einweisung

3.2 Nachunternehmer des Bieters

Der Bieter hat die von ihm beabsichtigten Nachunternehmer im Formblatt 233 - Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen zu benennen.

Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, einen oder alle genannten Nachunternehmer vor Vertragsvergabe abzulehnen. Es ist nur eine Nachunternehmerebene zulässig. Nachfolgende Angaben sind Pflicht.

Unternehmer Gewerk / Leistung

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SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge

  1. Allgemeine Vorbemerkungen

................................. ......................................

................................. ......................................

................................. ......................................

3.3 Baustelleneinrichtungen

Die Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Arbeitsplätze sind einzurechnen.

Der Bauherr hat für dieses Bauvorhaben entsprechend Baustellenverordnung einen Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator (SIGE-Koordinator) bestellt. Diese Aufgabe erstreckt sich auf Gefährdungen, die z. B. durch gemeinsames Benutzen von Baustelleneinrichtungen, Gerüsten, Abfangmaßnahmen und gefährdeten Räumen entstehen können.

Dieses Bauvorhaben wird entsprechend den Auflagen des Gesetzes vor Baubeginn dem Gewerbeaufsichtsamt gemeldet.

3.4 Baustellenbesetzung

Zur Erfüllung seines Vertrages wird der Bieter folgendes Montagepersonal einsetzen bzw. ständig zur Verfügung halten:

Anzahl:

.......... verantwortliche(r) Fachbauleiter

.......... Obermonteur(e)

.......... Monteur(e)

.......... Helfer

Die obigen Angaben sind vom Unternehmer auszufüllen. Die eingesetzten Zahlen sind durchschnittliche Mindestwerte. Der verantwortliche Fachbauleiter und Obermonteur ist der deutschen Sprache fließend in Wort und Schrift mächtig.

3.5 Baubesprechungen

Der Bieter verpflichtet sich, an allen, in der Regel wöchentlichen, Baubesprechungen und von der Bauleitung vorgegebenen Ortsterminen teilzunehmen. Ist dies nicht möglich, ist ein entscheidungsbefugter Vertreter zu schicken.

3.6 Bautagebuch

Der Bieter hat ein Bautagebuch zu führen, aus dem mindestens die Dauer und der Umfang der ausgeführten

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04 LV Netzersatzanalge

  1. Allgemeine Vorbemerkungen Arbeiten sowie die namentliche Nennung der Mitarbeiter vor Ort hervorgeht. Das Bautagebuch ist nach Gewerken und Anlagen zu staffeln und enthält außerdem die Angabe der Kalenderwoche sowie das Datum der Wochentage.

3.7 Bemusterung

Im Leistungsumfang des AN ist die Bemusterung der Materialien enthalten. Der AN hat entsprechende Muster unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

  1. Technische Vorbemerkungen

4.1 Abgrenzung des Leistungsumfanges

Der Leistungsumfang ist durch die Inhalte des Leistungsverzeichnisses und der Ausführungsplanung beschrieben. Eine Abstimmung mit den anderen Auftragnehmern ist vor Ort und in den Baubesprechungen vorzunehmen.

4.2 Besondere Anforderungen an Wand- und Deckendurchführungen

Dach-, Wand- und Deckendurchbrüche sind nur nach Rücksprache mit der Bauleitung auszuführen. Durchführungen sind entsprechend den Erfordernissen an die Dichtigkeit, Brandsicherheit sowie die Schalldämmung abzustimmen. Alle Durchbrüche sowie Schlitze sind nach Fertigstellung der Installationsarbeiten fachgerecht zu verschließen.

4.3 Kennzeichnung von Rohrleitungen, Kabel und Leitungen

Alle Rohrleitungen, Kabel und Leitungen sind dauerhaft, unverlierbar und eindeutig zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung ist mit dem AG abzustimmen.

4.4 Lieferung der Angaben und Unterlagen

Die Montagepläne, Werkstattzeichnungen, Stromlaufpläne, Fundamentpläne, Gewichte der Einbauteile, Stromaufnahmen und ggf. der Anlaufstrom der elektrischen Bauteile und sonstige Erfordernisse für den Einbau sind vor Ausführung der Leistungen gemäß LV beim AG zur Freigabe einzureichen.

4.5 Funktionsprüfungen

Die Funktionsprüfungen und -messungen der Gesamtanlage sind im Rahmen eines Probebetriebes gemäß LV durchzuführen. Sie umfasst:

  • die Sicherheitseinrichtungen
  • die Regel- und Schalteinrichtungen

4.6 Nebenleistungen

Nebenleistungen werden gemäß VOB/C nicht gesondert vergütet, dies sind insbesondere:

  • Einrichten und Räumen der Baustelle einschließlich der Arbeitsmittel, Materialien usw.
  • Vorhalten der Baustelleneinrichtung einschließlich der Arbeitsmittel
  • Messungen für das Ausführen und Abrechnen der Arbeiten, einschließlich des Vorhaltens der Messgeräte, Lehren, Absteckzeichen usw., des Erhaltens der Lehren und Absteckzeichen während der Bauausführung und des Stellens der Arbeitskräfte (jedoch nicht Leistungen nach

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04 LV Netzersatzanalge

  1. Technische Vorbemerkungen VOB/B §3 Nr. 2)
  • Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen nach den Unfallverhütungsvorschriften und den behördlichen Bestimmungen
  • Beleuchten, Beheizen und Reinigen der Aufenthalts- und Sanitärräume für die Beschäftigten des AN
  • Heranbringen von Wasser und Energie von den vom AG auf der Baustelle zur Verfügung gestellten Anschlussstellen zu den Arbeitsbereichen
  • Liefern der Betriebsstoffe
  • Vorhalten der Kleingeräte und Werkzeuge
  • Befördern aller Stoffe und Bauteile, auch wenn sie vom AG beigestellt sind, von den Lagerstellen auf der Baustelle bzw. von den angegebenen Übergabestellen zu den Verwendungsstellen und etwaiges Rückbefördern
  • Sichern der Arbeiten gegen Niederschlagswasser, mit dem normalerweise gerechnet werden muss, und seine etwa erforderliche Beseitigung
  • Entsorgen von Abfall aus dem Bereich des AN sowie Beseitigen der Verunreinigungen, die von den Arbeiten des AN herrühren
  • tägliche Entsorgung des Schutt (Bauschutt, Verpackungsmaterial und sonstige Abfälle) des AN inklusive der erforderlichen Entsorgungsnachweise
  • Anzeichnen der Schlitze und Durchbrüche für die Ausführung von Stemmarbeiten, auch wenn diese von einem anderen Unternehmer ausgeführt werden
  • Prüfen der Unterlagen des AG
  • Auf- und Abbauen sowie Vorhalten der Gerüste oder Arbeitsbühnen für eine Montagehöhe bis 4,5m
  • Liefern und Einbauen von Wand- und Deckendurchführungen ohne besondere Anforderungen
  • Reinigen von Stoffen und Bauteilen vor dem Einbau, soweit sie vom AN geliefert werden
  • Liefern von Steighilfen, sofern sie Bestandteil von Fertigteilen sind
  • Einstellen und Justieren der Anlage und von Anlagenteilen sowie Funktionsprüfungen
  • Bezeichnungsschilder für alle Verteiler, Hauptleitungen etc., die zu enthaltenden Bezeichnungen sind mit der Bauleitung abzustimmen.
  • Zusätzlich sind die Installationsgeräte, die Abzweigdosen und die Abzweigkästen mit der zugehörigen Stromkreisnummer zu kennzeichnen. Die Beschriftung erfolgt mit einer selbstklebenden transparenten Folie, die mit einem schwarzen oder weißen Aufdruck versehen ist.
  • Alle Steckdosen sind mit einem Beschriftungsfeld auszustatten. Zusätzlich erhalten diese eine Beschriftung wie oben beschrieben auf dem Grundträger.

4.7 Qualitätsbeschreibungen

Im Leistungsverzeichnis sind den Leistungspositionen vorausgehende Qualitätsbeschreibungen vorangestellt. Alle nachfolgenden Positionen beziehen sich auf diese Qualitätsbeschreibung. Der Bieter hat das bei der Kalkulation der nachfolgenden Leistungspositionen zu berücksichtigen. Alle Anlagen sind Komplett und Funktionfähig anzubieten. Je nach Herstellerauswahl kann es zu notwendigen Positionen und Zubhör kommen, welche in den Angebotspreisen mit einzukalkulieren sind.

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04 LV Netzersatzanalge

  1. Technische Beschreibung Elektro
  2. Technische Beschreibung Elektro

5.1 Elektroversorgung

Alle Versorgungskabel sowie die Elektroverteilungen sind entsprechend ihren Anforderungen ausreichend zu dimensionieren.

5.2 Elektroinstallation

5.2.1 Schutzmaßnahmen

Als Schutzmaßnahme wird die Nullung mit getrenntem Schutzleiter nach VDE 0100 angewendet. Alle Steckdosenstromkreise erhalten eine FI-Schutzschaltung. Erforderliche Potentialausgleiche sind mit mindestens 10 mm2 Cu auszuführen.

