Vorbereitung der BREF-Überarbeitung für die Zellstoff-, Papier- und Pappenindustrie
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5 · Deutschland · DOEV
Passende Ausschreibungen nicht mehr suchen müssen.
Sie bekommen von uns kostenlos drei aktuelle Ausschreibungen, die zu Ihrem Betrieb passen.
- Ohne Registrierung
- Rückmeldung in 1–2 Werktagen
In einem kurzen Telefonat klären wir, welche Aufträge wirklich zu Ihnen passen.
Sie erlauben uns mit dem Absenden, Ihnen passende Ausschreibungen per E-Mail zu schicken und Sie dazu einmal anzurufen. Sie können das jederzeit widerrufen. Datenschutz
Zusammenfassung
Das Umweltbundesamt beauftragt Recherchen, Datenerhebungen und Auswertungen zur Überprüfung der besten verfügbaren Techniken (BVT) in der Zellstoff-, Papier- und Pappenindustrie. Die Ergebnisse sollen die deutsche Beteiligung an der Überarbeitung des europäischen Merkblatts zu besten verfügbaren Techniken (BREF) im Rahmen der Industrieemissionsrichtlinie (IED) unterstützen, unter anderem zu emissionsarmen Verfahren, Energie- und Wasserverbrauch, Kreislaufwirtschaft und Abwasserreinigung. Vorgesehen sind mehrere Arbeitspakete, englischsprachige Sachstandsberichte und ein Abschlussbericht bis März 2029; die Frist für die Einreichung von Angeboten ist der 7. Oktober 2026. Die Ausschreibung ist dem NUTS-Gebiet DEA22 zugeordnet.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
PDF-Dokument · 2,4 MB
Leistungsverzeichnis.pdf
PDF-Dokument · 860 KB
Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Beschreibung
REFOPLAN 2026: „Überprüfung der besten verfügbaren Techniken für die Zellstoff-, Papier- und Pappenindustrie; Vorbereitungsvorhaben für die deutsche Beteiligung am BREF-Revisionsprozess“ Das Projekt befasst sich mit der Überarbeitung des BVT-Merkblattes "Zellstoff- und Papierindustrie“ (PP BREF), welche unter der Industrieemissions-Richtlinie (engl. Abkürzung: IED) erfolgt. Gemäß Art. 13 der IED findet ein EU-weiter Informationsaustausch (Sevilla-Prozess) über die "Besten verfügbaren Techniken" (BVT) statt. Die daraus resultierenden BVT-Schlussfolgerungen enthalten verbindliche Anforderungen für die Genehmigung von Industrieanlagen. Das PP-BREF ist eines der ersten Merkblätter, das gemäß Arbeitsprogramm der EU-Kommission ab 2027 unter der neuen Industrieemissionsrichtlinie (2024/1785/EU), deren Vorgaben nun im BREF-Erarbeitungsprozess umgesetzt werden müssen, überarbeitet wird. Ziel ist es, die deutsche Beteiligung am BREF-Revisionsprozess zu stärken. Für die Revision des BVT-Merkblattes "PP" sollen Beispiele für ressourcenschonende und emissionsarme Herstellungsverfahren gesammelt und diese Informationen in technischen Papieren aufbereitet werden. Zudem soll mit dem Vorhaben auch die sehr umfangreiche Da-tenerhebung vorbereitet und unterstützt werden. Neue zu berücksichtigende Themen sind hier Umgang mit anspruchsvollen unteren BVT asso-ziierten Emissionsniveaus (BAT-AEL), Ableitung von verbindlichen Umweltleistungswerten für Energie und Wasser, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft durch weitergehende Altpapieraufbereitung, weitergehende Abwasserreinigung, stoffliche Nutzung von Lignin. Zur Erreichung der Zielstellung sind umfangreiche Recherchearbeiten, Datenerhebungen und Auswertungen bzw. Dokumentationen erforderlich. Das Projekt umfasst mehrere Arbeitspakete, darunter die Vorbereitung von Anlagenbesichtigungen, eine Lückenanalyse des bestehenden Dokumentes, die Ausarbeitung eines Bewertungskonzeptes für Chemikalien und die Erarbeitung des Initial Inputs. Das Projekt sieht die Erstellung mehrerer englischsprachiger Sachstandberichte und eines Abschlussberichts bis März 2029 vor. Die Durchführung des Vorhabens erfordert eine flexible Arbeitsweise und enge Abstimmung mit dem Umweltbundesamt und anderen relevanten Akteuren.
Lose
1 LosREFOPLAN 2026: „Überprüfung der besten verfügbaren Techniken für die Zellstoff-, Papier- und Pappenindustrie; Vorbereitungsvorhaben für die deutsche Beteiligung am BREF-Revisionsprozess“ Das Projekt befasst sich mit der Überarbeitung des BVT-Merkblattes "Zellstoff- und Papierindustrie“ (PP BREF), welche unter der Industrieemissions-Richtlinie (engl. Abkürzung: IED) erfolgt. Gemäß Art. 13 der IED findet ein EU-weiter Informationsaustausch (Sevilla-Prozess) über die "Besten verfügbaren Techniken" (BVT) statt. Die daraus resultierenden BVT-Schlussfolgerungen enthalten verbindliche Anforderungen für die Genehmigung von Industrieanlagen. Das PP-BREF ist eines der ersten Merkblätter, das gemäß Arbeitsprogramm der EU-Kommission ab 2027 unter der neuen Industrieemissionsrichtlinie (2024/1785/EU), deren Vorgaben nun im BREF-Erarbeitungsprozess umgesetzt werden müssen, überarbeitet wird. Ziel ist es, die deutsche Beteiligung am BREF-Revisionsprozess zu stärken. Für die Revision des BVT-Merkblattes "PP" sollen Beispiele für ressourcenschonende und emissionsarme Herstellungsverfahren gesammelt und diese Informationen in technischen Papieren aufbereitet werden. Zudem soll mit dem Vorhaben auch die sehr umfangreiche Da-tenerhebung vorbereitet und unterstützt werden. Neue zu berücksichtigende Themen sind hier Umgang mit anspruchsvollen unteren BVT asso-ziierten Emissionsniveaus (BAT-AEL), Ableitung von verbindlichen Umweltleistungswerten für Energie und Wasser, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft durch weitergehende Altpapieraufbereitung, weitergehende Abwasserreinigung, stoffliche Nutzung von Lignin. Zur Erreichung der Zielstellung sind umfangreiche Recherchearbeiten, Datenerhebungen und Auswertungen bzw. Dokumentationen erforderlich. Das Projekt umfasst mehrere Arbeitspakete, darunter die Vorbereitung von Anlagenbesichtigungen, eine Lückenanalyse des bestehenden Dokumentes, die Ausarbeitung eines Bewertungskonzeptes für Chemikalien und die Erarbeitung des Initial Inputs. Das Projekt sieht die Erstellung mehrerer englischsprachiger Sachstandberichte und eines Abschlussberichts bis März 2029 vor. Die Durchführung des Vorhabens erfordert eine flexible Arbeitsweise und enge Abstimmung mit dem Umweltbundesamt und anderen relevanten Akteuren.