5.2.2 Befestigungen

Der AN muss alle für eine fachgerechte Installation bzw. Aufstellung erforderlichen Befestigungsmaterialien und Konstruktionen vorsehen, für sämtliche Rohre, Kabelpritschen und andere Anlagenteile, im Zusammenhang mit den nachfolgenden Spezifikationen.

Bei der Befestigung an tragenden Elementen ist in jedem Fall die Genehmigung der Bauleitung einzuholen.

Schweißen an vorhandenen Stahlkonstruktionen ist grundsätzlich untersagt.

5.2.3 Kabel, Leitungen und deren Verlegung

Die Installation ist dem Raumcharakter und der Nutzung anzupassen, d. h. alle Räume sind Unterputz zu installieren.

Bei der Verlegung von Kabel und Leitungen sind die Verlegebedingungen und Vorschriften unbedingt einzuhalten. Alle Leitungen sind grundsätzlich parallel oder senkrecht zur Deckenebene zu verlegen. Bei UP-Installation wird NYM-Leitung verlegt. Bei AP-FR-Installation sollen die Kabel möglichst an Wänden, Stützen und Konstruktionen verlegt werden. Bei größeren Anhäufungen von Leitungen/Kabeln sind Kabelrinnen oder Kabelkanäle zu verwenden.

Die angebotenen Materialien haben dem derzeitigen Stand der Technik zu entsprechen. Es sind generell nur VDE-geprüfte Kabel und Leitungen bzw. Leitungen mit positivem VDE-Gutachten zu verwenden.

Bei der Verlegung von Steigleitungen sind die Verlegebedingungen und Vorschriften unbedingt einzuhalten. Die Verlegung der Kabel und Leitungen in den Räumen ist als Aufputzinstallation entsprechend den lnstallationszonen nach DIN 18015 Teil 3 auszuführen. Die Verlegung der Kabel und Leitungen in den Fluren und Räumen, welche nicht zur Installation des Flures gehören, ist als Aufputzinstallation in Brandschutzkanälen auszuführen. Das erforderlichen Befestigungs- und Kleinmaterial ist in die Einheitspreise einzukalkulieren. Technische Räume sind, soweit im LV nicht anders beschrieben, in Aufputzinstallation auszuführen.

Die Leitungsführung in Abhangdecken erfolgt über Gripschellen und Kabeltrassen. Die Steigeleitungen werden über Kabelleiter ausgeführt, die später durch den Trockenbau reversierbar geschlossen werden.

Das Erstellen der erforderlichen Wandschlitze sowie das Befestigungs- und Kleinmaterial ist in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Leuchtenauslässe sind generell 5-adrig inklusive Schutzleiter, Wechselschalterverbindungen mit einer Reserveader auszulegen.

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  1. Technische Beschreibung Elektro

Fernmeldeleitungen müssen entsprechend DIN VDE 0800 verlegt werden (Mindestabstand zu NS-Kabeln und -Leitungen 10 cm).

Bei der Verlegung der Antennenkabel sind die Verlegebedingungen und Biegeradien zu beachten und einzuhalten.

Für die Kabel und Leitungen sicherheitsrelevanter Einrichtungen und Anlagen (Sicherheitsbeleuchtung etc.) ist ein Funktionserhalt entsprechend VDE 0108 zu gewährleisten.

Die Dimensionierung der Kabel und Leitungen ist grundsätzlich so anzulegen, dass folgende max. Spannungsverluste ab UV nicht überschritten werden:

  • Allgemeine Beleuchtung und Steckdosen: 1,5 %
  • Sicherheitsbeleuchtung: 1,5 %
  • Kraftstromverbraucher: 3,0 %

Alle Kabel und Leitungen müssen die VDE-Zulassung haben. Es müssen Kabel und Leitungen mit Kunststoffmantel für eine Nennspannung von mindestens 500 V verwendet werden. Eine Ausnahme bilden Fernmeldekabel mit einer Betriebsspannung unter 230 V. Fernmeldekabel sollen Kunststoffmantelkabel mit kunststoffisolierten Drähten sein. Als Leitermaterial ist Kupfer nach DIN 40 500 zu verwenden. Bis zum Querschnitt von 25 mm2 soll vorzugsweise NYM, darüber hinaus NYY oder NYCWY verwendet werden.

Alle Kabel und Leitungen sind ohne gesonderte Vergütung durch einen Kunststoff-Kabelmarker an ihren Enden zu beschriften.

Bei Anschluss von Kabel und Leitungen ist auf ein einheitliches Drehfeld der Gesamtanlage und auf eine gleichmäßige Phasenbelastung zu achten.

Für Leitungsverbindungen in Abzweigdosen werden für Leitungsquerschnitte bis 2,5 mm2 lose und ab 4 mm2 feste Klemmen verlangt. An Wechselstromkreisen dürfen nur Schukosteckdosen mit getrenntem N- und PE-Leiterkontakt verwendet werden.

5.2.4 Schaltschränke, Steuerschränke, Verteilungen

Die Schränke sind in einer verwindungssteifen, verschraubten oder verschweißten Stahlprofilkonstruktion mit einer allseitig geschlossenen Stahlblechverkleidung oder einer gleichwertigen Stahlblechkonstruktion auszuführen.

Ein Blitzschutz-Potentialausgleich (Anforderungsklasse B) in der Hauptverteilung erfolgt mittels Überspannungsableiter. Für besonders zu schützende Geräte und Anlagen (Heizung-Außenfühler) ist ein Überspannungsschutz (Anforderungsklasse C) vorzusehen.

Die Lieferung versteht sich frei Montageort. Der AN hat sich vor Anlieferung über die Transportwege zu informieren. Alle spannungsführenden Teile und Geräte in den Verteilungen und deren Türen sind abzudecken, wobei Betätigungseinrichtungen, wie Rücksteller, Zeitrelais, Uhren usw., ohne Demontage der Abdeckung gut bedienbar sein sollen. Verteilungstüren mit Einbaugeräten sind in die Schutzmaßnahme einzuschließen.

Die komplette zugehörige Beschriftung der Verteilung und Schaltschränke, einschließlich sämtlicher eingebauter Geräte soll mit Resopalschilder (schwarze Schrift auf weißem Grund) unverlierbar durch Schraubbefestigung erfolgen. Eine maschinengeschriebene, wasser- und wischfeste Sicherungs- und

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  1. Technische Beschreibung Elektro Schaltgerätelegende im Klartext ist an geeigneter Stelle in der Verteilungstür zu befestigen. Beschriftungen an Geräten, auf Verdrahtungskanal und Geräteabdeckungen sowie auf nicht fest mit dem Gehäuse verschraubten oder verschweißten Teilen sind nicht zulässig.

Zur Aufnahme aller erforderlichen technischen Unterlagen sind im Gehäuse ausreichend Zeichnungstaschen aus Stahlblech oder Hartplastik geschraubt anzubringen. Die Taschen müssen ausgelegt sein für geheftete Zeichnungen DIN A4 in zweifacher Ausfertigung.

Die Verdrahtung ist in den entsprechenden VDE-Kennfarben massiv/ flexibel in Kunststoffkanälen auf vorschriftsmäßig angeordnete und beschriftete Klemmleisten zu führen. Klemmen müssen in separaten Klemmräumen angeordnet sein. (Belegung L1/L2/L3/N/PE). Als N-Klemmen müssen Neutralleitertrennklemmen verwendet werden. Die Nummerierung der Klemmen erfolgt nach den zugehörigen Stromkreisnummern. Bis zu einem Leiterquerschnitt von 16 mm2 ist für jeden Stromkreis eine Anschlussklemme vorzusehen.

Die Beschriftung der Klemmen ist mit Bezeichnungsschildern aus Kunststoff auszuführen. Ebenso sind sämtliche auf der Abgangsseite an den Klemmen angeschlossenen Drähte mit Kunststoffbezeichnungshülsen zu versehen. Klemmen, die bei abgeschalteter Verteilung Spannung führen, sind besonders zu kennzeichnen und abzudecken. In den Stromlaufplänen und Legenden sind die Zu- und Abgangskabel bzw. Leitungen mit Ziel und Querschnitt sowie die Schaltgeräte mit Ziel und Nennstrom des Schutzorganes zu bezeichnen.

Bei der Aufstellung von Standverteilungen ist ein Wandabstand von ca. 5 cm einzuhalten. Die Türanschläge der Verteilungen sind dem vorgesehenen Aufstellungsort anzupassen.

Einzelne Felder sind durch Trennwände zu schotten. Der Frontabschluss soll als durchgehende, abgekantete Stahlblechtür oder Abdeckung ausgeführt werden. Je nach Kabeleinführung erhalten die Schränke oben oder unten einen Kabelrangierkasten. Kabeleinführung in den Schaltschrank über einen sauber in den Schrank hinein abgekanteten Längsschlitz.

Schutzart mindestens IP 54, wenn nicht anders im LV angegeben. Alle Stahlteile sind mit Grundanstrich und sorgfältigem Fertiganstrich vorzusehen.

Es dürfen nur Geräte mit VDE-Prüfzeichen eingesetzt werden.

Jede Schaltschrankeinspeisung ist über Durchgangsklemmen mit einem Hauptschalter auszurüsten, der den entsprechenden Bereich stromlos schaltet. Alle bei ausgeschaltetem Zustand noch stromführenden Teile sind abzudecken.

Für Schütze, Hilfsschütze usw. ist nur ein Hersteller einzusetzen.

Alle Schaltgeräte dürfen nur mit 70 % des vom Hersteller angegebenen Nennbetriebsstromes belastet werden.

Für alle Verteilungen mit Schloss ist ein einheitliches Schließsystem einzusetzen.

Sämtliche Schalter und Steckdosen sind, wenn in den Zeichnungen nicht anders angegeben, so zu montieren, dass nach Fertigstellung bis zur Mitte der Geräte, bei Kombinationen des obersten Gerätes, folgende Höhen über Fertigfußboden eingehalten werden:

  • Schalter: 110 cm
  • Steckdosen allgemein: 30 cm
  • Steckdosen über Arbeitstischen: 115 cm
  • Steckdosen für Dunstabzugshauben: 220 cm

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04 LV Netzersatzanalge

  1. Technische Beschreibung Elektro
  • Fernsprechanschlussdosen: 30 cm
  • Seitlicher Abstand zu Türrahmen: 15 cm
  • Oberkante der Einbaugeräte in Verteilung: 180 cm (max.)
  • Unterkante der Einbaugeräte in Verteilung: 40 cm (min.)

5.2.5 Elektro-Betriebsräume

Für die Elt-Betriebsräume ist das nachstehend aufgeführte Zubehör zu liefern und zu montieren, soweit dieses im LV nicht gesondert aufgeführt wird, ist es mit den Einheitspreisen abgegolten.

  • Verbotsschilder nach VDE 0105: Schild V2(E), V1 (F), Iso-Ausführung
  • 3 Stück Reservesicherung von jeder vorhandenen Schmelzsicherung.

Außen an der Raumtür:

  • Schild "Zutritt für Unbefugte verboten"

Im Raum:

  • Schild mit 5 Sicherheitsregeln
  • Erste Hilfe bei Unfällen
  • 1-pol. Übersichtsschaltbild Unterverteilungen Größe DIN A 1
  • Übersichtsschaltbild Potentialausgleich Größe DIN A 1
  • Übersichtsschaltbild Datennetzwerk Größe DIN A 1
  • Übersichtsschaltbild Sicherheitsbeleuchtung Größe DIN A 1
  • Übersichtsschaltbild Brandmeldeanlage Größe DIN A 1
  • Prüfung der elektrischen Anlage
  • Messungen der Wirksamkeit der angewendeten Schutzmaßnahmen
  • Schleifenwiderstandsmessung
  • lsolationsmessung
  • Prüfung des Potentialausgleiches

Die Nachweise einschl. der Messwerte sind in einem Prüfprotokoll (3-fach) festzuhalten und bei der Abnahme zu übergeben. Die Kosten für die anteilige Verdrahtung, die Zu- und Abgangsklemmen, Anschließen der zu- und abgehenden Kabel und Leitungen, die Sammelschienen, Verbindungsteile, die Verdrahtungskanäle bis zur Klemmleiste in lnstallationskleinverteilern, Zählerplätzen, lnstallationsverteilern, Standverteilern und Rangierverteilern sind mit den Einheitspreisen abgegolten. Eventuell nachträgliche Geräteeinbauten werden nach den Einheitspreisen abgegolten. Bei den Einbaugeräten für lnstallationsverteiler und Standverteiler ist jeweils eine einheitliche Bauform zu verwenden.

Die Aufbauzeichnungen und die Stromlaufpläne der Hauptverteilungen sind zur Freigabe dem Fachplaner vorzulegen. Alle übrigen Planungsunterlagen, insbesondere Zeichnungen aller zu liefernden Geräte und Apparaturen, Zeichnungen, die aufgrund von Änderungen in der Installation notwendig werden, lnnenschaltbilder, Verdrahtungspläne, Leitungsführungspläne usw. sind entsprechend VOB, Teil C, DIN 18 363, Punkt 3, vom AN unaufgefordert anzufertigen und ggf. der Bauleitung zur Genehmigung vorzulegen.

Für Stromstoß- und Luftschütze gelten die gleichen Belastungsverhältnisse wie für Leitungsschutzschalter.

Jede Verteilung ist mit Zu- oder Abgangsklemmen entsprechend dem Nennstrom ausgestattet. Bis 16 mm2 sind Schaltanlagen-Reihenklemmen mit den dazugehörenden MP-Trennklemmen und Schutzleiterklemmen und darüber 5-pol. Klemmen zu benutzen. Die Geräte sind in übersichtlicher Form anzubringen. Die Austauschbarkeit der Geräte und Verschleißteile von vorn muss gewährleistet sein.

Pro Stromkreis sind die Stromkreisklemmen und zugehörigen N-Trennklemmen und PE-Klemmen

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04 LV Netzersatzanalge

  1. Technische Beschreibung Elektro nebeneinander zu reihen.

Abdeckungen bzw. Verkleidungen sind aus nichtleitfähigem Material zu fertigen. Unterschiedliche Netze sind gegeneinander abzuschotten. Die Verdrahtung hat im Querschnitt, den Nennstrom der anzuschließenden Geräte, zu entsprechen: Mindestquerschnitt 1,5 mm2.

Die Verteilungen sind entsprechend dem Leistungsverzeichnis und den Schaltbildern zuzüglich Leerplätze für 25 % Erweiterungsmöglichkeit auszurüsten. Klemmen, Kabel und Leitungen sind dauerhaft zu beschriften.

Außerdem sind sie von links nach rechts aufzubauen und so zu beschriften, dass die Zuordnung des eingebauten Gerätes zu den entsprechenden Stromkreisen und Räumen eindeutig erkennbar ist (z. B. F4 Tor 4).

Zur Kennzeichnung von Verteilungen, Stromkreisen und Schaltgeräten sind dauerhafte Beschriftungen zu verwenden.

Alle eingebauten Geräte müssen den derzeit gültigen VDE-Vorschriften entsprechen.

Sämtliche Geräte, wie LS-Schalter, FI-Schalter, Sicherungselemente, Stromstoßrelais, Kleinschütze, Treppenlichtzeitschalter und Klingeltrafos sind, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, als Einbaugeräte, Höhe 68 mm mit Schnappbefestigung in gleichen Fabrikaten vorzusehen.

5.2.6 Sicherungen

Der AN muss für alle von ihm angeschlossenen und erstellten Einrichtungen und Anlagen die erforderlichen Sicherungseinsätze liefern. Alle während der Bauzeit und Prüfung ausfallenden Sicherungen müssen vom AN ausgewechselt werden. Die Größe der Sicherungselemente und die Nennstromstärke der Schmelzeinsätze sind, wenn nicht in den Verteilungsschaltbildern angegeben, entsprechend den angeschlossenen Verbrauchern zu wählen.

5.2.7 Beleuchtung

Nachstehende Wartungswerte der mittleren Beleuchtungsstärke sind der DIN EN 12464-1 sowie den entsprechenden DIN-Normen des Feuerwehrwesens entnommen und sind bei der Auslegung der Beleuchtung berücksichtigt worden:

  • Sanitärbereiche: 200 Lux
  • Aufenthaltsräume: 300 Lux
  • Büros: 500 Lux
  • Küchen: 300 Lux
  • Nebenräume: 200 Lux
  • Flur: 150 Lux
  • Außen: 10 Lux

Als Wartungsfaktor wurde für das Gebäude der Wert von 0,8 zu Grunde gelegt.

Es werden überwiegend LED-Leuchten verwendet.

Im Preis für Leuchten muss die Lieferung, Montage und das Anschließen der Leuchten einschließlich Befestigungsmaterial, Auspacken, Säubern, Zusammenbau der Leuchten und Abtransport des Verpackungsmaterials von der Baustelle enthalten sein. Sofern aus Verpackungsgründen Einzelteile, wie Kondensatoren, Raster, Reflektoren usw. lose beiliegen, ist deren Einbau mit in die Montagepreise einzurechnen.

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04 LV Netzersatzanalge

  1. Technische Beschreibung Elektro Auf sichere Montage nach VDE ist zu achten.

5.2.8 Sicherheitsbeleuchtung

Die Rettungsrichtung ist mit Hilfe von Rettungszeichenleuchten als Zenralbatterieleuchte auszuleuchten. Zusätzlich sind die Treppenhäuser und Rettungswege mit einer Sicherheitsbeleuchtung auszurüsten.

5.2.9 Verlege-, Brandschutzsysteme, Kabelrinnen

Das eingesetzte Material hat den einschlägigen Normen zu entsprechen. Das erforderliche Systemzubehör, wie Befestigungsteile, Potentialausgleichbrücken von Kanälen und dgl. ist zu berücksichtigen. Elektrisch leitfähige Verlegesysteme / Kabelrinnen sind in den Potentialausgleich einzubeziehen.

Brandschutzsysteme für das Abschotten von Kabeldurchführungen mit oder ohne Trägersystem durch Brandschutzwände haben folgende Kriterien zu erfüllen:

  • mögliche Nachinstallation
  • gas- und rauchdicht
  • Wandplakette geklebt/geschraubt

Das Abschottsystem muss den einschlägigen Prüfrichtlinien nach DIN 4102, neueste Fassung, entsprechen und vom Institut für Bautechnik Berlin eine gültige bauaufsichtliche Zulassung nach DIN 4102 besitzen. Diese Zulassung ist im Auftragsfall einzureichen. Aufgrund der schwierigen Herstellung von der DIN 4102 entsprechenden Brandschutzabschottungen, dürfen diese nur von geeigneten Fachkräften und entsprechend unterwiesenen Personen ausgeführt werden.

Bei Verlegung in oder Kreuzung von Fluchtwegen und allen sonst erforderlichen Bereichen sind Kabelbündel usw. mit einem Brandschutzkanal nach den gültigen Bestimmungen einschließlich einem Zertifikat zu versehen.

5.2.10 Prüfung

Sämtliche elektrische Installationen und Einrichtungen müssen gemäß den VDE-Vorschriften geprüft werden.

5.2.11 Stemm- und Bohrarbeiten

Alle erforderlichen Stemmarbeiten in Wänden und Fußböden müssen sorgfältig und sachgemäß ausgeführt werden. Arbeiten an tragenden Bauteilen sowie Bohren und Brennen von Löchern in Metallteilen dürfen nur nach Genehmigung der Bauleitung ausgeführt werden. Während der Ausführung der Arbeiten ist die Schutt- und Abfallbeseitigung auf der Baustelle täglich vorzunehmen. Die Abfuhr gehört zu den Nebenleistungen.

5.2.12 Gerüste und andere Zugangshilfsmittel

Der Unternehmer hat Zuschläge für alle Gerüste, Leitern, Hebezeuge, Hebebühnen etc., die zur Ausführung der entsprechenden Arbeiten erforderlich sind, einzurechnen. Alle diese Zugangshilfsmittel müssen den allgemeinen und örtlichen Konstruktions-, Gebrauchs- und Sicherheitsvorschriften entsprechen. Alle Gerüste, Leitern, Hebezeuge, Bühnen etc., die eine Behinderung des normalen Betriebsablaufes darstellen, sind nach jeder Arbeitsphase zu entfernen. Alle Arbeitsphasen mit Hilfsmitteln sind der Bauleitung anzumelden.

5.2.13 Produktfestschreibungen

Im Zuge der Ausführung wird mit dem Bauherren ein einheitliches Programm für alle Installationselemente festgelegt.

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04 LV Netzersatzanalge

  1. Zusätzliche Vorbemerkungen
  2. Zusätzliche Vorbemerkungen

6.1 Grundlagen

Vorschriften: Dem Angebot und der Ausführung der Arbeiten sind nachstehende Bedingungen und Vorschriften in jeweiliger neuster Fassung zugrunde zu legen. Es gelten die zu diesem Zeitpunkt gültigen anerkannten Regeln der Technik. Aufgrund der zur Ausführung kommenden Arbeiten wird auf die Geltung folgender Allgemeiner Technischer Vertragsbedingungen der VOB/C im Besonderen hingewiesen.

  • Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB)
  • einschlägige DIN-Normen, VDI, VDE, VdS, DVGW und sonstige Vorschriften
  • Maßnahmen durch das Energie-Einsparungsgesetz
  • Betriebssicherheitsverordnung
  • Unfallverhütungsvorschriften
  • Verordnungen wie Landesbauordnung, Arbeitsstättenverordnung etc.
  • AMEV-Richtlinien

Alle aufgeführten Vorschriften, Bestimmungen, Verordnungen und Richtlinien gelten in ihrer gültigen Fassung und die Installationen sind gem. Stand der Technik sowie sämtliche Geräteinstallationen körperschallgedämmt auszuführen.

Kabel- und Leitungsdurchführungen in fremde Brandabschnitte bzw. Geschosse sind brandschutztechnisch zu verschließen. Grundlage bilden dazu die Leitungsanlagen-Richtlinie (LAR LSA 08/2006) und die Landesbauordnung (BauO LSA).

6.2 Niederspannungsschaltanlagen

Zur geplanten Neustrukturierung der Spannungsversorgung werden neue Schaltanlagen für die Stromversorgung angeordnet.

Ein Blitzschutz-Potentialausgleich (Anforderungsklasse 1+2) wird jeweils in den Hauptverteilungen installiert. Dies erfolgt mittels Überspannungsschutzeinrichtungen.

Die komplette zugehörige Beschriftung der Verteilung und Schaltschränke, einschl. sämtlich eingebauter Geräte werden mit Resopalschildern (schwarze Schrift auf weißem Grund) unverlierbar durch Schraubbefestigung montiert. Eine maschinengeschriebene, wasser- und wischfeste Sicherungs- und Schaltgerätelegende im Klartext ist an geeigneter Stelle in der Verteilungstür zu befestigen.

Beschriftungen an Geräten, auf Verdrahtungskanal und Geräteabdeckungen, sowie auf nicht fest mit dem Gehäuse verschraubten oder verschweißten Teilen sind nicht zulässig. Zur Aufnahme aller erforderlichen technischen Unterlagen, werden im Gehäuse ausreichend Zeichnungstaschen aus Stahlblech oder Hartplastik angeschraubt.

Die Verdrahtung erfolgt in den entsprechenden VDE-Kennfarben massiv/flexibel in Kunststoffkanälen auf vorschriftsmäßig angeordnete und beschriftete Klemmleisten.

Bis zu einem Leiterquerschnitt von 16 mm2 ist für jeden Stromkreis eine Anschlussklemme vorzusehen. Die Beschriftung der Klemmen ist mit Bezeichnungsschildern aus Kunststoff auszuführen. Zusätzlich ist jede ankommende oder abgehende Leitung/Kabel mit Kabelbeschriftungsschildern zu versehen und zu beschriften. Klemmen, die bei abgeschalteter Verteilung Spannung führen, sind besonders zu kennzeichnen und

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  1. Zusätzliche Vorbemerkungen abzudecken.

Alle Schaltgeräte werden mit 70 % des vom Hersteller angegebenen Nennbetriebsstromes belastet.

6.3 Elektroinstallation

  • Schutzmaßnahmen:

Als Schutzmaßnahme wird die Nullung mit getrenntem Schutzleiter nach VDE 0100 angewendet. Zum Bauablauf sowie zu allen notwendigen Schutzmaßnahmen sind die Hinweise in den Titeln und vor den Positionen zu beachten.

  • Befestigungen:

Der Auftragnehmer muss alle für eine fachgerechte Installation bzw. Aufstellung erforderlichen Befestigungsmaterialien und Konstruktionen vorsehen, für sämtliche Rohre, Kabelpritschen und Anlagenteile, im Zusammenhang mit den nachfolgenden Spezifikationen. Bei der Befestigung an tragenden Elementen ist in jedem Fall die Genehmigung der Bauleitung einzuholen. Vom Unternehmer sind Gerüste und alle erforderlichen Hilfskonstruktionen für Montage- und Installationsarbeiten selbst zu stellen.

  • Kabel und Leitungen und deren Verlegung:

Die Installation ist dem Raumcharakter und der Nutzung anzupassen, d. h. Technikräume, Lagerräume und dergleichen sind FR-Aufputz zu installieren. Alle Sichtbereiche sind in Unterputz-Ausführung zu installieren.

Alle Leitungen sind grundsätzlich parallel oder senkrecht zur Deckenebene zu verlegen.

Die Hauptleitungswege im Gebäude sind auf Kabelpritschen, Unterflur-Betonkanälen oder in Brandschutzkanälen. Kabelverlegungen z. B. auf dem Rohfußboden in Doppelböden sind zulässig. Hier sind Kabeleitern vorzusehen. Weiterhin sind in allen Doppelböden und auf den Kabelleitern alle Kabel mit Kennzeichnungsbändern zu versehen.

Bei der Durchführung von Leitungen und Kabeln durch Brandabschnittsmauern sind die Maueröffnungen mit einem von der Brandschutzbehörde zugelassenen Material zu verschließen. Vor Beginn der Installationsarbeiten ist die Brandschutztechnische Stellungnahme zum Bauantrag einzusehen und bei der Ausführung zu beachten.

Wanddurchführungen von Leitungen und Kabeln ohne Brandschutzanforderungen sind zu verschließen. Hierbei ist zu beachten, dass der Schallschutz sichergestellt wird!

Die angebotenen Materialien haben dem derzeitigen Stand der Technik zu entsprechen. Es sind generell nur VDE-geprüfte Kabel und Leitungen bzw. Leitungen mit positivem VDE-Gutachten zu verwenden.

Alle Durchbrüche durch Brandabschnitte (z. B. Decken, Treppenhaus) sind nach der Leitungs-/Kabelverlegung durch entsprechende Brandschutzabschottungen zu verschließen.

Die Dimensionierung der Kabel und Leitungen ist grundsätzlich so anzulegen, dass folgende max. Spannungsverluste nicht überschritten werden:

  • Allgemeine Beleuchtung und Steckdosen: 1,5 %
  • Sicherheitsbeleuchtung: 1,5 %
  • Kraftstromverbraucher: 2,0 %
  • Einspeisungen zu Gebäudehaupt-

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  1. Zusätzliche Vorbemerkungen verteilungen: 1,5 %

Alle Kabel und Leitungen müssen die VDE-Zulassung haben. Es müssen Kabel und Leitungen mit Kunststoffmantel für eine Nennspannung von Uo/U 0,6/1 kV verwendet werden. Eine Ausnahme bilden Fernmeldekabel mit einer Betriebsspannung unter 230 V. Fernmeldekabel sollen Kunststoffmantelkabel mit kunststoffisolierten Drähten sein. Als Leitermaterial ist Kupfer nach DIN 40 500 zu verwenden.

Alle Kabel und Leitungen sind ohne gesonderte Vergütung durch einen Kunststoff-Kabelmarker an ihren Enden zu beschriften. Das gilt auch für Potentialausgleich.

Die Lieferung versteht sich frei Montageort. Der Auftragnehmer hat sich vor Anlieferung über die Transportwege zu informieren. Alle spannungsführenden Teile und Geräte in den Verteilungen und deren Türen sind abzudecken, wobei Betätigungseinrichtungen, wie Rücksteller, Zeitrelais, Uhren usw., ohne Demontage der Abdeckung Gut bedienbar sein sollen. Verteilungstüren mit Einbaugeräten sind in die Schutzmaßnahme einzuschließen.

Für die Elt-Betriebsräume ist das nachstehend aufgeführte Zubehör zu liefern und zu montieren, soweit dieses im LV nicht gesondert aufgeführt wird, ist es mit den Einheitspreisen abgegolten.

  • Verbotsschilder nach VDE 0105: Schild V2(E), V1 (F), Iso-Ausführung
  • 3 Stück Reservesicherung von jeder vorhandenen Schmelzsicherung

Außen an der Raumtür:

  • Schild Zutritt für Unbefugte verboten

Im Raum:

  • Schild mit 5 Sicherheitsregeln
  • Erste Hilfe bei Unfällen
  • 1-pol. Übersichtsschaltbild Unterverteilungen Größe DIN A 1
  • Übersichtsschaltbild Potentialausgleich Größe DIN A 1
  • Übersichtsschaltbild Datennetzwerk Größe DIN A 1
  • Übersichtsschaltbild Sicherheitsbeleuchtung Größe DIN A 1
  • Übersichtsschaltbild Brandmeldeanlage Größe DIN A 1
  • Prüfung der elektrischen Anlage
  • Messungen der Wirksamkeit der angewendeten Schutzmaßnahmen
  • Schleifenwiderstandsmessung
  • lsolationsmessung
  • Prüfung des Potentialausgleiches

Die Nachweise einschl. der Messwerte sind in einem Prüfprotokoll (3-fach) festzuhalten und bei der Abnahme zu übergeben.

Jede Verteilung ist mit Zu- oder Abgangsklemmen entsprechend dem Nennstrom ausgestattet. Bis 16 mm2 sind Schaltanlagen-Reihenklemmen mit den dazugehörenden N-Trennklemmen und Schutzleiterklemmen und darüber 5-pol. Klemmen zu benutzen. Es sind generell Schraubklemmen zu verwenden - keine Federzugklemmen! Die Geräte sind in übersichtlicher Form anzubringen. Die Austauschbarkeit der Geräte und der Verschleißteile von vorn muss gewährleistet sein.

Abdeckungen bzw. Verkleidungen sind aus nicht leitfähigem Material zu fertigen. Unterschiedliche Netze sind gegeneinander abzuschotten. Die Verdrahtung hat im Querschnitt den Nennstrom der anzuschließenden Geräte zu entsprechen:

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  1. Zusätzliche Vorbemerkungen
  • Mindestquerschnitt: 1,5 mm2

Klemmen, Kabel und Leitungen sind dauerhaft zu beschriften.

Alle eingebauten Geräte müssen den derzeit gültigen VDE-Vorschriften entsprechen.

  • Sicherungen:

Der Auftragnehmer muss für alle von ihm angeschlossenen und erstellten Einrichtungen und Anlagen die erforderlichen Sicherungseinsätze liefern. Alle während der Bauzeit und Prüfung ausfallenden Sicherungen müssen vom Auftragnehmer ausgewechselt werden.

Die Größe der Sicherungselemente und die Nennstromstärke der Schmelzeinsätze sind, wenn nicht in den Verteilungsschaltbildern angegeben, entsprechend den angeschlossenen Verbrauchern zu wählen.

  • Verlege-Brandschutzsysteme/Kabelrinnen

Das eingesetzte Material hat den einschlägigen Normen zu entsprechen. Das erforderliche Systemzubehör, wie Befestigungsteile, Potentialausgleichsbrücken von Kanälen u. dgl. ist zu berücksichtigen. Elektrisch leitfähige Verlegesysteme/Kabelrinnen sind in den Potentialausgleich einzubeziehen.

Brandschutzsysteme für das Abschotten von Kabeldurchführungen mit oder ohne Trägersystem durch Brandschutzwände haben folgende Kriterien zu erfüllen:

  • mögliche Nachinstallation
  • gas- und rauchdicht
  • Wandplakette geklebt/geschraubt

Das Abschottsystem muss den einschlägigen Prüfrichtlinien nach DIN 4102, neueste Fassung, entsprechen und vom Institut für Bautechnik Berlin eine gültige bauaufsichtliche Zulassung nach DIN 4102 besitzen. Diese Zulassung ist im Auftragsfall einzureichen. Aufgrund der schwierigen Herstellung von der DIN 4102 entsprechenden Brandschutzabschottungen dürfen diese nur von geeigneten Fachkräften und entsprechend unterwiesenen Personen ausgeführt werden.

Bei Verlegung in oder Kreuzung von Fluchtwegen und allen sonst erforderlichen Bereichen sind Kabelbahnen, Kabelbündel usw. mit einer Promatverkleidung o. ä. nach den gültigen Bestimmungen einschl. einem Zertifikat zu versehen.

  • Prüfung:

Sämtliche elektrische Installationen und Einrichtungen müssen entsprechend den VDE-Vorschriften geprüft werden.

  • Stemm- und Bohrarbeiten:

Alle erforderlichen Stemmarbeiten in Wänden und Fußböden müssen sorgfältig und sachgemäß ausgeführt werden. Arbeiten an tragenden Bauteilen sowie Bohren und Brennen von Löchern in Metallteilen dürfen nur nach Genehmigung der Bauleitung ausgeführt werden. Während der Ausführung der Arbeiten ist die Schutt- und Abfallbeseitigung auf der Baustelle täglich vorzunehmen. Die Abfuhr gehört zu den Nebenleistungen.

  • Gerüste und andere Zugangshilfsmittel:

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04 LV Netzersatzanalge

  1. Zusätzliche Vorbemerkungen Der Unternehmer hat Zuschläge für alle Gerüste, Leitern, Hebezeuge, Hebebühnen etc., die zur Ausführung der entsprechenden Arbeiten erforderlich sind, einzurechnen. Alle diese Zugangshilfsmittel müssen den allgemeinen und örtlichen Konstruktions-, Gebrauchs- und Sicherheitsvorschriften entsprechen. Alle Gerüste, Leitern, Hebezeuge, Bühnen etc., die eine Behinderung des normalen Betriebsablaufes darstellen, sind nach jeder Arbeitsphase zu entfernen.

Bei AP-FR-Installation ist Folgendes zu beachten:

Als FR-Abzweigdosen dürfen nur solche aus Duroplast (Mindestmaß 70 x 70 x 40 mm) mit abgedichtetem Deckel eingebaut werden.

Bei Anschluss von Kabeln und Leitungen ist auf ein einheitliches Drehfeld der Gesamtanlage und auf eine gleichmäßige Phasenbelastung zu achten.

Sämtliche Schalter und Steckdosen sind, wenn in den Zeichnungen nicht anders angegeben, so zu montieren, dass nach Fertigstellung bis zur Mitte der Geräte bei Kombinationen des obersten Gerätes folgende Höhen über Fertigfußboden eingehalten werden:

  • Schalter: 105 cm
  • Steckdosen allgemein: 30 cm
  • Steckdosen über Arbeitstischen: 115 cm
  • Steckdosen für Dunstabzugshauben: 220 cm
  • Fernsprechanschlussdosen: 30 cm
  • Seitlicher Abstand zu Türrahmen: 15 cm
  • Oberkante der Einbaugeräte in Verteilung: 180 cm (max.)
  • Unterkante der Einbaugeräte in Verteilung: 100 cm (min.)

6.4 Blitzschutz- und Erdungsanlage

Die bestehende Blitzschutz- und Erdungsanlage ist zu überprüfen und entsprechend den geplanten Änderungen und den aktuellen normativen Vorgaben (z. B. DIN VDE 0101 und TAB) anzupassen. Weiterhin sind alle im Zuge der Tiefbauarbeiten freigelegten oder beschädigten Erdungsleitungen zu überprüfen und zu reparieren.

  1. Allgemeine Hinweise

Dem Vertrag liegt die VOB Teil B und C, neueste Ausgabe, zugrunde. Es gelten alle relevanten DIN-Vorschriften.

Sämtliche Materialien in den Leistungspositionen verstehen sich einschließlich liefern und montieren.

Der Auftragnehmer erklärt mit seiner rechtsverbindlichen Unterschrift auf dem Angebotsschreiben, dass er sich zur Preisfindung umfassend, erforderlichenfalls auch vor Ort informiert hat, dass er alle preisbeeinflussenden Faktoren einkalkuliert hat und dass er die Arbeiten bei Erhalt des Zuschlages termin- und qualitätsgerecht ausführt.

Bei der Ausführung der Bauarbeiten sind folgende Besonderheiten zu berücksichtigen: Der Leistungsort befindet sich auf dem Gelände des Seniorenheimes. Das Seniorenheim befindet sich während der Bauleistungen in Nutzung. Flucht- und Rettungswege müssen ständig freigehalten werden. Die Arbeitsbereiche sind ständig so abzusichern, dass ein unbefugtes Betreten bzw. eine Gefährdung für

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04 LV Netzersatzanalge

  1. Allgemeine Hinweise Bewohner und Besucher ausgeschlossen wird.

Es bestehen auf dem Gelände nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten für Fahrzeuge jeglicher Art. Ausnahmeregelungen sind mit dem Auftraggeber vor Beginn der Arbeiten zu vereinbaren.

Abbruch / Montage:

Abbruchmaterialien sind schonend durch das Gebäude nach außen zu bringen. Die Arbeiten erfolgen im KG. Für den Abtransport und die Entsorgung des Abbruchmaterials ist der AN verantwortlich. Transportwege aus dem Gebäude zum Container des AN sind zu berücksichtigen.

Die Sicherung der Arbeitsgeräte, Maschinen, Werkzeuge und Materialen ist Sache des AN. Während der Bauzeit übernimmt er für Diebstahl, Beschädigung u. ä. die Haftung. Fußwege, Straßen und Zufahrtsstraßen sind, falls erforderlich, arbeitstäglich zu reinigen. Das Abstellen von Schuttcontainern ist örtlich mit dem AG abzustimmen.

Sonstiges:

  1. Es wird ausdrücklich empfohlen, die Örtlichkeit vor Angebotsabgabe zu besichtigen.

  2. Die Einrichtung von Lagerplätzen, Zuwegungen o.ä. ist vor Beginn der Arbeiten mit der Bauleitung bzw. AG abzustimmen. Nach Beendigung der Arbeiten ist der ursprüngliche Zustand wieder herzustellen. Diese Kosten sind in den Einheitspreisen einzukalkulieren.

  3. Vor Beginn hat sich der AN über die Lage sämtlicher in Frage kommender Versorgungsleitungen bei den zuständigen Rechtsträgern bzw. beim AG zu informieren.

  4. Die Einholung von Genehmigung der Behörden zur Sondernutzung von öffentlichen Zufahrten und ggf. notwendigen Straßensperrungen sind Sache des AN. Entsprechende Sondernutzungserlaubnisse sind rechtzeitig anzuzeigen. Der SiGeKo des AG ist immer mit einzubeziehen.

  5. Alle zu verwendenden Materialien sind vor dem Einbau zu bemustern und durch den AG oder Architekt/BL freizugeben.

  6. Alle Erdarbeiten sind zu dokumentieren. Die Entsorgungsnachweise sind spätestens mit der Schlussrechnung vorzulegen. Ein Fehlen der Nachweise führt ggf. zur Nichtanerkennung von Leistungen.

  7. Zur Erstellung der Abschlagsrechnungen sind ggf. vor Rechnungsstellung gemeinsame Aufmasse mit der BL zu erstellen. Die Aufmasse sind ca. 5 Tage vor Rechnungsstellung der BL zu übergeben.

  8. Baustrom- und Bauwasser wird durch den AG zur Verfügung gestellt. Die Höhe der Umlage ist in den allgemeinen Vorbemerkung (Formblättern) zu entnehmen.

9.Eigene Baustellenabfälle sind täglich zu beseitigen bzw. in Containern zu lagern. Bei Nichteinhaltung und mehrmaliger Aufforderung behält sich der AG eine Entsorgung auf Kosten des AN vor.

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Leistung (Titel)

01 NEA-Container

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04 LV Netzersatzanalge 01 Titel NEA-Container

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Hinweis: NEA-Container als Komplettlösung Der NEA-Container ist als Komplettlösung voll Funktionsfähig anzubieten. Die aufgeführten Positionen dienen nur der Auflistung der Spzifikationen, welche Eingehalten werden müssen.

01.1 Aggregat 200kVA bestehend aus/mit:

Dieselmotor und Generator in Monoblock-Konstruktion aneinander geflanscht und elastisch gelagert auf geschweißtem Stahlgrundrahmen

Einlager-Generatoren direkt mit dem Schwungrad verbunden. Motorverkabelung auf Klemmkasten geführt. Alle Teile in solider Ausführung montiert.

LIEFERUMFANG

DIESELMOTOR:

  • Kraftstoffeinspritzpumpe mit elektronischem Drehzahlregler
  • Abstellmagnet
  • Anlasser 24 V
  • Geber für Schmieröldruck- und Motortemperaturüberwachung
  • Ölwechsel-Handpumpe
  • Schmierölfilter
  • Luftfilter
  • Kraftstofffilter
  • Kühlwasservorheizung mit Thermostat und Umwälzpumpe
  • Lieferung erfolgt inklusive Schmier- und Kühlstoffe

KÜHLUNG:

  • wassergekühlt mit Radiator-Vorbaukühler, ausgelegt für eine Umgebungstemperatur von 40°C, einschl. Berührungsschutz für Lüfterflügel und Ausgleichsbehälter soweit erforderlich

BATTERIEN:

  • Satz Blei Akkumulatoren 24 V Kapazität gem Tabelle S 2 gemäß DIN VDE 0100-718 /720; ÖVE ÖNORM E8002;E8007
  • komplett mit Kabel und Klemmen trocken vorgeladen

KOMPENSATOR:

  • Abgas-Kompensator als flexibler Übergang zwischen Abgasaustritt am Motor und dem Schalldämpfer

LACKIERUNG:

  • Rostschutzgrundierung mit anschließender Industrielackierung

Werksprobelauf unter Last mit Simulierung der Einsatzbedingungen soweit wie möglich. Werkstestprotokoll wird auf Wunsch ausgehändigt

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 22

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04 LV Netzersatzanalge 01 Titel NEA-Container

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Komplett, mit allem Zubehör einschl. allen Beschriftungen, liefern und montieren.

gewählter Hersteller/Typ des Bieters:

  • Hersteller: '...................................'

  • Typ: '...................................'

1St EP ......................... GP ............................

01.2 Vollautomatische Notstromsteuerung bestehend aus/mit:

SCHALTANLAGE:

  • Schaltanlage für Notstrombetrieb
  • vollautomatischer Anlauf
  • Für Probebetrieb: Parallelbetrieb mit dem Netz
  • Standschaltschrank für Innenraumaufstellung Breite x Tiefe x Höhe: 800x400x2000mm+200mm Sockel

Ausstattung:

  • 1Stk.Generator-Leistungsschalter, (Generatorschutz) 3-polig,Festeinbau, SDE- Kontakt u. 2 Hilfskontakte
  • 3Stk. Stromwandler sek. 5A
  • 2Stk. Anschlussstellen für Leistungskabel

STEUERTEIL: Notstromfunktion mit Synchronisierung; Netzparallelbetrieb bei Lastprobe und unterbrechungslose Rückschaltung bei Netzwiederkehr.

Für Notstromfunktion mit Synchronisierung sind eingebaut:

  • Überwachungs- und Steuergerät, prozessorgesteuert mit programmierbare Versorgungsspannung 5-40 V. Das Steuergerät ist ausgerüstet mit:

  • digitalen Anzeigen wie Frequenzmesser, Voltmeter, Amperemeter, KW - Messer, cos phi Anzeige und Blindleistungsanzeige.

  • LCD Display zur Anzeige: des jeweiligen Betriebszustandes und aufgetretener Betriebsfehler mit Datum und Uhrzeit. Sowie der Verwertung und Anzeige aufgetretener Störungen.

  • digitalen Eingängen für: Störmeldungen wie Öldruckmangel, Übertemperatur, Überdrehzahl, Stellungsmeldungen von den Leistungsschalter, Befehle zur Steuerung der Anlage.

  • Analogeingängen für: Anzeige von Tankinhalten und Schmierstoffen.

  • digitalen Ausgängen für:

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 23

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04 LV Netzersatzanalge 01 Titel NEA-Container

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ die Ansteuerung sämtlicher Motorstart-, Abstell- und Synchronisiervorgänge, zur Steuerung der Leistungsschalter, Hilfseinrichtungen und Fernmeldungen.

  • Analogausgängen: zur Steuerung eines Drehzahlreglers, zur Blindleistungsregelung.
  • Schnittstellen für: CAN1 (für Erweiterungsgeräte), CAN2 (zur Kommunikation zu weiteren Steuergeräten)
  • LED Anzeigen ( grün, rot und rot blinkend) für: Netzversorgung OK / STÖRUNG Netzschalter EIN Netzschalter AUS Netzschalter STÖRUNG Generatorversorgung EIN / AUS / STÖRUNG Generatorschalter EIN Generatorschalter AUS Generatorschalter STÖRUNG
  • Betriebsartenwahlschalter Digital mit den Stellungen "OFF" – "MAN" – "AUT"– "TEST"
  • Diversen Tastern Steuerung der Leistungsschalter, Starten und Abstellen des Dieselmotors, Quittiertaster, Taster zur Steuerung des Displays und zur Programmierung interner Funktionen.
  • internem Netzentkopplungsrelais gemäß EVU-Bedingungen digital einstellbar.
  • intern parametrierbaren Funktionen für: Start- und Abstellvorgänge, die Steuerung von Leistungsschalter, Synchronisierung, Lastübernahme, Lastteilung, Blindleistungsregelung, usw.

1 Amperemeter 0 - 25A (ev. 0-15A, 0-40A) 1 Voltmeter 0 - 40V (ev. 0-20V) 1 Betriebsstundenzähler 1 Taster zur Funktionsprüfung der Kraftstoffpumpe 1 Tastschalter Probebetrieb „Aus - 0 – Ein“ 1 AVRi zur Blindleistungsregelung des Generators

Diverse Relais, Sicherungsautomaten, evt. zusätzlich notwendige Anzeigen, usw.

Funktion der Anlage : Die Betriebsarten werden mit dem im Steuergerät eingebautem digitalen Betriebswahlschalter mit den Stellungen "OFF" – "MAN" – "AUT"– "TEST" gewählt.

Stellung OFF: Das Aggregat kann nicht gestartet werden - ein Automatikanlauf kann nicht erfolgen - Die Anlage ist komplett gesperrt.

Stellung MAN: ( manueller Betrieb)

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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04 LV Netzersatzanalge 01 Titel NEA-Container

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Das Aggregat kann manuell gestartet und abgestellt werden. Alle Funktionen sind manuell durchführbar für Test- und Einstellzwecke oder für Notversorgung bei gestörtem Netzleistungsschalter. In der Stellung MAN kann bei Netzstörung kein Automatikanlauf erfolgen.

Stellung AUTOMATIK : Bei Netzstörung läuft das Aggregat startverzögert an. Nach Erreichen der Nenndrehzahl und Nennspannung werden der Netzleistungsschalter aus- und der Generatorschalter eingeschaltet. Das Aggregat übernimmt die Versorgung der Verbraucher.

Bei Netzwiederkehr wird der Netzleistungsschalter durch das Steuergerät angesteuert und es wird eine automatische Rücksynchronisation vorgenommen und die Versorgung unterbrechungsfrei an das Netz übergeben. Das Aggregat läuft ca. 3 Minuten im Kühlnachlauf und stellt sich anschließend ab. Eine Bereitschaftsanzeige wird über die Meldung am Display „ Aggregat Automatik bereit“ angezeigt.

Lastprobe : Erfolgt in Stellung AUT (Automatik). Lastprobe einleiten: Nach Anwahl „Ein“ auf dem Tastschalter Probebetrieb startet das Aggregat. Nach Erreichen der Nennwerte synchronisiert das Gerät automatisch zum Netz und fährt über eine Lastrampe auf die einprogrammierte Einspeiseleistung hoch. Über die Funktion “Inselprobe“ (Netz trennen) ist, falls gewünscht eine Trennung der Anlage vom Netz möglich und ein kontrollierter Inselbetrieb wird durchgeführt.

Lastprobe beenden: Mit Anwahl „Aus“ auf dem Tastschalter Probebetrieb.

Aus dem Netzparallelbetrieb: Das Aggregat wird entlastet und dann der Generatorleistungsschalter ausgeschaltet. Das Aggregat läuft ca. 3 Minuten im Kühlnachlauf und stellt ab. Meldung am Display „ Aggregat Automatik bereit“

Aus dem Inselbetrieb: Wird durch das Steuergerät eine automatische Rücksynchronisation auf das Netz vorgenommen, die die Versorgung der Verbraucher unterbrechungsfrei an das Netz übergeben und der Generatorleistungsschalter ausschaltet. Das Aggregat läuft ca. 3 Minuten im Kühlnachlauf und stellt sich

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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04 LV Netzersatzanalge 01 Titel NEA-Container

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ anschließend ab. Meldung am Display „ Aggregat Automatik bereit“

Bei Netzausfall während des Lastprobebetriebs übernimmt das Aggregat unterbrechungsfrei die Verbraucher und schaltet nach Netzwiederkehr und eingestellter Netzberuhigungszeit auf das Netz retour. Nach erfolgter Abstellung des Aggregates schaltet das Steuergerät erneut in AUT Mode. Meldung am Display „ Aggregat Automatik bereit“

Stellung TEST : Das Aggregat wird nur für Prüf und Einstellzwecke ohne Lastzuschaltung – bzw. ohne Einlegen des Generatorschalters gestartet.

Notabschaltungen bei:

  • Übertemperatur (Kühlwasser)
  • Kühlwassermangel
  • Öldruckmangel
  • Überdrehzahl
  • Unterdrehzahl
  • Rückleistung
  • Über od. Unterspannung
  • Über oder Unterfrequenz
  • bei Netz KU
  • Klirrfaktor hoch

In der Bestandsschaltanlage wird der Einspeiseschalter des Trafos angesteuert, um die Trennung der EVU-Versorgung zu gewährleisten, Sowie der Einspeiseschalter der Netzersatzanlage. Die Zuschaltung des Aggregates erfolgt durch den Einspeiseschalter Netzersatzanlage in der NSHV durch den Steuerschrank im Container.

Komplett, mit allem Zubehör einschl. allen Beschriftungen, liefern und montieren.

gewählter Hersteller/Typ des Bieters:

  • Hersteller: '...................................'

  • Typ: '...................................'

1St EP ......................... GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 26

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04 LV Netzersatzanalge 01 Titel NEA-Container

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

01.3 Leistungs- und Steuerkabel im Container bestehend aus/mit:

Für die Verkabelung der kompletten Anlage, sämtlicher Hilfsantriebe, Steuerungen, Schalter usw. einschl. aller für vorgenannte Anlage erforderlichen Leistungs- und Steuerkabel, sowie Klein - und Befestigungsmaterial für Aufputzmontage, mit Kabelbühne, Kabelleiter und Bezeichnungsschildern an beiden Kabelenden.

Eine Kabelverlegung über den Boden ist nicht zulässig! Bei der Einführung in den Generator und dem Schaltschrank ist bei Einleiterkabel auf die Vermeidung von Magnetfeldern zu achten. Die Lastkabel müssen kurz- und erdschlusssicher, hochflexibel sowie flammwidrig und ölbeständig nach VDE 0250 Teil 602 sein und mit zugelassenen Schellen fachgerecht verlegt werden.

Komplett liefern, fachgerecht verlegen und anschließen, einschl. Zubehör und Befestigungsmaterial.

1St EP ......................... GP ............................

01.4 Aggregatecontainer bestehend aus/mit:

Container, 20 ft mit folgender Austattung:

  • Panikschlösser

  • elektrische Jalousien für Zu-und Abluft (Elektrisch betätigte Zu- und Abluftjalousien aus verzinktem Stahlblech, öffnend und schließend automatisch über Generatorspannung)

  • Rostschutzgrundierung mit anschließender Industrielackierung

  • Zu- und Abluftschalldämpfer mit Schalldämmkulissen freier Querschnitt

  • Zu- und Abluftwetterschutzgitter aus verzinktem Stahlblech mit integriertem Vogelschutz in Containerfarbe Lackiert

  • Dämm- und Befestigungsplatten / Entkopplung mind. 85% Werkstoff: gemischtzelliges Polyetherurethan Abstimmungsfrequenz 11,5 Hz Isoliergrad: 85% Übertragungsdämmung 11 dB

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 27

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04 LV Netzersatzanalge 01 Titel NEA-Container

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ mit Kleber liefern und montieren

  • Ausgestattet mit einer Leckwarneinrichtung
  • für Außenaufstellung grundiert und beschichtet

Komplett, mit allem Zubehör einschl. allen Beschriftungen, liefern und montieren.

1St EP ......................... GP ............................

01.5 Abgasanlage bestehend aus/mit:

Abgasanlage endet mit Deflektorhaube auf dem Containerdach Die Immissionsrichtwerte der TA-Lärm (vom 26.08.1998) für Notsituationen (Punkt 7.1) bzw. seltene Ereignisse (Punkt 7.2) müssen erreicht werden. Die Abgasleitungen soll eine L- 90 Zulassung besitzen. Die Schalldämpfer sollen ein rechnerischer Schalldruckpegel von ca. 68 dB (A) in einem Abstand von 7 m erreichen.

Komplett, mit allem Zubehör einschl. allen Beschriftungen, liefern und montieren.

1St EP ......................... GP ............................

01.6 Rußfilter bestehend aus/mit:

Die aktuellen Grenzwerte für die maximale Belastung, die sich insbesondere aus dem Zusammenspiel von TA-LUFT/BimSchG und den Gefahrstoffverordnungen 554 und 905, sowie behördlichen Festlegungen ergeben, liegen bei 1 mg/Nm³ Staub/Ruß für Neuanlagen und maximal 5 mg/Nm³ für ertüchtigte oder remotorisierte Anlagen.

Diese müssen durch den Rußfilter eingehalten werden.

Komplett, mit allem Zubehör einschl. allen Beschriftungen, liefern und montieren.

1St EP ......................... GP ............................

01.7 Tankanlage im Container 250 ltr Tagestank bestehend aus/mit:

Komplett mit:

  • Füllstandsanzeige

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 28

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Leistungsverzeichnis

SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge 01 Titel NEA-Container

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

  • Kraftstoffleitung mit Verschraubungen
  • Leckageüberwachung
  • Füllstandsüberwachung

Komplett, mit allem Zubehör einschl. allen Beschriftungen, liefern und montieren.

1St EP ......................... GP ............................

01.8 Tankanlage im Container 1000 Ltr. Vorratstank bestehend aus/mit:

Komplett mit:

  • Füllstandsanzeige
  • Kraftstoffleitung mit Verschraubungen
  • Leckageüberwachung
  • Füllstandsüberwachung

Komplett, mit allem Zubehör einschl. allen Beschriftungen, liefern und montieren.

1St EP ......................... GP ............................

01.9 Lastwiderstandsprüfung bestehend aus/mit:

  • Werksprobelauf unter Last mit Simulierung der Einsatzbedingungen
  • Werkstestprotokoll wird auf Wunsch ausgehändigt

Komplett, mit allem Zubehör einschl. allen Dokumentationen, liefern und montieren.

1St EP ......................... GP ............................

01.10 Zubehör / Aggregateraumausstattung bestehend aus/mit:

  • Gehörschutz
  • Handleuchte mit Ladegerät
  • Aufbewarungspult für Dokumentation und Prüfbuch
  • Zubehör für Wartung und Reinigungsarbeiten

Komplett, mit allem Zubehör einschl. allen Beschriftungen, liefern und montieren.

1St EP ......................... GP ............................

Summe Titel 01 NEA-Container, Netto: ...............................

A l le Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 29

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Leistungsverzeichnis

Leistung (Titel)

02 Kabel und Leitungen

23.10.2026 - Seite 30

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Leistungsverzeichnis

SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge 02 Titel Kabel und Leitungen

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

QB NYY bzw. NYCWY Erdverlegung bestehend aus/mit:

  • Starkstromkabel, wie vorstehend spezifiziert, fest verlegt, Verwendung nach DIN VDE 0276
  • Verlegung vorwiegend im Kabelgraben mit Abdeckhauben und Warnband

Soweit Einleiterkabel verwendet werden, sind diese generell im System (alle Außenleiter, N oder PEN und PE!) zu verlegen.

02.1 NYY-J 24x2,5mm²

  • Energie- und Steuerkabel NYY-J 24 x 2,5 mm2 nach DIN VDE 0276 T603
  • in Teillängen verlegen auf vorhandenen Kabeltragsystemen, auf dem Rohfußboden, in Unterflurkanälen, Leitungsführungskanälen oder in Leerrohren einziehen oder verlegen in der abgehängten Decke oder befestigen an der Rohdecke mittels Kabelklammern
  • im Kabelgraben verlegen, Kabelgraben ist separat mit beidseitigem aufklemmen
  • Wand- und Deckendurchbrüche d <= 20mm sind einzurechnen

Technische Daten:

  • Temperaturbereich bewegt: -5 bis +50 °C

  • Temperaturbereich fest verlegt: -40 bis +70 °C

  • Leitertemperatur max.: +70 °C

  • Kurzschlusstemperatur: +160 °C / 5 s

  • Nennspannung: 0,6/1 kV

  • Prüfspannung: 4 kV

  • komplett mit erforderlichem Zubehör liefern und betriebsfertig montieren

120m EP ......................... GP ............................

02.2 NYY-J 5x10mm² Leistung wie vor beschrieben, jedoch:

  • NYY-J 5 x 10 mm²
  • liefern, in Teillängen montieren und betriebsfertig anschließen

60m EP ......................... GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 31

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Leistungsverzeichnis

SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge 02 Titel Kabel und Leitungen

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

02.3 NYY-J 5x70mm²

Leistung wie vor beschrieben, jedoch:

  • NYY-J 5 x 70 mm²
  • liefern, in Teillängen montieren und betriebsfertig anschließen

240m EP ......................... GP ............................

Summe Titel 02 Kabel und Leitungen, Netto: ...............................

A l le Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 32

[Seite 33]

Leistungsverzeichnis

Leistung (Titel)

03 Verlegesysteme

23.10.2026 - Seite 33

[Seite 34]

Leistungsverzeichnis

SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge 03 Titel Verlegesysteme

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

03.1 Kabelschutzrohr, biegsam, DN160 Kabelschutzrohr; biegsam; schwarz; Außendurchmesser 160mm, Innendurchmesser 137mm, biegsam, Ringware aus PE, halogenfrei, Farbe schwarz. Optimierte Verbundrohrbauweise (höhere Druckfestigkeit), außen gewellt mit grüner gleitfähiger Innenhaut für den schnellen Kabeleinzug. Druckbeanspruchung und Schlagfestigkeit N nach DIN EN 61386-24.

Unter Beachtung der EN 1610 und der Verlegeanleitung des Herstellers, liefern und fachgerecht nach den Verlegerichtlinien verlegen.

120m EP ......................... GP ............................

03.2 Kabelschutzrohr-Bogen 45 GRAD DN160

Kabelschutzrohr-Bogen 45°, 160 für kleine Biegeradien, bei beengten Verlegeverhältnissen von Kabelschutzrohren.

Unter Beachtung der EN 1610 und der Verlegeanleitung des Herstellers, liefern und fachgerecht nach den Verlegerichtlinien verlegen.

2St EP ......................... GP ............................

Summe Titel 03 Verlegesysteme, Netto: ...............................

A l le Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 34

[Seite 35]

Leistungsverzeichnis

Leistung (Titel)

04 Einbringung und Inbetriebnahme

23.10.2026 - Seite 35

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Leistungsverzeichnis

SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge 04 Titel Einbringung und Inbetriebnahme

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

04.1 Einbringen des Notstromaggregates mittel Kran Komplettpreis für Anlieferung und Kranaufstellung des Aggregates auf dem im Vorfeld abgestimmten und vorgegebenen bauseits hergestellten Fundament.

bestehend aus:

  • Speditionskosten
  • Kranstellung
  • Vorabstimmungen
  • Notwendiges Zubehör wie z.B. Stahlplatten und Gegegngewichte

1St EP ......................... GP ............................

04.2 Dokumentation, Inbetriebnahme, Abnahme, Einweisung bestehend aus:

Dokumentation:

  • Komplette Dokumentation 3-fach in Papierform als PDF und 1 x CD
  • Bedienungs-und Wartungsanleitungen
  • Schaltpläne
  • Aufstellpläne
  • EG-Konformitätserklärung
  • Errichterbescheinigung
  • Wartungs- und Pflegeanweisungen

Inbetriebnahmen:

  • Inbetriebnahme der Netzersatzanlage
  • Werksnachweise für die Einhaltung des geforderten dynamischen und statischen Lastverhaltens
  • Funktionsprüfung u. Einstellen
  • Inbetriebnahme u. Belastungsprobelauf
  • Einweisung und Übergabe Dokumentation u. techn. Unterlagen an den Bauherrn
  • Abnahme mit Bauherr u. Fachingenieur

Abnahmen:

  • Abnahme der gesamten SV-Anlage nach Inbetriebnahme
  • Abnahme der Tankanlagen
  • Abnahme der Abgasanlagen

Einweisung der Bauherrenvertreter in die Anlage:

  • Einweisung des Betreibers in die Bedienung der Ersatzstromanlage unter Betriebsbedingungen

1St EP ......................... GP ............................

Summe Titel 04 Einbringung und Inbetriebnahme, Netto: ...............................

A l le Einzelbeträge Netto in EUR 23.10.2026 - Seite 36

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LV-Zusammenfassung

SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge

Nr. Bezeichnung Seite Gesamt in EUR

01 Titel NEA-Container 21 ..............................

02 Titel Kabel und Leitungen 30 ..............................

03 Titel Verlegesysteme 33 ..............................

04 Titel Einbringung und Inbetriebnahme 35 ..............................

Summe LV 04 Netzersatzanalge

Angebotssumme, Netto: EUR ..................................

Stempel zzgl. MwSt. (19,0 %): EUR ..................................

.................................................................... Angebotssumme, Brutto: EUR .................................. A nbieter - Unterschrift

23.10.2026 - Seite 37

[Seite 38]

Bieterangabenverzeichnis

SZ_Osterwieck_ELT (7199)

04 LV Netzersatzanalge 01 Titel NEA-Container

Nr. Liste der Positionen mit Bietertextergänzung

01.1 Aggregat 200kVA

  • Hersteller: '...................................'

  • Typ: '...................................'

01.2 Vollautomatische Notstromsteuerung

  • Hersteller: '...................................'

  • Typ: '...................................'

23.10.2026 - Seite 38

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung